KenFM-Spezial: Coexist – Der Islam

COEXIST – Eine Produktion von Alexander Knöller

COEXIST soll eine Möglichkeit sein, Religionen etwas besser kennen zu lernen und zu verstehen. Die Sendereihe beansprucht weder Vollständigkeit aller Religionen, noch ein allumfassendes Abbild einer speziellen Religion zu sein.

COEXIST soll vielmehr als eine Tür oder ein Fenster verstanden werden, welches man aufmacht und hindurchschaut, um zu erkennen, dass es auf der anderen Seite etwas gibt, von dem man noch nichts wusste.

Es geht weniger um Politik, als um ein grobes Verständnis von verschiedenen Glaubensrichtungen. Die Sendereihe ruft zum Dialog auf und soll zu Gemeinsamkeit, Verständnis und Toleranz ermutigen.

Auf dass in der Zukunft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird.

Wir leben in einer Welt, die bunt, facettenreich und groß genug ist für alle Menschen, Völker und Religionen.

Der Islam.

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44 Kommentare zu: “KenFM-Spezial: Coexist – Der Islam

  1. Das menschliche Herz mit Mitgefühl, Barmherzigkeit
    und allumfassender Liebe zu erfüllen,
    die auf alle Länder, Nationen und Völker der Welt ausstrahlen sollen.
    Eine wahre Religion des Herzens zu entwickeln,
    um unser gesamtes Leben danach auszurichten.

    Jeden fähig zu machen Gott zu lieben, alle zu lieben,
    allen zu dienen, alle zu achten, da Gott in allen Formen wohnt.

    Mein Ziel ist die Einheit. Ich verbreite die Botschaft der Einheit des Lebens
    und des Lebens in Einheit. Das ist der Weg zum Frieden auf Erden.
    Das ist die Mission meines Lebens und ich bete, dass sie sich erfüllen möge.

    Kirpal Singh

    Initiator der Bewegung „Unity of Man“

    In diesem Sinne setzt sich Unity of Man dafür ein:

    – den Menschen zu ermutigen, sein höheres Selbst zu erfahren und ein bewusstes Leben zu führen
    – wieder in Erinnerung zu rufen, dass sich Spiritualität mit der direkten Verbindung zwischen Seele und Gott befasst, und die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben der Menschheit ist
    – zu klären, dass spirituelle Entwicklung nichts mit Okkultismus, übernatürlichen Kräften und esoterischen Praktiken zu tun hat, die im Gegenteil Hindernisse auf dem Weg sind
    – aufzuzeigen, dass alle Religionen in ihrem Kern eine gemeinsame spirituelle Grundlage haben, um so religiöse Toleranz zu fördern
    – grundlegende ethische Werte wiederzubeleben, die Menschlichkeit, Zusammenhalt und Toleranz unter den Menschen und Nationen fördern
    – Bedürftige zu unterstützen entsprechend dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ – derzeit schwerpunktmäßig in Nordindien

  2. Helmut Schmidt
    Religion in der Verantwortung – Gefährdungen des Friedens im Zeitalter der Globalisierung
    Porpyläen Verlag

    Auf der Cover-Rückseite
    „Der Frieden in der Welt hängt in hohem Maße davon ab, dass die Führer der Weltreligionen ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre Gläubigen zu gegenseitigem Respekt und Toleranz aufrufen.
    Immer wieder hat sich Helmut Schmidt mit dem Verhältnis von Religion und Politik beschäftigt. Seine wichtigsten Beiträge zu dieser hochaktuellen Frage hat er für das vorliegende Buch zusammengestellt und durch ein abschließendes Kapitel ergänzt. In jeder Zeile wird deutlich: Schmidt sorgt sich um die Gefährdung des Weltfriedens durch den um sich greifenden Missbrauch der Religion für politische Zwecke. Eindringlich appelliert er an die Führer der Weltreligionen, ihrer Verantwortung für de Frieden gerecht zu werden.“

    Auf der Seite 145 schreibt er
    „Wenn die Präambel des Grundgesetzes von unserer „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ spricht, so kann damit heute sowohl der Gott der Lutheraner als auch der Gott der römisch-katholischen Gläubigen gemeint sein, der Gott sowohl der schiitischen als auch der sunnitischen Muslime, sowohl der Gott der Juden als auch der „Himmel“ im Sinne des Konfuzianismus. Aber das Grundgesetz verlangt keineswegs, das ein Deutscher sich zu Gott bekennt. Im Gegenteil garantieren die Artikel 1 bis 7 sehr detailliert die „unverletzliche“ Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses. Und diese Freiheit schließt die Freiheit ein, sich zu keiner Religion zu bekennen … und weiter
    „Die Präampel des Grundgesetzes enthält noch zwei andere grundlegende Hinweise für unsere Politiker. Sie spricht von unserem Willen, „in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen“. Dieser Satz weist auf die politischen Konsequenzen der Tatsache, dass die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts von einem tief in sich gespaltenen und verfeindeten Europa ausgegangen sind. Zwar hat sich im Laufe von mehr als tausend Jahren eine weitgehende kulturelle oder zivilisatorische Einheit großer Teile Europas entwickelt…
    Weniger religiöse als vielmehr nationale Vorurteile, Eitelkeiten, Geltungsbedürfnisse und Egoismen, aber auch böse Erinnerungen an die Leiden früherer Generationen erweisen sich als schwierige Hindernisse. Und der für alle demokratisch geordneten Gemeinwesen typische Populismus oder Opportunismus von Politikern, die gewählt oder wiedergewählt weden wollen, erschwert die Aufgabe zusätzlich…“
    Und auf der Seite 147:
    „Nachdem der Kampf zwischen Reformation und Gegenreformation in Deutschland den durch enorme Opfer an Menschenleben gekennzeichneten Dreißigjährigen Krieg ausgelöst hatte, konnte die Aufklärung hierzulande nur spärlich Wurzeln fassen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts versuchte Leibniz, Gott trotz des Übels in der Welt zu rechtfertigen (‚Theodizee‘). Später propagierten Lessing und Moses Mendelssohn religiöse Toleranz. Ihnen folgten im 19. Jahrhundert Marx (‚Opium des Volkes‘) und Nietzsche ‚Gott ist tot‘). Dazwischen steht der Solitär Immanuel Kant als Vorkämpfer der Aufklärung.
    Wie fast überall in Europa sind auch in Deutschland der säkulare Staat, die Demokratie und der Rechtsstaat nicht als Kinder der christlichen Religion, sondern vielmehr im Kampf mit den christlichen Kirchen und den ihnen verbundenen Obrigkeiten entstanden.
    Deutschland fand als einer der letzten Staaten in Europa erst nach dem Ende der Nazizeit zu diesen Werten – aber immerhin kann man sich darauf nun schon seit über sechzig Jahren verlassen…“
    Das Grundgesetz gilt für jedermann, der in Deutschland lebt. Daher gilt auch die Religions-freiheit für jedermann. deshalb reden wir von Deutschland als einem säkularen Staat. Aller-dings ist die Trennung von Staat und Kirche tatsächlich nicht vollständig, denn aufgrund unserer geschichtlichen Entwicklung – einschließlich alter Staatsverträge und Konkordate und aufgrund herkömmlicher Praxis – gibt es privilegierte christliche Kirchen. Diese sind dem Staat näher als viele andere kleinere Religionsgemeinschaften. Wenn der Katalog der Normen und Werte einer Religionsgemeinschaft mit den Grundrechten des Grundgesetzes (Art. 1 bis 19) und mit den nicht änderbaren Prinzipien des Artikels 20 (Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung, Sozialstaat, Bundesstaat) übereinstimmt, dann sollte eigentlich für alle der gleiche Abstand vom Staat gelten. Hier liegt ein bisher ungelöstes Problem (das es übrigens in vielen europäischen Staaten in ähnlicher Form gibt).
    Ein viel größeres Problem liegt jedoch in der Tatsache, dass manche der bei uns lebenden Zuwanderer (Migranten) – egal ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit – aus ihrer alten Heimat und ihrer ursprünglichen Zivilisation religiöse, rechtliche und sittliche
    Überzeugungen und Gewohnheiten mitbringen, die mit den in Deutschland geltenden Gesetzen kollidieren. Das grausame Strafrecht der Scharia oder die vom Vater erzwungene Verheiratung seiner Tochter gegen ihren Willen oder die Sitte der Blutrache sind, sofern sie in Deutschland ausgeübt werden, strafbare Handlungen. Außer solchen eindeutigen Verstößen gegen die in Deutschland geltenden Gesetze gibt es in fremden Zivilisationen zusätzlich mannigfaltige Sitten und Gebräuche, die, wenn sie herzulande ausgeübt werden, Befremden und Anstoß auslösen können. dazu gehören zum Beispiel die Traditionen des Kopftuches und der Burka…“

    Diesem Text habe ich nichts hinzugefügt.
    Es gibt viele andere Politiker, etwa Erhard Eppler, Norbert Blüm, die sich zur religiösen Fragen geäußert haben, aber keiner macht es mir so leicht wie Helmut Schmidt, weil Kant und Aufklärung so eine zentrale Rolle in seiner Argumentation spielen.
    Schmidt hat sich in der Zeit nach der Kanzlerschaft vielfältig bemüht, die Weltreligionen auf einen gemeinsamen sittlichen Nenner zu bringen. Das wird in seinen Vorträgen zu verschiedenen Anlässen deutlich. Davon zeugen auch Buchkapitel wie „Die Notwendigkeit globaler ethischer Maßstäbe“ und „Die Gemeinsamkeit der sittlichen Prinzipien“ oder „Von der Notwendigkeit des Dialogs“, „Das dialogische Prinzip“. Im letzten der aufgezählten Kapitel berichtet er von der Begegnung mit dem Ägypter Anwar as-Sadat, der ihn beein-druckte und beeinflusste. Er hat auch Prof. Hans Küng’s „Weltethos“ unterstützt. Was davon heute noch übrig ist in Tübingen, wahrscheinlich ein Lehrstuhl ohne weltweite Ausstrahlung. Die Dissonanz zwischen Oskar Lafontaine und Helmut Schmidt wegen der „Sekundärtugenden“, hätte meiner Meinung nach aufgehoben werden können. Aber wahrscheinlich waren es eher andere Kriterien (wie derselbe transatlantische Club), weshalb Gerhard Schröder ihm näher war als Oskar Lafontaine. Ich selbst habe mich für Lafontaine und damit gegen Helmut Schmidt entschieden, was ich immer bedauerlich fand, zumal ich vor beiden großen Respekt habe.

  3. Ein Teil von was Anatol Lieven Ende September 2001 schrieb in die Guardian ‚New Cold War‘.

    Still, in the short term, a radical shift is unlikely, and an offensive against Iraq would therefore be dangerous. The attacks on New York and the Pentagon and the celebrations in parts of the Arab world have increased popular hostility to the Arabs in general and the Palestinians in particular, a hostility assiduously stoked by Israeli propaganda. But when it comes to denouncing hate crimes against Muslims – or those taken to be Muslims – within the US, the Administration has behaved decently, perhaps because they have a rather sobering precedent in mind, one which has led to genuine shame: the treatment of Japanese Americans during world war two.

    This shame is the result of an applied historical intelligence that does not extend to the Arab world. Americans tend – and perhaps need – to confuse the symptoms and the causes of Arab anger. Since a key pro-Israel position in the US has been that fundamental Palestinian and Arab grievances must not be allowed legitimacy or even discussed, the only explanation of Arab hostility to the US and its ally must be sought in innate features of Arab society, whether a contemporary culture of anti-semitism (and anti-Americanism) sanctioned by Arab leaderships, or ancient ‚Muslim‘ traditions of hostility to the West.

    Ich übersetze das nicht, viele Deutsche lesen english.
    Aber was da steht ist einfach, das Westen muss Anschläge und Hass gegen den Westen zuschreiben an Islam, alte Feindschaft gegen das Westen, Usw;, weil sonst sehr berechtigte Klagen gegen USA und Israel ins Auge gefasst werden müssen.

    Ich glaube nicht das der Islam viel schlimmer ist als Katholicismus, wir sehen die schwarze Seiten des Katholicismus nicht mehr, weil Kirche und Staat geschieden sind.
    Mosleme sind so weit noch nicht, damit sind leider Mosleme, nicht alle, ein Problem bei uns.
    Wann, und ob, Mosleme auch diese Trennung einführen, keine Ahnung.

    • Ich glaube jedoch, daß der Islam schlimmer ist. Viel schlimmer sogar.

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      Ist Allah der Gott der Christen?

      von Michael Kisskalt

      Wir sitzen bei leckeren Sesamkeksen in einem Nebenraum der Moschee. Durchdringend aber liebevoll schaut mich der Imam Abdalah an, um dann zögernd zu sagen: „Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mit dieser Einstellung Zugang finden in das Paradies.“ Gerade hatten wir über unseren Gottesglauben gesprochen. Entschieden und mit großer Überzeugungskraft schildert er mir die Jenseitigkeit und Einzigkeit Gottes. Ich stimme ihm in manchem zu, wenn er vom Gott der Schöpfung und des Gerichts redet, lege den Akzent aber auf die Weltzugewandtheit Gottes und seine Offenbarungsweisen in Vater, Sohn und Geist. Es gelingt mir kaum, ihm zu verstehen zu geben, dass für uns als Christen Gott auch nur einer ist, der sich aber „trinitarisch“ offenbart: als Vater und als Sohn in Jesus Christus und als Heiliger Geist. Mit Bildern, wie im Religionsunterricht (z.B. ein Raum mit drei Dimensionen), versuche ich ihm klarzumachen, dass die Einheit Gottes dadurch nicht infragegestellt sei. Dass ich nun versuche, Gott mit irdischen Bildern zu erklären, empört ihn umso mehr. So sei ich dabei, die Sünde des Shirk, der Gotteslästerung, zu begehen, die schlimmste aller Sünden. Unser Gespräch verlief dann trotz dieser Unstimmigkeiten in guten Bahnen, weil wir uns begegnen und verstehen wollten: Wie so oft sei er hin- und her gerissen, so Abdalah, in uns Christen Glaubensbrüder zu sehen oder eben nicht.

      Als ich dann einige Wochen später mit einer Gruppe von Studierenden die Moschee zur Begegnung und Gesprächen besuche, kommen wir wieder an den heiklen Punkt – dieses Mal beim Thema „Liebe Gottes“. Zwar ist der Koran voll von Aussagen über die Barmherzigkeit Allahs, und hin und wieder liest man auch das Wort „Liebe“, aber im Grunde genommen können Moslems bei ihrem Gott nicht die Eigenschaft der Liebe entdecken, weil Liebe immer das Begegnen auf Augenhöhe voraussetzt. Und der Gedanke, dass sich der allmächtige, ewige Gott mit uns sterblichen und sündigen Menschen auf einer Stufe befindet, sei undenkbar (Sure 5,18; 19,88-93). Die Barmherzigkeit Allahs gegenüber den Menschen bestehe darin, ihm die Möglichkeit des Gehorsams zu eröffnen, indem er ihnen im Koran seinen heiligen Willen kundtut. Und die Liebe des Menschen zu Allah (Sure 3,31) sei doch nichts anderes als dessen Bereitschaft, sich Gott zu unterwerfen und ihm zu gehorchen.

      Dieses Gottesbild passt natürlich gar nicht zusammen mit der Gottesgeschichte, wie sie uns die Bibel erzählt: dass Gott sich immer wieder erniedrigt und in die Geschichte seines Volkes eingeht. Und die Jesusgeschichten im Neuen Testament gipfeln dann darin, dass Gott sich in Jesus in die Welt des schmachvollen Todes hinein begibt. Von all dem liest man im Koran nichts; auch dort nicht, wo von den Erzvätern und Propheten Israels oder von Jesus erzählt wird. Sie alle sind Menschen mit einer besonderen prophetischen Berufung, mit einem vorbildlichen Glauben, mit einer aufrüttelnden Botschaft, aber Gott bleibt in seinen gesetzgeberischen Höhen. Und Jesus, der größte Prophet nach Mohammed, wird vor seiner Kreuzigung durch einen Trick Allahs, des „Ränkeschmieders“, entrückt, auf dass an Jesu Stelle ein anderer gekreuzigt werde (Sure 3,53; 4,156f). Dass der von Gott berufene, unschuldige Prophet Jesus für den sündigen Menschen sterbe, widerspräche der Gerechtigkeit Gottes. Und überhaupt habe der Mensch ein solches stellvertretendes Opfer nicht nötig, weil er ja den Weg des Gehorsams gehen kann, der ihn in das Paradies bringt. Dass Jesus nicht der Gottessohn ist, wird in der kürzesten Sure des Koran (112) deutlich gemacht: „Gott der Einzige hat weder gezeugt noch ist er gezeugt worden“. Im Rahmen des islamischen Gottesglaubens, mit seinem absolutistischen Jenseitigkeits- und seinem mathematischen Einzigkeitsdenken, ist das auch gar nicht möglich, denn sonst würde das ganze Glaubenssystem zum Einbruch kommen.

      Insofern können sich also beide Seiten, Christen und Moslems, gelassen begegnen, denn sie müssen ihren Gottesglauben nicht abgleichen. Der Gott der Christen und der Gott der Moslems ist nicht derselbe. Manchen religiösen Traditionspool, aus dem sie schöpfen, haben sie gemeinsam, aber ihre Erfahrungen und Überzeugungen, mit denen sie diese Traditionen bewerten, sind zu unterschiedlich.

      Natürlich können wir uns als Christen vom islamischen Gottesglauben positiv herausfordern lassen: Wir stehen manchmal in der Gefahr, Gott als Kumpel in allen Lebenssituationen zu verstehen. Hier könnten wir von Moslems lernen, Gott neu als den Jenseitigen, ganz Anderen zu begreifen, und in Ehrfurcht vor ihm unser Leben zu führen. Aber solche Aussagen finden wir eigentlich auch in unserer Bibel. Andererseits werden viele Moslems deswegen Christen, weil sie in ihrem Lebenskampf und in ihrem Leid bei dem kalt berechnenden Allah keine Zuflucht finden, aber in dem leidenden Gottessohn.“

    • Etwa 1986 reiste ich in Syriën, und von da mit PKW zurück nach den Niederländen, mit ein Holländer der fliessend arabisch sprach, und das Mittlere Osten, auch Jordaniën, gut kannte.
      Er hatte nie Probleme mit Mosleme, im gegenteil, sehr gastfreundliche Menschen.
      So gastfreundlich das als wir eine Aufgrabungsstätte besuchten wo er gearbeitet hatte er hoffte das niemand ihn erkannte ‚wir können niemals wieder weg‘.
      Auch meine Erfahrung, mann kann da nicht Spazieren, wird bei jedes Haus eingeladet, dann wird auch noch Essen gekocht.
      Wenn einer von uns in eine sehr abgelegene Stelle in Syriën wegen der Hitze Probleme hatte, konnte er, nur notdürftich gekleidet, in ein Wohnzimmer sein mei nur Frauen ohne Schleier.
      Dort war es kühler.
      Es war eine Szene die ich nie vergessen werde, ein kleines Fernsehen spielte das Ballet Schwanensee in schwarz weiss.
      Auch in Marokko waren die Mosleme sehr gastfrei, sie bedauerten deutlich das wir nicht die Moschee besuchen konnten, oder heilige Gräber.
      Ich erfuhr Aleppo als meist kosmopolitische Stadt die ich ich besuchte, von Minirock zu Burka.
      Die Moschee dort, wie ein Markt wo mann sich begegnet, die Frau bei uns bekam etwas was fast keine Schleier mehr war.
      Nur in Pakistan erfuhr ich einmal etwas von Fundamentalismus ‚wenn die Pakistani fromm wären brachte Allah Öl in den Boden‘.
      In die Türkei mietete ich oft ein PKW, um alte Städte, oder die Ruïnen davon, zu besuchen, Städte die kein Tourist besuchte.
      Nicht immer einfach zu finden, wurde immer geholfen.
      In Marokko dasselbe.
      Menschen waren überall froh das ich, wir, ihre alte Dinge sehen wollte, und neugierig waren.
      Etwa 2001 reiste ich in den USA, und sah Orange City, eine Niederländisches Städtchen, dort blühten noch fünfziger Jahren Blumen.
      In ein Buch von Jonathan Raban wird beschrieben wie dort etwa 1990 een Lehrer entlassen wurde weil er die Evolution besprach.
      Auch etwas um diese Zeit besuchte ein Freundin Australiën, und dort Holländer.
      Sie sagte ‚die leben dort noch in den fünfziger Jahren‘.
      Was wir hier bekommen an Migranten sind nicht diejenigen mit guten Bildung, oder aus Städte.
      Der Grossvater meiner ‚Türkischen‘ Haarscheider kam aus ein kleines sehr abgelegenes Bergdorf.

    • @ Pieter Kamp: „Rayo
      1515, wenn ich mich gut erinnere, verteilte der Pabst die Welt ausserhalb Europa zwischen Portugal und Spanien.“

      Können wir bitte in der Gegenwart bleiben? Über die Ungerechtigkeiten und die imperialen Attitüden der großen Religionen und wer jetzt die Schlimmere ist, können wir ewig streiten.
      Mich interessiert, was in diesem Moment geschieht und das ist: eine Überflutung unseres Kulturkreises mit nicht integrierbaren Energien und Menschen.

      Auf Reisen habe ich auch nur schöne Erlebnisse mit den Einheimischen. Egal, wohin ich gehe, es kommen mir Freundlichkeit und Gastfreundschaft entgegen. Was wir ausstrahlen, das empfangen wir in den Augen der Menschen, mit denen wir zu tun bekommen. Meine schönsten Erlebnisse hatt beie ich den Navaho-Indianern in Arizona und den benachbarten Staaten. Sie leben, wie viele wissen, teilweise in Reservaten, die immer mehr austrocknen. Die Armut, Alkoholismus und die Hoffnungslosigkeit breiten sich aus wie ein Krebsgeschwür. Und trotzdem wurde ich auf einem Tanzfest von ihnen geehrt, als jemand, der aus dem Ausland zu ihnen gereist ist, um ihre Kultur kennenzulernen. Man schenkte mir eine wertvolle Decke und behandelte mich wie einen VIP ersten Ranges. Dasselbe in Indien, wo vor allem arme Menschen ihr letztes Hemd wegschenken (wenn man sie nicht daran hindert.) um Dich zu bewirten.
      Die Situation hier in Deutschland ist jedoch völlig anders.
      Sie vergleichen Ihre Erlebnisse auf Reisen mit der Situation in Europa.
      Sie vergleichen Birnen mit Pflastersteinen, Äpfel mit Disteln.

      Die einzelnen Menschen sind in meinen Augen fast immer gut.
      Aber nicht die Systeme, innerhalb derer sie sich bewegen, denken, handeln.

    • Und hier geht es schließlich um Systeme: um Religion.

      „Die Forderung nach einem „Dialog mit dem Islam“ wurde schon lange vor dem 11. September erhoben. Seitdem jedoch wird er geradezu fieberhaft geführt. Aber was für eine Art von Dialog findet da statt? Dafür ein Beispiel: Der Bischof von Hildesheim wollte dem Dialogaufruf folgen und suchte den Imam einer Moschee auf, um eine christlich-islamische Begegnung herbeizuführen. Der Imam empfing den Bischof höflich und überreichte ihm ein Exemplar des heiligen Buches der Muslime. Der Bischof nahm den Koran dankend entgegen und wollte dem Imam als Gegengabe die Bibel schenken. Doch der sah ihn entsetzt an und lehnte es ab, das Buch auch nur anzufassen.“

      Aus dem Text „Selig sind die Belogenen – Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen – und fördert westliches Wunschdenken“ von Dr. Hassam Tibi (gebürtiger Muslim)

      efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/selig_sind_die_belogenen.html

    • Noch Hassam Tibi: „Die ernüchternde Wahrheit lautet: Nicht nur Islamisten, auch orthodoxe Muslime halten die Christen für „Kreuzzügler“, Salibiyyun – und zwar auch dann, wenn diese sich vor dem Islam anbiedernd verbeugen. Christen müssen sich mit dieser feindseligen Einstellung offen auseinander setzen, statt sie weiterhin zu verdrängen. Warum geschieht dies nicht? Ich sehe dafür drei Gründe.

      Erstens: die Schuldgefühle der Christen, vor allem der deutschen Protestanten, in Bezug auf die unrühmliche Vergangenheit ihrer Kirche im „Dritten Reich“. Nie wieder will man in die Gefahr kommen, andere Religionen zu diskriminieren. Hier stellt sich freilich die Frage, warum es Islamisten, die ja militante Antisemiten sind, gestattet sein soll, moralisches Kapital aus dem vergangenen Leiden der Juden zu schlagen.

      Zweitens: die gesinnungsethisch verordnete Fremdenliebe der Deutschen, die es ihnen verbietet, zwischen demokratischen und undemokratischen Ausländern und Kulturen zu unterscheiden.

      Drittens: die Angst der christlichen Kirchen vor Machtverlust. Wenn nämlich der Anspruch des organisierten Islam, alle Muslime im Rahmen einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu vertreten, zurückgewiesen wird, bliebe dies im Sinne der Gleichbehandlung nicht ohne Folgen für die Kirchen. Wer den Monopolanspruch der orthodoxen Muslime bestreitet, gefährdet das entsprechende christliche Monopol.“

      Zwei Ethnofaschismen begegnen sich.

    • Rayo
      was der Pabst etwa 1515 tat zeigt was ein System ist, oder war.
      Sie schreiben über 11 September, ich vermute das sie noch denken das Mosleme diese Mörde begangen.
      Nicht integrierbare Migranten, zum Teil weil Migranten nicht ohne Weiteres ihre Identität aufgeben, wie Mann seht in die USA, anderseits, weil sie uns hassen, nach meinem Ansicht mit guten Gründe.
      Wer vernichtete ihre Heimat ?
      Wenn ich in Islamischen Länder reiste sah ich sehr wenig von Religion.
      Die Bus Reise von Damascus nach Deir az Zor war von etwa zehn am Morgen, bis vier am Mittag, es ist 700 km oder so.
      Mosleme müssen fünf Mal am Tag beten, es wurde nicht einmal gebeten.
      Moscheeën sind nur in Städten, ich sah nichts von Religion im Bauerngebiete.
      Und wie lange ist es her das Pabst, und auch Calvijn in Geneve, weltliche Herrscher waren ?
      Lesen sie
      George Macaulay Trevelyan, O.M., ‚Garibaldi‘, London, 1933
      worin katholische Terror in Italiën in 19ten Jahrhundert beschrieben wird.
      Die Vermutung eine liberale Zeitung zu lesen genügte für langes Verbleiben in eine sehr ungesunde Keller.
      Und dann kommen wieder die Deutsche Schuldgefühle, Gefühle die die Allierten die Deutschen noch immer gehirnwaschen.
      Es ist inzwischen mit Deutschen wie mit Armenier, die Genozid durch die Ottomaner ist so sehr Teil der Identität das rationelle Argumente kein Effekt mehr haben.

    • Lieber Pieter,
      schön, daß hier wenigstens eine Person noch antwortet. Von Diskussion ist auf dieser Seite nicht viel zu spüren.
      Der Autor, den ich zitiert habe, steckt in der Tat im Mainstream-Narrativ über die 9/11-Ereignisse fest. Das haben Sie richtig erkannt. Auf KenFM werden wir aber vermutlich kaum jemanden finden, der noch an die offizielle Lüge glaubt; ich selbstverständlich auch nicht.
      Trotzdem fand ich wichtig, was Bassam Tibi zu sagen hat und ich führte ihn vor allem deshalb an, weil er Muslim ist. Sogar Muslime scheinen also diesem Terrorframe aufzusitzen; das ist erst mal die Basis, von der aus Diskussionen stattfinden müssten, finden Sie nicht auch?

      Ich selbst bin jemand, der weder einer Partei noch einer Religionsgemeinschaft angehört. Und ich unterstütze Bestrebungen zur Unity of Man, so wie das der Weise Kirpal Singh getan hat (gestorben 1975).

      Zur Versöhnung der Religionen bitte folgenden Text lesen. Da steht im Grunde alles drin, was Coexist gerne erreichen möchte, falls ich den Initiator richtig verstanden habe.

      „DIE EINHEIT DES MENSCHEN
      Mit Seinem letzten Rundschreiben vom 15. Mai 1974, gab Sant Kirpal Singh die Richtlinien für die Bewegung vor, und zeigte klar, was Seine Vision für Unity of Man ist

      Der Mensch, als die höchste Stufe der gesamten Schöpfung, ist grundsätzlich überall der gleiche. Alle Menschen werden auf dieselbe Art geboren, empfangen alle Gaben der Natur auf gleiche Weise, haben denselben inneren und äußeren Aufbau und werden im Körper durch dieselbe Kraft kontrolliert, die unterschiedlich „Gott“, „Wort“ oder „Naam“ usw. genannt wird. Alle Menschen sind als Seelen gleich, verehren denselben Gott und sind bewusste Wesen; vom selben Geist wie Gott, sind sie Glieder Seiner Familie und sind so miteinander als Brüder und Schwestern in Ihm verbunden.

      2. Alle erwachten und erleuchteten Meister und spirituellen Lehrer, die zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten auf diese Welt kamen, haben in ihrer Sprache und auf ihre Art diese unveränderliche Wahrheit hervorgehoben. Sie sagen, dass alle Menschen, ungeachtet ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gesellschaftsschichten und Religionen, eine Gemeinschaft bilden.

      3. Guru Nanak, der große Lehrer und Messias des Friedens, sagte: Das Höchste ist, sich zur universalen Bruderschaft zu erheben, ja, alle Geschöpfe, als seinesgleichen zu betrachten.

      4. Indiens altehrwürdiges Mantra Vasudeva kutumb bukam stellt denselben Grundsatz auf: Die ganze Menschheit ist eine Familie. Dennoch ist es eine allgemein bekannte Tatsache, dass trotz des vielen Predigens der verschiedenen religiösen und sozialen Führer, die sich zur Einheit des Menschen bekennen, die Welt heute durch Belastungen und Spannungen jeglicher Art zerrissen ist und wirklich einen traurigen Anblick bietet. Nur zu oft sehen wir, wie Menschen miteinander Krieg führen und Brüder mit ihren eigenen Familien verfeindet sind. Ebenso sind die Völker ständig in Konflikte und Feindseligkeiten verwickelt und zerstören so den Frieden und die Stille. Die Ursache für diese heutige Situation scheint zu sein, dass das Evangelium von der Einheit des Menschen, wenn es vielleicht auch theoretisch sehr gut aufgenommen wurde, die Menschheit als Ganzes bisher nicht beeindruckt hat und nicht in die Praxis umgesetzt wird. Aus berechnenden Motiven werden nur große Worte gemacht.

      5. Die Tatsache, dass wir den menschlichen Körper nur erhalten haben, um die Vereinigung der Seele mit der Überseele oder Gott zu erlangen, wird allgemein akzeptiert. Deshalb heißt es, dass der physische Körper der wahre Tempel Gottes ist, in dem Er selbst wohnt. Alle Religionen zeigen Mittel und Wege, so verschieden sie auch aussehen mögen, führen zum selben Ziel, so dass man zu diesem Zweck nicht von einer Religion zu einer anderen wechseln muss. Man muss nur zielbewusst und aufrichtig den Richtlinien folgen, die die Fackelträger zum Erreichen des Ziels gesetzt haben.

      6. Es ist jedoch notwendig, dass wir uns noch mehr bemühen, die Einheit des Menschen zu verwirklichen. Wir müssen erkennen, dass jeder Mensch genauso ein Mitglied der Bruderschaft ist wie wir selbst und den gleichen Anspruch auf die Rechte und Privilegien hat, die wir haben. Wir müssen deshalb sicherstellen, dass, während es unseren eigenen Kindern gut geht, der Sohn unseres Nächsten dabei nicht leer ausgeht; wenn wir das tatsächlich praktizieren, wird ein Großteil der heutigen Streitigkeiten beseitigt werden. Jeder von uns wird so Anerkennung, Achtung und Verstehen für den anderen entwickeln, und auf diese Weise werden die groben Ungerechtigkeiten des Lebens beseitigt. Wenn sich auf diese Weise gegenseitiges Anerkennen und Verstehen entwickeln, wird das zu einer lebendigen Kraft, die ein Reservoir des Gemeinschaftsgefühls schafft, das wiederum Kultur und letztlich Demut – das grundlegende Erfordernis der Stunde – hervorbringt.

      7. Die Weltkonferenz zur Einheit des Menschen im Februar 1974 in Delhi war ein Aufruf an die Welt. Diese Konferenz war wohl seit Ashoka dem Großen die erste dieser Art, die auf der Ebene des Menschen abgehalten wurde, mit dem edlen Ziel universale Bruderschaft zu fördern, die zu universaler Harmonie führt. Diese Botschaft der Einheit des Menschen muss ungeachtet der unterschiedlichen religiösen und sozialen Merkmale jedes menschliche Herz erreichen, damit sie zu jedem einzelnen dringt und ihn befähigt, sie in seinem Leben tatsächlich in die Praxis umzusetzen und an andere weiterzugeben; auf diese Weise könnte die ganze menschliche Gesellschaft erneuert werden.
      In Wirklichkeit besteht die Einheit bereits: Wir sind eins als Menschen – wir sind auf dieselbe Weise geboren und haben die gleichen Vorrechte von Gott; und als Seelen, als Tropfen aus dem Meer allen Bewusstseins, Gott genannt, den wir mit verschiedenen Namen anbeten – doch wir haben diese Einheit vergessen. Wir müssen zu diesem Wissen nur wieder neu erwachen.

      8. Der sogenannte weltweite „Feldzug“ für die Einheit des Menschen beabsichtigt nicht, das bestehende soziale oder religiöse Gefüge in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Tatsächlich muss jeder auf dieselbe Weise wie zuvor für die Weiterentwicklung der Menschheit arbeiten. Zusätzlich jedoch muss dieser Feldzug den Aufruf zu Einheit des Menschen durch die ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu so vielen Menschen wie möglich tragen, damit die Botschaft sich ihren Weg durch die Barrieren von Missverstehen und Misstrauen bahnen und jedes menschliche Herz beeindrucken kann. Weiter darf dieser Feldzug nicht durch intellektuelles Ringen ausgetragen werden, sondern mit dem besten Wunsch und Bestreben, die Einheit des Menschen in die Praxis umzusetzen, damit sie eine wirklich lebendige Kraft wird. Die Methode der Verbreitung muss weit mehr die der Selbstdisziplin und des Beispiels sein, als die der Erklärungen und Aufrufe.

      9. Vielleicht sollte klargestellt werden, dass der „Feldzug“ für die Einheit des Menschen über der Ebene der Religionen ausgetragen werden muss, ohne auf irgendeine Weise das religiöse und soziale Gefüge zu beeinträchtigen. In der Praxis muss er den Segen und die Unterstützung all jener bekommen, die an das Evangelium der Einheit des Menschen glauben und ihm Stärke geben können, indem sie es in jedes menschliche Herz ihrer Umgebung tragen und die Menschen von der Notwendigkeit überzeugen, es im täglichen Leben zu praktizieren. Der Feldzug für die Einheit des Menschen wird weder den Namen „Ruhani Satsang“ noch den irgendeiner anderen ähnlichen Organisation tragen. Die Begeisterung seiner Vertreter ist die eigentliche Kraft, die hinter diesem Feldzug steht.

      10. Es wird deshalb dringend gebeten, dass all jene, die an die Einheit des Menschen glauben und diese Botschaft verbreiten wollen, unablässig arbeiten, damit sie auch die entferntesten Winkel der Welt erreicht.“

      Unity of Man-bewegung, 15 Mai 1974

      Meditationslehrer des Sant Mat, Surat-Shabd-Yoga; Meditation auf das innere Licht und den innern Klang
      Kirpal Singh

    • rayo
      “ 7. Die Weltkonferenz zur Einheit des Menschen im Februar 1974 in Delhi war ein Aufruf an die Welt. “
      Nie davon gehört.
      Wie ich schrieb, auf meine Reisen wenig von Religion erfahren bei durchschittliche Menschen.
      Das Migranten ihre Identität behalten wollen, nichts Besonderes.
      Terrorismus durch Mosleme, nicht Fake wie 11 September, ‚Terrorismus ist die Strategie der Schwachen‘:
      John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt, ‘The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy’, New York 2007

  4. Die Versöhnung der Religionen können wir uns vermutlich abschminken:

    Sure 5,72-77 „72. Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria», während der Messias doch (selbst) gesagt hat: «O ihr Kinder Israels, betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn.“

    Ethnofaschismus.

  5. Ganz ehrlich: nach wenigen Minuten mußte ich mich verabschieden. (Das geht mir auch mit Deutschen Pfarrern so. Ausnahme bestätigen die Regel: Drewermann)
    Ich schreibe hier also, ohne das Gespräch gehört zu haben, etwas unfair vermutlich. Dennoch möchte ich gern die Idee des Weltkalifats in den Raum stellen und einen Link zu einem bedenkenswerten Text geben.

    „Man kann aber diese Erscheinungsformen nicht einfach von der Religion des Islam lösen trotz der Beteuerungen von islamischen Gelehrten im Westen, dass Bin Ladens Gottesbild, der im Namen Allahs Kampf und Vernichtung predigt, nicht dem Islam entspreche, dass vielmehr der Islam „eine Religion der Toleranz, des Friedens und der Nächstenliebe“ sei. Natürlich wollen sie beruhigen mit Recht und andere Seiten islamischer Religion aufzeigen. Aber mit solcher Argumentation identifizieren sie sich schon mit westlicher, analytischer und differenzierender Denkweise. Das islamische Weltbild ist hingegen ganzheitlich.“

    Wie schade, ein so schönes Wort – ganzheitlich – wird in den Sumpf eines beschränkten, ethnozentrischen Denkens hineingezogen.

    „Ganz wesentlich dazu gehört die Aufteilung der Welt in ein „Haus des Islam“ (Dar-ul-Islam) und bezeichnend ein „Haus des Krieges“ (Dar-ul-Harb). Diese Einteilung findet sich so weder im Koran noch in der islamischen Überlieferung, sondern ist eine Definition muslimischer Theologie aus dem 11. Jahrhundert n.Chr.. Bis heute hat diese Theorie insbesonders im Bereich des politischen Islam Anerkennung gefunden. Der Rechtsgelehrte al-Mawardi unterteilte die Welt in die genannten zwei Bereiche. Im „Haus des Islam“ leben die Gläubigen, hier gilt der Islam und die „Scharia“, das islamische Gesetz. Im „Haus des Krieges“ leben die „Ungläubigen“.
    DAS ERKLÄRTE, IM KORAN BESCHRIEBENE ZIEL DES ISLAM IST NUN, DAS „HAUS DES KRIEGES“ IN EIN „HAUS DES ISLAM“ ZU VERWANDELN. Der Ayatollah Khomeini vom Iran beschrieb dieses Bemühen so: „Der Heilige Krieg bedeutet die Eroberung der Territorien, die noch nicht vom Islam beherrscht werden.“ (Konzelmann, Die islamische Herausforderung).

    Diese Überzeugungen gehen zurück auf Mohammed, der seinen Kampf mit der Aussicht für Märtyrer, besonderen Lohn von Allah zu empfangen, legitimierte (Sure 9,20-22) [ 2 ]. Der Islam will die Weltherrschaft (Sure 48,28) [ 3 ]. Nur dann wird der Wille Allahs für die Menschen erfüllt, durch Menschen, die seinen, im Koran geoffenbarten Willen, befolgen. Dies kann vollkommen nur in einem islamischen Staat geschehen, in dem die Scharia gilt. Dies hat nach islamischer Auffassung schon mit Adam begonnen und sei besonders deutlich bei Abraham geworden, dem „Muslim“, der sich Allahs Willen gebeugt habe. Von dieser islamischen Weltgesellschaft sagt der Koran, dass es die „beste aller Gemeinschaften“ sei. (Sure 3, 110) [ 4 ].

    Dieses Ziel soll auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Dazu gehört die friedliche Ausbreitung, aber auch der Dschihad, der „Heilige Krieg“. Dieses Wort hat zweifellos eine breite Bedeutung, aber die deutlichste, schon im Koran beschriebene, ist „Krieg“, also Gewaltanwendung (Sure 2,191.193) [ 5 ]. Noch einmal der Ayatollah: „Die Juden, die Christen und die Materialisten verzerren die Wahrheiten des Islam, Allah möge sie erniedrigen! Der Westen ist nichts als ein Haufen von Diktaturen voller Unrecht. Wir müssen diese Unruhestifter mit eiserner Energie schlagen!“ (Konzelmann).

    http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/islam_weltherrschaft.html

    • DANK EURER DEMOKRATISCHEN GESETZE WERDE WIR EUCH ÜBERWÄLTIGEN!!!

      _ _ _

      Klaus Brinkmann in seinem Aufsatz „Will der Islam die Weltherrschaft?“
      – – – Dass Kapitalismus und die verborgenen USA-Führer die Weltherrschaft anstreben, weiss ja inzwischen wohl jeder.

      „Von der ganzheitlichen Sicht des Islam her gesehen ist es nicht weit vom theologischen Gegensatz bis zur gesellschaftlichen Kritik am Westen. Die Dekadenz im Westen äußert sich für Muslime in Alkoholismus, in Prostitution und Pornografie, in Homosexualität und Drogenkonsum, in UNGERECHTEN Wirtschaftssystemen
      – – – es ist erlaubt zu grinsen!? – – –
      und Verschwendungssucht, in den Rechten der Frauen und in Miniröcken. Man muss begreifen, dass viele Muslime, die unter uns wohnen, völlig irritiert sind über solche Verhältnisse in „christlichen Ländern“. Dafür werden unsere liberalen politischen Verhältnisse, also unser demokratisches und pluralistisches System, verantwortlich gemacht. So ist es verständlich, dass Demokratie kein nachahmenswertes Modell ist für „die beste aller Gemeinschaften“. Der ehemalige Botschafter in bundesrepublikanischen Diensten, Hoffmann, hätte deshalb auch gerne das Grundgesetz durch die Scharia ersetzt. Der Imam von Izmir also einer Stadt in einem laizistischen Staat! sagte 1999: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“ (nach Raddatz a.a.0.).

      Es gibt ein islamisches Bewusstsein, das islamische Länder eint. Religion ist keine Privatsache, deshalb gibt es diese sich in Gewaltausbrüchen äußernde Solidarisierung mit den Taliban, mit Afghanistan, mit jedem anderen angegriffenen islamischen Land. Bin Laden hat deutlich gesagt, wer der Gegner ist: Die Juden und die Christen. Amerika und England sind die Repräsentanten dieses Kulturkreises.“

      efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/islam_weltherrschaft.html

    • [ 2 ] Sure 9,20-22 „20. Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. 21. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird.“

      [ 3 ] Sure 48,28. „Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.“

      [ 4 ] Sure 3,10 „Die ungläubig sind, ihr Besitz und ihre Kinder werden ihnen nicht im geringsten nützen gegen Allah; UND SIE SIND DES FEUERS NAHRUNG.“

      [ 5 ] Sure 2,191-192 „191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen. 192. Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig. 193. Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), daß keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten.“

      [ 6 ] Sure 2,120 „Und weder die Juden werden mit dir zufrieden sein noch die Christen, es sei denn, du folgst ihrem Glauben. Sprich: «Allahs Führung allein ist die Führung.» Und wenn du nach der Kenntnis, die dir zuteil geworden, ihren bösen Gelüsten folgst, so wirst du bei Allah weder Freund noch Helfer finden.“

      [ 7 ] Sure 2,46-48 „46. Die für gewiß wissen, daß sie ihrem Herrn begegnen und daß sie zu Ihm wiederkehren werden. 47. O ihr Kinder Israels! gedenket Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen, und daß Ich euch erhob über die Völker. 48. Und fürchtet den Tag, da keine Seele als Stellvertreterin wird dienen dürfen für eine andere Seele, da keine Fürbitte für sie gelten und kein Lösegeld von ihr genommen werden wird; und es wird ihnen nicht geholfen werden.“

      [ 8 ] Sure 3,110-112 „110. Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allah. Und wenn das Volk der Schrift auch (diese Anweisung Allahs) annähme, wahrlich würde es ihnen besser frommen. Manche von ihnen nehmen (sie) an, doch die meisten ihrer sind ungehorsam. 111. Sie können euch nur geringen Schaden zufügen; und wenn sie wider euch kämpfen, werden sie euch den Rücken kehren. Dann werden sie keine Hilfe finden. 112. Mit Schmach sollen sie geschlagen werden, wo immer sie angetroffen werden, außer in einem Bund mit Allah oder in einem Bund mit den Menschen. Sie haben Allahs Zorn erregt; und mit Elend sind sie geschlagen darum, daß sie Allahs Zeichen verwarfen und die Propheten widerrechtlich töten wollten. Dies, weil sie Empörer waren und das Maß überschritten.“

      [ 9 ] Sure 5,51 „O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.“

      [ 10 ] Sure 5,72-77 „72. Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria», während der Messias doch (selbst) gesagt hat: «O ihr Kinder Israels, betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn.» Wer Allah Götter zur Seite stellt, dem hat Allah den Himmel verwehrt, und das Feuer wird seine Wohnstatt sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden. 73. Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist der Dritte von Dreien»; es gibt keinen Gott als den Einigen Gott. Und wenn sie nicht abstehen von dem, was sie sagen, wahrlich, so wird die unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen. 74. Wollen sie denn sich nicht bekehren zu Allah und Seine Verzeihung erbitten? Und Allah ist allverzeihend, barmherzig. 75. Der Messias, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiß, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrheitsliebende; beide pflegten sie Speise zu sich zu nehmen. Sieh, wie Wir die Zeichen für sie erklären, und sieh, wie sie sich abwenden. 76. Sprich: «Wollt ihr statt Allah das anbeten, was nicht die Macht hat, euch zu schaden oder zu nützen?» Und Allah allein ist der Allhörende, der Allwissende. 77. Sprich: «O Volk der Schrift, übertreibt nicht zu Unrecht in eurem Glauben und folget nicht den bösen Neigungen von Leuten, die schon vordem irregingen und viele irregeführt haben und weit abgeirrt sind vom rechten Weg.»“

    • Rayo Sorry aber ich muss sie fragen.
      Sind sie Alleinunterhalter oder Hellseher oder vielleicht sogar beides.?
      Sie geben zu den Beitrag nicht Komplett gehört zu haben,schreiben aber sehr viel darüber ohne ihn gehört zu haben.
      Bin ja echt gespannt was sie so zu sagen haben wenn das Christentum dran ist.

    • Wo Sie recht haben, haben Sie recht, Helmut.
      Alleinunterhalter wäre ich ja sehr gerne nicht, allein, es fehlen die Gesprächspartner.
      Wenn einem ein Thema dermaßen am Herzen liegt und wenn man sich seit ca. 20 jahren mit Religionen befaßt hat, dann schießt man schon mal übers Ziel hinaus 😉
      Über das Christentum habe ich mich ja wohl bereits geäußert hier.

      Pieter – das äußere Ritual ist das sichtbare Gebet. Man kann auch beten, ohne seinen Teppich auszubreiten und auf die Knie zu fallen und großartige Handbewegungen zu machen.

  6. Die unpolitische Betrachtung des Islam ist eine Absurdität sondergleichen. Ich verstehe das als Versuch, Fakten zu ignorieren und sich aus der Schußlinie herauszuhalten. Wie sollte so eine Trennung aber möglich sein? Na, da könnt Ihr Euch vermutlich warm anziehen, wenn man die Kommentare auf yt anschaut. Nicht, dass ich hier anheizen will, aber es juckt mich einfach in den Fingern, einen Beitrag zu leisten, der sich auf den christlichen Heiligen Abend bezieht:

    „Die Sonntage immer den Künsten! von Michael Klonovsky

    Am 24. Dezember gab eine Freundin meiner Frau, Pianistin auch sie, ein Essen, und einer der Gäste, ein russischer Cellist, ist auf dem Heimweg von einem Rudel junger Araber ins Koma geprügelt worden. Geschehen zu Karlsruhe in der Heiligen Nacht. Ich erzähle das, weil der Musiker diese Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde; er hatte eine Schädelfraktur und ein gebrochenes Fußgelenk. Die Hände sind gottlob unverletzt geblieben. Gelesen habe ich davon nirgends etwas. Die Polizei hat sich bis heute nicht dafür interessiert, dass ein durch Fremdeinwirkung schwer Verletzter in die Notaufnahme eingeliefert wurde. Eine Nachoperation wird notwendig sein. Ich fragte vor zwei Tagen nach einer Weltrangliste der „shithole countries“ (Donald Trump) und bin geneigt, ein christliches Land, in dem ein Musiker von einer Gruppe importierter muslimischer Primär- oder Sekundäranalphabeten ins Hospital getreten wird, weil die mit dem Feiertag der Geburt des Heilands nichts anderes anzufangen wissen, zumindest in den Kreis der Kandidaten auf diesen Schandtitel zu wählen. Aber dazu ein andermal.

    Die Frage, warum diese Typen einen allein durch die Stadt laufenden Menschen verprügeln, ist leicht zu beantworten: Sie waren erstens in der Überzahl – das sind ja keine Männer, die einen fairen Kampf suchen, sondern Schakale, die nur im Rudel angreifen –, der Attackierte war zweitens ein ethnisch Fremder und erkennbarer Nichtmuslim, und von der Staatsgewalt und der Justiz haben sie, drittens, wenig zu befürchten. Mehr Gründe existieren derzeit für den Großteil solcher Körperverletzungen an Unbekannten im öffentlichen Raum nicht. Dergleichen Angriffe geschehen längst täglich und landesweit. Einem ehemaligen Fußball-Profi von Hannover 96 und dänischen Nationalspieler widerfuhr dasselbe wie dem Cellisten, als er einer Frau helfen wollte – Männer, die Frauen helfen wollten, sind eine völlig neue, von keinerlei #metoo-Gelärme assistierte Opfergruppe in ’schland –, auch er erlitt einen Schädelbruch durch das Einwirken einer „Gruppe“. Die Lektion ist ebenfalls einfach: Komme nicht zwischen die Gruppe und ihre Beute. Dass der Sportler sich über den Vorfall nicht äußern will, hängt, fürchte ich, damit zusammen, dass im deutschen Fußball die „Respect“-Fuchtel herrscht und brav gegen „rechts“ vulgo die einzige Partei, die noch an die alte Bundesrepublik glaubt, gekämpft werden muss, damit Deutschland immer noch ein bisschen bunter wird.“
    Acta diurna 14.Januar 2018

    Es ist genug Platz auf der Erde für alle Religionen.

    Was dieser Beitrag mit Religion zu tun hat?

    Stille Nacht, Heilige Nacht,
    alles schläft

    • Ich finde dies ein treffendes Beispiel, weil auch auf diesem Portal so manches Mal behauptet wurde, dass man immerzu herausstellt, wenn es sich bei solchen Taten um ausländische Täter handelt.
      Meine Beobachtung ist, dass dies gerade nicht der Fall ist. Die Nationalität wird oft genug ganz herausgehalten, meist nur spät herausgerückt. Wenn es so wie jüngst in Kandel einfach vollkommen offensichtlich ist, dann lässt es sich nur nicht mehr verheimlichen. Warum auch?
      Wäre mir auch primär egal, wenn dies alles nicht zur neuen politischen Korrektheit gehörte und sich zu der verstellten Diskussion um die Kriminalitätsstatistik geselllen würde.
      Ich brauche kein Migranten Bashing, aber wenn allzu bemüht die Augen vor der Realität verschlossen werden und schlicht und ergreifend politisch motiviert geschönte Zahlen abgeliefert oder uminterpretiert werden, dann treibt man rechten Rattenfängern das Volk doch in die sperrangelweit offenen Arme.
      Und warum?
      Weil Menschen vom Staat immer noch Schutz erwarten.
      Und wenn es mit oder Messer und Macheten zunehmend zu Vorfällen kommt, dann will man nicht hören, dass alles in Ordnung ist, es nichts zu sehen gibt und man weitergehen soll.

      Entweder man stellt sich der Tatsache und macht etwas dagegen oder man ist im Sinne des Gemeinwohls ein politischer Komplettausfall.

      Was sollen denn radikalisierte Typen lernen? Hier kann man erstmal machen was man will, das wird noch schöngeredet.

      Und Politiker wie der grüne aus Tübingen der OB aus Mannheim sprechen ihre Realität an und kriegen einfach nur dreireihig auf die Mütze.

    • Gloucester, genau diese Beobachtung machen wir auch immer wieder. Dass, zumindest hier in D. nämlich die Nationalität bei Gewaltveerbrechen möglichst NICHT genannt wird, bzw. so lange wie möglich verschwiegen wird. Und die Islamische Kultur wird von der Politik in der Regel überhaupt nicht kritisch angetastet. Die Überfälle auf Frauen an Silvester wurden z.B. von den MSM damals nur sehr zögerlich bekannt gegeben und die Polizei hatte zunächst gar keine Lust, den Anzeigen der Frauen überhaupt Glauben zu schenken. Das alles mit dem Erfolg, dass Gewalttaten in Deutschland herunter gespielt werden. Auch hier im Forum wurde z.B. behauptet, dass sich ja auch später herausgestellt habe, dass das gar keine echten Vergewaltigungen gewesen seien und selbst Ken jebsen äusserte sich dazu, wie ich finde, reichlich unpassend, indem er sagte, dass ja schließlich niemand gestorben sei. Das hörte sich alles sehr nach Verharmlosungs-und Vertuschungswillen an. Dann wird auch einfach von vielen behauptet, dass deutsche Männer ihre Frauen ja genauso vergewaltigen und schlagen. Und ein junger Grünen-Politiker versuchte „Frieden“ zu stiften, indem er sagte, dass „Wir(Männer) ja im Grunde alle Vegewaltiger sind! Na toll, dann ist ja alles prima in Ordnung. Über die sog. „Ehrenmorde“ wird überhaupt niemals gesprochen, die sich übrigens seit vor ein paar Jahren in Deutschland verdoppelt haben. Offiziell registriert im letzten Jahr 60 und die Dunkelziffer soll ja da bekanntlich viel noch höher liegen. Da wird fleißig unter den Teppich gekehrt und viele KenFM-user machen mit, besonders die „linken“.

    • @Gloucester

      Mir geht es so, daß ich mich eigentlich von allen Seiten enttäuscht fühle. Die MSM (und diverse Linke) spielen die Probleme herunter, die Rechten spielen sie zu hoch. Tatsächlich gibt es diese Probleme wohl wesentlich häufiger als früher – wobei früher relativ ist. Vor 55 Jahren hatten wir in meiner Heimatstadt ähnliche Probleme mit den Zintis – so nannten wir sie damals, da gab es ja auch keine PC.

      Dennoch finde ich das hier im Boxenstopp die falsche Ecke, um das zu diskutieren. Daß die Religionsvertreter ihre jeweilige Religion im positiven Licht darstellen, ist doch klar. Hören wir uns das doch erst mal an (ich muß selbst diesen Beitrag noch hören)

      Mich würde freuen, wenn kenfm dazu (Migranten, Zunahme von Gewalt etc.) mal ein „Positionen“ machen könnte. Genauso wie ich immer noch auf weitere Reportagen aus Katalonien warte. Das war ja mal angekündigt werden. Ich würde auch mit meinen bescheidenen Kräften von meinem spanischen Wohnsitz aus mithelfen.

    • Ach ja, die Linken haben halt ihr Bild von der Welt und das ist auch geprägt von einer Skepsis gegen die eigene Kultur, teils zu Recht, teils einfach nur, weil es so sein muss oder im Milieu schick ist. Oder was weiß ich denn.
      Jedenfalls wird dort alles hineingezwängt und wenn die Realität noch so anders aussieht.
      Ausländer sind jedenfalls immer gut, weil man gerade als Deutscher mit dem Dritten Reich etc. ja vorsichtig sein muss bzw. immer dagegen oder dafür, jedenfalls nie differnziert.

      Natürlich gibt es ein Kalkül, dass man um keinen Ausländerhass zu provozieren sehr vorsichtig mit den Informationen umgeht.

      Aber ist dies noch angemessen angesichts von Brutalität und Häufifkeit? Ich sage schon lange nein!

      In meinem Bekanntenkreis sind einige höchst africhtige Polizeibeamte, die vollkommen konsterniert sind ob der massiven Unfähigkeit und des politischen Unwillens der Polozeiführung, Gewalttaten zu verfolgen.
      Die schreiben ihre Berichte reihenweise für die Tonne, weil kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht. So die Staatsanwaltschaft. Und es geht hierbei nicht um arme Eierdiebe.

      Man denke auch an die Opfer, denen erklärt wird, dass nicht relevant ist über diese Gewalt zu reden, welche es ja der offiziellen Lesart noch obendrei gar nicht gibt, weil es sie einfach nicht geben darf. Und was es nicht gint, dagegen kan und muss mam ja auch nichts machen.

      Da machen diese linken Gutmenschen auch noch den meinungspolitischen Aufräumer für Mutti.

    • Gloucester: Das haben Sie sehr treffend ausgedrückt mit:

      „Da machen diese Linken auch noch den meinungspolitischen Aufräumer für Mutti!“

  7. Hallo liebe Kommentierenden,
    ich habe den Beitrag selbst jetzt noch nicht gesehen, die Beschreibung und die Absicht des Projektes insgesamt gefällt
    mir aber sehr gut. Ich habe gerade nur kurz die bereits vorhandenen Kommentare überflogen. Und dazu möchte ich
    eine Frage stellen, bevor evtl weiter auf Details eingegangen werden / diskutiert werden kann:

    Haben Sie Kontakt zu muslimischen Menschen? Kennen sie Muslime persönlich? Gibt es Muslime in Ihrem Freundeskreis?
    Wie haben Sie sich über den Islam kundig gemacht?

    Und ja, ich bin selbst Muslim.
    Grüße

    • https://www.welt.de/politik/deutschland/article13895434/Jeder-vierte-junge-Moslem-lehnt-Integration-ab.html

      Ich kenne Muslime aus meine Familie (angeheiratete Tante, allerdings mittlerweile geschieden) und aus Beruf und Hobby (Sport) sowie aus meiner über 2-jährigen Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe. Viele Menschen verschiedenen Alters, viele Länder und Regionen. Und dennoch ist das nur mein Ausschnitt, von dem ich allerdings alleine nichts ableiten kann.
      Also lese ich und sehe, was andere so denken.

      Wie in dem Bericht aus 2012 kann auch ich nur rätseln woran es liegen könnte, dass sich v.a. junge Menschen hier nicht integrieren wollen. Und das sollte doch das Ziel sein. Oder?
      Hinzu kommt die ebenfalls zunehmende aktive Ablehnung und teilweise Bekämpfung.
      Ich denke, dass man soweit einig sein kann, denn auch neuere Studien belegen die Zunahme dieser Tendenz.
      Das sind nur Studien. Auch ich kann aus dem persönlichen Umgang diese Tendenzen ableiten, kann das aber nicht quantifizieren. Mein Tenor ganz trivial: Ton und Umgang werden immer härter, Gewaltbereitschaft nimmt zu.
      Und das beziehe ich aus meiner Sicht auf die Seite der Muslime. Ich erlebe „Deutsche“ v.a. als eher defensiv und tolerant, auch wenn ihnen Dinge nicht passen.

      Der Kern der Frage ist doch, ob die Religion einen Einfluss auf diese Verhaltens- und Einstellungsänderungen hat. Oder ob man das rein politisch, soziologisch oder ökonomisch erklären kann.

      Wo ich persönlich negative Erfahrungen gemacht habe, da wurde ich im Kontext religiöser „Argumente“, also Beleidigungen und Beschimpfungen angegangen.

      Handelt es sich hier um hohle Phrasen, angeeignete und sinnentkernte Versatzstücke und Floskeln und hat das dann rein gar nichts mit Religion zu tun?

      Ich wurde versucht von Anhängern der Ahmadiyya zu „bekehren“, eher sanft zu überzeugen, was ihnen noch weniger gelungen ist als dem hiesigen Pfaffen, aber das war alles sehr freundlich.
      Aber es waren an sich schon freundliche Menschen, auch beim Deutschunterricht oder Einkaufen.

      Während diejenigen, die einem auf die Pelle gerückt sind auch bei vielen anderen Begebenheiten aggressiv waren. Und die waren eher aus dem religiös orthodoxen Lager.

      Also alles alleine eine Frage des individuellen Anstandes, so ganz ohne Einfluss der religiösen Prägung?

      Aber ich wiederhole es: Es sind dies nur meine Erfahrungen.

      Aber wie bringe ich das nun in Einklang mit der Statistik?

    • Wenn Sie selber Muslim sind, dann möchte ich Sie hier einmal fragen, wie Sie die Situation der Frauen sehen im Islam. Zum Beispiel auch die „Ehrenmorde“. Und erklären Sie mir das bitte nicht auch nur mit der Ausrede, das habe mit dem Islam nichts zu tun, sondern sei „Tradition“. Das wäre dann genauso, als wenn ich behaupten wollte, die Hexenverbrennungen bei uns hätten nichts mit der christlichen Kirche zu tun gehabt, sondern seien nur „Tradition“ gewesen. Mich hat diese ganz offen sichtliche Unterdrückung der Frau im Islam von vorn herein abgestoßen. Wie hier Frauen jetzt von islamischen Männern wie selbstverständlich behandelt werden, so etwas brutales kennen wir aus unserer Zeit überhaupt nicht. Vielleicht war das so bei uns zu Zeiten des Mittelalters und der Hexenverbrennungen. Ich weiß es nicht. Da ging aber wohl die Brutalität mehr direkt von der Kirche aus, die natürlich auch von Männern besetzt war, und nicht wie selbstverständlich von den Ehe- Männern.
      In Pakistan werden Frauen z.B. noch so gehalten wie woanders Haustiere und die Gefängnisse sitzen voller vergewaltigter Frauen, nur, weil sie ihre Vergewaltigung angezeigt haben. Wie sollen denn solche „Traditionen“ entstanden sein, außer durch die Religion? In muslimischen Ländern sind doch alle religiös! Und sie berufen sich ja bei ihren Greueltaten auch immer noch auf Allah!

    • @500er – ob ich selbst Kontakt mit Moslems hatte? In der letzten Zeit nicht bewusst.

      Aber als 12-jähriger in der Ferienfreizeit. Da war der Feriengast Haluk, Türke, der war eigentlich ganz ok, aber als ich ein harmloses Spottgedicht über Allah vorgetragen hatte, hat er mir eine geklebt.

      Lieber 500er. In unserem Land gibt es sowohl das Christentum in zwei Geschmacksrichtungen als auch Jesus-Witze. Auf diese Freiheit lege ich Wert. – Frage an den werten Herrn, sind Allah-Witze deiner Meinung erlaubt?

  8. Es gibt im Koran/Islam KEINE andere Sichtweise, als die der Fundamentalisten. Diese leben den Koran wortwörtlich. Alles Andere ist Takiyya und blanke Heuchelei und Verschleierung. Man kann sich eben nicht die Rosinen rauspicken, entweder alles oder gar nichts. Der Islam ist werder aktuell, noch wird er den Bedürfnissen der Menschen geerecht! Der Sprecher scheint nicht wirklich in die Tiefe gegangen zu sein! Der Beitrag ist naiv und schließt große Teile der islamischen Schriften aus, die etwas ganz Anderes sagen. Sorry, meine Meinung.

    • @Mone dieKrusen

      Ganz meine Meinung. Deshalb kann der Islam niemals eine „Bereicherung“ sein, sondern ist immer eine Gefahr! Das heißt zwar nicht, daß jeder, der sich für einen Moslem hält, gefährlich ist, aber die Masse der angeblich „integrierten“ Gläubigen ist das Meer, in dem die Fundamentalisten schwimmen. Und je größer die Masse wird, desto größer wird die Gefahr.

    • ja, die Menschheit müht sich sinnentleert damit ab, alte, gedanklich unaufgearbeitete Traditionen immer noch weiter mit sich herum zu schleppen und verpulvert ihre Energie sinnlos damit, sie immer wieder oberflächlich neu aufzuhübschen und politisch aktuell gerade ubrauchbare Fakten daraus zu übertünchen. Mir missfällt z.B. im Judentum wie im Islam die Beschneidung sehr. Und schon allein deshalb kann ich nicht an deren friedensstiftende Wirkung glauben. Am Islam finde ich vieles geradezu immer noch besonders beängstigend und zwar nicht, weil ihm jetzt immer Terrorismus in die Schuhe geschoben wird, sondern wegen seiner Humorlosigkeit bzw. seinem geradezu tödlichen Ernst und seiner Frauenfeindlichkeit und entsprechenden Unterdrückung. Er ist die einzige Religion, bei der man um sein Leben fürchten muss, wenn man sie oder ihren Begründer kritisiert. Das finde ich wirklich furchtbar und sehr hemmend für eine freie geistige Weiterentwicklung. Ein Gefängnisplanet könnte wohl am besten mit einer weltweiten Islamisierung funktionieren. Hauptsache, das weibliche bleibt unterdrückt, dann regt sich auch nur noch sehr schwer lebendiger Widerstand. Deshalb finde ich es z.B. gut, dass im Iran schon so viele Frauen studieren dürfen.

  9. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen verlangt tiefe Kenntnis mit der jeweils anderen Glaubensrichtung. Ein Vergleich lässt sich nicht eifach ohne Herz, Achtung und Respekt herstellen. Schnell verstrickt man sich im „ideologischen Kopfbereich“ oder in „undurchsichtigen Gefühlswahrheiten“.

    In allen Lebensbereichen, dort wo Menschen sich unter einen Namen versammeln: ihrer Identität, ihrer Sprache, ihrer Anschauung und in ihrem Zusammenhalt finden, greifen andere Menschen bewusst oder unbewusst gerne ein, um Gemeinschaften für ihre persönlichen unsauberen (egoistischen) Interessen zu nutzen. So werden u.a. Religionen in diesem Sinne zum Spielball von Machtinteressen und zu ideologischen „Zwangskontexten“ herabgestuft, entwürdigt und gänzlich zerstört.

    Jeder Mensch möchte sich seiner Selbst verstanden wissen und sich mitteilen. Das geschieht mit seiner mehr oder weniger differenzierten Sprache und seinen individuellen Erfahrungen. „Wir“ haben das zuhören verlernt und sind oft unfähig Bildsprache mit dem Herzen zu verstehen.
    Ideologen haben hier oft leichtes Spiel, weil jeder Glaube eine sehr persönliche Bewustseinsarbeit beinhaltet, aber nicht jeder will/ kann diesen Weg gehen und lässt sich das „Glaubensmeü“ servieren.

    Zum Thema Religion fällt mir folgender Text
    von Goehte (Faust 1) ein:

    Margarete: Versprich mir, Heinrich!
    Faust: Was ich kann!
    Margarete: Nun sag, wie hast du`s mit der religion?
    Du bist ein herzlich guter Mann,
    Allein ich glaub`, du hälst nicht viel davon.
    Faust: Laß das, mein Kind! Du fühlst, ich bin Dir gut;
    Für meine Lieben ließ`ich Leib und Blut,
    Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben.
    Margarete: Das ist nicht recht, man muss daran glauben!
    Faust: Muss mann?
    Margarete: Ach! Wenn ich etwas auf dich könnte!
    Du ehrst auch nicht die heil`gen Sakramente.
    Faust: Ich ehre sie.
    Margarete: Doch ohne verlangen.
    Zur Messe, zur Beichte bist du lange nicht gegangen.
    Glaubst Du an Gott?
    Faust: Mein Liebchen, wer darf sagen:
    Ich glaub an Gott?
    Magst Priester oder Weise fragen,
    Und ihre Antwort scheint nur Spott
    Über den Frager zu sein.
    Margarete: So glaubst du nicht?
    Faust: Misshör mich nicht, du holdes Angesicht!
    Wer darf ihn nennen?
    Und wer bekennen;
    Ich glaub`ihn.
    Wer empfinden,
    Und sich unterwinden
    Zu sagen: ich glaub`ihn nicht?
    Der Allumfasser,
    Der Allerhalter,
    Fasst und erhält er nicht
    Dich, mich, sich selbst?
    Wölbt sich der Himmel nicht dadroben?
    Liegt die Erde nicht hierunten fest?
    Und steigen freundlich blickend
    Ewige Sterne nicht herauf?

    Schau`ich nicht Aug`in Auge dir,
    Und drängt nicht alles
    Nach Haupt und Herzen dir,
    Und webt im ewigem Geheimnis
    Unsichtbar sichtbar neben dir?
    Erfüll davon dein Herz,so groß es ist,
    Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist,
    Nenn es dann, wie du willst,
    Nenn`s Glück! Herr! Liebe! Gott!
    Ich hab keinen Namen
    Dafür Gefühl ist alles;
    Name ist Schall und Rauch,
    Umnebelnd Himmelsglut.
    Margarete: Das ist alles recht schön und gut;
    Ungefähr sagt das der Pfarrer auch,
    Nur mit ein bißchen anderen Worten.
    Faust: Es sagen`s allerorten.
    Alle Herzen unter dem himmlichen Tage,
    Jedes in seiner Sprache;
    Warum nicht ich in der meinen?
    Margarete: Wenn man`s so hört, möcht`s leidlich scheinen,
    Steht aber doch immer schief darum;
    Denn du hast kein Christentum.

  10. Spätestens seit dem 11.09.2001 lassen sich die Religionen nicht mehr von der Politik trennen.
    George W.Bush, (Christ und Satanist), verkündete damals wider besseren Wissens, dass Islamisten aus Afghanistan unter ihrem Anführer Osama bin Laden, unter anderem das WTC angegriffen und zerstört hätten. Wer den Terrorangriff in Auftrag gab, ist bis heute ungeklärt, da sich im offiziellen Commission Report von 2004 zu viele Fehler eingeschlichen hatten, allerdings eine gründliche Untersuchung politisch nicht gewollt war und ist. Noch vor Abschluss der offiziellen Untersuchung wurden von Bush Verbindungen von Saddam Hussein mit Osama bin Laden proklamiert, die Anhänger der islamischen Religion als Terroristen verdächtigt. Das Staatsoberhaupt des Irak, Saddam Hussein, wurde im Sommer 2003 von den US-Streitkräften gesucht, gefunden und erhängt.
    Es wurden und werden von der Elite des Imperiums, die im wesentlichen aus Christen, Zionisten und Satanisten besteht, Islam Gläubige, deren Staatsgebiete reich an Bodenschätze sind, als Terroristen verdächtigt und mit Bomben aus Drohnen und Jagdfliegern übersät.
    Es geht für den unfriedlichen Westen also mehr um Öl und Gas und nicht um Islam- Gläubige Terroristen.
    In den islamistischen Ländern befinden sich also die Terroristen und in der westlichen Welt sind die Guten (Christen). So einfach ist das. Wenn wir den Islam fürchten, dann zurecht.

    Der Islam ist mit 1400 Jahren ja noch eine junge Religion. Das macht die Steinigungen, Enthauptungen und Abwertungen der Frauen nicht besser, schon gar nicht tolerierbar, aber wo befand sich das Christentum, als es 1400 Jahre alt war? Im Spätmittelalter waren Folter und Hexenverbrennungen angesagt. Luther war noch nicht geboren und der 30-jährige Krieg lag auch noch vor uns.
    Vielleicht ist das Alter der Religionen ja ein Zeichen von Reife. Das würde erklären, warum mir der Buddhismus so gut gefällt (ca. 8000 Jahre alt).

    • Die Folter war keine christliche, sondern säkulare Methode zur Ermittlung von Kriminalität. Die Hexenverbrennungen waren nicht im Mittelalter, sondern in der Neuzeit; außerdem war im Großen und Ganzen die Kirche mit Hexenverfolgung nicht befasst – die waren mit anderen Fronten ausgelastet.

      Also Contenance, mon cher, und bitte keine Vergleiche des Islam mit dem Christentum. Das wäre wirklich widerwärtig.

    • Der Buddhismus ist nicht 8000 Jahre alt. Die Geburt Buddhas wird um 563 v. Chr. vermutet, sein Versterben um 483 v. Chr. Der Hinduismus ist älter. Vielleicht mögen Sie den Buddhismus ja deshalb am liebsten, weil er nicht – wie die anderen Religionen- einen oder mehrere(Hinduismus ) Götter hat. Man könnte ihn als Verweis auf eine lebenslange Meditationsübung(Selbstreflexion) bezeichnen, mit dem Ziel Leiden zu mindern und immer mehr in Frieden mit sich selbst zu kommen. Das größte Vergehen von Menschen ist laut Buddha der Hass. So wie der Buddhismus auf dem Boden des Hinduismus entstanden ist, ist die Lehre Jesu auf dem Boden des Judentums entstanden. Beides – die Lehre Buddhas und die Lehre Jesu- sehe ich als eine Art Befreiung und geistige Höchstentwicklung aus dem vorherigen religiösen Denken. Buddha und Jesus v. Nazareth waren beide weitgehendst unabängige Geister, oder auch „geistige Revolutionäre“. Ihre Lehren sind auch mir die Liebsten und sie sind es, an die ich „glaube“ und mit denen ich ganz ohne Zwänge gerne lebe.
      Ich habe mich oft gefragt, warum die Christen sich eigentlich auch immer mit auf das Alte Testament berufen, wo sie doch angeblich an Jesus Christus glauben. Da würde das Neue Testament ja genügen. Vor allem deshalb, weil das Alte Testament mit seinen vielen Gewaltempfehlungen der Lehre Jesu diametral widerspricht.
      Die Antwort ist vielleicht, dass sich allein mit Jesus nicht ein Machtimperium hätte aufbauen können. Es ging ja leider seit wir zurückdenken können weniger um Liebe, Vernunft und Friedlichkeit in der Welt, sondern mehrheitlich immer um Macht. Ein allgemeines Macht-Gerangele mit Kriegen. Dem hatten auch die Religionen immer zu dienen.

    • Die Hexenverfolgungen fanden im Mittelalter und in der Neuzeit statt. Etwa vom 1300 Jahrhundert bis 1750.
      Auspeitschungen mit Peitschen, Riemen oder Ruten fanden auch im Mittelalter aus religiösen Gründen statt.

    • @Enttäuschung
      „Glauben“ Sie an Buddha und Jesus, indem Sie den „geistigen Revolutionären“ nacheifern, oder in dem Sinne, dass Sie das von Ihnen „Gesagte“ nachvollziehen und gut finden, aber nicht „nachleben“ können?
      Letzteres trifft auf mich zu.
      Was Buddhas Zeitalter angeht, konnten Sie mich ent-täuschen. Da hatte ich was völlig falsches in Erinnerung.

    • Ich glaube an die Ideale und die Lehre, die diese beiden verkündet und gelebt haben und das hat mir nie einen Zwang auferlegt, sondern immer nur geholfen und mich unterstützt. Diesen Glauben hat mir niemand groß beigebracht, ich habe selber zu ihm gefunden. Allerdings hat mir meine anthroposophische Oma in der Kleinkinderzeit glaub ich öfter was von „Herrn Jesus“ erzählt. Aber meine Eltern und Geschwister hatten nie etwas mit Jesus oder Buddha am Hut. Sie dachten eigentlich eher rein materialistisch. Getauft bin ich gar nicht und damit war ich auch immer zufrieden, denn mit der Kirche konnte ich noch nie etwas anfangen und auch sonst mit keinen Gemeinden irgend einer Glaubensrichtung, Sekten, etc. Ich weiß nicht, was Sie mit „Ihnen nacheifern“ meinen. Ich möchte und kann nicht so sein wie irgend ein anderer Mensch. Es ist meine Aufgabe, mein Selbst zu erforschen und Stück für Stück an meinen Fehlern, die ich mache, die Wirklichkeit immer wieder zu verifizieren und meinen Kurs immer weiter in die richtige Richtung zu justieren.

  11. Hab mir die ersten paar Minuten reingezogen: „Es geht nicht um Politik, sondern um Verständnis für andere Glaubensrichtungen“.

    Brauche ich nicht weiter zu hören mangels Interesse. Was mein Gegenüber glaubt, ist mir egal. Also bin ich tolerant, soweit es sein Innenleben betrifft.

    In dem Moment, wo der Islam sich politisch offenbart – wie seit Gründung: mit Eroberungsfeldzügen – lehne ich ihn strikt ab. Da wird auch die vorliegende Verständnishilfe nichts dran ändern.

    • Dem kann ich mich ansschließen. Je näher ich den Islam kennen lerne und die Inhalte vertiefe, desto stärker muss ich mich distanzieren! Das tägliche Leben nach Moral und Ethik bedarf keiner Religion, die ALLES reguliert, sogar den Toilettengang und das mit absolutem Anspruch!

  12. Würde man davon ausgehen, dass mit dem Tod sofort ein Neustart im anderen Körper begänne, und nicht das Paradies auf mich wartet – ja – dann hätte sich doch all das Kämpfen um den eigenen Vorteil auf Kosten Anderer in diesem Leben erledigt.
    Denn im nächsten Leben säße ich dann aus Angst vor Bombenteppichen auf dem Flüchtlingsboot, die ich zuvor mit verursacht hätte.

    • Oder würde ein Tier sein, das getötet wird, so wie ich es in diesem Leben mit Tieren gemacht habe.
      Die Reinkarnation als Mensch ist gar nicht so sicher.
      Es gibt im Universum unzählige Lebensformen.

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