KenFM am Set: Demo Berlin 29.08.2020 (Teil 4, Stimmen der Demo-Teilnehmer)

Im letzten Teil der vierteiligen KenFM-Reportage zur Querdenken-Demonstration am 29.08.2020 fragten wir die Teilnehmer nach ihren persönlichen Sorgen und Wünschen und wollten wissen, wie sie die Maskenpflicht im Alltag empfinden.

Bis in den späten Nachmittag lauschten die Demonstranten auf der komplett gefüllten Straße des 17. Juni den Rednern auf der Hauptbühne und zeigten ihre Unzufriedenheit mit der Regierung und den Corona-Maßnahmen auf vielen bunten Plakaten. Auch die Teilnehmer des Demo-Zugs, der bekanntlich in der Friedrichstraße schon nach 0 Metern „gestoppt“ wurde, gesellten sich nun zur Hauptkundgebung.

Trotz Frustration über die rechtswidrige Blockade der Polizei blieb die Stimmung friedlich, heiter und freundschaftlich.

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19 Kommentare zu: “KenFM am Set: Demo Berlin 29.08.2020 (Teil 4, Stimmen der Demo-Teilnehmer)

  1. Schöner Beitrag. Leider macht KenFM seine Videos jetzt undownloadbar um sie als Vid wo anders zu teilen. Da war mir das mit Youtube lieber. Wenn man keine Verbreitung möchte sollte man auf Veröffentlichung einfach verzichten. Nicht überall kann oder will man die ganze Seite mit schleppen nur um ein Video weiter zu geben 😖

    • Vive le Canada! Lang Lebe Canada. Wie man hört, gibt es dort vielleicht noch mehr zu tun, als bei uns. Mir fallen gerade die Rechte der Indigenen ein oder die Teersande und Pipelines usw. Also viel Erfolg. Trudeau hat sich ja längst als eine Art kanadische Merkel-Version entpuppt. Schickt ihn nach Hause! 🙂

  2. In der aktuellen Covid-19 Kriese herrschen für das kapitalistische Überwachungs und Kontrollsystem paradiesische Zustände. Nichts gegen einen vernünftigen Umgang innerhalb der Pandemie, Masken da wo erforderlich usw. Jedoch geht es primär nicht um den Schutz der Bevölkerung in den einzelnen Ländern, sondern um massiven Zuwachs an Macht und Kontrolle über das Individuum, welche von den neoliberalen kapitalistischen Eliten forciert wird. Man kann in dieser Situation allgemeine Rechte beschränken, temporär oder dauerhaft. Man kann an der Preisschraube drehen um Gewinne zu maximieren. Man kann Arme, Alte und Kranke noch besser stigmatisieren als vorher, schlicht und ergreifend weil es jetzt nicht mehr so auffällt und alle Menschen mit Besitzstandswahrung im egoistischen Schutzgarten beschäftigt sind. Diese Ansätze geben jeden Grund zur Sorge, Demokratie war gestern, allgemeine Bevormundung in massivster staatlicher Form kann und wird auf die Menschen hinzukommen, wenn sie nicht permanent ihre Rechte einfordern und das hat wahrlich nichts mit kruden Verschwörungstheorien zu tun, sondern sollte das Grundanliegen eines jeden Demokraten sein. Menschlichkeit ist im zerstörerischen globalen Kapitalismus keine Selbstverständlichkeit, um diese zu bewahren, müssen die politischen Eliten in ihre Schranken verwiesen werden. Notfalls mit friedlichen aber nachhaltigen Protesten welche so lange nicht abebben, bis Grundrechte wiederhergestellt sind…

  3. Super tolles Video: Luftaufnahmen von der Demo am Samstag!

    Es ist überwältigend diese Menschenmenge zu sehen.
    Ich habe mir das Video gleich fünf Mal hintereinander angeschaut.

    Es hatte soooo gut getan dort gewesen zu sein und sich auf der Kundgebung wieder als Mensch unter Menschen zu fühlen ohne Coronaschleier in der Birne

    https://www.youtube.com/watch?v=rZG63U0jOM0&feature=emb_logo

    Bite, Bitte teilen was das Zeug hält

    Bleiben wir stark!

    🙂

  4. He hier mal was Skandalöses ..auch wenn das Video nicht sehr Professionell ist .. so wirft es wie gewohnt die richtigen fragen auf:

    https://www.youtube.com/watch?v=XCtCFvrzHg4&feature=youtu.be

    Hier nochmal die Bestätigung der BPK zum Einsatz von V-Leuten:

    https://www.youtube.com/watch?v=LhVpa3iqvos

    Auch die niedergedrückte Aussage von Michael Ballweg (bei 7:30) in diesem Interview ist interessant:

    https://www.ardmediathek.de/rbb/video/wir-muessen-reden/corona-demos-wieviel-radikalitaet-muss-die-demokratie-aushalten/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvd2lyLW11ZXNzZW4tcmVkZW4vMjAyMC0wOS0wMVQyMDoxNTowMF9kMDIxMDEwNy1mYjRiLTQ0YjItYjQ3MC1jNDk0OWM5YWJhMzcvY29yb25hLWRlbW9zLXdpZXZpZWwtcmFkaWthbGl0YWV0LW11c3MtZGllLWRlbW9rcmF0aWUtYXVzaGFsdGVu/

    Hier muss doch Nachgehakt werden .. zumindest mal hingeschaut werden … was ist da dran?

  5. Die Rede von Kennedy war dermaßen gut, die kann man sich gar nicht oft genug anhören, bis man sich jedes Wort gemerkt hat! Da war jedes Wort wichtig.
    Kennegy's speech was so brilliant one can't hear it often enough until one can remember every word. It was important through und through.
    Dann der Mann aus Freiburg – sehr genaue Darstellung. Wie man sieht, es gibt überall immer mehr nachdenkende, quer denkende Menschen. Die Frau, die das Leid der Kinder darstellt und gleich sieht, was hier abgeht. Und so geht es weiter. Lauter tolle Menschen, die DENKEN. Wer hätte geahnt, dass es so viele gibt und nicht nur "schweigende Lämmer".
    Es gibt viel zu tun!
    Vielleicht sehen wir uns alle am Bodensee? Ist ja auch eine schöne Gegend 🙂

  6. ich bin in den westlichen Bundesländern aufgewachsen. Im Schatten des Elbsandsteingebirges lag Dresden im Tal der Ahnungslosen – weil die damals kein Westfernsehen schauen konnten. Heute ist das vereinigte Deutschland insgesamt ein einziges Tal der Ahnungslosen, wenn man sich ausschließlich bei ZDF und ARD informiert. In der DDR gab es die Hymne von Louis Fürnberg auf die SED : das Lied der Partei. (die Partei, die Partei die hat immer recht ….) Heute nehmen mit vergleichbaren Dogmatismus Parteien und Rundfunkanstalten des "freien Westens" für sich in Anspruch, dass sie immer recht haben. Sie sollen die selbsternannten Fakten-Checker sein. Man hat den Bock zum Gärtner gemacht. Es ist bizarr. Der Beitrag von KenFM ist sehr gut geschnitten und gemacht: schöne Bilder, Interviews in ruhigem und sachlichem Ton, gute Auswahl einzelner witziger Plakate und Kostüme von Demo-Teilnehmern und nicht zuletzt auch das Einfangen der Atmosphäre an diesem besonderen Tag, an dem sogar die Nationalhymne gemeinsam in der Menge zu singen nichts aufgesettzes oder peinliches hatte.. Wird das amtierende Regime das langfristig in Staatsämtern überleben können?

  7. Zu den Kindern. Ich gehöre zu der Generation Menschen, dessen Elterngeneration, Kinder waren als die alliierten Deutsche Städte bombardierten. Diese Generation hat ein Trauma durchlebt, das nie aufgearbeitet wurde und bei vielen zu Störungen führte (Alkoholismus, Angststörungen ect.). Diese Störungen wurden auch an die Folgegeneration weitergegeben. Heute ist man dabei eine weitere Generation, durch Maskenpflicht und Schulderzeugung (du bist verantwortlich das Oma/Opa stirbt), zu generieren, die durch solche Traumata ein Leben lang leiden wird.

  8. Ich war auch in der DDR (im Widerstand) und bei mir läuteten auch im März sofort alle Alarmglocken. Leider bei vielen meiner ehemaligen DDR-Freunde nicht, aber das waren damals auch welche, die nicht den Mund aufmachten.

    • Dort hat man auch sehr schön gesungen:

      "Und weil der Mensch ein Mensch ist
      Drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern
      Er will unter sich keinen Sklaven seh'n
      Und über sich keinen Herrn."

      Das Dumme: Die Obrigkeiten (!) im Ostblock haben davon nichts verstanden – es hätten auch Signale von Aliens von einem anderen Stern sein können. Allerdings versteht das keine Obrigkeit weltweit. Frage: Sollte man es "denen" nicht beibringen? DDR hin, DDR her…

    • PS: Das könnte uns auch alle einen. Ich kenne niemanden, der den Stiefel im Genick haben will und keinen, der meint, er müsse Andere versklaven. Wer das denkt, ist wohl schon psychisch nicht ganz in Ordnung. Da sind nicht nur Linke einverstanden und welche aus der Mitte, sogar die Rechten, von ein paar Durchgedrehten abgesehen, möchten das nicht.
      Wie ging der Ruf in Berlin? "FRIEDEN!" … "FREIHEIT!". Und wenn wir dann die Freiheit erreicht haben, dann muss, meine ich, FRIEDEN ganz groß aufs Tapet. Denn daran hapert es in dieser Welt ganz enorm.
      (Anmerkung: Natürlich gehört zum Frieden auch: Beendigung des Krieges gegen das Leben! Alles Leben. Umwelt ist nichts, das man einfach um des Profites willen ruiniert. Aber das wäre ein längeres und komplexes Thema, bei dem auch schon die Formen der offiziellen Täuschung alles überwuchern).

    • Bitte entschuldigt, aber ich muss noch etwas ergänzen. Das von mir erwähnte Lied hieß "Einheitsfrontlied" wozu man sich damals eine Masse in Reih und Glied marschierende Roboter vorstellte. Da sind wir natürlich längst weiter. Ja, wir müssen uns auch mal einigen und gemeinsam einen Weg zu einem Ziel gehen. ABER gleichzeitig bleiben wir alle Individuen, diskutieren untereinander unterschiedliche Einsichten, sind tolerant und gesprächsbereit. Vergessen – wie immer wieder in Berlin betont wurde – die Liebe nicht. Das, was in Berlin zu sehen war, ist eine ganz neue, nämlich LEBENDIGE "Einheitfront". Kein Platz für Roboter! Denn genau das ist es, was wir nicht werden wollen.
      Der Satz gefällt mir, weshalb ich den nochmal wiederhole: "Kein Platz für Roboter!" 🙂

    • Einheits-Front klingt schon sehr martialisch. Man hatte ja den einen Krieg gerade hinter sich und den anderen gerade vor sich. Der Text stammt unverkennbar von Bertholt Brecht.
      Hier fehlt definitiv der venusische Aspekt. Ein Kind von Mars und Venus heißt Amor und der zielt bekanntlich nie auf den Bereich zwischen den Beinen sondern immer auf das Herz. Könnte uns das etwas lehren?

    • An Nevyn. Völlig richtig. Begriff aus tiefer Vergangenheit, falsch und überholt. Deshalb zitierte ich auch vor allem die 4 relevanten Zeilen. Das, was wir heute meinen, haben wir gerade in Berlin gesehen. Und das war – auch wenn das als "zu weich" von Manchen kritisiert wird – ein Fest der Liebe (Könnte man auch altmodisch als Solidarität bezeichnen) und keine martialische Front. Solche eine "Martialische Front" mag zu der Polizei gehören, die da zu beobachten war – zu uns nicht. Eine martialische Front führt immer automatisch zu dem, was man ja gerade ablehnt.

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