KenFM im Gespräch mit: Klaus-Jürgen Bruder („Psychologie ohne Bewusstsein“)

Behaviorismus. Eine Wissenschaftsform, die das Verhalten von Lebewesen untersucht, ohne dabei dem Innenleben des Untersuchungsobjektes Rechnung zu tragen. Das Gehirn eines Menschen wird in den Modellen der Behavioristen als eine Art Black-Box dargestellt, welches auf einen bestimmten äußeren Reiz ein voraussehbares Reaktionsmuster abspult.

„Unsinn!“ könnte man als spiritueller Zeitgenosse nun entgegnen und auf das sich neuerdings in aller Munde befindende Bewusstsein verweisen. Ein nicht unberechtigter Einwand.

Allerdings lehrt uns ein Blick in die Geschichte, dass es scheinbar möglich ist, mittels verschiedener Konditionierungstechniken das Bewusstsein eines Menschen nahezu vollständig auszuschalten. Das erklärt auch, warum die Psychologie in ihren Ursprüngen eine von den Eliten geförderte Forschung war. Um effektiv Gehorsam zu schaffen, müssen die Herrschenden die Beherrschten besser kennen, als diese sich selber. Nur so können auf strikter Ungleichheit beruhende Herrschaftssysteme den Bevölkerungen als „alternativlos“ verkauft werden.

Wenn also heutzutage von einer wachsenden Schere zwischen arm und reich die Rede ist, müssten wir uns eigentlich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass wir als Gesellschaft solche zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten mehr oder weniger widerstandslos als „normal“ hinnehmen. Offensichtlich sind uns die herrschenden Eliten noch immer einige Schritte voraus.

Ihre Druckventile, die vom Hartz-4-Empfänger über den „Einwanderer in die Sozialsysteme“ bis hin zu dem in Mesut Özil personifizierten Versagen „der Mannschaft“ bei der Fußball-WM reichen, werden noch immer allzu gerne angenommen, um angestauten Frust in systemerhaltende Bahnen zu lenken.

Wie kommen wir aus dieser Nummer raus? Der Psychologe Klaus-Jürgen Bruder liefert Denkansätze aus seinem Wissenschaftsgebiet und zeigt auf, dass das menschliche Gehirn weit mehr ist, als eine maschinenartige Black-Box. Dessen müssten wir uns nur bewusst werden.

Inhaltsübersicht:

0:04:47 Ist Gehorsam menschlich?

0:08:30 Behaviorismus

0:22:08 Künstlich erzeugte Realität durch Medien

0:24:31 Neusprech zu alten Themen und das Problem der Verdrängung

0:33:42 Gibt es Unterschiede zur großen Verdrängung in der NS-Zeit?

0:42:37 Der Alltag eines Therapeuten

0:49:32 Der „Schulz-Effekt“

1:05:35 Räume der Selbstbestimmung

1:16:27 Behaviorismus plakativ erklärt

1:25:51 Techniken, die das Bewusstsein ausschalten

1:34:25 Ist Zivilcourage eine Tugend?

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20 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Klaus-Jürgen Bruder („Psychologie ohne Bewusstsein“)

  1. Herr Jebsen meinte während des Interviews mit Prof. Burder, Sport und Wetterberichte werden nicht gefälscht.
    Leider können auch Wetterberichte gefälscht werden und zwar laut Dr. Judy Woods am 9. September 2001, also an dem Tag als 3 Hochhäuser in New York „eingestürzt“ sind und der Krieg gegen den Terror begann. An dem Tag näherte sich ein Wirbelsturm die Stadt New York. Auf Satellitenbilder war der Wirbelsturm deutlich zu sehen. Auf dem Wetterbericht von Fox News (und auch andere Sender???) war kein Wirbelsturm zu sehen. Warum? Vielleicht weil der Wirbelsturm benötigt wurde um mit „directed energy“ das gesamt WTC Komplex (Alle 7 Gebäude wurde vernichtet, bzw. stark beschädigt!) weitgehend in Staub zu verwandeln. Dr. Judy Woods bietet auf alle Fälle Interessante Thesen und Informationen , auch wenn man skeptisch bleibt.
    Es lohnt sich die Frage zu stellen, warum ein Wirbelsturm aus dem Wetterbericht gestrichen wurde.
    Ich empfehle den Vortrag von Dr. Judy Woods in Delft
    https://www.bing.com/videos/search?q=Judy+Woods&view=detail&mid=0020BCF15C0E1F21F5AA0020BCF15C0E1F21F5AA&FORM=VIRE
    9/11 Where did the towers go?

    oder ihr Buch: Where Did the Towers Go?

  2. Mhmm?!
    Weiß auch nicht so recht was ich von dem Gespräch halten soll.

    Eigentlich interessante Fragen und eigentlich auch interessante Anworten, bzw. interessanter Gesprächspartner, aber irgendwie haben Sie – aus meiner Sicht – nicht so gut zueinander gefunden. . . .

    Es wirkte als hätte Herr Prof. Bruder immer wieder große Schwierigkeiten damit, von dem Einzelnen( Menschen) auf die grosse Masse (die Menschen (Wähler)) zu schliessen, bzw. es wurde (mehrfach und – aus meiner Sicht – nicht sonderlich erfolgreich) versucht, von dem Einzelnen auf Alle zu schliessen und /oder umgekehrt (vielleicht funktioniert das eben auch nicht so einfach (diese Hürde wurde irgendwie nicht genommen)).

    Vielleicht liegt hier auch der Grund, warum es manchmal so wirkte, als würde Herr Prof. Bruder seine Gedanken erst mit der Post verschicken, bevor diese sich dann zu einem möglichen Bild zusammenfügten?!

    Somit fande ich schon, deutlich zu spüren, dass die Buchveröffentlichung bereits 36 Jahre her ist, oder . .

    Aber gut, jedes Gespräch ist eben anders, trotzdem Danke dafür

  3. Ich habe das Buch derzeit gelesen und fand mich dabei sehr bestätigt, mit dem was ich dazu geahnt, gefühlt und erlebt hatte.
    Einige letzte Zweifel wurden beseitigt. Heute könnte man da noch diverse Kapitel hinzufügen. Es gehört eigentlich in den Unterricht der Grundschule !

  4. Gehorsam ist menschlich, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, so wie bei den Affen.

    Verhalten wird somit erlernt, kopiert und anerzogen. Deswegen gibt es ja noch genug die sich bei der Bundeswehr melden, um den Eltern und Großeltern zu gefallen oder weil es eben „Tradition“ ist. Andere bei denen nicht dieser Reiz ausschlaggebend ist lassen sich vom Geld locken oder damit das sie dort Kameraden finden oder aber einer „sinnvollen“ Tätigkeit nachgehen.

    Prof. Franz Hörmann erzählte in einem Interview von einem Experiment mit Flöhen und verschiedenen Glashöhen. Die Flöhe sprangen meistens gegen den Deckel und passten dann ihre Sprunghöhe an. Ein einzelner Floh der vorher höher springen konnte als die erstgenannte Gruppe, passte sich von allein automatisch der Sprunghöhe der anderen Flöhe an, obwohl die Gruppe, als auch der einzelne Floh nun noch mehr Platz nach oben hatten als vorher.
    Eine schöne Anschauung von Verhalten, die wohl erklärt warum auch der Mensch so „dumm“ ist, wie er eben ist.

    Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht! So betrachtet doch „Michel“ den Ausländer der aktuell einwandert: Sieht anders aus, versteht mich nicht, andere Religion, Kultur, anderes Essen bzw. isst das was ich esse gar nicht und findet es obendrein widerlich (Schweinefleisch). –> Genug „Gründe“ ihm ablehnend gegenüber zu stehen.

    Aber selbst in der Flüchtlingskrise gab es dann eine Spaltung bei „Michel“. Denn durch Aufklärung etc, konnte er es in der Tat begreifen das die ja nicht aus Langeweile geflohen sind. Ein Teil hat das kapiert. Dann gibt es die ewig gestrigen, die sich niemals ändern werden und der 3. Part hetzt dann gegen die Wirtschaftsflüchtlinge.

    Warum begreift „Michel“ also nicht das alles zusammenhängt und mit dem selben System zu tun hat und vom selben System stammt? 1. Weil er selber ein Nutznießer dieses Systems ist, 2. Über Jahrzehnte hinweg in den Medien propagiert wurde wie faul, bösartig, rückständig, hinterhältig, undankbar und aggressiv etc die Völker in Afrika und Vorderasien sind und 3. man dann ja sein eigenes Weltbild (und somit seine eigene Kultur, Erziehung, Werte usw usw) in Frage stellen müsste.
    Also: lieber einfach alles nachplappern was die Kollegen, Zeitungen etc sagen und keine Repressalien befürchten.

    Das erlernte Verhalten kann aber auch verlernt werden bzw abtrainiert werden. Ehemalige Soldaten die durch entsprechende Erlebnisse gemerkt und gespürt/erlebt haben wie „Wertvoll“ sie sind für den Dienstherren.
    Frauen die eben nicht von Ali oder Mohammed vergewaltigt worden sind, sondern von Onkel Dieter.
    Es gibt für alles eine Fallkonstellation die auch irgendwo, bestimmt so aufgetreten oder auch nicht aufgetreten ist.
    Die meisten Menschen brauchen ein einschneidendes Erlebnis um sich zu ändern, das ist leider so oder aber sehr, sehr viel Zeit um sich zu öffnen und zu verstehen das der Mensch, das Volk der/das in den Nachrichten beschrieben wird eben doch nicht das ist, wie es zu sein scheint oder vielleicht wirklich nur der schlimmste Teil. Massenmedien erzeugen aber eben Massenstimmung.

    Alles Verhalten ist erlernt und kann wieder verlernt werden. Und jede imperialistische Nation (egal ob aktuell oder nicht) betrachtete sich dabei mehr oder weniger als Überlegen. Griechen, Römer, Ägypter, Hunnen, Mongolen Franzosen, Briten, Deutsche, Japaner,Chinesen, Amerikaner, Spanier, Niederländer, Türken, Sarazenen, Araber usw usw usw. Und warum? Weil der Imperialismus und Ausbeutung nach wie vor als Fortschritt verkauft werden und als Überlegenheit.

    Der Mensch muss nur mal ordentlich reizüberflutet sein damit sein Hirn einen restart hinlegt. Aber solange das Neandertaler-Betriebssystem ordentlich geupdatet wird und bugfixes behoben und das Essen nicht mal mehr gejagt werden muss, ist doch alles ok. Und 10 min Nachrichten pro Tag und das Frameing und Feindbild passt wieder oder wurde wenigstens bestätigt.

  5. Lieber Herr Jebsen,

    Dass was Sie machen ist nicht obsolet, ohne Sie hätte ich nie im Leben solch interessante Menschen kennen gelernt, die Sie bei sich zu Wort kommen lassen.

    Fall Sie nach einer neuen Entfaltungsausrichtung streben werden Sie Filmemacher. Filme sind ein interessantes Medien-Format, der unter Umständen in der Lage ist ein breiteres Publikum zu erreichen…

  6. Ich habe das Gefühl gehabt, dass die Kernfrage von Ken Jebsen keine besonders befriedigende Antwort hatte:
    „Wieso scheint es so zu sein, dass der Mensch, bzw. „alle“ Menschen geführt werden wollen?
    (Und erst dann sich beschweren, wenn die Führung nicht ihren Erwartungen entspricht?)“

    Herr Prof. Bruder hat jedes Mal betont, dass es an der (nach seiner Definition) „zweiten Natur“ liegt. Sprich das, wie wir von der Gesellschaft/Eltern erzogen werden, welche Ideale wir auf den Weg bekommen, DAS bestimmt, inwieweit und ob überhaupt wir geführt werden wollen. Im Grunde genommen, inwieweit wir Bereitschaft besitzen, die Verantwortung an Andere abzugeben. Unsere „zweite Natur“ ist die Art und Weise, wie unsere Kultur uns geformt hat.

    Je nachdem, wie „gelungen“ wir gebrochen wurden, werden wir zu mehr oder weniger willenlosen Instrumenten der Macht. Und Behaviorismus, wenn ich es richtig verstanden habe, war/ist die Wissenschaft, die sich (erst Mal generell) mit den Verhaltensweisen dieser kaputten Menschen (uns, also :-)) beschäftigt.

    Und Psychologie (nicht nur Behaviorismus), wurde von den Mächtigen der Welt benutzt, um die Verhaltensweisen dieser kaputten Menschen zu erforschen und Mechaniken zu entwickeln, wie sie massenhaft gleich geschaltet werden können.

    Im Grunde genommen, geht es beim Thema Impuls->Reaktion darum, wo denn der Wille dazwischen abgeblieben ist.

    Es sind mAn zwei Entwicklungsstadien, die im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen:
    1. Stadium der Erziehung/Kindheit: darin wird dieses wichtige Mittelglied – der Wille – gebrochen.
    2. Stadium: man kann mit mittels Psychologie ermittelten Mechanismen den gebrochenen erwachsenen Menschen lenken.

    Herrn Jebsen hat wohl auch interessiert, ob der Mensch nach diesen zwei Stadien überhaupt im Stande ist, im eigenen Leben selbstständig zu agieren. Diese Frage allerdings wurde nach meiner Meinung nicht beantwortet, bzw. nicht angegangen.

    Meine eigene Antwort darauf:
    Die Menschen sind Individuen. Auch gebrochen haben sie die Wahl, ob sie gebrochen bleiben wollen. Denn die Angst, die sie vor allem als Kinder hatten, als sie gelehrt wurden, sich dem System zu beugen, kann heute realistisch durchschaut werden. Man ist erwachsen und (zumindest hier) niemand wird „bestraft“, wenn er seinen eigenen Weg geht. Ob und wie viele Menschen es gibt, die ihren individuellen Weg gehen wollen, der nicht mit dem vorgeschriebenen Weg aus den Medien übereinstimmt, ist natürlich eine große Frage, aber wir können nur für uns selbst antworten. Nicht für Andere.

    Wir sollen, denke ich, aufhören kollektiv zu denken. Und anfangen, individuell vorzugehen. Und das bedingt, dass wir bei uns selbst anfangen. Was kann also ICH machen, um meinen individuellen Weg zu gehen? Wenn ich meinen Lebensweg gemeistert habe und sagen kann: „ich bin unabhängig von allen Reizen und Unterdrückungsmechanismen und ich habe es nicht einmal nötig, vor ihnen wegzulaufen“, dann habe ich mein Leben so gelebt, wie ich es wollte.

    • Für eine vernünftige Erklärung würde ich nicht „erste Natur“ sowie „zweite Natur“ verwenden. Die Natur ist die Realität und somit auch die Wahrheit. Sie ist aber nunmal so komplex, dass wir nur Modelle davon anfertigen oder simulieren können, um bestimmte Phänomene einigermaßen erklären zu vermögen.
      Dann müssen wir unbedingt den Kern darauf legen, dass wir von der Natur, also aus dieser Realität entstammen und nicht aus dem Nichts, aus irgendeiner Simulation oder aus gedanklichen Modellen.
      Diese soziale Struktur der Hierachie ist nicht allein die Idee der Menschen, sondern entstammt auch aus der Natur heraus, man kann das eindeutig aus der Tierwelt herauslesen. Der Unterschied zwischen die Hierachie der Tiere und die des Menschen besteht darin, dass der Mensch viele Ebenen, also einer Art Pyramide aufgebaut hat, bei den Tieren hingegen sind nach dem Alpha darunter alle gleichwertig. Diese Art Pyramide hat höchst wahrscheinlich damit zu tun, dass durch die über den natürlichen Grenzwert der massenhaften Vermehrung der Menschen die Strukturen komplexer geworden sind, dass solche Ebenen entstehen mussten.

      Ein weiterer Punkt ist, wie Gerald Hüther zu pflegen sagt, die Herannahme des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik, um eine brauchbare Erklärung abzuliefern. Der Energieverbrauch steigt doch exponentiell mit zunehmender Komplexität der Strukturen, oder die Zahl der Menschen steigt so rasant an, dass die Komplexität der Strukturen unausweichlich zunimmt bis irgendwann der Grenzwert überschreitet wird wo das System nicht mehr zusammengehalten werden kann und alles auseinanderfliegt, da befinden wir uns jetzt in diesem Stadium. Eine Antwort wäre dann der Umkehrschluss, wir brauchen entweder einfachere Strukturen, oder kleinere balancierte Menschenzahlen.

      Zurück zu den Punkt, Missbrauch der Wissenschaften, Künste, Religion usw. durch die Macht:
      Das ist nunmal das Wesen der Macht, sobald sie sich an einer Stelle angesammelt hat, wird sie unausweichlich ihr Wesen ausleben sowie zerstörerisches Werk verrichten, alles zu missbrauchen um ihres Wachstum dienlich zu werden. Die Literatur schildert das über alle Epochen aller Menschenkulturen hinweg, keine Künste, Religion oder Wissenschaft ist davor sicher. Da brauchen wir nicht über die Psychologie zu monieren.

    • „Wieso scheint es so zu sein, dass der Mensch, bzw. „alle“ Menschen geführt werden wollen?

      Hierarchische Gesellschaften haben sich historisch gesehen gegen egalitäre Gesellschaften durchgesetzt. Ich würde sogar annehmen, dass das auch für Stammesgesellschaften gilt und daher die Bereitschaft soziale Hierarchien zu akzeptieren, herrschen/gehorchen zu wollen, bereits genetisch angelegt ist. Wirklich erstaunlich ist z.B. wie gut Armeen funktionieren. WIe lange die Soldaten im 1.WK bereit waren sich gegenseitig abzuschlachten. Nicht weil eine Alternative für sie undenkbar war. Es gab weihnachtliche Waffenstillstände zwischen Deutschen und Engländern gegen den Willen der Offiziere, wo man sich getroffen hat und Fußball gespielt. Es wäre durchaus möglich gewesen, dass die Soldaten sich einfach weigern weitere Offensiven mitzumachen, dann war der Krieg nach ein paar Monaten beendet. Soldatenstreik. Die franz. Armee hat das einmal gemacht, Millionen von Soldaten die sich einfach weigern, und sich nach ein paar Wochen überzeugen lassen, den Krieg doch fortzuführen. Und zwar nicht durch brutale Repressalien, das hat das franz. Oberkommando sich nicht getraut, einfach so. Logisch ist das nicht nachzuvollziehen, denn der gemeine Soldat hatte nichts zu gewinnen bei der Sache, da ist meiner Ansicht nach etwas Irrationales, das ganz tief drinne sitzt.

  7. Also ein Säugling muss überleben und kann ja selber nichts. Der muss ja nehmen was kommt und schnell lernen. um zu überleben. Dieser Vergleich ist daher problematisch.
    Meine Meinung ist das eben die Gesellschaft oder die Eltern usw die Aufgabe haben die Kinder zu erziehen. Also Mitmenschlichkeit, Rücksicht, Verzicht müssen erlernt werden. Und da versagt unsere Gesellschaft, höher, weiter, schneller. Wenn die Eltern den Großeltern helfen dann wird zB Rücksicht und Hilfe gelehrt.
    Und Rücksicht auf die Natur? Wenn die Eltern nur arbeiten, nur auf Haus, Auto wert legen, die Oma ins Pflegeheim stecken, was soll da raus kommen?

    Zu den Muslime ist meine Meinung dass die Probleme gegenseitig sind. Und das wird von Herrn Jebsen total ignoriert. Was steht denn im Koran, was wird den in den Moscheen gepredigt ?
    Würde die Türkei zB 10 Millionen Christen helfen ?
    Im Irak sind die Christen fast ausgerottet Herr Jebsen und in Syrien auch. Afganistan und Pakistan waren mal Buddhistisch, was ist aus diesen Ländern geworden.
    Es ist ja oft umgekehrt das Hass gegen nicht Muslime vorhanden ist und wo ist denn der Unterschied in der Ideologie des Islam oder des Nazionalsozialismus, im Endeffekt wollen beide die totale Vernichtung aller ausgeschlossenen Gruppen. Und das dadurch Probleme entstehen, ja wenn jeden Tag ein Mensch umgebracht oder vergewaltigt wird ist es ja so dass durch die MSM das mit aller Kraft verheimlicht, vertuscht und verniedlicht wird. Das ist doch die Ist Situation. Warum die Medien die unkontrollierte und unbegrenzte Umvolkung wollen aber gegen Muslime hetzen liegt wohl daran das eben ein Konflikt erzeugt werden soll. Es braucht Konflikte um von anderen Themen abzulenken, um zu lenken, vermutlich.
    Und die Probleme sind ja in jedem Staat vorhanden, also wenn eine große Anzahl an Mensch umgevolkt wird dann gibt das unabhängig von der Kultur überall Probleme. Das wird ja auch immer ignoriert. Da ist ja die größte Ignoranz vorhanden. Ich muss sagen das die Menschen wie Menschen aufgenommen werden. Der Hass richtet sich ja eher gegen die Verbrecher die diese Umvolkung vorsätzlich durchführen und gegen zB Terroristen und IS Mitglieder oder Verbrecher bei den Muslimen die ja auch massenweise gekommen sind und das ist ja verständlich.

    Ich empfehle da mal wieder die Seegespräche mit Rico Albrecht und Herrn Rothfuß ja da werden die Probleme etwas herausgearbeitet. Herr Jebsen hat meiner Meinung nach hier sehr ideologische Ansichten.

    Ja und Übergewichtige jetzt als Reiche Übeltäter darzustellen ist auch problematisch.
    Das Problem ist doch das Reichtum und Besitz zu noch mehr Reichtum und Besitz führt. Je reicher wer ist umso schneller wird er noch reicher aber nicht durch Leistung sondern nur durch Enteignung von anderen Menschen.
    Also das Denken das man Geld anlegt, in Wertpapiere, spekuliert oder Bitcoins kauft und dadurch reich wird. Ja das will ein jeder nur sie verstehen nicht das genau dieser Mechanismus ja zur Verarmung führt, also der Grund ist dass sie arm sind. Das ist auch der Grund für Wirtschaftswachstum und Zerstörung der Erde.
    Das wird aber von den Linken nicht angesprochen, warum soll ich dann die Linke wählen ? Die sprechen das doch nicht mal an. ABer keine Partei aber wie fragte die ARD Moderatorin den Kurz so schön ? Ist es überhaupt noch erlaubt für einen Politiker sein Geld nicht in Aktien und Wertpapiere anzulegen ?

    Warum die Linke unwählbar ist hat einen einzigen Grund und das ist die ignorante Haltung in der Umvolkungspolitik.
    Das hat Herr Jebsen auch noch nicht verstanden. Die Umvolkung wird von den Reichen gewollt und durchgeführt. Und deren Politik führt dazu. Die Menschen verstehen aber das dies hier zu katastrophalen Verhältnissen führen wird und sehr stark zu ihren Lasten gehen wird. Ja, genauso wie der ESM, also die Politk geht ja Wege die gar keine andere Auswahl wie AfD zulassen würde nur dort ist auch eine Weidel, Gauland und wie heisst der Vorsitzende, ja wenn die nicht eingeschleust sind dann weiß ich auch nicht. Der sogenannte NAZI Höcke will zB eine staatliche Rente aber das wird in der Parteispitze ganz anders gesehen darum wird die AfD auch nichts ändern, diese Partei ist bereits gekauft.
    Und die Linke und die Grünen auch und mich wundert es dass eine Frau Wagenknecht dies nicht schnallt.
    Aber vielleicht hat sie das jetzt ja.
    Wir haben jetzt Frieden in Europa, also für die Menschen ist der Frieden viel attraktiver, die Menschen wollen keinen Krieg das sind nur skrupellose Verbrecher die den Krieg durchführen und die Medien bringen die Menschen dazu dies zu akzeptieren, mit Kindern (Brutkastenlüge). Die echten Bilder werden ja nicht gezeigt. DU Munition und Folgen werden ja nicht gezeigt.
    Meine Meinung ist das Menschen die die Verbrechen und den Mechanismus durchschaut haben zusammen tun und die aktuellen korrupten Politiker von den Schalthebeln entfernen.
    Der Fahrer muss weg wenn er nicht umdrehen will und in die falsche Richtung fährt weil die die im Bus mitfahren können ja nicht viel ändern solange der Fahrer macht was er will.

    • Die Indianer waren aufgeklärter. Wir sind Steinzeitbarbaren. Also das ist auch nicht richtig, wir sind Smartphonewischer so wie ein Scheibenwischer eeiii, ööhhh, eeeiii, ööhh, eeeiii, ööhhh … den ganzen Tag lang.

      Snowden ist positiv, aber wird halt ruhiggestellt. So wie Kennedy da traut sich dann niemand mehr.
      Aus den Medien aus dem Sinn.

  8. Ich habe nach 35 Mintuten abgeschaltet. Das war das fürchterlichste „Gespräch“, das Herr Jebsen seit längerm geführt hat.
    Am Anfang sagte er noch, seine Aufgabe als Journalist sei ähnlich wie die des Therapeuten, nämlich zu versuchen das Gegenüber zum Sprechen zu bringen. Er aber will unbedingt ein Selbstgespräch führen. Dauernd unterbricht er, lässt den anderen seine Gedanken nie zu Ende führen, bringt in wahnisinnig schneller Folge immer neue Bilder und Vergleiche, die alles verunklaren und der „Gesprächspartner“ und Zuhörer wird völlig verwirrt in diesem Wortschwall und weiß nicht mehr, wohin das führen soll. Wenn Herr Bruder dann nochmal einen Faden aufgreifen will, wird ersofort von Jebsen unterbrochen und auf ein anderes Gleis verschoben, wo er aber auch nicht bleiben darf, weil schon wieder neue Einwürfe mit allen möglichen Beispielen aus allen möglichen Beispielen folgt.
    Katastophal! Bei einer Journalistenprüfung wäre er mit Pauken und Trompen durchgefallen. Als Herr Bruder hätte ich mir das nicht gefallenlassen. Der ist doch durch die total respektlos autoritäre „Gesprächsführung“ in den Dreck gezogen worden.
    Was für ein Riesenunterschied zu den beiden vorangegangenen Gesprächen mit den beiden Pädagogen Frau Rasfeld und Herrn Hüther!

    • Hat nicht der Professor auch seinen Teil dazu beigetragen?
      Mir fehlte die Linie in seiner Argumentation, und die Sprechgeschwindigkeit war extrem (!) langsam.
      Das aber nur mein Eindruck…

    • @ volume
      „Hat nicht der Professor auch seinen Teil dazu beigetragen?“
      Aber es ist doch die Aufgabe des Gesprächsführers sich an den, dessen Wissen er anzapfen will, anzupassen. Er ist doch der Profi in dieser Situation oder sollte es sein.
      „Linie in seiner Argumentation, und die Sprechgeschwindigkeit war extrem (!) langsam.“
      Herr Bruder musste sich doch nach den Wortschwällen mit immer neuen Vergleichen und Themen jeweils neu sortieren und wenn er damit begonnen hat, wurde er sofort unterbrochen und auf ein anderes Gleis gestellt. Wie kann man da eine „Linie“ einhalten? Die wäre doch von Gesprächsführer anzustreben und einzuhalten!
      Nein, ich beharre darauf: Herr Jebsens Verhalten dem Gesprächsparter gegenüber war repektlos.

    • Das ist aber doch ganz normal für Ken Jebsen, das „Maschinengewehr der medialen Aufklärung“. 🙂 Er hat sich da schon sehr gebessert, schau Dir mal eins seiner alten Interviews an. Wenn ein Interviewpartner schweigt um nachzudenken, dann redet er und schiebt Erklärungen nach, wie die Frage gemeint ist und wie man sie richtig beantworten sollte. Auch seine Themenwechsel á la „Was ist aber mit Israel?“ sind nicht immer glücklich gewählt. Hat er jemand da sitzen, der Medienprofi ist, macht es nicht so viel aus. Ein Psychologe ist da wohl eher gewohnt zuzuhören, den andern ausreden zu lassen, auf das was er sagt einzugehen, langsam zu sprechen. Dann kann es störend sein. Ich fand es jetzt nicht so schlimm.

  9. Der Titel ist super. Der Inhalt ist ziemlich langwierig und konfus… worauf will der Professor hinaus?

    Man hätte mit dem Grundgedanken von Behaviorismus (als aktuell herrschende Strömung der Psychologie, was vielen nicht klar ist) viel mehr rausholen können.

    Danke für den spannenden Interviewgast, aber das war etwas zäh 😉

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