Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen

Aktuelle Meldung der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ)

Köln (NRhZ, 15.11.2017) Auch wenn es in manchen Medien anders dargestellt wird: wir gehen davon aus, dass die Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen trotz der Versuche, sie zu verhindern, wie geplant am 14. Dezember 2017 im Babylon in Berlin stattfindet – sorgen wir alle dafür, dass das so kommt und die Feinde der Demokratie nicht die Oberhand gewinnen!(…)

Hier der Link zum vollständigen Artikel der NRhZ-Online: http://www.nrhz.de/flyer/

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

11 Kommentare zu: “Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen

  1. … habe das Babylon angeschrieben.
    Es gibt keine Karten für den 14. zwecks Preisverleihung.
    … habe daraufhin die Geschäftsführung des Babylon angeschrieben.
    Keine Antwort bisher.
    Die selbsternannten „neuen alternativen linken“ machen auf taube Nuss !
    Naja, kennen wir ja bestens, drinnen große Klappe, draußen kuschen und kuscheln … mit jedem !!!
    M f G
    Dipl.-Psych. Dr.h.c. Joachim George Maßek

  2. Zum Glück haben wir den Rechtstaat und den § 187 StGB – Verleumdung 🙂

    „Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

  3. Leider ist Berlin zu weit weg. Und ich zu alt. Das würde ich mir ansonsten nicht nehmen lassen, mich in diesem Sinn zu engagieren, wie die meisten hier andeuten. Es wird wenig helfen, wenn ich „im Geiste“ dabei bin. Trotzdem, wenn diese Veranstaltung doch stattfindet, freue ich mich für Sie, Herr Jebsen.

  4. KenFM hat diesen Preis verdient !! Über die Stellungnahme des LINKEN -Politikres Lederer bin ich empört! Er muss auf anderen Kanälen unterwegs sein- was er KenFM vorwirft kann ich hier in keinem Beitrag sehen. Aber es scheint eher bei den LINKEN einiges schief zu laufen, siehe die Angriffe von Rixinger, Kipping auf Wagenknecht und die eigenartige Auffassung Linker wie Lederer oder S. Liebich , der mal einfach so Mitglied in der Atlantik -Brücke ist. Die LINKE ist wirklich keine Alternative mehr. Siehe auch Thüringen. Wer KenFM als Verschwörungsteoretiker bezeichnet – wie Lederer das tut- hat kein Interesse an Aufklärung, Wahrheiten und auch nicht an Demokratie, oder investigativen Journalismus. Auf meiner Homepage ist KenFM schon lange verlinkt-und das bleibt auch so! Weiter so -KenFM.

  5. Die Demokratie lebt davon, dass es einen offenen Austausch von Meinungen im Rahmen der Achtung der Menschenwürde gibt.
    Dies habe ich an Herrn Kultursenator Klaus Lederer geschrieben:
    Die Linke dieses Landes hat vielerlei Diffamierung und Verfolgung erfahren. Ich war z.B. während des Studiums im Marxistischen Studentenbund Spartakus, der bis zu den 1980er Jahren in der Summe an die 1000 Berufsverbote-Opfer beklagte. Ich kenne auch Kommunisten, die unter dem verfassungswidrig zustande gekommenen KPD-Verbot litten, teils nachdem sie Verfolgung durch die Nazis überstanden hatten. …
    Max Reimann sagte bei der Unterzeichnung des Grundgesetzes, dass seine Partei, die KPD, gegen das Dokument der Teilung Deutschlands sei, dass aber die Zeit komme, da die Kommunisten das Grundgesetz gegen die verteidigen, die es beschlossen haben. Ich beteilige mich an dem Engagement der Verteidigung der Grundrechte seit den Protesten gegen den Notstandsstaat und gegen die Berufsverbote, später gegen die Volkszählung mit ihren Verletzungen der Privatsphäre,…
    Dass nun ausgerechnet ein LINKER der Reaktion in die Hände spielt und eine nicht-verfassungswidrige Veranstaltung in Räumlichkeiten, die vom staatlichen Verantwortungsbereich, für den er zuständig ist, nicht stattfinden lassen will, zeugt von bedenklicher Blindheit gegenüber den Gefahren. Soeben hat das Kasseler Verwaltungsgericht in einem Urteil in der Nachfolge der Berufsverbote antikapitalistische Positionen als gegen die Verfassung stehend eingestuft. In der Zeit eines Roll-back in der Nachfolge auch der G20-Ereignisse, in denen „Linksextremismus“ per se auch von Regierungspolitikern kriminalisiert wird, eine Veranstaltung zu verbieten, weil jemand ‚auf dem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen‘ handele im Zentrum steht, ist aus demokratischen Gründen inakzeptabel. Der ursprünglich vom CIA in die Öffentlichkeit eingebrachte Begriff der Verschwörungstheorie (>http://www.jfklancer.com/CIA.html) bezieht sich mitnichten in jedem Fall auf fasche Positionen, dann nämlich nicht, wenn jemand Verschwörern ihr Handeln vorwirft. Abzulehnen sind nicht-valide Theorien. Diese stehen allzuoft für bewusste Manipulation. Ken Jebsen, um den es hier geht, ist beweisbar kein Antisemit, auch wenn der Gegner des Pazifismus und damit der Friedensbewegung Henryk M. Broder dies behauptete. Er ist kein Marxist, das kann kein Argument für einen Akt gegen die >Freie Meinungsäußerung< sein.
    Wer kein Marxist ist, ist leicht anfällig dafür, in persönlichen Verschwörungen das Übel zu sehen, das von der Wurzel her im System seinen Ursprung hat. Das als Grund für das Handeln gegen die Veranstaltung im Babylon am 14.12. zu nehmen, ist aus demokratischen Gründen wie dargelegt inakzeptabel und für einen Linken, der aus einer sei Karl Marxens Zeiten verfolgten Bewegung kommt, unverantwortlich, weil es ein weiterer Dammbruch zumal in einer Zeit ist, in der Max Reimanns Worte neue Aktualität bekommen. Bitte sorgen Sie für die Einhaltung der Demokratie.<+: Wenn jetzt jemand in schneller Solidarität nun umgekehrt in seinem Protest gegen den undemokratischen Akt über die Stränge schlägt, und behauptet, dies sei typisch für ‚die Linke‘, dann ist das lediglich in einem Prozess, der Brücken braucht, weiter im Sinne der Ausgrenzer spaltend. Das würde sich auch gegen mich richten, der ich mich als zur Linken zugehörig sehe, und es schadet dem Spektrum der antikapitalistischen/humanistischen/pazifistischen/ demokratischen sozialen Bewegung in einem Aufschaukelungsakt wie das Kippen Öl ins Feuer, da, wo Gandhis Idee gebraucht wird: Sei die Veränderung, die die Welt braucht. Bei Gandhi hieß es: „…Du Dir für die Welt wünschst“ Das reicht heut nicht mehr. Heute braucht die Welt diese andere Art, mit uns selbst, mit der Welt und mit ein ander umzugehen. Der Menschheit rast langsam die Zeit im Treibhaus, im Cyber-Raum, in der globalisierten Welt und im Visier der Militärs davon…

    + + Ich wünsche unserem Engagement für eine Bewegung, die eine Attraktivität in der Öffentlichkeit entfaltet, sodass dies für die antikapitalistische/humanistische/pazifistische/ demokratische soziale Bewegung mobilisierend wirkt, den Erfolg, den das andere=lebendige Leben braucht.

  6. Jedenfalls hat sich Ken diesen Preis verdient. Und auf seinem Portal wird jetzt Demokratie so gut wie möglich gepflegt. Jede(r) kann schreiben, was er bzw. sie meint, auch, wenn es nicht hier Mehrheitsmeinung oder die der Kenianer ist. Zur Zeit ist dies ein echtes „Meinungsforum“, so, wie man es sich wünscht und wie es auch dringend benötigt wird.

  7. Man kann aber auch nachdenken und sich an den 13.12.2014 erinnern! (Stichwort Friedenswinter und ein Beschuss der LINKS-Partei). Oder: Warum ist es seitdem nicht (mehr) ohne weiteres möglich, dass Politiker Seit‘ an Seit‘ in der ersten Reihe mit den Friedensbewegten Flagge zeigen! Und man staunt, wie lange diese immer gleichen abgestandenen und längst widerlegten Vorwürfe seitdem wiedergekäut werden. Eine Preisverleihung an Ken Jebsen – warum nicht auf der Straße? – hätte so gesehen sogar etwas!

Hinterlasse eine Antwort