Jeremy Scahill (Video-Interview) – Der militärisch-industrielle Komplex, Ramstein und Antikriegsbewegungen

Video-Interview mit Jeremy Scahill erschienen bei acTVism Munich.

Dazu schreibt acTVism Munich: „In unserem Interview mit dem Bestsellerautor, Enthüllungsjournalisten und Mitbegründer von The Intercept Jeremy Scahill sprechen wir über die außenpolitischen Strategien der Vereinigten Staaten und ihren Einfluss im Ausland, in Ländern wie Deutschland und Saudi-Arabien. Darüber hinaus reden wir über Deutschlands Rolle im sogenannten Krieg gegen den Terror und die Geschichte der Antikriegsbewegungen.

  • Was meinte Präsident Eisenhower in seiner Abschiedsrede im Januar 1961 mit „Militärisch-industrieller Komplex“?
  • Welche Ausmaße besitzt dieser Komplex heute?
  • Stehen Präsident Trumps Nominierten für die außenpolitischen Ämter im Zusammenhang mit dem Komplex? Wie werden sie die Beziehungen in der internationalen Gemeinschaft prägen?
  • Wie unterstützt Deutschland den sogenannten Krieg gegen den Terror?
  • Welche Bedeutung hat die US-Air Base in Ramstein und lassen sich die Aktivitäten mit nationalem und internationalem Recht vereinbaren?
  • Was können Antikriegsbewegungen aus der Vergangenheit lernen, um die heutige Politik zu beeinflussen?

Diese und weitere Fragen werden im Video beantwortet“

KenFM empfiehlt diesen Beitrag.

Hier der Link zu Text und Video: Jeremy Scahill – Der militärisch-industrielle Komplex, Ramstein und Antikriegsbewegungen

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75 Kommentare zu: “Jeremy Scahill (Video-Interview) – Der militärisch-industrielle Komplex, Ramstein und Antikriegsbewegungen

  1. Jeremy Scahill spricht wirklich Klartext. Sehr sympathisch der Mann!
    Die Kriegsführung mittels Drohnen, Robotern und immer perfider werdenden Methoden wird weiter ausgebaut. Gestern gab es eine Meldung in den DWN, dass Ramstein von den USA jetzt erweitert werden soll. Es interessiert die kriegstreibenden Kräfte herzlich wenig, ob da gelegentlich mal eine kleine Demonstration stattfindet. Dieser kleine Empörungspool sei denen gestattet, die noch verzweifelt versuchen, die Schlafenden und Betäubten wachzurütteln.
    Die digitale und mediale Sedierung ist viel zu erfolgreich, als dass sich die Machteliten irgendwelche Sorgen zu machen bräuchten.
    Auch das hat Jeremy Scahill klar gesagt: Wir werden nichts ändern, wenn wir nur an unseren Computerbildschirmen kleben und uns in den sozialen Netzwerken empören.
    Allerdings glaube ich auch nicht, dass hier und da mal eine Demonstration irgendetwas verändert. Wir benötigen eine echte Revolution. Eine, die in erster Linie in uns selbst stattfinden muss und die sich dann nach außen fortpflanzt.

    Wir können uns doch mittlerweile darüber im Klaren sein, dass die Nato die Privatarmee der größten Psychopathen ist, und dass das EU-Parlament ein zutiefst undemokratisches, hochkorruptes, politisches Marionettentheater darstellt.
    Wer immer noch glaubt, dass das alles reformierbar sei, der glaubt auch an Trump als neuen Friedensengel und der will wahrscheinlich lieber im Zustand der geistigen Umnachtung verweilen.

    Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die in meinen Augen die geistige Umnachtung größtenteils befördert, anstatt das Gegenteil zu bewirken, ist äußerst kritisch zu betrachten.
    Der Mensch entfernt sich immer weiter von der Natur und von sich selbst. Wir brauchen aber die Natur, um überhaupt unsere Sinne ausbilden zu können und bei Sinnen zu bleiben. Die zunehmende Digitalisierung führt zu einer immer stärker werdenden Entfremdung und Abkopplung von unseren natürlichen Ressourcen. Wozu brauchen wir immer schnellere Übertragungswege? Wozu brauchen wir eine Digitalisierung der Stromnetze?

    Ich hatte bereits auf die digitalen Smartmeter zur Stromablesung, die flächendeckend in der EU eingebaut werden sollen, hingewiesen. Hochfrequente Strahlung und das permanent, mit der Möglichkeit der Totalüberwachung. Auch die Verbindung zum HAARP System, das vom industriell-militärischen Komplex und der NASA initiiert ist, sollte die Menschen in höchste Alarmstufe versetzen. Das passiert aber nicht, weil die meisten die fortschreitende Digitalisierung befürworten und lieber den ganzen Tag im Internet unterwegs sind. Wenn du heute kein Smartphone hast, schauen die Menschen dich ungläubig an und halten dich für völlig rückständig.
    (Außerkontrolle hat weiter unten zum Thema HAARP auch noch zwei interessante Links angefügt)

    Wir müssen uns doch fragen, wem nützt das alles? Den allermeisten Menschen bestimmt nicht. Die Digitalisierung hat längst die Grenze, von den tollen neuen Möglichkeiten hin zur totalen Versklavung, überschritten. Der Krieg um die Köpfe der Menschen ist in vollem Gange und um so bedeutsamer ist es, die eigenen geistigen Kapazitäten nicht abstumpfen zu lassen, bzw. sich darauf wieder zu b e s i n n e n.
    Zeit mit sich selbst, Zeit in der Natur, Zeit für Kreativität und für echtes Miteinander ist für einen gesunden Geist, eine gesunde Seele und einen gesunden Körper mit das Wichtigste!!

    Allerdings muss ich auch sagen, als ich gestern in den Himmel schaute und ein dichtes Gitternetz von Kondensstreifen (die sich ja jetzt fast immer ausbreiten und kaum auflösen), da habe ich mich auch gefragt, was ist da oben bloß los? Normalerweise wäre der Himmel blau gewesen, stattdessen war da oben ein nebulöses Irgendwas.
    In meiner Kindheit habe ich oft den Himmel geschaut und die Wolken beobachtet und wenn ich heute in den Himmel schaue, dann sehe ich manchmal Wolkengebilde, die habe ich noch nie gesehen.

    Das, was wir brauchen, ist eine echte Revolution. Eine, die sich von innen nach außen entwickelt und die diesem kranken System die Energie entzieht. Wenn die Menschen z.B. freiwillig auf das verzichten, was da so „smart“ daher kommt, und sich einer weiteren Digitalisierung widersetzen würden, dann wäre das schon ein sehr guter Anfang! Man stelle sich nur mal vor, die Menschen verzichteten jetzt alle freiwillig auf ihre Smartphones, welches Potential da wieder frei werden würde. Das wäre eine echte Revolution. Allerdings höre ich auch schon den Aufschrei der Empörung, wenn es um das liebste Spielzeug und die ach so tollen Möglichkeiten geht.

    Es ist ja bekannt, dass Süchtige und Abhängige in der Regel erst sehr spät oder gar nicht erkennen, dass sie sich in einer Abhängigkeit befinden, die ihnen sehr schadet. Die meisten glauben, sie hätten alles gut im Griff. Das ist bei der digitalen Abhängigkeit nicht anders.
    Ein längerer Stromausfall und ein Ausfall der Mobilfunknetze würde wahrscheinlich sofort einen Mega-Aufstand oder einen Kollektiv-Kollaps bewirken.
    Vielleicht aber auch hie und da eine echte Läuterung.

    • Vielen Dank für Ihre nachdrücklichen Worte Marikka,

      ich habe auch den Eindruck, dass wir uns immer noch weigern der gesamten Bedrohung ins Auge zu sehen. Das, obwohl sich die Teile, gerade weil sie so ungeheuerlich sind, mittlerweile immer leichter, im Sinne von wahrscheinlich und glaubwürdig, zusammenfügen lassen. Es ist möglicherweise für viele einfach noch nicht wirklich fassbar, dass sich das alles gerade vor unseren Augen abspielt. Nach den Wikipedia Enthüllungen, nach Ganser, Mausfeld und vielen anderen die ja alle etwas bange erahntes und unbegreifliches bestätigt und verifiziert haben, müssen wir einfach noch einen Schritt weitergehen, was die Aufklärung angeht. Die Experten, das sieht man ja an den hier genannten Leuten, sind da, aber sie werden durch das große Höllenmaul der Medien unter Anweisung von wem auch immer verschlungen und unsichtbar gemacht. Das betrifft auch die der Klimaforschung. Das ganze ist von vornherein als eine Interpretationsfalle für die Menschen eingerichtet worden, da bin ich mir ziemlich sicher.

      Ich kann Ihre Beobachtungen des Himmels aus früheren Tagen nur bestätigen. Ich mache regelmäßig aus unserem Badezimmerdachfenster Fotos von diesen kuriosen Erscheinungen. Wir haben nur noch überaus selten einen klaren blauen Himmel, er ist immer irgendwie milchig. Manchmal beobachte und fotografiere ich diesen morgens in der früh, wenn er noch blau und klar ist und die Sprüherei losgeht. Es dauert dann 2 – 4 Stunden, dann haben wir wieder „Milchglas“. Sehr oft haben wir auch ein merkwürdiges Wolkengerippe. Ich weiß noch, wie unser Bauer, zu dem ich als Kind immer rüber ging, um Milch zu holen, mal eine Bauernregel von sich gab – Er sagte, wenn der Himmel so voller „Schäfchenwolken“ ist, dann ändert sich das Wetter. Und es stimmte, am nächsten Tag hatte man eine gravierende Wetterveränderung. Aber, diese Schäfchenwolkenformationen kamen nicht so häufig vor. Heute sehen wir das dauernd, die wildesten Erscheinungen und es ändert sich eben gar nichts am nächsten Tag.

      Genau von diesen Wolkenbildern hat man in den USA vor einigen Jahren Briefmarken drucken lassen und herausgegeben. Möglicherweise, damit die Menschen das für eine normale Erscheinung halten, sich daran gewöhnen. Und wer guckt heute noch in den Himmel? Entweder ist man den ganzen Tag am arbeiten, meistens irgendwo in Gebäuden, und wenn wer mal draußen ist, achtet lieber darauf nicht tot gefahren zu werden. Super ist es auch mal an einer Schule vorbeizufahren, wo Schüler Pause haben oder auf den Bus warten. Der Begriff Generation – Kopf – unten ist da schon nicht abwegig. Was die Wahrnehmung und Hinwendung zur Natur angeht sehe ich schwarz. Das macht es besonders leicht uns selbst am Himmel etwas vorzumachen.

      Wikipedia, Psiram, die vermeidliche Wissenschaft, Zeitungen und TV tun dazu alles, dies als Blödsinn, Spinnerei abzutun. Niemals sag ich !
      Anfragen bei der EU bezüglich der Situation um Haarp werden abgetan mit dem Verweis, Haarp sei reine Militärsache und sie könnten keine Auskünfte darüber geben. Als sei das Militär nicht rechenschaftspflichtig! Diesen Eindruck bekommt man immer mehr. Dabei hieß es vor einiger Zeit noch, es seien nur eine Art Wetterstationen.

      Was die Abhängigkeit vom Smartphone angeht, liebe Marikka, habe ich noch was. Ein kurzer Zeichentrickfilm, der die Sache in ihrer ganzen Tragik zum Ausdruck bringt:

      https://www.youtube.com/watch?v=x0b7_lHg62w

    • Ja, Erdung tut gut, und Strahlung (von der Sonne) auch – das Handy hab ich nur noch für Notfälle und fast immer ausgeschaltet. Haustürklingeln statt Klingeltöne…Die Revolution die wir brauchen, beginnt innen – da stimme ich ebenfalls zu.

      Ich habe nur eine Bitte: beobachten Sie das Wetter genauer. Das sind tatsächlich Kondensstreifen. Wasserdampf der je nach Wetterlage (Feuchtegehalt, Temperatur, Partikelanteil in der Luft) kondensiert oder eben nicht. Halten sich die Streifen lange, zieht meistens eine Kaltfront heran. Es gibt Geoengineering, aber das lässt sich nicht mit den Kondensstreifen erklären.

      Sich mit der Technik von Haarp zu beschäftigen bringt m.E. gar nichts. Um an militärischen Waffen etwas ändern zu können, müsste man selbst militärische (Verteidigungs)-Forschung betreiben. Bleiben wir doch bei dem, auf das wir einen Einfluss haben. Trägt es zur Befreiung von Menschen bei über Haarp aufzuklären? Oder über Geoengineering? M.E. Nein, eher im Gegenteil – dadurch vermittelt man Bilder einer globalen Macht über den Köpfen.

    • KenFM: „Damit vermittelt man Bilder einer globalen Macht über den Köpfen“.

      Ja, einer globalen realen lebensverachtenden Militärmacht! Gehören Sie auch zum Heer der Ignoranten?
      Manchmal kann ich es kaum glauben, was ich hier so alles lese. Ich finde es immer wieder bedrückend, wie die natürliche menschliche Wahrnehmung sich schon hat pervertieren lassen!

    • Liebe Marikka und lieber Außenkontrolle: Wenn die Dinge nicht beim Namen genannt werden(bzgl.Chemtrails), ist es eher vergebliche Mühe, meine ich. „Ein bisschen Aufklärung“ gibt es genauso wenig wie „ein bisschen Frieden“.
      Heute kann jeder nachdenkliche, vernunftbegabte und wahrheitssuchende Mensch darüber mehr wissen und benennen, als dass „da oben was nicht stimmt“.

    • Lieber Außerkontrolle,
      das ganze Ausmaß der Verbrechen, die begangen wurden und immer noch werden, können wir nur erahnen.
      Diese ganze Ungeheuerlichkeit ist es ja, die bei vielen Menschen sofort die unbewussten Abwehrmechanismen aktiviert. Darum können auch augenscheinliche Tatsachen so erfolgreich vernebelt oder unter den Teppich gekehrt werden (KenFm Fan, Ihre Ausführungen sind da gerade ein wunderbares Beispiel, darum bin ich ganz dankbar für Ihren Kommentar) und den Menschen wird irgendein Nonsens erzählt, den sie bereitwillig glauben, weil es bequemer ist oder die Wirklichkeit als zu bedrohlich empfunden wird.
      Die gezielte Manipulation funktioniert bei vielen Menschen zwar immer noch hervorragend, aber es setzen sich auch immer mehr Menschen kritisch mit den Dingen auseinander und sie sind nicht mehr bereit, die offiziellen Erklärungen (sofern es solche überhaupt gibt) einfach so hinzunehmen.
      Meiner Ansicht nach, sollten wir nicht müde werden uns kritisch mit den Geschehnissen in der Welt auseinanderzusetzen, nach der Wahrheit zu streben, und zu versuchen, den Schleier, wo immer möglich zu lüften, und uns für das, was wir als wahr erkennen, auch stark zu machen.

      Der Videoclip ist übrigens von Steve Cutts, der eine ganze Reihe sehr guter Videos gemacht hat, z.B. auch „Man“ http://www.stevecutts.com/animation.html

      Lieber KenFM Fan,
      es ist natürlich Ihre Entscheidung, wenn Sie den offiziellen Versionen mehr Glauben schenken möchten. Allerdings halte ich Ihre Aussage
      „Sich mit der Technik von Haarp zu beschäftigen bringt m.E. gar nichts. Um an militärischen Waffen etwas ändern zu können, müsste man selbst militärische (Verteidigungs)-Forschung betreiben. Bleiben wir doch bei dem, auf das wir einen Einfluss haben. Trägt es zur Befreiung von Menschen bei über Haarp aufzuklären? Oder über Geoengineering? M.E. Nein, eher im Gegenteil – dadurch vermittelt man Bilder einer globalen Macht über den Köpfen.“

      im Sinne der Wahrheitsfindung, an der Sie doch sicherlich auch ein Interesse haben, für reichlich abstrus.
      Denn gerade die Wahrheit ist es doch, die zur Befreiung der Menschen beiträgt.
      Und wenn Sie nur bei dem bleiben wollen, worauf Sie persönlich Einfluss haben, dann bräuchten Sie sich z.B. auch nicht mit der amerikanischen Außenpolitik zu befassen. Oder haben Sie dort eine persönliche Beratungsfunktion?

      Im übrigen möchte ich Ihnen noch einen älteren Artikel, der auf Telepolis erschienen ist, empfehlen,
      in dem es um die ganzen Atombombenzündungen im Weltall geht, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, was über unseren Köpfen schon so geschehen ist. Die offiziellen Erklärungen in Bezug auf die Ozonlöcher, dürfen auch kritisch angeschaut werden.

      https://www.heise.de/tp/features/Atombomben-im-Weltall-3434215.html

    • Lieber KenFmFan

      Ich akzeptiere natürlich Ihre derzeitige Haltung zu diesem Thema. Muss Ihnen aber leider zwei Dinge entgegenhalten:
      Ihre Argumente lassen mich vermuten, dass Sie zum Thema selbst nicht genügend Informationen eingeholt haben.
      Und, ihre Argumentation ist sehr widersprüchlich, was den uns hier kennzeichnenden Prozess der Wahrheitsfindung angeht.
      Um es vorweg zu sagen, bin ich aber auch der Überzeugung, dass Sie zu den Menschen zählen, die nicht stur an etwas festhalten werden, was sich nicht halten kann.

      Ich möchte jetzt keinen Aufklärungsvortrag darüber halten, wann und unter welchen physikalischen Bedingungen sich Kondensstreifen bilden und wann sie eben nicht auftauchen können, dazu gibt es reichlich Anschauungsmaterial. Wenn man, wie wir mittlerweile hoffentlich, mit dem Wissen um die Täuschungs- und Manipulationsversuche seitens der ausgesuchten Wissenschaftlichen Vertreter, an die Suche geht, dann wird man auch die richtigen Informationen finden.

      Was aber jeder, ohne zusätzliche Experteninformation zur Widerlegung Ihrer „Kaltfronten-Theorie“, bereits erkennen kann (sofern älter als 30-35) ist, dass es diese Konstellationen von Streifen weder in der Form und Ausprägung, Häufigkeit und Langlebigkeit je früher am Himmel gegeben hat. Kaltfronten und Flugzeuge aber hat es ja schon immer gegeben. Wo waren also diese Streifen früher? Ich bilde mir das doch nicht ein!

      Ich habe den größten Teil meiner Kindheit und Jugend draußen verbracht, z.B. beim Fußballspielen und dies bei jedem Wetter. Ebenfalls habe ich immer viele ausgedehnte Wanderungen gemacht. Meditationen unter freiem Himmel, meistens bei Sonnenaufgang, habe ich jahrelang praktiziert und auch Kondensstreifen gesehen, die sich allerdings max. einige Minuten gelhalten haben. Und Kaltfronten hat es da natürlich auch gegeben.

      Aus dieser einfachen Beobachtung heraus, der man auch trauen sollte, ist Misstrauen gegenüber den derzeitigen Wetterphänomenen schon allein angebracht. Abgesehen davon sagt mir meine Wahrnehmung auch, dass sich das Wetter insgesamt auf merkwürdige Weise verändert. Nach meinen Beobachtungen regnet es viel zu wenig (Meldungen darüber erhält man häufiger mit Hinblick auf nicht ausreichend gefüllte Talsperren, letztens wurde sogar eine Brandgefahr für die Wälder ausgegeben, im März!) und wenn, dann meistens in Form von Nieselregen. Der Himmel ist viel zu häufig grau in grau, die Temperaturunterschiede von einem Tag auf den anderen sind extrem und kommen regelmäßiger in dieser Frequenz vor als in früheren Zeiten, selbst an einem einzigen Tag. Gewitter in der klassischen und klaren Form sind m.E. ebenfalls seltener geworden. Nun, dass sind meine subjektiven Beobachtungen und jeder kann sich dem entweder anschließen oder aber sagen, nee, empfinde ich nicht so. Dann kann man vielleicht noch nach Wahrnehmungsfähigkeit-möglichkeit oder Region unterscheiden.
      Was Zahlen sagen, ist eine ganz andere Sache. Auf die kann ich mich, wie wir immer wieder feststellen müssen, häufig leider nicht verlassen, weil wir nicht definitiv ausschließen können, dass diese manipuliert werden.

      Wenn ich nun davon ausgehe, dass die Klimaveränderung nicht auf das von Menschen erzeugte CO2 zurückzuführen ist, wie sehr viele Forscher belegen, da sich der Anteil am CO2in der Atmosphäre nur sehr geringfügig verändert hat, was soll dann diese Theorie und warum will man uns diese unbedingt verkaufen? Vielleicht, damit wir keinen Verdacht schöpfen, was gewisse Experimente und deren Folgen angeht? Nebenbei auch noch ein riesen Geschäft mit der CO2 Lüge gemacht wird. Siehe dazu:

      https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik

      Ihre Bitte, das Wetter genauer zu beobachten, kann ich nicht nachvollziehen, da ich ja oben schon gesagt habe, dass ich diese Vorgänge am Himmel schon seit vielen Jahren auch fotografisch festhalte. Hatte mich aber zunächst mangels Informationen mit Interpretationen über das Wie und Warum zurückgehalten.

      Und nun zum zweiten Teil ihrer Aussagen:
      „Sich mit der Technik von Haarp zu beschäftigen bringt m.E. gar nichts. Um an militärischen Waffen etwas ändern zu können, müsste man selbst militärische (Verteidigungs)-Forschung betreiben. Bleiben wir doch bei dem, auf das wir einen Einfluss haben. Trägt es zur Befreiung von Menschen bei über Haarp aufzuklären? Oder über Geoengineering? M.E. Nein, eher im Gegenteil – dadurch vermittelt man Bilder einer globalen Macht über den Köpfen.“

      Sich mit etwas nicht beschäftigen zu sollen, weil man die entsprechenden Informationen aus der militärischen Forschung nicht hat, kann nicht Ihr Ernst sein, oder?

      Ich frage Sie, hatten wir Geheimdienstinformationen, Insider – Wissen zu Wikipedia, zum 11.September, zu Genmanipulationen, Herstellung von allerlei Zusatzstoffen in der Nahrung, Wissen zu real-politischem Handeln hinter den Kulissen, zur Funktionsweise vom Banken- und Finanzwesen, zu Geheimoperationen des Militärs, zum Kennedy Mord, zu den Terroranschlägen, zu Geheimgesellschaften usw. usw.usw. ? Man kann das ja gar nicht alles aufzählen!
      Wie sind wir an diese Informationen dennoch herangekommen? Es waren zuerst immer Beobachtungen, auffallende Widersprüche, die uns dazu veranlassten öffentlich darüber zu diskutieren. Über die Diskussionen kamen Menschen ins Spiel, die uns benötigte Informationen geliefert haben, weil sie das konnten, wozu wir eben allein nicht in der Lage waren. Wenn dem nicht so wäre, dann säßen wir alle noch friedlich vor dem Fernseher und würden uns von den spezifisch für uns zugeschnittenen Formaten betäuben lassen.

      Sie sagen: „Bleiben wir doch bei dem, auf das wir einen Einfluss haben.“
      Auf was hatten wir je von vornherein einen Einfluss? Der Einfluss kommt erst durch eine öffentliche Infragestellung der Dinge um uns herum zustande! Direkten Einfluss haben zunächst mal auf gar nichts.

      Bei dem zu bleiben, was wir bereits wissen, ist keine Lösung. Glauben Sie mir, ich würde auch lieber sagen: so, das war es jetzt, wir haben die Dinge erkannt und jetzt können wir uns wieder mit wichtigen Dingen beschäftigen.
      Wir haben aber erst die Spitze des Eisbergs erkannt, sonst noch gar nichts. Und selbst diese Spitze in ihrer Existenz zu begreifen, sie gedanklich zu verarbeiten, fällt uns derzeit noch schwer, abgesehen davon, dass die meisten da draußen davon noch überhaupt nichts ahnen.

      Hier, im digitalen Aufwachzimmer, ist es meiner Meinung nach angezeigt Schlüsse aus dem zu ziehen, was wir bereits erkannt haben. Die Tatsache, dass sich diese bereits erkannten Dinge als ungeheuerlich, gerade zu unglaublich erweisen, schreit ja förmlich danach weiteres vollkommen neu zu betrachten. Warum sollte man gerade den wichtigen Militärischen Bereich, der sich dazu noch am meisten verselbstständigt hat und am bedrohlichsten ist, ausschließen? Das würde nur dazu führen, dass sie weitermachen können. Wir können in Sachen Fragen und Aufklären doch keine Rücksicht auf diejenigen nehmen, die da draußen noch vollkommen ahnungslos vor sich hin existieren.
      Die Macht ist eben nicht nur zwischen und unter uns, sondern auch über uns.
      Hier die Augen und den Mund zu schließen wäre fatal.
      Und ja, das alles macht ängstlich, aber es macht auch zornig. Dieser Zorn sollte uns freilich nicht dazu verleiten blind um uns zu schlagen, aber er ist unweigerlich auch Antrieb für weiteres Fragen, solange bis glaubwürdige Antworten dabei herauskommen, was meistens irgendwann zum Einsturz des ganzen Lügengebäudes führt und zum Ende der Bedrohung für uns alle, so meine Hoffnung zumindest.
      Das wir es hier mit einer umfassenden, global operierenden Bedrohung zu tun haben, steht für mich nach jahrelangem Zweifeln mittlerweile fest.

      Daher meine Bitte an Sie: Überprüfen Sie, ob Ihre Haltung zu diesem Thema veränderbar ist.
      Gruß
      A.

    • Marikka, Veganislove

      Hatte ihr Kommentare nicht gesehen, als ich meinen schrieb. Eigentlich schade, dass man das nicht beim Schreiben beobachten kann, dann kann man sich argumentative Überschneidungen sparen.
      Werde mir die Links ansehen, danke!

    • Im „längsten Beitrag aller Zeiten“ hier bei KenFM ist für Anfänger mehr als genug Infomaterial aufgeschrieben und verlinkt über das, was sich an unserem Himmel abspielt. Hat das eigentlich von Euch noch niemand bemerkt?
      Oder sind DEUSSEMPERMAJOR und ich hier für Euch die Neger?

    • Eigentlich alle KenFM -user, die sich angeblich für die Aufdeckung unserer Wirklichkeit ernsthaft interessieren, aber sich weder damals an der leider sehr kontrovers verlaufenden Diskussion über „Chemtrails“ in diesem Thread beteiligt haben und auch an jene, die es scheinbar bis heute nicht für lohnend befanden, da überhaupt mal reinzuschauen. Für uns war diese Diskussion sehr nervenaufreibend, weil wir überhaupt keine Unterstützung bekamen, sondern von allen anderen wegen unserer Berichte und Verlinkungen nur angegriffen wurden. So dass meine etwas krasse Formulierung oben durchaus einen ernsten Hintergrund hat. Es wurden nämlich unsere Bemühungen, aufzuklären, nicht nur nicht ernst genommen, sondern ignoriert, kritisiert und sogar verhöhnt.

    • Nun, die Zeit schreitet voran. Für gewisse Vermutungen, die sich jetzt als wahr herausstellen, hat man vor einiger Zeit von manchen nur ein Kopfschütteln erhalten.

      Solange ich nur sachlich kritisiert werde, andere einfach nur anderer Meinung sind, sei es für mich auch noch so unverständlich, möchte ich dafür niemanden persönlich angreifen, so auch in diesem Fall KenfmFan nicht, dafür schätze ich sein Bemühen um eine faire Kommunikation viel zu sehr.
      Denn nur das ist es, was uns meiner Meinung nach trotz unterschiedlicher Wege am Ende möglicherweise wieder zusammenführt, die Achtung voreinander trotz unterschiedlicher Standpunkte, die sich immer verändern können.
      In diesem Sinne….

    • Marikka,

      „Die offiziellen Erklärungen in Bezug auf die Ozonlöcher, dürfen auch kritisch angeschaut werden.“

      Ja, wer glaubt, dass die unfassbar vielen Atomtests und das herumspielen an der Ionosphäre mittels Aufheizung durch Haarp ohne Folgen bleiben kann, wird sich noch gewaltig umschauen, wenn es uns eines Tages möglich sein wird ohne die Erlaubnis dieser offensichtlich geistesgestörten Subjekte die Dinge untersuchen zu können. Diesen Menschen fehlt einfach jeder Sinn dafür, dass ihnen die Erde nicht gehört und ebenfalls jeder Respekt vor der Natur und den Lebewesen darin. Man kann nur hoffen, dass wir diesen Zeitpunkt überhaupt noch erreichen.

      Vielen Dank für den Link. Wusste nicht, dass er schon mehrere Sachen gemacht hat.

    • Lieber Ausserkontrolle,

      Danke für Ihre Fragen. Das mit der Bitte, dass Sie das Wetter besser beobachten sollten, nehme ich zurück.

      Momentan bin ich ehrlich gesagt nicht willens, dem Thema Chemtrails Beachtung zu schenken. Ich halte es für eine Theorie der Geheimdienste, um Wahrheitssucher leicht in Lächerliche rücken zu können und von wesentlicheren Problemen abzulenken, an denen man auch was ändern könnte.

      Wenn es vor Jahrzehnten weniger Streifen gab, kann das daran liegen, dass der Flugverkehr zugenommen hat, oder nicht in so grossen Höhen geflogen wurde. Heute gibt es sicherlich auch mehr Aerosole durch Verschmutzung in der Luft an denen Wasserdampf kondensieren kann als früher. Auch möglich, dass aufgrund der Klimaveränderung die Luft in 10km Höhe heute hier feuchter ist. Vielleicht sind Sie auch umgezogen, haben als Kind irgendwo gewohnt wo weniger Flugrouten herführten.

      Warum sollte Gift in 10km Höhe gesprüht werden? Das würde sich global verteilen und würde allen schaden, auch den Machteliten. Es scheint mir absurd.

      Die Streifen halten sich, wenn insgesamt mehr Wolken aufziehen.

      Geoengineering gibt es – das streite ich nicht ab.

      Zu Haarp werde ich mal vertrauenswürdige Physiker befragen. Mir ist aber klar, dass es sehr viele Waffen gibt, von denen ich keine Ahnung habe, und wenn ich sie hätte würde die auch nichts nützen. Genausowenig wird es nützen wenn ich etwas über die Gefahr von Asteroideneinschlägen weiss…Das scheint Ihnen jetzt vielleicht ignorant, mir pragmatisch, und ich kann Ihre Entrüstung verstehen. Sie können sich in die Thematik reinknien, wenn Sie das für sinnvoll halten.

      Was wir verändern können? Wir können dem Kaiser geben, was dem Kaiser gehört…

    • Liebe Marikka Schaechtelin,

      Ja, die offizielle wissenschaftliche Version gewinnt bei mir in diesem Fall. Ich lehne nicht alles ab, was offiziell ist, oder akzeptiere nicht alles, nur weil es alternativ ist.

      Danke für den Link. Von Atombombentests im Weltall wusste ich noch nichts, aber es wundert mich nicht, dass das in den 70ern gemacht wurde. Heute ist es allerdings nicht besser. Fukushima ist nicht unter Kontrolle. Japan müsste eigentlich evakuiert werden…

      Ja die Wahrheit trägt zur Befreiung des Menschen bei. Ich halte das Thema aber einfach nicht für die Wahrheit….Das kann sich natürlich ändern, aber ich habe noch keine stichhaltigen Argumente gehört. Es ist nicht einfach die Wahrheit zu finden, daher sind wir ja hier und tauschen uns aus…

    • Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich mich zu solchen Statements wie dem von KenFM-Fan jetzt nicht mehr äußern brauche, weil ich mich schon in besagtem Thread genügend daran abgearbeitet habe. Da übergebe ich gern den Staffelstab an andere. Viel Spaß! 🙂

    • Liebe Veganislove, ich weiss auch nicht was Sie meinen. Welcher Beitrag? Was soll das bedeuten: „Oder sind DEUSSEMPERMAJOR und ich hier für Euch die Neger?“ Und wie stehen Sie zu Menschen mit dunkler Hautfarbe?

    • Marikka Schaechtelin, Entschuldigung, ich habe Ihren Satz „im Sinne der Wahrheitsfindung…“ mit Chemtrails in Verbindung gebracht. Ja da haben Sie Recht, Wahrheitsfindung und Theman ausklammern passt nicht unbedingt zusammen, ist dann vlt. auch eher Pragmatismus warum ich mich damit nicht beschäftigen will…

    • KenFM-Fan: Ich habe doch den Thread genau benannt. Und die zweite Frage hier an dieser Stelle und an mich fand ich so absurd, dass ich laut lachen musste. Lassen wir’s gut sein! Gute Nacht!

    • KenFmFan

      „Wenn es vor Jahrzehnten weniger Streifen gab, kann das daran liegen, dass der Flugverkehr zugenommen hat, oder nicht in so grossen Höhen geflogen wurde. Heute gibt es sicherlich auch mehr Aerosole durch Verschmutzung in der Luft an denen Wasserdampf kondensieren kann als früher. Auch möglich, dass aufgrund der Klimaveränderung die Luft in 10km Höhe heute hier feuchter ist. Vielleicht sind Sie auch umgezogen, haben als Kind irgendwo gewohnt wo weniger Flugrouten herführten.
      Warum sollte Gift in 10km Höhe gesprüht werden? Das würde sich global verteilen und würde allen schaden, auch den Machteliten. Es scheint mir absurd.“

      Weder veränderte Flughöhe, noch Verschmutzung der Luft, noch feuchtere Luft, noch andere Gegend in der Kindheit.
      In den Ausbringungen befindet sich kein Arsen (Gift), sondern mit Hilfe deren Bestandteilen werden offensichtlich elektromagnetische Felder erzeugt, daher der Aluminiumgehalt. Endgültiges über weitere Zwecke will ich einfach an dieser Stelle offen lassen.

      Aber, lieber Kenfmfan, ich sehe schon, dass Sie, wie Sie ja auch selbst gesagt haben mit diesem Thema überhaupt nicht vertraut sind, daher machen jetzt weitere Erklärungen diesbezüglich keinen Sinn. Ist auch ok, wenn Sie sich damit nicht beschäftigen wollen.
      Aber dann würde ich sie doch bitten wollen, diesbezüglich auch keine Dementis abzugeben. Das macht keinen Sinn. Es sei denn, Sie könnten diese sachlich belegen oder aber Sie stellen einfach eine Frage dazu.

      Deshalb nur noch zu ihrer Aussage, es sei doch absurd etwas zu versprühen, was ihnen (den Eliten) selbst schadet.
      Ist nicht alles absurd, die Atombomben, Uranmunition, Giftgas, die Kriege, das Fracking und die Verseuchung der Flüsse, Böden und Nahrung mit Glyphosat, die Massentierhaltung, die Gentechnik, die Medikamente, die Abholzung der Urwälder, die Zerstörung der menschlichen Gemeinschaften….. usw.?

      Das alles ist absurd, ein Wahnsinn, der diesen Leuten auch irgendwie schadet. Offensichtlich sind sie eben geistesgestört genug, um das alles in Kauf nehmen zu können. Außerdem glauben sie mal, dass diejenigen, die über alles bescheid wissen, sich entsprechend zu schützen wissen. Die haben sich schon entsprechend heile Refugien auf dieser Erde durch ihre ungeheuren Geldmittel gesichert, wo sie überleben können. Jenseits vom dem Dreck und der Zerstörung, die sie anrichten.
      Nebenbei verdienen sie noch am Elend der restlichen Menschen. Monsanto hat vor einiger Zeit Aluminiumresistente Pflanzen bzw. Saatgut zum Patent angemeldet. Zufall?

      Ok, wir lesen dann zu anderen Themen voneinander.
      Gruß
      A.

    • Mit dem Spruch bezüglich der „Neger“ wollte ich meinem Empfinden Ausdruck verleihen, dass auch hier immer noch Wertmaßstäbe getroffen werden, die nicht aus so reinem Herzen kommen, wie das manche als selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen. Aber ich sehe auch ein, dass dies von mir überzogen war und möchte mich für diese Überempfindlichkeit entschuldigen.
      Doch glaube ich, dass wir als bekennende „Wahrheits- und Wirklichkeitsforscher“ auch genauso uns selbst dabei mit einbeziehen sollten und dafür so aufrichtig wie möglich auch hier unsere eigenen Beweggründe darlegen müssen, unabhängig davon, wie vielen anderen das hier gerade passt, oder nicht. Nur so viel, wie ich über mein Selbst verstehe, kann ich auch von anderen verstehen.

    • Der Prozess der Wahrheitsfindung ist ein individuelles Suchen und Erkennen eines partiellen Ausschnitts der Wirklichkeit. Kein Mensch ist im Besitz der absoluten Wahrheit. Darum geht für mich die Demut vor der Schöpfung mit dem Bewusstwerdungsprozess, was uns wirklich ausmacht, einher, und wächst in dem Maße, wie wir unseren eigenen Platz im Gesamtgefüge erkennen.
      Für mich ist der eigene Erkenntnisprozess vordergründig und ich halte es für sehr bedeutsam den Willen eines anderen Menschen zu respektieren. Wir können mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen anderen Impulse geben, sie vielleicht inspirieren und motivieren, gelegentlich vielleicht auch mal ein bisschen an ihnen rütteln, aber wir haben meiner Ansicht nach nicht das Recht, andere Menschen verändern zu wollen.
      Der Impuls zur Veränderung und Weiterentwicklung muss von ihnen selbst kommen, alles andere hat keinen wirklichen Wert und führt nur in eine erneute Maskerade.
      Ich empfinde den Austausch hier im Forum als wertvoll, um Informationen zu erhalten, auszutauschen und es ist gut zu wissen, dass es mehr Menschen gibt, die sich kritisch auseinandersetzen und auch wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Und manche Ansichten bereichern und zu anderen entsteht keine oder nur wenig Resonanz.
      Für sehr bedeutsam halte ich auch, dass wir uns gut in uns selbst verankern, um in dieser Zeit des großen Wandels, wo immer mehr ans Licht kommt, wo die alten Strukturen am Zusammenbrechen sind, lernen, uns nicht im Außen zu verlieren und unsere Kräfte bestmöglich zu bündeln.

    • Marikka Schaechtlin: Wer, meinen Sie, kann denn nun mit Ihrem Zurechtweisungstext hier noch etwas anfangen?
      Für mich sind das Allerweltsweisheiten, zu denen jeder von sich aus finden muss, wenn er denn will. Sie wissen ja, dass man Einsicht nicht eintrichtern kann- man muss sie freudig ergreifen wollen. Sie kennen ja auch die letzten Ergebnisse der Hirnforschung. Mich z.B. interessiert vor allem, wie es in den Herzen meiner Mitmenschen aussieht und in meinem. Denn darauf und nur darauf kommt es meiner Ansicht nach letztendlich an.

    • Marikka,
      Ich kann mich ihren Gedanken zum Prozess der Wahrheitsfindung nur anschließen und füge hinzu:
      Sich selbst jederzeit bewusst zu sein über die Offenheit des Prozesses mit all seinen Implikationen bezüglich der persönlichen Meinungsbildung, ist dasjenige und einzige Herz, welches wir uns angesichts der digitalen und sehr theoretischen Umstände unseres Miteinanders hier im Netz wirksam und glaubhaft zeigen können. Mehr kann es und braucht es an dieser Stelle nicht, um den Austausch am Laufen zu halten.

      So gesehen Herzliche Grüße
      A.

    • Es ist aber an allem, was Menschen tun oder lassen, ihr Herz beteiligt-mehr oder weniger. Und diese Beteiligung ist auch bei allem, was sie tun, spürbar. Ganz besonders aber beim Verfassen eigener Texte und noch explizit, wenn es, wie hier, um die Grundsatzfragen unseres Überlebens und unserer ethischen Werte geht.

    • Lieber Außerkontrolle,
      danke- auch für den Hinweis über die Doku zur CO2 Lüge, die ich wirklich gut fand.
      Ich hatte schon mal einen Vortrag von einem Wissenschaftler (den Namen weiß ich nicht mehr) gehört, der auch sehr einleuchtend aufgezeigt hat, dass das CO2 für die Erderwärmung gar nicht verantwortlich sein kann. Diese Leute werden dann sehr schnell als „Spinner“ in irgendeine „Schmuddelecke“ verfrachtet.

    • Ausserkontrolle,

      Das sind aber zwei verschiedene Phänomene: Partikel, die von Militärflugzeugen versprüht werden um Radarstrahlung (?) zu reflektieren (streite ncith ab dass das regelmässig vorkommt) und die normalen Kondensstreifen. Chemtrailer sehen Streifen am Himmel und sagen: „Heute wird wieder gesprüht.“ Ach…tief Luft holen…
      Ja, denke auch die Machteliten haben ihre schönen sauberen Plätzchen gesichert, aber was in 10km Höhe in der Atmosphäre rumfliegt verteilt sich in Windeseile um den Globus.

      Lassen wir das besser…bis zu einem anderen Thema.

      Marikka Schaechtelin,

      wo ist der kausale Zusammenhang zwischen höheren Werten von Nanopartikeln in der Luft und Sprühaktivität aus Flugzeugen?

    • Lieber KenFM- Fan: Ihre Hoffnung auf Reste von gesundem Menschenverstand der Geld-Eliten, die diesen Weltuntergang steuern, können Sie glaub ich aufgeben.

      Steven Block, Professor für Biophysik an der Universität Stanford hat z.B. dazu einmal folgendes formuliert, was auch meiner Erfahrung entspricht: “
      „Wir sind geneigt zu sagen, dass niemand bei gesundem Menschenverstand diese Dinge je einsetzen wird, aber nicht jedermann ist bei gesundem Menschenverstand“.
      Er hat jahrelang persönliche Erfahrungen in der geheimen biologischen Forschung des Pentagon und der Regierung gesammelt.

    • Lieber KenFMFan,
      „wo ist der kausale Zusammenhang zwischen höheren Werten von Nanopartikeln in der Luft und Sprühaktivität aus Flugzeugen?“

      Ein solcher ist in der Tat schwierig zu erbringen, wenn nicht alle dafür erforderlichen Untersuchungen getätigt werden können.
      Fakt ist jedoch, dass die Werte giftiger Substanzen deutlich erhöht sind und es viele Merkwürdigkeiten gibt, die es aufzuklären gilt. Wenn z.B. selbst Meteorologen feststellen, dass es Erscheinungen am Himmel gibt, die mit natürlicher Wolkenbildung nichts zu tun haben, dann sollte uns dies hellhörig machen und wir sollten darauf bestehen, dass diese Dinge aufgeklärt werden.
      Und das es zahlreiche Beispiele gibt, die mit einem gesunden Menschenverstand nichts mehr zu tun haben,
      darüber sind wir uns doch, glaube ich, einig.
      Ich denke, wir haben ein natürliches Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren und davon sollten wir uns auch nicht abbringen lassen. Je mehr Menschen unbequeme Fragen stellen und sich kritisch mit den Antworten auseinandersetzen, desto besser.

  2. „Cash für die Airbase Ramstein Millionen und mehr Personal für US-Flugplatz

    Es ist ein gigantisches Projekt: Die USA planen, für rund 95 Millionen Euro den US-Flugplatz in Ramstein auszubauen. Außerdem soll der Standort personell verstärkt werden.

    US-Armee stärkt ihre Basis in der Pfalz

    Der Bürgermeister von Ramstein, Ralf Hechler (CDU), bestätigte gegenüber dem SWR einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Demnach sollen ab Ende 2021 rund 750 Militärangehörige nach Ramstein verlegt werden. Außerdem sollen 15 zusätzliche Tankflugzeuge auf der Airbase stationiert werden. Sie kommen von einem US-Militärstützpunkt in Großbritannien, der 2020 schließt.

    Laut Hechler sind auf der Militärflughafen unter anderem ein neuer Hangar sowie zwei Nebengebäude geplant. Außerdem soll eine Rampe verlängert werden. Zurzeit läuft eine Umweltverträglichkeitsprüfung, an der verschiedene Behörden beteiligt sind.
    Ramstein profitiert von Personal und Angehörigen

    Bürgermeister Hechler zeigte sich erfreut von den US-Plänen. Ramstein werde zwar nicht größer, aber auf der Liegenschaft werde es Zuwachs geben. „750 Dienstposten mehr, das heißt es könnte sein, dass mit Familienangehörigen bis zu 2.000 Menschen mehr hier leben. Die nutzen die Schulen, die kommen in die Kindergärten, gehen natürlich auch in die Geschäfte, nutzen das Gewerbe.“ Mit jedem Einwohner gewinne man zudem Schlüsselzuweisungen des Landes hinzu, sagte Hechler dem SWR.
    USA bauen auch neues Hospital

    In der Nachbarschaft von Ramstein laufen seit 2014 auch Bauarbeiten für ein neues US-Hospital: In Weilerbach entsteht in den nächsten Jahren für mehr als eine Milliarde Euro ein Klinik-Neubau, der das Militärkrankenhaus in Landstuhl und die Klinik auf dem Gelände der Airbase ersetzen soll. Dort sollen Amerikaner behandelt werden, die in der Pfalz leben. Außerdem ist das US-Hospital für im Einsatz verletzte Soldaten zuständig.“

    Quelle SWR / Stand: 14.3.2017, 20.05 Uhr

    • Das habe ich auch entrüstet aufgenommen. Wahrscheinlich gehört das zum Trumpschen Prgogramm, die Kosten der NATO stärker auf die anderen Mitgliedsländer zu verteilen.

  3. @ Petra

    @ Petra

    „Mit Demonstrationen, die mit dem Wunsch nach der großen Zahl, also Quantität statt Qualität, einhergehen besorgen wir das gleiche Geschäft .“
    So ist es!

    Demonstrare (lat.) = zeigen, zur Schau stellen, zum Ausdruck bringen, vorführen, erklären, hinweisen, nachweisen

    nachweisen durch Beispiel
    Nachweisen durch Beweis

    Gegen Quantität ist (z.B.parlamentarische Demokratie) das System ohnehin immun. Eine andere Weise des Lebens miteinander zu organisieren ist notwendig und geschieht qualitativ. Was passiert, sobald eine bestimmte quantitative Ebene erreicht ist, falls überhaupt, das ist fast vorhersehbar. Aber lassen wir das. Was ich eigentlich fragen will: Demonstrationen ‚zeigen, sellen zur Schau, bringen zum Ausdruck, führen vor, weisen hin… Die Konnotationen ’nachweisen (durch Beispiel), nachweisen (durch Beweis) von demonstare fehlen bei Demonstrationen. Wie können qualitative Demonsrationen organisiert werden, die etwas beweisen (nachweisen)?

    • @Tony Hill
      Michel Foucault hat ein Wort (ich vermeide „Begriff“ ganz ausdrücklich) geschaffen, welches „Wahrheitsproduktion“ heißt. Damit wies er darauf hin, dass Wahrheit und das Wahre zu den vergangenen und unterschiedlichen Zeiten jeweils ganz anders „produziert“, will heißen der jeweiligen Welterklärung gemäß in der Welt real wurden.
      Der Beweis, wie wir Heutigen ihn verstehen, setzt voraus, dass wir von einem – aus meiner Sicht angemaßten – dritten Standpunkt aus ein Gedankenexperiment (sic!) entwerfen, dass sein eigenes Ergebnis bereits bedingt und unhintergehbar voraussieht. Darüber verhält sich beispielsweise meine eigene Profession, die Juristerei, die nur sinnvoll ist als Wurm, der den Apfel aushöhlt.
      Qualitativ bedeutet: andere soziale Übereinkünfte zu schließen. Wollen wir uns da noch dem Modus der „Kritik der Kritik“ überantworten, die das immer Nämliche zur Dauerhaftigkeit verhilft?
      Liebe Grüße

    • Petra
      Michel Foucault sagte auch:

      „Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und auch anders wahrnehmen kann, als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist.“
      Michel Foucault, Quellen der Weisheit

    • @ Petra

      Also Juristerei und Foucault, daher Ihr Stil und theoretischer Ansatz.
      Nach Foucault selbst sollten seine Texte als Werkzeugkasten benutzt werden.
      Aber ich will Ihnen hier nichts über Foucault referieren; Sie kennen ihn sicher besser als ich. Als jemand, der historisch und linguistisch vorbelastet ist, kenne ich die Kritik von Wehler und Chomsky an Foucault. Andererseits finde ich an einigen Stellen von Foucault (Weigerung, feststehende Theorien eine Objekts aufzustellen; das Recht, das jederzeit auch anders sein könnte; Entwicklung als von Brüchen gekennzeichneten Wandel; die Frage, ob und inwiefern die Wissenschaft objektiv zu Erkenntnissen gelange; Macht entsteht und wirkt überall; seine Idee der „Selbstsorge“) Ansätze, die mich zu Paul Feyerabend und seine anarchistische Erkenntnistheorie führen, die ähnliche Themen behandelt.

      Feyerabend:
      Wissenschaft ist wesentlich ein anarchistisches Unternehmen: der theoretische Anarchismus ist menschenfreundlicher und eher geeignet, zum Fortschritt anzuregen, als ‚Gesetz-und-Ordnungs‘-Konzeptionen.

      Das wird sowohl durch eine Untersuchung historischer Episoden als auch eine abstrakte Analyse des Verhältnisses von Denken und Handeln gezeigt. Der einzige Grundsatz, der den Fortschritt nicht behindert, lautet: Anything goes.

      Man kann die Wissenschaft voranbringen, indem man kontrainduktiv vorgeht.

      Konsistenzbedingungen, nach der neue Hypothesen mit anerkannten Theorien übereinstimmen sollen, ist unvernünftig, weil sie die ältere und ncht die bessere Theorie am Leben hält.

      Kein Gedanke ist so alt oder absurd, daß er nicht unser Wissen verbessern könnte.

      Keine Theorie stimmt jemals mit allen Tatsachen auf ihrem Gebiet überein, doch liegt der Fehler nicht immer bei der Theorie…ein Widerstreit von Tatsachen und Theorien kann ein Zeichen des Fortschritts sein.

      …kann die Vernunft nicht allumfassend sein und die Unvernunft nicht ausgeschlossen werden. Diese Eigenschaft der Wissenschaft erfordert eine anarchistische Erkenntnistheorie. Die Einsicht, daß die Wissenschaft nicht sakrosankt ist und der Streit zwischen Wissenschaft und Mythos unentschieden ausgegangen ist, ist eine weitereStütze des Anarchismus.

      Die Wissenschaft…ist eine der vielen Formen des Denkens…und nicht unbedingt die beste…grundsätzlich überlegen ist aber nir in den Augen derer, die sich schon für eine bestimmte Ideologie entschieden haben…Und da die Annahme und Ablehnung von Ideologien dem einzelnen überlassen bleiben sollte, so folgt, daß die Trennung von Staat und Kirche durch die Trennung von Staat und Wissenschaft, der jüngsten, aggressivsten und dogmatischsten religiösen Institution, zu ergänzen ist. Eine solche Trennung könnte die einzige Chance sein, eine Menschlichkeit zu erreichen, zu der wir fâhig sind…
      …da sich Gewißheit nicht erreichen läßt, nimmt man die Verantwortung auf sich und wird ein reifer Mensch.

      Paul Feyerabend, Wider den Methodenzwang, Skizze einer anarchistischen Erkenntnistheorie.

    • @ Außerkontrolle
      Ja, ein wunderbares Zitat! Und der Augenblick ist nur da, weil etwas bereits im Niedergang und Verwesen ist. Wer hinschaut ist nicht überlegen, sondern aufmerksam und durchaus vom Wunsche beseelt endlich „andere Gefilde“ zu erreichen.
      @ Tony Hill
      Ja, Paul Feyerabend, danke Ihnen sehr, dass Sie ihn hier zur Kenntnis bringen. Er hat zu einem – aus meiner Sicht – unfassbar frühen Zeitpunkt die moderne „Freiheit“ dahingehend als Herrschaftsinstrument entlarvt, dass sie in ihrem Zwang und Diktum der Widerspruchsfreiheit ein perfides Mittel der Selbstunterdrückung ist, welches über die sogenannte „reine“ Wissenschaftlichkeit legitimiert wird. Man muss sich mal vorstellen, dass jemand die Chuzpe hat, Popper in Frage zu stellen. Ich spreche nicht immer die gleiche Sprache, aber gestehe ihm von Herzen seine Sprache zu und lerne von seiner Milde. Ebenso mag ich den „esoterischen“ Marx (die theoretischen Mucken eines Tischs) und seinen Kontrahenten, dem er nicht beikommen konnte, nämlich dem viel verkannten Max Stirner. der bereits damals die Freudsche Theorie vorweg nahm und – leider verfemt – sein „Ding auf nichts gebaut“ hat, also dergestalt anlegt, dass es um das bislang Un-Erhörte geht.
      Die Zeilen, die hier zu schreiben sind, bleiben immer zu kurz. Ich wäre sehr froh, Sie beide persönlich kennen lernen zu dürfen – hier in Norddeutschland oder auch im ebenso heimatlichen Wien.

  4. Das Interview erst zum Teil gehört… Jeremy Scahill hat schon einen recht freundlichen Wikipedia Eintrag. Darüber hinaus war er bei Democracy Now. Damit will ich ihn noch nicht in eine Schublade stecken, aber meinen „Vorsicht-Filter“ einschalten.

  5. Bitte nicht mehr den Begriff militärisch industrieller Komplex verwenden!

    Nach dem Vortrag von Prof.Dr. Jörg Becker (Youtube) bin ich nun auch der Meinung, dass die Verwendung des Begriffs militärisch industrieller MEDIEN Komplex eine Pflicht sein sollte.

    Er betont die Manipulation unseres Bewußstsein durch die Medien zur Steuerung unseres Verhaltens. Siehe auch Noam Chomsky „Manufacturing Consent“.

  6. Das Trump nicht der Heilsbringer sein würde, haben die meisten schon vermutet. Seine Rede zur Lage der Nation Anfang März, die sogar von ARD übertragen wurde, lässt erkennen, wo er letztlich seine Prioritäten setzen wird. Das Militär hat einen zentralen Stellenwert in seiner Mission, ebenso lässt er erkennen, dass der Iran der nächste Feind sein wird. Die Frage, die sich stellt ist, wenn Trump nicht der Revolutionär für das Volk ist, gehört er wie Killary dem selben Verein an? Oder gibt es zwei oder mehrere Richtungen der dunklen Mächte im Hintergrund, einen gespaltenen Industriell – Militärischen Komplex? Ist da eine „besser“ als die andere oder worin unterscheiden sie sich? Viele Fragen.

    Die Rolle Deutschlands ist mir im Interview etwas zu einfach erklärt. Einmal kann man nicht von Deutschland sprechen, sondern nur von der Regierung Deutschlands, wenn es darum geht, dass man sich gegenüber den USA anders verhalten könnte, wenn man denn wollte. Die spezielle Zerrissenheit des Volkes, welche durch unsere Geschichte und durch die Spaltung der Medien forciert wird, gehört mindestens erwähnt, so dass auch deutlich wird, warum dass mit dem „auf die Straße gehen“ gerade in Deutschland gar nicht so leicht ist.
    Es bleibt des weiteren immer auch im Dunkeln, worin eigentlich Deutschlands Abhängigkeit gegenüber den USA genau besteht, zumindest öffentlich gesagt. Mit was haben die Amerikaner oder wer immer noch dazugehört uns so sehr in der Hand? Sind es nur historische Verträge, von denen wir offiziell nichts wissen sollen, oder existieren da noch ganz andere Druckmittel, deren wir uns möglicherweise noch gar nicht klar sind? Werden wir als Land akut bedroht bei Nichtbefolgung von Anweisungen? Woraus sich auch die Frage ergibt, ob unsere Politiker mehr Teil einer gezielten Verschwörung und Täuschung des eigenen Volkes und der ganzen Welt aus Überzeugung sind, oder, weil sie nicht anders können, oder eine Kombination aus beidem? Was hat aus 4 Parteien plötzlich eine einzige werden lassen, wenn es um die Akzeptanz der Vorgänge in den letzten Jahren geht? Oder waren sie eben schon immer nur eine Kraft und haben großes Theater gespielt?
    Wenn man überlegt, dass Sigmar Gabriel vor einigen Jahren im Wahlkampf noch gesagt hat, Angela Merkel sei nur die Geschäftsführerin der BRD-Finanz GmbH, Schäuble und Seehofer dies mit ähnlichen Kommentaren in der Öffentlichkeit stützten, frage ich mich nach dem Sinn solcher Äußerungen, wenn man gerade den Umstand einer extern gelenkten Regierung im Bewusstsein der Öffenlichkeit unter allen Umständen vermeiden möchte. Sind die Zugriffsmöglichkeiten des Militärisch-industriellen Komplexes an unseren Politikern, Parlamenten, Medien, Gerichten vorbei schon so groß, dass man dies als versteckte Botschaft an das Volk verstehen könnte? Oder wie kann man sich das erklären?

    Zu der Friedensbewegung, die am Anfang angesprochen wurde. Wenn man sich ansieht, wie die in München ausgesehen hat, war das schon recht kläglich, was die Anzahl der Demonstranten anging. Das entspricht nicht dem Potential, welches man aus der Wut, die sich im Netz offenbart, grundlegend für einen Widerstand herauslesen kann.
    Die Friedensbewegung täte gut daran ausschließlich für den Frieden und ausdrücklich gegen Krieg und deren Verursacher zu demonstrieren und auf einer Demo niemandem ein Forum für Spaltungen zu bieten.
    Auftritte von der Antifa mit Plakaten und Transparenten sollten ebenso untersagt werden, wie die Zurschaustellung der politischen oder ökonomischen Ausrichtung mit Nebenbotschaften. Das alles dient letztlich der Spaltung und Ablenkung und führt nur dazu, dass sich viele Menschen abwenden und sich nicht anschließen wollen. Das betrifft insbesondere auf Gegenwart die Antifa zu.

    • Zitat „oder existieren da noch ganz andere Druckmittel, deren wir uns möglicherweise noch gar nicht klar sind?“
      Da bin ich mir ziemlich sicher, dass die existieren- verschwundene Stasi-Akten, alte Nazi- Papiere z. B., oder die Tatsache, dass „unsere“ Geheimdienste mehr oder weniger von den USA kontrolliert werden und ganz schnell Bürgerkriege wie in Syrien inszenieren können. Es gibt noch die Eigentumsverhältnisse und Abhängkeiten von deutschen Großkonzernen und -Banken, großteils in der Hand von US-Investoren….
      Dann gibt es wahrscheinlich noch Geheimverträge, über die wir nichts oder nur gerüchteweise wissen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt, die Realität ist oft noch schlimmer als die schlimmsten Befürchtungen.

    • „gehört er wie Killary dem selben Verein an?“

      Um es von vorneherein klarzumachen, ich habe jede US-Führung schon vor Trump kritisiert.
      Wie jetzt auch Trump selbst.

      Fällt denn niemandem auf, dass die Democrats kein einziges Kabinettmitglied von Trump kritisiert?
      Fällt denn niemandem auf, dass die Democrats seine volksfeindliche Politik nicht kritisieren?
      Stattdessen nur Angriffe auf seine Person führt und gleichzeitig Russlandhetze betreibt?

      Sie können keine konkrete Kritik an seiner volksfeindlichen Politik anführen, weil es IHRE EIGENE Politik ist.

      Trump ist ein Vehikel für das Establishment um die EXAKT GLEICHE neoliberale Politik zu fahren. Same old, same old.

      Der Militärisch-Industrielle-MEDIEN-Komplex hat im Internet schon Jahre vorher die Unterstützung von Trump begonnen, durch ASTROTURFING:

      Die Agenda der Astroturfing-Kampagne:
      – Ablenken von der volksfeindlichen Politik
      – Polarisierung der Bevölkerung durch:
      – Fremdenhass schüren, Islamophobie
      – Chauvinismus, Unterstützung für Trump
      – Terrorangst und Bereitschaft zur Gewalt
      – Steuerung und Polarisierung der „Wahrheitsbewegung“

      Die einzigen die man ernst nehmen kann, sind diejenigen die ein Auge auf die KONKRETEN politischen Umsetzungen werfen und kritisieren, d.h. Angriffe auf Gesundheit- und Umwelt, sowie Entlastung von Banken und Großkonzernen und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.

      Alle Angriffe die nur die Person betreffen und nicht die konkrete Politik sind Polarisierungen und damit Ablenkungen.

    • @ Außerkontrolle
      Und wieder zeigt sich im Interview der verzweifelte Wunsch, die Macht aus/in der Abspaltung unter die Herrschaft der Subjektivität zu bringen. Dabei hat sich in der Abspaltung jeweils längst ein Subjekt (von den USA abwärts kaskadierend) konkurrenzlos gesetzt- und ist doch darauf verwiesen, durch Schaffung von „Wirklichkeit“ seine legitime Herrschaft als konkurrentes und vernünftiges Subjekt zu legitimieren.
      Mit Demonstrationen, die mit dem Wunsch nach der großen Zahl, also Quantität statt Qualität, einhergehen besorgen wir das gleiche Geschäft und anerkennen die Ver-rücktheiten dieser Welt, die wir doch überwinden wollen. Wohl zielführender wäre, eine andere Weise des Lebens mit einander zu organisieren, einen sozialen Zusammenhalt, der uns überall auf der Welt verbindet und die bisher geltenden Regeln der perversen Bürgerlichen Moderne in die Tonne haut. So haben die ersten Wildbeuter gehandelt, so die ersten Sesshaften, so auch unsere Taktgeber im Neuengland-Vertrag. Alle drei benannten Formationen taten, was zuvor „undenkbar“ war – fangen wir damit an. Den real wirksamen militärischen, medialen oder sonstwas Komplexen können wir nur die Grundlage entziehen, indem wir unser Überleben auch ohne sie praktikabel machen. Und wer jetzt sagt, dass dies nicht geht, weil sonst der Atomschlag kommt, dem sei gesagt, dass er – wenn er denn kommt – viel eher kommt, wenn wir uns der Logik der Leute an den roten Knöpfen bedienen und nichts anders in die Welt zu setzen in der Lage sind.

    • @ Kladderadatsch
      Ich kritisierte so ziemlich alles bis ich – meine Sicht – folgendes begriff:
      Die Nutzanwendung, die mit Kritik als Methode verbunden ist, gibt ihr den Anschein, als wäre sie eben besonders „kritisch“, kritisch also im Sinne des braven Hausverstands: mit belehrender, besserwisserischer Attitüde, mit dem Anspruch, den Gegenstand nicht nur zu beschreiben, sondern in der Beschreibung und durch sie ihn zu optimieren, zu verewigen, ihn immer näher an sein eigentliches Wesen heranzuführen, ein asymptotisches Übereinkommen von Gegenstand und Bestimmung wenigstens theoretisch zu ermöglichen. Dieses Verbessern ist dabei aber an die eigene Methode, auch an die eigene Erkenntnismöglichkeit dialektisch rückgekoppelt, bleibt doppeldeutig und ambivalent im Bezug auf den kritisierten Gegenstand. Beide bestätigen einander in der Kritik und in der Gegenständlichkeit und verleihen einander Ewigkeit und Dauer. Das bedeutet auch, dass die Kritik ihren Gegenstand nicht verwerfen kann, auch dann nicht, wenn sie ihn in einem widersprüchlichen Prozessieren ertappt. Das – wenn auch entfernte, bloß dräuende – Moment der Verbesserung, Ausmerzung von Widersprüchen, Reinigung und Optimierung verkettet Kritik und Gegenstand in einer Art und Weise, dass das eine ohne das andere nicht auszukommen vermag.
      Wenn wir uns also der Gesellschaftskritik unterziehen wollten, dann würde der wortwörtliche Effekt eintreten; wir werden der Gesellschaftskritik unterworfen als ihre Subjekte, ihre ihr Unterworfenen. Wir sehen, dass wir mit einer Beschreibung der Gesellschaft durch Gesellschaftskritik scheitern müssen, weil wir das eine, die Gesellschaft, ohne das andere, die Kritik, nicht bekommen können. Wir können uns einer Gesellschaft nicht kritisch nähern, wenn wir sie als unmenschlich entlarven wollen, weil dieses Entlarven der Gesellschaft ja schon als ihr Vorzug eingeschrieben ist, und zwar historisch wie auch ideologisch; historisch, weil diese Gesellschaft schon ihr unmittelbares Entstehen, ihr erstes Vorbereiten, Herausbilden und Auftreten der Anwendung von Kritik verdankt, der vernünftigen, rationalen, kritischen Analyse ihrer Bedingungen, Vorstellungen und Mechanismen, ideologisch, weil sie diese Kritik – historisch an Religion und Fürstentum – in die Gegenwart hineinverlängert und aus ihren republikanischen heroischen Anfängen ein bequemes Vademecum schläfriger demokratischer Tugend macht und die Macht der Kritik beschwört.
      Es ist Zeit – hohe Zeit – für etwa anderes.

    • Das es Druckmittel gibt, ist doch offensichtlich, da ja Politiker wie Rudolf Scharping, nach Amtsantritt Kehrtwendungen von 180 Grad machten. Das die Ihre Überzeugung mit einem Gespräch gleich gewechselt hätten, ist doch sehr unwahrscheinlich.
      Und außerdem sind da ja noch Nebenleute, die solche Schwenks mitmachen müssen.
      Außerdem dürfte ja ach klar sein, dass ein verlorener Krieg nicht nur Gewinner hervor bringt, sondern eben auch den Verlierer. Und wo steht geschrieben, dass der Verlierer aus seiner Schuld entlassen wird.
      Ich denke mal, das Deutschland sich den Umständen entsprechend eingerichtet hat. Wir im Westen hatten wahrscheinlich die Konsequenzen nicht so unmittelbar zu spüren bekommen, wie im Osten, aber das wir die Hand gegen die Gewinner des Krieges erheben können, ist doch sehr unwahrscheinlich.
      Ob es uns schmeckt oder nicht, es wird wohl der stete Tropfen sein, der den Stein aushöhlt, das heißt, es müssen immer wieder Allianzen geschlossen werden, die ein langsames abschleifen der Machtverhältnisse bewirken.
      Einzelaktionen, wie Reichsbürger, oder RAF, sind meine Erachtens chancenlos.
      Eigentlich liegen die Beweise über all auf dem Tisch und ab und zu lassen Politiker Sätze fallen, die bei uns aufhorchen lasse. Aber den Mut, oder besser gesagt, die Unvernunft, die Gewinner offen heraus zu fordern, währe meines Erachtens die größte politische Instinktlosigkeit. Auch wenn sich viele wünschen, ich auch, tretet den Amis doch mal kräftig in den Arsch.

    • Petra,

      zu, Zitat: „Beide bestätigen einander in der Kritik und in der Gegenständlichkeit und verleihen einander Ewigkeit und Dauer. Das bedeutet auch, dass die Kritik ihren Gegenstand nicht verwerfen kann, auch dann nicht, wenn sie ihn in einem widersprüchlichen Prozessieren ertappt.“

      Kritik ist nicht gleich Kritik. Man kann einen ernsthaften, aufrichtigen, kritischen Diskurs auch als Lösungs- bzw. Auflösungsprozess begreifen. Im Idealfall sind Missstand und die darauf beruhende Kritik, am Ende, nicht mehr vorhanden.

      Anders, echter Widerstand steht gegen die Despotie, nicht weil es ihm Spaß macht und weil der Widerstand um Widerstand zu sein den Despoten braucht.

      Oder kommunistisch, der Arbeiter kämpft für die Aufhebung der Klassen und nicht um seine Klasse zu erhöhen oder zu verewigen.

      Das nur als idealisierte Darstellungen, als Kritik an der Kritik der Kritik.

      Außerkontrolle,

      wir sind nun einmal weitgehend atomisiert und dafür läuft es gar nicht schlecht, betrachtet man die Summe an Erfolgen unabhängiger Medien-, Freigeld-, und anderer Projekte.

      Hisbollah hat auch ohne Panzer und Luftwaffe triumphiert. Augenscheinlich ist es nicht mehr die Zeit für Massenaufläufe und glücklicherweise auch nicht mehr für Massenarmeen.
      Die Atomisierung hat diese Form des Widerstands erledigt und gleichfalls diese Form der Unterdrückung.
      Asymmetrische Kriegsführung. Nutzen wir lieber das was ist, anstatt zu lamentieren oder zu kritisieren (sic! für Petra) was nicht ist.

      Abschließend ein bestätigendes Zitat zu Zitat:

      „Die Rolle Deutschlands ist mir im Interview etwas zu einfach erklärt. Einmal kann man nicht von Deutschland sprechen, sondern nur von der Regierung Deutschlands, wenn es darum geht, dass man sich gegenüber den USA anders verhalten könnte, wenn man denn wollte.“

      Aus Hermann Ploppas „Hitlers amerikanische Lehrer (S. 270, Abs. 1):“

      „Admiral Mahan liefert den Plan zur Welterboberung. Der Schlüssel liegt in der Beherrschung der Weltmeere. Beabsichtigt ist hierbei nicht in erster Linie die Annexion fremder Gebiete, sondern deren nachhaltige Kontrolle durch einheimische, den USA ergebene Eliten. Das ist kostengünstiger als langfristig überall Besatzungstruppen zu postieren. Hauptsache, die Geschäfte der USA verlaufen reibungslos im globalen Maßstab.“

    • Ausserkontrolle, ich gehe auch von erheblichen Druckmitteln auf die „Regierung“ aus. Ähnlich denen, die Dtl. nach WK I zur Akzeptanz des Versailler Vertrages gezwungen haben: entweder das wird unterschrieben oder der Krieg geht weiter, da stehen unsere Truppen einsatzbereit… Heute, reicht da wahrscheinlich schon weniger. Wenn nicht gekuscht wird, wird zur Machtdemonstration ein Flugzeug abgeschossen und die richtigen Flugzeugteile (schwarz rot gold Kennung) demonstrativ so angeordnet, dass die Botschaft verstanden wird…Darüber hinaus all die fremdbedienten Waffen und Personal und die Gesetze zu ihren Gunsten…

      Da kann eine „Regierung“ nur klein beigeben, sich einfügen und versuchen das Beste draus zu machen…Die Zeiten werden sich wieder ändern – langsam, und mit Druck von unten (gegen die Richtigen).

    • Petra, die Kritik an der Kritik finde ich teils passend. Wenn die Kritik einem blossen „dagegen sein“ entspringt, kann sie nichts Neues hervorbringen, und ist im Gegenpol gefangen. Die Kritik wie Box sie meint, hat aber einen anderen Ursprung, speist sich aus dem „Ziel“ – man weiss wohin man will und kämpft dafür.
      Der positive Ansatz der Kritik ist vorzuziehen. Wenn wir einfach so zusammen leben, wie wir es wollen.

    • Ich wette, das Horst Seehofer, der seinen Russland besuch,gerade angetreten hatte, am nächsten Tag das Zugunglück von Bad Eibling betrauern durfte nicht gleich an menschliches Versagen dachte.

    • Ergänzend: Selbst entscheiden wie wir unsere Gesellschaft organisieren wollen schliesst aber Kritik am Bestehenden nicht aus. Das halte ich weiterhin für wichtig, u.a. deshalb, weil die eigenen Entscheidungen keine unmittelbaren Auswikungen auf viele andere Dinge haben: ob ich zB in einer selbstversorgenden Kommune lebe, möglichst nach eignene Regeln, ist für Ramstein ganz egal, der Tatbestand muss daher weiter kritisiert werden, auch wenn ich persönlich den Weg der „gelebten positiven Kritik“ gehe…

      Socke4612: Gut möglich. Warum haben Sie diesen Namen? Ich muss da immer an Sockenpuppen denken…

    • schwarz ist weiss: Nein, mir geht es auch so. Genauer: ich habe keine Lust drauf, so eine Sprache entziffern zu müssen. Da verhakelt sich was in meinem Hirn.

    • Tja,, der Name KENFM Fan, ist ja schon vergeben.
      Aber im Ernst, am Anfang schrieb ich mit Klarnamen. Dann Versuchte ich Texte, welche ich geschrieben habe wieder zu löschen, was mir nicht gelang. ( manchmal kratzt man sich ja über den Blödsinn, oder die Fehler im Text, nachträglich an den Kopf)
      Bei meinen Versuchen benutzte ich eine Zeit TEST1. Da ich aber auch zu den faulen Menschen gehöre, die nicht ständig ihre Passwörter ändern, Griff ich zu Socke. Als Anhang bot sich 4711 an. eine Zahl die bei Werkseinstellungen oft benutzt wird, da gut merkbar. Leider ist die aber schon in vielen Fällen vergeben. Also bleiben nur Nebenzahlen übrig Hier nun 4612. Das als Erklärung.

    • Liebe Petra,
      Sie wissen ja bereits, dass ich Ihr Denken und Ihre Fähigkeit ihrem Wortschatz auch eine entsprechende Form geben zu können, schätze, wenngleich ich auch jene verstehen kann, die es als anstrengend empfinden.
      Nun kennen Sie mich ja auch schon einige Zeit, oder sagen wir, was ich im Groben so vertreten habe bisher.
      Sie dürften daher eigentlich wissen, dass mir die Fallstricke der Verflochtenheit von Subjekt und Gesellschaft (Herrschaft) bekannt sind und ich das Problem wohl sehe.
      Und wie sehr ich Ihnen bezüglich dieser Aussage zustimmen möchte, können Sie gar nicht erahnen:

      „Wohl zielführender wäre, eine andere Weise des Lebens mit einander zu organisieren, einen sozialen Zusammenhalt, der uns überall auf der Welt verbindet und die bisher geltenden Regeln der perversen Bürgerlichen Moderne in die Tonne haut.“

      Ja, Ja, und nochmals Ja!
      Aber, haben Sie auch eine Idee wie das konkret aussehen soll? Sie sind mir hinsichtlich einer Idee in diese Richtung auch aus anderen Diskussionen eigentlich noch eine Antwort darauf „schuldig“ geblieben (nicht böse gemeint!).

      Denn sehen Sie, die Tatsache, dass Demonstrationen quasi das Anbetteln einer Herrschaft nach Veränderung bedeutet und man sich ihr dadurch schon unterwirft, ihre Legitimation Subjektbestimmend zu sein überhaupt anerkennt, ist doch klar.
      Wenn Sie nun sagen, wir sollten eine andere Lebensweise organisieren, dann ist der Einsicht und der Wille dazu doch eine geistige Auseinandersetzung mit dem wasIST vorausgegangen. Und dies trotz der Tatsache, dass sie als Subjekt aus den Einflüssen der Herrschaft hervorgegangen sind. Jene Gedanken, die sich losgelöst haben, trotz ihres Kontextes von Herrschaft und Manipulation, müssen doch Verbreitung finden, bevor sie Realität werden können.

      Ich stimme Ihnen zu, dass Demonstrationen nicht wirklich zum Ziel führen:

      „Mit Demonstrationen, die mit dem Wunsch nach der großen Zahl, also Quantität statt Qualität, einhergehen besorgen wir das gleiche Geschäft und anerkennen die Ver-rücktheiten dieser Welt, die wir doch überwinden wollen.“

      Gerade das Verhältnis von Quantität und Qualität spielt eine große Rolle dabei. Bei Demonstrationen können wir heute weniger den je mit einer qualitativ hochwertigen Stimme sprechen. Braucht man aber doch, um überhaupt ernst und wahr genommen zu werden, eine große Anzahl von Menschen.

      Woran liegt es aber, dass die Qualität sich nicht in großer Anzahl durchsetzt?
      Meines Erachtens an der massiv betriebenen Spaltung von aufkommenden Bewegungen und dem Aufbringen vermehrter Gruppierungen, welche Probleme bearbeiten und Lösungen anbieten aus dem Repertoire der herrschenden Mächte und eben nicht jenseits von diesen. Aktuelles Beispiel: Pulse of Europe, welche heute in unserer Tageszeitung eine ganze, groß aufgemachte, Seite in Anspruch genommen hat. Wieder wird dabei gespalten mit Fragen, die eigentlich nicht die richtigen sind, weil es eben nicht um die Frage geht, ob wir Europa wollen oder nicht, sondern für was dieses Europa stehen soll, ob es z.B. die Interessen des Volkes, des Friedens vertritt oder Teil eines US- geführten Imperiums ist. Das wird aber gar nicht thematisiert.

      Egal was aufkommt, die Medien haben mit ihrer Informationsmacht immer noch die Möglichkeit alles zu zerstören, eben, damit sich erst gar keine Qualität in großer Anzahl entwickeln kann. Gleichzeit bringen sie Pseudobewegungen hervor oder stützen die gut aber eben naiv und unhinterfragten Thesen der besorgten Bürger, deren Ansichten sich aus dem Konsum von Mainstream-Medien gebildet haben.

      Und wenn man nun sagt, wir machen es ganz anders, wir akzeptieren dieses Spiel nicht und ziehen unser eigenes Ding durch (mir sehr sympathisch) – was glauben Sie passiert in diesem Zusammenhang?
      Welche Art von ANDERS-MACHEN ,glauben Sie, kann sich der Macht der Meinungsmache und staatlicher Richtlinien nebst Durchsetzung dieser mit Hilfe von Behörden und Polizei entziehen?
      Was ist in der Vergangenheit mit solchen Gruppierungen, Hausbesetzer, Wagenburgen, Aussteigern etc. passiert?
      Wir leben ja nicht mehr in der Zeit der „ersten Wildbeuter“, die sie als Beispiel anführen. Unsere Rückzugsmöglichkeiten aus dem Raum der Macht sind sehr begrenzt.

      Die Idee mich all diesen Irrläufen der Machtverhältnisse zu entziehen, ruft in mir großen Jubel hervor.
      Allein, ich sehe bisher noch keine Bewegung, die in der Lage ist sich auf breiter Ebene gegen die herrschenden Verhältnisse durchsetzen zu können.

      Also nochmals meine Bitte an Sie:
      Zeigen Sie mir eine existente Idee oder aber skizzieren Sie selbst eine, die einigermaßen realistische Aussichten hat eine große Bewegung werden zu können.

      In Verbundenheit und großer Vorfreude auf Ihre Antwort
      A.

    • Box

      „wir sind nun einmal weitgehend atomisiert und dafür läuft es gar nicht schlecht, betrachtet man die Summe an Erfolgen unabhängiger Medien-, Freigeld-, und anderer Projekte.“

      Die Atomisierung ist in der Tat vorhanden und dabei sich mit der Hilfe von Medien und teils unhinterfragter Gesetzgebung weiter zu manifestieren.
      Und ja, es ist ein Erfolg, dass wir uns über einige Ideen unterhalten können und das sich so viele Menschen Gedanken machen. Es kommt jedoch irgendwann der Punkt, an dem es in die Umsetzung gehen soll. Und dafür brauchst Du die Einsicht von Vielen, die hergestellt und zum Ausdruck kommen muss.
      Und da sind wir an dem Punkt, den Sie ansprechen:

      „Nutzen wir lieber das was ist, anstatt zu lamentieren oder zu kritisieren (sic! für Petra) was nicht ist.“

      Alles, was bisher ist, kann vorwiegend vor dem Hintergrund zu beseitigender Hindernisse, vorerst gedacht, aber nicht wirklich durchgeführt werden. Denken Sie mal an die Freigeldbewegungen, die es gegeben hat, sie sind schlicht in ihrer Form verboten worden und dann war Ende.

      Und Sie bringen das Zitat von Ploppa richtig gleich dazu:
      „Beabsichtigt ist hierbei nicht in erster Linie die Annexion fremder Gebiete, sondern deren nachhaltige Kontrolle durch einheimische, den USA ergebene Eliten.“

      In unserem System geht es längst nicht mehr darum, dass sich aus Erkenntnissen des Bestehenden (was läuft gut und was nicht und muss geändert werden) etwas neues, besseres ergeben kann. Diejenigen, die Kontrolle haben, sorgen dafür, dass es sich nach ihren Vorstellungen entwickelt, ohne dass wir merken, wer dahinter steht. Das heißt, sie werden neue Denk- und Handlungsweisen nicht nur ignorieren und verunglimpfen, sondern auch gezielt verhindern. Solange Sie dabei die Mehrheit manipulieren können, werden sie ihr Tun immer mit den bestehenden Gesetzen der Demokratie und des angeblichen Rechtsstaates legitimieren können.

      Ich bin froh, dass wir uns austauschen können im Internet (mal sehen wie lange noch) und sich neues Denken verbreiten kann. Es bleibt vorerst aber ein ungleicher Informationskrieg, dessen Ausgang wir noch nicht voraussehen können. Er muss aber geführt werden, damit genügend Menschen Widerstand leisten, wenn z.B. einige im Alltag etwas ganz anders machen wollen als es vorgeschrieben ist. Siehe mein Kommentar für Petra.
      Was immer es sein wird, was wir konkret einfach anders machen können, es braucht dafür Unterstützung. Deshalb muss auch die Kritik am Bestehenden weitergehen.

    • Außerkontrolle,

      stimmt alles.

      Zwei Ergänzungen möchte ich noch anfügen, einmal zu: „Es kommt jedoch irgendwann der Punkt, an dem es in die Umsetzung gehen soll. Und dafür brauchst Du die Einsicht von Vielen, die hergestellt und zum Ausdruck kommen muss.“

      Die Einsicht von vielen wird es nicht geben nur weil ich das möchte.

      Und zu: „Denken Sie mal an die Freigeldbewegungen, die es gegeben hat, sie sind schlicht in ihrer Form verboten worden und dann war Ende.“

      Ja das ist ein Dilemma wenn man sich bei diesen zögerlichen Anfängen an die Vorgaben hält. Eine Revolte die um Erlaubnis fragt ist aber auch inkonsequent.

      Am Ende sind es doch wieder die Gewehrläufe als ultimatives Argument, siehe Einsatz der Bundeswehr im Inneren und es ist entscheidend wem diese loyal sind.

    • P.S.: Um Unklarheiten zu vermeiden, ich möchte nicht dem Gewaltapparat das Wort reden. Es genügt schon wenn sie sich heraushalten.
      Hier sind kritische Soldaten wie z.B. beim Darmstädter Signal und andere Menschen, die Kontakt zu Menschen im Apparat haben, gefragt.

    • Vizero
      „die Realität ist oft noch schlimmer als die schlimmsten Befürchtungen.“

      Ja, das ist wahrscheinlich so. Die Dinge, die Sie nennen, wie Stasi-Akten, alte Nazi-Papiere, Geheimdienste eignen sich sicher gut um Druck auf Einzelne Personen und Organisationen auszuüben. Ist ja auch schon häufig genug praktiziert.
      Was mir nur auffällt ist, dass diese Entwicklung des „Wegschauens“ irgendwie so schlagartig gekommen ist, so als würde es alle „Eingeweihten“ gleichzeitig unmittelbar betreffen, wenn sie den Mund aufmachen würden. Das könnte wiederum nur geschehen, wenn alle die Betroffenheit sofort einsehen und sich dann „drehen“ lassen. Eine ganze Presselandschaft lasst sich dazu anhalten in eine Richtung zu schreiben, analysieren, diskreditieren etc. Insbesondere seit 9/11. Klar, jetzt kann man vermuten, dass diese Leute über Jahre nach und nach an die entsprechenden Stellen geschleust wurden, um dann auf Knopfdruck zu funktionieren. Das die privaten Medien über die Besitzer dieser gesteuert werden, dürfte klar sein. Auffällig ist dennoch, dass einige Sender, darunter ZDF und Arte, teilweise noch kritische Beiträge gebracht haben, die sich aber im Verschwinden befinden oder sich inhaltlich ins Gegenteil verkehren (z.B. Heute-Show). Mit welchen Argumenten hat man da nachgeholfen?

      Es könnte aber eventuell auch mit einer größeren Bedrohung zu tun haben. Einfach ein Gefühl, was mir nicht aus dem Kopf will. Auch die Entwicklung in Sachen Energiewende, überhaupt das Thema Klimawandel, die Maßnahmen und die Dinge, welche in Sachen Klima als Verschwörung gelten und auch hier wenig Beachtung finden, wie z.B. HAARP. Vielleicht schauen wir bei den vermeidlich unwahrscheinlichsten Dingen nicht genau genug hin. Der Gedanke ist mir gekommen, als mich Marikka S. gestern auf die neuen Energie-Boxen (Smart Meter) hinwies, welche bald zu Pflicht werden sollen. Diese Geräte können offensichtlich mehr als nur Stromverbrauch messen, z.B. auf der ELF-Wellen-Basis arbeiten und sich mit durch Haarp erzeugten Wellen verbinden lassen. Und das HAARP System ist schon ziemlich fragwürdig, wenn man bedenkt, dass der Erforschung des Klimas dienen soll, es aber mittlerweile mit rasantem Tempo überall auf der Welt neue Sendeanlagen gibt und diese eine immer höhere Leistungen bringen.
      Auch, wenn es eine weitere Betrachtung möglicher Verschwörungstheorien ist, bisher hat sich noch alles als recht wahr erwiesen, was genauer untersucht und die ganze Zeit unterdrückt worden ist. Sollte es tatsächlich so sein, dass mittels Haarp in der Ionosphäre ELF-Wellen (Extremly Low Frequency) erzeugt werden, die sich mittels Spiegel konzentriert auf jeden Punkt der Erde bringen lassen, dann wirft das Fragen auf. Nicht nur, was Naturkatastrophen angeht, sondern auch, ob es möglich ist mittels ELF Wellen, welche sich im Bereich unserer Hirnwellenaktivität (0,5 – 30 Hz) bewegen, Einfluss auf unsere
      Empfindungen und Wahrnehmungen nehmen können. Ob beispielsweise die neuen Smart-Meter als Sender und Empfänger dabei eine Rolle spielen, welche angeblich zusätzlich in dieser Frequenz Impuls aussenden können.

      Das Problem ist hier das Angewiesen sein auf Expertenwissen. Das wir uns auch auf die sogenannten Experten, die uns in solchen Fällen zur Verfügung gestellt werden, kaum verlassen können, haben wir zur Genüge gesehen.
      Wenn da was dran ist, dann brauchen wir uns um Atombomben oder Erpressung mit Stasiakten weniger Sorgen machen.
      Ich bin vorsichtig damit, da ich nicht genügend physikalische Kenntnisse besitze, bin aber auch nicht bereit dem nächst besten vermeidlich besser informierten Personen zu glauben. Diese Strategie scheint nach allem, was wir hier schon erfahren haben, zuletzt über die Enthüllungen bezüglich der Experten bei Wikipedia, besser zu sein.
      Also, wer sich damit mal beschäftigt und meint etwas qualitatives dazu äußern zu können, ich wäre offen und dankbar dafür.
      Einen ersten Link:
      http://pressemitteilung.ws/node/188466

      Grundlegend zu Haarp und die Darstellung in den Medien, als sie vermeidlich noch etwas sagen durften, hier bei Joachim Bublat, früher Abenteuer Forschung, und ein paar anderen Beiträgen:
      https://www.youtube.com/watch?v=nRTxQ2RMVpA

    • Box
      Wir würden zu dieser Auseinandersetzung mit staatlicher Gewalt getrieben, weil diese nicht bereit sein wird aus Gründen der Vernunft oder dem Willen des Volkes wegen etwas zu verändern. Wenn sie nicht sogar darauf warten, dass sie endlich gegen etwas Ungesetzliches vorgehen können. Wie Prof. Mausfeld es gesagt hat, die Eliten werden jedes Mittel mit äußerster Brutalität anwenden, um die Macht nicht zu gefährden. Der Fall der Reichsbürger, egal, wie man selbst dazu steht, beweist das. Sie gehen mit schwerstbewaffneten Sondereinsatzkommandos gegen Bürger vor, die nichts verbrochen haben, nur etwas anders machen wollen. Ob das Anders-machen-wollen im Beantragen von Pässen liegt oder in der Einführung eines alternativen Geldsystems, spielt keine Rolle.

    • Socke
      „…das heißt, es müssen immer wieder Allianzen geschlossen werden, die ein langsames abschleifen der Machtverhältnisse bewirken.
      Einzelaktionen, wie Reichsbürger, oder RAF, sind meine Erachtens chancenlos.“

      Da stimme ich Ihnen zu. Allerdings sind es nicht immer Einzelaktionen, die zu einer größeren Bewegung führen?
      Da diese aber aus den von mir genannten Gründen (siehe Kommentar an Petra) nicht erwachsen können, solange es eine verschworene Presselandschaft gibt, die sich dazu auch noch mit der Staatsmacht im Einklang befindet, wird das eine ganz ganz schwere Nummer mit dem von unten abschleifen der Machtverhältnisse. Egal um welche Bewegung von unten es sich handelt.

      „Aber den Mut, oder besser gesagt, die Unvernunft, die Gewinner offen heraus zu fordern, währe meines Erachtens die größte politische Instinktlosigkeit. Auch wenn sich viele wünschen, ich auch, tretet den Amis doch mal kräftig in den Arsch.“
      Auch hier stimme ich Ihnen aus den gegebenen Verhältnissen heraus zu. Aber sehen Sie, welche Zwickmühle sich aus dem Gesagten zwischen Theorie und Praxis des Widerstandes ergibt? Denn, wann sich die Macht herausgefordert sieht, bestimmt diese selbst und nicht wir. Eben, weil sie jederzeit einer noch so friedlichen Aktion einem staatsgefährdenden Charakter mittels Desinformation unterstellen kann. Notfalls die Aktion mit Hilfe krimineller und bezahlter Subjekte aufmischen und über das Senden von entsprechenden Bildern als gefährlich einstufen lassen kann.

    • Nach meinem Empfinden bedarf es eines gewissen zivilen Ungehorsams, und den muß jeder für sich erkennen.
      Aber wie will man den soweit organisieren, dass er Wirkung zeigt. In einem Land, welches Steuereinnahmen gegen die Interessen vieler Steuerzahler verwendet, muß an den Finanzströmen, welche in die Kassen fließen, manipuliert werden.
      Ich, zB. habe eine private Krankenkasse. Da ich mich gesund fühle, und so wie so hohe Selbstbeteiligung habe, entschloss ich mich, den PKK-Vertrag zu kündige. Damit fließt dieser Beitrag nicht mehr in undurchsichtige Kanäle.
      Natürlich ist mir nicht wohl bei der Vorstellung, ich könnte mal richtig Krank werden, doch mit meinen 68 Jahren erwarte ich nicht mehr im Jungbrunnen gebadet zu werden.
      Ich will damit sagen, jeder der sich für einen Knüppel im Getriebe interessiert, sollte mal prüfen, wo seine Möglichkeiten liegen.
      Demos mit 100000 Besuchern sind aus meiner Sicht immer nur als Pro oder Kontra Indiz ausgeschlachtet worden.
      Der Demonstrant wurde zum nützlichen Idioten umfunktioniert.

    • Kenfmfan

      “ …wird zur Machtdemonstration ein Flugzeug abgeschossen und die richtigen Flugzeugteile (schwarz rot gold Kennung) demonstrativ so angeordnet, dass die Botschaft verstanden wird…Darüber hinaus all die fremdbedienten Waffen und Personal und die Gesetze zu ihren Gunsten…
      Und das ist ja eben nur ein Vorfall, eine Vermutung von so vielen, denen man sich geneigt sieht unter den ans Licht kommenden Fakten, anzuschließen. Da haben wir diese ungeheure Brutalität, die Skrupellosigkeit, die sie vor uns verbergen, die gleichzeitig die ganze Machtfülle zeigt mit der wir es zu tun haben.

      „Die Zeiten werden sich wieder ändern – langsam, und mit Druck von unten (gegen die Richtigen).“

      Ich fürchte nur, dass uns noch nicht wirklich klar ist, welche Wahl der Mittel wir eigentlich genau haben. Siehe Kommentar an Socke 4612.

    • Und noch etwas, unser Austausch von Gedanken zu diesem Thema, wird sicher mit Interesse von einschlägigen Kreisen mit verfolgt.
      Auch das dient zur Verunsicherung des Systems, denn auf alle Löcher lassen sich die Finger nicht legen, wenn die Luft am entweichen ist.
      Möglicherweise dient KFM sogar zur Kanalisierung freier Gedanken. In dem Sinn, dann haben wir sie auch unter Kontrolle.
      Momentan setzt man aber noch auf Stimmungsmache in den Medien.

    • @ Petra & Außerkontrolle

      „Mit Demonstrationen, die mit dem Wunsch nach der großen Zahl, also Quantität statt Qualität, einhergehen besorgen wir das gleiche Geschäft .“
      So ist es!

      Demonstrare (lat.) = zeigen, zur Schau stellen, zum Ausdruck bringen, vorführen, erklären, hinweisen, nachweisen

      nachweisen durch Beispiel
      Nachweisen durch Beweis

      Gegen Quantität ist (z.B.parlamentarische Demokratie) das System ohnehin immun. Eine andere Weise des Lebens miteinander zu organisieren ist notwendig und geschieht qualitativ. Was passiert, sobald eine bestimmte quantitative Ebene erreicht ist, falls überhaupt, das ist fast vorhersehbar. Aber lassen wir das. Was ich eigentlich fragen will: Demonstrationen ‚zeigen, sellen zur Schau, bringen zum Ausdruck, führen vor, weisen hin… Die Konnotationen ’nachweisen (durch Beispiel), nachweisen (durch Beweis) von demonstare fehlen bei Demonstrationen. Wie können qualitative Demonsrationen organisiert werden, die etwas beweisen (nachweisen)? Ideen? Vorschläge?

    • Toni Hill,
      ich sagte es ja schon im Ausgangskommentar:

      „Die Friedensbewegung täte gut daran ausschließlich für den Frieden und ausdrücklich gegen Krieg und deren Verursacher zu demonstrieren und auf einer Demo niemandem ein Forum für Spaltungen zu bieten.
      Auftritte von der Antifa mit Plakaten und Transparenten sollten ebenso untersagt werden, wie die Zurschaustellung der politischen oder ökonomischen Ausrichtung mit Nebenbotschaften. Das alles dient letztlich der Spaltung und Ablenkung und führt nur dazu, dass sich viele Menschen abwenden und sich nicht anschließen wollen. Das betrifft insbesondere auf Gegenwart die Antifa zu.“

      Es braucht Ruhe etwas darstellen und transportieren zu können. Am besten wäre es aber, wenn man gar nicht mehr so viel erklären und verkünden müsste, sondern wenn man entsprechend laut eine einzige Sache klar machen könnte: Forderung nach Frieden und klare Nennung der Kriegsverursacher sowie Entzug der Legitimierung Krieg in unserem Namen führen zu dürfen.
      Ich habe Petra ja schon geschrieben, wo das Problem m.E. liegt. Wenn schon das Mittel der Demonstration, dann darf sich diese nicht spalten lassen durch Gruppen, die noch alles andere Verkünden wollen. Im Fernsehen kann man immer schön erkennen, dass die Medien sich bestimmte Aspekte herauspicken, z.B. Plakate vom DGB oder so zeigen, die alles verzerren und in die Breite bringen. Am Bildschirm weiß dann keiner genau worum es eigentlich zentral ging bei dieser Protestaktion. So geht das nicht!
      Alle, mit einer Stimme, eine Forderung, dafür um so nachdrücklicher. Aufklärung und Werbung für Alternativen müssen glaube ich woanders passieren, zumindest hauptsächlich.
      Und für diesen Fall: Mit der Forderung nach Frieden und der Verurteilung einer Beteiligung an Kriegen kann man eigentlich nichts falsch machen.

  7. Ich danke auch auf den Hinweis auf dieses Interview. Im Großen Ganzen bin ich in keiner Weise überrascht. Aber das Bild wird hier gut verdeutlicht. Solche Menschen braucht die Welt. herzlichen dank an Jeremy Scahill und alle, die mit ihm sind.

  8. Gutes Interview, danke!

    Findet jemand einen Link zu dem Video über das Gespräch mit dem deutschen Vertreter des Auswärtigen Amtes, von dem Jeremy Scahill spricht? Würde ich gerne mal im Original anschauen.

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