KenFM im Gespräch mit: Peter König

Ende 1945: Der Kontinent und mit ihm viele Teile der Welt waren nach zwei Weltkriegen völlig zerrüttet. Um dieses Chaos, dieses kollektive Elend zu beenden, mehr noch vor allem dafür zu sorgen, dass die Zukunft fair und gerecht aussehen möge und zwar global, wurden damals Institutionen wie die UNO, die Weltbank und der IWF gegründet.

Heute müssen wir erkennen, das speziell Weltbank und IWF sich zu Werkzeugen entwickelt haben, die die Welt im Gegenteil noch ungerechter gemacht haben. Die Reichen werden immer reicher, während das Elend auf diesem Planeten sich vermehrt wie eine Krebszelle.

„Weltbank und IWF haben sich zu korrupten Werkzeugen der Finanz-Elite entwickelt. Sie sind Oligarchen-Tools und werden konsequent eingesetzt, um ganze Kontinente auszubeuten und zu versklaven.“ Dieses Resümee zieht der Schweizer Peter König.

Er muss es wissen.

König war über 20 Jahre für die Weltbank tätig, um vor allem Wasserprojekte zu realisieren. Heute ist der Mann offiziell in Pension. Tatsächlich berät er jetzt Menschen in Südamerika und aktuell in Griechenland, damit diese sich aus den Klauen von Weltbank und IWF wieder befreien können.

Aus der Sicht der Weltbank ist der Mann ein Verräter. In Wahrheit ist er Humanist. Er sieht sich in der Pflicht auszupacken. Schon der eigenen Kinder wegen.

Wir trafen Peter König in Genf zum Interview. Erneut muss man sagen, denn wir trafen ihn schon einmal. 2011 in Zürich für unsere „Geld-Spezial“-Sendung, damals noch für einem Öffentlich-Rechtlichen Sender produziert.

Peter König nahm damals schon kein Blatt vor den Mund. Jetzt 2015 in Genf wirkte er noch kampfbereiter. Er benennt die Täter, die Mittäter und die mafiösen Strukturen hinter Weltbank und IWF und sieht uns alle in der Pflicht, uns gegen dieses korrupte kapitalistische System zu wehren, da es diesen Planeten vollkommen zerstört und nie ohne Krieg auskommt.

Peter König und der Globalisierungskritiker Jean Ziegler sind gute Freunde. Wir wissen das, denn als wir Tage später Prof Ziegler ebenfalls in Genf interviewten, saß Peter König im Hintergrund.

Es wird Zeit, dass sich eine „Allianz der Empörten“ formiert und eine soziale Bewegung auf dem Weg bringt, die dem Terror der Finanzmärkte und dem Versagen der Politik die Stirn bietet. Der Ball liegt bei UNS.

Griechenlands NEIN ist ein Symbol. Es steht für die Überzeugung das Ethik, Moral und Empathie Werte sind, die nie mit Börsenwerten konkurrieren sollten.

Peter König fordert als Whistleblower der Weltbank die Generation@ im KenFM Interview dazu auf, sich gegen den Ausverkauf der Demokratie zu wehren. z.B. Mit zivilem Ungehorsam.

Kooperation statt Konkurrenz.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

2 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Peter König

  1. Herrn Kandl’s Einschätzung teile ich. Folgendes wollte ich dazupacken.
    Das muss ich Ihnen lassen, Herr Jebsen. Nicht zum ersten Mal zaubern Sie Kalauer aus dem Hut, die mein Zwerchfell erschüttern
    „Sollten wir nicht die paar Reichen in einen Safe stecken und warten wie sich das entwickelt …als AKTIE“….
    Auch wenn das nicht zum Lachen ist, ich fand’s köstlich 😉 (War das von einem Kabarettisten entliehen? weil, die haben oft solche abgefahrenen Ideen)

  2. Ausgezeichnetes Gespräch mit einem symphatischen und durchblickenden Schweizer.
    Zwei Stunden war ich gespannt wie ein Flitzbogen und habe mir viele Notizen gemacht.
    Wann soll ich denn das alles weiterrecherchieren? Mir läuft die Zeit davon.
    Danke Ken Jebsen und danke Peter König.
    Das Neinsagen will ich üben.

Hinterlasse eine Antwort