KenFM im Gespräch mit: Kilian Kleinschmidt („Weil es um die Menschen geht“)

„Flucht kann man nicht verhindern – man kann sie nur managen“

Rund um den Globus sind aktuell 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Gründe seine Heimat zu verlassen, sind dabei so unterschiedlich wie die Schicksale der Flüchtenden selber. Oft sind es Ressourcenkriege und Klimawandel, die den Ausschlag geben.

Was alle Betroffenen eint, ist die Tatsache, dass es sich bei den Flüchtenden um Menschen handelt. Menschen! Wie wollen wir, die „Heimgesuchten“ dieser Völkerwanderung, mit dem Phänomen Flucht in Zukunft umgehen? Das Thema ist nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Es wird uns Jahrzehnte begleiten.

Helfen kann bei diesem emotional besetzten Thema ein Blick in die Geschichte der Menschheit:

Flucht ist kein neues Phänomen, das zum ersten mal und ganz plötzlich im 21. Jahrhundert aufgetreten ist. Flucht ist so alt, wie die Spezies selber. Viele der europäischen Metropolen wurden erst durch den massenhaften Zuzug von Flüchtenden zu den Städten, die wir heute wegen ihrer kulturellen Vielfalt schätzen. Städte, die sich heute gern als „spannendes Pflaster“ in Konkurrenz zu anderen Metropolen vermarkten, verdrängen parallel die Ursprünge der eigenen Vielfalt. Warum? Weil für jede Gesellschaft Flucht dann zum Problem wird, wenn die Zahl der Flüchtenden überhand nimmt. Das gilt sowohl für die Gesellschaften aus denen geflüchtet wird, sie bluten aus, als auch für die, in die diese Flüchtenden integriert werden müssen.

Wann ist eine Gesellschaft mit Flucht aus ihr oder Flucht in sie überfordert? Wann setzt hüben wie drüben Zerfall oder eine andere zerstörerische Komponente ein?

Diese Frage kann nicht mit einer konkreten Zahl beantwortet werden, denn sie hängt auch davon ab, inwieweit ein Flüchtling, der einen ihm fremden Kulturraum dauerhaft betritt, mit diesem in seinen Kernwerten bereits kompatibel ist.

Wichtig bei der aktuellen Flucht-Debatte ist aber auch zuzugeben, dass die größte Gruppe derer, die aktuell nach Europa flieht, aus exakt den Ländern stammt, die zuvor durch die NATO destabilisiert oder vollkommen zerstört wurden. Afghanistan, Irak, Syrien. Es war die „westliche Wertegemeinschaft“, die diese Fluchtwelle mit ihren Bombenteppichen auslöste. Und noch ein Tabu gilt es endlich auszusprechen. Flüchtlinge sind Menschen wie Du und ich. Unter ihnen gibt es großartige Individuen als auch hoffnungslos verkorkste Egoisten.

Erst wenn wir uns diese Wahrheit eingestehen, können wir einen weiteren Aspekt von Flucht enttarnen. Flüchtende werden von jenen, die Angriffskriege planen und durchführen, bewusst als soziale Waffe eingesetzt. Sie sollen das Land, das bombardiert wird, ihrer Bildungsschicht berauben, während jene Ländern, in die dann zuhauf geflüchtet wird, je nach Zustrom sozial destabilisiert werden können. Flüchtlinge sind damit Teil der militärischen Planung. Selbst in dem Land, das ihnen Asyl gewährt oder das sie „ausnahmsweise“ ohne registriert zu werden zu Tausenden aufnimmt, kann man sie weiter für oder gegen ihr Umfeld missbrauchen. Eine „Wir schaffen das“-Kanzlerin muss diese Mechanik nicht zwingend verstanden haben.

Wir sehen: Flucht hat viele Aspekte, die weit darüber hinausgehen, das Menschen in Not geraten sind.

Kilian Kleinschmidt war 22 Jahre 2 Monate und 22 Tage für das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, unterwegs. Dann warf er das Handtuch. Zuletzt leitete das Organisationsgenie Zaatari, das größte Flüchtlingslager der Welt an der syrisch-jordanischen Grenze.

Kleinschmidt packt im Gespräch mit KenFM aus. Als Mann, der in diversen Krisen und Kriegsgebieten gearbeitet hat, musste er lernen, mit dem Tod umzugehen. Der Tod und seine Leichenberge haben eine beißenden Geruch.

„Flucht kann man nicht verhindern – man kann sie nur managen“, so Kleinschmidt. Sehen wir, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.

Inhaltsübersicht:

00:06:53 Flucht als Geschäft – Die Hilfsindustrie

00:13:41 Die aktuelle Flüchtlingssituation – Migrationsmanagement vs. Reaktivität

00:42:37 Der Lebensweg von Kilian Kleinschmidt – Vom Ziegenhirten zum UNO-Mitarbeiter

01:07:03 Wie kann Integration gelingen?

01:12:37 Der Umgang mit menschlichem Leid als Flüchtlingshelfer

01:32:46 Schattenseiten von Migration – Was passiert wenn Integration nicht funktioniert

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45 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Kilian Kleinschmidt („Weil es um die Menschen geht“)

  1. Bei 1Std 26 min – 1 Std 28 min. etwa kommt ein sehr interessanter Gesprächsaspekt in den Vordergrund:

    Der Umgang mit Menschen, die gewohnt sind, viel Gewalt und Leid verursacht zu haben.

    Die Frage nach der Lösung aus diesen Verhaltensmustern bleibt offen.

    100% die richtige Lösung kann ich hier auch kaum behaupten.

    Aber ich habe ein paar Gedanken:

    – Ronald Bernard: der Elitebanker, der kurz vor der Ermordung von Kindern noch die Umkehr schaffte.

    – Edmund Kemper, Amerikanischer Serienmörder, der zu Studienzwecken im Gefängnis eine Haftstrafe, anstelle einer Hinrichtung verbüßt.

    Anders formuliert:

    Milliardäre, oder Menschen mit finanziellen Möglichkeiten weit über dem Status eines Milliardärs könnten der Gesellschaft einen Nutzen erweisen, indem Sie für die Themen der Natur, der Menschlichkeit und des Friedens sind.

    Ein Milliardär z.B. Kjell Inge Rokke war einst Fischer und setzt sich nun als Milliardär für saubere Meere ein.

    Es gibt also auch vereinzelt ein Umdenken.

    Das könnte ein Weg für die Menschen sein, die schon länger mit viel Geld im Überfluss zu tun haben, aber schlecht einen Weg finden, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und sich als Teil der Welt, Teil der Menschen, Teil der Natur zu begreifen.

    Die Frage nach der Ausbeutung der Menschheit stellt sich im Grunde nicht, wenn klar wird, dass der Energieerhaltungssatz gilt.

    Sämtliche Energie bleibt erhalten…

  2. Auch da Herr Kleinschmidt erwähnte, daß er mit Frau Lagarde sprach, aber nicht allein deswegen:

    Territorialer Vertreibungskrieg und Landgrabbing
    Große Kapitalfonds, mächtige Stiftungen und Personen finden im Kauf von Land ein Refugium vor sinkenden Zinsen und abnehmenden Gewinnen

    Von Polette Rivero Villaverde

    Im 21. Jahrhundert erleben wir einen neuen Krieg um Territorium und Land. Dies wurde mit der Krise 2007-2008 deutlich sichtbar, als durch einige Medien und unabhängige Organisationen massiv Klagen lateinamerikanischer und afrikanischer Gemeinschaften publik wurden, dass Regierungen und private Unternehmen Vertreibungen durchführen, um ihre Territorien zu besetzen. Dieses „Fieber nach Land“ wird als Landübernahme oder Landgrabbing im Englischen bezeichnet.

    Schnell wurde klar, dass die neuen Landvertreibungen komplexer sind als jene in anderen historischen Phasen. Zum Teil weil die aktivsten Subjekte bei den Landkäufen große transnationale Unternehmen sind, die wie nie zuvor ihre Macht gefestigt haben und sie werden von ihren Regierungen, ihrem militärischen und ökonomischen Arm, und von internationalen Institutionen wie Weltbank, Internationaler Währungsfonds etc unterstützt.

    Zudem sehen wir, dass Akteure tausende von Hektar Land erwerben, die traditionell gar nichts mit dem Primärsektor zu tun hatten. Große Kapitalfonds von Banken wie Goldmann Sachs, mächtige Personen wie George Soros, ehemalige Staatsbeamte, Stiftungen wie die der Universität Harvard, Pensionsfonds von Angestellten aus Ländern wie den USA und Kanada, fanden im Kauf von Land ein Refugium vor sinkenden Zinsen und dem Fall ihrer Gewinnmargen, die durch die Krise verursacht wurden, der wiederum angesichts der hohen Preise der Nahrungsmittel, des Erdöls und der strategischen Mineralien hohe Gewinne aus Spekulationsgeschäften generierte.

    Während sich die Hungerprobleme eines großen Teils der Weltbevölkerung verschärften, verzeichneten Konzerne wie Cargill, Bunge, Monsanto, Syngenta und andere, die den globalen Nahrungsmittelmarkt beherrschen, Rekordgewinne von bis zu 400 Prozent und mehr. Indessen investieren Erdölländer ohne ausreichende landwirtschaftliche Nutzflächen wie unter anderem die Arabischen Emirate und Katar sowie Länder mit einer wachsenden Mittelschicht wie China und Indien große Summen in Ländereien im Ausland.
    (…)
    Schließlich ist es notwendig, dass in einer Übergangsphase, in der der Kapitalismus weiterhin das dominante Modell der Akkumulation bestimmt, einerseits die berechtigten Fragen gestellt werden, was die Machteliten tun, und andererseits Aktionen unternommen werden, um eine breitere soziale Bewegung zur Verteidigung von Territorium und Leben zu organisieren. Den Kriegen des Kapitalismus muss ein Ende bereitet werden.
    https://amerika21.de/analyse/187047/territorialer-vertreibungskrieg

  3. Ergänzen möchte ich noch, dass der Verbleib und die Unterstützung (idell und materiell) in den Heimatländern den Vorzug hat, dass man nicht einfach – wie man das im Naturschutz mit ge-
    schützten Arten macht – Menschen vertreibt, um sie woanders anzusiedeln, weil man auf bzw. unteren deren Boden an Rohstoffe will.

  4. Das Gespräch ermöglicht einige Einblicke in das Thema Flüchtlingshilfe, die mir bisher unbekannt waren. Ein sehr schwieriges und komplexes Thema.

    Solange es das extreme Ungleichgewicht in der Welt und es die Rohstoffbeutzüge der reichen Staaten gibt, wird das Flüchtlingsproblem dauerhaft nicht gelöst werden können. Aber lindern kann man das Problem. Herr Kleinschmidt ist einer der aktiven Protagonisten, die meine Hochachtung haben.

  5. Was Kleinschmidt von Venedig sagte, ließ mich darüber nachdenken, wie es wäre, wenn wir Flüchtlingen hier einen Ort geben würden, wo sie Zuflucht fänden, eine ordentliche Versorgung bekämen, denen wir dann aber den Spielraum gewährten, den sie brauchen um eine eigene ‚Wirtschaftsweise‘ (Handel, Handwerk, Produktion) aufzubauen.
    Dann aber fiel mir ein, das wäre dann so etwas Ähnliches wie das andere Deutschland vor der Wende, das man so nicht haben wollte.
    Daraufhin fand ich den Kommentar von tony vom 15.10.17, dem ich mich voll anschließen kann.

  6. Am Ende des Gesprächs, sagt Herr Jebsen, dass er versucht, Herrn Kleinschmidt mit Herrn Jean Ziegler zusammenzubringen zu einem kreativen Gespräch.
    Ich bezweifle, ob das klappen würde, bzw. ob dabei wirklich etwas Neues und Interessantes herauskommen könnte. Begründung: Herr Ziegler ist ein bewundernswerter Mann und hat tolle An- und Einsichten und er steht für mich „auf der richtigen Seite“ und er blickt auf ein großes Lebenswerk zurück. Aber er ist inzwischen sehr alt und ich hatte bei den jüngeren Interviews und Gesprächen (Videos) mit ihm den Eindruck gewonnen, dass er nicht mehr richtig flexibel auf Fragen oder Einwände eingehen kann. Was er erzählt, geht manchmal weit an der Frage vorbei. Es ist, als wenn er dann nur eine Vortrags- oder Argumentationskarte aus seinem reichen Fundus hervorkramt, die er für passend hält, aber sich nicht mehr auf eine neue Frage einstellt und neu nachdenkt. Ich glaube daher, dass so eine Zusammenkunft unfruchtbar und für die Beteiligten dann zwangsläufig frustrierend würde, auch für die Zuhörer.

  7. Ein Thema das bedauerlicherweise nicht behandelt wurde, möglicherweise ist Herr Kleinschmidt dafür auch der falsche Gesprächspartner. Die Instrumentalisierung von Migration, neben der Wirtschaftlichen, die Politische:

    Österreich: Ein Rechtsruck mit Folgen für Berlin und die EU
    15.10.2017 • 20:06 Uhr

    (…)
    Wer die Bürger bei ihren durch die Migration ausgelösten Ängsten abholt, kann zulegen. Laut Meinungsforschungsinstitut Sora wirkte bei der ÖVP vor allem der als Grenzwächter positionierte Kurz als Zugpferd. 42 Prozent der ÖVP-Wähler gaben an, wegen ihm die Konservativen gewählt zu haben. Sein fast monothematischer Wahlkampf hat sich ausgezahlt.
    https://deutsch.rt.com/europa/59060-oesterreich-rechtsruck-mit-folgen-fuer-berlin-und-die-eu/

    Es ist wohl unstrittig, daß Frau Merkels Weisungsbefolgung, nicht aus Nächstenliebe erfolgte und Menschen die in Pogromstimmung verfallen, dürften Hintergründe, Ursachen und die Ausführungen von Herrn Kleinschmidt wenig interessant finden.

    • Zur Ergänzung noch:

      Österreich: Das rechts-autoritäre Staatsprojekt von Sebastian Kurz vor dem Durchbruch?

      Glaubt man den Umfragen, wird Sebastian Kurz von der ÖVP die Wahlen am Sonntag in Österreich gewinnen. Er will tiefe Einschnitte in die sozialen Rechte einer breiten Mehrheit vornehmen, um die Profitchancen einiger Weniger zu verbessern. Doch der Neoliberalismus hat längst an Zugkraft verloren. Um dennoch zum Ziel zu kommen, verfolgt Kurz ein rechts-autoritäres Staatsprojekt. Von Lukas Oberndörfer[*].
      (…)
      Seither zieht Kurz einen akribisch vorbereiteten Plan durch. Ähnlich wie Emmanuel Macron versucht er sich als charismatische Führungsfigur zu inszenieren, die entschlossen in der eigenen Partei durchgreift und von einer modernen Bewegung getragen ist, die sich gegen das „Establishment“ richtet.
      (…)
      Große Einschnitte statt neoliberale Salamitaktik

      Dennoch ist im Wahlkampf deutlich geworden, wofür das Projekt Kurz ökonomisch steht: Er will den Bruch mit der sozialpartnerschaftlich eingebetteten Neoliberalisierung, die Österreich seit Mitte der 1980-er Jahre geprägt hat.

      Statt einem schrittweisen Umbau geht es um das Setzen tiefer Einschnitte, welche die Möglichkeit, aus dem Besitz von Kapital Profite zu erzielen, und den Zwang, seine Arbeit verkaufen zu müssen, drastisch erhöhen soll.
      (…)
      Steuersenkung für die oberen 5% finanziert durch ein Sparpaket für die breite Masse
      (…)
      Wer steht hinter Sebastian Kurz?

      Hinter dem Projekt Kurz stehen vor allem die exportorientierten Kapitalfraktionen, die in den letzten Jahren beobachten konnten, was im Anschluss an die Krise in anderen EU-Staaten durchgesetzt werden konnte.
      (…)
      Dass es sich hier nicht um einen Einzelfall handelt, sondern sich im Projekt Kurz strukturell zunehmend ungleiche Vermögens- und Produktionsverhältnisse verdichten, lässt sich an einer jüngst veröffentlichten Studie zeigen: Dem reichsten 1% gehört mehr als die Hälfte des Vermögens in Österreich. Das Projekt Kurz steht für einen Staat in ihrem Interesse.
      (…)
      So könnte die moderne Maske des Projektes Kurz ähnlich schnell wie jene von Emmanuel Macron fallen und dahinter deutlich werden, wofür dieses Staatsprojekt von Sebastian Kurz im Kern steht: Das im Sterben liegende neoliberale Entwicklungsmodell soll mit immer mehr Gewalt und der Spaltung der Gesellschaft über die Runden gerettet und vertieft werden.
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=40592

      „Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.“ -Benito Mussolini

  8. Mag sein, daß es Herrn Kleinschmidt „um die Menschen geht“. Mag auch sein, daß er sich dessen bewußt ist, daß eine Minderheit materiell unverhältnismäßig profitiert, während der Rest ideell (religiös) profitieren soll, wenn es gelingt, die Dritte Welt in der Ersten Welt zu integrieren (kolonisieren). Eine so „gelungene“ Globalisierung wird im günstigsten Fall mit der Fortsetzung der Religion des Trickle-Down honoriert, im ungünstigsten Fall mit noch mehr Prekariat, Krisen, Terror, Kriegsangst, Krieg…
    Profiteuren ging es noch nie „um die Menschen“, das belegt allein das Reduzieren der Hilfe vor Ort auf Toiletten und die – auch damit – ausgelöste Migration in die „Erste Welt“ als Kreditnehmer, Tributzahler und konkurrierender Konsument. Und Annäherung an die Verhältnisse im Einparteienstaat und Staatskapitalismus! Ob es da „um die Menschen“ geht?
    Aber wie gesagt, möglicherweise geht es Herrn Kleinschmidt tatsächlich „um die Menschen“, das wäre dann seinem Arbeitgeber wohl entgangen – oder eben nicht.
    Noch nie war eine Minderheit so reich. Aber anstatt den Menschen zu helfen, bei ihren Familien in ihrer Heimat ihre eigene Gesellschaft zu gestalten, werden ihre Wirtschaften und Gesellschaften zerstört, vernichten wir ihre Hühnerfarmen und zwingen sie, unsere Hühnerabfälle zu essen.
    China hat es geschafft, Millionen im eigenen Land aus der Armut zu holen, und mit derselben Logik ist China international unterwegs. Der Westen scheint mir deswegen in Schockstarre zu sein. Er hat noch keine vernünftige Antwort darauf, wenn er weiterhin den potentiellen Migranten nicht hilft als Mensch ihre Länder selbst aus der Armut zu helfen.
    Wenn es „um die Menschen geht“ is immer auch zu fragen: um welche Menschen? Warum nicht um „alle“ Menschen? Oder einfach: um Menschen? Oder den Mensch?

    • Wohl wahr ! Dennoch interessant zu erfahren, wie man Manager eines 200.000 Selen Lagers werden kann. Zufällig fällt das Ende seiner Laufbahn in den Zeitraum der drastischen Kürzungen.
      So wie ich die GIZ kennengelernt habe, können die zwar Tuten und Blasen, doch Plan und Ahnung ist da nicht wirklich sehr gefragt.

    • vollkommen richtig, wenn der Protagonist hr. Kleinschmidt nicht in der lage ist, die Entwicklung Chinas ab 1980 mit Afrika zu vergleichen.
      stattdessen knapp 2stunden Klischees und Unsinn und natürlich darf der „klimawandel“ nicht fehlen.

  9. So wirklich glaubwürdig erscheint mir der Mann nicht, sorry. Er hebt so sehr auf das System Canandas ab. Meines Wissens kommen nach Canada diejenigen, die dort auch gebraucht werden können, für deren Wirtschaft oder die einen Bürgen in Canada haben, der ggf. zur Kasse gebeten werden kann. Also, es würden niemals 1,5 Mio. „Flüchtlinge“ nach Canada verschifft werden, die dann im Land aufgenommen werden, unbegrenzt dort verweilen dürfen und vom canadischen Staat Geld dafür bekommen. Auch gibt es in Canada kein Gesetz, so wie es hier bei uns nun verabschiedet werden wird, das jedes Jahr 200.000 „Flüchtlinge“ und andere Migranten im Land aufzunehmen sind, wenn sie vor der Tür stehen.
    Sicher, es gibt ein Migrationsgesetz, das regelt aber die Dinge, die im zweiten Satz beschrieben sind, mit einer dedizierten und jedes Jahr aktualisierten Liste der BENÖTIGTEN Fachleute oder man bringt genug Geld mit, um ohne Unterstützung sein Leben zu finanzieren.

    Von daher erscheinen mir die Aussagen oberflächlich und zusammengewürfelt, wie es eben mal gerade für ein System benötigt wird, das hier bei uns etabliert werden soll, nämlich alles rein, was Beine hat und rein will…WIR SCHAFFEN DAS – sagt Mutti. Damit fördert er die Ungerechtigkeiten, hier bei uns UND in den Herkunftsländern und etabliert/legitimiert die Ursachen für die Flucht, da er sie nicht zur Sprache bringt, komplett ausblendet.

    Ohne seine Reputation und das, was er bisher geleistet hat, in Frage zu stellen, das war mit Sicherheit eine große Leistung und auch gut, hier ist er für mich allerdings nicht glaubwürdig.

  10. Gut dass es überhaupt mal zur Sprache kommt, wie das “Enwicklungsabhilfesystem“ funktioniert. Ich verstehe es, mal, obwohl es alles sehr naiv rüberkommt, als pragmatisch, dass daran nicht mehr konkrete Kritik geäußert wurde.

  11. Dass die Menschen in Bezug auf Migration/Flüchlingsbewegung gespalten sind kann ich gut nachvollziehen, denn ich selbst bin irgendwie gerade bei diesem Thema gespalten. Auf der einen Seite möchte ich natürlich jedem der Hilfe benötigt helfen aber auf der anderen Seite frage ich mich, wie Deutschland mit vielleicht 5, 6 Millionen oder mehr Migranten/Flüchtlingen klar kommen soll, wenn wir das bei 1 Mio. schon nicht schaffen? Natürlich ist es leicht gesagt, dass man alle Menschen aufnehmen soll aber sind wir mal ehrlich, wie wollen wir all diesen Menschen eine Perspektive bieten wenn es diese für viele Menschen die bereits hier leben nicht gibt? Die Folgen der Migration innerhalb der EU bekomme ich als Freelancer schon mächtig zu spüren. Vor ein paar Jahren hatte ich noch genügend Aufträge aber mit der Zeit wird es immer schwerer Aufträge zu bekommen, weil die Billigkonkurrenz aus Bulgarien, Polen, etc. immer mehr Fuß in Deutschland fasst (teilweise organisiert durch große HeadHunter Agenturen) und damit die Stundensätze massiv drückt und viele Aufträge für mich verloren gehen. Das ist Fakt und da brauch mir auch niemand zu erzählen dass das nicht so ist, das erlebe ich tagtäglich.
    Natürlich können diese Menschen nichts dafür aber das zeigt doch auch, dass Migration nicht nur keine Probleme löst, sie schafft auch viele neue. Und natürlich ist das für die Wirtschaft eine willkommene indirekte Geldspritze, weil damit neue, junge und vor Allem billigere Arbeitskräfte nach Deutschland kommen. Nicht umsonst hat Herr Zetsche von einem Wirtschaftswunder durch Migration schwadroniert. Wenn sich die Wirtschaft positiv zu irgendeiner Entwicklung äußert, gehen bei mir immer die Alarmglocken los. Manchmal verstehe ich wirklich nicht wie blauäugig manche die Migration nach Deutschland oder vor mir aus in die EU geradezu fordern ohne einen echten Plan zu haben wie damit umgegangen werden kann ohne dass die eigene Bevölkerung darunter leidet. Von den Menschen die Ihr Leben riskiert haben um dann hier zu verkümmern, und das ist bei den meisten so, ganz zu schweigen. Es gibt doch überhaupt nicht genügend Arbeit, von der man auskömmlich leben kann, für die Menschen die schon hier leben. Und dann sollen noch weitere Millionen Menschen aufgenommen und integriert werden? Ich habe noch keinen getroffen der mir darauf eine plausible und realistische Antwort geben konnte.

    • @ imognimmer
      Ich versuche es mal, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür reicht hier der Platz nicht.
      Migration ist eine ganz normale Erscheinung und findet seit ewig statt.

      Entscheidend ist das Geldsystem + das Eigentum an (entscheidenden) Produktionsmitteln.

      Da der Staat sich bei Privatleuten verschulden MUSS, im heutigen System und das Geld mit Zinsen zurückzahlen muss, entsteht ein mathematisch erklärbarer Vorgang, da das Geld für die Zinsen ja nicht mit geschaffen wird, bei der Kreditvergabe. Was anderes sind Bundesanleihen ja auch nicht.
      Damit erreicht man, das diesen Leuten ein grosser Teil der Steuereinnahmen eines Landes direkt zufliessen=leistungsloses/bedingungsloses Einkommen!
      (Da wir heute in einer, historisch einzigartigen Situation der Niedrigzinsen leben, haben die Vermögenden einen anderen Ausweg gefunden. Sie ‚vermeiden‘ Steuern oder fordern (erfolgreich) deren Senkung für Unternehmen. Das eingesparte Geld leiht man dann den Regierungen oder verwandelt es -über Umwege- in reale Werte oder spekuliert/spielt damit an den Börsen.)
      Geld ist also kein Problem, wenn der Staat bekommt was ihm zusteht oder er die faktische Geldhoheit zurück erlangt, um sich selbst mit ausreichend Mitteln zu versorgen.

      Alle Mittel die heute für Rüstung ausgegeben werden, morgen für Aufbau und Beseitigung anderer Kriegsschäden aufwenden, freien, EHRLICHEN Handel ermöglichen und -nach meiner Überzeugung- die allermeisten Migranten sind in no Time auf dem Weg nach Hause.
      NIEMAND lebt gern in der Fremde. (Sagt Ihnen jemand der nun 20 Jahre im Ausland lebt. (Wenn ich nach Deutschland komme, Fahre ich ’nach Hause‘)

      Um die Migration hat sich eine „Industrie“ entwickelt, Beamte, Immobilen/Landbesitzer, hauptamtliche Berater u.a., haben sich so eine steuerfinanzierte Einkommensquelle erschlossen.
      Das es physisch eine Obergrenze geben muss um Überbevölkerung zu vermeiden, ist unbestritten. Allerdings sind wir in der BRD davon weit entfernt. In anderen Ländern gibt es eine viel höhere Bevölkerungsdichte bei gleicher/ähnlicher Lebensqualität.
      Perspektive bieten, ist auch so eine Phrase, sorry.
      (Fast) Jeder Mensch kann alles lernen, die Frage ist, wieviel Zeit und Resourcen man bereit ist um darin zu investieren. Das die Bereitschaft dafür nihil ist, kann man deutlich am europäischen Bildungssystem studieren. Darum auch die Forderung der ‚Wirtschaft‘ nach qualifizierter Einwanderung. Damit spart man sich die Kosten für Bildung und kann die Menschen von der ersten Minute an einsetzen und ausbeuten.
      Ob derjenige nun Syrer, Somalier, Inder oder Marsbewohner ist, spielt für die Unternehmen keine Rolle. Die Kosten der Ausbildung hat ja eine andere Gesellschaft getragen und wenn das im richtigen Masstab passiert, hat man sogar noch, als beikommende Erscheinung das ‚feine‘ Resultat, daas den Herkunfstländern extra Lasten aufgebürdet werden, um Ihren Anteil an qualifizierten Einwohnern wieder auf das nötige Level zu bringen.
      Wie schon oft angesprochen, ist das System ausgelegt auf Jeder GEGEN Jeden.
      Alle Versuche eines Miteinander, Kooperation, Genossenschaften, werden mit allen Mitteln erschwert oder ideologisch als linker Unsinn gebrandmarkt.
      Es gibt mehr als genug Arbeit für jeden, ist nur die Frage wie man Arbeit definiert. Das man von der heutigen Arbeit nicht leben kann, ist ja kein Naturgesetz, sondern extra so gemacht.

      Herausforderungen haben wir mehr als genug, und man kann Arbeitszeit auch verkürzen um so mehr Menschen am Prozess teilnehmen zu lassen.
      Ich sehe zoviel Arbeit, saubermachen der Ozeane/Gewässer vom Plasikabfall, Aufforsten der Regenwälder, Energie-aus-bzw. Umstieg, Beseitigung / Recycling von Abfall, Schulklassen mit maximal 10-12 Kindern, –Haben Sie ne Woche? ;-)…etc.
      Fazit: Nur ein Bruch mit dem heutigen System kann eine ‚gute Migration‘ bewirken.
      Alles andere ist ausspielen der Betroffenen untereinander -divide et impera-

    • Deine Überlegungen sind richtig, Davor steht allerdings die Frage nach einer Option!
      Gerade die ist ja gar nicht gegeben, wenn man davon ausgeht, dass Migration so oder so stattfindet. Laut Peter Sutherland nebst Papst ist es vor allen eben für die Eliten vorteilhaft, und daher ist eine Option ohnehin ausgeschlossen.

    • @fpdcb
      Sie haben recht, das ist Alles nur ein Ausspielen der Menschen untereinander und ich bin auch der Meinung dass es nicht reicht hier und da ein wenig an den Stellschrauben zu drehen. Man müsste schon das ganze System umbauen, was aber aus meiner Sicht illusorisch ist, denn das würden die Eliten niemals zulassen weil’s ja im Moment ganz gut für sie läuft. Ich kann Ihnen in allen Punkten zustimmen, nur eine wirkliche Antwort auf meine Frage war das auch nicht.

      Was ich aber am wenigsten verstehe, sind die ganzen jungen Menschen die es zwar schaffen in Scharen, zu Millionen auf eine Loveparde nach Berlin zu pilgern aber nicht den Arsch hochkriegen und zu Millionen nach Brüssel und Berlin zu marschieren, wo es doch gerade um Ihre Zukunft geht. Nein, da lassen sie sich lieber mit einem befristeten Vertrag bei schlechter Bezahlung abspeisen und kommen nicht mal auf den Gedanken, dass sie ordentlich verarscht werden und sich endlich zur Wehr zu setzen.

    • @ Reflector
      Optionen gibt es immer!
      Die Frage ist doch eher, sind diese Optionen für uns akzeptabel?
      Ist es akzeptabel sich auf Demonstrationen, als friedlicher Demonstrant, von der Polizei schlagen und / oder mit Gas besprühen zu lassen? Abgesehen von Erkennungsdienstlicher Ermittlung, nachvolgenden Grichtsverhandlungen und eventuellem, persönlichen ökonomischen Ruin?
      Hören sie sich mal (lesen Sie) an was der Oberbürgermeister Scholz (SPD) von Hamburg über die G20 Proteste von sich gegeben hat. Wer den noch links von irgendwas verortet..

      Diese Optionen werden erst akzeptabel, wenn Sie nicht mehr wissen was Sie ihren Kindern morgen zu essen gebens sollen. Bis dahin bleibt leider nur abwarten und aufklären.

      Allerdings sitzt in dem kapitalistischen System eine exponenzielle Beschleuningung eingebaut und ich glaube, der ‚Zug‘ gegen die Wand gewinnt gerade rapide an Fahrt.
      Das die Eliten sich dessen viel mehr bewusst sind als wir, kann man vor allem daran beobachten, dass die Polizei massivst aufgerüstet wird und ihre Rolle immer weniger als Helfer der Bewohner, sondern als Gesetzesmacht eingetrichtert bekommt.
      ( Kleine Anekdote am Rande: mein Ex-Schwager sagt zu seinem Neffen, komme am Samstag bitte nicht zu diesem Fussballspiel. Warum nicht Onkel xy? Nun ich hab Dienst in der ‚mobilen Einheit‘, wie sie das hier nennen. Wir sind dann so heiss gemacht, ich sehe dann nicht auf wen ich einschlage)
      Darum karrt man auch Polizisten aus den entferntesten Ecken des Landes, ja selbst aus Frankreich und den Niederlanden nach Deutschland. Ist schon ’n bischen blöd wenn man aufeinmal feststellen muss, dass man gerade seiner Tante Lisa den Knüppel drüber zieht, bei der man gestern noch ihren selbst gebackenen Kuchen in sich reingeschoben hat. Oder Onkel Peter, dessen Auto man sich geliehen hat vorige Woche und der beim Hecke schneiden geholfen hat.
      Auch die Funktions-Eliten wissen eigentlich oft schon, dass sie nicht Teil der 1% sind, sondern deren (uniformierte) Lakaien.

      @ Imognimmer
      Schade das ich Ihnen nicht die Antwort geben konnte, die Sie offenbar suchen.
      hier ist sie: REVOLUTION
      das ‚die Jugend‘ nicht (noch nicht) auf den Strassen ist für ihre eigenen Interessen, dazu finden Sie in den Beiträgen von Prof. Mausfeld (können Sie hier bei KENFM finden) wunderbare Antworten.
      Ihnen alles Gute

    • @fpdcb
      Ich befürchte das Sie wieder recht haben und wohl nur eine echte Revolution hilft. Mit guten Worten kommt man bei dieser Band nicht weiter.
      Zum Thema G20: Also wenn mich jemand aufgeregt hat, dann war es dieser unsägliche Scholz. Wenn der nicht in der falschen Partei ist, dann weiß ich auch nicht mehr. So jemand gehört aus der Partei geworfen. Der ist ja so doof, dass er gar nicht gemerkt hat wie Ihn die Merkel über den Tisch gezogen hat. War doch klar dass das Randale gibt und wer steht am Schluss da wie ein begossener Pudel? Richtig, der Scholz und Merkel lacht sich einen kurz vor den Wahlen. Dümmer geht’s kaum noch. Mal ganz davon abgesehen dass die Polizei regelrecht um Randale gebettelt hat.
      Mich wundert aber kaum noch was, wenn ich den Stuss höre den so mache Politiker und angebliche Experten für irgendwas von sich geben.
      Ich habe auch so langsam den Eindruck, dass sich die ganze innerdeutsche Aufrüsterei der Polizei schlussendlich dazu dienen soll die Massen in Schach zu halten wenn sich die Situation weiter verschlechtert und die Leute aufwachen. Wahrscheinlich fordern ja auch deshalb Teile der CSU/CDU den Einsatz der Bundeswehr auch bei inländischen Problemen.

    • @ fdpch
      Ich meinte eher; wenn man das gesamte inszenierte Chaos damit abtut, dass es Migration nun
      einmal gibt, anstatt herauszustellen, das hier Pentagon, Soros-NGOs , UNO, Bilderberger, EU und Kirche samt Merkel auf wessen Weisung auch immer, koordiniert zu Werke sind, entfallen immer noch mehr Optionen zu klären und Abhilfe zu schaffen.

    • Wer hat das gut bewiesen?
      Es gibt mindestens 2 Lager in dieser Frage.
      In der breiten Masse ist das eine Glaubensfrage. Den einen überzeugen die einen, den anderen, die anderen Argumentation.
      Ich hallte einen sparsamen Umgang mit Ressourcen, egal aus welchem Grund, für notwendig.

    • Das Klima wandelt sich constant, wie alles in der Natur. (Panta Rei)
      Das dies nun dazu misbraucht wird, um Menschen Angst zu machen und vor allem Geld aus der Tasche zu ziehen, is das perfide an der Sache.
      Al Gore hat ca 3 mrd US $ ‚verdient‘ mit seine Kampagne, als ‚Trostpflaster‘ das man damals den Bush jr. zum Präsidenten manipuliert hat.
      Der Raubbau an der Natur ist menschgemacht, soviel steht fest.
      Ich kann mich erinnern schon in en 70-gern gelernt zu haben, dass die Regenwälder der Erde unsere „Lungen“ des Planeten sind.
      Es ist der perverse Tanz des Kapitalismus auf dem Vulkan, + die Party auf der Titanic und die Party will bezahlt sein.
      Am liebsten von denen der 3en Klasse unten im Bauch des Schiffes, für die sind ja nie Rettungsbote auch nur angedacht worden als das Schiff entworfen wurde.

    • Ich denke Herr Haisenko, der kein Klimaforscher ist, bringt die extreme Unaufrichtigkeit innerhalb der Debatte um Klimaveränderungen auf den Punkt:

      Klimawandel:
      Erderwärmung: Wie uns die Klima-Lobby des-informiert

      Es geht in dieser Betrachtung weniger darum, ob der Klimawandel nun menschengemacht ist oder als zyklisch wiederkehrendes Phänomen zu verstehen ist. Es soll beleuchtet werden, was in dem uns allenthalben als so großartig angepriesenen „Pariser Abkommen“ tatsächlich vereinbart wurde. Könnte es sein, dass die Kritik und der Ausstieg von Donald Trump berechtigt sind? Und könnte es sein, dass der CO2-Ausstoß keineswegs die einzig entscheidende Ursache für die Erderwärmung ist, wie uns die Lobbyisten einreden wollen?
      http://www.free21.org/erderwaermung-wie-uns-die-klima-lobby-des-informiert/

      Hier ein Beitrag von RTdeutsch mit Herrn Kirstein:

      RT Deutsch Exklusiv zum Klimawandel: Prof. Dr. Kirstein „CO2 ist harmlos“ (21:20)
      17.06.2017 • 07:17 Uhr

      Nicht alle Wissenschaftler sind sich beim Thema Klimawandel einig. Prof. Dr. Werner Kirstein forscht seit 40 Jahren im Bereich Klimadynamik. In einem Interview mit RT Deutsch erläutert er, warum er nicht glaubt, dass der Klimawandel menschengemacht ist.
      https://deutsch.rt.com/gesellschaft/52493-rt-deutsch-exklusiv-zum-klimawandel-prof-dr-kirstein-co2-ist-harmlos/

      Und hier Herr Giaever:

      Physik Nobelpreisträger über Klimawandel (deutsche Untertitel) (16:37)

      Am 29.12.2016 veröffentlicht

      Ivar Giaever (Physik Nobelpreistrager von 1973) analysiert den Klimawandel.
      Ausschnitte aus dem Nobelpreisträgertreffen in Lindau am 1.7.2015 mit deutschen Untertiteln.
      Das Orginal in englisch ist hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=TCy_U
      Nobel Laureate Smashes the Global Warming Hoax
      Veröffentlicht am 12.07.2015
      https://www.youtube.com/watch?v=V6beNHuDBmc

      Die Unaufrichtigkeit in dieser Debatte sollte niemanden in Erstaunen versetzen, ist es doch Tagesgeschäft die Menschen beschäftigt zu halten und von Wesentlicherem fern zu halten.
      Oder anders, so lange sie gegen den Klimawandel protestieren, ist das System sicher und man kann sie sogar über einen Co2 Ablasshandel besänftigen.

    • Natürlich gibt es Klimawandel, das Klima änderte sich immer.
      Le Roy Ladurie, ‚Histoire du climat depuis l’an mil‘, Paris, 1983
      Brian Fagan, ‚The LITTLE ICE AGE, How climate made history 1300 – 1850‘, 2000 New York

    • Um Ken Jebens Worte, die Frage ist nur wie hoch der Einfluss des Menschen ist, würde ich gern ein paar Gedanken einfügen. Ich glaube der Einfluss auf den Klimawandel ist gering, es sei denn die Rotation der Erde bekommt einen Drall, weil zu viele Menschen sich immer mehr an wenigen Orten konzentrieren… (ironisch gemeint)
      Allerdings denke ich das die Auswirkungen des Klimawandels, durch den Einfluss des Menschen, sein Wirken auf diesem Planeten, sehr wohl einen entscheidenden Einfluss hat und zwar auf alle Lebewesen. Wie meine ich das? Nehmen wir einen Sturm, ein ganz normales natürlichens Phänomen. Dieser Sturm kann mehr „Schaden“ (im wirtschaftlichen Sinn) anrichten, wenn er z.B. auf einen wirtschaftlich genutzten Privatwald hier in Deutschland mit seinen Monokulturen trifft, als eben auf einen natürlich gewachsenen Wald wo der Mensch nicht eingegriffen hat. Oder nehmen wir die Absenkung der Grundwasserspiegel durch Staudämme, um dann daraus z.B. Energie zu gewinnen, wenn so ein Gebiet eine „Trockenperiode“ trifft, dann sind die Auswirkungen auch größer als vielleicht ohne die Absenkung des Grundwasserspiegels, wenn man nicht eingegriffen hätte. Ebenso dieses „Geoingeneuring“ – ich meine, wenn Regen fällt, dann fällt Regen, wenn es stark regnet, dann regnet es eben stark – aber nun kommt da nicht nur Regen runter, es spült den gesamten Dreck den wir vorher in da oben versprüht haben mit runter, was dann wieder Auswirkungen auf die Beschaffenheit der Erdoberfläche hat, was dann wieder Auswirkungen vielleicht auf die essbaren Pflanzen hat, was dann wieder Einfluss auf die Lebewesen hat, die sich davon ernähren – ok, nicht auf den Menschen denn der isst ja mesit nur Zeug vom Aldi, KDW oder Rewe 😉
      Und da sind wir dann such schon bei den Themen oder Gedanken die in der öffentlichen Diskussion gern „vergessen“ werden zu erwähnen, wenn es um die Auswirkungen des Klimawandels geht. So was wie die Ausdünstungen der Massentierhaltung, die Fäkalien von dieser und die Probleme bei der Entsorgung. Oder nehmen wir die „Endlager“ für die Atombrennkerne der AKWs – so was gäbe es in der natürlichen Welt ohne Einflussnahme des Menschen nicht, demzufolge wäre ein Hochwasser, eine Flutwelle zwar immer noch Lokal dramatisch für die Lebewesen an der Stelle, doch heute sind die Auswirkungen auf die Lebewesen eben nicht mehr nur Lokal begrenzt – siehe Fukoshima, Tschernobyl etc. Und ich glaube auch, dass ein sich wandelnder Golfstrom durch den Klimawandel (wobei ich eher noch denke, dass der Golfstrom sich vielleicht durch die Veränderung der Erde und ihrer Umlaufbahn im Universum sich ändert und das dann einen Klimawandel nach sich zieht) eben nur eine Veränderung des Klimas mit sich bringen würde aber da wir die Meere als Müllhalde über Jahrzehnte nutzten, kommt der Scheiß nun vielleicht wieder hoch und verseucht das Land, das wir eigentlich benötigen um uns mit Nahrung zu versorgen, was dann nicht mehr geht oder immer schwieriger wird… SO, sehe ich den Klimawandel. Also Klimawandel, schön und gut, hat es immer gegeben, wird es immer geben aber die Auswirkungen auf den Menschen und alle anderen Lebewesen sind nachwesilich durch das Tun oder eben nicht Tun des Menschen vielleicht dramatischer – aber eigentlich ist das auch wieder überhaupt nicht schlimm, denn es trifft ja in erster Linie auch den Verursacher selbst. von daher könntem an den Klimawandel auch total positiv sehen, es ist ein Erneuerungsprozess der Natur, des Universums um sich von Schädlingen zu befreien und der größte Schädling, das Krebsgeschwür auf dieser Erde ist und bleibt nun mal der Mensch! Wenn die Erde von ihm befreit ist, dann kann es nur besser werden… für die Erde, die Natur und die anderen Lebewesen. 🙂

    • @Ken Jebsen: zum Thema, welchen Anteil der Mensch am Klimawandel hat, empfehle ich ein Buch, das ich noch nicht zu Ende gelesen habe. „Wir Wettermacher“ von Tim Flannery.

    • @ Steffen Jurisch

      „Wenn die Erde von ihm befreit ist, dann kann es nur besser werden… für die Erde, die Natur und die anderen Lebewesen.“

      Erde, Natur und die anderen Lebewesen brauchen den Menschen in der Tat nicht, wir sind es, die ohne sie nicht leben können. Der in der Adoleszenz stehengebliebene Mann (Banko Brokun) erobert aber die Erde im Auftrag und Glauben, sie sich untertan machen zu sollen und können, erfindet die Maschine, überträgt seinen Glauben an die Maschine, die ihm eine neue „Erde“ im Kosmos erobern soll, wo er als transhumane Maschine in Ewigkeit lebt. Amen. Fortschrittsglaube eines in der Pubertät steckenden immerwährend erobernden pubertierenden Mannes.
      Falls nicht bekannt: Nach neuesten Untersuchungen zur Sperrzone Tschernobyl kehren Vegetation und Tiere (z.B. Wölfe) zurück und alles sieht wie sich vom Menschen erholende Natur aus. Die Tiere bekommen Nachwuchs. Verstrahlung erlaubt (noch!) nicht die Rückkehr von Menschen. Ein Labor für die „Experten“. Wie das Bikini-Atoll, wo es abgebrochene Versuche von ehemaligen Einwohnern gab, sich wieder anzusiedeln.
      Die Folgen der Verstrahlung an Natur und Tier kommen zögernd ans Tageslicht. Können Natur und Mensch radioaktiv “ immun“ werden? Die Wahrheit werden wir nicht erfahren, bevor sie uns direkt real erfasst. Bis dahin arbeiten die pubertären Eroberer weiter daran, das Wetter vollständig zu erobern, denn dann glauben sie, vielleicht auch das Klima erobern zu können. Fur Zombies und Transhumanisten.

  12. wie sagte Willi Wimmer:“Bei jedem Krieg werden die Flüchtlinge mit eingeplant.“
    Die Einschleussung wurde genau geplant.
    Was soll der Vergleich mit Stadien?
    In Deutschland gibt es nachweislich mehr Kriminalität, seitdem die „Goldstücke“ hier angekommen sind (dieser Ausdruck ist dem Chulz zuzuschreiben.)
    Der UNHCR hat die Gelder gekürzt. Und das ganz bewusst.
    Und unser Hosenanzug hat Tür und Tor geöffnet.
    Läuft alles nach Plan.
    Keiner stoppt Merkel.
    @egontion
    die Aussage zu Assad fand ich auch voll krass.

    Hat er diese Information von der Beobachtungsstelle für Menschenrechte für Syrien? Wer das ist, weiss inzwischen jeder Hansel.

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=89IlHlDMA60

    • Viele klugen Leute warnten schon seit Jahren, dass sich die Menschen aus Afrika auf den Weg nach Europa machen werden. Dazu braucht es keinen Herrn Wimmer. Schon allein die großen Ungerechtigkeiten auf der Welt sind Grund genug sich aufzumachen, weil es keine Hoffnung auf ein besseres Leben gibt.
      Haben Sie kein schlechtes Gewissen, warum es uns um Längen so viel besser geht als den Menschen in der 3. Welt?
      Im Vergleich zu 3. Welt scheint uns hier die Sonne aus dem Arsch! Wir hatten Glück, das wir in Europa geboren wurden. (Kein Grund das westliche System in Frage zu stellen.)
      Das ist für mich, gerade in einer globalen Welt, mehr als ungerecht. Das Geld wandert um die ganze Welt.
      Für Kapital gibt es keine Landesgrenzen und auch keine „Obergrenze“.
      Geld und Waren haben mehr Rechte als jeder Mensch.

      Die bildliche Darstellung mit den gefüllten Stadien sollte auch Ihnen klar machen, dass es sich um KEINE Überflutung handelt. Es ist, wie auch angesprochen, die „Spitze des Eisberges“.
      Was den „Hosenanzug“ betrifft, hat er sich schon lange selbst gestoppt.
      Aus Gründen des Machterhalts und der verbalen Treibjagd von Teilen der eigenen Partei + CSU und AFD.
      Die Medien sind auch nicht zu vernachlässigen.
      Im übrigen waren der Deutschen Regierung die Flüchtlinge in Italien und Griechenland herzlich egal. Das war nicht Deutschlands Problem.
      Was Assad betrifft, wird Ihm bestimmt viel untergeschoben.
      Die Folteropfer unter seiner Verantwortung sprechen aber nicht für Ihn. Oder sind das nur Verleumdungen.

  13. ein gepräch voller Klischees. ist auch nichts anderes zu erwarten, von jemanden aus der flüchtlingsindustrie.
    wenn man nicht über den Tellerrand hinausschaut, bleib die erde halt ne scheibe.
    so dann schalte ich mal auf eine intellektuelle Herausforderung um! „lanz“ oder „illner“

    • Herr Kleinschmidt hat wahrscheinlich schon über mehr Tellerränder geschaut als Sie sich vorstellen können.
      Oder trauen Sie sich die Leitung eines Flüchtlingslagers zu?

    • Ist mir auch aufgefallen… Jedoch, Jebsen sagte schon des öfteren, nicht immer ist er mit seinen Gesprächspartnern einig über Sachverhalte…

    • @ Pieter Kamp

      „Natürlich ist Assad nicht so dumm“….“Churchill tat das“….

      Ein Mitglied der Elite der Insel hat im Zusammenhang mit Brexit geäußert: „Wir sind und bleiben Ordnungsmacht in Europa.“ Ich wundere mich immer wieder, daß solche Äußerungen anscheinend nicht geeignet sind, am Glauben an den Untergang des britischen Imperiums zu kratzen. Assad ist sicher nicht dumm. Churchill wohl auch nicht, aber er durfte das.

    • @egontion
      ging mir genauso, allerdings finde ich es stark von Ken, dass er das unkommentiert passieren lässt, jeder der will weiss es ja doch inzwischen besser.
      Es kann ja nicht seineAufgabe als Interviewer sein, seinem Inteviewpartner Nachhilfe in Sachen Geo-und Medienpolitik zu geben.
      Andere Ansichten, vor allem wenn sie auf Ignoranz und Unkenntnis basieren, sind eben oft schwer zu tolerieren, doch geht es nicht anders.
      Ihnen alles Gute

    • nur mal zur Info:
      Der erste Gasangriff überhaupt führte das deutsche Kaiserheer am 22. April 1915.

      „Churchill tat das, 1918 in Damascus, er gab es zu im Unterhaus.“

      „Das Genfer Protokoll (mit vollem Titel: Protokoll über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie von bakteriologischen Mitteln im Kriege) ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der am 17. Juni 1925 in der Schweizer Stadt Genf unterzeichnet wurde. Es verbietet den Gebrauch chemischer und biologischer Waffen, enthält allerdings keine Vorgaben zu deren Entwicklung, Herstellung und Lagerung. Aus diesem Grund wurden mit der Biowaffenkonvention (1972) und der Chemiewaffenkonvention (1993) zwei weitere Verträge abgeschlossen, die entsprechende Regelungen zu Rüstungsbeschränkungen und Abrüstungsverpflichtungen enthalten.“ (Wikipedia)

      Wenn Sie so wollen, war das bis zum 17. Juni 1925 noch „legal“. Ist perfide – aber ist so.
      Den zeitlichen Kontext sollte man schon im Auge behalten, wenn man argumentiert.

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