Klimalügner | Von Mathias Bröckers

Warum fiebersenkende Maßnahmen kaum Sinn machen, wenn Herz, Nieren und Lungen weiter zerstört werden.

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Kaum eine Debatte wird derzeit emotionaler geführt als die um den Klimawandel. Aktivisten von »Fridays For Future«“ und »„Extinction Rebellion«“ stehen Skeptiker und Leugner gegenüber, die die Gefahren von CO₂ und der Erderwärmung für überschätzt halten oder für nicht einmal vorhanden.  Zwar schmilzt Grönland wieder zu Grünland, aber wächst nicht anderswo gerade wieder das Packeis? Und gab es nicht vor 250 Millionen Jahren Unmengen CO₂ in der Atmosphäre und einen rapiden Anstieg der globalen Temperatur und im Mittelalter, wo sie gar nicht hingehört, eine kleine Eiszeit? Und war die Erde nicht schon immer klimatischen Zyklen, Veränderungen der kosmischen Strahlung und des Sonnenmagnetfelds ausgesetzt, die dann zu Dürreperioden, Hitzewellen oder Überflutungen führten? Und wenn nachgewiesenermaßen simpler Wasserdampf zu 80 Prozent für den Treibhauseffekt verantwortlich ist, wie können da Stoffe wie CO₂ oder Methan, die nicht einmal ein Prozent der Atmosphäre ausmachen, eine entscheidende Rolle spielen? Und wenn die Klimaforscher an ihren Kurven, die menschengemachte CO₂-Emissionen als Ursache für den Temperaturanstieg aufzeigen, ein wenig herumgeschraubt haben, ist das nicht ein Beweis, dass diese Klimamodelle falsch sein müssen? Werden wir nicht nach Strich und Faden verschaukelt von Wissenschaftlern, die nicht die wahren Fakten aufzeigen und erklären, sondern einer politischen Agenda folgen? Oder die in einem Gruppendenken verhaftet sind, das durch Forschungsförderung und Schwerpunktsetzung bei Publikationen sowie durch politischen Druck nur die herrschende Lehrmeinung bestätigt, aber mit echter Wissenschaft nichts mehr zu tun hat?

Den Gegenpol zu solchen kritischen, skeptischen Fragen bilden die Gutachten des Weltklimarats (IPCC) und die von den meisten Forschern weltweit unterstützten Klimamodelle, die bei einem weiteren CO₂-Anstieg in der Atmosphäre stark steigende globale Durchschnittstemperaturen und fatale Folgen nicht nur für küstennahe Regionen der Erde vorhersagen. Dazu gehören extreme Hitzewellen, Dürre, Ernteausfälle, Flüchtlingsströme und – in letzter Konsequenz – das Ende der Zivilisation. Doch Panikmacher, Apokalyptiker und Fatalisten lügen sich in Sachen CO₂ genauso in die Tasche wie die Skeptiker und Leugner einer menschengemachten Erderwärmung. Wir haben also »Klimalügner« auf beiden Seiten, die blind geworden sind für die Wirklichkeit.

Denn weder ist der anthropogene CO₂-Ausstoß harmlos, noch ist er der einzige Faktor, der bekämpft werden muss, um den Planeten zu retten. Deshalb ist das fröhliche »Weiter so!« mit fossiler Energie, das die Skeptiker und Leugner vertreten, genauso falsch wie der panische Blick auf die »Parts per Million« (ppm) Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre und die Horrorszenarien, die bei einem weiteren Anstieg drohen. Richtig und entscheidend ist vielmehr: Auf diesem Planeten findet ein großes Sterben statt – die weltweite Zerstörung von Ökosystemen – und es ist unstrittig, dass Menschen dafür verantwortlich sind. Der Streit über menschengemachten CO₂-Zuwachs ist ein Nebenkriegsschauplatz, der im Zuge der Klimadebatte zum einzigen Schlachtfeld geworden ist, während das große Sterben der Wälder, der Meere, der Böden, der Feuchtgebiete und die Vernichtung der Tier- und Pflanzenarten als sekundär gilt. Wer glaubt, dass dieses Problem mit einer Reduktion anthropogener Treibhausgase gelöst werden kann, macht sich etwas vor. Denn fiebersenkende Maßnahmen machen kaum Sinn, wenn Herz, Nieren und Lungen weiter zerstört werden.

Das heißt: Auch wenn die Erderwärmung nicht CO₂-bedingt sein sollte, müssen wir dringend etwas tun – und wenn menschengemachtes CO₂ die Ursache ist, erst recht. Nur was wir nicht mehr tun sollten, ist, diese nutzlose Debatte weiterführen. Stattdessen müssen wir an den Lösungen arbeiten. Und die können nicht darin bestehen, das Problem zu monetarisieren, aus dem Handel mit Verschmutzungsrechten ein Finanzprodukt zu machen und das Heil in CO₂-Steuern zu suchen, denn das kann allenfalls die Symptome kurieren, nicht aber die Krankheit heilen. Was nottut ist ein grundlegender Systemwechsel und der kann nicht mit denselben Methoden erreicht werden, die die Zerstörung angerichtet hat.

(…)

Das Ende – von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe war der Titel eines literarischen Essays von Gregory Fuller, der angesichts des dramatischen Artensterbens, der Wirkungslosigkeit der Klimaschutzabkommen und den irreparablen Schäden der globalen Umweltzerstörung bereits 1993 zu dem Schluss kam: Es ist zu spät. Als er ein Vierteljahrhundert später für eine zweite Auflage recherchierte, erschrak er »über das Tempo, in dem der Planet zugrunde gerichtet wird. Anfang der 1990er-Jahre hatte ich in meiner damaligen Naivität an einen prozessualen Zeitraum von vielen Jahrhunderten für die Endkatastrophe gedacht. Nun wurde mir klar, das Zerstörungstempo hat sich potenziert. In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts werden wir uns bereits, viel früher als ich jemals vermutet hätte, am Anfang der Endphase befinden. Unsere Kinder und Enkel werden es ausbaden.«

Diese potenzierte Beschleunigung gibt Anlass zu apokalyptischer Hoffnungslosigkeit. Angesichts dieser Katastrophe heiter zu bleiben, zivilen Ungehorsam und Mitgefühl zu üben, weiter Freude und Begeisterung für Schönes zu empfinden und nicht zu verzweifeln, ist ein freundlicher und durchaus weiser Rat. Mir aber, als Freund des Galgenhumors, ein bisschen zu wenig. Denn das Wissen, die Lösungen, die Ansätze, wie wir die Zukunft retten und den Planeten bewohnbar halten können, liegen vor. Es nicht einmal versucht zu haben, sie umzusetzen, keine Anstrengung unternommen zu haben, Leid zu verringern und Dinge zu verbessern, scheint mir verantwortungslos und wäre überaus tragisch. Denn es könnte funktionieren. Wir können die Erde zu einem besseren Platz und die Menschen zu besseren Erdbewohnern machen. Wenn auch nicht sofort zu voll bewussten, aktiven Erdlingen, die nach den Schulstreiks fürs Klima am Freitag auch an den anderen Wochentagen zum Generalstreik für Gaia aufrufen; montags für die Ozeane, dienstags für den Boden, mittwochs für die Pflanzen, donnerstags für die Tiere, freitags für die Atmosphäre und am Wochenende für das Leben insgesamt. Wie lange müsste solch ein Generalstreik laufen, um die Billionäre, die Feudalherren der Welt, zum Einlenken zu zwingen? Ich vermute: Nicht allzu lange, auch wenn der Forderungskatalog der Erdlinge lang ist und teuer wird – aber Geld ist mehr als genug da. Zumal außer den Schätzen der Feudalherren künftig auch öffentliche Gelder sinnvoller eingesetzt werden. Mit den zwei Prozent vom BIP etwa, wie sie für einen »hirntoten« Verein wie die NATO aufgewendet werden sollen, können die Erdlinge schon eine ganze Menge anfangen, dank des gigantischen Budgets des Pentagon – Heimat des größten institutionellen Umweltzerstörers überhaupt, mit einem CO₂-Ausstoß wie ganz Schweden – mit diesen zwei Prozent würde »Gods Own Country« im Nu geradezu paradiesisch aufblühen. »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin« lautete eine friedensbewegte Hippie-Utopie, die sich bis dato nur insoweit bewahrheitet, als Krieg mittlerweile per Drohne ferngesteuert wird. Angesichts der Tatsache, dass die Lösungen und das Geld vorhanden sind, den Treibhauseffekt zu kontern und die Mitweltzerstörung zu stoppen, stehen wir jetzt vor einem umgekehrten Paradox: »Stell dir vor, es geht, und keiner kriegt’s hin.«

Also kein Grund zur Hoffnungslosigkeit, eher Motivation, es noch einmal zu versuchen. Das geht, wenn wir uns – mit Albert Camus – Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen und bedenken, dass die domestizierten Primaten, bei all ihrer Ungeschicklichkeit und Dummheit, ja auch über eine wunderbare Kreativität und Erfindungsgabe verfügen, dank derer sie mittlerweile in der Lage wären, aus dem von Mangel und Knappheit geprägten Planeten ein Paradies zu machen: mit einem gigantischen Atomkraftwerk am Himmel, das (für die nächsten circa zwei Milliarden Jahre) kostenlos freie Energie liefert, mit (noch) fruchtbaren Böden, (noch) leidlich sauberem Wasser und einer (noch) gerade ausreichenden Vielfalt von Pflanzen und Tieren, sodass die Erde auch eine größere Menschenbevölkerung ernähren könnte als die derzeit lebende – sofern sich diese Bevölkerung an die Spielregeln hält. Deren wichtigste Regel, die auf diesem Planeten gilt, seit sich das erste Leben ausbreitete, lautet: Aus Parasiten müssen Symbionten werden. Entscheidend ist die Gesundheit des ganzen Planeten und nicht irgendeiner einzelnen Art von Organismus, entscheidend für die Regulierung des Gesamtsystems ist die Vielfalt des organischen Lebens. Wer sich nur parasitär, auf Kosten dieser Vielfalt ausbreitet, wird zwangsläufig untergehen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:  Alexandros Michailidis / shutterstock

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26 Kommentare zu: “Klimalügner | Von Mathias Bröckers

  1. Sorry aber Klimalügner ist genauso ein dämlicher Begriff wie Covidiot. Kaum ein Klimakritiker verneint eine Erwärmung. Eine menschengemachte Erwärmung via CO₂ wird aber als maginal gering angenommen. CO₂ ist aufgerundet mit 0,04% in der Luft auf NN vorhanden. Versuche die Wärmespeicherkapazität von reinem CO₂ zu messen ist nichteinmal Messtechnisch möglich. Man geht nur davon aus, dass aufgrund der höheren Dichte gegenüber der anderen Bestandteile der Luft, tatsächlich theoretisch auch eine größere Wärmespeicherkapazität vorliegt.
    Machen wir einen Versuch.
    Erwärme Wasser (Dichte 997kg/mm³) auf 90°C und tauche nach 5min Wartezeit deine linke Hand hinein (linke Hand nur bei Rechtshändern). Erwärme nun CO₂ (Dichte 1,9769kg/m³) auf 90°C und tauche nach 5min Wartezeit nun die rechte Hand hinein (links geht ja nicht mehr). Möglicherweise meint man eine etwas angenehmere Wärme zu spüren. Die Dichte des Gases ist so gering, dass man nur Mathematisch von einer höheren Wärmespeicherkapazität sprechen kann, als die der anderen leichteren Gase (Krypton ist übrigens fast doppelt so schwer wie CO₂). Das zur Physik! Unser Problem ist, dass die Politik und Presse sich nun in den Bereich der Naturwissenschaften und Medizin einmischt. Und derren Fachgebiet ist Meinung. "Meinung" aber kommt von "meinen". Und "meinen" bedeutet "nicht wissen". So wird nun "Meinung" in den Topf geworfen wo auch "Wissen" drinnen liegt. Kommt der Meinede nun zum Wissenden, dann versucht der Meinende seine Meinung als das "Non plus ultra" darzustellen. Und am Ende ist sogar Isaac Newton eh unglaubwürdig gewesen.

    Dass wir Menschen einen Einfluß auf die Erde haben ist absolut klar. Und, dass wir an einer Optimierung arbeiten sollen ist auch klar. So kann man mit einem sinnvollen Umgang der Resurcen nach meiner Schätzung 90% der Menschen erreichen. Dazu gehört aber auch einen ordentliche Diskusionskultur und Vernunft. Mit Kurzschlussreaktionen allerdings gewinnt man absolut nichts!

    Gruß

    Volker

    • Theoretisch ist die CO2 Erwärmung wissenschaftlich erklärbar .
      CO2 nimmt die Schwingungen der Sonnenstrahlung nicht auf,
      reagiert aber mit der abgestrahlten Erdwärme .
      Je stärker die abgestrahlte Erdwärme von Teilen der Luft, eben auch CO2,
      in Schwingungsenergie, also Wärme umgewandelt wird, umso wärmer wird die Atmosphäre .

      Was theoretisch einfach ist, wird bei den komplexen Vorgängen unübersichtlich
      und wird von Klimatologen mit Annahmen gelöst . Die Annahmen aber sind flexibel
      und diese Flexibilität eröffnet den Raum für Manipulation .

  2. War im November 2018 zu einem Vortrag vom Wetterfrosch Sven Plöger, der ca. 350 Besucher angezogen hatte.

    Bei diesem hatte er es gesagt, dass es vor allem in den letzten 10 Jahren in den Sommermonaten besonders wenig geregnet hatte. Es habe hier im Vergleich zu der Zeit vorher eine auffällige Veränderung gegeben.
    Dieser Zeitraum deckt sich in etwa mit dem Beginn der EZB Geldpolitik seit Ende 2011.

    Für mich gibt es wenig Zweifel, dass die Bundesregierung beim Klimawandel an völlig falschen Stellschrauben dreht.

    Handelsblatt, 24.02.2009
    Emissionshandel: Preissturz entlastet Konzerne

    Dann hat in den letzten Jahren auch die weltweite Abholzung stark zugenommen.

    Welt, 28.04.2015
    WWF-STUDIE
    Jedes Jahr werden elf Millionen Hektar Wald abgeholzt

    Die Problemlösungen unserer EU-Kommissionspräsidentin Ursula v. d. L. sind grobverkehrt.
    Sie will etwa erneuerbare Energien fördern, den Emissionshandel überarbeiten oder etwa etliche EU-Milliarden für den Green Deal einsetzen.
    Ferner sie etwa Corona-Investitionen für den Klimaschutz nutzen.
    Was Ursel da macht, hört sich alles sehr gut an, aber es ist alles falsch.
    Dann hielt Annegret K.-K. gestern ihre Grundsatzrede.
    Wir müssten uns dem Virus beugen.
    Etwa in Bergkarabach sei jetzt der erste Drohnenkrieg in der Geschichte ausgetragen worden.
    China hätte jetzt jüngst das größte Freihandelsabkommen der Welt abgeschlossen.
    Russland würde seine Aufrüstungspolitik fortsetzen.
    Es gebe derzeit einen Konsens der "höheren Verantwortung" Deutschlands in Europa.
    Etwa Handelsrouten und Lieferketten würden unter Druck geraten.
    Deutschland müsse "weltpolitikfähig" werden und eine Verteidigungsdiplomatie entwickeln.
    Es sei jetzt zunehmend eine bessere Präsenz der Bundeswehr gegeben.
    Europa und etwa die USA hätten eine Stabilität geschaffen.
    Der beste Verbündete in der Verteidigungspolitik seien immer schon die Vereinigten Staaten von Amerika gewesen und sie würden es auch bleiben.

    Spiegel, 03.06.2008
    Welternährungsgipfel
    1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger

    Stern, 13. Dezember 2011
    Rüstungskonzern Heckler & Koch rechtfertigt Parteispenden

    Zeit, 10. Dezember 2012
    Waffenindustrie:
    Die bombensicheren Investments deutscher Banken und Versicherungen

    Zeit, 20. August 2014
    Rüstungsindustrie
    Die kruden Argumente der Rüstungslobby

    Tagesspiegel, 07.04.2016
    Banken finanzieren Rüstungsfirmen mit Milliarden

    n-tv, 22.Juni 2016
    60 Milliarden für die Bundeswehr
    Merkel will Militärhaushalt fast verdoppeln

    Spiegel, 10.05.2017
    Rheinmetall
    Ex-Verteidigungsminister Jung ist neuer Aufsichtsrat

    rt-deutsch, 15.05.2017
    Abschreckung gegen Russland: Frontal-21-Bericht enthüllt geheime Aufrüstungspläne der Bundeswehr

    Bei Bündnis 90/ Die Grünen müsste man es eigentlich vermuten, dass sie die besten Lösungen für das Klima hätten.
    Tatsächlich dreht auch diese Partei an völlig falschen Stellschrauben. Sie wirbt etwa für die CO2-Bepreisung.

    Jürgen Trittin befürwortet zudem den Handel mit Emissionsrechten.

    Aber auch bei Frank Schäffler MdB, FDP lese ich bei Twitter: – „Es ist eine Hauptaufgabe des Wettbewerbs zu zeigen, welche Pläne falsch sind.“ F. A. von Hayek

    Der Fehler liegt insofern darin, dass es im Bundestag niemand so richtig weiß, wie Geld überhaupt funktioniert.
    Geld wird einfach nur für ein marktwirtschaftliches Tauschmittel gehalten.

    Wir stecken zudem in dem Dilemma, dass die Bundeskanzlerin stets an den falschen Stellschrauben dreht.
    Sie verteidigt etwa Kriegseinsätze.
    Ihr Drei-Worte-Plan lautet: "Wachstum schafft Arbeit".

    10. Mai 2012
    Merkel: „Wachstum auf Pump würde uns zurückwerfen“

    Spiegel, 07.09.2012
    Kauf von Staatsanleihen
    Merkel billigt neuen Kurs der EZB

    mobil n-tv, 22.10.2012
    "Instrument der Friedenssicherung"
    Merkel wirbt für Rüstungsexporte

    Dann fällt es auch auf, dass bei der neusten Anne Will Talk Show wieder einmal systemkonforme Talkgäste wie Friedrich Merz, Olaf Scholz oder Annalena Baerbock eingeladen gewesen waren.

  3. CO2 kann nicht, was es können müsste, um bei der derzeitigen Konzentration nennenswert zu einer Temperaturerhöhung beizutragen. U. a. Richard Lindszen, über 30 Jahre am MIT, hat das gut gezeigt: https://joannenova.com.au/globalwarming/graphs/log-co2/log-graph-lindzen-choi-web.gif . In einem chaotischen System wie dem Klimasystem ist es im übrigen nicht möglich, von einem Effekt, z. B. dem Schmelzen mancher Gletscher oder von Eis in Grönland, auf eine Ursache zu schließen. Und der in einem Post angesprochene Hockey-Stick wurde aus der Analyse von Baumringen erzeugt, nicht aus Eisbohrkernen. Der Hockey-Stick ist entweder ein unfassbar schelchtes Stück Wissenschaft oder ein glatter Betrug. Wer es genauer wissen will, der kann dies in "The Hockey-Stick Illusion" von A. W. Montford tun. Auch das IPPC hat früher in seinen Berichten einen anderen Temperaturverlauf auf der Erde publiziert. Nur ist es äußert ungünstig, wenn das IPPC behauptet, es sei so warm wie noch nie und dann in der eigenen Publikation ein Temperaturverlauf erscheint, der z. B. eine wärmere mittelaterliche Warmzeit zeigt. Zu einer solchen Warmzeit haben die Wikinger Grönland besiedelt. Deswegen kommen und unter dem zurückgehenden Eis auf Grönland Überreste alter Wikingersiedlungen zum Vorschein. Die müssen mit ihren Pfeden und Handkarren echt viel CO2 erzeugt haben, diese Wikinger! Denn nur CO2 ist ja nach der reinen Lehre für Temperaturanstiege verantwortlich … . Übrigens hat CO2 Eigenschaften, die sonst kein anderer mir bekannter Systembestandteil der Klimasystems hat: jeder Mensch erzeugt es durch sein Leben, wobei Menschen in den Industrieländern deutlich mehr davon erzeugen. Wenn man den Menschen nun einredet, ihr CO2 sei für eine lebensbedrohliche Erwärmung verantwortlich, werden viele Schuldgefühle bekommen und den Wunsch haben, diese behauptete Entwicklung zu stoppen. Denn es geht ja ums Überleben des Planet und der eigenen Kinder. Damit wird eine Menge Energie erzeigt, die sich nutzen und lenken lässt. Das bringt mich zum nächsten Punkt.

    Viele Linke haben Folgendes nicht begriffen: Die Gegenseite, die Oligarchen, haben erkannt, dass sie ein wesentlich einfacheres und auch günstigeres Leben haben, wenn sie nach dem Aikido-Prinzip statt mit roher Gewalt und Repression arbeiten. Aikido ist eine japanische Kampfkunst, bei der die Energie es Gegners genutzt und umgelenkt wird, so dass der Aikodo-Kämpfer fast keine Kraft aufwenden muss um z. B. einen Gegner zu Fall zu bringen. Die Oligarchen nutzen ihre Macht über Politik und Medien, um "linke", menschliche und noble Werte, Impulse und Haltungen wie Menschlichkeit, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft sowie den Wunsch nach einer intakten, sauberen Welt für sich und seine Nachkommen, so zu manipulieren, dass es ihren Interessen und Nutzen dient. Die herrschende Klimahysterie ist dafür ein gutes Beispiel. Das Thema wird in einer Endlosschleife und mit völlig überzogenen Horrorszenarien in die Köpfe der Menschen gepresst und Panik geschürt, damit die Masse eine Reaktion und Lösung fordert. Die Energie, die mit diesen Emotionen einhergeht wird genutzt, um Lösungen vorzugeben, die die Oligarchen schon lange einführen wollen, weil sie davon profitieren. Nur könne sie es jetzt mit der Unterstüzung der manipulierten Masse tun anstatt gegen den Widerstand der Masse. Zugleich lässt sie der Plebs, also wir, wunderbar spalten. Denn Menschen in Panik und Angst gehen auf jeden los, der sie vermeintlich gefährdet, weil er einer scheinbar zu Rettung des eigenen Lebens nötigen Lösung im Wege steht. Der eigentliche Gegner, die Oligarchen lehnen sich zurück und feiern. Corona ist im Grunde die selbe Nummer, eben nur ein anderes Thema. Und beide Themen werden in Zukunft verbunden werden, damit sich die Panik-Energie beider Themen vereinigen kann und der Great Reset des WEF, von dem u. a. Prinz Charles, Joschka Fischer, EU-Kommissar Gentiloni und Boris Johnson sprechen, möglich wird. Die manipulierte, gutgläubig-naive Mehrheit wird dann auf die losgehgen, die sie zu warnen versuchen und die Freiheit verteidigen wollen. Die Chancen stehen sehr gut, dass dies den Oligarchen gelingt und der Great Reset kommt. Und der wird nichts mit den Ideen zu tun haben, die Mathias Bröckers hier geteilt hat. Ganz im Gegenteil!

  4. Also wirklich, Mathias: es geht nicht um die alte neoliberale Schreckens-Frage: "Aber wer soll das bezahlen?"
    Daß der seit der Industrialisierung exponentiell gewachsene CO²-Ausstoß (wie auch Methan usw. usw.) der "Zivilisation" NICHT "gut" ist, ist ja wohl klar – und es gibt jenseits strittiger atmosphärischer Details keinen Grund, ihn NICHT zu senken (oder sogar weiter zu erhöhen), als die Interessen des Fin-Kap-Ind-Mil-Komplexes, der sowieso abgeschafft gehört – damit wären auch Naturzerstörung, Artensterben, Plastikmüll, Vergiftungen aller Art, Faschisierung der Gesellschaften usw. auf lange Sicht beseitigt.
    Schließung der Arm-Reich-Schere, Schwerter zu Pflugscharen, Stopp aller Waffen-, Gift- und Genproduktion, Begrenzung des "Wachstums", der Spekulation und der Steuerflucht u.v.m. wären bei Herrschaft von gesundem Menschenverstand von heut auf morgen machbar (bei den katastrophalen regionalen Folgen des geschädigten "Klimas" muß man allerdings das natürliche Abschwellen der Kurven-Ausschläge abwarten).
    Natürlich ist "Geld genug" da – als Übergangslösung kann man natürlich die (virtuellen) Vermögen der herrschenden Minderheit, die Rüstungs-Haushalte und andere sinnlose Ausgaben der (und für die) "repräsentative Demokratie" für bessere Zwecke beschlagnahmen: aber erstens würde das nur nach einer "Revolution" gehen, die mehr ist, als Obama-statt-Bush oder Biden-statt-Trump oder "Rot-Grün"-statt-GroKo, sondern ein Systemwandel – und der wäre keiner, wenn er das herrschende Geld-/Schuld-/Finanzsystem und das kapitalistische "Römische Recht" beibehalten würde.
    Nach einem echten Systemwandel wäre das weltweite Fiat- und Buch-Geld VERSCHWUNDEN und man müßte sich neue Wege für (minimierten) Güter-Austausch, die (dezentrale) Organisation gesellschaftlich notwendiger Tätigkeiten und Einrichtungen, sowie (globale) soziale und materielle Gerechtigkeit ausdenken, die (hoffentlich) nicht auf der heutigen Ideologie der Monetarisierung von allem und jedem beruhen.
    Wie man allerorten sieht, kann man sehr wohl "Geld" nach Belieben oder Bedarf einfach drucken, und falls man meint, ein arithmetisches Tauschmittel überhaupt zu brauchen, ist das ja auch gut so, wie das "Experiment von Wörgl" gezeigt hat – man muß es bloß ohne die "klassisch-ökonomische" Idee von "Schuld" tun (vgl. D. Graeber: "Schulden").

  5. Genau genommen ist eigentlich zu wenig CO2 in der Atmosphäre vorhanden – 0,04%.
    Bei unter 0,02% ist die Flora in Gefahr, irreversiblen Schaden zu nehmen.
    Was in der Tat wichtig ist, ist es mit der Natur vernünftig umzugehen, vor allem die Zerstörung des Regenwaldes zu stoppen.
    Was der Mensch an CO2 produziert ist im Verhältnis zu globalen oder kosmischen Größenordnungen vernachlässigbar.

    • Thor, halte Dich nicht mit der umstrittenen CO2-These auf. Und selbst der Regenwald ist nur EIN Thema unter 1000 Varianten, mittels derer wir die Umwelt zerstören und Leben vernichten. Wir vergiften den Boden, das Wasser, die Luft, die Pflanzen, die Tiere, den Menschen, in unglaublichem Maße und nicht erst seit heute. Und was jeweils übrig ist, wird ausgeschlachtet wie ein Schwein bei Tönnies. Es läuft ein "Krieg gegen das Leben", den wir mit äußerster Wahrscheinlichkeit gewinnen werden. "Wir schaffen das!", nicht zuletzt mit der Hilfe dieser Dame, die für dieses Zitat zuständig ist.
      Da ist es sinnlos, wenn Du Dich darüber hinweg trösten willst, dass es CO2 nicht ist. Kann sein, kann sein nicht.
      Eins ist mir dabei allerdings immer verdächtig, nämlich wenn der Ausruf kommt, wie in Kindergarten: "Ich war's nicht!". Kann sein, kann sein nicht. Sprach's, setzte sich in seinen SUV und fuhr davon. Vielleicht gar einen elektrischen, der die Selbsttäuschung noch befördern kann. Was kümmert das die "Krieger gegen das leben"? Es ist ihnen wurscht.

    • PS: Und was noch lebt, das verkrüppeln wir mit unserer größenwahnsinnigen Gentechnologie und dem zugehörigen Scheinwissen über die Welt des Lebendigen, von der wir soviel wissen, wie vom Universum allgemein: 95% unbekannt (Schwarze Materie, schwarze Energie). Macht aber nichts – wir brüsten uns, so gut wie alles zu wissen.
      Und dieses verkrüppelte Restleben halten wir mittels technischer Tricks scheinlebendig, bis es den letzten "Atemzug" getan hat und sich verabschiedet.

  6. Wenn Mensch ernsthaft glaubt, dass Klima menschengemacht ist, dann das ist was das Problem?
    Richtig.

    … und dann ist auch klar, wohin die Reise nun tatsächlich gehen soll.
    Die Gesamtzahl müsste dann runter – alles andere ist Traumtänzerei.

    Im Rest der Welt ist CO-2 nämlich nicht wirklich ein Thema – sondern es drohen Massenverelendung, Krieg & Bürgerkrieg infolge der anstehenden Veränderungen.

    ps: wie sind eigentlich die Nebenwirkungen vom "Coronaimpfstoff"?
    Bill Gates meinte ja bereits vor einem halben Jahr, dass diese Impfung starke Kopfschmerzen, Fieber & Schütteelfrost verusrachen werde…
    Ja: ein BBC WTC-7-Moment…

    … zum Glück mach' ich mir aus derlei Verschwörungstheorie ähnlich wenig wie vom CO2-induzierten, von Menschen noch irgendwie steuerbaren Klimawandel.

    Ansonsten wäre die lsg ein Mix aus Mord und Totschlag (Krieg, Zwangsimpfung…), autokratischem Überwachungsstaat und einer Angstindustrie, welche vor allen bei den Frauen eine Angst um das Überleben / Zweifel am lebenswerten Dasein ihrer Kinder propagiert.
    … also das Gegenteil einer guten und gerechten Welt…

    … wobei sich die richtig Doofen davon wohl nicht werden beeinflussen lassen…
    Idiocracy lässt grüßen.

    [/Spinnerei Ende]

  7. Endlich mal eine gute Erläuterung, wohin uns einseitige Betrachtungsweisen auch bei der Klimathematik führen (vergleichbar mit der aktuellen Coronasituation). Ich denke schon lange drüber nach, was es mit der CO2 Thematik auf sich hat. Da ich mir eine Energiewende wünsche, hielt ich die Sorge um den CO2 Anstieg für eine gute Motivation, schneller aus fossilen Verbrennung auszusteigen. Absurderweise geschieht das ja gar nicht. Die Amerikaner betreiben munter Fracking und gleichzeitig geht die CO2 Angst auch gleich einer Pandemie um die Welt. Es ist der einseitige Blick auf das CO2, das gleichzeitig alle anderen Umweltsünden in den Schatten stellt. Wenn man beim Körper nur ein Symptom kuriert und den Rest außer acht lässt, nützt das auch nichts. Ich danke für diesen intelligenten sinnmachenden Überblick!

  8. Zunächst ist festzuhalten, dass jede Reduktion des "Krieges gegen das Leben" eine große Gefahr für den Kapitalismus darstellt. Um diese zu vermeiden und den "Krieg gegen das Leben" ungehindert weiterführen zu können, dürfen die Menschen diesen Krieg gar nicht sehen oder gar ernst nehmen. Deshalb werden wir in den nächsten Jahren weiter, wie die Maus auf die Schlange, auf Covid starren, auf testen und impfen, darauf, dass wir die Maske richtig aufhaben, Abstand halten und das gesamte Regelwerk für das "Neue Normal" im Auge behalten. Damit sind dann die Menschen 24/7 beschäftigt und blind für alles Andere. Und damit verstehen wir bereits einen der wesentlichen Gründe für den "Krieg gegen das Virus".
    Und wenn doch Manche etwas sehen, dann werden die von Greta, XR oder mit dem "Green New Deal" beschäftigt – alles Projekte der Augenauswischerei, hinter deren Fassade der "Krieg gegen das Leben" munter und profitabel weiter geführt werden kann.

    • Schon vor einem Jahr verteilte ich ein paar Blätter mit meinem Artikel "Skylla und Charybdis". Das waren zwei Monster, die dem heimkehrenden Odysseus beim Durchfahren einer Meerenge die Mannschaft, eines saß links, eines rechts auf den Felsen, von Bord fraßen. Erstaunlich, dass er davonkam. So haben wir hier das Monster "Skylla", das mittels Milliarden in eine "nachhaltige, grüne Welt" investieren möchte, die wieder gigantische ("grüne") Profite verspricht und kaputt machen wird, was noch nicht kaputt ist und wir haben das Monster "Charybdis", das sich durch Nichtstun – auch Nichtstun frisst! – auszeichnet, es aber gerade dadurch vermag, den "Krieg gegen das Leben" am Laufen zu halten (Das ist die übliche "Banalität des Bösen, von der Hannah Arendt schrieb, ein Ausdruck des Nichtdenkens).
      Und so ist das Schiff bereits mitten in der Meerenge und es werden bereits Menschen von den Monstern gefressen.
      Die Umweltaktivistin Cory Morningstar hat bereits vor Jahren in dem Buch "The Manufacturing of Greta Thunberg" genau recherchiert, über welche gewaltige Geldmengen eine gigantische "grüne" Wachstumswelle über den Planeten schwappen soll, der immer noch ein endlicher Planet ist und durch Endloswachstum in eine lebensfeindliche Umgebung nach den Modellen "Mars" oder "Venus" oder ein Drittes, "terraformt" wird.

    • …. und was passier mit WIRKLICHEN Umweltaktivistinnen? Dafür ist Bertha Caceres ein Beispiel von vielen (Kann man leicht im Internet finden).
      Sie wurde ganz einfach erschossen.
      Ganz im Unterschied zu den AugenauswischerInnen, die weltweit Preise abräumen – für genau diese Tätigkeit der Augenauswischerei und zur Rettung des bestehenden Systems.

  9. Die herrschenden Strömungen sind Imperialismus und Produktion/Konsum .
    Aus beiden kommen Problemstellungen wie das Recht auf Versorgung/Konsum
    so wie die weltweite Verantwortung .
    Für diese weltweite Verantwortung, die Handeln ermöglicht und notwendig erscheinen lässt,
    müssen die gesamte Welt betreffende Probleme als existenzielle Probleme geschaffen werden .

    Bei Thema Welthunger steht der Imperialismus weit vor dem Wollen , Hunger tatsächlich zu lindern .
    Die Brunnenbohrungen haben das Grundwasser dramatisch sinken lassen , die Bewässerung die Böden versalzen,
    die Hygiene durch Plastik hat tatsächlich die Hygiene verbessert, aber das Problem der weltweiten Plastikverschmutzung gebracht .

    Eine Eskalationsstufe des globalistischen Imperialismus ist die Problemstellung CO2, die bereits zu einem weltweiten Abzocksystem und weltweiter Nötigung führte .
    Die letzte Steigerung des globalistischen Imperialismus ist Corona ,
    mit dem einige Milliardäre, gigantisch akkumuliertes Kapital in psychopathischer Machtgier
    die totale Kontrolle über alle Menschen erlangen wollen und – kaum zu glauben aber Tatsache – jedem Menschen der Erde ein Mittel aus der pharmazeutischen Industrie injizieren wollen .

    • Genau. Kontrolle und Macht sind wichtiger als das Leben. Sollte das verschwinden, ist das nichts als ein "collateral damage". Das 1% wird seinen Reichtum mit ins Jenseits nehmen, wie dereinst die Pharaonen (denken sie).

  10. Hat irgend wer eine Ahnung von was der liebe Herr Bröckers hier eigentlich spricht? Ist das eine Vision einer Endzeitsekte?

    Also mal zu CO2, wie Wikihausen bereits klargestellt hat sind bei weitem nicht 99% der Wissenschaftler einig was CO2 überhaupt zu einem Treibhauseffekt beiträgt. Nur ca 6% sind klar dafür das Mensch und CO2 zu einer Klimakatastrophe führen. Und das IPCC ist eine von Interessen gesteuerte Propaganda Institution. Fangen wir von vorne an, Al Gore reist mit dem Flugzeug um die Welt um in einer medialen Show überall über den CO2 verursachten Klimawandel aufzuklären und er verbreitet damit Angst, in 50 Jahren ist die Erde nicht mehr bewohnbar. Blöd nur das seine ganze Argumentation auf einer Kurve von Daten von Eisbohrkernen beruht die in seiner Darstellung am Ende eine Hockyschläger Kurve zeigt, sie ist also für 10 000 Jahre konstant um am Ende stark exponentiell anzusteigen.
    War aber alles gelogen da nicht CO2 die treibende Kraft für die Temperatur ist sondern die Daten der Kurve genau zeigen dass die CO2 Kurve um ca 600 Jahre zeitlich verzögert zur Temperaturkurve ist. Diesen Zusammenhang hat Al Gore genau anderes herum dargestellt indem er die zeitliche Darstellung so klein gemacht hat dass diese Zeitverzögerung nicht sichtbar wurde. Tatsache ist die mittlere Temperatur der Erdoberfläche ist auch verantwortlich für den CO2 Gehalt in der Luft. Dies wird verursacht durch die Ozeane. Die oberen Schichten der Ozeane werden durch eine höhere Lufttemperatur erhöht und geben CO2 ab oder sie kühlen ab und nehmen CO2 auf. Das IPCC beruft sich bist jetzt auf die falsche Darstellung durch Al Gore und alle Kritiker werden mundtot gemacht mit den gleichen Mitteln wie wir auch jetzt bei der Corona Panik und Angstmache sehen. Auch hat Al Gore in seiner 10 000 jahre Darstellung nicht gezeigt dass eben die Temperaturkurve nicht konstant war sondern immer schon Auf und Abs hatte, obwohl es keine Umwandlung von Fossiler Energie in CO2 dafür gab. Tatsächlich ist es so dass die zwischeneiszeitlichen Warmperioden, also die ca 10 000 Jahre wärmere Zeiten zwischen zwei Eiszeiten immer schon extremen Temperaturschwankungen unterlagen. Die Tatsache dass sich auch das Erdmagnetfeld umpolt und es dadurch zu sehr starken lokalen Klimaänderungen kommen kann wird anscheinend immer ignoriert. Also es kann keine Klimaleugner und Klimalügner geben da das Klima einfach nur ermittelte Daten sind.
    Und genauso wie bei den Corona Thema müsste man den Kritikern und Wissenschaftlern und zwar jeden, die Möglichkeit geben gehört zu werden und zu forschen und zwar gemeinsam ohne Ideologie.

    So und welche Ursachen gibt es denn sonst noch. Die ganze Erde stirbt aber warum , was ist denn los. Herr Bröckers hat es geschafft in seinem Artikel kein einziges mal zB das Geldsystem, IMF, Weltbank, Großkonzerne, Globalismus zu erwähnen. Schon irgendwie komisch und dass sich zB in Afrika die Bevölkerung von 1 Milliarde auf 6 Milliarden in den letzten 100 Jahren vervielfacht hat auch nicht. Das Plastik in den Meeren wird überwiegend und zwar bei weitem überwiegend durch die großen Flüssen in Afrika und Südost Asien in die Meere gespült. Europa trägt hier kaum was bei. Die EU will nun zB aberkennen das Wasserkraft eine umweltfreundliche Technologie ist und sie auf eine Ebene mit Atomkraft stellen. In Berlin wird ein Tesla Werk gebaut. Elektroautos sind die Lösung und weil die Deutschen dann keine Atomkraft dafür wollen bauen eben die Niederlande dann 10 neue Atomkraftwerke um den Deutschen dann den Strom zu verkaufen den sie für ihre Elektroautos brauchen. Und weil den Cinesen sowieso alles wurscht ist und gerne sterben wollen bauten diese eben mal über 100 neue Kohlekraft Werke während in Deutschland das letzte Kohlekraftwerk schließen muss. So schaut eben der neue Grüne Deal aus den Clinton, Obama, Merkel, Biden, die Grünen, die SPD, die CDU, die LINKE wollen. Wenn ich bei meinen Eltern bin und auf die damals grünen Wiesen sehe und Äcker dann sehe ich heute 30 Jahre später nur noch Wohnkomplexe, Aldi, Lidl und Billa. Und so schauts überall auf der Welt aus, der Urwald wird abgeholzt weil die Menschen Platz brauchen, Weideflächen, Avocado Anbaugebiete, usw. Aber um Gottes Willen wie kann man da nur versucht sein zu fragen ob nicht doch die vielen Menschen auf der Erde dazu führen dass eben jeder leben will, mal in den Urlaub am Meer fliegen, eine Computer, dann zum Schifahren in die Alpen, Bananen, Kaffee, Avocados aus Übersee und alles muss Billa sein weil Globalismus ist ja das einzige so scheint es dass uns vor der drohenden Apokalypse retten kann. Wer mit der Natur in Symbiose leben will muss bei sich selbst anfangen und bei den Problemen die zur Wucherung führen wie Geldsystem und Überbevölkerung. Der Mensch ist überall, frisst alles und lässt anderen keinen Platz.

    • Antwort, vereinfacht: Der Krieg gegen das Leben wird auf allen Ebenen geführt.
      Wie das geht, hast Du zwar angedeutet, aber es ist eine sehr vielfältige Angelegenheit, ebenso wie eine Welt in Symbiose eine vielfältige Angelegenheit ist. Nur wenn man DIFFERENZIERT darüber nachdenkt und immer DAS EINE GANZE im Auge behält, kann man Lösungsvorstellungen entwickeln, die eine Chance hätten. Mit dem bestehenden System in fast allen seinen Facetten, von denen Du einige genannt hast, ist es nicht möglich. So müsste etwa schon mal die Gleichung "Glück=Konsum" durch eine Gleichung "Glück=Leben" ersetzt werden. Und daran entlang wird es interessant.
      ABER:
      Zumindest bisher ist auch nicht der dürftigste Silberstreif am Horizont zu entdecken. Und so wird eben der "Krieg gegen das Leben" weiter geführt – der Einen auf Kosten der Anderen, wie bisher auch.

    • PS: Pachamama: Wenn Du einfach mal die leidige CO2 – Diskussion weglässt (Schenk die einfach Greta), glaubst Du dann wirklich, dass wir nicht auch so den Krieg gegen das Leben gewinnen und das Leben besiegen können? Da bin ich ganz bei Mutti Merkel: WIR SCHAFFEN DAS!".

    • Ja lieber Wildenfelser, da haben Sie recht. Auf was ich hinaus will ist das WIR als die Menschheit sich die Frage stellen muss wieviel von uns tatsächlich gesund ist. Diese Frage hängt auch vom biologischen Fußabdruck ab und dieser hängt vom Wirtschaftssystem, in unserem Fall eben vom Geldsystem, IMF, Kapitalismus, Kriege, Rohstoffe usw ab. Also diesen Fragen müssen wir uns stellen.

    • Schauen Sie sich mal auf youtube dieses Video an:

      The Bizarre Behavior of Rotating Bodies, Explained

      Und nun fragen Sie sich was passiert wenn in einer Eiszeit Meerwasser sich als Eis und Schnee an den Polkappen ablagert. Der Meeresspiegel um 100m sinkt und sich diese ganzen Wassermassen an den Polen als Eis angesammelt haben. Ist dann die Erde immer noch in einem stabilen Zustand oder wird sie nicht mehr um eine Achse rotieren, sondern solange chaotisch rotieren bis die Eismassen entlang des neuen Äquators stabilisiert haben. Dies würde zur Folge haben dass dann die alten Pole mit den Eismassen in der tropischen und subtropischen Klimazone sind und das Eis wird sehr schnell schmelzen. In der Atmosphäre würde es mehr Wasserdampf geben und eine höhere Dichte und die Temperatur würde sich erhöhen.

  11. So ist es Matthias Broeckers.
    Danke fuer Ihre Rueckfuehrung unserer Aufmerksamkeit weg von diesem gigantischen Coronafake, Show mit Drostenbetrueger-Maskerade, zurueck auf die eigentlichen Probleme, die wir Normalos, wir Untertanen, wir Souveraen mit Gea haben.
    Und auf die wir uns konzentrieren muessen, nachdem die Narrenshow Merkelkroete und Drosten-PCR nun durch Fuellmich hoffentlich zu ihrem schnellen Ende kommt.

    • Nix da! Es ist die erste Bürgerpflicht, wie die Maus auf die Schlange, auf Corona zu starren. Abweichungen sind Landesverrat und werden streng bestraft. Frag nach bei Merkel und Spahn. Und den Söder kannst Du auch fragen und den kristallgrünen Kretschmann und die ganze "Zeugen-Coronas-Bande"

  12. Mathias Brökers – es freut mich das von Ihnen zu lesen:

    "Auch wenn die Erderwärmung nicht CO₂-bedingt sein sollte, müssen wir dringend etwas tun"
    "Auf diesem Planeten findet ein großes Sterben statt – die weltweite Zerstörung von Ökosystemen – und es ist unstrittig, dass Menschen dafür verantwortlich sind. "
    "Aus Parasiten müssen Symbionten werden."

    Dazu wäre aus meiner Sicht als erstes ein globaler SCHULDENSCHNITT notwendig. ERST dann kann die Ökonomie neu ausgerichtet werden.
    Alle Menschen könnten nach dem Schuldenschnitt wieder durchschnaufen, alle Menschen hätten wieder Hoffnung. In diesem geistigen Klima ließe sich die Ökonomie auf die Notwendigkeiten einer symbiotischen Ökologie ändern, die Köpfe wären frei.

    • Lieber Peter,

      Das mit dem Globalen "Schuldenschnitt" halte ich für durchaus plausibel, nur: wir haben dafür keine gesellschaftliche Verabredung, denn da praktisch alles Geld heute über Kreditvergaben in die Welt kommt, also durch Schulden machen, verschwinden bei Auflösung der Schulden auch die Guthaben. Die Frage ist daher vor allem: welchen Guthaben soll es bis zu welchem Grad an den Kragen gehen?

      Und dann habe ich – ganz nebenbei – noch den Eindruck, dass der Coronanebel unter anderem genau zu diesem Zweck verbreitet wird: Hintergrundziel ist der große wirtschaftliche Reset, der natürlich mit einem Schuldenschnitt einhergehen muss. Nur wird nicht offen ausgehandelt, wie das Wirtschaftssystem danach aussehen soll, sondern die "Details" des Designs werden von einer kleinen Gruppe von Leuten bestimmt, die kein Mandat dafür haben und deren Namen wir bestenfalls vermuten können.

      Also zusammengefasst: Schuldenschnitt ja, aber nicht irgendeinen, irgendwie und irgendwo. Ein Schuldenschnitt als solcher scheint mir nicht die Lösung zu sein. Die Lösung liegt für mich eher in Richtung Entwicklung einer reiferen Diskurskultur. Es muss einfach möglich werden sehr viel mehr Menschen an den Überlegungen und Prozessen zu beteiligen, die unsere gemeinsame Zukunft gestalten.

      mit besten Grüßen;
      Marcel

    • Nein Herr Marcel Marien, nein, es wird nicht zur Tagesordnung übergegangen (Entwicklung einer reiferen Diskurskultur…)

      Es gibt weitreichend diskutierte Lösungsszenarien aus der Ökonomiewissenschaft des 19./20./21. Jahrhundert, in der Literatur nachzulesen. Ich verweise auf Adam Smith (Ende des 19. Jhd) und Michael Hudson (Anfang 21. Jhd).
      Diese Lösungsszenarien habe alle gemein:
      1. Schulden, die die Schuldnern den Gläubigern nicht zurückbezahlen können, sind zu annullieren. Die Schuldner können die Gläubiger immer dann nicht zurückbezahlen wenn durch den Zinsenzinseffekt jeglicher ökonomischer Gewinn einer Volkswirtschaft zu den Gläubigern fliesst. Das ist zur Zeit wieder der Fall.
      2. Wenn jeglicher ökonomischen Gewinn einer Volkswirtschaft zu Wenigen fliesst aufgrund von leistungslosen Einkünften (Bodenrente, Rohstoffe, Immobilien, Finanzprodukte, Monopole), so muss dies gestoppt werden. Der Finanzsektor beherrscht Anfang des 21.Jdh die Erde allumfassend.

      Deshalb der Schuldenschnitt. Nur damit können die Menschen Luft holen und anfangen zu denken. Ich hoffe dass dann die Menschen die leistungslosen Einkünfte verbieten werden (Bodenrente, Rohstoffe, Immobilien, Finanzprodukte, Monopole).

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