KenFM über: Klarstellung zu den Friedensmahnwachen

„Wenn man das richtige sagt, ist man nie sicher vor falschem Beifall.“
Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.

Eine Klarstellung.

Seit gut fünf Wochen finden in der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland „Mahnwachen für den Frieden“ statt. Immer Montags, was ihnen umgangssprachlich den Namen „Montagsdemonstrationen“ verpasste. Die Montagsdemonstrationen der Vergangenheit haben einen hohen Symbolcharakter. Montagsdemonstrationen waren die Basis für die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR. Ohne die massive Präsenz der Bürger damals auf der Straße wäre der real existierende Sozialismus, die DDR, nie auf dem Scheiterhaufen der Geschichte gelandet. Ohne die DDR-Montagsdemos wären ehemalige DDR-Bürger wie Angela Merkel, Joachim Gauck oder Gregor Gysi 2014 nicht der bekannteste Teil der der politischen Elite Deutschlands.
Hätten die Menschen seinerzeit geglaubt, was die DDR-Staatsmedien über die damaligen DDR-Montagsdemos geschrieben oder gesendet hatten, stünde die Mauer womöglich noch.

Zuerst wurden diese Demonstrationen totgeschwiegen. Als das nicht mehr funktionierte, wurde sie, und mit ihr ihre bekanntesten Köpfe, aber eben auch alle Teilnehmer, dämonisiert. Pauschal. Doch es half nichts. Die DDR, auch nur ein klassisches Pyramidensystem mit hohem Anteil sich selbst wiedersprechender DNA, kollabierte. Zerfiel also von innen!

Reißschwenk in die Gegenwart.

Die Montagsdemos sind, wie bereits erwähnt, zurück in Deutschland. Nur werden sie diesmal nicht von einer Gewerkschaft oder einer Partei organisiert. Auch keine professionelle Widerstandsbewegung oder der Untergrund setzen sich in Szene. Genau genommen sind es auch gar keine Demonstrationen, denn hier wird gar nicht, wie sonst üblich, GEGEN etwas  demonstriert. Letztlich handelt es sich um Mahnwachen. Mahnwachen FÜR den Frieden. Dieser Frieden ist in Europa massiv gefährdet, wenn wir uns die immer kritischere Entwicklung in der Ukraine ansehen. Stichwort Belagerung von Slowjansk. Anschläge auf den Flughafen Kramatorsk.

Die tatsächliche Ursache für den sich immer eindeutiger anbahnenden Unfrieden in der Ukraine ist nicht die Abspaltung der Krim oder das Muskelspiel Russlands gegenüber der EU bzw. den USA, die Ursache ist das Assoziierungsabkommen der EU gegenüber der Ukraine als Vorbote imperialer Politik. In diesem Abkommen geht es offiziell „nur“ um wirtschaftliche Zusammenarbeit, ein Einbinden der Ukraine in westliche Wirtschaftskreisläufe. Salopp: Nachbarschaftshilfe. Doch der Knackpunkt in diesem Abkommen ist vor allem das Andocken der Ukraine an die NATO. Das größte Militärbündnis der Welt.

Die NATO hatte vor, über das Extrem-Kleingedruckte in diesem Assoziierungsabkommen direkt bis an die Russische Grenze vorrücken zu können, um hier dann, einen Steinwurf von Moskau entfernt, die modernsten Waffensysteme in Stellung zu brienen. Peace? In diesen Zusammenhang wäre auch der wichtigste russische Militärstützpunkt Sewastopol an das von den USA kontrollierte NATO-Bündnis geraten.

Die einzige Journalistin, die diese militärische Komponente bisher so und ohne Umschweife offen ausgesprochen und zugleich angeprangert hat, ist ARD-Urgestein Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz gegenüber dem NDR Magazin Zapp.

Krone-Schmalz ist heute Professorin für TV- und Medienwissenschaften, war aber u.a. von 1987 bis 1992 Auslandskorrespondentin der ARD in Moskau. Im Anschluss moderierte sie den Kulturweltspiegel. Gabriele Krone-Schmalz ist eine Frau, die bis heute für Top-Journalismus steht. Offen, unparteiisch, fair. Oder Neudeutsch: NICHT Embedded.

Nur, wann hat Krone-Schmalz das falsche Spiel der NATO gegenüber der Ukraine und damit gegenüber Moskau offen gelegt, On Air? Mitte April 2014. Die Ukraine-Krise läuft aber schon seit Monaten! Auch die Abspaltung der Krim fand bereits Anfang März statt.

Warum also musste erst Gabriele Krone-Schmalz vor die Kameras der ARD treten und den Gebühren zahlenden Bürger über mögliche Ursachen der Krise und die verheerenden Folgen eines Kollisionskurses informieren?

Weil sich ihr Ex-Arbeitgeber ARD, als Teil eines nahezu vollständig gleichgeschalteten Medienapparates, der ZDF und die großen Printmedien in der BRD ebenfalls beinhaltet, bis dato um das herumgedrückt hat, was man objektive Berichterstattung nennt. Wir haben es inzwischen mit Dauerpropaganda zu tun, die nur eine Message verkauft: Lasst die Waffen sprechen. Jeder, der nachfragte, der es als übertrieben empfand, Putin mit Hitler zu vergleichen, wurde von diesen Medien als „Putin-Versteher“ erst verhöhnt und später verunglimpft.

Wer wirklich wissen wollte, was sich z.B. auf der Krim tatsächlich abspielte, oder was der russische Präsident in Wahrheit gesagt hatte, musste entweder auf ausländische Medien zurückgreifen, oder aber war auf den unabhängigen Journalismus im Netz angewiesen, der den etablierten Medien längst den Rang abgelaufen hat.

Spätestens mit der Propaganda-Schlacht der klassischen Presse, dem Dauerhetzen gehen alles, was russisch sein könnte, haben ARD & ZDF, aber eben auch die großen Gazetten wie Die Welt, Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und FAZ ihr Neutralität verloren. Diese Presse hat sich als Teil eines extrem aggressiven Wirtschaftssystems demaskiert, das ohne Krieg nicht auskommt, um immer neue Märkte zu erobern. DAS ist der Hintergrund, den man verinnerlichen sollte, bevor man über das Phänomen Mahnwachen 2014 in Deutschland auch nur ein einziges Wort schreibt, oder aber sich die Frage stellt, warum flächendeckend alle klassischen Medien – ob links, konservativ oder progressiv – die Mahnwachen als Hort brauner Kameraden darstellen.

Fakt ist: Der größte Teil der Bürger in Deutschland traut der Presse nicht mehr über den Weg. Die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung stehen sich aktuell diametral gegenüber. Eine solche Situation hat es seit Bestehen der Bundesrepublik noch nie gegeben. Man muss das nicht nur als Journalist zur Kenntnis nehmen. Aber vor allem als Pressevertreter muss man sich mit der Frage befassen, ob das Bauchgefühl der Bevölkerung vielleicht mehr Ethik und Moral beinhaltet als die verordnete intellektuelle Deutung der embeddeten Chefredaktion, in deren Auftrag man Einschätzungen über die Ukraine schreibt, die dann aber gefälligst so rüberzukommen haben wie Tatsachenberichte von der Front.

Wer in der Branche arbeitet und seinen Job bei einem Presseorgan behalten will, kennt das. Die Meinung des Blattes zu Situation X ist bekannt. Sie wird von oben vorgegeben und soll von den Kollegen in den unteren Rängen nur in „eigenen Worten“ neu formuliert werden – nicht hinterfragt. Auch private Bestätigung ist nicht nötig. Keine Sau interessiert sich oben für die persönliche Meinung eines Reporters im Keller des Hauses. Dessen private Auffassung ist so egal wie es VW in Wolfsburg egal ist, ob der VW-Händler in Passau das Design des neuen Golf gut findet. Er soll die 08/15-Kiste an den Mann bringen. Das passiert am besten, wenn er als Verkäufer den Schauspieler gibt, der die Werbetexte aus dem aktuellen Prospekt auswendig lernt und diese dann an den Kunden mehr oder weniger perfekt zur Anwendung bringt. Lächeln und Lügen. Powered by Provision.

Was die Situation in der Ukraine angeht, wollen sich das aber nicht alle „Kunden“ der Rest-Demokratie BRD gefallen lassen. Schließlich geht es auch nicht um den beliebtesten Mittelklassewagen Europas, sondern um den noch beliebteren Frieden. Auch in Europa. Damit sind wir bei Lars Mährholz, dem Initiator der Mahnwachen / Montagsdemos.

Ich, Ken Jebsen, kenne den Mann nur flüchtig. Vom Sprungplatz. Wir haben beide das Hobby Fallschirmspringen. Mährholz ist ein alter Hase, hat tausende Exits, also Sprünge hinter sich. Politisch war er nie dahingehend aktiv, dass er öffentlich in Erscheinung getreten wäre. Das änderte sich im ersten Quartal 2014. Initialzündung für dieses erstmalige öffentliche Engagement war die simple Frage eines jungen Mädchens im Internet, die da lautete: „Warum geht (bzgl. der Situation in der Ukraine) eigentlich niemand auf die Straße?“

Lars Mährholz tat im Anschluss das, was wir, die intellektuellen Journalisten und Kritiker in diesem Land immer einfordern. Er ergriff als Otto-Normal-Bürger die Initiative, um sich demokratisch zu betätigen. Er meldete in Berlin eine Mahnwache am Brandenburger Tor FÜR den Frieden an.

Um diese Veranstaltung zu bewerben, nahm er den Kontakt zu KenFM auf und fragte, ob wir als Presseportal nicht helfen könnten. Wir lehnten ab. Warum? Weil wir nie Demos bewerben, deren Inhalte wir nicht zumindest erahnen können. Die Mahnwache fand ohne KenFM statt. In den Medien tauchte sie auch nicht auf. Verständlich. Zu wenig Teilnehmer.

Den darauffolgenden Montag fragte Mährholz erneut. Diesmal sagte ich nicht gleich nein, denn ich goutierte, dass hier offensichtlich ein Bürger am Start war, der bereit war, einen steinigen Weg zu gehen. Ich entschied mich, mir vor Ort ein Bild zu machen. Für mich persönlich war das wirkliche lausige Wetter der Lakmustest. Hatte es Lars Märholz als ein Niemand geschafft, mehr als eine Handvoll besorgter Bürger vor das Brandenburger Tor zu bekommen? Ja oder nein? Als ich ankam, standen ca. 150-200 Menschen um Mährholz herum. Er selber sprach über seine Sorgen bezüglich der Situation auf der Krim und kam später auf den Kapitalismus zu sprechen.

Für Mährholz, also einen ganz normalen Bürger, sind Kapitalismus-Kritik und das Geldsystem nicht voneinander zu trennen. Das unterscheidet diesen NICHT-Experten von allen anderen linken Wirtschaftsanalysten, die ich bisher auf teuren Panels gehört hatte. Einschließlich Gregor Gysi.

Lars Mährholz sprach in seiner Banken-Kritik nicht nur über die Rettung der systemrelevanten Banken, die in der BRD nicht demokratisch abgelaufen war, er sprach nicht nur über Lehman Brothers oder Goldman Sachs, Mährholz sprach auch und vor allem über die FED. Die Amerikanische Zentralbank.

Spontan stellte ich mir die Frage, warum ich bis auf den Immer-wieder-US-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul noch nie eine derart eindeutige Nennung der FED gehört hatte. Die FED druckt und taxiert als private Bank, von der USA beauftragt, DIE Leitwährung auf diesem Planeten. Den US-Dollar, der über seine Öl-Bindung seit 1971 ein Muss ist, wenn eine Industrienation Erdölprodukte auf diesem Planten erwerben will.

Lars Mährholz sprach, mit einem kleinen batteriebetrieben Lautsprecher verstärkt, davon, dass er sich das Ende der FED und damit den Ausstieg aus einer globalen Zinspolitik wünsche. Damit wiederholte der Mann in Berlin im Kern nur, was Ron Paul als Amerikaner schon vor Jahren als Buch veröffentlicht hatte. Das Buch trägt den Titel, „End the Fed“ und benennt exakt die Machenschaften der FED mit all ihren Folgen, die von Rezession bis Krieg reichen.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb über dieses Buch im Dezember 2010 eine Rezension und verwies dabei auf den Umstand, dass der Republikaner Ron Paul als einer der ganz wenigen Positives über Julian Assange zu berichten wusste. Er nahm ihn in Schutz.

Seither ist viel passiert. Assange sitzt seit mehreren Jahren in der Botschaft Ecuadors in London fest. Kostenpunkt pro Tag: 11.000 Euro.

Umstellt wird das Gebäude von britischen Sicherheitskräften, die, das wissen wir seit Snowden, extrem eng mit den US-Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten. Stichwort GCHQ / NSA.

Assange hatte mit seiner Organisation WikiLeaks u.a Verbrechen der US-Armee im Ausland öffentlich gemacht. Die klassische Presse schwieg all diese Machenschaften über Jahre konsequent tot. „Embedded Journalism“ – im Bett mit den Tätern.

Als Ron Paul sein Buch über die FED schrieb, war Edward Snowden noch ein ausgezeichneter Mitarbeiter der größten Überwachungsmaschinerie in der Geschichte der Menschheit. Snowden war ein NSA-Profihacker, nur dass sich in ihm langsam moralische und ethische Zweifel an seinem Tun regten. Snowden erkannte, dass auch er der Demokratie den Todesstos versetzte, da er mithalf, eine faschistoide Überwachungstechnologie zu installieren. Weltweit. Er stieg aus, floh erst nach Hongkong, dann nach Moskau, und gilt heute als Staatsfeind Nr. 1 der USA.

Der NSA-Untersuchungsausschuss der GroKo hat nicht wirklich vor, den Mann, ohne den es den NSA-Skandal gar nicht gäbe, nach Berlin zu holen und ihn anzuhören.

Warum nicht? Will man nicht? Oder darf man nicht? Oder fürchtet die Bundesregierung, das Gesicht zu verlieren, wenn Snowden von US-Spezialkommandos auf deutschem Boden gekidnappt würde? Das gab es so schon mal. Stichwort Jens Karnay. Deutscher Staatsbürger. Entführt durch US-Spezialkräfte in den späten 90ern in Berlin.

Wer die Beweggründe von Lars Mährholz für die Mahnwachen verstehen will, muss zugeben, dass dieser Bürger nur die Konsequenzen aus einer sich immer weiter demontierenden Demokratie gezogen hat. Er hat sich auch die Frage gestellt, warum die gesamte Presse auch in der BRD so tut, als hätte es nicht DIE PANNE SCHLECHTHIN gegeben. Am 11. September 2001 sendete das Britische Staatsfernsehen, die BBC, um 17 Uhr einen Bericht über den Zusammensturz von WTC 7. Mit allen Details. Obwohl das Gebäude noch stand, und erst 20 Minuten später über der eigenen Grundfläche zusammensackte. Vergessen? Oder verdrängt?

Liebe „Kollegen“, wie geht das? Erklären Sie mir, wie es möglich ist, dass die BBC von einem Ereignis berichtet, das noch gar nicht statt gefunden hat. Erklären Sie, warum WTC 7 im Commission Report aus dem Jahre 2004 dann gar nicht vorkommt! Sie haben ihn doch gelesen?

Ich mache es ihnen leicht, Sie alle können es nicht erklären, nur haben Sie höllische Angst, die dann zu stellenden Fragen zu stellen. Sie sind alle nicht nur extrem feige, Sie haben als Journalisten auch vollkommen versagt. Ihre Arbeit ist nichts mehr wert. Die Bürger da draußen haben das in immer breiteren Schichten erkannt und verabschieden sich jeden Tag in größerem Umfang ins Netz um zu erfahren, was sich um sie herum tatsächlich abspielt.

Sie, „verehrte“ Kollegen, haben sich durch das vorsätzliche Wegsehen, das Unterlassen von elementaren Fragen, über Jahre vollkommen zu Mittätern machen lassen. Sie müssen ihre Presseausweise gar nicht abgeben, niemand würde Sie noch danach Fragen. Warum auch. 2011 war es möglich, Ihnen kollektiv die Verhaftung einschließlich Erschießung Osama bin Ladens aufzubinden, auf dass Sie sie der Welt verkaufen sollten, ohne das auch nur ein einziges Nachrichtenmagazin, ob Print oder elektronisch, ein Bild der Leiche gebracht hätte.

NIEMAND HAT WELTWEIT AUCH NUR EIN EINZIGES BILD DES PROMINENTESTEN TOTEN TERRORISTEN DER WELT VERÖFFENTLICHT.

All das erklärt den Erfolg der Mahnwachen auch. Sie sind durch, Ladies and Gentleman. Immer, wenn Sie versuchen, das Volk zu „informieren“, spüren die Menschen, dass Sie Teil einer perfiden Propaganda-Maschine sind. Sie lügen im Auftrag, indem Sie Teile der Wahrheit geschickt weglassen und dafür mit einem sicheren Gehalt belohnt werden.

Die von Ihnen mitbediente Propaganda-Maschine versucht aktuell, alles und jeden, der an der Montagsdemo teilnimmt, sei es als Redner oder als Zuhörer, zu diffamieren. Wenn nichts mehr geht, sind alle Mahnwachen-Teilnehmer Neu-Rechte. Also verkappte Faschisten. Irre ist nur, dass Sie als Systempresse die echten Faschisten in Kiew, die Swoboda-Partei, akzeptieren, ohne mit der Wimper zu zucken. SIE, die Faschisten-Versteher, werfen den Mahnwachen vor, faschistoides Gedankengut zu verbreiten. Warum nehmen Sie nicht endlich Ihre Tabletten? Sie sind dabei, sich selbst vor dem letzten Naivling vollkommen zu demaskieren.

Wie tun Sie das? Indem Sie alles, was als Recherche ausgelegt werden könnte, komplett unterlassen.
Die einzigen, die den Versuch gemacht haben, mit Lars Mährholz direkt ins Gespräch zu kommen, war neben KenFM das russische Medium „The Voice of Russia Berlin“ und Wochen später das Internetportal „Kulturstudio„.

Die meisten aller etablierten „Pressevertreter“, die über die Montagsdemos schreiben, als wären sie dabei gewesen, haben eines gemeinsam: Sie haben nie auch nur eine einzige dieser Demos besucht! Sie sind klassisches Schreibtischtäter, die aus Mangel an Argumenten oder schlicht Faulheit voneinander abschreiben. In diesem Fall sind das durch die Bank Verleumdungen. Binnen weniger Wochen wurde aus einem unbescholtenen Bürger wie Lars Mährholz ein faschistoider brauner NPD Kumpel, der als „Querfrontler“ permanent die „jüdische Weltverschwörung“ verlautbaren würde.

Die Speerspitze der Verleumdung ist unter anderem ausgegangen von Jutta Ditfurth, deren Bücher wie Blei in den Regalen stehen und die nur noch sporadisch in Mainstream-Talkshows geladen wird, wenn es darauf ankommt, worauf man sich bei ihr verlassen kann: Auf Knopfdruck tritt die Ex-Grüne vor allem die ehemaligen Kollegen mit auf Wissenschaft gebürsteter Sprache in den Staub.

Jutta D. ist extrem gut im verbalen Fertigmachen von Menschen. Menschen, die, anstatt ihrer, politische Kariere gemacht haben. Neid und Missgunst als Antrieb. Die Frau ist ein intellektuelles One-Hit-Wonder, das als persönliches Ziel im Leben vor allem angibt, Schaden anrichten zu wollen:
Wenn ich am Ende dem Kapitalismus möglichst viel geschadet habe, bin ich zufrieden mit meinem Leben.

Aktuell wettert die Dame von Frankfurt aus gegen die Montagsdemos, ohne je eine besucht zu haben. Obwohl sie dazu nur vor die Haustür müsste. Frankfurt ist ebenfalls vertreten. Zurecht. Frankfurt ist DIE Bankenstadt in Germoney. Aber das ist der abgehalfterten Politikdarstellerin wohl entgangen.

Meine Person hingegen nicht. Ich scheine es Jutta D. besonders angetan zu haben, und so entschloss sie sich im April, Gast bei „Kulturzeit“ von 3Sat zu werden, um eine Hass- und Verleumdungskampagne gegen mich und die Redaktion KenFM zu starten, die selbst uns kurz sprachlos machte.

Jeder hat das Recht, sich eine Verleumdungsklage einzufangen, auch Jutta, nur was hatte die Redaktion bei 3Sat geritten, diese komplett erfundenen Unterstellungen der Ditfurth ungeprüft zu senden? Das war Rufmord im ganz großen Stil.
Wo ist da die journalistische Sorgfaltspflicht? Ist Beteiligung an Rufmord die Grundbedingung, um bei „Kulturzeit“ mitmachen zu dürfen?

So montierte die Redaktion tatsächlich existierende rechtsradikale Inhalte im Netz zusammen, schnitt mich als Redner auf der Montagsdemo mit einem Satz dahinter und behauptete im Anschluss, ich sei das Gesicht und die Stimme dieser braunen Inhalte, die „Kulturzeit“ selber mit meiner Person zu einer künstlichen Collage montiert hatte.
So sät man subtil Hass. Mich erinnerte der süffisante Unterton der Ditfurth zum gezeigten Film dabei spontan an Joseph Goebbels Propaganda gegen den Berliner Vize-Polizeipräsidenten vor der offiziellen Machtübernahme der Nazis, Dr. Bernhard Weiß.

Der Mann hatte im Ersten Weltkrieg als deutscher Offizier gekämpft. Er war Jurist und verfolgte in der Weimarer Republik jedes Verbrechen ohne Rücksicht auf den Täter. Von 1927-1933 war Weiß unter dem Namen, den er von den Nazis bekam, „Isidor“, nahezu täglich Ziel einer Hetzkampagne, die von Gauleiter der NSDAP, Joseph Goebbels, ausging.

Goebbels erkannte in Weiß das ideale Verleumdungsopfer, denn Weiß war Jude. Würde es ihm, Goebbels, gelingen, einen Weiß, obwohl er Vize-Polizeipräsident von Berlin war, aber eben auch Jude, zu verunglimpfen, hätte das eine Symbolwirkung für den braunen Mob. Dann können jeder Jude in den Dreck getreten werden. Goebbels war regelrecht auf „Isidor“ fixiert und weinte sich in seinen Tagebüchern über ihn aus. Juttas Tagebuch heißt Facebook. Hier hetzt sie gegen mich als Person, macht mir Geschenke wie den „Aluhut“, um mich zu verhöhnen.

Jutta und Joseph arbeiten nach dem selben Muster, wobei Jutta Joseph 1:1 kopiert.
Diese NAZI-Mechanik der totalen Verhöhnung dient der Entmenschlichung des politischen Gegners. Die „linke“ (?!) Jutta D. ist so braun wie ihr Haupthaar. Ihre Triebfeder ist Neid, denn mit dem Erfolg andere Linker kann sie nicht umgehen. Jutta D. ist im Kern tief kapitalistisch, ihr Lebensabschnittsbegleiter griff in der Startphase der Grünen auch schon mal ganz gern in die Parteikasse. Doch das flog auf.

Wer sich heute die Leute ansieht, die mit Jutta damals die Grünen erdachten, stellt fest, dass alle dick im Geschäft sind. Nur nicht Jutta. Die ist nur dick.
Sach mal Jutta, Probleme damit, dass mein Vater aus Teheran kommt und ich bei meinen Interviews vorher beim Friseur war, als halber Deutscher?

Wie völkisch ist Jutta von Frankfurt? Sie behauptet, ihr „Werkzeug“ sei die Sprache. Das sagte der spätere Propaganda-Minister auch von sich. Wir wissen, was Sprache leisten kann. Wie lange wollen wir diese olivgrün getarnte braune Tante JD noch anhören? Und das alles im GEZ-finanzierten Auftrag. Gegen Fremdenhass und Neu-Rechte. Wer auch nur eine einzige Zeil von Jutta D. gegen die Faschisten in Kiew sucht, kann sich die Mühe sparen. Es gibt sie nicht. Was es gibt sind Fotos von Swoboda-Faschisten mit der NPD. Auf Racebook. Nur einen Klick von Ditfurth entfernt.

Jutta Ditfurth ist politisch erledigt. Sie hat sich mit ihren völlig erfundenen Behauptungen über Mährholz, mich oder Jürgen Elsässer vollkommen ins Aus geschossen und wird dafür mit mindestens einer Zivilklage rechnen müssen. Aber auch die Redaktion 3Sat wird Post bekommen.

Kommen wir zu den Printmedien und ihrer Berichterstattung zu den Mahnwachen. Die Zeit, der Tagesspiegel, die Berliner Zeitung und der Freitag hatten ebenfalls nichts besseres zu tun als die Montagsdemos und alle, die dort als Bürger teilnahmen, über Wochen, als braunen Mob zu verunglimpfen. Mich nannte die Berliner Zeitung Teil einer Völkischen Friedensbewegung.

Man muss sich parallel vor Augen führen, dass die Berliner Zeitung zusammen mit der BILD (!) eine gemeinsame Petition gegen die Russischen Panzer auf dem Kriegsmahnmal vor dem Brandenburger Tor im Bundestag einreichte. „Weg mit den Russenpanern“, wurde da gefordert.

Diese Russenpanzer waren es, die Berlin 1945 von den Nazis befreiten und die das KZ Auschwitz stürmten. Ich denke, völkischer kann keine Kampagne sein. BILD und Berliner Zeitung gehen 2014 Hand in Hand. Im Gleichschritt, versteht sich.

Aber Mährholz wirft man vor, die Gesichte relativieren zu wollen, wenn er sagt, dass die FED und ihr globales Bankensystem auch während der beiden großen Weltkriege mit die Strippen zog.  Hier muss sich Jutta D., die vorgibt, Wissenschaftlerin zu sein, und der größte Teil der „linken Presse“, die Frage stellen lassen, ob die eigentlich wirklich so ungebildet sind.
Sind ihnen die Mit-Finazierer des NS-Regimes wirklich nicht bekannt?
Sagen ihnen Bücher wie „Bankgeschäfte mit dem Feind“ tatsächlich nichts?

Ist die BIZ kein Begriff?
Ist die Reportage „Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde“ ernsthaft nicht bekannt?

Ist ihnen wirklich entgangen, dass Firmen wie Shell, die damals zu 40% in jüdischem Besitz waren 40 Millionen Reichsmark an die NSDAP spendeten?

Wie ist dieses Geld zu deuten? Als Unterstützung Hitlers oder als Kampfansage?

Sagen ihnen die Banken „Brown Brother Harriman“, „Union Banking Cooperation“ und „Bank voor Handel en Scheepvaard“ auch nichts? Dann ist ihnen nicht klar, dass hier ein gewisser Presscord Bush (DIE Familie Bush) als Direktor und Aufsichtsrat fungierte und dabei half, die deutsche Rüstungsschmiede Thyssen als auch das Braune Haus in München zu finanzieren. Also das erste NSDAP-Headquarter in München.

Waren diese Banken etwa vollkommen autark? Oder Teil des FED-Imperiums.

Welche Rolle hat die FED heute? Ist diese Rolle größer oder schwächer als damals? Gibt es einen Zusammenhang zwischen US-Staatsverschuldung, der Dollar-Öl-Bindung und dem Militärisch-Industriellen Komplex?

Man kann sich nur an den Kopf fassen, wenn man sich die extrem unprofessionellen Berichte über das durchliest, was auf den Mahnwachen an System-, sprich Kapitalismuskritik gesagt wurde. Aber anstatt sich inhaltlich auseinander zu setzen, schreibt die Presse eher über das Aussehen der Redner oder dichtet ihnen irgend eine Braune-Eso-Vita an. Erbärmlich.

Auffällig ist, dass die BILD diesmal gar nicht den Schergen machen muss. Diese Aufgabe der totalen Verleumdung teilen sich „seriöse“ Medien. So behauptete der Deutschlandfunk über mich:

So trat der vom RBB wegen antisemitischer Äußerungen gefeuerte Moderator Ken Jebsen dort auf“.

Ist das so? Bitte erbringen Sie dafür den Beweis. Wo steht schwarz auf weiß, dass ich absetzt wurde, da ich mich antisemitisch geäussert habe?

„Die Zeit“ behauptet z.B. immer wieder, ich hätte behauptet, der Holocaust sei reine P.R. gewesen, hätte also nie statt gefuden. Habe ich das auch nur ein einziges Mal gesagt? Das wäre dann ja ein Straftatbestand. Das Leugnen des Holocaust ist in der BRD nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
Wer die Shoah leugnet, bekommt automatisch Besuch vom Staatsanwalt.

Warum war in all den Jahren nie ein Staatsanwalt auch nur in der Nähe der KenFM-Redaktion, werte Zeit-Redaktion? Lassen Sie es mich abkürzen. Sie beugen schlechter Recherche vor, indem Sie gar nicht recherchieren. Sie lügen, erfinden und verleumden. Im Auftrag. Ihre ZEIT läuft ab.

Die Huffington Post schreibt über mich und die Montagsdemos, indem sie sich auf ein Erklärstück zur Krim-Kriese bezieht:
Das Video ist voll von intellektuellen Kurzschlüssen. Gefährlich ist das alles deshalb, weil Jebsen mit Halbwahrheiten arbeitet.“

Ach was. Und wo sind die? Wo? Dann lügt Krone-Schmalz also auch, denn sie nennt das, was ich ausspreche, ebenfalls! Und Helmut Schmidt, Kanzler a.D., hat auch Probleme mit dem NATO-Kurs in der Ukraine. Ist auch er ein Putin-Versteher?
Die Frankfurter Rundschau findet, dass der 95jährige, der – im Gegensatz zur Chefredaktion der FR – Krieg nicht nur aus dem TV kennt, seinen Ruf ruiniert.

Was ist mit Scholl-Latour? Auch er ein seniler Trottel? Er sagt über die Medien 2014: „Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

Die Tagessschau hält die Mahnwachen für den Frieden für braunen Dreck.

Leider ist die Tagesschau in Hamburg zu doof, um einen gefaketen Anonymus-Facebook-Account vom Original zu unterscheiden. Leute, geht einfach nach Hause. Das Netz überfordert euch komplett. Würdet ihr klassisches Pay-TV anbieten, könnte man euch schon kommenden Monat keine Löhne mehr zahlen. Oder muss man sagen, fiele der Judaslohn weg.

Der Freitag, das Blatt von Jakob Augstein, hetzt ausschließlich gegen meine Person. Als Pressekollegen. Ich werde zum „Jubelperser“ und der Autor, ein Mann mit Glatze, sagt, jemand wie ich sollte besser nicht Rudi Dutschke zitieren, da ich, als dieser politisch aktiv war, ja noch in die Windeln geschissen hätte.

Der Freitag nennt mich einen Hinterhofpopulisten, z.B. weil ich sage, das Problem ist nicht die FED, Merkel oder die NATO, das Problem ist unser aller Passivität. Ganz schön populistisch.

Ist nicht alles, was Zustimmung bei den Massen findet, nicht mehr oder weniger auch populistisch? Ist nicht auch der Freitag, wie jedes andere Presseerzeugnis, auf seine Art populistisch?  Schlicht um überleben zu können? Es bedient einen Markt. Wenn dieser zu klein wird, geht die Gazette ein. Zuvor wird sie aber populistischer. Sie ändert ihr Layout, fährt Abo-Kampagnen, nimmt POP-Themen aufs Cover. Versucht mit Kaffeemaschinen als Bonus Abos einzutüten.

All das weiß man beim Freitag wohl nicht, weil man noch nicht einmal das Wort populistisch in all seinen Facetten kennt. An dieser Stelle eine Frage an den Freitag: Wie glaubwürdig ist es, mich immer wieder als Antisemiten zu bezeichnen, während der Besitzer des Blattes, Jakob Augstein, es selber in die Top 10 der gefährlichsten Antisemiten gebracht hat. Das Simon Wiesenthal Center platziert Jakob auf die 9.

Diese Einstufung ist bei Jakob Augstein ebenso wenig fundiert wie bei KenFM. Aus der Luft gegriffen.
Kommen wir noch schnell zu Gregor Gysi. Der Mann hat in einem Facebook-Chat über die Montagsdemos geschrieben, sie seien höchst merkwürdig, national gefärbt und ein gewisser Ken Jebsen würde auf Züge aufspringen. Was sind das für Züge, Gregor? Sie sind doch Rechtsanwalt. In dubio pro reo! Schon vergessen? Wir haben sie offiziell über die LINKE angeschrieben, mit KenFM ein Interview zu machen. Reaktion: NULL.

Wir kennen diese Taktik. Man nennt das Wegducken und abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Wenn das montierte Medien-Image der Mahnwachen den Erfolg nicht verhindern kann, im Gegenteil eher wie Werbung wirkt, werden Sie, lieber Gregor, die Mahnwachen noch nutzen können, um es für die Europawahl am 25. Mai als „Pflicht“ zu verkaufen, dort die LINKE zu wählen. Wir werden Sie schon noch auf einer Bühne sehen. Es wäre sogar ratsam für Sie, denn der politische Gegner, z.B. die AfD, wird alles versuchen, um die Mahnwachen als Stimmenaquise zu benutzen.

Ich fand Sie und ihre Kampfreden im deutschen Bundestag immer spitze, aber jetzt, wo es darauf ankommt, sind Sie Herr Gysi genauso ein Taktiker wie Merkel. Sie haben nicht den Mumm, sich ein eigenes Bild zu machen, weil sie Angst haben, sonst von der eigenen „linken“ Klientel attackiert zu werden.
Um mit Ihren Worten zu sprechen: „Ich bitte Sie, das ist nicht nachvollziehbar.“

Waren Sie nicht der Typ, der sich bei der Bankenrettung massiv in Berlin echauffiert hatte, der die Wortkombination „fehlender Mumm“ benutzte, der sagte, dass er es satt habe, wie unser Staat sich von der Hochfinanz vorführen lasse?

Jetzt, wo es darauf ankommt, kneifen Sie. Da steht Ihr Publikum vor der Bühne und Sie lassen sich von ihrer PR-Abteilung erklären, wie diese Leute ticken. Es gab Zeiten, da machten Sie sich vor Ort ein eigenes Bild. Hand aufs Herz, sie waren nie da. Sie haben nur von den Mahnwachen gelesen und zwar in der Presse, die Sie, wenn es um NATO-Propaganda geht, immer als gelenkt bezeichnen.

Sie und die gesamte „linke“ Presse erinnern mich an einen in die Jahre gekommen Menschen, der immer links dachte und dennoch über Jahre zu einem kleinen Vermögen gekommen ist. Sich etablierte. Jetzt sind Sie ein linker Kapitalismus-Gegner, der jedes Steuersparmodel nutzt und sich aus sentimentalen Gründen einen MINI kauft. Einen Neuen MINI. MINI-XXL. Mit allen Extras zum Preis von 35.000 Euro. Das erinnert Sie an ihre Studentenzeit. Damals fuhren Sie auch einen Mini. Gebraucht. Er wurde von der gesamten WG bezahlt. Er war mehr kaputt als fahrbereit, hatte null Komfort und Sie hatten immer nur Geld für 20 Liter Benzin.

Heute sind Sie erfolgreicher Systemgegner, predigen Wasser aber trinken Rotwein und haben Probleme mit dem Alter. Die Familie ist im Eimer, da die Karriere immer wichtiger war, und Ihr Hausarzt hat Sie mehrfach angezählt. Der neue Luxus-MINI soll das alles kompensieren. Er ist Rot, mit weißem Dach und wenn Sie um die Häuser kurven läuft Stairway to Heaven.
Wollten Sie wirklich so enden?

Kommen wir final zu einem Argument, das den Mahnwachen den Todesstoß versetzen soll, was aber nicht gelingen wird.
Unter den Zuhörern in Berlin war ein hohes NPD-Mitglied. Landeschef Sebastian Schmidke.

Was soll uns das sagen? Dass immer, wenn ein NPD-Mitglied irgendwo auftaucht, die Veranstaltung eine NPD-Veranstaltung ist. Ist das ZDF ein NPD-Sender, da auch NPD-Mitglieder GEZ-Gebühren zahlen müssen? Ist Aral eine NPD-Tankstelle, da hier auch schon NPD-Mitglieder getankt haben? Sind die Grünen eine NPD-Partei, weil NPD-Mitglieder z.B. auch gegen Atomkraft sind? Und wer sagt uns, dass ein NPD-Mitglied, das irgendwo auftaucht, kein V-Mann ist und seinen Besuch im Auftrag des Verfassungsschutzes abstattet?

Vielleicht ist es der Presse in der BRD nicht bekannt, aber sie haben keine rechtliche Möglichkeit, NPD-Mitglieder von Demos, Fussballspielen, Supermarkteinkäufen oder einem Flug mit einer Linienmaschine abzuhalten.

Brauchen wir diese Möglichkeit? Oder ist die Demokratie in diesem Land stabil genug, um sich von sich aus gegen Braun zu wehren?

Wie kann man nur so dämlich sein und versuchen, über diesen Hebel Mahnwachen für den Frieden zu diskreditieren? Nur, es wird nicht funktinieren. Die Menschen mögen dumm sein, viele, lange. Aber nicht alle und für immer.

Das Netz ist der Todesstoß der Machtpyramide, die ohne gelenkte Medien nicht auskommt. Tschüss!

Reagieren Sie intelligent, oder gehen Sie unter. Sie, liebe Systempresse, müssen akzeptieren, dass sich die Macht verschiebt. Vom Anbieter zum Nachfragenden. Das hat Ihnen Prof. Kruse doch alles schon erklärt. Im Bundestag. Waren Sie in der Kantine, oder gehen Sie da nicht hin, weil Sie denken, da würde Kant hinterm Ausschank stehen?

Final zu den Menschen, die auf der Friedensdemo sprechen.
Man hat mich gefragt, warum ich mich nicht distanziere. Pauschal.

Erstens: Ich, der vier mal auf der Mahnwache in Berlin sprach, kann nicht sagen, wer es außer mir noch tat. Warum? Weil ich erstens nicht permanent anwesend war, und außerdem die vielen unbekannten Redner gar nicht kenne. Es sind ganz normale Bürger, die das Bedürfnis haben, sich demokratisch zu betätigen.

Zweitens: Es gibt mehr als 20 Demos in der BRD. Niemand, wirklich niemand kann da den Überblick behalten. Fest steht, dass Sie, werte Pressevertreter, immer nur die Redner nennen, denen Sie alles unterstellen können, da man diese Leute irgendwie kennt.. Was aber ist mit unbekannten Figuren wie Rüdiger Lenz? Anti-Gewalt-Trainer? Oder kennen Sie den gar nicht? Hier sprach doch ein Vollblut-Humanist zu den Massen in Berlin. Passt das nicht in ihr braunes Konzept?

Fest steht doch, dass Sie alle, über die Sie schreiben, nur dann kennen, wenn jemand sie gefilmt und ins Netz gestellt hat. Wer Ihnen nicht via Youtube ins Haus geliefert wird, bleibt ihnen vollkommen verborgen, denn sie selber waren persönlich auf keiner einzigen Mahnwache.
Jetzt zu den Personen, über die sie aktuell versuchen, die Mahnwache als braun darzustellen. Jürgen Elsässer und Andreas Popp.

Ich kenne Jürgen Elsässer nur als Kollegen. Er hat Jahre für die linkesten aller Linken Blätter geschrieben. Junge Welt, ND, Konkret, Jungle World, Jüdische Allgemeine. Dann gründete er Compact. Wenn Sie ihm heute braune Tendenzen vorwerfen, müssen Sie sich von mir die Frage gefallen lassen, wie haben Sie es geschafft, aus einem ultra-linken einen, wie sie sagen, fiesen rechten zu machen? Elsässer war die meiste Zeit seines Lebens IHR Mann!

Sie sagen, ich und Elsässer wären ein Team, womit sie andeuten wollen, dass ich verantwortlich sei für das, was Elsässer als Chefredakteur von Compact schreibt. Haben Sie noch alle Tassen im Schrank? Nur Elsässer ist für das verantwortlich, was er schreibt und auf Bühnen sagt.  Warum muss ich mich von dem distanzieren, was er sagt? Würde ich mich permanent von allem distanzieren müssen, was Leute, die ich kenne oder mit denen ich Interviews geführt habe, sagen oder schreiben, könnte sich sonst nichts anderes mehr tun.

Jürgen Elsässer ist ein Journalist, der für mich als Experte für NATO- und Balkanpolitik gilt.

Seine Ansichten über die Familie teile ich NULL. Kein bisschen. Das haben ich in einen KenFM-Interview mit ihm zu einem Compact-Spezial recht deutlich zum Ausdruck gebracht. Kennen s´Sie das Gespräch? Bestimmt. Aber Sie verschweigen es. Das nenne ich Schweinejournalismus.

Die „Zeit“ pöbelt gegen Elässer, da er gern Thilo Sarrazin als Gast lädt und so einem Populisten eine Fläche einräumt.
Das stimmt, aber wie oft hat die „Zeit“ Sarrazin interviewt? Nicht selten. War das dann auch „einem Populisten ein Forum bieten“?

Wenn sie Probleme mit der ein oder anderen Ansicht Jürgen Elsässers haben, ist das legitim. Nur bitte machen Sie keine Umwege und wenden Sie sich direkt an ihn. Lassen Sie mich da raus. Mich geht es nichts an, was Jürgen Elsässer in seiner Funktion als Chef-Redakteur des Compact Magazin auf den Bühnen dieser Welt von sich gibt. Und Elsässer steht auf vielen Bühnen.
Was er aber auf der Mahnwachen-Bühne sagte, hätte so von Gysi stammen können.

Neulich war ich auf einer Compact-Bühne geladen, um über die Arbeitsweise und Funktion der Massenmedien zu sprechen. Das, was ich sage, und was Elsässer sagen würde, unterscheidet sich auch bei diesem Thema extrem. Nur Compact zensiert mich nicht. Sehen Sie sich den Vortrag an. Kontern Sie, aber bitte inhaltlich und sprechen Sie nicht nur über meinen Sprachstil.

Und dann achten sie mal auf die Buchliste, die ich empfehle. Ist MEIN KAMPF dabei?

– Stephane Hessel: Engagiert Euch!
– Unsichtbares Komitee: Der kommende Aufstand
– Noam Chomsky: Die Herren der Welt
– Michael Chossudovsky: Global brutal. Der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg
– Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft
– Gustave Le Bon: Psychologie der Massen
– Edward Bernays: Propaganda: Die Kunst der Public Relations
– Daniele Ganser: Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
– Rainer Funk: Haben oder Sein: Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft
– Dirk C. Fleck: Die vierte Macht: Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten
– Wolfgang Hetzer: Finanzkrieg: Angriff auf den sozialen Frieden in Europa
– Heribert Prantl: Verdächtig
– Martin Baltes: absolute Marshall McLuhan

Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, aber die letzte Montagsdemo am 21.4.2014 fand ohne mich statt. Ich war gar nicht in Berlin. Aber ich hatte schon im Vorfeld angekündigt, nicht weiter auf Demo-Bühnen herumstehen zu wollen.

Ich weiß auch nur aus dem Netz, aus einem Zusammenschnitt, was Elsässer in Berlin gesagt hat.

Ist es meine Pflicht, mir die ganze Rede zu organisieren? Sie zu rezensieren? Warum machen Sie das nicht?
Also nochmal, Jürgen Elsässer ist eine sehr komplexe Persönlichkeit. Vieles von dem, was er sagt, sehe ich ähnlich. Sehr vieles kann ich Null bestätigen. Als Demokrat habe ich allerdings gelernt, auch mit unterschiedlichsten Meinungen zu leben. Diese zu akzeptieren bedeutet nicht, sie zu übernehmen. Es bedeutet, damit leben zu müssen. Erkennen Sie den Unterschied?

Sie behaupten, ich würde für Compact schreiben. Falsch. Ich schreibe für KenFM. Nur, Compact übernimmt den ein oder anderen Text. Unverändert. Exakt der selbe Beitrag erscheint dann aber auch beim Kritischen Netzwerk oder der NRhZ. Fällt Ihnen auf, dass es sich hier um ziemlich linke Medien handelt, während Compact eher im konservativen Raum zu verorten ist.
Mir geht es um Reichweite. Ich will, das beide „Lager“ erkennen, dass sie extreme Schnittmengen haben. Um miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander, und diese überschüssige Energie positiv nutzen können.

Kommen wir zu Andreas Popp. Ich kenne diesen in Kanada lebenden Mann nur von Youtube. Ich habe mich weder mit ihm noch seiner Wissensmanufaktur intensiver beschäftigt. Muss ich das? Ich habe nicht vor, Ihn oder eines der Mitglieder dieser Manufaktur in nächster Zeit zu interviewen.

Ob das je passieren wird, kann ich nicht sagen. Aktuell ist mein Terminkalender voll. KenFM ist ein crowdfinaziertes Portal, das viele Kleinstbeträge aus aller Welt erhält. Wir legen großen Wert darauf, dass man uns nicht kaufen kann und nehmen, wenn wir es erkennen, auch keine Spenden von Organisationen oder Think Tanks, deren Inhalte wir nicht überblicken.

Dieser Tage ging eine größere Spende von der Wissensmanufaktur bei uns ein. Wir überweisen das Geld zurück, denn wir wollen nicht, das der Eindruck entsteht, man könne sich bei uns ein Interview kaufen, ohne unterstellen zu wollen, dass die Wissensmanufaktur das je beabsichtigt hatte.

Wir wollen einfach das bleiben, was wir sind. Ein völlig freies Presseportal. Wenn Sie, liebe embeddete Presse, Probleme haben mit Popp und dem, was er z.B. auf der letzten Mahnwache gesagt hat, dann ist das Ihr gutes Recht. Bitte wenden Sie sich auch hier direkt an Popp.

Fest steht: Weder Popp noch Elsässer oder Märhholz haben all diesen erfundenen Dreck, den Sie seit Wochen über mich veröffentlichen, verbreitet. Das haben ausschließlich Sie getan.

Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem von Ihnen distanzieren.

Wenn man das Richtige sagt, ist man nie sicher vor falschem Beifall! Nur, wenn man das Richtige sagt, kann man eine Wette darauf abschließen, von den angeblich Richtigen frontal in die Fresse zu bekommen. Weil man FÜR den Frieden in Europa auf die Straße geht.

Sie sind zum allergrößten Teil ein erbärmlicher Haufen von Propaganda-Schergen mit Erpresse-Ausweis und wir haben nichts, wirklich gar nichts mehr miteinander zu tun.

Wenn die, die Sie attackieren, Mahnwachenbesucher und -redner auch nur ansatzweise verbal so agiert hätten wie Sie das seit Wochen tun, wäre die Bezeichnung „Faschistenpack“ zutreffend gewesen.

Sehen Sie in den SPIEGEL.

56 Kommentare zu: “KenFM über: Klarstellung zu den Friedensmahnwachen

  1. Liebe Leute: das System, welches korrumpiert, ausbeutet und tötet, weil es Menschen nur unter dem Gesichtspunkt der Verwertbarkeit betrachtet, heißt Kapitalismus – und die FED sowie die Regierungen von USA und Israel sind nur (wenn auch m.o.w. bedeutende) Teilsysteme dieses globalen Missstands, in dem eine kleine Mehrheit allzu viel, die große Mehrheit dagegen wenig bis nichts besitzt und mitzuentscheiden hat.
    Zu seiner Überwindung bräuchte es eine weltweite, gerechte Um- und Neuverteilung von Macht und Geld, z.B. im Sinne einer direkten Demokratie – und der Weg dorthin sollte möglichst friedlich, sprich: evolutionär statt revolutionär sein.
    http://misanthrope.blogger.de/stories/2397089/

  2. Ich wollte mich über Ken Jebsen informieren, aber es ist nicht einfach. Sie reden soviel. Ich, als arbeitende Person, muss immer in der Hälfte aufgeben. Und Sie schlagen mit Argumenten um sich und auf andere ein. Könnten Sie nicht auch mal kurze, klare Statements abgeben? Warum schildern Sie nicht einfach Ihre Version der Dinge? In weniger als 2 Stunden Nur das, was Ihre Meinung ist. Nicht das was nicht ist. Wenn Ihre Sicht der Dinge gut ist, kann es Ihnen doch egal sein, was andere dazu sagen.

  3. …kenfm hat sich in den jahren zu einer festen stabilen und mutigen instanz entwickelt. studiert und überintelligent präsent.
    ein unbstimmter.
    ein nicht kontrollierbarer.
    ein schwarmintelligenter.
    perfekt.
    aber wer will den bitte diesen top 10 artikel bis zum schluss lesen? hehe, nur die mutigen und ehrlichen.
    das heutige partyverseuchte abiotische völkchen doch nicht. es kostet zu viel freizeit. ich hoffe daher, dass wenige tausend super aufgeklärter und mutiger menschen den kurs bereinigen und niemals aufgeben werden bin bereit, bin dabei. danke für jeden und alles. es ist unsere zeit! die technik dient mehr, als sie schadet. danke technik. danke sapiens.

  4. Die Dache ist ganz einfach, man kann in diesem Land alle kritisieren, aber wer sich eine echte Systemkritik erlaubt, der kommt in den „Böse“ Topf.

    Die unechte Systemkritik wird sogar gefördert, der jüdische Judenhasser Karl Marx, ist da ein gutes Beispiel.

    Ergo kann man im selben Stil behaupten, alle Linke sind Marxisten = Antisemiten!

    Das dies Blödsinnig wäre weis ich auch, aber das ist die Dumpflogig der Systemverteidiger, man könnte den dialektischen Kurzschluss durchaus herbeiführen.

    Wahr die DDR ein national orientiertes Land?
    Wahr die DDR ein sozialistisches Land?

    „…“?

  5. Mir gefällt, was Ihr tut (ich bin zu faul zum Demonstrieren). Und Aluhüte gefallen mir auch (da mich das mit dem Hut ewas nervt zu Hause, hab ich meine Decke und meine Wände mit Alufolie ausgekleidet). Es ist meiner Meinung nach in dieser ungebildeten und geldgierigen Gesellschaft auch noch viel zu früh, um normal zu erscheinen. Sollens erst mal so weiter machen. Irgendwann hats auch die/der Letzte bemerkt und verstanden, was schief läuft, so sie/er es noch erlebt.

    Zur Beruhigung: Eine US-Oligarchie (letztlich nur bestehend aus einer relativ grossen Gruppe von Kriminellen) kann nicht verhindern, dass sich die Menschheit weiterentwickelt. Diese Kriminellen der Finanz-, Politik- und Wirtschaftsmafia können sich dem bestenfalls vorrübergehend in den Weg stellen, bis man sie übergeht und zur Rechenschaft zieht.

    Als Diskussionsstoff ganz interessant, für die, die es noch nicht gelesen haben (eine schöne Zusammenfassung meiner Meinung nach):

    http://www.neopresse.com/gesellschaft/die-religion-der-neuen-weltordnung-amerikanismus/

    Und nur ein kleiner Tipp, auch wenn es schwer fällt:
    Je schneller man sich daran gewöhnt, seine Zeit nicht mehr zu verschwenden mit Reaktionen auf verbale Attacken offensichtlich fehlgeleiteter Menschen mit grossem Informationsdefizit, desto sinnvoller und angenehmer kann man die eigene Lebenszeit nutzen. Es kann nicht Sinn und Aufgabe eines einzelnen Menschen sein, andere bekehren oder überzeugen zu wollen. Neue Erkenntnisse und Meinungsänderungen ergeben sich bei jedem einzelnen Menschen ganz von selbst, abhängig von den Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt wurden und mit denen er sich auch ausreichend beschäftigt hat. Daraus folgt: möglichst viele Leute mit Informationen versorgen, über falsche Informationen aufklären bzw. darauf hinweisen und ihnen dabei helfen, diese auch zur Kenntnis zu nehmen. Die Meinungsbildung sollte jedem selbst überlassen bleiben.

    Zum Thema 3sat, JD & Co.:

    Ich persönlich reagiere schon seit Jahren nicht mehr auf irgendwelche Provokationen. Das ist es auch, was mir an den Russen derzeit so gefällt: die scheinbar unendliche Ruhe und geistige Überlegenheit (mit Gold nicht aufzuwiegen). Der Putin spielt ja nicht alleine Schach mit der US-Oligarchie und ihren Mitläufern, das sollte uns immer bewusst sein. Es ist deshalb nicht Putin, der die Richtung vorgibt, sondern alle, die die Machenschaften der US-Oligarchie kurz-, mittel- und langfristig begrenzen wollen (bis auf Null). Da hilft jede Bewegung in die gleiche Richtung, unabhängig davon, wie gross oder klein sie ist (z.B. ein Ausstieg aus der Konsumgesellschaft, Generalstreik, u.a.). Die ganze Bewegung gegen diese Kriminellen ist mehr als die Summe aller Teile. Bulgarien ist der erste Nato-Staat, der nach meiner Einschätzung nicht mehr mitspielen will in der Ukraine, seit Odessa. Das ist ein sehr gutes Zeichen, eines von Vielen.

  6. @Lebensfreude
    Viele jener „Pseudolinken“ sind Mitglied beim BAG Shalom einer antideutschen Arbeitsgemeinschaft innerhalb der LINKEN oder haben Mitarbeiter, die u.a. dort organisiert sind. Antideutsche haben unter anderem „Linksaktiv“, ein soziales Netzwerk der LINKEN, zerlegt.
    Erinnert sich noch jemand an den Streit innerhalb der linken Bundestagsfraktion, der sie fast zerlegt hätte? Es ging darum, wie weit es erlaubt ist, Israel zu kritisisieren oder sich mit en Palästinensern zu solidarisieren. Wer zum Boykott israelischer Waren aufruft, ist für manche schon Antisemit.

    Und jetzt erinnern wir uns nochmal daran, wer lange Zeit eine führende Persönlichkeit innerhalb der Antideutschen Bewegung gewesen ist, einer Bewegung, die sich als links bezeichnet, aber in etwa den gleichen Quark absondert, wie die us-amerikanische Tea Party.
    Ja, der liebe Herr Elsässer. Huch? Vielleicht war der schon immer rechts? Das erklärt dann wohl, warum er bei Linken so unbeliebt ist.

  7. und ich frage euch, wie könnt Ihr das noch länger ertragen was hier geschieht. Wie lange sollen wir uns noch zum Werkzeug als unterdrückter Unterstützer verbrecherischer Faschisten ausnutzen lassen. Wo ist unser Stolz und die Kraft sich gegen diese Flut von Grausamkeit endlich zu erheben. Was wollen wir eines Tages den Kindern hinterlassen?
    Ja liebes Kind, wir waren alle feige Faschisten-Helfershelfer und wollten lieber unser Wohnzimmer behalten als der Welt zubeweisen wir sind Menschen!

  8. Nachdem nun der IMF die Kiever NeoNazi-Verbrecher dazu aufgefordert hat mit aller Härte gegen die freien Bürger dort vorzugehen. Jaja, nichts anderes ist die Erklärung des IMF bezüglich der Ost-Ukraine, kann ich nur sagen.

    Hut ab das der IMF und auch unsere Politiker Neo-Nazi Unterstützer sind und sich direkt an Kriegsverbrechen beteiligen. Wir sollten das nicht vergessen das Steinmeier,Merkel und Co. alle Nazi-Unterstützer sind wenn es Ihrer Agenda eben dient.

    Ich bin noch nie so angeekelt gewesen einen deutschen Paß zubesitzen und würde Ihn am liebsten der Merkel in den Rachen stecken. Wer denkt die eigentlich wer die ist? Was denken diese Faschisten wer die hier sind?

    Ehrlich, ich dachte Deutsch sein heißt den Frieden zuwahren nach dem Ende des 2.WK… weit gefehlt!
    SPD, GRÜNE, CDU, LINKE und die NPD alles Verbrecher Vasallen von USRAEL.

  9. Thomas Immanuel Steinberg:

    Was sind Pseudo-Linke?
    Und wer dazu zählt

    Pseudo-Linke sind Mitglieder der Partei Die Linke oder der Bewegungslinken mit folgender politischer Praxis:

    1. Pseudo-Linke meiden die Auseinandersetzung mit US-Imperialismus, Militarismus und waltender Medienmacht.

    2. Pseudo-Linke erklären weder globale Machtballungen inner- und außerhalb der Regierungen, noch den Geldmachtkomplex, noch den militärisch-industriellen Komplex. Oder sie nehmen diese Zusammenballungen gar nicht wahr.

    3. Pseudo-Linke verschweigen den inszenierten Terror in Europa und den USA. Sie verharmlosen die Kriegsverbrechen der USA und Israels.

    4. Pseudo-Linke ignorieren die Tendenz zum corporate fascism. Sie reduzieren den zeitgenössischen Faschismus auf das, was das Bundesamt für Verfassungsschutz Rechtsextremismus nennt.

    5. Pseudo-Linke beteiligen sich nicht an Friedensforschung, Aufklärung und Friedensarbeit.

    6. Pseudo-Linke ziehen sich zurück in apolitische Projektarbeit aufgrund finanzieller Abhängigkeit von staatsnaher Kultur- und Bildungsförderung.

    Diese Fehlleistungen sind mit einem linken Grundkonsens nicht vereinbar. Pseudo-Linke haben bisher alle Ansätze zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung torpediert: Das lähmt die Linke. Es verhindert eine breitere Mobilisierung.

    Die Lähmung muß überwunden werden. Linke in Der Linken und der Bewegungslinken sollten Pseudo-Linke identifizieren und als Pseudo-Linke kenntlich machen. Zu den Pseudo-Linken zählen offenbar, siehe Auschwitzkeulenschwinger, alle Unterzeichner der Erklärung

    Mitglieder und Sympathisant/innen der Partei DIE LINKE verurteilen den Boykott israelischer Produkte.

    Die pseudo-linken Unterzeichner dieser Erklärung (1) sind:

    Arnold, Matthias; Mitglied im Koordinierungsrat linksjugend [’solid] Leipzig
    Bartsch, Dr. Dietmar; stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Deutschen Bundestag
    Bertram, Martin; stellvertretender Vorsitzender des Stadtbezirksverband Leipzig-Mitte
    Blunck, Fabian; Jugendpolitischer Sprecher DIE LINKE. Sachsen
    Bodo Ramelow, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. Thüringen
    Böhm, Manuel; DIE LINKE. Kreisverband Region Hannover
    Böhme, Marco; Bundessprecher der ökologischen Plattform DIE LINKE.
    Freiheit, Nils; DIE LINKE. Kreisverband Lübeck
    Gess, Dr. Heinz; Prof. FH Bielefeld (pens.)
    Glander, Stefan; Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Stadtrat Kaiserslautern
    Graslaub, Ulf-Peter; Vorsitzender Stadtbezirksverband Alt-West Die Linke.Leipzig
    Gruhn, Erwin; Berlin
    Grunst, Michael; Bezirksverordneter und Mitglied des Bezirksvorstandes LINKE.Lichtenberg
    Guld, Nadja; Mitglied im Koordinierungsrat linksjugend [’solid] Sachsen
    Guld, Tessa; Mitglied im Beauftragtenrat linksjugend [’solid] Sachsen
    Heide, Markus; Stadtvorstand DIE LINKE.Leipzig
    Heinze, Frank; Kreisverband DIE LINKE.Erlangen-Höchstadt
    Hering, Patrick; Mitglied im LandessprecherInnenrat der linksjugend [’solid] Berlin
    Hobler, Uwe; DIE LINKE. Frankfurt Oder
    Hoffmann, Jana; stellvertretende Stadtvorsitzende Stadtverband DIE LINKE. Chemnitz
    Hofmann, Kristin; Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Sachsen
    Irle, Frank; DIE LINKE, KV Hochfranken
    Jannack, Dennis; Stellvertretender Stadtvorsitzender DIE LINKE. Magdeburg
    Jürgens, Peer; MdL DIE LINKE. Brandenburg
    Klätte, Mathias; DIE LINKE. Berlin
    Klaubert, Dr. Birgit; MdL DIE LINKE. Thüringen; Vizepräsidentin des Thüringer Landtages
    Klaus, Ester; 1. Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen, K.d.Ö.R.
    Kleba, Lars; DIE LINKE. Berlin
    Kleindienst, Christian; Sympathisant der Linksjugend Leipzig
    Klinger, Freya-Maria; MdL Fraktion DIE LINKE. Sachsen
    Knorr, Daniel; Kreisgeschäftsführer DIE LINKE. Westsachsen
    Knorr, Rico; Jugendkoordinator DIE LINKE. Landesverband Sachsen
    Knöchel, Swen; Stadtvorsitzender DIE LINKE.Halle (Saale)
    König, Katharina; MdL DIE LINKE. Thüringen
    Korte, Jan; MdB, LINKE Landesverband Sachsen-Anhalt
    Krüger, Benjamin; Gründungsmitglied des BAK Shalom
    Kunath, Stefan; Sprecher AK Antisemitismus beim Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung
    Leutert, Michael; MdB DIE LINKE.
    Loos, Tilman; Jugendpolitischer Sprecher DIE LINKE. Leipzig
    Lüth, Torben; DIE LINKE. Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg
    Menger-Hamilton, Jannine; Landessprecherin der LINKEN Schleswig-Holstein
    Michel, Uwe; DIE LINKE. Berlin
    Micul Dejun; art & cultural historian, free writer Dresden & Sibiu
    Nagel, Juliane; Mitglied Landesvorstand DIE LINKE. Sachsen
    Neubert, Falk; MdL, Fraktion DIE LINKE. Sachsen, Mitglied im Präsidium des Bundesausschusses der Partei DIE LINKE
    Reimann, Cornelia; Vorstandsmitglied DIE LINKE. Erlangen/Höchstadt
    Renner; Jenny; Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Thüringen
    Rumberger, Tom; Sprecher und Öffentlichkeitsbeauftragter linksjugend [’solid] Meißen
    Schaarschmidt, Uwe; DIE LINKE, Stadtverband Dresden
    Scheidemantel, Sven; Kreisvorsitzender DIE LINKE Bautzen; Kreisrat; Pressesprecher Fraktion DIE LINKE im Kreistag Bautzen
    Schenker, Frank; Jena
    Schiwatschev, Antje; DIE LINKE. Berlin
    Schulze, Nora; Mitglied im Stadtvorstand DIE LINKE. Leipzig
    Sebastian Meskes; DIE LINKE Kreisverband Rostock
    Seibert, Mark; DIE LINKE KV Südwestmecklenburg
    Strowick, Renè; Landesrat DIE LINKE Sachsen
    Tempel, Frank; MdB DIE LINKE
    Wegener, Max; Mitglied des Koordinierungsrates der linksjugend Leipzig
    Weidauer, Holger; Sprecher Landesrat DIE LINKE. Sachsen
    Weise, Katharina; DIE LINKE. Berlin
    Weiße, Sandra; Mitglied im Koordinierungsrat der Linksjugend [’solid] Vogtland-Plauen
    Westphal, Thomas; DIE LINKE Kreisverband Rostock
    Winter, Andreas; Berlin
    Witt, Sandro; Landessprecher AG Betrieb & Gewerkschaft LINKE
    Wohlfeil, Philipp; Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. Treptow-Köpenick
    Wormsbächer, Sebastian; Linksjugend Sachsen-Anhalt

    T:I:S, 25. März 2011 unter Verwendung eines zugesandten Beitrags. Siehe auch Kritik an Israel und dortige weitere Links; Stellungnahme der Linksjugend [’solid] Hamburg; und Auschwitzkeulenschwinger

    Anmerkung

    (1) Bis zum 26. März 2011 haben sich noch einige Pseudo-Linke mehr geoutet, so

    Hüttner, Bernd; parteilos, Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE. Bremen

    URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08dielinke.htm#Pseudo

  10. Ich bin vor wenigen Wochen über einen Freund auf KenFM aufmerksam geworden und lese seither mit großem Interesse die hier erschienenen Berichte. Für Politik habe ich mich in den letzten Jahren nie besonders interessiert, und die Presse veranstaltet mit ihren Nachrichten nichts anderes als wortwörtlich nach zu richten – weshalb mein Interesse auch hier im Laufe der Jahre sehr geschwunden ist…

    Aber die Artikel auf KenFM über die Ukraine haben für mich viele einzelne Fäden zusammengeführt und zu einem wesentlich besseren Verständnis der ganzen Situation geführt. Weitere Beiträge auf Telepolis bereichern seit einigen Wochen ebenfalls meine Lesegewohnheiten und kommen meinem Wunsch nach unabhängigen und unverfälschten Informationen sehr entgegen. Soweit von beiden Seiten wirklich echt gute und unterstützenswerte Arbeit!!!

    Zum oben abgedruckten Artikel möchte ich mich gerne einigen Vorrednern anschließen was das Herumreiten auf irgendwelchen körperlichen Attributen oder Aussehen zu tun hat. Es ist sicher nicht einfach bei einer derartigen journalistischen Hetzjagd eine ruhige Feder zu behalten – aber derlei persönliche Kommentare schaden dem Stil und das haben Sie nicht nötig!

    Ansonsten gute Arbeit & weiter so!

  11. Ken Jebsen, Elsässer, Freeman oder J.Ditfurth haben bei aller Verschiedenheit doch eines gemeinsam: Sie reagieren manchmal sehr empfindlich auf Kritik.
    Was für mich sehr verständlich ist, schließlich sind sie keine Lohnschreiber, die das alles nicht juckt.
    Wünschen würde ich mir, dass sie das Nichtkampfprinzip mal auf Kritik, zB von JD anwenden.
    Statt von einer Schreckschraube (Elsässer) oder dicken Frau zu reden, sachlich bleiben. Keiner ist unfehlbar. Jeder macht Fehler. Es ist leicht, in einem langen Artikel Fehler, egal welcher Art zu finden. Das sind dann die Erbsenzähler.
    Wenn ich wieder in den Kommentaren hier die rechts-links Vergleiche lese, wo sich doch KenJ. eindeutig davon distanziert hat, frage ich mich was das soll.
    Kooperation statt Konkurrenz, Liebe statt Hass,
    Miteinander statt Gegeneinander.
    Wir können die US-NATO nicht mit Gewalt besiegen. Das geht nur, wenn es gelingt den Soldaten klar zu machen, dass sie auf der falschen Seite kämpfen, gegen ihre Familien und sich selber.
    Wir brauchen viele, die Denken und Handeln wie Ken Jebsen, Die wissen, dass Bildung heißt, ein Feuer zu entfachen, Wahrheitssucher und keine Erbsen zählenden Besserwisser, wie ich einer bin.
    Und Humor sollten sie haben, die Mainstraem- Medien bieten nichts an zum Lachen, nur unfreiwilliges Lächerliches.
    Viel Erfolg, weiterhin…
    hotteki

  12. Dieser Kommentar von „NR“ weiter oben ist einfach herrlich… Wer oder was auch immer sich hinter „NR“ verbirgt, dürfte im Mittelalter in ein schwarzes Loch gesogen worden sein, das ihn/sie/es im Jahr 2014 wieder ausgespuckt zu haben scheint. So liest sich der Kommentar weiter oben wie die Beschreibung von Gut und Böse in der Gesellschaft, verfasst von einem Mitglied der Inquisition.

    Zum einen hätten wir nämlich die „Rechten“, also das Böse der Gesellschaft. Das sind all jene Leute, sie das Wort Jude jemals in einem Satz mit einem negativ behafteten Adjektiv oder dem Wort Geld erwähnt haben. Ein Rechter ist man auch dann, wenn man nicht nachdrücklich gegen den Rechten wettert und sich nicht öffentlich von ihm distanziert, auch wenn der sogenannte Rechte mit etwas recht haben könnte. Schließlich ist er ungeachtet des Wahrheitsgehaltes seiner Worte nach wie vor ein Rechter, wobei er seine Positionierung – also links oder rechts – in der neuen Zwei-Klassen-Gesellschaft nicht selbst bestimmen kann. Es reicht ein unbequemes Wort im falschen Ohr um als Rechter entlarvt zu werden und fortan als vogelfrei zu gelten.

    Neben den Rechten, glaubt man Personen wie „NR“, hätten wir dann natürlich noch die Linken, also den guten Rest der Gesellschaft. Als Linker wird man eingestuft, wenn man sich ausdrücklich von jenen Menschen distanziert, die sich nicht ausdrücklich von jenen Menschen distanzieren, die unter Rechts-Verdacht stehen.

    Ich lebe in einer sogenannten Studentenstadt und es graut mir jedesmal auf Neue davor, wie die intellektuelle Nachwuchs-Elite in jedem politisch oder gesellschaftskritisch angehauchten Gespräch aus Angst vor der Nazi-Keule wie verängstigtes Vieh in die linke Ecke drängt. Da distanziert man sich sich dermaßen nachdrücklich von der „rechten Ecke“, dass in der Mitte förmlich ein Vakuum entsteht. Mit der Mitte meine ich jenen Bereich, in dem man sich als intuitives, denkendes und wachsames Wesen entfalten kann, frei von diesen kranken Ideologien und extremen Ansichten, frei von lächerlichen Tabus und Verhaltensregeln, die man so bisher nur von verschiedenen Religionen kannte.

    Dieser ganze Mist von links und rechts hat tatsächlich religiöse Ausmaße angenommen und ich will den Unterschied zwischen Gläubigen und Fanatikern nicht so recht erkennen. Links ist der Himmel, rechts ist die Hölle, soviel steht fest. Und wie bei den Katholiken des Mittelalters muss man sich an gewisse Gesetze halten, um nicht in Verdacht zu geraten, mit dem Teufel (heute heißt der Hitler) unter einer Decke zu stecken.

    Von Galileo Galilei hat man dereinst gefordert, seine Theorie von einer runden Erde zu revidieren, wenn er am Leben bleiben wollte. Von Leuten wie Ken Jebsen fordern heutzutage ähnlich inquisitorisch veranlagte Spinner , was er zu sagen und zu denken und welche Personen er zu vermeiden hat, um sich nicht als „Brauner“ oder Abzocker zu entpuppen. Da werden ihm sogar Auswahlmöglichkeiten angeboten, mit dem Hinweis, er möge klug entscheiden!?

    Das nenne ich in der Tat den „Muff von 1000 Jahren“.

  13. Sehr geehrter Herr Jebsen,
    als DLF-Hörer fühlte ich mich bis vor mehreren Wochen gut informiert. Doch die einseitige Berichterstattung zur Ukraine beleidigt eher den Verstand als dass sie zur Erkenntnis beiträgt. Man handelt als Journalist/Moderator fahrlässig, wenn man sich nicht die Zeit einer gründlichen Recherche nimmt, wenn man nicht den Mut hat, die Wahrheit zu suchen und zu benennen, wenn die persönliche Eitelkeit bzw. die persönliche Darstellung und nicht die Sache selbst im Vordergrund steht. Goethe sagte: „Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut.“ Lassen Sie diesen nicht sinken. Sie sind auf dem richtigen Weg. Ihre Klarstellung ist natürlich emotional, aber das stört nicht; denn sie stimmt. Ich bewundere Ihr ansteckendes Interesse den Dingen auf den Grund zu gehen und Ihre Aufrichtigkeit. Ich bin froh, dass es das Internet gibt und Seiten, wie die Ihre, um sich gut informiert zu fühlen. DANKE!

  14. Mal völlig losgelöst von allem und vielleicht nicht hochintellektuell geschrieben oder kommentiert, aber es muss grad einfach mal raus:

    Ich danke einem unabhängigen Makler, meinen wundervollem Lebensgefährten, Andreas Popp, Ken Jebsen, dem COMPACT-Magazin, den neuen Montagsdemos (den Mut von Lars Mährholz) an welcher ich teilgenommen habe, Gott, meinem Verstand / Herz und Bauchgefühl … und allen anderen die mir seit Jahren helfen aufzuwachen!!!

    Vor zwei Jahren war ich noch so desinteressiert, dass es mich heute beschämt … daran den Fernseher eines Tages auszumachen, das Kabel aus der Steckdose zu ziehen UND sich dabei noch nicht mal so zu fühlen als ob was fehlt (!!!) … daran war damals nie zu denken! Ich bin jetzt 25 und finde ich haben einen Teil meines Lebens blind gelebt … hatte aber leider auch zuvor nicht den nötigen Background. Aber man kann aufwachen und sich ändern!

    Ken ich finde deine Arbeiten super!!! Jeder Mensch macht auch mal Fehler … aber andere sollen mal erst mal deinen Weg gehen, das auf sich nehmen was du auf dich nimmst und Recherchen betreiben wie du es tust, den Mut und den Mumm haben sich allen Meinungen auszusetzen, seine Job zu riskieren (sein „Ansehen“ in der Mainstream-Welt zu verlieren) … !
    Meinen Respekt echt!!! Das ist ein Fulltime-Job und eine Passion!

    Liebe Grüße und weiter so, Jasmin aus Berlin =)

  15. Herr Jebsen,
    Die Stellungnamen hat mir auch gefallen.
    Ich hatte Sie Herr Jebsen schon mal angeschrieben, dass war vor 1-2 Monaten.

    Herr Elsässer ist ein Neocon,alerdings mit sachlichen Informationen und Wissen, die aber überwiegend mit seiner Ideologischen und emotionalen Einstellung sprachlich transportiert wird.Das ist eine besonders gefährliche Manipulation was er da treibt,bewusst oder unbewusst ,ist egal.

    Er spricht von Krieg und Frieden und nebenbei ist er für die Partei, die am Sozialabbau interresiert ist .Die AFD.
    Aber ohne Soziale Verantwortung gibt es kein Frieden.

    Lahrs Mährholz,
    Ich habe ihn auf seiner Internetseite besucht.
    Mährholz verlinkt auf seiner Seite auf die Internetseite eigentümlich frei.
    Eigentümlich frei ist eine Necon Seite .
    Warum werden Sie fragen, Herr Jebsen.

    Im Impressum stehen 10 Namen von Redaktion und Redaktionsbeitäten.
    Ich nehme mir jetzt einen Namen herraus .
    z.b David Schah
    David Schah ist ein beliebter Interviewpartner von der Rechts gerichteten Seite Politically Incorrect und hetzt gegen Ausländer .Das war nur ein Name von 10 Namen.
    Sie können alle Namen dieser Personen die in der Redation und in der Redaktionsbeirat sitzen eingeben im Google,Sie sehen dann wesen Geistes Kinder die Betreiber dieser Seite sind.
    Oder ist Lars Mährholz so dumm das er nicht weiss ,wo er die Leute hin verlinkt.
    Einige der Redaktionsbeiräte der Seite eigentümlich frei sind Mitbegründer der Afd und sind von Anfang an dabei.
    Viele von den Leuten sind auch Ökonomen aber sind anhänger von Friedrich Agust von Hayek.
    Wenig Statt ,soviel wie möglich Privatisieren keine sozialleitungen usw.
    Ein Afd Vordenker Peter Oberender hat mal gesagt :Das Hartz bezieher zu Verbesserung ihrer Finanzielen lage ,Ihre Organe verkaufen dürfen sollten.
    Ein anderer will das Wahlrecht abschafen für Sozial schwache,deren Stimme soll nicht gleich gezählt werden wie die ,die mehr Geld haben.Der Name von dem Vordenker der AFD Roland Vaubel .

    Sie sind ein sehr guter Journalist ,sehr Investigativ .
    Menschen die gegen Krieg und für Frieden und Demokratie sind Herr Jebsen machen für so eine Partei keine Werbung oder verlinken nicht auf so eine asoziale Seite wie eigentümlich frei.

    Es ist sehr gut gewesen das Sie paar Sachen klar gestellt haben.Das Sie nicht der Meinung dieser Leute sind.

    Mit solidarischen Grüßen

  16. und eh. blinde Wut gegen Jutta die wanderdühne!
    Die beschimpft uns alle als schwulenfeindliche antisemiten und da sollen wir nun politisch Korrekt darauf antworten. Na klar du lieber Osterhase!

    Sie kann ja mal vorbeikommen, mir das ins Gesicht sagen und abwarten was dann passiert. Feige Lüger und Heuchler kennen nur eine Sprache auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt.

    Das wir hier einem Krieg ausgeliefert sind raffen nur die wenigsten. Die ziehen uns durch den Dreck wie es ihnen gefällt und da wird von gerede geredet… mit dem Unterschied wer hat hier das Machtmonopol hinter sich und wer wird hier unterdrückt!

  17. Die Inquisition der grün-roten QueerFront eben. Die soziale Agenda das Mensch eben kein Mensch mehr ist sondern nur noch ein primitiver sexueller Vielfalt liebender Schmock der ja und amen sagt. Oh nein, amen ist schon zuviel. Das ist gegen systemkonforme Normen zur Genderbildung aka toleranzTod der Vernunft und Logik. Sexuelle Vielfalt aber bitte keine meinungsvielfalt im Klartext!

    Wir sind eben alle Nazis die gegen z.B. Neo-Nazis aus Kiev stimmen und anti-antifanten und anderes. Also summa sumarum weiß keiner mehr genau was er eigentlich ist, denn die Begriffe wurden dermaßen vergewaltigt das es am Ende egal ist ob du nun dies, das oder eben Kasperle bist. Hauptsache maul halten und schön runterbücken damit auch noch ein letzter Esel seinen Platz darin findet.

    Yo, ich hab die Schnauze so gestrichen voll von den lügen und betrügereien und vor allem dem Heuchlertum das hier den Trohn bestieg um uns alle den Hunden zum Fraß vorzuwerfen. Es stinkt so gewaltig zum himmel das ich mich Frage welchen Duft der Mond von uns abbekommt?

  18. Weiter so, es ist gut gewessen das sie sich distanziert haben von Jürgen E.

    Er gehört einfach zu AFD ,Mährholz auch.

    Mährholz verlinkt auf seiner eigenen Internetseite auf die Seite von Eigentümlich Frei .Diese Internetseite -Eigentümlich Frei gehört den Begründern der AFD.

    Also ein Sprachrohr der AFD.

    Herr Elsässer hat viel Wissen was Nato usw. angeht ,aber man muss bei Ihm schon aufpassen er ist ein Neocon.

    Fakten mischen sich bei ihm mit seiner eigenen Meinung aber er bringt es so rüber wie wenn seine Meinung mit zu den Fakten zählen.

    zählen.

  19. Ich selber war noch nie Gegenstand einer solchen medialen Aggression gegen meine Person, und kann daher die persönliche Reichweite nicht nachfühlen.

    Auch wenn es etwas platt klingt und eine einfache Metapher ist, die der Komplixität nicht gerecht wird. Aber Grundsätzlich gilt: „Es wird nur derjenige angegriffen, der den Ball führt.“

    Niemand reagiert so angreifend, wenn er keine Gefahr darstellt. Verleumdung ist eines der letzten Mittel, zu denen man greift, wenn Argumente und Diskussion ausbleiben.

    Wenn ich mir sicher bin, in dem, was ich tue. Dann höre ich damit nicht auf, nur weil es ein paar Pappnasen stört. Und ich stecke auch keine Energie darein, mich gegenüber diesen Leuten zu verteidigen. Es geht vielmehr darum, dass positive in dieser medialen Verunglimpfung zu sehen.

    Die wenigsten, die sich mit der Mahnwache auseinandersetzen, würden sich als neue Braune bezeichnen und haben genug Intelligenz um auf diese inhaltslose Debatte nicht einzugehen oder ihr Selbstbild oder das Bild ihrer Freunde in Frage zu stellen. Vielmehr werden Ihre Freunde und Bekannte sehen, dass die Massenmedien nun anfangen ihre Freunde anzugreifen. Menschen die diese Journalisten nicht kennen. Und dann bleibe ich doch lieber bei meinem eigenen Urteil und schaue es mir selber mal an. Schlussendlich die Frage: Warum tun sie das? Ganz einfach: Sie haben den Ball verloren, meckern und schimpfen. Natürlich spielen die Teilnehmer der Mahnwache nicht fair…

  20. Vielen Dank, Herr Jebsen, für ihr Engagement und ihren Mut!
    Seit einigen Monaten unterstütze auch ich ihr Portal mit einer regelmäßigen, kleinen Zuwendung, da ich ihre Arbeit regelmäßig „konsumiere“, sie inhaltlich für extrem relevant erachte, es mir leisten kann und es insofern nur für recht und billig halte, sie auf diese Weise mit zu unterstützen.
    Ich bin mir sicher, dass für Sie außer Frage steht: „Jetzt erst recht!“
    Ich persönlich bemühe mich, die Inspiration, die (u.a.) von ihrer Arbeit ausgeht, in mein Leben aufzunehmen und umzusetzen.
    Bezüglich der hier kritisierten, vielleicht etwas despektierlichen (Ditfurth dick, Mann mit Glatze), letztlich aber rein deskriptiven Äußerungen Jebsens: Ich halte es für sehr (emotional) intelligent und vor allem authentisch und glaubwürdig, mithin eine Ausdrucksform, die mir Jebsen GERADE sympathisch macht, dass er sich nicht scheut, auch seinen Gefühlen (sei es, wie hier eher zwischen den Zeilen, oder wie noch expliziter in einem älterem Audiobeitrag, an den ich mich sehr gut erinnere, in dem er seine Wut und Abscheu über real existierende Missstände und Abartigkeiten im wahrsten Sinne herausSCHRIE) Ausdruck zu verleihen. Gerade diese Emotionalität ist es, die unsere hochgradig und krankhaft verkopfte Welt als Antidot so dringend braucht. Bravo!

  21. Sorry, aber was labbert ihr eigentlich? Also erstens ist das die Sache von dem Autor. Weder ist etwas richtig, noch etwas falsch, noch war sie überfällig. Oh vielen Dank, dass du diesen Artikel benotest. Sage mal geht es noch? Wie dreist ist das denn? Wer seid Ihr? Lehrer? Habt Ihr eigentlich verstanden um was hier geht? Nein, natürlich nicht, sonst gäbe es diese Kommentare nicht. Das Internet bietet einer Person die Möglichkeit seine Dummheit in die weite Welt hinaus zu schreien. Vielen Dank dafür. Und immer noch Ken Jebsen hat ein Interview mit Rüdiger Lenz gemacht. Schon mal was vom Nichtkampf-Prinzip gehört. Aggressionsbewältigung? Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Die Finger von lassen! Ihr seid so geil, dass ihr in ein Museum geht, dort euch einen Picasso anschaut und anschließend von der falschen Farbe redet, die der Künstler verwendet hat und wie er es denn richtig gemacht hätte. Und dann guckt man noch mal in die Glaskugel und meint der Künstler hätte Aggressionen. Habt Ihr jemals einen so langen Artikel verfasst? Nein? Dann haltet bitte den Rand!

  22. … dick im Geschäft und nur dick ist zu herrlich sarkastisch und witzig, als daß man den Gedanken einfach fallen lassen könnte, nur damit der Text netter wird; warum auch, Frau D. hat ganz andere Geschütze aufgefahren. Leider scheint ihre Methode Früchte zu tragen: die Mahnwachen für den Frieden als neurechts, Kritik an der FED, der Zentralbank für die USA, als Antisemitismus zu deklarieren, hat als Reaktion einen markanten Pseudolinksruck auf den Mahnwachen bewirkt. Die letzte in Berlin war jedenfalls inhaltlich so flach, daß man schon das Friede-Freude-Eierkuchen-Event kommen sieht, wenns so weiter geht.

    Gute Vorträge interessanter Leute wie solche aus sämtlichen KenFM Interviews oder gar Streitgespräche auf der Bühne wären nötig, um der Bewegung eine nachhaltige Dynamik zu geben.

    Hier noch eine interessante Erinnerung an die Demonstration vom 4.11.1989:

    http://www.youtube.com/watch?v=e1FyCB57ZVw

  23. Ich könnte jetzt viel schreiben, wo ich mit dir übereinstimme. Aber davon hast du nichts. Daher nur ein Punkt, der mich stört, weil du immer darauf herumreitest: Der verfrühte Bericht über WTC7.

    Ich weiß nicht, ob das Video, was ich seit vielen Jahren kenne, echt ist. Es könnte später zusammengestellt worden sein. Gibt es von BBC eine Bestätigung der Echtheit? Kennst du Leute, die das damals live im Fernsehen so gesehen haben?

    -> http://www.faz.net/aktuell/politik/9-11/wirbel-um-bbc-film-weitere-verschwoerungstheorie-ueber-9-11-1410171.html

  24. Dass es zwischen Ken Jebsen und Jutta Dithfurt knallt, wundert mich persönlich nicht. Vielleicht schauen da zwei in ihren Spiegel?

    Inhaltlich stimme ich allerdings KJ in allen Belangen zu und bin sehr enttäuscht von JD, die leider nicht in der Lage scheint, das Potenzial dieser frisch entstehenden Friedensbewegung zu erkennen, nicht in der Lage, integrativ für die Sache zu kämpfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass JD mit der Rolle der Fed glücklich ist und dennoch hängt sie sich an diesem Thema auf und dreht daraus den Antisemitismusstrick. Wo bleibt da das emphatische Zuhören? Um solche gravierenden Vorwürfe zu machen, sollte sie meiner Meinung nach erst mal genauer hinhören und gegebenenfalls nachfragen.

    Ich war am vergangenen Montag am Brandenburger Tor und fand eine neue, großartige Qualität dieser Friedensbewegung, nämlich, neben der überfälligen Kritik an den Zuständen, die Bereitschaft, in sich selbst die Quelle des Kriegs zu suchen. Das kenne ich so aus den 80er Jahren nicht. Da waren noch viel mehr die anderen Schuld.

  25. Lieber Herr Jebsen,

    Sie haben mit vielem Recht und sind ein großartiger Interviewer, aber Sie haben die falschen Freunde/Mitarbeiter. Distanzieren Sie sich vernünftig. Sagen Sie, Sie wollen mit rechten Spinnern nichts zu tun haben. Oder können Sie der Aussage nicht zustimmen?
    Ich will Ihnen genauer erklären, was ich meine.

    Sie machen sich so unnötig angreifbar und zerstören damit die Glaubwürdigkeit der Kritik an vielen von Ihnen zurecht aufgezählten Missständen.

    Und was soll dieser Satz über die 40% jüdischen Anteile bei Shell im Block über die FED. Sind „die Juden“ die FED? Gibt es Ihrer Meinung nach eine Gruppe mit homogener Interessenlage, die sich „die Juden“ nennt, also eine jüdische Weltverschwörung?

    Wo wir schon bei Verschwörungstheorien sind: Manchmal bekomme ich fast das Gefühl, Sie arbeiten für die Amis, weil Sie alle gerechtfertigten Kritikpunkte mit – ich nenne es mal – „antisemitismusoffenen“ Positionen vermischen und so alle Kritik medial leicht à la Dittfurth in die Rechte Ecke kommt – sowohl der Teil, der in diese Ecke gehört, als auch der Begründete. Da ich hoffe, dass Sie es nicht sind, würde ichg mir nach wie vor klarere Statements wünschen.

    Wenn ich den Satz, der Ihnen zum Holocaust regelmäßig um die Ohren gehauen wird, richtig verstehe, meinen Sie, dass es Menschen gibt, die den Holocaust reflexartig dafür gebrauchen, Kritik an Israel o.ä. als Antisemitismus abzutun. Geschenkt! Das ist ja auch so. Wo ist das Problem dann klarzustellen, dass Sie mit der Zuschreibung bestimmter Attribute zum Judentum nichts zu tun haben wollen. Eine solche Ansage würde einen großen Teil Ihrer Facebook-Kommentatoren vergraulen.

    Es gibt nämlich auch den umgekehrten Fall, des „Man-wird-ja-wohl-noch sagen-dürfers“, der im internationalen Finazjudentum den Schuldigen für alle Probleme sieht (und im Grunde genommen ist es das, was Mährholz sagte und nicht das, was Sie in Ihrer Klarstellung schreiben). Hitler war Hauptschuldiger am 2. Weltkrieg und nicht die FED oder „die Juden“, selbst wenn Juden (bzw. ein Unternehmen mit einer jüdischen Miderheitsbeteilligung) Hitler Geld geliehen haben und die FED eigene Interessen hatte.

    Warum wollen Sie sich nicht von dem Müll richtig distanzieren. Haben Sie Angst, dass Ihnen dann Reichweite im rechten Sektor verloren geht?

    Und was sollen diese Goebbels-Vergleiche? Haben Sie das nötig? Die Putin-Hitler-Vergleiche lehnen Sie ja auch zurecht ab.

    Es gibt also aus meiner Sicht zwei verschiedene Möglichkeiten (außer der Verschwörungstheorie):

    1. Sie tapsen hin und wieder in Fettnäpfchen, teils unter großer (oft berechtigter) Erregung und merken nicht, wie Sie sich teils sprachlicher Mittel bedienen, die ganz gezielt von Rechtspopulisten und Neuen Rechten mit all ihren Schnittmengen eingesetzt werden. Sie haben aber eigentlich gute Absichten. Dann sollten Sie schleunigst versuchen, Ihre Absichten und Nicht-Absichten so deutlich zu machen, dass Sie ein gutes Drittel Ihrer Leser verlieren (oder vielleicht sogar zum Nachdenken bewegen, jetzt wo Sie ein Vorbild sind). Es ist nämlich nicht nur so, dass man sich nicht vor falschem Beifall schützen kann, sondern auch so: Wenn mir ein demokrat sagt, die Ampel ist rot und der Nazi sagt, sie ist grün und ich sehe, dass sie grün ist, hat der Nazi in dem Punkt recht, aber er bleibt ein Nazi. Nach einer solchen Klarstellung, die Rechten eindeutig zeigt, dass sie bei Ihnen und Ihrem mindestens spannenden Portal keinen Platz haben und Ihnen den Rücken kehren. Anschließend könnte ich Sie inhaltlich Ernst nehmen und fände Sie sehr wichtig für die Demokratie

    2. Sie bedienen sich eines Musters, welches bereits von der NSDAP angewandt wurde (womit ich Sie überhaupt nicht mit Hitler vergleichen möchte – es gab bestimmt auch andere, die das versucht haben, die sind mir nur gerade nicht präsent genug). Den Linken als potenziellen Rechten zu sehen, das traditionelle Arbeitermilieu über Antisemitismus verbunden mit sozialen Verheißungen auf rechter Seite für die „nationale Sache“ zu begeistern.

    Dann würde ich mit Ihnen leider nichts zu tun haben und Sie für ein ziemliches Schwein halten.

    Mir ist noch ein 3. eingefallen:
    Sie wollen einfach nur soviel Kohle scheffeln, wie möglich und besetzen daher poulistisch eine Nische, die aufgrund offensichtlicher Lügen unserer Qualitätsmedien größer wird und wollen jeden, egal wie weit links oder rechts, Hauptsache er erzählt Sie weiter und es gibt so viele (angestachelte und zahlungsbereite) Finanzierer wie möglich in der Crowd.

    Es ist nicht mein Ziel, Sie anzugreifen. Für meinen Umgang mit Ihrem Portal ist es mir jedoch sehr wichtig, zu wissen (oder zumindest eine weitaus deutlichere Klarstellung zu lesen), wie Sie dazu stehen. Dafür musste ich meine Kritik und meine Fragen deutlich formulieren.

    Ich hoffe wirklich sehr auf Antwort „1.“, denn dass Sie gut sind in dem was Sie tun, steht außer Frage.

  26. In der Hoffnung, dass sich die kritischen 1%, die 9/11 verstanden haben und kein Tabu daraus machen, sich doch noch auf den „kleinsten gemeinsamen Nenner“, die Mahnwachen für den Frieden einigen können, empfehle ich sich das Brecht- Gedicht, „An die Nachgeborenen“, dass Sie sicher alle kennen, nochmal zu lesen. Zur Entspannung. Es geht nur Miteinander!

    I

    Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
    Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
    Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
    Hat die furchtbare Nachricht
    Nur noch nicht empfangen.

    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
    Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
    Der dort ruhig über die Straße geht
    Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
    Die in Not sind?

    Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt
    Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
    Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen.
    Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.)

    Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast!
    Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
    Ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
    Mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt?
    Und doch esse und trinke ich.

    Ich wäre gerne auch weise.
    In den alten Büchern steht, was weise ist:
    Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
    Ohne Furcht verbringen
    Auch ohne Gewalt auskommen
    Böses mit Gutem vergelten
    Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen
    Gilt für weise.
    Alles das kann ich nicht:
    Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

    II

    In die Städte kam ich zur Zeit der Unordnung
    Als da Hunger herrschte.
    Unter die Menschen kam ich zu der Zeit des Aufruhrs
    Und ich empörte mich mit ihnen.
    So verging meine Zeit
    Die auf Erden mir gegeben war.

    Mein Essen aß ich zwischen den Schlachten
    Schlafen legte ich mich unter die Mörder
    Der Liebe pflegte ich achtlos
    Und die Natur sah ich ohne Geduld.
    So verging meine Zeit
    Die auf Erden mir gegeben war.
    Die Straßen führten in den Sumpf zu meiner Zeit.
    Die Sprache verriet mich dem Schlächter.
    Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden
    Saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich.
    So verging meine Zeit
    Die auf Erden mir gegeben war.

    Die Kräfte waren gering. Das Ziel
    Lag in großer Ferne
    Es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich
    Kaum zu erreichen.
    So verging meine Zeit
    Die auf Erden mir gegeben war.

    III

    Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
    In der wir untergegangen sind
    Gedenkt
    Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
    Auch der finsteren Zeit
    Der ihr entronnen seid.

    Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
    Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
    Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.

    Dabei wissen wir doch:
    Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
    verzerrt die Züge.
    Auch der Zorn über das Unrecht
    Macht die Stimme heiser. Ach, wir
    Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
    Konnten selber nicht freundlich sein.

    Ihr aber, wenn es so weit sein wird
    Dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
    Gedenkt unserer
    mit Nachsicht

  27. Vielen Dank Herr Jebsen,

    für diese fundierte und ausgewogene(!) Darstellung ihrer Sichtweise zum Thema: „Diffarmierung durch Mainstream-Medien“.
    Ich weiß(!) des es viele Kollegen Journalisten lesen werden und gelesen haben. Und ich bin mir sicher, dass bereits im kleinen, privaten Kreis, ihre – sowie die zunehmende Kritik der „Kunden, alias Leser, Zuschauer“ etc. – sehr umfangreich diskutiert werden!

    Schade das nun ausgerechnet Sie dazu „gezwungen“ waren sich einer solchen Diffarmierungskampagne offen entgegenzustellen, als das Sie weiterhin einfach die wertvolle Zeit nutzen, um ihrer journalistischen Arbeit nachzugehen!

    Jedoch – und das sollte allen Lesern klar werden – zeigt Ihr persönliches Beispiel einmal mehr, wie verlogen, hinterlistig und perfide in deutschen Journalistenstuben mit unliebsamen Kollegen umgegangen wird.

    Vielen Dank für ihre Darlegungen, für ihre und die Arbeit ihrer Redaktionkollegen – machen Sie bitte weiter so…

    Die USER/ „Nachfragenden“ stehen zum grössten Teil voll und ganz hinter Ihnen.

    Mit respektvollen Grüßen 🙂

    EIN-besorgter-MENSCH, Berlin 30.04.2014

  28. Die Stellungnahme ist im Wesentlichen richtig, sie war überfällig.
    Ich hätte ein paar persönliche Schärfen herausgenommen, obwohl sie im Hinblick auf die gegen KJ gefahrenen Angriffe verständlich sind.

  29. Hallo, ich lese Ihre Veröffentlichungen immer mit grossem Interesse und in vielem kann man sich durchaus wiederfinden. Ich verstehe auch, dass man sich seinen Ärger über eine Hexenjagd Luft machen muss. Es ist durchaus auffällig, wie undifferenziert die Medien mit Ihrer Person umgehen. Ich finde die Argumentationskette, was Ihr Verhältnis zu Elsässer betrifft wirklich gut beschrieben und plausibel, auch für die „nicht so Pfiffigen“. Dieser Rundumschlag auf drei bzw. vier Personen ist leicht zu Durchschauen.

    Allerdings finde ich nicht, dass es etwas zur Sache tut, ob jemand dick ist oder keine Haare hat oder ähnliches. Damit schiessen Sie sich, lieber Ken, doch eher selbst ins Bein. Wie gesagt: ich kann verstehen, dass das in der Hitze des (Wort-)Gefechts passieren kann, aber klug ist das nicht. Ich glaube der Artikel könnte noch sehr viel stärker wirken, wenn man derartige Angriffe aufs Äusserliche einfach weglässt, es sei denn sie tun etwas zur Sache, was ich hier nicht so richtig sehen kann. Auch die Mutmassungen über Gysi’s Gedankengänge schwächen den Artikel, was Schade ist, weil ansonsten sehr viel Nachvollziehbares und Richtiges darin enthalten ist.

    Egal. Ich finde es gut, dass Sie sich wehren! Ich finde es Schade, dass sich die Genannten nicht zur öffentlichen Diskussion mit Ihnen zur Verfügung stellen (daher auch mein Vorschlag die Anspielungen auf Äusserlichkeiten wegzulassen, etc. wegzulassen. Das gibt denen nur mehr Kanonenfutter und Gründe das eben nicht zutun. Ich glaube Sie sind schlauer!).

    Ansonsten Kopf hoch und Danke,
    m.

  30. Seit ein paar Wochen lese ich nun schon die Beiträge mit, sehe mir die Berichte an.
    Ihr Sprachstil ist sehr schnell, sehr ungewöhnlich in der heutigen Zeit. Wie sie so schön selbst bemerkt haben. Ich find ihn gut.

    Schon seit Jahren beschäftige ich mich mit Aggresionsbewältigung. Vieles was ich i ihren Vidios oder Interviews lese und höhre stimmt damit überein. Vieles ist neu und insperiert mich dazu meine Ansichten zu überdenken und zu erweitern. Das ist doch das entscheidende bei Unterhaltungen, Diskusionen und der Presse Allgemein.

    Ich weiss nicht, ob Sie das Buch „Eragon-Der Auftrag des ältesten“ kennen, hierrin habe ich eine Aussage gefunden, der ich nicht nur zugestimmt habe, sondern die ich seit dem auch laufend umsetze und die von ihnen, in anderer Formulierung, auch immer wieder gebracht wird.
    Lehrer zum Schüler sagt „Was ist das wichtigste WERKZEUG des Geistes?“ ->Antwort „Wissen“- Anwtort „Falsch, das kein Werkzeug. Es ist das Analytische Denken, bzw die Fähigkeit dazu!“

    Für was ist dies gut? Es ist die Fähigkeit, zu URTEILEN, Wie etwas, eine Situation, eine Handlung, usw sich AUSWIRKT. Wie sie auf mich und meine Umgebung wirken wird.
    JEDER muss SELBST entscheiden, was GUT und SCHLECHT ist. JEDER ist für sich SELBST verantwortlich, und NIEMAND anderes.
    Ebenfalls eine Aussage im Buch, über die Praktitierte Religon.

    Nun zu meiner eignen Aggresionsbewältigung. Es hilft aber auch bei ALLLEN anderen Emotionen. Das Grundprinzip bleibt immer das selbe.
    Auf die Idee dahinter haben mich 2 Bücher gebracht.
    1. Buch der Menschlichkeit
    2. Gespäche mit Gott(Teil 1)
    und meine eignen Versuche mit der Transzendenz. Obwohl ich bei letzteren, noch nicht am Ziel angekommen bin.

    1. Man gehe in sich und finde die Emotionen(Auch Handlungen haben als Ursache Emotionen) die man ändern oder löchen möchte.
    2. Jedes mal, wenn sich diese Emotion nicht zu einem GEDANKEN bildet, löcht oder ändernt(überlagerung mit andere Emotion) man diese.
    3. Wiederhohlen des Vorgangs, bis sich die Emotionen nicht mehr hervortreten.

    Bei größeren Proplemen, tiefsitzenden Phobien oder Ängsten, ist das Löchen besser. So bilden sich keine Abhängigkeiten zur neuen Emotion.
    Nach dem Löschen, kann man etwas neues herraus bilden. Auf die selbe weise, wie oben beschrieben.

  31. Who cares about J. Ditfurth, K. Wecker etc. Diese Leute haben in den letzten 10 Jahren, wenn nicht länger, keinen wirklich kritischen Beitrag zu Irak, Afghanistan, Lybien und der EU geleistet. Sich hier aufzuregen ist reine Zeit- und Energieverschwendung. Und das ist auch so gewollt. Aufgeschreckt wie die Hühner wird jetzt fleissig distanziert, relativiert. Kontraproduktiv, Unterstütze die Menschen in Berlin weiterhin mit Anwesenheit, und/oder besuche andere Städte, sonst wirst Du unglaubwürdig oder von der „Reaktion erschossen“, zumindest medial. Grüße Nikolai Sahm

  32. Lieber Herr Jebsen. Ich nahm an den letzten zwei Mahnwachen in Berlin teil und ab und an denke ich, daß die zunehmende Anzahl von Menschen, jene mit Interesse an Wahrheit, ohne Aufregung auskommt. Auch ohne Mahnwache oder Demo. Vielleicht reicht mein Denken darüber auch vorerst nur für einen wagen Glauben, daß es so sein könnte. Das Wissen darüber ist mir leider noch fern. „Es entwickelt sich eben!“. Vielleicht ist es Ihre Intuition (Vermutung), die Sie auf den Schwachsinn (Bewertung) der verwendeten Sprache reagieren läßt (Beobachtung). Ich kenne dies zumindest von mir selbst. Auf Grund ganz persönlicher, mich zutiefst erschütternden Ereignissen, begab ich mich vor fünf Jahren auf die Suche nach den Ursachen von all dem, was ich erfuhr, von mir und den Menschen um mich herum (Mit Schmerz im Zentrum). Zuerst beschäftigte ich mich mit der Lüge, dann mit den psychol. Erklärungen über die Wahrnehmung, sowie über die Funktionsweise der „Übertragung“ (Heiler/Führer etc. – in: „Psychologie für Nichtpsychologen“, Erich Fromm). Anschließend über den Umweg eines Kurses, mit dem Titel „Starke Eltern, starke Kinder“, beschäftigte ich mich mit der GfK, der gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg. Die Einsichten daraus verschlugen mir die erlernte Sprache, was mir half, die natürliche wiederzufinden und sie endlich in den Kontext meiner Bedürfnisse und Empfindungen stellen zu können. Es war eine Befreiung von einer mich quälenden Vielfalt von Unklarheiten. Weiter nahm ich mir Zeit, mich mit den spirituellen Erklärungen des Egos und des Ichs zu nähern, wofür mein Verständnis früher fehlte. Und vorerst abschließend, begann ich soziologische Inhalte zu studieren (Hartmut Rosa, Beschleunigung und Entfremdung). Zu „guter“ letzt, wurde ich nun auch anonym bedroht, was mir allerdings zeigt, wie wahr es ist, was ich erkenne.
    Den Impuls, Ihnen zu schreiben, bekam ich durch ein Erlebnis auf der letzten Mahnwache. Dort unterhielten sich Personen über Sie, die davon sprachen, daß ein Interview mit Ihnen bisher unmöglich war. Ebenso fand eine Bewertung darüber statt, in welcher Weise Äußerungen Ihrerseits stattfanden, worauf ich mein Verständnis für diese Art und Weise zum Ausdruck brachte. Ich fühlte mich irritiert, daß jene zwei Personen sofort das Gespräch beendeten und sich, auseinandergehend, von mir entfernten. Auf jeden Fall möchte ich Ihnen abschließend mitteilen, daß ich Ihre Arbeit brauche, Ihre Interviews, Ihre Gedanken und Emotionen, da ich in Ihnen jemanden erkenne, der Fragen stellt, Antworten sucht und trotz der Bewertungen weitermacht. Und Sie können wissen, daß ich auch in diesem Sinne arbeite.
    Sehr herzlich! Uwe Jungnickel

  33. Lieber Ken,

    nachdem ich mir heute Nachmittag den Artikel durchgelesen hatte, bin ich der Meinung das du nicht auf den aktuellsten Stand bist. Bei der Rede am Montag in Berlin, hat sich ein Freund Juttas zu Wort gemeldet http://www.youtube.com/watch?v=I0Ont7bMqfM und sich entschuldigt. Ich hoffe du bist Mensch genug, um keine rechtliche Schritte gegen Jutta einzuleiten. Gib Ihr doch einfach Zeit ihre Meinung/Äußerung zu überdenken. Bei 3sat hingegen sei nicht so zimperlich, die werden für Journalismus bezahlt ;).

    Wir sind eins: http://www.youtube.com/watch?v=tN1cNRtyDMw

    Vielleicht hilft dir das zweite Video den Zorn zu vergessen :P.

    Gruß Daniel

  34. Sehr guter Artikel! Nur der Artikel „Jubelperser“ ist nicht von Freitag, sondern von einem Blogger in der Freitag-Community.
    http://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/der-messias-und-die-jubelperser

    Jeder kann sich dort ein Blog einrichten. Auch ich hatte dort einen, bis heute. Ich wurde gesperrt, weil ich die zahlreichen Hetzartikel einiger Blogger in dieser Community zu den Montagsdemos scharf kritisiert habe. Der Autor Georg von Grote hat gleich mehrere Hetzartikel verfasst. Ich habe es gewagt, einen seiner Artikel in der Kommentarfunktion als „grotenschlecht“ zu bezeichnen. Ein simples Wortspiel, aber für mich das Ende in der Community.

    Als Ergänzung:

    http://aristoblog.de/2014/04/jutta-ditfurth-auf-abwegen-teil-ii-aluhut-fuer-ken-jebsen/

  35. Da schreibt sich aber jemand den Frust von der Seele….
    ….aber ich kann das nachvollziehen.
    Diese Rufmordkampagne ist wirklich erschreckend.
    Aber es bestätigt immerhin das man die Montagsdemos ernst nimmt. 😉

  36. Lieber Ken jebsen, ich bin froh, dass es noch einige Journalisten wie Dich gibt und solche Leute wie die von Klagemauer TV. Und auch jeder Mensch, der mit den verlogenen Berichten der Boulevardpresse nicht mehr einverstanden ist und selbst Recherchen anstellt. Prof. Kruse hat es in dem Video ja sehr deutlich gesagt: Das Internet ist eine Revolution und wer das nicht erkennt, wird sehr große Probleme bekommen. Es wird der Tag kommen, da werden diese Lügner, Verhetzer und Kriegstreiber zur Verantwortung gezogen werden. Und dieser Tag ist gar nicht mehr so weit weg.

  37. Danke!
    Glücklicherweise kann man in Printmedien keine Weblinks einbauen, sonst hätten die dort ansässigen Schreiberlinge viel zu tun…
    Sie müssten neben dem kruden Mist den sie dort zur Zeit über die Mahnwachen verzapfen, auch noch einen Haufen „O Töne“ und Videos zusammenschneiden, um ihre Dauerpropaganda zu unterfüttern. Das was sich dort tatsächlich abspielt straft sie nämlich lügen…

    Aber wieso seine kostbare Zeit damit verbraten oder gesundheitliche Schäden wegen Bluthochdruck in Kauf nehmen!?
    Ich entziehe diesem Müll die Energie und ziehe nicht nur sprichwörtlich den Stecker.
    Das Papier dieser „Zeitungen“ eignet sich formidabel um damit seinen Biomülleimer auszukleiden….
    Dann suppen die Gemüsereste nicht so rum!
    … Und wenn noch mehr gescheiterte Existenzen wie eine Frau Ditfurth meinen, ihren demagogischen Sondermüll demnächst als Youtube Video präsentieren zu müssen … =>
    Nur zu!
    Dann hat die NSA wieder mehr zu durchforsten….
    Außerdem brauchen Sie mehr Speichermedien und müssen noch mehr Personal einstellen. Dann haben wir eigentlich alle was davon!
    – Die NSA mehr Wachstum.
    – Leute wie Frau Ditfurth was zu tun.
    – Ich einen trockenen Biomüll und mehr Platz wegen fehlendem Fernseher.
    Mal abgesehen von dem ganzen Geld das ich mir spare für den Strom 😉
    Das wiederum investiere ich dann in Dinge die ich für unterstützenswert erachte.
    Im Gegensatz zu dieser Scheindemokratur da draußen, wähle ich jeden Tag! Mit meinem Geldbeutel.
    Leider habe ich aber für die dicke Jutta da nichts drin 🙁
    Nicht mal Mitleid….
    Ich entschuldige mich für die letzten Zeilen!
    Sarkasmus ist – denke ich – kein Stilmittel…
    Fazit:
    Zeitungen liegen lassen
    Fernseher aus
    Hirn an
    Und selber anfangen….

  38. Hallo Ken, ihre Sprache ist direkt und das gefällt mir. Ich hoffe das sie anderen Journalisten als Vorbild dienen. Gehen sie weiter ihren Weg und lassen sie sich nicht einschüchtern, am Ende werden sie erfolg haben, gerade weil sie anders sind:-)

  39. Den Anfang dieses Textes finde ich gut. All die persönlichen Attacken, die dann kommen eher nicht so. Der Text wäre heftiger, hätte Herr Jebsen sich nur auf die Fakten beschränkt.
    Von Anfang an bin ich nun sehr verwundert, dass Jebsen sich nun ausgerechnet mit Dithfurt fetzt. Da denkt man sich so: „Hä?“
    Zumal KenFM sie sicher sich nicht eingeladen hatte, um sie fertig zu machen.
    Und ein gewisser Broder reibt sich die Hände.
    Es ist schon ziemlich enttäuschend, dass Ditfurth selber so schlecht recherchiert, Jebsen, Elsässer und Popp in einen Topf wirft und Behauptungen aufstellt, ohne diese zu belegen. Gleichwohl gibt es durchaus auch Berichte, von Leuten, die angeben da gewesen zu sein, die das Publikum der neuen Montagsdemos dann doch eher schräg fanden. Wer Kondensstreifen für Chemtrails hält, muss damit rechnen, für schräg gehalten zu werden.
    Wenn Elsässer rechts schreibt, kauf‘ ich das nicht.
    Wenn er links redet, glaube ich ihm nicht. Was soll ich meine Zeit dafür verschwenden, ihm zu zuhören, wenn ich nicht glaube was der Mann erzählt?

    Die Frage, was denn Ditfurths Aussage zum ukrainischen Staatsstreich ist, kann man durchaus stellen.
    Ebenso was denn mit der linken Mobilisierung gegen den NATO-Imperialismus ist? Langt es etwa, sich alljährlich ritualisiert zu den Ostermärschen selber zu feiern? Worauf warten die eigentlich? Ist es nicht peinlich und ein Armutszeugnis, wenn jetzt ausgerechnet die Rechten das Thema Frieden besetzen?

    Is tdenn jetzt mit einmal alles falsch rum?

    Den Schluß finde ich wiederum angemessen. Dass man die Konzern-Presse in die Tonne kloppen kann, ist bekannt, alle gleichgeschaltet, alle Dreck.
    „Bitte keine plumpen Pauschalisierungen!“ hör‘ ich jemanden rufen. Meine Pauschalisierungen sind überhaupt nicht plump. Wer guckt sich den Talk Show-Müll noch an? Wer glaubt die Kriegspropaganda auf N24? Davon krieg ich Gehirn-Plaque.
    Etwas Positives kann ich all dem ganzen Müll allerdings doch abgewinnen. Wenn ich mir ein Dieckmann ansehe, einen zu Guttenberg, einen Gauck, wenn ich sehe, wie jämmerlich die öffentlich-rechtliche Parteienpropaganda versagt, wenn ich das alberne Entrüstungsgepose von Klaus Kleber sehe, dann weiß, dass die Degeneration unserer korrumpierten Möchtegern-Eliten zügig voranschreitet.
    Die schaffen sich selber ab. Wir müssen nur dafür sorgen, dass wir dabei nicht atomisiert werden.

    Ein silberner Chemtrail am Horizont?

  40. Die Stichhaltigkeit von Kens Argumenten und die Ueberzeugungskraft seiner Darlegungen erzeugt den Wunsch, mich mit seiner überzeugenden Funktion als „Immunsystem der Demokratie“ zu solidarisieren. Die ABO – Unterzeichnung erfolgt postwendend!

  41. Lieber Ken,
    ich frage mich seit Wochen immer wieder, wie der teils recht agressive Ton Ihrer Veröffentlichungen zu einem Friedensaktivisten passt? Überdenken Sie das mal ganz in Ruhe. Ihre Recherchen, Ihre Quellen, ihre Konklusionen sprechen doch ganz klar für sich. Sie benötigen einen Teil der von Ihnen verwendeten Ausdrücke doch überhaupt nicht. Eine mögliche Fokussierung auf Wörter, die im Grunde genommen niemand hören möchte, schwächt den bleibenden Eindruck der Fakten. Ich kann Ihren berechtigten Zorn durchaus verstehen, Ihnen sollte aber klar sein, dass sie durch unkluge verbale Spitzen Ihre Gegner stärken, denn denen ist doch eindeutig daran gelegen, Sie erst weidwund zu schießen, um sie anschließend in irgendeiner Manege vorzuführen. Mich stoßen sie dadurch allerdings persönlich nicht ab. Im Vergleich zu den perfiden Sauereien des Systems, dass Sie kritisieren, ist der Sprachstil, welchen Sie verwenden, eigentlich noch viel zu harmlos. Dennoch sollten wir, die wir es satt haben, uns beschämen, belügen und ausnehmen zu lassen, daran arbeiten, zumindest auch einen Teil der Sklaven dieses Systems auf unserem Weg in die Freiheit mitzunehmen. Und der Weg in die Freiheit heißt Liebe. Sie ist nicht das Ziel, welches erst erreicht werden muss. Für einen wirklich intellektuellen Geisteskampf bedarf es noch eines etwas anderen Niveaus. Das Niveau sollte von uns vorgegeben werden. Wir sollten es uns von unseren Gegnern nicht aufzwingen lassen. Die Fakten, die Sie bringen, entfalten eine weitaus intensivere Wirkung, wenn Sie Lautstärke, Tempo und Ausdrucksweise durch eine kleine Prise Verständnis für die Opfer und die Zombies dieses Systems ersetzen. Sie selber würden dadurch immuner. Bisher tragen Sie auf Ihrem Rücken noch das Blatt, was Siegfried übersah, als er im Blut des Drachen badete. Entfernen Sie es, bevor es Ihnen zum Verhängnis werden könnte.
    Was Sie da machen ist großartig – gar keine Frage, und vielleicht ist die Phase, welche Sie zur Zeit durchlaufen, zu erklären durch ein hohes Maß an platzender Frustration, welche man empfindet, wenn man sich darüber klar geworden ist, wie viel Gift unsere kranke und auf hohem Niveau versklavte Gesellschaft noch AUSSCHWITZen muss, um sich vom Joch der geistigen Verwesung zu befreien. Ich sagte ja bereits, ich kann auch Ihre Wortwahl absolut nachvollziehen. Achten Sie aber auf Ihre Gesundheit. Menschen wie Sie werden für den Geisteskampf, der jetzt ansteht, dringend gebraucht. Ich würde auch die Systempresse sich selbst überlassen. Wer zu verhärtet oder zu einfach gestrickt ist, zu bemerken, wie tief er im transatlantischen Anus steckt, den brauchen wir wirklich nicht. Der behindert nur die dringend erforderliche Wiederbelebung der Fähigkeiten, die uns mal ausgezeichnet haben, das Denken und das Dichten (Kreativität). Beides ist erforderlich, um glücklich zu werden. Und nur glückliche Menschen können ein glückliches Europa tragen und nicht dieser habgierige, völkerferne Sud aus neuabsolutistischen Politikern und sich prostituierenden Konzernlobbyisten in Brüssel, von ganz wenigen Ausnahmen einmal abgesehen.
    Herzliche Grüße
    P.-W. Hermsen

  42. —„Das Video ist voll von intellektuellen Kurzschlüssen. Gefährlich ist das alles deshalb, weil Jebsen mit Halbwahrheiten arbeitet.“

    Ach was. Und wo sind die? Wo? Dann lügt Krone-Schmalz also auch, denn sie nennt das, was ich ausspreche, ebenfalls! Und Helmut Schmidt, Kanzler a.D., hat auch Probleme mit dem NATO-Kurs in der Ukraine.—

    Es gibt einen Unterschied. Du spinnst die Gedanken von Krone-Schmalz weiter.

    Mich hat die extrem einseitige Berichterstattung der „Mainstream“-Medien im Bezug auf die Krim-Krise auch gestört und dann bin ich unter anderem auf deine Seite, welche mich nun auch seit ein paar Tagen in den Bann gezogen hat, gestoßen. Der Kritik von dir und Krone-Schmalz stimme ich vollkommen zu.

    Das Problem deiner weiterführenden Theorien ist leider, dass diese ab einem bestimmten Punkt nicht mehr belegbar sind. Wenn sie das wären, hätten die „Mächtigen“ vermutlich ein großes Problem. Daher ist das fehlen von Belegen ab einem bestimmten Punkt durchaus logisch.

    Deine „Theorien“ jedenfalls hören sich verdammt nachvollziehbar an.
    Der Wohlstand in unserer Gesellschaft, der sich auf die Ausbeutung anderer stützt, und die vielen für mich nicht verständlichen bzw erlogenen Konflikte haben schon lange den Gedanken -„Hier kann etwas nicht stimmen, warum hat die Menschheit noch nicht gelernt, dass wir nur durch ein miteinander weiter überlebensfähig sind“- genährt.
    Und deine Ausführungen waren wie ein fehlendes Puzzleteil.

    Allerdings ist das Puzzle noch nicht vollständig.
    Ich kann einfach nicht an das abgrundtief Böse mancher Menschen glauben. Ja, die Geschichte sollte mich eigentlich schon lange davon überzeugt haben…

    Trotzdem bin ich sehr dankbar über deine Berichterstattung, allerdings auch skeptisch.
    Zudem raucht mir gewaltig der Kopf, da es mir einfach nicht möglich die Wahrheit aus all dem unterschiedlichen Input herauszufiltern.
    Mein Bauchgefühl tendiert in deine Richtung.

    Lange rede ohne Sinn:

    Lass dich nicht entmutigen, ich bin dir dankbar, dass du versuchst mich der Wahrheit (sofern es eine gibt) näher zu bringen.
    Vlt gelingt es dir irgendwann.

  43. Sehr geehrter Herr Jebsen,

    Danke, Danke, Danke…..für meine Begriffe, haben Sie damit Ihr Meisterstück abgeliefert :-))
    Hiermit haben Sie zum Angriff geblasen, und dies völlig zurecht! Auf die Gegenreaktionen bin jetzt schon sehr gespannt.

  44. Hallo Herr Jebsen,

    ich kann gut nachvollziehen, daß Ihnen eine solche Klarstellung der jüngsten Medienkampagnen (Dittfurth, Gysi, von Augstein wußte ich noch nichts) absolut nachvollziehen. Ihre Argumente klingen nicht nur logisch im Gegensatz zu den pauschalen Aussagen der zitierten „Brandstifter“ (für mich sind diese Leute die wahren Brandstifter, aber die Geschichte ist auch noch nicht zu Ende geschrieben), sondern Sie befassen sich wenigstens auch inhaltlich mit den Themen, Fragestellungen und politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Auffälligkeiten, die mindestens ENDLICH von den politisch Verantwortlichen (und den Medienleuten!) kritisch beleuchtet und weiterverfolgt werden müssen. Chapeau, chapeau, Ihr Tun und Wirken ist eine Wohltat für die (stark überwiegend) grauenhafte Einheitsberichterstattung der BRD-Medien. Meine Unterstützung sichere ich auch weiterhin zu, völlig frei von Partikularinteressen.

  45. Hallo Ken,
    ich kann deinen Ärger und deine Wut gut nachvollziehen.
    Doch stelle dir vor, die willst einem anderen die Welt beschreiben, während du auf einem Berg stehst und selbiger unten im Tal.
    Das MUSS schief gehen.
    Diese Menschen, die du hier nennst, um dein Tun und deine Gedanken zu verteidigen, stehen im Tal.
    Do you understand?
    Das heißt, es ist sinnlos, sich verteidigen zu wollen.
    Denke immer an Mark Twain’s Spruch: Die Lüge ist einmal um die Erde gelaufen, da zieht sich die Wahrheit erst die Schuhe an.
    Ich gehöre zu den Linken – das sage ich hier frei und offen.
    Aber ich glaube gleichzeitig an einen Gott.
    Beides zusammen lässt mich deine Intentionen gut nachvollziehen.
    Marx war der Ansicht, dass sich Menschen aufgrund einer geänderten und besseren Gesellschaft ändern würden. Aber das war ein Irrtum.
    Menschen müssen sich zuerst selbst verändern – erst dann sind sie für eine bessere Gesellschaft wirklich offen und werden auch aktiv, um sie zu gestalten und v.a. auch zu erhalten.
    Also lasse dich nicht verunsichern.
    Ein Fels in der Brandung muss nicht kämpfen.
    Er steht – unbeeindruckt von den harten Gewässern.
    Viele Grüße

  46. Lieber Ken Jebsen….
    Ich muss Ihnen heute mitteilen, dass es mir endlich besser geht !!!
    Seit ein paar Wochen geht es mir zunehmend besser, obwohl ich seit einigen Jahren mit teils schweren Erkrankungen zu kämpfen habe.
    Ich sehe, dass sich immer mehr Menschen für Veränderung engagieren. Seit langer Zeit schon bewegt mich all das, was auf den Mahnwachen angesprochen wird. Mein Leben versuche ich ehrlich und authentisch zu leben und immer zu hinterfragen, welcher Weg der richtige ist.
    Ich liebe es, friedlich zu leben und die Dinge beim Namen zu nennen. Durch die Bewegung der Mahnwachen gibt es jetzt einen Kanal, durch den sich viele Themen endlich mal in die Öffentlichkeit schieben, die immer nur im kleinen Kreis besprochen wurden.
    Mir kamen die letzten Jahre ein wenig vor, wie die letzten Jahre der DDR, als immer alles nur hinter der sprichwörtlich vorgehaltenen Hand gesagt wurde und im entsprechenden Kreis.
    Ich bin so unendlich froh, dass über Menschen, wie Sie und Ihre Mitarbeiter, eine Welle der Aufklärung durch dieses Land rollt. Und ich danke Ihnen dafür !
    Weiter so !!!

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