KenFM-Tipp! HAMBÜRGER SPEZIAL: Dirk C. Fleck & Jens Lehrich in einem sehr persönlichen Gespräch mit Carmen G.

Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer PTBS – einer postraumatischen Belastungsstörung. Was für viele zunächsteinmal abstrakt klingt, ist für die Betroffenen die Hölle auf Erden. Menschen mit einer PTBS leben oft wie fremdgesteuert, leiden tagtäglich vor sich hin und niemand nimmt sie wirklich ernst, besonders die Konzepte der Schulmedizin sind oft nicht zielführend. Zu diesem Ergebnis kommt auch Jens Wernicke, er ist Herausgeber des Rubikon, dem Online Magazin für die kritische Masse und selbst seit vielen Jahren von einer PTBS betroffen. Sein sehr persönlicher Artikel, „Die Sehnsucht nach Leben“, der Ende Mai im Rubikon erschienen ist, macht deutlich, wie wichtig es ist, dass endlich mal eine bekannte Persönlichkeit aus den alternativen Medien das Schweigen bricht.

https://www.rubikon.news/artikel/die-sehnsucht-nach-leben-2

Auch Carmen G. aus Nordrhein-Westfalen war durch diesen Artikel derart berührt, dass sie sich entschlossen hat, uns Einblicke in ihr Leben mit PTBS zu geben. Ein tiefgründiges, mutiges Gespräch mit einer jungen Frau, das zeigt, wie wichtig eine richtige Hilfe für die Betroffenen ist.

Weiterführende Links & Bücher von Carmen G. empfohlen und erhältlich in Deiner Buchhandlung um die Ecke:

  • Jedes Ich ist viele Teile – Die inneren Selbst-Anteile als Ressource nutzen von Jochen Peichl
  • Regenbogenland-Buch ein Kinderbuch für Innenkinder von Sabine Marya
  • Mein sicherer innerer Ort von Sabine Marya
  • Schritt für Schritt ins Leben: Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen von Christine Striebel

Ausführliche Literaturliste:

https://villa-lindenfels.de/fileadmin/PDF/Literatur_Trauma_2011.pdf

Hilfreiche Homepages:

https://www.michaela-huber.com/

http://www.luise-reddemann.de/home/

https://vielfalt-info.de/

https://www.dissoziation-forum.de/

Links: http://www.est-a.de/

Alle vier Wochen gibt es eine neue Ausgabe der HAMBÜRGER auf dem YouTube-Kanal ahundredmonkeys. Die beiden Gesprächpartner freuen sich über Eure konstruktiven Kommentare und natürlich gerne auch persönlichen Geschichten.

Weitere interessante Beitrage mit Jens Lehrich findet Ihr auf der Homepage www.ahundredmonkeys.de.

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4 Kommentare zu: “KenFM-Tipp! HAMBÜRGER SPEZIAL: Dirk C. Fleck & Jens Lehrich in einem sehr persönlichen Gespräch mit Carmen G.

  1. Als Carmen mit 13 Jahren ihrer Mutter sagte, „wir müssen hier raus, sonst bringt uns das um“ war das ja eine entscheidende Weiche in ihrem Leben. Leider ist der Ausgang im Video nicht besprochen.
    Ich vermute aber stark, dass alles so weiter gelaufen ist, wodurch sich auch die Mutter schuldig machen würde.
    Sollte das nicht so gewesen sein, wäre das ja ein erster konsequenter Weg ans Licht.

    • Ersetzen Sie den Begriff der fremden Schuld, also des Schweigens, durch den der eigenen Ver-Antwortung, der Fähigkeit zu antworten. An der Vergangenheit kann kein Mensch etwas ändern. Sie war, wie sie war. Die Erinnerung daran ist in Wahrheit eine Projektion des aktuellen Zustandes und Schuld ist auch eine. Projektionen sind Illusionen.
      Wirklich ist das Jetzt und die Möglichkeit des Klienten, anders darauf zu antworten als bisher.
      Die Frage heißt also nicht, was war damals und wer ist schuld sondern was ist heute und wie kann ich darauf neu antworten. Vor diesem Bewusstseinsschritt haben viele Menschen Angst, denn sie müssten die Rolle des Opfers verlassen.
      Ein Patient ist ein Geduldiger, der behandelt wird. Er muss keine Verantwortung übernehmen und fokussiert auf sein Leiden.
      Ein Klient ist ein Anvertrauter, er muss seine Hilfe selbst suchen, dafür aufkommen und selbst (unter Anleitung) arbeiten. Er fokussiert auf den aktuellen Zustand und Lösungsmöglichkeiten.
      Das ist ein gewaltiger und anfänglich auch schmerzhafter Schritt in die Eigenverantwortung.
      Es dürfte nicht schwer fallen, diesen Unterschied zu erfassen.
      Der nächste Schritt wäre übrigens der zum Aspiranten. Der lässt auch die Gegenwart los, geht schon allein, fokussiert auf die Zukunft und übernimmt die volle Verantwortung für alle seine Handlungen und ihre Folgen, auch für die ungewollten.
      Exemplarisch in Bezug auf Heilung hier die Geschichte von Joe Dispenza: https://www.presseportal.de/pm/111841/3237622

      btw.: Liebe Programmierer. Ich weiß, ihr habt viel zu tun, ich wünsche mir trotzdem einen Vorschau-Modus für die Kommentare. 🙂

  2. Zitat: „Wie sollten wir jener alten Mythen vergessen können, die am Anfange aller Völker stehen, der Mythen von den Drachen, die sich im äußersten Augenblick in Prinzessinnen verwandeln; vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.“ (Jens Wernicke in RUBIKON)
    Leid beginnt mit Fehlzuordnung. Welcher Mythos soll das sein? Ich kenne keinen, in dem sich ein Drache sich in eine Prinzessin verwandelt, wohl aber einige, in denen eine in Not geratene Seele (Prinzessin, Jungfrau) von einem „gut gerüsteten“ Helden (dem solaren Geist) vor Verschlingen durch den Drachen (den Schatten) bewahrt wird. Dabei ist die Seele meist an einen Felsen gekettet, also so fest an die Materie gebunden und befindet sich eben darum auch bei großem Wohlstand (Königstochter) in höchster Not.
    Andromeda ist ein gutes Beispiel. Zu Hilfe kommt ihr Perseus, der dem Drachen den Kopf der Medusa entgegen hält. Bekanntlich gewann er den, indem er Medusa nicht direkt sondern im Spiegel seines Schildes betrachtete und sich ihr so näherte. Dieses Spiegelprinzip beim Umgang mit dem Schatten findet man bei Familienaufstellungen wie Trancethearapien, es bedarf jedoch um hilfreich zu sein, eines „Perseus“, eines solaren Helden, Heilers oder Therapeuten, der in sich selbst bereits seiner Medusa begegnet ist und sie bezwungen und integriert hat. Ein Master sc. ist da völlig bedeutungslos. Ohne diese solare Prokura zum Heilen bleibt Therapie gefährlich wie der Drache. Der erste eigene Schritt für den Klienten besteht darin, sich mental aus der Opferrolle zu erheben, das Muster der Seele ins Licht zu bringen. Dafür ist das Video trotz vieler Unzulänglichkeiten nützlich.

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