KenFM-Spezial: COEXIST – Der Buddhismus

COEXIST – Eine Produktion von Alexander Knöller.

COEXIST soll eine Möglichkeit sein, Religionen etwas besser kennen zu lernen und zu verstehen. Die Sendereihe beansprucht weder Vollständigkeit aller Religionen, noch ein allumfassendes Abbild einer speziellen Religion zu sein.

COEXIST soll vielmehr als eine Tür oder ein Fenster verstanden werden, welches man aufmacht und hindurchschaut, um zu erkennen, dass es auf der anderen Seite etwas gibt, von dem man noch nichts wusste.

Es geht weniger um Politik, als um ein grobes Verständnis von verschiedenen Glaubensrichtungen. Die Sendereihe ruft zum Dialog auf und soll zu Gemeinsamkeit, Verständnis und Toleranz ermutigen.

Auf dass in der Zukunft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird.

Wir leben in einer Welt, die bunt, facettenreich und groß genug ist für alle Menschen, Völker und Religionen.

Der Buddhismus.

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26 Kommentare zu: “KenFM-Spezial: COEXIST – Der Buddhismus

  1. Dieser Vortrag ist leider sehr theoretisch und nicht gut für Anfänger erklärt. Wenn du dich ernsthaft für den Buddhismus interessierst, dann bringt es nichts, nur ein Buch darüber zu lesen. Ich empfehle dir einen Vipassna Kurs zu machen. In 10 Tagen lernst du die Meditation und die Lehren des Buddha. Vipassna hat mein Leben komplett verändert. http://www.dhamma.org/de

  2. Die Buddha-Lehre ist diejenige, die das Menschliche am tiefsten, klarsten und wahrhaftigsten erfasst hat, glaube ich.
    Jeder, der sich darauf offen und unvoreingenommen einlässt, kann Heilung an sich erfahren. Das glaube ich, weil ich es selbst erlebt habe.

  3. Hilfreiche Bilder auf dem Weg zum Erwachen
    – dein Geist ist wie ein Papagei der auf deiner Schulter sitzt und dir andauernd ins Ohr quatscht
    – werde zum Beobachter deiner Gedanken wie wenn du im Kern eines Hurricane sitzt und die Gedanken umherfliegen
    – beobachte deine Gedanken wie wenn du in einem Kino sitzt und alle Gedanken auf der Leinwand kommen und gehen
    – du fährst täglich mit dem Auto eine Strecke und weisst oft nicht wie du von A nach B kamst ? Versuche dich mehr zu konzentrieren – so geistesabwesend bzw. in Gedanken versunken bist du eigentlich fast immer tagsübet
    – glaube nicht alles was du denkst- hinterfrage dich, ob du gerade nur spekulierst also du dir deine eigene „Welt“ im Kopf aufbaust

  4. Die Philosophien des Buddhismus und des Yoga sind für mich das Beste was es gibt. Beide haben sich gegenseitig befruchtet !
    Aus meiner Erfahrung kann ich Jon Kabat-Zinn sehr empfehlen, besonders das Interview bei “ Sternstunde Philosophie“. Aus dem Buddhismus nutze ich seit Jahren die Lehre der Achtsamkeit. Und die bedeutet nichts weiter als das Leben im Hier und Jetzt, also an jeder Minute seines Lebens konzentriert teilnehmen.
    Was natürlich praktisch nicht geht. Aber mit Üben und Üben …. und Disziplin…immer besser wird.
    Im Umkehrschluss : Ich bin viel weniger in Gedanken versunken.
    Die Achtsamkeit ist erst der Anfang von allem : wie der Dalai Lama oder Matthieu Ricard sagen “ die Arbeit mit dem Geist“ kann beginnen , weiter zu den Gefühlen, Emotionen, …..

  5. Wichtig ist beim Buddhismus, dass es hier keinen Gott gibt. Buddha ist kein Gott, nicht Gottes Sohn und kein Verkündiger eines Gottes. Buddha hat aber die Gewissheit darüber erlangt, dass es für jeden Menschen, für jedes Lebewesen, den karmischen Weg aus dem Leiden heraus gibt.

    • Wir haben es also hier nach der reinen Lehre von Buddha in keiner Weise mit einer Hierarchie, einem Herrschertum oder gar mit Gewalt zu tun. Jedes Wesen kann ein Buddha werden. Die Verantwortung über Dein Leben, bzw. Deine liegt ganz bei Dir. Ich kann aber auch als Boddhisattva freiwillig wiederkehren und anderen mit helfen, ihr Karma zu verbessern.

  6. Ergänzung:
    Der Einfluss Buddhas auf unsere Kultur muss riesig sein, wie könnte es
    sonst sein, dass so viel davon in uns ist, ohne eine direkte Auseinander-
    setzung mit der Lehre Buddhas.
    Klar ist das natürlich bei Hermann Hesse Siddharta (Buddha).
    Aber das ist längst nicht alles: Goethe, und immer wieder Goethe:
    https://www.google.de/search?q=Buddhismus+und+goethe&client=firefox-b&tbm=isch&tbs=rimg:CRaSsSmtLIMzIjjv-cuztPkjBQlBGqlm9XUVM4bsEaqTy_1kk9TmRXt3_1MZ2dl8NucMGRzbcoWUrj-QAEvne9b3WyEioSCe_15y7O0-SMFEQGrG4yHfsHRKhIJCUEaqWb1dRURMUfkpnvRGm4qEgkzhuwRqpPL-RHvaneTuWWD5yoSCST1OZFe3f8xEZNuqgx9zfiaKhIJnZ2Xw25wwZER0aY_1CLXGiJ0qEgnNtyhZSuP5ABHy2xoDAf052yoSCQS-d71vdbISEbLePvbyVLNm&tbo=u&sa=X&ved=0ahUKEwjUv7qmmfDYAhUEU1AKHSvYC9UQ9C8IHA&biw=1015&bih=644&dpr=1#imgdii=Yn2gXVL27Vx8iM:&imgrc=BL53vW91shKvZM:

    Was für herrliche Sprüche:
    etwa: Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte,
    Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen,
    Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten,
    Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter,
    Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. (chinesisches Sprichwort)

    oder Wenn du eine weise Antwort verlangst,
    musst du vernünftig fragen.
    (Johann Wolfgang v. Goethe)

    • „Der Einfluss Buddhas auf unsere Kultur muss riesig sein..“
      Ja. Aber das liegt nicht an Buddha, sondern daran, dass es einfach wahr ist, was er herausgefunden hat über die Gesetze von Ursache und Wirkung in unserem Menschendasein. Und diese Wahrheit spüren wir wieder, wenn wir den ganzen Jahrtausende alten Traditionsmüll beiseite schieben, der mit der Machtgier verknüpft ist. Das von Ihnen zitierte Sprichwort sagt doch schon alles.

  7. Nachdem ich das Gehörte „sacken‘ ließ, kamen so allmählich
    Erinnerungen aus der ‚Sturm und Drang – Zeit „, die auch
    eine Neuorientierung im Glauben einschloss.
    Und ich meine, etwas gelesen oder gehört zu haben zu
    der gedanklichen Verbindung Rudolf Steiner – Buddhismus.
    Beim Googeln fand ich dazu so allerhand z.B. hier
    https://anthrowiki.at/Buddhismus
    https://www.rudolfsteinerausgaben.com/Buddha-und-Christus.html?language=de
    Ich will mich jetzt aber darauf nicht einlassen, sondern bin
    gespannt darauf ob und wie beim Thema Christentum
    auf Rudolf Steiners Lehre eingegangen wird.

    Ebenso bin ich gespannt auf die Einordnung dieser
    großen Vorbilder christlichen Glaubens in einer
    schweren Zeit, wie Clemens August Graf von Galen
    (der Bischof von Münster), Dietrich Bonhoeffer (von guten
    Mächten treu und still umgeben, seinen Text aus der
    Gestapohaft vom Dezember 1944), auf Martin Niemüller
    (https://www.goodreads.com/quotes/654579-als-die-nazis-die-kommunisten-holten-habe-ich-geschwiegen-ich
    https://www.ekd.de/Barmer-Theologische-Erklarung-11292.htm
    und auf den schweizer Theologe Karl Barth
    und natürlich auf meine zeitgenössischen Idole,
    angefangen mit Heinrich Albertz, Leonardo Boff,
    Ernesto Cardenal, Helmut Frenz, Helmut Gollwitzer,
    Norbert Greinacher, Hans Küng, Karl Rahner, Oscar
    Romero, Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky (u.a.
    die mir jetzt nicht einfallen).

  8. Enttäuschung um 8;28 Uhr
    MIT Kopfhörern hört sich das sehr gut an.
    Der optimale Einstieg in eine uns fremde „Religion“ ist das sicher nicht, obwohl ich die Stimmen als angenehm empfinde. Es ist nicht mehr, als ein Appetitanreger, nicht unbedingt ein Leckerbissen.
    Aber kann man mehr in 45 min erwarten?

    • Sorry, aber mich haben bisher diese scheppernden Vorspanne so genervt, dass mir gleich die Lust am Zuhören verging. Aber jetzt weiß ich an diesem Beispiel hier, dass auch sehr interessante Besprechungen folgen können. Mir gefällt das sehr gut, was diese Dame uns über den Buddhismus erzählt und es entspricht auch genau meiner gesamten bisherigen Auffassung davon. Haben Sie meinen 2. Eintrag um 16:10 nicht gelesen?

  9. Ich habe nur wenige Minuten durchgehalten, kaum länger als bei dem unerträglichen Islam-Lobbyisten. Das Geschwafel interessiert mich einfach nicht, obendrein ist die Art der Darstellung zum Einschlafen.

    Weckt mich auf, wenn der Jude an der Reihe ist, dann versuche ich es noch einmal. Hören wir dann einen Lobbyisten des Zionismus, der sich als Jude ausgibt, oder einen richtigen Juden, der die (allerdings auch schwer nachzuvollziehende) Religion erklärt?

  10. Ich habe mich nun doch über den scheppernden Rahmen hinweg getraut und bin jetzt von dieser Erzählerin über Buddhismus sehr angetan. Es ist mir zwar alles nicht neu und ich selber lebe sowieso nach diesen Regeln, aber ich fand hier doch noch wieder schöne Formulierungen, die alles noch einmal vertiefen, wie z.B.
    „Die Richtung einzuschlagen wirkt in Dir wie der Endpunkt selbst.“ Oder „Achtsamkeit auf die Achtsamkeit lenken“.
    Das bedeutet für mich das Bestreben um Zärtlichkeit gegenüber allem, was ist.
    So wie hier erzählt wird, habe ich die Lehre Buddhas von Anfang an gesehen und je mehr ich darüber erfahren habe, desto wahrhaftiger und natürlicher und lebensgerechter erscheint sie mir. Ich sage absichtlich nicht „Buddhismus“, weil wir ja aus der Geschichte wissen, dass die besten und friedlichsten Lehren einzelner erleuchteter Persönlichkeiten bzw. Religionsbegründer auch immer missbraucht und ins Gegenteil verkehrt wurden. Da macht der Buddhismmus keine Ausnahme. Wie ich schon am Anfang dieser Reihe einmal schrieb, sehe ich in der Lehre des Buddha und der Lehre des Jesus von Nazareth keine unterschiedliche Lebenseinstellung. Ich sehe sie beide als eine ununterbochene kontinuierlichen Linie….

    • Ich sehe die Lehre des Buddha nach wie vor als das ideale Heilrezept für die ganze Welt.

    • Von einer extremen Pervertierung des Buddhismus gibt es Berichte aus dem alten feudalen Tibet. Da teilten sich die Mönche mit Großgrundbesitzern den Reichtum und die übrige Bevölkerung musste darunter schwerstens leiden. Man hatte in der Bevölkerung den Wiederbegurtsglauben bestärkt und so ausgelegt, dass Armut und Reichtum karmisch bedingt seien und dass deshalb die Reichen so reich seien, weil sie in ihrem vorherigen Leben so gut gewesen seien und die armen so arm, weil sie so schlecht gewesen seien. Mit der Hoffnung auf ein nächstes, besseres Leben, hat man die Bevölkerung zur Demut und Duldsamkeit gezwungen. Ob oder in wie weit die grausamen Foltertechniken, die man zusätzlich gegen die versklavte arme oder leibeigene Bevölkerung angewendet hatte, flächendeckend waren oder nur als Auswüchse gesehen werden können, sei mal dahingestellt.

  11. Aha, eine „entwickeltere Form“ „directionality – functions as the endpoint“, wie bitte was? Ja, klingt dynamisch für die junge Generation, beinhaltet aber den Unsinn eine jahrtausend alte Philosophie, Tradition sowie Kultur durch eine ungeignete Wortwahl total aus dem Zusammenhang zu bringen.
    Bitte lassen Sie die anglosächsische Sprache sein, wenn Sie versuchen den Buddhismus den Menschen näher zu bringen.
    Belassen Sie das entweder bei der Sprachwurzel des Buddhismus oder finden Sie passende Metaphern in der deutschen Sprache, die ist im Vergleich zu dem Englischen kulturell viel reicher.
    Hierzu das Beispiel, wo Sie aufgegriffen haben. Die Anglosachsen kennen nur das Wort „funktionieren“ (function) oder ähnliche Begriffe. Nur wenn Sie das im Zusammenhang mit dem Leben an sich benutzen, besteht ein krasser Widerspruch!
    Das Leben „funktioniert“ nicht wie bei einer Maschine und hat auch kein „endpoint“. Und die Metapher das Leben sei ein Weg ist zwar noch suboptimal, aber kann man noch so nehmen. Dann ist doch absurd zu sagen, „der Weg funktioniert“.
    Die deutsche Sprache hat ein schönes Wort in diesem Context: „gelingen“. Darin sind die ganze Vielfalt des Lebens und deren unerschöpflichen Wahrscheinlichkeiten enthalten. Ergo kann einem das Leben oder der eine Weg den man ausgesucht hat, gelingen. Nichts davon kann man „machen“ oder zur „functions“ bringen.
    Nun zum „directionality“, dieses Wort ist selbstaussagend so absurd, dass man eigentlich nicht erklären muss, nämlich total konfus ohne Sinnesrichtung.
    Also auch Achtsamkeit bei der Sprache, weil sonst versteht man die alten Kulturen nicht oder man verunglimpft diese in der „hippstermäßigen“ Begeisterung seiner jugendlichen Naivität.

  12. Es tut mir leid, es so sagen zu müssen, aber ich finde diese Serie über Religionen bisher schon rein akustisch so schlecht gemacht, dass mir beim kurzen Reinhören schon immer die Lust vergeht. Ich kann deshalb hier immer nur andere Kommentare kommentieren, wenn überhaupt. Schade. Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt.

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