KenFM-Spezial: COEXIST – Das Judentum

COEXIST – Eine Produktion von Alexander Knöller

COEXIST soll eine Möglichkeit sein, Religionen etwas besser kennen zu lernen und zu verstehen. Die Sendereihe beansprucht weder Vollständigkeit aller Religionen, noch ein allumfassendes Abbild einer speziellen Religion zu sein.

COEXIST soll vielmehr als eine Tür oder ein Fenster verstanden werden, welches man aufmacht und hindurchschaut, um zu erkennen, dass es auf der anderen Seite etwas gibt, von dem man noch nichts wusste.

Es geht weniger um Politik, als um ein grobes Verständnis von verschiedenen Glaubensrichtungen.

Die Sendereihe ruft zum Dialog auf und soll zu Gemeinsamkeit, Verständnis und Toleranz ermutigen.

Auf dass in der Zukunft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird.

Wir leben in einer Welt, die bunt, facettenreich und groß genug ist für alle Menschen, Völker und Religionen.

Das Judentum.

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13 Kommentare zu: “KenFM-Spezial: COEXIST – Das Judentum

  1. Zunächst mal möchte ich das Anliegen Herrn Knöllers grundsätzlich honorieren, zur Aufklärung beizutragen, indem er sich mit „atheistischer“ Grundhaltung dem Gegenüber nähert. Dafür schon mal Hut an! Allerdings fehlt mir bei dem zusammengetragenen Titel „COEXIST“ das A des Atheisten/Agnostikers.

    MMn greift Herr Knöllers Ansatz hier zu kurz und wurde ja auch schon in der Vergangenheit so versucht, ohne an der Wurzel des Problems etwas zu ändern. Zu einem hohen Anteil schon deshalb, weil sich die sogenannten Atheisten/Agnostiker sich für „nicht religiös“ oder „nicht dogmatisch“ halten.

    Das Hund liegt eindeutig tiefer begraben und zwar an dem Punkt, dass es kein einziges Weltbild ohne Grundprämissen existieren kann, an die man „glauben muss“. Monothesistische Religionen (in ihren verschiedenen Ausformungen) und alle möglichen Atheismen (in ihren verschiedenen Ausformungen) leiden insofern an dem gleichen „Bewusstseins-Problem“.

    Deutlich weiter – und daher möchte ich an dieser Stelle eine Lanze für seinen Ansatz brechen – und näher am Kern des Problems ist da meiner Ansicht nach der Autor Armin Risi, der das ganze Themenspektum von der philosophischen Grundlage der Weltbilder aufgreift, die sowohl den Religionen als auch den Atheismen zugrunde liegen.

    Um dies zu Verstehen ohne dass ich hier das Kommentarfeld mit redundanten Abhandlungen vollschreiben muss, empfehle ich daher allen Interessierten zuerst Risis Kritik an dem heute vorherrschenden Evolutionstheorie-Dogma, um erst einmal die eigene materialistische Mauer im Kopf einzureissen:

    http://armin-risi.ch/Buecher/Evolution.php

    Und danach die zusammenfassende philosophische Abhandlung über die den verschiedenen Weltbildern zugrunde liegenden Bewusstseinsausrichtung:

    http://armin-risi.ch/Buecher/Der-radikale-Mittelweg.php

    • lieber PaulPeter, herzlichen Dank für Risi. Namentlich bekannt, bin ich aber nie auf ihn eingestiegen. Nun lese ich (auf seiner HP), für was er steht und sehe in Videos, was für ein toller Lehrer das ist. Mein Wissen, das viele Jahre eingestaubt „rumlag“, hole ich mit Risi wieder ans bzw. ins „Licht“ 🙂

      Dieser Ken-Kanal (u.a.) ist ein ganz wichtiger; aber befördert eben auch sehr viel Negatives. Ich bin wieder auf die morphischen Felder gestoßen : mit meinen ganzen negativen Informationen und dementsprechenden Denken + Fühlen füttere ich entsprechende Energie-Felder und lasse sie auch noch anwachsen………will ich das ?? Natürlich nicht !
      Ich will, dass Friede Raum bekommt + werde negativen Energien (Angst, Wut, auch Verzweiflung über d. Weltgeschehen) nicht mehr diese Aufmerksamkeit geben.

  2. Was mir am orthodoxen Judentum auf jeden Fall missfällt, ist die Beschneidung. Die ist aus meiner Sicht mit nichts zu rechtfertigen.
    Ein unvergesslicher Schmerz, der dem Neugeborenen zugefügt wird und den er vielleicht verdrängen, aber bestimmt nie wieder ganz vergessen kann. Außerdem ist es aus medizinisch- anatomischer Sicht ganz klar eine Verstümmelung. Und eine solche willkürliche, gewaltsame Verstümmelung kann nie und nimmer etwas Heilsames in sich tragen.

  3. Es gibt, soweit ich weiß, keine einzige Religion (außer dem „Satanismus“) die es cool findet, Menschen zu töten.

    Eigentlich sagt jeder Glaube „das darfst du nicht“ oder „töten=böse“. Wir müssten uns halt mal dran halten…

  4. Ich wünsche mir ein Coexist für die Religionsfreien
    Was bewegt sie religionsfrei zu leben. Was sind ihre Werte und Anschauungen?

    31,5 % der Weltbevölkerung Anhänger des Christentums,
    23,2 % aller Menschen weltweit Muslime,
    16,3 % der Weltbevölkerung gehören keiner Religionsgruppe an.
    15,0 % Hindus,
    7,1 % Buddhisten,
    5,9 % Anhänger ethnischer Religionen (darin enthalten traditionelle afrikanische Religionen, Chinesische Volksreligion sowie alle lokalen Religionen indigener Völker),
    0,2 % Juden und
    0,8 % gehörten einer sonstigen Religion an.

  5. Ich folge da eher Jiddu Krishnamurthi der sagte: Ein religiöses Leben, beinhaltet, sich selbst ein Licht zu sein. Das heißt, keine äußere Autorität.“ Die Stammvater Abraham Religion und damit meine ich alle drei ist sehr suspekt und fragwürdig. Eben eine Glaubenssache. Gedanken schaffen Realität. Das Wesentliche liegt in der Geschichte der Juden selbst und begann mit Esau und Jakob,. Wo die Verantwortung abgegeben wird und etwas für Geld oder Position, verkauft wird. Danke für diesen Beitrag, der zum Nachdenken anregt.

  6. Hallo,

    wir sind ja alle tolerant und gleich, da wird mich sicher keiner dafür kritisieren, wenn ich gerade die Meinung entwickle, dass Deutscher nur werden kann, wer eine deutsche Mutter hat. Oder vor eine Kommission treten muss die entscheidet ob man deutsch genug ist, Schweinefleisch isst, Beschneidung und Schächten ablehnt. Wenn man dann Deutscher ist, kann man ja liberal werden und als Atheist leben.
    Das Judentum hat den Rassismus erfunden, wo ist der Aufschrei der Hüter der Toleranz z.B. von der Amadeu Antonio Stiftung? Wo wird die selbstkritische Auseinandersetzung eingefordert? Das muss doch aufgearbeitet werden, da muss man sich doch distanzieren.

    • Das ist natürlich eine Frage.
      Wird man Deutscher durch ein Deutsches Passport, oder wird mann Deutscher durch die deutsche Kultur zu gehören.
      Bei uns in den Niederländen dasselbe.
      Diejenigen die ein Kinderfest, St Nicholas mit Schwarzen Peter verstören wollen, sind für mich kulturell keine Niederländer.
      Zweimal nicht, man respektiert die Kultur seines Landes, verstört keine Kinder Feste, und mann isst tolerant, auch ein Aspekt der Niederländische Kultur.
      Deshalb fragt prof Scheffer ‚wie lange tolerieren wir Intoleranz ?‘.

  7. Ich frage mich was wir anfangen können mit eine Diskussion über die jüdische Religion.
    Führende Juden an beide Seiten der Atlantik sind fast alle Atheisten.

    Obwohl Shahak schreibt das sehr alte jüdische Ideeën noch immer wichtig sind, wann weigerte die IDF am Sabbath zu schiessen ?
    In guten alten Zeiten war das Verbot am Sabbath etwas zu tun ein Motiv, oder Vorwand, für religiösche Juden zu nicht streiten im Heer des Land wo sie lebten.

    Was wichtig ist bei Juden ist ihre Identität ‚immer unschuldig verfolgt‘, nach meinem Ansicht.
    Ob daraus auch die Weltbeherrschungs Pläne, PNAC von AEI, Neocons, kommen, schwer zu beurteilen.

    Die Machenschaften in die USA Trump zu beschuldigen von Kontakte oder Kooperation mit Russland sind entstanden, wieder nach meinem Ansicht, weil Kontakte und/oder Kooperation Beherrschung, oder Krieg, ausschliessen.
    Welches Land hat Gesetze die ein gewählter President verbieten auswärtige Kontakte zu haben ?

    Als Nixon China besuchte wurde er nicht beschuldigt, so weit ik mich erinneren kann.
    Aber als Trump sich unterhält mit Putin, mit nur Putin’s Dolmetscher, sofort grosses Aufsehen.
    Warum ?
    Ich denke weil Niemand jetzt in die USA weiss was besprochen wurde, ausser Trump selbst.

    Israel Shahak, ‘Jewish History, Jewish Religion, The Weight of Three Thousand Years’, 1994, 2002, London

    • Ich frage mich, was wir anfangen können mit der Diskussion über irgendeine Religion. Das ganze Projekt mag zwar gut gemeint sein, aber verändern kann man damit nichts. Religion war schon immer ein Herrschaftsinstrument zur Disziplinierung und Lenkung der Massen und bei Bedarf zu deren Fanatisierung, um ganz andere Ziele zu erreichen als die behaupteten.

      Religion ist ein Teil des Problems und kein Weg zur Lösung von Problemen!

      Mit dem von Juden erfundenen Monotheismus (jedenfalls in dieser Form) kam ein besonderes Element der Intoleranz in die Welt. Denn der „einzige“ und „wahre“ Gott mit seinem Alleinseligmachungsanspruch duldet natürlich keine anderen Götter neben sich. Das führte zwangsläufig zu einer neuen Art von Konflikten, die es vorher so nicht gegeben hatte.

      Daß Religion mißbraucht wird, ist gut am Beispiel „Israel“ zu sehen. Der zionistische Herzl-Staat hat mit dem Judentum überhaupt nichts zu tun. Der angebliche historische „Anspruch“ auf das Land dient nur als Vorwand für ein kolonialistisches Siederprojekt, das ursprünglich von nicht-religiösen Leuten propagiert wurde. Später sind auch religiöse Juden auf den zionistischen Zug gesprungen, aber dadurch wird es ja nicht besser.

    • “ Religion war schon immer ein Herrschaftsinstrument zur Disziplinierung und Lenkung der Massen und bei Bedarf zu deren Fanatisierung, um ganz andere Ziele zu erreichen als die behaupteten. “

      Da habe ich doch eine andere Meinung, Religion gab scheinsicherheit, Wodan, oder Thor, schoss Pfeile bei Unwetter.
      Unsicherheit in eine Gruppe ist ein Nachteil.

      Natürlich, schon die Römer, und ich vermute alle Herrscher, benutzten die Götter.
      Aber Historiker erklären Monotheismus aus der Wunsch Herrscher sich eine göttliche Legitimität zu geben.

      Wenn es Moses gegeben hat, dann war er der erste der diese Legitimierung gelungen ist.
      Niederländische christliche Parteien sprechen noch vom von Gott gegeben Autorität.
      Voltaire’s Contrat Social, wir zahlen Steueren um gut regiert zu werden, das ist etwas was sie abweisen.

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