KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff – „Weltmacht IWF“

Um das Chaos am Ende des Zweiten Weltkrieges neu zu ordnen, für globalen Wiederaufbau und damit Stabilität zu sorgen, entstanden 1945 Organisationen wie die UNO, die Weltbank und der IWF. Proklamiertes Ziel speziell des IWF war es immer, Staaten wirtschaftlich auf die Beine und damit zur Unabhängigkeit zu verhelfen.

Heute ist klar, dass der IWF genau das Gegenteil getan hat und tut. Er agiert Jahrzehnte nach seiner Gründung eher wie ein Drogenhändler, nur dass der Stoff der seine Klienten in die Abhängigkeit treibt, Schulden heißt.

Geht es dem IWF wirklich um Autonomie derer, die ihn um finanzielle Hilfe ersuchen? Oder aber nutzt der IWF im Gegenteil die Notlage von Staaten aus, um diese über die Politik der Verschuldung erbarmungslos ausbeuten zu können?

Im Gespräch mit Ernst Wolff, dem Autor des Buches „Weltmacht IWF“, erhärtet sich der Verdacht, dass der Internationale Währungsfond eher als global handelnder Kredithai bezeichnet werden muss. Wem dieser Hai mit sogenannten Struckturanpassungsprogrammen Schaden zufügt, kann man längst auch in Europa erkennen. Aber wem nützt dieser Hai?

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

4 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff – „Weltmacht IWF“

  1. In meinen Augen eines der besten in deutscher Sprache geführten Interviews überhaupt. Hier sitzen sich zwei kongeniale Schnelldenker gegenüber und werfen sich die Bälle zu. —- Amerika ist zum militärische Zentralstützpunkt des seit Jahrhunderten währenden, mathematisch-kriminellen, ausbeuterisch-räuberisch, für ganz Wenige einen exorbitanten Reichtum schaffenden Geldsystems verkommen. Es ist ganz egal in welchen Ländern, auf welchen Flecken der Erde, die Profiteure dieses genialsten aller Raubinstrumente sitzen. Die von ihnen inszenierten Kriege sind die forcierte kriminelle Wirkkraft ihres Akkumulationsgeldes mit brutaleren Mitteln; mörderische False Flag OPs und Patriot Act… eingeschlossen. Was zählt bei ihren Kriegen ist nicht die Unterwerfung eines Feindes (der ist ja nur propagandistisch erfunden), sondern die „Auffrischung“ der Kriegstraumatisierung der Menschen ganz im allgemeinen, welches die psychologische Grundlage dafür bildet, dass das ausbeuterische Geldsystem von der Menschheit weiter unhinterfragt respektiert und gefürchtet wird und als eine höhere Gewalt hingenommen und angenommen wird. Ähnlich, wie ein Bankräuber zur Unterstreichung seiner Forderung das Geld heraus zu rücken, mal eben in die Decke schießt, so bombardiert der Geldstaat REFUGIA mal eben unter dem Banner von Amerika, ganze Länder zu Staub und Asche. Das kranke, einerseits Armut und andererseits Dekadenz erzeugende Zinseszinsgeld, ist letztendlich nicht gedeckt und erhält daher seine glaubhafte Zahlkraft eben nur durch Drohung mit Gewalt und eines sofortigen exekutiven Einschreitens bei einem ketzerischen Anzweifeln des Wertes. Durch was sollte ein sich selbst kopierendes Geld aber auch gedeckt sein? Durch den kulturell meist durch Arbeit geschaffenen Wert, den der Originalschein als Betrag bekundet hat? Wie soll das denn gehen? Hat sich die geleistete Arbeit mit der Kopie des Geldes auch magisch verdoppelt? Nein. Überhaupt nicht.- Und weil da nichts im Original vorhanden ist, dessen Vorhandensein das kopierte Geld ebenfalls bekunden könnte, sind in Amerika statt dessen immer mehr Militär und Waffen vorhanden um die Intelligenteren, die ketzerischen Geldzweifler zum Schweigen zu bringen. Wenn nötig für immer.. Vielleicht ist da ja noch das Lächeln von Donald Trump oder Hilary Clinton, oder irgendeines anderen Präsidenten. Das Militär und dessen Kriege sind die Pistole in den Händen der Räuber – (oder der Tribut- und Schutzgeldeintreiber) – gegenüber der Menschheitsbank. Die Menschheit ein Bank? Ja natürlich. Die Menschheit und die Natur schaffen die ursprünglichen Werte. Die geistigen und dinglichen Originalwerke. So gesehen ist die Menschheit die einzige reelle Bank; ohne lauter wertloser Kopien im Kontor. Auf jeden fall too big to fail, – aber leider nur mit sehr schlechten Sicherheitsvorkehrungen aus gestattet, um das Scheitern zu verhindern. Wer sich dem Räuberpistolen-diktat in der Vergangenheit nicht beugen wollte, wie z.B. Saddam und Gaddafi hat die wahre, die bombige Werthaltigkeit von kopiertem Geld erfahren. — Aber wie schon gesagt, es geht gar nicht um Amerika. – Es gibt ein weltweit über den Globus verstreutes Land, das auf keiner Karte verzeichnet ist, welches das wahre Imperium ist. Es setzt sich zusammen aus den verstreuten Refugien der Kriegs- und damit Geldprofiteure. Kafka hätte es vielleicht das globale Schloss genannt. Der Landvermesser aus seinem Roman, ist in der Vermessung dieses Landes bis heute keinen Schritt weitergekommen. Das globale Schloss besteht aus unzähligen auf der ganzen Welt verteilten Splittern. Da das Wort Schloss als Begriff schon vergeben ist, nenne ich es wie schon weiter oben getan: REFUGIA. Wenn Amerika im Sinne seines Landes, seiner Bürger und seiner Gesellschaft und Kultur seit Jahrzehnten ununterbrochen Kriege führt, wieso wächst denn überall in diesem Land die Armut und der allgemeine Verfall? Wieso profitiert dieses Land nicht von all seinen Siegen und Beutezügen? — Weil die Leute, die diese Kriege führten, den Staat Amerika nur als Tarnung und Vorwand für ihre Feldzüge benutzten, eben als zentralen Militärstützpunkt ihrer wahren Heimat REFUGIA. Und das Splitterland REFUGIA hat tatsächlich sogar in dem ganz zu erwartenden, unglaublichen Ausmaß von all den im Namen Amerikas geführten Kriegen profitiert. Das globale, multilinguale REFUGIA blüht und gedeiht. Seinen Bürgern geht es prächtig. Auch unsere „gewählten“ sogenannten Staatsvertreter sind ausnahmslos Bürger/innen von REFUGIA. und nur dessen Wohl und Gedeihen verantwortet. REFUGIA ist überall und nirgends. Es ist da wo die schönsten, scheinbar noch heilen Orte dieser Welt sind, da wo niemals Kriege hin kommen werden, da wo Umweltzerstörung noch kein Thema ist. Seht ihr ein Grundstück mit prächtigen, schmiede eisernen Tor und einer grandiosen Villa darauf, vielleicht mit einem kleinen Privatzoo anbei und diversen Wasserspielen, dann gehört dieses kleine Stück Land vielleicht zu Refugia. Auch in Ländern wie Griechenland leben trotz des Staatsniedergangs sehr viele Refugianer. Refugia hat vielleicht 10.000.000 Einwohner vielleicht auch 20.000.000…. Es besteht aus 0,00001 % vielleicht auch 0,0000378 % oder 0,0003893 % der Weltbevölkerung, die am Zinseszins der weltweiten Schuldendienste bombastische Nettogewinne einfahren. Die gleichen Leute, da geh ich jede Wette drauf ein, sind die Kriegsprofiteure und zwar von allen Kriegen.

  2. Auch von mir ein grosses Lob für das Gespräch mit Herrn Wolff. Was der behauptet, scheint auf einer ganz seriösen Recherche Arbeit begründet zu sein. Er demaskiert den IWF und überzeugt auch als Mensch durch Ernsthaftigkeit.
    Der ist „aus ganz anderem Holz geschnitzt“ als manche Mainstreamclowns und ist primär an Wahrheit interessiert, an Erkenntnis interessiert auch dann, wenn sie wehtut. Würde nur dieser Herr Wolff Redezeit im TV bekommen, wo alle ihn erleben könnten, wäre diese Bananenrepublik eine Andere.
    Bitte unbedingt ansehen !

  3. Ein dickes Lob für dieses sehr aufschlußreiche Gespräch! Herr Wolff überzeugt auf ganzer Linie und bringt Licht in die globalen Geschehnisse und Zusammenhänge. Sehr gut auch das Hinterfragen, insbesondere nach dem Motiv der Fädenzieher und die Antwort darauf. Das macht hungrig nach Mehr von Herr Wolff. Klasse!

Hinterlasse eine Antwort