KenFM-Spezial: COEXIST – Das Christentum

COEXIST – Eine Produktion von Alexander Knöller

COEXIST soll eine Möglichkeit sein, Religionen etwas besser kennen zu lernen und zu verstehen. Die Sendereihe beansprucht weder Vollständigkeit aller Religionen, noch ein allumfassendes Abbild einer speziellen Religion zu sein.

COEXIST soll vielmehr als eine Tür oder ein Fenster verstanden werden, welches man aufmacht und hindurchschaut, um zu erkennen, dass es auf der anderen Seite etwas gibt, von dem man noch nichts wusste.

Es geht weniger um Politik, als um ein grobes Verständnis von verschiedenen Glaubensrichtungen.

Die Sendereihe ruft zum Dialog auf und soll zu Gemeinsamkeit, Verständnis und Toleranz ermutigen.

Auf dass in der Zukunft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird.

Wir leben in einer Welt, die bunt, facettenreich und groß genug ist für alle Menschen, Völker und Religionen.

Das Christentum.

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128 Kommentare zu: “KenFM-Spezial: COEXIST – Das Christentum

  1. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Serie coexist. Man hört heraus wie alle diese Religionen doch trotz ihrer Unterschiede von einem Geist der Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts beseelt sind. Ich organisiere seit Jahren Lesungen aus den Schriften der Weltreligionen und stelle zu allgemeinen geistigen Themen immer wieder glücklich fest, wie die Urschriften der Weltreligionen sich ergänzen. Schade, dass sie nach Proff. Dr. Dr. Hutter, Religionswissenschaftler die jüngste der Weltreligionen mit ihren aktuellen Gezügen und Belangen, nicht in Ihre Präsentation aufgenommen haben: die Baha’i-Religion. Herzliche Grüße!

  2. Nun, Glaube lässt sich restlos durch Liebe ersetzen. . . . für mich ist es so!

    Wenn ich sage ich Glaube… kann ich genausogut sagen ich weiß…

    Glaube und Wissen hat für mich genau die gleiche Qualität, nämlich die, unbestätigten Zeugs. da ich schreibfaul bin verweise ich auf andere Postings von mir getätigt.

    Ich brauche weder Glauben noch Wissen, ich brauche lediglich Erfahrung und Liebe.

  3. Seit Beginn dieser Zivilisation ist das Verhalten des Menschen zu seiner Mitwelt nun ganz aktuell zu einer Frage von existenzieller Bedeutung für die ganze Erde geworden. Ausschlaggebend dafür sind einerseits die fulminante einseitig materialistisch ausgerichtete Entwicklung der Naturwissenschaften und der Technik und andererseits eine anthropozentrische Ausbeutungsmentalität auf dem Boden eines reinen Gewinnstrebens und der Machtgier. Dies ist von den Kirchen nie kritisiert worden, im Gegenteil wurde es sogar immer noch befördert. Und die Kirchendiener gingen sogar selbst mit schlechtem Beispiel voran, indem sie vor allem Reichtümer anhäuften. Einzelne Persönlichkeiten, die ihr angehörten und dies kritisierten, wurden früher gefoltert und getötet und später einfach aus dem Kirchendienst verbannt. Ich weiß, dass das für viele hier nichts Neues ist, aber es scheinen hier nicht alle user zu wissen, dass es einen diametralen Unterschied gibt zwischen diesem und jenem Glauben.
    Und diese user scheinen auch nicht zu wissen, dass jeder Mensch auf einen Glauben angewiesen ist, was auch immer dieser für ein Ziel hat. Denn ohne bestimmte Zielsetzung sind wir gar nicht handlungsfähig. Es gibt in keinem Bereich unseres Lebens eine 100%ige Garantie für die „Wahrheit“. Weder in der Religion noch in der Wissenschaft. Denn wirklich wissen können wir alle nur das, was wir selbst erlebt haben und fühlen. Und selbst dies durchschauen wir auch im Leben nie vollständig. Was wir glauben wollen, obliegt unserer eigenen freien Entscheidung. Und ich z.B. glaube an die Worte, die von Jesus von Nazareth übermittelt sind, auch durch Dokumente, die erst später ausgegraben wurden, weil die Ur-Christen, die der wahren Lehre Jesu folgten und seine Worte aufgeschrieben haben, deshalb von der Kirche verfolgt und mit dem Tod bedroht wurden.

  4. Für Kristana ein kleines Gedicht von Rabindranarh Tagore, dem bekanntesten indischen Dichter-Philosophen. Manche nennen ihn auch den „indischen Goethe“.

    Gott ruht im Stein
    schläft in der Pflanze
    Träumt im Tier
    und erwacht im Menschen.

    • Machen Sie es sich nicht zu einfach? Haben Sie denn alle Kommentare und geposteten Videos hier auch angesehen und durchdacht?

      Dass der Kirchenglaube schon von Anfang an ein Machtinstrument war und bis heute immer noch ist, ist doch nichts Neues. Genau das wird ja in diesem blog die ganze Zeit besprochen. Wir brauchen eigentlich nur noch höchstens 2 Worte, um unsere Taten zu beschreiben: „Gut“ oder „böse“.
      Dass die verschiedenen „Bündeleien“(die genaue Wortbedeutung von Faschismus aus dem Italienischen Wort „fascio“) jeweils anderen Charakter haben können, abhängig von den Orten und den vorgegebenen Zielen, ist doch auch schon lange bekannt. Hannah Ahrend nannte z.B. den italienischen Faschismus einmal einen „Operetten-Fschismus“, weil In Italien die Judenverfolgung mehr vorgegeben, als ausgeführt wurde. Wohingegen in Rumänien sogar getötete Juden in Schlachterläden gezeigt wurden. Wenn man weiß, dass Religionen immer schon auch als Waffe umfunktioniert werden konnten und wurden, dann ist es doch irrelevant, ob aus Machtmissbrauch Faschismus wurde oder aus Faschismus Machtmissbrauch. Was bringt uns das dann noch zusätzlich an Erkenntnis?

    • @ahisma
      Die generelle Erkenntnis aus allen Studien des Faschismus ist, dass er auf die Indoktrination aufbaut, die per christliche Erziehung verabreicht wird.
      Das ist gleichfalls eine Tabubinsenweisheit, mit der man Macht generiert, die sich auch die AfD zu Nutzen macht. Glauben ist Illusion. Das Geschäft mit der Illusion Gott auch in noch so romantischer Form, ist Täuschung und sofern man Nutzen daraus zieht ist es schlicht Betrug. Aufklärung kann nur stattfinden, wenn man gemeinsam Erkennt, das Glauben ein Zustand der Verunsicherung ist, der unser gemeinsames Handeln lähmt. Der gemeinsame Nenner muss LEBEN heißen und von SICHERE REALER WAHRER Erkenntnis getragen werden, sonst wird es immer so bleiben.

    • Offensichtlich haben Sie sich mit dem Phänomen menschliche Gewalt und Machtgier nur sehr oberflächlich auseinander gesetzt. Hitler war nicht viel mehr als der willkommene Idiot für diejenigen, die jetzt immer noch ganz oben in der Machtpyramide sitzen. Anscheinend haben Sie dieses Muster noch gar nicht durchschaut. Lesen Sie mal „Saat der Zerstörung“ von F.William Engdahl.
      Aber man kann es natürlich auch aus vielen anderen Berichten ganz klar herauslesen. Der Rassenwahn war nicht originär Hitlers Idee. sondern er hat ihn nur begeistert aufgegriffen. Eugenik wurde schon lange vorher in USA eifrig betrieben. Selbst das Ideal der großen blauäugigen Rasse kam aus Amerika und nicht originär von Hitler.
      Selbst die Logistik dafür mit dem Karteikastensystem hat damals Deutschland von USA übernommen.
      Das Wichtigste war, dass Hitler Krieg gegen Russland führt, was er zunächst gar nicht wollte. Der Greuel mit den Juden war diesen US-Eugenikern völlig egal – im Gegenteil war er manchen sogar recht. Henry Ford war ein glühender Antisemit und eifriger Unterstützer Hitlers. Aber ich denke, das wissen Sie doch auch. Deshalb verstehe ich diese seltsamen Schlussfolgerungen von ihnen nicht. Können Sie das mal näher erklären, was Hitler mit den Worten von Jesus von Nazareth zu tun haben soll oder mit dem kleinen weisen Gedichtchen von Tagore?

  5. Beten hilft!
    Die Ansprache war gut, die teure Orgel wurde malträtiert, der Gesang schaurig-schön!
    Aber meine stummes Anliegen wurde erhört. Es sieht doch ganz so aus, als würde es
    so eine Münchner Sicherheitskonferenz nicht mehr geben! Und der Ischinger ist alt
    genug, dass er ohne so eine Beschäftigung auskommen kann!

  6. Es kann jedenfalls kein Zweifel mehr daran bestehen, dass unsere Welt im Äusseren schon lange vom Bösen regiert wird.
    Oder kann mir hier jemand einen Machtbereich nennen, wo das nicht der Fall ist?

    • Ja, alle Reiche dieser Welt. Aber da es insgesamt das Reich ist, das in sich selbst uneins ist, wird es untergehen
      aufgrund des Fallgesetzes von Saat und Ernte (Karma). Da aber keine Energie verloren geht, wirkt sich auf Dauer
      auch alles Positive für das Leben, für die Schöpfung, für Gott, für den Nächsten, für die Tiere, Pflanzen, Mineralien, Steine, für Mutter Erde entsprechend aus, so dass doch das Friedensreich noch auf der Erde entsteht.

      Verheißung des Paradieses auf Erden:
      „Dann wohnt der Wolf beim Lamm,
      der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden
      zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.
      Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander.
      Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
      Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
      das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
      Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf
      Meinem ganzen heiligen Berg.“
      Jesaja 65,25, Jesaja 11,6-9

      Vertrauen auf die Wirksamkeit des göttlichen Wortes:
      „Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.“
      Jesaja 55,10-11

      Ein paar aus der Erinnerung wiedergegebene Jesusworte:
      Darum bin ich in die Welt gekommen, um die blutigen Opfer und das Essen des Fleisches der Tiere abzuschaffen!

      Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!

      Siehe ich mache alles neu, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen Frieden wohnen und Gerechtigkeit herrschen.

      Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!

      Folget mir nach!

      Das Reich Gottes ist schon gekommen; es ist IN euch und um euch herum (aber die menschlichen Sinne können es nicht erfassen).

    • Mich macht dies blog jetzt richtig froh! Vielen Dank dafür Ihr Lieben alle! Die Liebe kann alle Ängste und alle Tode besiegen. So wie die feige Gewalt immer nur zu noch mehr Gewalt führt, führt der Mut zur Liebe immer zu noch mehr Liebe.

    • „dass unsere Welt im Äusseren schon lange vom Bösen regiert wird.“

      Na logisch! Wirklich LOGISCH. Wir erinnern uns, Jesus 40 Tage in der Wüste und die Versuchung durch den Teufel. Er bietet ihm alle Reiche dieser Welt, wenn Jesus ihn anbetet.

      Wie kann er alle Reiche dieser Welt bieten, wenn sie ihm nicht gehören würden!

      Du musst unbedingt die Schriften von Nag Hammadi lesen. Ist teuer das Buch, lohnt sich aber! Dannn wird dir alles klar!!!

    • …und: alles ist beseelt. Alles kommt aus dem Geist. „Materie“ ist verdichteter Geist. Genau umgekehrt, wie das, was bisher immer noch offiziell gilt und worauf unsere orthodoxe Wissenschaft aufgebaut ist. Die Trennung zwischen Geist und Materie ist ein Produkt von eingeschränktem bzw. verkehrtem menschlichen Denken, hauptsächlich ausgehend von der westlichen Hemisphäre. Ein fataler Irrtum, der den Niedergang dieser Welt zu verantworten hat: der „Materialismus“.

      „Das Licht der Sonne ist physikalisch gesehen komplex geordnet. Es enthält alle wichtigen Informationen, die für die Differenzierung und das Wachstum von Lebewesen nötig sind. Dieser Lichtstrom, diese Informationen des Sonnenlichtes geben laufend alle nötigen Anweisungen für die Erhaltung von Struktur und Ordnung in unserem Organismus. Ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde.“
      (Dr. Andres Bircher)

      „Es gibt keine Materie an sich“ (Max Planck)

  7. Reinkarnation im Christentum
    – Jesus lehrte die Reinkarnation (als erneute Chance, nicht als Ziel)
    Es ist eine Sensation: In alten Evangelien aus dem 1. und 2. Jahrhundert – die nicht
    durch die Hände der Katholischen Kirche gingen und erst in unserer Zeit in der
    Wüste Ägyptens gefunden wurden – lehrt Jesus detailliert die Lehre der Re-
    inkarnation. Somit ist klar: die Lehre der Reinkarnation ist Teil der ursprünglichen
    Lehre Jesu und somit Teil des christlichen Glaubens.
    Das Neue Testament der Bibel enthält also nicht die vollständige Lehre des
    Jesus von Nazareth.
    Viele Evangelien, die bereits in der Frühzeit nicht in die Auswahl der späteren
    Bibel aufgenommen wurden, mussten damals auf Befehl des Klerus verbrannt
    werden. Es war unter Todesstrafe verboten, solche Schriften zu besitzen. Dass
    heute trotzdem so genannte apokryphe, das heißt „verborgene“ Evangelien
    existieren, ist auch dem Umstand zu verdanken, dass damals einige Menschen
    diese Schriften – um sie vor der Zerstörung zu retten – in der Wüste vergruben
    oder sie in Höhlen versteckten.
    Johannes Paul II. schrieb in einem apostolischen Schreiben vom 10. Nov. 1994:
    „Die christliche Offenbarung schließt Reinkarnation aus ….“ Doch hier sollte
    unterschieden werden: die Lehre der Reinkarnation widerspricht lediglich dem
    theologischen Lehr- und Dogmengebäude der Kirchen, aber nicht den Lehren
    des Jesus von Nazareth…“
    https://www.youtube.com/watch?v=ngpa2X3Og8Q

    • Ich denke und fühle schon lange, dass Buddha – Sokrates – Jesus – vom selben Menschengeist beseelt waren und soz. eine geistige Brücke bilden. Sie waren auch gegen das Nutz- Töten von Tieren. Sie hatten den selben erhellten Bewusstseinsstand und haben diesen mit aller Konsequenz gelebt und gepredigt. Sicher hatten sie auch schon Vorgänger/innen – es soll ja vor Gautama Buddha schon mehrere Buddhas gegeben haben – und sie hatten auch Nachfolger, wie wir alle wissen. Das Jesuanische Bewusstsein lässt sich nicht abtöten, auch wenn man es immer wieder versucht, indem man die Weisungen verfälscht und verleumdet und die Körper tötet, in denen es lebt und wirkt.

    • @ ahimsa
      Haben Sie mal auf youtube gesehen, wie ein Löwenrudel einen Büffel jagt ? Oder ein Krokodil eine Antilope aus einer Herde reisst, die diesen Fluss überquert ? Das IST grausam anzuschauen, aber es ist AUCH Natur. Gott wird es genau SO gewollt haben.

    • Sylvia: Streben Sie eine Wiederburt als Löwe oder Krokodil an? Oder vielleicht lieber als Opfertier?

    • @ ahimsa
      ( Sie würden wahrscheinlich am liebsten auch die Tiere zu Veganern machen, mein Eindruck. )

      Wenn Gott es gewollt hat, dass Tiere andere Tiere töten , kann er nichts dagegen haben, dass der Mensch z.B. auch mal einen Fisch aus dem Wasser holt. Oder sich eine Hühnersuppe macht.

      Massentierhaltung ist das Problem. DAS hat er mit Sicherheit nicht gewollt. Und da muss sich dringend was ändern.

    • …und mal konkret: Haben Sie auf youtube gesehen, wie es in den Schlachthäusern zugeht – und davor in den Mast- und Milchproduktionsstätten? Dagegen ist das, was in der Natur unter Tieren geschieht, eine Gnade!

    • …und wenn Sie glauben, dass Gott gewollt hat, dass wir Tiere essen, dann glauben Sie an die Fälschungen in der Bibel.

    • @ahimsa
      DAS sind doch genau die Auswüchse, die geändert werden müssen ! Aber man kann doch wohl ( wie meine Oma ) Hühner im Hof/ Garten halten, oder ?

    • Sylvia: Warum bestehen Sie eigentlich so hartnäckig darauf, dass Tiere ihr Besitz seien und Sie mit ihnen angeblich alles machen dürfen, was ihnen ihren angeblichen Nutzen oder Genuss bringt? Nicht, dass ich Sie persönlich angreifen möchte, aber das interessiert mich schon lange an den vielen selbst ernannten Omnivoren unter den Menschen. Die Allmacht über Tiere scheint da jetzt bei denen das wichtigste zu sein, was es noch zu verteidigen gilt. So, als ob ihr Leben davon abhinge. Die Vorstellung , ohne Tiervernutzung zu leben, scheint für Sie die Hölle zu sein.
      Das ist für mich immer noch ein großes Rätsel. Mir schrieb einmal ein anderer Veganer in einem anderen Forum, dass er glaube, diese Fleischesser würden lieber sterben, als mit dem Fleischessen aufzuhören.Ist das so?

    • Es wird von vielen immer noch nicht verstanden, dass die weltweite Tierhölle, genannt Massentierproduktion, uns nur deutlichst vor Augen führt, was es eigentlich mit dieser Tiervernutzung durch den Menschen wirklich auf sich hat. Wenn es um Kriege oder Terroranschläge geht, die unsere eigenen Körper bedrohen, sind sich alle einig, dass Gewalt zu verabscheuen ist. Aber wenn es „nur um Tiere“ geht, wird von den selben Menschen meistens Gewalt ohne jedes Bedenken akzeptiert. Begriffe wie Töten, Gewalt, Krieg oder Frieden oder auch Gnade, Liebe und Mitgefühl sind aber nicht teilbar. Diese selben Leute , vor allem hier bei KenFM, prangern die Lügen und die Wortverdrehungen, den Sprach-und Begriffsmissbrauch in den MSM dauernd als Schlechtigkeit an. Aber selber?

    • @ ahimsa
      Lassen Sie es mich anders herum versuchen.
      Weil die Tiere in unseren Wäldern keinen natürlichen Feind wie den Wolf etc haben, der von uns Menschen fast ausgerottet wurde, vermehren sie sich so, dass von den Jägern „nachgeholfen“ werden muss, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen ( bei zu viel Rehen werden zuviel junge Triebe abgefressen ).
      Da wo ich wohne, kann man dieses „Fleisch direkt vom Jäger“ kaufen. Was ist daran schlimm ??
      Dem Reh ist es doch egal, ob es ( wie früher ) vom Wolf gefressen oder ( lecker zubereitet ) als Rehrücken verspeist wird. Hauptsache, es hat vorher glücklich gelebt.

      Kommen Sie nicht immer mit der Massentierhaltung.

      Was mich an manchen Kommentaren hier ärgert, ist diese Gewissheit, dass Jesus es nicht gewollt haben kann , dass der Mensch Tiere isst ( GRUNDSÄTZLICH ! ). Die Indianer , die mit den Büffelherden mitgezogen sind – alles irgendwie verblendete Sünder…

      Aber mal angenommen, für Jesus wäre damals jeder ein Sünder gewesen, der einen Fisch aus dem See Genezareth angelt: Er hätte sicher nicht wie Sie auf der Maximalforderung bestanden, “ erstmal Veganer werden und dann kannst Du bei uns mitmachen.“

      Wie schon früher und anderswo mal geschrieben: Bitte ein bisschen mehr differenzieren. ..
      Aber der Graben scheint da irgendwie tief zu sein, also belassen wir es jetzt mal dabei…

    • Sie denken nur immer weiter im traditionell von den Mächtigen festgenagelten Bereich.
      Haben Sie sich denn die Doku „Die gefälschte Bibel“ überhaupt angehört? So wie Sie schreiben, scheinbar nicht.
      Es kommt überall immer deutlicher heraus, dass das Tiervernutzen durch den Menschen engstens verknüpft ist mit dem Machtwahn, der hier auf der Erde tobt und diese Welt zu vernichten droht. Abgesehen von unserer geistigen Einstellung ist aber unser Körper, unsere gesamte Anatomie, die sich über die vielen zehn- oder hundertausende von Jahren nicht maßgeblich verändert hat, der unumstösslichste Beweis dafür, dass der Mensch von Natur aus nicht ein Omnivore ist, sondern ein Veganer. Wenn Sie das bestreiten, dann sind Sie einfach fehlinformiert. Genauso, wie sie fehlinformiert sind in Bezug auf die angebliche Notwendigkeit der Jagd.
      Anscheinend sind Sie überhaupt rundum fehlinformiert und wollen es auch bleiben. Das ist Ihr Problem und dem können Sie nur selber Abhilfe schaffen. Scheinbar fühlen Sie sich mit Ihrer Lebensanschauung nicht wohl. Ich mit meiner schon. Ich habe mich in meinem Leben nie am Mainstream abgesichert, wie Sie.

    • Deussempermajor

      Haben Sie denn die ganzen „Schriften von Nag Hammadi“ gelesen? Es ist bei weitem nicht nur die Reinkarnation, die aus dem NT gestrichen wurde. Obwohl… Reste davon sind noch erkennbar. Die Säuberung hat nicht 100%ig geklappt.
      Fast noch krasser finde ich an den Schriften aus Ägyptens Wüste, dass sie das Alte Testament fast umkehren. Da ist der Schöpfer dann eben nicht „Gott himself“, sondern ein anmaßender Möchtegerngott. Was auch viele viele Unklarheiten des AT beseitigt.

      Kein Wunder, dass man diese Schriften „Bibel der Häretiker“ nennt. Und ich vermute aus demselben Grund hat man Jesus gekreuzigt. Er hat nicht umsonst die Schriftgelehrten u Pharisäer (also die Priesterkaste) als Söhne des Bösen bezeichnet.

    • Wir haben eben das Jagd-Video gesehen. Ich habe wieder einmal sehr weinen müssen, obwohl ich das ja im Prinzip alles schon wusste. Warum nur sind so viele Menschen so gnadenlos? Es macht mich immer wieder so un-end- lich traurig! Und wie schön könnte unsere Welt sein ohne die perverse Lust am Tiere-Töten und Tiere-Essen!

    • Hallo Sylvia,
      „… Das IST grausam anzuschauen, aber es ist AUCH Natur…“
      Ist es nicht der Mensch, der die Grausamkeit bei den Tieren sucht,
      um seine Grausamkeit gegenüber den Tieren zu rechtfertigen?
      ***
      Hallo Kristana,
      „… die ganzen „Schriften von Nag Hammadi“ gelesen?..“
      Nein.
      „… ein anmaßender Möchtegerngott…“
      Zu unserer Zeit – z.Bsp. – George Soros.
      „… als Söhne des Bösen bezeichnet.“
      !

    • Kein Wunder, dass der liebe Dominik Storr sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste. Er hat ja nicht nur ein Portal gegen Chemtrails betrieben, sondern hat auch als junger Rechtsanwalt für seine Mandanten gegen das Jagdrecht auf Privatgeländen gekämpft. Man muss sich das mal vorstellen: jemand Tierliebes wohnt auf einem großen Waldgrundstück und diese Jäger haben das Recht, auch darauf die Waldtiere noch zu jagen! Da wie hier bekommt man es mit den finstermächtigsten Kreisen zu tun.

    • Deussempermajor

      Ich meinte das wörtlich. Ich hab sie hier. Die „Bibel der Häretiker“. Ist seit ein paar Jahren als Gesamtwerk übersetzt und im Handel.
      Völlig andere Schöpfungsgeschichte und auch noch in mehrfacher Ausführung, also in verschiedenen „Evangelien“. Der Typ, der sich anmaßt heißt Samael (übers. Gott der Blinden).

      Aus der Schrift „Das Apokryphon des Johannes“:
      Und der ganze Äon des ersten Archonten erzitterte und die Grundfesten der Unterwelt bewegten sich… Und er sprach zu den Mächten, die bei ihm waren: „Lasst uns einen Menschen schaffen nach unserem Bild, damit sein Abbild für uns zu Licht werde.“

      Aus der Schrift „Das Wesen der Archonten“
      Ihr Oberster aber ist blind. Wegen seiner Kraft und seiner Unwissenheit und seiner Überheblichkeit sagte er „Ich bin Gott; es gibt keinen außer mir“ Als er das gesagt hatte, sündigte er gegen das All. Und diese Rede gelangte hinauf zur Unvergänglichkeit. Siehe, eine Stimme kam aber heraus aus der Unvergänglichkeit, und sie sprach: „Du irrst dich Samael“.

      Sie (die Archonten) warfen aber die Menschen in große Zerstreuung und Mühen des Lebens, damit ihre Menschen zu solchen würden, die sich mit dem Leben beschäftigen und keine Muße hätten, sich dem heiligen Geist zu unterstellen.

      Aus „Die Schrift ohne Titel“:
      Und als die Welt so in Verwirrung geraten war, ging sie allezeit in die Irre. Denn alle Menschen auf Erden dienten den Dämonen (Archonten) von der Schöpfung bis zum Zeitpunkt der Vollendung.
      Sie alle gingen in die Irre bis zur Ankunft des wahren Menschen (Jesus).

      Adonai(os) ist das Königreich, Eloa(ios) ist der Neid…

      Und irgendwo steht noch, dass Kain u Abel gleichzusetzen sind mit Eloha und Jahwe.
      Diese Schriften sind voll von solchen Stellen….

    • PS:
      Aus der Schrift „Die Sophia (Weisheit) Jesu Christi“:

      Matthäus sagte „Herr, keiner wird die Wahrheit finden, außer durch dich. Deswegen lehre uns die Wahrheit“. Der Erlöser sagte darauf:
      „Der, der existiert ist unbeschreibbar. Kein Geschöpf, seit der Grundlegung der Welt hat ihn erkannt. Er ist unsterblich und ewig….. Er ist unwandelbar gut….. Er ist ungezeugt, er hat keinen Anfang. Denn jeder, der einen Anfang hat, hat ein Ende. Da niemand über ihn herrscht, hat er KEINEN NAMEN. Denn jeder der einen Namen hat ist das Geschöpf eines anderen…. Er wird Vater des Alls genannt.“

      Wieviele NAMEN hat „Gott“ im Alten Testament?????

    • Der Vater unseres gesamten Erdenlebens ist für mich die Sonne, die meines Wissens nur im Deutschen weiblich ist. Und unsere Mutter ist für mich die Erde(übrigens auch für Jesus).

    • Sonnengott…

      Ra, Aton, Helios, Veracocha, Apollon und noch 100 andere Namen, je nach Nation u Glaube.

      Offenbarung 9,11 (hihi… passt ja)
      … und ihre Macht war, zu beschädigen die Menschen fünf Monate lang. Und hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon.

    • Wolltest du uns ernsthaft weißmachen, dass der Vater des Alls sowas profanes, wie die Sonne ist? Dieses kleine, machtlose, materielle Helium-Kraftwerk? DAS soll der heilige Geist sein, von dem Matti erzählt? Ich hab das völlig ernst gemeint mit meinem Hinweis auf Sonnengott-Kult.

      Du willst uns erzählen, du wüsstest von Jesus? Oder von Liebe? Dann würdest du nicht so garstig reagieren.

    • Die Menschen machen immer Abbrüche, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Dabei braucht es doch immer nur die Frage: Was würde jetzt die Liebe tun?

    • Nein liebe Ahimsa 🙂

      DAS nennt man Konfliktvermeidung und erstmal drüber schlafen.

      DU kannst doch glauben was du magst. Aber Sonnengottkult und New-Age-Lehre haben nichts mit Christentum zu tun. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit klar machen.

    • Ich habe mich nie näher mit „Sonnenkulten“ oder der „New-Age-Lehre“ befasst. Mein Ansatz ist ganz woanders.
      Siehe mein nach oben gerutschtes Kommentar vom 26.02. um 04.29. Unsere bekanntesten Physiker(Einstein, Max Planck, Heisenberg &CO) haben nach ihren Atom-Forschungsergebnissen im Anfang des 20.Jahrhunderts alle die bisher seit dem 17.Jahrhundert geltende materialistische Lebensanschauung vollständig verworfen und sind gläubig geworden, so sie es nicht schon waren. Max Planck: „Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine einzige Kraft, welche das Atom als winzigstes Sonnensystem zusammenhält. Da es aber im Weltall keine Kraft an sich gibt, müssen wir hinter dieser Energieform einen bewussten und intelligenten Geist annehmen. Dieser ist der Urgrund der Materie“.

    • …und ich bitte doch, um saubere, aufrichtige Wortwahl! Dass ich jetzt nicht plötzlich Ihre „liebe Ahimsa“ sein kann, ist ja aus Ihren Postings hier deutlich herauszulesen. Bitte keine Heuchelei hier!

    • Hallo Kristana,
      „…Der Erlöser sagte darauf:
      „Der, der existiert ist unbeschreibbar. Kein Geschöpf, seit der Grundlegung
      der Welt hat ihn erkannt. Er ist unsterblich und ewig….. Er ist unwandelbar gut…
      .. Er ist ungezeugt, er hat keinen Anfang…“
      Danke.
      „… Wieviele NAMEN hat „Gott“ im Alten Testament?????“
      Vielleicht so viele Du willst, wichtig ist, Du findest den richtigen Weg.
      Gruss dsm
      P.S.: Entschuldige die verspätete Antwort

    • Liebe Matti,
      danke.
      „Was soll ich sagen,..“
      Zum Beispiel:
      Kommt ziemlich spät die Antwort.

  8. Mit meinem lockeren Verhältnis zur Amtskirche wäre ich dennoch nie auf die Idee gekommen, aus der Kirche auszutreten. Auf die Festgottesdienste zu Weihnachten und Ostern möchte ich nicht verzichten.
    Wenn die Orgel die altbekannten schönen Lieder anstimmt und alle mitsingen, wenn womöglich noch Posaunen, Trompeten und Pauken, dazu Kerzenschein, Glockengeläut, dazukommen, dann erst ist Weihnachten.
    Dann erinnere ich mich an Weihnachten mit den Eltern und Großeltern.
    Aber auch ’normale‘ Messen geben so ein Gefühl von Gemeinschaft mit den anderen Messebesuchern, auch verbinden sie mit den Vorfahren und wenn so eine Predigt langweilt, kann man seine Gedanken dahin spazieren lassen, wohin man gerade will.
    Und wenn ich als geschieden und wiederverheiratet dennoch zur Kommunion gehe (keine
    Ahnung, ob das jetzt doch geht), hat mich das nicht bekümmert, was das Kirchenrecht dazu meint. Von Vorteil ist dabei, wenn man umgezogen ist und in der neuen Kirchengemeinde keiner darum weiß.
    Von Zeit zu Zeit kommt das Bedürfnis auf, in der Gemeinschaft mit anderen zu singen und zu beten. Und manchmal, vor Wahlen oder vor der Münchner Sicherheitskonferenz: „Jetzt hilft nur noch beten.“ Andernfalls litt ich vielleicht unter Depressionen. Kirchen, Kathedralen,
    als Zeugnisse unserer Kultur, genauso wie anderer Kulturen. lassen mich ehrfürchtig und demütig werden vor dem Glauben und den kulturellen Leistungen früherer Tage.

  9. Was für eine schreckliche Sendung! Wurde absichtlich eine so unattraktiv klingende Person für das Interview ausgewählt? Warum spricht kein moderner, flotter evangelischer Pastor (oder Pastorin)? Das ist ja geradezu abschreckend. Christ sein hat auch nichts mit der Kirche zu tun. Jeder kann selbst die Bibel lesen, wobei das nur das Neue Testament maßgeblich ist.

    • Aber es ist doch letztendlich gut, dass durch diese Serie noch deutlicher herausgekommen ist, dass es letztlich nicht die Kirchen sind, nicht die Tempel und nicht die Moscheen, die uns im Guten anweisen können, sondern immer nur einzelne, hoch entwickelte menschliche Individuen, die durch ihre konsequente Lebensweise für immer ihre Spuren hinterlassen haben. Die Satanisten können das Jesuanische(allumfassende Liebe), das Sokratische(bedingungslose Wahrhaftigkeitstreue) und das Buddhistische( Tilgung des Leidens durch gewaltlose Selbstkritik bzw. Selbsterkenntnis) im Menschen auch durch noch so viele Morde nicht ersticken, weil es die lebensspendenden Prinzipien sind und das Prinzip Leben ewig ist. Das haben die Satanisten noch nicht begriffen.

  10. Linus Ida hat mit allem recht, was er unten im Kommentar 20.02. um 19:15 schreibt, aber die Hölle, an die bisher immer nur noch nur eine Minderheit jeden Tag denken muss, die der größte Teil wie selbstverständlich den Tieren zufügt, hat er mal wieder vergessen. Alle können heute über diese grausigsten Folterungen, die blutigsten Massaker aller Zeiten informiert sein, die Tag und Nacht in der ganzen Welt mit der legitimierten Zustimmung der Mehrheit stattfinden. Dieses Leid und diese Qualen werden immer noch weiter konsequent ausgegrenzt in der Diskussion um eine bessere Welt! Dabei wäre diese Hölle als nächstes und ganz einfach, sogar noch mit großem Gewinn für Gesundheit und Ökologie, von uns allen beeinflussbar einfach nur, wenn wir sie alle nicht mehr NUTZTEN! Ihr esst die Hölle!
    Wie soll sich da an allen anderen Zuständen noch etwas ändern?

  11. OOHPS.. Was soll denn das nun?
    Nachhilfe in Scharlatanerie ?
    Hat sich nicht inzwischen philosophisch, psychologisch als auch seitens der Hirnforschung rausgestellt, dass der Zustand des Glaubens ein die Ignoranz fördernder Zustand der Verunsicherung ist.
    Es ist doch ebenso offensichtlich und klar nachvollziehbar , dass Tanakh, Bibel und Koran aus den gleichen Tafeln der Sumerer herausgelesen wurden, und es darum ging Herrschaft zu etablieren indem man sich als „Götter“ oder ihrer Vertreter erklärte.
    Also bitte, lasst uns bitte nicht zulassen Erkenntnis und Vernunft zu verspotten.
    Toleranz ok, doch letztlich muss man den Quatsch ja mal überwinden.

    • Ja, das muss jetzt endlich einmal verstanden werden, dass es immer um Macht oder Liebe geht. Das Richtige liegt immer auf Messers Schneide. Der wahre Gott oder die Göttin oder das wirklich Heilige tanzen immer auf dem Seil und fangen uns doch immer wieder weich auf, wenn wir ihnen folgen. Unser Leben muss uns diesen Seiltanz wert sein, wenn wir geistig nicht völlig degenerieren oder gar zu Satanisten pervertieren wollen. Jeder hat die selbe Wahl.

    • Der Tabupunkt liegt. vor allen in der Tatsache, das der Faschismus aus diesen Religionen hervorgegangen ist. Faschismus wäre ohne dem. nicht denkbar. Wir haben es im 3. Reich erlebt und nun das gleiche mit Trump. Aber auch die AfD, alle bedienen sich der gleichen Indoktrinierten Ressentiments der Christen. Dürfte nicht so einfach sein das zu überwinden, solange man eine solch voll verblödende Bildung zulässt.

    • Ja, Ulli. Aber genau das wird ja in diesem blog gründlich besprochen und in den Videos aufgezeigt, dass verkündete Wahrheiten von geistig hoch entwickelten menschlichen Individuen(hier Jesus v. Nazareth) immer von der Machtgier missbraucht und pervertiert worden sind. Und zwar in perfidester Art und Weise, indem man nämlich diese Personen mit völlig anderen Vorzeichen versehen hat(z.B. im Fall von Jesus die Kreuzzüge). Aber selbst die uralte Reinkarnationslehre aus dem Osten wurde z.B. im Feudalen Tibet von den reichen Klostern und Großgrundbesitzern missbraucht, indem man den Leibeigenen sagte, dass sie durch ihre schlechten Vorleben dieses Schicksal zu tragen hätten und dass die Reichen ihr schönes Leben sich mit guten Vorleben verdient hätten.
      Wenn man hier zu einem Thema kommentiert, sollte man vorher möglichst alles durchstudiert haben, was hier schon vorher gesagt worden ist. Ich weiß das, weil ich selber schon des öfteren den Fehler begangen habe, dies nicht zu tun. Und ich habe mir da selber Besserung gelobt.

  12. Min 36:00
    „…Jesus Christus starb F Ü R die Menschheit am Kreuz. “
    Das ist wirklich der größte Liebesbeweis an die Menschheit.
    Doch wäre es nicht aufrichtiger zusagen,
    „…Jesus Christus starb D U R C H die Menschheit am Kreuz. “
    Ein kleiner aber feiner Unterschied.
    Dann würden wir uns vielleicht mehr Gedanken darüber machen, wenn wir demnächst wieder ans Kreuz nageln – und wir würden uns fragen – wer will das – und warum ?

    • Ist es nicht gerade DAS der größte Liebesbeweis, das Jesus DURCH und dennoch FÜR die Menschen gestorben ist?
      Das gehört zusammen!
      Aber ob das am Ende was gebracht hat?

      Stimmen aus dem Massengrab
      (Erich Kästner)

      Da liegen wir und gingen längst in Stücken.
      Ihr kommt vorbei und denkt: sie schlafen fest.
      Wir aber liegen schlaflos auf dem Rücken,
      weil uns die Angst um Euch nicht schlafen lässt.

      Wir haben Dreck im Mund. Wir müssen schweigen.
      Und möchten schreien, bis das Grab zerbricht!
      Und möchten schreiend aus den Gräbern steigen!
      Wir haben Dreck im Mund. Ihr hört uns nicht.

      Ihr hört nur auf das Plaudern der Pastoren,
      wenn sie mit ihrem Chef vertraulich tun.
      Ihr lieber Gott hat einen Krieg verloren
      und lässt euch sagen: Laßt die Toten ruhn!

      Ihr dürft die Angestellten Gottes loben.
      Sie sprachen schön am Massengrab von Pflicht.
      Wir lagen unten, und sie standen oben.
      „Das Leben ist der Güter höchstes nicht.“

      Da liegen wir, den toten Mund voll Dreck.
      Und es kam anders, als wir sterbend dachten.
      Wir starben. Doch wir starben ohne Zweck.
      Ihr lasst Euch morgen, wie wir gestern, schlachten.

      Vier Jahre Mord, und dann ein schön Geläute!
      Ihr geht vorbei und denkt: sie schlafen fest.
      Vier Jahre Mord, und ein paar Kränze heute.
      Verlasst Euch nie auf Gott und seine Leute!
      Verdammt, wenn ihr das je vergeßt!

    • schwarz ist weiß
      „Ist es nicht gerade DAS der größte Liebesbeweis, das Jesus DURCH und dennoch FÜR die Menschen gestorben ist?
      Das gehört zusammen!“

      So sehe ich es auch. Er hat sogar vorher genau gewusst, dass er DURCH uns sterben wird und ist dennoch bis zum Schluss, trotz aller Demütigungen, Verleumdungen und Schmerzen FÜR uns wahrhaftig geblieben.

      Du fragst, ob es was gebracht hat?
      Ist seine Tat nicht bis heute das größte Beispiel für
      „Allumfassende Liebe“, „bedingungslose Wahrhaftigkeitstreue“, wie AHIMSA es oben schön formuliert hat?
      Wir sind es ihm, bzw. uns noch schuldig, diese Liebe und Treue zur Wahrhaftigkeit zu einer echten Grundlage unseres Denkens und Handeln werden zu lassen.

      Vielen Dank auch für das sehr eingehende Gedicht von Kästner, welches ich noch nicht kannte.

  13. Sehr gut, dass DEUSSEMPERMAJOR hier unten auf die Dokumentation „Die gefälschte Bibel“ hin weist. Die Bibel müsste eigentlich nach unserem Wissensstand „Das Mischwerk der Priesterkaste“ heißen. Nicht anders der Koran und die Tora.
    Denn auch dort stehen sich unvereinbarliche Widersprüche gegenüber. Es muss heute klar werden, dass auch die sog. „Heiligen Schriften“ mehr und weniger manipulative Machwerke im Sinne der jeweils Mächtigen waren bzw. sind.
    Mit unserem Christentum sind wir nur Gott sei Dank heute so weit, dass wir es kritisieren dürfen, ohne Angst für Leib und Leben haben zu müssen. Selbst die sog. „Reformation“ durch Luther hat da nicht viel Licht ins Dunkel gebracht.
    Nach diesen vielen guten Kommentaren hier möchte ich jetzt sagen, dass sich diese Serie über Religionen hier doch gelohnt hat.
    Trotz aller Kritik möchte ich aber auch auf die gütigen Ratschläge und tiefen Weisheiten hinweisen, die eben AUCH in diesen sog. „Heiligen Schriften“ nachzulesen sind. Es muss nur jedem Menschen klar sein, dass geschriebene Texte nie und nirgends das eigene kritische Denken ersparen, sondern zum eigenen Denken inspirieren sollten.

    • Auch durch die Religionen wird also klar, dass die Menschheit sich schon seit vorbiblischen Zeiten ihre eigene Geisteswelt mit eigenen Lügen verseucht. Die einen, wenigeren, arbeiten aktiv daran, die „Gläubigen“, mehrheitlichen, passiv. Wobei ich mit „Gläubigen“ mitnichten nur die Religionsgläubigen meine, denn „gläubig“ ist da jeder, der Postulierungen von anderen unreflektiert bzw. ohne eigenes Durcherleben übernimmt, nur, weil sie gerade Macht ausüben. Wissenschaftsgläubigkeit z.B. ist da mindestens genauso destruktiv.

    • Ich bedanke mich bei Deussempermajor für diesen wichtigen Link; jeder sollte sich diesen Film ansehen !!!!!!!!!!!
      Spannend – aufklärend – eine Offenbarung !!!

      Und zeigt sich wieder, wie verbogen die ursprünglichen Lehren eines J.Chr. wurden und heute so verbogen, verlogen noch immer geglaubt und nicht von höherer Stelle revidiert werden .
      Ein Jesus, der Tiere töten ließ zum Verzehr ? NEVER !! Ein absolutes No-Go ! Und schaut Euch in der Doku an, was daraus gemacht wurde………..ich könnte dreinschlagen.

    • Denkwürdig ist auch, dass das „Friendevangelium der Essener“(die Gemeinschaft, der Jesus entstammte) nicht schon längst dem NT beigefügt worden ist(da ja das NT doch das Buch über Jesus Christus ist). Es befindet sich angeblich in der Vatikan-Bibliothek und ist Teil der „Rolle von Qumran“, die erst um 1900 in der dortigen Gegend bei Ausgrabungen entdeckt und als Original identifiziert wurde.

      Hier ein Auszug aus der Übersetzung von Dr. Edmond Bordeaux-Székeley, Verlag Bruno Martin.
      „Als sie(die Kranken, die sich nach Weisung Jesu im Fluss gereinigt hatten) sagten sie: Sag uns, welches sind die Sünden, die wir vermeiden sollen, damit wir nie wieder krank werden?“

      Jesus antwortete ihnen u.a. hiermit:
      …Denn wahrlich, ich sage Euch, der, der tötet, tötet sich selbst, und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes. Denn in seinem Blut wird jeder Tropfen ihres Blutes sich in Gift verwandeln, in seinem Atem ihr Atem zu Gestank, Ihr Fleisch in seinem Fleisch zu Beulen, in seinen Knochen ihre Knochen zu Kalk, in seinen Eingeweiden ihre Eingeweide zu Verfall, in ihren Ohren ihre Ohren zu wachsigem Belag. Und ihr Tod wird sein Tod werden…“

      Ansehenswert auch: Luther einmal anders- Die dunkle Seite Martin Luthers -youtube.

  14. Wie hier über „das Christentum“, das Christ-Sein“ gesprochen wird ist wirklich symptomatisch.
    So kann ich einigen Kommentaren nur zustimmen, die eine Abhandlung über ein „wie, wo, wann, was“ wenig aussagekräftig und langweilig finden. Der Kern dessen, was die außergewöhnliche Erscheinung Jesus Christus uns mitteilen wollte, bleibt eher im Dunkeln.

    Aus meiner Sicht bestand hinter der Gründung der katholischen Kirche die Absicht, die reine Botschaft Jesu zu verschlüsseln und sie so unbrauchbar zu machen für einen Maßstab und die Grundlage für ein wahrhaft soziales Miteinander.

    Eine bis ins Mark hierarchisch gegliederte Organisation mit einer unfehlbaren Führung an der Spitze, unendlich vielen Regeln, Gesetzen, einer Flut von in die Irre leitenden Ritualen, Steuersystem und eigenem Bankwesen – das alles errichtet auf einer Blutspur, die mehrfach um die Welt reicht, soll der Hüter und Verkünder der frohen Botschaft sein? Wie wahrscheinlich ist das?

    Die Kirche hat dafür gesorgt, dass wir Gott wieder außerhalb von uns selbst suchen, wir Heilige anbeten und hoffen mit genügend Frömmigkeit, Befolgung von Regeln und Ritualen, nebst Anpassung an die Obrigkeit möge uns dieser Gott dann in unserer erbärmlichen Welt Linderung verschaffen.

    Ich bin katholisch erzogen worden, war sogar mal Messdiener. Ich habe immer gespürt, dass etwas Großes, Wunderbares im Christentum liegt aber doch gleichzeitig von diesem verdeckt wird.

    Die Welt ist nicht gestaltet nach dem, was uns im innersten ausmacht, uns verbindet, sondern geformt nach dem, was uns unterscheidet und voneinander trennt.
    Erich Fromm hat einst zwei grundlegende Entwicklungsprinzipien formuliert:
    das der Macht
    und das der Liebe.
    Wir kennen auf dieser Welt nur ersteres.

    Das, was sich in uns nach außen verwirklichen will, wird stets durch die äußeren Bedingungen determiniert. Man könnte auch sagen, das Göttliche wird von einem großen Netzwerk von Lügen verschleiert und ist für uns unsichtbar geworden.

    Man braucht kein Theologiestudium um die Botschaft von Jesus Christus zu verstehen, keine unentwirrbaren Verweise auf Jahrtausende alte Schriften etc.
    Jesus selbst steht für die Wahrheit, sodann auch für den Weg und das Leben.

    Jesus regt uns an, quasi einen Abgleich von innerem Potential und äußeren Lebensumständen zu machen.

    Mehr noch gibt er uns einen Schlüssel zur vollkommenden Erkenntnis über einen gehbaren Weg für Menschen. Der gehbare Weg ist ein Weg der Wahrheit, der Echtheit untereinander.

    Die Gleichnisse bzw. Evangelien beschreiben zum einen die spezifischen Widersprüche und Verwerfungen, welche entstehen, wenn Menschen in nicht authentischen Verhältnissen leben, deren sie sich nicht bewusst sind (denn sie wissen nicht was sie tun) und in denen sie nur deshalb leben, weil ihnen die Wahrheit über den Kern des Menschlichen von der herrschenden Macht von Anfang an bewusst vorenthalten wird.
    Dieser Mann wusste ganz genau, wie schwer es ist aufzuwachen als sozialisierter Erwachsener. Nicht umsonst sagt er: den Kindern gehört das Himmelreich!

    Die Wahrheit ist die Liebe unter den Menschen, die, wenn man ihre Gebote konsequent befolgt, ein Paradies schaffen kann. Die Gebote sind Respekt vor dem Leben, Kooperation, Empathie und die absolute Anerkennung der Gleichheit aller Menschen trotz deren individuellen Unterschiedlichkeiten was Aussehen und Fähigkeiten angeht. Und eben nicht 10 Gebote mit konkreten Handlungsanweisungen, da sich diese von selbst verstehen würden bei einem Handeln aus der Liebe heraus.

    Jeder, der erkannt hat, was in dieser Welt geschieht und anderen darüber berichten will, hat die Erfahrung machen müssen, was für ein Kampf das ist. Von Ablehnung bis zu reiner Wut ist alles dabei. Eine Botschaft, welche die herrschenden Verhältnisse in Frage stellt, zu verbreiten ist eine sehr mühselige Kleinarbeit, die am besten gelingt, wenn man einzelne Menschen „fischt“ und sie überzeugt selber zu denken, zu fühlen und zu prüfen was wahr und falsch ist.
    „Werdet Menschenfischer!“
    Das ist sprichwörtlich das „Kreuz“, welches man zu tragen hat und zu dem Jesus uns auffordert es zu tragen. Die Wahrheit wiegt sehr schwer.

    Und das ist eben auch für alle der Fall, die hier und anderswo im Netz oder draußen in der Welt um die Wahrheit ringen und kämpfen. Selbst wenn ihnen Jesus Christus dabei erst mal nicht in den Sinn kommt, so spüren sie doch den Missstand der eigenen Verhältnisse oder, um es mit Freud zu sagen: das Unbehagen an der eigenen Kultur.

    Wenn man in seinen Erkenntnissen sehr weit fortgeschritten ist und sich ein größerer Zusammenhang offenbart zwischen den ganzen Lügen und Täuschungen, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem man seine gesellschaftlich geformte Umwelt einfach nicht mehr ertragen kann, weil einem die Falschheit aus allen Dingen entgegenschreit. Man ist regelrecht angewidert von Zeitungen, Fernsehen, Büchern und bisweilen auch von der unverschuldeten aber doch ärgerlichen Ahnungslosigkeit seiner Mitmenschen. Man hat plötzlich das Gefühl nicht mehr in diese Welt zu passen.
    Auch das ist symptomatisch für das Leben im Falschen, wenn man es denn erkannt hat, und wird von Jesus beschrieben:

    Johannes 15,18-19

    18 Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.

    Heißt: Die Herrschaft der Macht über die Liebe hat in der euch bekannten Welt schon immer existiert und nur weil er sie jetzt benannt hat, bekommt er den Hass ab.

    19 Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

    Heißt für mich: Solange Du Dich verhältst, als seiest Du ihr Eigentum, du machst und denkst, was sie wollen, bekommst Du ihre Liebe und Anerkennung. Wenn nicht, dann hassen und bekämpfen sie Dich.
    Der Hass trifft dich nicht, wenn Du irgendetwas kritisierst, sondern, wenn Du mit Deinen Fragen der unsichtbaren Macht, welche sich fast immer hinter dem vermeidlich Guten verbirgt, die Maske zu entreißen drohst. Am fatalsten ist, wenn Jemand erkennt, dass dies schon immer so war und wir in einer Welt leben, die sich gegen uns selbst richtet, denn dann ist er auch für vermeidliche Lösungsvorschläge nicht mehr zu manipulieren, die das alte System in einer nur leicht modifizierten Weise fortführen wollen.

    Viele der sogenannten Verschwörungstheoretiker sehen, dass wir es heute nicht mehr mit einem kleinen Fehler im System zu tun haben, sondern, dass wir grundlegend falsch konfiguriert werden. Und je komplexer die Kritik, desto mehr Unglauben und Hass müssen sie seitens der noch Ahnungslosen dafür in Kauf nehmen.

    Diese Reaktion ist natürlich verständlich, zumindest bei denjenigen, die tatsächlich die Wahrheit nicht ahnen. Denn jemand, der voll in die Gesellschaft integriert ist, der alles getan hat, damit er in den Verhältnissen zurecht kommt, der von klein auf erfolgreich von Eltern, Lehrern, Arbeitgebern und anderen Sozialagenten in diese Welt eingeführt wurde, ohne jemals über wesentliche Dinge zu stolpern, kann unmöglich daran glauben, dass hier etwas grundlegend nicht stimmt.
    Die eigene Identität ist dabei in Gefahr und den Verlust dieser versucht der Mensch immer zu vermeiden. Auch wenn er in seinem Herzen eine diffuse Leere empfindet, kann er den Zusammenhang nicht herstellen. Ein Grund dafür, warum Jesus eben auch zu den Reichen und Erfolgreichen gegangen ist und nicht nur zu den Armen und Leidenden.

    Der Erkennende steht nun vor einem großen Dilemma, denn das System übt einen großen Anpassungsdruck auf ihn aus. Er erfährt plötzlich überall die Konsequenzen seiner Suche nach Wahrheit, weil er einsam zu werden droht in der Masse der an das System vollkommen angepassten Menschen um ihn herum. Er ist möglicherweise nicht mehr motiviert seine Arbeitskraft der Macht zu Verfügung zu stellen und diese dadurch am Laufen zu halten und kommt in Existenznöte. Er erhält kaum noch Anerkennung, ist dem Spott der anderen ausgeliefert, selbst innerhalb der eigenen Familie und des vermeidlichen Freundeskreises. Je weniger Gleichgesinnte der Erkennende hat, desto stärker droht die Gefahr wieder unsicher zu werden und Zweifel zu bekommen, sich am Ende doch wieder in die Matrix eingliedern zu lassen.

    Wie gut wäre es jetzt quasi einen Präzedenzfall, ein Beispiel dafür zu haben, dass die Reaktion der Anderen und die eigenen Ängste eben nicht die Folge eigenen Versagens, eigener Verschrobenheit, Leichtgläubigkeit oder Dummheit sind, sondern eine logische Folge der Konfrontation mit der auf Lüge aufgebauten Welt und mit der eigenen Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit.

    Und genau ein solches Beispiel, an dem man sich orientieren kann, verkörpert für mich Jesus Christus. Dafür gibt es unzählige Hinweise. Z.B.:

    Das Gleichnis vom Sämann MT 13 1-9 weist darauf hin, dass eine Saat (Botschaft) nur auf ausreichend gutem Boden aufgehen kann. Das ist in der Natur und auch unter den Menschen so. Der Boden ist bei den Menschen ihr durch Sozialisation geformtes Bewusstsein von der Welt. Der Sämann geht aufs Feld, er streut etwas auf den Weg und die Vögel fressen es auf, er streut auf felsigem Boden mit wenig Erde und die Sonne verbrennt die Pflanze. Dann streut er auf gutem Boden und es gehen starke und gute Pflanzen daraus hervor.
    Die Analogie zu dem Versuch Menschen von etwas zu überzeugen, ihnen eine Botschaft zu vermitteln ist unübersehbar.
    Und weil sie nicht wissen was sie tun mangels Bewusstsein, sollen wir sie nicht hassen, sondern lieben, denn sonst verlieren wir sie endgültig und die Spaltung wird umso tiefer.

    Ein weiteres Beispiel was passieren kann/wird im Zusammenhang mit der Verkündung der Wahrheit:
    Matthäus 10/34-36

    Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
    35:Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.

    36 :Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

    Kommt uns das nicht bekannt vor derzeit?

    Oder im gleichen Kapitel, als er zu seinen Jüngern sagt:

    Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
    17: Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen.
    18:Und man wird euch vor Statthalter und Könige führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.
    19: Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
    20: Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.

    Jeder, der sich traut aus tiefstem Herzen für die Wahrheit einzustehen, der hat dies möglicherweise schon erlebt. Inklusive des erstaunlichen Umstands, dass die Wahrheit aus einem geradezu heraussprudeln kann ohne das man ein Skript oder etwas bräuchte.
    So wie Jesus sagt:
    Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter Euch!

    Sein Name (er selbst in uns) steht für die Wahrheit unter uns Menschen, für den Weg dahin und das Leben, welches aus dieser hervorgeht. Es gibt unzählige Hinweise dafür in den Evangelien.

    Und spüren wir nicht alle dieses elektrisierende Gefühl, wenn wir uns versammeln und unter uns plötzlich greifbar wird wie sich reine Wahrheit, Echtheit, Authentizität die Bahn bricht? Wie wir plötzlich zusammenwachsen?

    Mir persönlich geht das nicht bei jeder x-beliebigen Erkenntnis so, sondern genau dann, wenn eine Erkenntnis eine tiefe Wahrheit berührt und ihr Licht eindringt in die Finsternis unseres von Machtverhältnissen geformten Bewusstseins, dieses aufbricht und Hoffnung auf etwas ganz anderes sich breit macht.

    In der Kirche ist mir das noch nie so gegangen, obwohl ich dort die Worte von Jesus Christus tausend Mal gehört habe. Unser Glaube und auch unsere geistig-seelische Freiheit, so scheint es mir, befindet sich an einem unsicherem Ort.

    • Für mich ist Jesus von Nazareth eine aus unserer Geistesgeschichte besonders herausragende Erscheinung wie zuvor auch Buddha und Sokrates. Ich habe sie auch schon „die großen Warner“ genannt, wenngleich dies ihnen nicht vollständig gerecht wird.
      Für diese Fehlentwicklung in der Lebensführung der gesamten Menschheit sind solche aus unserer Sicht vollkommenen Menschen jedenfalls nicht verantwortlich, eher können sie uns noch Hoffnung machen.
      Mein Lebenspartner sagte vorgestern: „Die Menschheit hat statt in Geist in Fleisch investiert“. Damit ist aus unser beider Sicht eigentlich alles gesagt.

    • „Die Kirche hat dafür gesorgt, dass wir Gott wieder außerhalb von uns selbst suchen, wir Heilige anbeten und hoffen mit genügend Frömmigkeit, Befolgung von Regeln und Ritualen, nebst Anpassung an die Obrigkeit möge uns dieser Gott dann in unserer erbärmlichen Welt Linderung verschaffen.“

      Nenne sie nicht „die Kirche“, denn „die Kirche“ ist laut Bibel „die Gemeinschaft der Gläubigen“.

      Nenne sie, was sie ist: die „rk-Institution“ mit dem Antichristen an ihrer Spitze.

    • Mit diesem Abschnitt aus dem Text von Außenkontrolle, den „ich lebe“ hier zitiert, habe ich auch große Probleme.
      Ich erinnere z. B. daran, dass der christlich-kirchliche Missionar Bonifazius die Heiligste Eiche der Germanen gefällt hat, um zu beweisen, dass darin kein Gott wohne. Eine reine Machtdemonstration!
      Es wurden viele heilige Bäume gefällt,um direkt darüber Kirchen zu bauen. Eine der vielen Verächtlichungsbezeugung gegenüber der Natur. Wobei die reine Natur nach meiner Ansicht das Heiligste ist, was es auf Erden gibt! Auch im Menschen selbst.

      „Wenn das Heilige in der Natur wohnt, dann haben wir nicht mehr die Berechtigung, die natürlichen Systeme, die das Leben erhalten, auszubeuten, zu verschmutzen und zu zerstören. Wenn das Heilige verkörpert ist, dann tragen unsere Körper eine Heilige Autorität in sich. Wenn die Erde selbst der Platz des Heiligen ist, dann müssen wir lernen, in Harmonie mit der Erde zu leben.“
      Autorin und Aktivistin Starhawk. Nachzulesen in einem Aufsatz von Joan Marler, „Der Mythos vom ewigen Patriarchat“.

    • AHIMSA
      Hab Sie gleich wiedererkannt, obwohl ich solange nicht hier war V.I.L. 🙂

      Die Natur war nicht gemeint mit der verordneten Anbetung der „Heiligen“.
      Denn in der Tat hat die rk Kirche die Verbundenheit vieler Menschen mit der Natur bewusst gekappt. Ebenso, wie sie
      dafür gesorgt hat, dass viele Heiler und Heilerinnen als Hexen und Ketzer verbrannt wurden und damit wertvolles Wissen verloren gegangen ist.
      Wenn man sich die heutige Gesundheitsindustrie ansieht und ihr Verhältnis zu Naturheilverfahren, hat sich eigentlich nicht viel geändert und der Prozess der Verfolgung ist noch im Gange. Nur die Methoden haben sich leicht geändert.

    • Mensch, Außerkontrolle, ich glaub ich hab den Satz verkehrt verstanden! Sorry! Ja, ich stimme dem natürlich vollumfänglich zu, was Sie da geschrieben haben. Mir hat meine Oma immer schön vom „Lieben Herrn Jesus erzählt“ und das hatte ich verinnerlicht und immer auch fürs Christentum gehalten, bis ich dann die Historie genauer kennen und differenzieren lernen musste. Immerhin hat Jesus es geschafft, dass wir heute das Christentum auch kritisieren dürfen. 🙂

  15. Aus dem vergriffenen Buch: „Der Verrat der Kirchen an den Tieren“ von C. A. Skriver:
    Es gehört komischerweise zur Unart der christlichen Kirche, ernste Probleme des Daseins und des Menschseins jahrhundertelang einfach nicht zu sehen, z.B.
    Die Sklavenfrage – die Kriegsfrage – die Zinsfrage – die Arbeiterfrage – die Frauenfrage – die sexuelle Frage – die Ernährungsfrage und die Heilfrage. Die Tierfrage, auch die Fragen der Gnosis, der Theosophien, der Geheimwissenschaften und der Weltreligionen. Als Hort der Reaktion bummelt sie in allem hinter dem Fortschritt der Menschheit her. Womit beschäftigen sich diese Menschen eigentlich?

    Jesus verhieß: Siehe, ich mache alles neu!
    Die Kirche lehrt das Gegenteil: Siehe, es bleibt alles beim alten.

  16. „Die gefälschte Bibel
    Glaubt man der Bibel, dann hat Gott zur Zeit des Propheten Mose Völkermorde,
    die Todesstrafe und Tieropfer befohlen. Gleichzeitig gab Gott durch Mose
    jedoch das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Auch distanziert sich Gott durch
    einige Propheten des Alten Bundes deutlich von den Ritualen der Tieropfer.
    Wie kommt das? Hat Gott zwei Meinungen – oder wurde die Bibel gefälscht?
    Es erstaunt: Für die Katholische und die Evangelische Kirche sind alle Teile
    der Bibel, trotz der vielen Ungereimtheiten und offensichtlichen Fälschungen,
    das wahre „Wort Gottes“.
    Um die Antwort zu finden, warum es so viele Widersprüche in der Bibel gibt,
    muss zuerst der Frage nachgegangen werden: Wer hat die Bibel geschrieben?
    Wer hatte entschieden, welche Schriften in die Bibel aufgenommen wurden
    und welche nicht – und warum nicht?
    Die Antwort ist ernüchternd: Es waren durch alle Zeiten die Pharisäer,
    Schriftgelehrten und Theologen, die diese Entscheidungen getroffen haben –
    im übertragenen Sinn die „Priesterkaste“. Doch welche Interessen waren im
    Spiel? In der TV-Dokumentation „Die gefälschte Bibel“ wird diesen Fragen
    nachgegangen. Die Ergebnisse überraschen und lassen erstaunen…“
    https://www.youtube.com/watch?v=P4etD3H0re0

  17. Anlässlich der Verleihung des Bautzner Friedenspreises 2018 an Eugen Drewermann und Rainer Rothfuß,
    siehe https://www.youtube.com/watch?v=ARgxzZYtloM sprach Dirk Pohlmann eine Laudatio. In dieser
    stellte er sinngemäß die Bedeutung von Dostojewskis bestem Werk (auch nach seiner eigenen Ansicht)
    „Der Großinquisitor“ dar. Danach gründete die „christliche“ Kirche, besonders die römisch-katholische
    ihre Macht auf drei Säulen: Das Wunder, das Geheimnis und die Autorität. Ihr Geheimnis besteht darin,
    das sie dem Antichristen dient.
    Wer daran Zweifel hat, möge die Werke von Karlheinz Deschner,z.B. „Kriminalgeschichte des Christentums“
    in zehn Bänden studieren. Ein zusammenfassendes Zitat von Karlhein Deschner hierzu:
    „Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und
    Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts, keine Organisation der Welt, die zugleich
    so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz
    besonders die römisch-katholische Kirche.
    Der lupenreine Pazifist Drewermann hält es dagegen mit der wahren Lehre von Jesus, dem Christus, der
    die Gottes- und Nächstenliebe lehrte und vorlebte. Er lehrte sogar die Feindesliebe, und forderte Petrus,
    der ihn mit Gewalt verteidigen wollte auf, sein Schwert wegzustecken.
    Allerdings sah Jesus voraus: „Haben sie mich verfolgt, werden sie euch verfolgen“; was auf alle wahren
    Nachfolger des Christus Gottes bis auf den heutigen Tag zutrifft.
    Die missbräuchliche Verwendung des guten Namens des Christus, durch Kirche und Parteien ist die größte
    „False Flag“ aller Zeiten.

    • Es ist doch schon mal eine Entwicklung zum Besseren, dass sich solche Sachen langsam rumsprechen. Wir müssen gar nicht so weit gehen und Deschner lesen. Wir müssen nur einen einzigen Satz beherzigen: An ihren Taten könnt ihr sie erkennen!

      Zum „echten“ Christentum und im speziellen Dr. Drewermann. Die schönste Predigt, die ich je gehört habe (und die er in Deutschland nicht halten darf:

      „Von der Angst zum Vertrauen / der Kern der Botschaft Jesu“
      youtube.com/watch?v=tBM67mW63C4&t=11s

    • Gerne!
      Die ist soooo schön! Hab sie jetzt schon 4 mal gesehen. Wenns mir nicht so gut geht – Drewermann!
      Und alle Last und Furcht und Ärger fällt von mir ab. 🙂

  18. Den öden Religions-„Dialog“ bei KenFM haben wir nun endlich überstanden. Es ist vorbei! Nun danket alle Zeus!

    Was es zum Religionswahn zu sagen gibt, hat der Sterbehelfer Uwe-Christian Arnold in einigen treffenden Sätzen zum Ausdruck gebracht. Es lohnt sich nicht, weitere Gedanken daran zu verschwenden.

    • Religionsdialog ist doch nicht von Haus aus schlecht. Zeus ist doch auch ein Gott.
      Und dem danken Sie, das der Dialog überstanden ist?
      Uwe-Christian Arnold hat viel Richtiges gesagt.
      An Religionen keine Gedanken zu verschwenden, hieße Milliarden Menschen nicht ernst zu nehmen.
      Das halte ich für falsch.
      Meine Kritik bezog sich auf das wie – nicht auf es sein zu lassen.

    • „Nun danket alle Zeus“ war eine scherzhafte Abwandlung des Chorals „Nun danket alle Gott“. Ich konnte nicht ahnen, daß das jemand wörtlich nehmen würde. Zeus gibt es genauso wenig wie Abrahams Gott, aber der erfundene griechische Gottvater war wenigstens nicht monotheistisch-intolerant.

      Einen „Dialog“ gab es ja gar nicht. Da haben nur ein paar Religions-Lobbyisten ihre jeweilige Ideologie in den schönsten Farben geschildert. Daraus folgt nichts. Wenn einzelne Zuhörer sich daraufhin nun plötzlich für die eine oder andere Religion interessieren, um so schlimmer! Das ist reine Zeitverschwendung! Leute, die an Gott oder Götter glauben, sind ernst zu nehmen, nämlich als potentiell gefährliche Wahnsinnige.

      Religion ist ein Menscheitsproblem und keine Lösung für Probleme!

    • Ich hab den Zeus auch nicht ernst genommen.
      „Religion ist ein Menscheitsproblem und keine Lösung für Probleme!“
      Das kann man so sehen.
      Religionen können aber auch Halt, Hoffnung und Gemeinschaft geben.
      Wenn Religionen dazu mißbraucht werden, um zu trennen, geht das Pendel in die andere Richtung.
      Dialog kann nur stattfinden, wenn man auf den anderen offen zugeht und ihn im Anderssein akzeptiert.
      Wenn man jeden Gläubigen als „potentiell gefährliche Wahnsinnige“ sieht, kommt kein Dialog zu Stande.
      Dann unterstützt man das Geschäft der Kriegstreiber.
      Ich war selber mal gläubig – war ich damals gefährlich und wahnsinnig? Mehr als heute?
      Sind oder waren Eugen Drewermann , Ernesto Kardinal, Dietrich Bonhoeffer u.a. gefährlich und wahnsinnig?
      Ich denke zu wissen, was sie meinen – aber so einfach ist es nicht.

  19. Wenn man nur vom Urchristentum spricht,
    wie z.B. Petra Gerster
    https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/das-vermaechtnis-der-ersten-christen-100.html
    oder wie Eugen Drewermann, wenn er Jesus von
    Nazareth in den Blick nimmt und die Amtskirche außen vor lässt
    https://www.youtube.com/watch?v=hvg3_fnpJy0
    kann man viel fürs eigene Leben entdecken und wir
    müssen gar nicht so weit gehen, um Harmonie
    in sich und Empathie mit den Mitmenschen, mit den
    Tieren und Pflanzen, überhaupt mit allem was lebt,
    zu finden.
    Im politischen Bereich waren es die Widerständigen im 3. Reich
    wie Graf von Galen, dem Bischof von Münster und Dietrich
    Bonhoeffer, Martin Niemöller und die ‚Bekennende Kirche‘,
    später Heinrich Albertz, Leonardo Boff, Ernesto Cardenal,
    Helmut Frenz, Helmut Gollwitzer, Norbert Greinacher,
    Hans Küng, Karl Rahner, Oscar Romero, Dorothee Sölle
    und Fulbert Steffensky u.v.a., denen wir Respekt oder
    Zuneigung zollten und auf die Verlass war, wenn es um
    das Wohl der Menschen ging.
    Jede Zeit hat und hatte also auch im Kirchenbereich ihre
    Idole und die Botschaft ist nicht zu trennen vom Ansehen,
    den ihre Vermittler im Volk genießen.

    So wie die Poesie Ernesto Cardenals viele begeisterte,
    ist es heute Eugen Drewermann .
    Beide Priester, scheuten nicht den Konflikt mit Rom,
    sind umfassend gebildet, Kunst & Poesie gehören
    zu den Stilmitteln, mit denen sie den Menschen ihre
    Botschaft vermitteln.
    Das Elend des Prekariats (würde man heute sagen) und
    das Leid aller Menschen ist ihr Hauptthema.
    http://www.deutschlandfunk.de/ernesto-cardenal-christ-und-marxist.871.de.html?dram:article_id=309017
    Dieser zdf-Film
    https://www.zdf.de/kultur/musik-und-theater/mit-markus-lanz-im-heiligen-land-100.html
    hat an Weihnachten 2016 etwas ‚Glanz und Glimmer‘ ins Haus gebracht. Eine echte Grippe machte
    einen Kirchgang unmöglich. Seitdem findet sich in unserem Kühlschrank immer ‚Hummus‘,
    ein vegetarischer Brotaufstrich, eine Entdeckung aus diesem Film.

    • Hummus ist sogar ein veganer Brotaufstrich, der sehr nahrhaft und gesund ist und gut schmeckt. Pürrierte Kichererbsen mit Seammus, Knoblauch, Zitrone und Peterilie. Es gibt auch andere Rezepte, aber immer ohne tierliches. Die Bibel lügt, wo sie behauptet, Jesus habe Tiere gegessen. Man lese da mal die Rede Jesu an die Kranken aus dem Essener Friedensevangelium.

  20. Das Interview ist doch sehr beliebig.
    Es war weder historisch noch in Glaubenssachen sehr hilfreich – zu amtlich-katholisch beleuchtet.
    Aber was kann ich erwarten, wenn mit einer Amtsperson geredet wird, die den Apparat vertritt.
    Da wäre mir ein Interview mit Eugen Drewermann in Sachen Glaubensfragen lieber gewesen. Er hat wirklich was zu sagen.
    Ein Interview kann immer nur so interessant sein, wie seine Personen.
    Ob das Format COEXIST seinem eigenem Anspruch gerecht wird, soll jeder selbst beurteilen.
    Für mich war es das nicht.

    • Da stimme ich zu. Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass es doch schon prinzipiell ein sehr fragwürdiges Unterfangen war und ist, wenn jemand, der sich nach eigener Aussage vorher in keiner Weise für Religionen interessiert hat, plötzlich „rein journalistisch“ darüber ein Buch schreibt und so eine Serie macht.

  21. Alles ist pervertiert worden von den jeweils regierenden Mächten dieser Welt und denen, die ihnen widerstandslos gefolgt sind. Das Christentum ist dafür ein sehr deutlich anzuschauendes Beispiel. Der eigentliche Kern, das Bewusstsein des Jesus von Nazareth, wurde hauptsächlich zum Aufbau von gewalttätiger Macht missbraucht(pervertiert). Und immer wieder, wenn das jesuanische Bewusstsein in Menschen sich hoch entwickelt hat, wurden diese Menschen eliminiert. Einen Schutz durch die „christliche“ Kirchengemeinschaft gab es da nie! Sodass bis heute dieser Spruch immer noch die selbe Gültigkeit hat, wie damals:

    WER DIE WAHRHEIT SAGT, WIRD GEKREUZIGT.

    • Nicht, dass ich wahnsinnig auf den Beitrag „Das Christentum“ gewartet hätte, aber jetzt interessiert mich schon, was hier so kommt.
      Wie Euch der Beitrag gefällt und ob es hier vielleicht noch ein paar spirituelle Menschen gibt, (und die endlich mal aus den Büschen kommen sollten !) für die das Christentum weit mehr ist als Konzile, 10 Gebote und fast schon knisternde, weil so trockene Kirchengeschichte, die, wie Linus Ida schon schrieb, überall nachzulesen ist.
      Ich für meinen Teil finde es fürchterlich verkopft. Niemand würde mich zum Christentum hinbringen oder dafür interessieren mit so einem Beitrag.

      Vielleicht ist es in begrenzter Zeit nicht anders möglich, als einen Abriss zu bringen, wie, wann, wo was war und welche Wurzeln das Christentum hat……………gäähn…..ja, nimm ein Buch…………aber beinahe die gesamte Zeit mit diesem Inhalt zu füllen, das ist vorbei am Thema. Das ist, im übertragenen Sinne, Materialismus pur.
      Dafür stand ein Mensch-Gott wie Jesus, der Christus, nicht.

      Was kommt hier über den Aussergewöhnlichen, und ab da wird es doch erst spannend, der auch noch die zweite Wange hinhält, der Feindesliebe lehrt, der eine Maria Magdalena nicht wegschickt ?

      Was über den, der Wunder „kann“, Lahme zu Gehenden macht, Blinde sehend, einer, der über Wasser geht , später durch Wände ?

      Woher hat er diese sensationellen Fähigkeiten/Gaben ? Was hat das mit Liebe, mit Licht und „ich bin der Weg“ zu tun ?! Sind die etwa göttlichen- geistigen Ursprungs, hat er ein besonders intimes Verhältnis zu Gott ? Können wir uns solche Fähigkeiten auch „erarbeiten“ ? Wie ist der Weg dorthin ?

      Und was ist mit dem Heiligen Geist ? Habe ich es überhört, oder ist nicht einmal die Rede davon ? Irre !
      Ich hätte gern zu sowas Wichtigem wenigstens Erwähnung (und Erklärung) gehabt.
      Ein GEIST (kein Gespenst, auch nicht der Geist aus der Flasche oder ein geistvoller Mensch ist gemeint), nichts Greifbares, sondern etwas vollkommen Nichtmaterielles, im christlichen Glauben Gott himself, unbegreiflich höherschwingend als jedes irdische Licht, also sowas kommt „vom Himmel“ , und fährt in die Menschen ? Und lässt sie sozusagen freudetaumelnd/mindestens erleuchtet, zurück ? Sowas will ich auch ! Bitte, nette Kirchentante, erzähle mir davon ! Oder hast Du so wenig zu sagen ??

      Ach ja, die Heiligen auf den Kirchengemälden – alle mit leuchtendem Heiligenschein. Haben die da oben alle eine LED montiert….oder wussten die alten, wunderbaren Maler noch etwas von der (heute verdrängten) GEISTIGEN VERBINDUNG des Menschen zum Göttlichen Spirit ? Ist es vielleicht sogar die westliche Deutung des sog. Kronenchakras ?

      Wie gesagt, langweilig. Von dem, was es im Leben und durch das Leben von J. Chr. zu entdecken gibt, keine Spur.

      DASS wir unser Bewusstsein klären und anheben müssen, um einer innerlichen und äußeren Dunkelheit zu entgehen sollte langsam klar werden; dass es nicht-materielle höhere Dimensionen gibt, Lichtwesen, Transformation, Tod und Weiterleben, Inkarnation/en, all das, was oft so peinlich empfunden wird, Licht + Liebe , Gewaltlosigkeit/“Ahimsa“ auch genannt 😊 , Mitgefühl, Erbarmen, Überwindung des Ego (auch an der Fleischtheke) – das hat J. Chr. uns doch vorgemacht.
      Bitte, hört auf drüber zu lächeln, mitleidig, ach so überlegen: Wir können über jedes Thema noch so gescheit diskutieren und alles zerlegen. Ist sehr wichtig, ist in Ordnung. Es wird aber nicht reichen. Wir benötigen ein ganz anders „gestricktes““, neues Bewußtsein. Dazu müssen wir wieder Kontakt aufnehmen zur geistigen Welt……sich mal drauf einlassen….suchen….Mystiker…..christliche Mystiker…….östliche Lehren……Bücher, …neues Bewußtsein….Meditation……einfach beten.……einlassen……nicht erzwingen, schauen, was spricht mich wirklich an, was tut mir gut……es kann nur besser werden. Ohne das Göttliche, besonders in uns, wieder zuzulassen, rumpeln wir uns + andere hier zu Tode.
      Kein Wunder, dass die Kirchen so leer sind, „Christus“ muss man woanders finden.

    • Mein geliebter Nietzsche, den viele missverstehen und als „Antichristen“ sehen, schrieb u.a. einmal: Der einzige wahre Christ ist am Kreuz gestorben.

    • Ja, da kann ich der Kristana auch nur wieder zustimmen, liebe Matti: Das hast Du aus vollem, ehrlichen Herzen geschrieben, Danke dafür!

    • Es ist immer diese dämpfende `Wand` dazwischen. verständlich. Man beruft sich auf die, die ihre Erfahrung mit Christus hatten…man erklärt und man glaubt seinen Teil…wägt ab…alles Kopf!

      Sucht die Erfahrung selber!
      Indem ihr Euch in einen anderen hinein f ü h l t! Wie fühlt sich das Kind, das von einer Gesellschaft nur bedingt angenommen und eingeschlossen wird? Wie geht es dem Obdachlosen, der Tag für Tag und Nacht für Nacht hoffnungslos versucht, sein Leben irgendwie zu erhalten? Unverstanden in seiner Individualität, in seinem Schicksal, in sich verfangen? Wie fühlt sich eine Mutter, die ihr kleines Kind morgens an der Kita-Tür abgibt, damit sie selbst den ganzen Tag sich verdingt, um ihr Leben zu finanzieren…und ihre meiste Kraft da hinein gibt? Wie fühlt sich der Fremde wirklich im fremden Land, mit fremder Sprache, mit anderer Kultur, kalt-feuchtem Klima… – ohne fin. Freiraum oder berufliche Qualifikation und Perspektive? Dann wissen wir, was wir von den Versprechen der Politiker halten müssen!
      Und wenn wir uns hineinfühlen in all die Menschen, die von in Deutschland fabrizierten Präzisionswaffen getroffen werden, wenn wir uns in den Schmerz der Mütter und Väter hineinversetzen, die ihr Kind verloren haben, oder Kinder ihren Vater…und die Abscheu, die sie empfinden müssen gegen die, die ihnen das Liebste nehmen…und wenn wir erkennen, dass w i r h i e r es sind, die diese Waffenproduktionen und den Handel damit zulassen …dann würden wir zornig werden, der Zorn der Gerechten..
      Wir sind geflutet von Schicksalen, aber nie berührt es uns wirklich. Menschen, die Rettungsgassen blockieren, um ganz nahe am `Schicksal`dran zu sein – weil sie kein Mitleid mehr spüren?

      Es ist Zeit aufzuwachen. Und wenn überhaupt noch irgendein Weckruf durch dieses Land gehen kann, dann durch KenFM!;-)

    • Linus Ida: Woher wollen Sie denn wissen, dass von diesen usern hier niemand wirklich mitleidet?
      Mit diesem überheblich vorurteilsvollen Kommentar zeigen Sie jedenfalls wenig Einfühlungsbereitschaft und genau diese Verkopftheit, die Sie anprangern.

    • Und an die, Linus Ida, die der menschlichen Mitleidlosigkeit und Brutalität am hilflosesten ausgeliefert sind, verschwenden Sie gar nicht erst ein Wort, geschweige denn einen Gedanken. Mit reinem Speziesismus kommen wir auch nicht weiter in die Nähe des Jesuanischen.

  22. Das Christentum, wenn ich mich gut erinnere war es 1515 als der Pabst die Welt ausserhalb Europa verteilte zwischen Portugal und Spanien.
    Das wurde in mitten oder süd Amerika ein Hauptling vorgelesen.
    Der Hauptling verstand was gesagt wurde, und antwortete ‚das der Pabst betrunken war wenn er das Land anderer weggab‘.
    Der Hauptling wurde lebendig verbrannt.

    Noch etwa 1870 wurde beschlossen das was der Pabst sagte immer wahr war.

    Die alte heidnische Gottesdienste waren tolerant, ein jeder konnte seine Götter haben.
    Ich sah das noch im siebziger Jahre auf Sri lanka, Bhudda und Hindu Statue in einem Tempel.

    Historiker erklären Monotheismus aus der Wunsch Herrscher sich Legitimität zu geben.
    Moses, wenn er eine historische Figur war, gelang das zum ersten Mal.
    Vielleicht, wieder, wenn es ein Moses gegeben hat, war er Priester gewesen beim Pharao die die Sonne Gottendienst versuchte zu errichten.
    Es gelang nicht, die Stadt Heliopolis besteht noch, in Ruinen.

    Wie die Welt sich entwickelt hätte ohne Judentum wissen wir nicht, vielleicht hätte es dan auch kein Christentum oder Islam gegeben.

    Eine interessante Theorie, die nie bewiesen werden kann, ist das Paulus das Christentum erfand, als geheim Agent der Römischer Kaiser, um das Judentum zu vernichten.
    Das mag sein, zweimal im ersten Jahrhundert entsandte Rome grosse Heere nach Palestina, um die Juden zu vernichten.

    Viele sehen als grösste Fehler des Christentums das alte Testament, die erste fünf Bücher sind die Torah, in die Bibel auf zu nehmen.
    Damit haben Juden eine besondere Stelle im Christentum bekommen.
    Die Palestinenser tragen noch die Folgen.

    • Pieter

      Paulus war auf jeden Fall eine seeehr suspekte Gestalt. Er hatte mit Jesus nich so wirklich viel am Hut und widerspricht ihm und seiner Lehre in ganz vielen Fällen. Unser Christentum heißt ja auch nicht umsonst „paulinisches Christentum“. Paulus wird zu wichtig genommen und Jesus geht fast unter dabei.

      Auch bei dem Thema Torah kann ich Ihnen zustimmen. Der Gott der Torah und der, den Jesus Vater nannte haben nicht wirklich viel gemeinsam.

      Alles sehr kompliziert!

    • Kristina,
      Paulus ist eine Schlüsselfigur.
      Aus dem Christenverfolger Paulus wird der Christusverkünder Paulus.
      „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich!“
      Diese Offenheit von Paulus zeigt erste Schritte seiner Veränderung.

      „Paulus fühlte sich geliebt. Geliebt und verstanden von einem väterlichen Gott, den Jesus von Nazareth ihm offenbart hatte. Denn Jesus lässt den Gott der Juden in einem neuen Licht erscheinen: als Gott der Liebe, der Barmherzigkeit und der Vergebung.“ (E. Drewermann)

      Das er mit Jesus nicht so wirklich viel am Hut hatte, kann ich nicht erkennen.
      Es ist ja gerade sein Bild von Gott und dessen Sohn Jesus, das Ihn auf einen anderen Weg brachte.
      Quintessenz: jeder Mensch ist angesprochen, nicht nur die Juden.
      „Erlösung von den Sünden kann der Mensch durch den Glauben an die Auferstehung von Jesus Christus erlangen.“

      Die Gründung christlicher Gemeinden und spätere Missionierung sind die Folge.

    • Leider geht das viel tiefer mit Paulus. Ich will jetzt keine Exegese schreiben. Nur in Kürze und ausm Gedächtnis:
      Paulus: „wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“
      Jesus: „seht die Vögel auf dem Feld, sie arbeiten nicht… und der Vater ernährt sie trotzdem“
      Paulus: „denn alle die sich auf Werke verlassen, sind unter einem Fluch“
      Jakobus: „Glaube ohne Werke ist tot“

      Von seinen Taten wollen wir gar nicht reden. Einen „Heiler“ blind machen, weil er ihm nicht in den Kram passt? Sich weigern nach Jerusalem zu gehen und mit den Jüngern zu reden? Petrus als Lügner bezeichnen? Konflikte in die Gemeinden tragen? Die Jünger diskreditieren und sich selbst arrogant als größer darstellen? ….
      Klingt das nach einem Nachfolger von Jesus? Paulus hat sehr bewusst diese kryptische Ausdrucksform in seinen Briefen benutzt. Hätte er wirklich Jesus verkündet, hätte er eine einfachere Ausdrucksform gewählt. So wie Jesus halt…

      Und eine exakte Bibelstelle hab ich dann doch:
      Offenbarung 2,2 – Sendschreiben an Ephesus
      „…und du hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht und hast sie als Lügner erkannt.“

      Aus welcher Stadt musste Paulus fliehen/ausreisen?????

      „Viele werden kommen in meinem Namen……. aber an ihren Taten könnt ihr sie erkennen.“

    • schwarz ist weiß 🙂

      Ich bin grad verwirrt. Du outest dich als gläubigen Christen. Find ich übrigens sehr cool. Erinnerst du dich an unser Gespräch vor ein paar Tagen. „Wenn wir denken es geht nicht, dann geht es nicht“…..

      Wenn Euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn, könnt ihr Berge versetzen. Jesus hat damit nicht den Glauben an Gott gemeint, sondern den Glauben an unsere eigenen Fähigkeiten. An unsere Kraft. Er sagt doch auch irgendwo, ihr seid Götter. Und den Jüngern sagt er mehrmals, dass jeder kann, was er kann. Denk an die Geschichte, wo Petrus auf dem Wasser läuft. Und in dem Moment, wo er Angst bekommt, säuft er ab…

    • Hallo Kristina,
      das Paulus eine sehr widersprüchliche Person ist – darüber brauchen wir nicht streiten.
      Der Paulus zugeschriebene Satz „wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ z.B.
      Ich übernehme mal einen Text vom „Gott und Co-Blog“ – den ich so unterschreiben würde.

      Das Paulus-Zitat „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ als Beleg dafür an, dass das Christentum (damals schon) gegen Faulheit gewesen wäre.
      Sicher ist das später in der Kirche oft so ausgelegt worden. Paulus hat aber etwas anderes gemeint.
      Er richtet den Satz nicht an die „Faulen“, sondern an die Reichen, die gewohnt waren, andere für sich arbeiten zu lassen. Aber in der christlichen Gemeinschaft sollten genau diese Hierarchien nicht mehr gelten, und zwar ganz konkret bei gemeinsamem Essen:
      Da sollten nicht die einen arbeiten und die anderen sich an den gedeckten Tisch setzen, sondern, „Da ist nicht Arm und Reich“ und eben auch: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht (mit)essen)“. Es ist ein Appell für soziale Gleichheit, und kein Appell gegen Faulheit.“

      „Du outest dich als gläubigen Christen.“
      Nee, das stimmt so nicht.
      Das ich manchmal so rüberkomme, liegt daran, das ich mich viele Jahre mit Glaubensfragen beschäftigt habe.
      Ich war 1,5 Jahre fast nur mit Christen zwangsweise auf engstem Raum untergebracht. (Bausoldaten NVA)
      Da wurde (im positiven Sinne) viel gestritten.
      Wir können ja gerne unter PN schreiben, wenn dich meine Ansichten interessieren.
      Da können wir gerne auch über die anderen Bibelstellen reden.

      Die ganze Bibel muss man, meiner Meinung nach, im historischen Kontext sehen.

    • Und weil wir gerade über den christlichen Glauben reden.
      Es geht auch ganz anders.

      Hör meinen Protest (Psalm 5)

      Hör meine Worte, Herr-
      höre mein Seufzen,
      hör meinen Protest,
      denn Du bist Gott und kein Freund der Diktatoren,
      Du folgst nicht ihrer Politik
      noch achtest Du auf ihre Propaganda.
      Du hast mit Gangstern nichts gemein.

      Ihre Reden sind unaufrichtig
      wie ihre Presse-Erklärungen.

      Sie sprechen vom Frieden-
      und steigern die Rüstungsproduktion.
      Auf ihren Konferenzen reden sie vom Frieden,
      doch im geheimen bereiten sie Krieg vor.
      Die ganze Nacht lang streuen ihre Radiosender Lügen aus,
      verbrecherische Pläne füllen die Akten ihrer Büros.
      Du aber, Herr, wirst mich vor ihren Anschlägen retten.
      Sie sprechen mit dem Mund der Maschinengewehre,
      und ihre Zungen sind glänzende Bajonette.

      Strafe sie, o Gott!
      Laß scheitern ihre Politik!
      Bring ihre Memoranden durcheinander!
      Verhindere ihre Programme!

      Wenn die Sirene heult,
      wirst Du mir beistehen,
      meine Zuflucht bist Du am Tag der Bombe.

      Wer ihren lügnerischen Parolen nicht glaubt,
      wer ihrem Werben und ihren politischen Kampagnen nicht traut,
      den segnest Du,
      den umgibst du mit Deiner Liebe
      wie mit Panzerwagen.

      Ernesto Cardenal

  23. Die Behauptung einer Co-Existenz ist bereits die Behauptung, etwas anderes würde existieren.

    Darin liegt die Behauptung, es existiert eine einzig wahre Wahrheit, das unveränderliche IDEAL.
    Die Welt, das Universum, die Raumzeit, Gott, das Ganze ist dann endlich.

    • warum so abstrakt? Es geht um uns Menschen! Ganz konkret! Glauben ist konkret! Keine Wissenschaft!
      Auftrags-Mord, false flag-Anschläge, weltweites Pädophiliennetz, Menschenopfer, satanische Kulte an Lebenden, Hollywood,…Drogen, Medikamente, Impfungen,Chemtrails (USA)…zur Kontrolle der Menschen, Weltbevölkerungsreduktion, Kriegsführung, Aufmischung zu Revolte, zu Anarchie und Rebellentum bei gleichzeitigen Waffenhandel, Drogenhandel, …kontrollierte Börsen, Monopole, politische und wirtschaftliche Manipulation, Aufhebung der persönlichen Rechte, persönliche Kontrolle überall und jetzt, willkürliche Vermischung historischer Kultur und Werte, Technologisierung zu Gunsten der Besitzenden, Menschen als Zwerge zur Goldbeschaffung >>> unvorstellbarer Luxus einerseits (1%) und andererseits elendig verreckende Millionen von Kindern und Menschen – täglich…Mord und Totschlag, wachsende Wut, Kriminalität,—Lüge, Täuschung, Illusion, wohin man guckt. Dialektische Umgangssprache…Verniedlichung und Verharmlosung, Vertuschung, Intellektualisierung…Gehirnwäsche…
      Das ist es, was uns näherrückt. Eine neue gefährliche, weil konfus machende Weltordnung, Gefühle werden entfremdet, umgedreht…

      Wenn Christus und unser Glaube jemals eine wichtige Rolle spielte zur spirituellen Orientierung – dann jetzt!

      Und damit meine ich beileibe nicht zurück ins Mittelalter!

      D schläft, während da draussen sich gewaltig etwas zusammenballt! Medien informieren nicht mehr. An das Leid der Anderen sind wir gewöhnt. Uns geht es (noch) gut.
      Die christliche Orientierung hat man uns schon abgewöhnt. Durch falsche Dogmen, vermeintliche `Verbesserungen`, durch Fehlinterpretation, durch Geheimnistuerei und Unverständnis.
      Wofür stehen die Kirchen? Für Vermögen, Kulturbesitz, und Unglaubwürdigkeit

      Das ist mein reales Problem. Das Böse an sich. Das Spürbare!
      Da erübrigt sich die Frage nach einer „Co-Existenz“!

  24. Guter Ansatz, KenFM, aber: Wissen wir schon alles…verstanden, aber nicht verinnerlicht. Nicht anwendbar.
    Alles Religions-Geschichte aus Abstand betrachtet! Kann man so in jedem Buch nachlesen….Gut gemeint, aber damit kommen wir gegen die Illuminaten nicht mehr an! ;-/

    Was ist der Kern des Christentums? > Bergpredikt /NT
    Wer ist `Christus`? > Die Wahrheit, die Liebe und das Licht. Ein warmes, beschützendes, helles unbegrenztes und heilendes Licht…völlige Klarheit und Durchschaubarkeit, Verständnis, Liebe und Empathie für den Nächsten und den Letzten….positive Energie…Natur…Respekt und Demut!
    Beten ist positive Energie-Konzentration…nicht wir Menschen sind die Schöpfer der Erde, sondern es gibt die übergeordnete Geistigkeit, der wir vertrauen und die uns Kraft gibt.
    (das schliesst nicht Menschen aus, die sich nicht als `Christen` bekennen – es ist die Art der grundsätzlichen Lebenseinstellung des Einzelnen – `Du bist mir so viel wert, wie ich es mir bin`)

    Und nicht luziferisch beliebige Wahrheit, Liebe vorrangig zu mir selber,…

    Illusion, Genuss, Verführung und Täuschung, Bespassung, Oberflächlichkeit, Gier, Maskerade, Lüge > das vermittelt Luzifer! Mensch als `Kreator`, „as above so below“(baphomet)…wir unten sind gleichzeitig oben?…alles ist beliebig?…es gibt nicht gut oder böse?…wir entscheiden uns nicht? wir lassen es gewähren und betrachten alles, wie es kommtß – was geht es uns an?…
    Satan und Luzifer werden in allen Religionen genannt…

    Wozu leben wir? Nur „um unser Leben zu gestalten“? Alles andere macht schon Gott? Die Konzilien der kath. Kirche haben die wahre Botschaft entfremdet…(> R.Steiner)…
    Nein! Nichts ist beliebig! Wir haben als Menschen eben unser ICH, wir haben Verstand und wir können uns
    e n t s c h e i d e n! Für das Gute. Gegen das Böse.
    Das Böse ist eindeutig im Töten, Stehlen,Täuschen, Begehren, …Sich zum Kreator machen, weil man Geld hat und materiellen Gütern verfallen ist…
    Es geht nur durch das Bewusstsein jedes Einzelnen – für sich!
    Hierfür und nicht dafür!
    Die Spreu wird sich vom Weizen scheiden!
    Das ist der Punkt!

    Man muss es begreifen! Die satanische Neue Weltordnung steht bereits auf unser aller Matte!

    • Um sich für das Gute oder das Böse entscheiden zu können, ist die Bedingung, daß Gut & Böse existierten.

      Das ist wiedrum so ein typischer Glaubens(an)satz…eine haltlose Behauptung…

      Alles Handeln, wobei das Nicht-handeln auch eine Handlung ist, hat seine Folgen.

      Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse…warum wohl hat Gott verboten von ihm zu essen?

    • „Um sich für das Gute oder das Böse entscheiden zu können, ist die Bedingung, daß Gut & Böse existierten.“

      Falsch.

      Das Gute oder das Böse ist nur eine Kategorie menschlichen Handelns und jeder Mensch weiß, in welche Kategorie sein Handeln einzuteilen ist.
      DIe Bedingung für die Handlungsentscheidungsmöglichkeit ist allein der freie Wille.

    • Franz Maria Arwee

      Gut & Böse = eine haltlose Behauptung?

      OK, ich hätt gern ihre Adresse. Dann nehm ich mir ihr Haus, ihr Auto, ihr Boot, und vielleicht ihr Leben. Und das ist dann nicht böse, weil böse ja eine haltlose Behauptung ist.

      Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse:
      wenn wirs auf der christlichen Schiene sehen, dann sollten wir nicht davon essen, damit wir nicht andere verurteilen!
      wenn wirs auf der gnostischen Schiene betrachten, dann war es schlicht nicht der Vater, der verboten hat davon zu essen.
      Das können wir uns jetzt aussuchen.

      Die Behauptung, dass Gut&Böse nicht existieren, hab ich in „Gespräche mit Gott“ gelesen. In dem Buch, wo „Gott“ dem Autor erklärt, dass George W. Bush der beste Präsident war, den die USA jemals hatte. Darüber kann man mal nachdenken… Was das wohl für ein Gott war, der dieses „Gespräch“ geführt hat.

    • Nicht, dass ich wahnsinnig auf den Beitrag „Das Christentum“ gewartet hätte, aber jetzt interessiert mich schon, was hier so kommt.
      Wie Euch der Beitrag gefällt und ob es hier vielleicht noch ein paar spirituelle Menschen gibt, (und die endlich mal aus den Büschen kommen sollten !) für die das Christentum weit mehr ist als Konzile, 10 Gebote und fast schon knisternde, weil so trockene Kirchengeschichte, die, wie Linus Ida schon schrieb, überall nachzulesen ist.
      Ich für meinen Teil finde es fürchterlich verkopft. Niemand würde mich zum Christentum hinbringen oder dafür interessieren mit so einem Beitrag.

      Vielleicht ist es in begrenzter Zeit nicht anders möglich, als einen Abriss zu bringen, wie, wann, wo was war und welche Wurzeln das Christentum hat……………gäähn…..ja, nimm ein Buch…………aber beinahe die gesamte Zeit mit diesem Inhalt zu füllen, das ist vorbei am Thema. Das ist, im übertragenen Sinne, Materialismus pur.
      Dafür stand ein Mensch-Gott wie Jesus, der Christus, nicht.

      Was kommt hier über den Aussergewöhnlichen, und ab da wird es doch erst spannend, der auch noch die zweite Wange hinhält, der Feindesliebe lehrt, der eine Maria Magdalena nicht wegschickt ?

      Was über den, der Wunder „kann“, Lahme zu Gehenden macht, Blinde sehend, einer, der über Wasser geht , später durch Wände ?

      Woher hat er diese sensationellen Fähigkeiten/Gaben ? Was hat das mit Liebe, mit Licht und „ich bin der Weg“ zu tun ?! Sind die etwa göttlichen- geistigen Ursprungs, hat er ein besonders intimes Verhältnis zu Gott ? Können wir uns solche Fähigkeiten auch „erarbeiten“ ? Wie ist der Weg dorthin ?

      Und was ist mit dem Heiligen Geist ? Habe ich es überhört, oder ist nicht einmal die Rede davon ? Irre !
      Ich hätte gern zu sowas Wichtigem wenigstens Erwähnung (und Erklärung) gehabt.
      Ein GEIST (kein Gespenst, auch nicht der Geist aus der Flasche oder ein geistvoller Mensch ist gemeint), nichts Greifbares, sondern etwas vollkommen Nichtmaterielles, im christlichen Glauben Gott himself, unbegreiflich höherschwingend als jedes irdische Licht, also sowas kommt „vom Himmel“ , und fährt in die Menschen ? Und lässt sie sozusagen freudetaumelnd/mindestens erleuchtet, zurück ? Sowas will ich auch ! Bitte, nette Kirchentante, erzähle mir davon ! Oder hast Du so wenig zu sagen ??

      Ach ja, die Heiligen auf den Kirchengemälden – alle mit leuchtendem Heiligenschein. Haben die da oben alle eine LED montiert….oder wussten die alten, wunderbaren Maler noch etwas von der (heute verdrängten) GEISTIGEN VERBINDUNG des Menschen zum Göttlichen Spirit ? Ist es vielleicht sogar die westliche Deutung des sog. Kronenchakras ?

      Wie gesagt, langweilig. Von dem, was es im Leben und durch das Leben von J. Chr. zu entdecken gibt, keine Spur.

      DASS wir unser Bewusstsein klären und anheben müssen, um einer innerlichen und äußeren Dunkelheit zu entgehen sollte langsam klar werden; dass es nicht-materielle höhere Dimensionen gibt, Lichtwesen, Transformation, Tod und Weiterleben, Inkarnation/en, all das, was oft so peinlich empfunden wird, Licht + Liebe , Gewaltlosigkeit/“Ahimsa“ auch genannt 😊 , Mitgefühl, Erbarmen, Überwindung des Ego (auch an der Fleischtheke) – das hat J. Chr. uns doch vorgemacht.
      Bitte, hört auf drüber zu lächeln, mitleidig, ach so überlegen: Wir können über jedes Thema noch so gescheit diskutieren und alles zerlegen. Ist sehr wichtig, ist in Ordnung. Es wird aber nicht reichen. Wir benötigen ein ganz anders „gestricktes““, neues Bewußtsein. Dazu müssen wir wieder Kontakt aufnehmen zur geistigen Welt……sich mal drauf einlassen….suchen….Mystiker…..christliche Mystiker…….östliche Lehren……Bücher, …neues Bewußtsein….Meditation……einfach beten.……einlassen……nicht erzwingen, schauen, was spricht mich wirklich an, was tut mir gut……es kann nur besser werden. Ohne das Göttliche, besonders in uns, wieder zuzulassen, rumpeln wir uns + andere hier zu Tode.
      Kein Wunder, dass die Kirchen so leer sind, „Christus“ muss man woanders finden.

    • Es wird oft gesagt, dass Jesus von Nazareth eine zeitlang Indien bereist habe, bevor er in seiner Heimat begann, seine Lebensanschauung zu verkünden und dass er dort viel über natürliche Heilkunde erfahren habe. Das kann ich mir gut vorstellen, muss aber nicht sein. Genauso wahrscheinlich kann der Kontakt über den Seehandel geschehen sein oder auch einfach nur über die „morhischen Felder“, wie sie Sheldrake genannt hat. Das heißt, dass es unsichtbares planetares telepathisches Netzwerk gibt, das uns alle gedanklich und mental miteinander verbindet und ständig kommunizieren lasst,. Und nicht nur UNS ALLE, sonder ES ALLES. Und das ist ja in Wahrheit so.

    • Sorry, Schreibfehler: Es muss heißen …über die „morphischen“ oder auch „morphogenetischen Felder“ ..,. wobei ich nicht weiß, ob diese Benennung nun genau das trifft, was es tatsächlich ist.

      Ich sehe das jedenfalls so, dass es ein unvergleichlich viel perfekteres, feineres, unsichtbares Kommunikationsnetz immer schon von Natur aus gegeben hat, als dasjenige, was technologisch von Menschen aufgebaut worden ist und jemals aufgebaut werden könnte. Es macht mich immer wieder sehr traurig, dass die Menschheit diesen hochmütigen, undankbaren und lieblosen Weg der Verachtung des wahren Lebens eingeschlagen hat.

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