KenFM am Set: Anselm Lenz „Nicht ohne uns“

Anselm Lenz ist der Kopf der Bewegung „Nicht ohne uns“, die sich seit drei Wochen jeden Samstag, um 15:30 Uhr, in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz versammelt. Ziel ist es, fundamentale Grundrechte der Demokratie – besonders auch in schwierigen Zeiten – zu verteidigen.

Wer, wie die Bundesregierung, große Teile der demokratischen Grundordnung auf unbegrenzte Zeit in den Shutdown schickt, indem sie z.B. den Artikel 8 GG, der die Versammlungsfreiheit garantiert, streicht, der muss mit Widerstand durch den Souverän, das Volk, rechnen.

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28 Kommentare zu: “KenFM am Set: Anselm Lenz „Nicht ohne uns“

  1. Skeptiker und Bedenkenträger der Demos : die Regierungsmedien ARD,ZDF usw. erzählen euch/uns , unterstützt durch dramatische Bilder, wie schrecklich das Virus sei(n könnte) und dass die Krankenhaus Kapazitäten knapp sind – ist dies wirklich so? Die Zahlen von Prof. Streeck , 9.4. ARD, sprechen von ca. 0,06% Mortalität wegen Corona. Die übliche Mortalität liegt bei 1% oder ca. 800.000 bis 900.000 "sowieso" Toten p.a in Deutschland. ( Ursachen hierfür: Überalterung,Herz/Kreislauf,Krebs und vieles mehr) Wollen wir also demnach ganzjährig "shut downs" abhalten? Gute Idee wenn man die Mortalität p.a. auf 10% bringen will! Daher lohnt sich eine Demo m.E. weit mehr als hier im Kreise der mehr oder weniger Gleichgesinnten immer wieder zu lesen was es denn nur bringen soll? Machen und ausprobieren – kann sagen es ist sehr befriedigend für euch und inspirierend gar mutmachend für die noch Vorsichtigen.

  2. Hut ab vor der Courage von Anselm Lenz, der mit seiner Aktion auch viele andere ermutigt, Zivilcourage zu zeigen und unsere Grundrechte gegen die gerade stattfindende brutale Außerkraftsetzung zu verteidigen! Bedauerlich finde ich allerdings das Statement von Lenz: "Ich bin kein Impfgegner oder so`n verwandter Spinner" Wer ein wenig zum Cui bono der Schweinegrippen- oder Corona-Inszenierung recherchiert, stößt unvermeidlich auf die drohende Gefahr von Zwangsimpfungen. Durch die Schweinegrippen-Impfung mit "Pandemrix" erkrankten, besonders in Schweden, zahlreiche Bürger an Hirnentzündung, aufsteigenden Lähmungen oder Narkolepsie, einer schweren dauerhaften Störung der Regelung der Schlaf-Wachzustand-Regulation, die häufig zu Invalidität führt. Bis heute müssen dafür Millionen an Entschädigungszahlungen vom schwedischen Steuerzahler (nicht etwa von den Pharmakonzernen!) aufgebracht werden. Vielleicht ist das der Grund, warum sich Schweden bei der aktuellen Pandemie" zurückhält.

    Impfungen sind erhebliche Eingriffe in ein gesundes Immunsystem, die Pharmakonzernen Milliardengewinne einbringen und deren Risiken systematisch verschwiegen oder geleugnet werden. Es hätte Anselm Lenz besser angestanden, die übliche Mainstream-Diffamierung von Impfkritikern als "Spinner" nicht ungeprüft zu übernehmen.

    • Das ist ein Mainstreamer, der jetzt mal aneckt und merkt, dass am Mainstream was schief läuft. Erkennst Du auch an seinem Genderspeech. Vielleicht ist er jetzt wachgerüttelt und wird sich schrittweise vom Mainstream abwenden. Vielleicht aber auch nicht. Die Aktion finde ich gut.

  3. Eigentlich ist doch alles klar, die Scheindemokratie hat ihre Maske fallen lassen und man sieht die Fratze dahinter – ich glaube Prof. Mausfeld haut sich vor Lachen gerade auf die Schenkel, weil alles was er theoretisch sagte erleben wir nun in der Wirklichkeit.

  4. Vielleicht noch 2 praktische Tipps:

    1.) Flyer ausdrucken und verteilen bzw. in Briefkästen werfen.
    Initiative von Lothar Hirneise, siehe auch Video auf Seite:
    https://ichbinanderermeinung.de/

    Oder auch eigene Flyer mit Verweisen auf Videos, Fakten etc. inkl. QR-Code anfertigen und verteilen!

    2.) HANDTUCH-AKTION o.ä.
    Einfach ein Handtuch aus dem Fenster hängen. Als Erkennungszeichen: ich bin zwar brav, aber nicht einverstanden!
    Könnte man dann auch mittels Drohne fotographieren und viral machen… Nur so als Idee.

    Tolle Idee von der Wissensmanufaktur/Andreas Popp:
    siehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=5zKE8seTcRk#t=11m15s

    Nur Mut, bleibt dran & einen schönen Ostersonntag Euch allen!!!

  5. Ausdrucken und mitführen!

    Art 20 GG

    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    • Und wer richtet darüber, on nun keine andere Abhilfe möglich ist.

      Mal ehrlich, das ist doch Kindergarten.

      Ein Staat, der eine Betriebsvorschrift hat, die es möglich machen soll, ihm nicht mehr zu gehorchen?

      Papier ist geduldig. Mit welcher Begründung ist denn jetzt Widerstand gerechtfertigt?

      Bei der Grenzöffnung war nichts? Oder der "Wahl" in Thüringen?

      Ab wann ist es soweit. Ist doch bei jedem subjektiv?

      Art. 20 (4) ist ein Satz ohne Gehalt. Reine Papierverschwendung und wer sich ausgerechnet auf dieses GG als Simulation von Recht beruft, der spielt doch den Scharlatanen in die karten!

    • Ja, Milchgesicht, recht haste.
      (Sorry, aber ein Milchgesicht muss man doch einfach duzen😉.)
      Aber im Ernst:
      Man kann sich schon fragen wie Sie, was das denn heißt in Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes, "diese (verfassungsmäßige) Ordnung zu beseitigen".

      Ist das erst dann der Fall, wenn das gesamte Grundgesetz abgeschafft wird?
      Oder schon im Vorstadium, wenn Bestrebungen im Gange sind, das gesamte Grundgesetz abzuschaffen?
      Woran erkennt man, dass solche Bestrebungen im Gange sind?
      Oder genügt es bereits, wenn Teile des Grundgesetzes abgeschafft werden (sollen)?
      Welche Teile müssen es denn sein, d. h. welche sind unverzichtbar genug?
      Oder genügt es, wenn ein einzelnes Grundrecht beseitigt wird?
      Genügt es etwa, wenn ein Grundrecht auch nur angetastet wird?
      Genügt es z.B., wenn die Versammlungsfreiheit des Artikels 8 in ihrem Wesensgehalt angetastet wird? Immerhin schützt Artikel 19 Absatz 2 des Grundgesetzes (die sogenannte "Wesensgehaltsgarantie") den Wesensgehalt eines jeden Grundrechts: "In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden".
      Wird die verfassungsmäßige Ordnung schon dann beseitigt, wenn ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet wird?
      Und wenn ja: Was ist denn der Wesensgehalt eines Grundrechts?
      Was ist der Wesensgehalt von Artikel 8?
      Wann ist die Versammlungsfreiheit derart eingeschränkt, dass sie in ihrem Wesensgehalt angetastet ist?

      Und wenn jemand "es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen": wann ist dann der Punkt erreicht, an dem "andere Abhilfe nicht möglich ist" im Sinne von Artikel 20 Absatz 4?
      Wann also "haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand"?
      Widerstand gegen wen?
      Gegen den Polizisten vor Ort etwa, der sich nur auf seine Dienstvorschriften beruft?
      Wie sieht er denn aus, der Widerstand, zu dem wir dann alle das Recht haben, ganz konkret, in der Praxis?
      Wenn wir uns trotz Versammlungsverbot versammeln: wer sagt dann dem Staatsanwalt, der uns vorwirft, wir hätten in strafbarer Weise gegen das Versammlungsverbot verstoßen, wer sagt ihm, dass wir doch nur von unserem Widerstandsrecht Gebrauch machten?
      Wer stellt denn fest und wie, dass Unternehmungen im Gange sind, unsere verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen?

      Die Buchstaben im Gesetz sind so lange tot, wie sie nicht zum Leben erweckt wurden, ganz konkret, in der Praxis. Es scheint, als stünde die Entwicklung unserer Demokratie noch sehr am Anfang. Und soll (etwa gerade deshalb?) schon wieder beseitigt werden?

    • ES wäre ja schön, wenn alles so einfach wäre.

      Man hält die Verfassung hin und die Polizei sieht das dann auch gleich ein.

      Manche Rechtsstreitigkeiten dauern Jahre. Wenn sich nun jemand auf 20 (4) beruft und z. B. gegen den Justizminister losgeht, weil der seinen Jon nicht macht, wenn Mutti Gesetze bricht, dann dürfte der Prozess eher langwierig werden. Oder es gibt kurzen Prozess.

      Insofern taugt das alles null, um dieser Machtergreifung sich zu widersetzen. Das ist ja beamtenmäßiger Widerstand. Und im übrigen machen jetzt diejenigen auf verdutzt, die doch eh schon ewig rumrennenund das alles hier als Bullenstaat abgetan haben. Was haben die nun erwartet.
      Das ist unehrlich. Da ist man wohl eher auf das Bidl scharf und das Mem. Das gibr fame im Netz und street credibility bei der community. Juckt es den Staat?

      Zumal Protest ohne Forderung auch mau ist. Wenn ich als Einkäufer mit einem Lieferanten verhandle und nur über seine Konditionen am Meckern bin, wird er mich irgendwann fragen, was ich eigentlich will.

      Was war denn gewollt? "20 (4)! Die Welt soll mich endlich als knallharter Revoluzzer ernst nehmen!"

      Das ist Alibi-Aktionismus.

      Was ist die Forderung? Ende der BRD? Ende des Konkordats mit dem Vatikan? Volle Souveränität, raus aus EU / Euro?
      Weg mit der NATO?

      Und womit? Mit dem aus meiner Sicht zwat absolut berechtigten Zweifel an Corona? Oder gibt es eindeutige Beweise für Betrug? Aha, dann greift nämlich auch 20 (4) wohl kaum, denn wenn nicht zweifelsfei geklärt ist, ob doch eine Gefahr bestehen könnte, dann liegt auch keine Gefahr für die Ordnung vor.

      Sollte sich das ex post herausstellen, können wir über Irreführung, Amtsmissbrauch und verottete Seelenbagage reden.

      Oder man will einfach nur einen Umsturz, weil gerade die Gelegenheit güstig zu sein scheint. OK, aber wo soll es hingehen?

      Was ist das Ziel? Oder geht es nur darum, dem eigenen Zahlpublikum den Grund für den Dauerauftrag zu renovieren?

    • Das GG wäre durchaus tauglich, wenn die Demokratie eine solche wäre. Ist sie nicht und als solche auch nie gewollt gewesen. Es wird nun 70 Jahre nach Einführung des GG immer deutlicher. Das BVG hat doch in aller Transparenz die Masken fallen lassen, welch zahnloses Schmusekätzchen es ist und welche Aufgabe es hat. Wäre dies eine Demokratie, hätte das BVG die entsprechende "Gesetzeslage" direkt nach ihrem Beschluss wieder kassieren müssen! Die Exekutive allein ist gar nicht in der Lage, allein irgendwas zu veranstalten, das verhindert doch schon die politische Durchsetzung aller Ämter ab Abteilungs-, Referats-, oder Dienststellenleiter. Ohne farblich passendem Parteibuch, bzw. Kumpels mit entsprechendem Parteibuch geht doch da schon seit Jahrzehnten nichts mehr. Und Säule Nr. 4? Bis auf ein paar wenige Ausnahmen die leider noch immer nicht ausreichen, um die breite und desinteressierte Masse überhaupt zu erreichen…?

      Ich sehe schwarz und wir werden mit offenen Augen in ein 4. Reich hineinschliddern – die Chance, Veränderungen im Herrschaftssystem umzusetzen, scheitert an der fehlenden Evolution unserer Spezies.

    • #Milchgesicht
      Wo du Recht hast, hast du Recht…
      Der Staat ist das Machtinstrument der jeweils herrschenden Klasse, den Satz lernte ich in der Schule und er stammt von Karl Marx.
      Daher, stimmt, der Staat BRD ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse – in dem Fall, weil die Staatsform kapitalistisch ist, ist die herrschende Klasse "das Kapital" bzw. deren Inhaber. Alles andere, alles was danach kommt ist, schönfärberei – ist Zuckerglasur um die bittere Pille die es täglich zu schlucken gilt.
      Manchmal frage ich mich wirklich, warum schreiben kluge Menschen ihre Gedanken nieder, erklären, zeigen auf – wenn niemand es liest, geschweige denn begreift?
      Die Leute die hier bei Ken FM die Beiträge lesen, darüber diskutieren, sich streiten, versuchen zu einigen, einen Konsenz zu finden sind doch in der absoluten Minderheit – die meisten Menschen in der BRD (und anders wo) wollen einfach nur ihre Ruhe haben und wenn man einen Mundschutz tragen muss, um einkaufen zu gehen, mein Gott ,dann tragen sie eben einen Mundschutz und wenn sie mit niemanden mehr sich treffen dürfen, auch nciht schlimm, es gibt doch internet, NetFlix, Amazon… da kann ich doch Filmchen streamen und die ganzen Künstler machen doch jetzt so schön Filmchen von zu Hause… das geht schon… keine Panik, das Merkel und Co wissen was sie tun, die sind doch so gut zu uns, die wollen nix Böses…(Sarkasmus aus – Wut an!)

    • Wann wird Art 20 Abs 4 GG virulent? Ich denke, dass die Eltern des Grundgesetzes das ganz bewusst nicht näher ausgeführt haben!

      Hinter dem Grundgesetz steht doch die Idee, dass sich der Souverän eine Verfassung gibt und erst vermittels dieser die Staatsgewalten aus der Taufe hebt. Die Staatsgewalten verdanken ihre Existenz und all ihre Legitimation dem schöpferischen Akt des Souverän, den dieser vermittels der Verfassung ausgeführt hat. Der Souverän hat sich eine verfasste Ordnung gegeben, weil er unter unsäglichem Leid gelernt hatte, dass derjenige, der die Macht hat, diese nie selbst ausüben darf. Der Souverän und nur der Souverän hat die Macht und delegiert deren Ausübung an die Staatsgewalten. Er hat ihnen mit der Verfassung aber sogleich schwere Ketten angelegt, damit sie nicht Amok laufen und die Macht an sich reißen.

      Wenn man den Artikel 20 Abs 4 vor diesem Hintergrund betrachtet, hätte es absolut keinen Sinn gemacht, dort näher zu beschreiben, wie die Virulenz dieses Artikels festzustellen wäre. Solange er nicht virulent ist, ermächtigt er zu nichts. Wenn er aber erst einmal virulent ist, wird die Amok gelaufene Staatsgewalt ihren Bürgern sicher keinen Persilschein ausstellen und offiziell feststellen, dass die Virulenz nun gegeben ist.

      Wir können also nicht im Ernst erwarten, dass uns eine der Staatsgewalten sozusagen offiziell bestätigt, dass die Virulenz gegeben ist! Ich für meinen Teil, halte die Virulenz für gegeben, weil die Staatsgewalten gerade weite Teil der Artikel mit »Ewigkeitsgarantie« außer Kraft gesetzt haben und dem Souverän obendrein auch noch jede Möglichkeit genommen haben, gegen diese Machtergreifung zu protestieren. Damit ist für mich die Schwelle zu einem totalitären Staat überschritten.

      Wann und wie wird Art 20 Abs 4 GG wirksam? Ich denke, dass die Eltern des Grundgesetzes auch das ganz bewusst nicht näher ausgeführt haben! Das ist nämlich der beschriebenen inneren Logik geschuldet.

      Der Souverän hat doch jederzeit die Möglichkeit, die Staatsgewalten abzuberufen, indem er sich eine neue Verfassung gibt. Hierzu bedarf es lediglich einer Verfassungsgebenden Versammlung. Da muss der Souverän auch nicht bis zur Aufhebung der Notstandsgesetze oder gar bis zur nächsten Wahl warten – zumal dort gar keine neue Verfassung, sondern nur verschiedene Geschmacksrichtungen der großen vereinheitlichten Wertepartei zur Wahl stehen werden.

      Das »Wie« ist damit geklärt. Das »Wann« hat der Souverän und nur der Souverän in der Hand. An dem Tag, an dem sich die Mehrheit der Deutschen erhebt, ist der Spuk vorüber. Solange das nicht passiert, bestimmen die Amok gelaufenen Staatsgewalten, wo es lang geht. So einfach ist das. Deutschland musste 1945 auch sehr tief fallen und erhielt dann sogar noch Hilfe von außen. Die werden wir dieses Mal nicht bekommen, eher im Gegenteil.

      Auf die Regierung, die Parteien, das Bundesverfassungsgericht, die Medien, auf die Borniertheit der Leute oder was sonst noch zu schimpfen, halte ich für infantil und eine billige Selbsttäuschung, um vor sich selbst sein eigenes Nichthandeln zu rechtfertigen.

    • Tja, Germane, die „absolute Minderheit“ und „die meisten Menschen in der BRD“.

      Demo gegen Ramstein letztes Jahr: 5000 Teilnehmer
      Demo gestern in München: 15 Teilnehmer, einer auf 100.000 Einwohner.
      Demo gestern in Berlin: wie viele waren es doch gleich?

      Was mühen wir uns eigentlich mit unserer dauernden Denkerei? Und für wen? Etwa doch nur für uns paar? Hoffen wir dabei vielleicht insgeheim, dass die vielen anderen uns trotzdem noch in unserer Welt leben lassen, auch dann, wenn es nicht die ihre ist und sie sich ganz woanders hin entwickeln?

      Sind alte Weisheiten immer gültig oder müssen auch sie neuen Erkenntnissen angepasst werden?
      Muss z. B. „Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ nach hundert Jahren runderneuert werden in „Die Freiheit ist immer die Freiheit der wenigen Denkenden“, um diesen ihr ungestörtes intellektuelles Refugium weiterhin zu sichern, wo sie in elitärer Freiheit zweckfrei vor sich hin denken können?

      „Die wenigen Denkenden“? Was ist das für eine ungeheure Anmaßung gegenüber all den anderen, dass die angeblich nicht denken? Mit welchem Recht erwarten wir von anderen überhaupt, dass sie denken, geschweige denn, was? Und zeugt nicht auch dieser letzte Satz schon wieder von maßloser Arroganz?

      Müssen wir es nicht irgendwann irgendwie einfach als ein Faktum zur Kenntnis nehmen, dass sehr vielen anderen schlicht egal ist, was wir uns da alles zusammendenken? Und welche Schlüsse ziehen wir dann daraus? Dass wir uns endlich auch auf die Seite derer schlagen, die die vielen anderen in Schach halten, auf die Seite der Mächtigen, weil diese uns wenigstens schätzen (wenn wir ihnen mit unserer Denkerei nützlich sind)?

  6. Beim rbb heißt es "Die Berliner Polizei hat am Samstag am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte eine unangemeldete Demonstration aufgelöst."

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/demonstration-aufgeloest-nicht-genehmigt-berlin.html

    Die Betonung aus meiner Sicht unangemeldet.

    • …Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

      Da ist halt viel Spielraum angelegt. Umfasst am Ende alles und nichts.
      Dieser Widerstand soll sich gegen jeden richten, der…aber wer ist dieser jeder?

      Und wer herrscht über das Grundgesetz? Wer entscheidet, wann Widerstand legitim ist?

      Ist doch ein sinnloser Bezugsrahmen, wenn man sich auf so einen Satz beruft.

      Wenn die Demo nicht angemeldet war, dann kriegt man einen Platzverweis und fertig. Wie sonst auch.

  7. Gestern um 15 Uhr in München vor dem Universitätshauptgebäude: Am Ende waren wir 15 von 1.5 Mio. Münchnern. Als wir eine Gruppe von 8 Personen gebildet hatten und uns in gebührendem Abstand voneinander über die Coronakrise und die Einschränkungen des Grundgesetzes unterhalten haben, kam die Polizei (oder Ordnungsamt) und bat uns freundlich aber bestimmt die Versammlung aufzulösen und uns zu zerstreuen. Eine Mitdemonstrantin frage noch, wieso denn im hundert Meter entfernten Englischen Garten oder an der nicht viel weiter entfernten Isar Menschen in dem gleichen Abstand voneinander sitzend oder liegend toleriert würden. Sie bekam aber keine andere Antwort, als das wäre halt nun das neue Gesetz. Der Verweis auf Art 8 GG brachte natürlich auch nichts. Wir sind dann noch zu zweit durch den Englischen Garten gezogen und haben den Leuten ein Exemplar des Grundgesetzes angeboten, das wollte aber partout niemand haben.

    Also ein paar mehr als einer von 100.000 müssen es schon werden, bevor sich etwas bewegt. Ich denke, dass auch das BVerfG am Ende darauf schauen wird, wie die Stimmung in der Bevölkerung ist. Wenn 99.999% den Staatsstreich gut finden oder es ihnen egal ist, dann ist das auch eine Entscheidung des Souverän, an der das BVerfG nicht vorbei kann. Wieso sollte es sich in dieser Lage mit den anderen Staatsgewalten anlegen? Mit nichts als dem Grundgesetz, den Idealen der Aufklärung und den Lehren der Geschichte im Rücken? Da wird den Richtern beim BVerfG immer wieder ein »Formfehler« einfallen, um Eingaben zurückzuweisen. Da wird ihnen auch kein Zweifel kommen, dass ein Herr Drosten und ein Herr Wieler für den anerkannten Stand von Wissenschaft und Forschung sprechen und alles andere von der Politik nicht zu verantworten wäre.

    Tja. So sieht es aus. Die Gruppe will weitere Demonstrationen organisieren. Wenn sich bei der Beteiligung aber kein steiles exponentielles Wachstum einstellt, wird das nichts oder kommt zu spät, was am Ende auf das gleich heraus laufen wird.

    • Ein Zehntel der Berliner Quote, Dresden hatte die halbe Quote Berlins. Nach Ostern kommen die seit längerem vorgesehenen Antikörpertests und man wird offiziell feststellen, was man jetzt schon weiß – das Virus ist bereits in der Bevölkerung verbreitet.
      Wir waren mal draußen und haben mit neuen Menschen gesprochen..

      Ob ein Nachdenken über die Fragilität der Gesellschaft hängen bleibt und die entstandenen Kosten offengelegt und begründet werden müssen…

    • meine Erfahrung im Vorort von München war offenkundig deutlich positiver! Unsere Demo am Ostersamstag wurde auch abgelehnt daraufhin haben wir uns Shirts beschriftet, Handzettel gemacht und sind zu zweit ca. 2Std. dort am "Demoplatz" umhergegangen. Wir hatten in dieser Zeit diverse gute Gespräche: " super dass ihr das macht,…… Mein Mann wollte auch schon,……….. sehe ich ähnlich……….., es gab keine einzige negativen Reaktion allenfalls ca. 50-70% zurückhalten bis neutrale Leute. Erwartet ihr ernsthaft dass beim ersten mal schon "der Grundgesetz-Punk" abgeht?? Wir melden jedenfalls erneut unsere Demo an und haben den Tipp bekommen, dass auch in München schon eine, nach Widerspruch, genehmigt wurde. Gerne können wir uns auch in Muc zusammen tun!! Vielleicht kann KenFM hier helfen bzw. hier auch gerne meine mail: weltinfrieden@gmx.de. bis nächsten Samstag!!

  8. Was ich richtig bemerkenswert und … klasse finde :
    Ist der Mordsverkehr im Hintergrund.
    Viele Fussgànger und viele Menschen auf Fahrrädern.
    Klasse.
    Und dann, nur dann und wann eine Blechkiste.
    Und wie ruhig… und das in Berlin Mitte ..

    • Festgenommen glaube ich nicht wirklich, ging wohl eher um Personalien etc. und ist anscheinend ja auch schon wieder frei.
      Und war ja zu erwarten dass die Demo wieder aufgelöst wird.
      Wäre schön wenn es nächste Woche vielleicht ja paar mehr sind und irgendwann wirklich es auch in den Staatsmedien gezeigt wird.

  9. Vielen Dank zunächst an Ken Jebsen und Team für die tolle Arbeit hier auf dem Kanal insbesondere jetzt in dieser krassen Zeit.
    Ich war heute wie auch letzte Woche anwesend bei dem Protest am Rosa Luxemburg Platz. Schön zu sehen, das es stetig mehr Teilnehmer werden. Ich hoffe, nächsten Sonnabend werden es 5000 oder mehr.
    Vielen Dank an die unermüdliche Präsenz von Ken Jebsen, Ulli Gellermann, Anselm Lenz und vielen anderen, die in diesen Zeiten gewissermaßen zu Leitfiguren werden.
    Eines ist mir aufgefallen und daraus möchte ich eine Bitte an die Organisatoren und die darüber Berichtenden formulieren.
    Die Organisatoren haben in ihrem Aufruf gebeten, das ganze als einen Spaziergang durchzuführen. Ich sehe aber dagegen die meisten Teilnehmer herumstehen und gewissermaßen darauf warten, das irgendwas passiert.
    Ich finde die Idee des Spaziergangs jedoch wichtig und richtig. Stellt Euch einen Zug von 5 oder 10 tausend Menschen vor, der permanent um den Platz herum läuft. Dabei lassen sich ebenso Schilder zeigen oder Parolen rufen. Die Polizei hätte jedoch viel weniger die Rechtfertigung, sich einzelne Leute zu greifen oder überhaupt etwas zu unternehmen. Sie könnten nur bestimmte Bereiche absperren, dann geht man eben woanders lang. Ausweichen statt in den Weg stellen und nicht konfrontativ handeln. Gewisse Teile der Polizeikräfte haben sicher selbst Zweifel an dem, was sie da tun sollen. Wenn man ihnen wenig Angriffsfläche bietet, werden sie es wahrscheinlich geschehen lassen. Mein Eindruck ist, das die Polizei jedenfalls sehr zurückhaltend ist.
    Ich würde mir jedenfalls wünschen, das die Idee und Strategie des Spaziergangs als Protest stärker kommuniziert wird auf den Kanälen, die darüber berichten.
    Immer weiter,
    Kpt

  10. Das Grundgesetz muss gelten. Allerdings sollte es für Teilnehmer einer Demo oder wie auch immer dann 14 Tage Quarantäne geben. Also wirklich, Keinen Fuß vor die Tür, wer danach keinen Virus hat darf wieder raus. Könnte man ja so einfordern, ein Kompromiss zwischen den Problemen und dem Grundgesetz. Das ist sicher kein Testlauf, aber es ist auch nicht Notwendigerweise eine Absichtlicher Übergang in einen noch viel schlechteren Überwachungsstaat. Die Probleme mit Google, Wikipedia, Youtube, Facebook und Co gibt es ja schon lange. So wie den Ärzten geht es ja vielen schon lange, wer die Flüchtlingskrise kritisiert hat wurde genauso behandelt. Also das geht schon seit 5 Jahren so. Grundgesetz verteilen ist super. Das Grundgesetz sollte aber für alle gelten, zB auch für die AfD. Die dürfen sich ja schon lange nicht mehr versammeln, da werden alle Räume gekündigt, usw. Also vielleicht fangen nun mal gewisse Herren so langsam an zu begreifen wie sie sich die letzten 5 Jahre verhalten haben. Als Lösung muss Europa unbedingt eigene IT Infrastrukturen aufbauen und sich von den US Riesen trennen und sich auch von der CIA trennen. Denn von da gehen diese ganzen Zensurmaßnahmen aus.

  11. An der heutigen Hygienedemo gegen die Diktatur der internationalen Finanzeliten (F.E.D….) wollte ich teilnehmen. Aber das wurde mir vor der Polizei verboten. Hammerhart. Mit einem Fakevirus zur Diktatur, ich glaub ich spinne. Danke für eure unermüdliche Arbeit für Recht und Wahrheit!

    Ein ganz lesenswerter Bericht von dem Journalisten Martin Lejeune über die unverhältnismässige Repression gegen Demokraten: http://www.martinlejeune.de/eins-zwei-drei-noch-ist-nichts-vorbei/

  12. Das ist genau der Punkt… angeblich 95% Zustimmung – wo sind diese Leute?
    In meinem Freundeskreis sind die meisten wie "wtf, haben die einen an der Waffel?!".

    Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

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