KenFM RAMSTEIN

Nie wieder Krieg!

Am Ende des Zweiten Weltkrieges lagen große Teile Europas in Schutt und Asche. Millionen Menschen waren ermordet worden, verschollen, verstümmelt oder befanden sich in Kriegsgefangenschaft, aus der die meisten nie wieder Heim kehrten.

Auch wenn unmittelbar nach Kriegsende der Begriff Siegermächte Umgangssprache wurde, spürten doch alle, die den Krieg überlebt hatten, dass auf sämtlichen Seiten nur Opfer zu finden waren.

Alle hatten verloren. Mit einer Ausnahme. Die Rüstungsindustrie. Für sie war und blieb jeder Krieg im wahrsten Sinne des Wortes ein Bombengeschäft und so tat man alles, um ummittelbar nach Kriegsende in Europa, den sogenannten Kalten Krieg als neuen Absatzmarkt zu etablieren. Dieses Geschäftsmodell dauert bis heute an. In diesem Zusammenhang muss man die US Air Base Ramstein als das bezeichnen, was sie für NATO und Rüstungsindustrie auch ist. Eine Art Messplattform, die Interessierten die Möglichkeit gibt, die Effizienz der aktuellen Tötungstechniken und zum Einsatz kommenden Maschinen, in ihrer Wirkung zu überprüfen.

Ramstein ist mehr als Relaisstation, die es via Drohen vor allem den USA erlaubt, Menschen besonders im Nahen und Mittleren Osten zu ermorden. Ramstein ist einen Dauerwerbesendung für die großen Rüstungskonzerne. Von hier aus werden die aktuellen Massenvernichtungswaffen an immer neue „Standorte“ transportiert und zum Einsatz gebracht. Über Ramstein wird 356 Tage im Jahr gemordet. Ramstein kennt keine Friedenszeiten und schert sich einen Dreck um Menschenrechte.

Das alles ist bekannt, wird aber von der deutschen Politik geleugnet, indem man Ramstein vor allem in der Koordination von Killer-Drohnen die Bedeutung abspricht und dabei einen soliden Partner an seiner Seite weiß. Die Massenmedien. Ohne diese Komplizen mit Presseausweis wäre Ramstein auf deutschem Boden unmöglich zu halten, denn kein Mensch findet Mord cool, geil oder irgendwie spannend. Verschweigen und Verleugnen ist daher die Methode, mit der die GEZ-Medien und die großen Verlagshäuser mit dem Standort und was dort tagtäglich passiert umgehen.

Vor allem der Presse muss man vorwerfen, dass sie aus dem Zweiten Weltkrieg nichts gelernt hat und sich schon wieder zum Propaganda-Instrument hat umfunktionieren lassen.

Um so wichtiger ist es 70 Jahre nach Hitler-Deutschland und fast 30 Jahre nach dem Mauerfall, dass die Zivilgesellschaft dem organisierten Verbrechen in Ramstein das Handwerk legt und die Schließung des Standortes durchsetzt. Mord verjährt nicht und wer von einem Mord weiß und bewusst schweigt, macht sich mitschuldig.

Ohne Ramstein in Deutschland gäbe es keinen Drohnenkrieg.

Drohnenkriege sind Ressourcenkriege und kreieren ganz nebenbei jenen Terrorismus, den unser Staat wiederum dazu nutzt, um uns alle flächendeckender zu überwachen und demokratische Rechte sukzessive abzubauen. Ramstein tötet vor allem unzählige Zivilisten im Ausland, aber es gefährdet eben auch die Demokratie in Deutschland und Europa. Diese Nebenwirkung wird von immer mehr Bürgern erkannt.

Kommt vom 8. bis zum 10. September nach Ramstein. Werdet Teil der Menschenkette und zeigt Gesicht auf den zahlreichen Demonstrationen und Veranstaltungen gegen diesen Standort.

Werdet Teil der Friedensbewegung.

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16 Kommentare zu: “KenFM RAMSTEIN

  1. Natürlich sollte man keine unnötigen Kriege starten, aber gerade als Deutscher, dessen Staat nur deshalb überhaupt eine Demokratie ist, weil andere Mächte mit massivem Militäreinsatz die Nazidiktatur zerstört haben, ist man da in einem echten Dilemma. Das aktuelle Beispiel Nordkorea lässt dieses Dilemma „aufleben“. Eine schwer bewaffnete wahnsinnige Diktatur ist nicht nur eine Katastrophe für die ‚eigenen‘ Bürger (was auch eine Intervention rechtfertigen kann), sondern auch wirklich gefährlich, wie die Nazis deutlich zeigten. Ich halte es für eine sehr diskussionswürdige Option, einen Militärschlag gegen nordkoreanische Atomanlagen durchzuführen.
    Hierzu ein Artikel : „https://www.bloomberg.com/view/articles/2017-09-07/israel-has-a-playbook-for-dealing-with-north-Korea“
    Dazu möchte ich anmerken, dass die aktuelle Situation mit Nordkorea noch weit kritischer ist als die Situation Israels in bezug auf Syrien und den Irak Saddam Husseins war. Assad und Saddam waren beide teilweise Verbündete des Westens oder mindestens „geduldet“. Sie waren also deutlich berechenbarer als die nordkoreanische Kamarilla.
    Wer hier mit Krieg droht, ist einzig und alleine die Regierung Nordkoreas. Und dieses Problem, das in der Bedrohung der Welt und der Grundrechtsverletzungen gegen nordkoreanische Bürger/innen, die nicht im Knast leben wollen, besteht, muss gelöst werden, und dazu muss die aktuelle Regierung Nordkoreas entmachtet werden. Ich sehe da keinen anderen Weg als gezielte militärische Mittel (die natürlich Unschuldige möglichst verschonen).

    • Ich lese jetzt das Buch was Ludendorff 1919 schrieb über den ersten Weltkrieg.
      Er war mit Hindenburg die oberste Heeresleitung.
      Ich wollte wissen wie er kurz nach dem Krieg die Krieg sah.
      Er war überzeugt von der Vernichtungswillen der Gegners Deutschland, England hatte dabei die Führung, die USA fabrizierte und lieferte die Mittel.
      Wer die Geschichte des Entstehen’s des Britischen Weltreichs kennt weiss wie rücksichtlos das Weltreich gefestigt wurde, mit moderne Waffen, und viel Blut.
      Ian Hernon, ‚Britain’s Forgotten Wars, Colonial Campaigns of the 19th Century‘, 2003, 2007, Chalford – Stroud
      Edmund Curtis, ‚A History of Ireland‘, 1936, 2000, London
      In Irland benahmen die Briten sich genau so wie in die Koloniën.
      Das Versailles die Absicht hatte Deutschland für immer unter zu halten, darüber sind Historiker sich einig.
      Als es dann Hitler gelang Deutschland zu errichten, musste es zum zweiten Mal vernichtet wurden.
      Aber Stalin rettete Deutschland, seine 1948 Berlin Blokkade machte die Westmachte deutlich das sie Deutschland brauchten, und so wurde 1953 wieder ein Deutschland errichtet.
      Das Britische Weltreich, das sicher der erste Weltkrieg verursachte, und, mit Roosevelt, der zweite, besteht nicht mehr.
      Berlin ist, leider, Merkel führt eine Politik die Europa vernichtet durch Massenimmigration, die Haupstadt des europäischen Festlands, und USA als Weltbeherrscher besteht nicht mehr.
      Leider sind Deutsche noch immer Gehirn gewäscht über ihre Vergangenheit.
      Ob Merkel’s Vernichtungs Politik entstanden ist durch die Märchen über deutsche Schuld für zwei Weltkriege, ich fürchte es.

    • @schwarz ist weiß

      Ich kann schon verstehen, dass Krieg als nicht wünschenswert angesehen wird. Wenn es darm geht, zu definieren, wann ein Krieg nötig ist, denke ich, dass man zunächst unterscheiden muss, warum ein jeweiliger Krieg geführt werden „soll“:
      – Ausweitung der Macht einer einzelnen Regierung: grundsätzlich nicht sinnvoll, sollte der Vergangenheit angehören
      – Krieg eines Volkes gegen ein anderes Volk: grundsätzlich nicht sinnvoll, sollte der Vergangenheit angehören
      – Ausschaltung einer grundrechtsfeindlichen und/oder für Dritte gefährlichen Diktatur: Hier KANN Krieg als letztes Mittel nötig sein, wobei einer der angegebenen Punkte im Extremfall bereits reicht.

      Der Grund der Diktaturausschaltung ist der einzige LEGITIME Grund, warum es Armeen heute noch geben muss, und warum gerade auch die NATO als Verteidigungsbündnis westlicher und westlich angebundener Mächte meines Erachtens ihre Berechtigung hat.

      Leider GIBT es wahnsinnige Diktaturen in der Realität, die Nazis und Nordkorea sind prominente Beispiele, neben den Roten Khmer in Kambodscha und vielen anderen. Und leider kann man mit den Repräsentanten solcher Regierungen NICHT immer verhandeln. Was aktuell an Diktatur und Faschismus ‚real möglich‘ ist, übersteigt meines Erachtens die pessimistischen Fantasien so mancher Utopisten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
      Ich sehe aktuell gegenüber dem Iran und gegenüber Saudi-Arabien (die ohnehin mit dem Westen verbündet sind) und auch mit Kuba zahlreiche Möglichkeiten der Verhandlung, aber nicht wirklich bei Nordkorea.

    • @schwarz ist weiß

      Ich kann schon verstehen, dass Krieg als nicht wünschenswert angesehen wird. Wenn es darum geht, zu definieren, wann ein Krieg nötig ist, denke ich, dass man zunächst unterscheiden muss, warum ein jeweiliger Krieg geführt werden „soll“:
      – Ausweitung der Macht einer einzelnen Regierung: grundsätzlich nicht sinnvoll, sollte der Vergangenheit angehören
      – Krieg eines Volkes gegen ein anderes Volk: grundsätzlich nicht sinnvoll, sollte der Vergangenheit angehören
      – Ausschaltung einer grundrechtsfeindlichen und/oder für Dritte gefährlichen Diktatur: Hier KANN Krieg als letztes Mittel nötig sein, wobei einer der angegebenen Punkte im Extremfall bereits reicht.

      Der Grund der Diktaturausschaltung ist der einzige LEGITIME Grund, warum es Armeen heute noch geben muss, und warum gerade auch die NATO als Verteidigungsbündnis westlicher und westlich angebundener Mächte meines Erachtens ihre Berechtigung hat.

      Leider GIBT es wahnsinnige Diktaturen in der Realität, die Nazis und Nordkorea sind prominente Beispiele, neben den Roten Khmer in Kambodscha und vielen anderen. Und leider kann man mit den Repräsentanten solcher Regierungen NICHT immer verhandeln. Was aktuell an Diktatur und Faschismus ‚real möglich‘ ist, übersteigt meines Erachtens die pessimistischen Fantasien so mancher Utopisten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
      Ich sehe aktuell gegenüber dem Iran und gegenüber Saudi-Arabien (die ohnehin mit dem Westen verbündet sind) und auch mit Kuba zahlreiche Möglichkeiten der Verhandlung, aber nicht wirklich bei Nordkorea.

    • @ Pieter Kamp
      Nazideutschland hat den Zweiten Weltkrieg generalstabsmäßig vorbereitet und angefangen.
      Die Nazi-Diktatur war offen und OFFIZIELL auf die Vernichtung (= ERMORDUNG) der Juden und der Osteuropäer aus, und hätte ohne das EIngreifen der USA ggf. große Teile Westeuropas eingenommen und eine prominente Stellung in der geographisch westlichen Welt bekommen. Großbritannien und Frankreich hatten Probleme im Krieg gegen die Nazis! EIne Welt aufgeteilt in Stalinismus und Nazitum, ein Alptraum, der real gedroht hat, und es ist den USA zu verdanken, dass das verhindert wurde

    • @ Pieter Kamp
      Ja, es gab in der Tat das ‚gute‘ Deutschland, Deutschland war vielleicht zeitweise wirklich die beste Kolonialmacht der Welt (verglichen mit den anderen). Aber leider haben sich diese Kräfte in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht durchsetzen können und Dautschland wurde 1933-1945 die wohl schlimmste Diktatur aller Zeiten (wobei Nordkorea langsam ‚herankommt‘, aber den rassistischen und mörderischen Hass der Nazis zu toppen, das schafft aktuell (solange kein Atomschlag passiert) nicht mal die nordkoranische Militärwahn-Diktatur).

      Und Kanzlerin Merkel hat 2015 die EU gerettet, ist also nicht gegen Europa gerichtet. Es gab überhaupt keine andere sinnvolle Möglichkeit für Deutschland als die Flüchtlingskrise so zu behandeln, wie es 2015 geschah. Wer Europa gefährdet hat, sind andere (besonders Ungarn). Aktuell gibt es aber wegen der verantwortungslosen Türkei-Politik Deutschlands, der Niederlande und Österreichs Grund zur Besorgnis. Natürlich muss die EU die Beitrittsverhandlungen der Türkei fortsetzen, nur so kann die EU überhaupt demokratische Verbesserungen in der Türkei erzielen. Und wenn die Türkei die Bedingungen erfüllt, gehört sie in die EU. DIe EU ist kein Verein pseudochristlcher ‚Konservativer‘, sondern hat Religionsfreiheit.

  2. Schön, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, die technische Seite der Befehlskette graphisch darzustellen. Es kommt allerdings der Eindruck auf, als sei Ramstein nur wichtig für die Drohnenkriege. Es ist auch der wichtige Militärflughafen schlechthin. Das auszuschliessen, verharmlost die Bedeutung.

    Zur Ramstein Organisation möchte ich noch mein Unverständnis dafür ausdrücken, dass die Menschenmenge bei der „Auftaktkundgebung“ geteilt wird (in: Haus des Bürgers und Denkmal). Der Sinn sollte doch sein, möglichst viele Leute medienwirksam auf einem Fleck zu haben – und zwar zum „Start“ – für den Fall, dass Medien berichten, nehmen sie die Anfangskundgebung, die am ehesten im Kasten ist, und die NATO Medien werden sich die Finger danach lecken, über ein kleines Häuflein zu spotten, falls sie doch irgendwie berichten sollten. Tatsächlich sind es aber viel mehr Leute! Zur Abschlusskundgebung bleiben nicht alle….

    • Deutschland ist NATO-Partner, und das ist sehr gut so und auch gemessen daran, dass es nur den USA zu verdanken ist, dass Deutschland aktuell keine Diktatur ist, eine Selbstverständlichkeit. Also muss Deutschland natürlich auch etwas leisten und somit auch militärische Unterstützung bieten.

  3. Es ist schon wichtig und richtig SATCOM und den Drohnenkrieg in Ramstein anzusprechen, … , aber das reicht nicht! Wer sich den Film „Ramstein – Das letzte Gefecht“ angesehen hat weiß, was da sonst noch so alles steht und passiert, … , und damit kann man auch wissen, was mit der Gegend im Falle eines, von unseren westlichen Regierungen ja angestrebten, Krieges mit Russland passiert! Ich lese seit Jahren und täglich die РИА Новости (RIA Novosti) und die ТАСС (TASS), … , und ich finde immer wieder Artikel in denen Russland ganz klar sagt, im Falle eines solchen Krieges MUSS Russland die ganze Gegend sofort und komplett ausschalten, konventionell und zur Not atomar, will es eine Überlebenschance haben!
    Mit anderen Worten: Ramstein verstößt nicht nur gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte, … , wir haben uns da eine riesengroße und feuerrote Zielscheibe direkt auf die Stirn malen lassen!
    Ich finde, das wird viel zu selten gesagt!

    • Ja, das kann nicht oft genug gesagt werden, gerade weil die schlimmsten Bedrohungen immer gern am vehementesten verdrängt werden. Die Psyche des Durchschnittsspießers funktioniert doch so: alles unerträglich Bedrohliche wird einfach als nicht existent erklärt. In den MSM ja sowieso und schätzungsweise über die Hälfte der Deutschen glauben ja denen immer noch nur zu gern. Bin gespannt, wieviel % wieder die Merkel wählen.

  4. Der erste Weltkrieg war ‚the war to end all wars‘, der Krieg um alle Kriege zu beënden.
    Eine Illusion, wie wir jetzt wissen.
    Es ist nicht wahr das Kriege nur der Rüstungsindustrie nützen, der erste Weltkrieg rettete auch die USA Wirtschaft, auch Essen und Rohstoffe wurden in grossen Mengen geliefert, ohne USA hätten Briten und Franzosen gar kein Krieg führen können.
    Das 1918 USA militärische Eingreifen war reine Wirtschaftliche Notwendigkeit, hätte Deutschland gewonnen, dan wären die Kredite nie bezahlt, so glaubte man in die USA.
    Die Weltwirtschaftskrise 1929 war die Ursache dass Deutschland fast nichts zahlte, aber das war damals nicht voraus zu sehen.
    Keynes publizierte schon 1921 sein Buch worin er deutlich machte das Deutschmand unmöglich die Versailles Diktat Beträge zahlen konnte.

    Die zweite tat dasselbe, 1938 war die USA Arbeitslosigkeit fast so gross wie 1933, als Roosevelt President wurde weil er sagte die Arbeitslosigkeit beënden zu können.
    Es gelang Hitler, durch Schacht.
    Der grosse Gewinner der ersten Weltkrieg war das Britische Weltreich, Deutschland, Österreich-Ungarn und das Ottomanische Reich waren aufgebrochen.
    Kriege überall zwischen die neue Nationen.
    Britische Herrschaft im Mittleren Osten war gefestigt, das Weltreich existierte noch.
    Die USA Bürger verstanden das ihre Sohne gestorben waren für Imperialismus, die USA wurde neutral.

    Die Gewinner der zweite Weltkrieg war die USA, die Preis die GB zahlen musste für Lend Lease war das Empire zu öffnen für andere Länder, jetzt ist GB nur noch ein Ländchen.

    Die USA wurde Weltmacht, aber seine Bürger wurden relativ arm.
    Peter H. Nicoll, ´Englands Krieg gegen Deutschland, Ursachen, Methoden und Folgen des Zweiten Weltkriegs’, 1963, 2001, Tübingen ( Britain’s Blunder, 1953)
    enthält eine Berechnung wieviel armer die USA Bürger wurden durch der Krieg.

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