KenFM-Spotlight: Karl Ess über Verschwörungstheorien und Meinungen

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Karl Ess – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/karl-ess/

Gesunder Geist – gesunder Körper.

Karl Ess hat es als Fitnesscoach über den eigenen Youtube-Kanal zu beachtlichen Reichweiten gebracht. Er ist ein Genie, wenn es um Selbstvermarktung geht. Er fährt gerne tiefe Sportwagen, hat ein eigenes Modelabel, ist Gastronom, aber vor allem ist er authentisch und originell.

Während in der klassischen Body-Building-Szene jede Menge Substanzen helfen sollen auszusehen wie Superman, geht es Karl Ess vor allem darum, seinen Followern dabei zu helfen, sich über die tägliche Nahrungsaufnahme im allgemeinen Gedanken zu machen.

Muss es z. B. Fleisch sein? Oder kann man auch, als jemand der täglich Gewichte stemmt, Veganer werden? Man kann! Karl Ess zeigt, wie es geht und wird immer häufiger auch von Firmen geladen, um deren Kantinenessen umzustellen. Wer am Schreibtisch sitzt, sich wenig bewegt, muss nicht essen wie eine Bauarbeiter.

Wir trafen Karl Ess in München in der Yuicery, seiner neuesten Idee. Die Yuicery ist eine Art Saftladen Deluxe. Hier werden täglich unterschiedlichste Säfte, aber eben auch ganze Saftkuren, frisch produziert und im Laden verkauft oder per Kurier versendet. Immer mehr Menschen wollen ihr Leben nachhaltig ändern und fangen bei der Ernährung an.

KenFM sprach mit Karl Ess natürlich nicht nur über dessen Kerngeschäft Fitness und Ernährung, sondern vor allem über Gott und die Welt. Aus gutem Grund. In seinen Videos hat Karl Ess längst begonnen, sich nicht nur auf den Körper seiner Kunden zu konzentrieren, sondern auch an deren Geist zu appellieren. Karl Ess hält sich mit seiner Sicht auf die politische Welt nicht zurück. Damit passte er perfekt ins Konzept der KenFM-Reihe BLVD, in der zuletzt Detlef Soost und J.P. Performance interviewt wurden.

Das Gespräch mit dem Fitnesspapst dauerte fast drei Stunden!

Wir thematisierten u. a. die Grenzen der Meinungsfreiheit, den Zustand unseres Systems, politische Parteien, Youtube als Sucht, Putin, Obama, Trump! Israel und die Palästinenser, das Leben als öffentliche Person, Religion, den 11. September 2001 und natürlich über gesunde Ernährung!

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3 Kommentare zu: “KenFM-Spotlight: Karl Ess über Verschwörungstheorien und Meinungen

  1. Das mit den Meinungen fand ich sehr interessant. Ich sehe das genauso wie Karl Ess und stimme dem voll zu. Jeder sollte seine Meinung sagen dürfen, egal was es ist. In dem Fall das jemand zu einer Straftat aufruft, ist es letztlich jeder Einzelne der diesem Aufruf folgt, und ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Das äussern einer Meinung ist doch immer auch eine Form der Manipulation. Im positiven, sowie auch im negativen. Und dennoch ist es in einer Gesellschaft unverzichtbar um sich selbst durch abwägen eine Meinung zu bilden. Allerdings sollten Nachrichten ihre Meinung nicht äussern. Nachrichten sollten neutral berichten. Ein achtsamer Unfallverursacher ist als Nachricht genauso falsch wie ein unachtsamer Unfallverursacher.

    Mir persönlich ist es doch lieber, wenn der mir gegenüber seine Meinung offen sagt, um mir letztlich mein eigenes Urteil über diese Person und seine Ansichten zu bilden. Dazu gehört auch die Ausdrucksform die Aufschluß über den Sprecher gibt. So lange ich nicht dazu gezwungen bin einer Person in den A. zu kriechen, kann ich frei entscheiden ob ich seine Texte befürworte oder nicht. So ist es doch auch die Unabhängigkeit die über freies Denken und freie Meinungsbildung entscheidet.

    Natürlich befürworte ich eine gute Umgangsform. Das ist wünschenswert. Ich kann es aber nicht verlangen. Wenn jemand sich in seinen Äusserungen nicht nach meinen Wünschen artikuliert, muß ich das hinnehmen. Ich muss es aber nicht mögen. Und es steht mir frei zu gehen.
    Beleidigungen sind grundsätzlich nicht zu aktzeptieren und haben mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.

    Naja, das ist "meine Meinung" 🙂
    UND
    "Ich rufe öffentlich dazu auf sich Freundlich und Rücksichtsvoll zu verhalten !"
    Bin ich jetzt dafür verantwortlich wenn sich jemand Freundlich und Rücksichtsvoll verhält, wenn er diesem Aufruf folgt? Oder liegt es in der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen?

  2. Sehr gutes und interessantes Interview. – Gute Fragen und ehrlich wirkende Antworten. — Danke — Thema "Meinung": Da würde ich "gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg" empfehlen: Man sollte alles sagen dürfen, dabei aber bedacht sein, wertschätzende Aussagen auch bei sachlicher Kritik zu tätigen, Menschen nicht zu beleidigen. – — zB das Gegröhle von Hofreiter oder Özemir ("Halt die Fresse") gehen gar nicht.

  3. Es ist sehr ärgerlich wenn man weiter auf der App hingewiesen wird und das besonders, da wird man mit allen Infos noch einmal konfrontiert die man bereits kennt. Aber das was man sehen will ist noch nicht auf der App. Das ist so ärgerlich, daß ich KENFm nur noch zögerlich ansehe, das Abo bald abbestelle. .

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