KenFM-Spotlight: Lothar Hirneise über Wege, den Krebs zu besiegen

Ausschnitt aus dem Vortrag von Lothar Hirneise – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/lothar-hirneise-onkologie-2018-time-for-change/

Lothar Hirneise beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit an Krebs erkrankten Menschen. Ihm zufolge weisen diese häufig ein gemeinsames Merkmal auf: Man sieht ihnen zunächst gar nicht an, dass sie krank sind. Diese Menschen arbeiten, treffen Freunde, haben Sex und kümmern sich um ihre Familien. Anders formuliert: Sie führen in den meisten Fällen ein ganz normales Leben. Wenn da nur dieser blöde Tumor nicht wäre.

Nun verfolgt die Schulmedizin einen, um es mal freundlich zu formulieren, recht kontraintuitiven Ansatz mit gegebener Situation umzugehen. Er lautet: Damit der Mensch wieder gesund wird, müssen wir ihn zunächst einmal krank machen. Chemotherapie ist dabei das Mittel der ersten Wahl. Schließlich ist der Tumor böse und was böse ist, muss schnellstmöglich beseitigt werden.

Doch was wäre, wenn der Tumor gar nicht das Problem ist? Was wäre, wenn die Krankheit im Kern etwas Gutes ist? – Ein Regulationsmechanismus, ja womöglich eine Botschaft, die auf die dringende Notwendigkeit einer Veränderung aufmerksam machen möchte.

Aus der Warte der Schulmedizin betrachtet, sind Menschen, die solche Fragen stellen, nicht mehr als „verrückte Spinner“. Diese würden durch die Bank mit unwissenschaftlichen Methoden arbeiten und auf diese Weise falsche Hoffnungen verbreiten. Und selbst wenn diese Menschen trotzdem dann beeindruckende Ergebnisse erzielen und reihenweise Menschen ins Leben zurückholen, die von der Schulmedizin bereits für quasi Tod erklärt wurden, wird dies bestenfalls noch mit „Glück“ quittiert.

Die Krebsforschung ist eben voller Dogmen. Mal sind die Gene schuld, mal fließt zu wenig Geld in die Forschung. An Ausreden mangelt es jedenfalls nicht, wenn es darum geht, das eigene Versagen zu rechtfertigen. Doch anstatt sich endlich einzugestehen, dass der eingeschlagene Weg in einer Sackgasse endet, behält man die Scheuklappen lieber auf. Je größer und hartnäckiger die Lüge, desto weniger möchte man sich der Wahrheit stellen.

Dieser Vortrag richtet sich an alle, die sich mit dem Status quo nicht mehr abfinden wollen. Lothar Hirneise, Mitbegründer des „3E Zentrums“ nahe Stuttgart, zeigt uns, dass die Zeit für einen neuen Umgang mit Krebs längst überfällig ist. Wir müssten es nur wagen, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

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18 Kommentare zu: “KenFM-Spotlight: Lothar Hirneise über Wege, den Krebs zu besiegen

  1. Astrid sagt:

    Liebe Leute,
    da muss ich mich doch nochmal zu Wort melden.
    Erstmal hat seriöse nichtkonventionelle Krebsmedizin nichts mit Glauben an irgendwelche Pillen oder Pülverchen zu tun. Obwohl Glaube natürlich heilen KANN, aber das trifft in der konventionellen Krebstherapie ebenso zu.
    Das Verdienst Lothar Hirneises ist, dass er weltweit Krebstherapien zusammengetragen und in Erfahrung gebracht hat, was Menschen gemacht haben, die Krebs in einem finalen Stadium überlebten. Das hat er gesammelt und versucht, einen roten Faden herauszukristallisieren. Sein Buch "Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe" (zugegebenermaßen ein ziemlich bescheuerter Titel) erscheint immer wieder in aktualisierten Auflagen und gibt Menschen mit Krebsdiagnose Orientierungshilfe. Ich kann es nur empfehlen, da man als Betroffene dem Dschungel an Therapien erstmal hilflos gegenübersteht und es schwierig ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und ja, nahezu jede/r Zweite (!) wird Krebs bekommen und davon fast 50 % daran sterben (Krebstote in Deutschland 2018: 238.000); es geht also um keine unwichtige Sache, die kaum jemanden betrifft!
    In dem Buch findet man übrigens auch konventionelle Therapien wie Chemotherapie und Bestrahlung, aber natürlich vieles andere wie Hyperthermie, Immuntherapien, Ernährung und Infusionen, größtenteils von Ärzten und Ärztinnen und nicht irgendwelchen obskuren Heilern angewendet. Hirneise gibt auch einen Überblick über die jeweilige Erfahrungs- bzw. Forschungslage, um abzuschätzen, wie aussichtsreich eine Therapie ist oder werden könnte.
    Und ja, natürlich sind nichtkonventionelle Therapien meistens Selbstzahlerleistungen, das zahlt keine gesetzliche Krankenkasse, ist also die eigene Entscheidung. Im Gegensatz zur Chemo etc., das von der Solidargemeinschaft der Versicherten, also uns allen getragen wird.
    Und wie hier auch schon angeklungen: Da wird Manche/r noch chemo-"therapiert", obwohl allen klar ist, dass es zumindest damit keine Hilfe gibt. Schaut Euch einfach die Ergebnisse an und wohin das Geld fließt.

  2. sophopt sagt:

    Also von Statistik hat der Herr Hirneise schonmal keinerlei Ahnung, vergleicht er Neuerkrankungen in einer kurzen Zeit mit der Gesamtzahl der Raucher. Dabei kommt es nicht auf die Neuerkrankungen in irgendeinem Zeitraum an sondern darauf wieviele Menschen im Laufe ihres Lebens Krebs bekommen, und das sind immerhin fast die Hälfte der Menschen und allein daran sieht man, dass seine zitierte Statistik Nonsense ist.

  3. sophopt sagt:

    Mich würde brennend die Meinung von Dr. Heinrich Fiechtner dazu interessieren.

  4. insolenz sagt:

    Ich habe nicht den leisesten Schimmer wie ich auf so eine Diagnose reagieren würde.

    Man kann den Pharmafuzzis sicher viel vorwerfen, aber nicht dass nach all den Jahrzehnten von Chemoterrorismus irgendein nennenswerter Fortschritt sichtbar geworden wäre.
    Gut, die Versuchsmenschen sterben etwas später als nach Keulen im letzten Jahrhundert. Ist aber wohl eher dem pekuniären Interesse geschuldet. Wer langsamer stirbt, wirft mehr Moneten ab.

    Noch bin ich nicht alt genug, aber die wenigen Krebspatienten, die ich kannte, sind nach meiner dürftigen Meining eher an der Therapie verendet. D. h. ja nun nicht, dass sie ohne überlebt hätten.

    Aber der Chemiebaukasten ist sicherlich kein Brüller.

    Fortgesetzte Griffe ins Klo könnte ja schonmal zu einem Taktikwechsel animieren.

    Naja, Staatsmedizin. Wir brauchen mehr Wettbewerb und Freiheit. Auf das Alo-AOK-Kärtchen gibt es halt nur Chemo…oder nix.

  5. Saulus sagt:

    Gibt es einen einzigen Patienten, der nachweislich von Hirnreise geheilt wurde? Nein? Ach so, na dann ….

    • Weltbuerger sagt:

      Leider haben Sie Recht. Mit Fakten ist hier nicht gegen die Heiler und ihre Klientel anzukommen. Die Heiler arbeiten ja schließlich unentgeltlich…oh…doch nicht? Eine Krebstherapie beim Heiler leert nur das Konto heilt aber nicht den Krebs? Das ist aber schade! Aber die böse, böse Pharmaindustrie und die noch viel schlimmere Schulmedizin sind ja an allem Schuld. Wer's glaubt…

    • sophopt sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/weltbuerger/' rel='nofollow'>@Weltbuerger</a>: Er bekommt in seine Einrichtung Leute die zum Sterben dahin geschickt werden und trotzdem spazieren da viele gesund heraus, das sollte doch Beweis genug sein.

  6. Astrid sagt:

    Als Angehörige eines Betroffenen habe ich schon vor vielen Jahren die Arbeit Lothar Hirneises kennengelernt.
    Erstens: Es ist richtig, dass es in der sogenannten Alternativmedizin nur so von nicht evidenzbasierten Methoden wimmelt. Aber das ist in der Schulmedizin ebenso. Nur sind da die Kosten viel höher, und Leid wird auch nicht immer verhindert, sondern oft geschaffen. Krebs hat sich mittlerweile zu einem der lukrativsten Geschäftsfelder weltweit entwickelt. Die Sterberate liegt trotzdem nach wie vor bei nahezu 50 Prozent hier in Deutschland; die geringen Verbesserungen sind vor allem auf bessere Diagnosemöglichkeiten zurückzuführen. Wirkliche (Ursachen-) Forschung sucht man hier vergebens, weil damit kein Geld zu machen ist.
    Zweitens stört mich auch bei Lothar Hirneise der teilweise Dogmatismus. Viele auf dem nicht konventionellen medizinischen Sektor Tätige betreiben eher Religion als Medizin: Nur das, und wenn ich nichts anderes mache, wird helfen. Das reicht von Ernährung über verschiedene Medikationen bis zu geistigen / energetischen Ansätzen.
    Die große Leistung Lothar Hirneises ist, dass er sich weltweit Krebstherapien angeschaut und Erfahrungen gesammelt und vor allem mit Menschen gesprochen hat, die Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium überlebt haben. Und die sind andere Wege gegangen, als die von der Schulmedizin vorgegebenen.

    Ich möchte hier auch auf die jahrzehntelangen Forschungen Ronald Grossarth-Maticeks verweisen, der krankmachende Einflüsse bei über 30.000 Menschen empirisch untersucht hat. Und ja, psychische Faktoren wie chronischer Stress und negative Gefühle sind maßgebend, nicht nur bei der Entstehung von Krebs! Dieses Video gibt in 16 Min. einen Überblick:
    https://www.krebs-chancen.de/autonomietraining-verbesserte-ueberlebenschancen-und-lebensqualitaet-bei-krebspatienten/

    Es ist wohl so, dass Krebs, wie andere chronische Krankheiten auch, nunmal ein Geschehen ist, das meist nicht nur eine Ursache hat und dem auch auf mehreren Wegen begegnet werden kann und muss. Das machen all diejenigen, die Krebs erfolgreich behandeln: Neben der Bekämpfung von Krebszellen zu versuchen, die Regulationsfähigkeit des Körpers wiederherzustellen und krankmachende Einflüsse zu minimieren. Dafür muss man versuchen zu verstehen, wie es zum Krankheitsgeschehen kam, was die Schulmedizin bis heute nicht macht, sondern Krankheit bzw. deren Symptome lediglich bekämpft.

    Die Ergebnisse kann jede/r sehen, nicht nur bei Krebs. Bei anderen chronischen Krankheiten wie Rheuma oder Multipler Sklerose sieht es nicht besser aus: Rein symptomatische Behandlung, die Unsummen an Geld verschlingt und voller Nebenwirkungen ist.

    Dass es andere und bessere Wege gibt, merken alle, die selbst nachdenken und diese gehen. Das wird zunehmend schwerer, da der Kurs immer mehr von der Pharmaindustrie vorgegeben ist und Kritiker wie einst Julius Hackethal heute in den Medien keine Plattform mehr finden.
    Zuzulassen, dass die Pharmaindustrie solch eine Macht bekommt, war ein Fehler, und wie groß diese ist, wird spätestens jetzt im Zuge der Corona-Impfung klar.

    Umso wichtiger, dass KenFm dazu beiträgt, sich auch heute diese Informationen beschaffen und über die eigene Gesundheit bestimmen zu können. Das für sich selbst Geeignete herauszufinden, ist nicht leicht, verlangt einen gewissen Denkprozess und meist das Überwinden von Widerständen.

    P.S.: In dem Ärzteblatt-Artikel wird einseitig und unseriös auf Homöopathie eingegangen. Sich bei Krebs ausschließlich auf Homöopathie zu verlassen, dazu wird niemand raten, der Krebs seriös behandelt. Bei anderen chronischen Krankheiten hat mir die (klassische) Homöopathie schon sehr gute Dienste geleistet.

    • Kit3 sagt:

      Auch meinem Vater hat die Naturheilkunde und Anthroposophische Medizin einige zusätzliche Jahre während seiner konventionellen Krebsbehandlung geschenkt.

      Gestorben ist er dann leider doch an der Schulmedizin…nämlich an einem Krankenhaus-Keim.

    • Weltbuerger sagt:

      Mir sind die Heiler einfach zu suspekt. War einmal bei einem die Homöopathie praktizierenden Mediziner und fand das Auspendeln des Medikamentes sehr Strange.
      Den einzigen Nachweis die selbsternannte Homöopathen über deren Können ist das sie der Volksgesundheit nicht Schaden.
      Mit diesem Wissen bleibe ich lieber beim Schulmediziner meines Vertrauens.

      Leider verlangen immer wieder Heiler sich allein auf ihre Therapie zu verlassen und die Schulmedizinische Behandlung einzustellen. Viele greifen trotzdem auf Heiler zurück weil sie zuhören und den Patienten vermeintlich in den Mittelpunkt stellen. Bei einem Schnupfen kein Problem. Bei Krebs aber oft tödlich für den Patienten.

    • Astrid sagt:

      "Das für sich selbst Geeignete herauszufinden, ist nicht leicht, verlangt einen gewissen Denkprozess und meist das Überwinden von Widerständen." Und natürlich das Einholen von Informationen.

  7. Weltbuerger sagt:

    Hilfe was kommt als nächstes? Schweiß von Auerochsen gegen Krebs?

    Sollte bei Ihnen Krebs diagnostiziert worden sein wenden Sie sich bitte an einen Schulmediziner ihres Vertrauens und an keinen Wunderheiler.

    Ich erwarte wenig von KenFM aber Hinreise hier eine Plattform für seine Methoden zu bieten ist ungeheuerlich!

    Mehr dazu hier:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/212881/Alternative-Medizin-Keine-Alternative-bei-Krebs

    • Kit3 sagt:

      Noch viel ungeheuerlicher ist die Verlinkung dieses gemein-gefährlichen Schmierblatts der Pharmaindustrie!

      Wie überhaupt diese Trollereien von mit unseren Milliarden bezahlten selbsternannten Zensoren und ihren Agenturen nicht mehr kritisch, sondern in ihren ignoranten und verblendeten Lügen inzwischen gemein-gefährlich und deshalb verbrecherisch & extrem schädlich und hier absolut nicht mehr akzeptabel geworden sind!

    • Kit3 sagt:

      Lothar Hirneise zu Corona "Ich bin anderer Meinung": https://www.youtube.com/channel/UC8j3qBIR-hQmMrgeYa340hQ

    • Weltbuerger sagt:

      Habe ehrlich gesagt keine anderen Antworten auf meinen Kommentar erwartet…was leider sehr traurig ist und das Herr Hirneise die Querdenker unterstützt war nicht anders zu erwarten.

    • Kit3 sagt:

      Ich muss es offensichtlich wiederholen:

      Muten Sie uns bitte Ihre dümmlichen und inzwischen gemein-gefährlichen Ansichten nicht weiterhin zu, Herr W.!

    • Weltbuerger sagt:

      Und ich dachte das hier Meinungsfreiheit hochgehalten wird. Getreu dem Motto "das wird man doch Mal sagen dürfen".

    • sophopt sagt:

      Alternative Medizin heilt weil immer das heilt woran man glaubt. Wenn du nicht dran glaubt heilt es auch nicht. Der Glaube ist bei der alternativen Medizin wichtiger als in der Schulmedizin weil die Mittel unter Umständen weniger wirksam sind……… Allerdings sind die Mittel der Schulmedizin manchmal sogar extrem kontraproduktiv.

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