KenFM am Telefon: Dirk Pohlmann zu Pamela Geller im SPIEGEL

„Wenn man das richtige sagt, ist man nie sicher vor falschem Beifall.“

Dieser Satz stammt vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und bringt uns auf direktem Weg zum ehemaligen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, das in seiner Online-Ausgabe einen Bericht über einen Anschlag in Texas brachte, der Sonntag Abend stattfand.

Die Täter waren Radikale, die sich auf den Koran beriefen und eine Veranstaltung stürmten, bei der Mohammed-Karikaturen um ein Preisgeld kämpften.

Was der SPIEGEL nicht aufdröselt ist, wer diese Preisverleihung initiiert hatte – die rechtsradikale Pamela Geller. Geller wurde dutzendfach im Manifest vom norwegischen Attentäter Breivik zitiert. Zur Zeit des Anschlages in Texas war der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders Ehrengast.

Dieses tiefbraune Umfeld ist dem SPIEGEL entweder entgangen, oder aber nicht wert, entsprechend erörtert zu werden.

Wenn man das Richtige sagt, ist man nie sicher vor falschem Beifall, kann man beim SPIEGEL auch so deuten: Wenn die Falschen das Richtige sagen, sind sie in Hamburg definitiv sicher vor richtiger Kritik.

Der SPIEGEL hat ein Problem. Er verfälscht die Realität, indem er bewusst elementare Teile der Fakten weglässt. Damit hat sich das Blatt schon lange davon verabschiedet, ein Nachrichtenmagazin zu sein, dessen Nachrichten geeignet sind, sich nach ihnen zu richten.

KenFM im Telefoninterview mit Dirk Pohlmann über Pamela Geller und Fakten, die man wissen sollte, die der SPIEGEL aber bewusst verschweigt.

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