Ken Jebsen: 73 Jahre Kriegsende – Ich bin nicht friedlich!

Am Ende des zweiten Weltkrieges gab es in jeder russischen Familie mindestens ein Opfer des Naziregimes.

Bis heute sind die 27 Millionen Toten fester Bestandteil der Erinnerungskultur im heutigen Russland. Jungverheiratete Ehepaare besuchen immer auch ein Kriegsdenkmal.

Der 9. Mai, das für Russland offizielle Ende des zweiten Weltkrieges, gehört zu den bedeutensten Feiertagen im Jahr. Auch in Berlin treffen sich alljährlich am 9. Mai russischstämmige Menschen im Treptower Park, um am sowjetischen Ehrenmal den Toten zu gedenken und an den Untergang Nazideutschlands zu erinnern.

In diesem Jahr initiierten die Macher des PaxTerraMusica-Festivals eine Bühne, um auch deutschen Friedensaktivisten eine Möglichkeit zu geben, dem Tag zu gedenken.

Im Rahmen dieser Friedensdemonstration für Frieden mit Russland und allen Nationen sprachen Dr. Wolfgang Bittner, Gaby Weber, Owe Schattauer und Ken Jebsen.

Inhaltsübersicht:

0:02:02 Wir bekämpfen die Zukunft unserer Kinder

0:09:29 Nur was vermarktet werden kann, hat einen Wert

0:13:14 Wie viel Macht zur Veränderung haben wir?

0:18:10 Direkte Demokratie

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74 Kommentare zu: “Ken Jebsen: 73 Jahre Kriegsende – Ich bin nicht friedlich!

  1. Scheiss di ned au (Zitat Heini Staudinger) gemeint ist: hab keine Angst;

    Ich bin auch nicht friedlich. oder doch? Ich versuche zumindest, so weit es mir möglich ist keinen Krieg zu stiften; ich versuche vor jedem Konsum im Sinne von Kauf, bedingtem Tausch, usw. zu Überlegen, wie ich dem Krieg, der dadurch unter Umständen entsteht oder entstehen kann zu vermeiden. Ich versuche Mensch, als Teil der Natur, als Teil des Ganzen im holistischen Sinn zu agieren. – Ich liebe das Leben, also mich, meine Mitmenschen, die der anderen 😉 und sämtliche Umwelt…

  2. Gedicht von Rose Ausländer:

    „Gemeinsam“

    Vergesset nicht
    Freunde
    wir reisen gemeinsam

    besteigen Berge
    pflücken Himbeeren
    lassen uns tragen
    von den vier Winden

    Vergesset nicht
    es ist unsre
    gemeinsame Welt
    die ungeteilte
    ach die geteilte

    die uns aufblühen läßt
    die uns vernichtet
    diese zerrissene
    ungeteilte Erde
    auf der wir
    gemeinsam reisen

  3. Lieber Ken, keiner hätte es besser aufklären können, dass am Ende der Kette wir die eigentlichen Kriegstreiber sind. Und entgegen allen Kritiken hier in den Kommentaren, ob arm oder reich, ob handlungsfähig oder nicht, zeigt leider wie blind das Offensichtliche wahrgenommen wird. Egal wie wir am Ende das Thema ausdiskutieren werden, es gibt in der Zwischenzeit physikalische Naturgesetze an denen wir schrauben und drehen mit unserem Kosumverhalten und das ist einfach fakt und messbar (heißt: „beweisbar“ für die Zweifler, oder gehört ihr auch der neuen Bewegung an, dass die Erde doch eine Scheibe ist). CO2 speichert nunmal einfach Energie, das ist ein Gesetzt. Und je mehr wir frei setzen, desto wärmer wird es, desto saurer werden die Meere, etc. etc. – Egal in welcher Situation oder gesellschaftlichen Schicht wir sind: wenn wir uns jetzt nicht ändern, werden wir am Ende überrascht sein, wie schnell sich die Natur in etwas verändert hat, in das wir nicht mehr hineinpassen… dann sind wir die letzte „große“ Art, vorerst (also vermutlich die nächsten einige 100.000 Jahre bis die Evolution die nächste Stufe zündet). – Anreiz gefällig? Leben mit der Natur: http://www.thevenusproject.com

  4. Ich stimme Ken Jebsen im vollen Umfang zu. Genau das was er gesagt hat. habe ich auch zu meiner Tochter gesagt. als sie behauptet hat. “das kotzt mich alles an, aber ich kann ja nichts machen”. Das eigene Konsumverhalten ändern, ist die größte Macht die wir haben.

    • Liebe Zeitgenossen + Ken,

      Antwort auf Nachkommenttatoren am 14.5.18. um ca. 18:30h.

      Mein Gasgriff war mit MIR durch-ge-dreht.
      Bitte um Verzeihung – hatte Signore Ken nicht genau genug bis zu Ende zugehört, beim ersten Durchgang, weil ich nebenher ein heißes Mahl zubereitet hatte, von meinem kleinen Budget (meiner kleinen Kasse) — jetzt habe ich noch 90 Euronen bis zum 30.5. wenn die Rente kommt und die Grusi. Lebe auf dem Land, wo der Bauer spritzt und kein Singvogel mehr flitzt, wo das Meer gibt nix her und wo die Touris anderes verlangen und das mehr + mehr + mehr… +++

      Liebe Leute, ich habe längst die gleichen Themen wie Ken in seiner REDE bearbeitet, schriftlich für einen meiner Schubladen-Atikel (Texte), was mich im Alltag meist über Wasser hält, sprich bei Geist und Laune. — Kreativ bleiben ist not-wendig!

      NEIN – Mitmensch KEN – ich konsumiere n-i-c-h-t! ich muss ja kaufen was angeboten wird und suche mir dort heraus die relativ gesunderen Nahrungsmittel oder evtl. Bioprodukte, die Mensch benötigt. Ich gehe nicht zur Tafel, ich rauche nix, ich saufe nix, ich lebe von Wasser, Kaffee (Bio möglichst), selbstgebackenem Brot (von Müllermehlen) etc.
      Konsumieren? Nada. – So gönnt man sich sonst nix. HA ha haarrr!

      Na ja, im Konsum kaufen kluge Kunden, hieß es in einer uralten Nachkriegszeit-Werbung, aber Kluge sind selten geworden und Cooperativen auch. Bio ist überteuert — die Ursachungen kann man hier in Kürze nicht diskutieren — und alles ist für’n Arsch. Außer selbst gemachtem Brot, Kuchen, Musik und Stimmung !
      Luja sog i. Alle oinma Luja singen, jetzt. Nix Kruzifix. Herrschaftszeiten verdammte.

      Ja, ich hatte früher mal konsumiert. Aber das Schicksal hat mich öfter auf die Nase fallen lassen, damit ich verstehe, was nötig ist und was wahrlich n-i-c-h-t notwendig. Bis ich alles verlor, den gesamten Krams, der mir das Alter ein wenig (!) erleichtern sollte. Es war Schicksal (vermutlich keine Verschwörung), ein heiß gelaufenes PC/Netzteil – also GAS. Nix mehr übrig geblieben: keine Bücher, keine CDs, kein Motorrad sowieso, und die Gesundheit, na ja, ich hab’s hin bekommen, relativ gesund zu bleiben — davon evtl. ein ander mal — oder im BUCH, das vielleicht doch noch vom Wahren Leben erzählen könnte, wenn ich’s denn auf die Reihe bekomme. Also — ich weiß was Selbst-Genügsamkeit bedeutet — jetzt.

      Als selbst-gefahrener Motorradler und unbekannter Schreiber rate ich nach wie vor zur Mäßigung. Das schrieb ich bereits beim letztes Mal. Ja klar, Motorradeln war super, ich habe das genossen, es war ein Geschenk der Vorseheng für einige wenige Jahre, hauptsächlich in den Bergen, einmal durch Spanien außerdem. Habe es aber rechtzeitig sein lassen, habs aufgegeben. Rollerte noch ein bissl, aber nimmer lang. Komme jedoch von der Zee. Bin aber kein Seaman. Unterdessen : Mensch.

      NUN nochmals zu KENs Beitrag vom 9.5.18…:

      Er hat durchaus die notwendigen Punkte getroffen, die trefflichen Themen berührt, und ich hoffe, es hat alle richtig und tief berührt, denn das wollte er wohl auch. Soweit so gut.

      Ich bin nur — wie Trautvetter und Schattauer — der Auffassung gewesen, daß ein wenig mehr Muße bei der Rede manch einem Unsicheren Zuhörer unter den Zeitgenossen besser getan hätte, denn mit einem solch beinah agressiven Redebeitrag kann man manches rammpunieren — und ruft die verwirrten Zuhörer nicht unbedingt zur Einsicht. Mehr wollte ich mit meinem ersten Beitrag nicht ausdrücken — als : in der RUHE LIEGT die KRAFT. Und dann geht’s ja wohl auch friedlich. – Wobei Ken den Nerv getroffen hat: diese Kultur ist seit Jahrunderten keineswegs friedlich, und das an diversen Weltecken und auch zu früheren Zeiten. Alles nach-les-bar. Oder soll’s einer erzählen?

      Ja, man kann täglich Wut in sich aufsteigen sehen. Das ist mir sehr bewußt, weil ich es erlebe – in mir. Insbesondere bei all der Ignoranz, Schnarcherei und Abwinkerei unserer wert-abhängigen oder gierigen Mitmenschen, alias Artgenossen. Das darf aber, BITTE, nicht dazu verleiten eine Publikumsbeschimpfung in die Runde zu schreien.

      Das eben versage ich mir (und motze im Stillen). Letztlich denke immer ich an die Indianer, die wahren Naturmenschen auf allen Erdteilen. Ich bin quasi als Dünenindianer aufgewachsen. Bin in der rauhen, echten Natur groß geworden, Nordseeinsel, Nachkriegszeit. Doch dort herrscht seit Ende der 70er Konsum ohne Ende, und Tourismus in Kainkultur. Zum Kotzen. Die Eltern längst verstorben, die alten Kumpels korrumpiert. Dort ist keine Heimat für Naturmenschen übrig, es herrscht nackte Stimmung — nur !!! Endzeitstimmung.

      Also kurz gesagt, ich weiß sehr wohl wovon KenFM geredet hatte auf der kleinen Veranstaltung am 9.5.18 – Ich selber hätte vielleicht auch den Gasgriff aufgedreht. Aber ich habe schon ziemlich früh das politische Tun sein gelassen, den Jornalismus auch, und vieles andere außerdem. Habe scho-lang das mir zu Herzen genommen, was KenFM uns in der Rede ins Gewissen rufen wollte. — Ich füge hinzu: Achtet auf euer Herz. Es kann unruhig werden, Herz benötigt innere Ruhe; nicht aufgeregten Intellektualismus, kein Hin- und Herdenken, sondern ruhiges Denken. Hüthert euch, bleibt einfach, und seid kreativ. Wie? Das soll ein jeder selbst heraus finden. Es gibt genügend Hinweise, und es gibt einige wahre Weise auf der heutigen Welt. Sie sind relativ ruhig. Aber schlafen nicht den Schlummer der Selbst-Gerechten.

      Das Internet ist freilich nicht weise. Es ist eine Art + Weise sich zu informieren, allerdings muß man auch aus-sortieren können. Zuviel lesen ist so wenig gut, wie zuviel Motorradgas oder zuviele Caffee.

      Macht doch was Ihr wollt. Mensch 🙂

      Normalerweise halte ich nix vom Kommentieren, und solchen Beiträgen bzw. Beitragungen, die sich dann endlos hinziehen. Und noch was: vermeiden wir das Wörtchen WIR in den Beiträgen — das geht z.B. jetzt auch an „Meinenstein“. WIR alle machen nicht alles das, was Du mit WIR gesagt hast — „Meinenstein“.
      Manches machen wir, aber jeder macht es anders.
      WIR gehört in keinen Redebeitrag, weil es irreführt. Pardon; das nur als Ratschlag.

      Noch eine Bemerkung zur NATUR. Sie ist in der TAT in uns. Nicht außer uns ! Und sie heilt, wenn Du es zuläßt, Mensch. Aber — es sei gefragt: läßt Du sie zu? Soll bdeuten: machst Du sie auf — in Dir? Suchst Du sie — besuchst sie nicht nur? Ja, sie ist selten anzutreffen. Aber sie ist da. Nur nicht im Labor… Da schlägt sie den W-Schaftlern nur Schnippchen. Ja, ja.

      Hab Mut.

      Bis dann — euer Kennstejadochnich – alias : wat-er-kannt — vom WaterKantHaus

      Grüßet das Himmelfahrtscommandu zu PfingstIhn . . . . . .

      ADIOS

  5. Eine aggressive und weltfremde Ansprache mit Beigeschmack der Intoleranz zu Andersdenkenden.
    So gehen wir „Demokraten“ also in der Menge der Ja-Sager mit einer Stimme die anders ist?
    Tja… es gibt viel zu lernen auf dem Weg zur demokratischen Gesellschaft u.a. auch für Herr Jebsen.
    Ich gehöre zu den Menschen für die eine gewisse gesunde Askese eine gelebte (nicht erworbene, nicht idiologische, nicht religiöse) Realität darstellt.
    Teils aus natürlicher Rationalität, teils aus finanziellen Gründen, teils einfach Gewohnheit.
    Und weit und breit um mich herum kenn ich keinen, den Herr Jebsen gerade meinen könnte. Für wen ist diese Rede gedacht?
    Wer leistet sich denn 5 Urlaubsreisen/Jahr und andere nicht weniger fremde Lebensmodelle?
    Was ist denn das für ein Kreis in dem Herr Jebsen verkehrt?
    Leider übers Ziel hinausgeschossen.
    Wie wäre es mit ein bisschen mehr Friedlichkeit und weniger Übermut 😉

    • Siehst Du, Julia, M. genau das meinte ich mit meinem Post.
      Du nimmst einige Punkte, àggressiv`, `5 Urlaubsreisen`, aber mehr hast Du gar nicht.
      Die vielen anderen Anregungen überhörst Du einfach.
      Da Du aber bereits eine „gewisse gesunde Askese“ lebst, dann sollte Dir doch diese Rede gefallen ?
      Wo liegt Dein großes Missfallen genau ?!
      Ach ja, „Intoleranz zu Andersdenkenden“ …was denkst Du denn ?

    • Nun ja, lieber Matti, genau das stößt so bitter auf: der himmelweite Unterschied zwischen Wort und Tat.
      Eben ging es noch um Demokratie, Solidarität und Rücksicht (Mensch-Natur-Gesellschaft) und prompt stürzt man sich auf eine Querstimme und mobbt diese gemeinsam (!) von der Fläche weg. Na, wo ist da bitte schön ein zivilisierter Umgang mit der Meinungsfreiheit? Dieser eine Vorfall macht die Rede (fast) zunichte. Die Glaubwürdigkeit geht dabei verloren und es zeigt einmal mehr, dass an dieser Stelle noch ein Nachholbedarf beim Redner besteht – da würde ich behaupten, dass Herr Jebsen nicht allzu gut die Menschen kennt zu denen er gerade spricht. Da kenne ich schon einige „einfache Menschen“, die die Kunst des „andere-Meinung-einfach-Zulassens“ besser beherrschen.

    • Ah ja … fast vergessen … : ich stehe zu KenFM auch dann, wenn mir mal eine oder die andere Rede mal mehr oder mal weniger gefällt. Und das ist die Kunst ;-). Denn es geht um die Sache, nicht ums Gefallen. KenFM ist eine wichtige Sache ! An dem Rest kann und soll man arbeiten.

  6. Ich habe mich in keiner Weise negativ angesprochen gefühlt.
    Ken bringt, und das finde ich super, einen neuen Aspekt in`s Angebot der Reden.
    Ein Redner, der an diesem Tag, an diesem Monument, von sich sagt, er sei `nicht friedlich`- wie denn das ?
    Das ist der neue, überraschende Ansatz. Wir GLAUBEN, friedlich zu sein, sind es aber nicht.
    Durch unseren Lebensstil, durch unsere Angewohnheiten.
    Er nimmt uns alle mit in die Pflicht; diejenigen, die noch unbewusst (und damit sehr aggressiv) durch`s Leben gehen + auch alle, die schon mehr machen.
    Er redet uns eindringlich ins Gewissen, mehr nicht. Da kann eigentlich nur jemand verärgert sein, wenn ihn Ken an ebenden Punkten erwischt hat, an denen der „Beleidigte“ immer noch unsensibel/unbelehrbar durchs Leben latscht.

  7. Lieber Ken,
    freut mich sehr zu sehen, dass deine Wahrheitssuche dich nun deutlich über die (zwar durchaus notwendige und gut ausgeführte, aber eben nicht grundlegende) Gesellschaftskritik hinaus geführt haben. Jeder Gesellschaft bzw Geminschaft liegt eines von zwei einander diametral entgegenstehende Weltbildern zugrunde, und sie haben viele verschiedene Namen. Marianne Gronemeyer beispielsweise nennt sie „Leben in -“ und „Leben gegen Daseinsbedingungen“ („Die Macht der Bedürfnisse: Reflexionen über ein Phantom“). Hier manifestiert sich auch der Unterschied zwischen Gesellschaft und Gemeinschaft, zwischen Sklaverei und Freiheit. Daniel Quinn unterscheidet zwischen Nehmern und Lassern („Ismael“), also Zivilisation und Stammeskultur (s.a. Derrick Jensen, Endgame: Zivilisation als Problem); Keith Farnish macht es an Entfremdung und Verbundenheit fest („Underminers“) und Siddharta nennt es den Schlaf- bzw. Wachzustand, Illusion und Realität (Dhammapada). Alle diese Werke enthalten schonungslose Analysen des Ist-Zustandes.
    Ich bin mir sicher, du hast hervorragende Quellen zur Hand und dir jede Menge eigene Gedanken gemacht; anders kann man eine Rede wie die am Ehrenmal nicht halten. Aber falls du möchtest, sende ich dir die im Juni / Juli erscheinende deutschsprachige Fassung von „Underminers“ als Print oder pdf zu. Es handelt sich dabei um eine „praktische Anleitung zur Untergrabung der Maschine“, der es weder an Tiefgang noch an Bodenständigkeit mangelt. Ich glaube nicht, dass du enttäuscht sein wirst.

  8. Dem sehr guten Kommentar von Meinenstein (@meinenstein), möchte ich mich Anschließen und meinen bereits mehrfach geposteten Kommentar auch hier nochmals hinterlassen:

    Ich würde auch gerne dazu aufrufen selbst ins Machen zu kommen und für eine Welt zu arbeiten, die nach anderen Prinzipien funktioniert, als die heutige. Und wenn wir das so wollen, dann sollten wir auch etwas tun! Selbst etwas tun, statt auf die anderen zu starren…

    Dazu kurz ein Abriss, wie es den meisten bei der alternativen Informationsaufnahme ergangen sein wird.
    Am Anfang der alternativen Informationsaufnahme ist es so, dass man immer mehr herausfinden möchte, von dem was so an Schindluder getrieben wird. Mit der Zeit kommt man dahinter, dass es verdammt viel Schindluder zu sein scheint. Mit weiterer Zeit sollte einem klar werden, dass das Wissen darüber, dass es nunmal so ist, erstmal reichen muss und man nicht noch die nächste Verschwörung oder den nächsten Missbrauch aufdecken muss.

    Was macht man nun aber mit dem Wissen???

    Viel wichtiger als die Suche nach dem nächsten Übel, oder danach wer uns wo bescheißt ist doch, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und die Möglichkeit zu ergreifen ins Machen zu kommen. Man sollte vom passivem Konsumenten zum aktiven Gestalter werden. Dann braucht man auch nicht mehr darüber zu jammern, was die anderen alles versäumt haben in unserem Namen zu tun…
    Erhebt Euch aus dem Opferdasein!

    Und dafür brauchen wir nur uns selbst und unseren Verstand und keine Erlaubnis der anderen!

    Hier eine Liste der Dinge, die ich empfehlen möchte, auf dem Weg hin zum Machen:
    Alles Folgende nehmt bitte als Diskussionsgrundlage. Ich bin offen für Kritik, Anregungen, Ideen und vor Allem Berichte über das, was ihr bereits am Machen seid.

    Jedem, der es liest vorab vielen Dank für die aufgebrachte Zeit und das Interesse!!!

    1. Seid Achtsam
    Entdeckt Euch und Eure Umwelt wieder wie mit Kinderaugen. Seit einfach mal im jetzt und fragt Euch nicht, was später noch auf Euch zukommen könnte oder welche Sorge Euch weiterhin umtreiben könnte.

    Wenn ihr trinkt, dann trinkt nur!
    Wenn ihr geht, dann geht nur!
    Wenn ihr fahrt, dann fahrt nur!
    Wenn ihr sitzt, dann sitzt nur!

    Legt Euer smartes Telefon mal weg und entdeckt die vielen Gesichter um Euch, wenn ihr unterwegs seid, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Bus. Schaut in die Gesichter und erkennt, dass alle voll sind mit Sorgen und dem was morgen passieren könnte oder was gestern passiert ist oder was gerade per WhatsShit App hereintrudelt. Erkennt, dass es ihnen allen gleich ergeht. Gefangen in einem Räderwerk aus Arbeit, Angst und Hilflosigkeit. Nur wenige sind mit ihrem Hirn im Jetzt.

    Seid im Jetzt. Präsent und Achtsam!

    2. Fragt Euch, woher die ganzen Zwänge kommen.
    Warum wirken viele Bereiche so eingeschränkt?
    Weil es alles streng hierarchische Strukturen sind, die über die Abhängigkeit vom Geld organsiert werden.

    Wir, die wir alle das Wort Demokratie so hoch halten, hängen täglich viele Stunden in streng hierarchisch organisierten Strukturen fest. Freie Meinungsäußerung oder gar Widerstand gegen Entscheidungen??? Sicher, aber nur bis zu gewissen Grenzen. Sobald dann der Jobverlust droht…

    3. Seid bereit Euch selbst etwas zurück zu nehmen
    Das System ist voller Verwerfungen, die daraus resultieren, dass wir nicht bereit sind unsere Gewohnheiten zu ändern.

    Das mit den Ölkriegen ist echt scheiße. Die nächste Urlaubsfahrt mache ich nur noch mit dem Tesla und künftig sollten Langstreckenflüge elektrisch möglich sein.
    Vielleicht einfach weniger reisen???
    Massentierhaltung ist echt blöd. Ich kaufe nur Bio-Fleisch (von den handgestreichelten Schweinchen)! Die hatten es bis zum Tod richtig gut!
    Vielleicht weniger oder gar kein Fleisch mehr fressen???

    Wenn wir selbst nicht bereit sind unser Verhalten zu ändern, dann sollten wir es auch lassen, das System zu kritisieren und uns zu wundern, warum es nicht besser wird…

    Dazu sollte uns aber unser Anteil daran bewusst werden.

    4. Kommt ins Machen
    Das Problem sind nicht die Anderen, sondern wir alle zusammen. Wir alle betreiben das sog. System. Wir halten es durch unser Mitwirken am Leben, aus mangelnder Kenntnis an Alternativen. Es sollte an der Zeit sein auszusteigen. Und das können wir nicht, indem wir über das Internet die nächste Verschwörung aufdecken oder versuchen die ganze Welt zu bewegen, sondern in dem wir uns lokal im Kleinen zusammentun, uns auf ein Miteinander statt ein Gegeneinander einstellen und beginnen dies mit Leben zu füllen – Hand in Hand. Wenn wir den Menschen ins Gesicht schauen, die mit uns in unserer Gemeinschaft leben, dann wird uns klar werden, dass wir es gemeinsam schaffen können – lokal. Dafür sollten wir alle aufeinander zugehen, um uns das Vertrauen zurückzuholen, dass nicht 99% der Menschen schlecht sind, sondern hoffentlich weniger als 1%.

    5. habt eine Utopie, wie ihr künftig miteinander leben wollt
    Meine Utopie, die ich mir als zu erreichendes Ziel wünsche ist die Überwindung des Tauschs/des Geldes. Das Geld sorgt an allen Ecken dafür, dass bescheuerte Dinge gemacht werden und Menschen nicht frei in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln sein können. Es sorgt für ständige Konkurrenz darum, nicht am Mangel an Geld unterzugehen. Es ist ein Anreiz, der dafür sorgt, dass die sinnvollen Dinge eher nicht umgesetzt werden, weil sie meist zu teuer sind. Was alles in diesem behinderten System nicht bedacht wurde fällt den Menschen immer erst dann auf, wenn der eigene Job plötzlich in Gefahr ist. Und die sog. Digitalisierung wird da sicher noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Der Irrglaube, dass man den eigenen Wohlstand ausschließlich dem eigenen Fleiß zu verdanken hat, ist weit verbreitet. Das Argument, dass wir Geld brauchen, weil wir arbeitsteilig sind, hat sich mir auch noch nicht erschlossen. Um arbeitsteilig zu sein, brauche ich zuerst mal andere Menschen, die mitmachen, zusätzlich brauche ich Ressourcen und dann kanns losgehen. Wenn der Keller unter Wasser stand, brauche ich keine Versicherung, die es bezahlt, sondern Bautrockner, neue Möbel und vor Allem helfende Hände und Hirne.

    Wenn das mit dem Geld mal überwunden ist, wird es nicht mehr interessanter sein, einen Arbeitsplatz nach Indien zu verlagern, weil er dort vermeintlich billiger ist, oder Tomaten im Meer zu versenken, weil die aus dem Ausland billiger in den Markt gedrängten Tomaten den Bedarf decken, sondern es werden viele Grenzen, die heute durch fehlende Finanzierung nicht möglich sind, überwunden werden.

    Diese Utopie wird nicht von jetzt auf gleich erreichbar sein, kann aber ein Antrieb für einen langen Atem sein.

    Und den werden wir brauchen.

    6. Seid mutig und teilt
    Geben ist seliger als Nehmen.
    Wir waren alle mal Kinder. Wir haben zu Beginn unseres Lebens bedingungslos erhalten dürfen. Die meisten von uns mussten diese Schuld vermutlich niemals im Leben zurückzahlen, da es keine Schuld darin zu suchen gibt. Warum also meinen wir, dass immer ein direkter Tausch von Leistungen stattfinden muss?

    Es hat etwas mit Vertrauen zu tun. Denn bei mir am Frühstückstisch, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft wird nicht getauscht. Da wird einfach gemacht und geteilt.

    Teilt also was das Zeug hält, denn wir alle sind soziale Wesen. Teilt eure Erfahrungen und euer Wissen von Angesicht zu Angesicht und über das Internet und erkennt, dass im Geben viel mehr liegt, als im Erhalten. Ein gutes Beispiel, dass freiwillig beitragen und teilen toll funktionieren kann ist Open Source Software Entwicklung.
    Helft Euch durchs Teilen in Euren Gemeinschaften und vergrößert durch euer Zutun das Vertrauen in die Gemeinschaft. Wenn andere übers Internet davon erfahren, was bei euch lokal gut funktioniert, dann können sie es nachmachen, verbessern und wieder teilen. Patente, um mit guten Ideen viel Geld zu machen, sollten der Vergangenheit angehören. Nur wer anfängt es anders zu machen hat damit den Ausweg eingeschlagen.

    Seid mutig.
    Mir war es kürzlich möglich kostenlos an einige Aktien zu kommen. Ich wurde von überall vollgequatscht, dass ich diese doch annehmen sollte. Es wäre doch dumm das nicht zu tun, oder? Wann gibt es schonmal was geschenkt??? Ich tue es aber dennoch nicht! Denn dann würde ich zum Einen meine Prinzipien über Board werfen (ich halte Aktien und Zins für schlecht) und zum Anderen würde ich an Dingen festhalten, die ich doch eigentlich überwinden möchte. Erste Versuche es einfach anders zu machen…

    Zudem bin ich dabei ein Ehrenamt zu übernehmen, welches sehr viel Neues/Unbekanntes und einiges an Aufwand bedeuten wird. Es trägt aber vor Allem auch eine Unmenge an Chancen, anderen Menschen zu helfen.

    Für beides musste ich vornehmlich mir selbst gegenüber mutig sein. Es sind kleine Schritte im Mutigsein, die aber immerhin ein Anfang sind.

    Fangt einfach selbst an und seid mutig, Euren eigenen und den Vorstellungen anderer gegenüber.

    Jemand hat mal gesagt:

    Da wo die Angst ist, da ist der Weg!

    .

    Auf eine bessere Zukunft und viel Spaß beim Machen!

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • Gut, dass jetzt hier auch bei KenFM öfter mal wenigstens der Fleischverzicht als Alternative erwähnt wird. Aber ich fände es schade, wenn es bei diesen Leuten bei dieser oberflächlichen Betrachtung bleibt. Vegan gilt bei den meisten immer noch als „zu extrem“ oder „unnatürlich“, oder „dogmatisch“ oder „religiös“ oder was auch immer. Das sind so Schutzformeln als Scheuklappen, damit man sich mit der Ernährung über Tiere gar nicht erst näher befassen muss. In Wirklichkeit kann der Fleischverzicht nur der Anfang einer echt alternativen Lebensführung im positiven Sinne sein. Das, was wir heute so verschwommen „Vegetarismus“ nennen, beinhaltet nämlich in den einzelnen Bereichen wie Gesundheit, Ökologie, Okonomie, Ethik und politischem Bewusstsein kaum eine Veränderung. Die das glauben(wollen), haben sich tatsächlich mit dem wichtigen Gebiet Ernährung noch nie gründlich genug auseinander gesetzt. Dieser Fleischverzicht allein nutzt vielleicht ein bisschen der eigenen Gesundheit, wenn dafür dann nicht umso mehr Milchprodukte, Eier, Fisch(das kontaminierteste Lebensmittel) verzehrt werden. Es nutzt vielleicht ein bisschen der Ökologie, weil dann vielleicht weniger Schweinegülle ins Grundwasser läuft und es nützt vielleicht ein bisschen den Schweinen. Vielleicht aber nur! Genauso mit der Ökonomie. Und ob es wirklich das Bewusstsein verändert oder nur ein beruhigendes Selbst-auf-die Schulter-Klopfen bewirkt, weiß ich nicht genau. Wem es um die Qualen der Tiere geht – und das sollte es jedem, das gehört zur Re-Humanisierung unbedingt dazu – der sollte sich endlich auch einmal mit dem Leben einer Nutzkuh, eines Nutzhuhns(und seiner geschredderten männlichen Nachkommen) und eines Nutz-Wassertieres auseinander setzen. Dazu empfehle ich das Buch: „Ernährung und Bewusstsein“ von Will Tuttle.
      Insgesamt gilt: Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, Tiere oder von Tieren zu essen in dieser Welt.

    • Mein dunkler Punkt ist das Bad.
      Ich fahre nur Fahrrad, verrichte eine meines Erachtens sinnstiftende, in vieler Hinsicht auch friedensfördernde Arbeit, konsumiere nichts tierisches, versuche auch sonst so wenig wie möglich anzuschaffen, fliege nicht mehr …
      aber das Bad … ist ein einziger Müllberg. Ich muss mich leider outen völlig abhängig von Cremes und Schminke und allerlei Kosmetik-Artikeln zu sein. Und das verursacht Unmengen an Müll. Auch wenn das Zeug tierversuchsfrei und vegan ist. In verpackungsfreien Läden (lush etc.) gibts das nicht, was ich brauche, außerdem ist das für mich nicht bezahlbar.
      Vorschläge?

    • Ja, kauf das Zeug bei „Lush“. Die vermeiden Verpackungen wo es nur geht und wo trotzdem notwendig, nehmen sie Stoffe, die kompostierbar sind. Das meiste vegan und wenn mit Honig als vegetarisch gekennzeichnet. Und von der Qualität bin ich auch begeistert.

  9. kann verstehen, wenn sich einige in den Kommentaren über die Art und Weise der Rede beschweren,

    aber in meinen Augen und Ohren macht KJ hier doch nur den Wecker und mehr nicht, bzw. aufstehen müssen wir schon selbst. Wir ärgern uns doch auch nicht Morgens über den Wecker, bzw. geben seinem lauten nervtötenden Geräuschen die Schuld, dass wir nicht mehr weiter Schlummern können, oder . . .

    Und Beschimpfen, war in meinen Augen mit Sicherheit nicht seine Intention, denn dann wäre Er ja der Grund, dass die Leute anfangen etwas anders zu machen und genau, da hat er sich doch eindeutig von distanziert.

    Finde auch, dass er sich hinter keinem Satz verstecken muss, bzw. alle angeführten Beispiele stehen sinnbildlich doch im Kontext von dem Großen Ganzen, von welchem er sprach.

    Ich verstehe das auch mit dem Konsum eher sinnbildlich, da es eben auch um die Denkmodelle, Systemmodelle und Erklärungsmodelle, etc. geht, die wir nur noch konsumieren.

    Wir „kochen“ nicht nur immer weniger selber, wir „denken“ auch immer weniger selber und sind immer weniger „Mensch“, handeln immer weniger selber und machen uns immer weniger ein eigenes Bild von dieser Welt.

    Wir konsumieren billigste Parteiprogramme ohne jeden Nährwert, mampfen Junkfood-Nachrichten und Medien in unsere Hirne und sind genervt, wenn da nicht gleich für alles mögliche eine Lösung im Regal steht.

    Am besten mit ganz viel Wasser, aber bitte ohne nass zu werden.

    Wir fressen und lassen uns vollstopfen mit den ungesündestens Wohlstandsnachrichten vs. Feindbildern und Bedrohungs Frames oder wem es nicht schmeckt, der klickt sich verzweifelt durchs Netz, bis der passende „Erklärblog“ gefunden ist, an dem man sich wieder klammern kann.

    Wir sind mittlerweile abgestumpft und merken gar nicht mehr, wie wenig Fantasie und Eigeninitiative überhaupt noch möglich sind. Alles was nicht irgendwie bilanzierbar ist, wird überhaupt gar nicht erst in Betracht gezogen.

    Unsere Hirne leiden an dieser Unterernährung und geistigem Bewegungsmangel. Wir leben in einer Art Wachkoma und suchen nach Denktabletten um die Symtome schnell zu lindern.

    Und wenn da jemand kommt und aufzeigt, dass man von diesem ganzen geistigen Fastfood nicht satt wird, der ist dann gleich Querfront oder sonst was.

    In meinen Augen will KJ uns nur aus diesem Wachkoma wachrüttelt. Er und viele andere Autoren in den „alternativen Medien“ sind für mich das geistige BIO, was wir dringend benötigen, um wieder auf die Beine zu kommen.

    Und in der Rede wird davon gesprochen, dass jeder selber sein eigenes geistiges BIO sein kann. So verstehe ich das.
    Und so kann es auch was werden. Und es liegt an uns und unserem noch verbliebenenem grünen Daumen im Hirn, was wir daraus machen. der eine stellt sich da lieber Töpfe auf´s Fensterbrett, der andere macht gemeinsam mit anderen ein Garten, etc. da sind der Fantasie doch keine Grenzen gesetzt.

    Reden wir wieder mit dem Nachbarn, fragen den Nächsten, wie es ihm/ihr geht! Organisieren wir uns doch lokal, regional. Die technik ist doch da!. Für jeden Sche… wird eine app entwickelt, aber wir können uns in so vielen weiteren Belangen sozial, gemeinwohlorientiert, verantwortungsbewusst und fürsorglich organisieren und „demokratisch“ leben (machen ja auch schon viele, aber mehr, wir brauchen mehr davon).
    Reden wir mehr miteinander und kultivieren unsere Sprache, so dass wir auch andere mitnehmen können, denn ohne Frames geht es nicht. „Friedenserklärung an den Kapitalismus“ finde ich da schon ein sehr gelungenes Beispiel! Reden wir von der „Menschheitsfamilie“, von Kooperation, etc. . .

  10. Geehrter so wie unverstandener Ken,

    Dein Gasgriff ist mit Dir mal wieder durch-ge-dreht. Als selbst-erfahrener Motorradler und unerkannter Schreiber rate ich zur Mäßigung. Schon das Zuhören ist bei der Deiner Laustärke und Luftzische kaum zuträglich (gewesen) für Zuhörer und Nachvollzieher. Die Kommentare zur Rede vom 9.5.18 haben es in Bandbreite aufgezeigt, alle.

    Auch ich bin von den Konsummärkten, Baumärkten + all dem Zeugs nicht erbaut – innerlich! Werde auch zuzeiten wütend, insbesondere wenn ich die Traumtänzer durch den Konsumalltag schlendern sehe und bemerkte wie sie zwar alles begriffeln, aber kaum begreifen, was sie mitnehmen, liegen lassen oder gerne doch noch mitnehmen würden. Konsum ist unser trauriges Los! Wir leben in derer Welt wo uns kaum etwas anderes bleibt, als Güter aller Art zu kaufen/konsumieren, also, als den Ramsch zu erwerben, den man eben nötig hat. Geschätzt sind 90 Prozent von dem Zeugs bloßes Gift, füllstoffangereichert, oder sonstwie unnötig. Das Motarradfahren ist auch unnötig. Ich habe es vor Jahren aufgegeben, weil mich die EssBähDeh dazu zwang. Nur Autofahren und Fliegen ist noch teurer und vergasender. Der Kraftstoff, Sprit genannt, ist hochgiftig (seit Beginn der Umstellung auf bleifrei) und wird zudem mit unglaublich so viel Zusätzen versehen, daß es kein Versehen sein kann, sondern Lebensverachtung, Dummdreistigkeit oder weiß der Teufel was noch, außerdem macht es die Vergaser, Benzinschläuche oder was sonst noch kaputt. Alles Schlechtere kommt von oben. Oder von den Sprühverfahrern, Bauern eingeschlossen auf Track-Toren. Will niemand hören, alle haben die Faxen dicke. Das ist das Hauptproblem, die Ohren schmerzen, die Augen drehen über, der Mund ist fusselig, die Lippen rissig, der Verstand gebeutelt, das Hirn strapaziert. Übrigens auch bei den Elitären. Das verzeihen Sie uns nicht, und wollen ihre abstruse Verursachung nicht verstehen. Tja, haben wir nicht alle Schuld? Na ja, manche nicht! Die Unbedarften beispielsweise.

    Ja, man kann täglich Wut in sich aufsteigen sehen. Insbesondere bei all der Ignoranz, Schnarcherei und Abwinkerei unserer wert-abhängigen Mitmenschen, alias Zeitgenossen. Das darf aber, BITTE, nicht dazu verleiten eine Publikumsbeschimpfung in die Runde zu schreien. Es wird von den Falschen falsch verstanden, von den Richtigen unangenehm verschmerzt, und von den Wissenden abgehakt. Auf diese Weise hilft es kein Bisschen weiter. Und macht Durst auf reines Wasser, daß selten ist. Auch das noch!

    Reiß Dich zusammen Ken. Wir mögen Dein Engagement, daß Du Dir selbst verschrieben hast. Ich schätze viele Deiner Beiträge vorzugshalber als erkenntnisgewinnbringend ein. Einige wenige eher nicht. Immer noch besser als ein krampfhaftes Übersetzen über den Rubikon, wo mehr (also zuviel) Bilderchen und Gefasel sich versteckt als schlichte, leicht verständliche Schreibe… Das war ein Seitenhieb auf die Geschäftsleitung. Pardon. War evtl. mal nötig.

    Ken, wer sich kennt, kann Kenntnisse unter jene Leute bringen, die manches verkanten, was sie falsch halten, schief auffassen oder fallen lassen -, was sie dabei schräg aussehen läßt. Nein, niemand sollte sich schief lachen. -:)

    Wenige Worte, einfache Sprache, Ruhe und Gleichmut können helfen, sich an den Riemen zu reißen, die den Motor somit besser am laufen hielten. PS wie wär’s mit Rad-fahren??? Also, by Cicle.

    Tüss – bis dann – dör Sehmann von Kennstejadochnich -(inzwischen in schmaler Rente)-

  11. Lieber Herr Jebsen,

    ich bewundere Ihre Arbeit und Ihre Haltung. Und ich konsumiere selbst wesentlich weniger als früher. Das ist natürlich sinnvoll.

    Allerdings fand ich Ihre Rede hier insgesamt nicht zielführend und weltfremd. Um meine Kritik möglichst kurz auf den Punkt zu bringen: Ich habe keinerlei Vermögen und kann mir kein Grundstück kaufen ohne mich stark zu verschulden. Folglich kann ich also leider nicht als ökologischer Selbstversorger leben. Und ich muss genug Geld verdienen, um die immer höheren Mieten (oder Kreditraten bei Immobilienkauf) zu bezahlen und die Grundbedürfnisse meiner Familie zu decken. Dafür muss ich leider in Vollzeit einem Job nachgehen, der mich nicht erfüllt.

    Und nun? Was hilft mir Ihre Rede nun? Was werfen Sie mir vor? Und mit mir natürlich Milliarden von anderen Menschen.

    Ich glaube, Sie können es nicht ertragen, dass wir leider de facto nun mal ziemlich machtlos und in der Zuschauerrolle sind, was die durchgeknallten Herrscher dieser Welt mit uns anrichten. Das kann ich sehr gut verstehen, mir geht es auch so. Aber Sie machen es sich mit Ihrer Argumentation auch zu einfach. Das wird (fast) niemanden überzeugen.

    Ich persönlich hoffe noch immer minimal auf eine tiefgreifende, sozialistische Revolution. Aber auch das ist natürlich sehr unrealistisch, sodass wir wohl – und „leider“ wäre hier ein viel zu schwaches Wort – das Elend mit werden anschauen müssen, welches sehr bald im Ende unserer „Zivilisation“ mündet. Sei es durch einen Nuklearkrieg oder den finalen Finanzcrash. Erst danach werden die Überlebenden hoffentlich einen wirklichen Neuanfang hinbekommen.

  12. Lieber Ken Jebsen,
    ich staune wie tief du manchmal wieder fallen kannst.
    Du warst in dieser Rede nur verzweifelte Wut, ohnmächtig, angefressen und aggressiv und hast deine Wut über deine (unschuldigen) Zuhörer ausgekotzt. Das bringt uns dem Frieden nicht näher – im Gegenteil!
    Da ist der Daniele Ganser schon einen Schritt weiter als du – dem würde es im Traum nicht einfallen sich hinzustellen und mit einer derartigen Aggression die Leute anzuschreien, und damit etwas zum Frieden auf der Welt beitragen zu wollen.

    Ich weiß (aus deinen Beiträgen) daß du sehr viel weißt über die wahren Zusammenhänge unserer Situation auf diesem Planeten, darum wundert es mich wie du auf den Schwachsinn kommst dass der Friede zwischen Russland und Deutschland/Europa ausgerechnet durch unser aggressives Konsumverhalten gefährdet sei.

    Einzig das Profitdenken der Produzenten und der Händler schadet dem Planten.
    Wir könnten im Überfluss leben auf diesem Planeten, und mit noch ein paar Milliarden Menschen mehr, ohne der Erde oder der Umwelt zu schaden. Wir brauchen „nur“ das Geldsystem abschaffen, denn dann gibt es die Sachzwänge nicht mehr durch die jetzt die Erde vergiftet und die Umwelt zerstört wird – durch Produktion/Konsum.
    Lass dich hierfür vielleicht von Michael Tellinger inspirieren (Buchtitel: Das Ubuntu-Prinzip, oder Vorträge auf youtube zb in London)

    Meine Kritik war heftig, aber es ändert nichts daran dass ich dir unendlich dankbar bin für das was du mit KenFm zum Aufwachen der Menschen beiträgst!
    Danke!

    • Wenn Sie überzeugt davon sind, dass Sie das in Ihrem Rahmen Mögliche tun, warum fühlen Sie sich dann angesprochen?
      Fakt ist doch, bewusster Konsum ist nicht die Regel, völlig unabhängig von der Höhe des Einkommens.
      Ich kenne etliche Familien die vornhemlich im Supermarkt auf Feriggerichte und gefärbtes Zuckerwasser zugreifen.
      Dabei ist unerheblich ob Hartz4-Empfänger, Gering- oder Gutverdiener.
      Mal abgesehen vom allgemeinen Schaden, schaden diese sich hiermit in erster Instanz selbst. Fertiggerichte bieten nicht nur zu wenig Nährstoffe und sind oft weniger sättigend als selbstgekochtes Essen, sondern sind auch teurer als selbstgekochtes Essen.

      Oder wie logisch ist der allgemeine Trend sich auf der einen Seite permanent irgendwelchen teuren Vorsorgeuntersuchungen und Wertetests auszusetzen, während gleichzeitig, von den schädlichen Inhaltsstoffen im Essen mal abgesehen, die Wäsche mit Domestos gewaschen, Desinfektionsmittel und Hygienemittel wie in Krankenhäusern benuzt, nach dem Toilettengang erst mal mit einem Druck der Geruch von Waldfrische verbreitet wird und die Hose, die man doch siegreich als Schnäppchen erbeutet hat, in einem Jahr auf Grund mangelnder Qualität auf dem Müll landet und bis dahin den Körper mit chemischen Stoffen versorgt, die die Sorge um das eigene Wohlergehen ab adsurdum führen.

      Ich gehe hierbei bewusst nicht auf die Schäden für die Umwelt und somit der Allgemeinheit ein, denn dieses lebensverachtende System würde nicht so supi funktionieren, wenn sich so viele nicht erst einmal selbst der Nächste wären oder mit blindem Vertrauen nicht sehen, dass Ihnen auf der einen Seite Qualität genommen wird, um Ihnen dann teuer Bullshit zu verkaufen, mit dem Versprechen, das der die Lücke füllen wird.

      Solange „Dchungelcamp“ und „Bachelor“ mehr Zuschauer lockt als z.B. „Rettet den Kapitalismus“ oder „Dirty Money“ Zuhörer, geht es gar nicht laut genug.
      Für jeden Pups zum Arzt zu rennen und sich ein Mittelchen gegen das Pupsen empfehlen zu lassen, anstatt die Ursache des Pupsens zu ergründen, was man in den meisten Fällen jeder ohne den Systemmediziner kann, wird als „normal“ gesehen.
      Normal: Ein Wort, dass ich persönlich genau so unsinnig finde, wie die Wörter Utopie und Unkraut.

      Die Verweigerung Verantwortung zu übernehmen schadet in erster Linie. Die Produzenten und Händler nutzen diese Gegebenheit. Ohne diese Verweigerung wären die Bilanzen etlicher mehr als beschissen.

    • …Wir brauchen „nur“ das Geldsystem abschaffen.
      Nichts leichter als das .Wenn nur 10-20% der Wutbuerger ihr Giralgeld von den Konten als Bargeld abholen,
      bricht das System ein.
      „Run on the banks“.
      Aber wollen wir wirklich dieses Affentanz?
      Ich denke wir wollsollten das Geldsystem gar nicht abschaffen ,sondern evolutionieren es so weiter das es wieder
      vernuenftig zum Gleichgewicht auf diesem wunderbar hellblau leuchtenden Planeten beitraegt und nicht zum Krebs.

      Jedes System war zur seiner Zeit das beste,pflegte mein Vater immer zu sagen.
      Albert Einstein sagt:
      „Das Leben ist wie Fahrrad fahren, um die Balance zu halten musst du in Bewegung bleiben.“

  13. Wenn wir riesengrosses Schwein haben, werden wir uns bis in 20, 30 oder 40 Jahren – dann, wenn die Generation der heutigen Babys und Kinder am Drücker wäre – noch nicht selbst ausgelöscht haben, diesen Planeten noch nicht soweit vergiftet und zerstört, dass er für uns unbewohnbar ist. Es gibt wirklich geniale Leute in den neuen Medien, welche andere mit Hingabe aufklären, versuchen ihnen die Augen zu öffnen, sie mit Wissen und Wahrheit über Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zum Nachdenken und Handeln bewegen wollen. Ken Jebsen, Daniele Ganser und noch viel mehr.

    Ganser sagte auf einem Vortrag, was meiner Frau und mir durch unsere Kinder tiefgreifend klar wurde – es kann keine Friedensforschung ohne Traumaforschung geben. Dieses Thema ist noch viel zu wenig präsent. Ich bringe meine Einstellung auf den Punkt: Der Krieg zwischen den Völkern, gegen andere Arten und gegen die Natur wird NIEMALS enden, wenn wir nicht VERDAMMT NOCHMAL endlich aufhören, unsere Kinder zu traumatisieren! Jugendliche und junge Erwachsene, Eltern und werdende Eltern müssen JETZT damit anfangen zu begreifen, wie der Umgang mit Eltern, Gesellschaft, KiTa, Schule und Uni unsere Kinder beeinflusst, was er mit ihnen anstellt, wie er sie prägt, welches Verhalten auslöst oder verhindert etc.

    Denkt jetzt bloß keiner, das Traumatisieren von Babys und Kindern wäre ein Relikt vergangener Zeiten oder nur ein Problem „rückständiger“ Völker!

    Es ist schier UNFASSBAR, dass die ersten Trauma- und Verhaltensforscher, die ersten Psychologen und Hirnforscher, welche sich in der Neuzeit mit diesen Themen befassen und seit Jahrzehnten (!!) auf deren fundamentale Wichtigkeit hinweisen, dass diese bereits wieder altersbedingt sterben, ohne dass ihre Erkenntnisse auch nur ANSATZWEISE Einzug gehalten haben in die moderne Erziehung, ja nicht einmal in die Ausbildung angeblicher Experten wie Erzieher, Pädagogen oder Psychologen!

    So klappt es nicht. Ich bin überzeugt davon, dass wir als Menschheit weiterhin – die einen blind jubelnd, die anderen resigniert und gleichgültig – gen Abgrund trotten, wenn wir nicht endlich lernen, was Kinder wirklich brauchen um autonome, intelligente, kreative, kooperative und emphatische Menschen zu werden (und somit auch begreifen, was uns selbst eigentlich widerfahren ist). Wenn wir nicht ENDLICH aufhören, unsere eigenen verdrängten Traumen, das, was uns angetan wurde – und das seit Generationen! – unbewusst an unsere Kinder weiterzugeben! Und dies auch noch im Namen der Liebe und dem Anspruch, ja nur das Beste für’s Kind zu wollen. FUCK OFF Leute! Wir haben noch immer nicht begriffen, auch nicht in den ach so „zivilisierten Ländern“, wie man Kinder im Aufwachsen begleitet ohne sie zu traumatisieren und zumindest rudimentär geistig und emotional zu verstümmeln.

    Genau Dieses JETZT zu kapieren, JETZT den richtigen Umgang mit Kindern zu lernen und JETZT damit anfangen zukünftige Generationen NICHT mehr zu traumatisieren, ist eine der ABSOLUT WICHTIGSTEN Entscheidungen die wir treffen können, um die Auslöschung der Menschheit vielleicht, mit ganz viel Glück, noch zu verhindern. Diese ganze Scheisse die hier abläuft, wäre mit emotional und geistig gesunden Menschen NICHT MÖGLICH! Niemand würde konsumieren und dabei verdrängen, was sein Konsum anrichtet! Niemand würde als Soldat aus blindem Gehorsam heraus fremde Menschen ermorden!

    Es ist verdammt nochmal 5 NACH 12! Es reicht nicht mehr, einfach hie und da nichts richtig Schlechtes mehr zu tun, um uns zu retten. Wir müssen jetzt unglaublich viel gut, und zwar RICHTIG GUT machen, wenn wir zukünftigen Generationen ein Leben auf diesem Planeten ermöglichen wollen!

    P.S.: Hammer Rede Ken. Und – was fährst denn für’n Moped? Interessiert mich schon länger. Ernsthaft 😉

    • Liebe Jasmin,
      wow…genau: Friedenforschung und Traumaforschung gehören zusammen!
      Am 28.05. in Hannover: Daniele Ganser und Franz Ruppert (Traumaforscher) im Gespräch, moderiert von Ken Jebsen 🙂
      Vielleicht sehen wir und da?
      Herzlich Mamomi

  14. Das grösste Problem für Europa,
    die von UNO und EU und dem Internationalen Kapital
    praktizierte Umvolkung (replacement migration) ,
    die die Basis jeden effektiven Widerstandes zerstört ,
    wird von K.J. konsequent nicht behandelt .

  15. Großartige Rede!

    Die man/frau sich auch getrost 5-6 Mal anhören kann. Es steckt soooooooooooviel darin.

    Ich finde es auch gut, dass wir „Wohlfühlnakotisierten“ und „Systemverzweifler“ mal hier an den Eiern/ Eierstöcken gepackt werden und klar und deutlich angesprochen wird: dass, wenn Du hier und dort draufdrückst, es dahinten diese und jene Auswirkungen hat. Punkt!

    Es wird die Systemfrage gestellt (endlich!!!) in einer „Friedenserklärung an den Kapitalismus“ und an überhaupt jedwede Systemgläubigkeit. Wie genieal ist das denn!!

    Ich denke, es treibt viele um (mir ging es auf jeden Fall lange Zeit auch so), dass sie immer noch auf der Suche nach einem besseren System sind, nach einer Alternative, nach einer neuen Bewegung, nach dem richtigen Parteiprogramm, etc. . Alles Bullshit!

    „Von den Ameisen und Bienen lernen! “
    „Sei Deine eigene Sarah Wagenknecht und wähle Dich selbst!“

    Ich möchte nicht wissen, wieviele heute bereits das Wort „Kooperation“ nachschlagen müssen . . .

    Einfach Aussteigen (schwer weil es gerade so einfach ist) aus diesem agressiven Wertesystem, aus dem bequemen Opfer/ Täter-Konstrukt.

    Frage nicht, was Du dafür kriegst (hier steckt ja auch schon das Wort Krieg drinn, . . .) sondern mach einfach: in Dir selbst, lokal, regional, dezentral miteinander, ohne System und aus der eigenen Wertschätzung heraus.

    Wir sollten nicht nur Frieden mit der Natur schliessen, sondern auch von ihr lernen und Frieden mit der Menschheitsfamilie (D. Ganser) schließen.

    Danke lieber Ken Jebsen für diese progressive und großartige Rede!

    • und dickes Danke auch an die vielen anderen Autoren auf diesem KenFM-Potrtal, die jeder auf seine/ihre Weise uns Usern helfen klarer zu sehen.

      . . und ja der 9.Mai sollte ein Feiertag sein, in „ganz“ Europa!!

  16. klasse Vortrag Ken-Jebsen!!!
    Grundübel war und ist und wird es immer sein das Schuldgeldsystem !

    Konsumiere weniger

    Die 6 größten Geldverschwendungen:
    * Auto
    * Urlaub
    * Essen gehen
    * Kleidung
    * Alkohol / Zigaretten
    * Ernährung (Verarbeitete Lebensmittel / ungesund)

    • Wenn Du mit „verarbeiteten Lebensmitteln“ auch die Tierqualprodukte meinst, bin ich einverstanden, denn die sind alle auch verarbeitet.

  17. Es ist nicht der Konsum der alles aus dem Gleichgewicht bring,
    sondern der masslose und nicht nachhaltige Konsum.

    Wir als Menschheitsfamilie lernen jetzt dem masslosen Suchtverhalten(Habsucht ,Geltungssucht ,Streitsucht ,Eifersucht u.s.w.)
    unserer inneren Affen(Egos) vernuenftige Grenzen zu setzen.

    (Da muss er halt wieder leiden.Macht er ja sowieso leidenschaftlich gerne und wird damit von den Herrschenden
    „pawlow’sch konditioniert“
    Gib dem Affen Zucker,wenn er funktioniert oder jemanden mordet.
    Deshalb ist auch unser Konsumverhalten der Dreh und Angelpunkt mit dem uns die Eliten teuflisch perfide steuern. )

    Falls uns das nicht gelingt,sind wir fuer den Planeten Erde auf Dauer untragbar wie auch der Kapitalismus als
    Ausdruck dieses Affentanzes (Affe mit Waffe) auf Dauer fuer diesen Planeten Krebs ist.

    Lernen wir also unseren Kindern unsere leuchtenden bunten Seellen mit einander vernuenftige zu verbinden,
    so das sich eine materiell nachhalitige,ausbalancierte und geistig unendlich glueckliche Welt einstellen kann.
    (Das Geistige ist im Gegensatz zum Materiellen auf dieser Erde unendlich verfuegbar und daher frei)

    „Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist nicht Philosophie. Das ist Physik.“

    -Albert Einstein

    Menschen wurden erschaffen um geliebt zu werden.
    Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden.
    Der Grund warum sich die Welt im Chaos befindet,
    ist weil Dinge geliebt werden und Menschen benutzt werden.

    – Dalai Lama

  18. Ken Digger, da hast du ganz schön lange gebraucht um drauf zu
    kommen. 😀 Wir haben jeden Tag mit unseren Entscheidungen die
    Möglichkeit etwas zu ändern. Leider sind die meisten Menschen
    sich dessen nicht bewusst. Außerdem wollen diese Menschen
    Ihre Handlungsweisen einfach nicht ändern. So wie es ist, ist es
    doch am bequemsten. 😀

  19. Lieber Ken! Find ich toll, dass Du auch kein Fleisch mehr kaufst. Aber ganz konsequent überhaupt nie Fleisch mehr essen ist nicht dogmatisch, sondern eben einfach nur konsequent und deshalb nur dann wirklich wirksam revolutionär
    gegen die herrschende Gefühllosigkeit und Ungerechtigkeit und am wirksamsten und gesündesten ist es, wenn wir überhaupt nichts mehr vom Tiermissbrauch zu uns nehmen oder anziehen. Als Veganer wird man ein ganz anderer Mensch. Man kommt erst dann wirklich zu sich selbst. Ich kann es bezeugen, ich hab es selbst erlebt. Meine ehemalige verstörte omnivore Persönlichkeit ringt mir heute immer wieder ein mitleidiges bis traurig-bedauerndes Lächeln ab.

  20. Das Essener Friedensforum hat am Mittwoch, 16.5. 19 Uhr in der Essener VHS eine Veranstaltung zum Zusammenhang zwischen Rüstung, Militär und dem Krieg gegen die Natur, gegen alle Lebe-Wesen, darunter die Gattung Mensch. Das Thema Friedensökologie macht deutlich, dass die Friedensbewegung eine Umweltbewegung ist. Die ökologische Lebensweise und das politische Engagement sind Zwillinge. DemonstrantInnen gegen Krieg sind Umweltschützer, auch wenn sie sonst nicht konsequent ökologisch leben. Wichtig ist es, dass wir uns gegenseitig ermutigen. Ken, Deine Rede gefiele mir noch besser, wenn Du die Engagierten ermutigst, statt das zerstörerisch-kriegerische am westlichen Lebensstil so zu geißeln, dass am Ende bei einigen ein schlechtes Gewissen mehr lähmt, statt zu motivieren. Gerald Hüther hat zur Bedeutung von positiven Gefühlen auf Rubikon argumentiert; siehe (höre) auch: https://www.youtube.com/watch?v=xoJAouTjaRM

  21. Ja, der eigene Lebensstil scheint mir auch der einzige Weg Richtung Frieden zu sein. Auf „die da oben“ zu hoffen, hat sich in der Geschichte immer wieder als trügerisch herausgestellt.
    Und der Konsum spielt hierbei eine wichtige Rolle. Was 250.000 KenFM-Fans denken, interessiert die Kapitalismusfaschisten wenig, aber was 250.000 KenFM-Fans und deren Freunde und Familienmitglieder tun oder nicht tun, und wofür sie ihr Geld ausgeben oder nicht ausgeben, dürfte schon eher von Interesse für sie sein. Daher sollten wir möglichst „friedlich konsumieren“, und alle Produkte und Firmen meiden, die – sofern bekannt – Menschen, Tieren und/oder der Natur Schaden zufügen.

    • Das wird aber selbst für uns Veganer immer schwieriger. Siehe „Avocado-Anbau in Chile“. Wir müssen uns deshalb auch ernsthaft Gedanken über Bremsung des Bevölkerungswachstums machen, wenn wir nicht die gesamte Erde töten wollen. Wobei natürlich die Abschaffung der Nutztierhaltung der erste richtige Schritt wäre, denn dort wird am allermeisten wertvolles Trinkwasser für die ins Leben gezwungenen unglücklichen Kreaturen missbraucht.

    • Liebe Jele, ich denke da ziemlich pragmatisch. Zur Bremsung des Bevölkerungswachstums kann ich nichts beitragen, außer, keine Kinder in die Welt zu setzen, was ich auch nicht getan habe. Ich sehe beim Bevölkerungswachstum für mich keine Handlungsoption.
      Aber ob ich mit dem Kauf von Milch die Massentierhaltung befördere, oder, um mal ein weniger offensichtliches Beispiel zu nehmen, mit dem Kauf eines japanischen Autos den Walfang unterstütze (über die Steuereinnahmen des japanischen Staates, der damit den Walfang subventioniert), hab ich selber in der Hand. Deshalb nutze ich diese Möglichkeiten.

    • Lieber Torsten! Also trägst Du doch auf ganzer Linie Deinen Teil zur Rettung der Erde bei. Wenn man zur Bevölkerung auch die unzähligen Nutztiere zählt, was ja im Sinne des Ressource-Verbrauchs nur logisch ist, tragen Veganer am meisten zur Bevölkerungsreduktion bei. Ich schneide das Thema deshalb immer wieder an, weil es bisher immer noch konsequent ignoriert wird. Die Menschheit hat sich „verfleischlicht“, anstatt sich zu vergeistigen.
      Ich verstehe z.B. nicht, warum so viele gut betuchte Männer in hohem Alter noch so viele Kinder zeugen. Sie könnten doch besser Waisenkinder aus den armen Ländern adoptieren. Aber damit können sie ihr Ego nicht weiter aufblasen.

  22. Lieber Ken,
    Du bist nicht friedlich (ich auch nicht) – das meine ich in einem etwas anderen Sinn als Du in dem Video – und das ist das eigentliche Problem.
    Schon lange her, da hatte ich eine Platte gehört, René Bardet „Alles ist rund“, vertonte Indianerzitate. In einem ging es um Frieden. Zentral war etwa, der wichtigste Friede ist der Friede in den Menschen, darauf folgt der Friede zwischen Menschen und zwischen Völkern. Konsum ist Ausdruck dieses mangelnden Friedens in uns. Und es hilft nicht, auch wenn es Dir gut tun mag, den Menschen vehement zuzurufen endlich friedlich zu sein und anders zu konsumieren. Du erreichst so nur diejenigen, die schon etwas friedlich in sich sind, Du schaffst aber keinen inneren Frieden. Es gibt auch keinen Schalter, wie wir uns und andere auf friedlich umstellen können. Innerer Friede ist Zufriedenheit, Glück und der Weg zum Frieden ist der Weg zum Glück, zu glücklichen Menschen. Du liest viel, vielleicht kennst Du es bereits, ich empfehle “ Das Buch der Menschlichkeit “ vom Dalai Lama, oder auf YouTube: https://m.youtube.com/playlist?list=PLVm07so2rI8rhvhzbh-0kwDK5u1zM8ClJ
    Der Weg zu einer säkularen Ethik, die darauf beruht, dass jeder glücklich sein möchte, jeder das Recht auf ein Streben nach Glück bei anderen anerkennt und das Glück anderer als eigenes Glück empfunden wird. Wir brauchen Erlebnisse, die uns erfahren lassen, was uns wirklich glücklich macht. Theorie nützt nichts. Wir brauchen eine Glücksbewegung. Und außer unseren Konsum zu verändern, sollten wir alle jeden Tag andere Menschen glücklich machen, sie anlächeln, freundlich sein.

  23. Spitzenmäßig Ken! Tausend Dank! Es müsste noch viel mehr von deiner Sorte geben! Auch ich werde nicht aufhören zu kämpfen, wenn ich weiß, dass es noch andere da draußen gibt, die für einen gesunden Planeten in Frieden mit zufriedenen Menschen kämpfen. Ich bin so glücklich, dass du das mit dem Lebensraum angesprochen hast. Danke.

  24. Geheimgesellschaften suggerieren uns, wir hätten eh keine Macht… Ok…

    Und die ganze Softpower, mit Mentalvergiftung, Tiefen- und Aktualindoktrination, der Induzierung von Angst und Ahnungslosigkeit… hält uns unwissend, passiv und abgelenkt…. Ok…

    Über Softpower gibt’s aber ganze (hervorragende!) Vorträge von Prof. Rainer Mausfeld.

    Warum gibt es über Geheimgesellschaften nichts? Blüht es Herrn Jebsen selbst, dass wir da in einem Thema drin sind (Satanismus unter den Eliten, Kindesmissbrauch usw.), das auch KenFM nicht anpacken möchte? Warum praktisch keinen Artikel, keine Reportage, über Skull&Bones.

    Kann doch jeder nachlesen: Anthony Sutton – America’s Secret Establishment.
    oder nachschauen: Youtube: Ronald Bernard.

    • Alles ist nebulös als deep state zusammengefasst…
      Aber MK Ultra, Artichoke, Monarch, die Olson-GeschichteCathy O`Brien oder aktuell die Ausagen von Roseanne Barr über das Showbizz, der ganze Laurel Canyom-Kompex?
      Das ist schmerzhaft und belastend, aber dort ist m.E. des Pudels Kern aufzuspüren.
      Und noch heißer: Podesta, Clinton und die emails. Huma Abedin. Human Trafficking, irgendwelche quasi griechischen Pizzabäcker in D.C. und diese Abramovic, die es uns mitten ins Gesicht zeigt, was los ist. Der BBC-Skandal um Jimmy Saville oder die Sache mit dem Lolita-Express?

      Warum sterben viele z.B. Musiker, die gerade rauskommen mit Kritik an diesen Strukturen? Sind das MK-Figuren, die deprogrammiert und nicht mehr unter Kontrolle zu bringen sind?

      Beim Graben im Kannichenbau stößt man auf ekelhafte Sachen, aber dort trifft man den Kernmechanismus des deep state. Der Rest ist Kratzen an der Oberfläche. Kapitalismuskritik macht diese Machtzentren nicht nervös.

    • Dort züchten und rekrutieren die großen Spieler ihren Nachwuchs, das Fußvolk des deep state, ohne das es das System sehr schwer am Laufen halten kann.
      All die dressierten Affen in den Medien, Film und Politik, die uns eine Welt vorgaukeln, das machen die doch kaum freiwillig.
      Das sind die Zucht- und Ausbildungsstationen für Nachwuchspsychopathen. Die Kaderschmiede für das Oberflächenpersonal. Diese armen Würstchen zu kritisieren oder bloszustellen ist doch eine zusätzliche Verhöhnung der Opfer. Und die Macher hinter den Kulissen lachen sich schlapp, weil wir an irgendwelchen Alpha-Journalisten oder Waffeproduzenten, Militärs oder Politikern rumnagen.
      Das ist in etwa so als wenn man zu Zeiten des Feudalismus den Fahrer der Kutsche beschimpft hätte.

      So ist das mit der Kapitalismuskritik. Man beklagt die Monopole mit einer Ideologie des Kommunismus, die an sich erstmal nur ein totales Monopol beim Staat anzubierten hat, welches wiederum viel einfacher zu unterwandern wäre
      als eine Demokratie. Im Kern geht es doch nur darum, die Psychopathen an die Schaltstellen der Macht zu hieven.
      Dabei ist es der Oligarchie vollkommen schnuppe, ob das Ding jetzt Feudalismus, Kapitalismus, Demokratie oder Sozialismus heißt.
      Wenn wir den Sumpf nicht trocken legen, wird das Spiel sich immerzu erneuern, egal weckes Etikett man vorn draufpappt.

    • „Es ist nötig, dass die Geschichtswissenschaft um die Kategorie des Dämonischen erweitert wird“, sagte einmal ein deutscher Historiker. Ich empfehle dazu auch den Vortrag von Thomas Meyer über das Lügen, hier bei KenFM.
      Was viele nicht wissen: Rudolf Steiner hatte einen sehr klaren Blick für die realen weltpolitischen Machenschaften, wofür er sogar von der eigenen anthroposophischen Gesellschaft kritisiert wurde und kritisiert wird. Er wurde ja auch auf einer Festveranstaltung der Anthroposophen über das Essen vergiftet und starb wenige Zeit danach an dieser Vergiftung.

    • Rudolf Steiner 1918: „Tonangebend ist eine Gruppe von Menschen, welche die Erde beherrschen wollen mit den Mitteln der beweglichen kapitalistischen Wirtschaftsimpulse. Zu ihnen gehören alle diejenigen Menschen, welche diese Gruppe imstande ist, durch Wirtschaftmittel zu binden und zu organisieren. Das Wesentliche ist, dass diese Gruppe weiß, im Bereich des östlichen Territoriums liegt eine im Sinne der Zukunft unorganisierte Menschenansammlung, die den Keim einer sozialistischen Organisation in sich trägt. Diesen Keim unter den Machtbereich der antisozialen Gruppe zu bringen, ist das wohlbezeichnete Ziel.“

      Und 1919: „Es gibt nur eine Alternative: entweder man entlarvt die Lüge, mit der der Westen arbeiten muss, wenn er reüssieren will, (Man sagt, die Macher der Anglo-Amerikanischen Sache sind die Träger einer Strömung, die ihre Wurzeln in den Impulsen hat, die vor der Französischen Revolution liegen und in der Realisierung einer Weltherrschaft mit kapitalistischen Mitteln bestehe, die sich nur der Revolutionsimpulse als Phrase bediene, um sich dahinter zu verstecken.), oder man tritt an eine occulte Gruppe innerhalb der Anglo-Amerikanischen Welt die Weltherrschaft ab, bis aus dem geknechteten Deutsch-Slawischen Gebiet durch zukünftige Ströme von Blut das wahre geistige Ziel der Erde gerettet wird.“

      Damit meinte Steiner aber nicht nur den 2. Weltkrieg.

    • Auf die Schnelle zu Trump, Putin und der Endzeitsekte Chabad Lubavitch:
      https://www.politico.com/magazine/story/2017/04/the-happy-go-lucky-jewish-group-that-connects-trump-and-putin-215007
      Interessante Personen/Firmen darin: Lev Leviev, Roman Abramovich (der Jeltsin den Vorschlag mit Putin als Nachfolger machte) Berel Lazar, Tevfik Arif, Felix Sater and Tamir Sapir von der Firma Bayrock, Kushner.
      Interessant ist auch die Frage, wer denn Trump aus seiner beinahe-Pleite rausgeholt hat. Hier liegt der Beginn der Verbindung zu Russland, besser zu russischen Oligarchen.

    • https://www.epochtimes.de/politik/welt/der-kampf-gegen-hillary-clinton-und-den-deep-state-a2314227.html

      https://www.epochtimes.de/politik/welt/strafrechtliche-ermittlungen-gegen-bruder-von-hillary-clintons-wahlkampfmanager-wurde-tony-podesta-bereits-verhaftet-a2259458.html?text=1

      Nur so zwei Themen, die man selbst aber ganz gut recherchieren kann. Wenn man mit den vonmir genannten Stichwörtern sucht, gelangt auf diverse Berichte, oft eher in englisch, in Deutschland lässt man das gerne total bei Seite.
      Es ist aber auch wirklich ekelerregend und ich kann das nur sporadisch in Kleinstmengen konsumieren.

    • Alles klar, danke dir!
      So leicht zu recherchieren war es nicht, weil es kaum verlässliche Quellen gibt. Die Artikel in der Epoch-Times finde ich ehrlich gesagt ziemlich dürftig… da ist ständig von irgendwelchen großen Anklagen die Rede, so nach dem Motto „Trump will train the swamp“, und die Artikel sind schon Monate/Jahre alt.

      Aber klar… Podest etc. sind schon wichtige Themen, kommen auch hier viel zu kurz.

    • Die Spur zu Chabad Lubawitsch finde ich schon heiß, denn was würde das denn bedeuten, wenn über die Systemkonfrontation hinweg die Puppenspieler alle wichtigen Protagonisten an den Schnüren hängen haben?

      Was ist der deep state? Vielleicht eine Struktur aus Ost und West, wo beide an der Strategie der Spannung ein Interesse hatten? Weil beide Systeme die selben spin doctoren hatten?

      https://recentr.academy/index.php?title=Hyperion

      In dem Zusammenhang könnte man auch generell über das/die Wendemanöver um 1989 reden, z.B. mit Ferdinand Kroh und seinem Buch „Wendemanöver“.
      Oder über eine Gruppe mit dem Namen „Luch“, hier mal zur Abwechslung eine Quelle aus dem mainstream:

      https://www.berliner-zeitung.de/die-rolle-des-sowjetischen-geheimdienstes-beim-friedlichen-untergang-der-ddr-muessen-wir-dem-kgb-dankbar-sein–14984894

  25. Ach Ken, dir muß es gut gehen, wenn du dir Gedanken über Oko Handys und Konsumverhalten machen kannst.
    Wir sind die wahren Kriegstreiber. Wir sind NICHT friedlich.
    Der Gedanke an deine Kinder treibt dich um, so dass du schier ausrastest, wenn du den verbalen Rundumschlag machst.
    Wenn du mir jetzt noch die Kleingartenparzelle besorgen kannst, und eventuell eine Pflegekraft, die in Fürsorglichkeit für mich das Gemüse anpflanzt, wäre ich mit allem einverstanden.
    Leider sieht die Realität für mich anders aus. Ich kann mich auf kein Motorrad schwingen, und in die Abendsonne reiten. Da fehlt mir schlicht das Kleingeld.

    • Wir können bewusst steuern, ob unsere Gedanken ständig um dieses oder jenes Problem kreisen oder, ob wir sie auf die Dinge richten, die gut laufen, die uns Freude machen. Wenn Du zu denjenigen gehörst, die sich oft Sorgen machen, Probleme wälzen oder Groll hegen, dann hast Du Dir dieses Verhalten schon über lange Zeit antrainiert. Auf diese Art und Weise zu denken, ist Dir zur Gewohnheit geworden.

      Um dieses Muster zu durchbrechen, braucht es Bewusstsein. Du musst Dich sozusagen selbst dabei ertappen, was Du denkst. Wenn Du wie ein neutraler Beobachter bemerkst, dass Du gerade wieder diesem bestimmten Problem oder dieser bestimmten Person Deine ganze Aufmerksamkeit gibst, dann hast Du die Chance zur Veränderung. Du kannst Deine Aufmerksamkeit bewusst lenken und damit hast Du die Wahl, welche Aspekte Du stärkst – oder eben nicht. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Oder anders ausgedrückt:
      Wo Deine Aufmerksamkeit hingeht, da geht Deine Energie hin.

      Wenn Du also nicht möchtest, dass Deine Energie in Deine Probleme, Sorgen und Schwierigkeiten geht, dann lenke Deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge. Zum Beispiel auf all das, was gut läuft, auf die Dinge, für die Du dankbar bist, auf Deine Ziele und Visionen auf Dinge die Ken hier zb angesprochen hat die du jetzt ändern kannst step by step. So gibst Du diesen Aspekten mehr Kraft und Bedeutung.

      Der Schlüssel zu deinem Glück liegt in Deiner Aufmerksamkeit.

    • Wenn einer fair ist und so viel nimmt, wie er gibt, dann kann er mit Leistung sich vieles finanzieren. Ken gibt viel und lebt doch verhältnismäßig sparsam. Das ist für mich Glaubwürdigkeit.

      Ich selbst habe auch nicht viel, etwas mehr als Hartz-IV-Satz und ich bin glücklich. Ich arbeite daran, besser zu werden, dass ich nur noch Produkte von Demeter oder Rapunzel kaufen kann. Ich würde gerne einen Biosupermarkt mit 100% recyclebaren Mehrwegverpackungen eröffnen. Oder ein Möbelgeschäft mit stylischen Klappmöbeln, mit denen man Raum und Baumüll sparen kann, sowie Quadratmeter und damit Geld und Arbeitsqual. Man kann in diesem Land auch etwas verdienen, indem man etwas Gutes tut. Die Liste meiner Ideen ist lang, ich muss das tun, was ohne viel Startkapital geht, weil ich nie einen Raum betrete ohne sicher zu sein, dass der Boden nicht einstürzt. Was ich sagen will: Streng deine Gehirnzellen an, überlege, was ökologisch oder verbessert sein muss und wenn es ein ganz einfacher Ökokurier mit 45km/h Pedelec ist. Nicht jammern, aktiv werden.

    • Warum sind manche Menschen immer so besorgt um das Wohl der anderen. Haben sie nicht die Muße, ihr ach so privates kleines Glück zu genießen. Braucht es da ständig den Hinweis, du verhältst dich falsch, arbeite an dir.
      Reicht die kleine Erkenntnis, die man gewonnen hat nicht aus, muß die frohe Botschaft so missionarisch weiter getragen werden.
      Suche dein Glück in dir, dann strahlt die Sonne der Zufriedenheit über dir.
      Das hab ich ja alles schon zig mal gehört und selbst erzählt.
      Irgendwann kommen auch sie dahinter, das ein warmes Bett und ein sicheres Zuhause, ein nicht zu unterschätzendes Glück sind.
      Sich nicht Sorgen müssen, wie es weiter geht, ein recht beruhigendes Gefühl ist.
      Wenn einem diese Grundlagen genommen werden, so kommt einem das alles wie hohles Geplapper vor.
      Nun Fragen sie sich natürlich, wie kann einem diese Grundlage genommen werden.
      Na zum Beispiel wenn sie immer den Weg des kleinen Glücks gehen.
      Dann merken sie plötzlich, dass andere ihnen die Grundlage unter dem Allerwertesten weg gezogen haben. Ganz ohne ihr Zutun.

    • Hallo Waldbear

      Lieber Stinksocke als Nasse Socke.

      Stinkig sein ist das eine, sich an das System hängen, und sich bedienen, aber gleichzeitig das System verurteilen, ist billig. Auch wenn ich verstehe, dass das alles nicht so weiter gehen kann,
      so bin ich doch kein Träumer.
      Ich vertraue nicht mehr auf Sprüche, denn um die handelt es sich.
      Immer wenn der Vorteil da ist, sind diese Sprüche alle vergessen. Oder würden sie die Erbschaft einer reichen Tante aus Amerika ausschlagen, weil sie ihr Geld mit Aktien verdient hat.
      Und bitte nicht mit guten Ideen kommen, wie man das dann sinnvoll einsetzen kann.

    • Ach Socke, einerseits sträuben Sie sich gegen Vorschläge für Problemlösungen, und andererseits hadern Sie mit ihrem Schicksal. Merken Sie nicht, daß das ein Widerspruch ist? Wie kann man sein kleines privates Glück genießen, während es mit dem Planeten immer mehr den Bach runtergeht? Wir sind doch alle miteinander verbunden.

    • Und nicht nur die Insekten – wir alle werden jeden Tag vergiftet. Von unten durch die „konservative“ Landwirtschaft und von oben durch das Geoengineering. Ich empfehle dringend, jeden Tag etwas zum Entgiften zu praktizieren mit einer ganz einfachen Methode: dem „Ölziehen“. Man nimmt etwas gutes Bio-Olivenöl oder Bio-Kokosöl in den Mund und zieht es so lange durch die Zähne und im ganzen Mund herum wie möglich. Anschließend in den Mülli oder ins Klo spucken, denn es ist i.d. Regel hoch giftig. So entgiftet man nicht nur den Mundraum, sondern den ganzen Körper. Möglichst mehrmals täglich wiederholen. Wer EM(effektive Mikroorganismen) zuhause hat, kann es auch gut mit einem Glas Wasser mit einem Schuss EM praktizieren, so wie wir. Schluck um Schluck gründlich im Mund herumziehen und dann ausspucken. Es wirkt alles nebenbei auch sehr gut gegen Karies.

    • Na toll, Jele – den giftigen Müll ins Klo spülen….wo sich die Mrd. Bakterien recht schön im Abwasser verteilen könne, wo die Wasserwerke große Mühe haben, den Siff rauszufiltern……..
      Nein, natürlich nur in den Hausmüll, der kommt radikal in die Verbrennungsanlage . Bitte ! 🙂

    • Da sieht man mal, was wir jetzt schon für Gift-Entsorgung-Probleme haben. 🙂

    • Nun aber doch nochmal: was ist mit den Fäkalien? Dürfen die bei Dir auch nicht ins Klo?

    • Nein, ich würde aber die Abwasser-Reinigung nicht noch erschweren. Man soll ja auch keine vergammelten Essensreste ins Klo geben; Hormone + Medikamentenreste reichen schon aus.

    • Korrektur
      Doch, dürfen sie; ,ich würde aber die Abwasser-Reinigung nicht noch erschweren. Man soll ja auch keine vergammelten Essensreste ins Klo geben; Hormone + Medikamentenreste reichen schon aus.

    • Aber wenn es auf dem Müll landet,ist es doch auch nicht besser! Dann lieber im Körper lassen?

      Zu Lebensmittelgiften noch eine witzige wahre Story: Ich kannte mal eine, die hat auf dem Markt auf einem Fisch-Stand gejobbt und nach dem letzten verkauften Rollmops die Lake in den Gulli geschüttet. Darauf ihr Chef: Bist Du wahnsinnig? Das ist doch Sondermüll!

    • Siehst Du, ich und der Chef, wir sind schon zwei 🙂

      Ach so, wer hier überhaupt noch mitliest: die Wasserwerke beklagen sich über so viele Q-Tips im Abwasser. Die machen so viele Schwierigkeiten.
      Die kleinen sperrigen Stäbchen bleiben in irgendwelchen Sieben und Gittern hängen + verstopfen Abflüsse, in denen der sonstige Rest-Siff locker durchgeht. Also, wer schon seinen inneren Sondermüll ins Klo spucken muss…………die Ohrstäbchen dann in den Mülleimer.
      Ja, das Läben ist schwör !

    • Liebe Matti! Auf die Idee, Wattestäbchen ist Klo zu werfen, wäre ich nie gekommen. Apropos Wattestäbchen: Ich empfehle dringend, nur Bio-Watte und Bio- Wattestäbchen zu kaufen und auch ungechlortes Klopapier! Gibt es z.B. noch von „Danke“.
      Ja, das vergiftete Leben ist heute kompliziert. Die Wasserwerke sollten sich aber zuerst mal über die Massentierhaltung beschweren. Ich hatte einmal eine Nitrat-Vergiftung vom Leitungswasser durch einen falsch funktionierenden Wasserfilter. Bin da jeden morgen mit Kopfschmerzen aufgewacht. Seitdem benutze ich nie wieder Wasserfilter. Ich empfehle da u.a. den Wasserverwilbeler nach Viktor Schauberger.

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