Keiner von Biden – Wahlgesang im imperialen Lügenmeer | Von Dirk Pohlmann

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Ich habe mir die Wahl des US-Präsidenten im Fernsehen angeguckt, bis in die Morgenstunden, in der Erwartung eines Wahlergebnisses, das, wie wir alle wissen, tagelang nicht feststand. Es ist die merkwürdigste Wahl in den USA, die ich bisher verfolgt habe, und das schließt die Wahl 2000 ein, in der George W. Bush gegen Al Gore gewann – oder auch nicht. Damals wurde eben ein Sieger festgelegt. So wie jetzt.

Auch wer kein Fan von Donald Trump ist, muss nüchtern konstatieren, dass diese Wahl so schräg war und ist wie eine 3 Dollar Banknote, wie man in den USA sagt. Es gibt eine Reihe Indizien, dass es bei der Erfassung der letzten, entscheidenden Prozente zuging wie in einer Bananenrepublik. Es wird zu klären sein, ob es eine elektronische Bearbeitung von Wahlergebnissen gab, die dem Szenario des Romans „Ein König für Deutschland“ entsprungen sein könnten. In dem Buch geht es um Wahlmanipulation mit Hilfe von Computerprogrammen, was dazu führt, dass Deutschland wieder eine Monarchie wird. Es ist gleichzeitig phantastischer Plot, so schräg wie eine Drei Dollar Note – und ein exakt recherchierter Roman voller Expertenwissen.

Auf den Punkt gebracht ist das Argument des Buches, dass die Nutzung von Wahl-Computern einer Einladung zum Betrug gleichkommt, denn die Aufgabe von Rechnern ist nun mal die Handhabung von Daten. Handhabung ist die deutsche Übersetzung des lateinischen Begriffs Manipulation. Und genau darum geht es. Josef Stalin, dem man auf diesem Gebiet durchaus Expertise unterstellen kann, sagte einmal: „Die Leute, die Stimmen abgeben, entscheiden nichts. Die Leute, die Stimmen zählen, entscheiden alles.“

Will man einen erfolgreichen Datenbetrug ausschließen, muss jede elektronische Wahl gleichzeitig mit Wahlzetteln, also doppelt, durchgeführt werden. Nur so kann eine eventuelle Manipulation zuverlässig aufgedeckt werden. Eine elektronische Wahl ermöglicht schnelle Ergebnisse, wenigstens theoretisch, die Wahlzettel sind die Probe. Nur wenn beide Ergebnisse so genau übereinstimmten, dass die Fehlerquote nicht wahlentscheidend ist, ist alles mit rechten Dingen zugegangen.

Bei dieser Präsidentenwahl ist die Überprüfung nötig. Es gibt ernstzunehmende Indizien für Manipulationen, insbesondere mit den früheren Geheimdienstprogrammen Hammer sowie Scorecard. Dazu haben sich gewichtige Experten wie der ehemalige hochrangige NSA Analyst Kirk Wiebe (1) die ehemalige Bundesanwältin und Rechtsanwältin von General Michael Flynn, Sidney Powell, sowie Generalleutnant Tom McInerney (3) geäußert. Zumindest in einigen Staaten muss der Wahlsieg von Joe Biden nachträglich überprüft werden, um Klarheit zu schaffen.

Noch einmal, man kann von Donald Trump halten was man will, das ändert nichts am Grundproblem: ob es in der wichtigsten ehemaligen Demokratie der Welt Wahlbetrug gegeben hat, muss zweifelsfrei aufgeklärt werden – und gegebenenfalls repariert und bestraft.

Der Zustand der USA gibt Anlass zu Besorgnis. Dort sind spätrömische Verhältnisse eingezogen, es wird mit allen Mitteln um die Macht gekämpft. „The winner takes it all“, „Gier ist gut“ und „Unsere Strategie lautet: Wir gewinnen, die verlieren“ sind die Glaubenssätze von PR-Profis und Polit-Cleverles, die ihre ganz eigene Antwort auf die Frage gefunden haben, wie man an die Macht kommt. Antwort: „Ehrlich währt es am längsten.“

Dass ein evolutionäres Auswahlverfahren den Zweikampf der Besten in Gestalt von Joe Biden gegen Donald Trump hervorbringt, ist nicht schön, aber gerecht. Eine Nation, die den Kennedy Mord nicht aufklärt, eine Oligarchie mit der Lizenz für weltweite Wahlmanipulationen und Regime Changes, die Kriege nach Gutdünken vom Zaun bricht, den Begriff Gemeinwohl für eine psychiatrische Störung hält, Krankenkassen als Kommunismus deklariert und die Begriffe Markwirtschaft und sozial für unvereinbar, das alles bei zerbröselter Mittelschicht und verarmter Arbeiterklasse, eine solche Nation sollte sich nicht wundern, wenn sie irgendwann selbst in die Grube fällt.

Es ist nicht nur die Wahl, die spätrömisch ist. Ihr ging eine Medienkampagne voraus, die ebenfalls einzigartig war. Das aus heißer Luft und Denunziation erfundene Russia-Gate wurde jahrelang als Schmierenkomödie auf allen Bühnen der USA gegeben. Eine plumpe Verschwörungstheorie, Fake News vom Gröbsten. Wo sind eigentlich Prof. Butter und Pia Lamberty, wenn man sie mal braucht? Wahrscheinlich auf einem Seminar der „East StratCom Task Force“, dem Ministerium für Aufklärung und Propaganda der EU, wo sie über Russia-Gate dozieren.

Dass Hunter Biden, der einen Laptop mit Fotos vom Crack Rauchen und inkriminierenden Emails über wahrscheinlich illegale Zuwendungen, so heißt das juristisch wasserdicht, beim Reparaturservice vergaß, dass der Sohn des Präsidenten und der Präsident vor FBI Ermittlungen und investigativer Berichterstattung geschützt werden, passt ins schlimme Bild. Glen Greenwald, der mit Laura Poitras die hochdotierte Publikation „The Intercept“ führte, verließ sein eigenes ehemaliges Nachrichtenmagazin, weil es seinen Artikel über den Hunter-Biden-Skandal zensierte. Die Intercept Schleusenwärter übernahmen die CIA-Begründung, dass die Affäre als russischer Geheimdienstcoup behandelt werden müsse.

Die Umfragen zur Wahl erzeugten ein ganzes Jahr lang das falsche Bild, dass Joe Biden mit 5 – 15 % vor Donald Trump lag. Das kann man guten Gewissens als Fake News bezeichnen.

Ich hatte Umfrageforschung in der Uni im Studium und kenne mich einigermaßen aus, zum Beispiel mit Gewichtungsverfahren bei Fragestellungen, bei denen bekannt ist, dass die Roh-Umfragedaten falsche Ergebnisse liefern. Eines der Gebiete, bei denen Fehler gut justierbar sind, sind ausgerechnet Wahlen, weil man ein eindeutig richtiges Ergebnis hat, nach dem justiert werden kann. Ich komme aus gutem Grund nicht mit Pauschalbehauptungen über Umfragen wie „taugen eh nichts“ oder „die lügen doch alle“ um die Ecke.

Alle Umfrageinstitute haben Verfahren entwickelt, um die Umfrageergebnisse zu gewichten, wie das im Fachjargon heißt. Es gibt viele Fehlerquellen, die eine Stichprobe verzerren, die ja etwas über die Grundgesamtheit aussagen soll. Etwa, dass Oma Hilde immer ans Festnetztelefon geht, aber Janet Überflieger gar kein Festnetz hat, nur ein Mobiltelefon. Dass rechte Wähler bei Umfragen schweigen oder lügen, während Grüne gerne über ihre Ansichten Auskunft geben.

Die deswegen nötigen Korrekturen führten etwa dazu, dass bei einem Test der New York Times vier Umfrageinstitute auf Basis der identischen Rohdaten zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kamen, wer die Wahl gewinnt und mit welchem Abstand. Die Expertise der Umfrageinstitute ist die Korrektur der Rohdaten zu validen Ergebnissen. Wie gut die Verfahren sind, kann man, wie gesagt, besonders gut an einer Wahlvorhersage ablesen. Auch wenn jede Umfrage genau genommen eine Augenblicksmessung ist und keine Prognose. Trotzdem, die Fehler, die auch bei dieser Wahl auftraten, sind der Hinweis auf ein fundamentales Problem.

Die Frage ist, warum massive Fehlprognosen — schon wieder nach 2016! — und das nahezu flächendeckend, in die immer gleiche Richtung auftauchen.

Darauf würde ich als öffentlich-rechtlicher Journalist eine Antwort einfordern, weil auf diesen Fehlprognosen monatelange fehlerhafte und politisch wirksame Falschberichterstattung beruht. Ich werde dann auch mal als Journalist eines Alternativmediums diese Frage stellen, also als Aussätziger, dem meist gar nicht geantwortet wird. Subtext: dessen Publikation hoffentlich bald abgeschaltet wird.

Die meisten US-Medien hatten also eine falsche, abgesehen davon, tendenziöse Berichterstattung zu Trumps Chancen. Das ist ein Fehler, keine Meinungsäußerung. Diese Präsidentenwahl ist ein Armutszeugnis für die US-Medien und das politische System der Vereinigten Staaten von Amerika.

Man kann die Wahl als Feldexperiment betrachten, das in vielerlei Hinsicht eindeutige Befunde liefert.

Diese Kritik gilt identisch auch für die öffentlich-rechtlichen Medien und Konzernmedien in Deutschland. Noch einmal, es geht nicht um Einschätzungenen über die Präsidentschaft von Trump, sondern um Tatsachenbehauptungen, wie die eigene Bevölkerung zu seiner Politik steht.

Die Faktentreue und Wahrhaftigkeit der Berichterstattung macht eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unter dem Gesichtspunkt der Wahrheitsabsicht und Unabhängigkeit unverzichtbar. Denn die sind verpflichtet, pluralistisch, ausgewogen und staatsfern zu berichten. Und akkurat. Dass private Medien sich dabei keinen Deut besser verhalten haben, ist ein Indiz dafür, dass unser Mediensystem insgesamt seine Aufgaben nicht erfüllt. Das sollte Anlass zur Diskussion über die Medien sein. Vor allem in den Medien. Was ein frommer Wunsch ist.

Es ist doch mittlerweile selbsterklärend, dass da etwas fundamental schief läuft.

Außerdem: Ich soll annehmen, dass dieselben Leute, die bei diesem einfachen wahr/falsch Thema in Reihe so verdammt danebenliegen, trotzdem beim Thema Corona, Syrien, 911 oder als Faktenchecker ungefähr so gut recherchieren und berichten, wie sie von sich selbst ständig behaupten???

Medien, deren Berichterstattung über diese Themen noch dazu als Maßstab verwendet wird, um in den sozialen Medien wie YouTube, Facebook oder Twitter abweichende Einschätzungen von z.B. KenFM zu zensieren? Urteile, für die es nach unserer in dieser Hinsicht brillanten Verfassungsgerichtsrechtsprechung überhaupt keine Begründung gibt? Das ist Unsinn im Quadrat.

Da läuft etwas fundamental schief. Etwas, das für eine Demokratie dysfunktional ist.

Aus einer anderen Perspektive betrachtet: Es könnte aber auch etwas Übleres sein, als ein systemischer Fehler. Nämlich Absicht.

Dann lautet die Frage: Für wen genau ist dieses konstante Versagen so zielführend, dass eine Reparatur abgelehnt wird?

Und, noch wichtiger, wie bekommen wir die Reparatur bei gleichzeitiger, dauerhafter Entfernung der Verantwortlichen aus ihren Entscheidungspositionen hin?

Quellen:

(1) Hammer and Scorecard Kirk Wiebe
https://www.youtube.com/watch?v=v_2RXrkDuS4&list=UU7qUL2EsTHpNcgsz7woW9Iw

(2) Hammer and Scorecard Sidney Powell
https://video.foxbusiness.com/v/6207890069001/#sp=show-clips

(3) Hammer and Scorecard Lt.Gen Tom McInerney
https://noqreport.com/2020/11/02/lt-gen-tom-mcinerney-exposes-scorecard-the-democrats-voter-fraud-superweapon/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Drop of Light / shutterstock

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34 Kommentare zu: “Keiner von Biden – Wahlgesang im imperialen Lügenmeer | Von Dirk Pohlmann

  1. Ein Krankenkassenobligatorium stellt organisiertes Verbrechen, bzw. zumindest Planwirtschaft dar. Wer es befürwortet, ist tatsächlich ein naiver Kommunist oder gehört zum Establishment! In der Schweiz können immer mehr die horrenden Krankenkassenbeiträge gar nicht mehr bezahlen und viele von jenen, die sie noch bezahlen können, sparen sich in anderen Bereichen vieles vom Mund weg, obwohl sie seit Jahren, ja Jahrzehnten nie Leistungen in Anspruch nahmen.
    Ohne Krankenkassen würden gewisse Injektionen gegen Krebs wohl kaum 15'000 Euro pro Verabreichung kosten und einfache «Corona»-Kranke nicht einfach vorsorglich hospitalisiert, ja gar noch in die Intensivbetten gelegt werden!
    Trump genießt meine volle Zustimmung bei der Abschaffung von Obamacare. Ich weiß jetzt nicht, ob er damit durchkam.

    • Sie haben meine volle Zustimmung.
      Naive Kommunisten glauben, dass alles billig oder besser noch kostenlos zu haben sein kann, aber am Ende erreichen sie nur, dass entweder die Leistung grottenschlecht oder unbezahlbar wird, weil es eben keinen Wettbewerb gibt.

      Eine Kommission gibt den Plan vor und dann ist auch schon Ende. Da kommen dann keine Alternativmethoden drin vor, außer der nächste weise Plan in 5 Jahren sieht das vor.

      Krebs wie er bei uns betrachtet und "therapiert" wird, das ist die Krönung eine Entwicklung ohne freien Wettbewerb.

      Ähnlich sehe ich die Krankenkassen. Es ist die gewollte und organisierte Entmündigung und Verwahrlosung – mit oder ohne Geld.
      Die einen saufen und lassen sich von der Gemeinschaft die Leber ersetzen, andere machen irgendeinen Extremsport und werden im Umlageverfahren evakuiert und notoperiert.
      Und meine Abgaben wachsen ins Unermessliche. Zwanghaft.

      Ich kann nicht sagen, dass ich einen Vertrag will, der die Kosten für Chemo und Langzeitsterbeabrippug ausschließt.

      Keine Wahl, also Kommunismus.

      Ich möchte Freiheit. Wer sich für eine Chemobehandlung versichern will, der soll das machen können, auch keinen Kommunismus, der die Chemo ausschließt, die Diktatur der Staatsmedizin kann nie gut sein.

      Ich will kein System, das mich zum vermeintlich Guten zwingen kann.

      Freiheit. Für das Geld, die Heiler, die Versicherungen, für Formen der Vergemeinschaftung. Freiheit und nicht das, was wir haben: Korporatismus auf dem Weg zum Kommunismus!

    • Richtig, Nachtkrapp. Und es gibt noch einige Reste von Kommunismus, die auch weg müssen. Etwa die Reste einer freien Gesundheitsversorgung für alle. Oder die Bildung in allgemeinbildenden Schulen GRATIS!. Sogar die Atemluft kostet nichts. Also: WEG MIT DEM KOMMUNISMUS in allen seinen Facetten. Das fordern doch die USA schon lange.

    • Richtig Attila. Jeder soll bekommen, was er / sie bezahlen kann. Man denke nur an den einstmaligen NHS in Großbritannien. Da sagte schon Trump, dass diese Art von Kommunismus weg müsste (zu Boris Johnson).
      Wer nicht zahlen kann – der verrecke eben. Es gibt eh zuviel Menschen. Richtig?

    • Nichts ist frei oder umsonst!

      Das glaubt ja nicht mal mehr meine Oma!

      Schule kostet nichts, weil wir auch 70% Abgaben haben.

      Meine Güte, was ist das denn hier.

    • Rest vom Gesundheitswesen, nichtmal geschenkt ist das ein Gewinn.

      Und morgen dann Grundeinkommen – natürlich vollkommen bedingungslos.

      Und für umme dann Bus & Bahn, Kindergarten, Kantine und und und.

      Weil da ja auch lauter freiwillige Helfer "arbeiten", kostet das nichts.

      Die Besteuerunf von Luft kommt doch von den Gruneinkommengenossen.

    • Es würde soviel Geld für Gesundheit übrigbleiben, wenn die ganzen Zwangsabgaben nicht wären…

      Betreffend Grunzeinkommen (Wortlaut Ken Jebsens in «@Rubikon : Im Gespräch: „Nieder mit der digitalen Diktatur!“): Ernst Wolff sagte kürzlich, was ich schon seit Jahren behaupte, nämlich, dass das Grundeinkommen – welches nächstens eingeführt WIRD – die totale Geldentwertung und somit den gewollten Zusammenbruch der Realwirtschaft mit sich bringen wird.

      Gegen Vorweisen von Geld erwartet jeder Leistung. Aber wenn man Geld ohne Leistung in Umlauf bringt, wie kann man dann für Geld noch Leistung erwarten? Das Geld wird wertlos und muss dauernd vervielfältigt werden, bis es niemand mehr will. Die bisherigen Rettungsgelder flossen größtenteils in die Hochfinanz und erhöhte die Preise von Aktientiteln, Finanzprodukten und Boden/Immobilien. Abgesehen von Boden/Immobilien hatten diese Geldeinspeisungen bisher keinen großen Einfluss auf die Inflation. Bei einem Einspeisen großer Geldmengen in die Realwirtschaft sieht das ganz anders aus.

  2. Ob jetzt in den USA Wahlbetrug vorlag oder nicht, ändert dies nichts daran, dass es über den Umweg von immer mehr Schulden immer mehr Geld gibt.

    Regierungen scheinen es nicht zu wissen, dass Fiatgeld keine Schnittstelle zur Realwirtschaft hat.

    Aber so als ob der Markt alles regeln würde, müssen sich die meisten von uns zunächst durch die Schuldenaufnahme des Staates, und dann auch noch beim Einkaufen ein zweites Mal mit ihrem Bezahlen "verschulden".

    Obwohl es nicht mehr zu kaufen gibt, gibt es infolge einiger Schneeballeffekte immer mehr Geld, das aber dummerweise extrem ungleich verteilt ist.

    Korrekte Auszählungen von Wahlen geben uns zwar ein gutes Gefühl, aber in den USA steht es ohnehin immer schon längst fest, dass außer den beiden großen Parteien sonst keine andere Partei eine Chance hat. Aber eine Demokratie, bei der Nicht-Milliardäre vermutlich nicht mitreden sollen, die benötigt niemand. Beim deutschen Parteiensystem ist das aber auch ähnlich so, dass die politischen Parteien immer weitestgehend unveränderte Inhalte liefern und die Wähler ebenfalls nicht reagieren.

    Die weltweiten Ressourcen sind jedenfalls knapp, aber die Möglichkeiten der Regierungen Schulden zu machen bzw. mit immer schnellerem Gelddrucken ihre Probleme zu lösen, sind unbegrenzt.

    Etwa die AfD fordert einen schrittweisen Euro-Ausstieg über Parallelwährungen vor. Doch viele Ökonomen halten die Auflösung des Euro für unmöglich.
    (vgl. FAZ, 17.04.2013)

    Die Berliner Linke will dann gemäß der Süddeutschen Zeitung vom 23. August 2020 den "Kapitalismus an die Kette legen". Sie bringt etwa eine Verringerung der Arbeitszeit mit Lohnausgleich für andere Branchen ins Gespräch.

    Die FDP-nahe Webseite Prometheusinstitut beschäftigt sich derzeit mit der Frage: INTERNATIONALER STEUERWETTBEWERB – RISIKO ODER CHANCE?

    Dann gibt Olaf Scholz sein Geld aus, als ob es kein Morgen gäbe. Auf 218 Milliarden Euro belaufen sich die Schulden für dieses Jahr, ein einsamer Rekord.
    (vgl. Focus, 19.10.2020, Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer)

    Wir finden es auch nicht komisch, dass er doch immer wieder entsprechende Mittel für seine Konjunkturpakete bereitstellen kann. Wie er dies genau anstellt, hinterfragen wir nicht.

    Über Kamala Harris schrieb die NZZ vor drei Tagen "Hindu-Tempel, Kinderbücher, Pädophilen-Jägerin".

    Dann behauptete es die Anne Will-Sendung vom 08. November, dass Donald Trump gemessen an seinen Wahlversprechen geliefert hätte.
    Da hätte sie doch zumindest die hohen Rechnungen an den Secret Service für Trips zum Golfclub von Donald Trump erwähnen können.

    Aber die Bundesregierung macht sich auch kaum noch die Mühe den Anschein einer Demokratie zu erwecken. Nach dem BVerfG zu Hartz IV hat sie immer noch nicht reagiert.
    Unabhängig davon würde es auch nichts bringen, wenn nur auf Hartz IV reagiert würde.

    • Und was hat sich Biden als erstes bedeutsames Projekt seiner Präsidentschaft vorgenommen?
      Eine "Corona Task Force" zu schaffen. Muss man das noch weiter kommentieren?

    • Und noch etwas… "Die Linke will den Kapitalismus an die Kette legen?" Seit wann machen die auf Komödie? Wie soll das was werden, wenn denen keine besseren Witze einfallen?
      Nicht mal die Japaner haben sich vorgenommen, Godzilla an die Kette zu legen 🙂
      Vermute, das macht dann Katja Kipping im Alleingang. Erst den Kapitalismus, dann Godzilla – oder umgekehrt?

  3. Danke für den sehr guten Artikel.

    Die Sache mit Intercept/Greenwald hat mich etwas betroffen gemacht.
    Dass sich die Aussagen der Seite im letzten Jahr verändert haben, ist mir aufgefallen. Es scheint ähnlich zu verlaufen, wie vor ca. 2 Jahren mit "The Real News".

    Als ich vor langer Zeit angefangen habe, The Intercept zu unterstützen, schrieben die mir per Email, sie würden stets der Wahrheit folgen, wo immer sie auch hinführte.
    Das scheint somit hinfällig zu sein.

    Ich las mal hier auf KenFM, dass politisch/gesellschaftlich kritische Unternehmungen, die wachsenden Erfolg haben, gefahrlaufen, irgendwann mal einfach infiltriert und übernommen zu werden. (GreenPeace ist damals als Beispiel genannt worden)

    Ich habe das Gefühl, dass etwas ähnliches mit TheIntercept vorgeht.
    Ich erinnere mich sehr gut an die Summe der "Donations" Ende letzten Jahres. Die war für TheIntercept sehr hoch (6-stellig) und jedenfalls um Grössenordnungen höher, als die anderer kritischer Seiten der USA (wie z.B. ConsortiumNews).

    Gruss aus Zürich.

    • Unterwanderung bzw. "feindliche Übernahme" sind längst die Regel. Erinnere Dich an die Grünen und ihren 180"-Schwenk von einer Friedens- zu einer Kriegspartei. Oder man betrachte die Linke, der nichts peinlicher wäre, denn als "Sozialisten" bezeichnet zu werden (Obwohl eh schon kaum noch jemand weiß, was das ist). Unlängst hörte ich, dass mehr als 650 NGOs in Russland ihr Unwesen treiben, eine gute Basis für einen "Regime Change".
      Was ist schon ein "Intercept" oder ein "The Real News"? Für eine Unterwanderung oder Übernahme ein Klacks, wenn doch ganze Länder (z.B. Afrika, Lateinamerika usw.) unterwandert und übernommen werden können. Da kann man leicht in eine Paranoia verfallen – und am Ender stellt man fest, dass das keine war, sondern wahr.
      (Siehe auch: "Confessions of an Economic Hitman" von John Perkins usw. Hat der Hitman keinen Erfolg, kommen die "Men in Black" bzw. die "Contras" und machen alles platt).

    • @ Wildenfelser

      Danke für Ihre Antwort.
      Ich stimme Ihnen zu.

      Über die 1000 US NGOs in Russland las ich vor einiger Zeit auf der Website von Paul Craig Roberts.

      Die Dynamik in Deutschland ist mir nicht entgangen. (dank KenFM, NDS, Rubikon)
      Ich bin beeindruckt vom kritischen Widerstand (z.B. Querdenker), der sich in Deutschland aufbaut.
      Scheint mir eher, dass wir in der Schweiz da noch etwas am ..Pennen sind.

      Gruss

  4. Bemerkenswert zusätzlich sind zwei Dinge: Die massive MSM-Schlacht für Biden zuvor hat nicht ausgereicht und musste deswegen per Softwarefehlern (siehe Sciencefile von Herrn Klein) nachgebessert werden. Und zum Zweiten wird jetzt dem angeblich Schuldigen an Allem, dem NEOLIBERALEN am ansonsten perfekt guten alten Kapitalismus der Krieg erklärt. Genau jener NEOLIBERALISMUS, der den ansonsten perfekt guten alten Kapitalismus vor dem neuen chinesischen Weltuntergang-Kommunismus retten sollte. Und der NEOLIBERALISMUS beherrscht ja ein inzwischen recht Werte arm gewordenes westlich wertes System. Der Abbau einstiger bürgerlicher Freiheiten per Seuchenvermeidungs-Dekreten lässt erkennen, dass die WELTREGIERUNG solche bürgerlichen Restfreiheiten für eine Seuche hält. Dass beispielsweise Evo Morales ohne überhaupt bei der Wahl in Bolivien anwesend zu sein, gewinnt. Dass der Edelpräsi von Venezuela das auch schaffen sollte, erscheint trotz deutscher Rückenwinde durch den kreativen Herrn Maas nicht ganz so wahrscheinlich. Es sieht ganz so aus, als hätte der gute alte Kapitalismus, ob nun in der MANCHESTER oder NEOLIBERAL-Verkleidung seine besten Zeiten hinter sich. Und davon kündet mir diese TAGESDOSIS mit ihren Fakten, Fakten, Fakten recht offensichtlich. Dirk Pohlmann: "Ein Journalist heißen Herzens, hellen Kopfes und . . . sauber Text tippender Hände!"

    • Etwas wirr. Hinweis: Was versteht man in den USA als Kommunismus? Eine soziale Krankenversicherung, weshalb Trump bei einem Gespräch mit Boris Johnson über Zusammenarbeit nach dem Brexit meinte: "Da muss dann aber der National-Health-Service weg!". Und so etwas wie "soziale Marktwirtschaft" wäre Kommunismus im Quadrat.
      Das nur mal am Rande…. Richtig ist, dass die Abschaffung des Kapitalismus eine Überlebensfrage geworden ist, denn Endloswachstum auf einem endlichen Planeten geht nicht. Kapitalismus ohne Wachstum geht aber auch nicht. Zeit für etwas Neues, aber nicht den "Großen Reset" (Davos), der eine unmenschliche Welt vorsieht, nur um den Kapitalismus als digitale Diktatur zu retten.

    • Giorgio…. RICHTIG. Da hat man denn auch schon vor Jahren das Niveau der Allgemeinbildung herunter gefahren. Genau daran arbeiten "wir" seit 20+ Jahren auch. Wenn die Süddeutsche schreibt: "300 000 SchülerInnen in Quarantäne" dann wird zusammen mit den anderen "Maßnahmen" im Bildungsbereich DENKEN erfolgreich weggezüchtet, ganz nach Vorbild der USA. Und da gilt auch: WIR SCHAFFEN DAS!
      Kommunismus ist allerdings auch alles Andere, das sich mit "sozial" verbinden lässt und das wird auch "endlich" abgeschafft. Weg mit all dem Kommunismus (US-lingo). Eine sehr erfolgreiche Propaganda hat vor allem seit McCarthy den Sozialismus / Kommunismus verteufelt und liefert nun der Welt den NEUEN MENSCHEN, der isoliert und immer mehr mit IT verquickt in seiner Vereinzelung dahin vegetiert. Merke: "sozial" meint "Sozialismus" und das ist PFUI !
      Da gibt es allerdings immer noch das 1%. Und da verläuft alles anders…..

  5. Prof.Butter ?? Vermutlich ist der in die Wüste gegangen ? Dumm ,wenn er die Butter am Kopf hat :-))
    Die Wahl mit Digitale kommt gleich der Kabale,wobei man wissen muss ,dass der AC nicht mehr viel Zeit hat ,zumal wenn hier die Einschränkung der Grundgesetze weiter voranschreitet und man "Andersdenkende " schon in die Psychiatrie einweisen will .Also liegt die Lösung nicht mehr in der Wahl eines Apfelbäumchens,eher in der Suche des Baumes des ewigen Lebens (des lebendigen Gottes .) https://youtu.be/_Oedu0BRXgM
    http://www.pi-news.net/2020/11/der-wahl-krimi-wird-zum-echten-krimi/
    https://youtu.be/kVG334zYsvY https://youtu.be/n8pPedG54a0

    • Langsam mit dem Aufbruch zu Deinem ewigen Leben bei Gott. Zunächst gibt es erst mal ein "Leben vor dem Tod" und aus dem hat sich Gott immer fein rausgehalten. Siehe Kriege und was der Mensch sonst noch alles an "schönen Dingen" (Ironie) hervorgebracht hat.
      Das Christentum hatte nun fast 2000 Jahre die Chance etwas zu verbessern. War nichts.
      Dto. alle anderen Religionen. Also… fangen wir doch mal ganz unten an! Etwa statt 10 Gebote, die keiner kennt, einfach ein ganz einfaches:
      HABE RESPEKT VOR ALLEM LEBEN!
      Und dann sehen wir mal, wie weit sich das realisieren lässt, wenn es alle "im Hinterkopf" behalten.

  6. Urgrund, Ursprung, Ursache ist der Fundamentalirrtum unserer Interpretation dessen, was geschehe, haette was mit Realitaet, Ursache, Wirkung, Folge zu tun.
    Es ist willkuerlich, spontan, Fuellevoll, aus nix geschoepft. Und existiert ohnehin nur als Vorstellung von was. Als Spiegelbild nur. Auch Demokratie, natuerlich.

  7. Dirk Pohlmann hat es wie immer auf den Punkt gebracht. Ich denke, auch bei uns sieht es nicht viel besser aus.
    ich kann mir zum Beispiel nur schlecht vorstellen, dass Michael Ballweg in Stuttgart nur 2,6% bei der Wahl erreichte oder anders gefragt, sind die Menschen so dumm oder ist das Ergebnis auf die erfolgreiche Manipulation der Mainstreammedien zurückzuführen?

    • Die Antwort hierzu kann nur eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage "Wie funktionieren eigentlich die Medien?" liefern. Verschiedene Autoren wie etwa Noam Chomsky, Jens Wernicke, Uli Gellermann, Jörg Becker, Ulrich Teusch, Anne Morelli, Alexandra Bleyer, Magnus-Sebastian Kutz, Udo Ulfkotte, Uwe Krüger, Rainer Mausfeld, Edward Bernays, Walter Lippmann und andere liefern hierzu genug Material, um sich ein Bild darüber zu machen. Problematisch wurde der Journalismus erst, als die Propaganda-Industrie sich der Medien bemächtigte.

      Im Beitrag von Jörg Becker: “Krieg an der Propagandafront: Wie PR-Agenturen und Medien die Öffentlichkeit entmündigen” (ab Seite 231), bin ich auf folgenden Satz gestossen, den ich hier eins-zu-eins rezitieren möchte: “War Public Relations 1950 noch der Bittsteller des Journalismus, so ist der Journalismus heute längst zum Bittsteller, ja zum Knecht und zur Hure der PR abgesunken.”

    • Ballweg? Querdenken? Das sind doch alles Nazis. Hat der Normalbürger aus den Medien gelernt und glaubt es, wie er auch an die 2. Welle glaubt und in Panik herumirrt wie ein Huhn ohne Kopf, aber mit Maske.

  8. Mein Fehler: Ich hatte immer geglaubt, dass die Demokraten Biden aufgestellt hätten um die Wahl zu verlieren und damit den kommenden Crash Trump zu überlassen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mehr als vielleicht 10% so eine abgehalfterte Figur wählen würden (Auch wenn Trump kaum weniger fragwürdig ist). Aber ich musste lernen, wenn die Propaganda stimmt, wählen US-Bürger auch eine Strohpuppe. Wäre Biden an Corona (!) verstorben, dann hätte er auch ausgestopft die Wahl gewonnen. Nun die Gretchenfrage: Sollte bei einer Wahl bei uns eine vergleichbare Figur aufgestellt werden, würden unsere Bürger die auch wählen? Und nein, die Antwort möchte ich lieber nicht hören!

    • Schwer zu sagen. Es gibt extrem viele ungereimtheiten in der Wahl, 138000 Wahlzettel die übernacht um 4 Uhr in Wisconson auftauchten, alle für Biden (wahrscheinlichkeit liegt glaub ich bei 0,5^138000). Und das, nachdem das Wahllokal bereits geschlossen hatte. Sämtliche stimmen wurden innerhalb 14 minuten ausgezählt.
      Software "glitches" von Dominion (software für die wahlzettel zählautomaten), die alle Biden bervorzugten (https://thedonald.win/p/11Q8O2wesk/happening-calling-every-pede-to-/). Wahlbeaufsichtiger, die Ausgesperrt worden und aktiv daran gehondert worden, ihre Aufgabe zu tun. Wahlbriefe, die von der Post nachdatiert worden und wegen verlorenem Umschlag nicht auf Authentizität geprüft werden konnten. Das ganze klingt für mich eher nach einem Regimechange, wieder zum alteingesessenen establishment.

  9. In analogen Zeiten waren Wahlfälschungen noch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Was man nich vorher erledigt hatte (manipulation Wahlbezirke, 24/7 Propaganda Desinformation, ..) musste man per Hand nacharbeiten. Mit der Verlegung ins Digitale sinkt der technische Aufwand Richtung Null. Am Ende muss man den Bürgern das Ergebniss halt noch einigermaßen plausibel machen.

    Werden die Wahlen auch in Deutschland manipuliert? Ja, es wäre ein Fehler sie nicht in jeder Weise die möglich ist zu manipulieren.

  10. Ein sehr guter Kommentar!
    Auch wenn nun teilweise nachgezählt werden muss:
    Ich bezweifle, dass dies am "Sieg" von Joe Biden etwas ändern wird.
    Es war von Anfang an klar: So eine "Panne" wie 2016 (Donald Trump gewinnt die Wahl)
    durfte auf gar keinen Fall noch einmal passieren. Und dafür hat man auch gesorgt.
    Dem "Land of the Free" stehen raue Zeiten bevor. Und die werden mit Freiheit wenig
    zu tun haben.

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