KenFM im Gespräch mit: Julian Aicher („Die sanfte Gewalt – Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl“) (Podcast)

Julian Aicher kommt aus einer aufmüpfigen Familie. Der Familie Scholl.

Seine Mutter, Inge Aicher-Scholl, gründete diverse Bildungseinrichtungen, um die Botschaft der von den Nationalsozialisten getöteten jüngeren Geschwister Hans und Sophie Scholl nachhaltig unter die Menschen zu bringen. Es ging ihr zeitlebens um die Vermittlung eines Weltbildes, das ohne Feind auskommt. Als Autorin des Bestsellers „Die Weiße Rose“ schloss sich Inge Aicher-Scholl schon früh der Friedensbewegung an. Sie demonstrierte gegen die atomare Nachrüstung in der BRD und legte sich auch noch als Rentnerin mit der Staatsgewalt an, wenn es darum ging, der Rüstungsindustrie die Stirn zu zeigen und couragiert für den Frieden einzustehen. Taten statt warten.

Julian Aicher trägt dieses „Revoluzzer-Gen“ ebenfalls in sich. So arbeitet er als Journalist und Publizist mit dem Schwerpunkt erneuerbarer Energien. Aicher glaubt nicht nur an die Energiewende, er treibt sie auch voran. Lokal, vor allem im Allgäu. Besonders Wasserkraft hat es ihm angetan und gehört für ihn wie Sonnenstrom zum Gesamtkonzept, um die Öl- und Gaskriege überflüssig zu machen.

Julian Aicher spricht im Interview mit KenFM über unsere kafkaeske Gegenwart. Wie dicht stehen wir heute vor dem Abgrund? Oder ist das alles Panikmache? Wie umgehen mit dem Trend zu radikaleren Parteien? Wie umgehen mit Flüchtlingswellen, Welthunger, Eliten-Presse, Neoliberalismus? Der Demontage des Sozialstaates!

Wie umgehen mit der eigenen Geschichte?

Julian Aicher ist ein sehr nachdenklicher Mensch. Er stellt sich als Individuum den Fragen unsere Zeit aber vor allem sieht er genau hin. Sehr genau.

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