Kauft nicht bei jüdischen Besatzern!

Von Evelyn Hecht-Galinski.

Es ist empörend, wie in Deutschland Juden wieder zu Opfern gemacht werden und der Philosemitismus den Antisemitismus abgelöst hat. Andererseits werden Deutsche, die sich für ein Ende der illegalen Besatzung Palästinas einsetzen, diffamiert und ausgegrenzt. Das schlechte Gewissen der Nachkommen der Täter berechtigt nicht dazu, den Nachfahren der Opfer einen Kosher-Stempel für Menschenrechts- und Völkerrechtsverbrechen auszustellen. Gerade Deutsche wissen, wozu ein Unrechtssystem fähig war und ist.

Ein CDU-Parteitagsbeschluss hat die von der ausgeklügelten Propagandamaschinerie der Israel-Lobby und ihrer weltweit agierenden Sayanim (willige Helfer) erfundene Gleichsetzung übernommen, der zufolge die globale BDS-Kampagne, die sich gewaltfrei einsetzt für die palästinensischen Rechte und gegen die Besatzung gleichbedeutend sein soll mit dem Nazibegriff „Kauft nicht bei Juden“!

Tatsache ist es doch, dass der „Jüdische Staat“ den besetzten Palästinensern die elementaren Grundrechte vorenthält, ohne Skrupel seit Staatsgründung, und als zionistische Staatsräson Vertreibung und Landraub betreibt. Hinzu kommt ein System von rassistischen Gesetzen, „Straßen nur für Juden“ zu den illegalen jüdischen Siedlungen, ein staatlich geförderter Siedlungskolonialismus mit dem Endziel des Besitzes von ganz Palästina, und die fortwährende ethnische Säuberung Palästinas.

Mit dem Beschluss des 29. Parteitages der CDU Deutschlands in Essen, die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition, Sanktionen) als antisemitisch zu verunglimpfen, macht man die Opfer der illegalen jüdischen Besatzung Palästinas zu Tätern, was eine historische Verdrehung der Tatsachen bedeutet und nicht unwidersprochen hingenommen werden kann. Außerdem übernimmt dieser Beschluss die faschistisch-rassistische Politik des „Jüdischen Staates“ von „guten Juden“, die diesen Staat und seine Politik unterstützen, während die „schlechten Juden“, die die rassistische Besatzungspolitik kritisieren und die BDS-Kampagne unterstützen, in die antisemitische Ecke gestellt werden. Hatten wir das nicht schon einmal, als unter der Nazi-Herrschaft bestimmt wurde, „wer Jude ist, bestimme ich“ im Zitat von Reichsmarschall Göring? Und heute bestimmen auch wieder deutsche Politiker, was Antisemitismus und wer antisemitisch ist und betreiben damit doch selbst einen neuen Antisemitismus, indem sie ihnen nicht genehme Juden diffamieren.

Es ist schon mehr als bezeichnend, dass die selben CDU-Mitglieder immer fragwürdigere Themen für den kommenden Wahlkampf ins Spiel bringen, von Doppelpass-Verbot und Obergrenze für Flüchtlinge, oder mit Leitanträgen die einseitige „christlich-jüdische-Wertegemeinschaft gegen muslimische Bürger in Stellung bringen, die doch nur dazu diesen, am rechten Rand im Trüben zu fischen und Stimmen zu sammeln. Nach dem Motto: wo CDU draufsteht ist AfD drinnen. Aber es ist tatsächlich das gleiche Phänomen, wie es bei anderen Rechtspopulisten festzustellen ist, von Wilders bis Le Pen und von Hofer bis Orban, wenn es um den „Jüdischen Staat“ und die illegale Besatzung Palästinas geht, dann schweigen sie, oder solidarisieren sich sogar noch mit dem jüdischen Besatzer-Regime!

Ebenso antisemitisch ist es, wenn deutsche Banken wie aktuell die Bank für Sozialwirtschaft dem Verein der „Jüdischen Stimme“ wegen ihrer BDS-Unterstützung das Konto gekündigt hat. Als Kündigungsgrund wurde, laut Stellungnahme der Jüdischen Stimme, explizit die „politischen Einstellungen und Aktivitäten“ genannt. (1)

Dieser skandalöse Vorgang ist nicht mit ethischen Werten zu vereinbaren und als Antisemitismus zu werten. Aber das hat ja eine traurige Tradition in Deutschland. Waren es nicht gerade deutsche Banken und ihre Vorstandsvorsitzenden, von Dresdner Bank, heute in Commerzbank aufgegangen, bis zur Deutschen Bank an vorderster Stelle, die Juden Konten gekündigt und die das NS-Regime bei ihrer Arisierungspolitik aktiv unterstützt haben? Eine fatale Wiederholung geschichtlicher Ereignisse! War es seinerzeit die Nazi-Ideologie, die Juden ausgrenzte, enteignete, vertrieb und ermordete, so gibt es heute die durch die Pro-Israel-Lobby infizierte Ideologie des Philosemitismus, die mit den gleichen Methoden gegen unliebsame Israel-Kritiker und BDS-Unterstützer vorgeht. Wehret den Anfängen. Wenn Friedensorganisationen oder Personen, die sich für ein Ende der illegalen Besatzung Palästinas einsetzen, Konten gekündigt werden, dann sollten alle Alarmglocken läuten und es müsste sofort gehandelt werden. Für alle Kunden gibt es nur eine Reaktion und Konsequenz in Solidarität mit den ausgegrenzten Juden: unter Protest eine sofortige Kündigung des Kontos zu veranlassen!

Die gezielten Angriffe auf die Meinungsfreiheit gegen Organisationen, Universitäten und Einzelpersonen, wenn sie sich für ein freies Palästina einsetzen, sind nur möglich, weil die Merkel-Regierung, die EU und die USA immer noch den „Jüdischen Staat“ finanziell, mental und durch Rüstungsverkäufe unterstützen und feige zu dem Unrecht schweigen!

Das skandalöse Ansinnen von deutscher Politik im Zusammenspiel mit der Israel-Lobby als Forderung der Integration von Flüchtlinge ein „Existenzrecht“ Israels anzuerkennen, ist durch nichts zu rechtfertigen, solange dieser Staat, der selber seine Grenzen bis heute nicht definiert hat, seine völkerrechtlich illegale Siedlungspolitik der vollständigen ethnischen Säuberung Palästinas betreibt. Ebenso die Aufnahme der Floskel von der Staatsräson für die Sicherheit Israels durch Kanzlerin Merkel, obwohl das Konzentrationslager Gaza weiter menschenunwürdig und völkerrechtswidrig abgeriegelt bleibt, der Völkermord ungesühnt und das illegal besetzte Westjordanland immer weiter durch aggressiven Landraub des Netanjahu Regime judaisiert wird, ebenso wie das illegal annektierte Ost-Jerusalem und die illegal besetzten Golan-Höhen. Ein „Jüdischer Staat“, der seine Existenz auf Kosten eines illegal besetzten Volkes und Verbrechen gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte gründet, hat kein Existenzrecht, das unterstützt werden soll!

Gerade erst hat Ministerpräsident Netanjahu den künftigen US-Präsidenten Trump für seine unverbrüchliche Freundschaft zu Israel gelobt, die dieser und sein engster Berater, sein jüdischer Schwiegersohn Kushner, schon mehrfach bekräftigten, und wegen der Ankündigung der geplanten Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem als ewig „ungeteilten“ Hauptstadt des „Jüdischen Staates“. Und jetzt noch der Versuch Netanjahus, bei seinem angekündigten Washington-Besuch bei Trump das Iran Atom-Abkommen zu kippen. (2) (3) (4)

Im Rahmen einer neuen Initiative kann uns das blanke Grauen erfassen, da haben sich unter Federführung von Andreas Casdorff, Chefredakteur des Berliner Tagesspiegel, und Bild-Herausgeber Kai Dieckmann, unter dem Deckmantel der Förderung einer Holocaust-Erinnerungskultur in Zusammenarbeit mit der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zusammengetan, um junge Redaktions-Mitarbeiter im Alter von bis zu bis 30 Jahren in gezielten Seminaren zu Firmen und Veranstaltungen zu schicken, bei denen z.T. auch der israelische Ministerpräsident, der Präsident Israels, sowie internationale Würdenträger anwesend sein werden, um sie danach „beseelt für Israel“, ganz im Sinne der Einladenden zu exponieren. Die Ergebnisse sehen wir ja heute schon, wenn diese Journalisten, wie gewünscht, für die Belange des „Jüdischen Staates schreiben und eintreten. Hier kommt eine unglaubliche Propagandamaschinerie der Israel-Lobby ins Rollen und man muss sich fragen, ob man die Zeitungen der Unterstützer dieser Initiative, wie die Berliner Morgenpost, DPA, Handelsblatt, Hufftington Post, JDB Media, Kölner Stadtanzeiger, Neue Osnabrücker Zeitung, Rheinische Post, Rhein Zeitung, Sächsische Zeitung, stern.de, Südwest- Presse und Bild am Sonntag, überhaupt noch unvoreingenommen lesen, oder deren Informationen unkritisch hinnehmen sollte, wohl kaum!(5) (6) (7)

Aber das ist ja das Problem speziell deutscher Medien, wer kann sie noch für voll nehmen, bei dieser Klüngelei mit Verbindung zur Politik und Interessenvertretern! Ein trauriges und gefährliches politisches Kartell, das gegen alle demokratischen Geflogenheiten zielt.

So wie wir den Holocaust niemals vergessen werden und dürfen, so gilt das genauso für die Nakba, die Katastrophe der Vertreibung und Enteignung durch den Jüdischen Staat, auch eine Folge des Holocaust!

Ein besonderer Ansporn, sich noch mehr für die Befreiung des illegal besetzten Palästina einzusetzen und in diesem Sinne „Kauft nicht bei jüdischen Besatzern“!

Hanns Eisler, der in Leipzig geborene große österreichische Komponist, hat auch mit seinen politischen Schriften Aufsehen erregt. Seine „Ernsten Gesänge“ finde ich ebenso grandios, wie diesen wunderbaren Satz, mit dem ich meinen Kommentar schließen möchte:

„Ich glaube, wir müssen über die Vergangenheit nachdenken. Wer die Zukunft haben will, muss die Vergangenheit bewältigen. Er muss sich reinigen von der Vergangenheit, um klar und sauber in die Zukunft zu blicken“.

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite „Sicht vom Hochblauen“: http://sicht-vom-hochblauen.de/kauft-nicht-bei-juedischen-besatzern/

Danke an die Autorin für das Recht der Zweitverwertung.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

12 Kommentare zu: “Kauft nicht bei jüdischen Besatzern!

  1. Es tritt immer mehr ein, was zu befürchten war: Der totale „Informationskrieg“, bei dem jeder jeden beschuldigt.
    Wer hat recht, wer unrecht und wer kann überhaupt noch wahrhaftig sein? Die reflexhaften Anklagen ein Antisemit, Rechtsradikaler etc. zu sein sind einfach nur noch unerträglich und infantil.
    Ich orientiere mich an meinem eigenen Wunsch in der Zukunft niemandes Herr aber auch niemandes Knecht sein zu wollen.
    Gibt irgendwer der Personen um die es hier geht zu erkennen in meine Richtung zu denken, etwas zu wagen für Freiheit und Gerechtigkeit? Wohl kaum. Keiner ist glaubhaft an der Entwicklung des Menschen interessiert.
    Wie hier schon gesagt, wir dürfen noch nicht einmal mehr Fragen stellen. Das ist lächerlich.

    Das Thema angeblicher Rechtslastigkeit und auch der deutschen Schuld können wir jetzt wieder jeden Tag in der Zeitung lesen. Kein Tag vergeht ohne Artikel über neue ehemalige KZ-Häftlinge und Überlebende der deutschen Vergangenheit. Es werden Kränze an Gedenkstätten niedergelegt oder gar neue gegründet. Auch an Schulen soll das Thema wieder verstärkt in Erinnerung gerufen werden. Und in den politischen Auseinandersetzungen gehört es zum Standardrepertoire sich gegenseitig als Nazis zu bezeichnen. Warum gerade jetzt? Ist irgendwo ein neuer Führer zu erkennen? Jemand, der mal was anderes, was Neues sagt? Ich meine das Aufkommen der Afd oder anderer Parteien kann es doch nicht sein, was so eine Angst macht. Wenn man sich deren Wahlprogramme ansieht steht da doch nicht viel anderes als bei den Bürgerlichen.
    Oder sind es die Zeiten und Probleme, die wir jetzt gerade haben, die die Erinnerung an Ereignisse in der Vergangenheit wachrufen? Das damals schon gegen genau dieselben Entwicklungen am Weltfinanzmarkt und deren Ursachen gekämpft wurde?
    Wie kann es denn eigentlich sein, dass nach Jahrzehnten sogenannter Demokratie, der angeblich humansten und besten Staatsform, in der sich doch alles hätte zum Besseren entwickeln müssen, sich gerade die Probleme der Weimarer Zeit wiederholen und zwar in einem noch viel schlimmeren Ausmaße als je zuvor, wenn man sich die Machtlosigkeit und Ohnmacht der einzelnen Staaten und Völker anschaut? Ist nicht so? Weil wir noch kein Hunger haben und es noch keine 6 Millionen Arbeitslose gibt?
    Davon sind wir nur einen Steinwurf entfernt!

    Sobald irgendwer etwas gegen Israel sagt, wird die Holocaustkeule herausgeholt.
    Ich möchte mir das Denken nicht verbieten lassen, auch, wenn es um unsere Geschichte geht. Ich war schließlich nicht selbst dabei.

    Ich frage mal die Juristen unter uns:
    Stellen Sie sich vor ich gehe hin und sage in der Öffentlichkeit: Die amerikanischen Vorfahren haben KEINE Millionen (die Schätzungen gehen weit auseinander von 1 – 70 Millionen) Indianer umgebracht, vergewaltigt, ihnen ihr Land gestohlen und sie in Reservate gesteckt. Nein, die Amerikaner haben auch nicht abertausende Schwarzafrikaner aus ihren Heimatländern verschleppt und versklavt. An das, was als historische Tatsache vielfach belegt ist, glaube ich einfach nicht.
    Ich kann auch behaupten, die Juden hätten den Palästinensern nicht das Land weggenommen und hätten im Gegenteil paradiesische Zustände dort geschaffen.
    Was passiert, wenn ich das sage?
    Es passiert gar nichts. Es fällt unter freie Meinungsäußerung, auch wenn es falsch ist.
    Warum darf in Deutschland niemand Fragen stellen zum Holocaust oder etwas zu diesem Thema behaupten, ohne eingesperrt zu werden? Kann mir jemand eine logische und rechtlich fundierte Antwort darauf geben? Und auch, warum man als demokratischer Bürger kein Recht auf Akteneinsicht hat, um die Geschichte zu hinterfragen?

    • 1. Die Wahrheit ist nicht demokratisch, sondern das Wort Gottes, und es ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.
      2. Die Wahrheit ist nicht mehrheitsfähig, weil der Großteil an die Lüge gewöhnt wurde und von ihr überzeugt ist
      3, Die Lüge, die der Mehrheit als „Wahrheit“ verkauft wird, wurde vom derzeitigen Sieger der Geschichte geschrieben, und dieser verabschiedet das Recht, und bestimmt was Recht ist, weil Er die Macht hat das Gesetz dazu festzulegen und zu verfassen!
      4. Du hast als demokratischer Bürger deshalb kein Recht auf Akteneinsicht, um die Geschichte zu hinterfragen, weil Du ja deine Stimme als demokratischer Bürger alle vier Jahre abgibst und das System bestätigst, welches dir sagt, das Du nach dem Gesetz und durch das Gesetz eine Person bist, die keine Stimme hat um etwas zu hinterfragen.
      5.Und da die Person als Personal unter dem Gesetz ist, und sich der Mensch persönlich für die Person hält, ist der Mensch unter dem Gesetz und erscheint dann bei Gericht als die fiktionale Person, wenn der Mensch etwas gesagt hat, dass man der Person zur Last legt.
      6.Ich lasse mir das Denken nicht verbieten, gerade weil es um unsere Geschichte geht. Ich war schließlich nicht selbst dabei, bin aber selbst ein Mensch in der gegenwärtigen Geschichte. Und wenn heute irgendwer etwas gegen Israel sagt, und dann gegen diesen die Holocaustkeule herausgeholt wird, dann hole ich die Bibel als Judenkeule und schlage damit die Juden, Christen und Moslems sowie alle anderen Religionen, denn
      7. ist die Wahrheit nicht demokratisch, sondern das Wort Gottes, und es ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.
      Ach so, ich bin „Der Hund“ und Autor der Bücher:
      „Scheiße – Voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“
      Beide 2016 auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veröffentlicht

    • Hund /KenfmFan
      Alle, die hier kommentiert haben, wissen offensichtlich um die logischen Argumente und Antworten auf meine Frage.
      Leider, lieber Hund, ist Gottes Wort an einem unsicheren Ort. Die Hure Babylons wird immer fort dafür sorgen, dass die Menschen weiter mehr wert auf heilige Sakramente legen werden anstatt Gott in sich selbst zu suchen und mit dem scharfen Schwert der Wahrheit die Schlange mit ihren tausend Köpfen in Stücke zu hacken.

      Wenn etwas so wahr sein soll, dass man das Gegenteil nicht behaupten darf, also es keine Gelassenheit bei Leugnung jener Wahrheit gibt, dann stimmt mit dieser etwas nicht.

    • Zitate von Hitler:
      „Hätte man zu Kriegsbeginn [gemeint ist der erste Weltkrieg] und während des Krieges einmal zwölf-
      oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas gehalten, wie Hunderttau-
      sende unserer allerbesten deutschen Arbeiter aus allen Schichten und Berufen es im Felde erdulden
      mußten, wäre das Millionenopfer der Front nicht vergeblich gewesen.“
      (Seite 772 aus „Mein Kampf“, 1938)

      „Es ist gut, wenn uns der Schrecken vorausgeht, daß wir das Judentum ausrotten.“

      Ich weiß es ist ein Unterschied ob man Etwas sagt oder tut.
      Aber wenn jemand so etwas menschenfeindliches von sich gibt, ist es nie weit von der Tat, vor allem, wenn er ein großes Publikum hat. Dass es Pogrome gegen Juden gab, stört Sie nicht?

      Alfred Hugenberg und sein Medienkonzern, haben für die entsprechende Stimmung damals gesorgt.
      Der Kommunismus wurde besiegt, die KPD verboten.

      Um Ihre Frage zu beantworten:
      Die Nazis haben den Krieg gewonnen. Nur sind wir diese gräßlichen Armbändchen losgeworden und es wurde viel Geld ins Land gepumpt, sodass wir die große Wirtschaftskrise ein paar Jahrzehnte verschoben haben und erstmal kein Futterneid leiden mussten.

      Die Rassenpolitik von damals haben die Reichen zurückgestellt, da sie das Volk nicht mehr als Bedrohung sahen.
      Die Reichen sind NICHT dumm, sie denken nicht in so einfältigen Mustern wie Rassen etc. Es geht NUR um ihren Besitz und ihren Status. Und das kapieren die Nazi-Mitläufer NIE und sie waren und sind heute immer noch nur der dumme Schlägertrupp für die Reichen.

      Trotz allem schaffen es die Reichen immer wieder, diese Rassenpolitik im Volk wiederaufleben zu lassen, und da hat Ken recht. Der Grund ist, weil die Linken zu schwach, bzw. zu wenige sind. Aber das ist vor allen Dingen ein Medien-Problem, welches jedoch heute mit dem Internet immer besser überwunden werden kann.

      Wenn Sie Einsicht in die Akten haben, was dann? Die Dokumente könnten gefälscht sein! Oder nicht?

      Das Einzige an was man sich wirklich orientieren kann, sind die Aussagen der Menschen selbst, sei es Opfer oder, noch viel wichtiger, die Täter! Wenn Sie wirklich WIRKLICH wissen wollen was passiert, dann gehen sie zu den Opfern, sowie Tätern und befragen Sie sie, bevor es zu spät ist. Wenn Sie wirklich hungrig nach Wahrheit sind, werden Sie erkennen wer die Wahrheit sagt.

      Und dann spielt es auch keine Rolle mehr, dass die Akteneinsicht eingeschränkt ist. Denn man erkennt dann, dass dies nur eine Methode ist, um den Antisemitismus auf stiller Flamme zu halten.

      Der Schlägertrupp wird bald wieder gebraucht! Und ich hasse diese Armbändchen!

    • Kladdaradatsch
      Es ist doch gerade zu erstaunlich, dass, egal was man schreibt (und Sie dürfen sich gerne meine Kommentare zu verschiedenen Themen durchlesen), man von einigen immer wieder unterstellt bekommt, man könne die Spreu nicht vom Weizen trennen.
      Hier geht es NICHT darum sich mit einer Ideologie oder einer Person zu identifizieren und auch nicht um Mitläufertum, welches Sie so hassen. Mitläufer haben wir im übrigen mehr als jemals zuvor, sie laufen zwar kaum einer Partei oder einem Führer nach, nein, sie wissen überhaupt nicht wohin und mit wem sie laufen. Sie rennen einfach hinterher, hinter dem Geld, Konsum, Karriere, hohlen Individualitätsversprechen ohne tatsächlicher Befriedigung, folgen blind einer Presse, die alles verdreht und dazu beiträgt, dass die Menschen am Ende wieder die Unausweichlichkeit eines Krieges bejahen. Selbst wenn Sie mich oder einen anderen Kommentatoren auf dieser Seite nicht zu den aktiven zukünftigen Schlägertrupps zählen, so zählen Sie uns doch offensichtlich zu jenen, die diese allein durch das Stellen von Fragen hervorrufen und auch befürworten. Damit muss man sich als denkendes Wesen allein schon beleidigt sehen. Ich kenne keinen Menschen, der eine Rassenpolitik befürworten würde, niemanden, dessen Verstand so einfältig wäre alles was an Unrecht geschehen ist einfach in sein bloßes Gegenteil zu verkehren. Auf dieser Ebene wird man sich niemals der Sache nähern können.

      Nun zu ihrer These, die Nazis hätten den Krieg ja gewonnen. Es seien die Reichen, die dahinter stehen und das Thema der Rasse, so wie gerade gebraucht, immer wieder aufflammen lassen um damit zu instrumentalisieren.
      Dazu folgendes:
      Natürlich sind es die Reichen, die Einfluss auf die Geschicke dieser Welt nehmen, nicht die gewöhnlichen Reichen, sondern die Superreichen mit einem Ziel vor Augen. Das kann nur ein Blinder nicht erkennen. Nun kann man sich fragen, ob hinter dem Ziel die ganze Welt beherrschen zu wollen einfach nur die Gier nach Geld und Macht steht oder noch etwas anderes. Angenommen, man untersucht genau, wer eigentlich zu diesen Superreichen gehört und wer an welcher Stelle operiert und es stellt sich heraus: komisch, davon sind 90% Angehörige einer Volksgruppe. Was würde uns das sagen? Zufall? Es soll ja Menschen geben, die selbst als das alleinig auserwählte Volk ansehen und sehr viel Wert auf die Reinheit ihrer eigenen Kultur legen. Wäre die ökonomische und soziale Vernichtung ganzer Völker nicht ein Rassenwahn nie dagewesener Größenordnung?

      Sehen Sie, damit wir uns hier ganz klar verstehen, mir ist es vollkommen egal, wie sich Menschen hinter all dem Streben nennen, ob es Juden, Amerikaner oder Angehörige einer anderen oder eben gar keiner Volksgruppe sind. Es ist eine globale Katastrophe, die sich ereignet und es muss aufhören. Man braucht dafür keine Schlägertrupps zur Durchsetzung einer deutschen Rasse, man braucht dafür nur klaren Menschenverstand, Bewusstsein und Mut sich gegen herrschende Verhältnisse zu wehren.
      Man braucht den verantwortlichen Menschen im Hintergrund auch nicht ihre Menschenwürde oder ihre Rasse nehmen, sondern nur ihr Macht – Instrument, das goldene Kalb, um das alles tanzt, das Geld bzw. den Glauben an das Geld.

      Und wenn wir das getan haben, dann braucht es auch keine Rache an diesen Menschen aus meiner Sicht. Ich bin der
      wahren Botschaft Christi verbunden: Liebet (auch) eure Feinde. Wir müssen diese nicht als Menschen bekämpfen, sondern jene einfach nur nicht mehr in Versuchung führen. Das erreichen wir indem wir ihnen den Grund für ihre Versuchung, das Geld, entziehen.

      Man kann zu Hitler und dem Nationalsozialismus stehen wie man will. Eines ist aber unabweisbar: Er hat als einer der ganz wenigen auf dieser Welt und zu einem relativ frühen Zeitpunkt erkannt, dass die Weltwirtschaftskrise(n) kein Zufall oder einfach nur Pech war(en), sondern eine unweigerliche Folge des kapitalistischen Finanzsystems, welches mit Zinsen und Schulden die Staaten zugrunde richtet. Und er hatte schließlich den Mut dem in sofern ein Ende zu setzen, als das er eine unabhängige Reichsbank gründete. Er hat ebenfalls erkannt, dass das einzige Kapital, welches ein Volk (die Menschen) überhaupt besitzt und einen realen Wert darstellt die Arbeit ist, die es zu leisten im Stande ist. Das Ergebnis dieser Maßnahme auf ökonomischer Seite kann man sich für die Jahre zwischen 1936 – 44 anschauen. Es ist geradezu überwältigend, wenn man es mit der heutigen Misere vergleicht.
      Er hat des weiteren auch erkannt welche Rolle die Presse damals schon gespielt hat bei der Durchsetzung von Interessen, die sich gegen die Völker richten. Man muss „Mein Kampf“, bei aller Kritik, die man an diesem Buch haben kann, schon sehr oberflächlich gelesen haben, wenn man die außerordentliche Analyse der damaligen Verhältnisse nicht erkennt und noch viel mehr, wenn man übersieht, dass wir heute nur die Folgen tragen an der Fortsetzung der selben Machenschaften, die Hitler offensichtlich erkannt und bekämpft hat. Ob er auf anderen Feldern seiner Politik das Richtige getan hat, ist eine andere Frage.

      Insofern kann ich Ihnen auch nicht zustimmen, die Reichen seien Nazis. Es ist richtig, dass diejenigen, welche die Fäden auf wirtschaftlicher und politischer Ebene heute ziehen, immer wieder verschiedenen Bevölkerungsgruppen innerhalb von Staaten gegeneinander hetzen. Man macht sich Gegensätze, häufig auch Rassengegensätze, zunutze, um Unfrieden zu sähen und diesen weiter zu nähren bis die jeweiligen Ziele erreicht sind. Das ist eine Taktik, die sich recht weit in der Geschichte zurückverfolgen lässt. Und dieses „Spiel“ findet ja auch zur Zeit überall statt.

      Möglicherweise sind ihnen auch die Hohlköpfe gerade recht, die ohne jedes Nachdenken, ohne eben die Spreu vom Weizen zu trennen, auf die Straße gehen und menschenfeindliche Parolen grölen. Diese lassen sich leicht bekämpfen, weil sie für jeden erkennbar meist nicht die Intelligentesten sind. Deshalb sind sie als Gegner und Sündenböcke so beliebt.

      Wovor sie sich die Finanzverbrecher aber offensichtlich sehr fürchten sind gewisse Kernbereiche der nationalsozialistischen Bewegung, nämlich staatliche Eigenständigkeit ohne Zentralbanken und ein Volk, welches vom erwirtschafteten Gewinn profitiert. Wer oder was das herrschende ökonomische Prinzip infrage stellt muss aus der Sicht der Mächtigen damals wie heute vernichtet werden. Gaddafi und auch Saddam Husein hatten ähnliche Bestrebungen von Unabhängigkeit. Was mit denen passiert ist haben wir gesehen.
      Die Kommunisten waren und sind dagegen harmlos, sie haben auch mit Zentralbanken operiert. Komisch oder? Wirtschaftlich besonders erfolgreich waren sie auch nicht, man hatte auch über diese die Macht.

      Und was die Schlägertrupps betrifft: Wenn ich die Linke von heute sehe, ich meine vor allem die vermeidlich Linken auf der Straße, die vermummt mit schwarzen Pullis „Nazis raus“ (selbst wenn keine zugegen) und „Deutschland verrecke“ schreien, dann kann man es nur mit der Angst zu tun bekommen. Auf diese Linken kann ich verzichten.

      Reiche gibt es überall und in der Regel werden diese ab einer gewissen Fülle an Macht und Geld zu Psychopathen, wenn ihr ganzes Streben nach Geld sie nicht schon vorher als solche ausgewiesen hat. Aber wenn diese Reichen eine Einheit bilden und hinter ihnen die Vorstellung steht sie allein hätten zu bestimmen was auf dieser Welt geschieht, dann will ich meine Stimme gegen diese Leute erheben.
      Und wenn jemand, wie derzeit nahezu überall der Fall in Deutschland, wegen seiner Kritik an der FED und an den Machenschaften des globalen Kapitalverbrechertums übt, einfach als Nazi beschimpft wird, dann sei es drum. Dann ist das einfach noch mehr ein Grund Fragen zu stellen.

      Und wenn Sie sagen Beweise können auch gefälscht sein, dann kann das allemal auf jede mögliche Denkvariante zutreffen.
      Dazu gibt es bereits viele Dokumente, die nicht veröffentlicht werden dürfen, aber bereits vorhanden sind. Hinweise und Unterlagen dazu kommen nicht selten aus dem Ausland.

      Und ich möchte noch etwas anmerken. Wir sind in den letzten 20 Jahren so viel, so unglaublich belogen worden. Alles wurde uns glaubend gemacht, von Massenvernichtungswaffen im Besitz von Saddam Husein bis hin zu Terroristen, die Wolkenkratzer mit Flugzeugen zum Einsturz gebracht haben, um nur zwei der dicksten Dinger zu nennen. Sogar falsche Augenzeugen hat man der Welt nicht nur einmal schamlos präsentiert.
      Haben die Angehörigen der Opfer dieser Lügen nicht das Recht auf Wahrheit? Macht es keinen Sinn Einsicht in die Akten zu verlangen? Davon mag niemand wieder lebendig werden, aber es ist wichtig zu wissen warum, wofür diese Menschen gestorben sind. Und es wichtig für alle Menschen zu wissen mit was für einer Art von Menschen und Organisationen, die uns angeblich vertreten, wir alle es eigentlich zu tun haben.
      Erst seit ich begriffen habe, wie und in welchem Maße die Menschen auf dieser Welt belogen werden, habe ich überhaupt erst angefangen mir auch über andere vermeidliche Wahrheiten Gedanken zu machen und fragen zu stellen. Und ich muss sagen das die Fragen, die sich auftun nachdem man einmal angefangen hat damit, immer beängstigender werden.
      Die Zeit ist reif für dafür. Ich werde nichts mehr einfach glauben nur weil es in unseren Geschichtsbüchern oder unseren Zeitungen steht. Erst ein radikales Offenlegen der Geschichte, nicht nur unserer eigenen, kann uns verdeutlichen, wessen Geistes Kinder wir eigentlich sind.

      Heil dem Frieden, der Gerechtigkeit, der Wahrheit, Menschlichkeit und der Freiheit überall auf der Welt!!!

    • Gerade sehe ich, dass sie noch hinzufügten:

      Ersetze „Reiche“ durch „Elite“ oder besser Großbanken und Großkonzerne.
      „Die Reichen“ per se sind ja nicht das Problem.

      Macht aber in der Sache, die hier vertreten habe, erst mal keinen wirklichen Unterschied

  2. Kauft nicht bei den groß Konzernen
    Kauft nicht bei großen Discountern
    Kauft nicht bei Großunternehmen
    Kauft keine teuren Modeprodukte
    Kauft keine überteuerten Markenprodukte
    Geht in die kleinen Geschäfte des Fachhandel und lasst Euch da wo noch Reparaturen gemacht werden beraten!
    Dort weiß man was Qualität hat und den Preis Wert ist, aber auch wofür man gleich einen Spaten mitkaufen sollte!
    Oftmals ist es ratsam etwas Altbewährtes zu kaufen als immer den neuesten Schrott!
    Und übrigens, es sind diesmal nicht die Juden die durch das Dorf getrieben werden, sondern die Reichsdeutschen!

  3. Ich verstehe nicht, wie man im 21. Jahrhundert noch so denken kann wie die Zionisten, verstehe ich einfach nicht. Vielleicht findet sich eines Tages ein Buch in der Wüste, älter als alle anderen zuvor, mit der frohen Botschaft: „die Erde ist für alle da – alle Lebewesen leben miteinander in Frieden“

  4. Pro BDS: Es erregt Aufmerksamkeit.
    Contra BDS: Es richtet sich auch gegen das israelische Volk und damit auch gegen die Arbeiter und Angestellten in prekären Situationen.

    Ich muss hier einem großen Teil der Linken widersprechen. Aufmerksamkeit kann man doch gerade im digitalen Zeitalter anders bekommen. Wie wäre es wenn man den Linken Kräften in Israel hier eine Stimme gibt?

    Und zu den Philosemiten:
    Ich denke, dass gerade Politiker in der CDU oder sonstwo genau wissen, wie man Karriere macht. Und das ist ihnen das Wichtigste. Aber ich denke auch das manche dieser Leute denken, dass das Weltgeschehen von Juden gesteuert ist. Aber sie gehen ihre Wege, solange es ihrer Karriere gut tut.
    Wenn nun aber ein Hitler 2.0 die Bühne betritt, werden sie das Gefühl haben „endlich die Wahrheit“ sagen zu dürfen.
    Es gibt diese Leute in höheren Rängen. Und es gibt Leute, die sich freudig jeder anderen Verschwörung ergeben, solange es ihrer Karriere nützt.

    Wenn man imperialistische Kriege und Ausbeutung nicht, so wie Marx es über seine Darlegung des wissenschaftlichen Sozialismus gezeigt hat, als systemisches Problem erkennt, wird die Identitäts-Politik der Eliten fortgesetzt, nach dem Motto: „Diese Sorte Mensch ist das Problem“ oder Bedeutungsgleich: „Diese Sorte Mensch ist es Wert zu regieren“.

    Ohne die wissenschaftliche Aufarbeitung der Vergangenheit, vom Arbeiterstandpunkt aus, also vom Standpunkt der tatsächlich Wert-Schaffenden, werden wir diesselbe niemals hinter uns lassen können.

    Die „Protokolle der Waisen von Zion“ ist von den Eliten in die Welt gesetzt worden, um genau diese Identitätspolitk im Volk zu verankern und die Arbeiterbewegung zu zersetzen.

    Wir befinden uns in einer Neuauflage der Weimarer Republik, nur dieses Mal haben die „Alfred Hugenbergs“ von heute gegenüber dem Internet schlechte Karten.

    Daher nochmal meine Bitte, ich möchte mehr linke Stimmen aus dem Volk Israel hören.

  5. Das ist natürlich wieder das übliche Minenfeld, auf das man sich begibt, sobald man so ein strittiges Thema kommentiert – sei’s drum:

    Der Konflikt, um den es in Wahrheit geht, ist nicht lösbar.
    Die absolut unversöhnliche, weil miteinander unvereinbare Rigorosität der Geltungsansprüche diverser Beteiligter lassen eine Lösung nicht zu.

    „Niemals vergessen!“ – das ist leider auch so eine völlig hilflose Vermeidungstaktik möglichen zukünftigen Unheils.
    Wenn keiner je was vergisst, wird immer alles aufgerechnet und das führt zu? – ewiger Rache.

    Wenn ’niemals vergessen‘ bedeutet, wie es ja auch geschah und geschieht, dass eine ganze Nation unter den moralischen Knüppel gebeugt gehalten wird und keine freie Entscheidungsmöglichkeit mehr hat, – weil die oberste Prämisse jeglicher politischer Entscheidung eine ewige, unverbrüchliche Treue zu Israel’s Interessen zu sein hat, welche damit automatisch die ebenso berechtigten Interessen beispielsweise der Anrainerstaaten als nichtig deklariert, da ja im Zweifelsfalle die israelischen Interessen oberstes Primat haben -, dann leistet man eben der Zukunft damit Vorschub, die man damit verhindern zu wollen vorgibt.

    Der Begriff ‚historische Schuld‘ ist absolut obsolet.
    Er suggeriert, dass Greueltaten vermeidbar sind, wenn man nachfolgenden Generationen eine ewige Schuld aufpflanzt, was ja in jeder Hinsicht einfach a-intellektuell ist:

    Der Enkel eines Mörders, – für dessen Taten er in keiner Weise zur Verantwortung gezogen werden kann, weil Sippenhaft in der Tat verboten ist -, wird mit einer um 0% erhöhten Wahrscheinlichkeit eher ein zukünftiger Mörder sein als irgendein anderer! Was soll das also?

    Der Enkel eines Mörders wird auch nicht durch ein historisches In-Ketten-Legen davon abgehalten werden können trotzdem zum Mörder zu werden, wenn die Umstände und Dispositionen es begünstigen oder gar erzwingen? Was soll das also?
    Es ist sogar völlig ahistorisch zu nennen, wenn man so tut als wäre das ein Spezialfall und nur mit den Deutschen machbar gewesen etc.
    Falls es wirklich um die Schuldfrage ginge, dann wären jede Menge anderer Namen und Staaten zu nennen, die sehr engagiert daran beteiligt gewesen sind, dass es überhaupt so weit kommen konnte – und das hat nichts mit Relativierung zu tun, das ist einfach Abscheu gegen diese verkommene Heuchelei von Moralisierern, deren Stiefel im selben historischen Morast auf all dem herum getrampelt haben, was sie heute ach so glühend verehrend beschwören.

    Darum, weil eben diese Heuchelei von allen Seiten, auch der deutschen, so kompromisslos gepflegt wird, gibt es keine Lösung für diese im Artikel angesprochene Problematik.
    Weil es bedeuten würde, dass diese Heuchelei beendet und die Masken abgelegt werden müssten – was auf gar keinen Fall freiwillig geschehen wird.
    Die deutsche ‚Regierung‘ ist ein Totalausfall in dieser Frage.
    Die deutsche Bevölkerung hat man erfolgreich zu Angsthasen konditioniert, die ja noch nicht mal fragen dürfen, ohne sich sofort und umstandslos vor Gericht verantworten zu müssen (wegen vorgeblichem ‚Revisionismus‘, Relativierung des Holocaust‘ und anderen justitiablen Willkürattributiven) und keinerlei Chance haben da aus der Nummer unbeschadet hervor zu treten oder wenigstens dadurch eine angemessene Verarbeitung des Themas zu ermöglichen.

    Hier herrscht Diktat.
    Und wo Diktat herrscht, ist Kommunikation unerwünscht.
    Und wo Kommunkation unerwünscht ist, da wird es keine Verständigungsmöglichkeit über was auch immer geben KÖNNEN, weil systematisch ausgeschlossen.
    Woher sollen also die Impulse zu einer gerechteren Behandlung der Palästinenserproblematik kommen???
    Wer soll da den Kopf raus strecken und riskieren?
    Ein Kaufboykott israelischer Produkte ist so französischer Käse wie damals der gegen Chirac wegen der Atombombentests (‚Fuck Chirac‘ etc.)?

    Die Interessenvertretung Israels ist dank der amerikanisch-militärischen und der deutsch-wirtschaftlichen und der englisch-geheimdienstlichen Rückendeckung nicht zu erschüttern.
    Israel ist nun global agierende Atommacht (Danke Deutschland!) und unangefochtener Primus inter non-pares der Region, die ja ganz systematisch zerwürfelt wurde und wird und so jeglichen Gefahrenmoment von dort ausschließt.
    Welchen konkreten Grund sollte also Israel haben in echte Verhandlungen und bilaterale Lösungen auf Augenhöhe mit den Palästinensern einzugehen???

    Keinen.

    Und schon gar keinen, den die deutsche Bevölkerung unter diesen Umständen schaffen könnte……..

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