Kritik an den Kritikern der Jebsen-Veranstaltung

Artikel von Ullrich F.J. Mies in der Kraz – Kritische Aachener Zeitung.

Weiterlesen: Kritik an den Kritikern der Jebsen-Veranstaltung.

Dieser Text erschien zuerst bei Kraz – Kritische Aachener Zeitung.

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

18 Kommentare zu: “Kritik an den Kritikern der Jebsen-Veranstaltung

  1. Lieber Stolli und alle LeserInnen
    der Konflikt zwischen einigen noch vernehmbaren Klimaskeptikern, die die Warnungen der Alarmisten genannten GegnerInnen der CO2-emittierenden fossilen Ökonomie abtun, und den so genannten Alarmisten, zwingt vernünftigerweise zur Konsequenz, die die Alarmisten ziehen: Der Klimawandel und sein Zusammenhang zu Verbrennungsabgasen wird von vielen mit Zahlen belegt. Andere belegen das Gegenteil. Daraus kann es nur diese Schlussfolgerung geben: Solange es noch einen gewissen Dissens der Experten gibt, haben wir die unbedingte Verantwortung, CO2 und weitere Klimagase so konsequent wie nur irgend möglich einzusparen. Wenn irgendwann aus der Rest-Ungewissheit unserer Experteschaft die Gewissheit erwachsen sollte, die Alarmisten haben doch Recht, dann darf es nicht zu spät sein für eine möglichst kontrollierbare Lebensraumgestaltung der Menschheit. Die Rest-Ungewissheit der Expertenschaft bedeutet nämlich: Es kann sein, dass diejenigen Recht haben, die vor fossilen Brennstoffen warnen. Weil das also infolge der Rest-Ungewissheit so sein kann, deshalb ist es unsere Aufgabe, die Lufthülle um die Erde so überlebensunterstützend stabil zu halten, wie nur irgend möglich. Dies ist schon alleine deshalb menschlich geboten, damit wir nicht das Risiko eingehen, zukünftigen Generationen die Lebensgrundlagen durch weitere Steigerung des hohen CO2-Bestandes in der Lufthülle der Erde vielleicht doch zuentziehen. Das Experiment mit der Atmosphäre muss rein logisch auf der Stelle aufhören! Alles andere ist gerade aufgrund der konstatierten Ungewissheit nicht zu verantworten. Die Zunahme ungewöhnlicher Klimaphänomene mag alleine Sonnen-bedingt sein. Wir wissen es nicht eineindeutig genug. Deshalb, weil wir es nicht wissen, folge ich den Alarmisten. Aus Ehrfurcht vor dem Leben derer, von denen wir die Erde geborgt haben: Unseren Kindern und Kindeskindern…

    • ich kann deine Einstellung vollkommen verstehen, möchte aber darauf hinweisen, dass Stollis Bemerkungen zum großen Teil ihre Berechtigung haben. Vor Allem: es ist nicht nur das CO², um das es gehen sollte, wie Stolli richtig schreibt, solle es auch Thema sein, dass CO² absorbierende Biomasse zerstört wird (Abholzungen, Vernichtung von Plankton durch Vergiftung der Meere mit diversen Chemikalienabfällen inclusive des Micro- und Nano- Plastiks. 1980 hieß es noch, dass 90% des CO²s vom Meeresplankton absorbiert wird. Inzwischen ist das deutlich weniger geworden- trotz der Rodungen von (Ur-)Wäldern, was die Absorption an Land auch verringert.

  2. An Ken Jebsen

    Richtig Ken, diesen uninformierten Gästen sollte man immer mit ihrer eigenen Wissenslücke kontern. Sachliche Argumente hab ich von denen nicht vernommen, es ging immer nur gegen deine Person. Eins jedoch möchte ich einwerfen, deine letzten Worte waren für den Umweltschutz, was ich als Naturmensch auch zu 100% unterstütze, aber mein naturwissenschaftlich logischer Verstand sagt, es gibt keinen vom Mensch veursachten Einfluss auf das „Klima“ mittels CO2!

    Fragen an dich.

    Gibt es eine dramatische Temperaturerhöhung? Dann schau dir die Aufklärungsarbeit des Kanals: Klima Manifest Heiligenroth an! Dort wird an den Aussagen der sog. „Klimafolgenforscher“, in historischen Medienbeiträgen, dargelegt, wie wir nach Strich und Faden verarscht werden. Haben diese sog. Wissenschaftler Ahnung von astronomischen und geologischen Prozessen? Wenn ich solche Aussagen vom bekanntesten Klimaberater der Kanzlerin, dem Schellnhuber, höre: „Die Erde hat Fieber.“ oder „Die Erde explodiert.“, dann muss ich am naturwissenschaftlichen Verstand zweifeln, an dem der Kanzlerin sowieso.

    Ein paar Daten zum NachdenKen.

    Jedes Jahr kommen 2-3ppm CO2 dazu. Das sind von 400ppm z.Z. etwa 1%. Dieser Zuwachs von 1% wird ja dem Menschen zugeschrieben. Schuld soll ja die vermehrte Verbrennung fossiler Rohstoffe sein. Ist das wirklich so? Oder ist da nicht vielmehr die Vernichtung der CO2 absorbierenden Biomasse schuld? Seit 1850 (280ppm) nimmt der Waldbestand stetig ab und die Landwirtschaftsflächen weiter zu. Ein Landwirtschaftliches Produkt, welches CO2 aufnimmt, hat eine Halbwertszeit von ein paar Monaten, ein Baum jedoch bis zu mehreren hundert Jahren. Sollten wir nicht sofort alles daran setzen den Raubbau an unseren Wäldern zu verhindern, anstatt sinnlose, hysterische und Angst verbreitende „Debatten“ darüber zu führen. Das sagt doch schon Die Abk. IPCC, nicht wissenschaftlich sondern politisch, und ausgerechnet hier sollen die „Politikdarsteller“ ihr Gewissen entdeckt haben? Logische Überlegungen.

    Auch ich bin für die Erneuerung der Energieversorgung, doch bitte nicht auf der Basis einer Lüge, die vor allem in den ärmeren Ländern die neue humanwirtschaftliche Entwicklung verzögern würde, bei uns löst das einfach nur höhere Kosten aus. Energie, Wasser und Nahrung muss in der Zukunft eh kostenfrei bereitgestellt werden! Als universelles Menschenrecht.

    Ist das nicht auch eine Art messen mit zweierlei Maß? In der Geopolitik Flop und in der Klimapolitik Top?
    Habe schon öfters den Vorschlag unterbreitet, das ihr mal eine Positionen Sendung mit diesem Thema macht.

    Gruß Stolli

    • Lieber Stolli
      bezüglich dieser Aussage möchte ich dir widersprechen: Zitat „mein naturwissenschaftlich logischer Verstand sagt, es gibt keinen vom Mensch veursachten Einfluss auf das „Klima“ mittels CO2!“
      1. Dass CO² ein Treibhausgas ist, kann nicht geleugnet werden, sogar eine von den Leugnern der Klimaveränderung propagierte Grafik über Infrarotabsorption von CO² in der Atmosphäre zeigt das. Leider kann ich die hier nicht zeigen.
      2.So gering (relativ gesehen) der Eintrag von diesem Gas durch mensch auch sein mag, es ist ein Beitrag, der das Gleichgewicht verschiebt mit der Folge von Übersäuerung der Gewässer und auch eben Vergrößerung des Treibhauseffekts.
      3. Wer die Wetterentwicklung über die letzten 30-50 Jahre verfolgt hat, wird feststellen können, dass viele der Prophezeiungen der Warner gerade eintreffen (mehr Starkregen, mehr und stärkere Stürme, extreme Temperaturschwankungen/Jahreszeitenübergänge).
      Und um einem Stanartargument der „Klimaleugner“ gleich vorweg entgegenzutreten: Niemand der ernsthaften Klimaforscher behauptet, dass CO² der einzige wirksame Faktor ist. Das wird nur immer wieder behauptet.
      Ich habe alle Behauptungen der „Klimaleugner“ die ich bisher gefunden habe, überprüft und bei allen logische und/oder wissenschaftliche Fehler und/oder Tatsachenverdrehungen gefunden. Ausnahme: dass hinter der Klimapanikmache Geld steckt. Das stimmt, aber auf der Gegenseite steckt um ein vielfaches mehr und da steht auch eine Menge mehr auf dem Spiel.

    • Zitat „…Oder ist da nicht vielmehr die Vernichtung der CO2 absorbierenden Biomasse schuld?“
      Das ist natürlich auch ein Faktor, der das Klima beeinflusst und der nicht vergessen werden darf. Die meisten der Klimaforscher weisen aber auch darauf hin.

    • Nachdem ich deinen ganzen Kommentar gelesen habe, möchte ich noch anmerken, dass ich dem meisten, was du da schreibst zustimme.

  3. Ich frage mich wirklich, wo diese übel zwischenrufenden Leute her kamen.

    Eine Klarstellung, wer man ist, wäre doch von ihnen in diesem Zusammenhang absolut angebracht gewesen.
    So hinterlassen sie allenthalben ein Eigentor und Raum für Spekulationen. Dumm aber auch. Ich gratuliere.

    Die Gegen“provokation“ von Ken Jebsen fand ich hingegen teilweise viel zu agressiv gefahren.
    Eine gewisse zeitweise Dünnhäutigkeit kann ich dabei durchaus verstehen. Oder mal gefragt: Wer möchte schon in der Haut eines so schonunglos Informierenden stecken, dem aus allen Ecken so übel und bösartig mitgespielt wird (dies meiner Überzeugung nach zu Unrecht)?

    Wieder andersrum: Das verbale, undifferenzierte Draufhauen auf Ken Jebsen steht sinnbildlich für das absolute Übel dieser „merkelistischen“ Gesellschaft: Der Ankläger des Übels bekommt den Hass ab, aber nicht mehr die feigen, schäbigen Täter.

    Man brauch heute eigentlich nur noch ob seiner Hinterhältigkeit und Heuchelei wissen, wie man sich effektiv mit Schweigen aus jeglicher Verantwortung schleicht, damit ja Andere die Wut darauf abbekommen.

    Funktioniert perfekt, nicht wahr, Frau Merkel?

  4. PS. Auch in diesem Artikel steht wieder das Wort ’neoliberal‘, um das Mißfallen des Autors gegenüber Figuren auszudrücken, die offenbar nichts zum Thema zu sagen haben, aber persönliche Attacken lancieren.
    Auch wenn ich mich wiederhole: Diffamierung dieser Art hat absolut nichts mit ’neoliberal‘ zu tun, da es sich de facto gegen Meinungsfreiheit richtet – und es ist auch nicht so, dass die wenigen Neoliberalen, die medial groß in Erscheinung getreten sind, sich so verhalten haben. Milton Friedman z.B. hat sich selbst den kritischen Fragen von Studenten gestellt und hat meist strikt ad rerum (also sachbezogen) argumentiert.

  5. Korrigierte Version:

    Das ist höchst fragwürdig, was da abläuft. Wenn man mal etwas nachdenkt (also etwas macht, was diese Störer und Möchtegern-‚Debunker‘ offenbar stören und verhindern wollen (wirkliches skeptisches Hinterfragen geht jedenfalls GANZ anders als das, was die machen)), merkt man ja, dass diese Typen besonders mit ihrer stereotypen ‚Verschwörungstheoretiker‘-Rhetorik sich selbst ad absurdum führen. Das, was die aufführen, ist nämlich genau das: eine Verschwörung. Auch, wenn sie weder intelligent noch wirkungsvoll ist.
    Interessant wäre es, herauszufinden, wer die bezahlt oder ‚organisiert‘. Aber ich denke, dass DAS nicht einfach ist.
    ‚Verschwörungstheoretiker‘ ist ein Buzzwort aus der Propaganda, das direkt auch in fragwürdigen Quellen wie z.B. diesem ‚Illuminati‘-‚Game‘ (Google hilft) zu finden ist. Dabei ist jeder gute Ermittler auch ein guter Verschwörungstheoretiker. Wenn ich mich mit Fragen der Politik beschäftige, gilt allerdings für mich: So viel Naturwissenschaft und so viele Fakten wie möglich, und so wenig Verschwörungstheorie wie nötig. Ganz ohne Verschwörungstheorie geht es aber nicht, kein Kriminalermittler kommt ohne aus. Und genau deshalb ist es so fragwürdig, wenn dieses Wort penetrant negativ konnotiert wird von dieser Störerszene. Die einzige sinnvolle Motivation dafür ist, dass die nicht wollen, dass man über die Themen nachdenkt.

  6. Das ist höchst fragwürdig, was da abläuft. Wenn man mal etwas nachdenkt (also etwas macht, was diese Störer und Möchtegern-‚Debunker‘ (wirkliches skeptisches Hinterfragen geht jedenfalls GANZ anders als das, was die machen), merkt man ja, dass diese Typen besonders mit ihrer stereotypen ‚Verschwörungstheoretiker‘-Rhetorik sich selbst ad absurdum führen. Das, was die aufführen, ist nämlich genau das: eine Verschwörung. Auch, wenn sie weder intelligent noch wirkungsvoll ist.
    Interessant wäre es, herauszufinden, wer die bezahlt oder ‚organisiert‘. Aber ich denke, dass DAS nicht einfach ist.
    ‚Verschwörungstheoretiker‘ ist ein Buzzwort aus der Propaganda, das direkt auch in fragwürdigen Quellen wie z.B. diesem ‚Illuminati‘-‚Game‘ (Google hilft) zu finden ist. Dabei ist jeder gute Ermittler auch ein guter Verschwörungstheoretiker. Wenn ich mich mit Fragen der Politik beschäftige, gilt allerdings für mich: So viel Naturwissenschaft und so viele Fakten wie möglich, und so wenig Verschwörungstheorie wie nötig. Ganz ohne Verschwörungstheorie geht es aber nicht, kein Kriminalermittler kommt ohne aus. Und genau deshalb ist es so fragwürdig, wenn dieses Wort penetrant negativ konnotiert wird von dieser Störerszene. Die einzige sinnvolle Motivation dafür ist, dass die nicht wollen, dass man über die Themen nachdenkt.

  7. „Die Tatsache, dass keine Bilder von den entsprechenden Personen veröffentlicht werden durften, lässt mich sogar fragen, ob da nicht ‚V-Leute‘ wiederverwendbar bleiben sollen.“

    Die V-Leute braucht man gerade im NSU-Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg. Dort stirbt ja ein Zeuge nach dem anderen, wie man hier lesen kann: https://goo.gl/YiEV7U
    Und da vor Ort bald ein neuer Landtag gewählt werden soll, wird diese Woche der Ausschuss auch seine lächerliche Arbeit beenden.

    Den Vortrag in Aachen konnte ich mir nicht lang‘ anhören. Das dämliche Dazwischengerufe geht dermaßen auf die Nerven. Neuer Tiefstand der vermeintlichen Antifa.

  8. Interessant und erschreckend fand ich die Beobachtung dass manche Widerrufe völlig aus dem zeitlichen Zusammenhang von Rede und Pause hineingebrüllt wurden, und dabei auch noch gleichzeitig, als hätten sie nach einem ‚timer‘ aufbegehrt – und nicht weil ein Reizwort oder der Redefluss beendet war.

    Außerdem muss auch Brüllen erst einmal gelernt sein, ohne dass die Stimme überschlägt. Was für eine Inszenierung. Die Tatsache, dass keine Bilder von den entsprechenden Personen veröffentlicht werden durften, lässt mich sogar fragen, ob da nicht ‚V-Leute‘ wiederverwendbar bleiben sollen.

Hinterlasse eine Antwort