KenFM-Spotlight: Ronald Steckel über die geistige Tradition der Menschheit

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Ronald Steckel – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/m-pathie-ronald-steckel/

Ronald Steckel ist ein Regisseur, Autor und Künstler, der in Berlin lebt. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Bücher, Essays, Hörstücke und Features, Kompositionen für Theaterstücke, Klang-Installationen, Konzert-Performances, Experimentalfilme und Theaterstücke. Das Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt hat die im Staatsarchiv Wiesbaden fast verschollenen Tondokumente des Auschwitz-Prozesses aufbereitet und auf CD-ROM veröffentlicht. Ronald Steckel wurde vom WDR beauftragt, aus diesem Material zum 60. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung ein Hörstück zu komponieren, welches ganz außerordentlich gelungen ist.

In diesem Gespräch geht es jedoch um die höchst spannende Sichtweise Ronald Steckels, die er über unsere Bewusstseinszustände, den Geist und den Umgang mit ihnen, den wir nach 1945 wieder neu entdecken sollten, redet. Dazu werden interessante Einsichten und Zusammenhänge gedeutet und über den in Deutschland heute wiederentdeckten Mystiker Jacob Böhme gesprochen.

Über Bewusstsein und den Geist heute zu sprechen, scheint wichtiger denn je zu sein. Sich der schöpferischen Urquelle anzunähern und diese wieder Teil unseres gemeinschaftlichen Konsenses werden zu lassen, hat nichts mit Esoterik oder Geschwurbel zu tun, mit deren Mitteln eine Diskussion darüber oft ausgegrenzt wird. Eine ganzheitliche Sicht über uns ist nur möglich, wenn wir uns dem Ganzen, was wir sind und was uns ausmacht, nicht verschließen.

Ronald Steckel schrieb in Deutschland das erste Buch über bewusstseinserweiternde Drogen und regte damit zur ersten großen Diskussion darüber an. Die Doppelnatur des Menschen, welche Steckel „Die Lehre von den zwei Naturen“ nennt, die über Jahrhunderte den Konsens der europäischen Naturphilosophie ausgemacht hatte, wird in diesem Gespräch verdeutlicht.

Steckel fragt: „Bringt man den Kindern heute in Schulen bei, dass die Quelle der Weisheit in ihnen selber liegt? Man stelle sich nur einmal vor, das würde passieren! Ich glaube, wir wären kulturell irgendwie schon ganz woanders.“

Über Ronald Steckel: https://www.nootheater.de

Eine lange Nacht über den Mystiker Jakob Böhme:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-den-mystiker-jacob-boehme-liebe-und.1024.de.html?dram:article_id=473349

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Ein Kommentar zu: “KenFM-Spotlight: Ronald Steckel über die geistige Tradition der Menschheit

  1. Leider glaube ich nicht, dass Drogen und Religion ein sinnvoller Weg zu Spritualität ist. In Religionen und Dogmen wachsen nur neue Illusionen und Zwänge mit allen destruktiven Folgen, wie es auch bei Christus, Jahwe, Allah, Buddha, und anderen war. Sie berauschen durch das Erlebnis des Kollektivs und in diesem kollektiven Rausch ist man auch gern mal bereit, den "Ungläubigen", "Heiden" oder "Gotteslästerern" den Schädel einzuschlagen. Die Spiritualität durch Drogen kann kaum echt sein. Das ist Raubbau an Geist, Seele und Körper und sollte nicht beworben werden. Echte Spiritualität gibt dem Menschen Energie und belebt ihn und entzieht ihm nicht die Energie, um Halluzination daraus zu fabrizieren, wie das bei Drogen der Fall ist. Die menschliche Kultur ist so reich an spirituellen und mystischen Denkern, wie Lao Tse, Sokrates, Plato, Giordano Bruno, oder auch Nietzsche. Das ist zwar nicht so einfach wie eine Pille einzuwerfen, aber auf die Dauer sicher lohnender.

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