KenFM zeigt: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien

Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.

Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.

Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.

Fiedler und Speer sind auch die Autoren des Films: „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Hier der Link zum Film: https://kenfm.de/kenfm-zeigt-die-dunkle-seite-der-wikipedia/

Inhaltsübersicht:

00:00:00 Prolog
00:01:50 Titel
00:02:50 Einleitung
00:05:16 Unterwegs
00:15:25 Mengenlehre mit der Maus
00:22:46 Gut informiert durch das Freisinger Tagblatt ?
00:31:37 Drei Artikel mit gleichem Inhalt
00:36:01 Was ist die Antifa?
00:43:03 Drucksache 6/946
00:46:55 Was ist Psiram?
01:05:46 Wikipedia, Psiram und Comics
01:10:29 Wikipedia und Meinungsmanipulation
01:16:26 Amadeu-Antonio-Stiftung
01:23:28 Julia Schramm im Video
01:29:59 Die Unantastbaren
01:37:44 Ruhrbarone
01:45:33 GWUP
01:50:57 Die Brights und die GWUP
02:00:11 Das Netzwerk
02:11:04 Abspann

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221 Kommentare zu: “KenFM zeigt: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien

    • Hallo Maro,

      zu allererst hat jeder ein Recht darauf ein negatives Fazit aus diesem Fil zu ziehen. Es war auch nicht damit zu rechnen dass ein jeder den Film mögen wird. Am allerwenigsten die Leute die er direkt oder indirekt anspricht.

      Nun sind die Argumente bei „Gegenrede“ jetzt aber ein wenig… hanebüchend und beherrbergen ihre eigene kleine Verschwörungstheorie.

      1. „Ich verstehe gar nicht, wie sich Herr Fiedler das vorstellt. Heißt das, die Schreiber der Artikel haben auch nach genau dieser Suchanfrage gesucht? Dann müssten sie vorher aber schon gewusst haben, dass Ganser mit diversen anderen als fragwürdig empfundenen Portalen kooperiert, sodass der Psiramartikel nicht zur Recherche beiträgt und somit auch keine Quelle darstellt.“

      Nein. Anscheinend kannten sie Psiram schon, oder haben eine Tipp bekommen dort mal nachzusehen. Das wird in der Doku, nach meiner Erinnerung auch so dargestellt.

      2. „Selbst bei einer oberflächlichen Internetrecherche kann man mit Leichtigkeit herausfinden, dass Ganser besagten Dialog mit Karl-Heinz Hoffman führte und, dass er mit RT Deutsch, Compact (geleitet von Jürgen Elsässer) und KenFM kooperiert.“

      Den Medienplattformen RT Deutsch und KenFM Interviews zu geben lässt noch nicht auf engere Kooperationen schliessen. Ganz zu schweigen von Compact (Wo finde ich Interviews von DG mit JE?). Das könnte eine bewusste Unterstellung sein. Ich tippe allerdings eher auf eine schlechte Wortwahl.

      3. „Prof. Dr. Dr. Walach wird als „Opfer“ von Psiram in die Dokumentation eingeführt. Es ist zunächst natürlich legitim, sich diese Stimme anzuhören. Im Verlauf des Beitrags wird Harald Walach allerdings nicht mehr als eingebundenes, daher befangenes Subjekt betrachtet, sondern dient als Experte, auf dessen Aussagen die weiteren Schlüsse der Argumentation aufbauen. Dass Harald Walach ein Problem mit den Skeptikern hat scheint im Angesicht seines Beschäftigungsgebiets der alternativen Medizin nicht sonderlich erstaunlich. Ihn aber im Weiteren als sichere Quelle heranzuziehen, um die Motive der Skeptiker zu erklären und die Glaubwürdigkeit und Problematik des Agierens der Skeptiker zu bewerten, verwickelt den ganzen Beitrag in eine Befangenheit, die das Ergebnis nicht mehr an der Wahrheitsfindung, sondern an der Gegnerschaft zu Psiram ausrichtet.“

      Kann man so sehen. Ich für meinen Teil hatte nicht das Gefühl dass man den Mann als sichere Quelle für irgendwas anführte oder das irgendeine Art von Befangenheit entstanden wäre. Man wollte ein Opfer von Psiram drinhaben. Man bekam eins. End of Story

      4. „Kopilot meldete sich in Reaktion auf den neuen Beitrag „Zensur“ in der Wikipedia zu Wort. Seinen Aussagen nach hat er sich sogar dafür eingesetzt, den Beitrag von Ganser zu überarbeiten, was tatsächlich geschehen ist, wie die Historie des Wikipediaartikels zeigt. So ist das Wort „Verschwörungstheoretiker“ nicht mehr enthalten und Erkenntnisse Gansers über Gladio wurden eingepflegt. Nach eigenen Aussagen kontaktierte Kopilot von sich aus auch Herrn Fiedler und nannte ihm bereitwillig seinen Klarnamen – anders als in Fiedlers Beiträgen ist das Wissen über die Identität Kopilots also nach Kopilot nicht das Ergebnis Fiedlers genialer investigativer Recherche. Das wird dem werten Zuschauer aber verschwiegen. Stattdessen wird die Enttarnung des vermeintlich inkognito agierenden Kopiloten regelrecht zelebriert. Hier wäre ein Kommentar von Ganser, Fiedler und auch von Ken Jebsen interessant. Wirklich transparent erscheint das nicht.“

      Wenn man Kopilot seine Story glaubt, ist das natürlich ok und jedem selbst überlassen. Ich nehme ihm den Kram nicht ab. Vorallem das Datum seines Statements macht stutzig. Dem Zuschauer wird es vielleicht verschwiegen, weil es diesen Versuch der Kontaktaufnahme seitens Kopilot nie gab? Der müsste dann ja vor der Veröffentlichung des 1. Films stattgefunden haben. Zu welchem Anlass? Wer kannte Fiedler den vorher (nicht übel nehmen ;-))? Übrigens gibt es das gleiche fadenscheinige Argument auch auf Psiram zu lesen.

      5. „Herr Ganser tritt vielfach bei KenFM auf, es besteht eine umfangreiche Kooperation. Fragen wir uns doch mal, wie unbefangen eine Recherche sein kann, wenn eine umfangreiche Kooperation zwischen Ganser, der selbst Gegenstand der Recherche ist, und KenFM als Publikationsort der Recherche besteht. Antwort: Gar nicht. „Zensur“ kann nicht unbefangen sein, denn der Auftraggeber der Dokumentation kooperiert umfangreich mit der Person, die Gegenstand der Recherche ist. Komisch nur, dass Herrn Fiedler diese Befangenheit bei Wikipedianern stört, während sie bei ihm selbst kein Problem darstellt.“

      Bestehen den da wirklich Kooperationen? Der Mann könnte ja mal einen Beweis oder wenigstens ein Indiz vorbringen. DIe Häufigkeit von Interviews ist meiner Meinung nach Keines.

      6. „Ein zentraler Schritt in der Argumentation, der die Verbindung zwischen Wikipedia, Vertretern der Mainstreammedien und Psiram plausibel machen soll, ist absolut inakzeptabel und nicht nachvollziehbar. Er basiert weniger auf anständiger Recherche, sondern vielmehr auf Willkür der Autoren und der Behauptung, dass Google uns zeigt, welche Webseiten „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ Grundlage der Recherche für journalistische Artikel sind. Harald Walach ist als beteiligte Person zu stark in die Argumentation des Beitrags involviert, sodass der Beitrag als solcher seine objektive Ausrichtung verliert. “

      Warum ist das inaktzeptable? Ich finde es absolut nachvollziehbar? Es muss nicht in seiner Gänze stimmen. Aber nachvollziehbar ist es allemal. Es hat allerdings gar nichts mit anständiger Recherche zu tun anhand von drei Argumenten, die mehr auf Bauchgefühl als auf Fakten beruhen, den ganzen Film als das Ergebnis von Willkür und Behauptungen darzustellen.

      7. „Ich frage mich ja, wie derartige Fehler angesichts des selbstauferlegten Anspruchs von KenFM passieren können. Den Mainstreammedien wird immer schön Befangenheit und Fehlinformation vorgeworfen, aber die eigenen Beiträge machen inakzeptable Schlussfolgerungen und Unmengen an methodischen und konzeptionellen Fehlern.“

      Ich kann keine Fehler endecken. Zumindest keine die die Grundsaussage des Films erschüttern könnten. Und die Unmengen an aufgedeckten methodischen und konzeptionellen Fehlern belaufen sich zumindest in diesem Blog auf… Drei. Oh Mann…

      FAZIT:
      ich habe jetzt schon eine Handvoll Kritiken zum Film gelesen. Die Stellungnahme des Wikipedianers Karl VI. (oder sonstwie) eingeschlossen.
      Sie haben nicht wirkich viel gefunden und was sie gefunden haben ist mau, sehr mau. Es wird viel reinintepretiert und immer wiedr darauf verwiesen dass Fiedler die Wikipediaregeln einfach falsch auslegt oder schlichtweg nicht verstanden hat. Auch die Vesuche Fiedler und CO. in die rechte Ecke zu schubsen sind vorhanden. Gerne wird seine Recherche bei „Metapedia“ dazu herangezogen. Aber Herr Fiedler hat im Film explizit darauf hingewiesen dass es sich um eine rechtslastige Seite handelt. Egal.
      Die meisten Stänkerer agieren mehr wie getroffene Hunde den wie Leute denen es um die Klärung bzw. Verbesserung der Situation geht.
      Der Film mag nicht in allen Punkten richtig liegen. Das hatte ich auch nicht erwartet. Aber es war definitv ein Stich in ein Hornissennest… und die Hornissen sind sauer.

    • Hallo Maro,
      am besten trauen wir unserem ersten Eindruck, habe ich gelernt. Die durch den Film „Zensur“ Angegriffenen und Entlarvten versuchen nun durch Verlagerung auf Nebenschauplätze und Nebenargumente (neben Halbwahrheiten und ganz einfach auch neuen Lügen) vom Wesentlichen abbzulenken.

      Zu Punkt 2 aus A.Jung’s Brief: Was ist gegen Kooperation zu sagen? Warum sollte es verboten sein, mit Internetportalen, auf die man etwas hält, zusammenzuarbeiten? Ich arbeite mit jenen zusammen, bei denen ich mich wohl fühle und wo meine Meinung respektiert und geschätzt wird, oder? Darf ein Wissenschaftler das denn nicht? Warum sollte man gegen Kooperation argumentieren bzw. versuchen, Kooperation zu widerlegen? Da gehen Sie, Herr Jung dem „Gegner“ doch schon wieder der Strategie, „Kontaktschuld“ zu erzeugen, auf den Leim. Wer nicht kooperieren darf, und sich durch gegenseitige Verlinkungen und Bestätigungen auf unlautere Weise Autorität und künstliche Quellengewichtungen zu erschleichen, die in Wirklichkeit gar nicht da sind – das ist eine öffentliche Enzyklopädie, die für sich in Anspruch nimmt, ausgewogen, neutral, objektiv und unvoreingenommen realistisch sein zu wollen. Daß dem nicht so ist, das wurde widerlegt. Punkt.
      Was also noch?

      Auf Ihre Frage: „Was haltet Ihr davon?“ ist meine persönliche Antwort also: „Gar nichts.“

    • „Was ist gegen Kooperation zu sagen? Warum sollte es verboten sein, mit Internetportalen, auf die man etwas hält, zusammenzuarbeiten? Ich arbeite mit jenen zusammen, bei denen ich mich wohl fühle und wo meine Meinung respektiert und geschätzt wird, oder? Darf ein Wissenschaftler das denn nicht? Warum sollte man gegen Kooperation argumentieren bzw. versuchen, Kooperation zu widerlegen? Da gehen Sie, Herr Jung dem „Gegner“ doch schon wieder der Strategie, „Kontaktschuld“ zu erzeugen, auf den Leim.“

      In meiner Aussage geht es nicht um Für und Wider von Kooperationen zwischen alternativen Medien und Wissenschaftlern, sondern lediglich darum dass einfach solche engen Beziehungen (im negativen Sinn) unterstellt werden, ohne einen Beleg dafür vorzulegen.

  1. Ich hatte mir die Tage mal diese sogenannte Gegendarstellung zu diesem Film auf Psiram durchgelesen. Ehrlich gesagt war ich ein wenig enttäuscht.
    Angeprangert bzw. aufgebauscht wurden lediglich Kleinigkeiten. Gröbere Fehler in der Darstellung des Films scheint man wohl nicht gefunden zu haben, sonst hätte man nicht so sehr das Haar in der Suppe gesucht.
    Den Versuch Herrn Fiedler als beleidigte Leberwurst darzustellen, der den Film eher aus verletztem Stolz den aus Wahrheitsliebe produziert hat, zählen mit zu den besten Verschwörungstheorien über die ich in den letzten beiden Jahren schmunzeln durfte. Leider beantwortet diese Theorie nicht die Frage, warum man tatsächlich so viele Leichen in den Kellern der Wikipedia findet.
    Ansonsten bewegt sich die Kritik von Psiram auf dem Niveau von „Diese Aussagen sind falsch. Punkt.“ Warum sie das sind wird zu 90% nicht näher erläutert. Auch das Statement eines der Betroffenen (Kopilot) als „Beweis“ für die Falschheit des Films anzugeben, zeugt von einer gewissen Naivität oder zumindest von einer tiefergehenden Hilflosigkeit die Anschuldigungen von beiden Filmen überzeugend zu entkräften.
    Fazit: Man kann sicher sein dass sich das Tema von Psiram SOFORT und gnadenlos auf jeden gröberen Fehler der Arbeit von Fiedler und Speer wie Piranhas gestürzt hätte. Da sie das offenkundig nicht tun, zeigt wohl dass sie nichts finden konnten.
    In diesem Sinne kann ich Psiram und Fans nur weiter viel Glück bei der Suche nach ihrem kleinen Stück Relevanz wünschen.

  2. Mein Brief, den ich gestern geschrieben habe an den SPD Ortsverband. Einer meiner Freunde hat sich auch schon die Mühe gemacht, dem Diözesanvorstand Hanne Möller und seinen Kollegen zu schreiben. Ich hoff, dass das auch viele tun.

    Sehr geehrte Damen und Herren des SPD Ortsverbands,
    Sehr geehrter Herr Grill,

    durch die Berichterstattung über Herrn Rainer Forster und der Veranstaltung mit Dr. Daniele Ganser bin ich auf die Information gestoßen, dass der Ortsverband der SPD eingeschritten ist, um die Bevölkerung zu schützen vor einem Vortrag von Dr. Ganser, der von der KAB veranstaltet werden sollte, weil Menschen verwirrt würden und meinen könnten, was er sagt wäre gut, weil das eine katholische Institution ist, die das veranstaltet. Sie merken schon an meiner Formulierung, und dem langen Satz, dass es mir schwer fällt, Verständnis für Ihre Ansicht aufzubringen.

    Wir sind alle freie Bürger und viele sind mündig genug, um sich selbst die Quellen auszusuchen, bei denen sie sich informieren. Dass die GEZ-Medien Berichtserstattung wenig zur Übersichtlichkeit beiträgt kann ich an einem einfachen Beispiel erklären:

    Ich habe bis vor 12 Jahren immer Tagesschau geschaut und diverse politische Diskussionen auf ARD und ZDF. Wenn es um Israel geht hätte ich immer unterschrieben – Anschlag – Vergeltungsanschlag – Vergeltungsanschlag für den Vergeltungsanschlag – keiner weiß mehr, wer als erstes angegriffen hat, verfahrene Situation…
    Dann höre ich das Interview mit Petra Wild, das Herr Jebsen geführt hat und die Sache wird erklärt, von da wo sie anfing bis heute. Zwar lange, fast 2,5 Stunden, aber für mich als Tagesschau informierte zu diesem Thema fast nur Neuigkeiten.

    Wenn Bürger heute unmündige Medienkonsumenten sind hat das meiner Meinung nach mit dem einseitigen, seichten Niveau zu tun, das die GEZ Medien veröffentlichen. Manche denken wahrscheinlich immer noch, dass man das einfach konsumieren sollte, weil zahlen muss man es ja sowieso.

    Ich denke, dass Vielfalt, wie Herr Rainer Forster sie präsentieren wollte unerlässlich ist und von den Parteien gefördert werden sollte. Die Gesprächsrunde mit unten anderen Herrn Dr. Gauweiler und dem Chef der Gemeinwohl Ökonomie zertifizierten Sparda-Bank war inhaltlich um Längen hochwertiger als die ARD und ZDF Gesprächsrunden.

    Die Frage, die sich bei mir aufdrängt: Vor was haben sie Angst?
    Wenn sich die katholische Kirche mit Ansichten von Friedensforschern und freien Journalisten auseinandersetzt finde ich daran nur Gutes.
    Als Beobachterin dieses Geschehens erwarte ich eine öffentliche Entschuldigung seitens der SPD bei Herrn Rainer Forster.

    Ich habe ihnen meinen Leserbrief an das Freisinger Tagblatt angehängt, den ich zu diesem Thema geschrieben habe.

    Eine spannende Weiterbildung zu diesem Thema würde ich Ihnen empfehlen:
    Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

    Meine Entscheidung an der Wahlurne im Herbst haben sie mir auf jeden Fall erleichtert.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

  3. Wer das Thema vertiefen möchte, kann sich auch mal eine spannende Diskussion von 2009 anhören: Das Wikipedia-Problem ist nicht neu und schon länger bekannt.
    Auch spannend ist es, nachdem man sich beides angeschaut hat, sich Gedanken über die weitere Entwicklung nach weiteren 7 Jahren zu machen. Oder eher über KEINE sichtbare Entwicklung?
    Für mich unterstreicht das das Resultat: Wikipedia ist NICHT mehr zu retten!
    https://www.youtube.com/watch?v=SzCH0MOAc4Y&list=PLB7C5F4881FFBD107&index=1

  4. Zu dem herausragenden Film von Markus Fiedler hat sich Psiram.com um entsprechende „Würdigung“ bemüht:

    https://www.psiram.com/ge/index.php/Markus_Fiedler

    Dort gibt es auch Zitat von Kopilot, was auf Wikipedia verweist, wonach Kopilot angeblich sich um Klärung mit Herrn Fiedler bemüht hätte:

    Zitat von Wikipedia-Autor „Kopilot“ vom 6. März 2017 (gekürzt)
    Ich habe seit April 2015, also Monate VOR dem ersten Fiedlervideo, per e-Mail erst Ganser, dann Fiedler direkt und freundlich zum Mitwirken und Belegen von Änderungswünschen eingeladen und ihnen die Projektregeln erklärt.
    Ferner habe ich die positiven Rezensionen, auf die Ganser mich per Antwortmail hinwies, umstandslos in seinen Artikel eingearbeitet.
    Ferner habe ich durchgesetzt, dass die Kat „Verschwörungstheoretiker“ daraus verschwand. Diese hatten weder Phi noch ich noch sonst jemand der von Fiedler Angeprangerten editiert und verteidigt.
    Ferner habe ich die nur zu berechtigte Kritik an der NATO und den USA in vielen Themenartikeln mit Belegen untermauert. Niemand kann bei Wikipedia die Lügen der US-Regierung für ihre Irakintervention und ihre Kriegsverbrechen in ihrem Antiterrorkampf überlesen oder auch nur für unbelegt halten: Dafür habe ich mit gesorgt. (Auf die Gehaltsschecks der CIA oder des Mossad warte ich immer noch… 😉
    Ferner habe ich selber Fiedler unbefangen per Mail meinen Klarnamen genannt, mich also gerade nicht „getarnt“. Für weitere Privatdaten hat er sich auf Neonaziseiten bedient. Und für dieses erste Video brauchte er schon Monate. Seine über Stunden ausgewalzte „Enttarnungsleistung“ war keine, da jeder dasselbe mit schlichtem Googeln in einer Minute hätte rauskriegen können. Festzustellen, dass sich die angeblichen „Drahtzieher“ gar nicht „tarnen“, hätte allerdings die ganze dramatische Aufmachung zerstört…
    Kopilot (Diskussion) 15:10, 6. Mär. 2017 (CET)“

    Die Quelle verlinkt direkt zur Wikipediadiskussion über den Film Zensur:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier#Wikipedia_im_Netz_

    Es ist ganz interessant zu sehen, welche Gefühle dort hervorkommen und wer sich angesprochen und nicht angesprochen wird – auch was gesagt, bzw. verschwiegen wird. Auf die angesprochene Struktur, dass die Administratoren ihr Wahlvolk selbst wählen, wird bisher z.B. nicht Bezug genommen.

    Tippt Jemand statt psiram.com stattdessen psiram.de ein, landet er auf http://www.esowatch.de/

    Esowatch ist die Seite im Film, welche Psiram kritisch sieht, aber im Wikipediaartikel über Psiram immer wieder gelöscht wird.

    • Interessant ist an dem Zitat von Kopilot, dass er sich am 06.03.2017 entschieden hatte, dies öffentlich bekannt zu geben. Wenn er wirklich Klärung gesucht hat; wieso veröffentlicht er dieses erst 2017?

      p.s.: was an dem Film Zensur etwas untergegangen ist, sind die Vernetzungen der Amadeo-Antonio-Stiftung zu den Ruhrbaronen.

      Gibt man auf Google „amadeu antonio stiftung ruhrbarone“ ein, folgen Ergebnisse, wonach sowohl Ruhrbarone, als auch Amadeo Antonio-Stiftung miteinander vernetzt sind.

      Konkret lässt es sich hierauf beziehen:

      http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/die-stiftung-aktiv/themen/gegen-as/antisemitismus-heute/chronik-antisemitischer-vorfaelle-1/chronik-antisemitischer-vorfaelle-2014/

      Es gibt mehrere Verlinkungen zu den Ruhrbaronen.

      Ein besonderes Beispiel ist:

      250 Dortmunder protestierten nach Angaben der Polizei gestern Abend gegen eine Kundgebung der Nazi-Partei Die Rechte mit 45 Teilnehmern in der Dortmunder Nordstadt. Die brachen ihre Veranstaltung deutlich früher ab: Statt wie geplant bis 22.00 Uhr war um 19.24 Ende. Verschiedene Redner hetzten gegen Zuwanderer und Juden: “Das ist Deutschland – das ist unser Land – nicht das Land der Juden” war einer der Sätze mit denen die Nazis für Stimmen bei der Kommunalwahl am 25. Mai warben. Es ist den lauten Gegenprotesten der Demonstranten zu verdanken, dass von den Reden nicht viele Menschen behelligt wurden: Die Nazis kamen gegen den Lärm der Trillerpfeifen und Tröten kaum an, die Polizei tat ein übriges um die Veranstaltung nicht zu einem Erfolg werden zu lassen und sorgte dafür, dass die Rechtsradikalen zu jedem Zeitpunkt in der Defensive waren.

      Da möchte ich einen Satz nochmal herausnehmen:

      Es ist den lauten Gegenprotesten der Demonstranten zu verdanken, dass von den Reden nicht viele Menschen behelligt wurden:

      Genau das kommt im Film Zensur auch vor. Das Thema der Gegendemonstrationen. Gegendemos fanden auch in Dortmund statt. Das schreibt die Amadeo Antonio-Stiftung und verlinkt auf die Ruhrbarone.

      Dort ist David Schraven aktiv, der auch bei Correctiv tätig ist.

      Correctiv ist ebenfalls für die Internetüberwachung zuständig.

      Das die Amadeo-Antonio-Stiftung auch gegen Karneval ist, zeigt sich hier:

      https://philosophia-perennis.com/2017/02/23/rassismus-stasi-karneval/

      Ebenso darf sich Frau Kahane zusätzlich noch in der Berliner Zeitung zu Wort äußern.

      Es ist bemerkenswert, wie Frau Kahane am Schluß versöhnliche, kommunikative Töne in Ihren Beiträgen sucht, gleichzeitig aber über die Stiftung ganz klar festlegt, wann Jemand einer „Verschwörungsideologie“ anheim gefallen ist:

      http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/einordnung-von-verschwoerungserzaehlungen.pdf

      Dort steht z.B.: „Werden die Beweise gegen die Verschwörung akzeptiert?“ Bei einem „Nein“ ist es automatisch „Verschwörungsideologie“, lt. diesem Pdf.

      Ob die eigenen „Beweise“ selber stichthaltig gewesen sind – oder unhaltbar waren – egal. Sobald Jemand dem widerspricht = „Verschwörungsideologie“.

      In der Berliner Zeitung liest sich das mit ihren selbst gewählten Worten teils anders. Mit Worten wie:

      „Die Polarisierung der Gesellschaft wird sich nicht aufhalten lassen. Umso wichtiger wird es sein, die Debatten zu führen. Debattieren heißt, Regeln anzuwenden und trotzdem klar und deutlich artikuliert darüber zu streiten, was wir wollen oder nicht wollen. Und: bei aller Kritik und trotz Hass und Gewalt die demokratischen Spielregeln befolgen. Denn das Gegenteil von Hass ist nicht Liebe, sondern die Fähigkeit zur Debatte. Und das Gegenteil von Rechtsextremismus ist nicht Linksextremismus, sondern demokratische Kultur. Also: Cool bleiben und die Wellen reiten, statt sie sich zu Monstern aufbäumen zu lassen. Und: dem Chaos keine Chance! – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25221502 ©2017″

      oder auch:

      „Was in aller Welt ist so kompliziert daran, universalistisch zu denken? Die Freiheit, in der Demokratie über die eigene Identität selbst entscheiden zu können und so erwachsen zu werden, wie man es eben vermag, ist ein großartiges Verdienst der Aufklärung! Vielleicht ist es schwer zu machen, vielleicht ist es deshalb nicht so populär. Aber zumindest ist es auch eine einfache Antwort. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26142674 ©2017″

      und:

      „Doch dem ist niemand einfach ausgeliefert. Ruhiges Hinterfragen hilft. Und ein wenig Selbstreflexion sowie eine digitale Zivilgesellschaft, in der dem Mob auch widersprochen wird. So wie Data es tun würde, in all seiner bezaubernden Menschlichkeit. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25499162 ©2017

      Ruhiges Hinterfragen hilft?

      Das ruhiges Hinterfragen bei der Amadeo Antonio Stiftung nicht mehr hilft, haben auch schon einige Teile der Politik erkannt:

      http://www.tagesspiegel.de/politik/trotz-rechter-kampagne-weiter-staatsgeld-fuer-amadeu-antonio-stiftung/14940904.html

      Dort heisst es:

      Die Junge Union fordert, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung vom Verfassungsschutz überprüft wird. Das Bundesinnenministerium aber steht zu deren Förderung

      Der Antrag C 32 auf dem Essener Bundesparteitag der CDU birgt Zündstoff – auch wenn wohl nicht über ihn abgestimmt wird: Der Bundesvorstand der Jungen Union (JU) fordert darin, die staatliche Förderung der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) zu stoppen und sie „auf Basis der getätigten Aussagen ihrer Vertreter und öffentlichen Kundgaben“ vom Verfassungsschutz überprüfen zu lassen. Seit Jahren engagiert sich die Stiftung gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus.

      Mit Blick auf den Einsatz von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und auch der Amadeu-Antonio-Stiftung gegen Hass im Internet (Hatespeech) fordert der CDU-Nachwuchs: „Die Kundgabe von Äußerungen, welche durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt sind, darf nicht von staatlichen Stellen oder im Auftrag staatlicher Stellen ohne juristische Überprüfung zensiert werden.“
      „Die JU reitet damit auf der rechten Kampagnenwelle“

      Die Antragskommission des Parteitags empfiehlt die Überweisung des Antrags an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Es wird also in Essen darüber voraussichtlich keine Debatte geben. Und doch ist die Vorlage Wasser auf die Mühlen derjenigen, die seit Monaten die Arbeit der Stiftung attackieren.

      Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Stiftung, sagte dem Tagesspiegel: „Es ist bedauerlich und tragisch, in welche Richtung sich die Diskussionen bei der Jungen Union entwickeln. Ein absurder Antrag. Die JU reitet damit auf der rechten Kampagnenwelle gegen uns.“
      Bundeszentrale für politische Bildung fördert die Stiftung

      Das Bundesinnenministerium sieht trotz der Diskussionen um die Stiftung keine Veranlassung dafür, der Stiftung staatliche Mittel zu streichen. Ministeriumssprecher Harald Neymanns sagte am Dienstag auf Tagesspiegel-Anfrage: „Die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) wird durch BMI-Programme aktuell nicht gefördert. Sie ist allerdings seit dem 3. November 2015 anerkannter Träger der politischen Bildung und hat ein erfolgreich abgeschlossenes Anerkennungsverfahren durchlaufen, das es ihr erlaubt, eine regelmäßige Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) zu beanspruchen. Zurzeit wird keine Veranlassung gesehen, davon abzuweichen.“

      Ein Gutachten vom Göttinger Sozialwissenschafter Samuel Salzborn hat bisher ausgereicht, um politisch weiter die Amadeo Antonio Stiftung aufrecht zu erhalten.

      Dieses Gutachten sollte 2016 bisher also ausreichend gewesen sein:

      https://sciencefiles.files.wordpress.com/2016/12/salzborn-gutachten-aas-als-meinungsfreiheit-getarnter-hass.pdf

      Interessant ( schon ab Seite 7) ist bei dem Gutachten:

      Da gerade im Bereich der sozialen Medien
      keine staatlichen, sondern marktwirtschaftliche Akteure agieren
      (Facebook, Google, Twitter usw. sind profitorientierte Unternehmen, deren Interesse zunächst in der Maximier
      ung ihrer Marktanteile und Gewinne besteht und die von staatlichen Regularien dazu gebracht werden müssen, die Spielregeln der Demokratie auch zu
      Spielregeln ihres Marktes zu m
      achen), war und ist es deutlich
      schwieriger, auch mit Blick auf die internationale Rechtslage und das für unterschiedliche
      Online-Unternehmen differente, jeweils gültige nationale Recht und die damit markierte Diskrepanz von nationalem Rechtsgeltungsanspruch und virtueller
      Rechtssuspendierungspraxis,
      also die Differenzen zwischen Rechtsnorm und Rechtswirklichkeit auf dem Feld des Internetrechts (vgl. Arndt u.a. 2011; Craig 2012; Mardsen 2011; Rustad 2014), die Erfordernisse des
      Umgangs in der politischen Kultur der Bundesrepublik auch online schrittweise anzupassen
      und umzusetzen.
      Dazu gehört, dass zunehmend mehr Medien darauf
      verzichten, „Trollen“ ein Forum zu bieten,
      deren Kommentare löschen, Kommentarspalten nur kurz öffnen
      oder bei bestimmten Themen
      gar keine Kommentare ermöglichen – das setzt letztlich nur den Standard um, den es bei Medien im Zeitalter vor dem Internet auch gab,
      wobei die Möglichkeiten
      für Nutzer/innen trotzdem noch deutlich erweitert sind, weil nach wie vor prinzipiell jede/r Kommentare abgeben
      kann. Dazu gehört, dass in sozialen Netzwerken
      strafrechtlich relevante Beiträge nicht nur
      gelöscht, sondern auch juristisch verfolgt werden, was nach und nach geschieht. Und dazu
      gehört auch, Grundhaltungen, die gegen die Grundprinzipien der bundesdeutschen Demokratie verstoßen, kein Forum zu geben – durch Löschung von Kommentaren oder auch durch
      (vorübergehende oder dauerhafte) Sperrung von Nutzerprofilen. In der Online-Welt hat sich
      der zwar durchaus treffende und
      der internationalen Debatte
      entlehnte, aber doch etwas unscharfe Begriff des Engagements gegen Hass-
      Reden bzw. Hass-Kommentare durchgesetzt.
      Verkürzt deshalb, weil im Wort
      „Hass“ nicht explizit angesprochen wird, dass es um ein Engagement gegen Haltungen geht, die die Grundüberzeugungen der bundesdeutschen Demokratie bekämpfen und ihre rassistischen, antisemitischen oder völkisch-nationalistischen Haltungen hinter dem Schutzschild der Meinungsfreiheit verstecken wollen:
      „Meinungsfreiheit heißt nicht
      Rechtsfreiheit. […] Mancherorts ist aus Politikverdrossenheit […] politische Verachtung geworden. Eine nicht zu unterschätzende Zahl ist vom Mitbürger zum fanatischen Wutbürger mutiert. Dieser
      missbraucht teils anonym, teils mit seinem Namen die Online-Medien als Resonanzraum zur Verbreitung von Hass- und Hetztiraden. Auf diese Weise wird das Internet immer mehr
      zum Stammtisch des 21. Jahrhunderts, einem Platz für
      dumpfe Parolen und aggressive Attacken.“ (Connemann 2016: 15)

      3.
      Datenbasis des Gutachtens

      Grundlage dieses Gutachtens ist öffentliches
      und nicht-öffentliches Material, sowohl dem
      Verfasser dieses Gutachtens von der AAS zur Verfügung gestellte Dokumente, wie vom Verfasser selbst erhobene Quellen.
      Dieses Material umfasst sowohl Veröffentlichungen in Medienorganen (Print und Online), Blogbeiträge, Postings aus öffentlichen und nicht-öffentlichen
      Gruppen bei Facebook und im VK-Netzwerk, die Auswertung von Twitter-Tweets, Foto-,
      Video- und Bildmaterial einschließlich Bildcollagen bzw. manipulierten Fotografien sowie
      Zuschriften, die (unverlangt)
      an die AAS gesandt wurden

      Eine Verteidigung der Amadeo Antonio Stiftung – ob er das Gutachten immer noch für 2500 € schreiben würde, nachdem er den Film Zensur gesehen hat?

    • p.s.: das Beispiel in Dortmund und den Ruhrbaronen bezog sich zwar auf eine Rechte Demo – die Grundsätzlichkeit, dass zu jeder Demo Gegendemonstranten geladen werden, wenn es aus Sicht der entsprechenden Institutionen angebracht ist, wollte ich betonen.

      Es ist schon verwirrend genug, wo sich nun Staat oder staatliche Interessen wirklich befinden.

      Beispiel: NSU-Skandal. Die Zeugen sterben weg. Dann sind plötzlich viele Akten nicht vorhanden – warum? Dann die NPD, die teils unterwandert ist vom BND, wie Xavier Naidoo das schon gesagt hat.

      In Zusammenhang mit Gegendemos zu Friedensdemonstrationen wirkt es verstörend.

      Wenn ich dieses Zitat aus dem Gutachten betrachte, welches ja für die Amadeo Antonio Stiftung geschrieben wurde, so bleibt zu hoffen, dass die Diskussion in der Politik um die Stiftung wieder in Gang kommt.

      Der Tagesspiegel hat sich ja politisch klar positioniert, was die Stiftung angeht. Aber es kann kaum nur die Junge Union sein, die sich gegen eine Stiftung aussprechen mag – traurig, wenn dies die einzigen politischen Menschen wären, die erkennen, welche Meinungsabschaffung durch die Stiftung propagiert und ausgearbeitet wird.

    • „Zitat von Wikipedia-Autor „Kopilot“ vom 6. März 2017 (gekürzt)
      Ich habe seit April 2015, also Monate VOR dem ersten Fiedlervideo, per e-Mail erst Ganser, dann Fiedler direkt und freundlich zum Mitwirken und Belegen von Änderungswünschen eingeladen und ihnen die Projektregeln erklärt.
      Ferner habe ich die positiven Rezensionen, auf die Ganser mich per Antwortmail hinwies, umstandslos in seinen Artikel eingearbeitet.
      Ferner habe ich durchgesetzt, dass die Kat „Verschwörungstheoretiker“ daraus verschwand. Diese hatten weder Phi noch ich noch sonst jemand der von Fiedler Angeprangerten editiert und verteidigt.
      Ferner habe ich die nur zu berechtigte Kritik an der NATO und den USA in vielen Themenartikeln mit Belegen untermauert. Niemand kann bei Wikipedia die Lügen der US-Regierung für ihre Irakintervention und ihre Kriegsverbrechen in ihrem Antiterrorkampf überlesen oder auch nur für unbelegt halten: Dafür habe ich mit gesorgt. (Auf die Gehaltsschecks der CIA oder des Mossad warte ich immer noch… 😉
      Ferner habe ich selber Fiedler unbefangen per Mail meinen Klarnamen genannt, mich also gerade nicht „getarnt“. Für weitere Privatdaten hat er sich auf Neonaziseiten bedient. Und für dieses erste Video brauchte er schon Monate. Seine über Stunden ausgewalzte „Enttarnungsleistung“ war keine, da jeder dasselbe mit schlichtem Googeln in einer Minute hätte rauskriegen können. Festzustellen, dass sich die angeblichen „Drahtzieher“ gar nicht „tarnen“, hätte allerdings die ganze dramatische Aufmachung zerstört…
      Kopilot (Diskussion) 15:10, 6. Mär. 2017 (CET)““

      Kann das irgendjemand bestätigen? Gab es ernsthafte Versuche von Kopilot Kontakt mit Ganser/Fiedler aufzunehmen? Und warum? Vorallem weil diese Versuche ja vor dem ersten Film stattgefunden haben sollten. Konnte man den Klarnamen von Kopilot wirklich „vor“ dem ersten Film problemlos googeln? Im Nachhinein kann man das natürlich leicht behaupten.

    • Danke für die gute Arbeit, „anmerkung“!!!

      Was Sie zitiert haben und Andreas Jung extra noch einmal herausstellt, interessiert mich aber eigentlich gar nicht mehr wirklich. Markus Fiedler und Frank Michael Speer sind für mich mehr als nur vertrauenswürdig.

      Wahrscheinlich ist den Angesprochenen inzwischen ihre Zeit und Energie zu kostbar, sich mit so jemandem wie Kopilot überhaupt noch zu befassen. Könnte ich nämlich gut verstehen. Gibt Wichtigeres. Sehr viel Wichtigeres.
      (Als jemandem, der völlig aufgeflogen ist und dessen Strategien öffentlich entlarvt wurden, jetzt auch noch seine neuen Lügen widerlegen zu wollen. Schon peinlich, wie er sich jetzt noch windet, der Herr K.

      Zufallsfund: „Ob tatsächlich ein irgendwie gearteter Prozess heimlich voranschreitet, bleibt sowohl dem Leser als auch K. verborgen. Gleiches gilt für das Urteil: K. erfährt es nicht, aber er empfindet selbst, dass seine Zeit abgelaufen ist.“)

    • Das war mißverständlich formuliert: „Was Sie zitiert haben und Andreas Jung extra noch einmal herausstellt, interessiert mich aber eigentlich gar nicht mehr wirklich.“
      Bezieht sich lediglich auf K. nicht auf den Rest Ihrer Ausführungen.

  5. Ein herausragender Film mit wichtigen Informationen zur vernetzten Meinungsmache in Deutschland.

    Wenn „alle Staatsgewalt vom Volk“ ausgeht, würde mich sehr interessieren, was passieren würde, wenn eine Demoveranstaltung mit wiederkehrendem Charakter entstünde, die ganz klar ein Verbot der Amadeo Antonio Stiftung fordert; und solange demonstrativ fordern würde, bis dies auch umgesetzt wäre.

    Es ist aus meiner Sicht, nach dem Film „Zensur“ keine Frage ob, sondern nur eine Frage wann eine Öffentlichkeit sich gegen die Amadeu Antonio Stiftung stellen wird.

    Eine Stiftung, die zum einen staatliche Zuwendungen erhält und auf der anderen Seite „Hatespeech-Polizei“ spielt, sortiert sich selber durch ihre Mitarbeiter wie „Im Victoria“ und „Julia Schramm“ ins aus – im Film entsprechend nachvollziehbar belegt.

    Der Irrsinn an dieser Stiftung ist, dass durch „Hatespeech-etikette“Bürger denunziert werden, gleichzeitig aber durch die Aussagen von Julia Schramm “ Bomber Harris “ eine Deutschlandfeindlichkeit beworben wird.

    Wie verträgt sich Deutschlandfeindlichkeit mit staatlichen Zuwendungen an die Amadeo Antonio Stiftung?

    – Erst wird die Meinung zensiert
    – Dann werden Kommentarfunktionen auf vielen Portalen abgeschafft, bzw.geschlossen ( siehe dazu Vortrag von David kriesel über reverse spiegelmining)
    – Dann wird auf facebook nach „anrüchigem“gescannt, powered by Amadeo Antonio Stiftung und correctiv

    – parallel lief schon länger der Nsa-Untersuchungsausschuß. Was ist die Konsequenz der Regierung?

    Fortwährende Zuwendung an die Adresse der Amadeo Antonio Stiftung.

    Der Eindruck entsteht, dass es Kräfte geben könnte, in Regierungskreisen, die den Status quo beibehalten möchten, wenn es nach diesem Film Zensur keine Konsequenzen für Organisationen wie die Amadeo Antonio Stiftung gibt.

    Ich möchte eine minimale Kritik an dem Film äussern: bisher wurde sinngemäß die Antifa als “ Translatlantikfa „( bei min. 39:30 – 39:40 im Film) genannt.

    Diesem Vorschlag kann ich eingeschränkt zustimmen.

    Unter transatlantischen Bündnissen verstehe ich die Nähe zu amerikanischen Interessen.

    Antiamerikanismus war vor einem Jahr noch eine verbale Keule für Jemanden, der sich kritisch gegen amerikanische Politik geäußert hatte. Auch wenn der Begriff “ Antiamerikanismus“ an sich als verbale Keule schon unscharf war, da dieser seinem Empfänger komplette Antiamerikahaltung vorhält, so hat die verbale Keule dennoch gewissen Erfolg bei der Diskriminierung von Andersdenkenden gehabt.

    Durch die Wahl von Donald Trump hat die verbale Keule „Antiamerikanismus“
    an Wirkung eingebüßt.

    Es ist Amerikakritik erlaubt, sogar erwünscht, wenn sie sich vornehmlich gegen Donald Trump richtet.

    Insofern ist meine Kritik und gleichermaßen Frage: Wessen Interesse verfolgt die Transatlantikfa wirklich?

    Reine amerikanische Politik betreffend, wird es nicht sein, sonst wäre der mediale Kampf gegenüber der Person Donald Trump’s innerhalb der deutschen Medienlandschaft ungerechtfertigt.

    Transatlantische Interessen sind somit nicht mit amerikanischer Regierungspolitik ( zumindest aktuell) gleichzusetzen.

    Das kommt so aber nicht im Film vor – insofern ist meine Kritik am Begriff der „transatlantikfa“ nur dann berechtigt, wenn der Filmemacher Markus Fiedler und Frank Michael Speer, den Begriff „transatlantikfa“ so verstehen würden, dass es um rein amerikanische Interessen ginge.

    Worauf ich hinweisen wollte: es zeigen sich durch den Film Zensur freie Netzwerke, die politische Sichtweisen bedienen und andere Sichtweisen dazu ersticken möchten.

    Diese Vorgehensweise gibt es auch in den USA ( CNN zB. Bzgl. Trump).

    Ich würde mich freuen, wenn dieser Film politisch ein Umdenken anstoßen würde.

    Wer möchte denn schon in einem Land und einer Welt leben , wo seine Meinung abgelehnt oder per Hatespeech verfolgt wird?

    Das diese Verfolgung jeden treffen kann, lässt sich leicht an Donald Trump ablesen.

    Warum also sollen Politiker untätig bleiben, wenn doch Belege vorliegen für die Handlungen der Amadeo Antonio Stiftung; man als Politiker doch wichtige Informationen aus dem Film erhält? (!)

    • „Ich würde mich freuen, wenn dieser Film politisch ein Umdenken anstoßen würde.“

      Ich glaube, das tut er sowieso. Hat er ja schon, je nachdem, was unter „politisch“ verstanden wird. Eine gut gemachte, breit veröffentlichte Aufklärung wie diese klärt viele Köpfe und gibt denen recht, die der Wikipedia aus guten Gründen sowieso schon kritisch gegenüber standen und das ist der beste Weg, um Politik zu beeinflussen.

    • Die Antifa ist einfach ein Instrument alle jene, die in Zusammenhängen zu denken vermögen unter die Rechte Szene zu subsummieren. Sie demonstrieren mit Transparenten auf denen die Aluhüte, also die sogenannten Verschwörungstheoretiker, diskreditiert und unglaubwürdig gemacht werden sollen. Da es hier um Dinge, wie den 11. Sep., Geldsystem, Terrorlügen etc. geht, sind das Informationen, die recht grundsätzlicher Natur sind und vielen Schaden können. Solche Informationen sind gefährlich, weil sie sich nicht auf singuläre Sündenböcke ableiten lassen. Der Umstand, dass sich heute die vollen Auswirkungen eines Prozesses offenbaren, der historisch bereits durch die Nationalsozialisten vorausgesagt und bekämpft wurde, wird ausgenutzt, um ganzheitlich denkenden Menschen die Nazikeule überzubraten. Das Benennen von Fakten, z.B. die Existenz der FED als Privatbank in Amerika, lassen sich daher aber auch wunderbar als Antiamerikanismus einerseits und als Rechte Gesinnung andererseits verbreiten. Die Antifa ist aufgrund unsere definierten Geschichte eine Allzweckwaffe.

    • An „anmerkung“:

      „Der Eindruck entsteht, dass es Kräfte geben könnte, in Regierungskreisen, die den Status quo beibehalten möchten, wenn es nach diesem Film Zensur keine Konsequenzen für Organisationen wie die Amadeo Antonio Stiftung gibt.“

      Ach was, glauben Sie wirklich?
      KÖNNTE es diese Kräfte wirklich geben?
      Könnte es sein, daß die Erde rund ist?

      Verzeihen Sie mir meine Ironie. Nicht bös gemeint.
      Diese Ihre Folgerung hier ist auch schon geradezu niedlich: „Warum also sollen Politiker untätig bleiben, wenn doch Belege vorliegen für die Handlungen der Amadeo Antonio Stiftung; man als Politiker doch wichtige Informationen aus dem Film erhält?“

      Ja, warum sollten sie, wenn sie daran interessiert wären, daß sich etwas ändert?

      Ihr Vertrauen in die politischen Eliten scheint ungebrochen, nicht wahr? Ich beneide Sie fast ein wenig um Ihre Weltsicht.

      ****************************************
      Wichtig fand ich Ihre Unterscheidung von Amerika-estalished und Trump.

      Amerika-Kritik ist natürlich immer noch verpönt. Trump-Kritik hingegen ist nicht nur erlaubt, sondern sogar willkommen; ja, sie dient geradezu als Auszeichnung: Schaut her, ich habe den Mut, Trump öffentlich zu kritisieren. (Oder ihm nicht die Hand zu schütteln.) Was bin ich doch für ein Mutiger und Guter!

      Ich sehe der Veröffentlichung der Positionen #10 mit großer Vorfreude entgegen.

    • @ A.S. Crane:

      „Ja, warum sollten sie, wenn sie daran interessiert wären, daß sich etwas ändert?

      Ihr Vertrauen in die politischen Eliten scheint ungebrochen, nicht wahr? Ich beneide Sie fast ein wenig um Ihre Weltsicht.“

      Beneiden Sie mich wirklich dafür?

      Was ist die Alternative zu dem Glauben der Erkenntnis bei Politikern?

      1. Alternative:

      Selbst ein Portal gründen, alternativ immer wiederkauen, was in den Nachrichten schon zum Würgen nahe ist?

      Eventuell ließe sich davon gut leben – aber was verändert sich politisch dadurch?

      Wurde Frau Merkel in irgendeiner Form kompromissbereiter, seit es dieses Portal gibt?

      Wurde Ramstein geschlossen?
      Hat die Bundeswehr sich von Kriegseinsätzen zurückgezogen?
      Ist einigen Flüchtlingen so die Rückkehr in Heimatländer ermöglicht worden?
      Wurde das Rüstungsbudget verringert?

      Wenn Sie sich die Antworten dazu selbst geben, können Sie ablesen, wie viel Einsichtnahme aktuell geschehen ist und abläuft.

      2, Alternative:

      Selbst Mitglied von Terror werden.

      Damit unterstützen Sie das Bestreben der Republik mittels verstärkter Polizeigewalt „scheinbar“ Herr der Terroranschläge in Deutschland sein zu können und ungeachtet dessen, weiter in Syrien, Afghanistan etc… per Bundeswehr tätig zu sein.

      3. Folge dem Geld.

      Gründen Sie selbst ein Crowdfunding – werden Sie zur Lobbyorganisation. Kaufen Sie sich die Politiker, die Sie brauchen um Ihr eigenes Verständnis von Sozialstaat durchzusetzen.

      Sie könnten es auch Plündern nennen, oder Staatsabbau nennen. Aber wenn es pressetechnisch so bezeichnet wird, könnte Jemand Verdacht schöpfen.

      Daher brauchen Sie ein paar Stiftungen, die Gelder und andere Geschenke den Politikern machen.

      Sobald genug Geld da ist, können Sie in einen Wahlkampf investieren.

      -> Es könnte ein Kräftemessen beginnen, sobald die Superreichen von Ihren Politiker-Lobbykäufen Wind bekommen.
      Die Politiker wüssten garnicht mehr, wie Ihnen geschieht.

      Erst wird per Crowdfunding 1 Millionen Euro für Merkel geboten, damit sie Gesetzeslücken im Sinne des Volkes schließt.

      Schon kommt aber die Industrie und bietet 5 oder 10 Millionen.

      Schafft es die Crowdfunding-kampagne noch mehr Geld zu sammeln, wird der Preis immer höher.

      Ist doch eine schöne Vorstellung, A.S. Crane, oder?

      Also an Einsichtnahme glaube ich nicht bei den Politikern.

      Es sei denn, es könnten 10 oder 100 Flüchtlinge regelmäßig gekauft und motiviert werden, sich 1 oder 2 Monate lang vor den Privathäusern der Politiker zu postieren und um Aufnahme zu bitten – oder um Abzug der Soldaten aus ihren Flüchtlingsländern.

      Wenn das gelänge, würde das bei Politikern persönliche Betroffenheit erzeugen.

      Nicht aber, wenn der Krieg, der Terroranschlag, die Flüchtlinge immer irgendwo ausserhalb des Radius der Politker sind…

    • Hallo „anmerkung“!

      Ihr Schriftzug ist wieder blau, waren Sie zwischenzeitlich abgemeldet bei KenFM?
      Wenn ich Sie verletzt haben sollte oder Sie sich verhöhnt fühlen, dann täte mir das leid, war nicht meine Absicht. Im Gegenteil, was Sie da alles im Zusammenhang mit Amadeo und Konsorten gepostet haben, fand ich sehr hilfreich.
      Allerdings sind Ihre Aussagen bzgl. der Einsichtsfähigkeit der Politiker sehr widersprüchlich. Also was nun: Hoffen wir, daß sie etwas ändern, oder geben wir diese Hoffnung auf?
      Und werden selbst aktiv?

      Ihr Schreiben ist eine ganz schöne Herausforderung für mich als Radikalen Optimisten.
      Ihre drei genannten Alternativen genügen mir nicht. Zwei und drei scheiden für mich aus.

      Punkt 1 kann ich nicht beipflichten. KenFM hat bereits sehr viel verändet. Und seine Wirkung zieht immer breitere Kreise. Es ist ein bekanntes Phänomen, daß erst im Geistigen vorbereitet werden muß, was sich irgendwann dann auch in der handfesten Wirklichkeit manifestieren soll. Dazu gehört ein langer Atem. Sowas geht nicht von heute auf morgen. Irgendjemand sagte mal, daß es naiv wäre, nach 10 Positionen- Sendungen eine Veränderung zu erwarten. Vermutlich werden eher 100 nötig sein, bis sich da draußen sichtbar was tut.

      Die vierte Alternative wäre, daß ich selbst aktiv werde. Ich setze also vor allem auf Eigeninitiative, und die Ermutigung dazu hat mir der Kontakt mit diesem Forum gegeben. Ohne KenFM würde ich nicht tun, was ich beschlossen habe, zu tun.

      Punkt 5 gibt es auch noch, aber dem werden vermutlich nur hochspirituelle Menschen zustimmen: ein Vertrauen in die großen Kräfte des Lebens. Im Augenblick gibt es eine Menge vollkommener spiritueller Meister auf der Erde. Also Menschen, die von sich sagen können: Der Vater und ich sind eins.
      Diesen Meistern ist eine gigantische Macht gegeben auf die laufenden Prozesse Einfluß zu nehmen. Natürlich können wir niemanden dazu zwingen, die fühlende Intelligenz zu erwecken und somit hautnah mit allem in Kontakt zu kommen, was geschieht. Das werden auch 100 Flüchtlinge vor den Festungen der Herrschenden nicht bewirken.
      Aber irgendwann wird ein Punkt kommen, da werden die Fassaden zusammenbrechen. Es wird ein Punkt kommen in der Entwicklung der Geschehnisse der nächsten Jahre, da werden alle Dämme brechen. Das kollektive Bewußtsein ist in einem großen Aufruhr. Täglich steigt mehr und mehr an Ängsten, Emotionen und Gewalt auf. (Was sich unter anderem in den Wirbelwinden, Überschwemmungen, Erdbeben und Vulkanausbrüchen, äußert: wie innen, so außen.)
      Die Menschen, die am Alten festhalten (und das ist: Egoismus, Distanzierung, Materialismus, Ausbeutung anderer, nicht die Wahrheit sagen, Liebelosigkeit, Fleisch essen etc.) werden sterben oder sehr krank werden. Ich glaube fest daran, daß die große Intelligenz des Lebens sie aus dem Weg schaffen wird.
      Innerlich ist das System längst zusammengebrochen. Der äußere Zusammenbruch wird folgen.
      Wer nicht zu den Opfern des großen Zusammenbruchs gehören möchte, der sollte sich von Gewalt in jeglicher Form verabschieden.
      Suma Ching Hai – und das ist Punkt sechs auf meiner Liste – die mir am nächsten stehende spirituelle Meisterin hat gesagt: Wenn von heute auf morgen ALLE Menschen dieser Welt auf das Essen von Fleisch und also das Töten von Tieren verzichten würden, dann hätten wir in einem Monat eine ganz andere Welt. Alle Kriege würden aufhören. Das Klima würde sich stabilisieren. Wir hätten Frieden auf dem gesamten Globus. Innerhalb nur eines Monats würde sich alles verändern!!!!!!!!!!!!! sagte sie.

      Das ist eine Aussage, der ich Glauben schenke. Es wird zwar nicht passieren, aber Suma Ching Hai gibt uns hier eine Vision und ein Handwerkszeug, das wir verwenden können, um etwas zu ändern.
      Anfangen kann jeder nur bei sich selbst.

      In diesem Sinne. Bitte nicht den Kopf hängen lassen. Freuen Sie sich auf die Position # 10. In dieser Sendung ist etwas geschehen, das jeden Zuschauer mit einem ganz neuen Geist anstecken wird. Es gibt genügend Grund zur Hoffnung.

      A,S.CRANE, Radikaler Optimist

    • @ A.S. Crane:

      Ja. Ich hatte mich zwischendurch abgemeldet. Aber nicht wegen Ihnen oder ihren Kommentaren.

      Die Dosis macht bekanntlich das Gift. Und manchmal bin ich hier zu oft gewesen, dass es mir sprichwörtlich reicht.

      – Vielleicht haben Sie Recht und es sind 100 Folgen Positionen nötig, damit etwas passiert.

      – zum Zusammenbruch des Systems:

      – Die Wirtschaft in den USA ist schwer beschädigt; liegt im Grunde am Boden.
      – In China bläht sich immer weiter eine Immobilienblase auf, die auch irgendwann platzen könnte.

      Alles, was bisher in der Geschichte gewesen ist – zumindest in der deutschen Geschichte. Sobald es finanzielle Inflation, bzw. Hyperinflation gab… kamen die Kriege, anstelle sich mit dem Zustand mal bankentechnisch auseinander zu setzen.

      Es kann sein, dass die neue Positionenfolge Hoffnung gibt – das weiß ich nicht.

      Es ist nur ein schmaler Grad zu glauben, dass Autoren wie Daniela Dahn oder zig andere Autoren ein Umdenken in der Wirtschaft bewirken könnten.

      Ich habe mir die Kapitel des kürzlich empfohlenen Buches mal angeschaut.

      Eine wirkliche Lösung hatte ich so nicht gesehen.

      -> Wenn dieser Gandhisatz stimmt : „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

      Dann müsste ich auch die Nachrichten immer wiederkauen – in der Hoffnung, ich erreiche damit ein Publikum.

      Dann würde ich medientechnisch irgendwann angegriffen – bei größerer Reichweite – und versucht würde, mich an jeder Ecke zu dämonisieren.

      -> Ihr Glauben an die spirituellen Kräfte: vielleicht bringt es was.

      Ich stelle mir die Frage nur noch: wann wird das System kollabieren – nicht ob generell.

      Da ändert ein Schulz mit seinem Pro-Eu-Parlamentsverhalten nichts dran. Da ändert Merkel nichts dran.

      Interessant ist es allemal, dass die linkspartei weder groß in den Mainstreammedien genannt wird- und die alternativen Medien machen es ähnlich wie die Mainstreammedien – selten, dass dort die Linkspartei mal erwähnt wird.

      Das wäre mir dieses Jahr noch eine Freude wert, zu schauen, wie weit die Linkspartei ihren Grundsätzen treu bliebe, käme sie in Regierungsverantwortung.

      Bisher hat ja jede Partei, die in der Regierung war, ihr Verhalten stark verändert.

      Aber sämtliche Jahreswerbung – in den klassischen Nachrichten erwähnen kaum die Grünen, die Linkspartei.

      Es kommt: CDU, SPD – teils Afd.

      Das ist auch Medienmache. Es suggeriert dem Bürger, der kaum Nerven hat, sich politisch zu bilden: „Es gibt auf dem Wahlzettel CDU, SPD, AfD – ach ja…die hab ich ja gesehen im Fernsehen – dann wähle ich die jetzt mal.“

      Die anderen Parteien werden kaum benannt.

      Ich könnte einiges aufzeigen, politisch gesehen – aber es frustriert, sobald ich das moralische Prinzip des Handels in Einklang zu den meisten Politikern in Deutschland, in Regierungsverantwortung bringen möchte.

      Es ist viel leichter, moralische Kategorien auszublenden und sich nur noch zu fragen : „Worauf reagieren Politiker überhaupt?“

      – welchen Köder brauchen Politiker überhaupt noch, um für die Interessen von Deutschland zu handeln?

      Dazu gehören keine Kriege.
      Dazu gehören keine Rüstungsetats.
      Dazu gehören keine Korruptionsgeschichten.

      Ich unterstelle einigen Politikern noch nicht mal faszinierende Dummheit, sondern Machtgier und Profitstreben.

      Aber ich kann mich beim besten Willen nicht dauerhaft auf diese Perspektive einlassen – auch wenn ich, so schätze ich, damit die einzige Perspektive hätte, welche wirklich Politiker zum zuhören bringen würde.

      Solange die Wahlen funktionieren – solange es politische Futtertröge gibt – solange das Volk keinen Volksentscheid bekommt, wird das alles immer so weiter gehen.

      Und das ist der Punkt, wo ich mich teils abmelde, wenn ich mir vorstelle: welche enorme Vedrängungsleistung Politiker vollbringen müssen, um moralische Werte über Bord zu werfen und den Eid „Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden“ ad acta zu legen. Und das schon täglich – seit Jahren.

      Das kann auf Dauer nicht gesund sein für Politiker. Falls die irgendwo noch einen Funken moralischen Verstand haben.

      Traurig, wenn das denen erst zu Lebensende bewusst würde.

      Das ein Herr Schröder sich im Gespräch mit Herr Joffé damals über seine Entscheidung für den völkerrechtswidrigen Krieg geäußert hat, mag eine Einsicht gewesen sein.

      Aber die Menschen, welche dort getötet wurden, kommen dadurch auch nicht wieder.

      Solange es keine persönliche Betroffenheit gibt, kann ein Politiker das gut verdrängen, was er da beschließt.

      Auch wenn Jochen Scholz später dann äußert, dass die USA Schröder in den politischen Sattel geholfen haben, wenn er sich für den Krieg entscheiden würde – das zeigt nur „Machtgier“ und „Profitstreben“ – was anderes ist es nicht.

      Es hätte Herrn Schröder nicht genügt, moralisch zu sein. Er wollte Kanzler werden – um jeden Preis.

      Schauen Sie sich an, was Merkel macht. „Wir schaffen das“

      – wer ist „Wir“?
      – „Was wird geschafft“?

      Das ist ein Satz, der inhaltlich keinen Wert hat. Es gibt keinen Bezug, keine Erklärung.

      Die Neujahrsansprache von Merkel sagte schon alles, die KenFm gut aufgearbeitet hatte.

      Solange nicht die Politiker sich persönlich durch die Beiträge angesprochen und verpflichtet fühlen, anders zu handeln, als meistens käuflich zu sein, von dem Meistbietenden…

      sind Politiker noch ärmer dran, als die Bevölkerung. Weil Politiker aus minderwertigen Gefühlen sich kaufen lassen mit Macht und Profitstreben.

      Das eine Veränderung innerhalb der Bevölkerung auch eine erstrebenswerte Größe sein könnte, will nur wenigen Politikern einleuchten.

      Das ist leider die Wahrheit.

    • Das ist leider die Wahrheit. Ja.

      Gut Ihre Fragen: „Worauf reagieren Politiker überhaupt?“

      – welchen Köder brauchen Politiker überhaupt noch, um für die Interessen von Deutschland zu handeln?“

      Ich fürchte: die meisten von ihnen sind einfach überhaupt nicht mehr da. Sie befinden sich im Tiefschlaf, ausgelöst vermutlich vor allem durch die gigantische Verdrängungsleistung, wie Sie richtig schreiben.
      Gerade bei dem Unwesen an der Spitze dieses Staates, – ich mag noch nicht mal den Namen schreiben – kommt es mir so vor, als würde da jemand in permanenter Vollnarkose durch die Gegend laufen. Lediglich die Denkmaschine funktiniert noch. Der Rest ist tot.

      Deswegen fand ich so toll, was Herr Wisnewski über Trump gesagt hat: Da ist noch ein lebendiger Mensch. Der lebt noch. Der fühlt. Der wird wütend. (Sinngemäß aus der Erinnerung.)
      Putin auch. Wenn ich Putin anschaue, sehe ich ebenfalls noch ein offenes Herz. Der lebt auch noch.
      In Deutschland leider vor allem „The Walking Dead“. Zombiekapitalismus, wie ich auf einem schrägen T-shirt las.

      Schön, daß wir noch ins Gespräch gekommen sind. Gerne wieder.

      D. Ganser: Offline ist das neue Bio!

      😉

    • @ A.S.CRANE:

      „D. Ganser: Offline ist das neue Bio!“

      Dazu möchte ich eine Antwort geben, die Viele kennen werden. So ist es auch bildlich mit dem Offline zu sehen:

      „Das ist deine letzte Chance. Danach gibt es kein zurück. Nimm die blaue Pille — die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst was du auch immer glauben willst. Nimm die rote Pille — du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen wie tief das Kaninchenloch reicht.“

  6. Danke nochmal und hier ein Beispiel, was ihr für Aufklärungsarbeit geleistet habt:

    Ich bin der Überzeugung, dass wir unsere Demokratie mit Volksentscheiden (zum Beispiel) „zurückholen“ müssen.
    Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Organisationen begeben, welche sich auf Bundesebene dafür einsetzen und bin auf https://www.mehr-demokratie.de/ gestoßen. Kritiker dieser Seite behaupten, dass die Führungsebene des Vereins durch Politikeliten unterwandert ist und es nur so aussieht als würde man sich für „mehr Demokratie“ einsetzten.
    Quelle:
    http://netzwerkvolksentscheid.de/2012/07/09/sturmangriff-auf-grundgesetz-und-menschenwurde-im-namen-von-mehr-demokratie/

    Als ich mich dann auf die Suche gemacht habe, wer ist eigentlich dieser Kritiker?
    War der oberste google Eintrag auf Psiram zu finden.

    Ich glaube es geht längst nicht nur um Wikipedia.
    Es ist erschreckend wie uns die Eliten immer wieder versuchen hinters Licht zuführen und wo sie bereits überall tätig sind.
    Allerdings sollte uns das auch zu denken geben, welche Macht wir haben!

    Gruß!

    • „Ich glaube es geht längst nicht nur um wikipedia. Es ist erschreckend wie uns die Eliten versuchen hinters Licht zu führen und wo sie bereits überall tätig sind“

      Ja. Im ersten Moment schockiert das. Im zweiten Moment verliert es schon etwas an Schock. Denn je mehr Klarheit unter den Menschen herrscht, um so weniger Manipulation ist möglich.

      Was vorher dunkle Vermutung war, von Verstrickungen zwischen klassischen Medien und Politik wurde ja schon häufiger thematisiert; z.b. bei „der Anstalt“.

      Das nun Netzwerke im Internet politisch verstrickt sind, verwundert an sich nicht. Wohl aber, wenn sie namentlich benannt ,hatespeech betreiben, antideutsche Sichtweisen vertreten und staatliche Zuwendung erhalten.

      Da kommt die Frage auf: reicht es nicht aus, per NSA zu bespitzeln, brauchen wir noch antideutsche, destruktive Stiftungen zur völligen hatespeech-verfolgung und dem Abbau der Meinungsfreiheit?

      Es ist schon ein makabrer Witz: ein User wird über Facebook wegen Volksverhetzung verurteilt ( wurde in einer kulturstudiosendung erwähnt,), aber ein Jan Böhmermann darf über Twitter als Adolf Twittler teils haarsträubendes absondern.

      Kenne dein Feindbild, könnte ein Slogan der Eliten und deren Personal lauten.

      Wer sich politisch interessiert, in dem Maße, dass er wagt, Dinge kritisch zu hinterfragen, wird der hatespeech-kampagne zum Fraß vorgeworfen – wenn es politisch im Ansatz auch nur dazu führen könnte, er könnte andere Menschen zum aufwachen und mitdenken amimieren
      .

      Das fängt schon damit an, wenn Jemand sachlich Quellennachweise anfragt, oder aber auf eine verkürzte Darstellung politischer Themen bei öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten hinweist- Ignoranz zu ernten, wäre noch das Netteste. Meist wird der Kommentar direkt gelöscht, oder aber es wird erst garkeine Möglichkeit zum Kommentieren bereitgestellt.

      Alles, was aus der Perspektive der „Transatlantikfanten“ politisch eine Agenda in Frage stellt, deren Existenz sie selbst vermutlich nur in Teilen kennen ( da sie medial nur ausführende Organe sind), wird entfernt, gelöscht oder denunziert.

      Der Glaube, die eigene politische Sichtweise und das politisch perspektivische Handeln sei unantastbar, wohnt dem stattfindenden Zensurwahn inne.

      Es müssen entsprechende, typisch menschliche, Anreize in diesen Netzwerken vorhanden sein, dass es den einzeln handelnden Personen möglich macht, sich auf Wunsch Antideutsch, Antitrump, oder generell denunzierend zu verhalten.

      Das neben wikipedia, psiram, brights, Ruhr Baronen, correctiv, Antonio Amadeo Stiftung auch Tageszeitungen und Nachrichtensendungen sich. politisch ins Getümmel mischen, zeigt das Ausmaß des Meinungskampfes.

      Das Schöne ist: vieles, was einmal bekannt ist, verliert an manipulativer Wirkung.

      Gefahr erkannt – Gefahr gebannt.

      Jetzt im Wahlkampfjahr könnte es doch interessant sein, Politiker zu fragen, wann sie denn gedenken, etwas zur freien Meinungsäußerung Zu tun und zB. die Amadeo Antonio Stiftung abzuschaffen?

      Hatespeech-Zensur löst nicht das Problem an sich, sondern verlagert nur dessen Energie in die Unsichtbarkeit und verstärkt den Wunsch nach freier Meinung.

      Durch die fehlenden Konsequenzen, nach dem Nsa-Untersuchungsausschuß ( dem Ende der Bespitzelung deutscher Bevölkerung) , glaube ich, ist auch die Hatespeech-Stiftung bisher gewollt, in der Art wie sie agiert.

      Was durch Terroranschläge oder Massenmigration nicht zu schaffen ist, klappt vielleicht durch Denunziation.

      So scheint die Logik zu sein. Ich glaube, vieles lässt sich bei den Netzwerken und politischen Verstrickungen viel besser verstehen, wenn die Perspektive des Täters eingenommen wird.

      Warum muss das Volk belogen werden?
      Warum gibt es keinen Volksentscheid?
      Warum hat kaum ein Politiker in Regierungskreisen noch Visionen für Deutschland?
      Warum wird eine antideutsche Stiftung ( Antonio Amadeo) staatlich gefördert?

      Mit einem moralischen Empfinden müssten sich einige Menschen, nach dem Film, schämen für das, was sue tun,aber

      Ich schreib ja: aus Sicht der Täterperspektive ergibt sich eine andere Wahrnehmung.

    • Anmerkung

      „Es müssen entsprechende, typisch menschliche, Anreize in diesen Netzwerken vorhanden sein, dass es den einzeln handelnden Personen möglich macht, sich auf Wunsch Antideutsch, Antitrump, oder generell denunzierend zu verhalten.“

      Der Anreiz heißt Geld und kann unter der Voraussetzung unzureichender Bildung bzw. Informiertheit ohne schlechtes Gewissen entgegengenommen werden.

    • Es ist das Allerletzte. Die gesunde Phantasie reicht ja schon jetzt nicht mehr dazu aus. Wenn wir jetzt nicht Farbe bekennen, wann dann? Ein Leben, das sich an den vergangenen Untaten orientiert, ist völlig vergebens.

      „Der denkende Mensch ist zum Mitgefühl verpflichtet“

      Nietzsche

  7. Wikipedia erklärt das „argumentum ad hominem“ als Scheinargument, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch einen Angriff auf persönliche Umstände oder Eigenschaften seiner Person ausgefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem „argumentum ad populum“, die Position und ihre Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen. Es kann in der Rhetorik auch bewusst als „polemische“ oder unter Umständen „rabulistische“ Strategie eingesetzt werden.

    Diese Taktik wendet Wikipedia ja selbst gegen bestimmte (uns) bekannte Persönlichkeiten an. Aber wir kennen diese Taktik auch als das am häufigst auftretende Problem in allen Internet-Foren. Hier im Thread kann man sie auch mitverfolgen, wenn man die Kommentare aufmerksam durchliest. Leider sind einige gelöscht worden. Aber es ist für aufmerksame Leser trotzdem noch ganz gut nachzuvollziehen, was hier abgelaufen ist.

    • Ein typischer Vertreter dieser Art von verabscheuenswerter Herabsetzungstechnik in der Öffentlichkeit ist auch z.B. Henrik M. Broder, der ja u.a. Ken Jebsen schon zu schaden versuchte. Ich las gerade eben bei Wikipedia einen Text von ihm über Frau Evelyn Hecht- Galinki, den er im Mai 2008 an WDR-Intendantin Monika Piel geschickt hatte und den er auch in seinem blog auf der Internetplattform „Die Achse des Guten“ unter der Überschrift: Tolle Tage mit jüdischen Experten, veröffentlicht hat:

      „Jeder kölsche Jeck mit zwei Promille im Blut würde sogar an Weiberfastnacht erkennen, dass die Frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau ist, die für niemanden spricht außer für sich selbst und dabei auch nur Unsinn von sich gibt. Ihre Spezialität sind antisemitische Gedankenlosigkeiten.“

    • Zugegebenermaßen muss man den Schreibstil von Frau Evelyn-Hecht-Galinski mögen, um ihn dauerhaft zu konsumieren.

      Ich habe einige ihrer Texte durch um für mich festzustellen, dass diese nicht meine Kommunikationsebene ansprechen. Demzufolge meide ich ihre Texte wie das Weihwasser, selbst wenn sie sich inhaltlich absolut berechtigt darstellen.

      Ich kann guten Gewissens sagen, all ihre von mir bisher gelesenen Texte folgen Schema F einer einseitigen Betrachtungsweise ohne erwähnenswerten Informationsgehalt.

    • Wie gewissenlos mit dem „argumentum ad hominem“ umgegangen wird, auch von Broder, sehen wir ja an dem, was Ken Jebsen widerfahren ist.

  8. Barry Long schreibt in seinem Buch; „Nur die Angst stirbt“ in dem Aufsatz „Eine politische Betrachtung der Weltgeschichte“:

    – Nichts macht die Menschen unglücklicher als eine Lüge, die als die Wahrheit ausgegeben wird.

    (Mehr Zitate aus dem Buch von Barry Long weiter unten.)

  9. Fragen:
    – Warum gibt es überhaupt eine Hierarchie in der Wikipedia?
    – Wer hat diese Hierarchie ins Leben gerufen?
    – Was berechtigt zu einer höheren Position in dieser Hierarchie?
    – Wer ist der Oberboss in der Wikipedia?
    – Können Personen in den höchsten Postionen von Wikipedia aus diesen Positionen auch wieder entfernt werden?
    – Wenn ja, von wem und wie?
    – Ist die Wikipedia in irgendeiner Weise demokratisch?

    • Das Netzwerk Wikipedia schützt sich selbst, so wie zwingend jedes andere Netzwerk auch.

      Mir ist zumindest kein System bekannt, dessen Schutzmechanismen ohne eine derartige Pyramidenstruktur funktionieren könnte, weder in der realen Welt, noch im Aufbau eines derartigen technischen Netzwerkes.

      Um es zu verbildlichen – bleiben wir beim Netzwerk – innerhalb von Rechnern. Sie haben einen Netzwerkadmin, der sich um die Kommunikation der 10 Rechner untereinander kümmert, der die entsprechenden Passwörter und Rechte besitzt, Veränderungen darin vorzunehmen. Dieser jenige hat in aller Rregel auch die nötigen Rechte, Angriffe von außen abzuwehren, indem er täglich mehrmals die Firewall aktualisiert, Schutzmechanismen einbaut, den Erfordernissen verändert, etc. pp.

      Sie habe 9 weitere Nutzer dieses Netzwerkes an den verbleibenden 9 Rechnern. Sie alle arbeiten innerhalb dieses Netzwerkes, kommunizieren miteinander und „draußen“, usw. Diese insgesamt 10 Menschen können nie auf dem gleichen Wissenstand sein, können nicht alle im Netzwerk mit den gleichen Rechten versehen sein – dafür sind es Menschen. Lassen sie einen aus Unachtsamkeit od. Unwissenheit irgendeinen Schutzmechanismus deaktivieren, steht das Netzwerk für Angriffe von Außen offen und kann zerstört werden, bzw. die sich in ihm vorhandenen Daten verbreiten. Es kann nicht jeder ein pfiffiger Netzwerkadmin sein, genau so wenig wie jeder gleich gut mit der Maurerkelle umgehen kann, einen Motor bis in alle Einzelteile sezieren oder mit chemischen Elementen hantieren kann. Dazu sind wir zu individuell mit z.T. völlig unterschiedlichen Veranlagungen, Interessen und Neigungen, demzufolge Wissensstand, Vorstellungsvermögen, Fähigkeiten schlechthin.

      Aber – alle 10 Menschen können problemlos in diesem Netzwerk arbeiten, miteinander kommunizieren, etc. – für was auch immer dieses Netzwerk geschaffen wurde – diese einfache Hürde ist für alle dieser 10 Menschen sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner. Fügen wir dort nun demokratische Entscheidungsfindung ein, wirkt sich das naturgemäß negativ auf die Sicherheit des Netzwerkes aus. Demokratie dauert zu lange. Bis eine Entscheidung getroffen werden kann, vergeht – mal im Hinblick auf sicherheitsrelevante Fragen bei einem laufenden Angriff von außen – wertvolle Zeit, die es dem Angreifer möglicherweise ermöglicht, in das Netzwerk einzubrechen. <= unpraktisch! an dieser Stelle muss der Spezialist auf seinem Gebiet sitzen und uneingeschränkt handeln können und damit sind wir in einem präsidialen System! Mißbraucht der seine Machtposition, die er zum Schutz des Netzwerkes inne haben muss, könnte er einen oder mehrere der restlichen 9 Nutzer aus diesem Netzwerk entfernen, Kommunikation beschränken, alles vorstellbare tun.

      Multiplizieren wir die 10 Nuter mit Faktor X wird sehr schnell klar, dass dies über einen Einmannadmin nicht mehr realisierbar ist – damit bilden sich naturgemäß Gruppen von Spezialisten, die wiederum pyramidenförmig aufgebaut sein müssen. Der einfache "Sichter" von Kommentarfunktionen, der lediglich die Aufgabe hat, Texte nach verbotenen Inhalten zu durchforsten, kann nicht im gleichen Atemzug vollen Zugriff auf jedes sicherheitsrelevante Detail des Netzwerkes haben, usw. usw. Allerdings könnte er intern in einem demokratischen Prozess die Löschung der aus seiner Sicht fragwürdigen Passage zur Abstimmung bringen und damit sind wir wieder beim Zeitproblem als größtem Hinderniss innerhalb solcher Strukturen. Naturgemäß verbinden sich Menschen mit ähnlichen Ansichten, sie suchen und finden sich so wie Sie sich mit Ihren Freunden, Bekannten, Ihrer Lebensabschnittsgefährtin gesucht und gefunden haben. Der Schlüssel sind gleiche Interessenlagen, gleiche Ziele, gleiche Wege zum Ziel, gleiche Ansichten, etc. etc. etc. – oft auch hier nur als Verbindung auf einem kleinsten gemeinsamen Nenner innerhalb dieser Interessengruppen.

      Sie sehen es doch sehr deutlich in dieser Diskussion hier bzgl. veganer Lebensform und darum geht es nicht einmal. Es geht um den für alle Seiten eigentlich zu akzeptierenden Entschluss, diese Diskussion nur dort anzuhängen, wo sie themenbezogen Sinn macht und nicht an jedes Thema ohne bezug. Es geht hierbei gar nicht um die grundsätzliche Lebenseinstellung eines jeden einzelnen – das ist die Entscheidung(sfreiheit) jedes Einzelnen und steht zumindest für mich außerhalb jeder Diskussionsgrundlage. Über das Für und Wider zu diskutieren, hat und darf auf die jeweils individuelle Entscheidung keine Einfluss haben und selbst an diesem grundlegenden Punkt kommen wir schon nicht auf einen gemeinsamen Nenner um das Thema an sich überhaupt sinnvoll und gewinnbringend für alle zu beackern. Wir drehen uns um diese an sich völlig klare Grundlage um überhaupt verschiedene Gruppen an einen gemeinsamen Tisch zu bekommen seit Wochen im Kreis und die Hauptverursacherin der wiederholten und in dem Fall störenden Thematisierung erkennt nicht einmal diese Grundlage an, bockt rum und verabschiedete sich gerade wieder aus der Diskussion mit wüsten Beschimpfungen. (kennen wir alles schon, ist nicht das erste Mal, wird auch nicht das letzte Mal sein) Sie sehen, demokratisch funktioniert unter individueller Anerkennung von Grundlagen (einer solchen Demokratie, egal in welchem Umfang) nicht, selbst dafür sind wir zu verschieden, zu individuell. Ein anarchisches System ohne Strukturen funktioniert genau so wenig, denn es bilden sich naturgemäß immer Strukturen innerhalb von Menschengruppen mit gleichen oder ähnlichen Interessen – das ist genetisch hinterlegt, wir sind nunmal eine gesellschaftlich geprägte Spezies und keine Einzelgänger die sich nur zum Arterhalt treffen oder Zwitterwesen, die auch darauf verzichten können,

      Die Wikipedia ist genau so demokratisch, genau so wenig demokratisch, wie unsere Gesellschaftsform – die Demokratie zerstört sich in den meisten Fällen von innen und im Film wird dieser Zerstörungsprozess anhand des beschriebenen Netzwerkes aus ähnlichen Interessen offen gelegt.

    • Ich habe keine wüsten Beschimpfungen gelesen. Wie kommt das?

      Den ersten Teil Ihres Schreibens finde ich gut. Mit dem zweiten Teil kehren Sie – in MEINER Sicht, okay? – als Auslöser dieses Streites,
      – – – aber dort versagt die Gesellschaft auf breiter Linie und dagegen helfen auch keine pflanzenessenden Liebesmaiden, deren Verhältnis zum anderen Geschlecht, tiefgreifend gestört ist —
      wieder in die Historie zurück. Sie bewerfen Ihre Gesprächspartner, wie ICH das sehe, (o.k.?) mit Kartons, die Sie selbst noch nicht ausgepackt haben, und verorten diesen unbearbeiteten Rückstand bei den anderen; wo er daraufhin heftigst angegriffen wird. Niemand, der sich selbst nicht kennt, ist überhaupt in der Lage, einen anderen zu sehen. Sie sehen IMMER nur sich selbst. Projektion.

      Mein Vorschlag zur Güte ist gewaltfreie Kommunikation. Jeder, der spricht, bleibt bei sich selbst und verzichtet auf Aussagen über den anderen. Er spricht nicht in Form von Tatsachen über den anderen, sondern von seiner Sicht und von seinem Empfinden dem anderen gegenüber. Er bleibt bei sich selbst. Er verzichtet darauf, anderen irgend etwas unterzujubeln. Er gesteht seine Fehler ein. Er muß nicht Recht haben. Vielleicht entschuldigt er sich sogar einmal? Wir geben unseren rationalen Überlebenskampf auf. Das ist mein Wunsch und meine Hoffnung.

      So wie Markus Fiedler das beispielsweise auf you tube getan hat. Er gestand öffentlich im Kommentarblog einen Fehler ein. So etwas hat meinen Respekt.

      Der Film „Zensur“ hat nach einer Woche bereits 110 000 Klicks auf you tube. Ich gratuliere.

    • Fehler Fehler Fehler. Asche auf mein Haupt. Ich habe mich nicht an das gehalten, was ich hier vorschlug. Statt „Sie“ in dem Text oben, bitte immer „Wir“ einsetzen:

      „Wir bewerfen unsere Gesprächspartner, wie ICH das sehe, (o.k.?) mit Kartons, die wir selbst noch nicht ausgepackt haben, und verorten diesen unbearbeiteten Rückstand bei den anderen; wo er daraufhin heftigst angegriffen wird. Niemand, der sich selbst nicht kennt, ist überhaupt in der Lage, einen anderen zu sehen. Wir sehen IMMER nur uns selbst.“

      Gar nicht so leicht.

    • Dschungelkind – ich bin NICHT Auslöser dieses Streites, ich habe ihn lediglich hier ausnahmsweise erneut thematisiert. Natürlich aus Verärgerung, um zu provozieren, um sich auf einen Nenner einigen zu können, um für alle (oder den interessierten Teil) diese Thematik gewinnbringend diskutieren zu können.

      Die „pflanzenessenden Liebesmaiden“ entstammen übrigens aus den Äußerungen von veganiislove selbst in der Diskussion unter dem Interview mit Hrn. Büntig und sind lediglich eine Zusammenfassung in absoluter Kurzform ihres geschriebenen und dort nachzulesenden Wortlautes – nicht mehr, nicht weniger – also keineswegs abwertend gemeint oder gar entschuldigungswürdig – verstehen Sie mich da bitte nicht falsch. Ich müßte jetzt rumkramen und mir diese Diskussion nochmal durchlesen, um betreffende Textpassage als Quelle zu hinterlegen – die Zeit (und Lust dazu) habe ich aktuell nicht.

      Sie werden auch keinerlei Äußerung oder Anmaßung meinerseits finden, in der ich irgendwem vorzuschreiben gedenke, wie er sich zu ernähren hat – das ist ein Unterschied und Ursache dieses Disputes. Ihren Kompromissvorschlag teile ich zu 100%, zum wiederholten Male und nochmal ganz deutlich – ich möchte nicht unter jedem zweiten Thema lesen, dass vegane Ernährung die Lösung aller Probleme wäre und mir durch die Argumentation vorhalten lassen, ich wäre in irgendeiner Form „schuld“ am Übel auf dieser Welt – eine gesellschaftliche Schuldverantwortung wurde im Rahmen der Nürnberger Prozesse bereits mehr als deutlich verneint – und es geht nur darum!

    • Aber gern!

      Demokratie dauert zu lange – ja, das ist einfach ein gravierender Nachteil, demokratische Entscheidungsprozesse in ad-hock-Lagen zu praktizieren. Da wo es möglich und sinnvoll ist – selbstverständlich und mit allem Nachdruck. Wir haben nunmal nichts besseres von der Theorie derzeit. Es liegt doch an uns allen, Demokratie zu leben!

      Selbst Ernährung ist allumfassend diskussionswürdig, tatsächlich in einem gewissen Umfang sogar in der vierten, bisher völlig ausgeblendeten Ernährungsform.

    • Schuld ist nicht zu verwechseln mit Verantwortung und eine derartige persönliche und gesellschaftliche bestreite ich auch nicht – auch nur um das nochmal in aller Deutlichkeit zu verschriften.

    • unknow74: Ich finde es allmählich unverschämt, wie Sie hier immer wieder damit anfangen, auf Veganislove herumzuhacken. Die Meinung, daß vegane Ernährung viele schlimme Probleme dieser Welt lösen würde, ist vollkommen legitim und sollte in einem aufklärerischen Forum wie KenFM frei geäußert werden dürfen. Sie müssen diese Meinung nicht teilen, aber Sie müssen sie tolerieren. Wenn Sie die Vertreterin dieser Meinung ständig beleidigen, bewegen Sie sich auf dem Niveau der „Skeptiker“ und Pseudo-Antifa-Leute und betreiben Zensur, was nicht akzeptabel ist.

    • @ Dschungelkind und unknow74: Oh ja, diese Idee von einer gewaltfreien Kommunikation hatte ich auch schon und ja, da muss ich dann wohl auch noch ein wenig üben 🙂 Worte können halt auch wie „Trigger“ treffen, ohne dass das vom „Gegenüber“ so gemeint ist…

      Wenn mich die Beschuldigung, „Herzlos“ zu sein, trifft, dann hat das mit mir zu tun und ja, ich weiß auch, welchen „Trigger“ das bei mir auslöst…dazu gibt es eine Geschichte aus meiner Kindheit. Und ja, ich hätte nicht gedacht, dass der noch „aktiv“ in mir ist…

      In zwei Tagen beginnt ein kostenloser Online-Kongress zu diesem Thema! Wer Lust und Zeit hat hört vielleicht einmal rein, hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=ydG9v3oSe3A&feature=youtu.be

    • Trigger „herzlos“. Etwas Schlimmeres kann ich mir für mich nicht vorstellen.
      Da wir hier nicht durch Zufall zusammenkommen —- möchten Sie uns helfen, Mamomi, diese Seite in uns anzuschauen?
      Aus meiner Heilarbeit weiß ich, dass jeder, der einen anderen Weg als Verurteilen und Angreifen für sich wählt, es für alle tut. Möchten Sie für uns diese Pionierarbeit tun?

    • @ Dschungelkind: hmm, ich habe nicht das Gefühl, dass das hier der richtige Thread ist :-), doch vielleicht ganz kurz:
      Wenn ein Kommentar Gefühle in mir auslöst, dann bin ich bemüht, diese Gefühle in mir selbst zu ergründen und nicht unbedacht und verletzend „zurück zu schlagen“…

      Ein Beispiel aus einem Beitrag von mir, hier in diesem Thread, weiter unten. Ich schrieb: „Mitgefühl bedeutet für mich mit allen Lebewesen im Mitgefühl zu sein, AUCH mit Menschen. Sie nicht zu be- oder verurteilen und schon gar nicht, so wie sie es immer wieder tun, persönlich anzugehen.“

      Völlig überflüssig und verletzend von mir war: „… so wie sie es immer wieder tun, persönlich anzugehen.“
      Es kam eine Retourkutsche, das ist okay für mich! Und ja, ich habe wieder etwas dazu gelernt 🙂

    • Ich schäme mich, Mamomi.
      Was Sie getan haben war ein grosser Anfang.

      Nein, das ist hier nicht der richtige Thread, wie Sie sagen.
      Und aufrichtig: ich ernähr(t)e mich vegan.
      Und selbst das, was ich hier lesen musste, wird mich nicht davon abbringen.
      V.i.L hat ihr Bestes gegeben.
      Sie haben Ihr Bestes gegeben.
      Unknow74 hat sein Bestes gegeben.
      Torsten hat sein Bestes gegeben.
      Alle haben ihr Bestes gegeben.

      Wir waren kurz vor einem Friedensschluß.
      Er wurde verhindert.
      Er wurde ausgelagert 😉

      Alles Liebe, Ihr

      Der Name kommt von einem Film, wo ich einen Ureinwohner sah, der von einem westlichen Journalisten
      interviewt wurde. An irgendeiner Stelle fragt der Journalist den Einheimischen, und er versucht, aufgeklärt und sensibel zu wirken: Sehen Sie in diesem Tropfen den ganzen Kosmos? Die Antwort des WILDEN:

      Ganz egal, was ich sage, Sie werden es nicht hören können.
      Warum nicht?
      „Because of the Thunder you are.“

    • Ich verdrehe die Tatsachen?

      Haben Sie Veganislove in Ihrem Kommentar am 9. März 2017, 21:00, völlig ohne Bezug zum Thema, als „pflanzenessende Liebesmaid, deren Verhältnis zum anderen Geschlecht, tiefgreifend gestört ist. “ betitelt oder nicht?

      Haben Sie am 14. März 2017 um 13:12, als die Vegan-Diskussion gerade auf ein Ende zusteuerte, geschrieben, „die Hauptverursacherin der wiederholten und in dem Fall störenden Thematisierung erkennt nicht einmal diese Grundlage an, bockt rum und verabschiedete sich gerade wieder aus der Diskussion mit wüsten Beschimpfungen.“, oder haben Sie das nicht geschrieben?

      Stattdessen verdrehen Sie die Tatsachen. Ich habe Ihnen niemals unterstellt, eine „Mitgliedschaft bei den Skeptikern und / oder den Pseudo-antifa-Leuten zu pflegen und in derem Auftrag zu handeln.“
      Tatsächlich lautet meine Aussage „… bewegen Sie sich auf dem Niveau der „Skeptiker“ und Pseudo-Antifa-Leute“. Da ist ja wohl ein Unterschied.

      Durch subtile Wortverdrehungen und rufschädigende Sticheleien versuchen Sie, den Ruf einer hier aktiven Diskutantin zu beschädigen. Dies entspricht der Art und Weise, wie Daniele Ganser, Ken Jebsen und andere ehrenwerte Aufklärer in den MSM incl. Wikipedia behandelt werden. Das ist eine subtile Form von Zensur, die aber weitreichende Konsequenzen haben kann.

      Wenn Sie hier sachliche Argumente für Gewalt von Menschen gegen wehrlose Tiere bringen, muß ich dies als traurige Tatsache hinnehmen. Sinnloses Beleidigen ehrenwerter Personen hingegen ist nicht zulässig.

  10. Wie tiefgreifend wichtig dieser Film über Wikipedia ist, kann man auch hier an den Kontroversen ablesen. Herzlichen Dank nochmal an die Macher. Ich verabschiede mich jetzt aus diesem blog, egal wie viel Diffamierungen hier jetzt noch über mir ausgebreitet werden. Wer mich missverstehen will, wird dies auch weiter tun, egal, was immer ich schreibe.

  11. Veganislove sagt:
    13. März 2017 at 12:18

    „Es ist verrückt: Sie und Palina machen es hier genauso, wie Wikipedia!“

    Füge diese Diskussion hier nicht mehr unter „Antworten“ ein. Ist für mich ein eigenes Thema.

    Da hängt sich jemand ganz weit aus den Fenster.
    Unsachlich und total dogmatisch.
    Immer präsent hier auf der Seite.
    Nehme ich nicht mehr ernst.

    • „Total dogmatisch“ ist z.B. unsere „evidenzbasierte Schulmedizin“, die alles angreift und versucht, zum Mumpitz zu erklären, was nicht in ihren Labors ausgeklügelt wurde und von ihr nicht „gemessen“ werden kann. Zum Beispiel das Yoga, die Homöopathie, die Impfkritik und bisher auch die Vegane Ernährung, die nicht ihren alt hergebrachten Kalorientabellen entsprach. Nach meiner Erfahrung unterstützt Wikipedia diese Sichtweise, wo es nur kann.

    • V-love,

      auch wenn ich es nicht so „dogmatisch 🙂 “ sehe wie Du, aber die Schulmedizin ist, neben der Pharmaindustrie selbst, der grösste Profiteur dieser Anti-Kampagnen. Also können die garnicht anders, wo auch immer es etwas zu publizieren gibt. Es ist nämlich nicht zwangsläufig so, dass die andere Seite alles besser weiss, sie bezahlen ihre Schreiberlinge einfach nur grosszügiger.

      palina,

      ist doch völlig am Thema. Wikipedia, Lobby-Schreibtäter etc..
      Ich wünsche mir ausdrücklich, personen,- und themenbezogen, nicht immer, oder nur ganz selten so richtig ernst genommen zu werden. Also strafen Sie mich bitte nicht auch noch mit Unernstnehmen. Das wäre dann wirklich völlig am Thema vorbei.

      andi

    • Lieber Andi! Ich brauch jetzt wirklich auch mal Pause – manche können einen hier wirklich krank machen, aber nochmal, weil Du es bist: Die Schulmedizin, die Pharma und die Waffenindustrie, die Tiervermarktungsindustrie, die Gentechnik etc.- sind doch neben Anlagen wie HAARP und Woody Woodpacker der größte ineinander verschmolzene Welt- Macht-Apparat. Dass Wikipedia deren Meinungmacher ist, ist mir schon lange klar.
      Ich wünsche schönst mögliche Zeit indes!

    • @ Andi,

      hier bezahlt denke ich niemand den anderen und es geht im Grunde auch gar nicht um vegane Ernährung, Pro & Contra oder irgendetwas sachdienliches zu dieser Thematik.

      Ich hatte das schon mehrfach zusammen gefasst und fomuliert, dass an veganislove die mehrfache Bitte von unterschiedlichen Seiten, schlussendlich auch von mir herangetragen wurde, nicht an jeden Beitrag, an jedes Thema ihre z.T. nicht nachvollziehbaren Schlüsse anzuhängen und die themenbezogene Diskussion immer wieder nur auf des Thema veganer Ernährung als „allinclusive-Problemlösung“ zu verkaufen. Das dies doch immer wieder passiert ist ein unübersehbares Zeichen für ihre Gefangenheit in dieser Thematik, ausgedrückt durch palinas Satz des Realitätsverlustes und einigen anderen wohl zutreffenden Feststellungen ihre Persönlichkeit betreffend. Schlussendlich hat sie durch spärliche direkte Antworten auf wiederholt direkt gestellte Fragen auch kurz tief blicken lassen, worin ihr Problem besteht und das ist keineswegs der Disput über vegane Ernährung, sondern lediglich Ventil…

      Aber das kann sie nur selbst erkennen und dazu gehört Selbstreflektion und ein realer Bezug zur eigenen Persönlichkeit im Kontex zur Wirkung auf ihre Umwelt. Eben auf der Hunderunde mußte ich so lachen, als mir Torstens Vergleich mit den etwa 5-jährigen Kindern (weiter unten nachzulesen) durch den Kopf schoß und sich mir in diesem Zusammenhang sofort das Bild des 5-jährigen Menschenkindes formte, welches bockig, heulend und wütend mit den Füßen auf den Boden stampfend „Ich will aber!“ von sich gebend gar nicht in der Lage ist, den Satz mit Inhalt zu vollenden oder zu reflektieren, dass es niemand daran hindert, die möglicherweise vorher geäußerten Dinge auszuprobieren. aber das ist Psychologie und geht mich in dem Fall schlicht und ergreifend nix an.

    • Hallo Unknow74,

      ich meinte ganz sicher nicht, dass hier igendjemand für sein Schreiben bezahlt wird. Die grossen, sogenannten „Fachpublikationen“ hatte ich dabei im Kopf.

      Das ständige Anhängen an, welche Themen auch immer, fällt auf. Mir erscheint es als sehr verzweifelter Aufruf, habe mir aber keine Gedanken über die evtl. vorhandenen, sich dahinter befindlichen Beweggründe gemacht.

      Ich habe die Bitten der Mitforisten, beim ausgehenden Thema zu bleiben, aufgrund von Zeitmangel und fehlender „Anwesenheit“ hier, erst jetzt gelesen. Manchmal fällt es sehr schwer nah am Thema zu bleiben, aber sehr wahrscheinlich kommen wir in der Tat weiter, wenn wir zumindest versuchen unsere Gedanken auf das entsprechende Thema zu fokussieren.

      andi

    • Ich bin da bei Ihnen, Wenn das oder jedes andere Thema mal behandelt werden muß, und sei es nur darum, einen Gedankengang als Holzweg zu entlarfen oder andersrum als tatsächliche Ursache herauszuarbeiten, hat auch denke ich niemand ein Problem mit einer Diskussion zu veganer Ernährung – es ging ursprünglich tatsächlich um das ständige Anhängen dieser Tehmatik an jeden sich halbwegs anbietenden Gedanken in der Vergangenheit, z.T. ohne jeden erkennbaren Bezug zum Gedanken selbst oder auch nur einen nachvollziehbaren Ansatzpunkt zu einer Realität.

      Das unreflektierte Ignorieren dieser Bitte aus unterschiedlichen Richtungen führte schlussendlich nur dazu, dass diese Diskussion überhaupt auf ein derartiges Niveau abdriften konnte. Wird das Problem als solches aber nicht gelöst – meine Meinung – schleppen wir diese Diskussion noch Wochen und Monate mit uns herum, inkl. aller sich daraus ergebenden Lagerbildung, Frontenverhärtung, etc. und ich nehme mich da keineswegs aus dieser Entwicklung aus.

  12. Die nächsten Dokus aber bitte ohne Matrix oder Darknet-Flair. Bitte Bitte. Das lässt alles so unseriös erscheinen. Die Musik ist klingt wie aus einer RTL2 Sendung die jetzt mal „die ganz dunklen Geheimnisse aufdeckt“ und mit der musikalischen Untermalung a la Matrix gewisse Spannung aufbauen will. Bitte keine herunterfallenden neongrünen Zeichen. Inhalt super.

  13. Sprach ein weißes Hemd zu einem schwarzen Hemd:
    Es ist furchtbar. Jeder Fleck ist zu sehen. Immer wenn ich in die Stadt gegangen bin, muß ich mich reinigen.
    Kaum daß ich noch Dinge tun kann, die mir früher Spaß gemacht haben. Ich sehe einfach sofort deren Wirkung und muß dann aufhören sie zu tun.
    Sagt das schwarze Hemd:
    Welche Wirkungen? Auf meinem Hemd gibt es keine Flecken. Ich kann tun, was ich will. Ich bleibe immer sauber.

  14. Mein Brief an das Freisinger Tagblatt:
    Freisinger Tagblatt
    Geschäftsstelle Anzeigen und Redaktion, Herr Beschorner
    Münchner Str. 7
    85354 Freisig
    Kirchanschöring, 13.03.2017

    Sehr geehrter Herr Beschorner, Sehr geehrtes Tagblatt Team,
    ich bin, und das klingt wenig modern, Hausfrau und verheiratete Mutter von 3 Kindern. Als wir noch keine Kinder hatten war die Zeit, sich politisch zu informieren kurz – Vollzeitarbeit – Geschäftsreisen und dank der Stadtwohnung viel unterwegs an Abenden und Wochenenden.
    Mit den Kindern fing ich an, mich kritisch zu informieren, zuerst über unser Gesundheitssystem, dann über Ernährung. Bedingt durch das Leben auf dem Lande und unsere Naturbezogenheit kam die Imkerei als Hobby dazu. Wir Imker müssen uns, das Wohl der Bienen im Auge, Gedanken über Blühflächen, Ackergifte, Monokulturen und Ökologie machen.
    Und Ökologie greift weit. Da ist man schnell tief drin in der Geopolitik, im Geld Thema und logisch daraus folgend dem Frieden.
    Bei Ken Jebsen landet man ziemlich treffsicher, wenn man Interviews mit Menschen hören möchte, die sich für Frieden einsetzen und sich in Sachen Gemeinwohl Ökonomie engagieren. Die Beiträge von Herrn Jebsen informieren, auch bedingt durch deren Länge, meist mehr als 1,5 Stunden, detailliert über weltpolitische Geschehnisse und regen an, sich weiterführende Literatur dazu zu kaufen und zu studieren.
    Herr Jebsen setzt sich in seinem Reden und seinem Tun für Frieden ein.
    Ken Jebsen persönlich als rechtslastig einzuordnen ist meiner Meinung nach eine falsche Einschätzung. Auf diesem Niveau Hetze gegen Menschen zu betreiben, die sich für den Frieden einsetzen, ist erbärmlich.
    Sie beleidigen mit dieser „Berichtserstattung“ auch mich.
    Als Mutter und als Mensch würde ich voraussetzen, dass man im Frieden alle Menschen einen könnte.
    Ich bin dankbar für den Einsatz den Herr Jebsen, genau wie Herr Dr. Ganser, für den Frieden an den Tag legen. Jeder persönlich sollte seinen Frieden finden und zum großen Frieden beitragen.
    Wie wir ja alle wissen, stimmen die Sozialdemokraten, die Union und Die Grünen mehrheitlich für Kriegseinsätze. Was daran sozial, christlich oder ökologisch sein soll frage sicher nicht nur ich mich.
    Wir sollten alle für den einen Frieden sein. John Lennon hat es treffend gesungen: „All we are saying is give peace a chance.“
    Everybody`s talking `bout – Syria and Lybia – Jemen and Afghanistan and
    All we are saying is give peace a chance
    Everybody`s talking `bout – NATO war in Kosovo – Drone bombing in Pakistan and
    All we are saying is give peace a chance
    Everybody`s talking `bout – Donald Trump or Hillary Clinton – Martin Schulz or Angela Merkel and
    All we are saying is give peace a chance

  15. Ich danke für diesen Film! Ich fand ihn super, erschreckend, und mutig!
    Besonders das dargestellte Netzwerk, bestehend aus Psiram, den Skeptikern und Co, hat mir einige kuriose, eigene Erfahrungen mit diesen Leuten und Seiten im Netz nachträglich verständlich gemacht. Schön ist, dass es offenbar gar nicht so viele sind.
    Da mit offizieller Verfolgung dieser Dinge, insbesondere der Staatsfinanzierung der Antideutschen, Erdlinge..was auch immer, wohl nicht zu rechnen ist, habe ich beschlossen, das beste daraus zu machen. So werde ich ebenfalls Förderung meiner eigenen linksradikalen Splittergruppe beantragen. Ich nenne mich: Die Katzlinge^^ Herzliches Miau!

  16. Liebe palina,
    ich kann verstehen, dass es Sie stört, wenn dieses Thema allzu missionarischen Charakter bekommt. Dadurch wird sich das Bewusstsein der Menschen nicht verändern, im Gegenteil. Es aus dem Forum verbannen zu wollen, halte ich allerdings für genauso kontraproduktiv, weil im Hinblick auf eine angestrebte, wertschätzende, friedliche Gesellschaft, auch diese Auseinandersetzung dazu gehört. Den Menschen allerdings immer wieder das eigene Versagen vorzuhalten bringt gar nichts und ist einem Heilungsprozess nicht förderlich.

    Sie schreiben:
    „Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität.
    Das Gleiche gilt für Yoga. Jeglicher Bezug zum „Ich“ geht verloren.“

    Diese Verknüpfung ist aus meiner Sicht einfach nicht richtig. Ein Realitätsverlust kann durch viele Faktoren eintreten, bei manchen Menschen vielleicht auch durch Veganismus und Yoga. Das ist aber sicherlich nicht die Regel.
    Davon abgesehen, gibt es ja gar nicht die eine Realität. Die Welt eines Bildzeitungslesers ist eine andere, als die eines Nutzers alternativer Medien. Den Realitätsverlust durch eine exzessive Nutzung digitaler Medien halte ich für viel bedenklicher.

    Dass der Fleischverzehr einen stärkeren Bezug zum Materialismus hat, ist nicht von der Hand zu weisen und das bringen Sie ja auch zum Ausdruck. Geist und Materie sind nicht zu trennen. Die Frage ist nur, wer die maßgebliche Instanz sein sollte, der schöpferische Geist oder das materielle Streben?

    Vor einigen Jahren habe ich mal in einer Broschüre einer süddeutschen Freikirche gelesen, dass Yoga „Teufelswerk“ sei. Da habe ich mich dann auch gefragt, in welcher Welt diese Menschen leben. Das ist dann wirklich ein Realitätsverlust, wenn man bedenkt, welche Verbrechen die institutionellen Kirchen begangen haben und wie friedlich und verbindend Yoga ist.

    • Ich stelle die leider auch hier immer noch provokante These auf, dass diejenigen, die heute noch moralisch und sachlich- realistisch auf dem Tiere-Vernutzungsprinzip bestehen wollen, gezwungen sind, die Unwahrheit argumentativ zu vertreten und auszusprechen.

    • In diesem Zusammenhang sollte dann auch einmal die so gern gegen Veganer benutzte Abwertungsparole „Missionieren“ genau unter die Lupe genommen werden, denn: Gerade die Argumente FÜR Veganismus sind die realitätsbezogenen und die Argumente für die weitere Tiervernutzung sind es schon lange nicht mehr, bzw. waren es noch nie, sondern werden im Gegenteil immer abenteuerlicher und absurder. Außerdem drückt es völlige Herzlosigkeit gegenüber den Tieren aus, denn wenn sich z.B. gegen den Missbrauch von hilf- und stimmlosen Lebewesen der eigenen Spezies ausgesprochen wird, taucht dieses Schimpfwort niemals auf. Es taucht noch nicht einmal auf, wenn sich Menschen für den Schutz von Bäumen einsetzen! Ist das nicht eine entsetzlich Miss-Achtung gegenüber unseren empfindsamen Mit-Lebewesen? Was hat echtes Mit- und Gerechtigkeitsgefühl mit „Missionieren“ zu tun?

    • Kurz und bündig?

      Weil Sie keine Aufklärung betreiben sondern lediglich kollektive Schuldzuweisungen praktizieren. Sie versuchen x-tausend Jahre menschliche Ernährungsentwicklung von eben auf jetzt rückgängig zu machen, bzw. ad akta zu legen. Ihre Motive in allen Ehren, aber so wird das nix und das von Ihnen angestrebte Ergebnis werden Sie auch nicht erreichen, schon gar nicht mit dem Fehlen jeglicher Kompromissbereitschaft, oder würden Sie sich von mir Ihre vegane Ernährung verbieten lassen wollen?

      Ich denke nicht!

    • Aufklärung über die Tierhölle und ihre Folgen ist meinerseits nun wirklich nicht mehr nötig. Oder? Niemand kann sich heute darauf hinaus reden, dass er zu wenig darüber wisse. Wir haben es doch hier mit bewusster Ignoranz zu tun!

    • unknown: Ich habe mit Menschen, an denen jedes vernünftige Argument für den Veganismus und gegen Tiere-Vernutzung wirkungslos abprallt, jahrzehnte lange Erfahrung. Wer sich vorbehaltlos im Netz informiert, findet aber selber auch alle nötigen Informationen. Da muss ich mich nicht als Lehrerin hier aufspielen. Und noch einmal: Wenn Menschen durch den Vorwurf, sie untertützten die ungerechte mörderische Tiervermarktung durch ihre Ernährung und Lebensweise, Schuldgefühle bekommen, so ist es nicht meine Schuld, der sie nachgehen müssen, sondern ihre eigene.

    • Wow, gut erkannt.

      „Wer sich vorbehaltslos im Netz informiert…“ <= DAS ist die individuelle Entscheidung jedes einzelnen.

      Es bedarf weder vorher noch ggf. nach einer contra-Entscheidung zur Thematik (nach individuell) ausreichender Information irgendwelcher dogmatischer Religionskunde Ihrerseits!

      Es ist Ihre ganz individuelle Entscheidung, sich vegan zu ernähren – da redet Ihnen niemand rein. Es ist meine Entscheidung, mich auch weiterhin omnivor zu ernähren und auch dort erwarte ich, dass mir – schon gar nicht dauerhaft in einem themenfremden Internetforum – jemand über dogmatische Meinungsmache in diese hinein redet (schreibt).

      Ich fasse mal zusammen: dieser ganze Disput, diese ganze Diskussion über x-Themen ist lediglich entstanden weil ich Sie gebeten hatte, nicht an jedes Thema diese Diskussion anzuhängen, die gesamtthematisch betrachtet keinerlei Zusammenhang zu den teilweise hier diskutierten Themen erkennen lassen. Ich ging sogar soweit Ihnen klipp und klar zu sagen, dass die Art Ihrer ständigen Argumentation pro vegane Ernährung, einer fanatischen Religionstheorie alle Ehren macht und trotzdem haben Sie so wenig Selbstreflektion zu erkennen, dass dieses Themengebiet hier offensichtlich auf diesem Niveau, dieser Ebene der Argumentation weder zielführend, noch gewünscht ist. Sie sind nichtmal in der Lage, den immer wieder (von mir) angebotenen Kompromiss anzunehmen, durch Aufklärung die Prokopfverzehrmenge von Fleisch zu reduzieren, sondern beharren stur auf Ihrer Weltanschauung. Im übrigen betrifft das jeden Kompromiss, jede unabhängig von Ihnen (oder einer veganen Lebensweise) gewonnene Erkenntnis, bspw. zum Umgang mit unseren Nutztieren, mit unserer Umwelt.

      Palinas Satz: "Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität." unterschreibe ich an Ihrem Beispiel zu 100%. Sie haben jeden Bezug zur Realität verloren, nicht zuletzt untermauere ich meine Aussage mit Ihrer haarsträubenden Behauptung, Ihre Amalganfüllungen seien das Ergebnis der Unterdrückung von Frauen durch Männer.

      Ich werde auch weiterhin Butter aus der milchverarbeitenden Industrie statt buttrige Ersatzstoffe verwenden. Ich werde auch weiterhin Käse aus der milchverarbeitenden Industrie, käsrigen Ersatzstoffen vorziehen und mein Pausenbrot belege ich auch weiterhin mit Wurstwaren vom Metzger nebenan und verzehre gelegentlich ein Schnitzel, auch weiterhin ohne mir im Restaurant ein argentinisches Rindersteak zu bestellen.

      Bleiben Sie bitte in Ihrer Welt, leben Sie vegan, so wie Ihnen beliebt – sollten Sie sich irgendwann einmal kompromissbereit, tollerant, realitätsbezogen und menschlich dazu entschließen, sich mit einem Teil der 8Mrd. Erdenbewohner unserer Spezies auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen, können wir anfangen, bei den angesprochenen Themen etwas zu verändern.

    • „unknown“: Sie verdrehen die Wirklichkeit, wie gewohnt: Diese Diskussion auf diesem blog hier ist ganz allein durch Sie zustande gekommen! Sie haben das selbst hier vom Zaun gebrochen, als Sie plötzlich völlig off topic gegenüber „torsten“ hier ärgerlich etwas gegen „pflanzenessende Liebesmaiden“ geäußert hatten. Ich verzichte sehr gern auf neuerliche Diskussionen mit Ihnen.

    • Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass Sie nun bereits das 3. Mal hintereinander meinen Nick falsch geschrieben haben? Wahrscheinlich nicht.

      Genau so wenig sind Sie offenbar in der Lage oder gewillt, den Gesamtzusammenhang dieser Diskussion zu erkennen. Interessanterweise verweisen selbst Sie explizit auf den Thread im Zusammenhang mit dem Interview von Herrn Büntig, sogar im Zusammenhang mit dem Zitat (11. März 11:41 Uhr). Und Sie unterstellen mir in diesem für alle nachlesbaren Kontex eine Verdrehung von Tatsachen, von chronologischen Zusammenhängen – summasummarum der Wirklichkeit = Realität?

      Das ich in diesem Thread das Thema neu eröffnet habe ist hinlänglich bekannt und steht meines Wissens nach nicht zur Diskussion. Erwartungsgemäß sind genau Sie darauf angesprungen und sie werden es wieder tun! 😉

      Ich löse mal mit einem Sprichwort: „Getroffene Hunde bellen“, so wie ich Ihre letzte brauchbare Wortmeldung mit dem Zitat von Volker Pispers kommentiert habe.

    • Ja, das ist so, Veganislove.
      Prof. Dr. Mausfeld hat sämtliche Strategien, die hier zur Anwendung kommen, detailliert beschrieben.

    • „Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug
      wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben…“

      Joseph Goebbels

      Auch wenn ich diesen Zeitgenossen äußerst ungern zittiere, er hat es nunmal gesagt.

    • Davon abgesehen, dass ich es hier im Forum schwierig finde, immer wieder eine Auseinandersetzung mit Menschen führen zu wollen, die vegan leben oder aufgrund einer ewiglangen Tradition doch weiter diese Produkte von Tieren konsumieren, möchte ich dennoch eine Doku hier verlinken „Hope For All“: https://www.youtube.com/watch?v=-yh1YHsswBA und wer sich diese Doku angeschaut hat und sich danach, wirklich danach, den Schlagabtausch zwischen Attila Hildmann und Manfred Lütz an hört „Ernährung, die neue Religion?“ https://www.youtube.com/watch?v=AoScv-Q6ItI
      Bekommt eine Idee, wie absurd diese Auseinandersetzungen geführt werden.

      Der Cyberphilosoph bringt es mit seinem Kommentar zu der Sendung meines Erachtens auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=I3oQtFt18eA

      @ veganislove: Mitgefühl bedeutet für mich mit allen Lebewesen im Mitgefühl zu sein, AUCH mit Menschen. Sie nicht zu be- oder verurteilen und schon gar nicht, so wie sie es immer wieder tun, persönlich anzugehen.

      Wir sind mitten in einem gesellschaftlichen Umbruch und wenn ich nur einen Bruchteil von dem was Harald Kauz Vella berichtet, als wahr annehme, dann kann uns nur ein tiefes Mitgefühl mit uns selbst und mit unseren „Dämonen“ helfen.
      Sie bekämpfen zu wollen muss scheitern, ob jetzt unsere eigenen und die anderer Menschen!

      Ansonsten stimme ich dem zu, was Marikka schreibt!

    • Ich finde, dass Sie auch einmal bei sich selbst nachschauen und sich einmal die Frage stellen sollten, ob Sie überhaupt das Recht haben, mir hier solche persönlichen Belehrungen zukommen zu lassen!
      Dies ist gottseidank mal ein freies Forum und hier hat niemand das Recht, außer den Forenbetreibern, die Regeln zu bestimmen. Ich bitte Sie und wer sonst noch hier den Benimm- Apostel machen möchte, mich mit ihren unverständigen und herzlosen Zurechtweisungen in Zukunft zu verschonen!

    • Eines ist jedenfalls sicher: Mit Lügen oder Lügen akzeptieren kann die Verschmutzung der menschlichen Psyche nicht gereinigt werden.

    • Den „Cyberphilosophen“ finde ich allerdings auch gut. Und ich habe darunter zum ersten mal einen sehr guten Kommentar des users „Andoy“ zum immer wieder gezogenen idiotischen Veganismus-Religons- Vergleich gefunden. Er schreibt:

      „Ich finde die Assoziation von Veganismus und Religion hochproblematisch. Alle großen Religionen haben ja eine Art Merkmal: Das Bewahren eines (nicht beweisbaren) Geheimnisses, das explizit nicht in Frage gestellt werden soll, bzw. darf. Eben der Sinn von „Glauben“, deshalb heißt es ja auch so. In radikalen Auslegungen monotheistischer Religionen ist das In-Frage-Stellen des höchsten Geheimnisses sogar strafbar.
      Im Veganismus ist es genau umgekehrt. Alles soll aufgedeckt werden, die ganze Lebensweise ist darauf angelegt, die Wahrheit auf den Tisch zu legen. Wo andere die Augen schließen, legen die Veganer die Finger in die Wunde.
      Es ist auch kein Zufall, dass viele Veganer gleichzeitig den klassischen Religionen zumindest sehr kritisch gegenüber stehen, wenn nicht sogar Atheisten sind.(…) Wer also den Veganismus selbst als Religionsersatz sieht, ist gedanklich auf dem falschen Dampfer…finde ich.“

    • Mamomi: noch einmal ganz sachlich. Sie schreiben an mich:
      „Mitgefühl bedeutet für mich mit allen Lebewesen im Mitgefühl zu sein, AUCH mit Menschen.“
      Ja natürlich, da stimme ich vollkommen zu.
      Dann schreiben Sie weiter: „Sie nicht zu be-oder verurteilen und schon gar nicht, so wie sie es immer tun, persönlich anzugehen.“
      Hier wird es für mich problematisch, denn: Ich wüsste nicht, wo ich hier von mir aus jemand „persönlich angegangen wäre“. Sie selber aber gehen mich hier doch ganz offensichtlich „persönlich an“, indem Sie mich hier in punkto Menschenliebe belehren zu müssen glauben. Ich weiss aber leider nicht, wo ich hier einen anderen Menschen persönlich angegangen wäre. Ein einziges Beispiel wäre da schon hilfreich gewesen.
      Dann fahren Sie fort: „Wir sind in einem Gesellschaftlichen Umbruch und wenn ich nur einen Bruchteil von dem, was Kauz-Vella berichtet, als wahr annehme, dann kann uns nur ein tiefes Mitgefühl mit uns selbst und mit unseren „Dämonen“ helfen. Sie bekämpfen zu wollen, muss scheitern, ob jetzt unsere eigenen und die der anderen Menschen.
      Sie werfen mir also vor, dass ich „meine Dämonen bekämpfen wolle und die der anderen“, und dass dies scheitern müsse.
      Ich weiß nicht, was Sie damit jetzt genau sagen wollen, wenn Sie hier behaupten und mir vorwerfen, ich wolle „meine Dämonen und die der anderen“ bekämpfen.
      Meinen Sie damit, dass es kontraproduktiv sei, darauf hinzuweisen, was alles in unserer Gesellschaft verkehrt läuft? Kontraproduktiv, darauf hinzuweisen, dass das soziale Fühlen und Denken bei den Wehrlosesten beginnt?
      Und dass den Wehrlosesten dieser Welt von uns die Hölle auf Erden bereitet wird? Und dass es überlegt werden muss, ob nicht diese Einstellung der eigentliche Grund der ganzen Misere ist? Darf ich das nicht fragen?
      Ist diese Frage verboten? Meinen Sie, dass Pythagoras und alle, die je geistig mit ihm waren, sich geirrt hat und Sie und andere das jetzt besser wissen? Oder was meinen Sie damit, es sei sinnlos, „unsere Dämonen zu bekämpfen“?
      Sie haben mir bisher noch auf keine einzige von mir sachlich und nicht persönlich gestellten Fragen geantwortet, aber stattdessen immer wieder versucht, mich persönlich zurecht zu weisen und schlicht der Menschenfeindlichkeit zu bezichtigen. Warum eigentlich?
      Deshalb schrieb ich, dass ich Ihre Zurechtweisungen unverständig und herzlos finde.
      Noch krasser war das für mich vor dem Hintergrund, dass ich hier von anderer Seite massiv und grundlos „persönlich angegangen“ wurde, so dass Ihre Zurechtweisung auf mich wirken musste, als ob Sie da noch gern einen drauf setzen wollten!
      Der einzige, der so menschenfreundlich war, mich hier gegen die wüsten Beschimpfungen von „Unknown74“ zu verteidigen, war „Torsten“.
      Sie schrieben aber doch im Sinne der Menschenfreundlichkeit. Wo war denn da Ihre?

    • Ich muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben in den flame war.

      Also auch wenn es wirklich manchmal nervt das veganislove oft alles auf das „vegan“ Thema reduziert, so bin ich doch froh das sie das macht, denn
      Tiere haben keine Rechte keinen Anwalt und können die Menschen die sie essen, versklaven, vergiften und ermorden,
      sie können sie nicht anklagen. Darum, wenn Tiere die Fleich-esser hier wegen Massenmordes anklagen könnten ann wäre das was anderes,, so muss aber die Stimme der Geknechteten, Verfolgten und ermordeten immer wieder von anderen und in diesem Fall eben „veganislove“ jeden Verbrecher ins Gesicht geschrien werden,
      vielen Dank dafür.

    • Danke, Du Lieber! Danke im Namen der lieben Tierchen alle! Ich finde aber nicht, dass ich die Themen auf vegan „reduziere“, sondern dass ich sie mit vegan „erweitere“! 🙂

  17. vielen Dank für die Veröffentlichung des Films. Tolle Arbeit von Markus Fiedler und seinen Mitarbeitern.
    Wir kommen nur weiter, wenn wir die Lügen aufklären.

    Zu den Ernährungs-Diskussionen hier bei den Kommentaren, gibt es folgendes zu sagen.
    Dafür gibt es andere Foren. Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität.
    Das Gleiche gilt für Yoga. Jeglicher Bezug zum „Ich“ geht verloren.

    Um dieses Thema ging es unter anderem in dem Interview mit Daniele Ganser und Paula P’Cay.
    Die hatten auch solche Probleme in ihrer Gruppe. Lässt sich aber lösen, wenn man sich auf die Sache konzentriert.
    Wem nützt es? – Dr. Daniele Ganser und Paula P’Cay im Gespräch
    https://www.youtube.com/watch?v=L3ZZwbSR3n8

    • Eine Konzentration auf die Sache, die in dem betreffenden Blog im Titel steht, finde ich auch hilfreich, liebe Palina. Daniele Ganser sollte aber, wie alle Fachleute – zugegeben, ein ganzheitlich ausgerichteter Fachmann -, lieber bei seinen Leisten blieben, wie der sprichwörtliche Schuster. Falls er nämlich gesagt haben sollte, daß durch Yoga jeglicher Bezug zum Ich verloren gehe (ich habe Ihr Link noch nicht angeschaut, weiß also nicht, ob so etwas tatsächlich gesagt wurde oder ob es das ist, was Sie gehört haben) dann hat er vermutlich selbst Yoga entweder nie ausgeübt, oder er meint ein anderes Ich, als das, welches Yoga-Lehrer meinen. Yoga ist ja eigentlich gerade der Weg zur Wahrheit, der Weg zum Selbst, der Weg zum wahren Ich. Natürlich gibt es überall Schwarze Schafe und einen gewissen missionarischen Übereifer finde ich leider immer wieder nicht nur bei Yoga-Lehrern sondern auch in diesem schönen Blog hier. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, es liegt mir fern, irgend eine wie auch immer geartete Version eines Konformitätsdrucks auszuüben; es gibt, wie Egon Schreiner schrieb, glücklicherweise verschiedene Sichtweisen und ich behaupte nicht, die einzig richtige für mich gepachtet zu haben.
      Wenn jedoch gesagt wird, daß durch vegane Ernährung die Verbindung zur Erde, sprich zur „Realität“ verloren gehe – na, ich weiß nicht. Diese Behauptung könnte, meines Erachtens, fälscher gar nicht sein. Ist nicht vielmehr gerade das Gegenteil der Fall?
      Und sollten wir das nicht eigentlich schon alle kennen?: Schwarz ist Weiß. Krieg ist Frieden. Unwissenheit ist Stärke. Oben ist unten. Freiheit ist Sklaverei. Lüge ist Wahrheit?
      Sollten wir unsere Aufmerksamkeit nicht inzwischen geschärft haben? Gerade, nachdem wir, nicht zuletzt durch Fiedlers und Speers Arbeit mitbekommen haben, wie massiv das System sich gegen den Einbruch Andersdenkender verteidigt? Mit welchem fanatischen Fundamentalismus der Wissenschftliche Materialismus (er nennt sich Realismus) gegen alles vorgeht, was seinen engen Horizont überschreitet?
      😉

      Darf ich etwas von meinem Wissen mit Ihnen teilen, das ich mir nicht angelesen, sondern in 30 Jahren harter Arbeit an mir selbst angeeignet habe? Falls unerwünscht, bitte einfach nicht weiterlesen, Palina:

      Es soll Menschen geben, die die Erfahrung gemacht haben, durch pflanzliche Ernährung und Yoga ein Energieniveau bekommen zu haben, mit dem sie nicht umgehen konnten, weil sie es nie gelernt hatten, weil sie einen schlechten Yoga-Lehrer hatten oder weil die Energieerhöhung zu plötzlich kam. So daß diese „abheben“ und in Verwirrungszustände geraten, weil sie es nicht gewohnt sind, ihre Energie NICHT ständig in den Kopf zu schicken. Solche können tatsächlich die Erdung verlieren (bzw. u.U. erstmals in ihremm Leben darauf aufmerksam werden, wie sehr sie diese Erdung sowieso schon verloren haben, indem sie ständig in Gedanken leben.) Jenen wird dann manchmal empfohlen, Fleisch zu essen, damit die Zellmembranen wieder stärker verstopfen und der (eigentlich gesunde hohe) Energiefluß im Organismus wieder reduziert wird. Diese Energiereduktion bewirkt unbewußt auch der Raucher mit jeder neu angezündeten Zigarette. Wie auch der Alkoholiker durch das nächste Bier. Ein heißes Bad mit Meersalz würde ich jedoch persönlich vorziehen. Oder durch Meditation einen ausbalancierten Geist zu entwickeln, der sogar mit gigantischen Energiemengen umgehen kann … … …

      Wie denken Sie jetzt, Palina, über die von Ihnen aufgeschriebenen Sätze: „Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität.
      Das Gleiche gilt für Yoga. Jeglicher Bezug zum „Ich“ geht verloren.“ ?

    • palina: Ihre 2 „Wahrheiten“ sind tatsächlich so verdreht, dass ich lachen musste. Das Video mit Ganser und dieser Paula, was ich übrigens sehr fragwürdig finde, ist übrigens bei youtube rausgenommen worden aus „rechtlichen Gründen“. Und ich vermute, dass dies von Gansers Seite aus bewerkstelligt wurde. Ich hätte das an seiner Stelle jedenfalls auch getan, wenn mir so ein Ausrutscher passiert wäre.

    • Das besagte Interview ist unter o.g. Link abrufbar.

      Welchen Zweck verfolgen Ihre nun zum wiederholten Male angestellten Mutmaßungen in diesem Blog? Im Grund kann mir das egal sein, Sie demontieren damit lediglich den letzten verbliebenen Rest Ihrer Glaubwürdigkeit und verspielen sich damit jede Achtung gegenüber der von Ihnen vertretenen Meinung, egal wie oft Sie die Titelzeile für sich beanspruchen.

    • Bei mir hat das angegebene Link funktioniert und ich habe soeben das gesamte Gespräch aufmerksam angehört. Und ich muß leider zu folgendem Urteil über Palina’s Schreiben kommen:

      Realitätsverdrehung hoch zehn. Ja, Realitätsfälschug sogar! Palina hat genau das gemacht, was in dem Film „Zensur“ kritisiert und entlarvt wurde.
      Ich möchte mich aufrichtig bei Dr. Daniele Ganser entschuldigen, daß ich auch nur eine Sekunde lang bereit war zu glauben, er könnte sinngemäß etwas von Realitätsverlust durch vegane Ernährung oder etwas Negatives über Yoga gesagt haben.

      Hört Euch das Gespräch an. Es ist wunderbar. Jedenfalls in den kurzen Momenten, in denen Herr Ganser mal zu Wort kommt ,-)

      Danke für die Lektion in Irreführung und Verleumdung – in diesem Fall von Daniele Ganser durch Palina:

      „Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität.
      Das Gleiche gilt für Yoga. Jeglicher Bezug zum „Ich“ geht verloren.
      Um dieses Thema ging es unter anderem in dem Interview mit Daniele Ganser und Paula P’Cay.“

      Wikipediareif würde ich sagen, was Sie hier gemacht haben!!! Bei Psiram dürften Sie gewiß willkommen sein!!!

    • Palina: Unglaubwürdig hat sich die „Humanistische Friedenspartei“ mit diesem Interview durch Frau Paula P’Cay gemacht, und lächerlich haben Sie sich dadurch gemacht, dass Sie einfach unbesehen Frau P’Cay’s Aussagen 1/1 übernommen haben. Solche unkritischen,unselbstständigen user wünscht sich sicher Wikipedia.

    • Interessant, Veganislove. Das habe ich gar nicht wahrgenommen, daß P. 1:1 übernommen hätte, was die Verteterin der HFP gesagt hat. Dadurch würden wir Frau Paula P’Cay meines Erachtens sehr unrecht tun. Es handelt sich vielmehr um eine massive Verfälschung dessen, was tatsächlich gesagt wurde. Ich finde auch nicht, daß sich die HFP unglaubwürdig gemacht hat. Was ich gehört habe ist die Warnung vor Dogmatismus; vor einem Gefangensein in der persönlichen „Denke“; vor der Verabsolutierung der eigenen Ansichten. So daß jeder davon überzeugt ist, das, was er für richtig erachte, sei die einzige Möglichkeit, die Dinge zu sehen; was früher oder später zu Fanatismus führe und zu mangelndem Respekt vor dem Gesprächspartener, der ebenso ein Mensch ist wie ich auch. Ausgegangen war Ganser von dem Krieg zwischen Katholiken und Protestanten und dann kam man auf den Kampf zwischen Fleischessern und Veganer zu sprechen, der sich auch in der HFP zugetragen habe. Das war auch schon alles.
      Das Wort Yoga habe ich noch nicht einmal gehört!
      Schon frech, bei so einer Fälschung dann auch noch das Link anzugeben ,-)

    • A.S. Scrane: Tatsächlich hat Paline hier Verwirrung gestiftet. Auch bei mir. Das Gute daran ist, dass ich mir das ganze Gespräch noch einmal von vorn bis hinten anhören musste und nun noch einige Dinge mehr dazu zu sagen habe.
      Was Paula P’Cay hier so sagt, hat tatsächlich alles Hand und Fuß und ist auch aus meiner Sicht soweit logisch bis auf die Tatsache, dass sie noch Fleisch isst. An diesem Punkt wird für mich auch Daniele Ganser unlogisch.
      Er führt z.B. ein Nietzsche-Zitat an: „Alles Sehen ist perspektivisches Sehen“, was ja richtig ist. Aber Nietzsche hat z.B. auch gesagt: „Der denkende Mensch ist zum Mitgefühl verpflichtet“ und war einer der 3 prominenten Vegetarier seines Jahrhunderts neben dem „Märchenkönig“ und neben Richard Wagner, den Nietzsche aber erst vom Vegetarismus überzeugen musste.
      Dann sagt Daniele Ganser z.B., alle Länder sollten sich gegen Gewalt aussprechen. Nun stellt sich allerdings die Frage: Versteht er nun unter dem Begriff Gewalt nur Gewalt innerhalb der eigenen Spezies? Ist für ihn Gewalt gegen Tiere nicht Gewalt? Ist Gewalt und Krieg gegen Tiere für Paula P’Cay nicht Gewalt? Wir wissen genau, dass Tiere genauso fühlende Wesen sind wie wir und niemand kann heute widersprechen, wenn gesagt wird, dass wir ihnen die Hölle auf Erden bereiten, was nicht nur völlig unnötig ist, sondern auch für unsere eigene Spezies, für das ganze Leben auf dem Planeten nachweislich schädlich und letztendlich tödlich ist. Was verstehen also nun Daniele Ganser und Paula P’Cay genau unter Gewalt und unter Krieg? Diese Frage möchte ich den beiden von hier aus stellen.

    • Tut gut, mal wieder kurz den prallen Sonnenschein verlassen zu können. Genießt Ihr auch das herrliche Wetter?

      Wenn sie ehrlich sind, müßten sie die Frage „Was ist Gewalt“ auch auf unsere Ausbeutung der Tiere ausdehnen. Selbstverständlich. Totalkonsens, Veganislove.
      Aus Perspektive der Tiefenökologie schreibt Jack Forbes (Im Buch von Bill Devall und George Sessions. Deep Ecology, Seiten 8 und 20):
      Vorausgehen Ausführungen über die Kultivierung des ökologischen Bewußtseins. Und das bedinge, sagt Jack Forbes „das Wahrnehmen unserer selbst als mit Menschen und den uns umgebenden nicht menschlichen Lebensformen in einem zutiefst komplexen Gewebe des Leben verbunden (zu sein), das heißt zu einer wahren Geinschaft. Alle Lebewesen und Dinge sind Brüder und Schwestern. Von diesem Gedanken leitet sich das GRUNDPRINZIP DER NICHT- AUSBEUTUNG ab, der Achtung und tiefen Wertschätzung aller Kreaturen.“

      Gewalt gegen irgendwas ist also immer auch gleichzeitig Gewalt gegen uns selbst.

      Plotin: „So wird die Welt, in eine zeitlose Bewegung gegründet durch die Seele, die sie mit Intelligenz durchtränkt, ein lebendiges und heiliges Wesen.“

      Die HFP hat offensichtlich noch nicht den Zusammenhang von Kriegen mit den karmischen Folgen des Tötens, der Ausbeutung und des Essens von Tieren erkannt; bewegt sich also immer noch innerhalb des zerstörerischen Systems auch mit ihren drei Fragen:

      – Nutzt es dem Menschen?
      – Nutzt es der Umwelt?
      – Nutzt es dem globalen Frieden?

      Aber den Frieden fördert oberflächlich ja zunächst auch mal der Verzicht darauf, die HFP zu dieser Einsicht zu zwingen.
      Alles Wissen steht zur Verfügung. (In diesem Blog: Torstens und Deine Informationen). Alle Chips liegen auf dem Tisch, wie sich Daniele Ganser ausdrückt.
      In sein Leben einbauen kann sie nur jeder Einzelne freiwillig.

    • palina: Sie schreiben:
      – „Dafür gibt es andere Foren.“
      Ich fühle mich auch unbehaglich dabei, daß wir hier über ein off topic-Thema diskutieren. Aber jetzt fangen Sie wieder damit an.
      – Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität…. Jeglicher Bezug zum „Ich“ geht verloren.“
      Dieser Satz könnte falscher nicht sein. In jeder Stunde sterben 26.800 Tiere in den Schlachthöfen und auf den Fangflotten dieser Welt. Für diese Tiere ist das die bitterste Realität, die man sich überhaupt vorstellen kann. Es ist nicht Teil IHRER Realität, weil Sie sich nicht damit beschäftigen. Der Bezug zu Ihrem „Ich“ ist noch garnicht hergestellt.
      Wer sich vegan ernährt, geht eine mentale solidarische Verbindung mit den Tieren ein, die in diesem Moment vergeblich um ihr Leben ringen. Würde ich das nicht tun, würde ich den Bezug zu meinem „Ich“ verlieren. Ich wäre ein gefühlloser Zombie, und das möchte ich nicht sein.
      – „Um dieses Thema ging es unter anderem in dem Interview mit Daniele Ganser und Paula P’Cay. Die hatten auch solche Probleme in ihrer Gruppe. Lässt sich aber lösen, wenn man sich auf die Sache konzentriert.“
      Was ist die Sache einer Friedenspartei? Sich um den Frieden zu kümmern. Gehört zum Frieden, daß der sinnlose und grausame Tod unschuldiger leidensfähiger Lebewesen in unvorstellbaren Größenordnungen schnellstmöglich beendet wird? Ich meine: ja. Die hatten deshalb solche Probleme, weil dort bei einigen Mitgliedern, ähnlich wie bei manchen Kommentatoren hier, das Thema Frieden nicht umfassend genug verstanden wird. Frieden nur für die Herren-Spezies ist eine Illusion. Gewalt breitet sich immer aus und schlägt immer wieder auf die Menschen zurück.

    • @ Torsten – dieser Satz hat durchaus seine Berechtigung wenn ich mir so durchlesen, mit welcher Wehemenz und Entfernung zur Realität aus dem veganen Lager argumentiert wird.

      Interessanterweise ist im verlinkten Video sogar die Lösung des Konfliktes beschrieben auf den auch ich immer wieder hinaus will und hier ist sehr schön und deutlich erkennbar, dass einseitig keinerlei Kompromisswillen erkennbar ist. Viel weiter kann man sich eigentlich nicht vom humanen Gedanken entfernen…

    • Was auch immer sie darunter verstehen, für mich bedeutet Humanität Menschlichkeit, mit all seinen Facetten.

      Eigentlich traurig, dass man Ihnen das erklären muss 🙁

    • unknow74: Da ich bei Ihnen immer mal wieder kurz Einsichtsfähigkeit erkennen kann, mache ich mit Ihnen noch einen letzten Versuch. Genauer: Ich würde mir wünschen, daß Sie einen Versuch machen. Ich erkläre gleich, was ich meine.
      Viele Tiere, mit denen ich zu tun habe, haben so in etwa die Interessenlagen von 5-jährigen Kindern. Sie wollen essen, spielen und mit Artgenossen kommunizieren. Ich denke, man kann viele Tiere mit Kindern vergleichen. Daher kann man auch „Tiere töten“ mit „Kinder töten“ vergleichen. Viele Tiere werden ja auch im Kindesalter getötet.
      Nun der Versuch: Ersetzen Sie in Ihren bisherigen Kommentaren „Fleischessen“ mit „Kinder töten“.
      Sie werden staunen, welcher Kompromißbereitschaft gegenüber tödlicher Gewalt Sie dauernd das Wort reden.

    • @ A.S.CRANE
      “ Falls er nämlich gesagt haben sollte, daß durch Yoga jeglicher Bezug zum Ich verloren gehe (ich habe Ihr Link noch nicht angeschaut, weiß also nicht, ob so etwas tatsächlich gesagt wurde oder ob es das ist, was Sie gehört haben) dann hat er vermutlich selbst Yoga entweder nie ausgeübt, oder er meint ein anderes Ich, als das, welches Yoga-Lehrer meinen. Yoga ist ja eigentlich gerade der Weg zur Wahrheit, der Weg zum Selbst, der Weg zum wahren Ich.“
      Das ist eine Aussage von mir. Dr. Daniele Ganser hat das nicht gesagt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und ich füge meine Aussage hier nochmal ein.

      Zu den Ernährungs-Diskussionen hier bei den Kommentaren, gibt es folgendes zu sagen.
      Dafür gibt es andere Foren. Wer vegan lebt hat keine Verbindung mehr zur Erde – sprich zur Realität.
      Das Gleiche gilt für Yoga. Jeglicher Bezug zum „Ich“ geht verloren.

      Wie sagte ein Balinese vor Jahren zu mir:“ Die Menschen aus dem Westen betreiben ein Yoga das gar keines ist. Sie wissen nicht wirklich was das bedeutet.“ Recht hat er. Wer sich damit beschäftigt, weiss das.
      Diese ganze vegane Bewegung ist ein guter Markt. Treibt die Wirtschaft voran. Ergänzt das BIP um einige Prozent.
      Wird genauso gefördert wie die Emanzen-Bewegung. Lasst euch nicht für dumm verkaufen.
      Was gab es eine Aufregung um den Analog-Käse auf der Pizza. Den gibt es in der Veganer-Abteilung für teures Geld zu kaufen.
      Im Labor produziert. Guten Appetit.

    • Palina: Wissen Sie eigentlich, dass Sie hier mit Ihrem Lob zu dem Film, der Diffamierungen der Wirklichkeit durch Wikipedia aufdeckt, genau die verkehrte Theorie verbreiten helfen, die Wikipedia manipulativ unterstützt?
      Nämlich die althergebrachten Theorien der angeblich „evidenzbasierten“ Schulmedizin, und das Misstrauen gegen alles, was ihr widerspricht. Dazu gehört die althergebrachte Auffassung, der Mensch sei von Natur aus omnivor veranlagt und das Misstrauen gegen Yoga.
      Was Sie an Negativem über beides aufzählen, sind nur verzweifelt hergesuchte Argumente, um trotz allem noch recht zu behalten. Natürlich lässt sich an allem irgend etwas Negatives finden. Ich muss als Veganerin aber keinen Analog-Käse essen. Ich mache mir „käsiges“ und „butteriges“ aus natürlichen pflanzlichen Rohstoffen selber, was viel feiner schmeckt, als damals der Käse und zudem noch viel leichter verdaulich ist. Und dass das Yoga unzähligen Menschen auch im Westen gesamtgesundheitlich große Hilfe leistet, ist eine allgemein bekannte Tatsache. Yoga hilft dem Organismus schon allein deshalb, weil der Körper intensiv bewegt wird und es auch „Blutgymnastik“ ist. Und da körperliche und mentale Gesundheit immer zusammenhängen, heilt es auch das Gemüt.

    • @ Torsten – ich kann Ihrem Gedankengang folgen, Ihren Erkenntnissen zum vergleichbaren Entwicklungsstand in etwa zustimmen, teile diesen aber so in Bezug auf Ihren Vergleich nicht.

      Diese (Nutz-)Tiere wurden in Ihrer Art, ihren Eigenschaften an unsere menschlichen Bedürfnisse durch Züchtung angepaßt, sie sind Teil unserer Nahrung und vieles mehr. Mittlerweile werden sie sogar zur Stromgewinnung eingesetzt und sehen schon aus diesem Grunde kein Sonnenlicht mehr. Diese Entwicklung der industrieell übertriebenen Massentierhaltung gegen die Bedürfnisse der Spezies gilt es umzukehren und dazu zählt vor allem ein bewußter Umgang mit den Erzeugnissen dieser Lebewesen, denn nur eine derartige Bewußtseinsrückbesinnung unserer Spezies gegenüber den in unserer Verantwortung lebenden (Nutz-)Tieren, ist der Schlüssel zum Erfolg.

      Ob wir dann irgendwann feststellen, dass wir auf tierische Produkte in Gänze verzichten können und wollen, steht auf einem ganz anderen Blatt und ist momentan, in der Realität kein Thema! Wir hatten diesen Vergleich neulich schon – erklären sie dem Eskimo, er müsse sich ab sofort nur noch vegan ernähren. Er wird sich umgucken und Sie mit einem beherzten Tritt in Ihren Hintern von seiner Eisscholle kicken. Sie können ihm die Frage gern nochmal stellen, wenn die Polkappen abgeschmolzen sind. 😉

      Haben Sie sich mal die Frage gestellt, weshalb es zu einer derartigen industrieellen Massentierhaltung kam – mal abgesehen vom Profitgedanken, der irgendwann auch eine Rolle spielte?

    • Auch hier verdrehte Wirklichkeit: Soweit ich informiert bin, gibt es diese „Eskimos im Eis“ heute schon lange nicht mehr. Sie leben heute in Häusern und kaufen im Supermarkt ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung der ehemaligen Eskimos lag bei 40 Jahren.

    • unknow74: „… dass wir auf tierische Produkte in Gänze verzichten können und wollen, … ist momentan, in der Realität kein Thema!“
      Es gibt soviele Realitäten, wie es Lebewesen gibt, und in meiner Realität und der meiner Bekannten ist es oft Thema.
      Der Vergleich mit den Eskimos ist ungeeignet, weil untypisch für die meisten Menschen. Außerdem hat Veganislove ganz richtig geantwortet, da0 die Eskimos heute in ihrem Lebensstil unserem zunehmend gleichgeschaltet sind.

      Aber Leute, ich schlage vor, wir verlegen die Diskussion in den Blog „Die Würde der Tiere“. Es wäre wirklich schade, wenn uns die Forenaufsicht ausgerechnet in einem Blog, der „Zensur“ heißt, an die Forenregeln erinnern müßte.

    • Ich hab hier auch keine Lust mehr dazu, obwohl ich glaube, dass die Forenaufsicht das nicht so eng sieht wie so manch ein user.

  18. Der Wille hier, mit diesem Film etwas aufzuzeigen, was absolut inakzeptabel sein dürfte, spricht für sich und dafür meine Achtung und Dank!
    Indem Moment wo der Film sich jedoch in die Richtung Rechts-Links bewegte, bekam ich ein etwas mulmiges Gefühl.
    Und ja, da kamen sie dann wieder die ‚klugen Herren‘ die es uns doch mal erklären, wie es sich verhält.
    Wenn sich da ein Prof.Dr. Dr. hinsetzen kann und deutlich zeigt das er weder Dialektik nog Materialismus und oder Marx begriffen hat, frage ich mich wie er zu seinen akademischen Ehren gekommen ist. Vielleicht hilft ihm ja ein kleiner Kurs bei Prof. Mausfeld, soll ja auch noch Akademiker geben die einem Respekt für Ihre Leistung abringen.
    Übrigens ist das eines der allerersten Gebote bei Revolutionen oder Putsch, immer werden zuerst die Medien und Schlüsselindustrien übernommen. Darum klappte auch kein ‚arabischer Frühling‘ , protestieren können wir bis wir schwarz werden.
    War im Unterricht, ich glaube 6e klasse.

  19. Sorry, dass ich schon wieder die Kopfzeile für mich in Anspruch nehme, aber so lange es noch möglich ist, möchte ich das großzügige Angebot von KenFM nutzen, meine Gedanken immer gleich „ofenfrisch“ rüber zu bringen:
    Diese Arbeit, dieser Film, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, weil er auch über das Machwerk Wikipedia hinaus uns alle anregen kann, über das LÜGEN in unserer Gesellschaft im Allgemeinen nachzudenken, denn dies ist, meine ich dringendst nötig. Vielleicht das Dringendste überhaupt. Denn die Lüge, die ja nur eine verkleidete Form von Gewalt ist, steht ja jedem Menschen ständig zur freien Verfügung, ganz unabhängig davon, welche Art Machtposition er in der Gesellschaft einnimmt. Ich möchte dazu anregen, sich über das Lügen alle nur möglichen Gedanken zu machen, genauso, wie über die Bereitschaft, belogen werden zu wollen, bzw. die Wirklichkeit nur immer kosmetisch behandelt oder auch gar nicht kredenzt zu bekommen. Ich bin auch noch nie für das „bewahrende“ Lügen gewesen. Zum Beispiel halte ich es nicht für heilsam, Kranken den Grad oder die Art ihrer Erkrankung aus „Rüchsichtsnahme“ vorzuenthalten.
    Wir können immer nur in der Wahrhaftigkeit wachsen und gedeihen. Auf diese Idee hier hat mich eines der wunderschönen kleinen Gedichtchen des Reiner Kunze gebracht, das ich hier woanders schon einmal nieder geschrieben hatte und jetzt wieder entdeckt. Ich halte Reiner Kunze für den tief-und feinsinnigsten Deutschen lebenden Lyriker und einen der größten überhaupt.

    NATURGEDICHT:

    Die Dinge hören nur
    Wenn Du sie rufst
    bei ihrem wahren Namen
    Getäuscht sein will allein
    Der Mensch
    Er täuscht sich
    aus der Welt hinaus, die Dinge
    kennen kein Verzeihen.

    Reiner Kunze

  20. Das gute Werk der „Zensur“-Macher wirkt sich auch deshalb jetzt so wohltuend direkt auf die Foren aus, weil Wikipedia nun als Waffe von eitlen Besserwisserwettbererbern nicht mehr funzt. Damit ist schon mal ein großer Teil von sinnlosem Energieaufwand gespart.

    Ich bin Euch so sehr dankbar, Ihr Lieben, dass Ihr hier etwas bewerkstelligt habt, was anderen, wie mir z.B., den letzten Nerv geraubt hätte! Es ist ja schon schwer und gruselig genug, das alles zu „verhirnen“.

  21. So, endlich mal Zeit gefunden.

    Vielen Dank an Markus Fiedler und Frank-Michael Speer für ihre mühevolle Arbeit …
    … und natürlich an KenFM für die Veröffentlichung !

    Die Menge an brisanten Informationen erschlägt einen geradezu.
    Und jetzt geh ich erstmal in Ruhe kotzen !

  22. Der Film ist gut und wichtig – keine Frage! Allerdings sollte man den Film und dessen Wirkung mal unter einem größeren Blickwinkel betrachten.

    Zensur in Form von Meinungsbildung, Weglassen und Hinzufügen von Informationen, Geschichtsumschreibung, etc. ist so alt wie die Menschheit. Die gab es bereits in Meyers Lexikon und in ALLEN Schriften davor. Das ist weder eine Erfindung der Wikipedia, noch der im Film genannten und ungenannten User. Die Wikipedia bietet durch die digitale Form und fehlenden Kontrollmechanismen lediglich den schnelleren und wesentlich einfacheren Zugang, Informationen, Wissen zu verfälschen – mehr nicht.

    Wikipedia war ein Versuch, von der (Grund-)Idee mit Sicherheit so nicht gewollt, aber eben doch menschlich. Auch die Pluspedia wird trotz ihrer Gegenüberstellung verschiedener Meinungen nicht das NonPlusUltra werden, möglicherweise aber ein digitales Lexikon 2.0 mit weniger oder anderen, weniger offensichtlichen Manipulationsmöglichkeiten.

    Trotz alledem – schöne Arbeit und meinen Dank an Markus Fiedler, Frank Michael Speer und all die anderen – Augen auf und weitermachen!

    • Weil

      – sich auch Meyers Lexikon irrt?
      – Zensur menschlich ist?
      – ich den Machern des Films meinen Dank ausspreche?
      – Wikipedia möglicherweise so nicht geplant war?
      – ein derartiges Verhalten der meinungsmache in JEDEM Forum und in JEDER virtuellen Diskussionsrunde zu lesen ist und ich daher meine Rückschlüsse ziehe?

    • Zumindest war dies Kommentar von „unknown74“ eine überflüssige Relativierung meinem Gefühl nach. Was ist das Motiv, frage ich mich.

    • Das Motiv sollte Ihrem Weitblick annehmend, unmittelbar und direkt vor Ihr geistiges Auge springen!

      Wer spätestens nach Hrn. Gansers Vortrag über die Manipulation des Wikipediaeintrages über ihn – lange vor dem ersten Film übrigens – die Diskussion rund um diesen Eintrag verfolgt hat, konnte schon damals erkennen, dass das System „Wikipedia“ gewissen Strukturen folgt, die mit den selbst aufgestellten Regeln dieser virtuellen Wissensdatenbank nicht konform laufen – spätestens wohlgemerkt! Der aktuelle Film beinhaltet keine neuen Erkenntnisse darüber, sondern bestätigt lediglich das Vorhandensein derartiger Strukturen und tritt den Beweis an. Ich meine – und das ist meine rein persönliche Einschätzung – das im Film gezeigte, liegt recht nah an der Realität. Dafür gilt den Autoren und Mitwirkenden mein aufrichtiger und herzlicher Dank.

      Dinge kritisch zu hinterfragen bedarf immer einer gewissen Gefühlsduselei. Ob man in dieser Gefühlsduselei hängen bleibt oder tatsächlich durch akribische Arbeit den Dingen auf den Grund geht, und sei es nur durch den Selbstversuch über Erfolg oder Irrtum um zu einem (!!!) möglichen Ergebnis zu kommen, müßten Sie doch aufgrund Ihres bisher von sich gegebenen am aller besten wissen?! Warum wenden Sie das nicht an?

      Also, beantworten Sie einfach für sich die an mich gerichtete Frage nach meinem Fazit aus diesem Film hinsichtlich des von Ihnen formulierten Einleitungssatzes! Im übrigen gilt das auch für Ihr Posting vom 10. März 2017 um 22:29 Uhr, für Ihr Posting vom 07. März 2017, 22:36 Uhr, das vom 10. März 2017, 12:44 Uhr, usw. usw…

  23. Falls es hier noch nicht geschrieben wurde: Das Wikipedia ist ja doch direkt im Anschluss an 9/11 in USA geschöpft worden. Dieses 9/11 mit seinem Wikipedia ist eine neue Art künstlich geschaffene Metastase mit Tentakeln in alle nur möglichen Bereiche unserer Gesellschaft.

    • Zitat: „Wikipedia ist ein am 15. Januar 2001 gegründetes Projekt zur Erstellung eines Onlinelexikons in zahlreichen Sprachen.“
      Auch wenn das Zitat von Wikipedia selbst stammt (ehehe), dürfte das stimmen.
      Also etwas zu früh für die Theorie…

      Was die Metastase angeht, widerspreche ich nicht.

    • Danke für die Info. Ich hatte den Erscheinungstermin von Wikipedia tatsächlich mal irgendwo so gelesen, wie ich schrieb.

    • Ja. So gut wie alles, was im Film vorrecherchiert und aufgedeckt wurde, kann jeder von uns direkt miterleben. All das geschieht weiterhin in diesem Moment.

      Folgte Ihrem Hinweis und fand Berichtbestatter nebst Seilschaft fleißig an der Arbeit (auf der Seite von Mausfeld), wieder mal unter Einsatz welcher Keule? Genau: der Verschwörungstheorie-Keule. Viel mehr haben sie wohl nicht zu bieten:
      (Zitat beginnt):
      „Die Nachdenkseiten sind natürlch gemäß WP:BLG natürlich verwendbar. Berichterstatter lebt aber in seiner eigene abgeschotteten Wikipediawelt –Rottman67 (Diskussion) 22:15, 3. Mär. 2017 (CET)

      Nein, Berichtbestatter folgt WP:Q (keine Blogs) und WP:WWNI (keine Verbreitung von Propaganda und Verschwörungstheorien). Die Rezeption der Nachdenkseiten ist eindeutig: NachDenkSeiten#Rezeption. Als Blog schon nicht zitierfähig, als Blog, der gerne auch Propaganda und Verschwörungstheorien verbreitet, schon überhaupt nicht. –Jonaster (Diskussion) 22:26, 3. Mär. 2017 (CET) “

      „Bitte WP:Q und WP:TF lesen. Youtube ist keine Quelle (!!!???). Seriöse Quellen belegen zugleich die Relevanz, sonst ist es WP:OR und das machen wir hier nach unseren Regeln nicht. Glaub mir, ich würd das gerne ergänzen, aber ich finde keine Quelle. –Berichtbestatter (Diskussion) 11:48, 3. Mär. 2017 (CET)

      Das steht dort nirgends. Die triviale Tatsache, dass eine Rede stattgefunden hat, muss man nicht mit einer wissenschaftlichen Arbeit belegen. –XPosition (Diskussion) 16:19, 3. Mär. 2017 (CET)
      Ich kann mich nur wiederholen: Das ist OR und das betreiben wir nicht. Wir schreiben etabliertes Wissen auf. Die Beschränkung auf reputable Belege nach WP:Q stellt für solche Informationen eine Relevanzhürde fürs Lemma dar. –Berichtbestatter (Diskussion) 17:33, 3. Mär. 2017 (CET)

      Berichtbestatter! Sie sollten sich vielleicht besser Wahrheitsbestatter nennen! Die Wikipedia als Bestattungsunternehmen von allem, was nicht bereits „etabliertes Wissen“ ist; also konzeptmaterialistisches. Der Neoliberalismus in Reinform: Berichtbestatter.
      RIP

    • „Glaub mir, ich würd das gerne ergänzen, aber ich finde keine Quelle. –Berichtbestatter“

      Selten so gelacht!

      „Keine Verbreitung von Propaganda und Verschwörungstheorien.- Jonaster“

      Es sei denn, jener Art von Propaganda, die den Materialismus und den WeltbildGLAUBEN der Skeptiker zum einzig gültigen Paradigma erklärt.

      Rupert Sheldrake (Biologe und Biochemiker, Doktorarbeit Cambridge) stellt in seinem, von der etablierten und reputablen „Fachwelt“ selbstverständlich ignorierten, Buch „Der Wissenschaftswahn“ einige sehr unangenehme Fragen an die Schulwissenschaft.
      z.B.:
      Wäre es möglich, daß Sie auf den materialstischen GLAUBEN programmiert wurden?
      Glauben Sie, daß sie selbst nicht mehr als eine komplexe Maschine sind?
      Ist Ihr Glaube an die Erhaltung der Materie und Energie eine Ausnahme oder gibt es dafür Belege? Und welche Belege sind dies?
      Glauben Sie, daß Ihr Bewußtsein nichts weiter als ein Nebenprodukt oder Epiphänomen der Tätigkeit ihres Gehirns ist?
      (Anmerkung Crane: Warum konnten trotz 100 Jahren Forschung und „Investition“ von Milliarden von Dollars in auf dem Materialismus beruhende Projekte zur Erforschung des Gehirns bis heute keine (KEINE!!!) materiellen Erinnerungsspuren im Gehirn gefunden werden?)
      Ist Ihr eigener Materialismusglaube eher durch unbewußte Gehirnprozesse denn durch rationale Vernunft, Beweise und freie Wahl bedingt?
      Wenn es die Naturgesetze schon vor dem Urknall gab, so daß sie ihn von Anfang an regierten – wo befanden sie sich?
      Falls die Naturgesetze und Konstanten erst mit dem Urknall selbst entstanden sind, wie erinnert sich das Universum dann an sie? Wo sind sie „niedergelegt“?
      Woher wissen Sie, daß Naturgesetze feststehen und sich nicht entwickeln?
      Wenn es ein System zur Rückgewinnung von Gedächtnisinhalten gibt, wie erkennt dieses System dann die Erinnerungen, die es aus dem Speicher abrufen möchte?
      Angenommen die Spurentheorie des Gedächtnisses wäre eine überprüfbare Hypothese und nicht einfach ein Dogma – wie würden Sie dann experimentell nachweisen, daß Gedächtnis mit Spuren und nicht mit Resonanz zu tun hat?



      Was könnte Sie zu einer Änderung Ihrer Meinung bewegen“ (Sheldrake-Zitat Ende)

      Wahrheitsbestatter?

      Vermutlich erst der EMP direkt über Ihrem Kopf?

    • Ein Artikel mit dieser Überschrift ist eine gültige Quelle, nicht wahr?:

      „Rupert Sheldrake
      : Der mit dem siebten Sinn
      Menschen und Tiere haben telepathische Fähigkeiten, behauptet Rupert Sheldrake, seine Experimente mit Hunden, Tauben und Menschen sollen es beweisen. Wissenschaftler verachten, Esoteriker vergöttern ihn. Ein Besuch beim Messias der Parawissenschaft“

      (…)

      In Großbritannien tobt ein Kulturkampf, French und Sheldrake gehören zu den Protagonisten. Auf Rupert Sheldrakes Seite stehen Alternativmediziner, Esoteriker, Hobbyforscher, Tierfreunde, Gefühlsmenschen. (…) Auf Frenchs Seite stehen Anhänger der evidenzbasierten Medizin, Naturwissenschaftler, Atheisten wie Richard Dawkins (…), Vernunftmenschen. Sie selbst nennen sich Skeptiker. Sheldrake nennt sie ignorante, ideologisch verbohrte, dogmatische Materialisten.“

      Soll heißen: Sheldrakes Evidenzen existieren nicht; seine Forschung ist schlichtweg nicht evidenzbasiert. Er ist kein Naturwissenschaftler sondern Parawissenschaftler (das Synonym zum Verschwörungstheoretiker). Außerdem ist er kein Vernunftmensch, Sheldrake ist nicht vernünftig. Eigentllich nur ein esoterischer Hobbyforscher und Gefühlsmensch.

      Solche Quellen werden auf Wikipedia eindeutig präferiert.

    • Hi!
      Ist mir schon fast peinlich, hier so oft aufzutauchen. Das Thema interessiert mich jedoch derart brennend und ist meines Dafürhaltens auch für das Überleben der gesunden Reste unserer Gesellschaft dermaßen essentiell, daß ich mich einfach noch einmal zu Wort melden MUSS.
      Ich hatte die Idee, daß man vor allem in den Gebieten, wo der wissenschaftliche Materialismus spricht von Parawissenschaft,
      Pseudowissenschaft
      Verschwörungstheorien und -theoretikern
      Antisemitismus
      Ethnischen Religionen
      Fundamentalismus
      Orthodoxien
      Volksglaube
      Querfront
      Zugehörigkeit zur Rechten
      etc.
      pp.
      anhand der Quellenangaben und Literaturhinweise das Unausgewogene und Manipulative der wikipedischen Art der Wahrheitsbestattung mit geringem Zeitaufwand nachweisen könnte. (Als Eränzung zum aufmerksamen deutenden Lesen, wie im Film erfahren, im Zusammenhang mit den inzwischen bekannten Namenskürzeln und dem Verlauf der Diskussionen).

      Ziel: weitere Kampfbegriffe, Schlagwörter, Keulen und Strategien des irregeleiteten und neoliberalistisch-diktatorischen Teils der Wikipedianer zu entlarven.
      Ich bin fast sicher, es gibt noch viel mehr davon.

    • Ich verstehe Dich da, Andreas, mir geht es oft genauso. Aber ich denke, es sollte uns NICHT mehr peinlich sein, unsere aufrichtigen Gedanken hier zu posten, die uns ja am Herzen liegen! So lange diese tolle Möglichkeit sich bietet, sollten wir sie auch „schamlos“ nutzen! Jedenfalls, so weit sie niemandem persönlich Schaden zufügen können. Diejenigen, die sich darüber aufregen, verstehe ich sowieso nicht. Gerade hier drängt man ja damit niemandem etwas auf, denn es besteht ja kein Lesezwang!

    • Kein Lesezwang, einverstanden. Und außerdem Bytes ohne Ende. Man nimmt also niemandem etwas weg. Na dann 😉 :

      Der Kritisator schreibt (polemisch?): „Propagandaschmiede Wikipedia“:

      (Zur Erinnerung: „„Keine Verbreitung von Propaganda (in der Wikipedia!!!).. – Jonaster“)

      „Ganz nach Stasimethode werden gezielt Halbwahrheiten verbreitet, Unbequemes gelöscht oder an den Haaren herbeigezogene »Quellen« als Beweis geltend gemacht. Besonders hart trifft es alles Liberale und Konservative, ergo alles Nichtlinke. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen und die allzeit bereite Nazikeule ist im omnipräsenten Einsatz. Selbst gerichtlich erzwungene Urteile zur Gegendarstellung, bleiben bei der Wikipedia ungesühnt. Wen schließlich sollte man dafür dingfest machen?“
      Zitat Ende

      Tja. Wen nur?
      Ist das nicht eines der Merkmale moderner Demokratien, daß man NIEMANDEN mehr verantworlich machen kann, da niemand mehr die Verantwortung hat oder zu tragen bereit ist? Ist moderne Demokratie möglicherweise Diktatur ohne Führer? Und zwar die Diktatur des Unglücklichseins?

      Barry Long schreibt in seinem Buch; „Nur die Angst stirbt“ in dem Aufsatz „Eine politische Betrachtung der Weltgeschichte“:

      – Nichts macht die Menschen unglücklicher als eine Lüge, die als die Wahrheit ausgegeben wird.

      – Die Demokratie gab dem Menschen plötzlich das Recht, andere dafür zu kritisieren oder anzuklagen, daß sie ihn unglücklich machten. Diese neue „Freiheit“ nannte er dann Freiheit der Rede. Ein schöner Deckmantel für das Weiterreichen des Schwarzen Peter! Aus dieser absurden Freiheits-Vorstellung ging die Quintessenz der Verantwortungslosigkeit und Tatsachenverdrehung hervor: Die moderne Zeitung.
      Damit stand endlich ein Organ für die Stimme der Masse und zur Verteidigung der Demokratie zur Verfügung, das als Sprachrohr für die Verantwortungslosigkeit des Menschen dem Menschen gegenüber genutzt werden konnte.

      – Das demokratische Edikt lautet:
      Vergiß nie, daß Du Dein Recht, ein Individuum zu sein, freiwillig zugunsten der Politiker und ihres Eigennutzes aufgegeben hast. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen mußt Du bis ans Ende Deiner Tage leben. Die Demokratie bietet keine Fluchtmöglichkeit außer dem Eskapismus, aber in dieser Hinsicht ist für alles vorgesorgt.

      Arrangier Dich mit dem Guten wie dem Schlechten, denn es wird über Deinen Kopf hinweg entschieden.

      Sei Dir darüber im Klaren, daß Du Teil der Masse bist, daß das Gesetz der Masse die unbewußte Herde repräsentiert und daß die Masse niemals durch selbstverantwortliches Handeln aufgestört werden darf.

      Begreife endlich, daß es niemandem in einer demokratischen Gesellschaft erlaubt ist, verantwortlich zu sein. Denn nur so kann die Masse davor bewahrt werden, sich dem Unglück auf der Erde stellen zu müssen.

      Die Masse ist der menschliche Hintern eines verantwortungslosen Gottes.

      Die Wahrheit der demokratischen Lebensphilosphie lautet: Nur das Individuum leidet. Die Masse leidet nie, weil sie – außer in der Verstellung des träumenden Individuums – nicht existiert. Bringt man das individuum zum Verschwinden, bis nur noch die Vorstellung oder der Traum von der Masse übrig ist, braucht niemand mehr zu leiden.

      – … daß alle Systeme zum gleichen Ergebnis führen: Zur endlosen Tyrannei des Unglücklichseins

      Das demokratische Gesetz bestraft nur diejenigen, die sich erwischen lassen.

      *********************************************
      Fortsetzung folgt.

    • Ist halt leider eine Menge Arbeit und/oder kostet eine Menge Geld. Ich hab mir eingebildet, ich könnte meine Freizeit dazu nutzen, Übersetzungsarbeit zu leisten, habe aber schnell festgestellt, dass dies ein enormer Aufwand ist, den ich gar nicht leisten kann. Ich weiß nicht wie hoch die Priorität ist, einen Übersetzer einzustellen, aber man könnte sich aus Interessierten ja zusammentun und mal Schauen, was diejenigen bereit wären extra zu spenden, damit dies langsam möglich gemacht wird. Für englisches gibt es auf YouTube die auto translate Funktion, vielleicht wird das auch irgendwann für deutschsprachiges möglich. Ist zwar nicht so praktisch um komplexes richtig zu übersetzen. Aber ausreichend um zu verstehen.

  24. Vielen Dank für Euren Mut und Euer Engagement bei der Aufklärung dieser ungeheuerlichen Machenschaften.
    Das ganze ist doch verfassungswidrig, läuft auf staatlich finanzierte Zersetzung und Volksverhetzung hinaus. Sollte man da nicht eine Sammelklage einreichen gegen die beteiligten Einrichtungen?

  25. Andreas Schweitzer: „Dass es neben den sachlichen Inhalten auch noch lustig wird, hätte ich nicht für möglich gehalten (ca. ab Minute 15,30). Ich habe wirklich köstlich gelacht … Danke“

    Meinen Sie, Andreas, die Stelle, wo ein Münchner Premiumjournalist einen ganzen Film umbetitelt hat? Wo also aus „Die dunkle Seite der Wikipedia“ durch journalistische Taufpatenkunst „Gut informiert durch Wikipedia“ wurde? (oder so ähnlich.)
    Ich dachte mir, als ich das sah:
    Das darf ja wohl nicht wahr sein!!!!! Ist das Satire? Ist das wirklich passiert? Über was für Geister sprechen wir hier?
    Gehts eigentlich noch?
    Das Lachen blieb mir also im Halse stecken.
    Inzwischen finde ich es aber auch schon wieder witzig.

    Bitte lege mich übrigens niemand auf den genauen Wortlaut fest. Ich zitiere beide Filmtitel nur aus der Erinnerung.
    Da können einem schon mal Fehler unterlaufen.

    Also, Daumen hoch, liebe, werte, hilfreiche Herren Markus Fiedler und Frank Michael Speer.
    Ihr neuester Film „Per pedes unterwegs ins wilde Kurdistan“ hat mir wirklich sehr gefallen.

    Hieß er so?
    Habs vergessen.
    Bin dumm.
    Macht nix.

  26. Wikipedia soll ein Lexikon sein.
    Wenn ich in Wikipedia eine Person nachschlage und ich finde irgendwelche Meinungen zu der Person dann ist es kein Lexikon mehr sondern ein Armutszeugnis der Administratoren die so einen Quatsch erzählen.

  27. Sehr gute Arbeit, was den Inhalt angeht! Ich schließe mich den positiven Kommentaren an.

    Ich schließe mich auch der einen Detail-Kritik an, dass im Film die Antifa als „links“-radikal bezeichnet wird. Der Begriff wird aber draußen generell für diese Gruppe verwendet, wahrscheinlich, weil die Bezeichnung ihnen nützt, wie eine Tarnkappe. Und kaum jemand das hinterfragt.

    Ich habe aber eine Kritik an der Form: Muss es denn ein „Film“ sein? Mich haben die ständigen Wanderungen im Grünen genervt, wo ein Mann ständig auf seinem Notebook herumtippt, „wunderschön fotografiert“, aber ohne Sinn und Bezug zum Inhalt des „Films“. Er war reiner „Vordergrund“ für den Erzähler im Hintergrund und hat mir NICHT beim Konzentrieren geholfen.

    Auch die Menge des Stoffs und die Sceenshots wären viel besser in einem Buch aufgehoben. Da kann ich leichter hin- und zurückblättern und MEIN Tempo bestimmen. Ein Buch wäre für diesen Stoff viel geeigneter. Inhaltlich liegt der Stoff ja schon wunderbar gegliedert mit den entsprechenden Kapitelüberschriften vor! Warum dann nicht gleich ein Buch? Das wäre doch sicher keine Mehrarbeit im Vergleich zum „Film“ geworden.

    Ist das vielleicht auch schon geplant? Der Stoff wäre es wert!

  28. Höchste Zeit, das De-Facto-Informationsmonopol von Wikipedia kritisch unter die Lupe zu nehmen! Die hochkarätige Gemeinschaftsarbeit der Wikipedia-Community wird offenbar zunehmend von einzelnen, einflussreichen Autoren/ Redakteuren mißbraucht, um unter dem Deckmantel seriöser Information Meinungsmache und Propaganda zu betreiben – und das keineswegs nur im geopolitischen Bereich, sondern u. a. auch in Gebieten der Naturheilkunde, Infektionslehre und in anderen gesundheitsrelevanten Bereichen. Damit werden Menschen daran gehindert, zu erkennen, was ihrer Gesundheit zu- oder abträglich sein kann. Die Auswirkungen des Wikipedia-Betruges sind in diesem Bereich gesellschaftlich nicht weniger verheerend als im politischen Bereich.

    Vgl. den folgenden Artikel:
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wikipedia-zensiert-alternative-heilmethoden-ia.html

    Ganz herzlichen Dank nochmals an Markus Fiedler und Frank Michael Speer!

    • Aus Sonja’s Link zitiert:

      „Laut dem Grundsatz von Wikipedia

      „sollen die Artikel neutral sein, nachprüfbare und verlässliche Quellen zitieren, und verschiedene Ansichten enthalten“.

      Das ist eine ganz hervorragende und vorbildliche Absicht. Allerdings funktioniert es in der Realität nicht immer wie geplant und so können auf Wikipedia auch Artikel anonym bzw. unter Pseudonym veröffentlicht, bearbeitet und so auch verfälscht werden.

      Auf diese Weise können sich Verfasser als Experten ausgeben, ohne dass sie das wirklich sind. Ein solcher Fall kam einst ans Tageslicht, als sich herausstellte, dass ein bekannter Verfasser von Wikipedia-Artikeln ein 24jähriger Schulabbrecher war, der sich als fest angestellter College-Professor ausgab.“

      Und weiter unten im Text:

      Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins wird auf Wikipedia mit folgenden Worten zitiert:

      „Alternative Medizin ist eine Sammlung von Praktiken, die nicht überprüft werden können, die eine Überprüfung verweigern oder ständig an Überprüfungen scheitern.“

      Außerdem:

      „Larry Sanger, Mitbegründer von Wikipedia, verliess die Organisation auf Grund von Bedenken in Bezug auf deren Integrität. Er sagt:

      „In manchen Gebieten und bei manchen Themen gibt es Gruppen, die einen Artikel „besetzen“ und darauf bestehen, dass dieser ihre eigene spezielle Ansicht widerspiegelt. Verfälschungen, die einst ein nur geringfügiges Ärgernis darstellten, sind mittlerweile zum Hauptproblem geworden. Das ist deshalb der Fall, weil anonyme Beiträge zugelassen sind. Viele Experten wurden dadurch vertrieben, weil Unwissende dauerhaft ihre Artikel zerstört haben.““

      „Klimahetze bei Wikipedia

      William Connolley, Administrator und Verfasser bei Wikipedia ist weltweit wohl eine der einflussreichsten Personen in Sachen Klimawandel. Er nutzte seine Position bei Wikipedia, um sämtliche Texte zu diesem Thema so zu gestalten, wie es seiner persönlichen Ansicht entsprach.

      Auf diese Weise vereinheitlichte er etwa 5428 Klima-Artikel und manipulierte die allgemeine Meinung insofern, dass dem Leser fast nichts anderes übrig blieb, als Connolleys Meinung als Tatsache anzunehmen.

      Zu diesem Zweck löschte Connolley sämtliche Informationen aus Wikipedia-Texten, die sich dem Klimawandel gegenüber kritisch äusserten. Er veränderte sogar Biographien von Forschern, die anderer Meinung waren als er, um deren Glaubwürdigkeit zu mindern.“

  29. Als weiteres Beispiel, bei George Bezos „Amazon“ wird durch einen Rezensenten die Wikipedia, zur Diffamierung ihres Buches „Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung: Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas,“ benutzt:

    Zur Rezension des Herrn Watzal aus der wikipedia, genauso ist dieses Machwerk einzustufen

    https://www.amazon.de/review/R1NCF3UCSXYAI6/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=3853713866&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

  30. Ich möchte den Film noch um einen Aspekt ergänzen. Der im Film erwähnte ex. Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, von Hüllen, steht der antideutschen Strömung keineswegs nur kritisch gegenüber, wie andere Quellen belegen. Norbert Häring hat sich ihm auf seinem Blog im Oktober 2016 gewidmet.

    Die Aufgabe des Verfassungsschutzes ist es nicht, nur Verfassungsfeinde auszumachen, sondern genau diese Ränder zu nutzen, da man sie nicht verhindern kann.

    Die meisten Bürger der trägen Mitte empfinden es als zunehmend abstoßend, wenn sich Ränder radikalisieren, womit nicht nur die Mitte (!) gestärkt wird, sondern sich auch das herrschende System stabilisiert. Straßenkrawalle und Übergriffe sind daher wohl kalkuliert und ganz im Interesse herrschender Eliten. Was jedoch die Eliten unterbinden, ist eine wirksame Gegenbewegung, die sich nicht desavouiert.

    Die systemkonforme Ausrichtung der Antifa, wo der Antikapitalismus nur noch Folklore und Evenkultur ist, scheint dem Einfluss staatlicher Förderung von außen geschuldet. Nicht nur linke Inhalte wurden neu interpretiert, sondern diese Antifa eignet sich auch hervorragend als Instrument der etablierten Parteien, mit ihr andere Strömungen -unter dem Vorwand des Kampfes gegen Rechts- zu bekämpfen.

    Die Antifa ist heute Teil der Mitte Merkels. Wie Merkel dem Anschein nach vor Jahren Richtung links gerückt ist, vertritt auch die Antifa leere linke Inhalte, was genau die Schnittmenge zwischen beiden ausmacht. Ein erfolgreiches Konzept für die politische Gleichmacherei ursprünglich mal gegensätzlicher Lager. Alles in allem hat die „Mitte“ gewonnen – also das System !

    • Egon Schreiner und Sabine Reifschneider:
      Interessanter Gedankengang: Teile der Antifa sind vom Verfassungsschutz unterwandert und für das Establishment instrumentalisiert. Zum einen soll durch Straßenkrawalle der Polizeistaat gefördert werden. Zum anderen läßt sich so die eigentliche Linke spalten, schwächen und diskreditieren. Das erklärt die Störung von Ken’s Auftritt in Aachen durch selbsternannte Antifa-Leute. Und das erklärt, warum das erzkonservative Provinzblättchen „Freisinger Tagblatt“ mit sogenannten Antideutschen zusammenarbeitet. Klingt für mich sehr plausibel. Danke für Eure Kommentare!

    • Polizeistaat – was soll diese Worthülse denn sein?

      Ein objektiver Blick in die tatsächlichen Zahlen verrät lediglich, dass u.a. Polizei als Behörde kurz vor der flächendeckenden Arbeitsunfähigkeit war, und zwar aus Mangel an Personal. Daran ändern auch die aktuell oft schön gerechneten Einstellungszahlen für die nächsten Jahre nichts, denn damit wird lediglich ersteinmal versucht, dass Personalloch zu stopfen.

      Nur um’s zu verdeutlichen. Thüringen als Bundesland hat knapp als 2,2mio Einwohner und Summasummarum rund 6000 Polizisten. selbst mit 200 Neueinstellungen jedes Jahr, wird die Reduzierung der Bedienstetenzahlen durch Pansionierung und Krankheit von rund 150 – 180 Bediensteten pro Jahr gerade mal ausgeglichen. Die 20 – 30 Mann mehr, gleichen lediglich das riesen Personalloch IRGENDWANN einmal aus, welches in den letzten Jahren durch Einstellungen von um die 120 Beamte pro Jahr bei gleichen Abgangszahlen gerissen wurde.

      Nur ums noch deutlicher auszudrücken, 0,25% der thüringer Bevölkerung sind Polizisten (eigentl. 0,27%, aber Frauen bekommen Kinder und Eltern sind im Erziehungsjahr, also effektiv NICHT im Dienst) – Polizeistaat???

    • Danke, unknow74, für Ihren Einwand. Das hat mich überzeugt. Ich nehme das Wort „Polizeistaat“ zurück.
      Den Verdacht, daß die jährlichen Straßenkrawalle am 1. Mai insbesondere in Hamburg von agents provocateurs inszeniert werden, habe ich allerdings immer noch. Weil das ein prima Mittel ist, die ansonsten kaum angreifbare Linke in D-Land in Mißkredit zu bringen.
      Daß sich der Verfassungsschutz in die Randgruppen einschleicht, haben wir ja bei Anis Amri (Taxi nach Berlin) gesehen, sowie beim Verbotsversuch der NPD, der gescheitert ist, weil zuviele NPD-Aktivisten V-Leute des Verfassungsschutzes sind.

    • @Thorsten
      Richtig, der Staat nimmt auf seine extremen Randgruppen massiv Einfluss, die Wege und Methoden sind aber durchaus unterschiedlich, da alle Milieus unterschiedlich bedient werden müssen. Absichten, Motive und Ziele variieren. Sowohl Überwachung als auch die aktive Steuerung sind im Interesse der Eliten, die den Staat kontrollieren. Das kann im linken Milieu erst einmal durch staatlich geförderte Antifa-Projekte gelingen, wo diejenigen Akteure später vom Verfassungsschutz `übernommen werden´, die sich als besonders extremistisch in ihrer Haltung erwiesen haben. Besonders für diese Kreise interessieren sich alle Dienste – auch unterschiedlicher Herkunft. Die Antifa ist also auch so eine Art Honigtopf wie die NPD.

      Dass unterschiedliche Dienste auf extremistische Gruppen Einfluss ausüben, hat die Forschung gut beschrieben. Hervorheben will ich dazu die Publikationen von Regine Igel zum Terror in Italien und das Verhältnis zwischen der Stasi und der RAF. Dass die Stasi allerdings die RAF zum Terror anleitete, ist überwiegend ein Märchen, weil der Linksterror, wie er sich zuletzt zeigte, nicht im Sinn der DDR war. Wohl aber hat die Stasi auf Neonazis in der BRD damals eingewirkt, was dennoch kaum ein Thema ist. Der Extremismus soll damals wie heute als authentische Erscheinung der Öffentlichkeit verkauft werden, weil er so den gewünschten Effekt erzeugt: Abstoßend. Die Bürger wenden sich dadurch wieder den herrschenden Eliten zu. In etwa so ist auch die Funktionsweise des neuen `Islamterrors´ einzustufen, wo die Forschung bis heute aber eher schwach ist.. Eine gelenkte Demokratie verlangt nach Hunden (Neonazis, Antifa, Islamisten im Auftrag der Dienste, etc.), damit die Herde (also wir) in die `beabsichtigte Richtung´ läuft. Frei nach Prof. Mausfeld sind die exekutiven Politiker die Hirten, denen wiederum die Herdenbesitzer (die unsichtbare Hand, nach E.Bernays) vorstehen.

    • Gern 🙂

      Was die Straßenkrawalle & Co. angeht, schauen Sie einfach auf die Nummernschilder der Einsatzfahrzeuge und überzeugen Sie sich, woher die vielen Polizisten kommen. Im Übrigen fehlen die dann dort an ihren eigentlichen Standorten, in ihren Herkunftsbundesländern und zwar z.T. tatsächlich spürbar, sodass die Bediensteten vor Ort Urlaubs- und Dienstfreisperren aufgedrückt bekommen um das Fehlen der Einsatzhundertschaften irgendwie zu kompensieren. <= DAS ist Tatsache, leider!

      Reserven innerhalb der Behörde Polizei – suchen Sie vergebens. Im ein oder anderen Bundesland sieht die Gesamtsituation nicht ganz so düster aus wie bspw. in Thüringen, aber auch dort kann die Heeresleitung keinesfalls aus dem "Vollen schöpfen". Das ist im Übrigen Ergebnis von Schäubles Null und dem jahrelangen Spardiktat bei der inneren Sicherheit. Kein Wunder, dass die Stimmen zum Einsatz der Bundeswehr innerhalb der grenzen für Sicherheitsaufgaben immer lauter werden – DAS ist eine der Ursachen!

      Agent provocateur – dafür sorgt doch die Politik auch ohne das Bundesamt. Zu jeder x-beliebigen Veranstalltung "von rechts" wird doch die Gegendemo abwechselnd von jeder der sog. Volksparteien, den Gewerkschaften, von zig Vereinigungen angemeldet statt einfach die Leute aufzurufen, den Protest dahingehend zu praktizieren, die Leute durch aktive Mißachtung zu strafen. Im Grunde sorgen derartige Aufrufe "Man müsse doch etwas tun dagegen" nur für das nötige Publikum. Glauben sie, eine NPD würde auf irgendeinem Marktplatz 2x hintereinander "aufmarschieren", wenn dort gähnende Leere wäre und nur die 100 Hanseln stehen, die sie selbst mitbringen? Oma Hilda, die vom Führer noch einen Handkuss bekommen hat, können sie nicht "umerziehen", der Rest sollte einfach mal das Gehirn zw. den Ohren nutzen, so vorhanden – Aktion / Reaktion, Ursache und Wirkung.

      Im Übrigen nutzt die Antifa die Krawalle auch nur zum gesteuerten Frustabbau, wie die Fussballdeppen, die sich zu jedem Spiel ihrer jeweils "eigenen Mannschaft" gegenseitig auf die Schnauze hauen – das sind nur Ventile, Ursachen gibt es ganz andere, aber dort versagt die Gesellschaft auf breiter Linie und dagegen helfen auch keine pflanzenessenden Liebesmaiden, deren Verhältnis zum anderen Geschlecht, tiefgreifend gestört ist.

    • Da hier von „Diensten“ gesprochen wird: http://www.geheimdienste.org/zka.html

      Halten Sie, Egon Schreiner, der Sie über fundiertes HIntergrundwissen zu verfügen scheinen, Stefan Aust für eine verläßliche Quelle in Sachen Verfassungsschutz?
      (Stefan Aust: Der Lockvogel. Die tödliche Geschichte eines V-Mannes zwischen
      Verfassungsschutz und Terrorismus.)

    • Egon Schreiner: Wiederum alles sehr einleuchtend. Danke.

      unknow74: „… dagegen helfen auch keine pflanzenessenden Liebesmaiden, deren Verhältnis zum anderen Geschlecht tiefgreifend gestört ist.“ Das habe ich nicht verstanden. Können Sie das näher erklären?

    • Ja – das war nur ein Seitenhieb in Richtung einer Userin, deren einzige für mich erkennbare Aufgabe es hier ist, fanatisch, religiöse Weltanschauungsthesen zu verbreiten, indem sie alles und jedes auf vegane Ernährung, fehlende Liebe und die Unterdrückung ihres Geschlechtes reduziert und glaubt, damit den Stein der Weisen entdeckt zu haben. Das wäre auch alles nicht das Problem, würde nicht in mind. jedem zweiten ihrer Wortmeldungen hier, dieses Thema wie ein Damoklesschwert auftauchen. Im Grunde hat es nichts mit der eigentl. Thematik zu tun – sorry!

    • @Dschungelkind

      Meine Kenntnisse speisen sich aus Aussagen, die ich persönlich für glaubwürdig halte. Aber natürlich ist es nur eine Perspektive unter vielen anderen. Sie sprechen Stefan Aust an. Wie die Wikipedia muss man auch Stefan Austs Aussagen in seinen Beiträgen einordnen. Wahrheit wird, wie ich finde, oft mit Fiktion vermischt, die dem staatlichen Narrativ dienen (das Buch, das Sie nennen, kenne ich nicht).

      Alle Journalisten, die dem Anschein nach oder wirklich investigativ arbeiten, sind auch auf Quellen und Erkenntnisse angewiesen, die auch aus Geheimdienstkreisen stammen. Um an die Informationen zu gelangen, kann der Journalist nicht unabhängig sein, sonst bekommt er nichts mehr; er muss kooperieren. Ich selbst lese daher von S. Aust wenig, auch wenig von den akademischen Experten über den Rechts- oder Linksextremismus, da sie den staatlichen Einfluss auf die Szene in der Regel wenig beachten und weil sie selbst beim Staat angestellt sind. Die akademischen Experten verstärken vielmehr staatliche Narrative. Die können stimmen, aber vielfach ist es nicht so. Professorale Irrlehren werden oft verbreitet, nicht nur in der Wirtschaftswissenschaft.

      Ich empfehle daher vor allem Orginalaussagen: z. B. vom verstorbenen Bommi Baumann über die Rolle vom V-Mann Peter Urbach in der linken Szene, aber auch die Aussagen von K.H.Hoffmann aus dem rechten Lager. Der Vorteil der Orginalaussagen: Man beurteilt sie ohnehin unter Vorbehalt, während man Sekundärliteratur generell für glaubwürdiger hält, ohne die Absicht dahinter zu erkennen. Oft gut recherchierte Informationen sind bei Telepolis zu finden. Zum NSU-Fall gibt es geleakte Akten, allerdings aus Kreisen der Polizei, womit die staatliche Version stark in Zweifel gezogen werden kann. Man sollte alles aus der `Helikopterperspektive´ verarbeiten, also mit Distanz, auch meine Einschätzungen. Erstes Gebot ist die Auswertung von Primärquellen im Internet, im zweiten Schritt kann man zur Sekundärliteratur greifen.

      Da z.B. Regine Igel oft auch diffamiert wurde, sollte man ihre Beiträge besonders beachten. Immer das Gegenteil des beabsichtigen Effekts macht jemanden interessanter. Wer nicht diffamiert wird, hat dagegen eine geschützte Rolle im System. Das ist eben der Vorteil von Psiram und Co.: Mann muss es genau umgekehrt lesen und verstehen.

    • Lieber Torsten! Mit der pflanzenessenden Liebesmaid bin ich gemeint. Du kannst den Dialog zwischen uns auf dem blog mit Wolf Büntig nachlesen.

    • Herzlichen Dank, Herr Schreiner. Für mich ist sehr wertvoll, was Sie hier geschrieben haben.

      Wenn sich nur jeder diese Ihre Haltung aneignen könnte; vor allem die Verfasser „allgemeingültiger“ Enzyklopädien:

      „Meine Kenntnisse speisen sich aus Aussagen, die ich persönlich für glaubwürdig halte. Aber natürlich ist es nur eine Perspektive unter vielen anderen.“

    • Da haben wir es ja wieder:

      „Regine Igel (* 1948) ist eine deutsche investigative Journalistin und Autorin von politischen Sachbüchern. Ihren Publikationen zu möglichen Verwicklungen von Terroristen und Geheimdiensten, vor allem solchen Italiens und der DDR, wird von wissenschaftlicher Seite häufig Nähe zu Verschwörungstheorien attestiert.“
      ….. … …
      „Ausfluss einer gigantischen Verschwörungstheorie.“

      Wikipedia

    • unknow74: Nach meinem Verständnis ist die Basis von KenFM das Bestreben, Menschen durch Wissen dazu zu befähigen, diesen geschundenen Planeten zu einem besseren Ort zu machen. Das Schicksal der Nutztiere ist zweifelsohne das Schlimmste, was auf der Erde passiert: Milliardenfacher Mord an freundlichen Lebewesen, die garkeine Chance haben und hatten, das wertvollste Geschenk unserer Existenz, das Leben selbst, zu leben. Weil Menschen sich das Recht des Stärkeren herausnehmen, mit Schwächeren zu machen, was ihnen beliebt. Unter Menschen nennen wir das Faschismus. So wie die Geldherrscher uns wie Schafe behandeln, behandeln wir kleine Bürger die Schafe, Hühner, Schweine, Kühe u.a. Die Befreiung der Menschen kann ohne die Befreiung der Tiere nicht gelingen. Weil beides auf dem gleichen Prinzip basiert: Gewalt gegen Schwächere. Solange die Menschen an diesem Prinzip festhalten, dürfen sie sich nicht wundern, wenn es sich gegen sie selbst richtet.
      Wenn nun Veganislove dieses Prinzip offen benennt, ist dies eine ehrenwerte Tat. Ihr Eifer hierbei ist dem Bewußtsein geschuldet, daß dieses Massenleiden der Tiere permanent stattfindet. In den 20 Minuten, in denen ich diesen Text schreibe, werden 9 Millionen Tiere mehr oder weniger grausam geschlachtet worden sein. Wenn dies bei Ihnen keine Verzweiflung hervorruft, dann muß ich Sie fragen, was mit Ihren Gefühlen ist bzw. wieviel Sie davon noch haben. Anstatt sich an der Lösung zu beteiligen, kritisieren Sie die Überbringerin der Botschaft. Zu Ihrer Verteidigung gehe ich jetzt mal davon aus, daß Sie in Verhältnissen leben, in denen die Unterdrückung der Tiere so normal ist, daß es Ihnen bisher nicht möglich war, dies zu hinterfragen. Dann sollten Sie jetzt damit anfangen.

    • Supertext von Torsten! Genau darum geht es (mir genauso). Mich würde auch mal eine unverfälschte Statistik interessieren über die Bereitschaft zu lügen und zu trügen. Veganer/innen gegen Fleisch-Alles-oder Ovo-Lacto- Vegetarier/innen.
      Denn: Wer Fleisch und von Tieren essen will, lebt zwangsläufig heute in der Selbst-Täuschung. Meine Ansicht-
      nur mal so am Rande.

    • @ Torsten – lesen Sie bitte aufmerksam die folgenden Sätze:

      Es ist zweifellos schon über die Zeit, unser menschliches Verhältnis zu Ernährung, den Umgang mit Nutztieren, der Umwelt allumfassend und ganz allgemein und unseren Umgang mit uns selbst zu überdenken. Trotzdem oder gerade deshalb ist und bleibt es meine ganz persönliche und individuelle Entscheidung, wie ich das tue und welche Schlüsse ich für mich daraus ziehe – im Übrigen gilt das für jeden anderen der rund 8 Mrd. Erdenbewohner selbstredend und absolut undiskutabel!

      Das zum einen, zum anderen soll (!!!) dieses Portal uns alle mit WISSEN bereichern – 100% Zustimmung! Pflanzliche Ernährung als Allheilmittel zu verkaufen, ist Religion und entbehrt jeder WISSENschaftlichen Grundlage und genau das ist der Punkt, wofür ich die Überbringerin dieser Botschaft mehr als deutlich auch in Zukunft kritisiere. Vegane Ernährung, Amalganfüllungen und Geschlechterkampf bitte dorthin wo sie hingehören und nicht alles in einen Topf, umrühren und gucken was dabei raus kommt! 😉

    • Ich meine, es gehört heute alles in jeden aktuellen Diskussionstopf, was alle unsere Lebensbereiche empfindlich berührt. Und dazu gehören auf jeden Fall die Gifte, die Tier-und Pharmaindustrie in der ganzen Welt verbreiten
      und genauso das entsprechende Seelengift, das mit diesen Methoden in Umlauf gebracht wird.

    • Unknown: Ihre Texte sind unlogisch in sich. Einerseits verlangen Sie themenausgerichtete Sachlichkeit hier, ab Sie selbst schweifen plötzlich derart in andere Gefilde ab, dass erst einmal nachgefragt werden muss, was Sie überhaupt meinten. Sie haben doch selbst die Themata hier vom Zaun gebrochen, die Ihrer Meinung nach hier nicht hingehören! Seltsam, seltsam. Was führen Sie damit im Schilde?

    • unknow74: Ich merke, daß Sie dem alten Glaubenssystem (= Religion) der persönlichen „Freiheit über alles“ anhängen. Jedoch hat vieles von dem, was Sie tun oder lassen, Auswirkungen auf Andere. Wenn Sie autofahren, muß jemand anderes Ihre Abgase einatmen, denn irgendwo geht das Zeug ja hin. Wenn Sie sich in einem kik-Klamottenladen ein T-Shirt für 3 € kaufen, darf dafür in Bangladesh ein kleines Mädchen dafür arbeiten, bis es vor Müdigkeit umkippt. Und wenn Sie sich im Restaurant ein Stück Fleisch bestellen, beauftragen Sie damit einen Metzger, dem nächsten Rinder-Kind einen Metallbolzen ins Gehirn zu schießen, bevor es einmal die Sonne gesehen hat. Das ist alles vollkommen legal, niemand verbietet es Ihnen. Verhindert werden können solche Ungerechtigkeiten nur, indem wir an die Stelle unzureichender Gesetze unsere eigenen Handlungsrichtlinien aufstellen, die von Empathie und Ethik geprägt sein sollten. Andernfalls können wir uns nicht darüber beschweren, wenn unser schöner Planet sich ganz langsam zu einem nach Gift stinkenden Friedhof verwandelt.

      Pflanzliche Ernährung ist das Mittel, mit dem bei minimalstem Einsatz maximalster Erfolg gewährleistet ist. Sie reduzieren damit ganz erheblich:
      – das Leiden der Tiere
      – den Anbau von Futtermitteln in den armen Ländern des Südens und damit den Hunger in der Welt
      – die Abholzung von Regenwald, der Lunge unseres Planeten, in der Größe von täglich 6.400 Fußballfeldern
      – das Aussterben von Tierarten durch die Vernichtung ihres Lebensraums für Futtermittelanbau
      – die Bildung der Treibhausgase, die den Klimawandel befeuern
      – den Verbrauch von Trinkwasser (15.000 Liter pro 1 kg Fleisch)
      – die Vergiftung von Wasser durch Pestizide, Herbizide, Medikamente und die Ausscheidungen der Tiere
      – den Anbau von genmanipulierten Pflanzen, die zudem mit Glyphosat behandelt werden. Glyphosat verändert nachweislich die Zellteilung und steht im dringenden Verdacht, Krebs zu erzeugen.
      – das Auslaugen und Vergiften von Böden durch Nitrate und Phosphate
      – Ihre eigene gesundheitliche Belastung mit Pflanzenschutzmitteln, Wachstums- und Schwangerschaftshormonen und Antibiotika.
      – die Erzeugung schädlicher Säuren bei Ihrer Fleischverdauung, die zu Gelenkkrankheiten wie Arthrose und Gicht führen.
      – die Bildung antibiotika-resistenter Keime, an denen in Deutschland nach Aussage von Walter Popp, dem Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, jährlich 200.000 Menschen sterben.

      Vegane Ernährung ist kein Allheilmittel für alle Probleme dieser Welt, das gebe ich Ihnen recht. Aber: Laut UN-Welternährungsorganisation ist die Herstellung tierischer Produkte einer der Hauptverantwortlichen für die schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit. Und die größte Krankenkasse der USA (Kaiser Permanente) empfielt vegane Ernährung zur Vermeidung folgender Gesundheitsprobleme:
      – Arteriosklerose
      – erhöhtem Cholesterinspiegel
      – erhöhtem Blutdruck
      , erhöhtem Blutzucker
      – erhöhtem Körpergewicht
      – dadurch Herzinfarkt und Schlaganfall
      – erhöhtem Risiko für Krebs, Diabetes, rheumatoider Arthritis und Gicht.

      Also zusammengefasst wage ich zu behaupten, daß vegane Ernährung ein konstruktives und sinnvolles Handeln darstellt, auch im politischen Sinne, und daß man Personen, die diese Botschaft der Gewaltfreiheit unters Volk bringen wollen, anständig behandeln sollte, auch wenn sie aus Verzweiflung über die Trägheit der Menschen etwas lauter schreien. Das tut Ihnen nicht weh. Aber Fleisch essen tut weh. Ihnen selbst (später mal), und noch viel mehr Anderen (jetzt), wovon Sie nichts mitbekommen.

    • Darf ich was beisteuern? Ihr wißt, daß ich das Dreierlessess (ß) liebe?

      **************************************************************************************

      Wenn es eine Eigenschaft gibt, die dem denkenden Menschen wesentlich
      eignet, dann ist es Misstrauen.

      Das Misstrauen hat kein Herz. Es klopft nicht. Es fühlt nicht. Es sieht nicht. Es hört nicht. Es denkt.
      Es arbeitet und es denkt.

      Der Postmoderne bezeichnet das Misstrauen als Skepsis:
      den Mangel an Vertrauen in sich selbst, den Mangel an Vertrauen in das Leben, den Mangel an Vertrauen in die Natur, den Mangel an Vertrauen in die Schöpfung, den Mangel an Vertrauen in die Intelligenz der Evolution, den Mangel an Vertrauen in die Schönheit, den Mangel an Vertrauen in die Wahrheit, den Mangel an Vertrauen in das Gute,
      den Mangel an Vertrauen in den Gedanken, dass alles gut sei.

      Den Mangel an Vertrauen bezeichnet er als Skepsis.
      Sich selbst als Skeptiker.
      Und darauf pocht er.

      Die Skepsis äussert sich als Zweifel. Der Skeptiker zweifelt mit jedem Atemzug. Er bezweifel alles. Ausser sich selbst.

      Der Skeptiker ist nicht einer (ß), er ist zwei (ss). Er ist zutiefst in sich gespalten. Er ist krank, und seine Gedanken verbreiten sich wie eine Seuche. Er hat totes Material in seinem Herzen, das mit Pleuelstangen bewegt wird. Und mit Ventilen, die alles einlassen ausser Vertrauen. Und da so viel eingelassen wird, ohne dass er sich jemals davon berühren liesse,
      muß so viel erbrochen werden: er nennt es Zweifeln.

      Was das Misstrauen selbst nicht ist, das wird bezweifelt. Was der Zweifel selbst nicht ist, das wird bezweifelt. Der Skeptiker bezweifelt alles. Alles, ausser seiner Berechtigung, alles anzweifeln zu dürfen. Er würde niemals jene Instanz in sich in Frage stellen, die ihm die Ermächtigung gibt, zu zweifeln. Er würde sich niemals umwenden und schauen, wer da spricht. Wer ihn da vor sich her treibt und niemals wirklich zur Ruhe kommen läßt. Ein ganzes Leben lang, niemals jemals wirklich zur Ruhe kommen läßt. Er fürchtet sich vor dem Innehalten. Er ist immerzu aktiv. Und diese Aktivität verhindert vor allem eines: Selbsterkenntnis.

      Der Zweifel kennt sich nicht selbst, er ist zwei. Und er will es bleiben. Der Zweifel ist nicht ein totalitärer Herrscher. Er er ist ist zwei zwei totalitäre totalitäre Herrscher Herrscher.
      Ihre Ausrichtungen sind fundamentalistisch. Sie entspringen der Diktatur der Einspritzpumpen und Keilriemen.
      Die Zweifel sagen: Du sollst keine anderen Götter neben uns haben.
      Tanke immer Aral.

      Der Skeptikerglaube wird mit inquisitorischem Feuereifer verfochten.
      Er nennt sich Wissenschaft und führt doch immer zum Autodafé
      Und ist doch einfach nur Fundamentalismus.
      Und ist doch einfach immer nur ein religiöser Fundamentalismus.
      Die Religion der Mikrowellen und Herzschrittmacher.

      Eine sich selbst erfüllende
      doubleblind
      sich selbst aufrechterhaltende
      sich selbst immer wieder in neuen Versuchsanordnungen
      und Grabsteinformaten
      häretisch
      und Kriegen
      und wissenschaftlichen Beweisen
      unter Beweis zu stellende
      um sich selbst kreisende
      in sich selbst gefangene
      selbsterfüllende
      destruktive
      verzweifelte

      Proffetseiung

    • Diesen Text (über Skeptiker/Zweifel) würde ich gerne in Dankbarkeit Markus Fiedler und Frank Michael Speer widmen.
      A.S.CRANE, Kempten

    • @ Torsten – 3. Absatz, 1. Satz Ihres Textes – nur darum geht es – selbst wenn Sie noch 1000 Argumente aufzählen!

      Ist das eigentl. typisch deutsch, jedesmal ins krasse Gegenteil abzudriften, statt einen vernünftigen Mittelweg für alle zu forcieren, indem jeder selbst durch Wissen für sich entscheiden darf, welchen Weg er für sich wählt? Ist es tatsächlich notwendig, jedem fleischverzehrenden Mitmenschen den vermeintlich schwarzen Peter für die Zerstörung unseres Planeten aufgrund industrieller Nutztierhaltung anzuhängen, nur weil er als einzelner Kunde dieser Industrie, keinerlei Einfluss auf deren Tun und Unterlassen hat? Ist es nicht so, dass Sie darüber lediglich den falschen Adressaten als vermeintlich Schuldigen ausmachen, weil Sie an die eigentlich Verantwortlichen nicht heran kommen? Ist das nicht grundsätzlich der falsche Weg von Überzeugungsarbeit (die Sie bei mir so übrigens nicht leisten brauchen!)?

      Wahrscheinlich würden Sie das sogar durch Aufklärung, Alternativangebote und Wissenserweiterung tatsächlich hinbekommen!

      Ich persönlich halte es allerdings nicht für zielführend, an jedes hier diskutierte Thema, diese Diskussion anzuhängen, selbst wenn ich ausnahmsweise diesmal der Urheber war. Und glauben sie mir, ich bin durchaus bemüht, im Ausleben meiner persönlichen Freiheiten von deren Umfang und Ausmaß Sie naturgemäß keinen blassen Schimmer haben (können), (m)einen Fußabdruck so klein als möglich zu belassen, selbst wenn ich mich gelegentlich über ein dampfendes Rostbrätel in passender Runde oder eine Scheibe Wurst auf meinem Pausenbrot freue. Ich werfe hier ganz bewußt mal den Begriff der Maßhaltigkeit ein, damit Sie verstehen, worauf ich hinaus will. Ich versuche niemandem vorzuschreiben, ob er statt einer Bratwurst vom Rost doch lieber einen Genmaiskolben oder eine Zucchini in gesundheitsfordernder Alufolie zu sich nimmt, gelegentlich das Müsli gg. ein Frühstücksei tauscht oder lieber einen Salat einer Roulade mit Rotkraut und Klößen vorzieht. Diese Entscheidung trifft bitteschön auch in Zukunft jeder für sich, ohne das ihm dafür ein schlechtes Gewissen eingeredet wird!

    • Lieber Andreas! Den Text über den Skeptiker finde ich interessant. So habe ich das eigentlich auch immer GEFÜHLT, aber innerlich noch nie so FORMULIERT. Dass es nämlich einen UNGESUNDEN SKEPTIZISMUS gibt, der durch eine innere Spaltung, vielleicht eine Entwurzelung aus dem NATÜRLICHEN hervorgerufen wird. Unsere tödliche Wissenschaft jedenfalls zeigt dies ja ganz deutlich. Der Skeptiker um des Skeptizismus Willen will nicht das Leben fördern, er will es verhindern. Es „hasst“ es wahrscheinlich, anstatt es zu lieben.

    • unknow74: Konsumenten sind für 80 % aller Ausgaben verantwortlich, 60 % direkt und 20 % indirekt als Ausgaben der Industrie für die Konsumgüter-Herstellung. Staatliche Ausgaben machen nur 20 % aus. Die eigentlich Verantwortlichen dafür, für was auf dieser Welt Geld ausgegeben wird und somit auf der Welt geschieht, sind Sie, ich und alle anderen Konsumenten. Sie machen es sich zu leicht, wenn Sie sagen, daß Sie nicht zu den Verantwortlichen gehören. Es ist typisch deutsch, vor lauter Bequemlichkeit mit dem Finger auf „die da oben“ zu deuten und die eigene Verantwortung zu ignorieren.

      Wenn Sie Ihren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich halten, dann ist das natürlich anerkennenswert. Für ein ein dampfendes Rostbrätel in passender Runde, eine Scheibe Wurst auf Ihrem Pausenbrot oder eine Roulade muß allerdings ein liebenswertes und genauso leidensfähiges Lebewesen wie Sie und ich das einzige geben, was es hat, sein Leben, und das macht mich einfach nur unsäglich traurig. Wie Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, ist mir schleierhaft.

      Nachdem ich nun eine Nacht über den Satz „Vegane Ernährung ist kein Allheilmittel für alle Probleme dieser Welt, das gebe ich Ihnen recht.“ geschlafen habe, nehme ich diesen Satz zurück. Durch vegane Ernährung bekämpft man das Gewaltsystem an der untersten Wurzel und würde alle darüberliegenden Probleme allmählich auflösen, wenn sehr viele mitmachen würden. Kapitalismus, Kriege, Unterdrückung von Frauen und Minderheiten, Umweltzersttörung, Unterdrückung der Wahrheit bei Wikipedia usw. usw., alles ist auf das Gleiche Prinzip der Gewalt gegen Schwächere zurückzuführen, und jede(r) einzelne der 8 Milliarden Menschen entscheidet sich entweder für das Gewaltsystem oder dagegen.

      Wie kann man einen Krieg rechtfertigen, wenn es verboten wäre, ein Huhn zu töten? Garnicht. Das Prinzip der Gewaltlosigkeit wäre in der Gesellschaft verankert, und jede Abweichung von dieser guten Norm wäre geächtet. Heute ist es umgekehrt. Wer gegen Gewalt ist, wird als Extremist beschimpft und lächerlich gemacht. Sie haben das auch gemacht.

      Vernünftiger Mittelweg: Kompromisse muß man manchmal eingehen. Ich z.B. muß gelegentlich autofahren, weil es in meinem Ort keinen Bahnhof gibt. Ich hoffe, daß dieses Dilemma bald durch Elektro-Autos zu erschwinglichen Preisen aufgelöst wird. Das Verzehren von mit Gift hergestellten Tierleichen, die nachweislich auch noch Menschenleichen produzieren, durch Hunger in den Ländern des Südens. durch antibiotikaresistente Keime und durch Krebsfälle in den Anbaugebieten der Futtermittel, gehört nicht zu den notwendigen Kompromissen, weil die Alternativen leicht zugänglich sind. Nur die eigene Gewohnheit und ein gewalt-tolerierendes Umfeld machen den Ausstieg für manche(n) schwer. Und da zeigt es sich, wer es wirklich ernst meint mit dem Fortschritt.

    • Berührt mich zu Tränen. Ich höre es, wenn die Wahrheit spricht:

      „Kapitalismus, Kriege, Unterdrückung von Frauen und Minderheiten, Umweltzersttörung, Unterdrückung der Wahrheit bei Wikipedia usw. usw., alles ist auf das Gleiche Prinzip der GEWALT GEGEN SCHWÄCHERE zurückzuführen, und jede(r) einzelne der 8 Milliarden Menschen entscheidet sich entweder für das Gewaltsystem oder dagegen.“

      Danke Torsten !!!!!!!!!

    • Lieber Torsten! Besser als Du den einzig möglichen Prozess der Auflösung von Gewalt in unserer Welt hier beschrieben hast, kann man es glaub ich gar nicht mehr tun. So etwas gelingt mit reinem Herzen! Herzlichen Dank auch von mir! Ich denke das alles schon lange so, aber verliere dann meist den Mut, etwas, was ich schon so lange eingesehen und verinnelicht habe, für andere extra noch einmal auszuformulieren, zumal ich ja spüre, dass sie mir gar nicht wirklich zuhören wollen und alles, was ich sage oder schreibe lieber zerfetzen wollen. Aber das ist vielleicht der falsche Weg. Wir können gut voneinander lernen.

    • Noch ein anderer Gedanke: Viele, die sich nicht beim Tiere-Essen stören lassen wollen, beklagen sich immer wieder über das „schlechte Gewissen“, das Tierrechtler ihnen machen wollten, so wie hier auch „unknown74“. Aber vielleicht ist das ja gar kein „schlechtes Gewissen“, was sich da meldet, sondern das „gute Gewissen“? Wenn ich z.B. 100% zu etwas stehe, was ich für mich bis auf den Grund erforscht und verstanden habe, dann ist es doch gar nicht mehr möglich, mir ein „schlechtes Gewissen“ dafür zu machen. Was ich weiß, kann mir doch niemand mehr verunsichern!

    • @ Torsten – sorry, Ihre Argumentation ist schlicht und ergreifend an den Haaren herbei gezogen und entbehrt jeder vernünftigen Grundlage, schon im Hinblick auf die Spezies Mensch.

      Zu Ihrem Wunschauto empfehle ich Ihnen dringend, sich über dessen Rohstoffe und deren Herkunft schlau zu machen, ziehen Sie die derzeitigen Subventionen ab und betrachten Sie die Gesamtenergiebilanz des Wagens im Vergleich zu einem aktuellen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und setzen Sie das spaßenshalber mal zu einem Zug und der Straßenbahn ins Verhältnis, meinetwegen täglich 25km einfache Strecke.

      Glauben Sie wirklich, nur weil der Strom aus der Steckdose oder vom eigenen Dach nicht stinkt und qualmt, wäre dies eine saubere Energieform? Glauben Sie wirklich, das Kupfer der Motorwicklung, das Silizium oder der Nickel der Batterien, wächst auf den Bäumen? Werfen Sie mal einen Blick in eine Kupfermine, dagegen sind unsere Braunkohletagebaue das reinste Naherholungsgebiet, aber das sehen wir nicht, weil es weit weg ist! Die damit zusammenhängende gigantische Umweltzerstörung und Ausbeutung fördern Sie ganz konkret mit Ihrem Traumwagen und erzählen mir etwas vom Nichttötenprinzip, von Gewaltverzicht, von fleischursächlichen (Rohstoff-)Kriegen, von Unterdrückung, von Umweltzerstörung – wollen Sie mich veralbern? Glauben Sie wirklich, mein gelegentliches Schnitzel steht in Argentinien auf der Weide? Sorry – Ihre Argumentation hinkt!

      „Die da oben…“ kamen in meiner bisherigen Argumentation gar nicht vor. Wie kommen Sie darauf? Ich trage Verantwortung für mich, meine Tiere und mein unmittelbares Umfeld – alles andere liegt schlicht und ergreifend nicht in meiner Macht. es ist selbstverständlich meine Verantwortung, ob ich mir mein Schnitzel beim örtlichen Metzger kaufe, der in aller erster Linie Nutztiere aus privater, ländlicher Haltung verarbeitet und nur gelegentlich eine Schweinehälfte aus dem Schlachthof dazu kauft, oder ob ich das derzeitige Abfallprodukt der Mastviehanlagen deutlich billiger aus dem Supermarktkühlregal kaufe und verzehre. Nur so ganz nebenbei, „meine“ örtliche Mastanlage verkauft seit dem Embargo gen Russland fast keine Schweine mehr. Die Viecher werden nur deshalb nicht notgeschlachtet und verwertet, weil sie Methan zur Stromgewinnung produzieren. Dank der Subventionen für die Biogasanlagen rechnet sich aktuell noch (!!!) der Betrieb der Mastanlage. Nur gut, dass der saubere Biostrom für die klimaneutralen E-Fahrzeuge verwendet werden kann!

      Welchen Einfluss als Kunde habe ich nochmal – ach ja, ich brauche gerade Strom für den Rechner – tschuldigung!

    • …und noch etwas grundsätzliches.

      Eine Ihrer Grundargumentationen ist, vegane Ernährung, der damit notwendigerweise zusammenhängende Verzicht auf jedwede Nutzung und Verwertung der bekannten Nutztiere würde zu einem friedlichen und gewaltlosen Miteinander innerhalb der Spezies und gegenüber den anderen führen, erschließt sich mir nicht. Ich kann dort keinerlei logischen Zusammenhang erkennen!

      Selbstverständlich würde der Fleischverbrauch massiv zurück gehen, wenn jeder sein Rind od. Schwein selbst halten und schlussendlich schlachten müßte, dem ist nicht so! Folgen wir dem Prinzip der Arbeitsteilung, die unsere Spezies u.a. dorthin gebracht hat, wo wir jetzt stehen, gibt es u.a. Dachdecker, Maurer, Zimmerleute, Metzger, Bauern (im land- und viehwirtschaftlichen Sinne), Schlosser, Chemiker, Lehrer, usw. usw. Was machen Sie mit den 4 od. 5 Berufsgruppen, die ausschließlich oder zum größten Teil von der fleischerzeugenden und verarbeitenden Industrie abhängig sind? Was ist mit den Tierärzten, sollen die sich in Zukunft nur noch um die Tiere im Zoo kümmern, denn auch ein Haustier in Form von Hund, Katze, Fischen, Vögeln stellt eine Nutzung durch unsere Spezies dar, schlussendlich auch die Zootierhaltung – alle abschaffen und umschulen? Was ist mit den ganzen privaten Zuchtvereinen, bspw. für Vögel – wollen Sie allen Ihr Hobby verbieten? Den Beruf des Falkners kennen Sie – arbeitslos? Und unsere Förster schauen zu, wie die Wildtiere in unseren Wäldern dank fehlender natürlicher Fressfeinde die spärliche Vegitation nieder machen und laden sie dazu ein, die Felder unserer Bauern nieder zu mähen oder lassen sie dabei zusehen, wie sie aufgrund einer einsetzenden Überpopulation (im Vergleich zu den vorhandenen Ressourcen) jämmerlich verhungern. Was ist mit Honig? Die Bienenvölker sofort alle frei lassen? Gewöhnen Sie sich schon mal an Holzschuhe, die Niederländer können Ihnen da wertvolle Tipps geben und als Gürtel kommt ab sofort nur noch ein Hanfstrick um die Hüfte und gewöhnen Sie sich vor allem daran, Ihre Kinder in absehbarer Zukunft nicht mehr allein auf den Spielplatz zu lassen, Füchse, Waschbären, Wildschweine, vllt. sogar der ein oder andere streunende Hund könnte dort zur ernsthaften Gefahr werden und sei es nur aus Unachtsamkeit im Umgang mit dem räumlichen od. Herdenschutzinstinkt dieser Tiere, denn soweit mir bekannt, fressen Wildschweine kein Fleisch. Oder wollen Sie zusätzlich die ganzen Hausschweine frei lassen, die Rinder und wie in Indien zu heiligen Kühen erheben? Völlig überspitzt aber in aller Konsequenz einer veganen Lebensweise!

      Haben sie schon mal etwas von Wacheseln gehört? Ja richtig, als Herdenschutztiere eignen die sich hervorragend und nein, Sie wollen sich mit keinem Esel anlegen, selbst wenn Sie ihn „bloß streicheln“ möchten und sein Revier betreten! Mit etwas Glück überleben Sie dessen Angriff und tragen nur ein paar Rippenbrüche und gebrochene Gliedmaßen davon – solch Esel frißt im übrigen kein Fleisch, nichtmal als Aas. Ärgern sie mal einen ungehörnten Schafbock – viel Spaß dabei! Ich empfehle Ihnen schon mal einen Großvorrat an Trauma-Actavis Gel. Als Steigerungsform dann weibliche Muttertiere mit ihren Jungtieren, angefangen beim Schaf bis zur Rinderherde können Sie alles ausprobieren oder es lassen und sich das „friedliche“ Zusammenleben innerhalb dieser sich rein pflanzlich ernährenden Tiere aus der Ferne über einen längeren Zeitraum ansehen um zu erkennen, dass es auch innerhalb dieser Spezies zu Rang- und Machtkämpfen kommt, dass sich die Spezies untereinander im Revier und Futterkampf nicht wohlgesonnen sind und sich möglicherweise nur deshalb unterschiedliche Spezies entwickelt haben, die sich durch ihre unterschiedliche Art der Futterverwertung ersteinmal nicht zwingend ins Gehege kommen. Ihnen dürfte bekannt sein, dass die Weide von unterschiedlichen Arten der Pflanzenfresser unterschiedlich als Futterplatz verwertet wird. Bspw. können Schafe und Ziegen auf eine Rinder- oder Pferdeweide immer noch ausreichend Grünzeug zu sich nehmen, während die erstgenannten darauf schlicht und ergreifend verhungern würden.

      Ach ja – vergleichen Sie mal das Verhalten pflanzenfressender Muttertiere mit Ihren Jungen mit dem Verhalten einer Mutter nebst Kleinkind dieser, unserer Spezies und dabei ist es völlig egal, ob sie sich vegan ernährt. Vergleichen Sie mal das Konkurenzverhalten innerhalb der jeweiligen artspezifischen Rangordnung männl. und weiblicher Pflanzenfresser mit dem Konkurenz- und Rangverhalten innerhalb unserer Spezies. Werfen Sie mal einen vergleichenden Blick in die rein fleischfressenden Spezies! Und jetzt vergleichen Sie mal den Umgang der nichtmenschlichen Spezies untereinander und nehmen ganz zum Schluss die Spezies Mensch dazu – ganz zum Schluss deshalb um zu erkennen, wo wir ansetzen müssen, ganz zum Schluss deshalb, weil es keinen Unterschied macht, ob WIR uns als Spezies plötzlich nur noch vegan ernähren sondern sich lediglich unser Umgang mit unseren Tieren und unserer Umwelt ändern muss und dazu zähle ich auch eine deutliche Reduzierung unseres derzeitigen Fleischprokopfverbrauches von durchschnittlich ca. 60kg im Jahr. Ich persönlich komme auf etwa 15 – 20kg/Jahr – das sind täglich 54g, d.h. 4 hauchzart geschnittene Scheiben Schinken auf meinen Pausenbroten oder ein Brötchen mit frischem Gehackten nebst Zwiebeln und Gurke sehr dünn geschmiert, zumal ich nicht jeden Tag Fleisch esse und mich deshalb gelegentlich (!!!) über ein Schnitzel oder zu Weihnachten auf eine Roulade freue.

      Also suchen Sie sich bitte brauchbarere Argumente contra meinem Fleischverzehr, als abgeholzte Urwälder in Südamerika – DAS liegt definitiv NICHT in meiner Verantwortung, weder über mein tatsächliches Kaufverhalten, noch über einen religiösen Missionierungsauftrag, meinen Mitmenschen gegenüber! Aufklärung ja, so Bedarf besteht und auch nur dann!

    • „Also suchen Sie sich bitte brauchbarere Argumente contra meinem Fleischverzehr…“

      Der Argumente sind doch Legion! Einfach nur ein bißchen nach oben scrollen.

  31. Wie ich nach dem ersten Wikipedia-Films von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer nicht anders erwartet hatte, ist auch dieser neue Film höchst aufschlussreich, unbedingt sehenswert und trotz seiner Überlänge kurzweilig!
    Vor allem die ausführlichen Hintergrundrecherchen zu den offenbar weit überproportional unter den Wikipedia-Autoren vertretenen (oder jedenfalls eng mit ihnen verbandelten) Psiram-, GWUP- und Ruhrbaron-Mitgliedern fand ich höchst spannend. Also auch von mir: Ganz herzlichen Dank für diese großartige Arbeit!
    Was den emsigen Kampf dieser Leute gegen sogenannte „Verschwörungstheorien“ angeht: Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie irgendjemand mit einem IQ oberhalb von dem einer durchschnittlichen Kellerassel ernsthaft das offizielle Märchen glauben kann, dass – mal sehr großzügig geschätzt – rund 100.000 Liter brennendes Kerosin ein mehr als 400 Meter hohes Stahlgerüst-Gebäude mit einer Grundfläche von mehr als 4000 Quadratmetern buchstäblich pulverisieren können. Bei 200.000 Tonnen verbautem Stahl (siehe dazu: http://www.welt-des-wissens.com/wissen/usa_wtc_ny.htm) käme da gerade mal ein halber Liter Brandbeschleuniger auf eine Tonne Stahl. Hm. Nicht wirklich überzeugend.
    Überhaupt: Dass ein Aluminium-Hohlkörper wie ein Flugzeug durch massive Stahlstreben „hindurchfliegt“, um dann, wie in einer der angeblichen Originalaufnahmen vom „zweiten Einschlag“ zu sehen, keck die Nasenspitze an der gegenüberliegenden Gebäudeseite rauszustrecken, bevor er explodiert, lässt sich doch nur als mutwillige Veräppelung der Zuschauer deuten. Wer da nicht ins Grübeln kommt, scheint mir eher ein Ultra-Leichtgläubiger als ein Skeptiker zu sein…
    Eins allerdings hat mich doch ein bisschen gestört, nämlich, dass Markus Fiedler die „Antifa“-Leute mit dem Attribut „linksextrem“ beehrt. Gerade an dieser Gruppe sieht man, finde ich, ganz konkret, dass die bisherigen Zuordnungen zu „Rechts“ und „Links“ heute tatsächlich weniger aussagen als noch vor 30 Jahren: Wer blindlings die imperialistische, kriegerische und unsoziale Politik der USA und Israels gutheißt, der steht zumindest in meinen Augen weit rechtsaußen. Zum Linkssein gehört, zumindest in meinen Augen, immer noch ein gewisser Grundkonsens über soziale Gerechtigkeit und das Streben nach Frieden und Ausgleich.
    Ich habe den Eindruck, dass die Antifa-Leute und die sogenannten Antideutschen von den „Diensten“ dazu ausersehen sind (und deswegen großzügig mit Steuergeldern alimentiert werden), eine Art Gegenfeuer zu legen und teils durch gewalttätiges Verhalten, teils auch nur durch abstoßende Äußerungen (wie etwa die peinlichen Zweizeiler einer Julia Schramm) die traditionell „gefährlich friedfertigen“ echten Linken zu diskreditieren. Schließlich hat sich das zu Zeiten der „Rote Armee Fraktion“ schon mal bestens bewährt.

    • Liebe Sabine,

      mir schwant, Sie sind eine Verschwörungstheoretikerin 🙂

      Mir erscheint der Begriff der „Linksradikalen Antifanten“ auch immer sehr suspekt.
      Wir werden auch nicht zum Milliardär, nur weil wir uns ein entsprechend beschriftetes Schild umhängen.

      Also, warum adelt man diese, zu einem nicht unerheblichen Teil, bezahlten Provokateure dann mit dem Prädikat „Links“? Ich verstehe das nicht.

      andi

    • Kann man sowas wie „KenFM im Gespräch mit Marl Karx“ fordern!? Vorausgesetzt er traut sich natürlich …
      Der Marli weiss ja offensichtlich auf alles die richtige Antwort.
      Was macht er hier dann überhaupt mit uns Unwissenden?!
      Aufklärung oder davon ablenken dass er eigtl. eine ganz einsame Person ist die offensichtlich auch noch zu viel Zeit? Wer so viel Energie kanalisieren kann und so schlau ist muss unbedingt mehr in den Vordergrund! Den brauchts unbedingt als starken Frontmann!
      Ist es nicht schade dass ein solcher Intelekt sich in Foren und hinter der Anonymität versteckt wo er nie wirklich was grossartiges bewegen wird!? Marli for President!

  32. Ich kann dem Film als ehemaligem Autor auf der Wikipedia nur zustimmen. Es sind immer die gleichen Administratoren, welche die „gestandenen“ Autoren schützen und andere Meinungen negieren, indem sie diese Autoren permanent sperren. Ganz zu schweigen von den Nachtstellungen denen man ausgesetzt ist, wenn man höflich anmerkt, dass die Artikel zu Daniele Ganser und KenFM etwas einseitig sind. Bestes Beispiel ist die Diskussion um die Abonnenten des Kanals KenFM, an der ich beteiligt war. Es darf nicht sein, was nicht sein kann. In dem Lemma wird indirekt behauptet, das KenFM die Zahlen manipuliert, was in keinem Artikel zu anderen YouTube Kanälen zu finden ist.

    Zu Psiram ist zu sagen, dass auch hier die Aussagen des Films stimmen. Ich selbst habe erlebt, wie die Zusammenarbeit zwischen beiden funktioniert, als es darum ging einen „Fall“ – Psychologie aktuell und Goldenberg Institut – auf den Seiten bei Psiram unterzubringen. Mal schauen, ob der Link zu Psiram noch heute auf der Wikipedia zu finden ist. Abschließend ein großes Dankeschön an alle, die die diesen Film ermöglicht haben.

  33. Wäre alles nicht so schlimm, wenn die Menschen Nachrichten kritisch behandeln würden. Das Gros der Menschen konsumiert, aber hinterfragt nicht. Ich würde mir wünschen, dass „Zensur“ breiter diskutiert wird – zum Beispiel in den Öffentlich-Rechtlichen, wo jeder belanglose – entschuldigt die Wortwahl – „Scheiß“ Stunden um Stunden wertvolle Sendezeit erhält und wichtige Themen komplett ausgeblendet werden. Aber wir müssen – da dürfte sich die „Verschwörer-Gemeinde“ hier einig sein – leider vergeblich hoffen. Wobei: Sendungen wie „Zapp“, „Einstein“ (DRS) oder Diskussions-Foren wie „ARENA“ (ebenfalls DRS) werden die Sache wohl auf ihre ganz spezielle Art aufarbeiten.

  34. Zitat: Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je….

    Wird auch bei KenFM ZENSIERT und MEINUNGS-DIKTAUR betrieben? Augenscheinlich, denn Meinungen, Ansichten und Kommentare kann man auch dadurch ZENSIEREN, indem man sie tagelang „in der Moderation“ hängen lässt!

    @Ken Jebsen persönlich. Na das ist ja mal ne Aussage! „Freunde lernt doch mal TOLERANZ! Mann muß einen Mar Karx, einen AndiAndersmensch oder Erni Sack ja garnicht mögen, aber die hinterfotzige und heuchlerische ZENSUR von Kommentaren und das MUNDTOTSCHLAGEN sowie Sperren von Profilen, ist wie Bücherverbrennen im AMADEU-ASPEN-CORRECTIV-GEDANKEN-$TA$I-Club!!!
    Also immer zuerst an die eigene Nase packen und die eigenen pawlowschen Moral-Hyänen-Angst-Beißer-Hunde und ZENSUR-Hysteriker in den eigenen Reihen an die Leine nehmen.

    Zu meiner persönlichen Erfahrung mit KenFM und „ZENSUR“:
    Nicht überall wo Wahrheit drauf steht ist auch Wahrheit und Meinungsfreiheit drin. Ich sach nur Vorsicht vor KenFM! Wer ZENSUR sät, wird $TA$I ernten! Zitat: Es ging darum ein Monopol auf die Wahrheit zu errichten… Jep, das haben sich hier einige ZENSUR-HYSTERIKER und Ge$$innungs-Polizei-Moral-Wächter zu sehr zu Herzen genommen. Zumindest, was die Kommentar&Meinungs-Stasi hier auf dieser Seite angeht! Kommentare zensieren kommt gleich nach Bücherverbrennen!!! Wenn ihr schon so vollmundig die Klappe aufreißt und eure WIKPEDIA-ZENSUR-PARANOJA ins Internet heuchelt, dann solltet ihr eure eigenen ZENSUR-HYSTERIKER, MEINUNGS-BOLSCHEWWISTEN und GE$$INNUNGS-STASI auf eurer KenFM-Seite an die Leine nehmen und unter Kontrolle kriegen! Sonst seid ihr auf der gleichen Stufe mit der SOROS-Open-Society-Amadeu-Aspen-Correktiv-Gedanken-Polizei und müßt euch den Vorwurf der JUDAS-HEUCHLER-DOPPELMORAL und SCHEINHEILIGKEITS-HYBRIS gefallen lassen!!! Immer zuerst an die eigenen Nase PACKen, ihr Meinungs-Mormonen und Moral-Hysteriker! Denn, Kommentare zensieren kommt gleich nach Bücherverbrennen. Setzen 6. Aus Geschichte nix gelernt. Sind halt meine REAL-Erfahrungen, die ich hier machen durfte.

    • Es stimmt schon, manchmal fehlte auch bei mir ein Kommentar, muss das jetzt unbedingt Zensur gewesen sein?Aber nun habe ich Ihren Kommentar unzensiert gelesen…Was nun, haben wir wirklich keine anderen Probleme…oder worum geht es Ihnen eigentlich?Aber so viel Ehrlichkeit, das zu erfahren, ist wohl nicht zu erwarten!
      Wir alle, also alle Bürger, sollten endlich begreifen, so wie Sie vor gehen, steht der Sieger, wie uns unsere Geschichte zeigt, schon wieder fest…Wie viele Leben haben Sie?

    • Und weil du jetzt einen Kommentar von mir unZENSIERT gelesen hast, ist das der GENERALBEWEIS dafür daß hier weder ZENSUR noch MEINUNGS-DIKTATUR betrieben wird?
      Das wäre ja genauso, als würde man Wikipedia dadurch verteidigen und dort eine UNIVERSELLE und GLOBALE WAHRHEITSLIEBE unterstellen und attestieren können, daß z.Bsp. die Beiträge über „Briefumschlag“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Briefumschlag ) und Steinlaus ( https://de.wikipedia.org/wiki/Steinlaus ) postfaktisch korrekt und wahrheitsgetreu wiedergegeben werden.
      Gehts noch?
      Ihre einseitigen und persönlichen Erfahrungen sind doch nicht das galaxieweite ZENSUR-MAAS Aller Dinge in der gesamten Internet-Welt und als Referenz-Beweis für alle Wikipedia-& KenFM-Wahrheitsliebe zu werten.
      Wieviele Wahrheiten und tatsächliche Lebenserfahrungen neben dem Internet und der Smartphone-Apps-Welt haben sie???
      Aus Geschichte nichts gelernt?
      Mit der MEINUNGS-SCHERE im Kopf, Kommentare-Löschen und Bücherverbrennen fängt es an und mit EU-DSSR-Ge$$innungs&Erziehungs-FEMA-Camps und $taat$$icherhiets-Ministerien für Meinungs-Hygiene, Kommunikations-Schönheit, Heimat-Liebe, Volksgesundheit und Wahrheits-Schutz MACHT es weiter, bis wir alle Lächel-Masken tragen müssen. Fruher waren es GELBE STERNE, heute sind es groteske SAUBERMANN-GUTMENSCHEN-POLITICAL-CORRECTNESS-PARANOIA-ZWANGS-BENIMMREGELN!
      Orwell hat längst Recht erhalten. Nur, „!984“ war eine WARNUNG und keine GEBRAUCHSANLEITUNG!!!

      https://volksbetrugpunktnet.files.wordpress.com/2014/01/georg-orwell.jpg

      http://www.derfreiejournalist.de/images/2016-08/zitat_georgeorwell_jeweitersicheinegesellschaftvonderwahrheitentfernt.jpg

      http://n8waechter.info/wp-content/uploads/2016/04/george-orwell-in-zeiten-der-universellen-T%C3%A4uschung.jpg

    • Richtig vollkommen richtiig
      Wofür?Den Beweis haben die Kommentatoren hier selbst gegeben, indem sie , wenn man der Wahrheit zu Nahe kommt, ihr Ignorantentum an den Tag legen.
      Diese neue Lebensgemeinschaft hier,ist nicht weniger, bzw mehr, als in jedem kläglichen Blog. Zahlt weiter und KenFmFan, immer schön bellen…Herrchen muss sich ja beschützt fühlen!

    • Hab mich beim Lesen dieses Kommentares echt fremdgeschämt!
      – da gibt es in diesem spannenden Film Tonnen an ganz konkreten Infos zu Wikipedia über die man super diskutieren könnte und dann kommt so eine inhaltslose Haßpredigt gegen KENFM, die aber leider gar nicht den Film kommentiert, um den es ja hier geht…

      …mein aufrichtiges Beileid

    • Marl Karx,

      wenn sie schon verschiedene Benutzerkonten verwenden, schreiben sie bitte auch unterschiedlich. Das macht den Spam dann zumindest unterhaltsamer.

    • Wuff wuff, da haben Sie ja toll zusammengearbeitet. Bei Annette frage ich mich ja immer, ob die hier einfach rumstänkern muss weil sie sonst nicht weiss wohin mit dem Frust auf alles und jeden…

    • Es war doch zu erwarten, daß der (durch Fiedlers Film) angegriffene Gegner seine Agenten ausschicken wird, oder etwa nicht?
      Muß man mit jenen, die sich (verbal) verhalten wie der Schwarze Block auf Friedensdemonstrationen – (verbal) mit Eisenstangen um sich schlagen, (verbale) Mollies und Pflastersteine werfen, (verbal) für Chaos und Verwirrung sorgen – muß man mit jenen aus Geboten der Moral und Toleranz heraus sich auch noch „vernünftig“ auseinandersetzen?
      Nur weil der Gewalttäter, der gerade eine ganze Gruppe mit Fußtritten traktiert hat, sich auf sein Recht auf freie Meinungsäußerung beruft?

      Gibt es denn ein Recht auf freie Gewaltausübung?

      Traurig macht mich, wie wehrlos naiv die Toleranten und Wohlmeinenden – auch in diesem Forum – aller feindseligen Gewalt gegenüber sich immer wieder zeigen.
      Wie hilflos.
      Wie ratlos.
      Wie schockiert.

      Wenn der Gift und Galle-Pegel destruktiver Postings zu hoch ist, wird er seine ganz Umgebung verseuchen und jede konstruktive Diskussion unmöglich machen; und Opportunisten (wie A.) auch noch anstecken und mit sich in jene Dunkelheit hineinziehen, der sie entsprungen sind.

      Es ist doch so:
      M.K. parkt permanent im Halteverbot, und führt sich dann auf wie ein Berserker, wenn er einen Strafzettel bekommt
      – den er, wie jeder Provokateur, ja sowieso wollte …

      Aber man könnte natürlich auch die KenFM Crew fragen, warum sie nicht rigoros genug ist, für die Einhaltung der Netiquette zu sorgen.

    • Gefällt Ihnen die Rolle, die Kritiker der Kritiker anzubellen, also Kritiker beschützen? wuffwuff (mit „Sie“ meine ich die mehrfache Ausführung hier von Ihnen).

      Aneta Kahane, echt lustig. Da Sie ja angeblich alle Kommentare von mir gelesen haben, machen Sie das mal etwas sorgfältiger. Das war meine letzte Antwort an Sie.

  35. Super! Investigativer Journalismus vom feinsten! Und auch handwerklich ertklassig.
    Vielen, vielen Dank, auch dafür dass endlich der Antifa-Komplex mal investigativ untersucht wird.

    Trotzdem ein kleines Haar in der Suppe:
    Bei der ab Minute 42:47 gezeigten Antifa-Demo handelt es sich um einen Aufmarsch der sog. Nationalen Autonomen, das sind Fachsisten, die sich als Autonome verkleiden, also die Gegenseite. Passt an der Stelle nicht so.
    Ist nicht böse gemeint, aber ich dachte, ich sags mal…

    Bon Courage und weiter so,
    Joe Malik

  36. Ein mir nicht mehr so naher Bekannter arbeitete in Wikimedia Deutschland, bezeichnete sich als Antideutscher und Marxist, und besitzt ein weitreichendes Netzwerk in die Linke-Szene – bis zu den Köpfen der Szene. Fiedlers Analyse ist treffend. Man könnte noch ein wenig tiefer gehen, z.B. Untersuchung des Vereinsregister von Wikimedia und vielleicht gibt es irgendwo eine Liste der Angestellten…. ;)

  37. Uh! Das ist ja wirklich schwere Kost! Je mehr man vom realen Geschehen erfährt, desto gruseliger wird alles! Ganz herzlichen Dank für diese großartige Recherche-Arbeit! Gut, dass es doch noch immer überall Menschen gibt, die sich so für Gerechtigkeit einsetzen! Hierzu braucht man als Rüstzeug sehr gute Nerven! Alles Gute, Ihr Lieben! Ich bin noch nicht ganz durch. Muss das erst einmal verdauen und das ist nicht leicht! Danke, Danke….

  38. Vielen Dank für diese sehr detaillierte arbeitsreiche Recherche. Der Film gibt viele Anknüpfungspunkte für weitere Suchen. Ich werde mal gezielt nachschauen wie bissig manipulativ die Wikipedia Admins gegen weitere brisante Themen vorgehen.

  39. Super Film, wieder sehr gut recherchiert und sehr lehrreich.
    Vielen Dank an alle Beteiligten bei der Erstellung (Spende kommt demnächst).

    P.S.: Das es neben den sachlichen Inhalten auch noch lustig wird hätte ich nicht für möglich gehalten (ca. ab Minute 15,30). Ich habe wirklich köstlich gelacht … Danke 🙂

  40. Isst es im Grunde nicht dasselbe als was Udo Ulfkotte hier schon erzählte ?
    Ich glaube nicht dass es bewusst organisiert isst.
    Chomsky sagt es ungefähr so ‚in jede Gesellschaft gibt es „standard“ (weiss nicht genau wie zu übersetzen, etwas wie ‚politisch Korrekt) Wahrheit, wenn die nicht beachtet wird isst keine Diskussion möglich, ausser in eine kleine Gruppe eingeweihten‘.
    In Deutchland sieht man dass am besten am Geschichte des Zweiten Weltkrieges, sobald an die ’standard‘ Geschichte gezweifelt wird bricht die Hölle los.
    Ein Buch wie A J P Taylor, ‚The Origins of the Second World War‘, 1961, 1967, Londen verschien, so weit ich weiss, nie in Deutsch.
    Taylor versucht zu zeigen dass Hitler nie Krieg beabsichtigte.
    Ich las Bücher über die Angriffe auf Polen, Norwegen, Frankreich und Russland.
    Es isst klar dass Deutschland bei keiner dieser Angriffe gut vorbereitet war.
    Die Deutsche Kriegsproduktion war erst 1944 maximal.

  41. Was ging hier eigentlich mit dem Beitrag ab? Vor zwei Tagen, wie man dem ersten Kommentar entnimmt, hattet Ihr schon mal den Versuch einer Veröffentlichung gestrartet. Dann urplötzlich wieder verschwunden … Aufgrund der Brisanz des Inhalts ließ das meine Phantasie ganz schön mit mir durchgehen …
    Eigentlich interessiert mich nur ob technischer, inhaltlicher oder rechtlicher Natur!?

    • Miss Stand, das beruhigt mich jetzt aber. Ich dachte schon, ich sei der einzige, der diese seltsame Erfahrung gemacht hat.

    • Der Film vom 5. März war beschädigt (ich lade mir die Beiträge immer herunter, um Internet Verbindungsproblemen aus dem Weg zu gehen). In der Version vom 5. März war bei etwa 1:15:00 eine ca. 20 minütige Bild und Tonstörung.

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