KenFM-Tipp! HAMBÜRGER Folge 4: Dirk C. Fleck & Jens Lehrich im etwas anderen Gespräch! „Die Gegen-Menschen-Demo“

„Vor 30 Jahren stand da eine junge Frau auf dem Friedhof in Hamburg und verteilte im strömenden Regen Handzettel für eine Gegen-Menschen-Demo“, erinnert sich Dirk C. Fleck in dieser bereits vierten Ausgabe der Hambürger und hat diesen kuriosen Protest-Zettel tatsächlich über die Jahrzehnte „gerettet“. Ist der Mensch das größte Problem unseres Planeten oder nutzt er endlich über die Kraft seines Bewusstseins die Chance, diesen Planeten zu einem magischen Ort für alle Lebewesen zu machen?

Wie immer philosophieren Fleck und Lehrich über diese und andere Themen, die vorab nicht geplant sind und sich einfach aus dem Augenblick ihrer Begegnung ergeben. Dabei halten sich Ernsthaftigkeit und Humor weitestgehend die Waage, um nicht mit erhobenem Zeigefinger kluge Ratschläge zu geben, sondern dem Zuschauer die Möglichkeit zu eröffnen, die Welt und vor allem die Mitmenschen mit ihren Bedürftnissen aus dem Herzen heraus zu erkennen.

Wie immer freuen sich beide über Eure konstruktiven Kommentare zu dieser neuen Ausgabe. Um in Zukunft dieses Format weiterentwickeln zu können, sind Eure freiwilligen Spenden über steadyhq.com ab sofort willkommen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Alle vier Wochen gibt es eine neue Ausgabe der HAMBÜRGER auf dem YouTube-Kanal ahundredmonkeys.

Weitere interessante Beitrage mit Jens Lehrich findet Ihr auf der Homepage www.ahundredmonkeys.de.

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7 Kommentare zu: “KenFM-Tipp! HAMBÜRGER Folge 4: Dirk C. Fleck & Jens Lehrich im etwas anderen Gespräch! „Die Gegen-Menschen-Demo“

  1. 9:42 – 10:39: „Das Naturgesetz, dass wenn du dich als als freier Mensch profiliert hast, und bereit bist, Risiko zu gehen – Risiko zu gehen, heißt ja auch immer, ins Urvertrauen zu investieren – das hat ja mit Angst nichts zu tun, das Gegenteil ist der Fall, dann passiert nämlich folgendes: … das Universum sorgt dafür, dass du ganz behutsam geleitet wirst, ohne gleich in einen Überschwang zu geraten, vor lauter Freude, das funktioniert nicht. Du musst also schon klein anfangen auf dem Weg zur Bewusstwerdung. Aber es wird dir immer und an jeder Ecke, wo immer du es brauchst, geholfen, sogar finanziell.“

    Danke, Herr Fleck, das war genau auch meine Erfahrung, als ich irgendwann beschloss, mich abzuhängen vom Tropf alteingesessener Rechtsanwaltskollegen, mit den Abhängigkeiten des Angestelltendaseins endgültig abzuschließen und volles Risiko zu gehen, indem ich mich mutterseelenallein und ohne Kundenstamm mit meiner eigenen Kanzlei selbständig machte. Das kann ich nur jedem wärmstens empfehlen, sich selbstständig zu machen, wenn er nur irgend kann, wenn er nur eine einigermaßen realistische Erwerbsaussicht hat und an sich glaubt, dass er es mit den ihm verfügbaren Mitteln (ohne die es nicht geht) schaffen kann. Man glaubt gar nicht, wie unnötig es ist, sich vor solch einem Schritt zu ängstigen. Denn es ist wahr, was Dirk C. Fleck sagt: „Das Universum sorgt dafür, dass du ganz behutsam geleitet wirst“, du wirst staunen, von woher überall dir da plötzlich geholfen wird. Unverzichtbar wichtig ist aber: „Du musst schon klein anfangen“, das heißt, nicht über deine Verhältnisse leben. Das heißt auch, dir von keinem falschen Geschäftspartner oder Berater so etwas Dummes wie „think big“ einreden zu lassen – absoluter Bullshit in so einer Situation (sofern man nicht ein unerschöpfliches Startkapital zur Verfügung hat).

    Auch wenn es die konntrollfanatischen Lenker in unserem Staat nicht gerne sehen und den Selbstständigen daher ihre unabhängige Lebensweise zu erschweren suchen, wo es nur geht: Die Freiheit, die man dadurch gewinnt, ist alle Schwierigkeiten und Opfer wert.

  2. DANKE Euch für dieses gute Gespräch heute!
    Hat mir sehr gut gefallen, weil ich genau diese Dinge für absolut wichtig halte!
    Es gibt einfach so viel zwischen Himmel und Erde, was wir nicht sehen können und vielleicht auch nicht kapieren – aber das uns weiter helfen könnte/kann….!!!
    Und noch etwas: Der Leidensdruck von einem Menschen muss erst groß genug sein, damit er sich ändert – kann man/frau auf wirklich alles beziehen, was allerdings sehr traurig und schade und natürlich auch tragisch sein kann….
    Und DANKE Jens, dass Du immer wieder darauf hinweist, dass wir dem Positiven Kraft schenken können/sollten, indem wir nicht gegen etwas sind, sondern f ü r eine gute Sache und so kann sich diese gute Sache auch schneller materialisieren…..
    Ich werde dies Gespräch heute teilen und natürlich mit „meinen“ Leuten besprechen…..
    Alles Liebe für Euch! BirHil

    • Zitat: „Der Leidensdruck von einem Menschen muss erst groß genug sein, damit er sich ändert – kann man/frau auf wirklich alles beziehen, was allerdings sehr traurig und schade und natürlich auch tragisch sein kann….“

      Meist ist es so, dass der Mensch erst durch sein Reifungselend wieder in Kontakt mit sich selbst gerät. Nicht selten sagt ein Mensch von sich hinterher, seine Krankheit, sein Unfall, sein Burnout sei das Beste gewesen, was ihm im Leben passiert sei. Zwingend ist das Leiden im Gegensatz zum Schmerz aber nicht.
      Die Kathedrale Notre Dame hat in der Westfassade (gleichbedeutend mit Welt) drei Portale.
      – Rechts befindet sich das sogenannte Annenportal, das der Gnade. Anna war die Mutter Marias. Man kommt hier „hinter die Welt und zu seiner Mitte“ durch die Gnade der Kirche. Dieses Portal steht üblicherweise allen Besuchern offen. Ein symbolischer Gnadenakt.
      – Links befindet sich das Marienportal. Maria ist ein Symbol für Leiden in der Materie und Erlösung dadurch. Hier bedarf es nicht der Kirche. Viele Menschen finden ja durch großes Leid zu Weisheit, zu sich selbst und schließlich zu Gott. „Gott“ meint hier Liebe und Einheit, nicht den Mann mit dem weißen Bart.
      – In der Mitte befindet sich das Hauptportal, das sogenannte „Weltgerichtsportal“, wobei dieser Begriff verschleiert, worum es dabei geht. Dort sitzt Jesus auf dem Thron. Dies ist das Portal der Einweihung, es ist das Portal des selbst gewählten Schicksals, das zur direkten Anbindung an das Christus- oder solare Bewusstsein führt. Besonders bemerkenswert ist das Emblem, das dem Besucher auf der mittleren Säule in Augenhöhe entgegen springt und das doch fast niemand bemerkt, obwohl man „mit der Nase darauf gestoßen“ wird. Es zeigt den „Schlüssel“.
      Es heißt: „Die Alchemie.“ https://phoneia.com/the-symbol-of-the-stairs-in-the-cathedral-of-notre-dame/
      Unschwer ist in der Mitte eine Leiter mit neun Sprossen zu erkennen, die die neun Stufen des Einweihungsweges symbolisiert. Den Rest spare ich mir hier zu deuten.
      Durch welches der drei Portale der Mensch den Weg nach innen beschreitet, bleibt ihm und dem Grad seiner Bewusstheit überlassen.
      Man findet diese drei Portale auch an der Fassade des relativ winzigen Hauses des Alchemisten Nicolas Flamel, ebenfalls in Paris, womit klar sein dürfte, dass man nicht drei Portale schuf, um den Besucherstrom zu regulieren. Es ist heute eine Gaststätte: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/30/Paris-Auberge-Flamel.JPG
      Für die ganz Neugierigen: Es gibt noch ein viertes, „geheimes = geh-heim-es“ Portal an der Nordfassade. Der Norden ist das Grab der Sonne. Dieses Portal können symbolisch betrachtet nur Menschen betreten, die „schon mal tot waren“.

      Fazit: Leiden ist eine Entscheidung, wenn auch eine unbewusste und sie entspringt der eigenen Unbewusstheit. Man wünsche sich nicht die Befreiung vom Leid sondern suche die Bewusstheit darüber, die es überflüssig macht.

    • Danke für Deine ausführliche Antwort, liebe/r Nevyn!
      Kann mich Dir voll und ganz anschließen….!
      Ich finde andrerseits aber auch, dass dies meines oben nicht ausschließt – weil sich Leidensdruck auf Körper, Geist und Seele beziehen kann….
      Alles Liebe!
      BirHil

    • Danke für die Rückmeldung, birhil.
      Das von Ihnen Geschriebene habe ich nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil, es ist der „übliche“ Weg. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass es nicht der Einzige ist. Und natürlich kann sich Leid auf unterschiedlichen Ebenen bemerkbar machen. Schon darum wäre es gut, zeitig auf Anzeichen zu reagieren und nicht zu warten, dass die Symptome sich auf immer tieferer Ebene manifestieren und einen schließlich umhauen.
      Infomation-Funktion-Struktur, das ist der Weg des Abstiegs der Störung. Entsprechend weit kann der Rückweg sein.
      Man muss nicht warten, bis einen das Schicksal einholt oder gar versuchen, ihm zu entkommen. Man kann ihm auch entgegen gehen. Das wäre dann schon ein bewusst selbst gewählter Weg, einer in die Selbst-Erkenntnis, der sich von außen gar nicht so sehr vom ersteren unterscheidet, innerlich jedoch völlig anders erlebt wird.

      Dirk C. Fleck ist es gelungen, in einer schwierigen Lage von sich auf die Mitarbeiter des Krankenhauses zu fokussieren. Ich halte das für eine große Leistung. Aber anstatt sich zu sagen: „Mit dieser Einstellung will ich auch mein Leben leben“, kam er in den Groll, wie schlecht sie doch bezahlt werden und landete damit wieder im Drama, in der Projektion und schoss sich damit aus einer Erkenntnis, die sein Leben hätte verändern können. Der Grund ist häufig Angst.
      In der Notaufnahme eines Krankenhauses findet unter oft unsäglichen Zuständen Mitgefühl und Zuwendung statt, ohne Sentimentaliät und falsche Schonung. Ohne den Anspruch auf Dankbarkeit. Die Menschen, die dort arbeiten lernen für ihr Leben extrem viel daraus, da bin ich mir sicher. Bestimmt hätten sie nichts dagegen, besser bezahlt zu werden. Doch war das mit Sicherheit nicht ihr Motiv dort zu arbeiten, denn auf einer bestimmten Stufe seiner Entwicklung kommt man vom Beruf in die Berufung. Man erhält seinen Lohn vor allem in geistig-seelischer Form, man transformiert sogar Materie (Geld) dorthin.

      Wenn Sie KENFM ansehen, finden Sie das Gleiche. Ken Jebsen hat mit dieser Plattform enorme Probleme und ganz bestimmt wird er nicht reich dabei. Ich bin sicher, er wird jeden verfügbaren Cent in sein Projekt stecken, auch wenn er ständig Prügel bezieht. Das können nur Menschen, die einen bestimmten Grad an Bewusstheit erlangt haben. Astrologen würden vom Steinbock-Bewusstsein sprechen. Hier, aan der Schwelle zur Transzendenz wird Amt und Berufung im höheren Sinne gelebt und Entbehrung nicht nur in Kauf genommen sondern als dazu gehörig betrachtet. Anderen Menschen kann das abartig oder verrückt vorkommen, weil sie den inneren Zustand der Berufung gar nicht kennen und auch nicht die Befriedigung, sich einer Aufgabe ganz hinzugeben, sich am Geist auszurichten statt an der Materie, mehr Freude beim Geben als beim Nehmen zu empfinden und innerlich unerschütterlich zu wissen, dass man am richtigen Platz steht, auch wenn alles im Außen dagegen zu sprechen scheint.
      Die Kleingeister und Kritikaster hassen solche Menschen und beneiden sie heimlich doch, weil ihnen ihr eigenes erbärmliches, an der Materie klebendes und daher bedeutungsloses Leben vor Augen geführt wird. Deswegen ihre Freude am „Kreuzigen“.
      Ach, ich schreibe schon wieder viel zu viel. Es bewegt mich halt, mein Feuer geht manchmal mit mir durch und dann kommt mein „Predigergen“ zum Vorschein.

      Ich finde, die beiden (Dirk und Jens) sollten unbedingt weiter machen, sie geben vielen Menschen etwas damit auf den Weg. Es geht nicht darum, immer richtig zu liegen oder perfekt zu sein. Im Gegenteil. Es geht darum, offen menschlich zu wirken, sich mutig voran zu irren und auf seinem Weg weder von Lob noch von Tadel abhalten zu lassen. Am Ende zählt nur, wo man geliebt und sich um Weisheit bemüht hat.

    • Sie können sich so wunderbar ausdrücken, liebe/r Nevyn – und Ihre Kommentare dürfen so lang sein, wie Sie es für richtig halten – ich lese sie sehr gerne, auch wenn sie lang sind, weil sie voller Weisheiten stecken und liebevoll geschrieben sind….!
      Allerdings bin ich heute schon zu müde, um auf Inhalte einzugehen….
      Alles Liebe BirHil

  3. Nein. Bitte verliert euch nicht in diesen Kleinbelangen. Seinen Lebenskompfort zu beschränken kann jeder für sich zügiger oder etwas langsamer machen.
    Worauf wir nicht verzichten können sind Strukturänderungen (und die müssen erstritten werden).
    Nur ein Beispiel: Positionen 11, Vorstandsvorsitzender Sparda Bank München, die zusätzlich Gemeinwohlbilanz (nach Christian Felber) erstellt, doch er weißt immer wieder darauf hin, das langfristig gesetzliche Regelungen dafür notwendig sind. Sonst entstehen Wettbewerbsverzerrungen zum Nachteil des Unternehmens. (Spätestens in einer Krise würde es „geschluckt“)

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