KenFM über: Das Prinzip der Machtpyramide

Gib der Angst frei.

von Ken Jebsen.

Die Spitze des Eisbergs ist eine Pyramide. Pyramiden kommen in der Natur nicht vor. Sie sind immer der Ausdruck einer Zivilisation. Eine Zivilisation zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es ihr gelingt die Macht des Einzelnen so zu bündeln, dass in der Zusammenarbeit ein Vorteil gegenüber den Mitbewerbern entsteht. In der Natur ist Wettbewerb ein Werkzeug der Evolution, um sich den ständig verändernden Umweltbedingungen besser anzupassen. Die Evolution setzt dabei auf eine Mischung aus Kooperation und Konkurrenz. Einen Begriff gibt es dafür nicht. Erfinden wir ihn einfach. Kooperenz

Entscheidend für die Sprosse der evolutionären Karriereleiter ist bei Kooperenz das Mischungsverhältnis von Kooperation und Konkurrenz.

Die Spezies Mensch fährt- um mit einer Metapher aus dem Automobilsektor zu sprechen- immer ein Benzin-Diesel-Gemisch. Der Diesel-Motor ist deutlich effizienter als ein Benziner, doch er hat Probleme beim Starten, wenn es draußen sehr sehr frostig wird. Benzinmotoren lässt der Winter länger kalt. Sie laufen leiser und sind leichter als Dieselmaschinen, nur benötigen sie einen deutlich hochwertigeren Sprit und davon dann auch mehr. Superplus ist gegenüber Diesel auch superteuer.

Wer grosse Lasten von A nach B transportiert, dabei lange  Strecken zurücklegt und auf permanente Spitzengeschwindigkeit verzichten kann, wählt meist den Diesel. Kurzstreckenfahrer, die auf Sportlichkeit und eine seidenweiche Motorcharakteristik Wert legen entscheiden sich dann eher für den Benziner.

Alte Diesel hatten im Winter, wie schon erwähnt, oft das Problem, dass sie schwer oder gar nicht ansprangen. Dieselkraftstoff verliert bei Temperaturen deutlich unter 20 Grad seine Fließfähigkeit. Dann gab man im Winter bis zu 10% Benzin zu, um morgens nicht genervt aus der Wäsche zu gucken. Diesel und Benzin wurden kooperativ gemischt.

Dieses Prinzip des sich Ergänzens, wenn die Situation es erfordert, ist der wesentliche Grund warum die Spezies Mensch sich so erfolgreich über den gesamten Globus ausbreiten konnte. Der Mensch ist nur auf einen Gebiet ein Spezialist, er besitzt die Fähigkeit Kooperation und Konkurrenz, als Kernangebot der Natur, flexibel zu Kooperenz zu vermischen. Zudem ist er das einzige Wesen, das sehr grosse Gruppen unter einer gemeinsamen, oft abstrakten Idee zu synchronisieren vermag.

Das Switchen von einer realen in eine abstrakte Welt, um einen gemeinsam Nenner zu schaffen, der die vielen Unterschiede innerhalb einer Gruppe überbrückt, macht den Menschen gegenüber anderen Lebewesen so erfolgreich. Geld z.B. wird auch von Menschen akzeptiert, die man nicht persönlich kennt. Die abstrakte Idee dahinter ist das verbindende Element.

Genau wie der Motorenbau sich permanent weiterentwickelt ist auch die menschliche Gesellschaft ständig dabei neues auszuprobieren. Beide Felder sind vor allem von Effizienz getrieben, auch wenn Effizienz als oberste Maxime in einer Gesellschaft, die vor allem sozial sein sollte, eine kaum geeignete Maßeinheit darstellt. Trotzdem geht es heute eben nicht nur im Motorenbau, sondern vor allem bei zwischenmenschlichen Beziehungen um Effizienz. Die ständige Erreichbarkeit ist ein Ausdruck dieser Entwicklung.

Wer im Geschäft bleiben will, muss für die Firma rund um die Uhr erreichbar bleiben. Maximale Leistung lässt sich nur realisieren, wenn man die Idee des Feierabends aufgibt. Nur wann soll der Mensch sich von seiner Arbeit erholen? Ist Leistungssteigerung nicht eine natürliche Grenze gesetzt? Selbstverständlich- nur hilft auch hier ein Sprung in den Motorenbau, um das Grundproblem eines Systems zu erkennen, das sich zuvor über viele Jahre bewährt hat. Es verliert seine innere Flexibilität.

Auch hier ist der Motorenbau ein ideales Pendant, um diese Mechanik zu erkennen.

Das Konzept des Verbrennungsmotors ist ausgereizt. Daran können auch Schubabschaltung, Turboaufladung, Hybrid-Technik oder Start-Stop Systeme nichts ändern. Der grösste Teil der Energie, die ein Verbrennungsmotor produziert, wird nicht in Bewegung umgesetzt, sondern in Wärme. Dass die Industrie dennoch an der Verbrennung von Erdölprodukten festhält, deutlich bessere Konzepte unterdrückt und bekämpft, hat mit Machtzirkeln zu tun, die über die Jahre in jedem geschlossenen System entstehen.

Ein System, das alles auf die Spitze treibt, eine Pyramidensystem, lebt von maximaler Spezialisierung. Je weiter man nach oben kommt, je höher wird die Wahrscheinlichkeit, das die Vertreter der jeweiligen Kaste von Praxis kaum noch Ahnung haben. Ihre Kompetenz liegt in der Verwaltung. An der Spitze wird vor allem Macht konzentriert. Macht, die erst einmal in die Jahre gekommen, dann nur noch dem Erhalt der Macht dient. Egal wie.

Ganz oben ist vor allem die Fähigkeit taktisch zu denken gefragt, um nicht entmachtet zu werden. Taktisches Denken hat mit Zeit zu tun. Wer besser aufgestellt sein will als der Gegner, muss ihm zuvor kommen.

Er muss die Zeichen der Zeit, den Status quo der Gegenwart, nicht nur erkennen, er muss auch in der Lage sein, die sich in der Zukunft abzeichnenden Entwicklung vorauszusehen, um sich entsprechend frühzeitig darauf vorbereiten zu können. Auch hier haben Eliten die Effizienz der Gruppe erkannt. Sie lassen denken. In Think Tanks. Ziel ist es vor allem, Entwicklungen zuvor kommen, zu bremsen oder zu verhindern, wenn diese Entwicklungen die eigene Position an der Spitze der Pyramide gefährden könnten.

Dass 2017 z.B immer noch Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gebaut werden, ist kein Zufall. Jeder Ingenieur wird heute unterschreiben, dass die Zukunft längst dem Elektroantrieb gehört. Selbst Firmen wie Porsche, deren Verkaufsschlager immer noch der benzinbetriebene Porsche 911 ist, wissen, dass auch sie in spätestens 25 Jahren Benzinfresser nur noch auf expliziten Wunsch extrem reicher Kunden anfertigen werden. Als Einzelstücke. Von Hand. Für den historischen Motorsport.

Für Porsche wäre die Zukunft, der Elektroantrieb, dann auch keine neue Technologie. Im Gegenteil. Am Anfang der Marke stand der Lohner-Porsche. Der Wagen hatte vier Elektromotoren und wurde später auf der Pariser Weltausstellung gezeigt. Das war 1900. Die Grund-Konstruktion stammte aus dem Jahre 1897.

Dass sich der Wagen seinerzeit nicht durchsetzte, lag vor allem an der Batterietechnik, die noch in den Kinderschuhen steckte. Auch heute hängt der Durchbruch des Elektroantriebs im Automobilbau vor allem vom Energiespeicher ab.

Wenn in naher Zukunft batteriebetriebene Autos locker 600 km und mehr zurücklegen können, bevor sie an die Box müssen und dann binnen 30 Minuten wieder „vollgetankt“  zur Weiterfahrt einladen, hat der Verbrennungsmotor endgültig sein Leben ausgehaucht.

Zumindest an Orten, die über entsprechende Infrastruktur verfügen. Großstädte, in denen sich das menschliche Leben immer mehr konzentriert. Bis 2050, so die UNO, werden zwei von drei Menschen in Megastädten leben.

Dann ist das klassisch betrieben Auto nur noch für Gegenden von Vorteil die JWD liegen und wo der Sprit direkt unter dem Boden schlummert.

Dass der Stand der Batterietechnik erst in der jüngsten Vergangenheit in Angriff genommen wurde, hatte nichts mit der Unfähigkeit von Ingenieuren zu tun. Im Gegenteil. Als die USA beschlossen einen Mann auf den Mond zu schicken, beherrschten Benzin-fressende Strassenkreuzer das  amerikanische Stadtbild. Beim Lunar-Rover, dem Mond Auto, dennoch kam kein Tiger in den Tank.

Die NASA-Techniker waren schließlich nicht hinterm Mond, sie wussten, dass der Erdtrabant keine Atmosphäre besaß. Also gab man bei der Entwicklung entsprechender Batterien Vollgas.

Das unterschied die Techniker der Weltraumbehörde von den Bossen der US-Autoindustrie, die überhaupt kein persönliches Interesse darin erkennen konnten, sich von flüssigem Kraftstoff zu verabschieden. Benzin war billig und der Verbrennungsmotor bereits so zuverlässig, dass kein Kunde nach einem anderen Antrieb fragte. Warum also sollten die Automobilriesen sich vom Benzinmotor verabschieden, der als Statussymbol umverpackt jedes Jahr Milliarden in die Kassen spülte. Aber selbst, wenn man in Detroit einen Wechsel weg vom Benzin hin zum Elektroantrieb angestrebt hätte, hätte man die Rechnung ohne die Ölindustrie gemacht.

Wer Autos produziert, verkauft in Wahrheit kein lackiertes Blech, sondern bietet dem Kunden das, was dieser in Wahrheit benötigt: Mobilität. Um für einen schlichten Gebrauchsgegenstand deutlich mehr Geld zu verlangen als dieser Wert ist, muss das Produkt mit Emotionen aufgeladen werden. Autos stehen seither für Kraft, Unabhängigkeit, Fortschritt, Wohlstand, Sportlichkeit und Sex.

Dem Autokäufer könnte es egal sein mit welcher Energie sein zum Statussymbol hochstilisiertes Fahrzeug läuft- Hauptsache er läuft und läuft und läuft. Zuverlässigkeit zählt und die Betriebskosten. So lassen sich entsprechende Garantien auf das Fahrzeug geben, so dass sich der Kunde auch auf lange Finanzierungs-Kredite einlässt. Sicher ist, hätte es in den 60igern schon E-Fahrzeuge gegeben, die es, was Reichweite und Aufladezeit angeht, mit den Strassenkreuzern hätten aufnehmen können, die meisten Kunden wären schon damals umgestiegen. Mit entsprechenden Werbemaßnahmen hätte man den Besitzer von Benzinfahrzeugen bald alt aussehen lassen.

„Schwimmen Sie gegen den Strom“ hätte es bald auf gigantischen Werbetafeln geheißen und Fortschritt hätte sich mit D geschrieben, denn Ford wäre Tesla um Jahrzehnte zuvorgekommen.

Die Geschichte verlief anders wie wir alle wissen. Als General-Motors in den 80iger Jahren das Experiment wagte und einen Elektro-PKW produzierte, den die Firma dann nur an VIP´s verlieh, statt ihn zu verkaufen, war die Reaktion auf das Auto derart positiv, dass GM nach kurzer Zeit ins grübeln kam und alles unternahm, um den Erfolg des eigenen Produktes im Keim zu ersticken. So war es auch gegen viel Geld nicht möglich, die Fahrzeuge zu erwerben. Im Gegenteil. GM unternahm alles, um seine eigenen Kunden vor den Kopf zu stoßen. Der Autobauer holte die Wagen mit Abschleppern ab, um sie erst hinter abgezäunten Plätzen zu sammeln und dann zu verschrotten, sprich mutwillig zu zerstören. Schreddern.

Was war geschehen? Darüber kann nur spekuliert werden. Wer seinen Kopf benutzt ahnt es natürlich. Bei GM hatte man jungen Ingenieuren wohl ohne gross darüber nachzudenken die Möglichkeit gegeben sich auszutoben. Als dabei ein hervorragendes E-Mobil herauskam klingelte in der Firmenzentrale das Telefon. Am anderen Ende waren Personen die über grosse Aktienanteile des Konzerns verfügten. Diese Personen machten jedes Jahr Multimilliarden mit dem Verkauf von Stoffen die aus Erdöl hergestellt werden. Neben Dünger und Plastik eben auch Benzin.

Ein Umstieg auf Batteriegetrieben Fahrzeuge war und ist kein Vorteil – aus der Sicht eines Ölmulties. Im Gegenteil: ein Umstieg führt auf direktem Weg in den Ruin. Nur ist Öl darüber hinaus  eben weit mehr als nur Kraftstoff, um Menschen von A nach B zu bringen. Öl ist ein geopolitisches Kontrollinstrument. Wenn alle Welt auf eine Wirtschaft umgestellt hat, deren Hauptenergiequelle Erdöl ist, geht es nicht nur darum selber immer reichlich von diesem Stoff geliefert zu bekommen, sondern vor allem darum, dass der politische Gegner wie ein Junkie an der Nadel hängt. Über die Kontrolle der Gesamtmenge Erdöl auf dem Markt, lässt sich so dessen Wirtschaftswachstum kontrollieren.

Es ist für die Herren an den Erdölhähnen ein Leichtes Regierungen, die nicht nach der Pfeife der Kontrolleure tanzen, an die kurze Leine zu nehmen, um sie gefügig zu machen. Man erhöht einfach den Benzinpreis und zieht damit Millionen aus den Taschen der jeweiligen Staatsbürger. Das Geld, das dann in die Kassen der Benzinverkäufern ins Ausland fließt, kann schon nicht auf dem Binnenmarkt für andere Konsumgüter oder Dienstleistungen ausgegeben werden. Abnehmende Nachfrage führt mittelfristig zu mehr Arbeitslosen und damit zu sozialen Spannungen. Keine Regierung  überlebt das auf Dauer.

Benzin ist wie Sauerstoff. Wer nicht will, dass der Patient richtig wach wird, reduziert ihn und kann Gesellschaften so regelrecht ersticken. Wachkoma ist ein Zustand, der den Energie-Kontrolleuren am besten gefällt.

Hätte sich der E-Motor in den USA schon in den 80igern durchgesetzt, wären uns die permanenten Erdölkriege der Gegenwart erspart geblieben. Öl als Exportartikel ist die Basis in Middle East, auf der Reichtum und damit Macht fußt.

Diese Macht aber war vor allem für die amerikanische Rüstungsindustrie ein Bombengeschäft und ist es bis heute. Denn die Despoten am Golf, denen Menschenrechte völlig unbekannt sind, die mit Demokratie wenig an der Burka haben und sich als Terrorpaten instrumentalisieren lassen, können sich gegenüber der eigenen Bevölkerung nur durchsetzen, wenn sie vom Westen permanent mit neuestem Kriegsgerät bis an die Zähne bewaffnet werden.

Im Gegenzug verpflichtet sich der sonst so stolze Scheich dann ausschließlich Öl gegen Dollar zu verrechnen, einer Währung also, die es geschafft hat zum weltweit weichsten Zahlungsmittel abzuschmieren und die an der Wall Street taxiert wird.

Macht basiert auf Struktur. Wer die geopolitischen Partner in Middle East nicht verlieren will sorgt deshalb dafür, dass diese Struktur nicht gefährdet wird, indem er Öl als Haupteinnahmequelle nicht obsolet macht. Als eine handvoll Ingenieure der amerikanischen Automobilindustrie auf die Idee kamen Benzinunabhängige Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, leuchteten auch in diversen Think-Tanks die roten Lichter auf. Es ging um uralte Machtstrukturen, die bis heute bestehen.

Wer sich aktuell die Umsatzstärksten Branchen in den USA ansieht, erkennt es: Energiekonzerne sind die Nr.1. Deren Geld wird dann permanent in die Rüstungsindustrie gepumpt, damit auch übermorgen noch gepumpt werden kann. Die gefährlichste Waffe an der Heimatfront ist dann die öffentliche Meinung.

Um diese entsprechend zu steuern ist es der Machtpyramide über all die Jahre gelungen, die Medien auf wenige Konzerne einzudampfen und diese an sich zu binden.

So ist die herrschende Meinung zu was auch immer, ausschließlich die Meinung der Herrschenden. Wer hatte das alles schon vor langer Zeit prognostiziert. Karl Marx.

Dass auch die deutsche Automobilindustrie noch immer an Verbrennungsmotoren herumdoktert, obwohl längst klar ist, dass das Konzept sich seit über 100 Jahren nicht wesentlich verändert hat, hat also nichts mit Unfähigkeit zu tun, sondern im Gegenteil mit der Fähigkeit der Elite Fortschritt immer dann zu verschieben oder zu verhindern, wenn dieser Fortschritt die Stabilität der, für die meisten Menschen unsichtbaren, Machtpyramide gefährden würde.

Veränderung bedeutet für die Pyramidenspitze in den meisten Fällen Verschlechterung. Warum, liegt auf der Hand. Wer schon ganz oben ist, für den kann es in der logischen Veränderung nur bergab gehen, während Personen von ganz unten, eher aufsteigen. Die mittlere Ebene dieser Pyramide ist das eigentliche Werkzeug der Eliten. Diese Menschen kann man mit Zuckerbrot und Peitsche gefügig machen, da sie nicht nur über eine soziale Fallhöhe verfügen, sondern auch den Kontakt zur Bodengruppe tatsächlich immer wieder erleben.

Sie wissen, dass der Bodensatz der Pyramide, das gemeine Volk, aufgrund permanenter Unterdrückung durch die Spitze des Machtapparates eine Stinkwut im Bauch hat.

Dieser Bauch ist dann noch immer häufiger leer- was auf den Magen und die Laune schlägt. Hier wächst das Potential für zukünftige Revolutionen, die man ähnlich genau voraussagen kann wie den Zeitpunkt an dem sich tektonische Platten ihrer aufgebauten Spannung entladen.

Der Volksmund spricht von Erdbeben.

Wer in einer Erdbebenregion wohnt, hat gelernt damit zu leben. Man weiß es kommt der Tag, an dem die Erde wamkt und je nach Ausschlag auf der Richterskala kann eine ganze Region binnen weniger Sekunden vollkommen vernichtet werden. Wann es rumst weiß man nicht, also bleibt nur möglichst erdbebensicher zu bauen und durch entsprechend wissenschaftliche Langzeitbeobachtung größere Beben vorauszusagen. Ob der Mensch Erdbeben vermeiden würde, hätte er dazu die Möglichkeit, bleibt Theorie, denn was die gesellschaftliche Ebene angeht, tut er alles dafür, um möglichst heftige Verwerfungen, bis hin zu Krieg mit Massenvernichtungswaffen, billigend in Kauf zu nehmen.

Dass das heute immer mehr Menschen auf diesem Globus klar wird, hat mir der Informationsrevolution zu tun. Die Idee der Eliten, durch Kontrolle der Massenmedien die öffentliche Meinung, das öffentlich zugängliche Wissen, zu kontrollieren funzt nicht mehr, seit sich Millionen Menschen weitgehend unabhängig miteinander vernetzt haben. Digital.

Immer größere Teile der Systempyramide wissen zu viel, ziehen eigene Schlüsse und lassen sich auch nicht mehr von der GEZ-gemästeten Eliten-Post einseifen, die so tut als wäre sie öffentlich rechtlich, während sie im Kern längst unrechtmäßig an der Öffentlichkeit vorbei sendet.

Die aktuelle Kamera, das Nachrichten-Flagschiff der DDR hat die Wende überlebt. Wer heute ARD und ZDF einschaltet, kann das erkennen.

In wesentlichen Fragen sind alle einer Meinung und die findet man dann auch bei den großen „unabhängigen“ Zeitungen.

Alles eine Soße. Trump ist doof, Putin auch, NATO steht für Frieden, die Griechen sind faul, die Macht der Banken hat es so nie gegeben und Angela Merkel ist die beste Bundeskanzlerin, die sie sich vorstellen kann. Sie genießt das Vertrauen von Menschen, die der normale Bürger gar nicht kennt.

Man trifft sich in Hinterzimmern, um Entscheidungen vorzukauen, die man später als das Ergebnis eines demokratischen Prozesses verkauft. TTIP. Jetzt oder Nie.

Dass einzige, was final nicht dazu passt, nennt der Volksmund Realität. Sowas kostet Vertrauen. Noch mehr kostet es die Funktionseliten, wenn sich ihre Vertreter von der Spitze der Pyramide abwenden. Daher lässt man sie fix fallen oder sie machen den Herrhausen.

Aktuell steigt der soziale Druck wie zuletzt vor dem ersten Weltkrieg.

Die Weltverschuldung liegt aktuell bei 325% der globalen Wirtschaftsleistung. Zahlen, die vom Institute for International Finance, sprich einer Bankenlobby-Organisation, selbst veröffentlicht wurden.

Was die einen zu wenig haben, haben die anderen zu viel.

2017 besitzen nur noch 8 Menschen, alles Männer, zusammen mehr als die ärmste Hälfte der Menschheit. Wir sprechen hier von 3,6 Milliarden.

Ob diese an die Masse durchgesickerten Fakten der Grund dafür sind, dass immer mehr Menschen, vor allem die sogenannte gesellschaftliche Mitte offen aussprechen, dass sie dem System, aber vor allem den selbsternannten Pharaonen der Pyramide, dass sie den Eliten nicht mehr vertrauen?

Das aktuelle Edelman Trust Barometer spricht eine eindeutige Sprache, die in der Chefetage beunruhigen sollte. Von 32.000 Menschen, die in 28 Ländern der Welt, zwischen Mitte Oktober und Mitte November 2016 befragt wurden, hat der überwiegende Teil der Bevölkerung die Faxen dicke.

Und jetzt?

Nun,da die eigentlichen Machthaber alles dafür tun, um der Öffentlichkeit vollkommen unbekannt zu bleiben, fällt den sogenannten Funktionseliten der Schwarze Peter zu. Sie werden in der politischen Arena ab Punkt X den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Dann wird ein Politiker, ein Funktionär, ein Neu-Reicher aus der unteren Ebene geopfert. Den Prostituierten des Systems hatte man über Jahre bereits ihr Leben abgekauft. Man suggerierte ihnen persönliche Wichtigkeit, indem man sie nach Davos oder zu den Bilderbergern entsandte.

Zudem redete man diesen Vasallen ein sie könnten bei Champagner hinter Panzerglas politisch gestalten, sich privat einbringen oder auch nach eigenen Ansichten wirken. Doch in Wahrheit hatte dieser Personenkreis, den wir aus den Parlamenten kennen, die Macht einer Klofrau die tagsüber die Toiletten im Konzern sanifairt. Nur, weil das WC, das man tagsüber bewacht, mit Blattgold ausgeschlagen ist bedeutet das nicht automatisch, dass das Trinkgeld, welches man vor dem Klo sitzend auf seinem Teller wiederfindet, als persönliche Anerkennung zu werten ist.

Kleingeld beult in einem Tom Ford Anzug nur die Taschen aus.

Sämtliche Einkünfte sowie Nebeneinkünfte der Klo-Frau bleiben übersichtlich. Während der, der sich hinter der Tür mit Dollars den Hintern wischt, sich noch nie die Frage gestellt hat, ob es sich dabei um 50iger oder 100ter Noten handelt. Egal. Wer Bargeld nur benötigt, um es als Staubsauger für illegale Muntermacher zu missbrauchen, hat keinen Kopf für solche Details. Alles, was für ihn zählt ist, dass auch auch Morgen noch gilt, dass die Scheiße, die er permanent verursacht nicht auch noch von ihm beseitigt werden muss.

Scheiße bauen und Scheiße Fressen sind, in einem Pyramiden-System, strickt getrennte Bereiche. Während ein Reinhold Messner privat haftet, wenn er auf den Mount Everest kraxelt, ist der Gipfel des McKinsey ein Ort, auf dem die Todeszone deutlich unterhalb des Gipfels beginnt. Genau genommen endet sie unter dem Basislager. Wer es bis dort geschafft hat und dauerhaft überleben möchte, muss allein durch die Einnahmen aus Zinsen mehr Geld generieren als er ausgeben kann, selbst wenn er schon einen verdammt aufwendigen Lebensstil pflegt.

In den letzen Jahren ist immer wieder von Parallelgesellschaften die Rede.

Ein abwertender Begriff aus der Spitze der Pyramiden, der sich vor allem auf die Menschen bezieht, die sich am unteren Rand der Struktur befinden. Also global gesehen die meisten Menschen.

Und ja, es gibt sie tatsächlich diese Parallelgesellschaft. Nur neu sind sie nicht. Im Gegenteil. Während in den letzen Jahrhunderten allerlei Modelle des Zusammenlebens ausgetestet wurden, konnte eine Parallelgesellschaft sich wie eine Art Dinosaurier bis in unsere Tage halten ohne an neuen Formen der eigene Existenz gearbeitet zu haben.

Es handelt sich um die jeweiligen großen Kapitalbesitzern, die weitgehend abgekoppelt von dem, was man Bürger nennt, in einer Art Miniatur-Universum überlebt haben.

Altes Geld wurde immer wieder neu investiert und hat seine Besitzer über Generationen immer mächtiger gemacht. Die Wurzeln reichen weit bis in die Kolonialzeit und haben sich heute wie eine Kletterpflanze fest um den Stammbaum  der Menschheit gewickelt. Wer am geschäftstüchtigsten ist arbeitet längst nicht mehr selber, sondern lässt arbeiten. Er verleiht Geld im großen Stil an Staaten und kassiert dafür Zinsen, die der Staat über Steuern eintreiben muss.

Um diese Dauereinahmequelle ständig am Sprudeln zu halten muss der Geldverleiher über die Gesetzgebung dafür sorgen, dass das Schaffen von Geld aus dem Nichts einer sehr übersichtlichen privaten Banken-Clique vorbehalten bleibt. Wer es wagt sich dem Zenatralbankensystem zu entziehen wird in den Medien zum Aggressor erklärt und zum Abschuss frei gegeben.

In jüngster Zeit traf es Gaddafi, Hussein und Assad. Auch Putin steht stark unter Beschuss seit er es gewagt hat russische Bodenschätze gegen eine andere Währung zu verkaufen als den US-Dollar.

Zudem stockt Putin in letzter Zeit massiv die Goldreserven seines Landes auf, um sich aus der Dominanz der Weltwährung Dollar zu lösen.

Der Dollar ist eine private Währung, den die USA von der Privaten Bank FED ausgehändigt bekommt. Ein FEDes Geschäft. Allerdings nur für die Banker der FED.

Ihre Politik war es, die 2008 in die globale Finanzkrise führte ohne, dass die verantwortlichen Banker zur Rechenschaft gezogen wurden. Im Gegenteil. Die Bank und ihre Banker gewinnen, immer. So wurden die Verursacher der Krise von Präsident Obama erst mit Multimilliarden gerettet, um sie im Anschluss wieder von der Leine zu lassen. Geplante Regulierungen scheiterten an der Macht der Finanzdienstleister.

Und während der grösste Teil der Kleinsparer um seine Altersversorgung gebracht wurde, zahlten die Geretteten sich noch während der Krise Boni, die noch höher waren als vor der Krise.

DAS ist die eigentliche Parallelgesellschaft.

Man kennt sich und man arbeitet zusammen. Das ist keine Verschwörungstheorie, das hat sich so ergeben und bewährt.

Wie das geht? Wie die Story vom Weihnachtsmann. Immer, wenn das Fest der Liebe naht schalten die Eltern von Kleinkinder, zumindest im Westen, um. Sie beginnen ihren Nachwuchs systematisch zu belügen, indem sie vom Weihnachtsmann faseln, der am 24. Dezember mit seinem dicken Schlitten aufkreuzen würde, um Geschenke zu verteilen. Es könne nicht schaden Wünsche im Vorfeld gegenüber den Eltern zu äussern. Die Vergangenheit hätte gezeigt, dass viele dieser Wünsche später erfüllt werden würden.

Es gibt keinen Kurs, den Eltern im Vorfeld belegen, um dort die Story vom Weihnachtsmann zu erlernen, damit sie diese dann vor den eigenen Kindern zum besten geben müssen. Junge Eltern schalten ab Punkt X automatisch um und beginnen dann über ein paar Jahre, unabhängig von anderen Eltern, die Show vom Weihnachtsmann abzuziehen. Sie mussten sich dafür nicht extra verschwören. Sie wussten bescheid.

Ärger bekommt man mit diesen Eltern dann nur, wenn man sich einmischt und vor den Kindern das ist, was man ehrlich nennt. Wenn man die Wahrheit sagt und erklärt, dass die Story vom Weihnachtsmann frei erfunden sei. Er kommt nicht und er wird nie kommen und das, was die Eltern da jedes Jahr zum besten geben würden wäre eine vorsätzliche Lüge. Sie selber würden die Geschenke einkaufen und unter den Baum legen.

Wer lügt jetzt? Alle Eltern oder die eine Person, die die Geschichte vom Weihnachtsmann als das benennt was sie ist: Erstunken und erlogen.

Wir, die Bürger, sind die Kinder in dieser Geschichte. Wir sind zahlenmässig unseren Eltern überlegen sein, warum müssen wir uns weiter diesen Müll vom roten Mann mit dem weißen Bart anhören?  Unsere Eltern, sprich die Eliten, benehmen sich nämlich alles andere als fürsorglich. Ihr Verhalten kann man treffender als ausbeuterisch bezeichnen. Uns muss endlich klar werden, dass die Eliten nicht unsere leiblichen Eltern sind. Sie haben uns auf einen Sklavenmarkt erstanden, den sie selber betreiben.

Daher werden uns diese Schein-Eltern, nie dazu auffordern das Elternhaus zu verlassen. Im Gegenteil, sie werden alles dafür tun, dass wir auch noch als Greise für sie oder ihre Nachfolger schuften. Wenn es ihnen nicht gelingt uns durch das nächtliche Erzählen von Schauermärchen von der Idee abzubringen auszubüxen, sprechen sie sich mit anderen Eltern ab. Dann werden wir von deren Kindern beim Verlassen des eigenen Grundstückes verprügelt. Auch diese Kinder wurden benutzt. Deren Eltern sagten ihnen, wir würden ihnen ans Leder und sie müssten uns daher davon abbringen den Zaun des Grundstücks zu überklettern.

Kommt uns das irgendwie bekannt vor?

Wir wissen heute, dass es keinen Weihnachtsmann gibt und wir wissen auch, dass sich unsere Eltern an der Spitze der Pyramide einen Dreck um uns kümmern. Es stört sie nicht, dass alle Sekunden ein Kind verhungert, während sie sich erneut das Fett der Dekadenz absaugen lassen.

Dass was man uns oder den politischen Vasallen direkt über unseren Köpfen an Geschenken zukommen lässt, um Teile davon an uns weiterzugeben, ist nichts weiter als die Verpackung eines Geschenks, das uns längst und vollkommen zusteht. Zudem ist es gar kein Geschenk sonder das Ergebnis harter Arbeit. Unsere Arbeite denn wir sind das Volk.

Wir schmeißen den ganzen Laden. Wir zahlen die Steuern, die man uns später vorenthält, statt sie wie versprochen in die Infrastruktur unseres Staates zu stecken.

Der soziale Frieden auf diesem Globus, in Europa und in diesem Land ist nicht gefährdet, weil die Massen faul und raffgierig sind, sondern weil sie noch immer nicht erkannt haben, dass man sie vollkommen zum Narren hält, verrät, verkauft und im Anschluss aufeinander hetzt.

Terror und rechte Parteien sind das Produkt der Eliten. Dieses Produkt wird mit viel Geld aufgebaut und medial in Stellung gebracht, um die Massen zu täuschen und gegeneinander aufzuhetzen.

Der innere Frieden in allen Pyramiden-Gesellschaften wird von den Eliten an der Spitze gefährdet, denen jedes Mittel recht und nichts heilig ist, um das Problem in regelmäßigen Abständen zu beseitigen. Das Problem sind dennoch wir, die Massen, die Kinder. Das Problem ist unsere Unfähigkeit uns untereinander zu verständigen, nicht auf weitere Befehle von Oben oder den Weihnachtsmann zu warten.

Aktuell spalten uns unsere Eliten über Religionen. Der Kampf der Kulturen ist gewollt. Ein Trojanisches Pferd, um uns global  auch weiter zu unterjochen. Warum glauben wir an diesen Quatsch?

Nur seit wann ist z.B der Islam ein Problem? Seit wann befinden wir uns im Krieg gegen den Terror? Seit die Eliten den Nahen Osten in Schutt und Asche gelegt haben. Der 11. September war das Pearl Harbour des 21. Jahrhunderts.

Die USA konnten nur handeln wie sie es taten ,da die UDSSR noch am Boden lag und man dieses Machtvakuum nutzen wollte, um den eigenen Machtbereich brutal auszubauen. Weltherrschaft als Endsieg-Phantasie.

Wann dämmert es uns endlich, dass die Eliten, wenn es um die Herstellung von Feindbildern geht extrem flexibel agieren, während wir, die Kinder, immer nur die Kinder anderer Leute, als Feinbilder vorgesetzt bekommen, die wir bitteschön abzuschlachten haben. Der offizielle Feind befindet sich merkwürdiger Weise immer in der selben Kaste der Pyramide wie wir. Ganz unten.

Und als Sahnehäubchen ist neben allen Moslems und Putin dann plötzlich der neue amerikanische gewählte Präsident die grösste Gefahr für den Planeten. Besonders seit er die NATO als obsolet bezeichnete.

Wer sagt uns das alles und wohin führt uns das?

Krieg ist, wenn Dir Deine Regierung sagt, wer Dein Feind ist. Revolution ist, wenn Du es für Dich selbst herausfindest.

Dein Feind ist deine Angst, dass du ohne Feind orientierungslos dastehst. Verloren. Das passiert aber nicht. Probier es aus. Wirf all deine von oben angelieferten Feindbilder über Bord und schaff dir keine neuen an.

Das ist die Basis für eine echte innere  New World Order. Eine Ordnung, in der man nicht mehr bereit ist auf den Befehl Dritter andere Länder zu zerstören. Eine Ordnung, die darauf verzichtet sich weiter das Märchen vom unendlichen Wachstum auf einer endlichen Fläche anzuhören, eine Ordnung, die erkennt, dass wir in einer Zeit der Fülle leben, aber zu beschäftigt sind diese Fülle fair zu verteilen.

Es wird Zeit, dass wir endlich das tun, was wir am besten können.

Unserer inneren Stimme folgen. Nur dazu müssen wir uns abkoppeln vom Irrsinn der elitären Gehirnwäsche, die uns im Minutentakt mit Eil-News in der Angstfalle hält.

Wenn Du heute beschließt morgen damit anzufangen aus dem Hamsterrad auszusteigen, passiert was??

Probier es aus.

Gruss von außerhalb. Hier ist reichlich Platz für frische Ideen.

Deine Ideen. Lass Dich im Wahljahr 2017 nicht erneut zum Narren halten. Sei Du der Wandel, den du sehen willst und lass dir nicht von Dritten Ort und Zeit für diesen Wandel diktieren. Du brauchst keinen Auftrag der Eliten, um etwas Besonderes zu werden. Du bist etwas Besonders.

„Wer nicht auf das Böse projiziert, kann vom Bösen nicht erreicht werden. Das Böse hat seine Macht nicht aus sich selbst, sondern aus den Projektionen der Angst, die ihm entgegengebracht werden.“ – Dieter Duhm.

Von Dir. Lass das.

Gib der Angst frei.

96 Kommentare zu: “KenFM über: Das Prinzip der Machtpyramide

  1. Ansonsten ist der Artikel ein sehr schöner Rundumschlag, auch, wenn Du immer wieder Dinge durcheinander wirfst.
    Was Du inhaltlich zu bieten hast, ist großartig und macht es bei weitem wieder wett!

    Und noch etwas: Deine Wut kann ich sehr gut verstehen!
    Es ist schwierig, hinnehmen zu müssen, dass Vollidioten, die nichts kapiert haben ausser Manipulation und brutaler Machtausübung, das zerstören, was andere in jahrhundertelanger Arbeit aufgebaut haben.

    Mit meinen Grüßen

  2. Kooperation – Konkurrenz

    Was ich bei Journalisten immer vermißt habe, ist das bißchen Präzision, das man braucht, wenn man es mit naturwissenschaftlichen Mechanismen zu tun hat. Ken macht hier auch keine Ausnahme, obwohl er es eigentlich nicht nötig hat.

    Evolutionäres Prinzip:

    Kooperation ist die treibende Kraft, Konkurrenz ist nur das Korrektiv

    Oder: Lob ist die treibende Kraft, Tadel nur dann, wenn man etwas verbessern muß

    Oder in der Personalentwicklung (Ressources Humaines):
    Positive Verstärkung ist die treibende Kraft, hundert Mal wirksamer als Druck auszuüben, der sollte, wie schon gesagt, nur als Korrektiv eingesetzt werden.

    Oder noch anders: Was die Menschen lieben, können sie ohne Probleme unterstützen, verfolgen, umsetzen etc.
    Und das bedeutet eben, dass die einzelnen Fähigkeiten, seine indivuduellen Talente des Menschen gefördert werden sollten statt ein Standardverhalten in ihn hinein zu prügeln, weil die individuellen Talente das Stärkste sind, was der Einzelne zu bieten hat, udn damit auch die Population. Man nennt es z.B. Arbeitsteilung, aber das geht viel weiter.

    Das ist z.B. Humanismus

    So ergibt sich eine ganze Liste von sehr schönen und wirksamen Folgerungen, wenn man ein grundlegendes Prinzip begriffen hat.

    Noch einmal zu der Wirkung von Kooperation:

    Deswegen waren die Sozialversicherung und die Krankenversicherung so erfolgreich. Sie und die (Spar-)Kassen auf Gegenseitgkeit haben den Aufstieg der Länder des 19. Jahrhunderts hauptsächlich bewirkt, keine Kolonien und kein Staatssystem. Sie haben die Population grundlegend gestützt.

    Dazu gehörten übrigens die Einrichtung von Standards wie die Verstaatlichung der Eisenbahnen, Straßen und des Postsystems. Das hat massiv gespart, eine Population braucht Standards, um ihre Energien gezielt einzusetzen. Das wird jetzt versucht, rückgängig zu machen, Privatisierung ist der Rückgang ins Mittelalter.

    Allerdings gibt es auch andere Beispiele für die Wirksamkeit der Kooperation wie die römische Schlachtordnung, hinlänglich bekannt auch aus Asterix und Obelix und nur mit einem Zaubertrank zu bezwingen, wie man weiß. Die römische Schlachtordnung machte Rom militärisch überlegen.

    Fördern statt fordern. Das wissen alle Länder um uns herum, außer den Deutschen, die meinen, dass das umgekehrt läuft: Fordern statt fördern.

    Aber was sich bei dem Kind zeigt, ist die pure Lebenskraft: Ein Kind hat einfach Lust zu lernen, und das braucht man nur zu unterstützen und ggf. zu korrrigieren. Das ist in Deutschland unbekannt, oder wird konsequent ignoriert, aber das ist genau das, was eine evolutionäre Population stark macht, und ein Staat ist eine evolutionäre Population.
    Aber ein intelligentes Verhalten biem Kind zu unterstützen braucht ein intelligentes Verhalten in der Lehre.

    Diese Prinzipien, dieses Verhältnis zwischen Kooperation und Konkurrrenz, sind übrigens wissenschaftlich abgesichert. Z.B. durch ein Modell aus der theoretischen Informatik, mit zellulären Automaten: Lob ist die treibende Kraft, und Tadel ist nur als Korrektiv einzusetzen.
    Siehe Spektrum der Wissenschaft

    Und das entspricht bemerkenswerterweise dem, was die Figur Jesus (historisch hat er wahrscheinlich gar nicht existiert, sondern ist aus mehreren Personen verschmolzen worden) gemeint hat: Liebe ist die stärkste Kraft. Aber das hat noch nicht einmal die katholische Kirche begriffen, nicht in 2000 Jahren! Was Jesus im übrigen vorausgesehen hat: Den Mißbrauch, den man damit treiben würde.

    Darwin wunderte sich schon darüber, dass seine Zeitgenossen (19. Jahrhundert) so sehr die Konkurrenz mochten. Er wußte, dass Kooperation die eigentliche Kraft war.

    Aber kein Wunder, dass seine Zeitgenossen das ignorierten, denn es ist einfacher, die niedrigen Gefühle zu mobilisieren als für etwas einzustehen und vielleicht sogar eine Vision für alle zu entwickeln.
    Zerstören ist einfacher als aufbauen.

    Neid kann man als Element einsetzen, um die Menschen voneinander abzuwenden, die Kooperation zu zerstören, und das ist genau das, was in Deutschland passiert. Mitgefühl ist Schwäche, und Härte gilt als Stärke, schon gegenüber Kindern. Härte ist aber nur angewandte Dummheit.

    Für Mitgefühl braucht man eine entwickelte Persönlichkeit, um z.B. in der Erziehung Menschen zu entwickeln, für Härte benötigt man nur ein dummes Soldatengehirn, das gehorcht, wenn man es von ihm verlangt.
    Und das wußten schon Größen wie Brecht oder die Humanisten aus dem achtzehnten Jahrhundert.

    Also, Ken, noch einmal das, worüber sich auch Darwin selbst, der Entdecker der Evolutionstheorie gewundert hat: Kooperation ist die treibende Kraft, und Konkurrenz ergänzt sie nur.
    Das kann man präzise formulieren und anwenden, oder?
    „Kooperenz“ ist Quark, um es klar zu sagen.

    Vielleicht fragst Du das nächste Mal vorher jemanden, damit Du es von vornherein klar bekommst.
    Etwas so Wichtigem wie diesen Prinzipien darf man nicht mit der von mir monierten journalistischen Oberflächlichkeit begegnen.
    Meine Mutter hätte gesagt, dass Du „huddelst“!

    • Ein sehr interessanter Text. Nur weiß ich nicht, ob es so stimmt, was Sie schreiben. Wenn wir uns anschauen, wie es z.B. bei den Bäumen ist (Gespräch mit Erwin Thoma), dann ist es zunächst durchaus ein Konkurrenzkampf um Licht und Nährstoffe, und erst, wenn der Baum dann ausgewachsen ist, verändert es sich und er sorgt für das Gemeinwohl. An die Stelle der Konkurrenz tritt die Kooperation. Bei uns Menschen ist es ja auch so, dass zunächst eine gesunde Ich-Entwicklung stattfinden muss, damit der Mensch überhaupt gemeinschaftsfähig werden kann. Das heisst, dass er seine Gaben und Talente zunächst entwickelt, um sie dann der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.
      Und ob Lob immer der Kooperation zuzuordnen ist, wage ich auch zu bezweifeln. Es könnte auch der Konkurrenz dienen. Genauso wie der Tadel, der Kooperation dienen kann.
      Ganz bei Ihnen bin ich bei dem Satz: „Für Mitgefühl braucht man eine entwickelte Persönlichkeit“.

  3. Aaaahja, KenFM die Netiquette-Political-Correctnes-Gedanken-Polizei in der Tradition der Amadeu-Stiftung und Aspen-Institut tobt auch hier.
    Zensur unbequemer Kommentare als Totschlag-Argumentation der Allmachts-Moralwächter.
    So verkommt das Internet zur postfaktischen FAKE-NEWS-Latrine, weil einige Saubermann-Herrenmenschen allen Ernstes glauben, die Deutungshochheit für Bessermenschen-Kommentaren zu haben.
    Aus Geschichte nix gelernt.

    • Sie verwechseln „political correctness“ mit Kommunikationsstil.

      Das eine ist der Maulkorb, den uns der gesinnungsethische Regierungsblock verpassen will. Das andere eine menschliche Qualität.

      Sie sind sehr schnell mit Ihren Urteilen. (Schlechter Stil)

      Wer hier, in diesem Forum, auch nur drei Beiträge angeschaut hat – und die dazugehörigen Kommentare gelesen – der wird zu einem anderen Urteil kommen.

      Ich habe noch keine Diskussion gesehen, die zu konstruktiven Ergebnissen führt, wenn die Gesprächsteilnehmer aufeinander (verbal) einschlagen, sich gegenseitig beschimpfen und beleidigen.

      Das Nachbeten und Akkumulieren von Kampfbegriffen, wie Sie es hier tun, führt zu gar nichts.

      Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren – die politische Inquisitionshaltung des Regierungskartells und seiner öffentlich-unrechtlichen Propagandamedien – werden Sie bei KenFM vergeblich suchen.

  4. Ein paar Überlegungen zu einem winzigen kleinen Ausschnitt des hier von Ken Jebsen präsentierten Gesamtbildes. Und gleichzeitig ein Plädoyer für die Pyramide, für die Natürlichkeit des Hierarchischen.

    Wieso ich also statt Mischung (es käme auf die Mischung von Konkurrenz und Kooperation an, wurde gesagt) lieber sagen würde. es kommt auf Bewußtseinserweiterung an; auf die Öffnung höherer Bewußtseinsebenen. Mischen tun wir alles nur im Flachland.

    Kooperation – Konkurrenz

    Zwei Begriffe, die auf zwei wesentliche Grundhaltungen des Individuums gegenüber anderen Individuen deuten, sollen in einem Neologismus und dem dazugehörigen Verhalten zusammengebunden werden: Kooperenz.
    Ist so etwas möglich? Ist es sinnvoll, einen neuen Begriff „einfach“ so zu erfinden?

    Kooperation: die Zusammenarbeit, das Zusammenwirken, das Zusammenhalten, das Miteinander, das größere Ganze, Selbstlosigkeit, Aufopferung, positiv konnotiert; friedensdienlich.

    Konkurrenz: gegeneinander, jeder für sich, egoistisch, egozentrisch, triebhaft, spaltend, kämpferisch, gewaltsam; negativ konnotiert; kriegstauglich.

    Auf der Kopfebene schreit der aufgeklärte Geist aber zunächst einmal auf, wenn er hört, daß zwei Begriffe, die etwas ganz anderes, wenn nicht sogar Gegensätzliches bedeuten, miteinander zu einem verschmolzen werden sollen: Kooperenz. Zu sehr klingt – auf der rein rationalen Ebene gehört – dieses Bemühen nach der Arbeit des Wahrheitsministeriums in 1984.
    In Orwells brandaktuellem Werk spricht ein Hauptverantwortlicher am Projekt eines Neusprech-Wörterbuches von der Strategie, die Sprache, wo immer möglich, auf Begriffe zu reduzieren, die gleichzeitig das Gegenteil bedeuten können:

    „Es ist etwas Schönes, die Vernichtung von Wörtern. (…) Welche Existenzberechtigung hat denn schon ein Wort, das nur das Gegenteil eines anderen ist? Ein Wort beinhaltet immer auch zugleich sein Gegenteil (…)“
    „Dein Herz hängt immer noch am Altsprech, mit all seiner Vagheit und seinen unnützen Bedeutungsschattierungen. Du erfaßt die Schönheit einfach nicht, die in der Vernichtung von Wörtern liegt.“
    (…)
    „… daß Neusprech nur ein Ziel hat, nämlich den Gedankenspielraum einzuengen. Zu guter Letzt werden wir Gedankendelikte (!!) buchstäblich unmöglich machen, weil es keine Wörter mehr geben wird, um sie auszudrücken.“

    Mit diesem Hintergrund schreit der Kopf also zunächst mal auf, wenn er liest, daß zukünfig von Kooperenz gesprochen werden soll; das ist jedoch sehr plan gedacht und nichts als ein Beißreflex des kulturell geschulten Bewußtseins. Da wir dem Urheber dieser Wortneuschöpfung nicht die Vernichtung der Begriffe Kooperation und Konkurrenz unterstellen, sondern, im Gegenteil, eine überaus positive Absicht, die Menschen durch etwas Neues, durch etwas Höheres zu bereichern, kommen wir zwangsläufig zu dem Schluß, daß es hier um eine Transzendierung des planen Kooperation-Konkurrenz-Schemas geht. Wer das, was Ken Jebsen geschrieben hat, nur mit dem Kopf hört (und also durch die Vergangenheit), der erfaßt nicht das Wesentliche seiner Idee. Der Leser muß in der Lage sein, mit höheren Fakultäten zu hören, also mit Herz und Seele, um wirklich zu hören, was der Sprecher in seine Wörter hineingelegt hat.
    Aus der demokratischen Horizontale heraus ist eine Kooperenz unmöglich. Im Flachland der Massen gibt es keine Kooperenz. Kooperenz wird allein durch die Vertikale existenzfähig. Kooperenz ist den Begriffen Kooperation und Konkurrenz hierarchisch übergeordnet. In einer ganzheitlichen Pyramide der Bedeutungen (von unten nach oben zunehmend bewußter, selbstloser, liebevoller, bedeutungsvoller) liegt die Konkurrenz in einer tieferen Schicht als die Kooperation, und die Kooperenz in einer höheren Schicht als die anderen beiden.
    Wie ichs auch drehe und wende: überall hierarchische Strukturen. Überall Pyramiden.

    Doppelplusungut??

    ***********************************
    Ein radikaler Optimist, der sich vor allem in der deutschen Sprache beheimatet fühlt.

    • „Natürlichkeit des Hierarchischen“ ist ebenso Quark.

      Der stärkste Mechanismus ist das Netz, aus der Informatik: Das neuronale Netz. Netzstrukturen sind in der Natur und nicht nur da, langfristig die (viel) stärkeren.

      Hierarchische Strukturen sind die unflexibelsten, sie erinnern an Kristalle, die zerspringen wenn man sie gegen ihre (primitive) Struktur belastet.
      Netzstrukturen können viele Belastungen abfedern, „federn“! Das kann eine (primitive) hierarchische Struktur nicht.

      Das Netz steht für Intelligentz, weil z.B. Verteiltheit, sie ist in der belebten Natur die Regel, die Hierarchie ist die Ausnahme, wie bei Kooperation und Konkurrenz.

      Nur, um auch das mal formal richtig zu stellen.

    • Ich habe gezögert, hier zu erwidern. Positionen Andersdenkender als „Quark“ zu bezeichnen – allein dadurch disqualifiziert sich der Kommentierende eigentlich schon. Das Thema ist jedoch zu wichtig.

      Meine direkte Antwort an „De-Ville“: Sie argumentieren aus einem materialistischen Weltbild heraus.

      Das Netz verwandelt sich entweder sehr schnell in eine Hängematte oder wir zappeln wie die Fliegen darin, die demnächst von dem Erzeuger des Netzes, der Spinne auf Beutefang (könnte das der neoliberale Geist sein?), eingewickelt und verspeist werden.

      Die neuronale Vernetzung unseres Gehirns ist eine materielle Widerspiegelung der Verbundenheit alles Geistigen.

      Die schwarz-grauen Informationsströme, die durch dieses Netz im World-Wide-web huschen, kann niemand mehr wirklich verdauen. Fast alle werden sehr schnell krank, die sich diesen ungesunden Strömen in hohemm Maße aussetzen. (Da wundert man sich dann über Herzinfarkte im Alter von 40 bis 50 Jahren? ich wundere mich gar nicht und bin weder auf Facebook noch einem anderen Netzwerk eingeschrieben. Ich mute mir das WWW nur in kleinen Portionen zu und ziehe mich dann immer wieder für längere Zeit zurück.) Das Netz als einen Mechansmus zu bezeichnen, verwechselt zwar die Ebenen (es ist eine OrganisationsFORM; der diese Form umfassende Organismus wäre der Mechanismus, allerdings nur in einem mechanischen Weltbild nach Newton), verrät aber auch, wes Geistes Kind hier sprach.

      Das Netz ist nützlich und sinnvoll, selbstverständlich, aber es ist eben nur EINE Schicht in der hierarchischen Gliederung des KOSMOS.
      (Die innere Schau zeigt höhere Organisationsformen.)

      Die Hierarchie kommt überall in der Natur vor: zuerst der Einzeller, dann der Vielzeller, dann höher organisierte Lebenwesen und Organismen.
      Die Evolution hat eine Hierarchie hervorgebracht.
      Eine Pyramide, an deren Spitze der Mensch steht. Wer wollte das leugnen?

      Schauen wir nur das menschliche Gehirn an; ich kann die verschiedenen Zentren nicht benennen, schaue also schnell in die Wikipedia, um mich schlau zu machen, und finde einen Satz, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte: „Im Lauf der Evolution hat das Gehirn „höherer“ Tiere ein beachtliches Maß an Differenzierung und innerer Organisation erreicht (Zerebralisation). Das spiegelt sich in der psychischen und körperlichen Entwicklung des Einzelnen wider (siehe Embryologie). Die Struktur und – in geringerem Maß – das Volumen des Gehirns korrelieren mit Lernfähigkeit und Intelligenz. Erst in der HIERARCHIE des Nervensystems ist die Leistung des Gehirns verständlich.“

      Wow. Hätte ich glatt selbst schreiben können. (Vor allem das mit der Widerspiegelung. Guter Autor war da am Werk, meines Erachtens.)

      Und das ist nur die materielle Widerspiegelung, ich wiederhole mich gerne, des Geistigen, das hinter allem Manifestierten steht. Die spirituelle Hierarchie ist eine Tatsache.

      Und da hierin alles, was existiert, begründet wurde, ist die Pyramide ein natürliches Symbol. Sie umfaßt alle anderen Organisationsformen, wie etwa die des Netzes, der Container und Tanks, („Think Tanks“, wir wissend davon), der Familien, Gruppen, Gemeinden, Städte, Länder, Staaten. Sie umfaßt Formen wie Herde, Rudel, Schwarm, Rotte, Stamm, Heer. Franktionen, Parteien, Vereine, Bewegungen.

      Aber auch das Netz ist ja nicht einfach nur Netz. Auch innerhalb des Netzes gibt es hierarchische Organisationsformen und -strukturen.
      Am liebsten sind mir persönlich „Das Portal“ – als eine Tür zu etwas, als etwas Öffnendes; als ein Durchgang zu etwas, was nicht festgelegt und festgeschriebenen werden solte – und „Das Forum“, als etwas, das gedeihen könnte in Kooperenz – wäre da nicht der fatale Hang zum materialistischen Flachland; zum Konzeptmaterialismus, wie ich gerne sage.

      Die Kristallkinder würden sich schön bedanken. (Nach den Indigokindern (den hochbegabten, hypersensitiven Wesen) eine neue Welle von in der Hierarchie des Bewußtseins sehr hoch stehenden Seelen, die sich in den letzten Jahren auf der Erde inkarniert haben. Wenn man den Kristallkindern eine Eigenschaft zuschreiben kann, so ist das die Liebesfähigkeit. Manche von ihnen sprechen von einem Kristallplaneten, von dem sie kommen. Meiner inneren Schau bestätigte sich diese Behauptung. Es gibt ihn tatsächlich. (Das Netz ist verglichen mit diesem eine geradezu primitive Erscheinungsform.)

      Und auch in der Liebe gibt es Hierarchien.
      Indische Meisterin: „Die Liebe existiert auf verschiedenen Entwicklungsstufen. Der Mensch der Gegenwart steht leider erst auf der untersten Stufe.“

      ***********************************************************

      Pyramidenfreund &
      Radikaler Optimist

    • Hinzufügen möchte ich noch, daß das Netz zur Quantifizierung des Lebens und der Gesellschaft beiträgt. Die Quantität ist wichtig. Auf Quantität kommt es an. Die Zahl ist wichtig. VIEL ist wichtig. Viel bedeutet Erfolg. Die große Zahl wird angestrebt. Es sind entweder die Wähler, die viele sein müssen, oder das viele Geld, das uns glücklich machen soll, oder die vielen „Freunde“ im Netz (- Also wäre jemand mehr wert, der 300 oder 3000 oder 30 000 Freunde hat, als jemand, bei dem sich nur drei eingestellt haben?)
      Es ist die Zahl der Klicks, die den Erfolg unserer Aktivitäten begründet. Es ist die Zahl der Views unserer Beiträge. Es ist die Zahl der verkauften Auflage. Alles wird gezählt, alles muß so viel wie möglich sein und so häufig wie möglich vorkommen.

      Tja. Das nennt man auch Demokratie, die Vielosofie des Flachlandes.

      Die Qualität bleibt da leider fast immer auf der Strecke. Die Tiefe. Der wahre Wert.
      Ich persönlich habe lieber nur drei Freunde in Beziehungen mit Tiefe.
      Und bleibe dem Philosophischen verbunden, der Liebe zur Wahrheit. (Im Gegensatz zum Vielosofischen.)

      Ich wiederhole gern den integral sehr wahren Satz von Friedrich Schiller: „Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.“

      **********************************

      Mir fällt gerade ein, daß der Quantenphysiker noch ganz andere Organisationsformen als „das Netz“ anzubieten hat:
      – das Energieniveau (ich würde, diesen Begriff auf den Menschen übertragend, von Bewußtseinsniveau und/oder Gleichgesinntheit sprechen wollen)
      – den Spin
      – die Resonanz
      – das Feld; die Feldstärke und Feldqualität
      – die Sphäre.

      Auch bei den Sphären innerhalb verschiedener Kontexte verschiedene Bedeutungshierarchien:
      Mineralienreich, Pflanzenreich, Tierreich, Menschen

      Biospähre, Soziosphäre, Noosphäre

      etc.
      etc.

      Überall Hierachien. Überall Pyramiden.

      Den neuen Beitrag (Cheops und sein Ende) kenne ich noch nicht. Möchte trotzdem an dieser Stelle auf das Buch von Elisabeth Haich hinweisen: „Einweihung“

      Das Buch kommt zwar in der Gestalt einer fiktiven Handlung herbei, enthält jedoch viel Wissen, das auf kosmischen Wellenlängen des Bewußtseins empfangen wurde. Es spielt zum Teil in der Zeit der Pharaonen und Gottmenschen und befaßt sich mit einer völlig anderen Sichtweise auf die Pyramiden, als sie hier in diesem Forum präferiert wird.

      Und, wie sagte schon Ken Jebsen so schön: „Ich erkenne, wenn jemand die Wahrheit sagt. Man merkt es, wenn jemand aufrichtig ist.“
      Bei Elisabeth Haich kann ich es erkennen.

      Oder aus einem Film: „Immer, wenn mir jemand etwas sagt, was nicht stimmt, kneift es mich in den Hintern.“

      Im Augenblick kneift es mich an so manchen Stellen bei KenFM ganz gewaltig in den Hintern.

      ****************************************

      Herzliche Grüße,

      Pyramidenfreund

  5. „Jeder Ingenieur wird heute unterschreiben, dass die Zukunft längst dem Elektroantrieb gehört.“

    Warum fragen Sie nur Ingenieure von RWE?

    Das Elektroauto ist nur Bestandteil eines Gesamtsystems. Ist das Kraftwerk ein Kohlekraftwerk sieht das Ergebnis der überlegenen Technik wie folgt aus:

    Beispiel Tesla S
    Verbrauch 18 kW/h je 100 km
    Mit Batteriewirkungsgrad 90 % müssen 20 kW/h aufgewendet werden, um die Batterie wieder aufzuladen.

    Braunkohlekraftwerke (Wirkungsgrad 30% wie Benzinmotor) stoßen bis zu 1200 g CO2 pro Kilowattstunde aus. Mithin verursacht der Tesla S 24 kg CO2 pro 100 km oder 240 g/Kilometer.

    Bei der Verbrennung von 1 l Benzin entstehen 2,32 kg CO2. Um den gleichen CO2 Ausstoß wieder Tesla S zu erbringen müsste ein Benzinauto erst mal 24 kg geteilt durch 2,32 kg/l also 10,3 l Benzin verbrauchen.

    Das ist in etwa der Verbrauch einer Mercedes E-Klasse mit Achtzylindermotor die 20 Jahre alt ist.

    Im übrigen wiegt der Lithiumsionen Akku, wie man leicht nachrechnet in etwa 1 t. Deshalb wiegt der Tesla S auch 2,1 t im Gegensatz zur Achtzylinder E-Klasse mit einem Gewicht von 1650 kg. Der Rohstoffeinsatz ist bei der Herstellung von Fahrzeugen ein bedeutendes Problem, dass den Energieverbrauch während der Nutzungszeit vergleichbar ist.

    Im Gegensatz zur Ölförderung hat der Kohleabbau auch noch die Zerstörung von menschlichen und ökologischen Lebensräumen zur Folge. Dörfer werden abgerissen, das Land unbrauchbar – nicht für Jahrtausende aber für Jahrzehnte. Wenn man von Hamburg nach Wien fliegt kann man sich die Lausitz von oben ansehen.

    Fundamental besser wird die Bilanz des Elektroautos dann, wenn der Strom aus regenerativen Energien Sonne Wind etc. gewonnen wird. Wer sich die Solaranlage zum Auto kauft erreicht natürlich den erhofften Erfolg.

    Leider ist es aber so, dass die regenerativen Energien noch nicht ausreichen, um den bereits vorhandenen Strombedarf zu decken. Das Problem liegt also einstweilen bei den Stromquellen.

    Hier lohnt es sich, einmal nachzusehen, warum gerade in Deutschland der Ausbau der regenerativen Energiequellen, insbesondere der Offshore Windenergie, nicht vorankommt.

    Wenn man sich damit beschäftigt, stellt man fest das für die meisten Seegebiete in Deutschland Genehmigung für Offshore Windparks existieren, die von den Genehmigungsinhabern jedoch nicht umgesetzt werden. Die Genehmigungsinhaber haben enge Kontakte zu den großen Energiekonzernen, die auch Kohlekraftwerke betreiben – die gleichen Elektroautos bewerben.

    Fazit: es gibt nicht nur die Erdöllobby, sondern auch die Kohlelobby. Die blockiert auch ganz fleißig den technischen Fortschritt und ist so rücksichtslos, dass sie ihre Interessen sogar gegen die Erdöllobby durchsetzt.

    PS: über die Abläufe bei der Vergabe der Offshore Windparks könnte ich noch eine Geschichte erzählen, aber solche Details interessieren ja sowieso keinen.

    • Dann kommt leider noch folgendes hinzu:

      „Wenn wir wie geplant Millionen von Elektroautos bauen, gehen uns dafür womöglich bald wichtige Rohstoffe wie Seltene Erden (Magnete) und Lithium (Akkus) aus.“ utopia.de/elektroautos-rohstoffe-werden-knapp-4074/

      Auch die Produktion von Solarzellen ist nicht ganz unproblematisch. Als ich in der Solar-Industrie (Dünnschicht-Photovoltaik) arbeitete, erwähnte ich einmal einem Kollegen gegenüber, mit Überzeugung für regenerative Energien zu arbeiten. Die „Antwort“ des Kollegen war meiner Erinnerung nach in etwa so: Und wie steht es mit den giftigen Materialien die wir benötigen und mit unserem Sondermüll?

      Gruss, Wolfgang

  6. Mal zur Abwechslung etwas zum Lachen, was man ja auch immer wieder braucht, wenn auch mit Galgenhumor:

    „Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt:

    „Das ist technisch unmöglich!“

    Ich möchte damit auch auf die ständig neuen Erdbeben in Mittelitalien hinweisen und fragen, ob sich jemand schon einmal gefragt hat, bzw. im Netz recherchiert hat, inwieweit die Möglichkeit besteht, dass die etwas mit den Versuchen im CERN zu tun haben. Die Recherche ist sehr interessant!

  7. Danke Dir Ken!
    Dazu fällt mir nur ein: brilliant.
    Meiner Meinung nach fallen die entscheidenden Sätze ab Minute 28. Bitte hört Euch die *ganz* genau an. Ich bin der Auffassung, dass es in dem Beitrag *nicht* um Elektromotoren oder Geldsysteme geht.

  8. „Was hat der Turbokapitalismus unseres Wirtschaftssystems mit einem 4 Taktmotor zu tun?“

    Grundsätzlich: Wenn ein optimal eingestellter 4 Taktmotor läuft, passen die Werte! –
    Um einen 4 Taktmotor richtig einzustellen, ist es notwendig das Funktionsprinzip eines 4 Taktmotors zu verstehen und zu wissen, wie dieser funktioniert und was notwendiger Weise vorhanden sein muss, damit dieser läuft: Spannung, Funke, Luft, Sprit und Öl.

    Zu Fett: Läuft ein 4 Taktmotor zu fett, wird dem Verbrennungstrakt zu viel Sprit zugeführt, was zur Folge hat, dass der Sprit während des Taktes nicht richtig verbrennt und das Öl auf Dauer als Schmierung vom Zylinder gewaschen wird.
    • Der Motor kommt nicht auf Temperatur, läuft kalt und reibt sich mit der Zeit trocken.

    Zu Mager: Läuft ein 4 Taktmotor zu mager, wird dem Verbrennungstrakt zu wenig Sprit zugeführt, was zur Folge hat das der Sprit während des Taktes zu heiß verbrennt und dadurch auf Dauer zusätzlich die Zeit hat, das Öl als Schmiermittel mit zu verbrennen.
    • Der Motor kommt auf erhöhte Temperatur, läuft heiß und mit der Zeit reißt der Schmierfilm ab.

    Wenn man in beiden Fällen mit einem falsch eingestellten Motor weiter fährt, ist es dilettantisch, denn es führt auf Dauer zu einem kapitalen Motorschaden!

    Dilettanten die mit einem zu mager eingestellten 4 Taktmotor an einem Leistungswettbewerb teilnehmen, müssen wegen des Leistungswettbewerbs, wenn sie gewinnen wollen, mit erhöhten Drehzahlen fahren und werden weil der Motor trocken versauert, – verlieren!

    Kenner die an einem Leistungswettbewerb teilnehmen und einen zu mager eingestellten 4 Taktmotor haben, manipulieren diesen mit einem 2 Takt Gemisch im Tank, – denn mit dem für höhere Temperaturen ausgelegten 2 Takt-Öl erhält der zu mager eingestellte 4 Taktmotor die notwendige Schmierung für die höheren Drehzahlen im Leistungswettbewerb; – und so können die Kenner unter Umständen gewinnen, – wenn Sie durch die Manipulation ins Ziel kommen!

    Und nun zur Anfangs gestellten Frage: „Was der Turbokapitalismus unseres Wirtschaftssystems mit einem 4 Taktmotor zu tun hat?“

    Die BRD wurde seit Jahren unter dem bestehenden Wirtschaftssystem der Siegermächte als 4 Taktstaat wegen der auf Wachstum ausgelegten Wirtschaftszahlen mit zu hohen Drehzahlen viel zu mager auf Verschleiß gefahren. – Das führte dazu, dass nach und nach die Kompression der 4 Zylinder ausfiel: Zuerst die Engländer, dann die Franzosen und 1990 die Russen, es blieben die Amerikaner!
    Die Dilettanten fuhren mit Merkel die ganze letzte Zeit den Turbo-Tipp: TurbokapiTalismus In Planwirtschaft, kurz TTIP! – viel rausholen ohne groß zu investieren! Wie lange das wohl noch gut geht?
    Mit dem kaputten 4 Zylindermotor fuhren sie die letzte Zeit nur noch durch 2Taktöl mit vier Takten auf einem Zylinder, weil die 2Taktmischung die notwendige Schmierung, Kompression, Produktivität und Leistung erzeugte.
    Der scheidende Fahrer wusste das es kurz vor dem Ziel einen Fahrerwechsel gibt und bringt sich gerade in Sicherheit, dafür überlässt er das Steuer einem noch größeren Dilettanten, der wahrscheinlich mit einem großen Knall im Ziel zum stehen zu kommen!
    Zur Sicherheit hat der scheidende, schon mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Fahrer, dem nun ans Steuer wechselnden Fahrer Personal hinterlassen, dass er rechtzeitig durch Bonbons bereitgestellt hat, um die Karre nötigenfalls ins Ziel zu schieben.

    Seit dem Bundeskanzlerin Merkel am Steuer sitzt, wird die BRD sozialistisch mit 2Takt-Öl auf Verschleiß gefahren, um das stagnierende Wirtschaftswachstum auf Drehzahlen zu halten und den sozialistischen 2 Klassenstaat der NWO zu schaffen!: Die wo unten arbeiten sollen immer mehr Mangel leiden, heiß laufen und versauern, – während die oben liegenden Ventile welche die Nockenwelle steuern mit dieser zusammen zusätzlich mit hitzebeständigem Öl geschmiert werden; – kurz gesagt: Oben klotzen – unten klappern!

    Wäre es nicht wünschenswert, wenn der Motorblock einmal komplett überholt werden würde, das Öl gewechselt und die Luft und Spritzufuhr mit dem Zündzeitpunkt des Funken perfekt eingestellt würde, damit die gesunde Spannung des Motors bei den entsprechenden Drehzahlen anliegt?

    Dazu müsste aber erst einmal darüber Einigkeit und Recht unter der Motorhaube herrschen, dass diese Ordnung notwendig ist! „Der Hund“

    Autor der Bücher „Scheiße – Voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“ –
    Beide 2016 auf den Buchmessen Leipzig und Frankfurt veröffentlicht

  9. Irgendwie viel auf einmal, ich dachte aufgrund der Überschrift, dass hier eine Essay zur Symbolik der Pyramide steht.
    Die Pyramide symbolisiert die klare und letztlich auf eine (oder sehr wenige) Pesonen zugeschnittene Hierarchie, im Staatswesen symbolisiert die Pyramide die absolute Monarchie oder auch die Diktatur. Es wird ja angenommen, dass die Pharaonen in Ägypten die Pyramide deshalb so mochten, weil sie ihre DIktatur dargestellt hat!

    Aktuell ist dieses Machtmodell aber keineswegs vorherrschend, auch wenn es in einzelnen Nationen nach wie vor (ziemlich resistent) implementiert ist, siehe z.B.Nordkorea. Vielmehr gibt es derzeit z.B. Oligarchien mit einer ‚Oberschicht‘, vergleichsweise wenigen Leuten in der Mitte, die aber strikt daran gebunden werden, die Machtpolitik der Oberschicht nach ‚unten‘ zu vertreten und vielen Leuten ‚unten‘. Das ist dann keine Pyramide, sondern eher eine Blumenvase mit engem Hals, die aber nach oben wieder weiter wird.
    In einigen Teilen der Welt gibt es auch stark ideologische Diktaturen wie z.B. Saudi-Arabien. Deren Machtmodell finde ich gar nicht so leicht symbolisch darstellbar, die absolute Monarchie entspricht zwar der Pyramide, aber durch die extrem starke ideologische (islamistische) EInfärbung kommen da noch andere Aspekte dazu.

    PS: Der Elektromotor statt des Verbrennungsmotors ist bisher nicht praktikabel wegen der langen Aufladedauern und der zu geringen Recichweite. Außerdem ist er nur dann überhaupt ökologisch sinnvoller als Benzin, wenn der Strom auch entsprechend umweltfreundlich und effizient hergestellt wird.

    • Ach ja, noch etwas (der Artikel geht ja wirklich über x Theme hinweg): Der 11. September war natürlich(!) nicht das Pearl Harbor des 21. Jahrhunderts!

      Unterschiede Pearl Harbor / 9/11:
      – Pearl Harbor war ein vergleichsweise kleines (nur „katalytisches“) Ereignis, das als Initialzündung für deutlich bedeutendere Ereignisse „diente“
      – 9/11 war ein sehr bedeutendes Einzelereignis, dem sarakstisch ausgedrückt „nicht mehr viel hinzuzufügen ist“. also von der Natur her ganz anders als Pearl Harbor. Die nachfolgenden Ereignisse wie die Entmachtung Saddam Husseins und auch die „Klärung“ (ha, ha..) der bereits lange offenen Afghanistan-Frage waren aber auch so geplant. Die USA brauchen für derartige Interventionen KEIN Ereignis wie 9/11 und nicht mal „katalytische“ kleine Ereignisse. Das haben sie schon vorher hin und wieder bewiesen und sehr klar auch ohne jeden 9/11-Bezug aktuell in Libyen, wo einfach so interveniert wurde und Gaddafi entmachtet wurde.

      Die Intervenbtions-Lobbyisten der USA fabulierten 2000 in der Tat von „katalytischen Ereignissen“, aber offenbar wurden selbst diese inwzsichen wegrationalisiert. Es wird seit einiger Zeit meist ohne jede Erläuterung offen mit lslamisten paktiert bzw. einfach losgeschlagen. Sollen die Leute doch denken, was sie wollen.

      Wie 9/11 wirklich einzuordnen ist und was da geschah, findet sich in der Zeugenaussage von Dimitri Khalezov. Das Thema ist weitgehend klar und das ist öffentlich verfügbar. Es ist auch klar, warum die USA und sogar deren Gegenspieler wie die russische Regierung keine offiziellen Ermittlungen gegen die wirklichen Täter führen:
      Link dafür: „www.911thology.com“, „https://www.youtube.com/watch?v=eAV_BUQoGBw“

    • Thatsit,

      das mit der verfeinerten Technik, weiter unten, schicke ich nochmal in die Revision.

      Das aktuelle, katalytische Ereignis, ist der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Die Reihen schließen für den starken, im Ausnahmezustand agierenden, Polizeistaat.

      Herr Ploppa merkte bereits in einem seiner Vorträge an, daß der Neoliberalismus nicht an einen Ort gebunden ist und falls die USA, wie gerade aktuell, unsicheres Terrain für die Fortführung der Agenda wird, verlegt man den Schwerpunkt nach Europa.

    • @Box
      Ich denke in der Tat auch, dass es wirklich aufhören muss, dem Terror diesen Stellenwert als Mittel der Politik zu geben. Terror ist schlicht und einfach ein sinnloses Verbrechen!
      Es ist sicher nicht möglich, alle Verstrickungen durchgeknallter Millionäre, die Terror finanzieren oder gar anordnen, aufzuklären oder dieses Phänomen überhaupt auszuschließen. Es ist aber möglich, dass die Politiker endlich aufhören, falsche Konsequenzen zu ziehen.
      Beispiel Berlin:
      – Die Tat ist nicht ansatzweise aufgeklärt, dennoch wird dieser Anis Amri als ‚Täter‘ präsentiert, das spottet allen Regeln korrekter Berichterstattung.
      – Zudem wird (de facto völlig unbewiesen) behauptet, dass das ein „islamistischer“ Anschlag gewesen sei. Oft behaupten Behörden schon, dass ein Anschlag „islamistisch“ war, bevor überhaupt ansatzweise die Täter bekannt sind. Da wird Spaltungspolitik ohne SInn und Verstand (aber erschreckend wirkungsvoll) befördert anhand von Terrorkriminalität. Leider ist das auch im Sinne von Islamisten in islamisch geprägten Staaten, die mit solchen Stories – ähnlich wie hier die Rechtspopulisten – an niedere Instinkte appellieren, so nach dem Motto „wieder haben unsere Dschihadisten es dem Westen gezeigt“.
      – Dann wird in der Regel – eigentlich völlig unlogisch, aber sehr penetrant – gefordert, dass die Behörden MEHR Macht bekommen sollen, obwohl sie offenbar versagen oder gar wie im Fall des Anschlags in Berlin Fehlinformationen liefern, um es sich bequem zu machen (frei nach Leonard Cohen in „First We TAke Manhattan“: They don’t have the discipline!).

      Ich denke schon, dass man mit im besten Sinne korrekter Politik hier mindestens verhindern kann, dass falsche Konsequenzen gezogen werden, die echten Anschläge sind aber auch schon so schlimm genug.

    • PS: Ohne zu sarkastisch zu sein: Ich denke ernsthaft, dass das Thema Terror auch deshalb so unpassend oberflächlich behandelt wird (‚Bildzeitungsniveau‘ ist da noch untertrieben), weil Terror seit längerem schon auch ein Mittel der Nationen selbst ist, und zwar ein OFFIZIELLES. Nur wollen die verantwortlichen Politker das natürlich nicht so nennen. Es wird also möglichst jede sinnvolle Diskussion über das Thema in der Öffentlichkeit verhindert.

      Zur Erläuterung:
      Die Interventionen der USA im Irak und in Libyen hatten zum Beispiel keinerlei Ambition, die Staaten den USA oder auch nur der westlichen (Werte-)Gemeinschaft anzuschließen. Ähnliches git für das Bombardement des Jemen durch die Islamdiktatur Saudi-Arabien, unterstützt auch von den USA oder für Frankreichs Aktionen in Mali oder die NATO-Aktion in Afghanistan. Diese Handlungen sind de facto KEIN Krieg (auch wenn Guttenberg – den ich wegen der Abschaffung der Wehrpflicht trotz allem gut fand – das eben gar nicht so „ehrlich“ so sagte..), sondern TERRORISMUS, ausgeführt durch starke Nationen! Denn die dahinterstehenden Lobbyisten wollen NICHT, dass die so angegriffenen Staaten z.B. danach zu den USA oder zur EU gehören oder ein relativ normales Land der Arabischen Liga werden (etwa wie Oman oder die Emirate). Denn die Lobbyisten hinter dieser „Politik“ wollen keine Transparenz oder gar Arbeitnehmerrechte und erst recht keinen freien Markt. Und daher natürlich auch keinen Beitritt der Zielterritorien in westliche Staaten!

      In der Tat ist Russland weltweit fast die einzige Nation, die wirklich Krieg führt. Die wollen die Ukraine wirklich anschließen.

    • PPS: Weil ich gerade dabei bin, noch kurze Anmerkungen:
      Ich denke nicht, dass es hier um eine neoliberale Agenda geht. Es geht hier um EInzelinteressen, die auch keine neoliberale Politik wollen, sondern schlicht und einfach Politik für sich und ggf. ihre Freunde aus (inoffiziellen) Klubs oder ‚Bünden‘. Neoliberale Politik garantiert freien Markt, in Libyen sieht man aber z.B. das genaue Gegenteil trotz und sogar WEGEN der Intervention der USA. Wenn es um neoliberale Politik gehen würde, würde Frankreich z.B. dafür sein, die Sahelzone mit der EU zu assoziieren, denn die EU ist in der Tat neoliberal, und die USA würden im Irak mindestens einen säkularen Staat wie Israel fordern oder am besten den Irak gleich zum US-Territorium machen. Das geschieht aber genau NICHT.

    • @schwarz ist weiß
      Neoliberale Politik ist liberale neue Politik. Natürlich sind die Interessen von Minderheitsangehörigen im Fokus der Neoliberalen, aber natürlich gilt das nicht nur für Reiche. Neoliberale Politik ist z.B. völlig unvereinbar mit Islamdiktatur, dennoch setzen die USA weiter ungebrochen auf ihre ‚close allies‘ Saudi-Arabien. Damit alleine beweisen die USA, dass sie nicht neoliberal sind bezüglich ihrer internationalen Politik.

      Was ist daran nicht zu verstehen?

      Andere Punte:
      – Elektroautos haben zu geringe Reichweiten, zu lange Ladedauern und sidn nur dann umweltfreundlicher als Benzin- oder Dieselfahrzeuge, wenn der Strom auch ökologisch hergestellt wird
      – 9/11 war kein zweites Pearl Harbor, sondern der Kulminationspunkt einer durchgeknallten Terroragenda, und hat als besonderes Merkmal, dass er wirklich massiv gegen die USA ging. Das ist in Dimitri Khalezovs Buch genauestens erklärt: „www.911thology.com“.
      – Terrorbekämpfung fängt mit aufrichtiger Ermittlungsarbeit an, und da fehlt es auch heute noch, siehe Berlin. So wird das nichts seitens des Staates mit überzeugender Prävention vor solchen Dingen.
      – GENAU DESHALB muss es aufhören, dass Terror sowohl von Medien als auch von Politikern zum Mittel der Politik befördert wird und ausgeschlachtet wird für Hetze und Freiheitseinschränkungen. Terror ist ein Verbrechen und és geht darum, die WIRKLICHEN Täter persönlich zu fangen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

      Was ist dabei unverständlich??

    • Und zum Thema Krieg vs. Terror:

      Krieg bedeutet, dass die kriegführenden Parteien fremde Territorien als Beute in ihre eigene staatliche Organisation zwangsweise intergrieren wollen bzw. eigene Territorien als Bestadteile ihrer staatlichen Organisation behalten wollen.

      Das gilt aber nicht für die westlcihen Aggressionen in Irak oder Libyen und auch nicht für die anderen Beispiele, die ich nannte. Die USA z.B. wollen den Irak gerade NICHT als Bestandteil der USA gewinnen.
      Daher sind diese Interventionen inhaltlich gesehen KEIN KREIG, sondern TERRORISMUS. In der Regel leider im Auftrag von Lobbyisten.

      Da einige starke Nationen selbst Terrorismus betreiben, möchten die verantwortlichen Politiker natürlich gar nicht, dass diese Themen wirklich adäquat diskutiert werden.

      Russland führt allerdings Krieg in der Ukraine, denn die russische Regierung will die Ukraine tatsächlich an Russland anschließen.

      Was ist daran so schwer zu verstehen?

  10. „Dass der Stand der Batterietechnik erst in der jüngsten Vergangenheit in Angriff genommen wurde, hatte nichts mit der Unfähigkeit von Ingenieuren zu tun. Im Gegenteil. Als die USA beschlossen einen Mann auf den Mond zu schicken, beherrschten Benzin-fressende Strassenkreuzer das amerikanische Stadtbild. Beim Lunar-Rover, dem Mond Auto, dennoch kam kein Tiger in den Tank.“

    Ich kann mich noch gut erinnern, was in den Siebzigern nach Apollo allgemein geglaubt wurde: Die guten Erfindungen landen alle in der Schublade, um die Geschäfte nicht zu stören.

    Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher [1]. Nur das Apollo-Programm konnte sich solche „idealistische Spässe“ erlauben und medienwirksam mit nicht wieder aufladbaren Wegwerf-Batterien auf dem Mond herumkutschieren.

    Um 1 kg Batterie nur schon in die Mondumlaufbahn zu bringen, wurden damals mehr als 50 kg Rakete benötigt (hauptsächlich Treibstoff). Bei einem Startgewicht der Saturn V von fast 3000 Tonnen konnten nur etwa 50 Tonnen in die Mondumlaufbahn transportiert werden [2]. Dann wird aber auch noch relevant Raketentreibstoff benötigt, um Batterien von dieser Umlaufbahn auf den Mond zu bringen. Landen auf dem Mond benötigt wegen fehlender Atmosphäre zum Abbremsen in etwa gleich viel Energie wie der Rückflug nach oben in die Mondumlaufbahn.

    Raketentreibstoff beinhaltet in etwa eine Energie von 15 Megajoule per kg [1]. Zum Vergleich: Benzin beinhaltet etwa 45 Megajoule per kg (exklusive Luft, auf der Erde sowieso ausreichend vorhanden ist) [3].

    „Für die Stromversorgung [des Mond-Rovers] waren zwei von Varta entwickelte, nicht wiederaufladbare 36-Volt-Silberoxid-Zink-Batterien mit [je] einer Kapazität von 121 Ah zuständig“. [4]

    Das ergibt einen Gesamt-Energiespeicher von 2 ∙ 36 Volt ∙ 121 Ampere ∙ 3600 Sekunden ≈ 31 Megajoule ≈ 8700 Kilowatt-Stunden, also in etwa so viel Energie wie in circa 2 kg Raketentreibstoff oder in circa 0.7 kg Benzin auf der Erde enthalten ist!

    Das Gewicht der zwei Rover-Batterien kann ich nicht finden, aber gemäss [5] haben solche sehr heiklen Silberoxid-Zink-Batterien bei 25° C eine Leistung von etwa 100 Wattstunden per kg ≈ 0.36 Megajoule per kg. Das ergäbe dann für so ein Mondgefährt circa 90 kg Batterie um die Energie bereitzustellen, die in circa 2 kg Raketentreibstoff oder 700 Gramm Benzin enthalten ist!

    Gruss, Wolfgang

    [1] http://www.pandualism.com/d/apollo.html#p0055
    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Rakete)
    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert
    [4] https://de.wikipedia.org/wiki/Lunar_Roving_Vehicle
    [5] https://www.arpa-e.energy.gov/sites/default/files/documents/files/Miller_RANGE_Kickoff_2014.pdf

    • Ich schrieb:

      „Das ergibt einen Gesamt-Energiespeicher von 2 ∙ 36 Volt ∙ 121 Ampere ∙ 3600 Sekunden ≈ 31 Megajoule ≈ 8700 Kilowatt-Stunden, also in etwa so viel Energie wie in circa 2 kg Raketentreibstoff oder in circa 0.7 kg Benzin auf der Erde enthalten ist!“

      31 Megajoule sind natürlich nicht 8700 Kilowatt-Stunden, sondern entweder 8700 Wattstunden oder 8.7 Kilowattstunden, denn es gilt: 2 ∙ 36 Volt ∙ 121 Ampere ∙ 1 Stunde = 72 ∙ 121 Volt ∙ Ampere ∙ h = 8712 Watt ∙ h ≈ 8.7 Kilowattstunden. (1 kWh = 1000 Wattstunden = 3’600’000 Wattsekunden).

  11. Aus aktuellem Anlaß, da der Terror stetes Mittel zum Machterhalt ist, vielleicht könnt ihr mal ein Gespräch mit Herrn Külbel führen:

    Zweifel nach Berliner Attentat: Es war einmal ein Ausweis

    Experten äußern gegenüber RT Deutsch vehemente Zweifel an der offiziellen Darstellung zum Anschlag am Berliner Breitscheidplatz. Im Interview gehen der Kriminalist Jürgen Cain Külbel und der Terrorismus-Experte Rainer Rupp den zahlreichen Ungereimtheiten nach. Der erste Teil befasst sich mit den ersten Ermittlungen nach dem Anschlag, dem Auffinden der Ausweisdokumente Amris, hellsehende Journalisten und die sehr begrenzte Deutungshoheit über die Geschehnisse. Teil 2 folgt am Samstag.

    https://deutsch.rt.com/inland/45531-anis-amri-ungereimtheiten-fragen-breitscheidplatz-berlin-rupp/

    … es läßt sich auch trefflich zum nahen Osten reden, denn Herr Külbel ist auch Autor des Buches:

    „Mordakte Hariri: Unterdrückte Spuren im Libanon (Edition Zeitgeschichte)“

    Unbekannte Attentäter jagten am 14. Februar 2005 die Fahrzeugkolonne des ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri in Beirut in die Luft. Der UN-Sicherheitsrat entsandte mehrere Spezialkommissionen nach Beirut, um das Attentat aufzuklären. Mehr als eine politisch motivierte Verschwörungstheorie gegen die syrische Regierung kam bislang nicht heraus. Es gibt andere Spuren: Sie reichen bis zu den Tagen des libanesischen Bürgerkrieges zurück und enden im Washington, New York und Jerusalem der Gegenwart.

    ISBN-10: 3897068605

    • Danke für den Link zum Video-interview auf RT. Das ist ja der Hammer! Und ekelhaft, wie mit den Opfern umgegangen wird!

    • Oh das ist schön, daß RT eine Sendung dazu macht. Für mich ist die Sache abgehakt – ich bin mir 100% sicher, daß es eine Terror-Show war. Zu sehen, wie sich jemand auf dem Video (von dem Journalisten und Gutjahr-Freund) sitzend in eine Rettungsdecke hüllt und dann wieder hinlegt, hat mir den allerletzten Rest Sicherheit gegeben.

    • In der Tat ist der Anschlag in Berlin völlig unaufgeklärt. Die Bundesregierung präsentiert hier eine mehr als dünne Ermittlung – nicht nur ließ der angebliche Täter seine Domumente am Tatort zurück, was kaum plausibel ist, sondern diese Dokumente wurden auch erst gefunden, nachdem zunächst eine falsche Person gejagt wurde. Anis Amri ist höchstens Tatverdächtiger oder mutmaßlicher Täter. Zudem ist nur wenig über etwaige Komplizen bekannt. Es ist schon bedenklich, dass selbst Regierungsbehörden zur massiven Falschinformation greifen und gleichzeitig Stasimethoden einführen wollen, um unabhängige Portale wie z.B. Facebook zu attackieren. Zur Erläuterung: Anis Amri wird entgegen allen Standards auch offiziell als ‚Täter‘ bezeichnet, obwohl er sogar formal – unabhängig vom dürftigen Ermittlungsstand – nur ein Tatverdächtiger ist. Damit wird vorgetäuscht, dass hier etwas ‚geklärt‘ ist. Zudem ist es nicht ersichtlich, warum es sich hier um einen ‚islamistischen‘ Anschlag handeln soll. Es wird hier billige Täuschung betrieben – seitens der Regierungsbehörden – und von den kommerziellen Medien wird das weitgehend kritiklos übernommen.

    • Veganislove,

      Besten Dank zurück. Es scheint als würde keine Gemeinheit von interessierter Stelle ausgelassen, wenn es der Agenda dient.

      KenFmFan,

      ja eine Terror-Show, aber 9/11 war auch eine Terror-Show mit über dreitausend Toten und Millionen Folgeopfern.

      Bei der dünnen Faktenlage ist es schwierig zu einem schlüssigen Urteil zu gelangen. Ich denke es gibt die echten Opfer und es gibt die inszenierten Opfer, welche dann medienwirksam präsentiert werden.

      Das mit den zufällig anwesenden Journalisten ist kolossal. Fehlt nur noch der Vorhang und der rote Teppich.

    • Und was derzeit speziell problematisch ist: Wegen der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Hetzer in Europa, die in keinster Weise diese Dinge wirklich hinterfragen, sondern vielmehr für ihre Propgaganda ausnutzen, haben die Regierungen aktuell „freie Fahrt“ wie selten zuvor (gemessen an den heute viel besseren medialen Möglichkeiten) bei der Fehlinformation. Die rechtsradikale Pseudopposition wie die ‚AfD‘ wäre ein noch viel größeres Übel, zumal Lügen deas Tagesgeschäft der Rechtspopulisten sind.

    • Thatsit,

      schön daß sie wieder hier sind. Sie haben ihre Technik verfeinert, aber das wollte ich im Grunde nicht anregen, als ich ihren Kommentar, zu einem anderen Thema, kommentierte.

      Wenn ich mich auf einen Geheimdienst beziehe, wähle ich meist die CIA und fast nie den Staatssicherheitsdienst der vergangenen DDR.
      Dann könnte man sich auch auf die Dienste des dritten Reiches beziehen, welche gleichfalls beim großen Bruder Zuflucht gefunden haben.

      Zu Facebook, wie unabhängig ist ein börsennotiertes Unternehmen? Gehört Facebook nicht Herrn Zuckerberg und den anderen superreichen Hauptaktionären? Befördert Facebook nicht deren Agenda? Einerlei, die Leute hinter Facebook vergießen einstweilen bittere Tränen, wegen sinkender Nutzerzahlen und dem Umstand daß die Nutzer immer weniger persönliche Daten teilen.

    • Thatsit. Nicht unaufgeklärt – für mich ist das Schmierentheater geklärt. Und die Faktenlage dafür ist erschlagend. Sie sprechen den liegengebliebenen Ausweis an, der angeblich unter`m Sitz gelegen haben soll, dabei hatte das LKW Modell nichtmals Platz unterm Sitz. Und wer da zuerst gejagd wird ist völlig unerheblich – das wird nur gemacht um den Showeffekt zu erhöhen und länger in den Schlagzeilen zu bleiben, so meine Meinung dazu.

  12. Guter Beitrag von Ken.
    Meine Schwierigkeiten hab ich mit dem Satz:
    „Dass 2017 z.B immer noch Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gebaut werden, ist kein Zufall. Jeder Ingenieur wird heute unterschreiben, dass die Zukunft längst dem Elektroantrieb gehört.“
    Wo will man denn den Strom für die Elektroautos z.B. in Deutschland hernehmen?
    In Deutschland will man hin zu 100% regenerativer Energie.
    Also ohne Atom, ohne Kohle, ohne Gas und Öl.
    Wie das schon ohne Autos gehen soll, erschließt sich mir nicht.
    Bei diesem Energiehunger und unseren Lebensgewohnheiten halt ich das für unmöglich.

    Bis jetzt läuft es so: Wenn man an einer Stelle Energie spart, wird Sie an anderer Stelle wieder verballert.

    • Mittlerweile haben wir das 21. Jahrhundert und es gibt Leute,die reden noch von Verbrennungsmotoren,so als hätte es keine Entwicklung gegeben.
      Natürlich,die Ölgesellschaften wird es freuen. Alles beruht darauf,möglichst viel Energie zu verbrauchen,-Explosion statt der Implosion des Viktor Schauberger,dessen Erkenntnisse seit Jahrzehnten erfolgreich in Schubladen schlafen.

      Nun gut ,davon abgesehen,-die Sache mit dem Moped ,das mit Wasser fährt ,ist mir aus der Zeitschrift „Raum und Zeit“bekannt.Und ich denke ,wenn das ein Moped kann,dann könnte das ein Auto sicherlich auch.

      „Ein Industrieschweißer aus Paraguay hat sein Moped umgerüstet. Nun fährt es mit Wasser. Die Pläne für den Umbau teilt der Tüftler bereitwillig im Netz mit anderen

      Wassermoped 1Pfiffig ist es ja, der 26jährige José Vaesken aus Villarrica- Guairá, einer Provinzhauptstadt im Südosten Paraguays. Um Benzingeld zu sparen hatte er nach einer günstigeren Alternative gesucht. Am kostengünstigsten ist zweifelsohne Wasser. Aber das brennt nicht, es sei denn – man zerlegt es durch Elektrolyse in zweiwertigen Sauerstoff (O2) und Wasserstoff. Dann bekommt man als Ergebnis Knallgas, genauer Wasserstoffknallgas. Und damit lässt ein Motor sich offenbar betreiben. Der Verbrauch ist, obwohl das an dieser Stelle wirklich keine Rolle spielt, auffallend niedrig. Ein erster Testlauf führte ihn von Villarrica über San Juan Bautista bis nach Asunción. Dies entspricht einer Strecke von 450 Kilometern, der Verbrauch lag bei acht Litern Wasser. Der Umbau selbst hatte Vaesken gerade einmal 600.000 Guaranies gekostet, das sind knapp 110 Euro.“

    • Ich weis zwar jetzt nicht, was das mit meinem Kommentar zu tun hat.
      Aber gut.
      Wer denkt das das mit geringen Aufwand geht – einfach machen und testen.
      Beim Geld sparen rennt man doch offene Türen ein.

    • Elektroautos unterstützen sogar die Alternativen Energien da sich die Batterien selbst aufladen könnten, wenn Strom im Überfluss produziert wird.

    • „Ich weis zwar jetzt nicht, was das mit meinem Kommentar zu tun hat.
      Aber gut.“

      Tja ,es ist schwer. Das Beispiel mit dem Mofa zeigt,dass wir lange unsere Autos fortbewegen könnten ,indem wir Wasser tanken . Den Wassermotor gibt es lange .
      Nur ist das Problem,dass der Mensch in Abhängigkeit gehalten werden soll,-wenn das Benzin abgelöst wird ,kommen die teuren Batterien an die Reihe. Immer darf es nur eine Technologie geben ,an der die Industrie verdient.Darum geht es .Man hinkt der Entwicklung extrem hinterher-es gibt doch weit fortschrittlichere Energien als Elektromotoren.
      Freie Energie ist hier auch kein Thema.

      Aber was solls-immer schön nach Vorgabe diskutieren und nur nicht selber denken.

    • Menschen werden im Kapitalismus immer abhängig gehalten. Ob das Autos mit Verbrennungsmotoren oder elektrobetriebene Fahrzeuge sind. Selbst wenn man die Auswahl von 10 verschiedenen Motoren hätte wäre das so.
      Aber sie können auch jedes andere Beispiel nehmen.

      Freie Energie würde mich auch interessieren.
      Eventuell können Sie mir erklären, wie das funktioniert?
      Ich habe von Elektronik und Elektrotechnik null Ahnung. Oder geht es Ihnen genau so wie mir?

    • „Elektroautos unterstützen sogar die Alternativen Energien da sich die Batterien selbst aufladen könnten, wenn Strom im Überfluss produziert wird.“
      Wie jetzt? Wo kommt der Strom her?

    • schwarz ist weiss: ja, es ist natürlich praktisch die Menschen in Abhängigkeit zu halten, mit welcher Methode auch immer, und E Autos haben natürlich wiederum andere Probleme.

      Zur Frage: Mit welchem Strom? Mit dem überflüssigen Strom der zu Spitzenzeiten produziert wird. Ein grosses Manko der regenerativen ist es doch, dass die produzierte Strommenge nicht kontrolliert werden kann, also zwischengespeichert werden muss. Die Batterien von E Autos wären flächendeckend verteilt und könnten die Spitzen aus dem Netz nehmen (ob das allerdings ausreicht, weiss ich nicht).

  13. Nachtrag zu meinem Kommentar von ca. 11.30

    Von einer gewissen Konkretisierung spreche ich in diversen Kommentaren auch immer wieder. Immer wieder bot ich meine Hilfe an, und versuchte zu verdeutlichen, dass Handlungen unseren Worten folgen müssen. Unbedingt! Und das meine ich natürlich auch mit dem ganz banalen Begriff „zusammenhalten“.

    Jeder von uns hier hat seine Begabungen und Fähigkeiten, und es kann eine wunderbare Entwicklung hin zum Wandel sein, wenn wir diese Fähigkeiten unter uns, in gegenseitigem Geben und Nehmen für uns alle, also auch für das große Ganze, für die Veränderung, für den Wandel nutzen.

    Das gegenseitige Geben und Nehmen stärkt uns alle. Es schafft Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse, die uns niemand mehr nehmen kann. Diese Kommentare, so wichtig sie auch sind, sind flüchtig wie Gas.

    Wir alle sollten unbedingt den „gemeinsamen“ Schritt in die Handlung machen. Die „Macher“ sind natürlich unbeirrbar in ihrem „radikalen Optimismus“. Und deshalb bilden sie eine undurchdringliche „Einheit“, die zu ungeahnter Stärke wächst!

    Brigitte Schneider aus Worpswede (bald in Bremen)

  14. Das ist soweit alles zutreffend. Nur es ist leider noch viel krasser. Die Brennstoffzelle wurde vor mehr als 150 Jahren erfunden. Fa. Bosch forscht im Rahmen des Max Plank Instituts seit jahren an der Perfektion. Zulassung gibt es nicht weil die Berechbarkeit auf Grund fehlender Grundlagen nicht berechnet werden kann. Die Energie Roadmap 2050 der Bundesregierung erklärt Hybridkraftwerke für noch nicht zeitgemäß weil „unerprobt“ . Auf der anderen Seite verballert man hunderte von Milliarden in ein Spielzeug das uns die Kernfusion näher bringen soll, dem aber überhaupt gar kein praktischer Nutzen zugedacht ist. Verblödungkuren werden als Bildung verkauft und ohne Akzeptanz für Scharlatanerie ist man gar nicht mehr gesellschaftsfähig.

    • Da muss ich Ihnen allerdings recht geben. Dies ist eine spezielle Energiefiguration in der Natur. Allerdings habe ich mir gerade in der letzten Zeit so meine Gedanken gemacht darüber, ob diese Energieform, die sicherlich von den Ägyptern ganz bewusst in riesenhafter Ausführung in die Landschaft gesetzt wurde, auch wirklich in gutem Sinne benutzt wurde. Es könnte ja auch sein, dass man diese Energie, die durch die Form allein entsteht und wirkt, dazu benutzt hat, um in irgendeiner Weise die eigene Macht zu manifestieren und gegen andere einzusetzen. Wir wissen ja, dass die ägyptische Kultur eine streng hierarchische, patriarchalische war, wo Grausamkeit und Unterdrückung zum Herrschaftsprinzip dazugehörte. Manche behaupten ja z.B. auch, dass die Beschneidung des männlichen Glieds dort schon von Priestern ersonnen worden sei, soz. als Domestizierungsmaßnahme, um willige, gehorsame Soldaten für die Kriege zu züchten.

    • Ich persönlich mag den Oktaeder, also die zwölfseitige Doppelpyramide: eine Spitze nach oben, eine nach unten, jeweils vier Seiten bzw. Flächen (die gut zu den Himmelsrichtungen passen. Zwei vierseitige Pyramiden Boden an Boden.)
      Der Oktaeder ist für mich ein perfektes Symbol für die Schöpfung und ein integrales menschliches Dasein, das nichts ausschließt, aber auch nicht allem Gewicht gibt oder Dominanz erlaubt.
      An der unteren Spitze könnte man den Urknall positionieren, dann kommt die Ausfaltung des materiellen Universums nach den Himmelsrichtungen (Zeit und Raum entstehen). Bei der Hälfte die Umwendung, die Einfaltung beginnt, nach der Evolution die Involution, nach der Ausdehnung die Zusammenziehung. An der oberen Spitze ist alles zu Ende. (Jedenfalls bis zum nächsten Urknall. Das unsterbliche Leben im Inneren besteht natürlich fort.)
      Im Zentrum des Ganzen, im Zentrum des Oktaeders, lasse ich in der Vorstellung eine Kristallkugel im Facettenschliff schweben, das schöpferische Zentrum SELBST. Mein Bild wird rund.

      (Der Radikale Optimismus, so wie ich ihn gerne verbreiten helfen möchte, behält so gut wie möglich dieses Zentrum Im Auge, egal was er sagt, tut, womit er sich beschäftigt und was auf ihn eindringt. Er schöpft all seine Kraft daraus und findet hier den unzerbrechlichen Stecken und Stab.)

      Daß die Pyramide als ein Symbol für falsche, ungesunde Herrschaftsverhältnisse verwendet werden kann, liegt auf der Hand.
      Es gibt jedoch auch wahrhaftige Pyramiden. Ich möchte die Aufgabe, die Ken Jebsen in diesem Portal hat, z.B. ungern in die Hände eines Stammtischpolitikers legen.
      Eine Pyramide, so meine ich, ergibt sich GANZ NATÜRLICH aus den Veranlagungen der Menschen und deren unterschiederlicher Wertung, Wichtung, Entlohnung. (O.k. ich gebs zu, also doch nicht natürlich.)
      Ich mag das Flachland aber nicht, wenn es zum totalen Prinzip erhoben wird (wie in der repräsentativen Demokratie). Die Vertikale ist eine wesentliche Eigenschaft des Menschen: seine Tiefe.

      Promiskuität zum Beispiel ist die Idealisierung des Flachlandes: man glaubt, man müsse nur so viel wie möglich Sex haben mit so Vielen wie möglich und so oft wie möglich und dann würde man/frau glücklich werden; man glaubt, man müsse nur genug Dunkelheit umarmen, und dann, abrakadabra, käme dann irgendwie das Licht hervor.

      Die spirituelle Hierarchie der Schöpfung besteht sein Anbeginn der Zeit, wenn ich das jetzt mal, ohne das selbst in der Meditation bereits vollständig nachgeprüft zu haben, von den Hohen Meistern gutgläubig übernehmen darf. Es gibt Bewußtseinsstrukturen, die anderen überlegen sind. So wie zum Beispiel die Struktur des subtilen, intuierenden, selbstlosen Mind der egoisch-rationalen Bewußtseinsstruktur überlegen ist. Ken Wilber hat meines Erachtes recht, daß die Hierarchie (Holons von Holons in Holons) ein Grundprinzip der Organisation des KOSMOS ist. Des KOSMOS wohlgemerkt, nicht des Kosmos. Der Unterschied? KOSMOS steht im Weltbild Wilbers (und in meinem) für die Wirklichkeit. Kosmos deutet auf das, was der menschliche Geist sich über die Wirklichkeit zusammengereimt hat und worauf er, vor allem in unteren Bewußtseinsstrukturen pocht, als wäre es der Weisheit letzter Schluß.

      Vermutlich wird das so einigen Widerspruch auslösen, aber ich halte es mit der Empfehlung Friedrich Schillers, man solle die Stimmen wägen, und nicht zählen.
      Sowas geht selbstverständlich nur bei totaler Wahrhaftigkeit der Führenden. Prof Mausfeld hat in seinem Interview leider viel zu kurz die Idee der griechischen Pyramide angesprochen, also die Idee einer soften Diktatur jener, die vollkommen selbstlos allein ihrem Volk dienen. (Jetzt bitte nicht mit dem Argument der Sklavenhaltung kommen…..)

      Andreas
      ein integraler, radikaler Optimist
      (sich im Augenblick ein wenig aus dem Fenster lehnend…. ;-))

    • Was Sie hier zuletzt schreiben, bedarf aus meiner Sicht einer differenzierenden Klärung. Natürlich gibt es auch im Geistigen eine Pyramide, aber die hat nichts mit materialistisch orientierten Machtgelüsten und schon gar nichts mit Gewaltgläubigkeit oder Gewaltbereitschaft zu tun. Das ist ein diametraler Unterschied in der Betrachtung! Ken meinte ja auch diese irdische Macht-Pyramide und nichts anderes. Und ich bin übrigens alles andere als ein Ken- Wilber-Fan. Meine Weltsicht bastele ich mir immer ganz alleine aus allen Infos zusammen und aus meiner eigenen Wahrnehmungsmöglichkeit. Wir kennen ja den Vergleich mit dem Messer: Man kann damit genauso eine gesunde Möhre schrappen wie ein Leben auslöschen. So ist es auch mit dem „Wissen“ und dessen Macht.

  15. Ein wirklich guter Text mit vielen Wahrheiten und am Ende auf den Punkt gebracht. Und zwar der Punkt, der mir am wichtigsten erscheint – die Erlösung der Angst. Die größte Herausforderung für uns Menschen.
    Angst kann nur durch die Liebe erlöst werden. Eine Liebe, die bedingungslos und allumfassend ist.
    Die Liebe zu uns selbst und zu allen Mitgeschöpfen. Dies ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

    Die Angst zu wandeln, zu transformieren ist aber nicht mal eben mit einem Schnipp vollzogen, sondern ein beständiges Ringen um die Wahrheit. Wir sind Meister im Selbstbetrug und in der Verleugnung und doch werden wir irgendwann die Augen öffnen müssen, um uns der Wahrheit zu stellen. Spätestens jedoch, wenn uns das ganze Lügengebilde um die Ohren fliegt und der Leidensdruck ein anderes Handeln erzwingt. Der freiwillige Weg wäre sehr viel einfacher.

    Wollen wir das System verändern, dann können wir es nur aus uns selbst heraus. Indem wir, wie Ken es auch schreibt, unserer inneren Stimme folgen und uns nicht länger von außen manipulieren und bestimmen lassen. Die Weisheit liegt in uns. Doch leider ist der Zugang bei vielen Menschen versperrt und viele vertrauen eben nicht auf sich selbst, bzw. bemerken gar nicht, wie fremdbestimmt sie sind. Und es wird massiv daran gearbeitet, dass dieser Zustand auch erhalten bleibt, bzw. sich immer weiter verschlechtert. Die Ängste werden immer weiter geschürt. Die Rolle der Schulmedizin und der Pharmaindustrie in diesem Angst-System muss viel stärker beleuchtet werden, damit die Menschen erkennen, was mit ihnen geschieht.

    Wir haben heute dermaßen viele Abhängige und Suchterkrankte, die auf Rezept gedopt werden, und denen weis gemacht wird, es geschähe alles zu ihrem besten, dass einem wirklich Angst und Bange werden kann. Der Arzt als verlängerter Arm der Pharmakonzerne. Was soll dabei herauskommen?
    „Gesundheit“ ist ein lukratives Geschäft.
    Die Gesellschaft ist zu einem großen Teil sediert. Woher soll der Antrieb zur Revolution kommen?
    Das Geschäft mit Ritalin unter Studenten läuft hervorragend. Ohne Hirndoping ist das Pensum nicht zu schaffen. Immer mehr Eltern geben ihren Kindern Schlaf- und Beruhigungsmittel, damit sie endlich mal wieder durchschlafen können, weil sie müssen ja beide zur Arbeit und das Kind in die Kita. Es ist wirklich zum Weinen, was da geschieht. Von den allgemein üblichen „Einstellungs-“ und „Schmerz“-Medikamenten, die wie Smarties verschrieben werden und all den unnützen Operationen, will ich gar nicht erst anfangen.

    Das, was den Menschen wirklich heil macht, wird er nicht auf Rezept bekommen. Er kann es nur in sich selbst finden. Impulse von außen können uns dabei behilflich sein, doch sie müssen auf fruchtbaren Boden fallen, damit die Saat auch aufgehen kann.
    Und wir sollten nicht müde werden, nach Heilung zu streben und uns wieder mit der Natur in uns und um uns herum zu verbinden und uns zu befreien von all der Gewalt, Manipulation und Unterdrückung. Und da kann jeder bei sich selbst anfangen und sich selbst gegenüber ehrlicher werden. Das dies kein einfacher Weg ist, steht außer Frage. Doch in Wirklichkeit gibt es gar keine Alternative. Das müssen wir nur erst mal erkennen.
    Die Gewalt gegen die eigene Seele, die Unterdrückung der Lebendigkeit und all die Versuche, sich in diesem kranken System auf Gedeih und Verderb anzupassen, müssen beendet werden, damit die schöpferische Kraft sich neu manifestieren kann.
    Gemeinsam können wir eine Welt erschaffen, die von Liebe, Mitgefühl und echtem Miteinander geprägt ist. Aber nur, wenn wir zu unserem inneren heilen Wesen finden und uns von innen nach außen leiten lassen und da stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.

    • Sicher – alles was Sie schreiben gibt es.
      Aber man muss doch nicht alles mitmachen, was die „Gesundheitsindustrie“ anbietet.
      Ich muss mir doch nicht jeden Dreck einwerfen.
      Ich kann mich informieren und kann für mich gewisse Sachen ändern.
      Das meiste was mir verschrieben wurde, ging schon als Rezept in den Papierkorb.
      Es wird immer so getan, als ob jemand mit einer Knarre mich zum Arzt führt und ich dann gezwungen werde alles über mich ergehen zu lassen. Selbstbestimmt leben kann aber jeder nur für sich – zumindest da, wo Freiraum ist.

    • Ich bin auch immer wieder überrascht und geschockt, wie viele Menschen ständig Tabletten nehmen und wie viele schon weissnicht wieviel OP’s, Schlag-und Herzanfälle hinter sich haben oder mit künstlichen Knochen versorgt werden mussten(angeblich!) In Deutschland soll ja so viel operiert werden, wie sonst nirgends. Unter unseren Bekannten haben mehrere Männer Blasenkrebs und Ich kannte viele Frauen, die schon jung an Brustkrebs gestorben sind. Ein Freund von früher hat jetzt mit 62 auch schon 3 Schlaganfälle hinter sich und muss (angeblich) ständig Blutverdünner zu sich nehmen. Viele, die man kennt, sind auch schon etlicher Organe verlustig, sehr oft z.B. wird die Bauchspeicheldrüse rausgezwackt oder sie mussten sich an der Schilddrüse operieren lassen. Die müssen dann natürlich (angeblich!) auch für den Rest ihres Lebens Medikamente einnehmen. Viele haben vernarbte Hälse. An diesem ganzen Desaster ist die Art unserer Medizinwissenschaft schuld, die nicht darauf abzielt, Menschen wirklich zu heilen, sondern sie so lange wie möglich krank zu halten und so oft wie möglich zu operieren. Weil nur das der Pharma die gewünschten Profite einbringt.

    • @ Marikka: „Die Angst zu wandeln, zu transformieren ist aber nicht mal eben mit einem Schnipp vollzogen, sondern ein beständiges Ringen um die Wahrheit. Wir sind Meister im Selbstbetrug und in der Verleugnung (…) “

      Wie wahr!!! Mir hat das Enneagramm der Charakterfixierungen (Gurdijeff; Eli Jaxon-Bear) bei der Selbsterforschung geholfen. Da gibt es neun Charaktertypen (deren jeder wiederum mindestens drei Untertypen hat). Die Angstfixierung ist besonders stark bei Typ 6.
      Für diesen gilt: Dinge auch MIT Angst tun. Frei von Angst zu sein, heißt ja nicht unbedingt, daß keine Angst da ist, sondern daß wir ihr nicht erlauben, auf unser Denken und Handeln Einfluß zu nehmen; uns also zu dominieren.

      Auch Barry Long weiß da viel drüber zu sagen: „Nur die Angst stirbt“; Buchtip.
      In diesem Buch ist übrigens auch ein Aufsatz mit dem Titel: „Eine politische Betrachtung der Weltgeschichte“, den ich jedem/jeder nur wärmstens ans Herz legen kann.

      Aufregung? (Angst)
      Unruhe? (meistens Angst)
      Nervosität? (Angst)
      Anspannung? (Angst)
      Hemmungen? (Angst)
      Atemnot? (Angst)
      Scheu, Furcht, Unsicherheit (Angst)
      Sie hat so viele Gesichter wie Namen.

      Das beste Heilmittel gegen Angst? Liebe.
      Da die Wirkung von Angst Beschleunigung und Zusammenziehung sind, ist das wirkungsvollste Mittel gegen Angst die Liebe,
      die beruhigend und ausdehnend wirkt.

      Ein Radikaler Optimist

    • Zu veganislove: „Unsere Medizinwissenschaft (…), die nicht darauf abzielt, Menschen wirklich zu heilen, sondern sie so lange wie möglich krank zu halten und so oft wie möglich zu operieren. Weil nur das der Pharma die gewünschten Profite einbringt.“
      Habe heute den (für mich fürchterlichen) Aufruf in einem Mainstreamportal gelesen, daß eine Grippewelle auf uns zurolle und alle Menschen über 60 Jahren sich unbedingt impfen lassen sollten.

      Unsere alten Menschen, wegen permanenter Unterdrückung von Symptomen durch allopathische Medizin sowieso schon chronisch krank gemacht, sollen sich jetzt auch noch die Impfgifte (oft Fremdeiweiße) reinziehen, wodurch sie natürlich noch kränker werden.

      Homöopathikus

    • Alle Bekannten, die sich jedes Jahr gegen Grippe impfen ließen, hatten jedes Jahr ihre Grippe. Ich habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen und kann mich an meine letzte richtige Grippe gar nicht mehr erinnern. Ich habe da ein ganz einfaches Rezept: Echinazin und Infludo.
      2 Homöopathische Mittel. Wenn ich spüre, dass ich schwächele, nehme ich ein paar Tage diese Mittel ein und dann ist gut. So einfach ist das.

    • Ja, die Impfungen sind ein Thema für sich. Ein Geschäft mit der Angst. Und jedes Jahr wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben und medial in Szene gesetzt. Die vielen Impfgeschädigten, die z.B. nach der Schweinegrippe-Impfung an unheilbarer Narkolepsie erkrankten, werden tunlichst unter den berühmten Teppich gekehrt.
      Da erweist uns die Homöopathie einen sehr viel besseren Dienst. Doch gerade deswegen wird sie auch gerne angegriffen und viele wissenschaftlichen Geister sind sehr darum bemüht, sie als Scharlatanerie zu diskreditieren. Zum Glück lassen sich viele Menschen davon wenig beeindrucken. Einfach auch, weil sie spüren, wie sehr es ihnen tatsächlich hilft.

  16. Exakt.
    „Konkurrenz – die unsichtbare Hand des Marktes“, die den „Verbraucher“ angeblich mit Innovationen, Qualitäten, neuen Produkten und Senkung der Preise segnen soll, ist längst ein Witz.

    MARKTMACHT – nur um Konkurrenz- und Innovationsdruck auszuschalten ist der erstebenswerte Börsenwert.
    Das E-Mobil wird m.E. auch boykottiert, da die Herstellung eines E-Motors KEIN ausgefeiltes Now-Know benötigt. Auch BRICS-Staaten stellen E-Autos her. Siehe TATA Indien. Dort sind sie entsprechend des geringeren Aufwandes an Technik in der Fertigung günstiger.
    Die westlichen Freihändler sichern aber ihre Märkte mittels Zulassung der E-Autos durch TÜV vor Innovationen aus China / Indien lieber ab. Deshalb ist es eine Hoffnung, wenn VW unter Druck kommt und möglicherweise zerschlagen wird – nur um neue E-Produkte bzw.Brennstoffzelle am Markt einführen zu können.
    Ähnlich ist es mit Photovoltaik / PV auf dem Dach.
    Mal im Ernst, ist die Entwicklung der PV seit 1990 vorangekommen? Auch damals schon gab es Tandem-Solar-Paneele, die die unterschiedlichen Wellenlängen der Sonneneinstrahlung nutzen konnten und dadurch einen wesentlich höheren Wirkungsgrad hatten. Aber kam da was auf den Markt??

    Also muss es der Milliadär Elon Musk sein, der aus eigenen Mitteln den Markt aufbricht und die Patente freigibt.
    Nun mit Solar-Dachziegeln, die ab 2017 auf die Dächer sollen.
    Nur Milliadären scheint es zu gelingen, die Marktmacht der vernetzten Konzerne gegen jede Konkurrenz und Innovation aufzubrechen.
    Trump ist ein gutes Beispiel dafür. Nur so scheint es friedlichen Wandel aus dem PYRAMIDENSPIEL des „Geld aus dem Nichts“ zu geben.

    Globalisierung gab es immer, nur eben nicht so schnell.
    Seit dem Ende der Verkäufermärkte Ende der 1960iger, entwickelten sich Unternehmen „zwangsläufig“ zu PYRAMIDEN – zuletzt global vernetzt. Die Logik ist kapitalistisch, – das Ende, ist der Beginn nach der Zerstörung. Also ground zero. Das Symbol des Kanibal-Kapitalismus.

    Mir scheint etwas dran zu sein, dass man nicht nur Milliardäre besteuert, das reicht nicht aus, sondern man muss sie in ihrem Vermögen begrenzen.
    Nur eine maximale Vermögensgrenze würde die Macht des Einzelnen und der Konzerne reduzieren. Drohungen mit Auswanderungen auf die Cayman? Na bitte, das macht Platz für neue Ideen.

    Kooperation vieler kleiner Teilnehmer, stünde bei der Lösung tatsächlich anstehender Probleme auf der Agenda.
    Und Teilhabe – statt Zwang zu sinnloser entfremdeter Arbeit, Konsumwahn, Wachstumszwang, Umweltvernichtung aus Renditegründen.
    Ich sah ein Interview mit dem beim BGH zugelassenen Rechtsanwalt Dr. Wo,, was m.E. in die richtige Richtung ging.
    Vielleicht ein Interview-Partner für Ken?
    http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/meudalismus.htm#4.7

  17. Danke für den Text und danke für diesen Satz: „Terror und rechte Parteien sind das Produkt der Eliten. Dieses Produkt wird mit viel Geld aufgebaut und medial in Stellung gebracht, um die Massen zu täuschen und gegeneinander aufzuhetzen.“ Das ist auch meine Erkenntnis. Doch ich kann noch etwas ergänzen über die manipulativen Mittel, die eingesetzt werden.
    Doch vorher eine Anmerkung zu: „Gib der Angst frei.“ Das ist nicht so leicht, vor allem, wenn man, wie ich, ebenfalls tiefer in die Materie eingestiegen ist und allmählich erkennt, wie bestens organisiert diejenigen sind, die „die Massen täuschen und gegeneinander aufhetzen.“ Deren Mittel haben in der Vergangenheit leider nur allzu gut gewirkt. Ich gestehe mir die Furcht ehrlich ein. Nur was ich erkenne und mit dem ich rechne, kann ich auch überwinden und es wäre naiv, keine Furcht zu haben. Der wahrhaft Mut ist nicht blinde Tollkühnheit, sondern der, der mit seiner Furcht rechnet, sie aber nicht die Oberhand gewinnen lässt.
    Hinter dem Einsatz massenmanipulativer Mittel stehen meiner Erkenntnis nach Geheimbünde, die Zugang zu Machtmitteln haben, die die breite Masse nicht hat, weil sie an diese Machtmittel – geistige Kräfte, die missbraucht werden, um mehr Macht und Charisma auszustrahlen – größtenteils nicht glaubt. Aber die Geheimbünde nutzen okkulte Geheimnisse, z. B., wie man Massenmanipulationen macht, indem man bestimmte Daten nutzt, an denen schon früher deliröse oder enthusiastische Bewusstseinszustände in den Gefühlen großer Bevölkerungsmassen erzeugt werden konnten. Zum Beispiel lässt man dann durch eine Person, die durch Mitgliedschaft in einem Geheimbund charismatisch gestärkt wurde, eine Rede an einem solchen Datum halten oder man inszeniert ein traumatisches Ereignis. Beides kann dann eine viel stärkere Wirkung entfalten, als wenn Otto Normalverbraucher dasselbe sagt oder wenn ein Ereignis kommt, das nicht die Erinnerung an ein anderes hervorruft. Also: Wenn es an Charisma fehlt, kann der gewünschte, manipulative Effekt auch durch ein spezielles, Erinnerungs-trächtiges Datum erreicht werden und der Effekt, den die manipulativen Geheimbünde in den Menschen erzielen wollen, ist die Verstärkung negativer Emotionen: Angst, Wut, Scham und Schuldgefühl – oder deliröses Aufgegwühlt-Sein – je mehr Widersprüche in den Gefühlen, desto besser. Die Mischung machts, sie ist das Explosive. Die provozierende Rede von Höcke gestern ist ein Paradebeispiel dafür. Zwar ist Höcke selbst nicht sehr charismatisch und wohl auch nicht Mitglied in einem westlichen Geheimbund, aber er wird, meiner Ansicht nach, benutzt, um eben dieses explosive Gefühlsgemisch aus Angst, Wut, Scham und Schuldgefühlen zu erzeugen, das das vernünftige Denken überwältigen soll.
    Es handelt sich um Mittel der Massenmanipulation und Kontrolle, die angewendet werden: Auf welches Indiz stütze ich mich, Höcke mit manipulierenden Geheimbünden im Hintergrund in Verbindung zu bringen? Das Indiz, dass er diese Rede vom „Denkmal der Schande“ (Achtung: Ein sehr suggestiver, manipulativer, schlagwortartiger Ausdruck!) am 18. Januar gehalten hat, das ist zwei Tage vor dem 20. Januar. Morgen, am 20. Januar jährt sich die Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942. Daran wird bestimmt in den Medien erinnert werden – und die Leute werden dann Höckes Rede noch im Gedächtnis haben. Die Mehrzahl wird sich dann innerlich davon distanzieren aber ein paar werden verwirrt und trotzig reagieren, eine Polarisierung der Emotionen könnte bei einigen Wenigen stattfinden. Beides ist meiner Ansicht nach von den manipulierenden westlichen Geheimgesellschaften gewollt: Höcke soll spalten und polarisieren. Meiner Beobachtungen nach bemüht man sich seit Jahrzehnten, hier, in Deutschland, wieder eine rechtsradikale Bewegung aufzubauen – warum nicht einen Mischmasch aus dem radikalen Flügel der AFD und Pegida dazu verwenden? Die smart auftretende aber scharfzüngige Alice Weidel, ehemalige Goldman-Sachs-Mitarbeiterin, ist wohl das trojanische Pferd. Auch sie könnte den geheimen Auftrag haben, den Rechtsextremismus in Deutschland wieder „salonfähig“ zu machen. Es geht darum, die Methoden der Manipulation nicht nur abstrakt zu benennen, wie Ken Jebsen das in seiner hervorragenden Rede tut, sondern auch konkret nach den Urhebern zu suchen und sie zu erkennen, damit man auf ihre manipulativen Tricks nicht hereinfällt. Ein weiteres Indiz dafür, dass hier eine neue „Nazifgefahr“ bewusst aufgebaut werden soll, ist für mich die Tatsache, dass in den USA wieder Angst vor „Nazideutschland“ geschürt wird: Ich habe diese Titel entdeckt
    1. Curt Riess: „The Nazis Go Underground“ Curt Riess, How the Germans are planning for World War III.
    2. Peter Levenda: “The Hitler Legacy: The Nazi Cult in Diaspora: How it was Organized, How it was Funded, and Why it Remains a Threat to Global Security in the Age of Terrorism.”
    3. https://www.thetrumpet.com/article/3139.24.90.0/world/the-secret-nazis
    In diesem Artikel wird heutzutage (!) gewarnt, dass ein neuer „Führer“ in Deutschland entstünde, der den Dritten Weltkrieg wolle.
    Man baut also vor. Man muss verstehen, dass das die Art ist, wie westliche Geheimstrategie vorgeht: Man fährt zweigleisig: Auf der einen Seite fördert man Extremismus (siehe Nazis, IS, Taleban) während man gleichzeitig diesen Extremismus anprangert und später dann bekämpft, womöglich auch militärisch. Ziel ist Massenmanipulation, Durchsetzung eigener, geostrategischer und imperialer Interessen und – letztendlich auch: Einen Kriegsgrund konstruieren.
    Es wurde schon früher so gemacht, z. B. ist erwiesen, dass Thyssen der NSDAP über die Union Banking Corporation (wo vier Mitglieder von Skull & Bones leitende Posten hatten) Kreditlinien verschafft hat und dass William Averell Harriman, ebenfalls Mitgl. bei Skull & Bones, die Eugenik gefördert hat, siehe hier: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/ploppa2.html
    Zitat Herrmann Ploppa: „Zusammen mit George Herbert Walker (»Skull and Bones« 1927) faßte Averell Harriman die eugenischen Forscher u.a. aus Deutschland, England und Skandinavien zu einem schlagkräftigen Weltverband zusammen. Auf dem Eugenik-Weltkongreß 1932 sorgte Harriman dafür, daß der deutsche Eugeniker Ernst Rüdin zum Vorsitzenden des Weltverbandes gewählt wurde.“
    Also haben wir bei der Gründung eines furchtbaren Verbandes ein Mitglied eines okkulten Ordens, der den Impuls dafür gab aber dann selbst wieder verschwand und später die Schuzpe hatte, 1968 Vorsitzender im President’s Commission of the Observance of Human Rights Year (Info aus Wiki) zu werden.
    Etwas Ähnliches vermute ich hinter dem allgemeinen Rechtsruck, der in den letzten Jahren in vielen Ländern stattfand. Das sind gezielte Planungen geheimer Bünde. Wahrscheinlich plant man und rechnet man in den westlichen Geheimgesellschaften mit etwas Gravierendem: Vielleicht einem gigantischen, globalen Finanzcrash oder einem furchtbaren Krieg und baut vor, damit man das dann später nicht den geheimbündnerisch-gesteuerten Globalisten sondern den rechtsextremen Kräften, die man selbst aufgebaut hat, in die Schuhe schieben kann.

    • Wie sich die Zeiten aendern!

      Rudolf Augstein
      Der Spiegel
      30.11.1998

      „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.“

    • Ich habe auch das Gefühl, daß versucht wird, in verschiedenen Ländern einen Rechtsruck aufzubauen, wobei ich das nicht im Detail so wie Sie analysieren kann. Ich fürchte ebenfalls, dass vorgebaut wird um Gründe für den Fall eines Finanzcrashs zu haben. Ebenfalls kann ich mir vorstellen, dass ein Bedrohungsszenario von Gewalttätigen benötigt wird, um Überwachungs- und Polizeistaat voranzutreiben, was tatsächlich aber dafür gebraucht wird, um die Interessen der Reichen und Mächtigen gegen erwartete Erwachungsprozesse und Revolutionen zu schützen.

      Aber auch Angst und Ohnmachtsgefühle werden bewusst gesät weil sie den Widerstand schwächen. Vor Tausenden von Jahren haben Armeen schon versucht, sich als grösser und kraftvoller darzustellen, als sie es tatsächlich waren. Siege wurden verkündet, bevor Schlachten gewonnen wurden…Ich denke, ein Grossteil der dunklen Kräfte basiert auch auf Show. Die im Dunklen wollen den politisch zu Erpressenden eine Allmacht suggerieren (in der breiten Masse haben sie diese Macht nicht, nur in inszenierten Schauspielen), daher hinterlassen sie ihre Spuren, die von ihren Antagonisten (zB auch politisch zu Erpressenden) gedeutet werden können und ihnen Angst machen, da mit diesen Spuren auch der Eindruck von Allmacht (und damit Angst und Ohnmacht bei den Gegenspielern) transportiert wird.

    • Mittlerweile muss man doch am meisten Angst vor unseren Behörden haben, die immer mehr Anweisungen kriegen, uns zu benutzen und auszupressen, die wir uns nicht wehren können. Der Links-oder Rechts-Extremismus wird doch nur benutzt, um von den Untaten der Regierung abzulenken. Früher war die auf dem rechten Auge blind, jetzt auf dem linken, so wie’s gerade jeweils passt.

    • Vergessen wir das Wort „rechts“, ja ich habe es benutzt und das war falsch. Ersetzen Sie es durch: innerhalb derselben Ebene der Pyramide gegeneinander aufgehetzt und kämpfend.

      Sie sind für ein Miteinander, ich auch. Mal sind Juden, mal Moslmes die Feindbilder, wie es gerade passt – das gleiche Schema. Der Vergleich mit rechtem und linkem Auge ist für mich nicht stimmig.

  18. Lieber Ken Jebsen, liebe Community,

    ja, so ist es. Die Macht, die Angst „macht“.

    Ich persönlich erlebe gerade Existenzangst, Angst um mich und um meine Pferde. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Ich kann und möchte dies hier nicht weiter ausführen. Wen es interessiert, erkläre ich gerne mehr. An dieser Stelle: mir persönlich fällt es nicht schwer, dem Druck stand zu halten. Doch wir wissen: jeder Schnellkochtopf wird bei genügend Druck irgendwann explodieren.

    Ken, es ist absolut unverzichtbar und enorm wichtig, mit guten Ideen zu kommen, sich zu „outen“, zu sagen, dass es doch anders viel besser und für alle angenehmer sein könnte, den Focus auf Stellen zu lenken, an denen die Macht sichtbar wird. Leider reicht es nicht immer aus – ich vermute sogar eher nicht so oft -, sich so aus dem Hamsterrad zu befreien. All das wird schon immer getan. Doch die meisten Menschen ziehen sich zurück. Aus Angst. Nein, nein, sie wollen das gar nicht sehen. Eigeninitiative Veränderung kommt von diesen Menschen leider nicht. Sie sind verhärtet, und sie bleiben es, bis ihre ganz persönliche Entwicklung oder der große Knall sie aufweckt. Doch auch dann bedeutet dies nicht, dass sie sich wirklich verändern. Es kann auch bedeuten, dass sie richtig gefährlich werden – eben auch wieder aus Angst!

    Ja, wir dürfen uns damit (mit dem Negativen, Destruktiven, Bösen) einfach gar nicht mehr befassen. Sie werden aufwachen oder nicht. Was wir, die aufgewacht sind, nicht nur unbedingt tun sollten, sondern auch unbedingt praktisch umsetzen müssen, ist: zusammenhalten!

    Wir, die immer noch Wenigen dürfen uns nicht zu Einzelkämpfern machen lassen. Bitte!! Schau Euch in Euren Kreisen um. Wer von uns stark genug ist, sollte sich jemanden suchen, der es gerade nicht ist!! Und wer sich schwach fühlt, sollte dies ebenfalls tun. Und wir alle sollten liebende Hilfe annehmen.

    Unbedingt!

    Wir dürfen uns unsere Angst eingestehen. Das müssen wir sogar, denn sonst wirkt sie im Verborgenen. Wir dürfen uns nur nicht von dieser Angst be“herr“schen lassen. Dann haben die „Herr“scher gewonnen.

    Wir dürfen uns nicht entseelen lassen. Ich leide zur Zeit enorm – deshalb gehe ich noch mehr in mich, und ich versprühe noch mehr Liebe!

    Ich habe ein paar Menschen um mich, die meine Seele, stärken. Ich weiß zur Zeit nicht, ob ich es schaffe. Eigentlich bin ich kurz davor – aber die Kraft… (und das Geld, mit dem wir masslos drangsaliert werden!!).

    Deshalb: haltet unbedingt zusammen, denn als Einzelkämpfer werden wir Stück für Stück ausgeschaltet. Es ist ganz leicht. Es merkt keiner. Denn das System ist ganz genauso zu diesem Zweck ausgeklügelt. Neoliberalismus – unsichtbar.

    Lasst uns sichtbar bleiben, zusammenhalten und ehrlich unser Verhalten reflektieren. Lasst uns der Wandel sein, den wir sehen wollen. Lasst nicht zu, dass es wieder Opfer wie zum Beispiel die Geschwister Scholl geben wird.

    Das Stichwort heißt Liebe! Das ist keine kitschige Plattitüde – das ist größte Kraftanstrengung, das ist Mut, das ist die einzige Chance!

    Dostojewski:
    „Liebe ist eine gewaltige Kraft. Sie ist die einzige unüberwindliche Kraft dieser Welt“

    Mag sein, dass ich es nicht schaffe. Mag sein, dass ich untergehe. Aber nur mit Liebe im Herzen und erhobenen Hauptes. Meine Seele wird leben! Mein Geist wird leben! So wie auch die Seele und der Geist meiner geliebten Pferde. So wie auch die Seele und der Geist derer, die den Mut aufbringen, sich nicht von der Macht manipulieren zu lassen, selbst, wenn es bedeutet, unterzugehen.

    Ganz viel Liebe an Alle
    Brigitte Schneider aus Worpswede (bald aus Bremen)

    • Liebe Brigitte! Ich wünsche Dir und Deinen Pferden von Herzen alle Kraft der Welt, um durchzuhalten! Es ist einfach nur wahr, was Du über die „einzige unüberwindliche Kraft“ schreibst! Sie muss auch endlich von allen als die höchste, umfassendste, alles durchdringende Form von Vernunft erkannt werden, unsere einzige wirkliche Rettung!

    • an Veganisove

      Liebe Veganislove,

      ich danke Dir ganz herzlich für Deine lieben Worte und Deine guten Wünsche.

      An alle:

      Vielleicht gibt es ja unter uns hier einen Rechtsanwalt, der bereit wäre, mir im Kampf gegen Goliath zu helfen?

      Von einer gewissen Konkretisierung spreche ich in diversen Kommentaren auch immer wieder. Immer wieder bot ich meine Hilfe an, und versuchte zu verdeutlichen, dass Handlungen unseren Worten folgen müssen. Unbedingt! Und das meine ich natürlich auch mit dem ganz banalen Begriff „zusammenhalten“.

      Jeder von uns hier hat seine Begabungen und Fähigkeiten, und es kann eine wunderbare Entwicklung hin zum Wandel sein, wenn wir diese Fähigkeiten unter uns, in gegenseitigem Geben und Nehmen für uns alle, also auch für das große Ganze, für die Veränderung, für den Wandel nutzen.

      Das gegenseitige Geben und Nehmen stärkt uns alle. Es schafft Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse, die uns niemand mehr nehmen kann. Diese Kommentare, so wichtig sie auch sind, sind flüchtig wie Gas.

      Wir alle sollten unbedingt den „gemeinsamen“ Schritt in die Handlung machen. Die „Macher“ sind natürlich unbeirrbar in ihrem „radikalen Optimismus“. Und deshalb bilden sie eine undurchdringliche „Einheit“, die zu ungeahnter Stärke wächst!

      Brigitte Schneider aus Worpswede (bald in Bremen)

    • Wow! Das ist es doch!

      Daumen hoch, Brigitte!!!!!!!!!! Ich kann wahrnehmen, wie sehr der Schmerz Dich transformiert.
      Schmerz wandelt sich in Liebe, nicht wahr, das ist der Prozeß der Befreiung? Und Scmerz wandelt sich in Wahrheit, Kraft, Klarheit, Herrlichkeit und unauslöschbaren Optimismus, – wenn man denn dran bleibt, innendrin im Kontakt mit sich selbst,
      und den Medien nicht erlaubt, uns vom Wesentlichen abzulenken oder wir selbst wieder, wie so oft, in die mentale Beschäftigung
      flüchten.

      Andreas,
      Radikaler Optimist

  19. „Wer nicht auf das Böse projekziert, kann vom Bösen nicht erreicht werden. Das Böse hat seine Macht nicht aus sich selbst, sondern aus den Projektionen der Angst, die ihm entgegen gebracht werden.
    Dieter Duhm, Gründer von TAMERA.

    Ein Gespräch zu seinem Buch: Terra Nova inmitten dieser Gemeinschaft. Ich kann ausnahms-und bedingungslos alles unterschreiben, was er sagt.
    https://www.youtube.com/watch?v=QZgISF_RXVY

    • Und selber habe ich erlebt, dass die Angst vor dem Bösen in dem Maße abnimmt, wie das Selbstbewusstsein zunimmt. Also: Ohne Selbstkritik geht gar nichts voran!

  20. Empfinde ich auch ziemlich so ,wie der Verfasser es sagt.Geht eigentlich runter wie Öl.
    Nur dass ich meine ,dass die Menschheit bis zur Entstehung der ersten Zivilisation überlebt hat,weil sie rein auf Solidarität,Zusammenarbeit und Mitgefühl gesetzt hat. Das hat die Menschen geprägt,mehrere zehntausend Jahre. Denn die feindliche Natur brachte die Menschen zusammen .Und weil das heute genau umgedreht ist,und die Menschen in unserer Gesellschafts-Wirtschaftswirklichkeit auf Konkurrenz und Entfremdung getrimmt werden,darum leiden so viele Menschen psychisch unter dem System und werden krank vor Einsamkeit und menschlicher Erschöpfung. Denn der Mensch ist es nicht gewöhnt ,wie ein Mittel zum Zweck einer wirtschaftlichen Maschine mißbraucht zu werden,-der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen.Die Wirtschaft sollte dem Menschen dienen und nicht der Mensch der Wirtschaft.
    Ich glaube der Hirnforscher Spitzer war es ,der auch diese These vertritt,dass die Menschheit seit Jahrtausenden durch Empathie und Zusammenarbeit geprägt wurde,und dass das bis in die tiefsten Ecken unserer Seele eingebrannt ist . Wenn sich die Verhältnisse umkehren,dann leidet der Mensch und braucht Drogen,Alkohol und jedwede Zerstreuung um das zu ertragen.
    Dieser Meinung sind ja nebenbei gesagt auch die verschiedensten Anthropologen oder Leute wie Gruen und Erich Fromm.

    Aber ein sehr guter Text,danke.

    • Und mal so nebenbei erwähnt,könnten unsere Autos natürlich lange mit Wasserstoff angetrieben werden.
      In einer Ausgabe der Zeitschrift „Raum und Zeit“wurde in einem Artikel über Freie Energie ein Tüftler erwähnt,der sein Mofa umgebaut hat auf Wasserstoffantrieb. Den Bauplan dafür hatte er kostenlos ins Internet gestellt(zu der Zeit wohl nur auf spanisch-glaube ich)

      Und eine Firma aus Süddeutschland hatte Dieselmotoren umgebaut,so dass diese zu 20 Prozent mit Pflanzenöl und 80 Prozent mit Wasser liefen.Diese Firma hatte viele Vorbestellungen-aber dann kam es zum „Skandal“ und die Geschäftsführung wurde eingesperrt.Die Firma hieß ,glaube ich ,“GfE“.

    • Zitat „Ich glaube der Hirnforscher Spitzer war es ,der…“
      Kann sein, ich habe das aber von Gerald Hüther gehört. Dessen Videovorträge auf YT jedenfalls sehr zu empfehlen sind.

    • Das sagt mittlerweile die gesamte moderne Hirnforschung und Psychologie. Eigentlich meinte Darwin das auch so.
      Ist bloss vorübergehend falsch verstanden worden z.B. auch durch Sigmund Freund und Konrad Lorenz, die einen „Aggressionstrieb“ entdeckt zu haben glaubten. Es gibt u.a. ein ganz gutes Buch darüber von Joachim Bauer: „Schmerzgrenze“.

    • Also,Veganislove,in der gesamten modernen Hirnforschung scheinen mir Menschen wie Spitzer oder Hüther die absolute Ausnahme zu sein.Gefühle ,Empathie oder Angst scheint bei deren Forschung keine Rolle zu spielen,-ich meine jetzt den Mainstream.Da werden die Bereiche des Gehirns untersucht und welcher für welche Körperfunktionen verantwortlich ist.Dann sagen diese Leute,bei Angst geschieht das und das im Gehirn.Also erschaffen wir ein Medikament,dass die Symptome dieser Angst beseitigt oder die Übertragung von einer Nervenzelle zur nächsten unterdrückt.Damit soll dann die Angst beseitigt werden-aber der Auslöser der Angst besteht weiter,weil die Ursache nicht beseitigt wurde.

      Die Ursachen von Angst liegen ja meistens im Außen,-Arbeitslosigkeit, Sorge darum, mit wenig Geld zurechtzukommen,Kriege,Gewalt,Entfremdung,Globalisierung-all diese Probleme belasten die Menschen.-dann kommen Leute wie Dieter Duhm und sagen,man muß zuerst das Innere heilen. Natürlich,auch-aber ohne menschliche- äussere Zustände kann der Mensch keinen inneren Frieden finden.Beides ist miteinander verwoben.

      Der Punkt ist ,dass in unserer Gesellschaft,alles was mit Angst und Mitgefühl zu tun hat,als Schwäche abgetan wird. Darum wird es permanent verdrängt.Angst sollte man nicht unterdrücken,sondern der Angst sollte man sich stellen. Denn Angst ist natürlich wie alle natürlichen Gefühle. Arno Gruen beschreibt dies wieder am Beispiel der Indianer ,welche sich ihrer Angst stellten. Die Kraft und Würde entspringt daraus,dass man sich seiner Gefühle stellt-auch der Angst.Nur wenn der Mensch kein wahres Selbst mehr hat,weil das in seiner Kindheit zerbrochen ist,hat er nicht die Kraft ,sich der Angst zu stellen.

    • Der Hirnforscher Damasio hat z.B. auch bewiesen, dass Körper, Gefühle und Denken eine unauflösbare Einheit bilden und hat darüber ein Buch geschrieben: „Descartes Irrtum“(2004). Und die moderne Psychologie hat schon lange den „Aggressionstrieb“ als Wahnvorstellung entlarvt, die zu Zeiten des Nationalsozialismus aufgekommen war.Es erscheint einem heute schon fast lächerlich, dass solche Selbstverständlichkeit überhaupt jemals in Frage gestellt und sogar negiert wurde. Aber man erkennt daran den Grad des Wahnsinns und Irregehens, zu dem Menschen fähig sind. Und ein Teil der Wissenschaft, nämlich der von der Industrie bezahlte, arbeitet immer noch nach dem verkehrten rein mechanistisch-materialistischen Weltbild. Er erforscht dabei nicht das Leben, sondern nur den Tod, bzw. die verschiedenen Tötungsmethoden.

    • Ja,schwarz ist weiß , ist schon klar,der Mainstream.
      Stellen sie sich mal vor ,jeder Hausbesitzer könnte mit diesen Aggregaten seinen eigenen Strom produzieren,ganz unabhängig von Konzernen. Würden diese das jemals akzeptieren?

      Was der Mainstream sagt ,weiß ich selbst.

    • „Stellen sie sich mal vor ,jeder Hausbesitzer könnte mit diesen Aggregaten seinen eigenen Strom produzieren,ganz unabhängig von Konzernen.“

      Ja, das wäre gut und auch richtig. Bin ja selber „Eigenheimer“.
      Das wissen aber auch Betrüger. Ob die nun staatlich gefördert, ignoriert oder bekämpft werden.
      Das ist zweitrangig.
      Ich finde es schlimm, das man in dieser Gesellschaft immer aufpassen muss, dass man nicht hinters Licht geführt und betrogen wird.
      Klug ist, wer erst einmal skeptisch ist, wenn eine Person oder Firma einem etwas verkaufen will.
      Ich könnte Ihnen X Beispiele für Betrügereien im Bekanntenkreis aufzeigen.
      Da werden meißt unaufgefordert Hoffnungen verkauft und Heilsbringungen feilgeboten.

      Nicht alles was im Mainstream geschrieben wird ist falsch, aber sollte hinterfragt werden.
      Das gilt auch für die Alternativen.

      Ob Stromkonzerne eine dezentrale Stromversorgung für Eigenheime akzeptieren würden?

      Sicher mit Bauchschmerzen.
      Es gibt kleinere Gemeinden die dezentrale autarke Energieversorgung erfolgreich einsetzen.
      Dazu mischen Sie aber nicht Diesel mit Wasser.

      Übrigens: Einen Wasserdiesel gibt es bereits.
      Mischverhältnis ist 15 % Wasser, 5 % Emulgatoren und 80 % Diesel. (Wikipedia)

      Nach einem Jahr Alltagsbetrieb mit dem Gemisch in zwei Bussen sind die Techniker jedoch ernüchtert: „Nicht sieben oder acht Prozent Diesel werden eingespart wie anfangs erwartet, sondern höchstens fünf Prozent“, sagte Rheinbahnsprecher Georg Schumacher auf Anfrage. Das sei zuwenig, um den Versuch noch auszuweiten. (Reinische Post 10.08.2008)

      Da wird doch der Betrug offensichtlich. Die Kunden wurden mit einer 30% tigen Rendite geködert und es wurden 62 Mio. erlöst.
      Es gab auch keinen funktionstüchtigen Wundermotor (Prototyp).

    • Sicher,schwarz ist weiß,glauben sie dem Mainstream.Dann können sie auch besser bei spiegel-online schreiben.

    • Was ich glaube, das hab ich ja geschrieben.

      Sie erzählen hier die Geschichte : „Dieselmotoren umgebaut,so dass diese zu 20 Prozent mit Pflanzenöl und 80 Prozent mit Wasser liefen“ das ich für einen Betrugsmodell halte.
      Und wenn man einfach mal nachforscht, was es denn dazu noch dazu gibt, wird man als Mainstreamgläubiger bezeichnet. Ich hab lange Zeit einen alten Diesel-Benz gehabt und habe so meine Erfahrungen auch mit Rapsöl (auch im Winter).
      Sie haben hier das Fass mit dem Wundermotor aufgemacht. Eine Technik mit der sie sich nie beschäftigt haben.
      Aufgeschnappt und mal schnell gepostet.
      Und Sie sagen, ich soll lieber bei Spon schreiben?
      Ob das so klug ist, nur das zu glauben, was ins eigene Weltbild passt, müssen sie schon selber entscheiden.
      Aber das werden Sie mir sicher auch vorwerfen.
      Ich hoffe nur für Sie, das sie nicht leichtgläubig auf Leute hereinfallen und Sachen kaufen, die wertlos sind.

    • Sehen sie,sie brauchen nur den Link zu benutzen und dort können sie alles nachlesen.
      Wieso tun sie das nicht,sondern holen sich nur die Meinung des Mainstreams ein ?Sehr merkwürdig!
      Der Dieselmotor ist über hundert Jahre alt,Meister. Die Entwicklung ist nicht stehen geblieben.
      Siehe mein Beispiel mit dem Mofa ,das mit Wasser fährt, und welches in der anerkannten Wissenschaftszeitschrift „Raum und Zeit“vorgestellt wurde.
      Sie sollten sich mal auf einen aktuellen Wissensstand bringen!

    • Ihrem Link bin ich sehr wohl gefolgt.
      Und hab das sogar gelesen.
      Hab dann nur auch noch wo anders geschaut.
      Wir waren aber bei diesem speziellen Fall.
      Mit dem Mofa hab ich nichts geschrieben.

  21. Treffend von Dieter Duhm zusammengefasst. Herzlichen Dank fürs teilen des Artikels !

    Ein weiterer Aspekt wären dann noch wohl Waffen, wer die stärksten Waffen hat, kontrolliert.
    Wer sich dagegen auflehnt, bekommt die Waffen zu spüren.

    Hast du Angst davor?

    Also ich schon, letztendlich ist es nämlich egal ob man einem Holzknüppel oder einem Maschinengewehr oder
    Wasserwerfer gegenübersteht. Ich denke dies, ist die eigentliche Angst, die Menschen davon abhält,
    sich gegen diese Strukturen aufzubegehren.

    Das bedeutet im Umkehrschluss, die Waffen müssen weg, unbrauchbar gemacht werden. Oder, man fängt
    an sich eben so gut auszurüsten um ein Gleichgewicht zu schaffen. Und schon ist man wieder beim Krieg, und
    die ganze Kacke fängt von vorne an.

  22. Das ist ja einer der Kritikpunkte bei KenFM:
    Die Seite berichtet zwar viel über politische Themen und liegt damit ziemlich auf einer Linie mit den Linken, aber anders als z.B. Alex Jones mit seinen „infowars“ wird relativ wenig über die „New World Order“ und eine Elitenverschwörung geschrieben.
    Gehe mal davon aus, das liegt daran, dass sich das Portal nicht angreifbar machen will, weil dafür eben öfter die Belege fehlen.

  23. Anbei einige Anmerkungen.

    Der Begriff der Effizienz an sich ist wertneutral, den kann man nach Kriterien definieren, wie man möchte. Für mich stellt sich die Gesellschaft in ihrer heutigen Organisationsform extrem destruktiv dar, also ist sie für mich das exakte Gegenteil von effizient.

    Zu den elitären Denkfabriken. Die inzestuöse Vermehrung im Laufe der Jahrzehnte, nur wer die Glaubenssätze nachbeten kann darf nachrücken, hat wohl eher einen umgekehrten Effekt. Mit der größer werdenden Menge sinkt der Grips. So war das doch, oder?

    Dazu passend auch, zu der in diesem Zusammenhang angesprochenen Spezialisierung:

    „Spezialisten sind Leute, die immer mehr über immer weniger wissen.“
    (Danny Kaye)

    … und weiter … „bis sie Alles über Nichts wissen.“ Daraus ergibt sich, wer dieses Wissen zur Anwendung bringt, wendet Nichts an.

    Zum Elektroauto, es gibt Projekte die sich damit befassen die Fahrzeuge über Induktionsstrecken, also während der Fahrt, aufzuladen.
    Generell sollte man bei der Hinwendung zu erneuerbaren Energien auch die Eigentumsfrage nicht unberücksichtigt lassen, denn wer die Erzeugung kontrolliert, kontrolliert auch die Abhängigen. Gehören die Produktionsmittel der Allgemeinheit, ist die Kontrollfrage nahezu gelöst und ist nur noch ein einfacher Verwaltungsakt.

    (Das Mondmobil ignoriere ich einmal, was so nicht stimmt, denn ich habe nun einen Satz dafür verschwendet, aber jedem das Seine.)

    So viel nur um der Haarspaltung zu genügen, ansonsten empfinde ich den Beitrag als sehr, sehr stimmig.

    Abschließend noch ein Zitat, welches die Lächerlichkeit der Pyramide ziemlich treffend wiedergibt, zumindest wenn man berücksichtigt daß dies hier ein ziemlich kleiner Planet in einem ziemlich großen Universum ist:

    „O Gott, ich könnte in eine Nußschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermeßlichem Gebiete halten, wenn nur meine bösen Träume nicht wären.“
    (William Shakespear, Hamlet)

  24. DANKESCHÖN!! Besonders die letzten Worte in Ihrem Text sind Balsam für meine Seele … Danke dafür!

    Anmerken möchte ich noch, dass ein leerer Magen durchaus günstige Auswirkungen auf die Denkleistung hat …

    Ich füge außerdem hier ein Zitat von Georg Büchner ein:

    “ Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag: sie wohnen in
    schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste
    Gesichter und reden eine eigene Sprache.

    Das Volk aber liegt vor ihnen wie Dünger auf dem Acker. Der Bauer
    geht hinter dem Pflug, der Vornehme aber geht hinter ihm und dem
    Pflug und treibt ihn mit dem Ochsen am Pflug, er nimmt das Korn
    und läßt ihm die Stoppeln.

    Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag: Fremde verzehren seine
    Äcker vor seinen Augen, sein Leib ist eine Schwiele, sein Schweiß ist
    das Salz auf dem Tisch des Vornehmen. Sie herrschen frei und
    ermahnen das Volk zur Knechtschaft.

    Ihnen gebt ihr 6 000 000 Gulden Abgaben, sie haben dafür die Mühe,
    euch zu regieren, d.h. sich von euch füttern zu lassen und euch eure
    Menschen-und Bürgerrechte zu rauben. Und wenn sie barmherzig sind,
    so geschieht es nur, wie man ein Vieh schont, das man nicht so sehr
    angreifen will.”

    Georg Büchner, der Verfasser dieser Flugschrift aus dem Jahr 1834 mit dem Titel “Der hessische Landbote” wurde
    am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren, er starb am 19. Februar 1837 im Exil in Zürich.

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