KenFM am Telefon: Willy Wimmer zum BREXIT

„Wenn Großbritannien geht, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Europa in den Krieg geht.“

Am 23. Juni entscheidet sich Großbritannien, ob es die Europäische Union verlassen oder bleiben wird. Welchen Effekt hätte ein „Brexit“ auf Europa? Wäre die Staatengemeinschaft am 24. Juni nur um ein Mitglied kleiner, aber mit 27 Ländern immer noch EIN Europa? Oder aber würde der Brexit zu einer Kettenreaktion in und um Europa führen mit Folgen, die keiner wirklich wollen kann?

Willy Wimmer, ein Mann, der sein halbes Leben im Verteidigungsministerium und an geopolitischen Verhandlungstischen verbracht hat, zeichnet ein düsteres Bild, wenn er über den Brexit spricht. Vor allem der Murdoch-Presse-Konzern macht sich in England für die Abspaltung stark. Warum? Wer profitiert, wenn England sich verabschieden würde und wer müsste die Zeche zahlen? Was wäre das für eine Zeche?

Willy Wimmer redet im Gespräch mit KenFM nicht um den heißen Brei: „Wenn Großbritannien geht, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Europa in den Krieg geht.“

47 Kommentare zu: “KenFM am Telefon: Willy Wimmer zum BREXIT

    • @ schwarz ist weiss: “ 51,9% der Briten wollen raus.“ Und die Börsenkurse sind runtergegangen…
      Frage mich, was das etwa für Auswirkungen auf den Goldkurs haben wird ?
      Man wird sehen. Mir kam immer sehr seltsam vor, dass ausgerechnet die Briten in der EU waren, weil deren Bestrebungen durch Jahrhunderte hindurch immer die waren, Europa nicht zu vereinen und jede Vereinigung Europas zu bekämpfen.
      Mir scheint, dass es gewisse angloamerikanische Kreise sind, die diese EU zu einer Art „Mausefalle“ machten.
      Der „Köder“ darin waren die Briten. Diese EU Staaten sind in diese Falle getappt und nun – kurz bevor sie zuschnappt -spaziert der „Köder“ selber raus und die anderen bleiben drinnen.
      Man könnte es auch bildhaft so ausdrücken: Die EU ist ein Schiff, das wirtschaftlich leck geschlagen wurde und langsam sinkt. Da gehen die Ratten noch rechtzeitig von Bord.
      Und NIRGENDS ist da ein Kapitän in Sicht, der VERANTWORTLICH ist.
      Wer dieses Schiff STEUERT, ahnen wir doch längst….

    • je Feinunze, z.Z. heute +97,45 EUR.
      Das geht auch wieder runter. Da sind jede Menge Spekulanten unterwegs.

      „Man könnte es auch bildhaft so ausdrücken: Die EU ist ein Schiff, das wirtschaftlich leck geschlagen wurde und langsam sinkt. Da gehen die Ratten noch rechtzeitig von Bord.“

      Um in Bildern zu sprechen:
      Das Schiff EU schlingert schon lange.
      Die Ratten fahren aber noch 2 Jahre auf diesem Dampfer.
      Ob die Ratten so gut schwimmen können, wird sich zeigen. 🙂

  1. was mich vor allem berunruhigt ist die verschleierungsstrategie , die betrieben wird. wenn der brexit kommt , werden medial Frankreich und Deutschland verstärkt EU Belange vertreten. dann entsteht ein separater player britanien, praktisch mit freifahrtsschein für alles… neben den USA….die antirusische Front würde so enorm an Breite gewinnen und die Befürchtung liegt nahe, dass durch die NATO Druck aufgebaut würde, dass vor allem Deutschland und Frankreich , die Pflicht haben, die Interessen der EU , durch den Austritt britaniens , auch militärisch stärker zu vertreten. die aufgebaute rolle Deutschlands ,als Zugpferd der EU, könnte auf ziemlich makabere Art eine unrühmliche Fortsetzung erfahren…

    • Das befürchte ich auch.
      Ob die anderen Mitgliederstaaten der EU das mitmachen, ist die große Frage.
      Wenn in Frankreich gewählt wird, könnte es auch sein, das Deutschland noch isolierter in der EU steht.
      Viel wird davon abhängen, wie es in England (auch wirtschaftlich) weitergeht. Das wird man beobachten.
      Geht es gut, werden andere EU-Staaten nachziehen. Mein nächster Favorit ist Dänemark. (auch kein Euro)
      Wenn sich die EU, nach diesem Schuss vor den Bug, zum Positiven ändern würde, kann auch Alles ganz anders laufen.
      Die EU ist gut beraten, einen Neustart zumindest eine Wende in`s Auge zu fassen, sonst geht sie krachen.
      Die Folgen vermag ich nicht einzuschätzen.
      Leider wird die NATO eher gestärkt aus allem hervorgehen.

  2. Ich hatte damals sehr gehofft, dass Griechenland den selbstherrlichen Versagern der EU den Stinkefinger zeigt. Nun ebenso durch England.
    Maßgeblich ist für mich nicht, welch großer Gedanke mit der EU verbunden ist, sondern wie sie handelt. Man ist was man tut. Das zeigt, wie Griechenland behandelt wird. Wie sie die EU sich bezüglich der Flüchtlinge verhalten hat. Und wie sie sich gegen Russland einspannen lässt. Wer nachschaut, wie Milliarden durch absurde EU-Subventionen verbraten werden, kann das nicht wirklich fassen. Dazu die seichte Korrumpierung der nationalen Politiker zwecks Aushöhlung der Parlamente und Durchschleusung US-Imperialer Interessen uvm.
    Die Reifeprüfung für Europa zu Eurasien liegt darin, sich von diesem elitär-narzistischen Versagerclub in Brüssel zu befreien. Andernfalls wird der Krieg für alle unweigerlich folgen.

    • der Krieg ist doch schon da….die Sanktionen gegen Russland sind eine Kriegserklärung…

      der Brite liebäugelt doch schon damit, erstmal von der Insel aus , die Lage zu sondieren….die Charakter losen weichen doch schon….die geknechteten müssen halt ausharren, der Dinge , die da kommen…

  3. Re: Michael Kanellos
    alias….

    http://www.bloomberg.com/research/stocks/private/person.asp?personId=50956279&privcapId=8032717

    Background
    Mr. Michael Kanellos, Mike, served as Editor in Chief of Greentech Media, Inc. Mr. Kanellos serves as Vice President of Eastwick Communications Inc. His areas of expertise include cleantech, IT, intellectual property and international trends. As a senior reporter for News.com, a division of CNET networks, he covered computing and personal electronics before segueing to cleantech in 2004. After initiating the cleantech push at CNET, Mr. Kanellos was invited to lead the …

    Herr Kanellos schreibt/schrieb auch im „automotive“ Sektor.

    Man kann sich viele gute Sachen wünschen – und z.B.für die EU sein.
    Aber es soll hier um einen Michael Kanellos gehen, der sich auf ein Feld begibt, auf dem er m. E. nicht zuhause ist. In der Technik ist es in der Regel nicht erforderlich, daß man „selbst“ denkt. Ich habe als Schüler und Student die Mathe- und Physikleute beneidet, weil sie schnell fertig waren, wenn sie mal ihre Formeln auswendig gelernt hatten, während ich beim xten Geschichtsbuch mit auswendig lernen keine Chance hatte und zudem noch zig Bücher auf mich warteten. Ich mußte beginnen, selbst nachzudenken und nachzulesen.
    Das soll jetzt so verstanden werden, daß beim Lesen von Michael Kanellos mein Eindruck ist, daß vieles gut auswendig gelernt aber nicht „selbst“ gedacht wurde. Zu viele Widersprüche und Formeln. Es gibt keine Formeln dafür, daß die Begriffe „Neoconservative“ und „Neoliberal“ historisch mehrfach Bedeutungswandlungen erfahren haben. Oft, je nach Standpunkt, mehrdeutig. Das muß man mühsam und zeitaufwendig nachlesen und entwirren.
    Das gleiche gilt für die aktuelle Politik, die übrigens auch nur zu verstehen ist, wenn man mehr als eine Meinung und mehr als ein Geschichtsbuch gelesen hat. Mit der einfachen Formel ist es nicht getan. Außer dieser: Zuerst das Ereignis, dann die Geschichte, und in jedem Fall ist die Geschichte immer „his story“! Und dieser: Aktion-Reaktion.
    Was ich Michael Kanellos vorwerfe?
    Schlampigen Umgang mit Begriffen und der Historie von Ereignissen! Seine eigene Meinung kann jeder haben.

  4. „Sollten die Bürger nun einen Austritt ihrer Nationalstaaten aus der EU fordern? oder sollten wir Bürger versuchen, eine Reformierung in Gang zu setzen ? eure Meinung dazu?“

    Das ist eine schwierige Frage!
    Der normale Bürger ist nicht gefragt worden, wie eine EU aussehen soll, in der er leben möchte.
    Die EU ist das Resultat aus 2 Weltkriegen und eine „Schöpfung“ des Westens.
    So wie die EU sich entwickelt hat, will ich Sie nicht!
    Wenn die EU nicht reformiert wird, wird Sie untergehen – ob mit oder ohne die Britten.
    Sie, die Britten, sind zumindest in der Lage auszutreten – anders als das jetzige Griechenland.
    Was da so alles hinter den Kulissen abläuft erfährt man, wenn überhaupt, nur in Bruchstücken.

    Frage:

    Ist die EU reformierbar? Ist der Kapitalismus reformierbar?

    Die Menschen, die für einen Austritt sind, sind wohl der Meinung, das Sie im „Nationalstaat“ eher ihre Vorstellungen vom eigenen Leben verwirklichen können. Das ist legitim. Ich weis aber auch nicht ob das von Erfolg gekrönt wird.

    P.S.: zu Michael Kanellos:
    Was Sie hier machen, ist im Grunde antirussische Propaganda.
    Das ist ja wie bei der „Tagesschau“!
    Ich bin sprachlos, dass viele ihrer Ausführungen widerspruchslos hingenommen werden.
    Ich habe jedoch den Eindruck, das es den Lesern die Zeit nicht wert ist, auf ihre Kommentare zu antworten.
    Aber sie führen ja auch oft ein „Selbstgespräch“. Bis zu 3 Kommentaren nacheinander sind keine Seltenheit.
    Das Herr Putin, wie alle Regierenden, keine Engel ist, ist wohl jedem klar – man kommt nur in diese Position, wenn man auch „seine Ellenbogen benutzt“.
    Ich hallte es für richtig und wichtig, wenn man sich in die Position des Anderen versetzt, nachdenkt und dann erst urteilt.

    Ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie Zeit haben, sich an der „Friedensfahrt“ zu beteiligen – das würde bestimmt Ihren Blick auf Russland ändern.

    • Darauf habe ich im Wesentlichen im Thread ‚Der Brexit und die Angloamerikaner‘ geantwortet, wo ungefähr das Gleiche steht.
      Mal abgesehen davon, dass Sie sich Ihre ‚Belehrungen‘ bezüglich Fahren nach Russland gerne sparen können: Ich habe nicht das Geringste gegen Russland als Land und schon gar nichts gegen Russen. Ich wäre/bin auch für Russland in der EU. Dazu unten mehr.

  5. die vielen Kommentare und Analysen sind ja zutreffend.

    sollten die Bürger nun einen Austritt ihrer Nationalstaaten aus der EU fordern? oder sollten wir Bürger versuchen, eine Reformierung in Gang zu setzen ? eure Meinung dazu?

    • Meine Meinung in kurz:
      – Keinen Austritt aus der EU, kein einziger aktueller EU-Mitgliedstaat sollte austreten, auch nicht ’nur‘ aus dem Euro
      – Hingegen weitere Aufnahme von Staaten Europas, z.B. der Ukraine und Ex-Jugoslawien
      – Reform der Nationalstaaten je nach Staat in bezug auf Sozialstaat (z.B. Griechenland, Spanien) und/oder indivíduelle Rechte (
      – Nicht die EU ist reformbedürftig, sondern zahlreiche Nationalstaaten, eigentlich hat jeder Nationlstaat noch offene ‚Baustellen‘

    • „weitere Aufnahme von Staaten Europas, z.B. der Ukraine“…

      Um Himmels Willen! Herr Kanellos! Haben wir (EU) nicht bereits genug Schaden in der Ukraine angerichtet? Ich zitiere Frau Krone-Schmalz 2014:

      „Wir, die Medien, hätten zu einem frühen Zeitpunkt wissen MÜSSEN, und es auch verkünden müssen, dass dieses Assoziierungsabkommen (mit der EU) die Ukraine zerreißt“, so ist es ja geschehen.

      Und das war/ist „nur“ ein „Assoziierungsabkommen“!!
      Holen wir Russland in’s Boot:
      Wenn morgen die Ukraine in die EU aufgenommen wird, stehen übermorgen russische Panzer in der EU und schießen alles kurz und klein. SO NICHT!
      Damit würde der Westen Russland immer weiter einkreisen. Warum kommt eigentlich niemand auf die Idee, RUSSLAND in die EU aufzunehmen? WARUM NICHT? Das wäre das logischste der Welt. Wo ist denn da das Problem??
      Meinetwegen könnten die USA Gift und Galle spucken. Gut so! Solange der Brechreiz anhält, könnte man auch die Mitgliedschaft in der NATO „überdenken“, was die USA unter ein Sauerstoffzelt zwingen würde.
      Ich gebe zu, das ist Wunschdenken (weil es weg-ge-merkelt würde), aber schon eine geile Vorstellung 😉
      Die USA dürfte gar nicht die Zeit zum Nachdenken haben. Mit vernünftigen Argumenten und Verhandlungen mit Russland wären Störfeuer mühelos zu besiegen. Wenigstens vereinzelt gäbe es -da bin ich sicher- Zustimmung aus Brüssel. Herr Schulz wäre ein Kandidat, der einst die Ukraine Problematik als „europäisches“ Problem darstellte (und die USA sich gefälligst da raushalten sollen). Aber, nochmal, dazu hat leider niemand den „Arsch in der Hose“.

    • @ Ron B.
      Ich halte die EU per de für eine gute und sinnvolle Sache, also bin ich dafür, dass alle europäischen Staaten dort eintreten sollten, soweit möglich.
      Übrigens wäre ich selbstverständlich auch für einen EU-Beitritt Russlands und Weißrusslands. Ich hätte das erwähnen sollen, obwohl das wegen des aktuellen militaristisch-nationailstischen Abschottungskurses und Kriegskurses der Putin-Regierung sehr fern liegt.

      Die Ukraine wurde durch die kriegerische Annexion der Krim durch Russland zerrissen. Das ist klar ein russischer Angrisffskrieg gewesen und hat die Anti-EU-Haltung der russischen Regierung gezeigt.

      Ich wäre für Russland in der EU. Dagegen ist offensichtlich die russische Regierung und ggf. die US-amerikanische Kriegslobby.

    • “ Michael Kanellos sagt:
      17. Juni 2016 at 00:11
      @ Ron B.
      Ich halte die EU per de für eine gute und sinnvolle Sache, also bin ich dafür, dass alle europäischen Staaten dort eintreten sollten, soweit möglich.
      Übrigens wäre ich selbstverständlich auch für einen EU-Beitritt Russlands und Weißrusslands. Ich hätte das erwähnen sollen, obwohl das wegen des aktuellen militaristisch-nationailstischen Abschottungskurses und Kriegskurses der Putin-Regierung sehr fern liegt.

      Die Ukraine wurde durch die kriegerische Annexion der Krim durch Russland zerrissen. Das ist klar ein russischer Angrisffskrieg gewesen und hat die Anti-EU-Haltung der russischen Regierung gezeigt.

      Ich wäre für Russland in der EU. Dagegen ist offensichtlich die russische Regierung und ggf. die US-amerikanische Kriegslobby.“

      Ich möchte wetten, dass Putin sofort eintreten würde in die EU. Da sind die USA im Weg. Das Besetzen eines Territoriums ist im übrigen kein Krieg. Da sich die rechtmäßige ukrainische Regierung im russischem Exil befindet und nicht viel von sich hören lässt, ist es schwer zu sagen was russische Kräft in der Ukraine dürfen und was nicht. Völkerrechtlich sind die Russen schon auf der sicheren Seite, weil die jetzigen ukrainischen Machthaber keine Legitimation haben und die Bevölkerung der Krim mit deutlicher Mehrheit für den Anschluss gestimmt hat. Die USA kümmert das das Völkerrecht nicht, sie haben auch hier Terroristen beim Regierungssturz mit Geld, Material und Truppen unterstützt.

    • @ Volker
      Natürlich ist eine Besetzung eines fremden Staates (und das ist die Ukraine für Russland, egal ob Putin oder russische Militärs das anders sehen) die klassische kriegerische Handlung. Russland hat völkerrechtlich gesehen als Invasionsmacht nicht das Geringste in der Ukraine zu suchen. Hingegen ist die Einflussnahme der US-Teile-und-Herrsche-Lobby in der Ukraine zwar frappierend und auch meiner Meinung nach nicht unbedingt hilfreich, aber kein Bruch des Völkerrechts.
      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Putins Regierung in die EU will. Die haben sich ganz offen für Militarismus und Großmachtpolitik entscheiden. Wenn die russische Regierung einen konstruktiven Kurs mit der EU einschlagen wollte, hätte sie die Ukraine nicht teilweise annektiert, sondern eine diplomatische Lösung angestrebt. Frankreich und Großbritannien haben auch auf große Teile ihres einstigen Supermachtstatus verzichtet, zugunsten eines friedlichen Europas und auch für ihre eigenen Bürger. Die russische Regierung geht seit einiger Zeit in die andere Richtung. Dahinter steckt aber auch der Spaltungslobbyismus. Den gibt es nicht nur in den USA.

  6. http://www.informationclearinghouse.info/article44880.htm

    Brexit Is The Only Way the Working Class Can Change Anything
    Working-class people are sick of being called ignorant or racist because of their valid concerns. The EU referendum has given them a chance to have their say.

    By Lisa Mckenzie

    June 15, 2016 „Information Clearing House“ – „The Guardian“ – I have lived in working-class communities all my life, and now that I research and write about those communities as a working-class academic, my motivation has always been to make sure that an authentic working-class woman’s voice tells our stories.

    • @ Baldrian Forte: „..warum…?“

      Es ist doch nicht ein „europäischer Gemeinschaftsgedanke“, der diese „EU“ erschuf, sondern es geht schon seit sehr langer Zeit gewissen angloamerikanischen Kreisen darum, einen Europäischen Staatenbund inklusive Russklands zu verhindern ! An die Stelle eines solchen Staatenbundes setzten sie den „Bundesstaat Eurozone“, damit die nationalen Verfassungen samt nationaler Zollgrenzen aus dem Weg geräumt werden können.

      Diese Kreise betrachten ein wirtschaftlich starkes Europa als Konkurrenz, die sie ausschalten wollen.
      Diese „Eurozone“ ist wie ein sinkendes Schiff, das extra zum Sinken gebaut wurde.
      Und bevor das Schiff absäuft, gehen die Ratten von Bord.
      Sie haben zuerst dieses „Schiff“ vom russischen Markt getrennt, damit es wirtschaftlich ein Leck bekommt.
      Und nun, wo das Ding sinkt, denken die Ratten darüber nach, wie sie noch rechtzeitig von Bord kommen.

      Es sind weder „die Briten“ oder „die Amis“. Es sind Kreise hinter der City of London und der Wall Street.
      Nationale Politik ist nur noch deren verlängerter Arm. Ein „europäischer Gemeinschaftsgedanke“ ist doch ohne den russischen Markt und ohne diesen starken Partner eine komplette ILLUSION.

    • Sehe ich auch nicht so.

      Für Krieg gibt es meiner Meinung nach 2 große Basisparameter.

      1. Leute die nix mehr zu verlieren haben, wenn man die Zivilbevölkerung so angeht wie man es in Griechenland gemacht hat, und die Grundbedürfnisse wie Ernährung und Medizinische Versorgung nicht mehr gewährleistet ist, bzw. ein Statusverlust von 50% bis 100% dann denke ich, dass es nicht besonders schwer ist, die Menschen zu bewaffneten Konflikten anzustacheln.

      2. Der Krieg von oben, eingeleitet durch Medien und „große Körperschaften“ wie z.Bsp. die Eu, hier denke ich dass es viel schwieriger ist verschiedene Nationalstaaten dazu zu bewegen, dass die Verteidigungsminister ihren Wählern sagen, wir werden in den Krieg ziehen, und viele von euch werden sterben, für… keine Ahnung was? In einer EU geht das schon irgendwie leichter, da muss man nur abseits der Öffentlichkeit irgendeinen Vertrag mit 70.000 Seiten machen, den eh keiner liest und 5 Jahre später, zündelt man irgendwo (Russland, Ukraine, Türkei, Balkan etc.) und aufeinmal haben wir den Bündnisfall, und dann heißt es wiedermal…“wir wollen nicht, aber wir müssen halt“.
      Begleitet von einem Medienfeuerwerk alla „alternativlos“ solidarisch, wenn wir das nicht machen geht die Welt unter, Arbeitsplatzargumente usw… damit bringt man alles durch.

      Die Völker sind doch im westentlichen befreundet, niemand hat das Bedrüfnis einen Schweizer, Norweger oder Schweden (kein Euro) zu erschießen, und da wird es mit den Briten wohl auch nicht anders sein. Ich wohne an der Schweizer Grenze, obwohl die Schweiz nicht in der Eu ist, (da ist zwar vieles anders) aber die Leute und die Wirtschaft leben auch, gute Produkte finden Abnehmer, dass ohne die EU, morgen die Welt untergeht, das stimmt einfach nicht. Für manche Branchen wird es vielleicht etwas schwieriger, andere haben es womöglich etwas leichter, doch an die großflächige Katastrophe für die Wirtschaft glaube ich nicht.

      Ich glaube auch dass die Briten in Frankreich die Willi Wimmer anspricht, nicht das Problem wären, mit diesen Leuten leben wir doch tagtäglich zusammen, wenn das Morgen EU Ausländer sind, da findet sich doch eine Lösung.

      Für mich ist der Zerfall DIESER Eu, eher eine Chance, die derzeitige EU ist doch im wesentlichen ein Instrument, dass es den Eliten ermöglicht Projekte und Vorhaben durchzubringen, für die sie in den nationalen Parlamenten im Leben keine Mehrheiten bekämen. Fracking, Gentechnik, Krebserregende Pflanzenschutzmittel, Sparlampen aus Quecksilber, Sanktionen gegen Russland, etc. Aber wenns aus Brüssel kommt, dann hat man sich daran gewöhnt, dass man nunmal nix machen kann.

      Ich glaube schon dass sich eine Zusammenarbeit auf Europäischer Ebene lohnt, meiner Ansicht nach muss es von „unten“ kommen, wenn es eine gemeinsame Währung einer Hand voll gleich starker Länder gibt, dann ist das doch sicher nichts schlechtes. Ich denke auch dass es Sinn macht zwischen z.Bsp. Holland, Deutschland, Österreich keine Zölle zu haben, bei Ländern die Radioaktive Abwässer aus AKWS in aufblasbaren Planschbecken abfangen, kann man natürlich fragen, ob es fair ist, wenn andere Länder mit extrem hohen Umweltstandarts hier in Konkurrenz treten müssen.

      Schöne Grüße

      Andreas

    • @ Michaela

      sehr treffend der Kommentar.

      ich würde es aber nicht nur auf Russland beziehen…die EU hätte noch mehr gekonnt , wenn sie gedurft hätte… ich denke da vor allem an Afrika….

    • @ Michaela

      ich würde den gemeinschaftsgedanken der europäischen Völker nach zwei überstandenen Weltkriegen nicht unterschätzen… er war zweifelsohne da, schon allein deshalb, weil man kriege nicht mehr will….was uns vorgekaugelt wurde ist, das man soziale Sicherheit durch wirtschaftsverflechtung erreichen will….das zeigt sich eben auch an der Abschottung gegenüber Russland, aber auch der europäischen Sicherheitspolitik allgemein.

    • @Michaela: Sehe ich ähnlich, wenn auch weit drastischer.
      Wenn man sich mal die letzten Wochen in Erinnerung ruft, fällt auf, dass auf der „Achse des Guten“ (London/Washington) noch nicht einmal ein Scheingefecht wg. des Brexit geführt wird. Also entweder ist es dort völlig egal, wie das ausgeht oder ein Brexit sogar erwünscht. Ich neige zu Ersterem.

      „Es sind weder „die Briten“ oder „die Amis“. Es sind Kreise hinter der City of London und der Wall Street“
      möchte ich schwerpunktmäßig abändern in WALL STREET+FED! Dort sitzt das ganze Übel. Für mich ist es folgerichtig, dass Frau Yellen (FED) offenbar kiloweise Baldrian nehmen muss, um erneut „gelassen“ eine Zins-Anhebung verbal in ein nebulöses Zunkunfts-Zeitgerüst zu verschieben. Hallo? Aufwachen! Den USA brennt dermaßen der Kittel, weil eine Zinsanhebung wegen zusammenbrechendem Konsum und daraus folgender fehlender Inflation unmöglich ist. Diese Inflation wird aber dringend herbeigesehnt!! Dummerweise lässt sich diese nicht „herbeibomben“.
      Es sei denn….

      Insofern könnte Ich Herrn Wimmer’s Befürchtungen teilen.

    • @ Sebastian Mühl:“ weil man Kriege nicht mehr will..“ Das eine ist, was man will, und das andere ist, was man bekommt. Es reicht ja aus, wenn nur eine Seite den Krieg will. Brüssel ist der Hebel von internationalen Lobbyisten, die in der „EU“ gegen alle Widerstände der nationalen Parlamente IHREN Willen DURCHSETZEN.
      In deren Interesse liegt nicht unsere „soziale Sicherheit“ sondern IHRE soziale Freiheit, hier die Sozialstaaten abzuschaffen. Frage ist für mich nur noch die, ob diese Kreise ganz Europa in Schutt und Asche legen wollen, um ein für allemal diese KONKURRENZ vom Hals zu kriegen-wörtlich: zu kriegen. Oder ob sie hier dafür sorgen wollen, dass aus der „Eurozone“ ein Armenhaus wird, in dem sie immer ganz billige Arbeitskräfte finden können, noch billiger vielleicht als die Chinesen.
      Man sagt ja, der Chinese arbeitet für eine Hand voll Reis. Wenn Europa sich nicht mit Russland zusammentut, dann arbeiten wir hier bald für einen warmen Händedruck. Und wenn der noch zu teuer wird, arbeiten wir für einen kalten Hundedreck. Und die Bevölkerung ist nicht bewaffnet.
      Die Amis schleusen IHRE Atomwaffen bei uns ein, und dem Deutschen wird der Prozess gemacht, wenn der mit einem Taschenmesser erwischt wird. Mein Enkelsohn ist bei der Bundeswehr. Junge deutsche Soldaten dürfen in Afghanistan ihr Leben dafür opfern, die Mohnfelder zu erobern. Und wenn sie das Mohnfeld zerstören wollen, dann kommt der US Oberbefehlshaber und sagt: Nein ! Das wird nur erobert, aber es darf nicht zerstört werden !
      Denn DIESE Leute WISSEN, was WERTE sind. Deswegen führen sie den dritten Opiumkrieg.
      Doch wehe, ein solcher Soldat, der deren Werte sichert, raucht einen Joint mit Hanf ! Au weia da geht das Abendland unter.

    • @ Baldrian Forte
      Ein Vertreter der internationalen, hauptsächlich die US-Politik beeinflussenden ‚Teile-und-Herrsche‘-Kriegslobby, ein gewisser Rodney Atkinson, hat auf dem russischen Staatssender RT dieses Kriegs-Szenario aufgestellt – was ich für einen Affront seitens RT halte. Man kann die Sprüche dieses Herrn Atkinson auf den Seiten des russischen Staatssenders nämlich auch ohne jede Verstellung so interpretieren, dass Russland mit Krieg droht, wenn die EU einig bleibt so wie sie jetzt ist. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass RT dieses Essay gedruckt hätte, wenn die russische Regierung, die seit Jahren auf vollem Kriegskurs ist, ein solches Szenario – wie es einzig korrekt wäre – ganz ausschließen würde.
      Dieses rhetorische ‚Meisterstück‘ an subtiler Hetze und Mindsetting für Krieg und europäische Spaltung findet sich hier: „https://www.rt.com/op-edge/345325-brexit-saving-democracy-war/“
      Diese Leute aus der US-Neocon-Kriegslobby können zwar (meiner Meinung nach) keine adäquate Politik im Sinne westlicher Werte machen/vertreten, aber Rhetorik können die offenbar.

      @ Michaela
      ‚Man sagt ja, der Chinese arbeitet für eine Hand voll Reis. Wenn Europa sich nicht mit Russland zusammentut, dann arbeiten wir hier bald für einen warmen Händedruck. Und wenn der noch zu teuer wird, arbeiten wir für einen kalten Hundedreck. Und die Bevölkerung ist nicht bewaffnet.‘

      Wer sagt das? Leute mit Vorurteilen rassistischer Art gegen Chinesen?
      Fakt ist, dass die einigermaßen brauchbaren Arbeitsbedingungen in Europa nicht das Geringste mit dem zu tun haben, das Rechtspopulisten behaupten. Sondern sie haben damit zu tun, dass wirklich freiheitliche Politik und auch sozialdemokratische Politik mit Hilfe von Gewerkschaften und Tarifautonomie Bedingungen erkämpft hat – meist gegen den oft sogar gewalttätigen Widerstand von Rechtspopulisten. Und zum Thema Migration: Migration aus privaten und persönlichen Gründen einschließlich der Flucht vor Krieg verschlechtert keine Arbeitsbedingungen, da ja dadurch die Rahmenbedingungen nicht geändert werden. Etwas anders ist es mit der rein wirtschaftlich diktierten Migration aufgrund von ‚Einwanderungsgesetzen‘ mit Quoten – wie sie die ‚AfD‘ will – ja, genau, die ‚AfD‘ verunglimpft Kriegsflüchtlinge als sogenannte ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘, um dann selbst dafür zu sein, NUR NOCH Wirtschaftsmigration, die von Arbeitgebern diktiert ist, zuzulassen.

    • PS:
      @ Baldrian Forte
      Diese Kriegshetze ist in der Tat offenbar ein Mittel der ‚Teile-und-Herrsche‘-Lobby, die Brexit-Entscheidung zu beeinflussen – in Richtung des von großen Teilen der ‚transatlantischen‘ Lobby gewünschten ‚Einstiegs in die Spaltung Europas‘. Ich habe in der Tat irgendwo gelesen, dass einige Briten argumentieren, dass die EU auf ‚Kriegskurs‘ mit Russland sei und Großbritannien daher da besser ‚aussteigt‘. Das ist natürlich frei erfundene Propaganda, und überdies würde das eher die NATO betreffen als die EU, ist also grundsätzlich falsch (absichtlich verlogen!) aufgebaut – aber sie wirkt eben leider wohl doch als Spiel mit der Angst.

    • PPS:
      @ Baldrian Forte
      Die Schlussätze dieses Pamphlets von diesem Atkinson:

      ‚Breaking every agreement with post-Soviet Russian leaders, NATO and the European Union has pushed ever eastwards, taking over embryo democratic nation states and absorbing them into the new corporatist supranational Euro-State.‘

      Das ist wirklich unglaubliche Anti-EU-Propaganda. Die EU mit ihrem neoliberalen Wirtschaftsmodell ist weltweit führend, wenn es darum geht, eine vergleichsweise(!) große Korruptionsfreiheit und eine breite Konkurrenz mit viel Mittelstand und kleinen Unternehmen zu haben. Es ist angesichts dessen eine blanke Unverschämtheit, wenn solche Thinktank-Lobbyisten ausgerechnet der EU in einem Nebensatz mal eben ‚Korporatismus‘ unterstellen, aber den massiven und zur offenen Unterstützung von Diktaturen (Saudi-Arabien z.B.) führenden Korporatismus der US-Politik einfach außen vor lassen.

      ‚NATO/EU, having destabilized Ukraine, is pushing troops towards the Russian border setting up “defense shields” in Poland and Romania and threatening war. The British will, I sincerely expect, realize that leaving the European Union is not just about saving ourselves but about saving democracy in Europe and preventing a war.‘

      Das ist inhaltlich frei erfunden, aber Kernstück dieser Kampagnenvariante für den ‚Brexit‘ in Großbritannien wie oben beschrieben und ein Affront gegen die NATO. Wer hier mit Krieg drohte in den letzten Jahren und Krieg führte, ist offensichtlich: Das ist Russland in der Ukraine.

      ‚As the former Labour Foreign Secretary, Lord Owen, has said “We have the opportunity to leave the EU before the temple comes crashing down.” ‚
      The ‚temple‘?! Das liest sich wie ‚freimaurerische‘ okkulte Phantasiegebilde (wobei ich die echten (!) freimaurerischen Werte gut finde – nur hat das, was die aktuellen ‚Freimaurer‘ machen, wohl recht wenig damit zu tun). Der zweite Satz ist ebenfalls Kernsatz der Propaganda für den ‚Brexit‘, da wird mit Kriegsangst gespielt, offenbar mit Duldung der Putin-Regierung.

    • @ Ron B.:“FED“ Ja, stimmt. Indem Woodrow Wilson – Freimaurer und Präsident – 1913 die FED ermöglichte, hat der auch die amerikanische Politik entmachtet. Und es gibt amerikanische Stimmen auch im Internet, die sagen, die FED sei illegal. Auch Lohnsteuern seien illegal.
      Normalerweise müsste es längst Inflation geben. Nur entziehen die Kreise, die hinter der FED stehen, sagenhafte Mengen an Geld dem Umlauf. Und gerade auch deswegen wird mehr und mehr Geld gedruckt und nachgeschoben.
      Doch wenn man solche gewaltigen Behälter für Reichtümer hat, dann kann man ungeheure Mengen an Kohle zurückhalten und so Inflation – und den damit ja auch zusammenhängenden steigenden Goldpreis – verhindern.
      Die Staaten, die sich vom Dollar unabhängig machen, kaufen bei niedrigem Preis tonnenweise Gold auf.
      Wenn die Inflation kommt, schiesst der Goldpreis durch die Decke.
      Nur wäre eben Unfug, zu glauben, das sei berechenbar. Ich schätze, dass diese Superreichen Inflation so lange verhindern, wie sie Gold ankaufen wollen. Und wenn sie es verkaufen wollen, sorgen die für Inflation, indem sie ihre Geldschleusen öffnen und Kohle ohne Ende in den Umlauf bringen.
      Doch ich kann mich da auch irren. Bin keine Expertin. Vielleicht setzen die einfach auf Krieg und sacken sich die Goldvorräte der Besiegten umsonst ein. Zusammen mit anderen Bodenschätzen usw.
      Das deutsche Gold ist ja bereits verschwunden, auch das der Ukraine, und nächstes Ziel ist, sich ganz Russland einzuverleiben. Schätze, die FED hat „Europa“ längst abgeschrieben…

    • @ Ron B.:“FED“ Ja, stimmt. Indem Woodrow Wilson – Freimaurer und Präsident – 1913 die FED ermöglichte, hat der auch die amerikanische Politik entmachtet. Und es gibt amerikanische Stimmen auch im Internet, die sagen, die FED sei illegal. Auch Lohnsteuern seien illegal.
      Normalerweise müsste es längst Inflation geben. Nur entziehen die Kreise, die hinter der FED stehen, sagenhafte Mengen an Geld dem Umlauf. Und gerade auch deswegen wird mehr und mehr Geld gedruckt und nachgeschoben.
      Doch wenn man solche gewaltigen Behälter für Reichtümer hat, dann kann man ungeheure Mengen an Kohle zurückhalten und so Inflation – und den damit ja auch zusammenhängenden steigenden Goldpreis – verhindern.
      Die Staaten, die sich vom Dollar unabhängig machen, kaufen bei niedrigem Preis tonnenweise Gold auf.
      Wenn die Inflation kommt, schiesst der Goldpreis durch die Decke.
      Nur wäre eben Unfug, zu glauben, das sei berechenbar. Ich schätze, dass diese Superreichen Inflation so lange verhindern, wie sie Gold ankaufen wollen. Und wenn sie es verkaufen wollen, sorgen die für Inflation, indem sie ihre Geldschleusen öffnen und Kohle ohne Ende in den Umlauf bringen.
      Doch ich kann mich da auch irren. Bin keine Expertin. Vielleicht setzen die einfach auf Krieg und sacken sich die Goldvorräte der Besiegten umsonst ein. Zusammen mit anderen Bodenschätzen usw.
      Das deutsche Gold ist ja bereits verschwunden, auch das der Ukraine, und nächstes Ziel ist, sich ganz Russland einzuverleiben. Schätze, die FED hat „Europa“ längst abgeschrieben…

    • Das Ziel der europäischen Bürger ist nicht, sich Russland ‚einzuverleiben‘, sondern dass es endlich eine sinnvolle ergänzende Zusammenarbeit gibt. Derzeit leben in Russland auf einem riesigen Territorium sehr wenige Leute teils in Armut (vor allem gemessen an den klimatischen Bedingungen), weil aufgrund der riesigen Entfernungen Lieferungen und Warenaustausch schwierig ist. Dennoch schottet die aktuelle russische Regierung das Land ab, ist auf Militarismus zurückgefallen und will eher Spaltungen in Europa propagieren als das Land wirklich zu öffnen (siehe ‚Brexit‘-Propaganda auf ‚RT‘ mit hanebüchenen Kriegsdrohungen durch einen Herrn Atkinson – von der russischen Regierung geduldet!).
      Ich hätte übrigens kein Problem damit, wenn internationale Investoren in Russland aktiv würden – die ‚Oligarchen‘, die sich über Beziehungen und nicht über Fähigkeiten nach Zusammenbruch der Sowjetunion massivst bereichert haben, sind meines Erachtens neben Rechtspopulisten, die per se geschlossene Grenzen und Todesschüsse an Grenzen wollen, die Einzigen, die damit wirklich ein Problem hätten. Bezüglich Russland sehe ich den Lobbyismus der US-Investoren gelassen – nicht aber bezüglich Staaten wie Saudi-Arabien oder Libyen. DA ist das wirklich problematisch, nicht bezüglich Russland, denke ich.

    • „Das Ziel der europäischen Bürger ist nicht, sich Russland ‚einzuverleiben‘, sondern dass es endlich eine sinnvolle ergänzende Zusammenarbeit gibt“

      möchte ich ausdrücklich unterstützen! Und erweitern! Das Ziel des ganzen Saals (Menschheit) sollte sein, eine sinnvolle Zusammenarbeit anzustreben. Ich denke, es gibt nicht ein einziges Beispiel, wo das nicht sinnvoll, erfolgreich, wäre/gewesen ist.

      Es ist deprimierend, mit anzusehen, dass das immer und immer wieder gestört wird.

    • „Leute mit rassistischen Vorurteilen gegen Chinesen ?“ Die schlimmsten rassistischen und kulturellen Vorurteile gegen die Chinesen haben gewisse Engländer gehabt, die die Opiumkriege gegen die Chinesen führten.
      Und es war einer aus den Reihen englischer Freimaurer, Karl Marx, der dann als geistiger Brandstifter Feuer an die Lunte legte, die dann all diejenige Weisheit, durch die Chjina gegründet und entwickelt worden ist, durch die Maoisten komplett zerstörte.
      Freimaurerei und angloamerikanische Umtriebe führten dazu, dass die kulturellen Werte der Chinesen missachtet wurden. Mao sagte, es sei ihm egal, ob die Hälfte der chinesischen Bevölkerung krepieren würde, Hauptsache der Kommunismus würde siegen.

      Die wirklichen Feinde der sogenannten Rassen und Kulturen sind diejenigen, welche nur EINE Kultur uns allen überbraten wollen: Die der englischsprachigen Rasse. Diese missachtet alle anderen Sprachen und Kulturen und Gesetze anderer Völker, ob es die der Russen sind oder die der Deutschen, ob es die der Vietnamesen sind oder die der Chjinesen.
      Es war ein Deutscher, der das Grösste, was das geistige China seit etwa fünftausend Jahren bewahrte, gerettet hat, indem er es ins Deutsche übersetzte: Das Buch der Wandlungen. Auch: I – Ging oder I-Ching genannt.
      Das war Richard Wilhelm, der das vor denen rettete, welche China zuerst durch die Opiumkriege schwächten, die es dann durch das geistige Gift des Materialismus um seine Wurzeln betrogen haben.
      Das sind jene Rassisten, die nur die englischsprachige Rasse gelten lassen wollen und alle anderen zerstören wollen.
      Indem sie ihr „th“ aussprechen, rotzen sie einen an. Die lispeln. Lispeln wir zurück : TH !!!

  7. ich denke auch, dass ein verlassen britaniens Krieg „befeuert“.

    es ist aufjedenfall ein Schema erkennbar….der europäische gemeinschaftsgedanke , der die eu geschaffen hat , wird stetig untergraben. der Glaube an gemeinsame Interessen unterdrückt.

    es ist ein Verbrechen, dass eine staatengemeinschaft wie die EU, größtenteils einzelstaatlich in der NATO organisiert ist. das war ein genialer Schachzug der „kriegstreiber“. keiner hats durchschaut.

  8. @Box

    Vedienstvoll, weil eine seltene Ausnahme: Der Hinweis auf „Royalty“.

    Es ist naiv zu glauben, daß die Gruppe, welche historisch am längsten und engsten (durch Blut) weltweit vernetzt ist, ohne entsprechende Macht ist.

  9. @ Michaela

    So ist es! Und das schon lange!

    Friedmann, Zbig, Kissenger etc. sind Sprachrohr für den englischen Geographen Sir Halford John Mackinder und seine geostrategische Strategie, veröffentlicht 1904: „The Geographical Pivot of History“, auch „Heartland Theory“ genannt. Für ein tieferes Verständnis beider Weltkriege sowie der Nachkriegsgeschichte Europas, muß man Mackinder’s Strategie und die Versionen seiner Sprachrohre kennen.

    Aktuell irritieren China’s Seidenstraßenpläne und die Tatsache, daß Rußland bisher weder provoziert noch effektiv sanktioniert werden kann, sondern (trotz eigentlicher Neigung nach Westen) einen „pivot“ nach China macht. Weg vom Nahen Osten, richtet sich der Fokus jetzt auf „Euroasia“ und Südamerika, in beiden Regionen also gegen China und Rußland – und natürlich gegen ein Europa (Deutschland), das dabei seine Bedeutung nicht „versteht“.

    „Wenn Großbritannien geht, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Europa in den Krieg geht.“
    Ohne die eine große Wirtschaftskrise als Folge wohl eher nicht. Die Mobilisierung mit Soldaten und Söldnern (Michaela: Jesuiten???), das Hochfahren der Militäretats der Europäer etc. treiben die Geldmaschine eh schon ordentlich an. Und ein Brexit wird m. E. nicht zugelassen, auf die eine oder andere Weise nicht.
    Zum Thema Jesuiten und Christentum: Ich denke: „Der Weg ist das Ziel“. Theologie zeigt Wege, aber hat immer primär was mit Zielen zu tun.
    Kennst Du den Jesuiten Anthony „Tony“ de Mello? Ratzinger „mochte“ ihn nicht.

    Kennst Du

    • Offenbar gibt es in der ‚transatlantischen‘ Lobby einige Befürworter einer Spaltung Europas und eines ‚Brexits‘.
      Das sieht man sowohl an einschlägigen Publikationen als auch an der schlichten Tatsache, dass die britische Regierung überhaupt das Referendum stattfinden lässt (sie hat dafür ein eigenes Gesetz verabschiedet).

    • @ Tony: „Kennst Du.“ Nein, nein kenne ich leider noch nicht. Will da mal recherchieren.
      Dankeschön für Hinweise.

      Heute ist die Seidenstrasse ein grosses Thema. Früher war den Engländern der Seeweg – Horn von Afrika z.B. – ganz besonders wichtig. Die Zeiten und Möglichkeiten wandeln sich.
      Na ja, Thema Jesuiten: Es geht ja auch gar nicht um irgendwelche privaten Vorlieben, ob der und der einen anderen mag und so weiter. Es gibt sehr nette, liebe Jesuiten, die bestimmt menschlich gesehen manchen anderen weit überragen. Und gerade die Jesuiten sind oft hoch gebildete Leute, die auch bereit sind, in die Kulturen anderer einzutauchen und dadurch zu profitieren.
      Bin zwar selber nicht katholisch, und während Papst Paul II lebte, interessierte der mich kaum. Aber als der starb, als das gezeigt wurde, da traf mich sein Sterben ganz tief in meiner Seele, was mich selber überraschte. Musste weinen.
      Mir liefen die Tränen. Mein Mann kam nach Hause und fragte, was los sei.
      Das eine ist die persönliche Ebene. Das andere ist das Ziel der Jesuiten, die Freiheit des Geistes abzuschaffen.
      Mein Vater war Dolmetscher im Zweiten Weltkrieg gewesen, und der erzählte mir glaubwürdig, es habe unter den vielen Verblendeten auch „nette“ Nazis gegeben. Warum nicht ? Na klar gibt es immer rein menschliche Unterschiede. Manche Nazis haben den Juden geholfen und haben die versteckt. Weil sie ein HERZ hatten.
      Andere haben meinen Vater geohrfeigt, als der nicht den rechten Arm erhob.
      Ich halte die Esoterik des Jesuitismus für antichristlich.
      Und der katholischen Kirche ist auch die orthodoxe russische Kirche ein Dorn im Auge..

  10. Ich denke nicht daß es Versäumnisse bei der Gründung der EU oder der Einführung des Euros gab.
    Das alles funktioniert schon so wie es das auch sollte. Hier gilt cui bono.

    Ich denke auch daß das Thema Brexit überhaupt ein Debattenthema innerhalb der „Elite“ ist. Zu gewinnen gibt es da für die Völker beiderseits des Kanals nichts.

    Ein eventueller Austritt der Erbmonarchie Großbritannien aus der EU ist bedauerlicherweise kein Argument für den Abzug der britischen Besatzungstruppen. Schließlich sind die USA auch kein Mitglied der EU.

    Das ist bedauerlicherweise so da sich deutsche „Eliten“ am Katzentisch der angelsächsischen „Eliten“ gefallen. Deshalb ist der BND auch ein Subunternehmen der „Five Eyes.“

    Anbei ein Artikel Herrn Bergers von den Nachdenkseiten:

    Der Brexit und die Angst der Transatlantiker
    (…)
    Die Welt wird dadurch weder gerettet noch untergehen. Und die Katastrophenszenarien der Freunde der transatlantischen Sache werden auch nicht automatisch eintreten. Der Brexit allein wäre auch kein Grund, eine Träne zu vergießen. Doch was kommt danach? Und warum haben vor allem die Transatlantiker in den Redaktionsstuben derart Angst vor einem Brexit? Von Jens Berger
    (…)
    Für Resteuropa läge im Brexit sogar eine Chance. Jedoch ist auch dies nur graue Theorie und bei Betrachtung der Interessen der mächtigen Lobbygruppen sehr unwahrscheinlich: Sobald die EU erst einmal vom Moloch der City of London befreit ist, könnte man endlich auch Gesetze und Vorschriften erlassen, die nicht am britischen Veto für den zweitgrößten Finanzplatz der Welt scheitern. Doch die Erfahrung zeigt, dass die Lobbyisten der Hochfinanz nicht nur in Westminister sitzen. Insofern sind auch die möglichen positiven Folgen eines Brexit reine Spekulation und es wäre unseriös, so etwas ernsthaft zu prognostizieren … man will ja kein Scharlatan sein.
    Wenn der Brexit nun wirklich so belanglos ist, warum kocht dann das Blut der Transatlantiker in den Redaktionsstuben derart hoch? Wie kommt dann der SPIEGEL auf die unverschämte Idee, dem Magazin „Business Spotlight“ das Cover zu klauen und über gefühlte 100 Seiten auf Deutsch und Englisch schmalzig, devot und stellenweise unfreiwillig komisch (Zitat: „Wir brauchen sie, weil der Kontinent sonst in Einfalt, Kleinlichkeit und Lethargie versinken wird.“) an die Briten appelliert „uns nicht zu verlassen“? Die Antwort auf diese Frage dürfte einfacher sein, als die meisten es denken. Großbritannien war und ist spätestens seit der Ära Thatcher auch ein Trojanisches Pferd innerhalb der EU, das sich für die Ideologie des Freihandels, freier Märkte, der Deregulierung und allgemein des Neoliberalismus stark macht.
    (…)

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=33812

    Zur erhöhten Wahrscheinlichkeit eines Krieges im Falle eines Brexit, wird hier bei RT gegenteilig argumentiert:

    Brexit: Necessary for saving democracy in Europe & stopping war
    (…)
    NATO/EU, having destabilized Ukraine, is pushing troops towards the Russian border setting up “defense shields” in Poland and Romania and threatening war. The British will, I sincerely expect, realize that leaving the European Union is not just about saving ourselves but about saving democracy in Europe and preventing a war.

    https://www.rt.com/op-edge/345325-brexit-saving-democracy-war/

    Anbei noch ein Beitrag von Sputnik zum Hintergrund der EU:

    Another Reason for Brexit: EU ‚Was a CIA Project from the Beginning‘

    If supporters of the UK’s exit from the European Union didn’t have enough reasons to vote yes on exit, they may have just got another one: according to journalist Ambrose Evans-Pritchard, the European project was a CIA-inspired scheme from the start.
    (…)
    As for the figure of Jean Monnet, the French economist and diplomat considered to be one of the founding fathers of the European Union, he „looms large in the federalist pantheon, the eminence grise of supranational villainy“ among British eurosceptics, but „few are aware that he spent much of his life in America, and served as war-time eyes and ears of Franklin Roosevelt.“
    In fact, Charles de Gaulle, an opponent of supranational Europe and a staunch supporter of French sovereignty, „thought [Monnet to be] an American agent, as indeed he was in a loose sense.“ French historian Eric Roussel’s voluminous 1,000 page biography of Monnet, yet to be translated into English, „reveals how he worked hand in glove with successive administrations.“

    http://sputniknews.com/europe/20160501/1038913349/brexit-european-union-cia-project-analysis.html

    Abschließend zum „nicht mehr so großen Großbritannien,“ in dem vermutlich das Königshaus immer noch mehr zu melden hat als lobbiierten Schwatzbuden der Parlamente ein Artikel von teleSUR:

    ‚God Save Us All‘ from Queen Elizabeth II

    The Smiths were wrong and the Sex Pistols were right: the Queen is most definitely not dead. In fact, she has now reigned longer than any other on that sceptered isle of Great Britain, beating her grandmother Victora’s 63-years-and-216-day stretch on the throne. Of the world’s current monarchs, only Bhumibol Adulyadej (Rama IX) of Thailand has a longer reign (69 years).
    (…)
    A whopping 16 countries, including the U.K., recognize Lizzie as their head of state, using the snappy title of, “Elizabeth the Second, by the Grace of God, Queen of (insert country name here) and of Her other Realms and Territories, Head of the Commonwealth.”
    (…)
    But the 16 countries she clings on to as head of state, along with the 14 overseas territories the U.K. is responsible for in terms of security, foreign affairs and defense-related matters, still represents one of the world’s most powerful modern-day empires. Of the U.N. Decolonization Committee’s 17 non-self-governing territories, the U.K. owns 10.

    http://www.telesurtv.net/english/analysis/God-Save-Us-All-from-Queen-Elizabeth-II-20150908-0018.html

    Wer ein Buch über die illustre Familie Battenberg lesen möchte, kann sich an jenes halten:

    Die Windsors – Eine schrecklich nette Familie: Royal Babylon
    von Heathcote Williams

    Die dunkle Seite der englischen Königsfamilie Wussten Sie eigentlich, dass Queen Elizabeth II. die größte Landbesitzerin der Welt ist? Sie besitzt mehr als das zehnfache an Land als der kürzlich verstorbene König Abdullah von Saudi-Arabien. Die Geschichte der Windsors (vormals Sachsen-Coburg und Gotha) ist ebenso bizarr wie erschreckend: Rüstungsgeschäfte, mörderische Fehden, Fremdenhass und unverhohlene Sympathien für den Nationalsozialismus. Das nach wie vor positive Image der Königsfamilie ist wohl nur durch ein gehobenes Maß an Ignoranz und Selbstbetrug der Öffentlichkeit zu erklären. Im Geiste der Aufklärung und in Form eines Gedichts zeigt Heathcote Williams die dunkle Seite der Königsfamilie und die schreckliche Wahrheit hinter dem schönen Schein der Royals. „Diesen royalen Import aus Hannover hätte sich England sparen können.“ Heathcote Williams

    ISBN-10: 3864891019

    • RT ist eben doch ein Staatspropagandasender:
      ‚Brexit: Necessary for saving democracy in Europe & stopping war
      (…)
      NATO/EU, having destabilized Ukraine, is pushing troops towards the Russian border setting up “defense shields” in Poland and Romania and threatening war. The British will, I sincerely expect, realize that leaving the European Union is not just about saving ourselves but about saving democracy in Europe and preventing a war.‘

      Das ist lächerlich, das toppt ja sogar das westliche Pendant um Claus Kleber und Co. . Russland hat die Ukraine destabilisiert mit einem Einmarsch und einer Annexion – eindeutigen Kriegshandlungen!

      Und es ist auch verdächtig, wie die russische Staatspropaganda die Spaltung der EU will. Auch die spielen gerne ‚Teile und Herrsche‘. Die unterschwellige Kriegsdrohung der Russen gegen eine ungespaltete EU ist eine Frechheit von RT, da muss man wirklich langsam dagegenhalten. Die werden es nicht schaffen, dass ich Kagan/Nuland und die ‚New World Order‘-Kriegslobby der USA auch noch in Schutz nehme, ich habe meine Meiung auch zu denen – aber offenbar wollen die das provozieren??!

    • PS:
      Mein Zitat:
      ‚Die werden es nicht schaffen, dass ich Kagan/Nuland und die ‚New World Order‘-Kriegslobby der USA auch noch in Schutz nehme, ich habe meine Meiung auch zu denen – aber offenbar wollen die das provozieren??!‘

      Um Mißverständnisse zu vermeiden: Natürlich braucht die US-Lobby keinen ‚Schutz‘ von mir :-).
      Ich meine damit meine Positings auf KenFM. Die Rechtspopulisten und Nationalhetzer haben es ja schon ‚geschafft‘, dass ich Kanzlerin Merkel und sogar Frau Wagenknecht hier mit meinen bescheidenen Mitteln argumentativ verteidigt habe. Wenn ich derart dreiste und aggressive Hetze auf ‚RT‘ lese, die so tut als hätte Russland ein ganz normales ‚Recht‘, einfach europäische Staaten wie die Ukraine zu bekriegen und zu annektieren, bin ich fast in Versuchtung, zu sagen: Es ist in diesem Fall NICHT die US-Lobby, die gegen Rechte verstößt. Das fällt mir aber schwer, weil ich die Politik der US-Kriegslobby und von diesen Leuten um Nuland/Kagan/’Project for a New American Century‘ mehr als kritisch sehe.

      RT macht hier Mindsetting für Krieg und Teile-und Herrsche, das merke ich selbst. Die schreiben derart aggressiv und propagandistisch, dass ich einen Reflex habe, mich mit den US-Neocons zu solidarisieren. Das hat noch niemand(!!) geschafft vorher.

    • PPS:
      Noch eine Anmerkung: Der Autor dieses Kriegs- und Spaltungs-Mindsetting-Artikels auf ‚RT‘ ist nicht etwa ein Russe, sondern ein gewisser, Rodney Atkinson. Der ist ganz offenbar ein Lobbyist für Spaltungspolitik. Möglicherweise, meines Erachtens sogar wahrscheinlich, gehört der zum gleichen Klüngel wie die US-Kriegslobby um ‚Project for a New American Century‘. Ein Grund mehr, sich nicht von denen manipulieren zu lassen oder gar sich in irgendwelche unnötige ’nationalistische‘ oder ‚transatlantische‘ ‚Solidarisierung für den Krieg‘ hineintreiben zu lassen.
      Die Spaltungslobby arbeitet auf beiden Seiten.

  11. Sind Frankreich und Polen nicht wichtiger für uns? Die Engländer, nicht die Britten aber die Engländer sind Freibeuter! Es ist eine schande wie wir insbesondere mit Frankreich umgehen. Wir reichen den ökonomischen Druck einfach weiter anstatt solidarischen Schutz zu organisieren. Mit Frankreich ist eine soziale Marktwirtschaft schon immer möglich gewesen. Die Ideale der französischen Revolution verbinden große Teile Europas aber England gehört nicht dazu. Und diese Ideale reichen für ein einiges Europa vollkommen aus. Einigkeit und Recht und Freiheit sind die deutsche Übersetzung dieser Ideale, was den meisten Franzosen und den meisten Deutschen nicht wirklich bewusst zu sein scheint.

    • @ Volker: “ Sind Frankreich und Polen nicht wichtiger für uns ?“ Ohne den russischen Markt kein Europa !
      Und gerade Polen liegt zwischen Deutschland und Russland. Den Kreisen um George Friedman geht es darum, zwischen Russland und Deutschland einen „Cordon Sanitaire“, ein Bollwerk zu errichten, das vollgestopft wird mit Militär. Sozusagen der neue eiserne Vorhang, dessen Sinn darin bestehen soll, die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland zu verhindern.
      Und das katholische Polen wird Teil dieses Bollwerkes werden. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hat England dafür gesorgt, dass in Polen eine ganz antideutsche Stimmung erzeugt wurde, bis hin zu Mord an in Polen lebenden deutschen Studenten und antideutschen Gewaltexzessen.
      Der Jesuitismus ist daran interessiert, gegen die russische orthodoxe Anschauung zu agieren. Sowohl gewisse angloamerikanische Kreise als auch jesuitische Kreise sind zusammen daran interessiert, Russland zu destabilisieren und die „EU“ wirtschaftlich von den USA abhängig zu machen.
      Das betrifft im Ergebnis auch Frankreich usw. Ich schätze die brenzlige Lage so ein, dass bald in Polen erneut eine antideutsche Stimmung entstehen wird, ganz im Sinne von Friedman und der Wall Street.

    • a) Es ist Russland, das aktuell zum Militarismus zurückgekehrt ist anstatt abzurüsten und sich zu öffnen – das war eine Entscheidung der Putin-Regierung, die zwar nicht von allen, aber doch von erstaunlich vielen Russen gewählt wurde
      b) Es ist Russland, das aktuell die Ukraine, in der Russland völkerrechtlich gesehen NICHTS zu bestimmen hat, überfallen und wesentliche Teile davon (die Krim) annektiert hat und somit diplomatische Probleme mit militärischer Gewalt ‚lösen‘ will.
      Die Einflussnahme der Hardcore-US-Kriegslobbyisten wie Frau Nuland ist auch meiner Meinung nach durchaus kritisch, obwohl ich auch schon die Auffassung gehört habe, dass die vor dem Maidan herrschenden ukrainischen Regierungen so korrupt waren, dass der Maidan für viele Ukrainer ein echter Fortschritt war!
      Fakt ist, dass Russland hier den Krieg begonnen und durchgeführt hat! Das ist so offensichtlich, dass ich mich frage, wie man das in Frage stellen kann. Und das ist nicht der erste Krieg Russlands in den letzten Jahren. Tschetschenien und Georgien sind auch zu nennen.
      c) Es ist Russland, das aktuell ein riesiges und teilweise trotz brauchbarer (wenn auch etwas harscher, aber machen MÖGEN das sogar) klimatischer Voraussetzungen extrem dünn besiedeltes Land ist, das sich abschottet. Die Abschottung geht von der russischen Regierung aus.

      Ich bin eindeutig für offene Grenzen und freien Handel.
      Die Kritik daran,. dass es diesbezüglich derzeit Probleme gibt, hat aber meines Erachtens auch eindeutig an die russische Regierung zu gehen. Der Proll-Nationalismus, der in Osteuropa derzeit von vielen Machthabern praktiziert wird, ist nicht förderlich für freien Markt und offene Grenzen.

    • @ Volker

      Ich denke, die EU ist auch sehr stark eine politische Union, eine Friedensunion.
      Dieser ganze ‚Brexit‘ ist höchst fragwürdig. Die britische Regierung hat ohne Not diesen ‚Volksentscheid‘ zugelassen, obwohl sie angeblich ‚dagegen‘ ist. Sie will aber KEINEN weiteren Entscheid der Schotten für die Trennung von Großbritannien zulassen.
      Massenmedien wie die ‚Sun‘ machen Propaganda für den ‚Brexit‘. Hier sind offenbar wieder die Spalter der ‚Teile-und-Herrsche‘-Lobby am Werk. Aber offenbar geht einigen von denen das auch langsam zu weit, daher dieser Umgang mit dem Thema.
      Ich würde persönlich allen Briten, die für den ‚Brexit‘ stimmen, die volle Breitseite an Nachteilen wünschen, die für die Briten damit verbunden wären, wenn die EU sich stur stellt. Da man damit aber auch die Briten ‚bestrafen‘ würde, die für die EU stimmen, wäredas inakzeptabel – man würde die EU-Befürworter mit bestrafen, und das geht gar nicht. Und natürlich muss auch aus Sicht der Deutschen die beste Lösung gefunden werden.

      De facto wird es wichtig sein, wenn dieser ‚Brexit‘ beschlossen wird, dafür zu sorgen, dass es keine großen Änderungen gibt und vor allem die Grenzen offen bleiben. Gutes Beispiel ist Norwegen, in etwa so können Deutschland und Großbritannien auch zusammenarbeiten wie Deutschland und Norwegen, auch dann, wenn Großbritannien wie Norwegen nicht in der EU ist.

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