Kalte Enteignung bewährter Mittelständler?

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg e.V. AWK (www.wasserkraft.org) zum drohenden Mühlen- und Kleinwasserkraftwerks-Sterben in Baden-Württemberg vom 20. Juli 2018 von Julian Aicher, Pressesprecher im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg e.V.

Ministerialbürokratie will regionalen Mühlen das Wasser abgraben

Leutkirch-Rotis (jai (awk)). Brot entsteht aus Mehl. Stammt dieser weiße Grundstofff aus ortsnah bewährten Mahlwerken, dann oft von Wassermühlen. Über 5.000 Wassertriebwerke arbeiteten um 1900 auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg. Rund 1.700 sind es aktuell noch. Darunter viele aktive und ehemalige Mühlen, Sägereien und ähnlich alten Gewerkebauten. Doch jetzt sind bis zu 800 vor allem kleinere Wasserkraftanlagen bedroht. Denn das Stuttgarter „Umweltministerium“ will ihnen das Wasser abgraben. Genauer: bis zu zwei Drittel davon. Und zwar per „Wasserkrafterlass“ voraussichtlich ab 26. Juli 2018. Gegen diesen Kultur-KO-Schlag auf Kosten des Klimaschutzes wehren sich die mittelständischen Wasserkraftler.

Ein energiepolitischer Kahlschlag? Oder bestenfalls „kalte Enteignung? Zumindest nach einem Entwurf des Stuttgarter Umweltministeriums für einen neuen „Wasserkrafterlass“. Die Regierungsbeamten möchten Kleinwasserkraftanlagen, die pro Sekunde 400 bis 1.000 Liter Wasser für ihre Räder und Turbinen nutzen, bis zu zwei Drittel des „Mittleren Niedrigwasser Quotients“ (MNQ) wegnehmen. Angeblich zum Fischschutz. Folge: Bei Trockenheit wie gegenwärtig dürfen die Wassertriebwerke allenfalls noch ein Drittel des Niedrigwassers nutzen. Deshalb befürchten die Wasserkraftler teils Monate-langen Stillstand pro Jahr. Oder: das betriebswirtschaftliche A u s .

Bewährter Klimaschutz

Dabei entsteht eine Kilowattstunde Strom in solch tüchtigen Triebwerken, ohne dabei ein Gramm des Klimagases Kohlenstoffdioxid (CO 2) in die Luft zu blasen. Ebenso wenig Schwefel, Stickstoff oder Staub. Außerdem bestärkt der Stau der Mühlbäche das Grundwasser und bietet sich für Feuerwehrleute ebenso an wie für Badefreudige. Und die Staubereiche halten teils Hochwasser zurück. Manches Wassertriebwerk begründet mit seinem Aufstau zudem Ruhezonen für Vögel – und damit Naturschutzgebiete.* Solche Vorteile liegen zwar auf der Hand, spielen aber bei den erkennbar verblendeten Ökokraten im Stuttgarter „Umweltministerium“ kaum eine Rolle.

Derweil wirken die Wassermühlen bisher noch als aktive Zeuginnen einer Zeit, als das Wort „Mühle“ für Maschine stand – und so menschliche Arbeit erleichterte. Außerdem gelten sie als Mütter der Stromversorgung im Land – heute mit der „Energiewende“ wieder hochaktuell. So gehören sie zu gewachsenen Kulturlandschaften. Bemerkenswert, dass sich um 1900, als noch zehnmal mehr Wassertriebwerke deutsche Bäche und Flüsse nutzen, mehr Flossentiere und mehr Fischarten in den Gewässern tummelten als heute. So sprechen sich international anerkannte Fachleute wie Ernst Ulrich von Weizsäcker und Ex-„Greenpeace“-Chef Gerd Leipold f ü r Kleinwasserkraft aus.

Doch ohne Wasser oder mit viel zu wenig Wasser funktionieren die Triebwerke nicht. Dabei liefern sie ortsnah und meist `grundlastfähig‘ sauber Strom und helfen oft, regional nahe am Verbrauch Mehl zu erzeugen. Wenn es also weiterhin heißen soll „Unser täglich Brot gib uns heute“ – statt „Unser täglich Brot gib uns ALDI“ oder „Unser täglich Brot gib uns LIDL“, brauchen die bewährten Mühlen vor Ort genug Wasser. Ebenso andere mittelständisch-bewährte Wasserkraftler. Wieviel, das sollte besonnen und in Ruhe ermittelt werden. Etwa wie im Nachbarbundesland Bayern. Dort lässt man sich für einen „Mindestwasser“-Erlass Zeit bis 2020. Den in der „Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg e.V.“ (AWK BW) vereinigten Mittelständlern bleibt dagegen zum Schutz ihrer verfassungsgemäß gewährten Eigentumsrechte künftig der Weg, den schon ein Müller gegenüber Friedrich II. von Preußen geäußert haben soll: „Es gibt ja noch det Berliner Kammergericht.“

* zu sehen im YouTube-Film „Rad – Regenerativ am Donauufer

Julian Aicher
Pressesprecher
Im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg eV
Rotismühle
Rotis 5 – 2
88299 Leutkirch
0 75 61 7 05 77
julian.aicher@rio-s.eu
www.wasserkraft.org
www.rio-s.de

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9 Kommentare zu: “Kalte Enteignung bewährter Mittelständler?

  1. Wasserkraft – ohne Risiken und Nebenwirkungen,
    im Gegenteil dient sie sogar auch dem Hochwasserschutz –
    soll es offensichtlich nicht geben, weil es zukünftig nichts
    geben soll was nicht zentral gesteuert, kontrolliert und
    beherrscht werden soll.

  2. ich kann es auch nicht mehr hören! Da wird wieder und wieder vom KLiemawandel gesprochen, da wird wieder und wieder den Menschen eine komplette Lüge ins Hirn gedrückt und ein „Klimagas“ verteufelt, dass in kleinsten Spuren in der Athmosphäre enthalten ist und wenn, dann positive Auswirkungen auf Flora und Fauna hat. CO2 wird ja auch von Pflanzen benötigt um überhaupt Wachstum zu generieren. Wenn Mensch einfach seinen Menschenverstand nutzen würde, dann wäre so vieles erkennbar…
    Meiner Meinung nach können fossile Brennstoffe das Leben hier auf Erden nicht gefährden wenn sie mit Menschenverstand genutzt werden. Wir könnten schon längst auf einen guten Weg sein. ZB die Dieseltechnologie. Dumm ist, wenn die Autos immer größer und schwerer werden (der tollste Affe sitzt auf dem höchsten Stein… genau das ist es, zutiefst primitiv wie leider der Großteil der Menschen…). Und andere Technologien wie Solar, könnte auch viel umfangreicher und effektiver genutzt werden als es getan wird. Anstatt die unsäglichen Dachflächen in den Städten zu nutzen um heisses Wasser für Heizung und Warmwasser bereitzustellen (per Sonne) werden die Häuser mit Styropor zugeklebt weil ein Schwager von einem FReund von einem FReund eines EU-Politikers einen Styroporkonzern hat (so läuft das meiner Meinung nach…) genau wie mit den Brandmeldern und dem ganzen anderen Schwachsinn.
    Was wirklich schädlich ist: Geoingeneering, Harp, DU-Munition, Wiederaufbereitungsanlagen, Atomkraft und -bomben, Glyposatt und Konsorten, Massentierhalung, also KZ´s für Tiere und deren abertausende Tonnen mit Wasser verdünnten Ausscheidungen die auf den Fäldern und so im Grundwasser landen usw. usf. wird natürklch nicht in die Diskussion mit einbezogen.
    Wir könnten im Paradies auf Erden leben! Heute schon! Mit Menschen die Visionen haben und solche gibt es auch heute noch zu Hauf. Wie gesagt, Bahnbrechende Aktionen in Sachen Endergie; die Dächer der Städte mit Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung, Austos raus aus den Städten dafür KOSTENLOSE öffentliche Verkehrsmittel in Volkes Hand, Gemüse, Grünflächen, Kleintierhaltung mitten in den Städten, Autos die 3 Liter (Diesel) benötigen (und keine Akkus die Abermillionen Tonnen hochgiftigen Abfall erzeugen…) Regionale Bio/demeter Landwirtschaft, Wind, Sonnenenergie usw. usf… Man müsste gar nicht so viel machen und in sehr vielen Menschen würde ein Feuer geweckt, Begeisterung für die Sache, Stolz einer Nation anzugehören die Krieg verabscheut und mit Energie und neunen Konzepten für die Städte völlig neue, humane, nachhaltige Wege vorzeichnet.
    Eines ist aber sicher; der „Klimawandel“ liegt nicht am CO2, er ist auch keiner, es sind Zyklen die es schon immer gab. Es liegt an der Sonnenaktivität, natürlichen Zyklen die es schon immer gab.
    Hochgiftig und störend sind Sprühaktionen mit hochgiftigen Substanzen, Harp usw.
    Diese Menschen müssten schnellst möglich abgeurteilt werden und bei schwerster Arbeit in Lagerhaft.
    Von mir aus können sie auch die von ihnen verseuchten Landstriche von DU-Munitionsresten befreien, Mienen räumen usw… DAS sollten alle machen (Politiker und Medienschaffende) die heute hetzen und für Krieg trommeln, alle die in irgend einer Weise dafür verantwortlich sind.
    Die Kollektivschuld lehne ich ab. Ich habe keinen Krieg begonnen oder auch nur annähernd unterstützt.
    Ich habe kein Glyphosat benutzt und kaufe im übrigen auch nicht diese Produkte.

  3. Alles schön und Gut.
    CO² ist KEIN Klimagas.
    Der sogenannte Klimawandel (Wetterveränderungen) entstehen durch Geoengineering & Haarp.
    Wetter Manipulation durch Aerosole ist der Klimawandel.
    Deshalb haben wir seit 14 Wochen nichts gehabt was man auch nur im geringsten als Regen bezeichnen könnte.
    Das gleiche findet übrigens auch in Afrika statt.
    US Millitär bringt Aerosole aus.
    China & Monsanto kaufen das Land auf.
    Nestle entzieht der Bevölkerung das Wasser.
    Und unsere Regierung zerstört deren Wirtschaft.
    Und unsere Sieben schlauen meckern weil die Menschen zu uns kommen.

    Aber immer Schön Handys – Laptops – Fernseher – Mineralwasser in Plastikflaschen kaufen und die Verpackung in den Gelben Sack und schon hat man der Natur und den Leidenden Menschen gegenüber seine Schuldigkeit getan gell.

    • „CO² ist KEIN Klimagas.
      Der sogenannte Klimawandel (Wetterveränderungen) entstehen durch Geoengineering & Haarp.
      Wetter Manipulation durch Aerosole“.

      Ja.
      Sehe ich auch so.
      Erstaunlich ist, wie sehr die stinkenden Früchte der Klima“wandel“-Desinforamtionskampagne sich bereits in den Köpfen auch von Menschen verankert haben, die es eigentlich besser wissen könnten.
      Herr Aicher und der Arkbeitskreis setzen sich zweifelsohne für etwas Gutes, Sinnvolles und Unterstützenswertes ein. Bewegen sich aber ebenfalls innerhalb diese irreführenden Rahmens mitsamt seinen Schlagwörtern: „Klimagas“. Was bitte, ist ein Klimagas?
      So ein Unsinn.
      Ich nehme extreme Wetterveränderungen wahr aufgrund der inzwischen wissenschaftlich bewiesenen Geoengineering-maßnahmen und -manipulationen. (-siehe PBME, Infobrief Nr. 13)

      Ich sehe am Himmel direkt die Auswirkungen von elektromagnetischen „Wolken“bearbeitungen. Vor kurzem sah der Himmel über unserem Ort aus wie ein Wattenmeer, kurz nachdem das Wasser abgelaufen ist. Jeder hat sie gesehen, diese wellenartigen Formen im Schlick.
      Bei uns sah der Himmel genau so aus!!!!!! Ganz genau so, nur in hellen Tönen.
      Ich habe alles fotografiert. Leider kann man hier Photos noch nicht posten, was einen Anregung ans Team wäre.

      Wie blind müssen die Menschen sein, das noch länger zu leugnen? frage ich mich dann oft.
      Oder wie feige?

    • Okay, für Interessenten: Ich habe auf der Home von Rulai (hier auf dem Portal) einen Ausschnitt eines der Fotos zu posten versucht. Kann leider nur einen flüchtigen Eindruck vermitteln. Der so bearbeitete „Himmel“ war riesengroß.

    • Rulai
      Denke da können wir lange auf Interessierte warten.
      Ich habe inzwischen so viele Fotos und Filme das ich eine eigene Seite aufmachen könnte.
      Aber wie schon gesagt es Interessiert keinen.
      Selbst wenn ich den Labor Befund meines Blutes vorlege nicht.
      Erst heute wurde ich ausgelacht als ich sagte lasst doch mal euer Blut testen.
      Bei mir ist alles drin was da nichts verloren hat.
      Und wir wissen ja das es den Laboren Untersagt ist solche Tests durch zu führen oder gar zu publizieren da ihnen sonst die Schließung ihres Labors Droht.

    • Ja, Helmut, diese kollektive Leugnung ist mir eines der größten Rätsel überhaupt. Ich finde keine Erklärung dafür, daß die Menschen wegschauen, wenn ihre Lebensgrundlagen und sie selbst vergiftet werden. Vermutlich ist diese Ungeheuerlichkeit dermaßen unfaßbar, daß man sie einfach nicht wahrhaben will. Vor allem, daß das auch noch von oben gedeckt wird und daß so viele mitmachen.
      Ich frage mich dann auch, in wieweit diese Antriebslosigkeit der Menschen, Impulshemmung, Lethargie, geistige Benommenheit, Feigheit, Interesselosigkeit durch die versprühten Nanopartikel mitverursacht wurden.
      (Potenziertes Alumina hilft. Auch Baryta carbonica.)
      Interesselosigkeit begegnet inzwischen doch so ziemlich allen, die versuchen, etwas in Gang zu bringen, nicht nur jenen, die über das Geoengineering aufklären wollen.
      (2500 Menschen vor Ramstein. Von ca. 80 Millionen.)

      Es brennt einfach an allen Ecken und Enden.
      Da schalten die meisten inzwischen einfach ab.
      Man will es einfach gar nicht mehr wissen.

      Es gehört Größe dazu, sich dem vollkommenen Grauen zu stellen.

    • Hey Leute, ihr habt zwar recht, aber das geht am Thema vorbei. Wasserkraft ist ziemlich cool, wenn man das mal durchrechnet.

    • Wenn in einer Zwischenüberschrift „Bewährter Klimaschutz“ auftaucht, dann geht unser Austausch überhaupt gar nicht am Thema vorbei.
      Selbstverständlich ist Wasserkraft was Gutes. Wurde ja auch von mir gesagt.
      Immer diese Zurechtweiser hier: Das geht am Thema vorbei. Das führt aber jetzt zu weit. Wieviel Aufwand treiben Sie denn hier usw. usf.
      Irgendwann werden hier drei Hansele alleine hocken.
      Oh Mann, ist das „cool“.

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