KenFM am Set: Eugen Drewermann appelliert an das Gewissen der Deutschen

Eugen Drewermann ist das Gewissen der Republik.

Scharf im Verstand und in der Analyse. Ein Mahner in Zeiten, in denen Krieg als Mittel der Politik und zur Durchsetzung persönlicher Egoismen längst wieder Alltag geworden ist.

Der Theologe Drewermann sprach 2017 in Ramstein zu den Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die US-Airbase als das zu benennen, was sie ist. Eine Mordzentrale auf deutschem Boden. Über Ramstein in Deutschland wird das Völkerrecht gebrochen, auch wenn sich die Regierung Merkel dazu dumm stellt.

Wir, die Bürger, müssen den Mächtigen in den Arm fallen, wenn sie vor unserer Haustür, und damit mit unserer Duldung, Massenmord via Drohnen organisieren und täglich betreiben.

Zudem lagern auch im wiedervereinigten Deutschland immer noch jede Menge Atomwaffen aus US-Produktion, die aktuell mit enormen finanziellen Mitteln „modernisiert“ werden sollen, um mit ihnen im Falle einer militärischen Auseinandersetzung noch effizienter ganze Städte vernichten zu können.

Die Rüstungsspirale dreht sich immer schneller und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auf einer der vielen Seiten ein General überreagiert und den nuklearen Holocaust beginnt.

Auch die Bundeswehr ist längst wieder Teil dieses Vernichtungsspiels. Als Teil der NATO hat man sie mit „nuklearer Teilhabe“ geködert.

Wenn Washington es befielt, dürfen deutsche Bomberpiloten eine Atombombe auf eine russische Großstadt abwerfen.

Hat diese Spezies überhaupt aus Hiroshima und Nagasaki gelernt? Wenn ja, muss die Antwort auf Krieg immer NEIN lauten.

Sag NEIN zum Krieg, egal mit welcher Begründung man ihn dir übermorgen als alternativlos verkauft. Was wir im Moment erleben, ist die Vorbereitung eines großen Angriffskrieges durch die NATO gegen die neuen Konkurrenten, Russland und China.

Obwohl auch sie kapitalistische Gesellschaften sind, gelten sie als Systemfeind. Das lässt erkennen, dass der Kapitalismus selber den Krieg in sich trägt, wie die Wolke den Regen.

Mit Eugen Drewermann spricht wie ein Mönch zu uns. Ein Mönch, dem es nicht um Ruhm und Ehre in unsere Gegenwart geht. Er appelliert an unser aller Gewissen, uns endlich als Bürger in diese selbstmörderische Rüstungspolitik einzumischen. Unsere Art zu leben, ist ohne Krieg nicht zu haben, nur dass die Zeiten vorbei sind, in denen nur ein Land über Kernwaffen verfügte. Entweder wir kooperieren als Spezies oder wir gehen als Spezies unter.

Die Stunde der Bewährung schlägt jetzt. Hier. Heute. Sag NEIN zum Krieg, aber steh auch für einen friedlichen Wandel auf.

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57 Kommentare zu: “KenFM am Set: Eugen Drewermann appelliert an das Gewissen der Deutschen

  1. „Sag NEIN zum Krieg, egal mit welcher Begründung man ihn dir übermorgen als alternativlos verkauft. Was wir im Moment erleben, ist die Vorbereitung eines großen Angriffskrieges durch die NATO gegen die neuen Konkurrenten, Russland und China.“

    1) Ein Krieg gegen Nordkorea wird ggf. alternativlos. Wenn es auch nur ein einiziges Opfer eines nordkoreanischen Raketeneinschlags geben sollte, ist der Krieg durch die Schuld der nordkoreanischen Regierung da – und alternativlos.
    Die USA können und dürfen nicht zusehen, wenn wahnsinnige Militärdiktaturen unschuldige Leute mit Atombomben ermordern.

    2) Sollte dieser Fall einer einseitigen Eskalation durch Nordkorea gegeben sein, wäre es sehr viel besser, jetzt gleich gegen Nordkorea zu intervenieren, bevor die ihre Atombomben wirklich startklar haben (ich gehe davon aus, dass das noch nicht der Fall ist). Die Leute ausserhalb Nordkoreas, die dafür verantwortlich sind, dass Nordkorea Atombomben erhalten hat, sollten meines Erachtens mit wirklich angemessenen Strafen ‚bedacht‘ werden (bis hin zu lebenslang, wenn es z.B. US-Bürger sein sollten – das ist Hochverrat an den Mit-Bürgern, nicht nur an der Regierung).

    3) Man braucht generell die Option des Krieges gegen wahnsinnige Diktaturen als letztes Mittel. Ansonsten hätten Nazis und andere Diktatoren wie in Nordkorea freie Fahrt. Deutschland wurde nur durch die Kriegs-Intervention der USA von der Nazidiktatur befreit. Als Deutscher müsste man daher wirklich wissen, dass es manchmnal ohne Krieg wohl nicht geht.
    Kriege wie der von Russland gegen die Ukraine oder der von den Saudis (und den USA) gegen Jemen gehören aber in der Tat abgeschafft und gestoppt. Und Kriege zwischen Völkern gehören für immer in den Mülleimer der Geschichte.

    • Ach so, noch als PS:

      Ein Krieg gegen Russland oder China ist antürlich nicht geplant. Nicht einmal gegen die Iran ist Krieg geplant.
      Mit dem Iran gab es diesen ‚Iran nuclear deal‘, der – anders als diese Medienbezeichnung suggeriert – den Iran völlig sanktionslos gestellt hat und eine Art völligen Frieden der ESTABLISHMENTS auf beiden Seiten eingeleitet hat. Gleichzeitig werden Bürger, die nicht zum Establishment gehören, SEITDEM schikaniert (auch Deutsche, die in den Iran reisen und dadurch ihre Visafreiheit für die USA einbüßen!). Das ist pure Establishmentpolitik der US-Regierungen Obama und Trump, der ‚Muslim Ban‘ Trumps (in Wirklichkeit ein ‚Ban‘ gegen Angehörige gewisser Nationen, darunter Iran) hat diese Art der Establishmenatdiktatur noch massiv verschärft.

  2. Das ist nicht so einfach – leider. Deutschland ist einer der engsten WIRKLICHEN Verbündeten der USA weltweit und ist da in einem illustren Club mit Großbritannien und Saudi-Arabien. Aufgrund der Geschichte und auch aufgrund der Verpflichtung der deutschen Politiker gegenüber den deutschen Bürgern kann die deutsche Regierung auf keinen Fall die Beziehung mit den USA aufs Spiel setzen. Ohne die USA wäre Deutschland vielleicht HEUTE NOCH eine Nazidiktatur. Übertrieben? Glaube ich nicht – man kann ja aktuell am Beispiel Nordkorea sehen, was passieren kann, wenn man Diktatur nicht entschlossen genug bekämpft. Die USA müssen MEHR Verantwortung wahrnehmen, sie sind NICHT der Feind. Und zur Verantwortung gehören natürlich Transparenz (ich wäre z.B. dafür, die CIA schlicht abzuschaffen, aber ein Politiker, der das wirklich in den USA angehen würde, hätte einige Feinde..) und natürlich die Abwesenheit von Mordanschlägen.

  3. Herr Drewermann,Sie haben natürlich recht,mit dem, was Sie sagen-aber all ihre Ausführungen ändern an der Sache nichts und die Nato oder die Rüstungsindustrie wird sich davon nicht beeindruckt zeigen,weil die Gründe nicht benannt werden von Ihnen,welche es erst ermöglichen,dass die Nato so handelt,wie sie handelt.

    Man kann den Militäretat kritisieren und natürlich auch die verschiedenen Militäreinsätze-wenn man den Grund nicht benennt,warum das möglich ist,dann dient das ganze Gerede nur dazu ,sich etwas besser zu fühlen,aber diese Dinge bringen uns kein Stück voran.

    Wissen Sie wirklich nicht,dass wir außer mit Russland ansonsten keinen Friedensvertrag mit den anderen Beteiligten des Krieges haben !?

    • Ganz bestimmt weiß Eugen Drewermann das. Wenn man natürlich auf das gesamte Betrugs-System der US-Amerikanischen Imerialpolitik widerspruchslos und gewissenlos devot eingeht, dann gibt es keine Möglichkeit innerhalb dessen dagegen aufzubegehren. Ich schrieb weiter unten schon, dass schon allein die Akzeptanz der 9/11-Lüge, bzw. die ausbleibende Forderung der Europäischen Staaten nach Antworten der US-Regierung auf die ungeklärten Fragen diesbezüglich uns in Europa, wenn nicht in der ganzen Welt, in dieser zwangsdevoten Haltung hält. So etwas darf die Welt sich gar nicht gefallen lassen, dass mit so einem Riesenbetrugsmanöver Weltpolitik betrieben wird. Damit haben diese Verbrecher dann doppelt und dreifach davon profitiert. Mit dieser Lüge ist alles gekippt und wird auch nicht geheilt werden können, so lange sie nicht in aller Öffentlichkeit aufgeklärt wird!
      Deshalb finde ich es auch gut und richtig von Ken Jebsen, dass er immer wieder hartnäckig darauf hinweist und hinweisen lässt. Sehr schade nur, dass er sein Herz nur auf unsere Art begrenzt offen hält und das große Leid der Tiere nicht für diskutierenswert hält. Hier irrt er m.E. auch im eigenen Interesse.

  4. @vegan4life
    Was ist daran vorschnell, wenn ich mich dagegen wehre, daß der Autor des Artikel irgendeine Person, (die ich und viele meiner Bekannten nicht mal kennen) zum Gewissen der Republik erklärt? Es ist mir völlig gleichgültig, wen der Autor zum Gewissen erklärt. Das ist Unsinn und weder schnell noch langsam und hat auch nichts mit Respekt zu tun.

    Ich schrieb, daß ich nichts Gutes erwarte. Ich habe danach den o.a. Text gelesen (nicht angehört) und habe mir inzwischen einen kurzen Überblick über Drewermann in Wikipedia verschafft. Mein Resumee:

    Die Positionen die in dem o.a. Text beschrieben werden, teile ich. Habe ich jetzt auch Ihren tiefsten Respekt? Wohl kaum, will ich auch nicht. Ich begrüße jeden Mitmenschen, der diese Positionen teilt, jeden Teilnehmer an der Demo in Ramstein, das ist aber doch kein Grund für tiefsten Respekt!

    Der Mann hat Theologie studiert und braucht dann bis zur Rente, bevor er aus der Kirche austritt. Das nötigt mir überhaupt keinen Respekt ab. Die letzte Statistik zeigt, daß 40% der Deutschen keiner Kirche mehr angehören, davon haben die wenigsten Theologie studiert und bis zur Rente gewartet. An seinen theologischen Positionen hätte ich eine Menge zu kritisieren, aber das führt hier zu weit.

    Angemerkt sei hier nur: „…dass man nur dann zu einer gesunden religiösen Auffassung gelangen kann, wenn man alle Religionen, alle Kulturen und alle Kunst, Philosophie und Wissenschaft miteinbezieht, also die unendliche Allgegenwart Gottes zu allen Zeiten und in allen Kulturen wirksam ist und deshalb überall wichtige Aspekte zum Verständnis Gottes zu finden sind.“ (Zitat aus Wikipedia)

    Falls also Wikipedia den Herrn Drewermann richtig interpretiert, dann führt die Einbeziehung der Wissenschaft zum Verständnis Gottes. Wie das? Wo benötigt denn die Wissenschaft für ihre Modelle Gott? Wissenschaft und Gott schließen einander aus. Man kann zwar gute Wissenschaft betreiben und trotzdem an irgendein höheres Wesen glauben (ich halte es da eher mit dem fliegenden Spaghetti-Monster). Aber die Einführung von Gott als Hypothese in der Wissenschaft ist eine Killerthese. Null Respekt für einen Normalo, Negativrespekt für einen Professor!

    Zurück zum Thema Gewissen der Republik: Gefährlich erscheinen mir Leute, die einzelne Personen auf einen – sagen wir „Überschild“ – heben. Zu schnell endet das in einem Personenkult – das fängt bei Elvis an und endet manchmal bei Kim Jong Un!

    • „Wissenschaft und Gott schließen einander aus.“ behauptet Hj..A.
      Das GLAUBEN leider viele. Vor allem wissenschaftlich konditionierte Menschen.
      Schon mal von der Wissenschaft der Spiritualität gehört? (Science 0f Spirituality; auch
      genannt SOS)
      Das Versuchslabor ist der menschliche Geist. Die Versuchsanordnung ist einfach:
      Körper nicht bewegen,Konzentration und nach Innen gehen. Geist still werden lassen.
      Und dann schau und sieh.
      Und dann vergleiche die Ergebnisse Deiner wissenschaftlichen Versuche mit den
      Ergebnissen anderer. Sie sind intersubjektiv überprüfbar; also verifizierbar.
      Und dann, eines Tages, wirst Du begreifen: es gibt vermutlich keinen dümmeren
      und unreiferen Satz als zu sagen, Wissenschaft und Gott schlössen einander aus.
      Und es gibt vermutlich kaum einen tiefer im Geist des westlichen Menschen verankerten
      (Irr)Glauben als den an das Paradigma der materialistischen Wissenschaft.

    • ja, Kranich, da bin ich ganz bei Dir. Ich bin schon lange mein eigener Wissenschaftler und Forscher und immer, wenn ich es nicht war, hat es mir nicht gut getan. Ich glaube nichts, was ich nicht selbst erlebt habe.

    • Sehr geehrte „je m’en vais“: Auch als ehemaliger Vielflieger habe ich die Erde immer nur als Scheibe erlebt, ich WEISS aber, sie ähnelt einer Kugel.

    • hj_allemann: Um zu wissen, dass die Erde eine Kugel ist, brauchten die Menschen früher nur logische Schlüsse daraus zu ziehen, dass sie z.B. am Meer die Segelschiffe immer erst an dem obersten Stückchen Segelmast herannahen sahen und dann Stück für Stück das ganze Schiff erschien. Unsere orthodoxe Wissenschaft mit ihrem Anspruch hat den Menschen das eigene logische Denken abgewöhnt.

    • @je…Schön, daß Sie Logik einfordern, aber Sie schreiben: „Ich (Also Sie selbst!) glaube nichts, was ich nicht selbst erlebt habe.“ Haben Sie das also auch so durchgeführt? An der Nordsee? Oder nutzten Sie vielleicht andere Quellen und deren wissenschaftliche Erkenntnisse ganz ohne Glauben? Warum glauben Sie an Logik, die übrigens auch Denklehre und nicht Glaubenslehre genannt wird?

      Mich würde interessieren, wie Sie Zeit erleben. Sie wissen doch: Vereinfacht gesprochen: Je schneller Sie sich im Verhältnis zu jemand Anderem bewegen, umso langsamer wird Ihre Zeit. Das beweist z.B. die Funktionsfähigkeit Ihres Navi/GPS. Ich erlebe die Zeit dank meiner Uhr aber immer nur als absolut gleichförmig. Also wie erleben Sie diese Zeitdilatiation (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation), damit Sie daran glauben können?

    • Darf ich antworten, obwohl persönlich nicht angesprochen?
      Ich habe so etwas wie Zeit noch nicht gesehen. Und ich bezweifle, daß Zeit existiert.
      Was existiert, das sind Bewegungen.
      In Greenwich werden die Schwingungen eines Kristalls in Zeit umgerechnet.
      Auch hier wieder: es gibt keine Zeit. Es gibt eine Bewegung im Raum.
      Die der Erde (Umlauf um die Sonne) wird mit einem Jahr benannt. Das Jahr unterteilt in Monate,
      wochen, Tage (einmalige Erdumdrehung), Stunden, Minuten.
      Wie mißt Ihre Uhr die Zeit?
      Sie läßt einen Zeiger kreisen.
      Und zum Erleben von Zeit, gar über das Erleben „gleichförmiger“ Zeit. Im bin sicher, Siehaben selbst auch schon erlebt, daß die Zeit manchmal zu kriechen scheint, und manchmal viel zu schnell zu vergehen scheint. (Arbeit7Urlaub)
      Da gab es doch mal einen König,
      der sich beschwerte, daß er zu wenig Zeit habe, daß sie viel zu schnell vergehe, worunter er zu leiden habe.
      Er wünschte sich nichts mehr, als daß seine Tage länger dauern würden.
      Ein Weiser gab ihm den Rat, an der Stelle des Stieres, der den ganzen Tag um einen Brunnen herum lief,
      um mit einer simplen Pumpvorrichten Wasser nach oben zu befördern – gab ihm den Rat, an die Stelle
      dieses Stieres zu treten und einen ganzen Tag lang im Kreis herum zu laufen.
      Der König soll das einen Tag lang gemacht haben, und dann nie wieder.
      So einen langen Tag, sagte er später, habe er noch nie erlebt.

    • Dass die Erde rund ist und sein muss, habe ich insofern nun auch schon längst selbst „erlebt“, weil ich das Kugelprinzip verstanden habe. Das Kugelige ist das Ur-Prinzip allen Lebens und begegnet Dir in allen (Wissenschafts-)Bereichen. Im Mikro- genauso wie im Makrobereich. Aber ich hätte mir wahrscheinlich die Erkenntnis, dass die Erde eine Kugel ist, auch „erwandern“ können. Es braucht nicht unbedingt das Meer, um dieses Phänomen zu beobachten, nicht? Warum ich an Logik glaube? Weil ich an meine eigene Gedankenstruktur glaube und die ist logisch. Mit ihr bin ich immer gut gefahren und kann mich auch am besten verständlich machen. Alle ist im Grunde logisch, wenn man es dann wirklich durchschaut hat. Wenn einem irgend etwas völlig unlogisch vorkommt, oder gar absurd, was aber tatsächlich so geschieht, so liegt das nur daran, dass man zu wenig darüber weiß bzw. es noch nicht selbst erlebt hat. Ich kann Ihnen ein Beispiel geben: Bei fast allen sog. „Nahtoderfahrungen“ tritt ein völlig unlogisches Phänomen auf, was weder mit der Wissenschaft, noch von irgend einer Privatperson erklärt werden kann. Nämlich die Tatsache, dass die „Nahtoderfahrenen“ die Ereignisse um ihren vorübergehend leblosen Körper bis in kleinste Details „von oben“ beobachtet haben, so als ob sie (im OP z.B.) an der Decke geschwebt hätten. Sie können hinterher von sich aus alles nacherzählen, was da mit ihrem Körper und um ihn herum gemacht worden ist und sogar oft noch Hinweise auf Dinge geben, die den „Lebenden“ entgangen sind.
      Es gibt also Dinge, die wir mit unserer herkömmlichen Logik nicht erklären können, die aber trotzdem Bestandteil der Wirklichkeit sind. Wir wissen also nicht, wie viel wir von der Wirklichkeit überhaupt wissen. Vielleicht- und das vermute ich stark, ist derjenige Teil der Wirklichkeit, der uns im Normalzustand immer verborgen bleibt, ja viel größer, als derjenige, den wir mit unseren lebendigen Sinnen und unserem logischen Verstand zu erfassen imstande sind. Auch deshalb ist Demut gegenüber der gesamten Schöpfung angesagt und Bescheidenheit gegenüber dem eigenen Wissen. Das meinte Sokrates, als er sagte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß. Es scheint zwar keiner von uns etwas rechtes und ordentliches zu wissen. Viele aber GLAUBEN, etwas zu wissen und wissen doch nichts. Ich aber weiß zwar auch nichts, bilde es mir aber auch nicht ein. Es scheint also, als ob ich um dieses Wenige weise sei, als sie“. So Sokrates nach dem Orakelspruch von Delphi, der besagte, dass er der weiseste Grieche sei.

    • @ Kranich
      Ich hatte eine Antwort auf die Frage ewartet, wie Je.. die Zeitdilatation ERLEBT. Aber dennoch bedanke ich mich für die Zeit, deren Existenz Sie bezweifeln, die Sie sich genommen haben.

      Entspräche Ihre hier geschilderte Ansicht und Erklärung der Zeit der Wirklichkeit, so müßten Sie Ihre Auffassung immer noch per Flugblatt verteilen, Computer würden im Internet nicht arbeiten. Falls Ihr Navi nicht mit Zeitdilatation arbeiten würde, fände ich es spannend zu erfahren, wie es feststellt, daß Sie gerade Urlaub haben oder im Stau zur Arbeit stehen und dementsprechend Ihren Standort berechnet.

      @ Je…
      In Ihrer Antwort kommt das Wort Zeit gar nicht mehr vor. Ein solches Ausweichen enttäuscht mich schon. Stattdessen schreiben Sie was über Kugelprinzip, Logik und Nahtoderfahrungen. Letzteres ist wiederum interessant: Sie glauben nur, was Sie selbst erlebt haben und schreiben dann über Nahtoderfahrungen (Plural!). Ich hoffe Sie sind gesundheitlich nicht so angegriffen, daß Sie hier auf Ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Oder unterläuft Ihnen hier ein Widerspruch, daß Sie doch auf Erfahrungen anderer zurückgreifen?

      Aber diese Debatte scheint ins Uferlose zu laufen, ich werde sie hier nicht weiterführen.

      Ich habe mich in meinem Kommentar nur dagegen gewandt, daß im o.a. Artikel ein Gewissen der Republik unterstellt und auch gleich noch jemand dafür nominiert wurde. Diese Kritik wurde von Vegan4Life als vorschnell verworfen und Respekt für Drewermann gefordert. Nun vorschnell war sie überhaupt nicht, sie galt vorher, in dem Moment und auch in Zukunft. Zu Drewermann hatte ich nur geschrieben, daß er mir nicht bekannt sei, das ist doch keine Respektlosigkeit! Nachdem ich über ihn gelesen habe, habe ich nur Respekt für seine Friedensaktivität geäußert, aber ansonsten nicht viel Gutes gefunden. Da hat sich meine Vorahnung bestätigt.

      In diesem Sinne, wenn Sie, Kranich und Je… auch aktiv für den Frieden und gegen Ramstein eintreten, dann haben auch Sie meinen Respekt und ich freue mich über Ihre Teilnahme.

  5. Ich glaube nicht das Kriege durch System verursacht werden.
    Stalin wollte Krieg gegen das Westen, er hatte nur persönliche Grunden, wille nach Weltbeherrschung, wie sein Enkel erklärt.
    Die Cuba Krise machte klar das Chrustjow kein Krieg wollte.
    Jimmy Carter sagte einmal ‚diejenigen die Kriege verursachen erwarten selbst nicht dadurch berührt zu werden‘.
    Ich bin einig das NATO Krieg will.
    Aber wer ist NATO ?
    Will NATO Krieg weil es ohne Krieg kein Grund hat zu bestehen, oder sind dort Leute mit Machthunger, wie Stalin und Franklin Roosevelt ?
    Oder hat doch AEI soviel Macht das es seine Ziele durch NATO verwirklichen kann ?
    Churchill hatte kein Machthunger, er wollte ’nur‘ das britische Weltreich behalten.
    Durch kein Frieden zu schliessen mit Hitler wurde er Totengraber des Weltreichs.
    Leider ist es möglich sehr viele sehr lange zu täuschen, Deutsche das beste Exempel, dort glaubt man noch immer schuldig zu sein an zwei Weltkriege.
    Die längste Täuschung die ich kenne ist die heilige drei Einheit, ein theologisches Kompromiss von 3ten oder 4ten, Jahrhundert.
    Diejenigen die die Täuschung endeckten wurden lebend verbrannt, Bruno und Servetius.

  6. Lieber Eugen Drewermann, vielleicht lesen Sie ja diese Kommentare! Ich möchte Ihnen sagen, dass es mich sehr sehr gefreut hat, sie wieder so von Innen durch helle, klare Augen strahlen zu sehen wie damals, als Sie die Rede in der Freien Heide hielten. Das war in der Zwischenzeit nicht immer so. Da habe ich Sie auch schon grau und depressiv gesehen. Wir sind ja alle nur Menschen und haben unsere Höhen und Tiefen, aus denen sich immer wieder geistiges Wachstum generiert.
    Vielleicht treffen wir uns eines Tages alle zusammen in diesem hellen Strahlen! Sie zeigen immer wieder, wie es sich am besten lebt: Als Geschenk für die ganze Welt!

  7. Ein richtiger Mensch-der gute Mensch Drewermann.
    Sein Bezug zur Literatur und speziell zu dem Verfasser der russischen „Elefanten“macht ihn zu einen meiner Seelenverwandten.

    Trotz allem können wir 1000 Jahre über Menschenrechte disputieren,ohne dass sich das geringste ändert-warum ist das so???
    Warum haben Menschen ganz offensichtlich keine Rechte-warum haben Tiere ganz offensichtlich keine Rechte ?

    Warum werden Küken geschreddert wie tote Objekte und Schweine behandelt wie tote Steine?Vollkommen krank und ohne das geringste Mitgefühl.
    Warum ändert sich nichts an der Lebenswirklichkeit der 99 Prozent der Menschen,wo doch der technologische Fortschritt unaufhaltsam voranschreitet!?
    Wieso wundert das keinen Menschen,dass weder Menschen noch Tiere wirkliche Rechte haben???
    Dafür gibt es Gründe,dass die 1 Prozent so dermassen umspringt mit dem Rest der Menschheit,der gerade mal 99 Prozent beträgt-auch umspringt mit den anderen lebendigen Geschöpfen,-den Tieren.

    Weiß wirklich keiner all dieser intellektuellen Schreiber dafür den Grund?!

    Der Grund liegt doch darin ,dass der Rechtskreis,in welchem wir uns befinden,der des Handelsrechtes ist und nicht des Staatsrechtes.
    In diesem Rechtskreis werden Menschen zu Objekten und Tiere zu Objekten oder toten Sachen.
    Der Mensch als juristische Person ist eine Sache ohne Menschenrechte ,genau wie die Tiere im Handelsrecht zu einer toten Sache erklärt werden.
    So können wir 1000 Jahre uns weiter unterhalten darüber,warum die Menschenrechte und die Rechte der anderen lebendigen,tierischen Geschöpfe nicht im geringsten beachtet werden.-ohne dass sich das geringste ändert ,weil die Machthaber die Menschheit in einen anderen Rechtskreis geführt haben-in den Rechtskreis von Firmen und Unternehmen.
    In diesem Rechtskreis können Menschen und Tiere behandelt werden ,wie Sachen-ohne dass die Verantwortlichen das Völkerrecht befürchten müssten,verletzt zu haben-denn juristische Personen sind keine Menschen.

    Aber das ist lange bekannt-unter einem Großteil der Bevölkerung-wissen die „Intellektuellen“ davon nichts -oder leben sie vom System?

    • Tschüss und alles Gute für das Volk von Friedrich Schiller,-auch das des Dostojewski-der mit den Elefanten-Romanen.
      Und alles Glück für alle Völker der Erde.

    • Lieber Sinnsucher,

      ist ja interessant, was Sie schreiben.
      Sie geben damit der ursprünglichen Rede von Herrn Drewermann eine ganz andere Energie, für jeden der ihre Zeilen liest.

      Ich möchte das kurz nur kommentieren:

      Weiß wirklich keiner all dieser intellektuellen Schreiber dafür den Grund?!

      Der Grund liegt doch darin ,dass der Rechtskreis,in welchem wir uns befinden,der des Handelsrechtes ist und nicht des Staatsrechtes.
      In diesem Rechtskreis werden Menschen zu Objekten und Tiere zu Objekten oder toten Sachen.
      Der Mensch als juristische Person ist eine Sache ohne Menschenrechte ,genau wie die Tiere im Handelsrecht zu einer toten Sache erklärt werden.

      Ich habe eine vage Vermutung, aus welchem Grund genau Sie genau diese Zeilen geschrieben haben und dann wieder sich verabschiedeten.

      Das war alles was ich zu sagen hatte,-eine Antwort hat der „Michel“Sowieso nicht.

      Wer ist bitte der „Michel“ aus Ihrer persönlichen Sichtweise?

      Tschüss und alles Gute für das Volk von Friedrich Schiller,-auch das des Dostojewski-der mit den Elefanten-Romanen.
      Und alles Glück für alle Völker der Erde.

      Liest sich so, wie Jemand der Frust ablassen wollte, kurz meinte die Aufklärung schlechthin geschrieben zu haben und dann sich wieder zu verabschieden.

      Lieber Sinnsucher,
      was Sie und andere Menschen Ihresgleichen mit einer ganz bestimmten Sichtweise hinsichtlich Handelsrecht und ( vermutlich) Versammlungsrecht erzählen wollen und beim Handelsrecht auch haben, habe ich mir für etwa drei Videos angehört im Internet.

      Den Punkt, den die Menschen haben, die Ihre Sichtweise vertreten möchte ich gerne kurz umreissen:

      a) eine sehr einseitige, fast dogmatische Sichtweise, die sich so äußert: sobald Jemand nicht volles Verständnis für diese Argumente von Ihnen oder anderen Menschen , die ähnlich denken hat, wird er als „Michel“ oder ähnliches bezeichnet, bzw. abgewertet.

      b) Lösungsideen sind generell gut, verpuffen aber wenn Jemand wie Sie einfach das Wort „Handelsrecht“ kurz einwirft und den großen „Aufwacheffekt“ erwartet.

      Was Leute wie Sie und ähnliche Leute ( wo ich Vermutung habe, für welche „Versammlung“ Sie Werbung machen wollten) völlig missverstanden haben in Ihrem Verständnis:

      die Menschen sind an vielen Stellen emotional noch gefangen, verstrickt, irritiert oder noch ängstlich, sich ihres Mutes, Verstandes und ihrer Empathie zu bedienen.

      Anstelle Empathie selbst als Vorbild der Sinnsuche vorzuleben wird mit „Michel“ argumentiert und Alles Gute gewünscht.

      Die Argumentation ist schwach und bedauernswert. Vielleicht hätten Sie mehr zu sagen gehabt; aber mit Hau-Ruckmethode arbeiten selbst nicht mal die Eliten, die über Werbung von Konsumprodukten oder über Kriegspropaganda regelmäßig bestimmte Wahrnehmungen und Ansichten einbläuen wollen.

      Ich hatte nach 2 Videos damals fast überlegt mal einen Dialog mit Ihrem „Verein“ zu suchen, als mir dann beim dritten Video aber der Umgangston entgegensprang, den ihr Verein den Menschen entgegenbringt, die nicht sofort 100% richtig verstanden haben, war mir klar:

      Sie möchten unter sich bleiben. Dafür habe ich Verständnis.

      Daher auch Ihnen Alles Gute

    • Lieber Sinnsucher! Ich verstehe Ihre Verzweiflung. Es stimmt ja, dass die Gesellschaft wie gelähmt wirkt und dabei immer nach Veränderung schreit und die meisten dabei vergessen, dass sie dazu erst einmal bei sich selbst anfangen müssen. Man hat den Eindruck, dass die meisten mehr Angst vor einer eigenen Veränderung haben als vor einer heraufziehenden Endkatastrophe. Aber der Mensch war halt mehrheitlich immer schon unlogisch und inkonsequent. Warum eigentlich?

    • ergänzend:

      Trotz allem können wir 1000 Jahre über Menschenrechte disputieren,ohne dass sich das geringste ändert-warum ist das so???

      Es liegt daran, dass nach dem diskutieren, oder wie Sie es nennen, keine Handlungen erfolgen, die eine nötige Veränderung bewirken.

      Auch das wenige Menschen sich der ständig gegenseitigen Einflussnahme durch geschriebene und gesprochene Worte sich bewusst sind.

    • „Liest sich so, wie Jemand der Frust ablassen wollte, kurz meinte die Aufklärung schlechthin geschrieben zu haben und dann sich wieder zu verabschieden.“

      Ja ,wirklich. Der „Sinnsucher“ muß doch total frustriert sein,wenn er allen Völkern Glück wünscht und von Literatur ,schwärmt.Und dann versucht er auch noch Werbung zu machen für einen Verein?-ein Verein der Nonkonformisten oder gar ein Verein der Unmanipulierbaren ?Wie gefährlich!!

      Nein,wer ein Michel ist ,wird sich angesprochen fühlen.Und unter einem Michel verstehe ich den angepaßten Konformisten,der ohne eigene Identität ist und alles glaubt,was in der Zeitung steht oder die große Masse vorgibt.
      Er nimmt die „Realität“ so wahr,wie es die „Autoritäten“in Form von Massenmedien,Lehrern oder der geläufigen Meinung fordern. Nicht er selbst ist es, der sich eine Meinung bildet,sondern es sind die Eltern oder Lehrer,die ihm seine Meinung vorschreiben und er übernimmt diese dann-natürlich ohne sich dessen bewußt zu sein.

      Auch wird ein „Michel“ alles tun,um den „Autoritäten“ihre Stellung zu sichern.Er wird sein eigenes Dasein,-auch wenn es total fremdbestimmt ist,-mit allen Mitteln verteidigen.Auch wird er diejenigen mit allen Mitteln verteidigen,die ihn beherrschen.

      Man könnte den Michel auch Diederich Heßling nennen oder nach einer anderen Figur aus der Weltliteratur,welche diesem speziell angepaßten Charakter entspricht.

    • @ Weltbetrachter :

      Nein,wer ein Michel ist ,wird sich angesprochen fühlen.

      Interessante Sichtweise. Gleiches Prinzip funktioniert bei Wikipedia so:

      Dr. Daniele Ganser unterhält sich mit dem Rechtsradikalen Karl-Heinz-Hoffmann.

      Schlussfolgerung für Wikipedianer: Ganser ist auch rechtsradikal.

  8. Der Herr mag viel richtige Dinge benennen, aber das Wichtigste benennt er nicht:
    Nicht Ramstein befindet sich auf deutschen Territorium, sondern der Rest von „Deutschland“ auf US-Territorium.
    Unser GG und die Regierung dienen nur der Selbstverwaltung.
    Wir sind kein voll souveräner Staat, sondern ein Protektorat.
    Im Gegensatz zu einem besetzten Land besitzt ein Protektorat weitgehende innere Autonomie und Souveränität. Außenpolitisch und militärisch (Militärbasen) unterliegt es aber der Kontrolle der Schutzmacht. Habt ihr euch nie gefragt warum wir über jedes Stöckchen springen was die USA uns außenpolitisch hinhalten ?
    Nach Kriegsende wurden wir nie völlig souverän von der Leine gelassen.
    Daher sollte man vielleicht mal einen anderen Ansatz verfolgen und sich für die Souveränität und direkte Demokratie einsetzen.
    Mit dem momentanen Souveränitätsstatus lässt sich eine Schließung der US-Militärbasen gegen die Interessen der USA nicht durchsetzen.
    Und die ganzen Friedensaktivisten sind meiner Meinung in Wirklichkeit nicht bereit, die Konsequenzen zu tragen, die zwangsläufig Entstehen wenn man sich den Interessen eines Imperiums ernsthaft in den Weg stellt.

    Zu der Linken:
    Sie ist keine Friedenspartei.
    Sie gefährdet den inneren Frieden, denn sie stellt mit ihrer Abwägung der Interessen von Einheimischen und Fremden die Überlebensfähigkeit der Gesellschaft in Frage. „Offenen Grenzen für alle Menschen“ soll für die Linke nicht nur eine Zukunftsvision sein, wie Wagenknecht es deutet, sondern weiterhin gelebte Praxis. Wohin diese Praxis nicht nur in Bezug auf sozioökonomische Probleme führt, kann jeder sehen, der es sehen will.

    • So weit ich die Kommentare unter diesem Beitrag gelesen habe, hat keiner was zu den Linken als Friedenspartei geschrieben.
      Das hindert aber die AfD-Fans nicht daran mit ihren „Lieblingsfeind“ zum ihrem „Thema Nr.1“ in’s Gericht zu gehen.
      Sozioökonomische Verwerfungen hat die Linke nicht zu verantworten.
      Es ist ein Trugschluss, das man mit „Grenzen dicht“ und Abschottung sozioökonomische Probleme lösen kann.
      Auch zu Ramstein habe ich noch nichts von der AfD gehört.
      Wenn „der Rest von „Deutschland“ auf US-Territorium“ liegt, dann scheint das für den Rechts-Außen in Ordnung zu gehen. Um eine Alternative drückt man sich oder vertröstet auf kommende Volksentscheide.
      Aber wir werden ja sehen, was die AfD im Bundestag macht und wie die anderen Parteien darauf reagieren.
      Hilfreiche Antworten auf die drängenden Probleme kann ich nicht erkennen.
      An die Besitzverhälltnissen will sie nichts ändern. Das wird sich eher noch verschärfen.
      Viel wird auch davon abhängen welche Kräfte sich in der Partei durchsetzen.
      Meiner Meinung gibt es 2 Möglichkeiten. Die Rechtsextremen übernehmen das Ruder oder die CDU geht nach rechts. (was ja schon zu beobachten ist)

    • Die Linke ist vor allem – Sozial –
      Sozial aber zu allen. Auch den Flüchtlingen.
      Man kann nicht nur für sich selber die guten Dinge fordern, sie aber anderen vorenthalten.
      Wie können wir für uns selbst Verbesserungen erwarten, sie aber anderen verwehren.
      Das geht nun mal nicht.
      Es ist an der Zeit zu teilen. Ein Spruch den Ken in Rammstein gesagt hat: Teilen ist nicht etwas hergeben was man
      zuviel oder doppelt hat, sondern teilen ist etwas hergeben was man selber gern behalten hätte.
      Das hat nicht mit Gutmenschentum zu tun, sondern ist das Prinzip der Liebe, von der Eugen Drewermann hier auch
      spricht.
      Die Zeiten wo wir nur an uns dachten die sind vorbei, nun müssen wir endlich zusammenhalten lernen,
      und uns nicht auseinander dirigieren lassen. Das ist der Schlüssel.

    • Ganz normal, daß jeder Beitrag hier so kurz vor der Wahl auch immer mit der Immigrationskrise, mit Parteien und deren Programmen in Verbindung gebracht wird.
      Interessant finde ich, daß der Grüne OB von Tübingen ein Buch publiziert hat, mit dem Titel: „Wir können nicht allen helfen.“
      „Ein grüner Oberbürgermeister spricht Klartext
      Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Tübinger Oberbürgermeister fordert Boris Palmer eine ehrliche Debatte über Flüchtlinge und Zuwanderung. An vielen konkreten Beispielen zeigt er, warum die Flüchtlingsdebatte noch immer von Illusionen, Tabus und Denkblockaden geprägt ist: Wie reden wir über Gewalt von Flüchtlingen? Wie gehen wir mit Ängsten um? Welche Rolle spielen dabei die sozialen Medien? Wie interpretieren wir Statistiken für unsere Zwecke? Die Kritik eines Bürgermeisters, der täglich vor Ort Probleme lösen muss, die in Berlin nicht wahrgenommen werden. Dass er dafür vom Mainstream die Titel »Grüner Sarrazin« oder »Trump der Grünen« angeheftet bekommt, versteht sich von selbst.
      Eine Streitschrift für mehr Mut und Realismus in der Politik!
      »Palmers Buch ist eine einzige Beschwerde gegen den Verfall der Streitkultur, gegen die Strategie der Ausgrenzung und Stigmatisierung eines nicht kleinen Teils der Gesellschaft. Ein Buch gegen die Erhebung einer Sachfrage zur Gesinnungsfrage. Es bestehe kein Bedarf, immer neue Nazis zu ernennen. Dafür macht der Grüne die Kanzlerin mitverantwortlich. Sie habe die Flüchtlingsfrage mit ihrem moralischen Imperativ aufgeladen und damit selbst die Sortierung der Gesellschaft in gut und schlecht betrieben. Merkels Politik hat die Gesellschaft gespalten.« Tichys Einblick

      Und auch das hier fand ich bemerkenswert: die grassierende „selbstlose Zudringlichkeit“ bei uns.
      http://www.achgut.com/artikel/deutschland_und_der_blitzkrieg_der_mitmenschlichkeit
      Ausschnitt aus diesem Text: Der Fremde als Objekt revolutionärer Hoffnung
      „Ich hatte mit einem Freund aus Neugier eine Wahlveranstaltung mit dem AfD-Spitzenkandidaten Gauland besucht (der dann nichts sagen wird, was die CDU der Vor-Merkel-Ära nicht auch gesagt hätte). Wir mussten uns, unter Polizeischutz, durch einen Riegel aus Antifa-Kämpfern bewegen, ein Mädchen mit Nasenring drückte mir den Zettel in die Hand, auf dem stand: „Verpiss dich, du Nazi“. Ich gab ihn ihr zurück mit der Bemerkung „Ich bin kein Nazi“. Zum Abschluss der Veranstaltung bat die Polizei die rund 800 älteren, bürgerlich gekleideten Besucher, zu warten, sich zu sammeln, und nur im Pulk unter ihrem Schutz nach Hause zu gehen.

      Die radikal-idealistischen Kämpfer für eine bessere Welt verstehen keinen Spaß, und wenn sie mit Molotowcocktails gegen unbeteiligte Bürger erkämpft werden muss, wie der Gipfel der G20 soeben in Hamburg bewiesen hat. Für die Linke ist der Fremde die revolutionäre Hoffnung, nachdem das Proletariat seinen historischen Auftrag verluderte und nicht etwa verelendete, sondern verspießerte.
      Nun stehen Gott sei Dank neue Elende zur Verfügung und können vereinnahmt werden, wobei der Hass auf die eigene Nation, auf das Eigene, eine selbstverständliche Voraussetzung für diese spätmarxistische Turnübung ist.
      Traumatisierte Wiederholungstäter
      Opposition gegen die Regierungspolitik der grenzenlosen Öffnung findet in dieser Kultur sehnsüchtiger Fremdenliebe nicht mehr statt. Und wieder einmal ist das konsenssüchtige deutsche Volk auch publizistisch und medial gleichgeschaltet. Die sogenannte Vierte Gewalt, der die Kontrolle der Regierung obliegt, hat sich in Totalversagen aufgelöst.
      Da sind ja nicht nur die von der Regierung kontrollierten öffentlich-rechtlichen Anstalten; nach einer Untersuchung befanden sich zur Zeit der „Willkommenskultur“ über 80 Prozent der Presse im Schulterschluss mit der Regierung.
      Das lässt sich nur noch tiefenpsychologisch deuten. Offenbar sind die Deutschen durch ihre eigenen historischen Verbrechen restlos traumatisiert. Immer wieder werden diese hervorgeholt und herausgestellt und aufs Neue bekämpft.
      Den europäischen Nachbarn geht diese Neurose verständlicherweise mächtig auf den Keks – diese ständig neue Selbstvergewisserung, zu den Guten zu gehören. Ach was: die Guten anzuführen mit blitzsauberem Gewissen, nach der probaten Formel „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“.“
      Lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen!

    • Zu der selbst verschuldeten Zwangslage, in die sich unsere Regierung(en)haben hineinmanövrieren lassen:
      Es hat unseren führenden Politikern eben immer am Wichtigsten gefehlt: An psychologischer und historischer Einsicht und an Charakter plus Courage. Schon allein die kollektive öffentliche Akzeptanz der 9/11-Lüge hat den US-Verbrechern eine unbeschreibliche Macht verliehen. Damit ist alle Klarheit und Redlichkeit aus der öffentlichen Politik herausgespült worden. Das müsste jetzt der erste Schritt einer couragierten europäischen Regierung sein, dass sie eine öffentliche Diskussion über die MSM darüber eröffnet. Es gibt ja genügend Widersprüchlichkeiten, die ganz offensichtlich für jeden Menschen überhaupt nicht öffentlich aufgeklärt wurden, die man da anführen kann. Es muss ein Fragenkatalog veröffentlich werden, in dem jeder Satz mit „Warum“ beginnt. Man wird ja wohl noch fragen dürfen!

    • schwarz ist weiß
      Ich hatte mich auf die Rede des Herrn Drewermann bezogen, da sprach er sinngemäß von der Linken als Friedenspartei.

      Man muss teilen… Schwachsinn ist genauso ein intelligente Aussage wie:
      Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht.
      Extremer Altruismus noch Egoismus sind gesund für eine Gesellschaft.
      Wenn wir halb Afrika und den nahen Osten zu uns holen und alles teilen und halbieren, dann gibt halt nur ein weiteres dritte Welt Land mit dem selben Problemen gerade im Bezug auf die Kriminalität.
      Die Linke will allen helfen ohne zu differenzieren wer wirklich Hilfe braucht.
      David was sind sie bereit zu „teilen“ ?
      Ihr Vermögen ?
      Ihren Wohnraum ?
      Ihre Rechte und Freiheiten ?
      Hilfe zur Selbsthilfe ist die Ansage, lesen sie da mal das Asylkonzept der AfD.
      Die Festung Europa ist dabei nur ein Teil der Lösung.
      Eine Frage:
      Was meint ihr was können wir mit 50 Mrd Euro (die wahren Kosten der Migration) jährlich in Afrika und im nahen Osten an nachhaltiger Entwicklungshilfe leisten ?
      Ich bin der Meinung wir sollten Afrika helfen einen höheren und sicheren Lebensstandard zu erreichen, anstatt unseren an afrikanische Verhältnisse anzugleichen. Denn egal wie viele wir aufnehmen, es wird immer mehr „Flüchtlinge“ \ Migranten geben !
      Eine weitere Umverteilung von Mitte-Unten nach ganz Unten ist nicht die Lösung.

      Es ist Zeit das rosarote Wölkchen der Naivität zu verlassen, denn leider herrscht auf dieser Welt nicht das Prinzip der Liebe und es kommen nicht nur traumatisierte „Flüchtlinge“ (Familien mit Kinder) zu uns.
      Es kommt unter diesen Deckmantel, die gesamte Bandbreite menschlichen Abschaums (Mörder, Vergewaltiger, Terroristen und Gewalttäter), weil wir nicht genau hinsehen wollen, kontrollieren und daraus die Konsequenzen ziehen.
      Diese Tatsache löst bei Gutmenschenhirnen eine Relativierungsreflex aus:
      Aber Einheimische begehen auch solche Straftaten ! Achne dass es dabei absolut noch mehr Opfer gibt ist nicht so schlimm ?
      Wie sagt das US-Militär dazu so schön : Colleteral Damage für die gute Sache.

      Die Linke hat ein weltfremden und gefährlichen Blick auf die Migrationskrise.
      Gefahren und Probleme werden nicht durch moralische Floskeln (Generalamnestie) gelöst sondern durch eine wirklichkeitsnahe Lageeinschätzung und entsprechendes Handeln.

    • „Hilfe zur Selbsthilfe ist die Ansage, lesen sie da mal das Asylkonzept der AfD.
      Die Festung Europa ist dabei nur ein Teil der Lösung.
      Eine Frage:
      Was meint ihr was können wir mit 50 Mrd Euro (die wahren Kosten der Migration) jährlich in Afrika und im nahen Osten an nachhaltiger Entwicklungshilfe leisten ?“
      Diese Lösungsansätze sind in meinen Augen heuchlerisch, weil alles Abwehrmaßnahmen sind.
      Von nachhaltiger Entwicklungshilfe wird schon ewig gesprochen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
      Das Flüchtlingsproblem hat man selbst mit verursacht und will auch in Außen- , Handels- und Wirtschaftspolitik so weiter machen.
      Eine Abschottung –> nur in eine Richtung + Asyl-zentrem (Internierungslager) + Almosen + Krieg + Ausbeutung der Länder der 3. Welt ist die Lösung?
      Aber eigentlich sind ja die Schlepper die Schuldigen?!
      Muss man diesen Markwirtschaftsaposteln wirklich erklären, dass Verbindungen von Angebot und Nachfrage bestehen?

    • Schau mir gerade AfD Bundes Pressekonferenz – ASYL-KONZEPT NEU auf YouTube an.
      Mein Fazit: Die CDU ist eine AfD light.
      Diplomatischen Druck ausüben, deutsche interessen durchsetzen, Entwicklungshilfe für nordafrikanische Staaten stoppen und streichen, falls sie nicht nach unseren Vorstellungen handeln. Akzeptanz der dortigen Bevölkerung steigern in dem man Arbeitsplätzte beim Aufbau und der Betreibung dieser Asylzentren schafft. Verbesserte Handels- und Visakonditionen. –> wie beim Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Deutschland + die Europa kauft sich frei!
      Diese AfD formuliert alles etwas schärfer als die CDU/CSU.
      Auch im Wahlprogramm, das ich gelesen habe, ist nichts wirklich Neues – eine Alternative schon gar nicht.
      Die AfD wird vor allem bei den Leuten punkten, die in den alten Denkmustern leben.
      Das sind sehr viele und deshalb wird sie kurzfristig Erfolg haben.

    • Schwarz ist weis
      Sie sagen es ja: Von nachhaltiger Entwicklungshilfe wurde nur gesprochen, sie wurde nie ernsthaft umgesetzt.

      Asyl- und Schutzzentren sind keine Internierungslager. Besucher können und sollten jeder Zeit die Möglichkeit haben zurück zu flüchten, wenn ihnen die Grundversorgung mit Nahrung und Obdach nicht zusagt.

      Krieg und Ausbeutung habe ich nicht als Lösungsvorschlag aufgeführt, die AfD so weit ich weis auch nicht.

      Was wäre ihre Lösung

  9. „Eugen Drewermann ist das Gewissen der Republik“???
    Diesen Kommentar schreibe ich schon, bevor ich weiterlese.
    1. Ich kenne keinen Eugen Drewermann
    2. Ich habe mein eigenes Gewissen.
    3. Eine Republik hat kein Gewissen
    4. Die BRD hat auch kein Gewissen.
    Also, was soll diese Lobhudelei? Ich erwarte nichts Gutes!

  10. Was soll diese pauschale Hetze gegen Menschen, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um ihr Land, ihre Mitmenschen zu verteidigen? Natürlich wird Deutschland nicht am Hindukusch oder sonstwo in de Welt verteidigt. Die Bundeswehr sollte wieder in in eine reine Verteidigungsarmee zurück umgewandelt werden. Aber was dieser verbitterte Demagoge hier verbreitet, ist weltfremd und tut der Friedensbewegung keinen Gefallen. Es ist auch Blödsinn, dass jeder mehr aufrüsten muss, als der Nachbar, da ein Angreifer dem Verteidiger mindestens drei zu eins überlegen sein muss, um erfolgreich zu sein. Wer keine Angriffsabsichten hat, kann sein Militär daher problemlos kleiner halten, als das potenzieller Angreifer.

    Und es braucht auch keiner glauben, die Amis würden widerstandslos aus Deutschland abziehen, wenn man sie nur nett darum bittet. Ohne eigenes Militär wäre eine Regierung, die das versuchte, schnell abgesetzt.

    • „Und es braucht auch keiner glauben, die Amis würden widerstandslos aus Deutschland abziehen, wenn man sie nur nett darum bittet. Ohne eigenes Militär wäre eine Regierung, die das versuchte, schnell abgesetzt.“

      Genau darum gehts, die Regierung kann das nicht, aber „Wir“ die Menschen, alle Menschen in Deutschland, könnten das.
      Und mit alle meine ich alle, nicht ein paar lommelige 10 Tausend.

    • P., meines Wissens Fleischfresserin, hört in dieser Rede Hetze. Wie ist so etwas möglich? Doch nur aus einem völlig vernebelten, vergifteten und tiefschlafenden Geist heraus, der nicht mehr mitbekommt, was vor sich geht. Der wirklich keinen Zugang mehr zum Menschlichen hat. Und zur Wahrheit sowieso nicht.

      Meine Reaktion auf diese Rede waren Tränen.
      Nicht Applaus, denn damit kann man auch ausweichen, sondern Tränen.

      Das Problem ist, daß Drewermann an das Menschliche appelliert. An das lebendige, mitfühlende Menschliche.
      Aber diejenigen, die das Sagen haben, sind schon längst keine Menschlichen mehr.

    • Und eine Lichtgestalt (ein Wort, das ich sehr selten verwende), jemanden, durch den wahrlich etwas anderes spricht als das zerfurchte, zerknitterte und knatternde Hirn, als verbittert zu sehen….
      Wohin schauen Sie, P?
      Wie verbittert müssen Sie wohl sein, einen Herrn Drewermann als verbittert wahrnehmen zu können?

      Warum glauben Sie bloß, daß Meinungsäußerungen wie die Ihrige hier auch nur für irgendjemanden von Interesse sein könnten?

      Nehmen Sie das nächste Mal doch bitte einfach nur einen Eimer …

    • Gastleser, ich kann Sie hier gut verstehen! Ich habe auch gestaunt, dass es möglich ist, zu dieser zutiefst menschlichen Rede, die nur zu Tränen rühren kann, so etwas zu schreiben wie Pingu.

    • Danke, Je m’en vais, ich konnte in diesem Moment meiner Fassungslosigkeit
      nicht anders, als einfach nur draufzuhauen auf das, was diese Welt zerstört.
      So schöne Worte: „Mögen Sie uns noch lange erhalten bleiben und möge Ihre Rede in der ganzen Welt wiederhallen!“
      So jemanden als einen verbitterten Demagogen und pauschalen Hetzer zu bezeichnen…
      Aus was für einem Geist kommen solche Gedanken?

      Auch ich verneige mich vor Eugen Drewermann. (Steppenfrau)

      DANKE

    • Ja, das könnte passen.
      Sie hat im Weitersroda Blog mal sinngemäß geschrieben: „Und was machen die, die nichts können?“

      Bist Du Soldatin, P?

    • Eugen Drewermann – einer der ganz Großen, ein Mann, dem ich größte Hochachtung entgegen bringe, einer, den ich als wirklich weise, als unverrückbar authentisch wahrnehme.

      Wie kann man hier „Hetze“ erkennen (wollen)???!

      Ich schließe mich den positiven Kommentaren an: Seine Worte berühren zutiefst, ich hatte mehrfach Gänsehaut und gerade am Ende Tränen in den Augen. Er ist einer von denen, die die Hoffnung weiterleben lassen, einer von denen, die den Glauben an das wahrhaft Menschliche lebendig vor Augen führen. Danke, Herr Drewermann!

    • Auch ich vereige mich vor Eugen Drewermann. Das war das 2. Mal, dass ich ihn live gesehen habe. Er ist ein großer Kenner von Dostojevskij, für mich der größte Schriftsteller aller Zeiten (für mich! nochmals betont), und bei Herrn Drewermann spüre ich, dass er das geschafft hat, was Dostojevskij schon in jungen Jahren an seinen Bruder schrieb: „Schon als Achtzehnjähriger schrieb Dostojevskij an seinen Bruder Michail, daß man das Mysterium der menschlichen Persönlichkeit ergründen müsse, und `wenn du dein Leben damit hinbringst, so sage nicht, daß du deine Zeit vergeudet hast. Mich interessiert dieses Mysterium, weil ich den Wunsch habe, ein Mensch zu werden.`“
      (Aus den Monographien über Dostojevskij, Rowohlt)
      Eugen Drewermann hat die Liebe ergründet. Das liest sich aus jeder seiner Zeilen in seinen zahlreichen Büchern, von denen ich nur sehr wenige gelesen habe bis jetzt. Und der Mensch ist in seiner Potentialität gut … Liebe.

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