KenFM am Set: Übergabe des Spendenschecks für die Russischen Veteranen am 05.01.21 in Berlin

Am 19.12.2020 wurden die Leser und Hörer auf dem Portal KenFM aufgefordert und animiert, für die letzten lebenden Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges im Rahmen eines Aufrufs für eine Weihnachtsüberraschung zu spenden. Das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest findet wegen des julianischen Kalenders später als bei uns statt, nämlich am 6. und 7. Januar des Jahres.

Niemand konnte erahnen, welch Erfolg dieser Aufruf mit sich bringen wird.

Die finale Summe lautet: Einhunderttausendzweihundert Euro!

Am 05.01.2021 konnte nun in einer sehr herzlichen und dem Anlass entsprechenden Stimmung, am Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten, stellvertretend für die vielen Spender ein beeindruckender Scheck überreicht werden.

Empfänger waren Oleg Eremenko, Vertreter des Verbandes der russischen Offiziere und eine Vertreterin der unterstützenden Glinka-Gesellschaft.

Oleg Emerenko erwähnte in seiner Dankesrede u.a., dass es zudem im letzten Jahr durch den Verband eine Anfrage an die deutsche Regierung gegeben hat, ob die Bereitschaft für eine finanzielle Unterstützung der Kriegsveteranen möglich sei. Die deutsche Regierung reagierte ablehnend auf diese Anfrage.

Eine weitere Ansprache erfolgte durch den Präsidenten des Ostdeutschen Komitees der Verbände (OKV), Dr. Matthias Werner.

Stellvertretend für das Portal KenFM als Mitinitiator dieses Spendenaufrufs hielt zudem Uli Gellermann eine kurze Rede, um dann den Spendenscheck im Namen aller Beteiligten zu überreichen.

Der Wortlaut seiner Rede:

Wir haben uns hier zusammengefunden, am Ehrenmal für die sowjetischen Gefallenen des Großen Vaterländischen Krieges. Wir kommen heute  einer ehrenvollen Verpflichtung nach: Wir überreichen Oleg Sergeevich Eremenko, dem Vertreter der „Vereinigung der Offiziere Russlands in der Bundesrepublik” einen Scheck über mehr als EINHUNDERTTAUSEND Euro. Das Geld soll den letzten lebenden Veteranen der sowjetischen Armee und den Überlebenden der Konzentrationslager  und der Blockade von Leningrad zu Gute kommen. Diese Soldaten und Zivilisten haben tapfer ihre Heimat verteidigt und sie haben zugleich mein Land, dieses Deutschland, vom Faschismus befreit. 

Die Spendenaktion haben Mitglieder des deutschen Fallschirmjäger-Traditionsverbandes Ost e.V. begonnen und sie wurde von Rainer Rupp, manchem auch unter dem Namen „Topas” bekannt, fortgeführt und organisiert. Wir wollen hier und heute mit dieser Spende ein Zeichen setzen: Gegen eine Außenpolitik der Sanktionen und für eine gute Nachbarschaft mit der Russischen Föderation, mit den Erben jener Frauen und Männer, die den Nazis ihre Grenzen aufgezeigt haben und so ganz Europa vor der faschistischen Herrschaft gerettet haben.

Ich verneige mich vor den Opfern: 

Slava i chest’ krasnoy armii – Ruhm und Ehre der ROTEN ARMEE

Ein erneuter Dank von der KenFM-Redaktion und Rainer Rupp an alle Spender!

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23 Kommentare zu: “KenFM am Set: Übergabe des Spendenschecks für die Russischen Veteranen am 05.01.21 in Berlin

  1. undead sagt:

    ruhm und ehre der roten armee. 🙂
    bei 5.30 hab ich auch salutiert. 🙂

  2. rigforred sagt:

    Bedeutungsschwanger und wichtig, wichtig mit Tamm Tamm und dann ach, die Sehnsucht nach der SU! Denn darum geht es doch bei dem Volkstheater.

    Kommunisten zeigen Gesicht.

    Als Menschlichkeit getarnter Gruppennarzismus.

    Sonst sich immer listig-lustig machend den Staatsfunk hochnehmen und dann hier den staatsmannInenenhaften beinahe Kniefall oder Kotau vorzuschnulzen. Triefend von Bedeutung.

    Oh Opas…

    In den weiten, wunderschönen Landen,
    Von der freien Arbeit froh beschwingt,
    Ist der Freiheit hellstes Lied entstanden,
    Das vom großen Freund der Menschen singt.

    Stalin führte uns zu Glück und Frieden,
    Unbeirrbar wie der Sonne Flug,
    Langes Leben sei dir noch beschieden,
    Stalin, Freund. Genosse treu und klug.
    https://lyricstranslate.com

  3. UrImpuls sagt:

    Mein Gott, was fuer ein antiquiertes, steifes Theater und gestelzte statements.
    Und dann noch diese alberne Maskerade obendrauf.
    Die US-Mafia ist seit Rockefeller offensichtlich, die Sowjetverbrecher waren ebenso daneben wie es heute die Finanzverbrecher mit ihrem Coronascheiss immer noch sind.
    Dieses unecht und einstudierte Szenario wie gezeigt mit diesem albernen militaerabgegeschautem Verhaltensszenario samt bedeutungsschwerem Ort ist dermassen out of time, dass es nur noch von Alten ernst genommen werden kann. Gruftduefte mit Maskeradentouch, Finstermittelalter statt Zukunftsdaemmerung. So wird das nix mit neuem, besseren, unbeschwerterem Leben. Nicht in Russland, nicht in Deutschland.

  4. rapdodl sagt:

    Russlandkritik bei KenFM? Dass ich das noch einmal erleben darf! Ist bereits bekannt, wie offizielle russische Stellen auf den Affront aus Deutschland reagiert haben, dass Putin die ausreichende finanzielle Versorgung seiner eigenen Helden offenbar nicht selbst auf die Reihe bringt?

  5. Poseidon sagt:

    Danke!
    https://youtu.be/mj3MfUR35CM

  6. Weltbuerger sagt:

    Die Veteranen wird es hoffentlich freuen und erreichen!

    Freundschaft durch solche Gesten ist gut und wichtig! Das gelingt auch durch einen Austausch zwischen den Menschen aller Länder. Zum Beispiel durch Schüler- und Studentenaustausch oder Städtepartnerschaften! Ich habe mich damals sehr über diese Dinge gefreut und sehr gerne mitgemacht und auch heute noch in unseren Städtepartnerschaften, Engländer, Franzosen und Amerikaner besuchen zu dürfen und von diesen aufgenommen zu werden, diese kennen lernen zu dürfen und direkt mit ihnen zu reden und nicht nur über deren vermeindliches Denken zu lesen war grandios. Zu meiner Zeit gab es noch den eisernen Vorhang, aber heute sind solche "Programme" ja auch auf die Länder hinter diesem ausgedehnt. Wenn man sich kennt und schätzt dann habe es Demagogen viel schwerer uns gegeeinander aufzuhetzen, so wie Trump es sogar im eigenen Land schaft.

    • skyman sagt:

      Da die räutige Hündin ja mittlerweile alles an guten Beziehungen zu Russland mit ihrem fetten **sch (inklusive der Dutzenden sich darin befindlicher Kriechlinge) eingerissen hat, was andere mühsam über Jahrzenhte aufgebaut haben, ist es wohl das Sinnvollste, korrupten und verlogenenen Akteuren a la Merkel nicht mehr zu vetrauen und sie stattdessen noch dieses Jahr auf die politische Sondermüllhalde zu kippen.

      Stattdessen sollten wir uns als Privatpersonen und Bundesbürger mehr direkt mit unseren russischen Nachbarn verständigen. Die Druschba-Friedensfahrer gehören z. B. schon dazu.

      Damit die Russen sehen und vetrauen können — "Meinst Du, die Deutschen wollen Krieg?" (Adapt. Jewgeni Jewtuschenko 1961)

    • Weltbuerger sagt:

      Ich fürchte Skymann, dass Sie die räutige räudige Hündin vermissen werden wenn Herr Merz das Steuer übernimmt. Und wir würden uns alle wünsche nicht geboren worden zu sein sollte es Putin jemals tun.

      Das hat aber nichts damit zu tun das wir auf einen regen Austausch mit unseren Nachbar setzten sollten.

      Warum muss hier immer alles mit Hass oder Polemik zerstört werden. OK, die Autoren machen es vor und die Kommentierenden folgen dem Beispiel. Trotzdem Zeit davon loszukommen sonst nimmt das doch am Ende keiner mehr ernst – so wie Portale wie RT oder TE.

  7. Johannes sagt:

    Das sei Aufgabe von Regierungen, danke dass sie sich dafür einsetzen. Danke für das nicht vergessen.

  8. libertine999 sagt:

    Ich bin zu Tränen gerührt, buchstäblich. Und ich meine das nicht ironisch. Danke.

  9. Stefan Jung sagt:

    Schönes Zeichen gesetzt.
    Wenn ich bedenke dass in nur knapp 14 Tagen eine solche Summe von uns aufgebracht wurde , trotz geringer Reichweite und Verbreitungsmöglichkeiten des Aufrufes , was wäre wohl zusammengekommen wäre dies in der Tageschau verbreitet worden.
    Daher Hut an für alle Spender. <3

    • wolfcgn sagt:

      Ja diese Aktion sollte jedes Jahr wiederholt werden, ich bin überzeugt, dass durch Wiederholung ein immer größerer Bekanntheitsgrad erreicht und damit der Erfolg auch immer größer sein wird insbesondere auch als Warn-Zeichen für die unverbesserlichen Kriegstreiber in der deutschen Politik-Szene!

  10. skyman sagt:

    Diese Bilder, diese Worte tun Herz und Verstand so gut. (Ausnahme: Die ekelhaften Merkelmaulkörbe)

    Vielen Dank!

    Insbesondere dann, wenn man sich — leidend — auch heute den kübelweise Verblödungs- und Desinformations-Dreck angetan hat, den die Tagesschund mal wieder mit hündischem Vasallentum, und bösartigster Regierungs-A****kriecherei kalt dreingrinsend ins Volk schleudert.

    Die Tagesschund wird, allen Schundmedien voran, schon noch dafür sorgen, dass wir wieder in einen Faschismus, den Faschismus 2.0, versinken — den Merkelschen Faschismus.

    Schon bald wird mit cdU-roten Fahnen — auf diesen das schwarze Rautensymbol in weißem Kreis — gegen Demokratie, Rechtsstaat und Andersdenkende marschiert.

    Aus der "Tagesschau" wird "Der Tagesstürmer".

  11. Andreas Adler sagt:

    Sehr schön, sehr anrührend.
    Vielen Dank an die Initiatoren dieser Aktion.

    Bleibt zu hoffen, dass im Hintergrund die "Straße des 01. August" bald wieder massenhaft von freien Menschen bevölkert werden wird, die Gesicht zeigen gegen eine andere, aktuelle Form der Tyrannei.

    Peace

  12. Wildenfelser sagt:

    Schön.
    Aber man beachte das Unterwerfungssymbol unter den neuen Faschismus: Die Maske. Auch wenn die Bereitschaft dazu nur durch das Tragen unter dem Kinn angezeigt wird. Letztlich – trotz offensichtlicher Mühen – haben Einige nichts gelernt.

    • unknow74 sagt:

      Ein einfaches DANKE wäre völlig ausreichend gewesen!

    • Running Greenhorn sagt:

      @unknown74: Nein, denn genau darum geht es, nämlich dass der Faschismus wieder auferstanden ist. Wir können die Opfer der Roten Armee nur würdigen und ihnen danken, aber keiner wird wieder lebendig. Die Merkel-Toten des Corona-Regimes können noch verhindert werden! Die deutsche Gesellschaft hätte zeigen können, dass sie die Zeichen erkennt und den Mut hat, dagegen aufzustehen. Abgesehen von einigen Ausnahmen, hat die Gesellschaft die Prüfung nicht bestanden. Man hätte die Opfer der Roten Armee dadurch würdigen können, dass Corona-Regime bis zum diesjährigen Gedenktag niederzuringen.

    • unknow74 sagt:

      Vllt. begreifen Sie und Ihr Vorrdener ja, das es keinen Sinn macht, diejenigen die sowieso in der Öffentlichkeit stehen und auch mit Maske (Achtung, persönliche Entscheidung des Einzelnen!!!) Ihr Gesicht zeigen dafür anzukreiden, dass Sie dies stellvertretend für Sie und Ihren Vorredner tun.

      Sie beide sitzen weitestgehend anonym hinter ihrem elektronischen Gerät und haben nichts anderes als große Fresse und die ist – mit Verlaub – in diesem Zusammenhang schlicht und ergreifend fehl am Platz!

      Deshalb, ein einfaches DANKE wäre absolut ausreichend.

      Auch das Tragen der Hakenkreuzarmbinde oder des NSDAP-Parteiabzeichens waren fakultativ, ebenso das Tragen eines CDU oder SED-Parteiabzeichens. Was wäre passiert, hätten sich die Juden geweigert, den gelben Stern zu tragen? Wieso trug der Jungpionier das blaue Halstuch, wieso trägt der Hell's Angel oder Bandido seine Kutte, weshalb kleidet sich der "schwarze Block" schwarz…?

    • Running Greenhorn sagt:

      @unknown74: Mäßigen Sie sich! Es geht ganz offensichlich nicht um eine Handvoll Teilnehmer der Zeremonie, sondern um rund achtzig Millionen Schlafmützen, die sich zufrieden blökend zur Schlachtbank führen lassen und dabei alles in ihrer Reichweite mit ins Verderben reißen. Sie wissen nicht mit wem Sie sich hier anlegen und Sie erkennen eventuell nicht, welche Standpunkte die Teilnehmer dieses Forums haben. Ersparen Sie uns ihre moralische Entrüstung, vor allem, wenn Sie sonst nichts haben, woran Sie festhalten können, Sie Jammermensch!

    • Helmut Edelhäußer sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/unknow74/' rel='nofollow'>@unknow74</a>
      Nun Herr oder Frau <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/unknow74/' rel='nofollow'>@unknow74</a> sie sagen.
      "Sie beide sitzen weitestgehend anonym hinter ihrem elektronischen Gerät und haben nichts anderes als große Fresse"
      Sie wollen uns also sagen sie wissen wer diese beiden Menschen sind.?
      Sorry da muss ich sie leider darauf hinweisen das "<a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/unknow74/' rel='nofollow'>@unknow74</a>" doch auch ziemlich Anonym ist.
      Schauen sie ich schreibe Grundsätzlich mit Klarnamen.
      Und kann sagen das ich jede Demo mitnehme die ich nur kann,wo sich mir die Frage stellt oder besser ich sie fragen muss auf welcher Demo wir uns schon mal über den Weg gelaufen sind.?
      Ihre Ausdrucksweise finde ich nicht angebracht.

    • wolfcgn sagt:

      Helmut Edelhäußer, ich schließe mich Ihrem Statement an, dieser Vorgang ist zu bedeutend für eine kleinkarierte Streiterei… ich möchte so gerne eine rote Nelke an diesem Ehrenmal niederlegen.

    • unknow74 sagt:

      @ wolfcgn – fahren Sie hin und tun Sie's, wer oder was hindert Sie daran? Falls Ihnen Bärlin aus nachvollziehbaren Gründen zu weit, zu laut, zu dreckig, zu CO²-lastig, etc. ist, steht in fast jeder ostdeutschen Stadt irgendwo ein Denkmal für den Unbekannten Soldaten oder die Befreier vom Hitlerfaschismus in Form eines Soldaten der Roten Armee. Im Übrigen, nur falls Sie das mistverstanden haben sollten (so wie offenbar Ihr Vorredner), geht es hier um das Überreichen einer Geste von Dankbarkeit an die Damen und Herren Befreier einer unserer letzten großen Volksverblödung, eine Geste des Ausdrucks eines gesellschaftlich verankerten Mißfallens mit der aktuellen (Außen-)Politik und definitiv nicht darum, Teilnehmer des leider recht überschaubare Häufleins von Gesicht zeigenden Menschen für das Tragen von Masken anzukreiden.

      Beantwortet doch mal jeder für sich die Fragen unter meinem letzten Posting, die Auswahl der Gesellschaftsvertreter steht in keinerlei Zusammenhang zueinander, außer dass diese in unterschiedlichen Epochen Teile der Gesellschaft sind und waren. Man könnte der Vollständigkeit halber noch die Kreuzritter und Anhänger der Volksfront von Judäa und der Judäischen Volksfront aufzählen, aber dazu müßte man sich wahrscheinlich ernsthaft mit dem Leben des Brain auseinander setzen, statt Herrn Edelhäußer auf irgendeiner der von ihm vorgeblich besuchten Demos real getroffen zu haben. Ich weiß weder, ob "Helmut Edelhäußer" ein real existierender Name, Ihr realer Name, ein Künstlername oder ein reiner Phantasiename ist und es ist letztlich auch völlig unerheblich, genau so unerheblich, ob ich weiß, wer die beiden anderen sind – das hat interessanterweise mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung nicht das geringste zu tun und ist daher irrelevant…

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