KenFM im Gespräch mit: Stefan Schulz („Redaktionsschluss: Die Zeit nach der Zeitung“)

Stefan Schulz, Jahrgang 1983, ist Soziologe, Journalist und Autor. In seinem aktuellen Buch „Redaktionsschluss: die Zeit nach der Zeitung“, geht es um nichts Geringeres als die Zukunft des Journalismus.

FAZ-Legende Frank Schirrmacher „outete“ sich 2011 persönlich als Fan von Schulz, dessen Texte ihm auf dem Blog „Sozialtheoristen“ aufgefallen waren. Schulz hatte diesen Blog mitgegründet.

Es folgte eine Einladung an den arbeitssuchenden Soziologen aus Bielefeld. Schulz kam, sah und blieb. Er absolvierte ein Voluntariat bei der F.A.Z.

Im Gespräch mit KenFM macht Schulz keinen Hehl daraus, dass er seinen ehemaligen Chef, den Kopf des Feuilletons der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bis heute für einen Ausnahmejournalisten hält. So beschreibt er den Tod Schirrmachers auch als eine „Zäsur in seiner Branche“. Auch die F.A.Z. verlor schon sechs Monate nach dessen Tod an Profil, Haltung und Qualität und leidet unter chronischem Leser-Schwund.

Warum ist das so? Warum hat der Journalismus es heute so schwer, die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen von einst zu bewahren? Was hat sich verändert? Was stimmt nicht mehr?

Stefan Schulz analysiert den generellen Wandel in den Medien und weist auf den zunehmenden sozialen und ökonomischen Druck hin. Eine elementare Rolle spielt dabei das Online-Geschäft. Schneller Häppchen-Journalismus hat echte Recherche und damit wahrheitsgetreue Berichterstattung nahezu ersetzt.

Schulz analysiert aber auch das Verhalten der Medienkonsumenten von damals und heute. Er konstatiert eine Entwicklung, die sich von der sachlichen Auseinandersetzung mit komplexen Inhalten zu einer Kultur der emotionalen Aufgeregtheit verschoben hat. Oberflächlich. Wutbürger-Journalismus. Diesen findet man vor allem in den „Neuen“ Medien. Große Überschriften und schockierende Bilder haben eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema längst ersetzt.

Mit dem Aufkommen der digitalen Medien geht es immer weniger um namhafte Autoren und recherchierten Fakten, was im Netz zählt, sind heute vor allem „Likes“, die der Surfende zwischen Tür und Angel vergibt. Am Smartphone, beim Warten auf das Umschalten der Ampel. Kommentieren mit Icons auf Facebook sind die neue Währung, was nicht zwingend voraussetzt, dass der Text, den der User öffentlich up- oder downgradet, auch gelesen wurde.

Inhaltsübersicht:

ab 00:05:24 Frank Schirrmachers Tod markiert „Zäsur im Journalismus“

ab 00:10:38 Mainstreampresse: klebrige Nähe zu Politikern und einflussreichen Think-Tanks?

ab 00:20:06 Zentrales Problem des heutigen Journalismus: Verlust der Glaubwürdigkeit

ab 00:29:43 Zeitung vs Online-Medien: Sachliche Auseinandersetzung vs Emotionale Aufgeregtheit

ab 00:41:10 Orientierung an User-Reichweite als oberste Priorität heutiger Medienhäuser: Technische Neuerungen erzwingen neue Kommunikationswege

ab 00:49:43 Mensch oder Maschine: Wer ist der bessere Autor? Bedingungsloses Vertrauen für Google, Facebook & Co

ab 01:02:07 Digitale Jugend: Der hoffnungsvolle Gegentrend der Generation@

ab 01:10:15 Das Ende des Pluralismus im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen

ab 01:14:18 US-Wahlkampf: Trump als Gegenspieler des Systems

ab 01:20:05 Reichweite generiert Verantwortung: „Blattlinie“ oder mangelnde Durchsetzungsfähigkeit in Redaktionsstuben? 9/11, AfD

ab 01:30:09 Die Realität der Massenmedien: wenig Korrelation zur öffentlichen Meinung

ab 01:35:52 Von der Agenda eines „Journalismus ohne Haltung“ – Subjekt oder Objekt

ab 01:41:58 Renaissance für das Politische Buch? Fernseh-Nachrichten als „Daily-Soap“ zur emotionalen Normierung der Gesellschaft

ab 01:53:07 Ein Plädoyer für die Zukunft der „Neuen“ Zeitung

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56 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Stefan Schulz („Redaktionsschluss: Die Zeit nach der Zeitung“)

  1. Kant’s Forderung nach dem ‚mündigen Bürger‘ ist obsolet geworden angesichts der Tatsache, dass: – kaum jemand noch aus ‚erster Hand‘ berichten kann; kaum jemand Zeit und Gelegenheit hat eine komplexe Situation vollständig zu analysieren und zu verifizieren;
    – das Ergebnis einer solchen Betrachtung kaum noch unzensiert, unredegiert in die breite Öffentlichkeit zu transferieren ist bzw. ohne Placet betroffener, mächtiger Kreise gar nicht erst zur Veröffentlichung gelangt bzw.
    – falls doch, eben diskreditiert wird mit der Wucht der Mehrheit und Masse an Gegendarstellungen der ‚Etablierten‘ etc.;
    – kaum noch bildungstechnisch vermittelt wird, was eigentlich eine ‚Information‘ ist, wann sie als solche überhaupt zu gelten hat, wo man sie sich beschaffen kann, wie sie zu verwerten ist und wie man kontextuell arbeitet, zwische den Zeilen lesen lernt und das Unsichtbare hinter den Informationen sichtbar macht!
    Und noch das Einde oder Andere mehr.
    Der ‚mündige‘, weil korrekt informierte Bürger ist keine Staatsräson!
    Denn die Staats’räson‘ verlangt nach widerstandsloser Verfügungsmasse angesichts eigener Inkompetenz und Korruption!
    Da ist Informiertheit nur hinderlich.

    Aber:
    Dem kommt natürlich auch die hedonistische Triebsteuerung sehr vieler, zuvieler, entgegen, die sich die Ent-Täuschung (durch die Bank kein positives Gefühl!) ersparen möchte und deshalb echte Information, die fast immer zur Ent-Täuschung führt, vermeiden will.

    Der gute Journalismus wird also zwischen zwei Mühlsteinen zerrieben, pulverisiert.
    Normalerweise konnte man aus dem Daten-Mehl dann schmackhaftes und nahrhaftes InformationsBrot backen, dann wurden kleine Brötchen daraus und mittlerweile folgerichtig Kommissbrotkrümel.

    Das Internet ist da nur ganz bedingt eine Abhilfemöglichkeit, denn das schärfste Werkzeug nützt nichts, wenn der Geist, der es führt, stumpf ist.

    Was kann man tun?
    – Die Sabotage von Hedonistenblasen erzeugt nur Abwehr und keine Einsicht.
    – Das reine In-den-Raum-Stellen von Informationen oder Recherche-Ergebnisberichten ist als würde man Brotkrümel beim Überfliegen des Pazifik verstreuen, in der Hoffnung, dass Schiffbrüchige da unten schon den einen oder anderen finden werden, um nicht zu verhungern.
    – Mutige Journalisten werden diskreditiert, dispendiert, justitiiert, eliminiert und weder im Studium noch an Journalistenschulen wird eine Info-Elite ausgebildet.
    – Ohne Netzwerke sind die ‚überlebenden‘ Topjournalisten auch nur exotische Staunobjekte ohne Schlagkraft.

    Also?
    1.) ‚Informations-Management‘, das diese Bezeichnung verdiente, wird nirgendwo gelehrt.
    Also wäre das der erste Schritt aus meiner Sicht, dem Abhilfe zu verschaffen durch entsprechende Lehrangebote.

    2. Information muss mehr als Hebel erstanden werden, der Bewegung erzeugt.
    Die Hebelansätze stimmen in vielen Fällen einfach nicht, sie sind falsch adressiert oder gar nicht selektiert. Das beste Benzin nützt nichts, wenn es keinen Motor dafür gibt.
    Also müssen ‚Informations-Transformatoren‘ geschaffen werden durch attraktive Aktionsangebote, die zeigen, was möglich ist, wenn man verständig und geschickt mit Informationen operiert.

    3. Menschen müssen knallhart mit den Widersprüchlichkeiten (vulgo Lügen) offizieller Verlautbarungen und Desinformationen konfrontiert werden, aber nicht, indem man die Verkünder dieser selbst angreift, sondern indem man durch informierte und informierende In-Frage-Stellung den Leuten selbst die Wahl lässt, sie aber effektiv daran hindert, konsequent ignorant zu bleiben und sie sozusagen sanft zwingt sich zu entscheiden, anstatt sich schafsblöde wegzuducken.

    Würden diese 3 Schritte unternommen, dann wären erste Reaktionen unausbleiblich, anhand derer man leicht ersehen könnte, wie es weitergehen kann und dann auch wie es muss.

    Ohne diese drei Schritte sehe ich keine Möglichkeit, dass Journalismus, der diesen Namen verdient, am Leben bleibt und auch Wirkung zeigt…

  2. Ich höre eigentlich sehr gerne den Aufwachen-Podcast und hatte mich damals sehr gefreut auf dieses Gespräch. Aber irgendwie hat das Gespräch nicht so richtig gezündet. Hatte zwischendurch das Gefühl, dass Stefan Schulz etwas voreingenommen war gegenüber KenFM und nicht so frei gesprochen hat wie sonst.

  3. Ich habe das Gespräch erst gestern gehört. Für mich es gehört es zu den besonders interessanten. Das Zeitungswesen aus der Perspektive dieses Mannes zu sehen, war außergewöhnlich erhellend. Auch an Ken Jebsens Verhalten habe ich nichts zu kritteln (vermutlich musste er nicht dauernd unterbrechen, weil die Sprechweise des Interviewten ähnlich schnell war ;-)).

    Dass Herr Schulz gelegentlich andere Meinungen vertrat, ist doch in Ordnung. An einer Stelle, als er so naiv sagte, dass man eben einen anderen Artikel gegen einen schlechten einseitigen stellen könne, da hätte ich gerne reingerufen, er solle mal Albrecht Müllers „Meinungsmache“ lesen, wo gezeigt wird, wie die Journaille die Rente systematisch kaputt schrieb oder der gesamten neoliberale Politik der Agenda 2010 mit ihrem täglich wiederholten orwellschen Neusprech den Weg bereitete.

    Dass er eierte, als Ken Jebsen auf 9/11 zu sprechen kam, wundert auch nicht. Es ist erst 2 1/2 Jahre her, dass ich noch laut aufschrie, als jemand mir damit kam: „Nein! Das bitte nicht!“ Habe erst kürzlich bei dem sehr klugen Journalisten Paul Schreyer gelesen, dass es für ihn auch eine Hürde war, die er erst spät überwinden konnte. Das ist nicht nur Manipulation von außen – da ist etwas in uns, was uns sträuben lässt, das Thema konzentriert anzufassen.

    Es ist überhaupt wurscht, welche Einstellungen und Meinungen ein Gesprächspartner hat. Auch Ulfkotte konnte wichtige Einsichten in einen Betrieb vermitteln, der uns sonst verschlossen ist – auch wenn er ziemlich unsympathisch wirkt.

  4. Herr Scholz weicht für ihn kritischen Fragen von Ken weitestgehend aus oder lamentiert. Man hat den Eindruck, er möchte bei gewissen Kreisen nicht durchfallen, um weiterhin dort als Gesprächs- oder Geschäftspartner willkommen zu sein. Er kann sich kaum vorstellen, wie es früher im deutschen Journalismus oder in Deutschland vor seiner Zeit (Bj. 1983) zugegangen ist. Das ist an Naivität kaum zu überbieten. Grundwerte zählen in jeder Zeit. Diese nicht zu erkennen oder die Begrenzung dieser Werte nicht zu sehen ist traurig. Er merkt überhaupt nicht, wie er in das System passt und wie sehr er sich dort eingefügt hat.
    Trotzdem ein sehr wichtiger Gesprächspartner. Man kann daraus erkennen, wie diese Leute die Gesellschaft bewerten und muß sich nicht über die Probleme dieses Landes wundern.

  5. „Lesen bildet – daddeln nicht“ Mit der ein oder anderen spitzfindigen Bemerkung begeisterte Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer zum Thema „Digitale Demenz – Lebenslanges Lernen mit Herz, Hirn und Hand“. Im Rahmen der erfolgreichen Veranstaltungsreihe der Wirtschaftsfakultät „Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog“ — kurz WiWiD — fand der nicht unumstrittene Psychologe und Neurowissenschaftler am 11. März 2013 großen Zuspruch beim Publikum. https://www.youtube.com/watch?v=FnDEF7Aw9HI

  6. Die Zeit nach der Zeitung…
    Leider habe ich aus dem Interview nichts mitnehmen können!
    Es kam mir so Inhaltsleer vor wie eine BPK.
    Auf Ken’s Fragen kamen leider immer nur inhaltsleere Antworten.

    Doch auch solche Interviews sind wichtig um zu durchschauen, welche Menschen in dieser Zeit wirklich unterwegs sind.
    Schließlich spiegelt dies die wirkliche Verwirrung der Menschheit wider, die durch Wenige angezettelt wurde…

  7. zum Thema „fiction“ und „House of Cards“ etc … (beziehe mich auf meinen Eintrag weiter unten vom
    10. September 2016 at 22:35)

    nur eines von unzähligen Beispielen, wie Hollywood über Kino und TV uns bereits Jahre-/Jahrzehnte VORHER „fiction“
    verkauft. Bin grade drüber gestolpert … Hier geht´s um 9/11 !!!

    geht mal auf den YT-Kanal von „Wahrheitsbewegung“ und klickt dort folgendes Video:
    Zurück in die Zukunft – 9/11 – Im direkten Anblick Verborgen… (12:41 Min. + dt. Untertitel)

    frappant!, würde ich sagen … 😉 …. Viel Spass mit der „fiction“ !

    LG

  8. Ich war immer gegen den Vorwurf von Lügenpresse. Für mich haben sich solche Kritiker schon seit Beginn als moralisierende Säcke entlarvt, die zudem Seiten propagierten, die natürlich nur neutral, ehrlich etc. sein sollen, wogegen das oftmals Kanäle waren, die einzig ihre Voreingenommenheit nur noch unterstützten. Man kann die Medien auch ohne Empörung kritisieren:

    https://www.otto-brenner-stiftung.de/otto-brenner-stiftung/aktuelles/die-griechen-provozieren.html

  9. sorry, aber, was für ein Schwätzer …
    gehöre nicht zu seiner Zielgruppe, habs trotzdem geschaut, und kann mich nur wundern über dieses doch sehr inhaltsleere Gespräch. An echten Fakten zu gewissen Ereignissen aus der unmittelbaren Vergangenheit, hat er sich auch nicht abgearbeitet. Bestimmt kein Journalist. Gut, dann also ein Soziologe. Aber ohne den nötigen Tiefgang in Psychologie, scheint mir.
    Nur ein Beispiel: House of Cards sagt er, ist eben nur reine „fiction“. Tja, glaubt er das wirklich?
    Es wird uns als „fiction“ v e r k a u f t . Ja! So ist das! Aber es ist oft keine, zumindest für alle die ein wenig durchblicken, Radare entwickelt haben, wie perfide die Täuschung heute läuft und sich ein wenig in der Gegenwart umschauen und kritisch vergleichen.
    Solche Gäste drücken das Niveau von KenFM! Verdient Hr. Schulz hier wirklich eine Plattform?
    Also ich persönlich hab hier nicht viel Neues oder Interessantes erfahren. Egal.
    Schaut lieber noch mal Mausfeld, Leute!

    • @ löwenzahnsalat

      Ihrer Empfehlung, sich lieber noch mal Mausfeld anzusehen, schließe ich mich VOLLKOMMEN an!!
      Ich danke Ihnen!
      Ihre 1rad

    • … In meiner Schulzeit hatte ich das große, große Glück, einem wirklichen PRACHTEXEMPLAR eines Geschichtslehrers in die Augen sehen zu dürfen. (Ich habe ihn geliebt!)
      … Dieser Mann hatte eine Engelsgeduld mit seinen Schülern; sah sich aber dennoch laufend dazu herausgefordert, seine Schüler zu ermahnen, dass sie sich darum bemühen sollen, zu SEHEN – und NICHT zu glotzen.
      … Ich habe allerdings ooch wirklich keene Ahnung, womit die allermeisten meiner Mitschüler in seinem Unterricht eigentlich befasst waren. (Mit seinem UNTERRICHT wahrscheinlich eher NICHT.)
      1rad

    • „sorry, aber was für ein Schwätzer…“

      Das stimmt. Aber gerade deshalb fand ich es, zusammen mit den ganzen Kommentaren hier, sehr aufschlussreich. Gut und lehrreich, dass es dabei ist, sage ich. Genauso wie die Boulevard-Interviews. Besonders für jemand, der kein TV guckt und keine Zeitung liest ist das alles informativ – und bedenkenswert.

    • ja, ich gebe dir recht, ein sehr von sich selbst überzeugter, arroganter Schwätzer!
      Es gibt leider viele Menschen, die denken sie wissen schon alles, haben alles auf dem Schirm und werden damit komplett blind für die „Realität“ bzw. für die anderen Wahrheiten. Im besten Falle sieht sich unser Herr Schultz dieses Vid in 5 – 10 Jahren noch mal an und denkt sich… mein Gott wie war ich arrogant und wusste doch… fast nichts…
      Ken bringt es gegen Schluss (ab ca. 1:54:30) in wenigen Worten auf den Punkt.
      Ich finde nicht, dass solche Beiträge das Niveau senken, die Diskussionen die im Anschluss in den Kommentaren stattfinden sind sehr bereichernd und helfen (mir) einzuschätzen wie die anderen Menschen ticken (zumindet die die hier auf KenFm unterwegs sind.)
      Manchmal frage ich mich aber auch (in letzter Zeit) ob es wirklich gut ist das Programm so hochzufahren, so eine Vielfalt zu bieten, so eine Masse an Beiträgen.
      Da denke ich mir schon auch: weniger ist mehr…
      auch in Bezug auf Positionen…
      KenFm muss meiner Meinung nach aufpassen, dass die wirklich wichtigen Mitteilungen nicht in der Masse untergehen.
      Sehr auf den Punkt gebracht hat er es mit „wer Wind sät…“
      aber auch hierbei gibt es eine sehr berechtigte Diskussion wegen Aufsplittung der Friedensbewegung(en)..
      In diesem Sinne, gehabt euch wohl!

    • Diesen Mann als Schwätzer zu kritisieren ist wenig gerechtfertig. Er besitzt schon ein gewisses Level, sonst würde sein Werdegang anders aussehen und KenFM ihn nicht einladen. Was seine Überheblichkeit und Arroganz betreffen, so kennen wir doch aus Prof. Mausfelds Vorträgen, dass jeder Mensch mit einer Doppelmoral versehen worden ist und nur durch ein krankes System diese negative Seite hervorbringt. Also wenn der Mann der Ansicht ist: „ich habe die Einsicht und alle anderen haben wenig Ahnung.“, so mögen wir ihm doch verzeihen.
      Eine Verblendung durch gelebte Lüge resultierend aus Meinungsmanipulation schließe ich bei diesem Mann aus, er kennt diese Lügen ganz genau.
      Fazit: Ich kann diesen Mann nur der Unehrlichkeit sowie ohne Ehre bezichtigen.

      Ob KenFM in Zukunft mehr von solchen Gästen einladen kann, ist eine andere Frage, da die kritischen User diese in Handumdrehen ausseinander nehmen. Da besteht eher die Gefahr, dass diese Leute die Einladungen abschlagen, wenn sie im Kommentarbereich reinblicken.

  10. Das Interview mit Herrn Schulz hinterläßt einen bitteren Nachgeschmack.

    Dogmen und Kampfbegriffe wie „Verschwörungstheoretiker“ finden sich nicht nur im Interview, man kann sie bereits im Text der Anmoderation lesen.

    Zitat: „Er konstatiert eine Entwicklung, die sich von der sachlichen Auseinandersetzung mit komplexen Inhalten zu einer Kultur der emotionalen Aufgeregtheit verschoben hat. Oberflächlich. Wutbürger-Journalismus.“

    Der unsachliche, emotional aufgeregte „Wutbürger“ z.B. findet sich in jedem zweiten Spiegel-Bild.

    Zitat: „Mit dem Aufkommen der digitalen Medien geht es immer weniger um namhafte Autoren und recherchierte Fakten, was im Netz zählt, sind heute vor allem „Likes“, die der Surfende zwischen Tür und Angel vergibt.“

    Ob Fakten recherchiert sind oder nicht hat kaum etwas mit dem Aufkommen digitaler Medien zu tun.

    Als persönliches Fazit:
    Ja. Heute wird mit Lichtgeschwindigkeit gelogen und aufgedeckt.
    Ich kann mir nicht helfen aber das Interview erinnert mich an:

    „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ (Bundeskanzlerin Angela Merkel – Juni/2013)

    Wenn es einen nach einer geschichtlichen Zäsur verlangt, findet ein jeder vermutlich eine andere.
    Ist man ein wenig älter als Herr Schulz, hat man eine ziemlich schwerwiegende in 1991 bewußt und persönlich erlebt. Ab diesem Zeitpunkt war es nicht mehr notwendig den Menschen im Westen etwas vorzumachen.

    P.S.: False-Flag gibt es auch wenn jeder ein Telefon draufhält. Das Gegenteil gerade in 2016 zu behaupten ist absurd.

  11. ein sehr gutes interview ! wie hier mit zahlen und statistiken (gezaubert) brilliert wurde, interessant! muss ick mal überprüfen.
    eins verwundert mich schon, warum und ich bin selbst erst 39jahre, alle eine facebook (gesichtsbuch) twitter usw. -affinität haben?? habe ich nie verstanden!

  12. Das Gespräch erinnerte mich an meinen Lesesonntagen in Frankfurter Innenstadtcaffees. In stadtfeiner Kultkluft, Dreitagebart, Brasil und einem Stapel Zeitungen ersuchte ich zeitweise zwischen Mokka und Veterano zu ergründen, warum man denn Zeitung lesen muss. „Nachlesen, was in der Welt los ist“. „Sich informieren“. „Mitreden können“. So erklärten es mir die Zeitungsleser. Aha, daher also der frühmorgentliche Blätterwald in den U- und S-Bahnen! „Es steckt stets ein kluger Kopf dahinter“, so das stadtbekannte Motto. Ein WinWin. Nett gesagt :-). Bald offenbarte sich mir das darüber schwebende, allgegenwärtige Paradigma: Zeitungen informieren Bürger! Und Bürger lesen Zeitungen! Es war so einfach! Warum aber, sah ich mich nach dem Lesen der Zeitungen nicht wirklich informiert? Eher 🙁 Vereinzelt zwar ein Beitrag der lesenswert war, aber desshalb noch lange nicht gelesen werden musste! Und dafür all dieser Papierwust? Überall verstopfte Abfallkörbe? Tag für Tag? Gut, alte Leute wollten schon wissen, wer jüngst verstarb. Der Dax wies ein Sägezahn aus. Was war an der Börse los? Politiker empören sich um Politiker. Gebühren steigen. Etwas Prosa zur Toskana. Nett. Schalke kam endlich weiter! Nicht verpassen, RTL zeigt am Wochenende einen neuen Blockbuster. Singleparty im Ginnheimer Spargel. Partypizza in Bernie’s Nudelbrett! Die Allianz sucht wieder Leute. Benz auch. Nächste Woche Regen.
    Was war mit mir los? Interessierte mich denn gar nichts? Mich beschlich ein dunkler Verdacht: War ich überhaupt ein (echter) Bürger? Nicht mal die bebilderte Lektüre (Bild, Stern, Focus, Bunte, Spiegel, etc.) griff!
    Ich beschloss im Weiteren darüber nachzudenken, was eine relevante Information denn sei, wie man sie findet und was mit ihr dann anzufangen wäre. Oder war das alles am Ende doch einfach nur Unterhaltung? Hatte ich mich wieder mal auf die Schippe nehmen lassen – darüber was man als Bürger eben so tut, und weshalb man es tut? Ich resümierte: ein Informationsbürger zu sein ist schon verdammt hart. Aber den Meisten fällt es sehr leicht. Weil eben ganz normal.

  13. Warum ist Herr Schulz eigentlich Journalist, wenn ihre Arbeit doch keinen interessiert?

    Den wichtigen Fragen ist er ausgewichen.

    Ist das wirkliche Problem der großen Zeitungen, daß Inhalte von Papier auf Bildschirm übergehen und Artikel über facebook Kanäle geklickt werden?

    Thilo Jung auf die Frage (https://www.youtube.com/results?search_query=thilo+jung+fragen):
    Frage: „Ob ich ein Interview mit Daniele Ganser machen werde?
    Antwort: Nein überhaupt nicht. Ich finde den überhaupt nicht relevant und interessant. (Abwinken) Könnt ihr gerne bei KenFm und Co gucken, ist mir Scheiß egal “

    Oder:
    „Frage“: „WTC 7 wurde gesprengt.
    Antwort: Kopfschütteln. Nope. Wenn Du sowas glaubst glaubst du auch viele andere Dinge, oder?“

  14. Herr Schulz hat einen Tunnelblick, denkt sehr eingeschränkt aus seiner Facebook-User-Sicht.
    Teilt sehr stark auf in alt und jung, verallgemeinert und bewertet dabei, er ist natürlich die „junge Fraktion“ (die alles auf dem Schirm hat und weiß wie es zu laufen hat). Zitat: „alle Minelliels kommunizieren so“ (mit Emoticons usw..)
    Er sagt er ist nicht überrascht von „heute“ „Süddeutsche“ „FAZ“ und wie sie alle heißen, sie haben halt ihre „Linie“ und das weiß man in der Regel auch, war ja schon immer so, also was solls?! Er gibt sich da ganz abgeklärt und kommt dabei keine Sekunde auf die Idee dass die Misere in der die Zeitungen heute stecken genau damit zu tun hat.
    Ich bin mir auch zu 100% sicher, dass Zeitungen die (wie hier im Interview aktivistisch genannt) sich der Wahrheit, der Ethik, dem Gemeinwohl und der Umwelt verpflichtet fühlen erfolgreich sein können.
    Und: Zeitungen nehmen sehr wohl einen Standpunkt ein, leider alle den falschen.
    Ich vermisse hier definitiv die Einsicht, dass Medien und Journalisten sehr wohl Verantwortung haben zumal und im Besonderen die der Öffentlich Rechtlichen (Zwangsfinanzierten) und wenn sie dieser Verantwortung nicht gerecht werden, statt dessen nach Gusto des Kapitals und des Militärisch Industrieellen Komplexes lügen, sich eben den Missmut der Menschen einhandeln. So einfach ist das, ganz ohne Geschwurbel über Headlines, und dass die Menschen eh nicht blicken was sie lesen und sich nur „emotional fixen“.
    Zu 9/11 hat er schön abgelenkt, er stellt (anstatt sich mit der Frage zu beschäftigen) die Hypothese auf wenn das 2015 passiert wäre, dann wäre das ganz anders gelaufen (da wären ja mindestens 15 (Milenniels) auf dem Skateboard vorbei gekommen und hätten den Handyfilm ins Netz gestellt…
    Hier hat Herr Schulz meines Erachtens (wieder) eine völlig verbogene Sichtweise. Ich sage es wäre genau so gelaufen!
    Siehe MH 17 ! Der Russe wars !
    Er teilt desweiteren mit, dass Journalismus keinerlei Wirkung hat, es ist eigentlich egal was die schreiben, das hat keinen Einfluss auf Politik und Realität.
    Nein tut mir leid! Dieser Herr Schulz ist so dermaßen von sich selbst überzeugt dass er gar nicht blickt was um ihn herum vorgeht. Herr Schirrmacher ist sein Held, der Journalismus starb bei seiner Beisetzung, man konnte es deutlich in der Gesichtern der anwesenden sehen.
    Und Herr Schirrmacher hat IHN ausgewählt (…)
    zu Tilo Jung möchte ich noch śagen dass ich vermute er ist Teil des Systems…
    wenn Fragen wirklich brenzlig werden geht er nicht weiter, lässt sich dann doch abspeisen…
    er kriegt jeden vor die Kamera, man möchte sagen es ist hip unter Politikern und (wichtig) ungefährlich…
    so, einmal kurz durchgeschüttelt…
    ist manchmal ganz heilsam…

    • Ich schließe mich an.

      Trotzdem war das Gespräch nicht belanglos. Alles trägt irgendwie zum Gesamtbild bei. Es kommt eben darauf an, daß wir uns eine eigene Meinung bilden.

    • @schliemanns
      ja und! jeder ist opportun! wieso soll er sich zu 9/11 und andere besetzten MS-medien-themen äußern, wenn zuhause frau und Kind sitzt? er hat sehr gut (aus seiner sicht) einen interessanten trend beschrieben. sonst nichts!

      hr. jung ist auch nur jemand der die intellektuelle Gleichschaltung dokumentiert! egal ob er es selber merkt oder nicht.
      für mich sind die ms-medien wie damals „die aktuelle Kamera“!

  15. Ich bin jetzt bei Minute 54: Ist schon interessant, das Gespräch, wenn auch für mich nicht nur erbaulich. Es geht um die Technik des Journalismus und es wird sichtbar, dass der Journalismus genau den selben (aus meiner Sicht fatalen) Weg genommen hat, wie die Naturwissenschaft, die Naturfoschung. Die sich immer weiter entfaltenden technischen Möglichkeiten werden in der Regel nicht mehr dafür benutzt, um effektiver die Wirklichkeit zu erforschen und Wahrheit zu vermitteln, sondern sie haben dazu verführt, manipulativ willfährig Wahrheiten „herzustellen“. Natürlich wussten wir dies auch in anderer Weise schon, aber hier wird es einmal aus eher moralisch neutraler Sicht aufgedröselt. Es taucht bei dieser Entwicklung für mich immer wieder die Frage auf, ob sich die Menschheit mit dieser Vertechnisierung ihres gesamten Lebens, der Heraushebung dieses „Lebens“ aus der Natur, der Zertrennung der gefühlsmäßgen Bindung an sie, nicht wirklich in eine Lage hineinmanövriert hat, die mit der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens, unseres Lebens als Menschenwesen, immer weniger zu tun hat und uns als Spezies nur noch degeneriert und letztendlich genauso zerstört, wie wir mit dieser Vertechnisierung unserer Welt diese seit Jahrtausenden schon begonnen haben, zu zerstören. Zu zerstören mit diesem reinen Zweckdenken, das mit Zunahme der Weltbevölkerung immer weiter angewachsen ist. Ich sehe die Faszination, die die immer raffinierter hochentwickelte Technik auf viele Menschen ausübt, aber ich selber kann sie im Herzen nicht nachvollziehen. Ich sehe viel mehr von den Nachteilen, den Verführungen und Zerstörungen, die dieser Manirismus mit sich bringt. Stichworte: Atomtechnologie mit Zertrümmerung, Genmanipulation mit Zerschneidung, Nanotechnologie mit Zersetzung von Naturelementen. Genau das selbe geschieht also mit dem Journalismus, mit den Medien Sprache, Bild und Ton. Es wird erforscht und anschließend manipulativ zertrümmert, zerschnitten und pulverisiert.

    • Jetzt, nachdem ich alles gesehen habe: Es ist lächerlich und gleichzeitig schrecklich brutal, wie sich ein eingestürztes Lügengebäude mit weltweiter gewaltbereiter Kontrolle jetzt immer noch aufrecht erhalten lässt! An 9/11 scheiden sich also immer noch die Geister! So primitiv funktioniert diese Welt! So primitiv der gelenkte Journalismus…

    • Ja, 9/11 ist die Trennlinie zwischen uns und den „denen“. Ich fürchte, das wird noch lange so bleiben.

      Mittlerweile fürchte ich sogar, selbst wenn das Lügengebäude der offiziellen Verschwörungstheorie (Osama in seiner Höhle usw.) für alle offensichtlich „offiziell“ zusammenbrechen würde, sogar in den Augen der „Qualitätsmedien“ und der schlafenden Lämmer, daß die Lämmer dann trotzdem weiterschlafen würden und die Kleber-Medien nach kurzer Unterbrechung ihre bisherige Propaganda ungestört fortsetzen könnten. Naja, vielleicht bin ich zu pessimistisch.

    • Ja, es wird möglicherweise keinen großen Rumms geben wenn das Lügengebäude in sich zusammenfällt, weil die Aufklärung plätschernd erfolgt. In jedem Menschen selbst, der es verstanden hat, fällt innerlich das Gebäude zusammen. es gibt viele kleine Zusammenbrüche, die leicht abgefedert werden können, daher gibt es auch keine kollektive Aufregung. Die eigene private Aufregung , die jeder erlebt wenn der Groschen fällt – und damit das Lügengebäude – ist innerlich und hat einen relativ kleinen Einschlagskrater – tief aber begrenzt im Radius. Damit bleibt der Einsturz nach außen fast wirkungslos – aber das wiederum ist eine Täuschung, da alles einen Effekt hat in einer Welt in der alles miteinander verknüpft ist.

      Was passieren würde bei einer „offiziellen“ Bekanntgabe, weiß ich nicht, würde sicherlich mehr krachen. Und dann sagen vielleicht die, die es schon lange wussten: ist doch alter Kaffee (was die Bewegung bremsen würde).

      Vielleicht lassen diejenigen, die den Deckel draufhalten, deswegen die alternativen Medien machen – so bleibt der Prozess der Ent-Täuschung versteckt, läßt aber doch ein Ventil füpr die kritischen Geister – die Luft wird somit langsam rausgelassen, ohne Knall.

    • Wie wichtig und effektiv die Aufklärung über die sozialen Netzwerke ist, kann ich mal aus meinem eigenen Leben darstellen:
      9/11 habe ich damals nur erst über TV miterlebt, ich war da noch nicht Internetuserin. Als meine Schwester mir dann am Telefon sagte, dass „die das wahrscheinlich selber gemacht“ hätten, hielt ich sie noch für übergeschnappt. Erst als ich dann kurz danach selber das TV abgeschafft hatte und im Netz unterwegs war, habe ich sehr schnell begriffen, dass dies kein Angriff von außen gewesen sein konnte.

    • Ich kann schwer einschätzen, wie die Masse der Bevölkerung 9/11 heute einschätzt. Manchmal bin ich auf Leute gestoßen, die sich nicht intensiv informieren und trotzdem ahnen, daß die offizielle Verschwörungsgeschichte nicht stimmt. Diese Leute finden auch die 2011 verbreitete Geschichte von der angeblichen Tötung Osamas mit anschließender Entsorgung im Meer lächerlich. Diese Geschichte ist tatsächlich besonders albern, aber die meisten Schlafschafe glauben sie ohne weiteres. Die eingelullten Schafe glauben den größten Blödsinn, weil sie sich nicht vorstellen können, daß sie dermaßen belogen und manipuliert werden.

      Die Zahl der Aufgewachten wird sicher noch anwachsen, aber ich fürchte, über eine gewisse Menge kommen wir nicht hinaus, solange es den meisten Schafen und Lämmern noch einigermaßen gut geht.

    • Ja, so ist es. 1. Die Lüge muss groß genug sein, dann wird sie geglaubt. 2. Das Verbrechen muss groß genug sein, dann wird es nicht geglaubt. Aber hoffen wir mal, dass 9/11 wenigstens diesem einen Zweck dient, dass diese Denktabus in der Bevölkerung dann mal durchbrochen werden und zwar für immer. Was uns Menschen angeht, ist moralisch immer alles in allen Richtungen möglich. Da gibt es keine Begrenzungen. Das dürfte ja eigentlich nicht so schwer zu erfassen sein. Jetzt ist wohl für viele noch undenkbar, weil unerträglich, dass „das Böse“ eine derartige Macht in der Welt haben könnte. Das ist das falsch verstandene „positive thinking“, das ich immer „positive stinking“ nenne.

  16. … und BITTE!!!!: NOCH WAS (und ERSTRECHT:):

    Arbeit | 09.09.2016
    Der Roboter, die Arbeitsplätze und die Grundbedürfnisse
    Von Heiner Flassbeck
    Bedroht der Roboter die Arbeitsplätze? Diese uralte Frage wird derzeit von konservativen Medien und Ökonomen neu gestellt. Mit bedrohlichem Unterton verweigert man sich der Antwort, die ganz einfach „Nein“ heißt. Auf der linken Seite des politischen Spektrums konstruiert man eine Welt, wo die moderne Technik helfen soll, die „Grundbedürfnisse“ zu befriedigen – aber auch das hat mit der Realität nichts zu tun.

    Quelle: MAKROSKOP
    Link: https://makroskop.eu/2016/09/der-roboter-die-arbeitsplaetze-und-die-grundbeduerfnisse/

    Gruß! 1rad

    • @sorry 1rad: aber dein makroskop link ist leider sch… weil die kohle wollen ! die ticken ja nicht richtig ! kann ich auch woanders lesen ! ! ! down vote !

    • @ centurio

      Guter Journalismus hat seinen Preis.
      Dieser Artikel ist ab dem 13. September 2016 auch für Nicht-Abonnenten einsehbar.

      Gruß 1rad

  17. Nettes Interview, nette Perspektive. Vor allem (aber natürlich längst nicht nur) dies:
    Am Anfang des Gesprächs sagt Stefan schulz, dass er die durchschnittlich 50 Minuten FaceBook jeden Tag für die größte Zeitverschwendung gleich nach Fernsehen generell hält. Um mir dann später eine Fernsehserie zu empfehlen, die über 5 Staffeln gehr und daher für ihre Pointe, und alles was damit verbunden ist 102 x ~45 Minuten benötigt. Vielen Dank.

    Dann mal kurz zu mir. Ich schaue seit 10 Jahren im Prinzip nur noch Arte und 3Sat, und ab und zu mal Werbung um mich daran zu erinnern, warum. Seit 4 Jahren ungefähr schaue ich praktisch gar nicht mehr in die Glotze, noch nicht mal mehr Nachrichten. Dafür sehe ich mir 3 1/2 h Positionen an, und dann so ein 2h-Interview wie das hier hinterher, weil die Informationsdichte dabei deutlich besser ist, und nebenbei auch noch eine ganzheitliche andere Perspektive bei rumkommt. Vielleicht bin ich als notorischer FB-Verweigerer ja in der Unterzahl, und ixquick.de ist auch immer noch nicht sooo interessant, trotzdem … sie empfehlen mir als KenFM-Zuschauer eine 75h-Soap, die ich wahlweise auf Pay-TV, mit Werbeunterbrechungen bei RTL oder halt illegal ansehen kann?

    Selbst wenn die serie wirklich gut ist – das ist wirklich witzig. 😀

  18. Das Interview ist grandios. Endlich mal jemand aus der Branche der Zeigt wie widerwärtig Facebook etc arbeiten…zu meiner Schande gestehe ich aber, das auch ich es nutze und diverse andere Medien aber zum Glück nicht die volle Bandbreite^^

    Auch sehr Interessant ist das Herr Schulz sinngemäß sagt (und was auch Herr Wimmer und Herr Koch sagten) das es keinen guten Journalismus geben kann, wenn man nicht bereit ist sich auf einen Politiker etc einzulassen. Herr Koch ging ja weiter und sagte das ein Journalist durchaus das Recht habe sich mit einer Sache gemein zu machen, wenn es denn eine gute Sache ist. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

    Besonders beeindruckend fand ich aber wie Schulz die Auswirkungen vom Autor zum Leser-zum Artikel- beschreibt und umgekehrt. Auch das er es eben an Persönlichkeiten fest macht. Ich selber beobachte dieses Verhalten bei mir wenn ich sehe das Frau Hecht-Galinski einen Artikel hier veröffentlicht hat. Dann denke ich mir auch fast jedesmal: Was hat Sie denn diesmal wieder… Ich assoziiere eben mit der Autorin eine Haltung und einen Stil (obwohl ich sie nur aus diesen Texten kenne) Das tut zum Glück keinen Abbruch an meinem Interesse ihrer Artikel. Wenn aber Maschinen bereits Texte verfassen können, ohne das es der Leser merkt, dann sollten sich die Autoren selber daran machen, jeder für sich, einen Stil zu kreieren das der Leser es erkennt, wenn sein Name da steht aber nicht sein Text. Allein aus Interesse am Erhalt des Arbeitsplatzes.

    Die Frage die Schulz also stellt ist: Wer kennt denn noch den Autor/Verfasser der Artikel seiner Zeitung bzw. seine persönliche Meinung? Die Antwort gibt es im Interview.

    Ich hoffe sehr für die Zeitungen in all ihrer Vielfalt, das Sie sich wieder besinnen was ihre Aufgabe ist und wieder ein Spektrum annehmen das ich nur aus Erzählungen kenne. Man darf bitte nicht vergessen das die Zeitung eines unserer größten Kulturgüter ist. Die Blattlinien dabei spielen keine Rolle, so lang es eben von Links bis Rechts alles gibt, konsumierbar ist und somit den Pluralismus in der Gesellschaft fördert.

    2 Wünsche an KenFM an dieser Stelle: Bitte doch noch ein frisches Interview mit Frau Hecht-Galinski und vielleicht jemandem der sich zur Industrie 4.0 äußern kann….vor allem zu den katastrophalen Auswirkungen.

  19. Also tut mir Leid, ich habe die Stelle von der 19:30 bis zu 20:00 Minute viele Male wiederholen müssen. Aber kann nur sagen, dass dieser Mann eine ganz perfide Technik anwendet. Er diskreditiert die Arbeiten von vielen Autoren wie Hermann Ploppa oder Uwe Krüger indem er sie als Verschwörungstheorie bezeichnet und diese auch noch zu den „Spinnern“, die „Lügenpresse“ rufen, hinrückt. Da hilft auch nicht, wenn er mit „flapsig und naiv“ und drum herum redet um sie zu verschleiern.
    Ob mutwillig oder nicht, darüber sollen sich Juristen auseinandersetzen. Fakt ist, er hat die Technik angewendet.
    Diese stelle ich in die Kategorie von G.W. Bush der zum 11. September aussagte, dass alles Andere außer die offizielle Version, Verschwörungstheorien sind.

    Da war Herr Jebsen seiner Funktion nicht gerecht und hätte sofort Fragen stellen müssen!

    • Dieses Kommentar kommt dem, was ich intuitiv hier wahrnehme, am nächsten. Ich weiß nicht genau, was Geistes Kind Herr Stefan Schulz ist, nur, dass er mich persönlich nicht anspricht. Was ich definitiv wahrnehme, ist seine Redegewandtheit.

    • „Da war Herr Jebsen seiner Funktion nicht gerecht und hätte sofort Fragen stellen müssen!“

      Doch, doch, er war seiner Funktion gerecht und er hat auch noch mit gleichbleibendem Charme darauf hingewiesen, dass der BBC den Einsturz des letzten Gebäudes doch aber zu früh veröffentlicht hat! Noch ein drittes mal nachzuhaken wäre sinnlos gewesen bei jemandem, der fest entschlossen ist, drum herum zu reden. Man kann den Interview-Gästen nicht Gewalt antun. Das muss schon jeder selber wissen, was er in der Öffentlichkeit sagen will und was nicht.

  20. Kommentar nochmal neu, das ist im anderen etwas verschwunden… den anderen könnt ihr löschen.

    Feines Interview, sehr wichtig, sehr authentisch, wenn auch nicht bei allen Aussagen mit meiner Zustimmung. Aber sehr nüchtern.
    Es gibt einige, die den Untergang der Printmedien feiern. Zu Unrecht, denn die Reichweite der Artikel wird ja, wie im Interview sehr gut beschrieben, nicht durch Print erreicht, sondern durch die elektrifizierte Zeitung.
    Ein Grundproblem, auf das meines Erachtens nicht eingegangen wurde, ist die Tatsache, dass ich das Leseverhalten stark verändert hat: In einer Zeitung oder Zeitschrift liest man in der Regel mehr Artikel, auch wenn sie nicht interessant erscheinen, einfach, weil sie angeboten werden (und man sie ja auch bezahlt hat). Die Leser erhalten somit einen viel umfassenderen Einblick in thematisch breitgestreute (tages-) aktuelle Themen. Das ist online nicht mehr so, hier wird durch den Leser aktiv ausgewählt, welche Artikel er durchliest und seinem spezifischen Interessengebiet folgend von mehreren Anbietern. Hat man das gemacht, erfolgt auf Facebook laut Aussage von Herrn Schulz dann die algorithmische Auswahl an Artikeln ähnlichen Themas. Dem Leser werden also zunehmend Artikel angeboten, die in sein Interessengebiet fallen, siehe Werbung seit 10 Jahren (nugg.ad und andere).
    Das Themenspektrum wird minimiert, um die Klickzahlen und Verweildauer zu maximieren. Das führt dazu, dass man sich mit den Nachbarn kaum noch über aktuelle Themen unterhalten kann, da im nächsten Haus ganz anderen Inhalte gelesen werden.
    Interessant ist die – im Interview positiv konnotierte – Aussage, dass nur 5% der Tagesthemen/Heutejournal – „Kunden“ jünger als 40 sind.
    Die informieren sich, wie Schulz selbst, über neue Medien, über Facebook, dann kann ich also 1Mrd. Menschen mit täglicher Nutzung, wunderschön die tollsten Geschichten unterjubeln.
    Die Aussage von Schulz, dass es egal sei, was Journalisten schreiben und ob überhaupt, ist so falsch Denn: die Meinung der Menschen wird grundlegend von dem gebildet, was wir erfahren, das ist fix. Wenn wir nichts erfahren, wissen wir nichts. Wenn wir etwas erfahren, wissen wir „etwas“. Wie gut das funktioniert, zeigen die Mausfelds dieser Welt ja gut auf. Diesen Aussagen kann ich grundsätzlich nicht folgen, denn alles geschriebene, oft in unterschiedlichen Zeitschriften wiederholte, setzt sich fest: 9/11, Charly, Syrien, Libyen, Urkaine etc. Gerade bei diesen Themen zeigen doch die Reaktionen der Leser auf viele kritische Artikel eine Veränderung in der Wahrnehmung von „Meldungen“ – und das zurecht. Die Massen zu beeinflussen ist ein „must have“ in einer jeden Diktatur der Meinung, in jeder Ideologie. Daran beteiligt sind immer Journalisten, auch wenn sie ihre Texte nicht (immer weniger) selbst schreiben, so sind sie doch verantwortlich für die Artikel. Und auch für die dadurch gebildete Meinung. An dieser Stelle hat sich Schulz aus der Verantwortung geredet, Herr Jebsen nicht hart genug gebohrt und dieses wichtige Thema der Meinungsmache versanden lassen.
    Wenn ich auf Knopfdruck 1 Mrd. Menschen „sofort“ erreichen kann, dann ist es nur logisch, das das genutzt wird. Zudem es diejenigen auf der Welt sind, die elektronisch vernetzt sind. Da wäre Orwell dann ein Weisenknabe. Und Putin der Böse.

  21. Feines Interview, sehr wichtig, sehr authentisch, wenn auch nicht bei allen Aussagen mit meiner Zustimmung. Aber sehr nüchtern.
    Es gibt einige, die den Untergang der Printmedien feiern. Zu Unrecht, denn die Reichweite der Artikel wird ja, wie im Interview sehr gut beschrieben, nicht durch Print erreicht, sondern durch die elektrifizierte Zeitung.
    Ein Grundproblem, auf das meines Erachtens nicht eingegangen wurde, ist die Tatsache, dass ich das Leseverhalten stark verändert hat: In einer Zeitung oder Zeitschrift liest man in der Regel mehr Artikel, auch wenn sie nicht interessant erscheinen, einfach, weil sie angeboten werden (und man sie ja auch bezahlt hat). Die Leser erhalten somit einen viel umfassenderen Einblick in thematisch breitgestreute (tages-) aktuelle Themen. Das ist online nicht mehr so, hier wird durch den Leser aktiv ausgewählt, welche Artikel er durchliest und seinem spezifischen Interessengebiet folgend von mehreren Anbietern. Hat man das gemacht, erfolgt auf Facebook laut Aussage von Herrn Schulz dann die algorithmische Auswahl an Artikeln ähnlichen Themas. Dem Leser werden also zunehmend Artikel angeboten, die in sein Interessengebiet fallen, siehe Werbung seit 10 Jahren (nugg.ad und andere).
    Das Themenspektrum wird minimiert, um die Klickzahlen und Verweildauer zu maximieren. Das führt dazu, dass man sich mit den Nachbarn kaum noch über aktuelle Themen unterhalten kann, da im nächsten Haus ganz anderen Inhalte gelesen werden.
    Interessant ist die – im Interview positiv konnotierte – Aussage, dass nur 5% der Tagesthemen/Heutejournal – „Kunden“ 1Mrd. Menschen mit täglicher Nutzung, wunderschön die tollsten Geschichten unterjubeln.
    Die Aussage von Schulz, dass es egal sei, was Journalisten schreiben und ob überhaupt, ist so totaler Schwachsinn. Denn: die Meinung der Menschen wird grundlegend von dem gebildet, was wir erfahren, das ist fix. Wenn wir nichts erfahren, wissen wir nichts. Wenn wir etwas erfahren, wissen wir „etwas“. Wie gut das funktioniert, zeigen die Mausfelds dieser Welt ja gut auf. Diesen Aussagen kann ich grundsätzlich nicht folgen, denn alles geschriebene, oft in unterschiedlichen Zeitschriften wiederholte, setzt sich fest: 9/11, Charly, Syrien, Libyen, Urkaine etc. Gerade bei diesen Themen zeigen doch die Reaktionen der Leser auf viele kritische Artikel eine Veränderung in der Wahrnehmung von „Meldungen“ – und das zurecht. Die Massen zu beeinflussen ist ein „must have“ in einer jeden Diktatur der Meinung, in jeder Ideologie. Daran beteiligt sind immer Journalisten, auch wenn sie ihre Texte nicht (immer weniger) selbst schreiben, so sind sie doch verantwortlich für die Artikel. Und auch für die dadurch gebildete Meinung. An dieser Stelle hat sich Schulz aus der Verantwortung geredet, Herr Jebsen nicht hart genug gebohrt und dieses wichtige Thema der Meinungsmache versanden lassen.
    Wenn ich auf Knopfdruck 1 Mrd. Menschen „sofort“ erreichen kann, dann ist es nur logisch, das das genutzt wird. Zudem es diejenigen auf der Welt sind, die elektronisch vernetzt sind. Da wäre Orwell dann ein Weisenknabe. Und Putin der Böse.

  22. Das letzte mal das ich die Zeit gut gefunden habe war glaub ich vor 15 Jahren als sie einen Artikel über Richard Stallman gebracht haben.
    Hier seine Webseite:
    https://www.stallman.org/
    Das einzige was für Deutschland nicht stimmt ist das man die Grünen wählen soll, das stimmt nur für die USA!
    Es ist wichtig das man bestimmten Technologien nicht nützt. Warum, weil es Überwachungssysteme sind.
    Ich persönlich lese beim Frühstück zum Kaffee gerne mal eine Zeitung wenn sie zur Hand ist, leider steht nie was Interessantes drinnen. Bei den öffentlichen Fernsehen kann ich nur zustimmen. Die Propaganda dort ist wirklich nicht auszuhalten. Ab diesen Thema wurde das Gespräch gut. Mich hat die Kriegspropaganda im ORF zu den ersten Irakkrieg total aufgeregt. Aber welch abscheuliche Verbrechen dort im Irak durch die Uranmunition verursacht wurden wusste ich bis jetzt nicht. Da möchte ich den Herrn Scholz mal fragen ob der Spiegel da mal einen ausführlichen Artikel darüber gebracht hat?
    Also Leute, Google nicht verwenden, Alternativen sind DuckduckGo oder (Startpage falls man Google Ergebnisse anonym braucht). Das wichtigste ist ein eigener DNS Server der bestimmte URLs von Microsoft, Google, Facebook, verwirft, der diese Namesauflösung verwirft. Der Facebook like Button auf Webseiten reicht Facebook also der NSA um nachvollziehen zu können auf welche Webseiten ihr seid. Da braucht ihr gar nicht auf den Button zu drücken.
    Skype ist ein Backdoor um euren Computer zu überwachen.
    Ja zu 9/11 kann man nur sagen das über haut nichts Kritisches von den Zeitungen gekommen ist. Das ist bei den Menschen noch überhaupt nicht angekommen was für eine Lüge das ist.

    Jetzt noch was anderes, ich habe bis jetzt die Deutschen immer verteidigt, muss aber jetzt sagen das Deutschland Waffen exportiert und dadurch enorme Gewinne macht, in der Nato ist und Kriege führt, das ihr die Drohnenkriege der USA unterstützt und Merkel dann in die ganze Welt posaunt das alle kommen sollen, ganz viele Vertrieben und Angelockte die man aber für die Ausbeutung nicht wirklich vermarkten kann dann aber wieder still und heimlich nach Österreich zurückschickt. Also ich bin der Meinung das alle friedlichen europäischen Staaten die Kosten der Flüchtlingsströme von Deutschland erstattet bekommen müssen. Ihr müsst für eure Verbrechen Verantwortung übernehmen und die Kosten tragen, natürlich auch in den Staaten in die ihr die Waffen exportiert und die ihr bombardiert.

  23. Благодарю вас за отличное интервью!
    Требуемое СМИ есть, …. , только, к сожалению, с немногими исключениями, не в Германии. Я читаю РИА Новости уже более двух лет регулярно и комментирую туда уже несколько месяцев. Это также идет с небольшим знанием русского языка, пока пользоваться яндекс-переводчик а не google. Резонанс является подавляющим!
    Вся необходимая информация в СМИ ссылки (Medienlinks) моей страницы http://www.urbexmerlin.de.

    Vielen Dank für das hervorragende Interview!
    Die erwünschten Medien gibt es, …. nur leider, mit wenigen Ausnahmen, nicht in Deutschland. Ich lese die RIA Novosti seit mehr als zwei Jahren regelmäßig und kommentiere dort schon ein paar Monate. Es geht auch mit geringen Kenntnissen der Russischen Sprache, solange man den Yandex-Übersetzer nimmt und nicht google. Die Resonanz ist überwältigend!
    Alle notwendigen Informationen sind in den Medienlinks meiner Seite http://www.urbexmerlin.de.

  24. Das Gespräch bietet interessante Einblicke in das Zeitungs- und Journalistenwesen des Mainstreams. Mir scheint aber, dass Stefan Schulz da in manchen Punkten nicht sehr weit über seinen Tellerrand schaut und die großen übergreifenden Zusammenhänge und deren Wirkmechanismen (was z. B. im Gespräch mit Rainer Mausfeld thematisiert wurde) (noch) nicht in der ganzen Tragweite erfasst hat.

  25. Gutes kenfm Inerview. Herr Jung hat mich nicht überzeugt. Wofür steht er und was will er vermitteln? Hat er überhaupt zu politischen Themen und zur Tätigkeit von Journalisten eine Meinung?

    Das Internet ist ein Medium, dessen Nutzung vieles verändert. Das Wissen darum (bspw. facebook, whatsup, google news) ist wichtig, um gezielt Einfluss zu nehmen. Warnungen vor der Allmacht dieser „Meinungs“-Monopole wären angebracht, noch besser Strategien zum Umgang damit.

    Eine Bundesregierung hat die Pflicht über Ihre Tätigkeit zu informieren. Herr Jung legt mit seinem Auftreten blos, wie schlecht diese Informationsgebung auf der Bundespressekonferenz ist. Ein Armmutszeugnis für Herrn Seibert und seine Truppe.

  26. (… bin erst bei Minute 31 von 2 Stunden 33 angekommen; TROTZDEM:)
    … ENDLICH, ENDLICH (!!!!) lassen wir uns endlich mal „dazu herab“, uns auch endlich, endlich von JUNGEN Leuten mal sagen zu lassen, wie die Welt sich aus IHRER Perspektive eigentlich darstellt!!

    (Schließlich machen junge Menschen NIX anderes als wir: sie versuchen, zu verstehen, was passiert.)
    Mit ’nem anderen Erfahrungsschatz (infolge anderer Generation) sehen sie die Welt SELBSTVERSTÄNDLICH aus einem vollkommen anderen Blickwinkel als wir.

    Dieses Interview FREUT mich jedenfalls wirklich SEHR!
    Viele Grüße an Stefan Scholz!
    (… And last, but NOT least @ Ken Jebsen!!)

    your rad

    • … wenn dann allerdings der Soziologe Stefan Scholz und der Reporter Ken Jebsen auch eine weitere halbe Stunde lang nix anderes miteinander zu besprechen (und zu veröffentlichen!!) haben, als sich über die Funktionsweisen und Werbemethoden der digitalen Medien auszutauschen, weeß ich dann allerdings ooch nich mehr, worauf ich dann noch hoffen könnte!!!! (´ne weitere Stunde meiner Lebenszeit damit totzuschlagen, mir solche „Probleme“ anzuhören????)
      SICHER NICH!!!!
      Gruß 1rad

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