KenFM am Set: Klaus-Jürgen Bruder zum NGfP-Kongress in Berlin

„Die cleverste Art, die Menschen passiv und gehorsam zu halten, besteht darin, das Spektrum der akzeptierten Meinungen strikt zu begrenzen, innerhalb dieses Spektrums aber eine sehr lebhafte Debatte zu ermöglichen und sogar die kritischeren Ansichten zu fördern. So hat der Mensch das Gefühl, dass frei gedacht wird, während die Voraussetzungen des Systems immer wieder durch die Grenzen des Diskussionsbereichs verstärkt werden.“

Diese Erkenntnis von Noam Chomsky bringt den Status quo auf den Punkt. Es darf auch in der BRD frei gedacht und gesprochen werden, allerdings nur innerhalb strikter Meinungsgrenzen. Wer diese verlässt, verstößt gegen ein Tabu und wird entsprechend gesellschaftlich geächtet.

Wo das Tabu beginnt und welche Themengebiete es umfasst, bestimmen die Massenmedien und in ihnen die vom System geförderten Intellektuellen. Dieser Personenkreis ist sich für nichts zu schade und daher bereit, auch Krieg und den Verstoß gegen die UN-Charta und das Völkerrecht zu unterstützen. Das geschieht natürlich nicht plump, sondern eher subtil durch entsprechende Sprachregelungen. Ziel dieser Framing-Techniken ist es stets, das freie und unmittelbare Denken des Menschen einzuschränken und in die von den Eliten gewünschten Bahnen zu lenken. Aktuell führen diese Bahnen wieder an die Front und damit in den klassischen Krieg. Während auch deutsche Soldaten längst wieder weit außerhalb des NATO-Raumes Menschen in Ressourcen-Kriegen töten, wird an der Heimatfront Jagd auf all jene gemacht, die diesen Rückfall in die Barbarei aussprechen.

Die Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP) veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen Kongress in Berlin, der sich mit den oben beschriebenen Prozessen und den dazugehörigen Techniken der Tarnung beschäftigt.

Der Titel der Tagung vom 7. bis 10. März 2019 lautet: „Krieg nach innen, Krieg nach außen. – Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft?

Im Gespräch mit Klaus-Jürgen Bruder, Vorstand der NGfP, wird klar, wo wir gesellschaftlich aktuell stehen und wie wichtig es ist, dass die Zivilgesellschaft vor allem den gekauften Intellektuellen in den Arm fällt.

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5 Kommentare zu: “KenFM am Set: Klaus-Jürgen Bruder zum NGfP-Kongress in Berlin

  1. Leute die Panzertauglichkeit ist aus folgendem Grund erforderlich siehe MARKmobil Mittelpunkt-die große Lage auf YouTube. Der große Krieg ist voll im Gange. Ich sehe das so. Danke für die Info. Da ist wieder die Übelkeit.

  2. Alle Ehre Herrn Bruder für seine klaren Worte.
    Ja, die größte Masse der Intellektuellen waren schon immer und sind DIE STÜTZE der Eliten des militärisch industriellen Komplexes. Der Volksmund nennt so was WORTVERDREHER, besonders in Politik und Journalismus! Denn man frage sich nur : Aus welchen Schulen kommen die denn?
    So sehr ich ihn auch verachte; ein Fünkchen Wahrheit der Systemstütze durch Intellektuelle hat auch ein Pol Pot mal begriffen.

    Wenn man denen die Privilegien wegnimmt oder man stelle sich vor alle diese (höhere Beamte eingeschlossen) hätten einen WERKVERTRAG oder hätten einen LEiHARBEITERVERTRAG, dann bekämen die Montagsmahner und die Gelbwesten Bewegung in Deutschland aber richtig Schwung.

    Einigen unter den sog. Intellektuellen sei verziehen, die haben trotz IQ nicht viel begriffen und schauen zur Unterhaltung „Wer wird Millionär“ oder tauchen bei Kerner und Maischberger usw auf.

    Die Psychologie ist (von Ausnahmen wie z.B. den Psychologen Entwicklern der Foltertechniken in Guantanamo abgesehen) sicher eine der Wissenschaften mit etwas mehr Nähe zum Menschen.
    Frage mich nur wen dieser NGfP-Kongress erreicht und was der Kongress er erreicht. Kommen da auch Vertreter der konservativen Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung oder ist man mal wieder unter seinesgleichen?
    Schön wäre es mal zu sehen das sich die Intellektuellen mit der Arbeiterschaft solidarisieren und sie nicht meistens immer nur verraten. Doch dazu muß man Mensch sein und Mitgefühl haben – aber das wird schon seit lamgem immer mehr und gezielt abgeschafft durch noch mehr Darwinsche Konkurrenzgesellschaft.

  3. Gibt es neue Entwicklungen und Denkansätze in der Psychologie? Neue Debatten und Erkenntnisse? Tun sich Fraktionierungen auf? Wer beherrscht diese Disziplin und, gegebenenfalls, auf welche Weisen wird dort Herrschaft ausgeübt?

    Dem Interview war leider nichts zu diesen Fragen zu entnehmen. Zu hoffen, daß der Kongreß selbst Antworten geben kann.

  4. Ganz zu Anfang: Die Frage die ich mir stelle ist, welche Rolle diejenigen spielen, die meinen die Frage „Welche Rolle die Intellektuellen spielen“ sei eine Frage die gesondert thematisiert werden müsste. Als wenn Sie/die Intellektuellen einen bedeutenderen oder weniger bedeutenderen Faktor spielen als „der Rest“.

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