KenFM am Set: “Wer, wenn nicht Bill? – Anleitung für unser Endspiel um die Zukunft” – Interview mit Sven Böttcher

Gesundheit! Neben der Freiheit ist die Gesunderhaltung des eigenen Körpers wohl eines der wichtigsten Ziele des Menschen. Erhebt man beides aber zum Dogma, lässt sich damit ganz einfach Politik machen und die Masse steuern. Freiheit durch Gesundheit heißt im Umkehrschluss: keine Freiheit ohne Gesundheit.

Diese so genannte „Ermittlungshypothese“ ließ sich in den letzten 14 Monaten live beobachten und bestätigte die „Banalität des Bösen“. Denn, wer nicht für die Maßnahmen ist, ist gegen die Gesundheit. So klar, so einfach, so manipulativ funktioniert das Spiel mit der Angst: in Deutschland, in Europa, weltweit.

In seinem neuen Buch „Wer, wenn nicht Wir Bill?“ beschreibt Sven Böttcher nicht nur dieses Spiel aus einer eher nüchternen und humorvollen Perspektive, sondern teilt auch noch die beteiligten Player in Teams ein.

Im Buch finden sich Team Bill, Team Mensch und Team Old auf dem Spielfeld „Erde“ ein. Ziel des Spiels: Überleben. Mit Pandemie, Klimawandel, Kapitalismus und allen weiteren globalen Problemen und Herausforderungen.

Wer hat wohl die besten Karten, wer die bessere Taktik? Gewinnt das Team mit dem meisten Geld oder jene Player, die am besten antizipieren können? Was wir verraten dürfen: Team Old sieht ganz schön alt aus.

Unsere Empfehlung: Zurücklehnen, zuhören, Buch lesen und egal, was da noch kommen mag: Leben statt überleben!

Das Spiel läuft schon…

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92 Kommentare zu: “KenFM am Set: “Wer, wenn nicht Bill? – Anleitung für unser Endspiel um die Zukunft” – Interview mit Sven Böttcher

  1. Der Nachtwandler sagt:

    James Corbett im Corona Ausschuss (hier auf DEUTSCH)

    https://www.youtube.com/watch?v=6wlvPBg4loM&t=17000s

  2. Der Nachtwandler sagt:

    Drosten in einem ÄLTEREN Video – was hat sich geändert?

    Ab Minute 1:34:45
    https://dein.tube/watch/aHcJJdKxw2XVjhT

    Insgesamt ein sehr sehenswertes Bittel TV

    • Der Nachtwandler sagt:

      Ab Minute 1:42:00, die Regierungssprechenbank wahrlich WELTREKORDVERDÄCHTIG – ich habe mir diese Typen schon in der Schuhle vom Hals gehalten…

    • Nevyn sagt:

      Mir fällt auf, dass die Leute beim Sprechen gar keine Mimik haben. Wie in den alten griechischen Tragödien. Da hielten sich die Darsteller einfach Masken vor die Gesichter und lasen von Papyrusrollen ab.

    • Der Nachtwandler sagt:

      @ Nevyn

      Griechischen Tragödien, zeitlos gut! Schau dir das hier an: James Corbett im Corona Ausschuss (hier auf DEUTSCH)

      https://www.youtube.com/watch?v=6wlvPBg4loM&t=17000s

  3. Der Nachtwandler sagt:

    Der SELBSTMORD des Dr. Jens Bengen??? (NEE – glaube ich auch nicht!)

    hier: https://www.wiki-tube.de/videos/watch/8fdd8735-d358-451f-8c19-d6a0b346f5be

    und hier: https://dein.tube/watch/aHcJJdKxw2XVjhT

  4. Scarlett Debord sagt:

    Von mir aus kann sich Herr Böttcher um eine Anleitung bemühen um sich in die Arena des Endspiels zu begeben. Ich befürchte nur, dass er die Zukunft verpassen wird, wenn er sich da zu sehr hineinkniet (festfährt).

  5. Scarlett Debord sagt:

    Bill Gates interessiert sich für Geld und Macht.

    "Der Philantrop der die Welt retten will" ist die Werbelüge für sein schmutziges Geschäft mit Tod und Krankheit die er selbst heraufbeschwört.

  6. Falk sagt:

    Ich denk halt an der Grundaussage: "Es kann nicht jeder so leben wie Wir."
    Ist ja schon die Frage, was heißt "wir" der Daimler-Vorstandsvorsitzende, lebet sicher anders als ich mit Hartz4.

    Ich lebe mit möglichst wenig Ressourcen, ohne Auto, ich fahre nun schon seit 30 Jahren ausschließlich Fahrrad.
    Es ist also eher so, dass die "eher" Reichen, sich näher an die Armen annähern müssen.
    Aber einen gewissen Anspruch auf "Luxus" habe ich schon, z.B. fließend Wasser, ne warme Wohnung.. ne Wohnung^^

    Wer ist "die".. es leben eben nicht alle so wtf! Oder was ich vor paar Jahren mal am Bahnhof gesehen habe: Ein Bild von afrikanischen Kindern und ich soll nun spenden. Ja also ich Zeitarbeiter soll nun ein schlechtes Gewissen bekommen und noch was von meinem Geld abgeben, dass aber genau die, welche die Finanzmittel haben, wirklich was zu ändern, nicht mit der Bahn fahren, sollte jedem klar sein!
    Natürlich sind die Beispiele nur so salop dahin gehauen, mir ist schon klar, wenn mehr Leuten die bei Daimler und Co. arbeiten, klar wäre, dass sie bzw. unsere Wirtschaftpolitik maßgeblich an der Armut der Welt beteiligt sind, diese ggf. was ändern würden.
    Dafür sind ja die Unterhaltungsmedien da, damit die Leute ja nicht zum denken kommen!! und da ist auch ein Bill Gates mit dran schuld.

    Also die Menschen Jahrzehnte vom denken abhalten wollen und dann sagen.. "ihr seid Schuld.."
    Oder was ich auch immer "witzig" finde ist, wenn ich z.B. was systemkritisches sage. Dann kommt gern so ne Aussage wie:

    "Sei froh, dass wir in keiner Diktatur leben" oder in Afrika.. usw.. also bei allem was Systemkritisch ist, vergleichen "wir"(die Gesellschaft / vor allem Medien) uns grundsätzlich mit dem schlechtestem was man auf dieser Erde finden kann, aber niemals mit was "besserem". Wobei wir es doch z.B. im Sport gerade anders machen, da vergleicht man sich mit, sich selbst oder eben mit dem der besser ist wie du und sagt eben nicht "Ha, ich bin so viel besser als des Kindergartenkind.. schau mal wie ich es fertig mache.. wenn ich nun auch so schlecht wäre usw.."

    Dies ist halt mal wieder so ein Manipulationsmechanismus, wie so viele.. man muss nicht alle kennen und erkennen.. aber uns allen täte es schon helfen, wenn die meisten verstünden, dass sie ununterbrochen von außen manipuliert werden. Dann könnte sich ggf. auch was ändern.

    • Falk sagt:

      In Star Trek gibts eine gute Folge mit Borgs die nur zusammen als 3er Gruppe überleben können oder eben getrennt noch 3 Monate leben können, um die Umwelt zu erleben. Und deren Fazit ist: "Überleben alleine, ist zuzureichend!"

      Und da würde halt mal schon zustimmen^^ Ich habe eine "gute" Stelle (laut System) beim Bosch gekündigt, um einfach was anderes zu machen bzw. nicht mehr indirekt bei einer Rüstungsindustrie mitzuwirken, Gut im Moment bin Hartz4ler.. aber ich bin freier als die meisten Menschen in meinem Umfeld.
      Klar hab ich nie Geld, aber wenn man nicht hungrig oder durstig ist, geht es eigentlich ohne Geld recht relaxt. Gerade eben wenn man sich, zu sich und seiner Umwelt zurück besinnt und gerade den Konsum hinter sich lässt, wird man so viel freier in sich selbst! Und vor allem Selbstbewusster!

      Gutes Hilfsmittel dabei ist auch z.B. mal Fasten, anfangs 3-7 Tage.. wenn es einem liegt auch mal länger 2-4 Wochen.. und dann merkt man einen Effekt!
      Man merkt; "huch, ich brauch ja nur Wasser zum überleben und sonst nichts!" Oder gar 3x mal am Tag essen.. es reicht auch alle 2 Tage.. usw.. und die "Befreiung" findet nicht nur körperlich statt, man wird auch im Geiste freier, auch ist man nicht mehr so angreifbar von außen, "des Amt droht dir mit einer Minderung.." du: "ach was solls, solange ich genug Wasser habe.." damit hat der Sachbearbreiter schon sehr viel weniger Druckmittel, weil er nicht die Angst in deinen Augen spürt! Dann kontrolliert dich nicht mehr die Angst, sondern zu selbst!

    • Falk sagt:

      Zum BGE:

      Grundsätzlich "ja", aber es müssten auch sehr viele andere Systemänderungen stattfinden, wie mitunter z.B. im Plan B von der Wissensmanufaktur auch angesprochen werden. Ich würde den Plan B nun auch nicht zu 100% Unterschreiben, aber dieser zeigt sehr gut auf, dass ein BGE alleine, in diesem System wie wir es haben, einfach verpuffen würde.

      Aber gerade was er auch Anspricht, man könnte einige Dinge auch um sonst anbieten, gerade die Öffentlichen Verkehrsmittel, ohne Ticketpreise, müsste man auch keine Schwarzfahrer mehr suchen oder Automaten aufstellen und warten. In Stuttgart sind die Infostände eigentlich immer geballt voll und eigentlich fragt niemals mehr nach dem Weg (welche Linie usw.) sondern es geht alles um die Tickets. Des wären alles Kosten die weg fielen.
      Zumal ja die Öffentlichen ohne Staatsgelder eh kaum finanzierbar wären, also warum nicht gleich umsonst? Dies hatte auch mal Volker Pispers vorgerechnet. Alleine dies täte schon eine unheimliche Befreiung geben und bestimmt auch weniger Autos.

    • Falk sagt:

      Ich hab in meinem Umfeld zum Anfang der Maskenpflicht immer ein Beispiel gebracht, weil sich ja jeder drüber aufregt aber alle brav mitmachen… Aber vor dem Beispiel noch.. ich hab OP-Masken für den Supermarkt, mit Edding drauf geschrieben; "Freiheit?" – "X – Unfrei!" – "Normal?" – "Gesund?" und je nach dem was mir grad so einfällt..
      Viele im Umfeld sagen, ja diese scheiß Masken, aber irgendwie bin ich der einzige den ich sehe, der was auf die Masken schreibt und ich hab auch 7 Monate durchgehalten und war gar nicht einkaufen.

      Aber zum Beispiel:
      Wenn es doch jeden so arg stört, warum machen alle mit? Wenn nur 30% der Menschen sagen täten, Aldi will dass ich ne Maske aufsetze.. dann geh ich halt 1-2 Monate nicht mehr zu Aldi, danach machen wir des mit jeder anderen Kette.. Wenn die Gewerkschaften sich weigerten ihre Belegschaft in die lebensfeindliche und ach so gefährliche Arbeitsumgebung zu schicken, dann würde auch die Industrie schnell einknicken.
      Und wie lange wäre da nun eine Maskenpflicht, wenn die Industrie & Supermärkte & Co. zur Politik gingen und Entschädigungen für die Ausfälle haben wollten oder gar Aldi sagen würde, ab heute darf man nur noch ohne Maske in den Laden.. dann würde die Politik des nicht ansatzweise durch halten.

      Aber Mittlerweile wo wir nächtliche Ausgangssperren haben.. um den Gedanken in den Köpfen zu installieren, damit man dann Tages Ausgangssperren etablieren kann und wir immer noch eine Maskenpflicht haben, obwohl anfangs alle sagten, bringt eh nichts.. glaube ich, dass einfach zu viele, zu viel TV/Medien schauen und sich durch Angst manipulieren lassen, ggf. sogar des glauben, was sie hier machen.

      Da fällt mir gerade zu Corona immer wieder Kant ein, habe Mut dich deines Verstandes zu bedienen.
      Wobei man sagen muss, wenn der Verstand nicht gut gefüttert wurde, ist es halt auch schwer.. da kommen wir wieder zum Thema Bildung und das Wissen um und wie Manipulation stattfindet.

      Für Mich waren gerade Bücher wie Psychologie der Massen, Das Medien Monopol, sehr hilfreich.. aber gibt sehr viele Bücher die des beschreiben, also des Wissen ist da, ist halt die Frage mit was man sich beschäftigen will. Wenn man nur die neuste Serien / Games oder was auch immer in sich rein zerrt, darf man sich halt auch nicht wundern in einer Diktatur aufzuwachen.

    • Steffen sagt:

      Ich lebe in ähnlichen Verhältnissen wie Du. Auch den Jobwechsel ausd idealistischen Gründen habe ich hinter mir. Ich finde Deine Ausführungen interessant .Teilweise lebe ich sie "genau so" und teilweise bewundere ich sie, da ich noch nicht so weit bin.
      Ich habe, bereits bevor ich zum erste Mal ins H4-Demütigungsprogramm gefallen bin, mein Leben entschleunigt, meinen Konsum "berichtigt" und meine Moral zu einem Leitstern meines Handelns gemacht. Dadurch kam der "Sturz" ins H4 bei mir relativ milde an, da ich bereits zuvor gewisse Luxus-Elemente meines Lebens hinterfragt und auch ge"cancelled" hatte.
      An einem Flug nach Malle hätte ich eh keine Freude mehr gehabt, da mir selbst bewusst ist, dass aufgrund MEINES Luxusausflugs (ca100Euro/Tag) an genau diesem Tag 100 Kinder in der dritten Welt verhungern, die ich mit diesen 100 Euro hätte retten können.
      Ich verstehe auch alle anderen, die diese Gedanken garnicht haben wollen, denn danach schmeckt das Schnitzel oder das Grillsteak einfach nicht mehr. Es ist als würde man auf afrikanischem Kinderfleisch herumkauen.
      Momentan bin ich im H4Programmm weil ich eine Stelle abgelehnt habe. Auch das ist eine moralische Entscheidung gewesen, denn bei einem Gebot von 10,50/std für Messearbeit (ca90% der Arbeitstage) musste ich leider ablehnen. Allein schon , um die Kollegen der Branche nicht zu unterbieten.

    • Scarlett Debord sagt:

      Wäre Star Trek Voyager – 602 – Survival Instinct.

  7. Outlaw sagt:

    Wer ,wenn nicht Bill ? Doch wer sind Wir ?
    Zum Buch gab es schon vor Zeiten den Film : ……Kill Bill I und II . :-)) Ob das das Mehrkill-System auch gewusst hat ?
    Doch "Wir" ist das Zünglein an der (Wahl)-Waage und je mehr aufwachen ,je mehr Zukunft ,was bedeuten würde dass die "Killerseite" zu neuen Weltangstcoronamutanten dirigieren müssten.
    Hören >WIR< nicht mehr auf die schlechten Angst- Ratgeber und lassen sie an ihren Eigenmutationen untergehen .
    P.S. Auch darüber gibt es schon einen Film (Untergang) :-)) Wie weitsichtig von diesem Machtsystem ! WIr könnten nicht die neue Odnung sein ,aber sicher eine neue Welt ohne Mutanten .

    • Outlaw sagt:

      Wer glaubt die Weisheit mit dem Finanz-Löffel gefressen zu haben ,um die Welt neu zu kontrollieren ,wird schnell seine "Bill" zahlen müssen,da er die Grenzen dessen erreicht ,der ihm die Grenzen wieder aufzeigt .Klingt grenzwürdig,doch das
      Perpetuum mobile ,aus dem mehr Energie gewonnen wird ,als reingesteckt ,ist der Schlüssel des Lebens ,den kein Mensch je neu erfinden wird .

  8. Maik Klär sagt:

    Nevyn, und ich bestehe auf Direkantworten, wenn ich ich Geld bezahle. Ich bin 43, trockener Alkoholiker und mache mir keine Hoffnungen mehr. Diese NICHTmenschen, haben ihr leben verwirkt, in dem sie uns belogen und betrogen haben uns uns töten. Wir sind Schweine, das ist klar. Aber wir haben es verdient aufgeklärt zu werden. Aber nicht von denen. Diese Leute haben es verdient, dass wir nur kurz die Todesstrafe wieder einführen. UND KOMM MIR NICHT SO BLÖDE DU … ES IST SCHON WEIT ÜBER JEDEN MENSCHENVERSTAND HINAUS UND PENNER WIE DUUUUU LABERN UNS DICH DASS WIR LABER N MÜSSEN: LABER LABERN LABERN: ICH SAG DIR WAS : FICK DICH UND DEIN GELABER. DIE ZEIT DES LABERNS IST VORBEI. UND SCHEI? AUF NITIQUETTE. ICH KANN DAS WORT NICHT AB. FICKT EUCH. HANDELT ENDLICH. WIR SIND AM ARSCH. FUUUUUUCCCCCKKKKKKKKK

  9. Maik Klär sagt:

    Die Luft riecht, nein schreit, nach Revolution. Kein Gelaber mehr. Lasst die Waffen sprechen

    • Nevyn sagt:

      @ Maik Klär
      Lassen Sie mich mal raten: Sie sind noch keine Dreißig, wohnen bei Mama, die Armee kennen Sie von Topgun und Call of Duty und Ihre Kampferfahrung ziehen sie aus dem Werfen von Steinen auf Polizisten?

  10. Schlafschaf sagt:

    Warum soll ich der Zivilisation lebe wohl sagen? Ich denke nicht daran mich wieder dem Ackerbau hinzuwenden.
    Das Mittelalter haben wir doch hinter uns gelassen. Irgendwelche Alphatiere wird es immer geben, die das Kommando übernehmen wollen. Soll ich mich mit der Mistgabel bewaffnen, und meinen Kürbis verteidigen?
    Dies Sozialromantischen Ideen kann man ja träumen.
    Ich will wieder so leben, wie ich es vor dem 1.3. 2020 gewohnt war.
    Für Veränderungen zum Besseren bin ich immer zu haben, aber dieses stille Aussteigen, geht doch auch nur zu lasten vieler.
    Oder glaubt den jemand es ist Platz für alle auf dem Bauernhof.
    Mir gehen die Einschränkungen gewaltig auf die Nerven, und ich resigniere auch vor der Ignoranz meiner Mitmenschen, aber wenn wir jetzt die Achseln zucken und das war's wohl sagen, dann war's das wohl wirklich.
    Ich bin für auf die Zähne beißen und weiter machen, die Fronten sind zwar verhärtet, aber der Widerstand lebt in den Köpfen vieler Menschen, nicht nur in Europa, auch in Afrika und Australien und Amerika.
    Sie können noch so viel, regulieren wollen, das wird die Aufsässigkeit nur steigern. Der Krieg hat gerade erst begonnen.

    • Konnerig sagt:

      Danke, das hab ich wirklich mal gebraucht, sind harte Tage, da die Propaganda samt eingekaufter Bücklinge rollt wie kaum je zuvor!

    • Steffen sagt:

      Du stellst Fragen, aber die Falschen!
      Nicht alle sollen auf dem Bauernhof leben! Aber es sollen sich alle bewusst sein, auf welchen "Grundlagen" das Leben basiert.
      Es ist NICHT notwendig auf die Fidschis zu fliegen. ABer es IST notwendig, die Umwelt zu schonen.
      Es ist NICHT wichtig, den neuesten Tatort gesehen zu haben, aber es IST wichtig, sich mindestens diese 90 Minuten um seine Beziehung oder seine Kinder zu kümmern.
      Vieles, was wir heute (billig) konsumieren, wird nur aufgrund zerstörerischer Prozesse der (physischen) Welt abgerungen. Wir feuen uns alle, dass ein Polyester-Pullover so billig ist, doch am Ende bezahlen wir mit unserer Gesundheit wegen Mikro-Plastik in den Fischstäbchen.
      All dies gilt es "neu" zu bewerten. Als Währungseinheit für unseren moralischen Kompass empfehle ich die Umarmungsminute! Sprich: WELCHE Handlung ist wichtiger als einen meiner Liebsten zu umarmen? Gehe ich wirklich in Überstunden, wenn die paarMarkfuffzich mich davon abhalten mit meinem Sohn Lego zu spielen ? WAS … sind meine Werte ????

    • Steffen sagt:

      Es gab mal eine Zeit, da war Platz für alle auf dem Bauernhof.
      Dahin will ja keiner zurück, doch man stelle sich mal vor, daß wir nur zum Überleben produzieren und nicht zu Profit-Zwecken.
      Stellen wir uns mal vor, daß wir Lebensmittel nur für uns selber produzieren…. gäbe es dann noch Gammelfleisch oder inhaltsloses Wasser-Gemüse?
      Und die zusätzliche Zeit, die wir heute aufbringen , um "Profit" zu erwirtschaften, noch dazu den Profit anderer, all diese Zeit könnten wir mit unseren Liebsten oder unseren Hobbies verbringen. Oder ganz verrückte Idee: Anderen helfen in dieser Freizeit.
      Es gibt eine Berliner Studie (meine Quelle: Der Film "Future works"), die herausgearbeitet hat, daß wir Deutschen mit einer 18-Stunden-Woche unseren jetzigen Lebensstandard halten könnten. Die restlichen 22Std, die ein 40Std/Woche-Arbeitnehmer arbeitet, dienen nur noch der Finanzierung anderer. Einerseits müssen davon all jene Arbeitslosen bezahlt werden, die dieser ach so produktive Arbeitnehmer aus dem Job gedrängt hat. Andererseits fliesst es aber zum grössten Teil in die Taschen der Aktionäre.

  11. Der Nachtwandler sagt:

    Diese Dinge sind bereits im Gange…

    Biodigitale Konvergenz: Bombshell-Dokument enthüllt die wahre Agenda

    https://2020news.de/biodigitale-konvergenz-bombshell-dokument-enthuellt-die-wahre-agenda/

  12. Michaela sagt:

    KenFM am Set: “Wer, wenn nicht Bill? – Anleitung für unser Endspiel um die Zukunft” – Interview mit Sven Böttcherirklic

    Ich habe dieses Interview sehr genossen. Das war sehr gut und auch schön. Danke.

  13. Box sagt:

    In "Team Bills" Herzen ist wenig Platz außer für "Team Bill." Im folgenden Beitrag legt Douglas Rushkoff recht eindrücklich dar, um was es bei "Team Bill" geht:

    Samstag, 25. August 2018, 15:30 Uhr
    ~12 Minuten Lesezeit
    Der Krieg der Reichen
    Die Reichen verschwören sich, um uns zurückzulassen.
    von Rubikons Weltredaktion

    „Flucht statt Ethos“ könnte das Motto dieser Männer sein, geht es ihnen doch nicht darum, die Welt noch zu retten oder zumindest zu verbessern — nein, es geht ihnen um Flucht, darum, die eigene Haut zu retten, koste es was es wolle. Der Autor dieses Artikels, Douglas Rushkoff, kommt zu dem Schluss, dass in dieser Denkweise nicht die „neutrale“ Technologie als das Problem angesehen wird, sondern der fehlerhafte, defizitäre, schrecklich un-binäre Mensch in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Und die gilt es zu transzendieren – Maschinen sind schließlich die besseren Menschen.

    Das Überleben der Reichsten
    von Douglas Rushkoff

    Letztes Jahr wurde ich auf ein exklusives Luxus-Privatanwesen eingeladen, um einen Grundsatzvortrag zu halten. Ich nahm an, mein Publikum werde aus etwa einhundert Investment-Bankern bestehen. Für diese Rede hatte man mir mein bisher höchstes Honorar angeboten – etwa die Hälfte meines jährlichen Professorengehaltes –, nur um einen Einblick in das Thema „Die Zukunft der Technologie“ zu geben.

    „Investieren oder nicht?“

    Ich habe noch nie gerne über die Zukunft gesprochen. Die Frage-und-Antwort-Runden werden immer zu einer Art Gesellschaftsspiel, in denen man mich bittet, meine Meinung zu den neuesten Technologie-Modewörtern abzugeben, als wären diese Börsenkürzel für potentielle Investitionen: Blockchain, 3D-Druck, CRISPR. Meist interessiert die Zuhörer nur die binäre Entscheidung – investieren oder nicht? – und nicht die Technologie an sich oder ihre möglichen Auswirkungen. Aber Geld regiert die Welt, und so nahm ich den Auftrag an.

    Nach meiner Ankunft wurde ich in einen Raum geführt – ich nahm an, dies sei der Green Room, der Vorbereitungsraum hinter der Bühne. Doch statt mit einem Mikrofon verkabelt oder auf die Bühne begleitet zu werden, saß ich an einem einfachen runden Tisch, als man mein Publikum zu mir brachte: fünf superreiche Typen – ja, alles Männer – aus den Führungsetagen der Hedgefonds-Welt.

    Nach ein wenig Smalltalk wurde mir klar, dass sie kein Interesse an meiner vorbereiteten Rede über die Zukunft der Technologie hatten. Sie hatten eigene Fragen mitgebracht.
    Sie fingen ganz harmlos an. Ethereum oder Bitcoin? Gibt es Quantencomputing wirklich? Langsam aber sicher tasteten sie sich an die für sie wirklich interessanten Themen heran.

    Die wirklich interessanten Fragen

    Welche Region wird die kommende Klimakrise weniger zu spüren bekommen: Neuseeland oder Alaska? Baut Google wirklich ein Zuhause für Ray Kurzweils Gehirn und wird sein Bewusstsein während des Übergangs weiterleben oder wird es sterben und völlig neu wieder geboren werden? Schließlich erklärte der Vorstandsvorsitzende eines Maklerunternehmens, dass er den Bau eines eigenen unterirdischen Bunkersystems so gut wie fertiggestellt hatte und fragte dann:

    „Wie erhalte ich nach dem Ereignis meine Autorität gegenüber meinen Sicherheitskräften aufrecht?“

    Trotz ihres ganzen Reichtums, trotz ihrer ganzen Macht glauben sie nicht, dass sie die Zukunft beeinflussen können.

    „Das Ereignis“

    Das Ereignis. Das war ihr Euphemismus für den ökologischen Zusammenbruch, soziale Unruhen, eine Atomexplosion, einen unaufhaltsamen Virus oder einen Mister Robot-Hack, der alles zusammenbrechen lässt („Mister Robot“ ist eine US-Serie, in der ein IT-Spezialist angeheuert wird, um die Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen; Anmerkung der Übersetzerin).
    Sich des Mobs erwehren

    Diese einzige Frage beschäftigte uns für den Rest der Stunde. Sie wussten, dass sie bewaffnete Wachen brauchen würden, um ihre Anwesen vor dem wütenden Mob zu schützen. Wie würden sie aber die Wachen bezahlen, wenn das Geld wertlos geworden wäre? Wie könnte man die Wachen daran hindern, einen eigenen Anführer zu wählen? Die Milliardäre dachten über spezielle Zahlenschlösser für ihre Nahrungsmittelvorräte nach, deren Zahlenfolge nur sie kannten. Oder darüber, ihren Wachen eine Art disziplinarische Halsbänder anzulegen, um sich zu schützen. Oder vielleicht könnten ja auch Roboter als Wachen und Arbeiter dienen, wenn die Technik bis dahin so weit sei.

    Das Transzendieren des Menschseins an sich

    Da wurde mir schlagartig bewusst: Für diese Herren war dies tatsächlich ein Gespräch über die Zukunft der Technik. Angeregt wurden sie von Elon Musk, der den Mars bevölkern und Peter Thiel, der den Alterungsprozess umkehren möchte; von Sam Altman und Ray Kurzweil, die ihren Verstand in einem Supercomputer speichern wollen.

    Diese fünf hier bereiteten sich auf eine digitale Zukunft vor, die weit weniger damit zu tun hat, die Welt zu verbessern, als damit, die conditio humana an sich zu transzendieren und sich abzuschotten von den sehr realen und gegenwärtigen Gefahren des Klimawandels, dem steigenden Meeresspiegel, Massenmigration, weltweiten Pandemien, nativistischer Panik und Ressourcenerschöpfung. Für sie besteht die Zukunft der Technologie allein in der Flucht.
    (…)
    So wird die menschliche Evolution auf ein Videospiel reduziert, das jemand gewinnt, indem er die Notluke findet und ein paar seiner allerbesten Freunde mitnimmt. Wird es Musk sein oder Bezos, Thiel … Zuckerberg? Diese Milliardäre sind die mutmaßlichen Gewinner der digitalen Wirtschaft – desselben „Der Stärkste-gewinnt“-Wirtschaftsszenarios, das überhaupt erst diese Spekulationen angefacht hat.
    (…)
    Etablierte Wirtschaftsinteressen jedoch sahen nur neue Potentiale zur Gewinnerzeugung, und zu viele Technikfreaks wurden von Unicorn IPOs verblendet (gemeint sind Börsengänge von Startups, die mehr als eine Milliarde US-Dollar wert sind, Anmerkung der Übersetzerin). Digitale Termingeschäfte wurden nun eher wie Aktien- oder Baumwoll-Termingeschäfte verstanden – die man vorhersagen und auf die man wetten kann. So wurde also jede Rede, jeder Artikel, jede Studie, Dokumentation oder Informationsschrift nur insofern als relevant betrachtet, als sie auf einen Börsenticker hinwiesen.
    (…)
    Persönliches Überleben statt gemeinsamen Erfolges

    Die Entwicklung von Technologien wurde weniger eine Geschichte gemeinsamen Erfolges als eine des persönlichen Überlebens. Schlimmer noch als die Aufmerksamkeit hierauf zu lenken, war, sich unbeabsichtigt als Feind des Marktes oder als technologiefeindlicher Griesgram zu outen, wie ich erfuhr.

    Anstatt sich also mit der praktischen Ethik der Verarmung und Ausbeutung der vielen im Namen der wenigen auseinanderzusetzen, beschäftigten sich die meisten Akademiker, Journalisten und Autoren von Science-Fiction-Werken mit viel abstrakteren und abstruseren Rätseln:

    Ist es fair, wenn Aktienhändler bewusstseinsverändernde Drogen nehmen? Sollen Kinder Implantate für Fremdsprachen bekommen? Wollen wir, dass autonome Fahrzeuge das Leben von Fußgängern über das der Fahrgäste stellen? Sollten die ersten Mars-Kolonien als Demokratien geführt werden? Beeinträchtigt es meine Identität, wenn ich meine DNA verändere? Sollten Roboter Rechte besitzen?

    Moralische Dilemmata

    Während es philosophisch durchaus unterhaltsam ist, solche Fragen zu stellen, stellt es doch einen armseligen Ersatz dafür dar, mit den echten moralischen Dilemmata zu ringen, die mit der ungezügelten technologischen Entwicklung im Namen des Konzernkapitalismus Hand in Hand gehen.

    Digitale Plattformen haben einen bereits ausbeuterischen Markt (man denke an Walmart) in einen noch entmenschlichenderen Nachfolger verwandelt (man denke an Amazon). Die meisten von uns haben diese Schattenseiten durch automatisierte Jobs, die Gig-Economy (das auf Freiberuflern basierende Wirtschaftsmodell; Anmerkung der Übersetzerin) und den Rückgang des lokalen Einzelhandels erfahren.
    (…)
    Nicht Rettung, sondern Flucht

    Sie waren nicht daran interessiert, wie eine Katastrophe zu vermeiden wäre; sie sind davon überzeugt, dass wir dafür schon zu weit gegangen sind. Trotz ihres ganzen Reichtums, trotz ihrer ganzen Macht glauben sie nicht, dass sie die Zukunft beeinflussen können. Sie gehen einfach vom dunkelsten Szenario aus und setzen dann soviel Geld und Technik wie möglich ein, um sich abzuschotten – vor allem, wenn sie keinen Platz mehr auf einer Rakete zum Mars ergattern können.
    Einer für alle – alle für einen

    Glücklicherweise haben jene von uns, denen die Mittel fehlen, ihre eigene Mitmenschlichkeit zu verleugnen, viel bessere Möglichkeiten. Wir müssen die Technik nicht auf derart antisoziale, atomisierende Weise nutzen. Wir können zu der Art von Einzelverbrauchern werden, wie die Geräte und Plattformen uns haben wollen – oder wir können uns daran erinnern, dass der wahrhaft entwickelte Mensch kein Einzelgänger ist.

    Ein Mensch zu sein ist keine Frage des individuellen Überlebens oder Fliehens. Es ist ein Teamsport. Was immer zukünftige Menschen haben oder sein werden – sie werden es zusammen haben oder sein.

    https://www.rubikon.news/artikel/der-krieg-der-reichen

    Schlußfolgernd geht es "Team Bill" letztendlich nur um die Errichtung einer Gen- und Maschinendiktatur, in welcher sie selbst schalten und walten können wie einst die absolutistischen Herrscher vergangener Tage. Die Verabreichung experimenteller Stoffe, ohne daß dabei großartiger Widerstand erkennbar wurde, hat zukünftigen Eingriffen Tür und Tor geöffnet. Es braucht für weitere Eventualitäten nicht unbedingt einen Krieg und/oder Vernichtungslager. Es braucht nur eine Verlautbarung einer Bedrohung X die dann den Einsatz der Charge Y erfordert.

    Schließlich:

    Es gibt nun keine Arbeitenden als solche mehr. Es gibt nur noch Arbeitsnomaden. Während es gestern noch die Tragödie des Subjekts war, vom Kapital ausgebeutet zu werden, ist es heute die Tragödie der Vielen, nicht mehr ausgebeutet werden zu können und einer »überflüssigen Menschheit« zugewiesen zu werden, die aufgegeben und vom Kapital für sein Funktionieren kaum noch gebraucht wird. Es entsteht ein psychisches Leben gänzlich neuer Art, das sich auf ein künstliches digitales Gedächtnis und auf kognitive Modelle aus dem Bereich der Neurowissenschaften und der Neuroökonomie stützt. Psychische und technische Automatismen sind ein und dasselbe, und es entsteht die Fiktion eines neuen menschlichen Subjekts, »Unternehmer seiner selbst«, formbar und darauf bedacht, sich ständig unter Rückgriff auf die von seiner Zeit gebotenen Artefakte umzubilden.

    Dieser neue Mensch, Subjekt des Marktes und der Schulden, hält sich für ein reines Produkt des Zufalls. Diese »fertige abstrakte Form«, wie Hegel sagt, fähig, jeglichen Inhalt überzustreifen, ist typisch für die Zivilisation des Bildes und der neuen Beziehungen, die diese Form zwischen Fakten und Fiktion herstellt. Als Tier unter Tieren besitzt der neue Mensch angeblich kein eigenes Wesen, das es zu beschützen oder zu bewahren gälte. Und es gebe a priori keinerlei Grenzen für die Veränderung seiner biologischen und genetischen Struktur.

    Vom tragischen und entfremdeten Subjekt der ersten Industrialisierung unterscheidet er sich in vielfältiger Weise. Zunächst ist er ein in seinem Begehren gefangenes Individuum. Für sein Vergnügen ist er nahezu vollständig auf seine Fähigkeit angewiesen, sein inneres Leben öffentlich zu rekonstruieren und es wie eine handelbare Ware auf einem Markt anzubieten. Als neuroökonomisches Subjekt, getrieben von der zweifachen exklusiven Sorge um seine Animalität (die biologische Reproduktion seines Lebens) und seine Dinghaftigkeit (Genuss der Güter dieser Welt), versucht dieser Ding-Mensch, Maschinen-Mensch, Code-Mensch, dieser im Fluss befindliche Mensch, sein Verhalten an den Normen des Marktes auszurichten, und zögert dabei kaum, sich selbst und andere für die Optimierung seines Anteils am Vergnügen zu instrumentalisieren.
    (…)
    Noch charakteristischer für die potenzielle Verschmelzung des Kapitalismus mit dem Animismus ist die deutlich erkennbare Möglichkeit einer Verwandlung der Menschen in belebte Dinge, in digitale Daten und Codes. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verweist der Name Neger nicht mehr nur auf die Lage, in die man die Menschen afrikanischer Herkunft in der Epoche des Frühkapitalismus brachte (Enteignungen unterschiedlicher Art, Beraubung jeglicher Möglichkeit der Selbstbestimmung und vor allem der Zukunft und der Zeit, dieser beiden Matrizen des Möglichen). Diese Fungibilität, diese Löslichkeit, deren Institutionalisierung als neue Daseinsform und ihre Generalisierung für den gesamten Planeten meinen wir, wenn wir sagen, die Welt werde schwarz.
    (…)
    Der Negersklave dagegen steht entweder unmittelbar an der Schwelle zur Revolte und ist versucht, dem eindringlichen Ruf nach Freiheit oder Rache zu folgen, oder er bemüht sich in einem Akt äußerster Erniedrigung und radikaler Selbstaufgabe als Subjekt, sein Leben zu schützen, indem er sich für das Projekt der Knechtung seiner selbst und anderer Sklaven einspannen lässt.
    (Achille Mbembe, Kritik der schwarzen Vernunft)

    • Hartensteiner sagt:

      Diese hervorragenden Verweise von "Box" sollten so lange wiederholt werden, bis sie auch im letzten Dickschädel oder Dünnbrettbohrer angekommen sind!

    • Nevyn sagt:

      Das folgt dem kosmischen Prinzip, dass der Mensch im Laufe der Zeit dem immer ähnlicher wird, was er liebt. Menschen, die die Materie lieben, senken pausenlos ihren Schwingungszustand, häufen immer mehr Materie an und erhöhen ihre Angst vor dem Tod, der eigentlich ihre Befreiung aus diesem Dilemma sein könnte. Sie begraben sich schließlich als Zombies selbst mit all ihrem Edelschlamm in irgend einem Bunker. Tiefer sinken geht vermutlich nicht. Zutiefst bedauernswerte Geschöpfe und eine Warnung an alle, die einer ähnlichen Versuchung zu erliegen drohen.

    • Hartensteiner sagt:

      Nevyn – dazu hat Tracy Chapman das schöne Lied "Mountains of Things" (Berge von Sachen) gesungen, in dem sie beschreibt, dass sie ein RIESIGES GRAB ausschachten lassen wird, damit sie alle ihre Sachen mitnehmen kann 🙂
      https://www.youtube.com/watch?v=QUntOdgpby8
      The life I've always wanted
      I guess I'll never have
      I'll be working for somebody else
      Until I'm in my grave
      I'll be dreaming of a life of ease
      And mountains Oh mountains o' things

      To have a big expensive car
      Drag my furs on the ground
      And have a maid that I can tell
      To bring me anything
      Everyone will look at me with envy and with greed
      I'll revel in their attention
      And mountains Oh mountains o' things

      Sweet lazy life
      Champagne and caviar
      I hope you'll come and find me
      Cause you know who we are
      Those who deserve the best in life
      And know what money's worth
      And those whose sole misfortune
      Was having mountains o' nothing at birth

      Oh they tell me
      There's still time to save my soul
      They tell me
      Renounce all
      Renounce all those material things you gained by
      Exploiting other human beings

      Consume more than you need
      This is the dream
      Make you pauper
      Or make you queen
      I won't die lonely
      I'll have it all prearranged
      A grave that's deep and wide enough
      For me and all my mountains o' things

      Oh they tell me
      …….

      Mostly I feel lonely
      Good good people are
      Good people are only
      My stepping stones
      It's gonna take all my mountains o' things
      To surround me
      Keep all my enemies away
      Keep my sadness and loneliness at bay

      The life I've always wanted
      I guess I'll never have
      I'll be working for somebody else
      Until I'm in my grave
      I'll be dreaming of a live of ease
      And mountains, Oh mountains o' things

      I'll be dreaming, dreaming, dreaming, dreaming, dreaming, dreaming, dreaming…
      Drea-ea-ea-ming…

      Tschuldigung… bisschen lang… aber schön 🙂

  14. Hutmacher sagt:

    Kleines Beispiel für den Irrsinn: Inzidenz in Mannheim (23.05) 87,2 und in Ludwigshafen 128,3 (23.05.) wobei in absoluten Zahlen ausgedrückt in Mannheim ca. 261 (309.000 Einwohner) und in Ludwigshafen ca. 217 (170.000 Einwohner) rumlaufen. Zwischen beiden Städten liegen allerding ca. 300 Meter Rhein.
    Ich empfehle unseren Politclowns Straßensperren (bewaffnete Soldaten und Panzer) um die eine Stadt vor der anderen Stadt zu "schützen".

    • Box sagt:

      Ich möchte noch anmerken, daß aufgrund beruflicher Verbindlichkeiten halb Manheim nach Ludwigshafen und umgekehrt pendelt. In Lu liegt Deutschlands größtes Chemiewerk, BASF Ludwigshafen. Und da man nicht nur wahnsinnig gesundheitlich sondern auch wahnsinnig ökologisch ist, hat man gerade beschlossen zusammen mit EWR einen Offshore-Windpark in der Nordsee zu bauen.

    • Nomaske sagt:

      Diese Pendelei, da gehen die einfach in der unmittelbaren Nachbarstadt arbeiten. Das gehört verboten.
      Ist doch wahnsinnig. Von Mannheim nach Ludwigshafen. Schade. dass es Monty Python nicht mehr gibt.

      Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Pendlern.
      Pendler aller Länder verfahrt Euch nicht.

    • Box sagt:

      Für ihr Verständnisproblem; es diente der Verdeutlichung der Absurdität der Maßnahmen. Privat darf ich mich mit einem weiteren Haushalt treffen, auf Arbeit, auf dem Weg (Zug/Straßenbahnen) mit egal wievielen, gerne auch über Nacht (Ausgangssperre). Wie haben wir das bisher überstanden ohne auszusterben?

      Und das riesiege Chemiewerk, die Massenvernichtungswaffe von Sinnhaftigkeit und Ökologie im Allgemeinen, beauftragt unter dem Vorwand des Umweltschutzes, die weitere Zerstörung der Biosphäre. Das im Namen von Renditejägern die sich, soweit es ihnen möglich ist, gegen die Auswirkungen ihres Handelns versuchen abzuschotten.

    • Nomaske sagt:

      Alle diese Maßnahmen sind vermutlich komplett sinnlos; in jedem Fall sind diese in sich nicht stimmig und sollten es vermutlcih auch nicht sein. Man wollte vuelleicht die Menschen verwirren. Oder gegeneinander aufbringen. Was leider teilweise geschehen ist. Das werden u. U. und leider sehr viele Menschen von der Arbeit, der Famlie oder dem sozialen Umfeld kennen.

      Und was Chemie und big pharma angeht, da kann man nur resignieren. Da tragen die Menschen einfach auch selbst Schuld, wenn fern jeglicher Intuition einfach alles mitgemacht wird. Am wenigsten meine ich die Arbeiter, eher sind es Konsumenten.

      Tja und beim Thema Energie. Da agiert ein Unternehmen / Konzern eben wir der Esel und die Möhre:

      New green deal, irgendwas mit Steuermodell und Subvention und schon machen die player genau das, was das Steuerungsorgan in der Zentrale verordnet hat. Es fehlt der freie Wettberwerb. Mein Arzt darf mir Erdölpillen andrehen. Gibt er mir Kräuter, droht der Staat mit Sanktionen. Wo ist die Freiheit? Der Staat ist nicht mein Freund. Kein Staat. Nie.

      Oder glauben Sie, dass zu früheren Zeiten irgendeine Arbeiterschaft in großer Zahl voller Überzeugung an Pershing- oder SS20-Unfug mitgebaut hat?

      Es war immer nur die Zentralsteuerung, die unten Menschen zu wertätigem Schwachsinn gebracht hat.

      Soll ich einen Russen hassen, der im Werk eine Kalschnikow mitgebaut hat, mit der dann auf Deutsche geschossen wurde. Oder umgekehrt?

      Moral verliert sich im Zentralisumus. Bei uns im Augenblick zu sehen. Seit Jahrzehnten vermutlich.

      Deswegen bin ich für radikale Freiheit. Ohne Schutz für Unternehmen. Wettbewerb. Der Übergang wird hart, Aber das wird er so oder so.

      Hätte ich zu wählen, ich würde in keinen neuen Zentralismus gehen. Lieber gehe ich in Freiheit unter.

  15. Peter Stingl sagt:

    Der Weg ist das was den Menschen Glücklich macht,
    nicht das Ziel.

  16. Ken Rosenberg sagt:

    Tolles Interview. Ich mag Herrn Böttcher echt gerne. Bei dem bedingungslosen Grundeinkommen bin ich nicht bei Ihm. Denn, es ist ja sozusagen ein besseres Harz 4. Wer mehr Geld benötigt, geht halt arbeiten. Oder verwirklicht sich selbst. Und generiert dadurch sein Einkommen. Das mit der Nachbarschaftshilfe halte ich für eine Mähr. Ich glaube kaum, dass das jemanden interessiert. Das ist ja auch überhaupt nicht nachweisbar. Darüber würde ich mir als letztes Gedanken machen.

    • Alcedo sagt:

      Hartz zahlt die Gesellschaft ja nicht zum Wohlergehen sondern zur Abschreckung. Habe mal gehört, daß der errechnete Bedarfssatz bei 650 statt 400 € liegt. der Restbetrag ist einfach gekprzt worden, damit es als Abschreckung funktioniert – keine gesellschaftliche Teilhabe mehr oder betrügen – und schon machen viele jeden abgrundtief verachtenswerten Job. Ein Grunzeinkommen, das nicht absichert kann sich die Gesellschaft sparen, warum sollen wir dafür überhaupt zahlen?

  17. Alcedo sagt:

    ich habe eher nichts gemein mit Team GatesNoch Großkapital. Ich bezweifle, die Annahme Team Bill hätte auch nur ansatzweise den Umweltschutz des Planeten im Sinn. Herr Gatesnoch stellvertretend für das Großkapital weiß genau, daß alles was sie vom Planet für sich erhalten wollen ohne Schwierigkeiten zu schützen ist. Lediglich ein neues Geschäftsfeld muß her, denn was das Team Bill mmn interessiert ist vor allem der Zinssatz bei Vermehrung ihres Eigentums und der liegt garantiert niemals im einstelligen Bereich.

    5 Jahre Wirtschaftsstillstand ist einfach unvorstellbar, das ist der vollständige Offenbarungseid! Habe so den Eindruck, das will sich einfach niemand vorstellen – Dtl kein internationaler Marktteilnehmer mehr. Wir sind Exportweltmeister, ja, aber was heißt das schon? Kommen die Rohstoffe für die letztendlich exportierten Waren von uns oder müssen wir da erst mal in Vorleistung gehen um die zu bezahlen? Wie ist das mit einzelnen Baugruppen? Den Arbeitskräften, die hier sind weil unser Lohnniveau deutlich über dem ihrer Herkunftsländer liegt? Energie kaufen wir ohnehin zu um unsere Wirtschaft und auch unser täglich Leben zu betreiben..

    Können wir vom Weltmarkt abgeschnitten überleben? vielleicht, aber es gibt viele, die nicht ausreichend vorsorgen, checkt mal durch, bspw. Dauermedikamentennutzer – für wie lange reichen eure Medis (sogut wie alle Medikamente kommen aus Asien, bei Zahlungsausfall Ende Gelände)…

  18. Carsten Leimert sagt:

    Ich habe übrigens eine Email an die Gates-Foundation, an microsoft und an die Hersteller von Smartphonen geschrieben, da man mit der Hilfe von Smartphonen und Smartphonebetriebssystemen und Bisexuellenpornos den Krieg gegen den Terror beenden könnte und das globale Bevölkerungswachstum stoppen könnte und damit Armut und künftige Kriege um Ressourcen vermeiden könnte, da uns sonst das globale Bevölkerungswachstum in 20 Jahren 2 Milliarden weitere Menschen bescheren wird, sodass es dann zu Weltweiter Armut und zu Ressourcenkriegen kommen wird.

    Wenn man Jugendlichen Smartphone und legalisierte Bisexuellenpornos gibt, dann kann man sie damit bisexuell machen und damit das Bevölkerungswachstum stoppen, weil Bisexuelle weniger Kinder bekommen als Heterosexuelle und man könnte dadurch den Krieg gegen den Terror beenden, weil Bisexuelle in der Regel nicht zu religiösem Extremismus und Terror neigen. Laut Sigmund Freud hat jeder Mensch die Veranlagung zur Bisexualität, die ihm jedoch meist von der Gesellschaft wieder ausgetrieben wird. Im antiken Griechenland hat man alle Menschen mittels vorurteilsfreier Erziehung daher bisexuell machen können. Dies könnte man heutzutage mit Hilfe von Smartphonen und legalisierter Bisexuellenpornos erreichen. Anstatt wie zum Beispiel im Irakkrieg oder im Afghanistankrieg Panzer, Flugzeuge, Raketen und Bomben zu schicken, sollte die Nato lieber Smartphone an die Armen und legalisierte Bisexuellenpornos verschenken.

    Eine Vergabe von Billionen Dollar für Smartphonehersteller und Smartphonebetriebssystemhersteller aus dem Militärbudget wären möglich. Die Smartphonefirmen und Smartphonebetriebssystemhersteller müssten sich dafür einsetzen, dass sie einen Großteil des Militärbudgets erhalten und das Geld für zu verschenkende Smartphone und Smartphonebetriebssysteme und für Bisexuellenpornos ausgegeben wird. Besser das Militärbudget wird für Smartphone und Betriebssysteme ausgegeben als für Krieg (Kriegsflugzeuge, Panzer, Bomben) und jeder Mensch auf der Welt erhält ein Smartphone. Und den oben besagten Firmen habe ich mittels Email erklärt, dass sie mit der obigen Begründung einen Anspruch auf einen Großteil des Militärbudgets haben. Leider ignorieren die mich bislang anstatt sich die Billionen beim Verteidigungsministerium abzuholen und Kriege mittels Smartphonen und Bisexuellenpornos zu verhindern.

    • Hartensteiner sagt:

      Sehr witzig. Aber ein Hinweis: Sogar die traditionellen Eunuchen am chinesischen Kaiserhof haben eine unglaubliche Gier nach Macht und Reichtum entwickelt. Und die waren das damalige dritte Geschlecht 🙂

    • Beobachter sagt:

      Ist das nun freiwillige oder unfreiwillige Komik?

      "Im antiken Griechenland hat man alle Menschen mittels vorurteilsfreier Erziehung daher bisexuell machen können."

      Ich glaube, da wurde gar nichts im eigentlichen Sinne "gemacht"; es war eben so, wie es war. Es wurde indessen anders bewertet als heute. Übrigens wurde nur männliche Bisexualität überhaupt etwas breiter thematisiert; was die Frauen so trieben, war weniger wichtig. Es will mir scheien, dass man im vorchristlichen Griechenland in dieser Hinsicht relativ unbehelligt leben konnte, aber an die grosse Glocke durfte es nicht kommen. Wenn es doch geschah, konnte man auch damals gesellschaftlichem Verdikt anheimfallen. Auch hat die in Anschlag gebrachte Bisexualität keinesfalls zu einem insgesamt friedfertigerem Verhalten geführt. Kriege gab es dennoch ständig, sowohl innergriechisch als auch mit anderen Mächten, etwa den Persern. Es gab wohl übrigens sogar homosexuelle Eliteeinheiten bei den Griechen. Was sagt uns das? Insgesamt wenig. Meines Erachtens sagt es vor allem, dass die Gesellschaft nicht aus diesem Punkte heraus kuriert werden kann. Weder extrem rigide noch extrem lockere Sichtweisen auf diese Thematik werden irgendeine Sachfrage lösen. Dafür bietet sich die Sexualthematik generell als Feld für Scheingefechte und Beschäftigungstherapie an. Sollte Carsten Leimerts Beitrag nur als Persiflage gemeint sein, so wäre meine Antwort natürlich überflüssig, ich wollte niemandem einen Scherz vermiesen. Aber als ernstgemeinten Vorschlag kann man es wohl nicht nehmen.

    • Carsten Leimert sagt:

      @ „Beobachter“

      Der Westen bzw. die Nato befindet sich seit Jahrzehnten im sog. Krieg gegen den Terror. Der Feind besteht aus Terroristen, insbesondere aus Bombenbauern und Bombenwerfern. Die meisten der Feinde sind religiöse Extremisten (sog. Islamisten). Fakt ist: Praktisch 0 % dieser Terroristen gehören der LGBT an. Man könnte daher diesen Krieg vermeiden, indem man LGBT extrem fördert, sodass alle Menschen bisexuell werden können. Laut Sigmund Freud hat jeder Mensch diese Veranlagung. Dass alle bisexuelle werden ist möglich, wenn man den Menschen nicht die Bisexualität (inklusive die Homosexualität und das Lesbentum) gesellschaftlich austreibt. Das antike Griechenland hat bewiesen, dass eine flächendeckende Bisexualität möglich ist, wenn man nur die Menschen in einer insoweit vorurteilslosen Gesellschaft, die den Menschen auch Impulse zur Bisexualität (und nicht nur zur Heterosexualität) gibt, aufwachsen lässt. Solche Impulse können durch legalisierte Bisexuellenpornos für Jugendliche gegeben werden.

      In manchen Ländern bekommen Menschen, insbesondere stark religiöse, konservative, heterosexuelle Menschen, im Durchschnitt bis zu 10 Kinder, während LGBT kaum Kinder bekommen. Daher ließe sich das Bevölkerungswachstum mit einer Förderung der Bisexualität stoppen. Auch das ist Fakt.

      Wenn wir so weiter machen und das Bevölkerungswachstum nicht stoppen, dann wird es in 20 Jahren 2 Milliarden mehr Menschen und daher wohl globale Armut und Krieg geben.

      Viele andere wirksame Methoden, um das Bevölkerungswachstum in absehbarer Zeit zu stoppen, gibt es nicht. Insbesondere ist eine Ein-Kind-Politik in den allermeisten Ländern politisch nicht gegen den Widerstand insbesondere der religiösen, kinderreichen, konservativen heterosexuellen Bevölkerung durchsetzbar. Auch das ist Fakt.

      Die Bisexualisierung ist genau genommen sogar m.E. der einzige erfolgreiche Weg bzw. die einzige Lösungsmöglichkeit, mit der wir uns noch retten können und verhindern können, dass es in 20 Jahren 2 Milliarden Menschen mehr gibt.

      Dies sind alles Ernst zu nehmende Fakten.

    • Deakehler sagt:

      Die Deutschen und andere westeuropäische Länder zeiegen erfolgreich einen weiteren Weg:
      Bildung

    • Carsten Leimert sagt:

      @ Deakehler:

      Um das Bevölkerungswachstum global zu stoppen, müsste allerdings die Fruchtbarkeitsrate weltweit vorübergehend sogar auf durchschnittlich 1 (nicht nur auf 2) gesenkt werden, da dieses wehen der pyramidenförmigen Altersstruktur (Demographie) der Fruchtbarkeitsrate hinterherhinkt bzw. weil es global sehr viel mehr junge gebärfähige Menschen als alte Menschen gibt. Selbst in Deutschland ist aufgrund mehrerer Faktoren (wie Altersabsicherung, Bildung, soziale Absicherung und Chancen für Frauen etc.) die Fruchtbarkeitsziffer nicht auf 1, sondern auf 1,44, in Frankreich, Großbritannien und den USA beträgt sie gar circa 2. Bildung als Mittel zum Stoppen des globalen Bevölkerungswachstums, dauert außerdem auch viel zu lange. Um den Bildungsstandart einer Nation zu erhöhen, benötigt man Jahrzehnte und in 2 Jahrzehnten gäbe es bereits 2 Milliarden mehr Menschen. In der Zeit, in der ein Kind in der dritten Welt umfassend gebildet wurde, sind dort 5 neue Kinder in bildungsfernen, armen Schichten geboren worden, d.h. man läuft mit der Bildung der Armut und dem Bevölkerungswachstum hinterher. Um das Bevölkerungswachstum mittels Bisexualisierung zu stoppen, bräuchte man hingegen nur an alle armen Menschen, die noch keine Smartphone haben, kostenlose Smartphone und legalisierte Bisexuellenpornos verteilen und kann sofort loslegen. Bei noch offenen Jugendlichen könnte man so nach einem Jahr die natürliche Veranlagung für eine Bisexualität wecken bzw. aktivieren und hätte damit Menschen, die sich nach allen Statistiken kaum vermehren.

    • Alcedo sagt:

      @ Carsten Leimert
      Wie schade. Strengen Sie sich mal ein wenig an, vielleicht schaffen Sie es doch noch ins Karriereförderprogramm. Falls Sie nicht auf Team GatesNoch setzen kann ich nur sagen, eine Gesellschaft sollte alle ihre Mitglieder bilden, auch die, die bislang keinen Zugang haben, das nennt sich Menschlichkeit. Die Finanzwirtschaft dürfte Ihnen in großen Teilen auch zuvor gekommen sein in Bezug auf die mobiles. Abgesehen davon, daß ich die Annahme, man könnte die sexuelle Orientierung mittels einiger Filmchen beeindrucken nicht teile – was hat das mit dem Kinderwunsch zu tun? Vielleicht informieren Sie sich mal über Permakultur – die Ernährung auch einer wachsenden Bevölkerung ist auf diesem Planeten überhaupt kein Problem

    • Beobachter sagt:

      Nun, ich sehe, dass es Ihnen mit dem Vorschlag Ernst ist. Ich selbst bin der Meinung, dass Überbevölkerung ein Problem ist, aber durchaus nicht dass gegen diese jedes Mittel recht sei. Was Ihre Idee betrifft, so sehe ich diese sachlich (oder als Methode) nicht als geeignet an. Zum einen setzt sie voraus, dass praktisch alle Menschen bisexuell zur Welt kämen und nur gesellschaftliche Rahmenbedingungen diese Neigung unterdrücken würden. Ich kenne diese These,
      aber dass sie statistisch auch nur annähernd belegt ist, bezweifele ich. Griechenland als Beispiel ist eine weitreichende Annahme. Zwar gibt es qualitativ Berichte (einschiesslich zur Päderastie und den Ephebensitten), aber ob diese Bräuche in allen Bevölkerungsschichten gepflegt wurden, ist nirgends gezeigt. Es ist wahrscheinlich unmöglich, darüber letzten Aufschluss zu gewinnen. Weiterhin ist aber auch zweifelhaft, ob man durch Bisexualität die Bevölkerungsdichte wirklich effizient senken könnte. Richtig ist, dass bei verbreiteter Bisexualität die Frequenz gleichgeschlechtlicher Sexualakte grösser wäre als bei bei dominanter Heterosexualität. Allerdings wäre die Rate der Nachwuchszeugung nicht um dieselbe Frequenz erniedrigt, und zwar bei weitem nicht. Man sollte sich vor Augen halten, dass auch gegenwärtig nicht jeder Sexualakt zu Nachwuchs führt, v.a. deswegen weil verhütet wird. Und unter Erwachsenen wird v.a. im ausserehelichen Bereich verhütet, wo es sich um reine "Freizeitsexualität" handelt und Nachwuchs gar nicht erwünscht ist. In einer bisexuellen Bevölkerung wäre die Bisexualität wohl vor allem auf die Seitensprünge konzentriert, während dessen die Familien durchaus wacker Kinder haben könnten. So war es wahrscheinlich auch in Griechenland. Ich habe nicht vernommen, dass dort jemals die Bevölkerungszahlen signifikant unter ein gewisses Mass gefallen wären, weil die Bevölkerung in zeugungsabstinenter Sexualität sich ergangen habe. In der Tat scheint mir dieser Einwand ein wunder Punkt für den Vorschlag zu sein. Ich denke, die Anzahl der Kinder pro Familie hängt vor allem von deren Wohlstand UND ihren Zukunftsperspektiven ab. Viele Kinder gibt es insbesondere dort, wo die Eltern fürchten, dass ein Teil ihrer Nachkommen stirbt, ein anderer sozial auf der Strecke bleibt und ein dritter Anteil folglich dafür "vorgesehen" ist, Ihnen im Alter Unterstützung bzw. Versorgung zu gewährleisten. Das Muster hat wenig mit sexuller Veranlagung zu tun, sondern viel mit den sozialen Rahmenbedingungen. Es ist eine BInsenweisheit, dass grosso modo in Ländern mit besserer Grundversorgung und insgesamt besseren Zukunftsperspektiven die Zahl der Kinder pro Familie geringer ist als in Ländern mit grossen ökonomischen Problemen. Aisserdem spielen Traditionen und religiöse Vorstellungen eine große Rolle -worauf Sie ja selbst anspielen. Das leitet zum dritten Einwand über. Ihr Vorschlag setzt auch voraus, dass mediale Massnahmen (z.B. die Pornos, die Sie vorschlagen) das Grundmuster ganzer Gesellschaften umstricken könnten. Nunja, man kann Gesellschaften medial beeinflussen, das sehen wir ja jeden Tag. Aber dennoch kann man nicht beliebig und in beleibig kurzer Zeit alles auf den Kopf stellen, was Menschen zuvor für richtig hielten. Meines Erachtens überschätzt Ihr Vorschlag die Durchschlagskraft medialer Beeinflussung gewaltig. Nehmen wir mal an, man würde ernsthaft beginnen, in der islamischen Welt und in auch in Indien (bei den Hindus) Werbungfür bisexuelles Verhalten zu machen. Klar würde dies einen Einfluss ausüben -kein Zweifel. Aber noch vielmehr würde man solcherart hasserfüllte Reaktionen auslösen -und anstatt weniger Terroristen hätten wir dann noch ein paar mehr -oder vielleicht viel mehr. Man bedenke übrigens, von der Sachseite her, hätten die Tradionalisten dieser Gesellschaften dann Recht, dass die "westlichen Demokratien" in ihren Gesellschaftsstrukturen herumfunken. So. Das wäre ja dann so. Die Antwort liesse nicht lange auf sich warten. Übrigens bin ich der Meinung, dass bereits das, was der Westen HEUTE an Propaganda über diese Weltteile ausgiesst reicht, um den Traditionalisten, Konservativen und Nationalisten aller Art in den betreffenden Ländern zumindest teilweise Recht zu geben, auch wenn mir selbst deren Politikkonzepte in der Regel sehr fremd sind -und sie mir auch nicht gerade geeignet scheinen, echte Probleme zu lösen. Wollte man aber das tun, was Sie vorschlagen würde man bald noch ein paar Bürgerkriege mehr haben -davon haben wir, denke ich schon jetzt genug. Um die Polemik auf die Spitze zut treiben: Versuche man doch einmal Ihr Konzept auf den bible belt der USA anzuwenden. Schliesslich setzt Ihr Vorschlag voraus, dass "wir" mit propagandistischen Methoden die Gesellschaftsstrukturen der ganzen Welt nach pragmatischen Ideen "formen" dürfen, ohne die Einwohner nach Ihrer eigenen Sicht zu fragen. Sie könnten sagen: Das geschieht ja ohnehin! Darauf würde ich antworten: Ja, aber davon müssen wir weg.
      Noch etwas in eigener Sache: Mir geht es nicht darum abzukanzeln. Aber ich glaube wirklich, dass diese Idee sehr realitätsfern ist.

    • Carsten Leimert sagt:

      @ Alcedo:

      Da haben Sie mich missverstanden. Ich bin dafür, dass insbesondere Europa mit Afrika, die USA mit Lateinamerika und China mit Restasien verschmilzt, damit die 2. und 3. Welt in Rekordzeit suboptimal auf europäisches Niveau gehoben werden kann und jeder in der dritten Welt Bildung und alle anderen Menschenrechte erhält. Dies wäre m:E. in 3 Jahren locker machbar. Die reichen Länder würden davon selbst stark profitieren (vgl. hierzu meinen Beitrag zu dem Artikel "Der gute Mensch von Nebenan" um 23: 08 Uhr).

      Sie übersehen, dass es viele knappe Rohstoffe gibt und viele Rohstoffe bereits jetzt nicht für alle ausreichen (Öl ist nur ein Beispiel von vielen. Anderes Stichwort in diesem Zusammenhang: „seltene Erden“). Das Bevölkerungswachstum kann diese Knappheit bald extrem verschärfen.

      Als Kind habe ich genügend bisexuelle Kinder gesehen, um mit Sicherheit behaupten zu können, dass grundsätzlich alle Menschen zunächst sexuell offen und damit bisexuell veranlagt sind. Und ich konnte beobachten, wie den meisten inklusive mir selbst diese Bisexualität durch die Gesellschaft wieder ausgetrieben wird. Pornos könnten hier gegensteuern.
      Bisexuelle Männer bevorzugen dann oft die Homosexualität gegenüber der Heterosexualität, um ihren Trieb nach Promiskuität ausleben zu können und bekommen als Homosexuelle nur selten Kinder.

    • Carsten Leimert sagt:

      @ Beobachter:

      Natürlich stößt ein Fördern von LGBT bei manchen Bevölkerungsteilen auf Hass und Widerstand (sieht man ja leider nicht nur in Russland). Man sollte sich aber dieser Ignoranz und dieser Homophobie nicht beugen. Und egal, auf welche Weise man versucht, das Bevölkerungswachstum zum Wohle aller Menschen zu stoppen, wird man dadurch meist bei denselben Bevölkerungsteilen evenfalls auf Hass und Wiederstand stoßen. Bestes Beispiel sind die Uiguren, von denen einige Krieg gegen China führen, weil sie sich von China im Zuge der 1-Kind-Politik diskriminiert fühlen. Die moderne Welt ist insoweit also im Dilemma. Setzt man eine 1-Kind-Politik durch, so muss man mit Widerstand und Krieg rechnen. Und setzt man umgekehrt nicht alle Hebel gegen das Bevölkerungswachstum in Bewegung, so wird die Bevölkerung weiter wachsen, was ebenfalls meist zu Armut und Krieg führt. Im Vergleich zur 1-Kind-Politik würde ein Fördern der Bisexualität übrigens zu erheblich weniger Widerstand führen. Zumal China seine 1-Kind-Politik noch nicht einmal gegenüber 30 Millionen Uiguren durchzusetzen vermag und die verschiedenen Staaten daher keine Chance haben, eine 1-Kind-Politik gegen mehrere Milliarden konservative Menschen weltweit durchzusetzen.

    • Alcedo sagt:

      @ Carsten Leimert
      Die Rohstoffsituation habe ich nicht übersehen, die ist leicht lösbar durch eine Abkehr vom Konsumismus als Lebensersatz. (Ich betrachte es als halbwegs amüsante Trollerei, was Sie hier betreiben, weitestmöglich entfernte Themen zu kombinieren und verabschiede mich.)

    • passant sagt:

      Interessanter Ansatz zur Bevölkerungsreduktion und ein typischer Fall von, traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
      Ca. 7,9 Mrd. Menschen bevölkern zur Zeit die Erde und die aktuelle Zahl nimmt immer noch zu, aber nicht weil überdurchschnittlich viele Kinder geboren werden, sondern weil sich die Alterspyramide durch die zunehmende Lebenserwartung der Weltbevölkerung immer mehr in Richtung "Hochbetagt" verschiebt. Mit anderen Worten der Nachwuchs bleibt konstant, aber die Sterbefälle bleiben aus. Dazu Wikipedia: "Aufgrund der gesunkenen Fertilität hat sich ab etwa Anfang des 21. Jahrhunderts die absolute Zahl der Kinder weltweit nicht mehr wesentlich verändert. Die Zahl der Kinder von 0 bis 14 Jahren weltweit stieg von 1950 bis 2000 von unter 1 Milliarde bis auf fast 2 Milliarden und ist seitdem annähernd stabil geblieben (Stand: 2015)".
      Also das (Schein-)Problem der Überbevölkerung löst sich in absehbarer Zeit ganz von alleine, denn die Lebenserwartung läßt sich nun mal nicht unbegrenzt verlängern, auch wenn dies der Traum einiger Transhumanisten ist. Das Erreichen dieser natürlichen Grenze der weltweiten Lebenserwartung, wird sich durch eine statistische Übersterblichkeit mit rapider Abnahme der Bevölkerungszahl bemerkbar machen. Der gleiche Effekt tritt in den entwickelten Industrienationen schon viel früher ein, denn hier erhöht sich die durchschnittliche Lebenserwartung nur noch sehr langsam. Bezeichnenderweise wird die Überbevölkerung nie vom Ende her gedacht, sondern immer nur vom Anfang und zeigt wie sehr das natürliche Ableben aus unserer Alltagswelt verdrängt wurde und wird.

  19. NichtvonBedeutung sagt:

    Moment, das muss ich zurückspulen… hat Ken so ziemlich am Schluß "Maskenmedien" gesagt, oder muss ich mir schon wieder die Ohren waschen? 😀

  20. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Die Lösung hat Anastasia, ja aufgezeigt. Den 1ha Land, der jedem Menschen in Russland ZUSTEHT. Jeder hat seinen Familiensitz, der die ganze Familie Versorgt.

    • Alcedo sagt:

      Ja, das ist ein interessantes Programm, jedem Russen 1 ha bei Selbstnutzung zur Verfügung zu stellen (genauer zu übereignen)

  21. Melezy Przikap sagt:

    Nur im zivilisatorischen Mittelalter der Gegenwart ist die Gesundheit eines der wichtigsten Ziele des Menschen, weil sie eine systemische Unmöglichkeit ist. In der NWO (Natürlichen Wirtschaftsordnung) wird sie zu einer so banalen Selbstverständlichkeit werden wie die NWO selbst:

    https://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/03/was-man-zuerst-wissen-muss.html

    Bis dahin besteht die Hygiene-Dikatatur mit Lockdowns bis sie ihren Zweck erfüllt hat:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/05/lockdown-oder-deflation.html

  22. erni sagt:

    Die von Herrn Jepsen an jeden Gast immer wieder gestellte Frage warum sich die Mehrheit, warum sich 90% der Menschen in Deutschland das so gefallen lassen. Indessen ein Blick über den Gartenzaun würde Herrn Jepsen sehen lassen, das diese Druckhaltung, die Hilflosigkeit, die denunziatorischen Auswüchse über alle Grenzen hinweg, Merkmale wie Zwangsschließungen, Ausgangssperren (hört sich nicht so "cool" an wie Lockdown und Shutdown wa?) das in vielen Ländern um Deutschland herum die Bevölkerung sich gleich verhält. Somit, um eine Antwort zu versuchen, lasst uns Deutschland nicht größer machen als es wirklich ist.

    Als Gleichnis, ein Versuch aus der Physik:
    Durch eine Kraft als Ursache behält ein Körper seinen Zustand der Ruhe, der gleichförmigen Bewegung so lange bei, solange keine gleich große oder größere Kraft diesen zur Richtungsänderung zwingt.

    Und jedes Einzelindividuum, auch wenn es noch so sehr auf Gegenwehr eingestellt ist, ist als Kraft viel zu klein.
    Eine größere, organisierte und geführte Kraft welche viele Menschen zum Widerstand organisiert (= Demonstrationen), die haben bisher keine Wirkung gezeigt, Sind objektiv zu schwach den Coronazug zu stoppen, ihn gar in eine andere Richtung zu zwingen.

    Die Unvernunft des Einzelnen zu bedauern ist völlig sinnlos (macht keinen Sinn für Pisaschüler), denn der Lehrer, der Autoschlosser, die Krankenschwester, der Herzchirurg etc., (die 90% Schafe) die sind jeweils zuallererst damit beschäftigt sich um Nahrung, Kleidung und Wohnung zu sorgen, die Erfüllung unsere elementaren Grundbedürfnisse um zu überleben, die machen uns alle gefügig, dem sich wie die Schafe zu geben.

    Jedes Lebewesen, somit jeder Mensch strebt immer, so beim Booten als Mensch, in seinem Bios unlöschbar einprogrammiert, strebt immer nach Sicherheit, für sich, für, seine Familie, individuell bestimmt ein kleines Stück darüber hinaus.
    Wenn die Wölfe zu stark sind, dann sind wir Schafe zu schwach.

    • Beobachter sagt:

      "Durch eine Kraft als Ursache behält ein Körper seinen Zustand der Ruhe, der gleichförmigen Bewegung so lange bei, solange keine gleich große oder größere Kraft diesen zur Richtungsänderung zwingt. "

      Die gleichförmige Bewegung -nach geeigneter Koordinatentransformation ein Ruhezustand- erfolgt unter Kräftefreiheit. Natürlich ist es auch bilanziert denkbar: Bei gleichförmiger Bewegung könnten mehrere Kräfte auf den Körper wirken, die sich untereinander vektoriell aufheben. Jedenfalls bedeutet gleichförmige Bewegung F=0. Und weiter: Jegliche Kraft, die auf den Körper einwirkt, bringt eine Beschleunigung hervor;
      nach dem Newtonschen Grundgesetz F=m*a (oder eben a=F/m). Die Beschleunigung kann dabei auch als Richtungsänderung erscheinen; diese Einztelheiten hängen von den Rahmenbedingungen ab.
      Ihre Formulierung stellt ideengeschichtlich einen "Rückfall" in die aristotelische Kraftauffassung, die sich eben schon für die elementare Mechanik nicht bewährt hat.

      mit den besten Grüssen (beinah hätte ich "Kräften" geschrieben)

  23. Hartensteiner sagt:

    Vielleicht sollten wir uns z.B. weniger mit dem 3. Reich befassen, sondern mehr mit der letzten Phase des Römischen Reiches, als ein Kaiser den anderen ablöste, die alle keinen Schimmer hatten, wie so ein Reich zu verwalten wäre und deshalb den damaligen Superreichen freie Bahn ließen, sich mit nie gekannter Gier alles anzueignen, so lange das möglich war.
    Da gab es den bekannten Commodus oder Gracian, der mit seinen Skythischen Freunden auf die Jagd ging und sich nicht um das Staatsgeschäft scherte oder einen Constantin – nein, nicht der bekannte Constantin sondern ein "General" aus Britannien, der kurzzeitig als Kaiser das Chaos voran brachte usw. usw.
    In dem Sinne könnte also durchaus eine Person wie Baerbock Kanzlerin werden, die vermutlich keinen Kleinbetrieb mit 10 Angestellten leiten könnte, aber den Großkonzernen die Bahn frei zu halten vermöchte. Auch damals begannen sich Manche abzusetzen und irgendwo am Rande Landwirtschaft zu betreiben um wenigstens so zu überleben (was selten dauerhaft gelang – sie wurden meist irgendwann Opfer marodiernder, also plündernder "Stämme". Und aus war die Maus.

    • Hartensteiner sagt:

      Mir will scheinen, dass ein Kennzeichen des jeweiligen Umkippens immer die Zerstörung dessen war, was man als "normale Wirtschaft" bezeichnen könnte. Das klingt uns gerade jetzt nicht fremd.
      Was bleibt – heute?
      – Rüstungs- und Kriegsindustrie (Kriege)
      – Konzernlandwirtschaft inklusive Vergiftung von Böden, Wasser, Luft und Pflanzen (Genpflanzen)
      – Umweltindustrie (Fälschung von "Nachhaltigkeit" bei fortgesetzter Zerstörung des Ökosystems.
      – Die Finanzindustrie (Welt mittels gedruckter Scheine zusammen kaufen)
      Alles nur noch Projekte, die der Gier der Wenigen dienen, die sich in den "Besitz von Allem" setzen bei gleichzeitiger Unterdrückung der Massen die mit "virtueller" (erfundener) Realität beschäftigt werden (Brot und Spiele einerseits, Corona und CO2 auf der anderen).

    • Nomaske sagt:

      Interesse an Tumult haben viele Ideologien. In allen Lagern. Nicht nur im korporatistischen.

      Eine politische Sekte glaubt ja sogar qua Bibel oder Betriebsvorschrift von 18hundertirgendwann, dass erst nach dem Untergang des Krisen-fake-Kapitalismus ihre Messiasphantasie in die erlösende Praxis kommen wird. Erst kaputt, dann Erlösung. So simpel tickt die Welt von Endzeitsekte bis LSE und Fabian. Es geht um social engennering, Weltstaat, freiwillige Unterwerfung.
      Alles keine Erfindung des Irren mit dem Rauschebart.
      Wie bei den religiösen Endzeitsekten a la Chabad wirken die Melonenpolitiker auf den Untergang aktiv hin.

      Und da ist auch der Herkunftskontext von Mordechai Marx Levy und seinem scheußlichen Enkel im Zusammenhang mit Tumult herzustellen.

      Wenn nun mit Annalena nun der Baer-Bock zum Gärtner gemacht sein wird, kann der Untergang kommen.

    • Hartensteiner sagt:

      Nomaske – ich finde, bei Dir geht Einiges durcheinander und will das jetzt nicht sortieren. Aber was Du schreibst passt bestens zur Endzeit der römischen Reiches, als unzählige Sekten um die Macht rangen. Beinahe hätte es der Mithras-Kult geschafft, dann aber doch eine gnostische Sekte, die als Christentum den Menschen das Himmelreich verhieß. Neuauflage: TRANSHUMANISMUS = NEUER MENSCH nach Modell Schwab, Gates et al. Da gibt es nichts, das bei Sekten zu beobachten wäre, das die sich nicht zu eigen gemacht hätten. Statt Wein aus dem Kelch gibt es nun mRNA aus der Spritze….

    • Nomaske sagt:

      Die Damen und Herren bereits im Vorabbereich von Macht, d.h. Konzernlenker oder so Gelumpe, die hassen v. a. eines:
      Wettbewerb.

      Deren Trachten ist in der Hauptsache darauf ausgelegt, die Gefahr von Wettbewerb zu minimieren oder eliminieren.

      Und in dem globalen Konzern, in dem ich zu Gange war, lief die Denke genau so.

      Um es flapsig zu formulieren:

      Bei den Kollegen an der Warenannahme lag der Kicker oder der Playboy.

      Und je weiter man in den Etagen kan und sich umsehen konnte, desto klarer wurde die Literatur bis hin zu wenigstens halb-religiösen Schriften, in den Bereichen von global HR oder den strategischen Abteilungen hat man genug Schriften sogar vom Marx selbst gesehen.

      Und es passt zur Denke:

      Zentralisierung und Globalstaat ist eher akzeptabel als ein freies Bürgertum, das mit eigenen neuen Ideen u. U. das eigene Monopolwesen stört.

      Etwas Besserers als einen einzigen globalen Weltstaat kann man sich kaum wünschen. Das minimiert die Lobbykosten extrem! Ein Zentralrat, ein Traum. Nur eine Stelle, die man "kaufen" muss. Alles besser als jetzt.

      Im übrigen bin da bei Alexander Benesch, dass nämlich die meist welfische Schwarzoligarchie des Problems Mittelstand, Bürger, Kleinadel entledigt hat. Und zwar durch geplanten Rückzug von der Oberfläche mittels inszenierter Revolutionen. Insbesondere 1776, 1789 und dann auch 1917.

      Was danach folgte? Systemkonkuurenz. Demokratie vs. Sozialismus.

      Und wer hat im Hintergrund abkassiert? Natürlich nicht Rotschild. Das sind dumme Mythen a la John Birch Society für die Rechten.

      Ich glaube, dass in all diesen Fällen die schwarze Oligarchie am Drücker blieb.

      So wie sich eine römische Oberschicht nach Vendig verlegt hat, dann weiterzog, vielleicht über Genf, Amsterdam, London. Zum Hochadel wurde und irgendwann eingesehen hat, dass diese Form der Herrschaftsoberfläche nicht mehr lange trägt.

      Und über eines muss man mit mir nicht diskutieren:

      Diese Kräften sitzen nicht bis Oktober 1917 im goldenen Käfig und lassen sich dann von ein paar bezahlten Hartgeldstrichern umnieten.

      Diese rote Legende ist dermaßen jämmerlich, es fehlt einem ein Wort dafür.

      Ein Unfall im Weltmaßstab? Mit Sicherheit nicht. Dieser Move war Teil der Inszenierung.

    • Beobachter sagt:

      An Hartensteiner

      "Statt Wein aus dem Kelch gibt es nun mRNA aus der Spritze….",,,hmmm An dieser Stelle musste ich herzlich lachen, so abstrus klingt es an der Oberfläche, führt aber doch einen Hauch Wahrheit mit sich.

      Ich versuche es mal ein wenig zu objektivieren: Der "Untergang" des römischen Reiches (selbst ein jahrhundertelang hingestreckter Prozess) war tatsächlich der Abschluss/Ausgang des paganen Heidentums griechisch-römischer Prägung. Das kann man schlaglichtartig an der Schliessung der athenischen Akademie durch Justinian demonstrieren und an vielem anderem, etwa auch an der Aufhebung der Olympischen Spiele. Der ganze Vorgang war ein riesiger Transformtionsprozess. Allerdings radierte er das antike Erbe nicht komplett aus, sondern liess gewisse Schwundstufen bestehen. Das byzantinische Reich war nicht ohne Philosophie und Wissenschaft, aber das Niveau auf diesen Feldern war weit geringer als etwa in Alexandria um das Jahr Null.
      Insbesondere hatte man den methodischen Schlüssel verloren, empirisch Fortschritte zu erzielen; es dominierte das Kompilieren und Memoieren des Hergebrachten, auch in der Wissenschaft.
      Immerhin hat aber das Christentum dieses basale antike Erbe in der Zeit des 5. bis etwa 10. Jahrhunderts qua Mission und Klosterbetrieb auch anderen Ethnien vermittelt, in der Regel in einer quasikolonialen Weise, aber doch so, dass im Ergebnis eine ziemlich selbstkompatible west- und mitteleuropäische Kultur entstand, über die man gemeinhin die Überschrift "Europäisches Mittelalter" setzt. Jetzt kann man darüber endlos streiten, ob sich die von der Christianisierung betroffenen Ethnien nicht selbständig "besser" oder am eigenen Massstab gemessen günstiger hätten entwickeln können. Indes, das "Hätte" liegt im Bette. Objektivieren kann man nur, dass das antike Erbe in der Renaissance trotz der ihr innenwohnenden Inkonsequenzen und Brüche zu einer geistigen Verselbständigung der Intellektuellen geführt hat -allerdings bei gleichzeitigem Erhalt der feudalen Ausbeutungsstrukturen. Weiter war die Renaissance eine wesentliche Voraussetzung für die Aufklärung und damit die wichtigen Einsichten Immanuel Kants. Was sagt uns das? Der Zusammenbruch Roms hat eben auch langfristig neue Türen geöffnet und nicht hinter jeder lag nur Unrat. Nur war es zum Zeitpunkt des Niedergangs nicht abséhbar, wohin er führt. Dass wir in einer Niedergangsphase leben, scheint mir evident. Aber wie tief dieser Niedergang reichen wird, kann ich nicht sagen…..es könnte den wirtschaftlichen Verfall bis hin zur ganz rohen Barbarei geben; in der niemand mehr von einem Staate geschützt, sondern bestenfalls auf sich selbst gestellt mit den Seinen ums Dasein kämpfen muss -eine Lage, in der jeglicher Humanismus vor die Hunde geht und bis zur Lächerlichkeit desavouiert ist, und die wohl eher religiös maskiertem Sozialdarwinismus Vorschub gibt. Es könnte aber auch, unter der Führung von Bill und Klaus, die Transformation in den Transhumanismus drohen. Dies wäre letztlich auch eine Barbarei, aber auf technisch hohem Niveau und in einem pseudomenschlichem Kleid; letztlich wäre es der Selbstmord der Menschheit in ihrer bisherigen Form. Eine Vermeidung dieser Irrwege würde den reflektierten, kritischen und selbstkritischen Menschen, der gleichwohl handlungsfähig und tüchtig sein müsste, erfordern. Wo sehen wir solche Zeitgenossen? (Über)lebt die Freiheit gar unter der Maske? Ich weiss das letztlich selbst nicht. Die Türen von übermorgen kenne ich nicht, genauso wenig wie ein Proklos oder ein Plotinos (nicht Plato ist gemeint) die Zeitläufte der Mittelalters hätte vorhersagen können. Allerdings ist es gut möglich, dass -sofern "Team Bill" obsiegt- der mit deren Projekten verbundene Resourcenverbrauch die Menschheit letztlich -wenn auch ncht morgen -terminieren wird.

    • Hartensteiner sagt:

      Beobachter – eine ausgezeichnete Beschreibung. Bis dahin bin ich auch gekommen. Und jetzt sehen wir mal… Viel mehr können wir nicht tun.
      Um es mit Plato zu betrachten – schauen wir mal, was da als Nächstes so alles am Feuer vorbeigetragen wird und welche Schatten uns vorgespielt werden 🙂 Wir sehen immerhin: Großes Theater!

  24. Alcedo sagt:

    Richtig, da war noch die Güte als ethisches Basiskonzept drin, das gefällt mir sehr gut. Auch der Rest, nur zu lange warten dürfen wir nicht, ein totalausverkauf des Landes könnte die besten Pläne doch verhindern.

  25. erni sagt:

    Sven Böttcher sagt gleich zu Beginn, von Herrn Jepsen aber auch unnötig dazu provoziert:
    ++ ich bin doch kein Verschwörungstheoretiker….++
    Und damit übernimmt er genau die Sprache derer, gegen die er sich mit seinem Buch wendet.
    Er begibt sich damit in eine nutzlose Verteidigungshaltung,
    Denn nicht er bestimmt, ob er ein Spinner, ein Rechter, ein Klassenfeind, ein Verschwörungstheoretiker ist, sondern die, denen seine Meinung nicht passt, die machen ihn zum Verschwörungstheoretiker.
    Sven Böttcher steuert nicht, Sven Böttcher wird als Verschwörungstheoretiker von anderen, von außen gesteuert, wird zum Verschwörungsterroristen gemacht.
    Das funktioniert analog wie in den Diskussionsrunden, wenn ein Moderator seinen Gast gleich zu Beginn in eine von ihm gewollte Richtung zu schieben gedenkt:
    "Wie man weiß, schlagen Sie ihre Frau, was können sie uns dazu sagen?"

    • Nevyn sagt:

      Völlig richtig, eine naive Vorstellung, nach "deren" Regeln spielen und dabei gewinnen zu wollen.

  26. Nevyn sagt:

    Was, wenn die Satanisten Recht haben?
    Das Konzept hinter dem Konzept hinter dem Konzept: Saturn-Gnosis.

  27. Hans Dampf sagt:

    Lieber Herrt Böttcher, liebe Menschen,

    ich bin gerade etwa kurz nach Minute 30, weiß daher nicht, ob der Punkt, den ich hier aufzeigen möchte, noch kommt, möchte aber schon darauf eingehen, was im Interview eben als Frage aufkam.

    Es ging ausgehend der Frage(n) "Wenn wir nochmal bei Null anfangen könnten, würden wir die Schule oder das Gesundheitssystem wieder so konzipieren?" darum, warum die Leute so handeln, wie sie handeln.

    Die Antwort ist: Weil sie alle tauschen zu müssen!
    Und: Die Veränderung blieb bisher aus, weil nur wenige daran glauben, dass es ohne geht!

    Es ist der Glaube daran tauschen zu müssen.

    Wir machen das über ein neutrales Tauschmittel namens Geld, was es uns auch noch ermöglicht es aufzuheben. Aufgrund der Notwendigkeit tauschen zu müssen, und unter Tausch verstehe ich den direkten Austausch von Dingen oder Leistungen, entsteht bei jedem über die Zeit ein Mangel. Denn, der Strom fließt nicht, ohne den entsprechenden Austausch einer Geldmenge dafür. Das geht auch schon beim Wohnen los. Niemand kann etwas dafür, dass er hier ist. Jeder muss aber, nur weil jemand anderes schon vor ihm hier war, für den Platz zum Leben bezahlen. Nur weil jemand zuvor beschlossen hat, dass ihm der Grund und Boden gehört, der uns kostenfrei hier als Planet zur Verfügung steht, und derjenige etwas dafür verlangen kann. Und wir finden das alle auch richtig, weil es eben schon seit wir da sind so ist. Irgendwie absurd…

    Naja, und da uns Menschen eine tiefe Abneigung von Zwang inne wohnt, wie es auch Hr. Mausfeld erläutert hat, will jeder diesem Zwang entkommen und hofft darauf, irgendwann zu den sog. Reichen zu gehören. Reich an Tauschmittel und damit reich an Möglichkeiten andere zu bestechen und zu erpressen.

    Viele Menschen können sich garnicht mehr vorstellen, dass es ein Leben ohne Tausch geben kann, tun aber eben genau das mit ihren Partnern, Kindern, Freunden und Nachbarn. Leben in dem Vertrauen, dass es um Miteinander statt Gegeneinander geht.

    Einige hoffen, dass alles besser oder wieder gut wird, wenn wir ein demokratisches Geldsystem oder sonst was, was auf Tausch basiert haben. Ich halte das für einen Trugschluss.

    Aus dem Glaube an den Tausch entstehen Bullshit Jobs und allerlei dumme Ideen und Anreize! Allein, dass einer unternehmensgründung eine Gewinnerzielungsabsicht zugrundeliegen muss ist doch schon bescheuert…

    Durch Corona kann man erkennen, dass die Notwendigkeit tauschen zu müssen die Lösungsmöglichkeiten massiv einschränkt. Losgelöst davon, wie "ernst" es aufgrund des Virus tatsächlich ist, und losgelöst davon, dass wir Kultur und Miteinander brauchen, wäre der Faktor Zeit bzgl. Lockdown oder welcher Maßnahme auch immer nicht so sehr das Problem gewesen. Wenn von heute auf morgen alle auf die ihnen angeblich zustehenden Mieten, Pachten, Gehälter und sonstigen Einnahmen verzichtet hätten, wären viele Fragestellungen garnicht aufgekommen.

    Was Schwab und Gates sich ausdenken, wird m.A.n. weiter an dem Glauben festhalten, dass wir tauschen müssen. Denn dieses Prinzip hat sie dahin gebracht wo sie sind und sicher wohnt auch ihnen eine Angst inne, dass sie wieder ins Räderwerk aus Tausch von Lebenszeit gegen Geld zurückfallen könnten.

    Es geht um Vertrauen.

    Wer seine Partnerschaft so lebt, dass es immer eine Gegenleistung geben muss für etwas was man gegeben hat wird früher oder später merken, dass die eigene Partnerschaft irgendwie ein faules Geschäft ist. Derartige Partnerschaften werden früher oder später scheitern.

    Wenn wir den Glaube daran, dass wir tauschen MÜSSEN überwinden, wird plötzlich alles einfach. Denn dies nimmt ganz viel Druck von den Leuten und vielleicht erkennen sie dann in den anderen und in sich selbst auch wieder den Menschen. Unsere innere Haltung kommt dadurch schon davon los, dass unbedingt etwas zurückkommen MUSS.

    Je weniger man erwartet, dass andere etwas tun oder geben MÜSSEN, desto mehr ist man bei sich selbst und bei der eingangs im Interview erwähnten Eigenverantwortung.

    Ja aber, ich hab für meinen Partner doch jetzt schon mehrmals dies und das, da muss doch der Partner jetzt mal…

    Wenn du so denkst, hast du garnichts FÜR deinen Partner getan, sondern du hast etwas getan in Erwartung, dass etwas für dich zurückkommt. Da blubbert das Ego vor sich hin.

    Ich möchte alle einladen, beim Gedanken daran, wie wir künftig leben wollen sich zu fragen, ob wir unbedingt am Tausch festhalten wollen und sich selbst mal zu fragen, wann und wie oft sie glücklich darüber sind, dass sie nicht tauschen müssen oder mussten. Sei es in der Zusammenkunft mit Freunden, Nachbarn, in der Gemeinde oder sonst wo.

    Es ist ein Denken, dass von dem Vertrauen geprägt ist, dass der jew. andere einen nicht alleine im tun der Dinge lässt, die es zu tun gibt. Das Witzige ist, dass genau dieses Verhalten das Vertrauen in die Leute fördert, dass sie einen nicht alleine lassen werden. Am Anfang steht aber der mutige Schritt ihnen diesen Vertrauensvorschuss zu geben.

    Und in einer sog. globalisierten Welt kann niemand mehr ohne den Anderen existieren. Vielleicht nur die reinen Selbstversorger noch. Wobei man sich bei diesen auch fragen kann, ob sie den Ort an/in dem sie leben selbst erbaut haben und die Steine oder Bretter oder was auch immer selbst hergestellt haben.

    Wir alle leben und arbeiten doch dafür, dass wir leben können und wir alle teilen die selbe Grundlage, die uns kostenfrei zur Verfügung steht. Warum sollten wir uns die Zeit, die wir hier sind, durch dieses gegenseitige Wegnehmen durch tauschen so schwer wie möglich machen anstatt sie durch miteinander so schön wie möglich zu machen.

    Die Möglichkeit sich das vorzustellen hängt stark vom eigenen Menschenbild ab.

    Um abschließend nochmal auf Herrn Mausfeld zurückzukommen – ich bin hier mit meinem mentalen Bäuerchen fertig.

    Liebe Jugendliche, das hier ist ein Meinungsbeitrag ;O)

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • DadDidi sagt:

      Soweit kann ich zustimmen und würde sagen alles richtig zusammengefasst. Allerdings ist das was Du hier als tauschen bezeichnest ja nicht zufällig so. Ein Geldwarentausch ist ein einvernehmlicher Vertrag. Unsere ganze Existenz als Gesellschaft in der derzeitigen Form ist auf Handels- und Vertragsrecht begründet. Das führt dazu, dass alles ein Geschäft ist. Das wir (Menschheitsfamilie) uns davon lossagen halte ich für ausgeschlossen.
      Ich kenne den Stand zu den letzten Naturvölkern nicht, aber schauen Sie auf Indianer und Aborigines. Denen ist klar, dass die Idee von Eigentum/Besitz bei endlichen Existenzen einfach schwachsinn ist. Und die Aborigines haben z.T. für sich als dort letzte echte Menschen die mit Allem gelebt habe das Ende Ihrer bisherigen lebensweise beschlossen und sich zu keiner weiterexistenz entschieden. Wenn Du und ich aufhören an Handel und Vertragsrecht (und ja auch an Geld) zu glauben und uns irgendwo niederlassen wo es schön ist und uns gefällt, ist sicher das irgendwann jemand kommt und uns einen Vertrag zeigt der aussagt das ist seins und wir dürften nicht usw. usf.. Das ist mMn die Krux?

  28. Schramm sagt:

    ►Vernunft wäre eine grenzenlose sozialistische Gesellschaftsformation, eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft auf der Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmittel. Gemeineigentum an Grund und Boden, Luft und Wasser, Rohstoffen und Bodenschätzen, Tier -Natur- und Pflanzenwelt.

    ►Vernunft wäre die Beseitigung des Privateigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln, die Überführung aller Großunternehmen und Konzerne in demokratisches Gemeineigentum. Die entschädigungslose Enteignung des Privatvermögens an gesellschaftlichen Produktionsmitteln, die Enteignung des persönlich leistungslosen Vermögens, der Erbschaftsmillionäre und Multimillionäre, der Milliardäre und Multimilliardäre. Deren sozioökonomische Gleichstellung und Integration in die demokratische Gesellschaftsformation.

    ►Vernunft wäre die Beseitigung der kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsformation und die Überwindung von physischer und psychischer Ausbeutung und deren tiefenpsychologischen Entfremdung. Dafür müssten wir den Kapitalismus beseitigen.

    Fragen: Wollen wir den Kapitalismus in den sozioökonomischen Wohlstands- und Reichtumsmetropolen beseitigen? Wollen wir die Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht und Hautfarbe?◄

    • Hartensteiner sagt:

      Aber VORSICHT – nicht verwechseln mit Schwabs Plänen, die teilweise ähnlich klingen, dabei aber ein Menschenbild einführen, das dem eines Roboters ähnelt. Sven Böttcher beschreibt das. Ein Mensch, der von allem ablässt, das ein Roboter als überflüssige Äußerung biologischen Lebens ansehen würde. (Willkommen im home office).

  29. Soeren Hueter sagt:

    Der Typ, jener Sven Böttcher, der scheint eines immer noch nicht so ganz begriffen zu haben – scheint somit auch für ihn zu etwas schwierig zu sein – das "wir" Deutschen alleine nämlich ganz sicher nicht die Welt damit retten werden, wenn wir dann am Ende hierzulande alles platt gemacht-, bzw. gegen die Wand gefahren haben.
    Denn viele andere Staaten, wie z.B. China, Russland, Großbritannien, die halben USA, usw. usw., die machen den ganzen Great Reset Scheiß in der Form wie ein Billy Boy Gates oder ein Klaus Schwab sich das so vorgestellt haben, nämlich ganz einfach nicht mit.
    Und da können solch Utopisten wie jener Sven Böttcher sich eine solch dystopische Zukunft auch noch so sehr herbeiwünschen bzw. geradezu herbeisehnen, dass wird nichts, dass garantiere ich.

    Jenes Interview wiederum lässt auf eine gewisse Art ziemlich tief blicken, um nämlich zu erkennen, wie auch solch Typen wie jener Sven Böttcher sich jene "neue Normalität offenbar vorzustellen scheinen.
    Im Grunde scheint jener Sven Böttcher also gar nicht so viel anders zu ticken wie ein Billy Boy Gates oder auch ein gewisser Klaus Schwab, nur eventuell in etwas abgemilderter Form.

    Und ganz ehrlich, dass gefällt mir ganz und gar nicht was solch Typen sich da ausmalen scheinen.
    Denn das was solche Typen sich da in ihrem stillen Kämmerlein so alles an halbgaren Kram ausdenken, dass beinhaltet u.a. auch die Vernichtung von menschlichen Leben im ganz großen Stil.
    Denn genau dazu wird ein solcher Zusammenbruch wohl fast unweigerlich führen.
    Wer allerdings gibt solchen Typen eigentlich das Recht über das Schicksal anderer Menschen zu entscheiden?

  30. Soeren Hueter sagt:

    Betreff Minute 10:08 bis 10:20
    Zitat: …..brauchen sie sogar diese Art von Führung…..? Zitat Ende.

    Das letzte Mal das ich so etwas ähnliches gehört habe, das war vor langer, langer Zeit von unserem Rollstuhlfahrer in seiner Funktion als "Minister für besondere Aufgaben" (ja, ein solches Ministeramt gab und gibt es wirklich), mir persönlich gegenüber allerdings nicht als Frage, sondern vielmehr als Mahnung formuliert.
    Und ja, diese Person hatte seinerzeit in der Tat wirklich ganz besondere Aufgaben inne, um nicht gar zu sagen, Aufgaben die bisweilen jenseits jeglicher Legalität lagen.
    Und ich muss eingestehen, solche Worte lassen mich auch heute noch fast unwillkürlich etwas zusammenzucken, zumal ich weiß wie jene Person es seinerzeit gemeint hat (das Resultat dessen was jene Person mir seinerzeit damit sagen wollte, dass sehen wir nun teilweise dieser Tage bereits in die Tat umgesetzt).
    Und nein, ich teile diese Auffassung keinesfalls, was letztendlich auch meinen damaligen freiwilligen Ausstieg aus jenem "Verein" begründete, für den ich seinerzeit tätig war.

    Denn auch wenngleich auch ich nicht glaube das alle Menschen gleichermaßen intelligent-, geschweige denn gar gleichermaßen verantwortungsbewusst sind, so halte ich dennoch eine Diktatur für den gänzlich falschen Weg.
    Und zwar einfach schon aus dem Grunde, dass Macht nun einmal korrumpiert, und große Macht nur noch mehr korrumpiert.
    Und es gibt nun einmal kaum einen Menschen der durch unbeschränkte Macht nun einmal nicht doch korrumpierbar wäre, egal welche hehre Ziele auch immer dereinst einmal der Antrieb derjenigen Person gewesen sein mag sich zum Diktator emporzuschwingen.
    Und daher, wie gesagt, verursachen solche Worte wie die von mir zitierten bei mir immer ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend.

  31. DerKleinePuk sagt:

    @P.Nibel
    Lieber Feinschmecker,
    sehr gefreut hat mich der Vergleich von Wildschweinen mit ihrer Mutter, obwohl sie,ihre Mutter, das vielleicht anders sieht. Oder, wer ist hier die Sau. Na, sie wissen es schon.
    Für ihre Trüffel finden sie in mir immer einen interessierten Kunden.
    Und ob der Mensch P.Nibel gut ist oder schlecht das sagt uns dann die Sau.

    • Nevyn sagt:

      P.Niebel hat sich hier mal als Autist geoutet. Ich kann seine Beiträge damit ganz gut einordnen und finde seine Sicht der Dinge durchaus interessant, ohne sie teilen zu müssen: "Ertraget einander in Liebe."

  32. Hartensteiner sagt:

    Unerklärlich bleibt die Frage danach, wie es denn kommt, dass bei Menschen, die gemeinsam aufgewachsen sind, in gleicher Weise der Bewusstseinsindustrie ausgesetzt waren und in etwa gleich intelligent wirken – der eine kritisch denkt, der andere sich der ihm vorgesetzten "virtuellen Welt" aus dem Angebot der genannten Bewusstseinsindustrie an den Hals wirft.
    Aber zur wichtigeren Frage, wie ein Modell aussehen könnte, das anders funktioniert, als das von Schwab, Gates und Konsorten und das auf den Planeten, auf alles Leben Rücksicht nehmen könnte.
    Das sähe etwa so ähnlich aus:
    – Die Jahrelange Konsumgesellschaft hat die Menschen dahin gebracht, Glück und Zufriedenheit mit Haben und Haben-Wollen gleichzusetzen. Sinn des Lebens mit "Mehr-Haben" und "Mehr-Haben-Wollen" und allem, was diese Ziele voranbringt. Die neoliberale Ideologie macht dafür den Weg frei.
    – Was aber könnte Menschen stattdessen mehr Sinn, mehr Glück und Zufriedenheit vermitteln?
    Ich meine, das wäre vor allem die Entwicklung der eigenen Interessen und Fähigkeiten und deren konkrete Realisierung im Sinne dessen, was man immer wieder hört: "Ich habe immer davon geträumt, endlich einmal dieses oder jenes zu tun, doch das muss wohl warten, bis ich in Rente bin.
    – Stellen wir uns dagegen vor, der Mensch müsste höchstens die Hälfte seiner bisherigen Arbeitszeit für das aufbringen, (Menschen haben ausgerechnet, dass etwas zwischen 2 und 4 Stunden täglich reicht) das zur Bereitstellung des Notwendigen (Nahrung, Kleidung, Dach über dem Kopf und was man unbedingt braucht) erforderlich wäre und die andere Hälfte könnte er, könnte sie dann den genannten Interessen widmen und das tun, was er, was sie "immer schon machen wollte".
    – Das wiederum macht 2 Dinge erforderlich:
    1. Die Arbeit am Notwendigen muss keinen Profit mehr erbringen und kann daher auf die Hälfte reduziert werden, inklusive dessen, was für Gemeinschaftsaufgaben (Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur usw.) nötig ist.
    2. Überall dort, wo zur Realisierung der Interessen mehr als "Bleistift und Papier" (der Dichter ? ) erforderlich sind, muss die Gemeinschaft die entsprechenden Mittel anbieten. Der begeisterte Gärtner braucht ein Stück Land, der begeisterte Schreiner eine Werkstatt – die kann man natürlich zusammen mit eine Gruppe benutzen – und der begeisterte Wissenschaftler braucht ein Labor (und ein Team anderer, die mitmachen wollen).
    Zu guter letzt muss auch für den eine Möglichkeit gegeben sein, der bloß in der Sonne liegen möchte, wenn sie denn scheint ?
    Das alles geht natürlich nur, wenn das bestehende, kapitalistische System überwunden würde – dann fällt auch das Endloswachstum weg, das den Planeten "aufbraucht" – und die Gesellschaft in kleinere, lokale Einheiten aufgeteilt würde, die in der Lage sind, die lokalen Bedürfnisse gemeinsam zu regeln. Dabei ergäbe sich wohl automatisch, dass sich diese Einheiten unterschiedlich ausformen würden mit dem Vorteil – gefällt Dir die eine nicht, kannst Du Teil einer anderen werden.
    Und klar doch… die Basis aller wäre das freie, selbstbestimmte Individuum, das nach Interesse und Bedarf bestimmt, wie es mit den anderen kooperiert.
    So würde ich mir die Richtung vorstellen, doch wie das im Einzelnen auszusehen hätte, bestimmen erst die Menschen, die das umsetzen und es macht wenig Sinn, dafür ein Rezept ausgeben zu wollen. Gesamtgesellschaftlich wären vielleicht immer noch einige Regeln anzuerkennen, die sich alle zusammen geben – doch die müssten überschaubar bleiben, nicht unnötig ausufern, "elastisch" sein und niemanden bedrücken. Immer offen für Korrekturen, wenn das die Gemeinschaft will.
    Aber nochmal: Kein Rezept – die Menschen entscheiden für sich selbst und zusammen mit anderen…
    Natürlich wird das eine Lernkurve, die Fehler beinhaltet – doch schließlich und endlich würden die Menschen herausfinden, wie es geht – und sie hätten weit mehr Grund für Zufriedenheit und dafür, ihr Leben als sinnvoll zu empfinden.

    • DerKleinePuk sagt:

      @hartensteiner
      Lieber Hartensteiner,
      ich zitiere ungewollt:
      „Unerklärlich bleibt die Frage danach, wie es denn kommt, dass bei Menschen, die gemeinsam aufgewachsen sind, in gleicher Weise der Bewusstseinsindustrie ausgesetzt waren und in etwa gleich intelligent wirken – der eine kritisch denkt, der andere sich der ihm vorgesetzten "virtuellen Welt" aus dem Angebot der genannten Bewusstseinsindustrie an den Hals wirft.“

      Diese Einleitung, zu in dem ansonsten hinein kopierten Text ist nichts als ein Pamphlet.
      Es gibt gar keine „Bewusstseinsindustrie“ , (Vorsicht jetzt wird es schwierig“) der Mensch, so wie sie ihn postulieren, wäre also zu einem Bewusstsein, von was auch immer fähig , und wäre trotzdem „manipuliert“, dann ist er aber nicht mehr bewusst, sondern eben unbewusst und gegebenenfalls „manipuliert“.
      Bitte korrigieren sie mich.
      Wenn also die Prämisse falsch ist, diskutierte ich auch nicht was folgen soll.

    • Hartensteiner sagt:

      Zunächst zu "hinein kopiert" – stimmt. Von einer Textdatei. die ich als Konzept geschrieben habe. Und tatsächlich, ich hatte das auch auf einer anderen Ken-Seite schon mal gesagt, denn das galt mir schon vor Jahren, heute, und wohl auch morgen noch.
      Zur "Bewusstseinsindustrie" – über den richtigen Begriff kann man sicherlich diskutieren. Ich hätte auch nichts gegen "Weltbildindustrie" in dem Sinne, dass die seit Bernays perfektionierte Propagandaindustrie den Menschen ein Weltbild in die Köpfe zu pflanzen vermag, durch das sie fast wie in einem Kaleidoskop die jeweils vorgegebene "Realität" sehen. Und stimmt – das geschieht unbewusst, weshalb es um so besser funktioniert. Ich würde das auch evtl. als Ideologie bezeichnen, doch da müsste eine spezielle Definition vorangehen usw., so dass ich dieses Fass lieber nicht aufmache.
      Zuletzt: Die vo mir gestellte Frage hast Du auch nicht beantworten können. Warum der Eine, nicht der Andere?

    • Hartensteiner sagt:

      Und noch ein Nachtrag: Natürlich sehe ich derzeit nicht den geringsten Hinweis darauf, dass das von mir vorgestellte Modell zur Anwendung kommen könnte. Auch dieses ist ein Gedankenexperiment auf Wolke 7. Aber nehmen wir einmal an, dass die Geschichte, wie ein Haken schlagender Hase, plötzlich eine andere Richtung nimmt – auch dafür gibt es bislang keine Anzeichen – dann könnten solche Überlegungen nützlich sein. Und wenn man gerade nichts Besseres zu tun hat…. weil einem nichts einfällt, das Sinnvolles zu unternehmen wäre….

  33. Rage sagt:

    In dem Gespräch wurde thematisiert das es ein Leben ohne Geld geben könnte.

    Wer es noch nicht kennt sollte sich doch mal " TheVenusProject.com " ansehen. Es könnte dem einen oder anderen einen gewissen Inspirationsschub geben. Dieses Project existiert schon seit vielen Jahren und der Initiator Jacque Fresco, arbeitete viele Jahrzehnte an einer Lösung für uns alle. Es lohnt sich bestimmt sich das genauer anzusehen.

    • Hartensteiner sagt:

      Freso ist leider immer noch ein "Technologe" gewesen. Seinen futuristischen Stadtmodellen fehlt die Natur. Mein Vorschlag: Wir fangen an etwas zu bauen, das nicht unähnlich dem aussieht, was gute Architekten heute bauen. Dann geht es in freiere, organischere Formen über und schließlich löst es sich in lebendige Natur auf. Oder noch besser – die Natur durchzieht das ganze. (Die verschiedenen Funktionen folgen dem).
      Einerseits braucht der Mensch etwas Ordnung, auch mal rechte Winkel, Zeichen, an denen er sich orientiert – aber dann eben auch dessen Auflösung und den Kontakt mit der Natur, die dann nicht "das Andere" irgendwo "dort" ist, sondern das, mit dem man auf Schritt und Tritt in Kontakt ist, wie auch mit dem "menschengemachten", eckigen.
      Und so würde eine "Zukunftsstadt" Ausdruck eines ständigen Wandels, der auf Schritt und Tritt erlebbar ist – aber eben auch hier und da "das Feste", das Klare.

  34. Hella-Maria Schier sagt:

    Bill ist kein Team, nur eine sich aufblähende extrem aufdringliche Einzelkreatur. Er gehört des Spielfelds verwiesen.

    • Hartensteiner sagt:

      Wir sehen heute weltweit kleingeistige, unbedeutende, banale Figuren, die nichts, gar nichts im Angebot haben, als dummes, schädliches, gar böses Zeug, überall dort, wo die Hebel der Macht, der Bestimmung der Zukunft, sind.
      Ich verkneife mir, die zu nennen – ihr kennt sie alle.
      Solche Menschen haben noch jede Zivilisation zu zerstören vermocht.
      Derlei lässt sich schließlich in der menschlichen Geschichte viele Male beobachten.

    • erni sagt:

      Bill Gates verkörpert Macht wegen seines Geldes, seiner Mitstreiter, seiner ökonomischen Entfaltung, seiner Propagandamedien.
      Und wer diese geballte Macht vom "Spielfeld verweisen" will, der muss mindesten eine gleich große Macht vorweisen können. Besser eine viel größere Macht haben um gegen den antreten zu können und ihn des Feldes zu verweisen.
      Wer soll das sein?
      Ich will das so und darum muss es so geschehen? Lächerlich.

  35. Beobachter sagt:

    "Wissen die denn, wofür sie da sind? Antwort: Deswegen dieses Buch……"
    Köstlich! Oh, finde es gut, dass diese Fragen diskutiert werden. Aber wer glaubt denn, dass die paar Hanseln, mich eingeschlossen, die solche Bücher lesen und vielleicht ein wenig -eher weniger als mehr- davon begreifen –
    auch Bücher dieser Art sind ja nicht der Weisheit letzter Schluss-, dass eben diese das Kraut fett machen in der politischen
    Praxis? Das Staatsvolk sitzt vor der Röhre und guckt in diesselbe; lässt sich zum Patienten machen und daraufhin
    bereitwillig "therapieren". Sie warten aufs Heil und finden es geil…..und Klaus und der Bill, die treiben´s ganz still…
    wobei, so still auch wieder nicht – denn eigentlich sind diese Pläne ja nachlesbar, nur will`s kaum einer/eine hören.
    So geht man nur im Kreise herum -ad infinitum.

    • Hartensteiner sagt:

      Richtig. Man braucht keine Verschwörungstheorie. Die Verschwörungen pfeifen gleichsam die Spatzen von den Dächern. Alles ganz offiziell. Kann nachgelesen und nachgehört werden. Man denen schier nicht entkommen.

  36. H sagt:

    Danke ich bin total begeistert und froh das es einige gibt die so wie ich sich sagen, was soll das? Zugeben muss ich, das so viele überhaupt noh nichts begreifen respektive begriffen haben,sogar Leute die intelligent sein wollen.
    Ich dachte schon, ich 69 Jahre bin eine von den wenigen die von anfang an sahen wa hier passiert.

  37. P.Nibel sagt:

    In den letzten Interviews wurde Kai (Ken) vorgeworfen, dass er seine Gesprächspartner unter den Tisch quasselt – scheinbar hat er sich das zu Herzen genommen, denn das war doch jetzt ungewohnt enspannt! Passt auch viel besser zum Bart! 🙂

    Leider ist der Mensch nicht gut, sondern Mensch: Eine Mutter mit Kindern ist z.B. extrem auf sich selbst bezogen – da unterscheidet sich die menschliche Mutter nicht von der wilden Sau, die im Wald jeden angreift, der sich ihren Frischlingen nähert!

    • Hartensteiner sagt:

      Habe vorhin einen Vortrag im Internet angehört. Alles mit normaler Geschwindigkeit gesprochen. Obwohl mich das interessiert hat – ich bin eingeschlafen 🙁 Leute wie Ken retten mich davor, indem sie schnell sprechen. Ich muss nicht herumsitzen und darauf warten, dass endlich das nächste Wort kommt, endlich ein Satz fertig wird.
      Zu P. Nibels "Sau mit Frischlingen" – menschliche Mütter wissen genau, dass ihre Kinder nur in einem sozialen Netzwerk aufwachsen und überleben können. Genau deshalb verhalten sie sich nicht so, wie P. Nibel unterstellt.

    • Nevyn sagt:

      Tja, wo es den einen umhaut, fängt es beim anderen gerade erst an, interessant zu werden. Wessen Problem ist das nun?

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