KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (4 Jahre nach Fukushima – Gespräch aus 2015)

Die zivile Nutzung der Kernspaltung ist weiterhin nichts anderes als ein gigantisches Täuschungsmanöver. Strom ist nur das Abfallprodukt der Atomkraftwerke. Im Kern geht es um Plutonium. Den Stoff, der benötigt wird, um Atombomben zu bauen. Alles hat sich dem unterzuordnen. Wer diesen Status quo einmal verstanden hat, dem wird schnell klar, warum es bis heute keine wirkliche Rolle spielt, dass weltweit noch immer kein sicheres Endlager für Atommüll existiert. Auch die jüngste AKW-Katastrophe von Fukushima ist den Verfechtern der atomaren Abschreckung keine Zeile wert.

Wer sich mit dem Status quo dieses havarierten Atomkraftwerkes beschäftigt, dem wird schnell klar, dass die Welt auch ohne Atomkrieg langsam aber sicher verstrahlt wird.
Fukushima reiht sich nahtlos in die Geschichte von Atomunfällen ein, die bis heute verharmlost oder vertuscht wurden. Radioaktivität aber kennt keine Gnade. Sie schädigt das Leben auf diesen Planeten und ist über Zeiträume aktiv, die das menschliche Denken übersteigen.

Die Welt und auch Japan könnte ohne Atomstrom auskommen, ginge es tatsächlich um Strom. Seit dem GAU von Fukushima wurden von den 53 japanischen AKW ganze 50 vom Netz genommen, und dennoch kam es im Hochtechnologiestandort Japan kein einziges Mal zu Energieengpässen.

Die Geschichte von Fukushima ist ein Paradebeispiel für Vertuschung, Korruption, Lobbyismus und Medienmanipulation. Neben ihr verblasst die Katastrophe von Tschernobyl zu einer Panne.

Wir sprachen erneut mit dem japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi über das tatsächliche Ausmaß der Explosion der Anlage vor vier Jahren, am 11. März 2011. Auch möchten wir auf die Spendenaktion Kobayashis aufmerksam machen, mit deren Unterstützung Kindern aus der Präfektur Fukushima ein Aufenthalt außerhalb der verstrahlten Zonen gewährt werden kann. Kontoverbindung: Kazuhiko Kobayashi – IBAN: DE43 2008 0000 0966 0021 01 – BIC: DRESDEFF – Commerzbank.

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30 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (4 Jahre nach Fukushima – Gespräch aus 2015)

  1. @Michael Kanellos:
    Ich stimme Ihnen zu 100% zu: „Man kann vieles faken, aber nicht die Gesetze der Physik brechen“.
    Das ist wahr und richtig!

    Nun fahren Sie fort: „Bei 9/11 ist es die Tatsache, dass Aluminiumflugzeuge keine Stahlfassaden durchschneiden können, die die offizielle Version (insbesondere auch die offiziellen Videos) unmöglich macht.“

    Das kann und darf ich nicht stehen lassen. Das gefährliche an dieser Argumentation ist, dass Sie theoretisch(!) ZUM TEIL Recht haben, und (ich vermute aus Halb-/Unwissen) versuchen, die Physik nach Ihren Vorstellungen zurechtzubiegen.

    Es ist wahr, dass die NASA ein Experiment machte, wo man eine F-4 mit fast Schallgeschwindigkeit auf einen Betonklotz rasen ließ. Hier das Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=CZ8uvQk1H9I
    Ergebnis: Die F-4 wird regelrecht atomisiert. Natürlich gibt es auch Schäden am Beton. Aber die 470to schwere Mauer hält. DAS ist der Punkt. Die MASSE der Mauer ist 25mal höher als die der F-4. Eine massive „Stahlfassade“ könnte ein Jet bei 9/11 möglicherweise tatsächlich nicht durchschlagen.

    Die argumentativ von Ihnen herangezogene „Stahlfassade“ existierte beim WTC aber gar nicht, sondern eine Konstruktion, die aus purer Statik besteht. Diese Konstruktion hat zum Ziel, gewichtssparend das Gesamtgewicht des Gebäudes nach UNTEN abzusichern, NICHT zur Seite! Sie ist mitnichten massiv (das Wort massiv stammt von „Masse“).

    Das hat zur Folge, dass sich unser Masse–Verhältnis im Vergleich zu obigem F4-Versuch nun umkehrt.
    Der Jet bei 9/11 mit ~ 80to Gewicht trifft mit hoher kinetischer Energie auf ein paar hundert Kilo Stahl, Glas, Fassade. Und vor allem: Auf viel LEERRAUM, der sich hinter der Fassade anschließt und das Eindringen erst ermöglicht. Keine Chance. Das geht durch wie durch Butter.

    Gleichwohl fungiert nun der Innenraum des Gebäudes und vor allem das Flugzeugs selbst wie eine gigantische Knautschzone und es wird mit rapider Abnahme der kinetischen Energie(durch Umwandlung in Wärme) beim Austreten auf der Gegenseite kaum eine nennenswerte Geschwindigkeit zu beobachten sein, das explodierende Kerosin „erledigt“ den Rest und nur noch kleine Trümmer plus gewaltiger Explosion regnen heraus.

    Der gesamte zu beobachtende Vorfall ist bis zum I-Tüpfelchen physikalisch schlüssig.

    Ferner sprechen Sie von „offiziellen“ Videos. Auch das stimmt nicht. Beim ersten Einschlag gab es zuhauf zufällig aufgenommene Videos.

    Last not least müssten Sie uns erklären, wo denn die beteiligten Flugzeuge geblieben sind! Wenn das alles „gefakt“ sein soll, haben Sie erneut schlechte Karten. Die Flugsicherungen weltweit, und gottseidank auch in den USA, sind eben NICHT auf Vertuschung o.ä. geschult und ausgebildet, sondern genau zum Gegenteil. Und das ist gut so.

    Sollte jemand auf die Idee gekommen sein, die vielen tausend betroffenen Personen dennoch zu „schmieren“, hätte das nie funktioniert. Warum? Weil wir Menschen gierig sind. Das wäre in nullkommanix rausgekommen.
    Die Medien kann und sollte man zuweilen für vieles kritisieren. Aber SO dämlich sind sie nicht.
    Vor allem regt mich auf, dass man die ganze Show nämlich im Experiment testen könnte. Man baut ein paar Stockwerke analog zum WTC auf, und lässt eine B757 auf einem Schlitten mit 800km/h hineinrasen, ganz so, wie die F-4 in oben genannten Experiment. Auch ich wäre sehr gespannt…(Zahlen Sie die Kosten?)

    Einige Wort zu Fukushima. Sie behaupten: „Die reale Analyse deutet auf einen Bombenanschlag und einen mittels einer Bombe künstlich erzeugten Tsunami hin“.
    Von Prof. Harald Lesch (theoretischer Physiker) können Sie lernen, dass man solche abenteuerlichen Aussagen recht schnell entlarven kann, wenn man sie ernst nimmt. Wenn man das in diesem Fall tut, hat man folgendes Problem: Die Seismologen weltweit müssen alle Idioten sein! Schauen Sie mal auf Ihren Kalender! Haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon, wie genau man seismische Erschütterungen heutzutage messen/lokalisieren/qualifizieren kann?

    Dass Tepco sich bei Fukushima selbst disqualifiziert hat, steht auf einem anderen Blatt.

  2. Das von Jürgen Uhlemann mit „Zappelstom“ beschriebene Problem ist das, was üblicherweise mit Grundlast bezeichnet wird.
    Als Atomkraftwerke gebaut wurden, hatte man das Problem, dass man mitten in der Nacht zu viel Strom hatte. Man hat dann Nachtspeicherheizungen und dergleichen gebaut. Erst gab es die Atomkraftwerke. Dann kam die dazu passende Grundlast.
    Windkraftanlagen machen genau das Gegenteil davon. Es gibt Zeiten, wo man sehr viel Strom hat, und es gibt Zeiten, wo man sehr wenig hat. Man muss dazu passende Verbraucher finden. Die Akkus für Elektrofahrzeuge wären etwas Passendes. Die dürfen dazu allerdings nicht fest in den Autos verbaut sein. Irgendwann ist es mal wieder windig, und dann macht man die Akkus für die nächste Woche voll. Den Brennstoff, den man nicht mehr in den Autos verfeuert, kann man dazu verwenden, bei Windstille und Dunkelheit Strom zu erzeugen.

  3. Die Atomkraft zeigt die Überholtheit des Kapitalismus, der auf vielerlei Weise die Gefährdung der Menschheit heraufbeschwört – ich sage damit nichts über Parallel-Fehler der einstigen Sowjetunion.
    In einem System, in dem eine Technologie benutzt wird, deren existenzielle Zeitbomben über Jahrhunderttausende hermetisch vom Ökosystem abgeschlossen in sogenennten „Endlagern“ sicher gestellt sein müssen, fallen Entscheidungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen aufgrund von Motiven, die in wenigen Jahren bemessen werden: Was RWE, TEPCO, Vattenfall, Areva, General Electric oder EnBW … entscheiden, wird vor dem Hintergrund eines viel zu kurzen Zeithorizontes geschlossen. Der Kapitalismus ist unfähig, langfristiges Denken zur Grundlage für Entscheidungen zu nehmen, die so lange nachwirken, wie die Atomkraft. Eine verantwortlich demokratisch planende Gesellschaft würde von diesem Zeug eher die Finger lassen, als unser kapitalistisches System der Konkurrenz von Einzelkapitalen um den maximalen und kurzfristig anfallenden Profit für Eigentümer / Anteilseigner. Die Zukunft erlaubt es uns nicht, vor dieser Frage länger davon zu laufen. Zwischen Three Mile Islands(Harrisburg), Tschernobyl und Fukushima lagen wenige Jahrzehnte… Es geht um alles, nicht nur um Betriebe und regional begrenzte Regionen

    • deren existenzielle Zeitbomben über Jahrhunderttausende hermetisch vom Ökosystem abgeschlossen in sogenennten „Endlagern“ sicher gestellt sein müssen,

      Hundert Jahre alter Atommüll enthält noch die Stoffe mit Halbwertzeiten von Jahrzehnten wie Caesium. Nach ein paar hundert Jahren sind die weg. Was dann noch bleibt ist vor allem Plutonium mit einer Halbwertzeit von 24000 Jahren.
      Es wurden bis jetzt etwa tausend Tonnen Plutonium produziert. Dessen Radioaktivität ist mit 200 Millionen Tonnen Uran in natürlicher Mischung vergleichbar. Im Meer befinden sich schon 4 Millarden Tonnen Uran. Da würde es gar nicht auffallen, wenn noch die tausend Tonnen Plutonium dazu kämen.

  4. Um eine Atombombe zu prodduzieren benoetigt man pures Uranium-235,
    ein Atomreaktor laeuft mit Uranium-238 und ca. 5% sind Uranium-235.

    Uranium-235 ist nicht willkommen in einer (mehr oder weniger) kontrollierten Kernspaltung!
    (Basiswissen)

    Es ist eine Urban Legend das AKW Atombomben (im klassischen Sinne) produzieren
    und wir alle sollten Mythen da belassen wo diese hingehoeen und Reaktoren rein physikalisch!

    • @ Setagaya-Observer

      ‚Es ist eine Urban Legend das AKW Atombomben (im klassischen Sinne) produzieren‘

      Und deswegen ist es auch eindeutig zu hinterfragen, warum die offiziellen Berichte zu Tschernobyl und Fukushima Unfälle beschreiben, aber Explosionen passiert sind.

      Wie Sie selbst auch schreiben: Kernkraftwerke explodieren nicht, auch nicht bei Unfällen. Was explodiert, sind Bomben bei einem Anschlag.

    • @ M. Kanellos,
      es gab in Fukushima, bis jetzt 03/13 01.10 JST, keinerlei Atom Explosion,
      was es gab waren 3-4 Hydrogen Explosionen, dieses Hydrogen entstand/ entsteht
      beim Schmelzprozess der Kernbrennstaebe
      (Zirkonium, Sauerstoff, Hitze von den Brennstaeben und Wasser)

      FD legte „eine Notbremsung“ der Spaltprozesse hin (SCRAM)
      bevor das Beben die Anlage erreichte.
      (Japan ist durchsetzt mit Sensoren die Beben ertasten, bzw deren Wellen und Signale,
      bevor das richtige Beben kommt)
      Dieser Prozess ist Automatisch und per Computer gesteuert.

      Das Beben aber kappte die Hauptstromversorgung.

      Japan, die Insel selber, registrierte max. eine Bebenstaerke von Mag. 7 in der Richterskale,
      das Epicenter war ca. 150Km vor der Insel.

    • Wenn die Mischung aus 5% Uran-235 und Uran-238 abgebrannt ist, ist aus einem Teil des Uran-238 Plutunium-239 entstanden. Das Plutonium wird dann in einer sogenannten Wiederaufbereitungsanlage aus der abgebrannten Mischung herausgeholt.
      Atomkraftwerke sind Plutoniumfabriken, und Plutonium braucht man für Atombomben.

    • @Streng geheim,

      ein Atomkraftwerk ist keine Plutoniumfabrik im klassischen Sinne,
      Plutonium ist ein „unwanted Guest“ in ein Fission Reactor.

      MOX Fuel ist eine Ausnahme aber auch hier ist das Plutonium im untereinstelligen Bereich.
      Ich lese immer: oh, in Fukushima war voll mit MOX Fuel, richtig ist das es in einen Reactor
      eine 6% Belegung von MOX gab und dies in einer 1% Mischung.

      Meine Hoffnung ist Fusion wie im Wendelstein 7-X und so lange wir diese noch nicht „Lieferbar“ haben sollten wir neue Thorium Reaktoren bauen und die alten Reaktoren abschalten.

      Ein Atomunfall ist sehr, sehr teuer „aber“ ueberlebbar wenn es denn eine Ueberwachung der Lebensmittel gibt wie hier in Japan, ein Unfall dieses Ausmasses wuerde in Europa das Fass zum ueberlaufen bringen und Progrome und Revolten waeren die Folge.

      Aber wie sehen so ein Unfall in einen relativ armen Land wie Indien oder Rumaenien aus!

  5. Ein paar technische Dinge

    1. Halbwertzeit
    Das ist die Zeit, in der die Hälfte eines Stoffes zerfällt. Was kurze Halbwertzeit hat, strahlt stark. Was lange Halbwertzeit hat, strahlt schwach. Nach zehn Halbwertzeiten ist nur noch ein Promill des Stoffes vorhanden.
    Man kann die Stoffe in einem Reaktor in drei Klassen unterteilen. (Unpräzise, aber als Überblick geeignet)

    1a Halbwertzeit von Tagen, zB Iod.
    Dagegen kann man sich durch Iodtabletten schützen. Man isst sehr viel nichtradioaktives Iod, so dass kein weiteres radioaktives Iod mehr aufgenommen wird. Sehr viel Iod essen ist nicht gut. Aber es ist das kleinere Übel, und wenn man das verstrahlte Gebiet verlassen hat, oder nach ein paar Wochen, ist das Problem erledigt.

    1b Halbwertzeit von Jahren bis Jahrzehnten, zB Caesium.
    Wenn das frei wird, ist die Gegend über Jahrzehnte bis Jahrhunderte verseucht. Diese Stoffe kommen ins Endlager, wo sie hoffentlich die nächsten Jahrhunderte nicht raus kommen.

    1c Halbwertzeiten von Jahrtausenden, zB Plutonium
    Gegenüber den anderen beiden Klassen strahlt das nur schwach.

    Die Behauptung, dass Atommüll für hundert tausend Jahre sicher verwahrt werden müsse, ist falsch.

    2. Dosis
    Von Menschen, die etwa 10 Sievert (also 10000 Millisievert) auf ein mal abbekommen, stirbt etwa die Hälfte.
    Die gewöhnliche natürliche Belastung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr. Würde man sich dauerhaft in einem Flugzeug befinden, bekäme man 40 Millisievert pro Jahr ab. Damit kann man sich ausrechnen, was ein Pilot oder Flugbegleiter abbekommt. In La Paz oder Lhasa hat man wegen der Höhe ebenfalls 1,5 Millisievert pro Jahr mehr als auf Meeresniveau.
    Der Grenzwert von 1 Millisievert pro Jahr zusätzlich zur natürlichen Belastung ist willkürlich festgelegt worden. Aber er muss im Vergleich zur gewöhnlichen natürlichen Belastung gesehen werden. 20 Millisievert pro Jahr ist bei uns der Grenzwert für beruflich Strahlenexponierte.

    3. Todesopfer durch Strahlung
    Das ist sehr schwer zu beziffern. Wie zählt man jemanden, der jetzt, 30 Jahre nach Tschernobyl mit 60 Jahren stirbt, obwohl er ohne Tschernobyl noch 20 Jahre gelebt hätte? Daher gehen die Schätzungen von Todesfällen durch Tschernobyl von ein paar tausend bis ein paar Millionen.

    4. Terroranschlag? Yes they can!
    In einem Atomkraftwerk ist sehr viel strahlendes Material. Das ist etwa hundert mal so viel wie bei einer Atombombenexplosion frei wird. Wenn das freigesetzt wird, zum Beispiel weil einer mit bunkerbrechenden Waffen da rein schießt, haben wir ein riesiges Problem. Die passenden Waffen stehen in Deutschland herum.

  6. Es ist klar das Fukushima ein schlechtes Ereignis war.

    Leider wurde auch in diesem Zusammenhang die erneuerbaren Energien als Ersatz vorgebracht. Dies zeigt das Wind- und Sonnenenrgie KEIN Ersatz ist. Wind gibt es NICHT immer und Sonne auch nicht und in der Nacht schon garnicht.
    Beispiel: http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2014/12/Wind-und-Solar-2014.png

    Da man Kohle, Oil und Gas auch nicht haben will, wie will man dann stabile Energie bereitstellen?

    Das mit der Strahlung ist auch so eine Sache. https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_fallout#/media/File:US_fallout_exposure.png
    Dies zeigt sogar 12-16 rads und dies ist 120 – 160 milliSievert.
    Der radioaktiver Niederschlag von Chernobyl war auch viel weniger wie der radioaktiver Niederschlag von allen Nucleartest in den 1950er und 1960er Jahren.
    Also habe ich damals in den 1950er Jahren als Kind viel abbekommen.

    Also werden wir in der Zukunft nur noch erneuerbaren Energien benutzen und damit eine Stromerzeugung haben die zappelt. Blackout wird es sehr oft geben.
    Damit werden die Menschen wohl sterben weil die Medizinische Versorgung ohne Strom zusammenbricht. Wenn man in eine Grossstadt lebt dann wird dies zur einer Katastrophe werden. Auch die Nahrungsmittel werden wohl geringer und auch die Verteilung wird nicht mehr sicher sein.

    Wenn Europa wirklich Wind und Sonne weiter vorantreibt wie geplant dann wird es in ca, 10-15 Jahren viele Blackout geben und dies wird unser Leben stark verändern. Die schwachen werden nicht überleben.

    • Die Angst vor zukünftigen „Blackouts“ halte ich für unangemessen. Schon jetzt erwirtschaftet Deutschland mit Windernergie (Offshore) und ähnlichem Ökostrom Überschüsse, die unsere Nachbarländer gar nicht abnehmen wollen. Polen will Phasenschieber an den Grenzen und Frankreich, die Niederlande und Belgien haben ebenfalls grenznah zu Deutschland entsprechende Blockaden installiert. Auch Tschechien kündigte an, Maßnahmen ergreifen zu wollen.
      (Quelle 2015: http://www.energiezukunft.eu/netze/netzausbau/nachbarn-wollen-keinen-deutschen-strom-gn103432/)
      Wir benötigten nur eine Flexibilisierung des Stromsystems, so dass der Speicherbedarf sinkt. Und Möglichkeiten der Speicherung gibt es schon heute.
      (Quelle: http://www.hypos-eastgermany.de/vom-temporaeren-stromueberschuss-zum-wirtschaftlich-erzeugten-wasserstoff)
      Und mit Wind- und Sonnenenergiewürden sich heutige Umweltbelastungen drastisch reduzieren, so dass gerade die Schwachen eine bessere Chance haben, zu überleben. Und wenn die Nahrungsmittelindustrie weniger Strom zur Verfügung hätte, läge der Schwerpunkt wieder auf saisonale Freiland-Prdukte und die Mastbetriebe für Fleisch und Geflügel würden verschwinden und wir hätten keine Überproduktionen mehr, die nur weggeworfen werden – ach gerate gerade ins Schwärmen…..

    • Gut Eulexa, darauf habe ich gewartet und es ist genau diese Antwort die man von jemanden bekommt der nichts von Strom, Stromerzeugung, Stromverbrauch und Netzstabilität kennt.

      Dänemark hat sehr viel Windenergy installiert und wenn ich gerade auf http://energinet.dk/Flash/Forside/UK/index.html schaue dann produzieren die gerade 72MW und 4242MW wird verbraucht. Daran ist die Grosswetterlage schuld.
      Wie will man den Unterschied von 4000MW nur für eine Stunde speichern?

      Warum machen die Nachbarländer die Stromgrenzen dicht? Weil der Deutsche Zappelstrom zu nicht tauge ist.

      Wasserstoff? Seit mindestens der Mitte der 1980er wird da geforscht.
      Machbar = ja. Aufwand = gross. Nutzen = Na ja, Kosten = sehr teuer

      Ich denke einmal dass wir uns vielleicht in sagen wir zehn Jahren wieder unterhalten … oh … das Internet ist weg da kein Strom vorhanden ist. 😉

      So lange wie fossile Brennstoffe zur Sicherung benutzt werden geht es auch gut. Sobald die fossilen Brennstoffe abgeschaltet werden dann wirds kritisch.

      Eine eiskalte Winternacht mit Windstille und ZAPP. Alles aus.

      Die Zukunft wird es zeigen!

    • Ein Weg koennte der Japanische sein,
      nach Fukushima reduzierte Japan seinen Konsum von Energie mit recht drastischen Mitteln.
      Wir konnten bis zu 30% einsparen durch Selbsbeschraekung un dem Abschalten ueberfluessiger Energiefresser, ebenso gab es ein staatliches Sponsoring fuer den Erwerb
      neuerer und Energieeffizienteren Geraeten (AC und anderen Haushaltsgeraete)

      Ein Land wie Deutschland koennte dies auch tun und bis zu 40-50% sparen.
      (Japan braucht im Sommer eine AC und im Winter eine Heizung, in der BRD braucht man
      nur/ immer nur die Heizung)

      Was ich selber hier beobachte ist das unsere Luft schlechter geworden ist seitdem wir wieder
      fossile Kraftwerke betreiben muessen, allerdings weiss ich nicht genau wieviel aus China ruebergeweht wird und was aus Japan selber kommt.

      Es wird auch sehr viel LPG konsumiert und dieses ist ja auch nicht harmlos!

    • Danke Setagaya-Observer für die Information.

      Das mit der Energieeinsparung ist auch in meinem Sinne aber da rennt man bei vielen gegen eine Wand.
      Ich glaube das Japananer und Deutschen kann man nicht vergleichen. Deutschland ist das Land von Mercedes, Porsche, BMW und Audi und was die Menschen fahren zeigt wie sie das Leben sehen.

      Auch viele Länder in Europa haben genug mit dem Sparen wegen dem Finanzcrash in 2008. Irland hat vor kurzem gewählt und die Wasserkosten war das was das Fass zum überlaufen brachte und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die vorherige Regierung hat stark verloren und eine neue Regierung ist nicht in Sicht.

      Die Schulden in % des BIP sind Japan ist bei 217.07% und in Deutschland 73.34%. Die Deutschen werden ihr BIP nicht gefährden wollen.

      Gerade hat die EZB den Leitzins auf NULL gesetzt um die Wirtschaft von Europa anzukurbeln. Dies geht nicht mit einsparen. Genau das Gegenteil wird damit gefordert.

      Bis 2022 sollen alle Deutschen AKW nach aktueller Planung abgeschaltet werden und dies ist etwa 15% der Stromerzeugung.
      Vielleicht wird die Luft in Deutschland auch schlechter.
      Die Erneuerbaren müssen bis dahin um mindestens 50% steigen.
      Es wird wohl Energie eingekauft werden und das wird teuer! Polen hat stabilen Kohlestrom und Frankreich hat stabilen Atomstrom. Deutsch wird, wenn es geschaft wird, in 2022 ca. 45% Zappelstrom.
      Die Sonne scheint nur am Tag ohne Wolken und im Sommer am meisten.
      Wind ist auch so eine Sache. Die folgende Grafik zeigt es sehr gut. http://windenergy.ie/live/
      Der Donnerstag gegen 9:30 hat 33MW erzeugt und installiert ist 3042MW und damit war nur 1.1% Windenergie produziert worden. Auch wenn man die Installation auf 30000MW bringt dann sind es nur 11%.

    • Das mit der Strahlung ist auch so eine Sache. https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_fallout#/media/File:US_fallout_exposure.png
      Dies zeigt sogar 12-16 rads und dies ist 120 – 160 milliSievert.

      Das sind Milligray in der Schilddrüse und nicht Millisievert im Körper.

  7. Kazuhiko Kobayashi ist ein sehr mutiger Mann und ein Beweis dafür, das wahre Kraft und Stärke aus dem Herz kommt. Sehr berührt hat mich, das er keinen Krieg führt, sondern den betroffenen Mitmenschen zu einem anderem Gesicht verhilft. Ein Wunsch, wie ihn nur eine große Seele zu haben vermag. Danke Ken, für diesen weiteren Blickpunkt auf den Mensch!

  8. Wie ich gerade bei Telepolis gelesen habe, hat die Atomlobby in Japan heute eine weitere Schlappe einstecken müssen:
    Schwerer Rückschlag für Atomlobby zum Fukushima-Jahrestag. In Japan laufen nur noch zwei Reaktoren
    Pünktlich zum Jahrestag der dreifachen Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima, die sich heute zum fünften Mal jährt, müssen Japans AKW-Betreiber und die regierende Rechte einen neuen Rückschlag einstecken. Die Japan Times berichtet, dass am Mittwoch ein Gericht die Genehmigung für den Neustart der beiden Reaktoren Takahama 3 und 4 aufgehoben hat. Damit laufen in Japan nur noch zwei Reaktoren und die Bemühungen rund zwei Dutzend der stillstehenden Atommeiler wieder ans Netz zu bringen erhielten einen empfindlichen Rückschlag.

    Quelle und weiterlesen: http://www.heise.de/tp/news/Japan-Gericht-schaltet-AKW-ab-3132617.html

  9. PS: Auf den verlinkten Seiten sind einige Kommentare von Hetzern zu lesen, die aber nichts mit dem Thema zu tun haben und von völligem Unverständnis zeugen.
    Es ist fragwürdig, warum die Betreiber von 311truth.wordpress.com solche Kommentare kritiklos stehen lassen, aber das negiert in keinster Weise die Fakten, die dort genannt werden.

    Wer auch immer für die mutmaßlichen Anschläge verantwortlich ist, hat mit Sicherheit nichts mit einer wirklichen religiösen Gruppe zu tun, weder mit Juden noch mit Moslems – ganz im Gegenteil, es ist davon auszugehen, dass derartige Aktionen auch kaum offiziell den Geheimdiensten zuzurechnen sind, und erst recht nicht den Staaten oder ganzen Bevölkerungsgruppen.
    Niemand hat bisher gesehen oder gehört, dass ‚alle‘ Moslems oder ‚alle‘ Juden irgendwie Terror auch nur gut finden, ganz im Gegenteil, die mögen Terror sicher im Durchschnitt ungefähr genauso wenig wie Christen, Buddhisten etc. etc.!
    Vielmehr denke ich, dass derartige Aktionen mittels ‚umgekehrter Hierarchie‘ ablaufen. Die wirklichen Chefs der Terrororganisationen sind die, die die vermeintliche ‚Kleinarbeit‘ machen – die aber im Fall von ‚False-Flag‘-Terror extrem kompromittierend ist. Diese Akteure haben in Leitungspositionen der Geheimdienste und Regierungen EINZELNE Helfer (die aber niederrangig in der Hierarchie der Terroristen sind und auch keineswegs immer über alles informiert sind), die sie einfach gewähren lassen, indem sie wegschauen. Man kann sich meines Erachtens völlig von der Vorstellung verabschieden, dass ‚die CIA‘, ‚der Mossad‘, oder andere Geheimdienste insgesamt solche Dinge durchführen.

    • @ Michael K.
      die Theorien von J. Stone sind drittklassig und zeugen von einen erheblichen Anti-Semitismus.
      Er, und seine Anhaenger, sind naiv und getrieben von den Gedanken „einer juedischen Weltverschwoerung“!

      Stuxnext war ebenso kein Grund fuer den Unfall da es ueberhaupt keinen Strom gab fuer den Betrieb von Computern, Licht oder eine jedwede Form von motorischen Apparaten.

      Es wurden Taschenlampen benutzt.
      (den ersten Strom gab es ca. 50 Stunden nach der Ankunft des Tsunamis)

      Es ist schwer sich das Chaos vorzustellen an jenen Tagen hier in Japan.

      @ K. Jebsen und Kobayashi
      ich empfehlen ihnen einen wissenschaftlichen Abgleich ihrer Theorien via
      https://scholar.google.de
      Sie koennen sehen das ein Grossteil der wissenschaftlichen Arbeiten ueber das Thema Fukushima gar nicht von der IAEA ist sondern von anderen Quellen.
      Sie stellen unsere Universitaeten und Wissenschaftler unter einen Generalverdacht und das ist mehr als fraglich.

      Ich wuerde mich freuen Hr. Jebsen hier in Japan begruessen zu duerfen,
      er sollte die Realitaet sehen, seine Daten abgleichen, korrigieren und neu formen.
      Denn wir werden diese Erfahrungen (Japan) demnaechst wieder brauchen.
      Diese Erfahrungen (aus Japan) koennen und werden Leben retten koennen!

    • @ Setagaya-Observer
      Ich bin etwas erstaunt, dass Sie bei Jim Stone mit einem Antisemtismusvorwurf kommen.
      Jim Stone ist mir auch etwas zu sehr ‚loose cannon‘, schießt also manchmal ziemlich schnell und mit ziemlcih schlechten Argumenten – ich teile einige seiner Ansichten gar nicht,(z.B. über Impfungen). Fakt bei ‚loose cannons‘ ist aber auch, dass sie manchmal auch treffen.

      Bei Fukushima geht es mir zunächst um die Fakten, nicht um Personen.
      Auch wenn die Täter alle einer Religion angehören (was ich in diesen Fällen ganz stark bezweifle – auch aufgrund der Fakten, es handelt sich um internationale Settings), lässt das keinen Rückschluss auf die anderen Angehörigen einer Religion zu. Solche Diskussionen lenken nur ab – warum fangen Sie also solche Themen an und bleiben nicht bei den 3/11-Fakten und den Ungereimtheiten der offiziellen Version?

      Ich bleibe dabei – hier die Fakten:
      – Atomreaktoren explodieren nicht aufgrund eines Unfalls
      – Das Erdbeben war keines der Stärke 9,0 wie berichtet
      – Der offizielle Bericht lässt Lücken offen (Reaktor 4, vergleichbar mit Building 7 bei 9/11)

      Ihr ‚Argument‘ bezüglich Stuxnet ist völlig unlogisch. Nach der Explosion gab es keinen Strom, vorher schon. Die Attentäter ‚brauchten‘ den Strom höchstens vor der Explosion, nicht danach.

      Wirkliches Debunking oder skeptisches Nachfragen geht anders, als das, was Sie tun. Warum sind Sie diffamierend (gegen Jim Stone) und sogar ohne Argumente aggressiv pseudoskeptisch gegen die, die die offizielle Version hinterfragen, aber völlig unkritisch gegenüber der offiziellen Version, die eindeutige Ungereimtheiten bereits auf Faktenebene enthält? Da passt dann auch nicht Ihr Verweis auf universitäre ‚Autoritäten‘ – das wurde im Mittelalter auch gemacht, als behauptet wurde, die Erde sei eine Scheibe.

    • PPS: Zu Jim Stone: Ich selbst halte mich für skeptisch denkend genug, dass ich bei Journalisten wie Jim Stone, von denen es weltweit nur ganz wenige gibt, durchaus die ‚Spreu‘ vom Weizen trennen kann.
      Angesichts des miserablen Zustandes der offiziellen Medien, die Wahrheiten routinemäßig verschleiern oder unterdrücken, schadet jemand wie Jim Stone, der es als einer der ganz Wenigen vielleicht im anderen Extrem etwas übertreibt, ganz und gar nicht, meine ich.
      Dennoch bashen die offiziellen (Pseudo-)’Skeptiker‘ sofort gegen Leute wie Jim Stone los, aber haben kaum ein Wort der Kritik gegen die offensichtliche Wahrheitsverzerrung der Mainstreammedien.
      Außerdem sehe ich keinerlei Antisemitismus bei Stone. In seinen aktuellen politischen Statements hat er sich für Donald Trump ausgesprochen, und Trump ist bekanntlich ausdrücklich pro Israel. Die US-Establishment-Politik, gegen die Stone eindeutig schreibt, verbündet sich hingegen massiv mit Gegnern Israels, sogar wenn sie islamistische Diktaturen sind, und das schon seit Jahrzehnten.
      Ich finde es schon eigenartig, wie schnell dieser gerade in Deutschland schwerwiegende Vorwurf als ‚Antwort‘ gegenüber unbequem fragenden Journalisten kommt.

  10. Warum kommuniziert Ken Jebsen Halbwahrheiten und alte Hüte? Wahrscheinlich fehlt ihm die Sachkenntnis.

    Weil aus politischen Gründen Atomkraftwerke für die Atombomben gebaut wurden, um Kriege zu führen, wurden genauso mögliche Kernkraftwerke mit einem kleinen Bruchteil und mit nur schwach strahlendem Material in der Forschung vernachlässigt und „vergessen“. Doch heute werden aus Unkenntnis Äpfel und Birnen verglichen.

    http://nuklearia.de
    und
    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/kerntechnik-in-deutschland-das-versagen-einer-lobby/

    Peter Heller:
    Schon der Impuls ihres Geburtshelfers, des amerikanischen Manhattan-Projektes, lenkte die Kerntechnik in die falsche Richtung. Die Entwicklung einer als kriegsentscheidend angesehenen Technologie erforderte neben einem immensen finanziellen Aufwand auch den Aufbau einer Struktur, in der Wissenschaft, Verwaltung und das Militär ihre Bestrebungen auf ein gemeinsames Ziel ausrichten konnten. Der Erfolg dieses Konzeptes prägte die weitere Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus. Man hatte aus Sicht von Regierung und Öffentlichkeit ein optimales Ergebnis vorzuweisen. Es gab daher keine Motivation, von dem einmal eingeschlagenen Weg abzuweichen.

    So erfolgte die Festlegung auf die Spaltstoffe Uran 235 und Plutonium 239 und auf die Verfahren zur Etablierung dieses Brennstoffkreislaufes, von der Isotopentrennung über die Anreicherung bis hin zur Wiederaufarbeitung.

    Gleichzeitig etablierte man den Mythos, Kerntechnik könne nur in der oben beschriebenen Konstellation erfolgreich am Markt etabliert werden. Sie galt fortan als „Großtechnik“, die staatlicherseits zu fordern und zu fördern wäre und nur in einem künstlich geschaffenen institutionellen Rahmen gedeihen könne, der Großforschungseinrichtungen, Großindustrie, Verwaltung und gegebenenfalls auch das Militär einschließt.

    Es geht darum, freie Neutronen zu produzieren um mit diesen Kernumwandlungen herbeizuführen. Daß der Druckwasserreaktor nur eine von tausenden Möglichkeiten ist, dies technisch zu realisieren, ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Und daß diese Kernumwandlungen im Prinzip den alten Traum der Alchimisten erfüllen, aus nutzlosen Stoffen wertvolle zu machen, Blei in Gold zu transmutieren, auch nicht. In einem Kernreaktor entstehen Isotope von Elementen fast des gesamten bekannten Periodensystems. Und alle diese Stoffe könnten nützlich sein. Radioaktive Substanzen für die Nuklearmedizin oder für neuartige bildgebende Verfahren und allerlei Sensorsysteme, stabile, seltene Metalle für Hochleistungselektroniken, Edelgase für Ionenantriebe, Treibstoffe für Radionuklidbatterien – das Spektrum ist bei weitem noch nicht ausgereizt. Es ist nämlich schwierig, solche Spalt- und deren Zerfallsprodukte aus einem herkömmlichen Brennelement zu gewinnen – und daher sind mögliche Anwendungen kaum erdacht und erprobt. Man hätte einen Reaktor konstruieren können, der zu diesem Zweck besser geeignet ist.

  11. Ich denke (!) das es nicht um Plutonium geht sondern um Unabhaengigkeit!
    Syria, Lybien, Afghanistan, der Irak sind alles Resourcenkriege in denen es um Oel und Gas geht,
    unsere Haeuptlinge fuehren Kriege fuer unsere Energie!

    Nukleare Energie ist z. Zt. eine Alternative (von vielen)
    Wir koennen unser System z.Zt. nicht so schnell aendern wir es uns wuenschen
    ohne den Staat und die Bewohner zu strapazierem.

    Tepco ist eine Aktiengesellschaft mit ueber ca. 250.000 Aktienholder,
    es ist nicht der fall das diese Aktien nur den Grosskapital gehoeren sondern
    vielen kleinen Leuten!

    Fukushima ist immer noch ein grosses Thema hier in Japan und der gewillte Leser
    kann sich den ganzen Tag damit beschaeftigen diese zu lesen.

    Tepco ist auch ein Unternehmen mit ca. 38.000 Arbeitnehmern,
    diese kann man nicht „so einfach“ bankrott gehen lassen.

    Meiner Meinung nach macht es sich Hr. Kobayashi ein wenig einfach,
    warum fragt es sich nicht woher diese ganze fossile Energie
    kommt und was die Folgekosten dafuer sind!

    Ein jeder Staat benoetigt eine eigene form der Energieproduktion,
    Japan kann sich nicht von Russland, China, den US und derer „Protektoraten“
    abhaengig mach wenn es um eine Basisversorgung von Energie geht.

    PS: Tepco produziert/e nicht nur Nukleare Energie sondern hat eine ganze Menge
    an unterschiedlichen Formen der Energie Gewinnung.

    Kosten: was „kostet“ ein Menschenleben in den Oellaendern und ist es fair diese Menschen zu opfern
    fuer unseren Energiehunger?

    Ich bin gegen die Nutzung von Nuklearer Energie von privaten Firmen
    und will keine Anlage in den haenden von Tepco mehr sehen,
    ebenso will ich keine Anlagen die aelter sind als 20-25 Jahre,
    das muessen wir veraendern wenn wir unsere Gesellschaft eben nicht umbauen wollen oder koennen!

    • Ich denke, es geht eher um staatliche Kontrollen als um die Frage, ob Unternehmen privat sind oder nicht. In Deutschland z.B. wurden die Kernkraftwerke nach Fukushima ja ziemlich reduziert und momentan ist ein Gesamtausstieg aus dem Atomstrom eingeleitet. Die Kernkraftwerke sind aber von privatwirtschaftlichen Aktiengesellschaften betrieben – und das war dabei kein Problem. Vielmehr hat der deutsche Staat den Energiesektor weitgehend privatisiert.

  12. Zur Hinterfragung von 3/11 (Fukushima) möchte ich auch einmal die Karten des ‚Illuminati Game‘ diesbezüglich erwähnen. Das ist genau keine Verschwörungsspekulation, wie es oft von Mainstream-Medien fälschlich und aggressiv unterstellt wird, sondern ein sehr ernst zu nehmender Hinweis auf organisiertes Verbrechen – und ich möchte kurz zeigen, warum das so ist:

    Hier ab 2:37:
    https://www.youtube.com/watch?v=hN0AKcQgUtY

    Die Karten zeigen einen japanischen(!) Uhrturm, der exakt 3 und 11 zeigt. Die Karte mit dem Uhrturm auf 3/11 verweist auf ‚combined disasters, und es gibt die ‚Tidal Wave‘ und und den ‚Nuclear Accident‘.
    Dafür gibt es folgende plausible Erklärungen (die erstaunlich oft im Netz geäußerte Vermutung, dass die Kartenspielautoren in die Zukunft sehen konnten, ist natürlich NICHT plausibel, wir sind hier nicht bei ‚Akte X‘ oder Ähnlichen):
    – Die Täter – wer auch immer das war – haben dieses ‚Spiel‘ als Vorlage genommen
    – Das Ganze ist Zufall – das ist aber extrem unwahrscheinlich

    Da Zufall zwar theoretisch möglich ist, aber eben sehr unwahrscheinlich, sind diese Karten zwar kein Beweis, aber eindeutig ein Indiz und geradezu ein Anstoß für Ermittlungen gegen die bisherige offizielle Version. Das ist völlig unabhängig von den Motiven und der Identität der Täter – daher ist das Kapitel der Karten nicht im Bereich der Verschwörungstheorie (um auch mal diesen Begriff etwas mehr zu klären).

  13. Zu Fukushima möchte ich anmerken, dass es hier – ähnlich wie bei 9/11, aber weit weniger kommuniziert – auch erhebliche Ungereimtheiten in der ‚offiziellen Geschichte‘ gibt!
    Diese offenen Fragen sind wie bei 9/11 gerade kein Resultat von Verschwörungsphantasien, sondern basieren auf naturwissenschaftlichen Gesetzen und Fakten, denen die offizielle Version schlicht zuwiderläuft. Man kann vieles faken, aber nicht die Gesetze der Physik brechen.
    Bei 9/11 ist es die Tatsache, dass Aluminiumflugzeuge keine Stahlfassaden durchschneiden können, die die offizielle Version (insbesondere auch die offiziellen Videos) unmöglich macht.
    Bei 3/11 (Fukushima) ist es der Satz, dass Kernreaktoren nicht durch einen Super-GAU explodieren können – was auch in Tschernobyl die offizielle Version der Sowjets diskreditiert. Ich bin kein Experte für Atomstrom, aber ich werde diesbezüglich weiter nachforschen.
    Eine gute Liste der massiven Ungereimtheiten findet sich hier. Die reale Analyse deutet auf einen Bombenanschlag und einen mittels einer Bombe künstlich erzeugten Tsunami hin.
    https://311truth.wordpress.com/

    In der Tat gibt es hinter den Kulissen bei den großen Mächten (NATO UND Russland/China) eine ‚einige Besorgnis‘ darüber, dass über den Kanal des Atomstroms quasi jeder Kleinstaat in den besitz von Atomwaffen kommen könnte. Und das ist zugegebenermaßen nicht ganz unplausibel. Die Atomkraft zu diskreditieren ist somit durchaus ein imperiales Politikthema, ich denkem viele Atomkraftgegner wären überrascht, zu erfahren, dass sie möglicherweise voll auf einer Linie sowohl mit der CIA als auch mit dem KGB und dem Mossad sind und ggf. sogar ‚deren Kampf‘ kämpfen.
    Es ist müßig, zu erwähnen, dass nach 3/11 (Fukushima) die Anti-Atomkraft-Bewegung genau in Ländern zuschlug (Deutschland, Japan), die keine Atomwaffen produzieren. In den wirklichen Atommächten des Westens (USA, Frankreich) wurde sehr gelassen darauf reagiert, dort werden auch weiter Atomkraftwerke betrieben werden. Bei Fukushima gibt es auch einen zeitlichen Link zu einem Auftrag des Iran (also eines der Staaten, wo die Großmächte am meisten Angst vor dessen möglicher atomarer Bewaffung haben) an Japan zur Anreicherung von Uran.
    https://311truth.wordpress.com/2014/01/12/the-jim-stone-fukushima-report-stuxnets-role-how-and-why-311-happened/

    • Bei 3/11 (Fukushima) ist es der Satz, dass Kernreaktoren nicht durch einen Super-GAU explodieren können – was auch in Tschernobyl die offizielle Version der Sowjets diskreditiert.

      Umgekehrt. Dar Reaktor in Tschernobyl ist explodiert, und dann war es ein Super-GAU.
      Super-GAU kommt von GAU. GAU heißt „Größter anzunehmender Unfall“ und ist eine falscher Begriff, heißt heute „Auslegungsstörfall“. Super-GAU ist etwas, worauf die Anlage nicht mehr ausgelegt ist.
      In Tschernobyl ist der Reaktor falsch bedient worden und so heiß geworden, dass er explodiert ist. Wäre dabei das spaltbare Material im Reaktor gespalten worden, dann wäre da jetzt statt dem Kraftwerk ein großer Krater.

    • Die Frage ist, ob eine derartige und derart starke Explosion überhaupt durch einen Unfall passieren kann. Das ist eine sehr grundsätzliche Frage – mir ist das nicht klar bisher.

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