KabarettFM #4 – Neujahrsansprache 2017: Radikaler Optimismus (Prinz Chaos II.)

Das Jahr 2016 hatte es in sich. Viele Ereignisse und Entwicklungen waren grauenvoll. Wir brauchen die Schrecklichkeiten an dieser Stelle nicht aufzuzählen. Ihr seid informiert.

Außerdem gibt es auch Grund zur Hoffnung. Wir haben 2016 echte, strategische Brüche innerhalb der herrschenden Klasse erleben können. Das gibt mehr Raum für neue Ansätze und deren Macher.

Auch die Verschiebung der Gewichte in der Medienwelt ging weiter. Die Gesamtklickzahlen von KenFM sind beispielsweise in 2016 von 25 Millionen auf über 42 Millionen nach oben geschossen. Das ist ein Anstieg von ca. 68%. Wir haben zudem unsere Base ausgebaut und die Crew vergrößert.

Deshalb wollen wir Euch auch am Silvesterabend nicht hängen lassen und eine Alternative zum Orwellschen Doppelsprech der kindlichen Kanzlerin bieten.

Die offizielle Neujahrsansprache von KenFM, vorgetragen durch das anarcho-monarchistische Staatsunterhaupt Prinz Chaos II., bietet sicher bessere Unterhaltung und mehr Einblicke…

Und sie bietet radikalen Optimismus für 2017 und einen spannenden, praktischen Vorschlag.

Die Crew von KenFM verabschiedet sich damit ebenfalls ins neue Jahr. Wir danken Euch für Eure großartige Unterstützung, für das Weiterverbreiten unserer Beiträge, für Anregungen und Kritik.

Auf ein Neues 2017! Rutscht gut hinüber und landet sicher.

Ihr werdet noch gebraucht…

 

26 Kommentare zu: “KabarettFM #4 – Neujahrsansprache 2017: Radikaler Optimismus (Prinz Chaos II.)

  1. Ich zitiere, „Es kann ja jeder wählen, was er will“ und frage mich: Ist das klasse?
    Ich kann also wählen, von wem ich mich belügen lasse.
    Von grünen, die den ersten Nachkriegs-Krieg befahlen,
    von roten, die uns die Agenda 2010 bescherten,
    von schwarzen, die uns mit der Energiewende beglückten,
    von linken, die ich immernoch mit dem Schießbefehl verbunden sehe,
    oder von den Alternativen, die von Anfang an erklären, keine Menschenfreunde zu sein?
    .
    Ich werde eine gültige Wahl abliefern und dafür einen Würfel mitnehmen.

  2. „Lieber Prinz,

    Deine Neujahrsansprache steckt voller Weisheit, Humor, Frust, Liebe, Optimismus: positive Energie!! JA!!

    Ich danke Dir dafür. Du hast mein Herz erhellt mit Deinen Worten, Deiner Mimik, Deiner Art, Deiner Stimme.

    Radikal optimistisch – ja!

    Sozialpädagogisch formuliert: das Umwandeln von Wut in konstruktive Taten. Ja!!

    Ich biete Euch allen hiermit meine Kreativität im Schreiben und im Umgang mit meinen Pferden für das Fördern von positiven Energien an, die tief aus dem Inneren kommen müssen, um dem Sturm des „unsichtbaren“ Neoliberalimus auch wirklich standhalten zu können.

    Das „absichtslose“ Zusammensein mit den Pferden kann Euch verwandeln, wenn Ihr Euch für diese wunderbare Art, zu tiefgreifenden Erkenntnissen zu gelangen, öffnet, wenn Ihr Euch auf diese spielerische, leichte Kommunikation, die Eure Seele erfrischt, einlasst – ja, es kann Euch in dem Sinn verändern, dass Ihr stärker werdet in Euch selbst, dass Ihr Eurer Seele wieder zuhören könnt und ihr zu folgen bereit seid.

    Der Rest ergibt sich – damit habt Ihr „den Wandel in Euch“ geschaffen, der Ihr selber sein müsst, um den von uns allen so sehr ersehnten Wandel im Außen zu vollziehen“.

    Und es wird keine „große Sache“ sein. Es wird so sein, „wie der Wald wächst“, leise und unglaublich kraftvoll! Glaubt es mir. Ja erst mal müsst Ihr es glauben – doch dann könnt Ihr es wissen… glaubt mir.

    Am Ende fällt der fehlgeleitete und „krebsgeschwürartige Baum“ namens Neoliberalismus einfach um. Aber auch das wird vermutlich nicht sehr laut sein, denn er wird schon vorher so sehr durch und in sich selbst zersetzt sein, dass nicht mehr allzu viel Masse für den „lauten“ Fall übrig bleiben wird.

    Danke Prinz für diese Metapher!

    Allen, die dieses lesen:

    Ich wünsche mir, dass diese Worte zur Tat führen, dass es Menschen geben wird, die meine Pferde wirklich aufsuchen möchten, um von ihnen zu lernen, von ihnen zu hören und vor allem, zu spüren. Ihre sensible, feine Energie wird Euch zeigen, wird Euch erleben lassen, dass Kraft, Mut und Stärke eher ein Ergebnis von Sensibilität, von Biegsamkeit, von Nachgiebigkeit und Weichheit sind, als die uns allen beigebrachte Ellenbogen-Härte, genannt Durchsetzungsvermögen, die uns über unsere Mitmenschen und unsere Umwelt rücksichtslos hinwegfegen lässt.

    Das hat nämlich mit Stärke so gar nichts zu tun!

    Die Geschichtsbücher der Vergangenheit sind geschrieben. Wir können heute für eine Geschichte in der Zukunft sorgen, die anders klingt!

    Auf in den „radikalen Optimismus“!

    Liebe Grüße an Alle
    von Brigitte Schneider aus Worpswede (ab Februar aus Bremen)“

    • Liebe Brigitte,
      eine schöne Mail hast Du da an uns geschrieben, dankeschön!
      Man spürt, daß Du Deine Pferde liebst.
      Was Du anbietest könnte für viele Menschen bestimmt eine Hilfe sein, wieder mehr ins Fühlen und ins Jetzt zu kommen; wieder mehr in die Realität zu kommen, und also vor allem raus aus dem Kopf.
      Leider geht dieser wunderbare Impuls des „Radikalen Optimismus“ in der Menge der Beiträge in diesem Forum bereits wieder verloren. Eine Konzentration darauf kann ich nicht wahrnehmen, die wäre aber nötig, um etwas Neues aufzubauen.
      Und wenn jetzt noch Boulevard-Themen und -menschen hier Einzug nehmen, dann wird es schwer werden, sich nicht völlig zerstreuen zu lassen und nicht als ein politischer Unterhaltungstourist unterwegs zu sein, der mal hier und dann wieder da sich äußert, ohne wirklich etwas zustande zu bringen oder bei irgend etwas zu verweilen.
      Konzentration und Beständigkeit betrachte ich persönlich als das A & O jeglicher Veränderung.
      Ich persönlich mache also lieber was vor Ort, in Kempten, im Künstlerhaus.
      Herzliche Grüße,
      Andreas

    • Brigitte, habe Dir auf Deine private Mail vom 10./11.1. geantwortet. Weiß allerdings nicht, ob das geklappt hat.
      Bitte schreib mir doch an dieser Stelle, ob Du meine Antwort erhalten hast, zur Sicherheit.

      Ach so, ja, der „Radikale Optimismus“: die Herde scheint weitergezogen zu sein, nachdem diese Weide (auf KenFM) abgegrast wurde – um sich an neuem, frischem Klee zu erfreuen …

    • @ Brigitte Schneider:

      Ja, danke, es geht mir sehr gut sogar. Ich hoffe, Dir auch? Ich drücke Dir die Daumen, daß Dein Umzug gut über die Bühne geht.
      Habe gesehen, daß es Menschen gibt, die Pferde beim Coaching einsetzen. Vielleicht kann Dich das inspirieren?

      Abgemeldet hatte ich mich tatsächlich kurz. Jetzt aber wieder dabei unter neuem Pseudonym, (das auch mein Künstlername ist.)

      Mein persönlicher Beitrag zu den Radikalen Optimisten wird sehr wahrscheinlich durch die Malerei geschehen.
      Eine integrale Malerei, eine transluzente Malerei, ein multidimensionaler Expressionismus der Ich-Überweindung sozusagen; Malerei und Bilder und Texte, die den Menschen dabei helfen soll, sich an das zu erinnern, was sie in Wahrheit sind: eine strahlende Sonne mit unermeßlichem Potential. (Der Ort, woher MEIN radikaler Optimismus stammt: das Leben ist unsterblich!)

      Bin mal gespannt, ob sich noch andere Optimisten einfinden werden, oder ob ich eher mit Flugblättern und also nur vor Ort, (in Kempten), aktiv werde soll.

      Da die Wurzel (radix) bereits im Namen der „Radikalen Optimisten“ liegt, wäre einer meiner ersten Vorschläge, daß wir daran arbeiten, all das aus dem Weg zu räumen, was einem wahrhaftigen Optimismus im Weg steht.
      (Vermutlich eine Herkulesarbeit.)

      Um zu vermeiden, eine Art „positiven Deckel“ auf unsere innere Negativität zu stülpen, was verlogen wäre und scheinheilig.

  3. EIgentlich ist alles gesagt worden.

    Als Erstes muss die „Schwarze Pest“ — und damit ist endlich mal der richtige Begriff für die Großverbrecherin im Hosenanzug und ihre „christliche“ Halunkentruppe genannt — aus Berlin „geprügelt“ werden.

    Schwarze Pest … Volltreffer.

    Diese NATO-H**e macht ansonsten immer weiter, die Meinung der Bürger, Völkerrecht und Grundgesetz interessieren diese verfluchte Heuchlerin ja mittlerweile nur noch einen Sch***dreck, weil ihr die Medien zudem die ganze Zeit in ihren fetten, hässlichen Ars*h kriechen. Mit Merkel Quote machen lautet bei denen das Credo, der Rest ist ja egal.

  4. Schöner Hieb auf den Antisemiten und Bauernverräter Luther! Jetzt heult das Bürgertum wieder. Klasse!!!
    Kein Wort von Thomas Müntzer in „unserer Erinnerungskultur“ – Komisch!

  5. Er freue sich auf die Bundestagswahl 2017 ,-sagt der Prinz.
    Klingt für mich wie Werbung für die DDR-Volkskammerwahlen.Die Einheitspartei ist auch gegeben mit CDU-SPD-Grüne-AfD bla bla bla

  6. Insgesamt richtig!
    Wobei ich aber denke, dass diese Open-Air-Veranstaltungen – sprich Demonstrationen (in diesem Fall war von Ramstein die Rede), obsolet sind. D.h. Der „Gegner“ ist perfekt darauf eingestellt. Sie warten nur darauf, die teilnehmenden Menschen in eine Schublade stecken zu könne und am Besten gleich komplett zu spalten (siehe Mahnwachen).
    Sobald es um ECHTE Themen geht und nicht nur um irgendwelchen Glaubensmist oder des Kaisers Bart, reagiert die Obrigkeit sofort. Ich war sehr aktiv in den 70er und 80ern und konnte sehr gut beobachten wie man Demonstrationen, sobald sie gefährlich wurden, unterwandert hat: Militärisch organisierte „schwarze Blocks“ tauchten aus dem Nichts auf und demolierten ganze Straßenzüge! Nicht einer wurde jemals wirklich verhaftet – trotz Hundertschaften von Polizisten. Die Medien hatten ihre Bilder und berichtet wurde nicht etwa über das Anliegen sonder über die bösen, gewalttätigen Demonstranten die aus unerklärlichen Gründen etwas gegen mehr Sicherheit durch die Stationierung von Mittelstreckenraketen, dem Bau eines NATO-Hauptquartiers oder neuen Atomkraftwerken haben.
    Man hatte Gründe und Argumente (geschaffen) um gleich sämtliche Gesetze zu verschärfen und Freiheiten wie das Demonstrationsrecht weiter einzuschränken.
    Wir brauchen neue Konzepte! Wir müssen dezentral agieren. Dürfen keine angreifbare Gruppe bilden sondern – jeder für sich – zum Beispiel mittels Konsumverhalten Druck ausüben. Da ist es dann vollkommen egal welcher Politischen Richtung die Akteure zugeneigt sind! Man bietet keine Angriffsfläche mehr und keine Sollbruchstelle.
    Es war doch witzig, in welcher kurzer Zeit Shell damals eingeknickt war mit dieser Ölplattform – auch wenn sich das Ganze Ding im Nachhinein nicht wirklich gelohnt hat für die Umwelt.
    WIR, die 99% haben eine ungeheure Macht die wir nur nutzen müssen! Nicht indem wir dem Lockführer ein Rotes oder Schwarzes Mützchen auf setzen alle 4 Jahre (so Volker Pispers).
    Sie haben es doch perfekt verstanden, die komplette unzufriedene Bevölkerung in Gruppen einzuteilen die sich SPINNEFEIND sind, im Grunde aber ganz ähnliche Sorgen, Nöte und auch Ziele haben. Wir alle wollen Frieden! Und für DEN gilt es einzutreten. Wir alle wollen dass keine Waffen in Krisengebiete verkaufen werden, oder am Besten überhaupt Keine. Wir alle sehen ein Problem im Kapitalismus! Ein klassisches LINKES Thema, das nun irgendwie von Rechts übernommen wurde und schon wird im Linken Lager relativiert. Denn wenn die einen sagen 2+2=4 dann können die anderen das nicht akzeptieren. Niemals 4 – allenfalls 5 minus 1 …
    Wir brauchen konkrete Ziele und müssen herausarbeiten wo die Schwachstellen sind. Wer profitiert und wie man diesen Typen am effizientesten in die Suppe pinkeln kann.
    Dass eine Demo mit Plakate hochhalten schonmal irgendwann irgendwas gebracht hätte müsste ich wissen. Ich glaube das finden die ganz allerliebst und freuen sich, wie schön die Demokratie doch funktioniert…
    Hier in Berlin finden beinahe wöchentlich irgendwelche Demos statt – oft mit richtig vielen Menschen und die halbe Stadt ist umgeleitet. Aber in den Medien hört man allenfalls etwas vom Berlin-Marathon.

    • „Wir brauchen neue Konzepte! Wir müssen dezentral agieren. Dürfen keine angreifbare Gruppe bilden sondern – jeder für sich – zum Beispiel mittels Konsumverhalten Druck ausüben. Da ist es dann vollkommen egal, welcher politischen Richtung die Akteure zugeneigt sind! Man bietet keine Angriffsfläche mehr und keine Sollbruchstelle.“

      Meinst Du, Uli, daß es ein Fehler wäre, etwa ein neues Netzwerk wie die „Radikalen Optimisten“ zu gründen?
      Ich frage Dich das wirklich, da ich höre, daß Du viel Erfahrung hast.

      Worin ich mir sicher bin, ist, daß der Kampf um die Realität vor allem durch Sprache und durch Benennen geschieht. Ein starkes Logo, ein guter Name, am besten sogar eine „Marke“ können als Anker dienen, an den andere sich andocken; ein Kristallisationskern, der wachsen darf. Dadurch entsteht natürlich auch eine Angreifbarkeit. Es wird jene geben, die den Markennamen mit ihren eigenen Inhalten füllen wollen.
      Aber deshalb in eine Diffusion zu entschwinden, um sich unangreifbar zu machen? Das wäre die Beliebigkeit des Standortes, oder?
      Vielleicht könnten wir einen Standort finden, der … … …

      (Die Sylvesternacht ruft.)

    • @Worin ich mir sicher bin, ist, daß der Kampf um die Realität vor allem durch Sprache und durch Benennen geschieht.

      So lange wir nicht einmal das vergangene Elend , trotz aller mündlichen Bemühungen, schwächen konnten, kann ich darin keinen Sinn sehen.
      Auffallen muss der verbreitete Optimismus(gern , weil der nicht den Kopf, sondern das Gefühl anspricht!
      Dieses verfestigt sich viel schneller, weil sich die Menschen ,wenn sie von ihm hören, viel wohler fühlen, mit Glück sogar angesteckt werden!
      Deutschland ist ein Klageland geworden, und das nicht zu unrecht!Hoffnungen verbreiten, was der vermittelte Optimismus tut, wirkt intensiv, aber diese auch logisch begründen, ist des Pudels Kern, !

    • Sie sagen es ,Uli Hermann.Biher ist wohl jede -ehemals -unabhängige Bewegung unterwandert wurden.Sowohl im realen Leben ,wie auch im Internet?

      Das Internet ist Segen und Fluch in einem .Ich weiß nicht,was überwiegt-der Segen oder der Fluch!?.Man hätte kein besseres Instrument ersinnen können ,um Menschen zu überwachen .Oder gar wie über facebook eine konformistische Einheitsmeinung zu lancieren-wer dagegen spricht wird gesperrt. Das kann bis zur Inszenierung einer „Revolution“ führen-man denke an den arabischen Frühling-der ja bekanntlich fremdgesteuert war.

    • Uli Herrmann hat Recht: „Demonstration“ bedeutet ja nur „Hinweis“ – es heißt ja nicht „konstruktive Handlung“ oder „Widerstand“.
      Einen Streik fände ich viel besser, denn Kapitalismus findet ja primär in den Betrieben statt, die bspw. tausende „Arbeitsplätze wegratinalisieren“ – was kratzt es den Unternehmer oder den Vorstand usw. wenn die Leute in ihrer Freizeit Spaziergänge auf der Straße machen und dabei Dinge rufen?

      Und bei nochwas hat er Recht: Politik ist nur ein kleiner Ausschnitt des menschlichen Lebens. Ein viel tiefer liegendes Fundamente unseres Lebens ist bspw. die, unser Leben erhaltende, Wirtschaft. Politik wird man nie essen können – es ist stets ein sythetisches Gelaber der Herrschenden, was an unserer allgemeinen Abhängigkeit nichts ändern wird.
      Ob wir hinhören oder nicht, wir rennen 8h in die Unfreiheit durch aufgezwungene Lohnarbeit.
      Natürlich macht arbeiten Spaß – aber selbstbestimmt und nach gesellschaftlichem Bedürfniss, nicht fremdbestimmt durch abstrakten Profit der Reichen und auch nicht wider den Menschen und das Ökosystem.
      Deshalb ist die erste Adresse des Widerstands eigentlich die Wirtschaft, in der diese ganzen Dinge, von denen wir ständig reden, stattfinden. Was wäre die Politik wohl ohne ihre Brotgeber? Und wir zerbrechen uns über Politik den Kopf – ist ein prima Ablenkungsmanöver 😉

    • LIeber Ken,
      ich möchte Dich darum bitten, das, was hier in diesem „Kabarett“ angesprochen wurde, nicht unter dem Haufen der vielen (aufklärenden und überaus sinnvollen) Postings verschwinden zu lassen, die üblicherweise hier geschehen und bisher auch Deine gute, aufklärende Arbeit begleitet haben.
      Es ist jetzt der Moment, an eine Impuls festzuhalten, meine ich.
      Wenn wir nicht in der totalen Diffusion enden wollen, müssen wir uns konzentrieren. Würdest Du bitte so gut sein, den Impuls zu den Radikalen Optimisten jeweils auf der ersten und wichtigsten Seite zu halten?
      Ich persönlich glaube, daß hier das neue Große beginnt, das Du und die Deinen seit Jahren herbeiwünschen.

      Aus einem 10 Jahre alten Buch von mir zitiert.

      Für – nicht gegen. Ja – statt nein.

      Bei der Heilarbeit mit dem multidimensionalen Energiestern kämpfen wir nicht gegen Krankheit, wir setzen uns für die Gesundheit ein. Ist das nicht dasselbe?
      Gegen etwas zu sein, ist ein Nein. Für etwas zu sein, ist ein Ja. Nein und Ja sind ganz unterschiedliche Lebenshaltungen. (Wenn A das Gegenteil von B ist, dann ist ein Nein zu A noch nicht gleichbedeutend mit einem Ja zu B.)
      Nein ist eng. Ja ist weit.
      Nein ist Kontraktion. Ja ist Ausdehnung.
      Nein ist eine Faust. Ja ist ein Lächeln.
      Nein ist Erstarrung. Ja ist Fluß.
      Nein erzeugt Krieg. Ja erzeugt Frieden. (Es gibt selbstverständlich ein gesundes Nein, z.B. wenn ein Staat seine Grenzen aufrechterhalten möchte. Anm. gemacht am 1.1.2017)
      Nein erzeugt Tod. Ja erzeugt Leben.
      Nein erzeugt Haß. Ja erzeugt Liebe.

      Uns Menschen scheint es leichter zu fallen, gegen etwas zu sein. (Auch ein Jein ist ein Nein.)
      Das liegt an der Dominanz des Verstandes, der auf dem unglücklichen Emotionalkörper gründet. Statt uns für etwas einzusetzen, es zu fördern und zu stärken, verharren wir bei einem kindlichen Nein zu dessen Gegenteil.

      „Nein, ich will nicht!“
      Warum nicht?
      „Weil ich nicht will!“
      Und warum
      „Darum.“

      Wir sind so ziemlich gegen alles. Wir klagen an, wir rebellieren, demonstrieren, boykottieren, blockieren, kämpfen. Es fällt uns leicht zu sagen, was wir nicht wollen. Es fällt uns leicht zu sagen, was mit der Welt und mit den Menschen alles nicht in Ordnung sei. (Sloterdijk: „Es gibt keine moralische Verpflichtung zur Selbstzerstörung.“) Aber wir verstummen, wenn uns jemand dazu auffordert, die Schönheit des Lebens zu preisen. Und es fällt uns schwer zu beschreiben, was wir wirklich wollen. Jeder weiß, was er nicht will. Kaum einer weiß, was er will.
      Das ist die Fixierung des Verstandes auf das Negative. Das ist die Neigung des menschlichen Geistes zum Nein. Das Nein ist das Wesen von Krieg und Krankheit. In diesem Nein steckt alles Übel der Welt. Das Nein ist das Wesen aller verweilenden Phänomene, und deren größtes ist das spirituelle Ego.

      Was genau geschieht beim Kämpfen?

      1) Wir weigern uns, das, was ist, zu akzeptieren; dieses Nein entzieht uns Energie; es raubt uns den inneren Frieden. Wir befinden uns im Kriegszustand; Streß und Angst sind die Folgen.
      2) Wir wenden Kraft auf gegen etwas, wodurch wir uns schwächen und, je nach Qualität dieser Kraft, sogar weh tun; der „Kontrahent“ (hier: die Krankheit) wird, relativ gesehen, stärker.
      3) Wir schließen etwas aus (den Gegner). Wir trennen uns von etwas, was uns klein macht. Diese Grenze muß aufrecht erhalten werden, bindet Energie und erzeugt eine Spaltung in unserem Geist.
      4) Wir fixieren – durch die Beschäftigung mit dem Gegner – unsere Aufmerksamkeit auf etwas Ungeliebtes, Negatives, Unerwünschtes, Abgelehntes.
      5) Nach einem geistigen Gesetz tun wir uns selber an, was wir dem Gegner antun. Außerdem sind Gegenreaktionen zu erwarten.

      Andreas

  7. Ein guter Vorsatz, vom Optimisten, auch gleich hin zum Co-Optimisten!
    Warum eigentlich nicht, denn das was bisher versucht wurde, konnte nie von Erfolg gekrönt werden!
    Deshalb allen:

    Ich wünsch Ihnn eine guten Jahresausklangsabend,
    einen guten Rutsch
    und ein richtig gutes Jahr 2017

  8. Leute! Kauft nichts Neues mehr! Repariert und widmet um! Zieht Euch Euer eigenes Grünzeug in der Wohnung oder in kleinen Gärtchen! Entzieht diesem kapitalistischen System den Treibstoff Konsum!

    • Hallo Veganislove,
      ich wollte Dich etwas zur Kommunikation hier in diesem Forum fragen: Meinst Du, ein Vermummungsgebot ist nötig?
      Ist es richtig und wichtig, hier in diesem Forum mit einem Pseudonym unterwegs zu sein?
      Ist es nachgerade gefährlich, hier eine persönliche Email-Adresse oder gar Postanschrift anzugeben?
      Ich frage das als jemand, der einen Rat braucht, weil ich in den sozialen Medien als jemand, der sich lange
      von der Gesellschaft zurückgezogen hatte, (um zu meditieren und zu erkennen, wer ich bin: Gnôthi Seautón!)
      ziemlich unerfahren bin und inzwischen von Menschen gehört habe, deren Computer durchsucht wurden, nachdem sie sich im Netz kritisch
      über die Herrschenden geäußert hatten.
      (Dies nur vom Hörensagen. Bitte nicht als echte News nehmen oder weiterverbreiten!!!!!)
      Ich frage das, als jemand, der bisher an dieser Stelle mit seinem bürgerlichen Namen relativ naiv
      unterwegs war. Ist das nun Mut oder Dummheit?
      An jeden, der hier Antwort geben möchte, im voraus herzlichen Dank für eine jegliche Empfehlung.
      Andreas

  9. Radikale Optimisten Kempten

    Hast Du genug davon, Dich an irgenwelchen politischen Ignoranten abzuarbeiten und ihnen nachzuweisen, wie verheerend ihr Handeln ist? Dann mach mit bei den Radikalen Optimisten.
    Hast Du genug davon, Dir Tag für Tag diese absurden, unmenschlichen, neoliberalen Statements anzuhören?
    Dann mach mit bei den Radikalen Optimisten.
    Hast Du genug davon, Dich jeden Tag mit den Katastrophen, mit dem Unglück, mit dem Terror dieser Welt zu befassen
    (nachdem Du Dich in der Gegenöffentlichkeit seit Monaten und Jahren davon überzeugt hast, daß unsere politischen, medialen und wirtschaftlichen Eliten uns an der Nase herumführen, wie es ihnen gerade paßt?
    Dann mach mit bei den Radikalen Optimisten.
    Hast Du Einsicht in die Gesetzmäßigkeiten unserer gerichteten Aufmerksamkeit?
    Möchtest Du Deine Aufmerksamkeit, die die stärkste Kraft ist, die Dir zur Verfügung steht, statt, wie bisher, dem hypnotischen Sog unserer Mainstreammedien folgend, auf das Unheil und Unheile und Unheilige in dieser Welt zu richten – möchtest Du Deine Aufmerksamkeit also viel lieber dazu verwenden, auf das zu schauen und das zu stärken, was gut und lebenswert und liebevoll in unserer Welt ist?
    Dann mach mit bei den Radikalen Optimisten.



    Das nur in Minutenschnelle getippt und sogar bereits ins Feierlaune. Ich verspreche, in den nächsten ein bis drei Tagen einen ausgefeilten Text an dieser Stelle vorzulegen.
    Der Funke ist übergesprungen. Ich habe vor, ihn zu einem großen Feuer für das Gute anzufachen.
    Radikaler Optimismus, großartig.
    Heute habe ich endlich das gesehen und gehört, worauf ich so lange gewartet habe.
    Ein echter Gänsehauteffekt.
    Danke Ken!
    Danke an Prinz Chaos II.
    Mein Dank an jeden, jede und an alle, die in Resonanz zu diesem Keimfunken zu gehen bereit sind, irgendwie mithelfen, mitmachen, mitdenken, mitlieben. Und natürlich die große Verabredung zur Versammlung vor Ramstein, am Tag der Wahlen.
    Hand aufs Herz!!!

    • Richtig,
      leider nicht in Feierlaune, da die Arbeit ruft.!
      Dennoch, dass ganze Elend, von dem wir alle wissen, kann doch nicht beendet werden, nur weil wir es benennen.
      Einmal vorgestellt die nächsten Reden würden optimistisch ausfallen, was natürlich bedeutet Lösungen müssten geboten werden.
      Anscheinend machen sich die meisten Leute darüber keine Gedanken!
      Vorschlag…Jede Rede müsste mit dem Hinweis beendet werden, indem man den Zuhörern klar macht, welchen Gefallen sie der Politik damit tun, indem das Gegeneinander, immer mehr, auch von denen, forciert und übernommen wird..
      Das kosten nichts, im Gegenteil man kann zum Gewinnern werden, jeder Einzelne!

  10. Probleme, die auf Grund des Gewinnorientierungsparadigmas der Wirtschaft entstanden sind, werden niemals durch die Wirtschaft gelöst.
    Oder anders ausgedrückt:
    Probleme, die durch Geldgier entstanden sind (z.B. Umweltzerstörung, Hunger, Krieg), lassen sich nur durch Abschaffung des Geldes beheben.
    Es hat schon religiöse Züge, wenn man davon spricht, eine Gesellschaft, also ein menschliches Zusammenleben auf nationaler Ebene ohne Geld etablieren zu wollen.
    Denn es gehört eine Menge Mut, Verantwortung, die aus Vernunft und überzeugung geboren wurde, und Vetrauen dazu.

    • Gewinnorientierung muss nicht immer schlecht sein, sofern am Gewinn jeder beteiligt wird.. Ob er sich nur im Geld darstellt, ist eine persönliche Einstellung!

    • Habakuk: „Probleme, die auf Grund des Gewinnorientierungsparadigmas der Wirtschaft entstanden sind, werden niemals durch die Wirtschaft gelöst.
      Oder anders ausgedrückt:
      Probleme, die durch Geldgier entstanden sind (z.B. Umweltzerstörung, Hunger, Krieg), lassen sich nur durch Abschaffung des Geldes beheben.“

      Das ist ein guter Ansatz, Habakuk, aber er kuriert, meines Erachtens, immer noch an den Symptomen. Meine persönliche Idee von Veränderung setzt beim Menschen an, nicht bei dem, was er hervorgebracht hat. (Sonst enden wir sehr schnell bei einem „Zwingen“, bei Kampf und Gewalt.)
      Wenn der Mensch eines Tages die nahezu totale Identifikation mit der Denkmaschine und mit dem sterblichen Tierkörper aufgegeben hat, wird er gar nicht mehr in der Lage sein, „Anderen“ übles zu tun, da er sich von nichts, was er anrichtet, als getrennt erfährt und sieht, daß es in Wahrheit gar keinen „Anderen“ gibt. Wenn der Mensch erkannt hat, wer er wirklich ist, wird sich seine Kultur von ganz allein ändern. Es die Gier (also das denkende Ich), die das Geldsystem so stark gemacht hat. Es sind Selbstsucht und ein inneres Absterben, die es möglich machen, nur an seinen eigenen Vorteil zu denken und dabei über Leichen zu gehen. Es ist die Gefühlspanzerung, die irgendwann zu äußeren Panzern führt, Nicht das Geld.

      (Die Umorientierung des Radikalen Optimisten könnte evtl. in einem ersten Schritt darin bestehen, sich eine Gier auf Wahrheit anzueignen? Eine Gier nach Schönheit? Eine Gier nach dem Guten? So die Änderung durch Benennen, Annette.)

      Die Abschaffung des Geldes kann vermutlich erst dann eintreten, wenn eine genügend große Anzahl von Menschen diese innere Arbeit an sich erfolgreich durchgestanden haben. Nur ganz ganz wenige sind dazu jedoch bereit. Denn es gibt vermutlich kaum etwas Unangenehmeres als das. Es ist buchstäblich ein Weg durch die Hölle. Aber ein Weiser hat mal gesagt: der größte Dienst, den Du der Welt erweisen kannst, ist Deine Selbsterkenntnis.
      In der politischen Szene sind Menschen, die dazu bereit sind, leider rar gesät. Mit den Radikalen Optimisten könnte sich etwas Neues ergeben. Denn um in dieser Welt optimistisch zu sein, müßte man auf das unermeßliche Potential schauen, das in uns ruht. Woher sonst ein Optimismus kommen könnte, weiß ich nicht.
      Alles, was mich noch ein bißchen optimistisch macht, ist mein eigenes Inneres und die Widerspiegelung dieses Inneren in Menschen, die ebenfalls wissen wer sie sind.

      Zu Annette’s Gedanken:
      Das Benennen ist für mich die Vorbereitung für das Handeln. Unsere Welt besteht heute fast nur noch aus dem Benannten, also aus Konzepten und mentalen Systemen. Wir können uns diesen nicht enziehen, indem wir auf eine andere Ebene hüpfen und uns abwenden. Wir leben leider gar nicht mehr in der Welt wie sie ist, sondern in der Welt, wie wir sie uns denken. Wir sehen nicht mehr wirklich: wir denken. Wir fühlen nicht mehr wirklich: wir denken. Wir hören nicht mehr wirklich: wir denken.
      Und so sind wir sehen blind, hörend taub, und fühlend gefühllos geworden.
      Diese Tatsache wird meist massiv unterschätzt. Jeder glaubt, er würde die Wirklichkeit sehen.
      Dem ist jedoch nicht so. Er sieht seinen eigenen Geist und das ist vor allem: die Vergangenheit.

      Der Kampf findet heute also vor allem um das Denken statt, habe ich das nicht in diesem Forum schon irgendwo gehört?
      Dieses Denken wird gekoppelt an das Erregungsspiel; es verschafft Lust: Gewalt, Katastrophen, Kampf, Action ja, leider, dem unglücklichen Emotionalkörper verschafft das Lust. Er genießt den Untergang und ist oft des politischen Aktivisten innerer Kern.

      Gegen dieses Denken würde ich gern ein Denken als Radikaler Optimist setzen, mit einer Ausrichtung auf das Wahre, Schöne und Gute, das in jedem von uns darauf wartet, befreit und erkannt zu werden. (Ohne diese innere Befreiung wird es vermutlich eine äußere nicht geben.)

      Des „Pudels Kern“ verwende ich persönlich als Hinweis auf etwas sehr Negatives, das unter der Oberfläche verborgen liegt. (Getreu Goethe`s Faust, der in einem schwarzen Pudel, der ihn verfolgt, den Mephisto zu erkennen in der Lage ist, also den Teufel, der sich dort versteckt hat.)

      Andreas

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