Krimineller Terror in Koblenz

von Hermann Ploppa.

Ich bin eingeladen zu einer Buchpräsentation in Koblenz am 3.3.2018. Nun sorgt das Pamphlet einer nicht weiter zu identifizierenden „Antifa Koblenz“ für Furore. Anonyme Störer haben bereits zwei potentielle Veranstalter bedroht und eingeschüchtert und somit einen Vortrag meinerseits auf mafiöse Weise vereitelt. Nunmehr soll vermittelst Terrordrohungen auch die jetzige Örtlichkeit meines Vortrages, nämlich das ehrwürdige Bundesarchiv, in die Knie gezwungen werden. Eine „Gegenkundgebung“ zeitgleich zu meinem Vortrag vor dem Archiv soll die passende Drohkulisse hergeben.

So etwas habe ich noch nie erlebt.

Die Täter verbergen sich hinter einem ominösen „Kollektiv“. Diese Leute glauben, sie könnten mit diesem billigen Trick nicht für ihre Vergehen haftbar gemacht werden. Das wird nicht aufgehen. In einem obskuren Pamphlet fordert diese angebliche „Antifa Koblenz“ ihre Komplizen auf, den Referenten Hermann Ploppa und die Veranstalter aus Koblenz zu „verjagen“.

Warum diese unterirdische Ausdrucksweise, dieser Ton, als wären Referent und Veranstalter moralisch äquivalent mit Sittenstrolchen? Das Pamphlet der angeblichen „Antifa Koblenz“ ist schon deswegen illegal, weil es nicht den Mindestanforderungen deutschen Presserechts entspricht. Es gibt schon mal kein Impressum. Das ist gesetzliche Pflicht: eine Person wird im Impressum genannt mit Namen und Kontaktadresse, um im Falle von Verleumdung juristisch erreichbar zu sein. Gibt es hier nicht. Auch andere Rechtssubjekte sind in diesem Schmierentext nicht erkennbar.

Das Thema des Vortrags ist das Buch „Die Macher hinter den Kulissen – wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“. Zu diesem Buch fällt dem Pamphlet-Schreiber gar nichts ein. Entweder hat er es nicht gelesen oder es lässt sich dort partout nichts Verwerfliches finden. Was tut man, wenn man nichts gegen eine Person vorbringen kann? Man verlegt sich auf Falschaussagen (vulgo auch: Lügen). Also behauptet der anonyme rhetorische Heckenschütze, ich hätte mein erstes Buch „Hitlers amerikanische Lehrer“ im Kopp-Verlag veröffentlicht. Das hat schon einmal ein Zeitgenosse aus diesem Milieu in die Öffentlichkeit gebracht. Der Mann war mit Klarnamen schnell zu identifizieren, und als ich ihm mit dem Anwalt drohte, hat er innerhalb von fünf Minuten eine Gegendarstellung veröffentlicht, in der er seine Falschaussage in aller Form zurücknahm.

Ich habe „Hitlers amerikanische Lehrer“ im Eigenverlag herausgebracht, und jeder, der Augen hat, kann das „Liepsenverlag“-Logo ohne Mühe sofort erkennen. Das Kopp-Imperium ist in erster Linie ein Versandhaus für Bücher. Kopp liefert jeden Titel, den die Leser bestellen. Jeder kann die Bücher von Ploppa, aber auch die Bücher von, sagen wir mal, Henryk M. Broder, beim Kopp-Versand bestellen.

Der Pamphletist versteigt sich dann noch in die aberwitzige Wahnvorstellung, Jürgen Elsässer sei Inhaber des Kopp-Verlages. Spätestens hier kann man sich nur noch fragen, was der Schreiberling vor der Abfassung seines Machwerkes eingenommen hat. Jürgen Elsässer hat, wie jeder weiß, sein eigenes Presse-Imperium mit der Zeitschrift Compact als Flaggschiff. Warum ist der Pamphletist überhaupt so wagemutig, den Namen Elsässer anzuführen? Elsässer begann seine politische Karriere in einer maoistischen Sekte, um dann einer der Mitbegründer der antideutschen Netzwerke zu werden, denen auch der Pamphletist angehören muss. Elsässer war Fraktionsmitarbeiter der Bundestagsfraktion der Linken, um dann rasch innerhalb weniger Jahre ganz  nach rechts im politischen Spektrum zu rücken.

Dann wird Ploppa noch vorgeworfen, Ken Jebsen Interviews gegeben zu haben. Folglich wird auch gleich wieder mit der propagandistischen Standardkeule des Framings gearbeitet: Dem Namen „Ken Jebsen“ wird grundsätzlich das Attribut „Verschwörungstheoretiker“ angeheftet. Frei nach dem Motto, das Josef Goebbels nachgesagt wurde: „Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, dann wird sie auch geglaubt!“ Wir wollen jetzt nicht in die Diskussion der Herkunft des Schmähwortes „Verschwörungstheoretiker“ einsteigen, aber für seriöse Wissenschaftler und Journalisten ist dieser Propagandabegriff kein geeignetes Werkzeug. Nur Propagandisten benutzen diesen Geisterbegriff. Wenn man schaut, wer alles schon bei Ken Jebsen zu Gast war, dann kann man den Pamphletisten nur ob seiner geistigen Beschränktheit bedauern. Beim Pamphletisten greift der Mechanismus islamistischer (wohlgemerkt: nicht islamischer!) Fatwa: die Gläubigen dürfen das unter Bannstrahl stehende Buch nicht lesen. Sie müssen aber Schaum vor dem Mund haben vor Empörung über den Inhalt des gebannten Buches.

Unüberhörbar echauffiert sich der Pamphletist über die Kritik Ploppas an den Machteliten. Ihm passt nicht, dass auch die USA kritisiert werden. Das ist doch sehr, sehr merkwürdig für jemanden, der sich als „Anarchist“ ausgibt…

Es wäre eigentlich zum Lachen. Fast ist der Müll der angeblichen „Antifa Koblenz“ Realsatire. Wenn es für den Referenten und für die Veranstalter nicht so viel Stress bedeuten würde. Die Veranstalterin wird diffamiert. Ihr wird in reinster Fäkalsprache gesagt, man wolle ihr und mir „auf das Parkett pissen“: Alle, die mit ihr zu tun haben, werden belästigt und gestalkt. Es ist ja nicht nur das persönliche Leid, das hier produziert wird. Hier wird die Demokratie und ihre Meinungs- und Informationsfreiheit mit Füßen getreten. Wir sollen in die Steinzeit zurück gedrückt werden. Die Spannungen in Deutschland werden künstlich verschärft, um Polarisierungen wie in der Weimarer Republik zu erzeugen. Wohin wollen uns diese Heckenschützen treiben? Das, was diese Wirrköpfe zündeln, ist schon lange kein Kavaliersdelikt mehr.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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34 Kommentare zu: “Krimineller Terror in Koblenz

  1. Das ist halt dünnes Eis! Die Querfront bildet sich auf einer Ebene ab, wo man international vernetzte Eliten annimmt, welche über ihre Medienmacht die Menschen für dumm verkaufen, um Macht, Einfluss und Reichtum für eben diese Eliten zu mehren. Querfront ist das Reizwort, das die Antifa in Stellung bringt. Man muss es ja deutlich sagen, dass die Friedensbewegung von 2013 und 14 eine Querfrontbewegung war, wo sich z.B. Elsässer und Jebsen nahe waren. Elsässer ist nun scharf rechts verortet, während sich Jebsen links wähnt. Die Linke kann eigentlich nichts grundsätzliches gegen Globalisierung haben, muss allerdings auf die Einhaltung von Sozialstandards pochen, um Ausbeutung der Armen zugunsten der Reichen zu verhindern. Wenn man aber das grundsätzlich Böse in den internationalen Funktionseliten annimmt, dann ist ein solcher Kampf sinnlos, weil aussichtslos. Eine solche Fundamentalkritik führt automatisch ins rechte Lager, hebt die nationale Qualität gegenüber der internationalen Verderbtheit hervor. Linke Argumentation war immer international, und muss dies auch sein, um links zu sein. Die entscheidende Frage ist nun, wie man den Methoden des Imperiums gegenüber steht. Man kann sie verwerflich finden, doch vielleicht trotzdem zweckdienlich. Die Möglichkeiten der Migration beispielsweise führen zu einem Aufbrechen von Isolationen. So wie wir in unserem Übermaß isoliert sind, sind es die armen Länder in ihrer Armut. Migration ist ein wichtiges Mittel, dieses zu überwinden. Vielleicht gibt es einfach zu wenig Mut, einen Gegenentwurf zur rechten Abschottung zu entwickeln und zu vertreten, der all die Feindbilder hinter sich lässt, die Wasser auf die Mühlen der Rechten sind.

  2. „Da wir keinen Staat wollen, der anfängt Meinungsäußerungen auf Zulässigkeit zu prüfen und da wir nicht erst sein dem Indymedia-Linksunten-Verbot wissen, dass sich staatliche Zensur jederzeit auch gegen uns richten kann, fordern wir in keinem Fall, dass der Staat diesen Bruch mit der Meinungsfreiheit vollzieht. Wir schlagen vor: Wir verhindern rechte Kundgebungen, Demos und Stände – aber sind uns dabei im Klaren, dass wir dabei vorläufig mit unseren eigenen politsch-normativen Standpunkten brechen. Die Intervention gegen die Stände rechter Verlage auf der Buchmesse begreifen wir folglich auch nicht wie Blum, Pichl und Uhlig als „Bestandteil der Meinungsäußerung und […] Kampf um politische Deutungshoheiten“.

    „Nein, im besten Fall machen Antifaschisten den Rechten praktisch klar, dass sie in Zukunft besser auf ihre Meinungsäußerungen verzichten.“
    Und jenen, die wegen des umfassenden Linksrutsches als Rechte bezeichnet werden, obwohl sie Positionen der Mitte vertreten.
    Und jenen, die noch echte Linke sind.

    https://sezession.de/58240/staat-nation-buchmesse-scheisse-ein-aufruf-zur-gewalt

  3. Der neue Faschismus wird nicht sagen:“Ich bin der Faschismus“ Er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus“
    Ignazio Silone.

    Wer die Klarnamen der ideologie-verseuchten Gesinnungs-Terroristen und geistigen Brandstifter sowie fundamentalistisch-dogmatischen Schreibtischtäter aus Koblenz braucht, hier sind einige davon:

    Judenhetze bei Koblenzer Friedensparty: „Protokolle der Weisen von Zion“ als Lektüre empfohlen
    26.10.2015, 16:52
    Von unserem Redakteur 
Hartmut Wagner
    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-judenhetze-bei-koblenzer-friedensparty-protokolle-der-weisen-von-zion-als-lektuere-empfohlen-_arid,1388849.html

    Koblenz
    Friedensparty in Koblenz stößt auf Kritik
    03.09.2014, 08:55
    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges
    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-friedensparty-in-koblenz-stoesst-auf-kritik-_arid,1201498.html

    Koblenz
    Jürgen Elsässer kommt: Geplantes „Friedensfest“ ruft Protest hervor
    28.08.2014, 09:14
    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann
    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-juergen-elsaesser-kommt-geplantes-friedensfest-ruft-protest-hervor-_arid,1198744.html

    Koblenz
    Antisemitische Sprüche auf der Friedensparty in Koblenz?
    26.06.2014, 08:18
    Von unserer Redakteurin Doris Schneider
    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-antisemitische-sprueche-auf-der-friedensparty-in-koblenz-_arid,1171687.html

    Koblenz
    Demonstration gegen Auftritt von Jürgen Elsässer auf Friedensparty in Koblenz
    02.09.2014, 09:14 Uhraktualisiert: 02.09.2014, 09:43 Uhr

    Rund 50 Männer und Frauen haben in den Rheinanlagen unweit des Görres-Denkmals gegen eine Veranstaltung des Netzwerkes „Friedensparty“ demonstriert.

    Männer und Frauen haben gegen eine Veranstaltung des Netzwerkes „Friedensparty“ demonstriert.
    Foto: Sascha Ditscher

    Zu der Gegendemonstration hatte das „Aktionsbündnis gegen Rechts“ aufgerufen. Das Aktionsbündnis wirft den Aktivisten der Friedensparty unter anderem vor, dass sie antisemitischen Äußerungen Raum bieten. Zudem protestierten die Gegendemonstranten gegen den Auftritt des Publizisten Jürgen Elsässer auf der gestrigen Friedensparty, die parallel zur Gegendemonstration ebenfalls in den Rheinanlagen stattfand. Der frühere Konkret-Redakteur Elsässer ist Chefredakteur des Magazins Compact, das von vielen Beobachtern als rechtspopulistisch eingeschätzt wird. Die Polizei begleitete die Kundgebungen mit zahlreichen Einsatzkräften. pka…

    Von den angeblichen „Gegendemonstrationen und den „zahlreichen Einsatzkräften“ habe ich nie etwas gesehen. Diese Schöne-Heile-Märchen-Welt scheint dem FAKE-NEWS-Schreiberling zu Kopf gestiegen zu sein.

    Die neuen Faschisten stehen links und bedienen sich mittlerweile der gleichen Methoden wie ihre Braunen Brüder von 1933.

    SCHWARZ+ROT=BRAUN. Und nicht „BUNT“!

    An ihren Farben und Früchten könnt ihr sie erkennen:

    https://neorepo.files.wordpress.com/2017/08/mob-gang-thugs_supression-of-liberty.png?w=1088&h=9999

    https://neorepo.wordpress.com/2017/08/21/1930s-1940s-nazis-brown-shirts-communists-antifa-night-of-the-long-knives/

  4. Mir fällt da nur ein Wikipedia zu zitieren:

    Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.

    Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt. Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“

    Entscheidend ist die Herkunft des Wortes vom lateinischen tolerare: erdulden, ertragen

    Gilt für die und auch für uns!

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • Risi sagte in einem seiner Vorträge, nur tolerant zu sein, sei zu wenig. Das würde mich auch nicht befriedigen, wenn jemand zu mir sagte: „Na gut, ich ertrag Dich dann halt“. Es fehlt die Anerkennung. Da geb ich Risi recht.
      Andererseits gibt es auch eine ungerechtfertige Aufforderung zur Toleranz, wo z.B. verlangt wird, dass man intolerantes Gebaren akzeptieren soll. Ist Toleranz von Intoleranz nicht einfach nur geistige Trägheit und Feigheit?

  5. Mir fallen da ziemlich zornig-wilde Worte zu ein – die möge man sich hier gerne dazudenken. ;o)

    Dieses Übermaß an Boshaftigkeit und Missgunst gepaart mit sinnloser Aggression empfinde ich als zutierfst verstörend. Menschen diesen Schlages musste ich selber zum Glück persönlich noch nie begegnen..

    Zufällig (?) hat Mike Cernovich seinen Film „Silenced“ gestern online gestellt. Der Film ist von 2016 und befasst sich mit genau dem Thema Antifa, Social Justice Warrior usw. in den USA:
    https://www.bitchute.com/video/Ic93KbS7dJud/
    Ironischerweise gleich bei bitchute.com, da youtube sowas ja gerne mal zensiert. [g]
    Wer also mal anderthalb Stunden Zeit hat – der Film ist ganz gut gemacht.

    Hadmut Danisch schrieb gestern:
    http://www.danisch.de/blog/2018/03/04/die-karlsbader-beschluesse/
    Geschichte wiederholt sich?

    • Da haben Sie ja Glück, Waldbaer. „Menschen diesen Schlages musste ich selber zum Glück persönlich noch nie begegnen.“ Ich begegne ihnen ständig.
      Auf Web.de beispielsweise ist die gesamte Kommentaradministration von ihnen unterwandert. Dort wurden von mir nicht nur an die 20 Kommentare gelöscht, die ich in einem Gespräch mit einem anderen User zur Antifa postete, dort wurde ich als Nazi beschimpft, (dieser Kommentar steht noch immer dort; meine sachlichen Ausführungen nicht!) und dort wurde vor zwei Tagen mein Account gesperrt.
      Die Antifa darfst Du nicht kritisieren, sie ist die deutsche Staatsreligion. Sie ist so gut wie staatstragend und hat alles unterwandert.
      Und dabei hatte ich Quellen gebracht, die jeder, der will, ganz schnell selbst finden kann. Hier nur vier davon:

      „BERLIN taz | 25 Euro Stundenlohn für die Teilnahme an einem antifaschistischen Protest: Was sich anhört wie eine wilde, rechte Verschwörungstheorie, ist anscheinend bitterer Ernst. Dies geht aus einem internen Organisationsschreiben eines Vereins namens „Antifa e.V.“ hervor. Darin wird über die Organisation von nicht weniger als 48 Bussen informiert, die zu den Protesten gegen Pegida und Legida am 9. Februar 2015 fahren – samt Vergütung für alle Mitfahrer. Auch Freibier wird versprochen und Vermummungsmaterial („Hassis“) zum Kauf oder Verleih angeboten.

      Das öffentlich gewordene Dokument, entdeckt auf einem mutmaßlich verloren gegangenen USB-Stick, könnte eine Frage beantworten, die sich die meisten Medien normalerweise nicht stellen. Wenn wieder einmal ein Pegida-Aufmarsch blockiert, eine AfD-Veranstaltung gestört oder massenhaft Autonome aufmarschiert sind, wird darüber – oft mit unterschwelliger Sympathie – berichtet, aber nicht hinterfragt, wieso die Antifa eigentlich so gut organisiert ist.

      Die Antwort ist überraschend: Hinter den scheinbar so losen Organisationszusammenhängen der Antifaschisten versteckt sich demnach eine gut vernetzte Struktur. „Um eine zügige Auszahlung des Demonstrationsentgeltes zu gewährleisten, ist es unbedingt notwendig, beim Ein- und Aussteigen den Mitgliedsausweis an den dafür vorgesehenen Scanner im Bus zu halten“, heißt es in dem Schreiben, das vom „Vorstand“ der Antifa unterzeichnet ist.“

      Es ist diese ganz normal gewordene unterschwellige Sympathie mit „Hassies“, die mir im Magen liegt.
      Im Bundestag wirst Du ausgelacht, wenn Du vorträgst, daß Partein „Abräumsets“ untestützt haben.

      https://www.youtube.com/watch?v=Cz8r282jKcQ
      „AfD? Rechte Hetze fachgerecht entsorgen!“, steht auf dem Turnbeutel, den Storch mit ans Rednerpult bringt. Es ist Beatrix von Storch, frischgebackene AfD-Bundestagsabgeordnete, die heute zur Anfrage ihrer Partei über „Linksextreme Gewalttaten gegen die politische Betätigung demokratischer Parteien“ sprechen will. Dann folgt eine Brandrede, während jener sie mindestens 14 Abgeordneten sowie Regierungsmitgliedern eine aktive Unterstützung linker Gewaltaktionen gegen ihre Partei vorwirft. Gemeint ist insbesondere das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, das von Storch ausdrücklich zu Gewaltaktionen gegen ihre Partei aufruft und in Teilen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Dieses Bündnis verkauft so genannte Aktionskits gegen AfD-Wahlkampfstände, um diese „unschädlich zu machen“, wozu die oben erwähnten Turnbeutel gehören. Dann spricht sie namentlich verschiedene Abgeordnete von den Grünen, den Linken und der SPD im Bundestag an, die ihr zufolge diesen Aufruf „zur Gewalt gegen die AfD“ unterschrieben haben. „Das ist ein Skandal! Wer solche Bündnisse unterstützt, der duldet die Gewalt im Namen dieser Gruppen, mit der sie uns bearbeiten. Ich fordere alle Erstunterzeichner dieses Bündnisses auf, ihre Unterschrift von der Liste zu entfernen, denn sonst müssen wir daraus schließen, dass Sie die Bekämpfer der Demokratie sind und nicht wir. Es gibt hier eine Partei, die kämpft für die Demokratie und das ist die AfD“, beendet sie ihre Rede. Daraufhin folgt lautes Gelächter bei Vertretern anderer Parteien im Saal, einer ruft ihr mehrfach zu: „Die Erde ist eine Scheibe!“ “

      https://www.youtube.com/watch?v=W9MMRDzTUEk

      https://einprozent.de/blog/linksextremismus/widerstand-gegen-terrorkongress-im-dgb-haus/2179

      „Wie kaputt unser Land ist zeigt sich im Beschluss des DGB vom Juli diesen Jahres, Gesetzesbrecher vom linken und linksextremistischen Bereich (u.a. antifa/indymedia) zu unterstützen, wenn sie Sanktionen oder gerichtliche Strafen zu bezahlen haben. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass die Gewerkschaften ihre Mitgliederbeiträge dazu nutzen (oder veruntreuen?), die Strafen linker Rechtsbrecher und Deutschlandhasser zu bezahlen. Ein Skandal ohnegleichen und ein weiterer Affront der Linken gegen den Rechtsstaat, den sie dank ihres Marsches durch die Institutionen bereits weitgehend unterwandert und ausgehöhlt haben. Recht ist in den Augen Linker eben nur das, was sie selbst darunter verstehen. Das Bündnis der Sozis gegen rechts ist reines Ablenkungsmanöver für ihre immer weiter fortschreitende Übernahme staatlicher und medialer Macht. Alle Statistiken der letzten Jahre beweisen, dass der linke Terror relativ und absolut weit bedrohlicher ist als der rechte. Linke verdächtigen völlig ungeniert und wahrheitswidrig die Mehrheit der Deutschen potentiellen Nazitums (wo bleiben die Anzeigen wegen Volksverhetzung?) – und verschweigen ihre eigene Nähe zu Totalitarismus und zum Nationalsozialismus. Dass die Bundesanwaltschaft nicht längst gegen linke Organisationen und Personen ermittelt, die erkennbare Beziehungen zur antifa haben und diese bei ihren kriminellen Aktivitäten gegen Staat, Polizei und unerwünschten Einzelpersonen unterstützen, kommt einer Kapitulation unseres Rechtsstaates gleich.“ M. Mannheimer

      **********************************************************************

      Nicht ganz einfach, sich immer noch in der goldenen Mitte zu halten, was ich mir bisher immer zugute gehalten hatte. Ich drifte jedoch mehr und mehr nach rechts.

      Das blaue Mem ist sehr wichtig, um die pathologischen Aufblähungen und Abspaltungen (von Grün) zu integrieren.
      Es mag vorübergehend wie Regression aussehen.

      Aber jeder muß eine Zeit lang mit einem Teddy im Arm rumlaufen, so er heil werden will,
      symbolisch gesprochen.
      😉

    • Ich sehe immer mehr nur noch geschlossene Denk-Kreise, die miteinander keine Verbindung mehr haben(wollen).
      Wer wenigstens einen lebenden Menschen bei sich hat, dem er vertrauen kann, darf sich schon glücklich schätzen.
      Einen Teddy aus Fleisch und Blut.

  6. Zu Zeiten des dritten Reichs gab es die Sturmabteilung (SA) sie war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten indem sie deren Versammlungen vor Gruppen politischer Gegner mit Gewalt abschirmte oder gegnerische Veranstaltungen behinderte. Da gibt es doch erstaunliche Paralellen zu der AntiFa…
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Antifanten zu 90% junge Menschen mit extremen sozialen und familiären Problemen sind. Diese 90% konsumieren in erster Linie extrem viel Alkohol, über Cannabis bis zu harten Drogen. Sie sind die Hauptzeit ihres Lebens dicht. Lesen, Bildung usw… Fehlanzeige.
    Dieser (dichte) Mob lässt sich durch ein paar wenige (völlig verblendete und sich strikt an die Zensur haltende) Orgas trefflich lenken. In ihrer Dichtheit wird ihnen nur noch das Ziel der Randale angegeben und sie machen sich auf, mit viel Alkohol und toben sich dort aus.
    Feindbilder nachgrölen, dass lässt sich auch mit 2 Promille bewerkstellingen.
    Die AntiFa soll links sein?! Da lach ich doch! Sie verteidigen die VSA und somit Drohnenmorde und unzählige Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sie sind die Fusstruppen von Merkel usw… das soll links sein?!
    Die Amadeu-Antonio-Stiftung übrigens, sehr verbunden mit der AntiFa, erhielt vom Bund seit 2010 3,6 Millionen Euro an Steuergeldern. Anetta Kahane und andere Antideutsche (Deutschland verrecke / Bomber Harris do it again / Deutschland du mieses Stück Scheiße usw.) sind in einem Zuge mit diesen wahren Faschisten zu nennen.
    Wenn sie nicht so viel Schaden anrichten würden, könne man sagen, der Großteil dieser verblendeten Faschismuswiedererwecker sind minderbemittelte arme Würmer mit massiven Alkohol- und Drogenproblemen.
    Ohne Alimentation durch Staat und Merkel könnten sie ihr dauerdichtes Leben an den Nagel hängen.
    Trotzdem wird auch gegen bestimmte Aspekte des Staates agiert (zb. Grenzen).
    Ob sich ein Sozialstaat ohne Grenzen umsetzen lässt, das bezweifle ich stark.

    • Bleibt noch die Frage warum dann Politiker bei der LINKE auch Antifa Mitglieder sind oder denen moralisch nahe stehen. Genauso bei den Grünen und der SPD. Zum Beispiel hat sich eine Claudia Roth vor einem dieser „Deutschland verrecke“ Banner ablichten lassen.
      Nun kann man sagen das ist nicht links, nur dann ist die LINKE, die Grünen , die SPD nicht links. Also das sind die wahren Faschisten, gut aber wo sind dann die wahren Linken ? Nun Herr Jebsen betrachtet sich als Links als echt Links und sicher viele die hier schreiben und kommentieren.
      Aber beim Links sein gegen die Rechten da seid ihr euch noch alle einig, der echte Feind ist dann doch nicht die Antifa sondern die AfD oder eben die „Rechten“. Da ist man dann wieder froh wenn die Antifa jeden demokratischen Protest zB Merkel muss weg oder Kandel wenn der im Keim erstickt wird, weil das sind ja NAZIs. Achja Herr Ploppa und Herr Jebsen werden ja auch als wenn nicht NAZIs dann eben als rechte Verschwörungsteoretiker verunglimpft.
      Nun wo ist jetzt eigentlich eine Wagenknecht die die echten Faschisten also die Antifa, die Amadeu Antonia Stiftung, Teile ihrer Partei und Teile der Grünen und SPD als NATO Faschisten bezeichnet also als rechte Kriegstreiber. Nun so einfach ist das eben nicht, links rechts teilt sich ja eben genau danach, wer die Einwanderungspolitik der Merkel kritisiert ist rechts, wer sie für gut befindet ist links. Wer für Deutschland ist ist rechts, wer für die Auflösung von Deutschland ist ist links.
      Nun Her Jebsen ist also einfach einmal links und einmal rechts, so wie es eben passt und Herr Jebsen spielt das Spiel mit, betreibt er selbst ja Meinungsmache gegen rechts anstatt endlich mit diesem Blödsinn von links und rechts auf zu hören. Übrigens frage ich mich wie man mit diesem Zusammenhang überhaupt noch die LINKE oder Frau Wagenknecht wählen kann, es sei denn Frau Wagenknecht würde kommen und Herrn Poppla gegen die Faschisten verteitigen. Frau Wagenknecht würde ich das sogar noch zutrauen, nur einer Kipping nicht, die sehe ich bei den Faschisten mitlaufen.

    • @Kodohama: „Aber beim Links sein gegen die Rechten da seid ihr euch noch alle einig, der echte Feind ist dann doch nicht die Antifa sondern die AfD oder eben die „Rechten“. Da ist man dann wieder froh wenn die Antifa jeden demokratischen Protest zB Merkel muss weg oder Kandel wenn der im Keim erstickt wird, weil das sind ja NAZIs.“
      Ich finde es schwierig und grenzwertig, wenn sie pauschal Menschen in Schubladen packen und aburteilen. Offensichtlich haben sie viele Kommentare und Kommentatoren nicht gelesen sonst könnten sie nicht solche Aussagen tätigen.
      Die Behinderung, Störung, Zerstörung der Frauendemo gegen Gewalt in Berlin wurde ja auch als „Rechts“ oder „Querfront“ oder „AfD“ stigmatisiert. Da waren dann diese (Anti)Faschisten gegen die Frauendemo, denn solange die Asylanten Frauen angrabschen oder vergewaltigen geht das doch in Ordnung, die können nichts dafür, sind anders sozialisiert und dafür müsse dann schon Verständnis aufgebracht werden.
      Ich persönlich finde die Begriffe Rechts und Links mittlerweile sehr problematisch und wenn ich nicht irre, hat das KenFm auch schon mal gesagt.
      Kaum ist jemand gegen die zerstörerische Agenda der Ziocons Satanisten- Kinderfickerfraktion ist er eben ein Nazi oder Rechts.
      Die Replacementmigration, das Geldsystem, die illegalen Kriege der VSA dürfen nicht kritisiert und hinterfragt werden. Macht man es doch, bekommt man ein Ächtungszeichen angeheftet (fast so wie der gelbe Stern für gewissen Ethnien im dritten Reich – und anderswo zu dieser Zeit…).
      Das ging ja schon damals los mit den Montagsmahnwachen für den Frieden. Das war auch in der Vergangenheit einmalig, dass eine Friedensbewegung als „Rechts“ und „Nazis“ stigmatisiert und so verhindert wurde.
      Die AfD vertritt gute Positionen und bringt frischen Wind in das Parlament. Denen ist das sehr unangenehm, dass sie jetzt in ihrem kleinen, kurrupten, angenehmen Universum kritisiert werden und mit Fakten, Tatsachen konfrontiert werden. War man sich doch bisher immer schön einig, quer durch alle Parteien (mit klitzekleinen Ausnahmen).
      Leider ist die AfD eine Neoliberale Partei.
      Das wird sich zukünftig, um so mehr sie vom Bundestag assimiliert wird mehr und mehr zeigen.
      Die LINKE? Die ist definitiv nicht mehr wählbar. Die LINKE wurde erfolgreich zersplittert und soimit zerstört.
      Wenn man die LINKE wählt, was wählt man dann? Noch mehr Versorgungssuchende? Noch mehr Antideutsch sein?
      Oder Wagenknecht?
      Wagenknecht hätte / sollte eine eigene Partei gründen sollen.
      Für Menschen die eine linke Eistellung haben (Produktionsmittel, Kapital mehr in Richtung Verstaatlichung), die Interessen des Arbeiters vertreten (die Mehrzahl, die nichts als ihre Arbeiskraft zu Markte tragen – müssen) und die gleichzeitig für Grenzen und einen Sozialstaat sind, was können diese Menschen wählen?
      Da gibt es leider nichts im Angebot…
      Noch ein Denkanstoss: ist ein Sozialstaat denkbar mit „no borders no nations?(…..)

    • Wie entlarvend! Es ist perfekt gelungen, „die Linken“ mit diesem ganzen „Antideutsch-Antifa-Querfront-VT“-Gequatsche zu atomisieren. Für mich sieht es im Moment so aus, als könne nie mehr eine linke Bewegung Wirksamkeit entfalten, wenn ich lese und höre, mit welchem Fanatismus sich Anhänger der verschiedenen „reinen Lehren“ gegenseitig zerfleischen, während die Klasse des Kapitals geschlossen und bis an die Zähne bewaffnet zum Klassenkampf antritt.

    • Die Parallelle der Antifa zur SA ist kaum noch zu übersehen. Leider.

      Der Zweck und leider der Erfolg ist ganz klar: Leute haltet den Mund und bleibt zu hause, es ist bei jeder Art Kundgebung immer mit Eskalation zu rechnen und/oder der Terrorisierung von beteiligten Einzelpersonen.

    • @ schliemanns

      Sie haben recht, meine Pauschalisierungen sind natürlich nicht ok. Auf was ich hinaus wollte ist, geht man selber oft nicht gleich wie die Antifa gegen Menschen vor oder verurteilt die nur weil man glaubt moralisch im Recht zu sein. Das Problem auf die Antifa zu reduzieren ist zu kurz gegriffen, es ist eben ein weit verbreitetes Problem vor allem auch bei LINKE, Grüne und SPD. Auch die CDU unterscheidet sich nicht sondern ist noch sturer.

      Natürlich ist die AfD neoliberal. Ich will auch gar nicht für die AfD sprechen. Das Problem ist das man sagt ich bin links, ich bin gut, die sind rechts die sind schlecht. Mit der AfD darf gar nicht gesprochen oder koalliert werden. Das wird aber schwierig wenn die AfD gewählt wird. Ich muss mich immer mit den einzelnen Themen auseinandersetzen. Sie sagen selbst das die Antifa legitimierte NATO Faschisten sind. Ist als links die moralische Legitimation für Faschismus ?
      Links und Rechts ist aber mit Sicherheit mal eine Spaltung und wie Sie selbst feststellen dient Spaltung immer den Herrschenden. Ich bin der Meinung das sowohl die LINKE als auch die AfD unterwandert sind von Geheimdiensten, die Aufgabe dieser Parteien ist es den aufmüpfigen Pöbel ob links oder rechts eben abzufangen und eine CDU-SPD Regierung sicherzustellen. Nicht für alle nur wie kann eine Wagenknecht so intelligent sein und nicht merken was so vor sich geht, eine LINKE kann doch niemals das Vorgehen der Antifa gut heissen.
      Weiter haben Neoliberale auch das Recht ihre Meinung zu vertreten, sie sind deshalb keine schlechteren Menschen. Das muss man der AfD zugestehen. Es gibt nichts antidemokratischeres als der generelle Boykott, ein Dogma. Übrigens sind ja gerade die Grünen, SPD und CDU die Neoliberalen. Hier wird ja nur noch diktatorisch neoliberal geherrscht. Ich finde es halt komisch wenn man selbst die Mittel anwendet mit denen man selber diffamiert wird. Darum finde ich diesen Links Rechts Mechanismus problematisch.

    • Zu Afd.
      Die Afd ist keine Neoliberale Partei . Sie ist die Gegenposition, wenn neoliberal globalistisch ist . Globalistisch zielt auf weltweite Monokultur und genetische Nivelierung ab . Dagegen wendet sich die Afd. Was Neoliberalismus und Afd gemeinsam haben : Sie sind Elitenprojekte .
      Das Problem : Es existieren Real nur Elitenprojekte, auch wenn SPD/links anderes vorspiegeln.

    • ANTIFA, Linke Gewalttäter, Dauerkiffer, Alkoholiker, Muttersöhnchen und arbeitslose Versager sowie A-Sozialschmarotzer, die auf Staatskohle die Anarcho-Revoluzer mimen, um ihr erbärmliches von Selbsthass zerfressenes Ego aufzupolieren!

      Linke Gewalttäter: Muttersöhnchen, Arbeitslose und gescheiterte Existenzen

      Bei der Abteilung „Verfassungsschutz“ der Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird seit Jahres etwas besonders Interessantes erstellt: Ein Bericht über die linke Kriminalität, linke Gewalttaten und die entsprechenden Kriminellen. Im Gegensatz zu Heiko Maas, der seine Trägheit ganz offensichtlich nur überwinden kann, wenn man ihm die Worte „rechter Hass“ als Anreiz setzt, wird in Berlin Statistik über die linken Kriminellen geführt, die für sich reklamieren, politisch motivierte Straftäter zu sein und doch nichts anderes sind als gewöhnliche Kriminelle.

      Der Bericht ist mit „Linke Gewalt in Berlin“ überschrieben und listet Straftaten auf, die „(1) den demokratischen Willensbildungsprozess beeinflussen sollen, der Erreichung oder Verhinderung politischer Ziele dienen oder sich gegen die Realisierung politischer Entscheidungen richten, (2) sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung [beim Berliner Verfassungsschutz kennt man sie noch!], den Bestand und die Sicherheit des Bundes und der Länder richten … (4) gegen eine Person gerichtet sind wegen ihrer politischen Einstellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, Religion; Weltanschauung, Herkunft oder ihres äußeren Erscheinungsbildes …“.

      Kurz: Die Berliner Verfassungsschützer sammeln Straftaten, die von Linken begangen werden, um ihre ideologische Gesinnung, die sie für so überlegen halten, dass man Personen und Gegenstände, die die Gesinnung nicht teilen, schädigen oder beschädigen muss, durchzusetzen. Straftaten wie: elf versuchte Morde und zwei versuchte Totschlagdelikte, 423 Fälle der gefährlichen Körperverletzung (also der Körperverletzung unter Benutzung z.B. eines Gegenstands, einer Stange, eines Messer usw.) 445 Fälle schweren Landfriedensbruchs, 382 Brandstiftungen oder besonders schwere Fälle der Brandstiftung. Insgesamt haben die Verfassungsschützer in Berlin für den Zeitraum 2009 bis 2013 5.371 Straftaten gezählt, die von Linken begangen wurden, um die Überlegenheit der linken Ideologie zu beweisen. Unter diesen 5.371 Straftaten sind 1.523 Gewaltdelikte.

      Für 1.041 der 1.523 Gewalttaten haben die Verfassungsschützer Informationen zu den Tatverdächtigen. Für 974 Fälle wurden durch die Polizei 873 Tatverdächtige gefasst, was zeigt, dass der Anteil der Mehrfachtäter unter linken Gewalttätern mit 6,2%, die zweier Straftaten verdächtig sind und 2,1%, die zweier oder mehrer Straftaten verdächtig sind, recht hoch ist, so dass man von einer kriminellen Subkultur sprechen muss, wie sie in den Arbeiten von Cohen (1955) oder Wolfgang und Ferracuti (1967) beschrieben ist.

      Ein Blick auf die sozialstrukturelle Verortung der Mitglieder dieser kriminellen Subkultur ergibt das folgende Bild:

      84,4% der Tatverdächtigen (N = 873) sind männlich, 15,6% weiblich.
      Die Mehrzahl der Tatverdächtigen ist volljährig und dem Jugendstrafrecht (bis 21. Jahre) entwachsen: 35% (N= 306) der Tatverdächtigen gehören in die Altersgruppe der 21- bis 24-Jährigen, 18% (N = 157) in die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen, 12% (N = 105) in die Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen, je 4% (N = je 35) in die Altersgruppen der 35- bis 39-Jährigen bzw. der 40- bis 49-Jährigen, ein Prozent der Tatverdächtigen war zum Zeitpunkt der Straftat 50 Jahre oder älter. 26% der Tatverdächtigen (N = 227) waren zum Tatzeitpunkt zwischen 15 und 20 Jahre alt.

      Niedrigere Fallzahlen (N = 119) liegen zur Wohnsituation, zu Bildung und Erwerbstätigkeit der linken, tatverdächtigen Gewalttäter vor. Entsprechend geben die Ergebnisse eine generelle Tendenz.

      16% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt keinen Schulabschluss;
      17% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt einen Hauptschulabschluss;
      38% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt eine mittlere Reife;
      29% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt ein Abitur;

      34% der Tatverdächtigen waren zum Tatzeitpunkt arbeitslos;
      27% der Tatverdächtigen waren zum Tatzeitpunkt Schüler oder Studenten;
      20% der Tatverdächtigen gingen zum Tatzeitpunkt einer Arbeit nach;
      19% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt einen Ausbildungsplatz;

      92% der Tatverdächtigen lebten bei Ihren Eltern.

      Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind linke Gewalttäter somit eine soziale Negativauswahl. Der Anteil der Arbeitslosen unter linken Gewalttätern ist deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung, das formale Bildungsniveau unter linken Gewalttätern ist deutlich geringer als in der Gesamtbevölkerung und die Fähigkeit auf eigenen Beinen zu stehen, ist unter linken Gewalttätern nicht sonderlich entwickelt.

      Aus soziologischer Sicht muss man linke Gewalttäter somit als Personen ansehen, die mindestens eine Entwicklungsleistung, die auf dem Weg zum Erwachsenen zu erbringen ist, nicht erbracht haben. Sozialpsychologisch muss man daraus schließen, dass sie über keine entwickelte personale Identität verfügen, vielmehr beim Versuch, sich als eigenständige Persönlichkeit zu inszenieren, gescheitert sind und nunmehr eine linke Surrogatexistenz leben, deren wesentliches Element darin besteht, das eigene gesellschaftliche Scheitern zu erklären, zu erklären, warum Klassenkameraden und Kommilitonen einen guten Schulabschluss und eine einträgliche Arbeit gefunden haben und selbständig zu leben im Stande sind, zu erklären, warum Kommilitonen bessere Leistungen an der Hochschule erbringen, zu erklären, warum man im sozialen Vergleich mit anderen so schlecht abschneidet.

      Wenig überraschend finden die linken Gewalttäter die Entschuldigung für ihr Scheitern bei der Ideologie, die darauf setzt, menschliches Versagen zur Grundlage des Staatsaufbaus zu machen und die Versager, oder euphemistisch: Nicht-Leistungsfähigen auf Kosten der leistenden Mehrheit durchzufüttern: Sozialismus. Kampf gegen Antifaschismus, Antiimperialismus, Kapitalismus und die Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen stehen als Begründung für Brandstiftungen, Körperverletzungen und sonstigen Gewalttaten ganz oben auf der Agenda. Der Versuch, der misslungen Bildung einer personalen Identität, die soziale Identität eines sozialistischen Robin Hoods zu geben, er ist offensichtlich, so offensichtlich wie die Tatsache, dass die linken Gewalttäter keine Kämpfer für Freiheit und Menschenrechte sind, sondern mehrheitlich Muttersöhnchen, die im sozialen Vergleich mit ihrer Umgebung hinter dem Durchschnitt zurückbleiben. Und man muss sich fragen, hinter welchen Normalitätsanforderungen die Erziehungsleistungen von Eltern und sozialen Institutionen im Zusammenhang mit linken Gewalttätern zurückgeblieben sind, so wie man sich fragen muss, ob man linken Gewalttätern, die die Allgemeinheit schädigen, nicht u.a. das Kindergeld streichen soll, das sie bis zum Alter von 27 Jahren beziehen.

      Literatur

      Cohen, Albert (1955). Delinquent Boys. Glencoe: Free Press.
      Wolfgang, Marvin E. & Ferracuti, Franco (1967). The Subculture of Violence. Toward an Integrated Theory in Criminology. London: Tavistock Publications.

      https://sciencefiles.org/2016/05/05/linke-gewalttaeter-muttersoehnchen-arbeitslose-und-gescheiterte-existenzen/

  7. Es ist bitter, wenn man beobachtet, wie immer wieder Deutsche andere Deutsche bekämpfen – geistig und sogar physisch. Napoleon soll sich darüber lustig gemacht haben, dass man Deutsche gegen Deutsche kämpfen lassen könne. Man glaube nur nicht, dass uns das im Ausland Achtung einbringt. Im Gegenteil: man verachtet uns dafür. Sind wir das Volk, das man am leichtesten manipulieren kann?
    Oft waren die Herrschenden in deutschen Landen die Feinde des deutschen Volkes und haben regiert gegen deren Interessen: Metternich etwa, ebenso Bismarck, von Papen, der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert, Hindenburg, Adolf Hitler, Konrad Adenauer und Angela Merkel.
    Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert z. B. drängte zur Unterzeichnung des Versailler Vertrags und überließ dem Amerikaner Herbert Hoover bereitwillig 15 Wagenladungen deutsche Dokumente aus der Vorkriegszeit – die hätten beweisen können, dass Deutschland eben nicht schuld am Ersten Weltkrieg war. Huber schrieb, Ebert sei „ein Radikaler ohne jedes Interesse an der Arbeit seiner Vorgänger“ (siehe: Gerry Docherty & Jim Macgregor: „Verborgene Geschichte“, S. 402).

    Die Kommunisten und auch Teile der Sozialdemokratie waren, in ihrem Internationalismus, Deutschen immer wieder feindselig gesinnt – bis heute – ebenso die Grünen. Das wäre den britischen Fabianern, dem sozialistischen Ehepaar Sidney und Beatrice Webb nicht eingefallen: Sie waren Englandtreu und sogar Imperialisten und haben 1902 die „Coefficients“ begründet, einen Thinktank zur Erhaltung des British Empire.

    Ebenso Corbyn – der darf Engländer und Sozialist bleiben… und hasst die Engländer nicht. Auch die französischen Sozialisten durften begeisterte Franzosen bleiben.
    Weiteres Beispiel:
    Vor kurzem hat sich Deutschland darum bemüht, Deniz Yzel freizubekommen – und vielleicht sogar Deals gemacht… die es vielleicht besser nicht gemacht hätte..???. Was dabei weniger gesagt wurde, war, dass Deniz Yüzel keine großen Sympathien für die Deutschen hat – und das ist eher milde ausgedrückt.

    • Jup, dieses Zitat schreibt man Napoleon zu.

      ,,Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um einer Parole die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“ (Napoleon)

      Und über Deniz Yücel müssen wir nicht reden. Schlimm! Er hat nicht nur was gegen die Deutschen. Er ist einfach nur ein menschenverachtender Schreiberling, wenn man seine Äußerungen zu Sarrazin zugrunde legt. Welcher anständige Mensch wünscht denn einem Kranken auch noch nen Schlaganfall. Da hat die taz nicht umsonst Strafe bezahlt.

      Machen wir uns nichts vor. Unser Land ist in einem desolaten Zustand – mit solchen Leuten in der Journallie, der Antifa und der Regierung. Da isser wieder, mein Fluchtreflex…

    • Selbst Napoleon dürfte zu seiner Zeit bereits gewußt haben (die Geschichte dürfte ihm dies belegt haben; sogar die von Frankreich), daß es nicht nur äußerst einfach ist, Nationen gegeneinander zu hetzen, sondern auch die Menschen einer Nation gegeneinander. Schließlich war er sogar selbst Zeitzeuge.
      Hierbei entscheidet oftmals der Zufall, auf welcher Seite man sich wiederfindet. Von welchem Fürsten man in den Dienst gepresst wird. Es ist meines Erachtens ohnehin eine Minderheit, die für sich selbst die Entscheidung trifft, auf welcher Seite sie steht.

      Was den Deutschen wohl aber mit einer größeren Gewissheit nachgesagt werden könnte, ist der anerzogene Selbsthaß.
      Der Unterschied zwischen Deutschen, Briten u. Franzosen z.B., ergibt sich nach meinem Empfinden, sehr stark aus der jüngeren Geschichte.

      Aus der Niederlage im ersten Weltkrieg und den schweren Auflagen danach, wodurch man ein „gefundes Fressen“ zur Instrumentalisierung für die Greuel im zweiten Weltkrieg wurde.
      Aus dieser Schuld wiederum werden, seit der „Wiedervereinigung,“ zur vermeintlichen Sühne, neue Greuel erwirtschaftet.

      Aber es gibt offenbar eine Gruppe, die dabei, da sie die Hand selbst am Drücker hat, niemals verliert, vielmehr ihren Status wahrt und ihren Schnitt macht:

      Viel in den Händen weniger
      27. Januar 2018 Arno Kleinebeckel

      Eine Studie zeigt, wie sich der Reichtum in Deutschland über 140 Jahre verteilt

      (…)
      Keine „Stunde Null“ für Spitzenverdiener

      Angesichts der großen historischen Spanne und einiger handfester methodischer Probleme ist das Unterfangen doppelt zu würdigen. Und die Ergebnisse sind zum Teil überraschend. So gab es für die Spitzenverdiener nach dem Untergang des Nazistaats keine „Stunde Null“: Die Nachkriegszeit in Deutschland weist eine hohe Einkommenskonzentration am oberen Rand aus.

      Dies widerspricht der geläufigen Annahme, dass die „Stunde Null“ eine Zeit der relativen Gleichheit, und zwar auch der Einkommen, gewesen sei. Die DIW-Daten zeigen für den obersten Rand der Verteilung genau das Gegenteil.

      Der DIW-Report teilt den Zeitraum von 1871 bis 2013 in fünf Perioden ein. Grob gesagt, brachte die Industrialisierung eine klar ansteigende Einkommenskonzentration, gefolgt von explodierenden Spitzeneinkommen im Nationalsozialismus. Der Anteil des obersten Perzentils wuchs von 11 Prozent im Jahr 1933 auf 17 Prozent im Jahr 1938, was der Studie zufolge kaum zur Anti-Kapitalismus-Propaganda der Nationalsozialisten passt.

      Über die „untere Hälfte“ nach dem Zweiten Weltkrieg bietet der Report wenig, weil nur ein Teil der Bevölkerung einkommenssteuerpflichtig war. Die Einkommenskonzentration am oberen Rand blieb bestehen. Die weniger Privilegierten jedoch büßten in der Folge ein.

      1960 erhielt die untere Hälfte der Bevölkerung – nach einem zunächst starken Zuwachs der Einkommensanteile – mehr als 30 Prozent des Volkseinkommens, 2017 hingegen waren es noch gerade mal 17 Prozent (vor Steuern und staatlichen Transferleistungen). Mit der deutschen Wiedervereinigung ist die Schere definitiv weiter auseinander gegangen.

      Erstmals in Deutschland wird die Einkommensverteilung über einen Zeitraum von rund 140 Jahren präsentiert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin hat einen entsprechenden Report vorgelegt.

      Der Bericht basiert teilweise auf einem Diskussionspapier der World Wealth and Income Database 2017/18 („Top incomes in Germany, 1871-2013“), er bildet außerdem die Grundlage für das Deutschland-Kapitel des World Inequality Report (WIR) 2018.
      https://www.heise.de/tp/features/Viel-in-den-Haenden-weniger-3952477.html?seite=all

      Also wenn sie denken, es sei ein rein deutsches Ding, daß man sich wegen dieses oder jenes Fürsten an die Gurgel geht, schauen sie einfach in die noch jüngere Geschichte, z.B. Irland oder immer wieder aktuell Korea. Sudan usw., usf.

    • Box
      Wir haben doch erst kürzlich ein Paradebeispiel für den Beweis von Napoleons These erlebt. Ein Teil der LINKEN wendet sich lieber gegen Ken, diffamiert und boykottiert ihn, als mit ihm zusammen, gegen die wirklich Verantwortlichen, gegen die Kriegstreiber und Volksausbeuter, ne anständige Friedens- und/oder Klassenkampf-Bewegung auf die Beine zu stellen.

      Wenn wir ne anständige Demo sehen wollen, müssen wir nach Frankreich schauen. Alles lahm legende wütende Bauern. Oder nach Katalonien. Wenn wir sehen wollen, wie man Links wählt, müssen wir nach Griechenland schauen. Auch wenn sich dort die Syriza als Flopp heraus gestellt hat. Der Wähler wollte links.

      Warum können WIR das nicht?

      Kirk hatte da gestern in nem anderen thread einen Auszug aus dem Buch von v. Weizsäcker:
      „Das deutsche Volk bewertete von Weizsäcker in seinem Buch „Der bedrohte Frieden“ wenig schmeichelhaft wie folgt: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage.
      Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehrhat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein – auch das, was ihm noch helfen könnte!“

    • Kristana,

      ich widerspreche ihnen äußerst ungern.

      Es ließe sich evtl. argumentieren, nach dem Weizsäcker Zitat, ob der Deutsche tatsächlich als erwacht bezeichnet werden kann, wenn er in blindem Zorn alles kleinschlägt was ihm noch helfen könnte?

      Egal. Vielleicht würde manch ein Japaner so auch über Japaner schreiben, oder nehmen sie eine beliebige andere Nation.
      Mancher US-Amerikaner sagt über seine Landsleute, daß sie doch sehr doof seien. Mir ist dies, trotz teilweise unterschiedlicher Bildungsstandards und Indoktrinationsmechanismen zu pauschal.

      Bzgl. Frankreich, Mélenchon war dritte Kraft, der Endspurt fand zwischen rechts und rechts statt, also wieviel gescheiter sind die Franzosen als die Deutschen?

      Ja, Griechenland, die haben demonstriert, protestiert und … und … und … nichts. Verrat durch eine pseudolinke Partei, ja und … Luft raus … verpufft.

      Zu Katalonien, schrieb ich vor ein paar Monaten so etwas wie, „unabhängig wozu und unabhängig von was?“
      Erinnert mich an die deutsche Kleinstaaterei bevor’s Reich wurde.
      Konzerne bzw. das Großkapital sorgt dafür, daß es Sezessionsbestrebungen gibt wenn’s opportun erscheint und Zusammenschlüsse, wenn das eben opportun erscheint.
      Da langt dann auch schon so ein inhaltloses Ziel wie „eigener Staat.“ Nur wem gehört der dann? Wie soll dieser verfasst sein?
      Klar auch daß hier diverse Kapitalfraktionen im Widerspruch stehen.

      Worum es mir geht? Es nutzt nichts sich selbst zu kasteien mit, „meine Landsleute sind alle so blöd.“ Oder wenn’s der Weizsäcker etwas intellektueller sagt, dann fühlen sich andere Intellektuelle vielleicht gebauchpinselt, aber es ändert nichts daran. Denn mit Beschimpfungen treiben sie die Gemeinten den Rattenfängern geradewegs in die Arme.

      Die Linke ist international historisch schwach.

      Zum Abschluß; Churchill sagte einst etwas Ähnliches, nur kürzer: „Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“

      Der muß es wissen, schließlich trug er dazu bei, daß es so war.

    • Box 🙂

      Warum ungern? Finds gut, dass Sie mich aus meinen düsteren und hoffnungslosen Gedanken, was unser Land betrifft, ein bisschen rausholen!

      Bin im Moment einfach entmutigt. Wenn ich mich an die Demo’s „Atomkraft Nein Danke“ oder „Startbahn West“ erinnere und dann heute sehe, wie wenig Leute noch aktivierbar sind zum Widerstand… Das macht mich manchmal ganz kirre.

      12 Mio Arme im Land und eine Lethargie, wie ein Kaninchen vor der sprichwörtlichen neoliberalen schwarz-rot-gelb-blau-gestreiften Schlange. ich könnt schreien…

    • @ Kristana sagt: Jup, dieses Zitat schreibt man Napoleon zu.

      ,,Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um einer Parole die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“ (Napoleon)

      Dieses „angebliche Napoleon-Zitat“ ist Kriegs-Propaganda und in Wirklichkeit hat Napoleon diese Aussage nicht über die Deutschen gesagt, sondern über seine eigenen Landsleute!
      Es ist wieder eines dieser FAKE-NEWS-INTERNET-Märchen die unwissentlich verbreitet werden.

      Napoleons Spruch über die Deutschen
      Napoleons Spruch über die Deutschen läßt sich anhand der beschriebenen Eigenschaften nicht nachvollziehen. Welches Volk meinte Napoleon damit?

      https://www.youtube.com/watch?v=m4pAwxvW1AA

      Fakt ist, in den Deutschen hat Napoleon seine erbittertsten und auch gefürchtetsten Widersacher gefunden:

      Deutschlandfragen- Wer wollte Deutschland?

      September 24, 2013

      Wer wollte Deutschland?
      In vorhergehenden Videos berief ich mich darauf, daß das Deutsche Reich, der Deutsche Bund, oder auch kurz Deutschland, von den Großmächten gewollt war. Diese Äußerung wurde häufig mißverstanden oder gar für nicht zutreffend gehalten.
      Manche wissen vielleicht, daß 1806 das heilige Römische Reich Deutscher Nation von Napoleon aufgelöst wurde. Er konnte dies tun, da es durch die französischen Armeen erobert wurde. Es war das Recht des Siegers.

      Nachdem Napoleon allerdings selber nach der Völkerschlacht von Leipzig zum Verlierer wurde, kam es vom September 1814 bis zum 8 Juni 1815 zum Wiener Kongress, bei dem die Entende; die Alliierten, über eine Ordnung in Europa berieten, die nach den napoleonischen Kriegen geschaffen werden mußte. Ein einhelliger Beschluß war die Bildung eines Gegenparts zu Frankreich, welches nicht erst unter Naoleon zeigte, daß es bei Gelegenheit die Nachbarstaaten angreifen würde. Es war auch nicht erst Ludwig XIV, der Sonnenkönig, der die heutigen Niederlande Frankreich einverleiben wollte (1672, von den Niederländern als „Rampjaar“ bezeichnet). Dem Südwesten Deutschlands erging es nicht besser als den Holländern im Rampjaar, sondern eher schlimmer, denn während, und auch nach dem verheerenden dreißigjährigen Krieg kam es immer wieder zu Angriffen französischer Armeen. Es dauerte stets, bis das Reich imstande war entsprechende Truppen dort hin zu entsenden, um die Franzosen zu vertreiben. Diese brandschatzen und mordeten in dieser Zeit ungehemmt; so wie es auch Holland 1672 widerfuhr. Aus dieser Zeit mag noch der Spruch kommen “schaffe, schaffe, Häusle baue“, denn was sonst sollten die Menschen machen, die in Schwaben, Baden, Saarland etc. bleiben wollten. Es sei denn, sie wanderten aus dieser Region ab, wie beispielsweise die Donauschwaben, deren Wegzug wohl auch nicht ganz freiwillig geschah.
      Es ist also nachvollziehbar, daß auf dem Wiener Kongreß eine Ordnung für ein künftiges Europa geschaffen werden mußte, wobei weitere Versuche Frankreichs, sich auf Kosten der Nachbarn auszudehnen, eine Macht entgegengestellt wird, die imstande sei, dies zu verhindern.
      Das ist der Grund und die Bewandtnis, was zur Bundesakte von 1815 führte und weiterführend in der Wiener Schlußakte seine Vollendung erhielt:: Die Schaffung des Deutschen Bundes!
      Die Funktion des Deutschen Bundes ist also die Eindämmung der Machtausbreitung Frankreichs auf dem europäischen Festland. Aus 39 Einzelstaaten sollten zunächst souveräne Staaten werden, die gemeinsam den Deutschen Bund bilden sollten…

      https://conrebbi.wordpress.com/2013/09/24/deutschlandfragen-wer-wollte-deutschland/

      Das FAKE-NEWS-Märchen vom angeblichen Napoleon-Zitat über die Deutschen hält sich im Internet jedoch genauso widerspenstig wie ein Schimmelpilz im rottigen Bier-Keller einer Vorstadtkneipe.

  8. Da gibt es zwei Gruppen Verwirrte, die für sowas in Frage kommen. Entweder Agent Provocateur, die die Spaltung in der Gesellschaft vorantreiben wollen; oder verwirrte Möchtegern-Antifa’s-Anarchisten – ein echter kommt ja nicht mit solchen kruden Ideen, auf Kritiker der USA loszugehen. Diese beiden Gruppen befruchten sich momentan gegenseitig. Der Pamphletist (schönes Wort) zählt auf die Dummheit und Verbohrtheit seiner Anhänger. Denkende Menschen würden ihm ja nicht folgen.
    Dogmatismus ist mittlerweile in Pseudo-linken Gruppen Standard. Hatte während der Causa Lederer/Jebsen eine Diskussion mit einem angeblichen Antifa. Er war nicht mal im Ansatz bereit sich eins von den MMMVideos anzuschauen. Kein Argument meinerseits hatte eine Chance gegen sein gebetsmühlenartiges „Ken ist Antisemit, punkt schluss aus“.

    Mir gehts da wie Matti – Fluchtreflex, nur noch raus aus dem Irrsinn.

  9. Ich will hier ganz sicher nicht die Antifa verteidigen, die ich für keinen Deut besser oder hilfreicher empfinde, als die braune Soße. Stark narzistische Züge in anderer Farbe. Jedoch habe ich hier, wie schon beim G20-Gipfel, eher das Gefühl, daß da jemand keine Kosten und Mühen scheut, gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen um vom Kern abzulenken.

    • Das siehst du genau richtig. Wie ein anderer Forenteilnehmer schrieb, der Staat unterstützt finanziell solche Gruppen (z.B. auch das „Künstlerkollektiv“, das waren die mit den Torten: AfD auf einer Stufe mit Sarah Wagenknecht) das sind die nützlichen Idoten.

  10. Es tritt immer deutlicher zutage, dass wir soz. in Zeiten des Satanismus leben. Alle Werte sind umgekehrt worden von den „Allmächtigen“, deshalb wurde logischerweise auch aus Faschismus in dieser verdrehten Öffentlichkeit Antifaschismus. Leider blickt das die Mehrheit aber nicht, weil die meisten Menschen das Böse im Menschlichen immer noch als Kindermärchen abtun. Und je größer und bedrohlicher dieses Schreckgespenst wird, desto hartnäckiger die Verweigerung, es wahr zu nehmen. Wie soll das nur weiter gehen? Mein Optimismus hält sich in Grenzen. Ich glaube, dieser ganze mit Lügen und Selbstbetrug aufgeblähte Ballon wird jetzt so lange noch weiter aufgepumpt, bis er einfach platzt. Wie viel dann von der Menschheit und der ganzen Schöpfung noch übrig bleibt, sei mal dahingestellt.

    • Ich habe auch nichts Neues hinzuzufügen; bitter + schlimm die Sache. Sind das solche Trottel, die nicht mehr gradeaus denken können oder verdrehen sie absichtlich um böswillig zu zerstören…….ich bin in meinem bisschen Menschsein dzt. reichlich verstört, gar nicht kämpferisch……eher sehr müde + auf der Suche nach einem Fluchtweg, raus aus diesem Irrsinn. Irrsinn.

    • …die Frage ist, was zerstörerischer ist – die ahnugslose rote Pille bis zum Knall und Leben oder die aufreibende blaue Pille bis zum Knall sehenden Auges, im seelischen Tod auf Raten?

      Anders gefragt, Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?

    • unknow 🙂

      Reflexhaft würd ich sagen, den Unwissenden geht es besser, weil sie fröhlich in den Tag rein leben. So isses aber nicht. Die haben Ängste, von denen wir nicht mal was wissen. Vor dem Russe und dem Räuber aus den afghanischen Höhlen, vor Feinstaub, vor Verlust des Ansehens. Auch nicht schön!

      Wir können uns wenigstens seelisch u moralisch vorbereiten auf den großen Kall und drehen nicht völlig durch, wenns dann soweit ist.

    • Ist der Böse bekannt, hat der Tag Struktur.
      (V. Pispers)

      Es ist die Ungewissheit, das Warten auf das Wie, Wo und Wann, was die Leute der blauen Pille so völlig meschugge macht.

      Schlussendlich sehnt man irgendwann den befreienden großen Knall herbei, auf die eine oder andere Art…

  11. ich kann deine Frustration nachvollziehen.
    Weil hier keine Quellen angegeben wurden, möchte ich diese noch verweisen, um einen groben Überblick über die genannten Fronten zu geben und appellieren: sapere aude, mal alles versuchen voreingenommen zu lesen und dann entscheiden wer jetzt hetzt, wer versucht auf emotionaler Ebene zu manipulieren, wer versucht sich argumentativ zu wehren:

    https://antifakoblenz.noblogs.org/post/2018/02/18/wichtige-infos-zu-einer-veranstaltung-der-querfront-in-koblenz-am-05-03-2018-im-odeon-apollo-in-koblenz/

    https://www.facebook.com/sabienejahn/posts/10210425235659122

    https://www.facebook.com/hermann.ploppa/posts/761458710710458

    Weil ich nicht direkt involviert bin, habe ich spontan erst in Gedanken reagiert: „Sowas muss doch eine Demokratie aushalten können, paar Leute mit Identitätskrise aus der „Antifa Koblenz“. Schnell erkennt man, dass diese Gruppierung weit weg von antifaschistisch ist, aber hey, das Teile und Herrsche-Prinzip hat wohl kein Ablaufsdatum.“

    Aus der Sicht von Ploppa und Jahn muss es schlimm sein. Ich habe keinen Lösungsvorschlag parat und bezweifle langsam auch, dass man argumentativ nicht dagegen vorgehen kann. Vielleicht für den Vortrag Bodyguards oder Polizei einschalten? Ich mein textliche Beweise für organisiertes Verbrechen gibt es doch genug oder nicht? Juristisch wäre ne Option, dauert aber lange, schreckt nicht nachhaltig genug ab und dafür muss es wahrscheinlich mehr eskalieiren, damit es überhaupt zum lohnenswerten realistischen Verfahren wird.

    Ist denn nicht jedes Feindbild kontraproduktiv für die Gesamtheit? Ich glaube für ein Feindbild zu kämpfen ist derart egoistisch befriedigend, dass mir an den Gedanken daran übel wird. Trotzdem kenne ich kaum jemanden, der kein Feindbild hat. Ernüchterndes Fundament für Frieden in der Gesellschaft.

    Zum Beitrag selbst, der ja auch in FB veröffentlicht wurde, finde ich den Kommentar von Rüdiger Lenz noch erwähnenswert:
    „Ich hatte gestern Abend die Gegenveranstaltung der AntiFa in Koblenz eine SA der Neocons in einer Gruppe genannt. Promt hieß es dann, man solle das, dass die AntiFa dort gegendemonstriere mal reflektieren. Worauf ich dann schrieb, dass ich nicht zu reflektieren gedenke, was die AntiFa da an Reflektionen anbieten will. „Das sei dann eine Kampfansage“, so eine Sympantisantin dieser AntiFa. Namen will ich nicht nennen. Die Linken, die noch immer einwandfrei zu diesen vollverblödet konditionierten Imperialistenbefürwortern gehören, können mich kreuzweise. Ich habe genug von denen live erlebt, um mir genau ein solches Urteil über die zu bilden. Selbst Frauendemos werden von denen angegangen, mit Gewalt. Die AntiFa hat mit echten Antifaschismus recht wenig im Sinn. Denn hätte sie dies, sie würde jemanden wie Dich, mein lieber Hermann Ploppa, beschützen und nicht angreifen. Ich habe unter anderem erlebt, wie die bei einer Veranstaltung, wo ich redete, dicke fette Böller in die Massen schmieß. Dort waren Kinder im Krabbelalter, Mütter, das störte die nicht. Mitten in die Menge schmießen sie sehr viele dieser Böller, so dass wenig später Mannschaftswagen voller Polizisten kamen, um die Passanten zu schützen. Ich habe fertig mit solchen. Und jeder der sowas irgendwie zu legitimieren mir anbietet, der kann mich auch mal. Irgendwann reichts. Die Kriegstreiberin Merkel, von der Leichen und Gabriel, da sollten sie mal hin und demonstrieren. das abet tun sie nicht, weil sie deren Politik faktisch unterstützen. En Gros sind sie Imperialsympathisanten, das sieht man spätesten dann, wenn man auf die Fahnen schaut, die sie mitbringen und schwenken.“

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