KenFM-Tipp! Hambürger Folge 18 – „Was nun?“ – Dirk C. Fleck & Jens Lehrich im aktuellen Salongespräch

Zur richtigen Begrüßung unter den Salonbesucher kam es in dieser 18. Folge der Hambürger nicht. Kaum hatten sich Dirk C. Fleck und Jens Lehrich gesetzt, waren sie sich einig, dass es diesmal wohl kein von Heiterkeit geprägtes Gespräch werden würde, was sich dann später als Irrtum heraus stellte.

Die bleierne Stimmung, die in dieser Virus-Republik schwer auf unser aller Seelen lastet, wurde von den beiden einfach ausgehebelt. Die Botschaft war klar: Befreien wir uns von der Garotte, die das Gruselkabinett in Berlin uns um den Hals gelegt hat, zumindest im Geiste, lassen wir uns durch den Willkür-Wahnsinn nicht der eigenen Persönlichkeit berauben.

Die atemberaubenden Schritte unter denen die Demokratie zerstampft wird, machen vielen von uns Angst. Der Mehltau, der sich unter Merkel über Tomanien gelegt hat, vernebelt die Gefahr ein wenig. Dabei hat das neue, an einem Tag durchgepeitschte (eine Premiere!) Infektionsschutzgesetz, die Bürger nun endgültig unter die Kontrolle des Staates gebracht.

Fleck und Lehrich sehen trotzdem Licht am Ende des Tunnels.

Die Hambürger freuen sich über Eure Unterstützung: paypal.me/ahundredmonkeys2020

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16 Kommentare zu: “KenFM-Tipp! Hambürger Folge 18 – „Was nun?“ – Dirk C. Fleck & Jens Lehrich im aktuellen Salongespräch

  1. So ein herrliches Gespräch! Und da war der Moment, als Jens Lehrich die Oberfläche der Tischplatte befühlte;-)
    Wo in der Medienwelt findet man noch Formate wie diese? Meine derzeitigen "Ängste" sind daher in Richtung der Befürchtung, dass solch bereichernde Gespräche nicht mehr stattfinden können bzw. nicht mehr gesehen werden können, weil uns Menschen das genommen werden soll, was uns ausmacht: Nähe, Kommunikation, Akzeptanz und Freiheit.

  2. Was für eine Enttäuschung, angesichts der Notwendigkeit, endlich klare Worte der Empörung und des Widerstands zu finden! Herr Fleck bei Minute 12:48: "… muss man sich doch mal die Frage stellen, ob man das Prinzip der Freiwilligkeit oder der Demokratie … noch beibehalten kann; oder ob es nicht viel sinnvoller ist, egal durch wen, diktatorische Grenzen zu setzen …" Lieber Herr Fleck, das ist ja fast das, was wir von Herrn Habeck hören! Sollen wir also wirklich unsere Demokratie aufgeben, wie in China, damit Herr Schwab, Frau von der Leyen und das Weltwirtschaftsforum unseren Planeten retten können?? Ich bin sehr enttäuscht, das von Ihnen zu hören, denn ich schätze Sie eigentlich als sehr klugen,analytisch denkenden und weitsichtigen Menschen!. Vielleicht war das nur eine Hypothese und etwas unbedacht dahin gesagt? Ich kann Ihre Aussage beim besten Willen nicht verstehen oder gar teilen! Wer am 18.11. in Berlin war und erlebt hat, wie dort mit Wasserwerfern und Reizgas gegen friedliche Demonstrierende vorgegangen wurde, (im November, und das im NAmen eines "Bevölkerungsschutzgesetzes"), für den ist es schwer "in der Liebe" zu bleiben , ich bitte um Entschuldigung für die klaren Worte, aber offen gestanden ist diese hanseatische, resignative Plauderei bei einem Tässchen Tee vor diesem Hintergrund für mich kaum zu ertragen. Bitte nicht falsch verstehen, ich schätze Sie und Herrn Lehrich sehr – aber inzwischen wäre, angesichts der Ereignisse in Berlin eine anderer Aussage/ ein anderer Sschwerpunkt wünschenswert gewesen: Empörung! Es ist Zeit zu handeln, bei allem Verständnis für Ihr Alter, ich erwarte das nicht von Ihnen, aber auch Sie könnten meiner Meinung eventuell nach noch deutlicher an junge Menschen appellieren, etwas zu tun! (Es hätten z.B. noch wesentlich mehr Menschen da sein müssen, bei der Demo am 18.11., am Brandenburger Tor.)

    • Da ist was dran. Dieser Coronascheiss ist weder Bal, noch Evolution, noch Fuegung, erst recht nicht Platz fuer ein Stockholmsyndrom, wohin Teile der Betrachtungen der beiden Parlierenden abglitten.
      Wir haben es schlicht mit parasitaerem Egoismus zu tun, wie er in durchschnittlich 1 bis max 2 % schon angeborener Funktionsfehlschaltungen in Hirnen vorkommen kann und ist pathogen. Siehe die Arbeiten des amerikanischen Hirnforschers Fallon.
      Die Pathogenen haben das System okkupiert.
      Es ist Ihnen wieder aus den Haenden zu nehmen, je eher, umso geringer der Schaden und die Blutspur.
      Die biologische Evolution ist eine Erfolgsgeschichte aus ueberbordender Fuelle und symbiotischer Kooperation, nicht Mangel und ueberschiessendem parasiteren Egoismus.

    • Liebe Marion, ich verstehe, was Du sagst. Du hast richtig gesagt, es ist sicher auch ein Teil dem Alter geschuldet, Dennoch ist gerade diese Plattform voll von kritischen Berichten, Aufforderung zum Widerstand, Appellen an die jüngere Generation, etc. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir eine Welt jenseits von Wasserwerfern und Bevölkerungsschutzgesetzen brauchen, wo wir Kraft tanken können, damit uns der Mut nicht verlässt, wir Energie tanken können, um uns mit anderen austauschen zu können oder gute Gespräche führen können, um Menschen, die als sogenannte "Schlafschafe" bezeichnet werden, erreichen zu können. Wenn sich in den Menschen, die aufklären und informieren, die Verzweiflung breit macht, dann geht so ziemlich alles verloren.

    • Ich habe mich an anderer Stelle mehrmals sehr deutlich zum Protestverhalten in diesem Land geäußert. Und zwar in Ihrem Sinne. Wir leben bereits in einer Diktatur, nämlich im Scheinpluralismus weniger Konzerne, die in gewohnter Manier über Leichen gehen und den Ökozid enorm beschleunigen. Nun sollte man sich fragen, was denn besser ist: eine Diktatur zur Ausbeutung der Erde oder eine zu ihrem Schutz. Egal was passiert, wir werden ohnehin auf Verhältnisse zulaufen, die mit Humanismus und Demokratie nichts mehr zu tun haben. Und ja, ich glaube schon länger nicht mehr an den Erfolg friedlicher Proteste, die mit wachsender Empörung automatisch in die Gewaltspirale eingehen.

      Vergessen wir das dämliche Spiel der „Mächtigen“, bleiben wir bei uns selbst, das lohnt sich. Es ist das einzige, was sich noch lohnt. Vor allem dann, wenn wir füreinander in Liebe da sind. Davon haben die seelenlosen Killer und Psychopathen aus Wirtschaft und Politik nämlich nicht die geringste Ahnung. Verschwenden wir unsere Energien nicht in einem aussichtslosen Kampf gegen sie, in dem die Gewalt die einzige Option zu sein scheint. Auf diese Weise werden wir nie gewinnen. Arbeiten wir an uns selbst, seien wir uns wichtig, jeder für sich, und sehen wir zu, dass wir die Personen in unserem unmittelbaren Umfeld aus ihrer Bewusstlosigkeit reißen. Machen wir sie vertraut mit sensiblen, mitfühlenden Menschen. Das ist die einzige Chance, die Gesellschaft von Grund auf zu verändern. Eine andere haben wir nicht.

    • # C. Fleck
      "Wir" leben seit Ende der Jaeger/Sammler, also max. 12T Jahre nur in "Diktaturen". Aber vorher 300 T Jahre nach Artefakte-Interpretationen der Praehistoriker hierarchiefrei. Es steht also rund 300 zu 12, dass Sie Recht haben, mit dem, wie wir, eigentlich und mehrheitlich, gestrickt sind.
      Doch eben seit den letzten 12 T Jahren dominiert zeitlich das Diktatorische, Parasitaerische Modell, ein Wimpernschlag nur.
      Genau das versuchen die gerade herrschenden Parasitaeren per Weltcoup zu zementieren.
      Die Verteidigung und vorsorglicher Gegenangriff sollte m. E. doppelgleisig erfolgen.
      Getragen von Ihrer Grundeinstellung der "Liebe" (zur Natur, den Mitmenschen, des Miteinanders, der Naehe zum Unmittelbaren, des Lebens)
      plus
      dringende Notwehr fuer die, die sich dazu faehig halten, auch kaempfend der Okkupation des Parasitaeren entgegenzustemmen. Es gilt m. E. viel Leid abzustoppen, welches sonst unvermeidbar noch mehr involviert waere.

    • Ich bin da auch ganz bei Ihnen Herr Fleck…aber wie es schon mehrmals erwähnt wurde, wird es hier auf keinen Sprint, sondern auf einen Marathon hinauslaufen….Der breiten Masse der Deutschen geht es insgesamt noch zu gut um zu rebellieren und die Näherin aus Bangladesh ist zu weit weg, um hier etwas in den Menschen zu verändern… Trotz allem mutmachende Grüße, es muß immer erstmal schlimmer werden, bevor es besser wird.

    • "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"
      (Bertold Brecht zugeschrieben)
      Lieber Herr Fleck, herzlichen Dank für Ihre Antwort! Ich verstehe gut, was Sie meinen! Kontemplation, Liebe, Demut, Einkehr, Hinwendung zu Gleichgesinnten, dass alles ist wichtig! Aber ich persönlich glaube eben auch ganz fest an die Notwendigkeit und den Sinn, Widerstand zu leisten. Und auf längere Sicht gibt es ja ohnehin nur Anlass zur Hoffnung, denn die Wahrheit ist bekanntlich wie das Wasser – sie gelangt überall hin. 😉 Ich wünsche Ihnen alles Gute und Danke Ihnen, für Ihr Da- und So-Sein, und dass Sie uns Ihre Gedanken mitteilen! 😉

  3. Was ansteht ist kein System Change und auch kein Great Reset, worum es denen geht ist doch der Verzweifelte Versuch dieses Kranke System weiterzuführen. Dies wird nur möglich sein mit Unterdrückung und Gewaltherrschaft und Kontrolle. Mit Veränderungen werden wir immer konfrontiert sein, problematisch ist dass den Menschen die Kontrolle entzogen wird. Es wird einfach das umgesetzt was kaum sichtbare Typen im Hinterstübchen beschlossen haben. Was man der Allgemeinheit vorwerfen muss ist, das sie sich nicht informieren wollen. Also Ignoranz.

    • Also diktatorische Grenzen kann man sich nur wünschen wenn man tatsächlich den Großteil der Menschheit ausrotten will oder das ok findet weil dadurch die Natur gerettet wird. Also das ist ja das was gewünscht ist, Kontrolle und Unterdrückung. Dies ist aber ganz abzulehnen. Dies kann nur zu mehr Zerstörung führen. Was wir brauchen ist meiner Meinung nach eine Verantwortung von jeden einzelnen und dies können wir nur erreichen wenn jeder Einzelne in die Entscheidung und Verantwortung gehen kann. Dann kann aber frei philosophiert werden und auf dieser Basis können gute Entscheidungen getroffen werden.

  4. Der große Bal konfrontiert mich in meinem Waldgarten jeden Tag mit den Geheimnissen des Lebens und des Universums. Mit den Jahren hat er mir beigebracht, keine Angst mehr zu haben und ganz in die Musik von Mutter Natur einzutauchen. So zerrinnt mir das Leben nicht mehr zwischen den Fingern. Der große Bal hat mir übrigens auch geflüstert, er kennt kein Corona und er hat mir einen Weg gezeigt, wie ich immer auf mich aufpasse.
    Danke für das nette Gespräch. 🙂

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