KenFM im Gespräch mit: Karl-Heinz Land („Erde 5.0: Die Zukunft provozieren“)

Die Welt hat im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Reihe massiver Umwälzungen erlebt. Auf die industrielle Revolution folgte die technische Revolution und auf diese folgte die digitale Revolution. Eines fällt dabei sofort ins Auge: Die zeitliche Abfolge zwischen diesen einzelnen Veränderungsschritten wurde und wird immer kürzer.

Experten gehen davon aus, dass bis 2025 etwa 1 Billionen Dinge im sogenannten „Internet of things“ miteinander kommunizieren werden. Dabei wird jedoch nur ein marginaler Anteil dieser Kommunikation vom Menschen zum System stattfinden. Der weitaus größere Anteil, etwa 97 Prozent, wird sich zwischen den einzelnen Systemen abspielen.

Hieraus ergeben sich weitreichende Folgen – positive wie negative. Autonome Fahrzeuge werden z. B. in der Lage sein, autonom Staus zu umfahren, wodurch sich dieses Problem drastisch verringern wird. Die andere Seite dieser rasanten Entwicklungen ist: Es fällt eine unvorstellbare Datenmenge an, welche zu überblicken, kein Mensch mehr imstande ist. Und Daten sind, wie wir in Zeiten von Google, Facebook und Amazon gelernt haben, das neue Gold in unserer Ökonomie.

Doch wer reguliert diese Daten eigentlich? Und welche Rolle wird dabei die vielbeschworene künstliche Intelligenz spielen? Diese und viele weitere Fragen hat KenFM mit dem Experten für digitale Transformation Karl-Heinz Land besprochen. Der optimistische Rheinländer nennt künftige Herausforderungen und Gefahren beim Namen, jedoch nicht ohne auf mögliche Problemlösungsansätze aufmerksam zu machen. Geht es nach ihm, sollten wir uns der digitalen Herausforderung stellen, anstatt vor Entwicklungen wegzulaufen, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten sind.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Exponentialgrößen hochgerechnet

0:09:05 Wie die menschliche Hybris bremsen?

0:22:47 Künstliche Intelligenz, natürliche Dummheit und selbstfahrende Autos

0:39:46 Proteste gegen soziale Ungleichheit

0:56:12 Künstliche Intelligenz, die man abstellen musste

1:04:26 Datensouveränität und die Blockchain-Technologie

1:18:07 Auswege zu Freiheit und Selbstbestimmung

1:26:58 Das bedingungslose Grundeinkommen

1:34:26 Transhumanismus

1:48:28 Wieviel Zeit bleibt für einen Bewusstseinswandel?

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44 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Karl-Heinz Land („Erde 5.0: Die Zukunft provozieren“)

  1. Die Tatsache, dass man selbst in den Kreisen der erfolgreichen und viel besser Verdienenden verkehrt, scheint einen sehr, sehr naiv zu machen. Naivität ist dabei übrigens noch als Kompliment aufzufassen, wenn man die Alternative bedenkt. Das wäre dann gezielte Böswilligkeit.

  2. Also die These ganz am Anfang, dass die technologische Entwicklung 2000-2014 der Entwicklung von 1900-2000 entspricht ist zumindest kühn. Es gibt ja sogar die gegenläufige These, dass seit Erfindung des Computers es keine wesentliche technische Neuerung mehr gegeben hat.

    Klar die Handys haben sich enorm weiterentwickelt, aber das Handy ist ein kleiner Computer mit Telefon, Kamera usw. also nichtmal eine genuine neue Erfindung. Wenn wir ab heute nur noch Handys von vor 2000 benutzen dürften, hätte das großen Einfluss auf unseren Lebensstil?

    Dagegen, wenn wir heute nur noch Flugzeuge von vor 1900 benutzen dürfen, dann wars das mit der Luftfahrt. Mein Kühlschrank ist noch von vor 2014, wäre der von vor 1900, hätte ich nicht mehr viel Freude dran. Im Grunde mit der einzigen Ausnahme von Computern funktioniert alles Zeug heute noch fast genauso wie vor 15 Jahren. Autos, Eisenbahnen, Flugzeuge, Satelliten, Medizin, usw. da ist der Sprung 15 Jahre zurück winzig im Vergleich zum Sprung 100 Jahre zurück. Satelliten und Antibiotika gabs 1919 noch gar nicht. Selbst die Entwicklung des Computers von 1900-2000 ist viel größer als die von 2000-2014.

    Mich würde mal interessieren auf welcher Grundlage diese Schätzung basiert.

  3. In jedem Grashalm steckt mehr lebendiges Wissen, Resultat von Jahrmillionen lebendiger Entwicklung, als in den industriell erzeugten „intelligenten“ Geräten, die ihre Herkunft aus der militärischen Forschung niemals verleugnen können: Es sind und bleiben Waffen und Überwachungsgeräte. Menschen mit einem höheren Maß an geistiger Reife würden – oder hoffentlich: werden – aus einer anderen, friedvollen Geisteshaltung heraus völlig andere Geräte konstruieren.

    Wenn, wie Herr Land es fröhlich voraussagt, die derzeit üblichen Geräte auch noch anfangen, über die Köpfe der dummen Menschen hinweg miteinander zu kommunizieren, dann sind wir mitten in Goethes „Zauberlehrling“ – Hilfe! Wo bleibt der alte Meister?!

    • Wenn ein bekennender, ehemaliger Neoliberaler so schön und nachvollziehbar zum Sozialutopisten mutieren kann und darf, habe ich noch Hoffnung!

  4. Die „Technolution“ vollzieht sich vor aller Augen und zugleich unbemerkt. Das kann ein Hörgerät sein, eine technologische Erweiterung eines naturgegebenen Sinnes. Oder ein Laserpointer, wie man ihn beim Vortrag benutzt, also die Verlängerung des Zeigefingers durch Licht. Wenn wir fernsehen, schauen wir mit Augen, die für gewöhnlich nur einige hundert Meter weit scharf sehen, über Landesgrenzen.
    Ob wir es wollen oder nicht – wir sind einhundertprozentige Kinder der Technolution, ohne sie können wir nicht mehr existieren. Sie war und ist unser Weg, uns den natürlichen Umweltbedingungen anzupassen – und den von uns selber geschaffenen künstlichen.
    Die derzeit vielleicht interessanteste Verquickung von Evolution und Technologie ist die Bionik. Sie demonstriert am eindruckvollsten, wo die Reise hingeht. 😉

  5. Sicherlich sind bei den Visionen von Herrn Lang einige interessante Vorschläge dabei. Allerdings war der Denkweise anzumerken, dass Herr Lang, im Gegensatz zu mir, noch die Relotius-Medien konsumiert.

    • Genau das habe ich auch bemerkt. Er glaubt noch daran, dass Politiker oder Parteien etwas zum Besseren verändern werden. Er sollte öfters mal KenFM sehen!

  6. Selten hört man auf KenFM jemanden, der so positiv denkt. Z.B. „Wir müssen den Wohlstand gerechter verteilen.“ Ja, da hast du recht. Aber das sind doch alles nur Utopien. In der Realität sehe ich ausschließlich das Gegenteil. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf. Und auch in allen anderen Themen kann ich den hier versprühten Optimismus in der Realität nicht finden. Ich finde den Herr Land etwas realitätsfern. Z.B. „Ich glaube an das Gute im Menschen“. Glauben ist schön und gut, aber ich sehe in der Realität eher, dass es immer schlechter wird.

  7. Selbstvergewisserung:
    René Descartes 1641, Cogito ergo sum: Ich denke, also bin ich!

    Immanuel Kant aus Kritik der praktischen Vernunft, 1788,
    „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Ich sehe sie beide vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewusstsein meiner Existenz.“
    Noch einmal Kant “ aus Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, 1797 „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“

    Ich kann mir (Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit) meinen Gott, so groß und weit vorstellen,
    das ich mich frei fühle, frei atmen kann. Der Gedanke an einen gütigen Gott bewahrt mich vor Verzweiflung und Depressionen.

    Aber welchem Gott wird gehuldigt, wenn ich durch Selbstoptimierung am gläsernen Gefängnis mitbaue und mich zum Vollpfosten degradiere, der – als Sender und Empfänger – mir jede Freiheit nimmt?
    Was ist das für eine Effizienz?
    Wem dient diese Effizienz?
    Wenn der Mensch Mittel und nicht Zweck ist, welches ist dann der Zweck?
    Wem oder was wird da gegen jede menschliche Natur gehuldigt?
    Es scheint so, dass, so wie der Mensch mit seiner Mitwelt umgeht (Fauna und Flora),
    es über kurz oder lang mit ihm selbst geschieht, wenn er also das Leid der Tiere ohne
    Mitgefühl hinnimmt, wo sind dann noch Haltebalken gegen diese Verrohung?
    Und wohin auf diesem Planeten kann ich noch entkommen, wenn mir diese Zivilisation nicht gefällt, körperlich, gesundheitlich nicht gut tut?
    Wo gibt es noch einen Raum der davon nicht beherrscht wird? Selbst oder gerade Reservate der letzten ‚frei lebenden Menschen‘ werden eingegrenzt, umzäunt, überwacht!
    Und wenn dieses entgrenzte Denken, das keine Tranzendenz mehr akzeptiert, überall um sich greift, dann ist es überall – auch schon auf einem Mars oder Mond – ehe wir dort ankommen,
    weil es IN UNS überall hin mitgeht.
    Deshalb würden uns auch keine 4 oder 12 Planeten helfen, die wären ebenfalls schon verheert und versaut.
    Das einzige ist, wir dürfen es nicht zulassen, nirgendwo!!!

  8. Hallo Zusammen,

    hier mal eine These von mir. Die suveräne künstliche Intelligens wird nicht wie der Mensch über Leben und Tod denken. Die Machtübernahme der KI über den Menschen usw. sind alles Szenarien die aus unseren Gehirnen enstehen. Wir sind Lebewesen und besitzen somit einen Lebenserhaltungstrieb. Warum sollte die KI Ihn besitzen.
    Eine suveräne künstliche Intelligens wird sich gar nicht mit dem Menschen auseinandersetzen, maximal in Ihrer „Literatur/Datenbank“ wie bei dem Menschen der Sand in der Wüste.

    • Den Lebenserhaltungstrieb wird man der KI einbauen damit der Roboter den die KI steuert sich nicht selber verschrottet. Eine KI die nicht Gefahr läuft beschädigt zu werden, weil sie auf begrenztem Gebiet agiert, z.B. Bücher schreibt, hat natürlich wenig Grund die Weltherrschaft an sich zu reißen.

  9. 1) Die Bombe ging nicht auf die Chinesen sondern auf die Japaner =I
    2) Pflanzenwachstum und existenzielle Lebensgrundlagen verändern sich nicht exponentiell sondern bleiben
    3) piiiiiip mimi slow down …. !!

  10. …ein Blick auf die website von Mr.Kurzweil (Chefentwickler von wem? 3xraten:bingo; GOOGLE) könnte einem halbwegs fühlendem und denkendem Wesen die Zielsetzung seines Wirkens zeigen.
    de facto eine Entmenschlichung des Daseins:die Unsterblichkeit (an der er auch für sich persönlich wahrscheinlich schon arbeitet). …die singularität ist die Grundlage seiner Welt: die künstliche intelligenz ist höher wie die menschliche. Stimmt, in bits und bytes gesehen wohl schon. Doch von sozialer intelligenz wird nicht gesprochen und die „brauchen“ wir auch nicht.
    …Mr. Kurzweil (der bestimmt auf eine Art sehr „intelligent“ ist) gibt Interviews nicht so oft. Wenn er mit jemandem spricht, dann ist er sich sicher, dass seine Ideen auch weitergebracht werden.
    Also technologischer „Fortschritt“ wird uns suggeriert als unabdingbar, von Menschen, die damit sehr viel Geld verdienen.
    Wie oben schon buddashi erwähnte…wer wirklich „arbeiten“ möchte, sucht sich ein anderes Instrument aus als ein smartphone.
    …wenn die Kinder des Herrn Land „natürlich“ schon arbeiten ist das ja schön, doch denken er und Mr.Kurzweil an die Kinder der anderen, die den ganzen TecFortschrittSchrott auf irgendwelchen Halden der Welt nach verwertbaren „Rohstoffen“ durchsuchen? Die sind wohl einfach nicht so schlau… und eben intelligent…Schade, oder? Vielleicht würden nanobots aus Kurzweils Schmiede dem abhelfen können, natürlich zentral programmiert von intelligenteren Wesen. …

  11. Meilenstein,
    ja, es ist schon wichtig, dass uns diese ‚Zukunftsvisionen‘ vor Augen geführt werden.
    Thomas Sattelberger, Dirk Müller und jetzt auch Karl-Heinz Land, das sind doch die Sympathischen ihrer ‚Zunft‘. Sie klären uns auf, weisen auf Gefahren hin, aber ihr ‚Standort‘ muss uns doch auch klar sein.
    Dieses vollkommen Entgrenzte einerseits wird gefeiert (dabei scheint das noch nicht einmal
    die Kriege auszuschließen, im Gegenteil, nur in anderer Form, digital geführt), andererseits dieses total Abhängige (Kommunikation von Gerät zu Gerät am Menschen vorbei). Wo bleibt das menschliche Maß? Allergien und Autoimmunerkrankungen nehmen ohnehin schon zu.
    Was nützt mir dann ein per 3D-Drucker aus eigenem Material geformtes neues Organ, wenn das Immunsystem und unsere Haut (unser größtes Organ) schon so überfordert sind und sich nicht anpassen können. Das ist keine Unfähigkeit des Menschen, sondern sein Schutz!
    Wie „die Menschenwürde ist unantastbar“ mit einem implantierten Chip zusammengehen soll,
    kann ich mir nicht vorstellen.
    Gruselig auch, dass es Vermögende geben soll, die ihr Bewusstsein unsterblich machen wollen und – weil sie dieses Bewusstsein und ihr angehäuftes Vermögen noch nicht einmal im Tod loslassen mögen – in einem transhumanen Objekt (mit Rechten ausgestattet womöglich als Subjekt) ‚weiterexistieren‘ wollen.

    Dann doch lieber in einer Postwachstumsgesellschaft den eigenen Lebensstil freiwillig
    auf ein Maß einschränken, das Wissenschaftler mittels Wohlstandsmodellen als zukunftsfähig ermitteln und das die Entwicklung anderer Länder und das Leben zukünftiger Generationen weiter möglich macht.

    • Den meisten Menschen ist die gesellschaftliche Dramatik nicht so richtig bewusst, sie lieben ihr Kinderbewußtsein von Gut und Böse, das dann von einem Prinzen ins Gute geführt wird.

      Anstatt das Märchen als innere Auseinandersetzung, als einen Ruf aus der verborgenen geistigen Welt zu erleben, werden die Dinge in die äußere Welt projeziert und gezerrt, entweder als Ruf nach den mächtigen Erlöser oder als Schuldzuweisung und/oder als Stigmatisierung.

      Das führt zum Paradoxum:
      Alle fühlen sich Unschuldig aber jeder weiß, dass alle anderen schuldig sind. In den Medien wimmelt es nur so von Unschuld-Beteuerungen und Schuldzuweisungen, man will ja nur das Gute, aber die Anderen machen einem das Leben ernsthaft schwer.

    • Ja es ist vielleicht ganz richtig auch solche Jecken zu hören, um das Ausmaß und die Auswüchse zu erfahren, und da gibt es mit sicherheit noch Schlimmere.

      – Man kann es halt nur nicht mehr hören, da die öffentl. Restlichen und die Politik ja auch nix anderes verkünden, bzw. propagieren (Herr Land singt da eher seinen persönlichen erfolgreichen Verkaufsschlager und sonst nix . . .)

      Wir besitzen heute das Privileg zurückschauen zu können und können vielleicht Parellelen entdecken vorangegangener technischer Revolution. Bsp. Automobil

      Nur weil wir heute Autos mit mehr als 1000 Ps bauen können und es überhaupt kein Ding mehr ist ne Blechkiste mit bspw. 350 km/h zu fahren, müssen wir doch nicht überlegen, wie wir die Innenstädte und die Gesellschaft so umbauen müssen, dass wir mit 200 Klamotten durch die Ortschaft rasen können, oder. Das wäre doch krank!!

      Wir machen heute genau das Gegenteil und beschränken uns auf 30 -50 km/h, etc.

      Anfang des 20ten Jahrhunderts hat die Autolobby die gleichen fantastischen Märchen erzählt, Öffentlichen Nahverkehr aufgekauft und entsorgt und entschiedenen Anteil daran gehabt, dass die Menschen autogerechte Städte haben entstehen lassen.
      Selbst die Architekten haben sich mitreißen lassen und auch in Germany wurden nach dem Krieg die autogerechte Stadtentwicklung in den Mittelpunkt gerückt und entsprechend kahlsaniert und zugeteert. Seit Jahrzehnten bauen und rudern wir wieder zurück, einfach weil wir festgestellt haben, dass keine Sau damit leben will und kann.
      Das ändert nichts daran, dass die Fahrzeugindustrie heute hervoragende nützliche Entwicklungen aufzuweisen hat und wir ohne diese Technik auch gar nicht mehr auskommen wollen und müssen.

      Hier geht es also nicht darum irgendwas zu verteufeln oder nicht sehen zu wollen, sondern darum einfach das richtige Mass zu finden und wir können uns heute einfach nicht mehr hinstellen und sagen, ja wir haben es halt nicht besser gewußt, oder keine Gelgenheit drüber nachzudenken (hier wird ja auch die Schlagseite von Herrn Land deutlich) . . .

      Und mit den hervorragend nützlichen Entwicklungen in der Fahrzeugindustrie meine ich ganz bestimmt nicht das autonome Fahren, welches kein Mensch im öffentlichen Verkehr wirklich braucht.

      2o Gigaleiner auf der Autobahn autonom hintereinander fahrend, sind doch vom eigentlichen Sinn- und Zweckauftrag her nix anderes als ein Güterzug. Warum also nicht eine Technik nutzen die es schon längst gibt??
      Hier wird durch die allgemein vorherschende Märchenerzählung, wie sie auch von Herrn Land propagiert wird, geradezu Dummheit verordnet, um die naheliegensten Dinge nicht zu sehen (kann halt kein Geld mit verdient werden, gelle . .)

      Seit Jahrzehnten wird in der Indurstrie- und Bauforschung alles was blinkt und hupt und irgendwie einen Roboterarm hat blind gefördert und es werden Milliarden an Geldern verballert, die wir an ganz anderen Stellen gebrauchen könnten, bzw. wo wir mit etwas mehr Rückbesinnung und mit viel weniger Aufwand schon längst weiter wären die Welt umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten.

      Das könnte man jetzt noch weit ausbreiten . . . auch wenn es sicherlich Ecken und Kanten hat, finde ich die vergleichende Betrachtungsweise mit dem Auto und Verkehr durchaus geeignet, das eigentliche Problem zu sehen . . und wir können sicher davon ausgehen, dass in einigen Jahrzehnten auch wieder zurückgerudert wird . . .

  12. Ken Jepsen gegen Ende : „Und wir haben vor allem auch keine positive Vision für die Zukunft, sondern wir arbeiten mit Kosmetik, die versucht, nur die Ungerechtigkeit erechter zu verteilen – muss man auch den Linken ankreiden – so richtig ein großer Wurf seh ich da nicht, was auch zur Politikverdrossenheit beiträgt. Aber so kann´s natürlich nicht weitergehen“

    Ich denke gleichwohl: Beim Zusammendenken von Vielem, was KENFM über die Jahre (und in der Befragung weit schwergewichtigerer Interviewpartner als von Herrn Land) problem-analytisch zusammengetragen und verfügbar gemacht hat, kann man in Richtung ´halbwegs großer Wurf´ – u.a. anlässlich der bevorstehenden EU-Parlamentswahlen das eine oder andere Diskussionswürdigde skizzieren…
    Ich würde ich freuen, wenn hier ma jeamnd Lust hätte, sich mit Skizzierungen wie den folgenden ein wenig näher kritisch zu beschäftigen:

    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/04/06/wie-geht-planeten-tauglichkeit-menschheits-kultur-im-21-jh/

    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/04/08/jeder-steuer-staat-eine-absurditaet/

  13. Was für ein unerträgliches Gerede dieses Herrn Land!! Gruselig gruselig gruselig

    Er verköpert ja mit Haut und Haaren 1:1 das Geschäftsmodell mit dem uns die IT-Branche (und im Schlepptau die Politik und Industrie) seit Jahren versucht am Nasenring durch die Manege zu ziehen! Unfassbar . . . .
    Heileweltversprechen, fantastische Dinge die da unaufhaltsam, gleichsam einer Naturgewalt auf uns zukommen werden und natürlich auch ein kleines bischen Angst machen. Aber diese Angst können wir ja hervorragend nutzen, um uns hier als Retter aufzuspielen, usw, usw. ( Brechreiz macht sich breit . . )

    Ja der Unternehmertyp ist positiv gestimmt, weil er damit ein Menge Kohle schäffeln konnte/kann und das wars dann aber auch . .

    aber ok, muss man ja auch mal zur Kenntnis nehmen, dass es solche ausgeprägten Jekken gibt

    • Also WIR haben ja einen so Großen Fortschritt gemacht durch die Industrialisierung und dann durch die Automatisierung und jetzt durch das Internet der Dinge und dieser Fortschritt ist natürlich exponentiell und beschert uns eine rosarote Zukunft.

      Warte mal ??? Ämm ja wir brauchen jetzt einen Kühlschrank der für uns denkt und bestellt, einen Fernseher der uns überwacht und unsere Gespräche aufzeichnet, ein Auto das selber fahren kann und dabei andere Menschen über den Haufen fährt oder uns auf eine Schipiste navigiert.

      Und das alles soll uns natürlich das Leben erleichtern, damit wir noch mehr arbeiten können, noch schneller von A-Z kommen und alles noch billiger wird damit wir noch mehr kaufen können und noch mehr produzieren müssen.

      Ähmm wenn wir so einen großen technologischen Fortschritt haben warum wurde dann die Arbeitszeit nicht verkürzt ? Die hätte doch mal von 40 auf 20 Wochenstunden zurückgehen müssen und bei der Automatisierung von 20 auf 10 Wochenstunden.
      Also irgendwie stimmt das nicht wir müssen immer länger und mehr arbeiten, gleichzeitig sind die Reallöhne unter das Niveau von den 70iger Jahren gesunken die Mieten in die Höhe geschossen.

      Ich brauche keinen Kühlschrank der für mich denkt und automatisch einkauft weil das Gemüse vom Marktplatz kann er gar nicht kaufen. Ich brauche kein Auto das für mich denkt und Lenkt und mich auf Schipisten bringt oder andere nieder fährt. Ich brauche keinen Fernseher der mich überwacht und alles von mir weiß.

      Wenn dann brauch ich einen Roboter der mein ganzes Leben lang für mich arbeitet und das Geld für mich verdient damit ich Zeit habe mein Leben so zu gestalten wie ich will. Am Marktplatz und bei Bauern einkaufen ohne Plastiksackerl. Nicht 50 km hin und wieder retour zur Arbeit fahren müssen usw. und die Freiheit habe das zu sagen was ich denke.

      Der Fortschritt ist niemals bei den Menschen angekommen und wird wenn dann zur Verblödung, zur Desinformation und Unterdrückung verwendet.

  14. Vielen Dank an das KENFM-Team, dieses „menschliche“ Wesen zu Wort kommen zu lassen. Es gibt sie wirklich, diese „menschlichen“ Maschinen. Hier kann die Auswirkung des Neoliberalismuns in voller Lebensgröße „bestaunt“ werden.
    Der Mensch als vollumfängliches Objekt mit allen notwendigen neoliberalistischen Eigenschaften. Wozu noch Transhumanismus?

  15. Liebe Freunde und Zeitgenossen leider ist das vorwiegend Blenderei. Der wirkliche Fortschritt liegt nach wie vor in verschlossenen Schubschubladen. Was ist denn das “künstliche Intelligenz“ sowas wie ein Implantat das unter die Kopfhaut eingepflanzt wird, damit man nicht mehr ganz so bescheuerten Eindruck macht.? Noch nicht einmal das, wir verkaufen einfach nur simple Data-Mechanik unter einem Brand, das mehr hergibt. AI ..
    Gegenseitig-Abhängige-Reihenfolge macht ja Sinn, wenn man etwas auf die Reihe bekommen will. Nur wie machen wir das denn, das als den neusten Hype zu verkaufen, obwohl es Jahrtausende alt ist und seit den frühen 1970gern auch digitale Anwendung gefunden hat. hah Wie wäre es mit Blockchaine.. das fressen die Blockheads bestimmt.
    5G Halte ich auch für äußerst bedenklich, denn damit lässt sich auch sehr viel Unheil anrichten. Besonders wenn man nicht darüber aufgeklärt Wie und Warum, ist vorprogrammiert , dass die bedenkenlose Anwendung katastrophale ungewollte Nebeneffekte zur Folge haben wird. Wie ich sehe ist die Technik so alles andere als sicher und ausgereift,
    Intelligenz wäre tatsächlich nicht das Problem. Es ist in der Tat die Dummheit, und die ist von Menschen gemacht und und im Sinne einer holistischen Betrachtung keineswegs natürlich.Die Infrastruktur verfällt. Das Bildungssystem ist marode. Die Korruption gedeiht. Die Kultur verfällt. Und wir reden von unaufhaltbar schnellen Fortschritt. Geht’s denn noch?

  16. Will nur eines unterstellen, Hr.Land hat ja löbliche und beste Absichten. Er wirkt auch sehr intelligent. Aber wie kann man dann folgendes übersehen: Gesetzt der Fall es ist so, wie Hr.Land behauptet. Blackrock, Google uam haben verstanden und wollen jetzt besseres für den/die Menschen. Also, nicht böse sein. Die Besitzer und damit über Ihre Organe Weisungsberechtigten sind eine Handvoll Leute. Die töten und quälen seit Jahrhunderten unvorstellbar viele Millionen von Menschen seit Jahrhunderten. Und jetzt wollen Sie sich bessern? Glaubt das jemand, und wenn ja, es ist den Preis nicht wert, aus. Die gehören entmachtet, sie sollen von mir aus gut leben, Eben wie alle anderen auch, aber zu sie sollen nicht mehr als eine Stimme und keine Organe via Besitz mehr haben. Aus.

  17. Das klingt ja alles schön und gut, aber es sind nur Vorstellungen, die mit Sicherheit nicht so eintreffen werden. Der Mensch als Erbauer einer wunderbaren Zukunft, das hatten wir doch schon mal in den 60er Jahren mit sogenannter Mond-Satelitentechnologie, mit der grünen Revolution gegen Armut, in den 70er Jahren mit den Ruf nach besseren Arbeitsbedingungen, mehr Freizeit etc und in den 80er Jahren mit Einführung des PC’s wurde das papierlose umweltfreundliche Büro propagiert.
    Gebracht hat es den Menschen nur wenig, die Umwelt wurde nicht geschont, die Armut nicht beseitigt sondern weltweit sogar um ein vielfaches gesteigert. Die Freiheit der Weltbevölkerung wurde eingeschränkt, nur hatte das niemand so schnell bemerkt, da alles mit mehr Konsum zugedeckt wurde.

    Heute, wo die Menschen aufwachen und die Dinge nicht mehr so funktionieren, muss eine neue starke Ideologie in die (alte) Schöpfungsgeschichte implantiert werden. Eine neue (künsliche) RELIGION muss her, bevor eine echte schöpferische Wahrheitssuche „der Mensch im Zusammenklang höherer Welten“ an Fahrt gewinnt. Das aber ist die eigentliche Gefahr der Macht“elite“ was für sie unter allen Umständen zu verhindern gilt. Der freie Mensch wird nicht gewollt, denn Freiheit ist nur durch Erkenntnis möglich, d.h. durch eine innere geistig-seeliche Arbeit. Solange die Menschheit nicht ihre eigene Bedeutung erkennt und sich als Mitschöpfer des Kosmus begreift, werden verwahrloste Ungeheuer in Form von blutleeren Instituten und künstlicher Inelligenz die Welt bevölkern.

    Es ist eine Schimäre zu glauben, dass Mensch in der Weltentfaltung sich herauslösen kann, indem er den Materialismus in die geistige Welt erhebt durch Digitalisierung und selbstlernender Systeme. Jede Selbsterhöhung durch Machbarkeitsphantasien führen zu neuen Krankheitsbildern.

    Die neue Technik wird als wertfrei dagestellt, als sachlich und sauber und befreit von menschlichen Fehlleistungen duch Emotionen und falsches Denken etc. Das ist ein Irrglaube, denn die „Maschine“ besitzt keine Kreativität, Moral und kann nicht aus der Zukunft auf sich selbst schauen. Die „Maschine“ kann über ihre eigene Leistung, durch Vervielfätigung und Schnelligkeit, sehr große Potenziale entwickeln, die dem Menschen weit überlegen sind, aber niemals gänzlich etwas neues denken.

    Achja … im Artikel 1 GG heißt es „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, wie Karl-Heinz Land richtig bemerkt, aber den Artikel gleich in „Die Würde EINES JEDEN Menschen ist unantastbar“ verändert sehen zu wollen, kann ich nicht nachvollziehen und sehe darin den Menschen als Vereinzelung zur Beliebigkeit, anstatt dem göttlichen Bild als Mensch zu huldigen, denn das Menschsein ist eine göttliche Aufgabe.

  18. Danke KenFM
    für dieses lehrreiche Gespräch.

    Das hier hätte es für mich retten können:

    „Mensch Ray, vergessen wir nicht den Menschen in unser wilden Exponentialgleichung für die Zukunft? Nee Karl-Heinz, an den Menschen und seinen Einfluss auf unsere heiligen Formeln haben wir doch noch nie gedacht. Wenn wir den Kollegen jetzt auch noch mit rein rechnen, würde es ja viel zu kompliziert, wir müssten unser Tun infrage stellen und könnten öffentlich nicht mehr so überzeugt auftreten… Ja Ray, hast Räscht, Jung!“

    Aber das kam ja leider nicht. Vielleicht kommt das ja später noch im Video, aber ich hatte gerade den „Harald-Lesch-ich-weiss-alles-dennweil-ich-hab-viel-und-du-nix-Effekt“ und musste stoppen.

    Trotzdem Danke für die top Arbeit und vielleicht versuch ich es später nochmal. Der lieben Bildung wegen!

  19. Die Kritik Aus den vorausgegangenen Kommentar ist richtig und im Grunde noch zu lasch. Ich frage mich hier „Kalle kannst du nicht oder willst du nicht.“ Das eigentliche Paradigmen-Problem liegt in der reduktiven Analyse. Diese Menschen- gemachten Bezugs- und Datensysteme, sowie das System insgesamt entblößen bei holistischer Betrachtung nach naturalistischer Erkenntnistheorie als Totalscharlatanerie. Es ist in der Tat peinlich, das nun vierzehnjährige Mädels, darauf hinweisen müssen was für ein Käse das eigentlich ist. Der krampfhafte Versuch Totalscharlatanerie durch Superscharlatanerie zu legitimieren, spottet jeder Beschreibung.

  20. schöne Vision von Herrn Land (positiv denkender Rheinländer wie ich) also Technik eingesetzt für den Menschen und weniger gegen ihn, wogegen aber leider die Geschichte der Menschheit und aktuelle Politik, Überwachung, Kriegstreiberei gegen Russland, sinnlose von den USA initiierte extrem teure Aufrüstung obwohl noch Menschen hungern etc. spricht. Denke gelingt es den weltweit 98% der Abhängigen + Sklaven nicht sich auf irgendeine Art zu organisieren und Einfluss zu nehmen geht es weiter in Abhängigkeit, Unsicherheit und sinnlosen Kriegen. Mit anders denken und leben lernen sollte man auch schon ganz früh in Kindergarten und Schule (Gerald Hüther) anfangen, sonst wird das eher nichts

  21. Ich verweise auf meinen Kommentar zu:
    “STANDPUNKTE • Durchbruch zum Editieren des menschlichen Genoms?”

    „….. ganz neue Wege zur Behandlung von Krankheiten eröffnet.“
    Ja denn, wenn man zukünftig Krankheiten damit heilen kann ist ja die Rechtfertigung für die Wissenschaftler und Politik gegeben, genau so wie bei den menschenverachtenden Forschungen der Wissenschaftler im militärischen Bereich und deren Gutheißungen durch die Politik. Wie viele Wissenschaftler forschen noch mal schon heute (auch an nicht privaten Universitäten) fuer den militärischen Komplex? Bei der Entwicklung von Uranmunition bei Rheinmetall haben auch Wissenschaftler mit gewirkt, die würde ich eher alle als Todesschaftler bezeichnen.
    Habe hier auf Kenfm auch mal vor kurzem gelesen wie ein Autor lernte „die Bombe zu lieben“.
    Geht es noch perverser? Und mit den Waffenarsenalen bringen die Eliten den wenigen sich der sozialen Verantwortung stellenden Regierungen die es noch gibt dann unsere westliche Werte von Demokratie bei.
    Kann die neue Gentechnik auch die Verstümmlungen und Entstellungen der Gelbwestenaktikvisten heilen? Das sind die Krankheiten unserer Zeit auf die wir uns konzentrieren sollten und es muss nicht immer BRAUN drauf stehen was Bunt verpackt ist.
    Lange bekannte preiswerte Super-Heilmittel auch gegen Krebs werden ja sogar konsequent von der Politik im Sinne der Pharmaindustrie unterdrückt, ich nenne da mal Hanföl. Als wenn Heilung erwünscht wäre, lachhaft. Das ist so als wenn der Verkäufer sich wünscht nichts abzusetzen!
    Doch Dank dem Autor hier für die Informationen; der fehlende Part ist jedoch wo das in heutigen Zeiten hinführt. Da könnte Orwell noch eine Roman Fortsetzung als Teil 2 zugute kommen. Mit etwas Vorstellungskraft sollten Wissenschaftler sich daran machen zu erkennen, was mit solchen Entwicklungen gemacht werden kann und wohin das führt.
    Todesschaftler haben wir schon genug ebenso auch Menschen die bereit sind für Geld (Sold) zu töten und getötet zu werden. „Sold“ leitet sich von „solidus“ ab, das war eine Goldmünze, die der römischen Kaiser Konstantin einführte um den Dienst seiner römischen Soldaten zu bezahlen.
    Statt vom Staat besoldete SOLDATEN in die Welt zu schicken; wo ist das Heer der vom Staat bezahlten Frieden schaffenden ohne Waffen? Es gibt bisher da nur wenig private, als Beispiel um einen Namen zu nennen sei Daniele Ganser genannt.
    Wo ist die Vereinigung der Wissenschaftler die die Notbremse zieht um nicht alles Machbare zu machen?
    Es wäre so vieles zu benennen, als Beispiel hier haben wir schon den Kernkraft -und Kohlestopp sowie die Meeresvermüllung seit über einem halben Jahrhundert verpasst, schon allein das reicht aus, dass unsere Urenkel uns als Geldpathologen verfluchen werden.

    • Wenn Herr Lang CO2 mit Windenergie zu einer neuen Energiequelle umformen will, dann soll er mal dorthin gehen wo die magnetischen Erden für die Wind -Turbinen abgebaut werden. Das ist so wie beim seltenen erden Abbau für E-Auto Batterien im Kongo oder China oder der Atacama Wüste.

    • Die ganzen digitalen incl. KI Heilsbringer kommen mir manchmal vor wie die modern sein wollenden Sorglosen die 1940 die radioaktive Zahnpasta angepriesen haben. Es gab Gesichtscreme, Zwieback und Wasser mit Radiumzusatz. Ja digi zum Erbsenzählen einsetzen macht Sinn, aber wer weiß was dann noch kommt.

      Das das alles auch zum Nachteil führen kann darf man ja schon nicht mehr sagen, bin ich also damit schon Antisemit?
      Auch die CDU kapiert nicht, was man mit Daten alles machen kann wenn ein neuer Adolf Trumpf vom Volk gewählt wird. Hoffentlich wachen noch mehr Wissenschaftler auf.

      linkezeitung.de/2019/04/07/aerzte-rebellieren-gegen-zwang-zur-patienten-cloud/

  22. Ein dichtgepacktes Infogespraech. Kommt ja fast alles drin vor.
    Sogar eine Billion neuer Baeume in Afrika, die Anhebung des Grundwasaserspiegels dort und die Temperaturabsenkung in dem Kontinent um 5 Grad, also unter die Koagulationstemperatur menschlichen Koerpereiweisses.

    Was aber nicht kam, ist, ob oder ggfs. wie man dem Planktonzusammenbruch aufschieben koennte oder woher man sonst den Sauerrstoff zum atmen hernehmen koennte, wenn ein upgdateter Chip im Handruecken das Weiterleben ueber das Jahr 2045 hinaus sicherstellen wird.

  23. Das Hohelied des Transhumanismus? Ich fasse es nicht.

    Nur ganz kurz reingeschaut und mich extrem unwohl gefühlt dabei, meine Intuition sagt mir: Vorsicht, gefährlich.
    Aber weiß ein Computerkopf denn überhaupt was Intuition ist?
    Hat er noch Zugang zur Kraft, Schöheit und der Weisheit einer entwickelten Seele?

    Und das könnte Euch natürlich so passen, Ihr wahnsinnigen Digitalfreaks: “ … anstatt vor Entwicklungen wegzulaufen, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten sind.“

    • Ich wünschte diesem Herrn, in dessen Gesicht in den Tod sehe, daß er selbst dabei sein
      könnte, wenn die Konsequenzen seines ganz speziellen Irrsinns sich manifestieren.

      Aus einer Vision:
      Die Menschheit wird in ferner Zukunft nicht mehr lernen müssen, sondern alles direkt aus ihren digitalen Bibliotheken abfragen können; durch diesen Chip im Kopf. Sie wird nicht mehr erfahren können, wie es ist, sich ein Themas anzueignen, es sich zu erarbeiten, zu erkämpfen und es zu durchdringen, es in sein ganzes Sein zu integrieren. Es ist ja alles da. So, wie man 2 Millionen Musiktitel kostenlos abrufen kann. Aber wieviele davon wird man wirklich kennen und lieben können?
      Die Frage ist außerdem: Steht in diesen Bibliotheken auch nur ein einziger wesentlicher Satz? Irgend etwas, wofür es sich zu existieren lohnt?

      Im Jahr 4000 n.C. lebt die Menschheit voraussichtlich, bzw. das, was sie aus sich gemacht hat, nicht mehr auf der Erde, denn diese hat sie in eine giftige, verseuchte, unbewohnbare Zone verwandelt, wo es kein Leben mehr gibt.
      Sie „lebt“ auf riesigen Satelliten, die die Erde umkreisen. Die Erde wird nur noch als Müllhalde verwendet. Sie ist tot.
      Die auf den Satelliten hausenden Menschen sind ebenfalls tot. Sie haben nicht verstanden, daß die Erde ihr Leben war.
      Diese Menschen wissen alles, und daher wissen sie gar nichts.
      Ihre „Lebens“erwartung auf diesen künstlichen Satelliten betragt nur wenige Jahre.

      So beschrieben von Ishwar Puri nach einer Vision, die ihm sein spiritueller Lehrer Sawan Singh auf seine dringende Bitte gewährte.

      +++++++++++

      „Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!
      Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern:
      Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar!
      Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr;
      Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht:
      Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.“
      Goethe

      Das Ding ist ja, daß man sehr viel lesen und wissen und sprechen und verstehen kann.
      Aber wenn das, was man liest, spricht, weiß und versteht, nicht von der Seele durchdrungen ist,
      dann ist es wertloser Tand, denn es hat mich überhaupt nicht erreicht.

      Und so könnte ein Herr Land seine ganze Wohnung mit den Weisheiten Goethes tapezieren, er würde dennoch nicht in ihnen leben.

      Wahrlich, sie wissen nicht, was sie tun.

    • @Guanyin

      > Aber weiß ein Computerkopf denn überhaupt was Intuition ist?

      Der „weiß“ es selbstverständlich nicht, weil er gar nicht weiß. Jedoch Deep Learning, was heutzutage fälschlicherweise als KI bezeichnet wird, ist im Grunde nur Simulation dessen, was wir als Intuition bezeichnen, nur im extrem engen Bereich.

      Intuition ist Produkt eigener Erfahrung, das kann man schlecht an der Uni oder sonstwo lernen.

    • In der Tat, ein sehr unangenehmer Mensch!

      Warum hinterfragt er nicht, was er mal eben so als gegeben für die Zukunft ansieht, warum nimmt er seine scheußlichen Visionen so ernst und ohne den leisesten Ansatz von alternativen Möglichkeiten?

      Er scheint sogar regelrecht begeistert von Automatisierung und unserer Unterwerfung an die Digitalisierung, ohne zu bedenken was wir alles dadurch verlieren werden!

      MMn kein guter Beitrag für einen menschen-WÜRDIGEN Wandel und eine lebeenswerte Zukunft, die w i r erschaffen können und keineswegs irgendwelche Maschinen, ganz egal was seine Berechnungen nun sagen.

    • Wer weiß, vielleicht ja doch ein guter Beitrag im Sinne von Aufklärung über jene, die sich lächelnd vor Dich hinsetzen und Dir Deine Sklavenschaft und das Ende des Lebendigen verkaufen wollen.
      Als Abschreckung ist dieser Beitrag vielleicht sogar sehr wertvoll.
      Daß die NWO-Propagandisten sich jetzt schon dermaßen dreist in die Öffentlichkeit trauen, sollte uns allen schwer zu denken geben.
      So, und jetzt ein heißes Bad zur Beruhigung.

    • Ich fand es doch sehr bereichernd und anregend. Ich halte zwar s.g. Transhumanismus für Quatsch, nur darum ging es lediglich am Rande. Was ihn wirklich bewegt, sind reale Probleme unserer Zeit und realistische Lösungsansätze. Ja, etwas zu optimistisch, nur man muss auch optimistisch vorangehen um davor nicht zu resignieren und etwas zustande zu bringen.

      Aber das treffendste, was er mMn zu den Ängsten vor KI sagte, war seine Einsicht: „… ich mache mir wenig Gedanken um KI. Was mir mehr Sorgen macht, ist die natürliche Dummheit“. Besser kann man es nicht sagen.
      Alles was gemacht werden kann, wird auch gemacht. Auch dann, wenn es klüger wäre, es doch nicht zu tun. Menschliche Spezies ist immer noch mehr habilis als sapiens.

  24. Hmm, ich bin jetzt noch beim Anfang und muss sagen Vorsicht !

    Wenn er IT Spezialist ist dann hat er tatsächlich nicht kapiert das sich seit 2010 die Technologie nicht weiterentwickelt hat. Also das morsche gesetzt hat ab 2010 keine Gültigkeit mehr.
    Das Smartphone ist de facto auch gar nicht wirklich so sinnvoll, wer wir denn wirklich mit einen Touchscreen arbeiten und dort tippen ? Oder kann man darauf Software entwickeln ?
    Das Smartphone verkauft sich an Dumpfbacken die tatsächlich keine Ahnung von Computer haben aber sie sind süchtig nach bunten Kacheln die sie hin und her schieben können.

    Richtig Herr Jebsen, die Wissenschaftler müssen viel mehr Verantwortung übernehmen. Und das exponentielle Wachstum ist durch das Geldsystem und auf Kosten der Menschen passiert.

    Also der technologische Fortschritt ist größtenteils ein Rückschritt. Und auch dem Internet der Dinge fehlt der praktische nutzen. In der IT sollte sich tatsächlich der Sozialismus Einzug halten. Am meisten Probleme gibt es mit Software Entwicklung. Windows 10 ist noch auf einen Technischen Stand von Windows NT. Da hat sich 20 Jahre lang nichts getan. Auch den großen Konzernen muss was entgegengestellt werden. Meiner Meinung nach besser Internetanbindung für Jedermann die auch eine viel bessere Upload Geschwindigkeit haben und dann verteilte Server. Jeder Hat seinen eigenen Server. ZB Torrent um Videos zu verteilen. Dann hat man die Videos die man sieht auch lokal und kann sie anderen zur Verfügung stellen. Auch Facebook sollte über verteilte Systeme laufen usw.

    Der Arbeiter hat 1928 nichts besessen weil vorher der erste Weltkrieg war und die Weltwirtschaftskrise.
    Zeit ist Geld stimmt nur wenn man Geld nicht als reines Tauschmittel betrachtet und Geld sollte nur ein reines Tauschmittel sein.

    Das Internet der Dinge ist ein Gehirngespinst und Wunschdenken das die Menschen gar nicht brauchen. Es ist auch eine große Gefahr und muss verhindert werden genauso wie die Künstliche Intelligenz und Roboterwaffen.
    Die Technik müssen wir tatsächlich massiv zurück bauen. Wo viel Bedarf ist ist Softwareentwicklung aber die sollte nur mit freier Software geschehen.

    Gut das Herr Jebsen hier kritisch ist. Hier müssen wir wirklich sehr kritisch sein.
    Oh mein Gott, bei Populisten und der Hetze gegen Trump muss ich aufhören. Der tut ja so als Obama anders wäre. Ne sorry.

    Hier mal ein Link, Sophie Wilson „The Future of Microprocessors“

    „https://www.youtube.com/watch?v=b5j_Y-ML3dg“

    Ich muss jetzt abbrechen, kann nicht mehr zuhören, Aber wichtig für uns sollte tatsächlich eine Abkehr von zu viel Technologie werden. Auch aus spirituellen Gründen. Back to the roots!

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