KenFM am Set: Rainer Rupp zum offengelegten US-Strategiepapier zur IS

Die konservative Organisation „Judicial Watch“ die Offenlegung eines Strategiepapiers des Verteidigungsnachrichtendienstes der USA (DIA) erreicht. Aus diesem Papier geht hervor, dass die Regierung um Barack Obama keineswegs von der Existenz des „Islamischen Staat“ IS überrascht wurde, wie sie es vorgibt, und dessen Entstehung billigend in Kauf nahm. Aufgegriffen wurde diese Meldung jedoch nur von Jürgen Todenhöfer, der diese Erkenntnis als einen neuen Watergate-Skandal einschätzt, und von Rainer Rupp, der darüber in der „jungen Welt“ berichtete und Todenhöfers Einschätzung widerspricht, da im Gegensatz zur Watergate-Affäre die jetzt offengelegten Dokumente keinerlei Konsequenzen für die Regierung nach sich ziehen und auch in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent sind. Stattdessen liegt der Fokus derzeit auf dem FIFA-Skandal. Wir trafen Rupp, den ehemaligen NATO-Spion „Topas“, in Berlin, um mit ihm über den nicht wahrgenommenen Skandal zu sprechen.

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