KenFM-Tipp! Hambürger Folge 20: “Witz und Weisheit” – Dirk C. Fleck & Jens Lehrich in einem neuen Salongespräch!

In der zwanzigsten Folge der Hambürger zieht Jens Lehrich die absolute Trumpfkarte. Die „Weisheitskarten der Seele“ erkennen eben sehr wohl, wer da spontan um Antwort bittet. Das zwanzigste Salongespräch zwischen Dirk C. Fleck und Jens Lehrich hat Spaß gemacht. Gespannt darf man sein, welche Zahl zwischen 1 und 258 ihr euch wünscht. Es handelt sich um die nummerierten Gedanken aus Flecks Buch La Triviata, die Dirk C. Fleck gerne an jene „verschenkt“, die ihren Wunsch in einem Kommentar zu diesem Video auf YouTube hinterlegen.

Die Hambürger freuen sich über Eure Unterstützung: paypal.me/ahundredmonkeys2020

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11 Kommentare zu: “KenFM-Tipp! Hambürger Folge 20: “Witz und Weisheit” – Dirk C. Fleck & Jens Lehrich in einem neuen Salongespräch!

  1. Susanna Schmidlin sagt:

    Lieber Herr Flick. Es war wieder mal herrlich mit Euch. Was für ein hoch spirituelles Gespräch. Man muss nur innehalten und lauschen. Das mit den Tieren hat mich zutiefst berührt, ich bin eine Vegetarierin und dankbar dafür. Mit einem Satz vom Prentice Mulford wurde ich über Nacht Vegetarierin. Wenn ein Mensch sein Bewusstsein auf die höhere Stufe zum schwingen bringt, wird er verstehen, dass wir alle eins sind und dann wird er nie wieder im Stande sein, das Fleisch zu essen. Für mich war der Satz magisch! Ich tat es nie wieder! Wenn ich einen Tiertransport begegne oder etwas höre, was unsere Lebewesen erleiden, dann bete ich zum Gott um Kraft und Mut, diesen Schmerz zu neutralisieren. Ihre Sprache ist gütig und kommt aus der Tiefe Ihrer Seele. Ich würde es wie Jakob Böhme sagen, der Gott in Ihnen tut es! Meine Wünsch-Nummer ist 155. Alles liebe für Sie und danke für alles, was Sie uns schenken. Susanna Schmidlin

    • Susanna Schmidlin sagt:

      Herr Fleck entschuldigen Sie bitte, ein Tippfehler hat sich eingeschlichen.

    • Dirk C. Fleck sagt:

      Liebe Frau Schmidlin, haben Sie herzlichen Dan für Ihre lieben Zeilen. Hier ist der Gedanke 155: Ich sollte meine Situation wie ein Exerz tium begehen. Ganz wichtig: keine Informationen vom Markt. Alles was sie mir erzählen, bestätigt die fortschreitenden Wühlarbeiten unserer Spezies, zeigt ihr gottloses Verhalten, ihr tristes Leid. Keine Zeitungen mehr, kein Fernsehen. Unbedingt die überflüssige Gegenwart meiner Zeitgenossen meiden. Geregelte Spaziergänge zwischen zwei und vier Uhr nachts, Gedanken sammeln, sich dem erstickenden Dunst ihrer Mäuler entziehen, frei sein, alle Ungeduld
      entlassend.

  2. Eugenia sagt:

    Lieber Herr Fleck!
    Ihre Gespräche sind schön!
    Sie sprachen über die Inspiration durch ein Gegenüber, die vonnöten ist, um den gemeinsamen Gedankenfluss 'ganz von selbst ' zu ermöglichen. Das hat mich an die Keuner-Geschichte von Brecht erinnert:
    Gespräche
    Wir können nicht mehr miteinander sprechen, sagte Herr K. zu einem Manne.
    Warum? fragte der erschrocken.
    Ich bringe in Ihrer Gegenwart nichts Vernünftiges hervor, beklagte sich Herr K.
    Aber das macht mir doch nichts, tröstete ihn der andere.
    Das glaube ich, sagte Herr K. erbittert, aber mir macht es etwas.

    Mir ist es auch oft so gegangen, dass ich nach unglücklichen Gesprächen eigentlich besonders mit mir selbst unglücklich war, hatte eben nichts Vernünftiges hervorgebracht, schlimmer noch, manchmal schlicht Unvernünftiges.

    Ich wünsche mir den Gedanken Nummer 1

    Mit herzlichen Grüssen!
    Eugenia

    • Dirk C. Fleck sagt:

      Danke für Ihre lieben Zeilen. Hier ist der Gedanke 1, der wohl eher eine Beobachtung ist:
      Ein Orkan beißt in die Stadt. Dachziegel heben ab, Fensterscheiben bersten, die geschundenen Straßen- bäume halten ihre Äste fest, Plastikfetzen kleben knatternd in den Hecken, eine Flasche trudelt über den Asphalt. Mit of- fenen Mündern stemmen wir uns gegen den Sturm, der uns die Haut von den Knochen reißen möchte. Die Weide am Wei- her pendelt die himmlischen Peitschenhiebe elastisch aus, während die Bogenlampe mit dem Neongebiss klappert, als beklagte sie das Ende alles Statischen. Die kleine Reinigung tut gut, ich wünschte sie mir allerdings gründlicher. Auf ei- ner Brücke begegnet mir ein Zug weiß geschminkter Gestal- ten, sie tragen einen schwarzen Sarg auf ihren Schultern. DIE LEBENDEN SIND DIE TOTEN! steht drauf.

  3. Giselheid Schulz-Ëberlin sagt:

    Dankeschön für das Teilhabenlassen an Eurem Gespräch. Da klingt Weisheit an, wahrhaftiges Menschsein, ein Berührtsein von den Wundern des Lebens. Ich erlaube mir die Zahl 75 zu wählen. Ich verneige mich und grüße herzlich aus Göttingen,
    Giselheid Schulz-Ëberlin

    • Dirk C. Fleck sagt:

      Gedanke 75: Mein Gesicht braucht sehr lange, um die Spuren des Schlafs abzustreifen. Deshalb grüßte ich mei- ne Nachbarn bisher ausschließlich mit den Augen, falls sie mir über den Weg liefen. Sie verstanden diese Freundlichkeit nicht, sie schienen irritiert, fast ein wenig beleidigt. Also bin ich dazu übergegangen, mir ein Lächeln abzuringen. Es gerät meist zu einem schrecklichen Grinsen, aber sie sind es zufrieden.

  4. Axel_lexA sagt:

    Lieber Dirk
    lieber Jens,

    habt Dank.
    Großartige Gedanken in Zeiten größten Wahnsinns.
    Ihr helft in unserer Kraft zu bleiben.
    Auf uns wird es bald ankommen.
    Wir müssen die Geisisteskranken von den Wahnsinnigen befreien und Heilung bewirken.

  5. Feri sagt:

    Lieber Herr Fleck,
    es scheint eine Gabe und gleichzeitig eine Bürde zu sein, die Absonderlichkeiten dieser Zeit erfühlen zu können/müssen und gleichzeitig Zeuge der vollständigen Ignoranz und Gefühlsabstinenz der Menschen gegenüber der Natur und Schöpfung zu sein. Die tiefere innere Berührung oder sollte ich besser Verbundenheit sagen scheint wohl bei den meisten nicht vorhanden zu sein. Woran liegt das bloss ? An der Überkognität unserer Zeit oder an der unendlichen Selbstbezogenheit des Egos? Oder liegt es an der jahrzehntenlangen Dehumanisierungsstrategie und damit einhergeghenden Fehlsozialisation oder vielleicht an dem Defizit von Spiegelneuronen ? Oder leben wir einfach im zyklischen Weltbild der Veden im Kali Yuga mit allgemeinen moralischen und spirituellen Verfall ? Oder…? Welche Rationalisierung wir auch immer bevorzugen, das Faktum bleibt! Für Seelenwesen- so meine eigene Bezeichnung für die Gruppe der "Verbundenen"- ist dieser Zustand "der Welt" zutiefst verstörend und schmerzhaft. In diesem Sinne wünsche ich uns allen Linderung!
    Feri…ein Fühlender…

    PS. Habe ich das richtig verstanden, dass wir Zuhörer eine Zahl nennen sollen….warum kam mir immer die 87 in den Sinn…

    • Dirk C. Fleck sagt:

      Lieber Feri, der Gedanke 87 in meinem Buch La Triviata (von trivial) lautet:
      Ich erinnere mich an eine lange zurückliegende Diskussion mit einem Freund. Ich behauptete: »Ich bin die Wahrheit.« Mein Freund reagierte empört, sodass ich mich gezwungen sah, ihm den Sinn meiner Worte zu erklären. Ich hatte nämlich nichts anderes gemeint, als dass ich gefangen bin in meinen Sinnen, die mir die Welt erklären. Ich ging sogar so weit, dass ich ihm vorschlug, mich zu töten –
      quasi als Beweis dafür, dass er existiert.

  6. Susann Liehr sagt:

    Lieber Dirk Fleck, was hat es gebracht die Menschen mit dem
    Holocaust zu konfrontieren? Im Jahre 2020/21 quälen sie sogar ihre
    eigenen Kinder weil es befohlen wird. Ich fürchte die Blutspur
    der sogenannten Zivilisation wird nie enden. Das mündet in
    der Frage nach der Natur des Menschen? Homo Sapiens,
    der verstehende, verständige oder weise, kluge, vernünftige
    Mensch. Wir sind ganz weit von der Menschwerdung entfernt!

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