KenFM im Gespräch mit: Willy Wimmer („Die Akte Moskau“)

Willy Wimmer gehört zu den Architekten der deutschen Einheit. Er schrieb wesentlich an den Zwei-plus-Vier-Verträgen mit und war in der Zeit der Wiedervereinigung als Mitglied des Verteidigungsministeriums vor allem für die Zusammenführung beider deutscher Armeen zuständig, der Bundeswehr und der NVA.

Während dieser Zeit pendelte er als Botschafter eines neuen gemeinsamen Deutschlands permanent zwischen Moskau und Washington. Wenn Helmut Kohl als Pilot der Wiedervereinigung bezeichnet werden kann, kommt Willy Wimmer die Funktion des Navigators zu.

In seinem aktuellen Buch „Die Akte Moskau“ lässt Willy Wimmer die damaligen Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Damals ging man davon aus, dass der Mauerfall das Ende der Teilung Europas bedeutete und damit auch die Chance für eine neue Friedensordnung gegeben wäre.

Um so absurder ist die Situation 2016. Der Westen und sein Militärbündnis, die NATO, fahren einen Provokationskurs gegen Russland, der an den Höhepunkt des Kalten Krieges erinnert.

KenFM traf Willy Wimmer im Haus der Geschichte in Bonn. Hier findet aktuell eine Ausstellung statt, die den Namen „Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit“ trägt und zu der der ehemalige Staatssekretär unter Helmut Kohl und spätere Vize der KSZE diverse Exponate beigetragen hat.

Willy Wimmer ist ein Zeitzeuge und Mahner für den Frieden. Eine Stimme der Vernunft in Zeiten von Säbelrasseln und Kriegsgeheul. Nie wieder Krieg!! Das ist seine Kernbotschaft.

KenFM am Set: Willy Wimmer zur Ausstellung „Ab morgen Kameraden“ im Haus der Geschichte in Bonn: https://kenfm.de/kenfm-am-set-willy-wimmer-ab-morgen-kameraden/

Inhaltsübersicht:

00:12:00 NATO: Vom Verteidigungsbündnis zum Angriffspakt

00:16:07 Veränderungen in der deutsch-amerikanischen Partnerschaft seit 1989

00:21:44 US-Wahlkampf: Warum Trump gegenüber Clinton das kleinere Übel wäre

00:25:20 Europa zwischen amerikanisch-russischer Zusammenarbeit

00:34:03 Vertrauenswürdige Vertragspartner: Russlands Fair-Play im Zuge der Wiedervereinigung

00:40:08 Die Rolle Großbritanniens: Der Brexit und die Folgen für das europäische Bündnis

00:43:17 Jugoslawienkrieg: Zerschlagung des Balkans mit dem Ziel einen muslimischen Staat in Europa zu installieren

00:48:55 Flüchtlingsströme: politische Instrumentalisierung und Ursachenbekämpfung. Woraus die AfD Profit zieht

00:55:52 1990: Warum Deutschland Teil der NATO bleiben sollte

01:00:14 Offene Fragen und mangelnde Glaubwürdigkeit: Welche Bedeutung hat der 11. September 2001 für das politische Weltgeschehen?

01:04:33 KSZE und OSZE: Erfolgreiche Verhandlungen schufen Grundlagen für friedliche Konfliktlösungen

01:12:59 Bonn-Berlin: Abbau demokratischer Strukturen – Zunehmender Verlust parlamentarischer Zuständigkeiten seit dem Umzug nach Berlin

01:18:47 Bestrebungen die NVA vollständig aufzulösen, um Konkurrenz auszuschalten

01:28:16 Amerikanischer Zangengriff gegenüber der Russischen Föderation: Regime-Change in Kiew als Vorläufer für den angestrebten Putsch in Moskau

01:32:04 Veränderungen der deutschen Presselandschaft: Verlust von Pluralität im politischen Diskurs lässt abweichende Meinungen in den Leitmedien kaum noch zu

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55 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Willy Wimmer („Die Akte Moskau“)

  1. Lieber Herr Wimmer,
    ich habe soeben Ihr Buch „Die Akte Moskau“ zu Ende gelesen und bin eine Mischung aus berührt, allarmiert, voller Achtung und auch dankbar, was Sie da vorangebracht, geleistet und bewirkt haben, auch bezüglich Ihrer Erlebnisse auf der Pressekonferenz in St. Petersburg; anschließend sah ich noch Ihr Statement bei „Finanzethos“ auf YouTube. Wenn ich Sie höre und sehe, da bin ich doch gerne Rheinländer.
    Bleiben Sie gesund, Sie machen äußert Mut zu mehr und Gegenwind, herzliche Grüße

  2. Lieber Herr Wimmer,

    seit einiger Zeit „konsumiere“ ich die ZEIT am frühen Morgen, um im Bilde des Mainstreams zu sein. Die transatlantische Presse fragt sich beim Thema „CETA-Rettung“, ob Wallonien auch in D möglich wäre und es so zu einem „Rückschritt“ in nationale Kleinstaaterei kommen könne.
    Doch nach Recherche in der hessischen Landesverfassung komme ich zu folgendem Schluss, den es sich vielleicht für Sie und KenFM lohnt nachzugehen und juristisch Einfluss zu nehmen.
    An die ZEIT:
    „…
    Liebe Artikelschreiber (der ZEIT), sie kennen ihre PFLICHTEN als DEMOKRATEN nicht !

    in Art. 146 der hessischen Verfassung steht ausdrücklich:

    (1) Es ist PFLICHT eines JEDEN, für den Bestand der Verfassung mit allen ihm zu Gebote stehenden Kräften einzutreten.

    Nun ist CETA / TTIP nicht nur Handelsabkommen, sondern geht weit darüber hinaus. Staatliche Souveränität wird einschränkt, die demokratische Rechtssetzung umgangen, Investitionsschutz und Investor-Staat-Streitverfahren in Hinterzimmern entschieden, Bestimmungen zu öff. Dienstleistungen, Arbeitnehmerrechte und Konsumentenschutzstandards ausgehebelt.

    Ich bitte Sie, lieber Artikelschreiber (der ZEIT), ihrer PFLICHT zur Aufklärung der Leserschaft nachzukommen und die Leser der ZEIT darüber zu informieren, wie sie ihre PFLICHT zum WIDERSTAND gegen die Aushebelung der Demokratie und Verfassung durch CETA / TTIP folge leisten können. Danke im voraus und demokratische Grüße
    http://lawww.de/hlv/Aktuell/hv_text.htm#146

    Viele demokratische Grüße, alles Gute – und weiter machen.

  3. Herrn Wimmers Meinung schätze ich. Das Interview ist interessant und voller Hintergrund Wissen.
    Generell drängt sich mir schon lange die Frage auf: Was darf Herr Wimmer uns bzw. Hr. Jebsen nicht erzählen auf Grund von eventueller Geheimhaltungsverpflichtung aus seiner früheren Tätigkeit?
    Gilt eventuell ein Zeitraum für diverse Vorgänge? Wenn ja wie lange gelten die? – 25 – 40 oder 50 Jahre? Darf er in diesem Leben überhaupt straffrei je von allem berichten was sein beruflichen Werdegang (Bundesregierung) betrifft?
    Dies würde mich alles sehr interessieren.

  4. Sie lügen und lügen und lügen! Es ist nicht mehr auszuhalten! Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen? Wie kann ENDLICH Widerstand geleistet werden?

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    „Tagtäglich wird die westliche Öffentlichkeit umfassend belogen und für dumm verkauft, um dieses Verbrechen fortführen zu können. Der Schweizer Blog Swisspropaganda hat mit Blick auf die dortigen Medien – darunter auch das ZDF – eine Studie angefertigt, die ausgesprochen detailliert die Berichterstattung über den Angriff auf den syrischen Hilfskonvoi am 20. September analysiert. Die Ergebnisse kann man – wenig überraschend – nahtlos auf deutsche Mainstreammedien übertragen.“

    https://propagandaschau.wordpress.com/2016/10/16/detaillierte-analyse-der-schweizer-medien-entlarvt-die-propagandamethoden-im-syrien-konflikt/

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    Zitat aus der Studie:

    „Auch beim ZDF wurde eine manipulative Video­bearbeitung identifiziert, die mit einer manipulativen Falsch­übersetzung und manipulativen Suggestionen kombiniert wurde:

    […]

    In dieser Sequenz finden sich folgende Manipulationen:

    Im ersten Abschnitt sagt der Sprecher: „Zuvor war der scheidende UN-Generalsekretär mit Syrien und seinen Unterstützern scharf ins Gericht gegangen.“ Dies ist richtig, unterschlägt jedoch, dass der UN-Generalsekretär in seiner Rede explizit mit sämtlichen Kriegsparteien und ihren jeweiligen Unterstützern „scharf ins Gericht“ ging.
    Im zweiten Abschnitt wurden deshalb folgende Worte des Generalsekretärs herausgeschnitten (Schnitt 1): „There is no military solution. Many groups have killed many innocents.“ Auf Deutsch: „Es gibt keine militärische Lösung. Viele Gruppen haben viele Unschuldige umgebracht.“ Durch Weglassen dieser Worte wird der Eindruck erzeugt, der UN-Generalsekretär habe ausschließlich die syrische Regierung beschuldigt. Der Videoschnitt war für die Zuschauer indes nicht zu erkennen, da gleich­zeitig eine Saal-Aufnahme eingespielt wurde.
    Sodann wurde das Verb „foltern“ vom Sprecher ergänzt mit den Worten „zu Tode“, die der UN-Generalsekretär im Original jedoch nicht gesagt hatte. Dadurch wurde die Aussage vom Sprecher zugespitzt.
    Sodann wurde der dritte Satz so umformuliert, dass aus einer allgemeinen Aussage des UN-General­sekretärs eine einseitige Anschuldigung der syrischen Regierung und seiner Unterstützer wurde. Im Original lautete der Satz: „Powerful patrons that keep feeding the war also have blood on their hands.“ Zu Deutsch: „Mächtige Unterstützer, die den Krieg weiter füttern, haben auch Blut an ihren Händen.“ Der Sprecher machte daraus jedoch: „Syriens [!] mächtige Unterstützer, die seine [!] Kriegsmaschine [!] am Laufen halten, haben Blut an ihren Händen.“
    Sodann erfolgt ein weiterer Schnitt (Schnitt 2) und die UN-Vertreter Syriens und Russlands werden eingeblendet. Gleichzeitig sagt der Sprecher: „Ohne Russland und Syrien zu nennen, bezeichnete er den Angriff auf den UN-Hilfskonvoi gestern in Syrien als eine widerwärtige Tat, die nicht ungesühnt bleiben dürfe.“ Dadurch wird sprachlich und visuell suggeriert, aus Sicht des UN-General­sekretärs seien vermutlich „Russland und Syrien“ für den Angriff auf den UN-Hilfskonvoi verantwortlich.“

    https://swisspropaganda.wordpress.com/srf-propaganda-analyse/
    https://swisspropaganda.files.wordpress.com/2016/10/srf-propaganda-analyse-2016-mr.pdf
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  5. Bin heute auf eine TOP-Analyse der vergangenen Wochen rund um Syrien/USA/Russland gestoßen! Sollte man jedem zu lesen geben, der noch immer die tägliche Prise Propaganda in den „Leitmedien“ konsumiert.

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    „Willkommen in der multipolaren Welt

    Haben Sie es mitbekommen? Die Welt ist jetzt eine andere. Sie haben ein Stück bedeutender Zeitgeschichte erlebt. Dabei haben Sie als einfacher Bürger mit einiger Wahrscheinlichkeit nichts davon mitbekommen. Sie gehen wie gewohnt zur Arbeit, fahren wie gewohnt einkaufen, schauen wie gewohnt die Abendnachrichten. Alles ist beim Alten. Dabei leben Sie bereits in einer anderen Welt. Gleich erleben Sie die Geburtsstunde der multipolaren Welt. Eine Geburt ist lang und anstrengend, also decken Sie sich mit Geduld ein.

    Dieser Artikel knüpft nahtlos an „Syrien: Die Masken sind gefallen“ an. Kürzestzusammenfassung: Die USA haben sich als Unterstützer und Väter des Terrorismus derart offenbart, dass Russland dazu übergegangen ist, die USA offen der Terroristenunterstützung zu beschuldigen.

    Wir sind an dem Moment angelangt, wo der Ruf „Der König ist nackt!“ erschallt. Alle haben es vorher schon gesehen, aber niemand wagte es auszusprechen und weil es niemand auszusprechen wagte, mussten alle so tun, als ob alles anders wäre.“
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    http://analitik.de/2016/10/13/willkommen-in-der-multipolaren-welt/

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    WO SIND BEI UNS VERNÜNFTIGE LEUTE, DIE ENDLICH DEN MUND AUFMACHEN?
    Was wir gerade erleben, ist doch der totale Irrsinn!
    Und was können wir kleinen Deppen tun?

    • Das ist der falsche Ansatz. Das Problem ist: es gibt zwei Welten.

      Die eine Welt, in der wir aufwachsen, da bekommen wir als Kinder gesagt, man dürfe den Nachbarn nicht schlagen und man darf nicht „Scheisse“ sagen, das ist alles schlecht und böse. Die meisten bleiben in dieser Welt hängen.

      Die andere Welt ist die Welt der globalen Geopolitik. Hier gelten andere Gesetze. Da werden unbequeme Mitmenschen ohne Gewissensbisse staatlich ermordet, da werden politische Gefangene umgebracht, da werden mit grossem Aufwand Völker aufgehetzt, um ihren König oder Präsidenten zu stürzen. Da geschehen die grausamsten Dinge, organsiert vom Staat. Von einem Staat, der seine Interessen durchsetzen will. Das wird natürlich zunächst im Geheimen durchgeführt. Aber 30 Jahre später kann das eigentlich jeder im Internet nachschauen, dass es tatsächlich so war.

      Nur: diese Dinge, die Staaten da tun, sind im Wertesystem des Normalbürgers so ungeheuerlich, dass er das gar nicht glauben kann. Er glaubt ja immer noch, sein Staat oder andere Staaten sind die edlen guten im weißen Gewand, viel viel edler als das gemeine Volk. Und auch die meisten Bundestagsabgeordnete können sich überhaupt nicht vorstellen, wie brutal und skrupellos Staaten in Wirklichkeit vorgehen.

      Diese Teilung in 2 Welten macht es einfach, das duale System weiterzufahren. Der kleine Bürger kommt in den Knast, wenn er seinen Nachbarn schlägt. Aber Staat hat überhaupt keine Skrupel, Menschen zu vergiften, die nicht ins Konzept passen. Viele Menschen, die mal in dieser anderen Welt waren, werden dann auch so: wenn der Staat das macht, dann mach ich das auch so. Die räumen dann auch ihre Widersacher beiseite.

      Ich für mich denke nicht, dass es da eine Lösung gibt. Aber es ist wichtig, das zu durchschauen: da draußen werden Menschen ermordet, damit wir in Ruhe unsere Wurst kaufen können. Vielleicht muss das sogar so sein?

    • @Guten Abend Herr Martin (Jens Martin Schlatter?),
      sind Sie möglicherweise der Wikipedia-User J-m.s (https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Jensmartinschlatter.jpg), der direkt nach dem Interview von Professor Mausfeld mit Ken Jebsen in Wikipedia zur Person Professor Mausfeld folgendes geschrieben:

      „Vertreter einer Verschwörungstheorie“
      https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rainer_Mausfeld&diff=156753409&oldid=156250482

      und die Links zu dem Beitrag „warum schweigen die Lämmer“ und dem Interview mit Ken Jebsen gelöscht und damit keiner seine Änderung rückgängig machen kann folgenden Hinweis eingefügt hat: „Ich werde hier eine Teilsperrung des Artikels wegen Editwar beantragen.“ (23:41, 13. Aug. 2016 )?

      Wenn ja, können Sie mir bitte Ihre Beweggründe nennen:
      – Weshalb Sie Professor Mausfeld für einen Vertreter einer Verschwörungstheorie halten?
      – Weshalb Sie die Links zu dem Kenfm-Interview und dem Beitrag „warum schweigen die Lämmer“ in der Wikipedia gelöscht haben?
      – Weshalb Sie sich auf diesem Portal aufhalten und die Interviews, deren Veröffentlichung Sie zu verhindern versuchen, kommentieren?

    • @zaungast
      Interessant und vielen Dank für Deinen Hinweis zu @ Martin.
      Vielleicht ein Verschwörungspraktiker?

      Müsste man bei wikipedia nachsehen und ggf. ändern.

  6. Ganz zum Schluß: das mit Herrn Seehofer sollte einmal genauer erklärt werden!
    Zumindest die Pressekonferenz nach seiner Russlandreise ist sehenswert:
    https://www.youtube.com/watch?v=xiQcZo3mAIQ

  7. Ich frage mich, ob die deutschen Politiker wirklich so naiv wie Kindergartenkinder sind und nicht merken, dass die USA vieles nur machen, um ihre US-Interessen zu vertreten und durchzusetzen? Glauben deutsche Politiker wirklich, dass die USA ein echter Freund ist?
    Ich habe früher meinen kleinen Bruder oft dazu gekriegt, etwas für mich zu tun. Aber irgendwann, als er dann 4 oder 5 war, hat er angefangen zu kapieren, dass ich ihn ausnutze (nagut, ein paar Erwachsene haben ihm dabei auf die Sprünge geholfen).

    Ich habe es ehrlich gesagt auch nie verstanden, dass Gorbatschov damals so naiv war und es hat laufen lassen. Ich denke er hätte ohne weiteres ein blockfreies vereinigtes Deutschland fordern und durchsetzen können. Das wäre keine unverschämte Forderung gewesen.

    Ich habe immer das Gefühl die Amerikaner haben langfristige geopolitische Strategien und Pläne und wir hier leben so in den Tag hinein und streiten höchstens mal über Kinderarmut.

    • Die Sowjetunion war damals schlichtweg pleite. Auf den Dreh einfach Geld aus dem Nichts zu schöpfen kamen die wohl nicht, weil zu absurd. Man konnte nur hoffen, mit Freigabe der DDR zumindest über die BRD wieder zu mehr Entspannung und einer Atempause zu kommen. Die Begehrlichkeit im Westen waren riesengroß, das wusste man. Kohl hätte wohl auch seine Großmutter hergegeben, nur um als Einheitskanzler in die Geschichte eingehen zu können. Die eigentliche Vorarbeit fand dagegen in Polen statt. Kohl hatte zumindest den Riecher für den richtigen Moment um seinen Wamst samt 99 Ehrendoktortitel eiligst Richtung Osten zu bewegen und das Geschäft dingfest zu machen. Nur das, und zu jedem Preis. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob die strategische Idee dazu wirklich von Gorbi stammt, oder eher aus der Wall Street. Immerhin war er helle genug mitzuspielen und leider naiv genug, sich das Innehalten der NATO nicht schriftlich verbürgen zu lassen.

  8. Ich staune immer wieder über Sinfonieorchester, wo doch so viele Einzelne ihr eigenes Können so geordnet und diszipliniert einbringen und durch solch einer Zugewinngemeinschaft dann Großes entsteht. Viel Größeres als es der Einzelne für sich jemals vermag. So aber auch in vielen, vielen Zugewinngemeinschaften anderer Art wie z.B. großen Bauprojekten oder dem Schiffsbau. Kann es denn einen besseren Beweis dafür geben, das Mensch durchaus miteinander können? Das Menschen großartiges, ja fast unmögliches zu leisten in der Lage sind? Wieso sollte es keine Regierung geben, die Vergleichbares schafft. Zum Wohle aller. Warum führen Nationen Kriege um knappe bzw. begehrte Ressourcen, wo doch unserer Sonnensystem mit seinen unerschöpflichen Quellen und Wundern darauf wartet, von uns erschlossen zu werden? Wir könnten das nicht? Ha, und was wir alles könnten! Was lässt die Führer der Nationen höher erscheinen als jene minderbemittelte Bürger, die sich am Wühltisch von Woolworth zanken? Zumal Bürger für gewöhnlich dabei nicht zu radioaktiver Munition, Bomben oder Giftgas greifen um erstmal alle anderen Käufer aus den Laden zu entfernen.
    Es lässt sich leicht nachvollziehen, das Herr Wimmer mit guter Erinnerung von seiner Zeit in Bonn erzählt. Hatte man als Team und mit den richtigen Partnern doch schon so einige vernünftige Dinge auf die Beine gestellt. Ok, Bonn ist und bleibt Geschichte was aber nicht heißen muss, das man in Berlin keine fundierte und kompetente Regierung hinbekommen könnte. Und dafür sollten wir alle eintreten. Dafür, das unsere Regierung wieder kompetent besetzt wird. Mit Leuten die vom Fach sind und willens und fähig gemeinsam mit anderen zusammen einen guten Job zu machen. Denn gehen tut das alles. Die Zukunft fordert das von uns!

  9. Da Herr Wimmer Politik auch von innen kennt, wäre es m.E. sehr hilfreich, „aus erster Hand“ von ihm zu erfahren, wie er Themen, die derzeit durch die politische Landschaft geistern und die Gemüter erhitzen, hinsichtlich ihrer Ernsthaftigkeit einschätzt. Bei welchen politischen Themen (auch die Gesellschaftspolitischen) handelt es sich um falsche Fährten, was dient nur der Ablenkung, wo lohnt es sich genauer hinzusehen, wo sollte man genauer hinsehen. Ein Interview, in dem die medial augenscheinlichsten Themen Schritt für Schritt abgearbeitet werden. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    • Obwohl ich Herrn Wimmer in vielen Punkten zustimme, erstaunt mich doch, dass seine Einschätzung über Burka tragende Musliminen mit der nebulösen Furcht vor potentiellen Attentäterinnen begründet wird. Entweder bedient er hier auch nur die gängigen Klischees aus populistischen Gründen ( wir überlassen das Feld nicht der AfD ) oder er ist auch nur ein alternder Mann der sich vor fremden Kulturen fürchtet, wenn er sie nicht gerade im Urlaub erlebt.
      Schade das sich auch Herr Wimmer ständig von Burka tragenden Muslimen in der U-Bahn bedroht fühlt, und schade das K J hier nicht nachhakt, da diese Aussagen, im Haus der Geschichte doch etwas distanzierter betrachtet werden sollten.

    • Lieber Horst Beilhartz, du hast etwas hineininterpretiert, was Wimmer nicht sagt.
      Er spricht nicht von Musliminnen und nicht von Frauen. Denn bei einer Burka spielt das Geschlecht und die Religion überhaupt keine Rolle. Eine Burka ist ein bewegter Stoff und man weiss nicht, was drunter ist. Könnte genauso ein katholischer Mann mit einem Dolch sein. Das ist der Punkt.
      (Und wenn ich einen Überfall oder Attentat machen würde, dann würde ich mir vorher auch eine Burka anziehen. Dann darf mich die männliche Polizei nicht mal anfassen. ps: ich bin ein evanglischer mann).
      Verstehst du jetzt? Die Burka ist ein Versteck.

    • Eine Burka verhindert die Feststellung der Identität und darf deshalb bei Versammlungen und Veranstaltungen (unter freiem Himmel) nicht getragen werden. Es sei denn es wäre ein Gottesdienst oder eine Wallfahrt richtung Mekka.
      https://dejure.org/gesetze/VersG/17a.html

    • Mag sein, dass ich da etwas hineininterpretiere, was Herr Wimmer nicht gesagt hat. Von Dolch stechenden in Burkas gewandeten Terroristen hab ich aber bis jetzt auch nichts gehört..

      Dagegen springt mich ein Bild in der SZ mit einem weinenden Hells Angels Presidenten an. Der Arme zeigt soviel Trauer um einen verstorbenen Mitstreiter. Wie gesagt Religion oder deren Symbole kann man sich auch zurecht biegen. Einen Höllenengel, der sich auch religiös ableitet , wird im stillen bewundert, geile Tattoos geile Maschine. Hauptsache kein Sack über dem Kopf. Passt besser zu unserem christlichen Weltbild.. Da bin ich aber beruhigt.

  10. Ich mag Herr Wimmer und sein Tun.
    Aber als Mitgestalter des 2 + 4 Vertrags weiss er ganz genau, warum die Briten mit Ihren Soldaten hier noch rumhängen! Klar unterlag / unterliegt er auch den Zwängen der Besatzer… aber da „heuchelt“ er doch ein bisschen. Jeder der sich mit den 2+4 Vertrag auseinandergesetzt hat, erkennt den Ausverkauf des Deutschen Volks….. Die ähnliche Situation in Bezug auf das Kaiserreich, von dem er ja auch immer gerne spricht…. Wie gesagt alles was hier und heute abgeht, hat er indirekt mit zu verantworten. Naj ja, in Anbetracht gewisser Sachzwänge – besser spät als nie!

    • fände es auch glaubwürdiger, wenn Wimmer 1989 ein tageschau interview gegeben hätte mit dem Tenor:

      „Britische Rheinarmee raus aus Deutschland!

      Bundeswehr besetzt Ramstein, Grafenwöhr und Spangdahlem!“

      Klar, denn 1989 hatte er seinen Rentenanspruch noch nicht voll… 😉

    • Lieber Wu Ming
      ehrlich gesagt fände ich es toll, wenn du etwas mehr über die 2+4 Verträge und dem Ausverkauf erzählen könntest. Nicht jeder versteht so wie du es geschrieben hast deinen Kommentar. Es kann doch sein, dass 1989 die Prioritäten anders gewesen sind und deshalb die Umstände zu diesem sogenannten Ausverkauf geführt haben. Was wären denn die Alternativen gewesen ? Hätte Kohl mehr auf den Putz hauen sollen und so die Wiedervereinigung eventuell sogar aufs Spiel setzen sollen ? Wir haben ja von Wimmer erfahren, dass die Wiedervereinigung schon 1988 von den USA und den UDSSR 1988 geplant wurde. Mit diesem Hintergrund, der erst später bekannt wurde, hätte man ja eventuell bessere Bedingungen rausholen können. Aber wer wußte davon ? Außerdem denke ich, dass die Stimmung damals so euphorisch gewesen ist, dass man sich die heutige Situation so nicht vorstellen konnte. Deutschland als Vasall der USA. Aber es ist ja nie zu spät. Deutschland kann auch heute noch einen anderen Kurs einschlagen, wenn die Angst vor dem wirtschaftlichen Verfall nicht so groß wäre. Aber immer noch besser, als vollständig zerstört zu werden, wenn wir weiterhin diesen Kurs beibehalten. Deshalb wäre es wirklich super, wenn du etwas genauer beschreiben könntest, wie die 2+4 Verträge zustande gekommen sind.
      @freidenke: ich glaube schon, dass Herr Wimmer schon 1989 soviel Rentenanspruch hatte, wovon wir Otto Normal Nichtberufspolitiker nur träumen können.
      pooler1970

    • Wenn es um den 2+4 Vertrag geht, geht es auch um Souveränität von Deutschland (Friedensvertrag mit den Aliierten) und die Schaffung einer richtigen Verfassung, wird es immer ganz eigenartig komisch.
      Einige tun das alles als Spinnerei ab, den anderen ist das nicht wichtig, finden es rückwärts gewand oder nicht zielführend.
      Wenn Politiker auf Nachfrage sich genötigt fühlen, doch darauf zu antworten,
      wird um den heißen Brei geredet. Bei konkreterer Nachfrage wird auf das vorher gesagte der Antwort verwiesen.
      Eine Antworten sind dann: „D. kann doch etwas selbstbewuster auftreten“ und „wir machen ja nicht mal das, was möglich wäre!“
      Das ist ein angstbesetztes Tabu-Thema.
      Ich hab auch den Eindruck, das die Leute alles beim alten belassen wollen. Es darf nur nicht schlimmer werden.
      Wir leben ja ganz gut im besetzten Land. Wenn die NATO es ein bisschen angenehmer für uns gestallten würden, z.B. die Amis ihre Kriege alleine führen würden, wäre alles o.K.

    • @ pooler1970

      War ja nicht böse gemeint. Dies scheint auch ersteinmal ein undurchsichtiges Thema. Aber das fängt ja schon bei der Formulierung an eine abschließende REGELUNG IN BEZUG AUF DEUTSCHLAND. WEDER MIT Deutschland noch FÜR Deutschland…

      Es gibt Zusatzvereinbarungen / Protokolle zum Vertrag, in dem die BRD explizit auf einen Friedensvertrag verzichtet….

      Die Deutsche Einheit ist vom Bundesverfassungsgericht schon 1991 als null und nichtig erklärt und verabschiedet worden. Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24 April 1991- BvR 1341/90- wird die Entscheidungsformel veröffentlicht: Das Gesetz vom 23. Sept. 1990 zu dem Vertrag vom 31. August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands- Einigungsvertragsgesetz-….unvereinbar und nichtig.

      Zwar wurde offiziell der 2. Weltkrieg beendet und Deutschland durch die 4 Mächte freigegeben. Aber es gelten immer noch die Besatzungsstatuten der 3 Mächte aus dem 1. Weltkrieg (Potsdammerabkommen), für den es auch immer noch nicht wirklich einen Friedensvertrag gibt…. Da hängt so ein verworrener historischer Rattenschwanz dran…. Wer recherchiert wird schnell fündig und stauen, was da sonst noch so auf einen wartet…

      Und der Herr Wimmer weiss genau, was da alles gelaufen ist. Aber ich sprach ja auch von Sachzwängen & Co….

    • Herrn Wimmer mit seinen „abgesicherten Rentenbezügen “ zu untergraben ist echt „primitiv“.
      Der 3. Weltkrieg steht definitiv vor der Tür und da gibt es Nichts zu relativieren.
      Wer da über Rente schwadroniert hat „den Schuß nicht gehört“ und sollte definitiv mal über sein Gefühlsleben nachdenken…
      Dieser Krieg wird das Grauen pur!

      Nur zur Erinnerung:

      https://www.youtube.com/watch?v=kZEWUywVZ8c

    • Es ist durchaus legitim zu fragen, ob Herr Wimmer auch so volksnah argumentiert hat, als er noch fette Bezüge in Bonn kassierte. Das wäre für einen CDU’ler nämlich eher ungewöhnlich! Das soll keine „Untergrabung“ sein!

      Freiheit für Ramstein!

    • Herr Wimmer könnte durchaus seine „fetten Bezüge“ verjuxen ohne sich irgendwelchen Anfeindungen aussetzen zu müssen.
      So wie das eben die meisten seiner Zeitgenossen tun.

      Es kann sich jeder selbst die Frage stellen, wo war man vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren. Falls man überhaupt schon war.

      Auch der vehemente Kritiker des US-Establishments Paul Craig Roberts, war einmal Mitspieler im Team Reagan.

    • … nur das – neben den Anfeindungen – auch das Verjuxen eher zuende gewesen wäre.

      Obwohl das Arbeitslosengeld unter Kohl damals viel höher war als heute.
      So hat Wimmer das beste aus beiden Welten: Erst fett Kohle in Bonn ziehen, und dann fette Klick-Zahlen als „bleeding heart“, bevor das Rentnerdasein langweilig wird.

  11. Aus gegebenem Anlaß auch sehr sehenswert:

    http://www.cashkurs.com/kategorie/cashkurs-tv/beitrag/tagesausblick-konflikt-zwischen-westen-und-russland-massive-verschaerfung-der-situation-auf-allen/

  12. Ja, nicht nur Ken Jebsen, auch ich habe eine ganze Menge gelernt. Ich war in der Vergangenheit beruflich sehr egagiert und stelle jetzt erst fest, dass die Politik, und die Weltpolitik besonders, an mir ziemlich vorübergegangen ist. Ich hatte keine Zeit und keinen Blick dafür. Jetzt erst bin ich dabei die Geschichte der jüngeren Zeit aufzunehmen und einzuordnen. Ich lerne eine Menge und versuche zu verstehen. Den Bogen der letzten hundert Jahre bis in unsere Gegenwart zu ziehen und den Schleier zu lüften, dabei helfen mir die Internetmedien und seit neuerer Zeit besonders auch KenFM in hervorragender Weise.

    • Das ist glaube ich ein generelles Problem, viele schlaue Köpfe haben auf Arbeit so viel um die Ohren, das sie dann meist keine Zeit mehr haben, die Geschichte nachzugoogln. Ein US General verkündigt laut, man muss jetzt schnell Russland und China atomar angreifen und unsere Medien sind damit beschäftigt, möglichst viel schlechtes über Putin heran zu schaffen, statt über so etwas zu berichten. Hintergründe werden gerade so von der Anstalt präsentiert, wer die verpasst, bleibt im Dunkeln. Der größte Trumpf der Kriegstreiber bleibt die Unwissenheit des kleinen Mannes. Bitte bleib weiter neugierig Josef Kandel. Jeder aufgeklärte Mensch ist ein Gewinn für eine gerechte, friedliche Welt.

  13. Wieder ein sehr gutes Interview. Wenn wir Willy Wimmer nicht hätten, wäre alles noch schlimmer.

    In Sachen Migrantenstrom/Islam scheint mir die Herstellung der Übereinstimmung etwas mühsam zu sein, aber man sollte vernünftigerweise nicht davon ausgehen, daß in allen Punkten Meinungsgleichheit herrscht – wäre ja verdächtig. Man kann sogar in einigen wichtigen Punkten unterschiedlicher Meinung sein und trotzdem am gleichen Strang ziehen. Schließlich haben wir es mit einem allmächtigen gemeinsamen Gegner und seiner erdrückenden Propaganda zu tun.

    In diesem Zusammenhang möchte ich eine Empfehlung aussprechen:

    Bei KenFM, am besten bei „Positionen“, sollten wieder einmal Personen erscheinen, die früher interviewt wurden, aber seit längerer Zeit nicht mehr. Ich denke dabei an Christoph Hörstel, Udo Ulfkotte, Jürgen Elsässer, Gerhard Wisnewski. Letzterer war bei der ersten „Positionen“-Sendung noch dabei, aber seitdem herrscht Funkstille, wenn ich mich nicht täusche.

    Es sollte möglich sein, mit diesen unabhängigen Journalisten ein (Streit-)Gespräch zu führen. Sie gehören alle zu den Gegnern des herrschenden Systems, eigentlich gehören sie und Ken Jebsen zusammen, trotz unterschiedlicher Meinungen in einigen Punkten. Wenn nicht einmal diese Dialoge zustande kommen, steht es um unsere Sache noch schlechter als befürchtet.

    Wer solche Gespräche ablehnt, von welcher Seite und mit welcher Begründung die Ablehnung auch kommen mag, will in Wirklichkeit keine machtvolle Gegenbewegung, sondern nur seine eigenen Interessen verfolgen.

    • Ken sollte sogar noch einen Schritt weiter gehen und versuchen direkte Gegner in seine Sendung zu bekommen. Ich weiss zwar schon, wie es ausgehen würde, weil ich Ken ja schon mit Fidel Castro in einem Kommentar zu MMM verglichen habe. Aber es wäre bestimmt Medienwirksam und könnte zu einem Zuwachs in der Community führen, falls dies von der REDAKTION AUCH GEWÜNSCHT SEIN SOLLTE. Hier bei Kenfm herrscht momentan eine sehr gute Atmosphäre mit sehr vielen klugen und schönen Beiträgen. Die Wölfe sind noch aussen vor. Die trauen sich irgendwie nicht hierher. Im Facebook Ableger geht es zum Teil sehr viel heftiger zu. Es ist aber nur noch eine Frage der Zeit, bis schwierigere Gegner hier auftauchen werden. Was denkt ihr, wie sich Kenfm in Zukunft verhalten soll, wenn seine Reichweite weiter so steigt ? Müssen wir dann mit Repressionen und Diffamierungen rechnen, die einem dann die Kraft rauben können ? Mit der Plattform “ die Macher“ hat uns ja kenfm etwas gegeben, womit wir was anfangen können, aber bedeutet dies auch, dass kenfm ewig der Unnahbare bleiben wird ? Mich würde eure Meinung dazu wirklich sehr interessieren. Und auch die von kenfm, aber ich denke nicht, dass wir da ein Statement hören werden.

    • Ken sollte sogar noch einen Schritt weiter gehen und versuchen direkte Gegner in seine Sendung zu bekommen.

      Das wäre gut, aber Gegner werden sich wohl nicht vor die Kamera trauen. Ob sich das irgendwann ändern könnte, ist schwer zu sagen. Ich bin mir nicht sicher, ob Ken das überhaupt möchte. Ich habe auch Zweifel, daß er meiner obigen Empfehlung, z.B. mal wieder Jürgen Elsässer einzuladen, etwas Gutes abgewinnen kann. Wenn es so sein sollte, wie ich vermute, wäre es in meinen Augen ein Schwachpunkt, ein Fehler in der Grundeinstellung, der das ganze Projekt gefährdet.

      Müssen wir dann mit Repressionen und Diffamierungen rechnen, die einem dann die Kraft rauben können?

      Meiner Meinung nach werden die Machthaber alles daran setzen, KenFM und ähnliche Seiten plattzumachen, sobald sie als ernste Gefahr für ihre Herrschaft angesehen werden. Man wird irgendeinen gesetzlichen Vorwand schaffen, vielleicht gegen „Haßreden“ oder „Terrorismus“, um die Seiten vom Internet zu löschen. Machen wir uns nichts vor, wir haben es mit einer Herrschaftsmafia zu tun (deutsche und US-amerikanische im Hintergrund), die notfalls eigene Gesetze bricht und auch vor getarnten oder offenen Gewalttaten nicht zurückschrecken wird.

    • @ pooler1970
      Nein! Nein! Nein! KEIN Streitgespräch! Das führt nie zu mehr Erkenntnis. Die Aufmerksamkeit wird auf den Kampf gelegt, weg vom Inhalt. Das wird so doof wie die Talkshows. Außerdem: Glaubst du wirklich, irgend jemand hätte die geringste Chance gegen Ken Jebsen? Seine Gegener haben ihn nicht umsonst „rhetorisches Maschinengewehr“ genannt, ein für den Friedensaktivisten zwar unpassender, aber nachvollziehbarer Vergleich.

    • Nein! Nein! Nein! KEIN Streitgespräch!

      Die Alternative ist, nach Sektenart im eigenen Saft zu schmoren. Auf die Dauer wird es langweilig, wenn die Teilnehmer sich ständig mehr oder weniger gegenseitig bestätigen; das erinnert ans DDR-Fernsehen. Eine Zeitlang kann man damit anwachsen, aber irgendwann geht es nicht mehr weiter.

      Mein Vorschlag war, Udo Ulfkotte, Jürgen Elsasser usw. einzuladen. Wenn das nicht einmal möglich ist, dann gute Nacht! Gerade an der Frage Migranteninvasion/Islam scheiden sich die Geister, die eigentlich am selben Strang ziehen müßten.

    • pooler 1979: Ich verstehe Ihre Frage nicht: „Mit der Plattform “ die Macher“ hat uns ja kenfm etwas gegeben, womit wir was anfangen können, aber bedeutet dies auch, dass kenfm ewig der Unnahbare bleiben wird ?“

      „Die Wölfe sind noch aussen vor. Die trauen sich irgendwie nicht hierher.“
      Ich denke, die sind schon hier, aber noch im Schafspelz – sie agieren subtiler. Die Methoden sind vielfältig.

    • Lieber KenFmFan,
      vielleicht etwas unglücklich formuliert. Ich meinte, dass das Forum „die Macher“ uns ja bereitgestellt wurde, damit wir dort Projekte für Aktionen organisieren können, uns überlegen können, wie wir unseren Wandel vorantreiben können und vorallem Menschen miteinander vernetzen können, die die gleichen Ziele haben. Wenn diese Plattform einigermaßen erfolgreich werden sollte, was ich schwer hoffe, wird die Aufmerksamkeit auf Kenfm zwangsläufig steigen. In positiver wie auch in negativer Hinsicht. Und bis jetzt habe ich den Eindruck (aber vielleicht liege ich ja falsch, dann bitte korrigieren), dass Ken Jebsen ziemlich in Ruhe gelassen wird von Bashern, den Medien und den in der politischen Verantwortung stehenden Menschen. Unnahbar war vielleicht das falsche Wort. Eher so was Angriffsziel, weil er ja als Aktivist und laute Stimme ziemlich exponiert dasteht. Was wäre zum Beispiel, wenn eine Gruppe in Macher Forum etwas aufbaut, was der Gesellschaft einen Schaden zufügt. Dann würden sie sich als Erstes Ken jebsen vornehmen, dem Initiator. Sie werden alles so darstellen, dass sie ihm irgendetwas unterstellen können. Quasie ein false flag Angriff. Das meinte ich mit diesem Satz. Sorry, dass es so nicht angekommen ist.
      pooler1970

    • Berichtigung und Nachtrag:

      Ich habe mich geirrt, Gerhard Wisnewski war nicht bei der ersten „Positionen“-Sendung dabei, sondern bei der vierten vom 21. Februar 2016. Das wäre nicht unbedingt erwähnenswert. Ich wurde noch einmal auf Gerhard Wisnewski gestoßen, weil oben unter „Das könnte Dich auch interessieren!“ das Interview mit ihm vom 21. Dezember 2015 aus dem Archiv geholt wurde. Das wäre auch keine große Nachricht.

      Aber ich hatte geschrieben, daß nach meiner Vermutung seitdem Funkstille zwischen Ken Jebsen und ihm herrscht. Gerhard Wisnewski hat sich nämlich in mindestens zwei Punkten ausdrücklich von Kens Ansichten distanziert. Und zwar in der Sache „Nicht zur Wahl gehen!“, was vielleicht minderwichtig ist (klang jedoch pro-AfD), aber auch in der Sache „Migrantenflut“. Er sagte sinngemäß, daß er sich – bei aller Übereinstimmung hinsichtlich der Ursachen und Beurteilung der Migranten als Opfer – den Schuh der Mitverantwortung für die Migrantenflut nicht anziehen wolle und daß sie auch keine Bereicherung sei, sondern eine gegen uns eingesetzte Waffe, gegen die wir uns wehren müßten. Ich bin auch dieser Meinung, aber das tut jetzt nichts zur Sache.

      Die Frage ist, ob Gerhard Wisnewski entgegen meiner Vermutung bei KenFM doch noch willkommen ist. Wenn ja, ist es gut, falls nicht …. über die Konsequenzen kann jeder selber nachdenken.

  14. Eben kam die Nachricht, dass Bob Dylan den Literaturnobelpreis bekommen hat. Schon allein für sein „Masters of War“ hatte er ihn verdient. Warum tönt das eigentlich auf den Friedensdemos nicht aus den Lautsprecherwagen?

    https://www.youtube.com/watch?v=exm7FN-t3PY

  15. Ein tolles Interview, wieder was dazu gelernt, wenn es darum geht, geschichtliche Zusammenhänge zu verstehen und einzuordnen. Das müsste eigentlich die Hauptaufgabe von ARD und ZDF sein, statt dessen muss ich sie bezahlen damit sie mir “ Putin, der Barbar, Teil 27″ produzieren. Anhand vieler Meinungen die man im Internet zu lesen bekommt muss ich feststellen, wie wenig viele über die Abläufe in der Weltpolitik wissen. Denen reicht schon zu wissen, das der Westen mit der USA an der Spitze die Guten sind und demzufolge alle, die nicht mit ihnen mitziehen böse. Wenn ich dann frage, warum es denn ein Verbrechen ist, wenn Putin Separatisten unterstützt, wo die NATO doch die Separatisten in Jugoslawien unterstützt hat und zwar viel aggressiver, dann fangen sie erstmal an „Jugoslawienkrieg“ in Google einzugeben. Eine große Frage bewegt mich als ehemaliger DDR-Bürger: man hört ja so viel von Wertegemeinschaft und christlichen Werten usw, der Ober-Gauckler hat ja bei seiner USA-Reise nochmal betont „uns verbinden Werte“….warum taucht in der Auflistung der Werte im Westen so wenig das Wort „Frieden“ auf? Ohne Frieden braucht man erst gar nicht anzufangen über andere Werte zu sprechen! Ein wichtiges Fundament für Frieden ist die Souveränität eines Landes, unabhängig davon, ob dort eine gute Politik gemacht wird oder nicht. Gibt es das Wort „Souveränität“ überhaupt im englischen?

  16. Wimmer for Präsident !!!!!!
    Wie wäre es, wenn wir eine Aktion starten würden, Willy Wimmer zu einer Präsidentschaftskandidatur zu bewegen. Ich glaube, dass er trotz oder gerade wegen seines Alters der geeigneteste Mensch dafür wäre mit seinem Hintergrund. Das könnte man dann auch zur Gelegenheit nutzen, dass Grundgesetz dahingehend zu ändern, dass der Präsident vom Volk und nicht von der Bundesversammlung gewählt werden sollte. Zusätzlich könnte man den Präsidenten als Ergebnis direkter Demokratie mit einigen Rechten und Pflichten zusätzlich ausstatten, die dem Willen des Volkes, Krieg und Waffenproduktion als Lösung von Konflikten zu sehen, entgegenspricht. Ich bin überzeugt, dass Deutschland in seinem Namen wieder an Glaubwürdigkeit dazugewinnen würde. Stellt euch doch nur mal vor, wie Wimmer mit Clinton und Putin an einem Tisch sitzt und wer nicht blinzelt verliert. Köstlicher Gedanke.
    Wenn jetzt das Argument kommt, dass es unmöglich sei, die Verfassung zu ändern aug Grund der heutigen politischen Verhätnisse, hier der Text zu diesem Thema.
    „Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) als Bundesverfassung kann nur durch ein den Text des Grundgesetzes ausdrücklich änderndes Bundesgesetz mit den Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder des Deutschen Bundestages (421 von zurzeit 630 Mitgliedern)[1] und mit zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates (derzeit 46 von 69 Stimmen)[2] geändert werden. Alle Änderungen, die den bundesstaatlichen Aufbau in Länder oder die grundsätzliche Mitwirkung der Bundesländer bei der Gesetzgebung ändern sollen, sind verboten. Unzulässig sind auch die Änderungen der Grundsätze der Art. 1 (Menschenwürde) und Art. 20 (Staatsaufbau) (Art. 79 Abs. 3 GG – sog. Ewigkeitsgarantie).“
    Wir brachen also lediglich 421 Personen, die dafür sind. Können sich 421 Personen gegen die Stimme des Volkes erwehren? Natürlich können die das, aber die Konsequenzen daraus wird sie nicht glücklich machen.

    • innerhalb des Systems sind durchgreifende Verbesserungen unmöglich, deshalb wird ja auch alles immer schlechter für die 99%

      Sollte ein ernsthafter Kandidat auf 51% Wahlchance sein, dann wird die Standard-Operation gefahren wie bei Olof Palme, JFK, Rudi Dutschke, Lumumba und anderen. Das sollte eigentlich bekannt sein.

    • Hi Freidenke
      Auch wenn du denkst es wäre unmöglich gute Leute nach oben zu bringen, der Versuch, es trotzdem zu versuchen, ist wichtig. Wieso? Weil so eventuell andere kleinere Erfolge zu Stande kommen können. Der Geist von JFK existiert immer noch. Auch von Gandhi usw. Tun wir nichts, verfallen wir genau in die Lethargie, die sie von uns wollen. Und ich sage dir eins. 125000 haben am Protest in Form einer Klage gegen Ceta teilgenommen. Selbst wenn die Klage verloren gehen sollte, wird man die Menschen sensibilisiert haben. Sie werden andere Formen des Protestes finden. Deshalb muss eine aussichtslose Sache nicht immer schlecht sein, bekämpft zu werden.

    • Oh Mann!

      KenFM betreibt wirklich gute Aufklärung aber bitte trotzdem das Gehirn einschalten!

      Eine Gesetztesänderung, dass der Präsident vom Volk gewählt wird, und dann mit Sondervollmachten ausstatten, damit er dem Willen des Volkes dient????
      Wollen wir den noch einen neuen Titel gegen? Kaiser? Diktator? Oder vielleicht Führer?

      Dass in Zeiten von AFD etc. Willy Wimmer diese Wahl gewinnen würde, sehe ich irgendwie nicht….

    • @ Boschdi
      Erstens: Das was du behauptest habe ich nicht geschrieben, sondern: „Zusätzlich könnte man den Präsidenten als Ergebnis direkter Demokratie mit einigen Rechten und Pflichten zusätzlich ausstatten, die dem Willen des Volkes, Krieg und Waffenproduktion als Lösung von Konflikten zu sehen, entgegenspricht.“ Das ist ein sehr konkreter Satz im gegensatz zu deiner Formulierung: “ Eine Gesetztesänderung, dass der Präsident vom Volk gewählt wird, und dann mit Sondervollmachten ausstatten, damit er dem Willen des Volkes dient.“ Also erstmal verstehen lernen, was andere schreiben. Ich habe ja außerdem im Kommentar zu Freidenke noch weiter erläutert, dass alleine der Versuch, so etwas zu verwirklichen schon positive Aspekte mit sich bringen kann.
      Außerdem tut es mir leid, wenn einige hier nicht erkannt haben, dass mein Kommentar zum Interview eigentlich ein verstecktes Kompliment an Herrn Wimmer sein sollte. Es wird nie passieren, dass er Präsident der deutschen Personalgesellschaft Bundesrepublik Deutschland wird. Aber ich finde es immer wieder Interessant zu sehen, wie auch hier Leser allzu schnell die Flinte ins Korn werfen, wenn man mal etwas unwahrscheinlichere Sachen schreibt. Nimmt nicht immer alles gleich so ernst und werdet nicht herablassend in euren Kommentaren. Habt auch ein bißchen Spass am schreiben. Kopf mal ausschalten und lachen. Aber bitte nicht die ganze Zeit. Böhmermann ist ein leuchtendes Beispiel dafür.
      Nichts für Ungut.
      pooler1970

    • Nicht falsch verstehen! Willy Wimmer als Bundespräsident hätte meine volle Unterstützung!

      Ich hätte nur Angst vor der von Dir geforderten Grundgesetzänderung. Wie man Sondervollmachten nennt, ist fast egal. Überall wo Macht ist, wird Macht ausgenutzt! An den guten Diktator glaube ich nicht, der nach dem Willen des Volkes handelt. Maximal sehr kurzfristig würde das klappen.

      Zu deinem angestrebten Prozess, einfach mal etwas zu starten, auch zu wissen, dass das angestrebte Ziel am Ende nicht rauskommt, aber vielleicht etwas anderes:
      Alles richtig, aber einen Denkprozess jetzt starten zu wollen, dass viele eine „Verfassungsänderung“ wollen, halte ich in der heutigen Zeit für extrem gefährlich. Unsere „Scheindemokratie“ wird nur noch durch das bisschen Grundgesetz aufrecht erhalten. Da jetzt ein Umdenken fordern mit offenem Ergebnis kann total nach hinten losgehen. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass wir hier einige wenige sind und die Massen immer noch vom riesigen Medienkomplex beeinflusst werden und über Google, Facebook, Whatsapp auch noch jederzeit kontrolliert werden kann, ob die Massensteuerung auch funktioniert

  17. Ein hervorragendes Interview. Herr Wimmer ist im Gegensatz zu anderen politischen Zeitgenossen kein Freund inhaltsloser Phrasendrescherei.

    Er zeigt wie stetig daß er, ausgestattet mit einem tiefen Hintergrundwissen, um eine einvernehmliche Rechtsordnung und um einen gegenseitigen respektvollen Umgang miteinander bemüht ist.

    In der marktkonformen Demokratie, in der der Ausnahmezustand die Normalität und der Rechtsbruch das Recht ist, sind Menschen wie Herr Wimmer nicht in entscheidungstragender Funktion erwünscht.

  18. Danke, das Haus der Geschichte ist sehr sehenswert. Bevor ich das Interview weiterhöre, eine brennende Frage.

    Mich interessiert, ob folgende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts noch gültig ist. Herr Wimmer, falls Sie dazu etwas sagen dürfen, wäre ich an Ihrer Stellungnahme interessiert (hervorgehobene Großschreibung von mir):

    „Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24.April 1991 -1 BvR 1341/90 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:

    Das Gesetz vom 23. September 1990 zu dem Vertrag vom 31. August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands – EINIGUNGSVERTRAGSGESETZ – und der Vereinbarung vom 18.September 1990 (Bundesgesetzbl.II Seite 885) ist insoweit mit Artikel 12 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 4 des Grundgesetzes unvereinbar und NICHTIG, als durch Anlage I Kapitel XIX Sachgebiet A Abschnitt III Nr.1 Absatz 2 Satz 2 und 5 sowie Absatz 3 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertrag – vom 31. August 1990 (Bundesgesetzbl. II Seite 889 [1140]) die Kündigungsvorschriften des Mutterschutzrechts durchbrochen werden.

    Die vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß §31 Absatz 2 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.

    Bonn, den 10.Mai 1991

    Der Bundesminister der Justiz
    Kinkel“

    http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=//*%5b@attr_id=%27bgbl191s1215b.pdf%27%5d#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl191s1215b.pdf%27%5D__1476347471149

  19. Ganz richtig! Uns wird ein Theater vorgespielt…
    Obama Putin Clinton Merkel Schäuble Erdogan Assad…
    Sie alle sind Mitglieder in Geheimlogen sog. Urlogen.
    Es ist wirklich ein Theaterspiel was sie mit uns vorspielen.
    G. Magaldi ist einer von Ihnen und hat das Buch Massoni
    geschrieben, die deutsche Übersetzung gibts hier zum Download:
    http://tinyurl.com/hyco3t5

  20. Das Interview hat mich halbwegs wieder mit W. Wimmer versöhnt.
    Was seine politische Einschätzung seit dem Krieg gegen Jugoslawien angeht, stimme ich ihm zu.
    Wenn aber er sinngemäß sagt:
    „Die USA haben ne ziemlich gute Geschichte, Anlässe zu schaffen“ –> im Bezug auf den 11. September –> Anlässe um einzugreifen –> und das seit über 100 Jahren !!!
    Wie kann man denn, wenn man selber in Verantwortung ist, so blauäugig sein, was die NATO betrifft.
    Die USA bestimmen (schon immer) die NATO.
    Blindes Vertrauen, kann man auch Gorbatschow vorwerfen – aber der konnte wohl nicht (mehr) anders.

    Was die Wahl in den USA angeht, wird uns ein Theater vorgespielt.
    Trump ist der „ausgesuchte“ Kandidat, den Clinton schlagen kann.
    Bei einen anderen Gegenkandidat hätte Clinton keine Chance.
    Es ist eine Schmierenkomödie, die uns hier vorgespielt wird!
    Clinton wird Präsidentin der USA. Das war geplant.
    Da kann nur noch ein Wunder helfen.

    • Ich stimme Willy Wimmer weitgehend zu, aber in Sachen USA und NATO bin ich auch anderer Meinung, soweit es die Vergangenheit anbelangt. Für mich war das schon immer der US-Imperialismus, der andere Völker unterdrückt und ausbeutet. Es wird schon stimmen, daß die USA in den 90er Jahren eine Wende zum noch Schlechteren machten, aber übel waren sie vorher auch schon.

      Hinsichtlich der US-Wahlen habe ich noch eine kleine Resthoffnung, daß Clinton es nicht wird (vielleicht vorher tot umfällt). Hoffen kostet ja nichts.

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