„Lasst uns Syrien aufteilen!“

Ein diplomatisches Dokument entlarvt den US-Plan für Syrien. Exklusivabdruck aus der libanesischen Tageszeitung Al Akhbar.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

von Rubikons Weltredaktion.

Washington an seine Verbündeten: Lasst uns Syrien aufteilen

von Mohammad Ballout und Walid Scharara.

Die USA-Politik in Syrien hat sich verändert. Nach langem Zögern und nach der Niederlage des „Islamischen Staates“ haben die USA sich nun dafür entschieden, den Krieg fortzusetzen. Dafür weiten sie ihre militärische Präsenz östlich des Euphrat aus, um Syrien nach einem detailliert festgelegten Plan zu zerteilen. In den vergangenen zwei Monaten waren rege diplomatische Aktivitäten zu verzeichnen, bei denen die USA ihre Verbündeten über ihren Plan informierten und sie auf dessen Umsetzung vorbereiteten. Der libanesischen Tageszeitung „Al Akhbar“ wurde eine diplomatische Depesche zugespielt, die von der britischen Botschaft in Washington stammt. Darin wird die amerikanische Strategie für die Aufteilung Syriens zusammengefasst, wie sie von David Satterfield (US-Außenministerium) bei einem Treffen der „Syriengruppe“ vorgetragen wurde. Dazu hatten die USA am 11. Januar 2018 nach Washington eingeladen.

Der US-amerikanische Plan zur Aufteilung Syriens hat weder mit einer theoretischen Analyse noch mit der russisch-US-amerikanischen Auseinandersetzung zu tun, die auf dem Schlachtfeld der Diplomatie ausgetragen wird. Auffällig war die Äußerung des russischen Außenministers Sergej Lavrov, der kürzlich davon sprach, dass „die USA die Aufteilung Syriens“ plane. Dem vorausgegangen waren massive militärische Angriffe der US-Luftwaffe und Artillerie, die unter russischen und syrischen paramilitärischen Kräften ein Massaker anrichteten, als diese versucht hatten über Pontonbrücken den Euphrat nach Osten zu überqueren. Das Blutbad richtete sich gegen Mitarbeiter des russischen militärischen Sicherheitsunternehmens „Wagner“, das an der Seite der russischen Armee in Syrien eingesetzt wird. Die Entwicklung war keine Überraschung. Mit den Angriffen zogen die USA eine Trennlinie zwischen zwei Syrien: eines westlich, eines östlich des Euphrat. Der Angriff markierte eine Grenze, mit der die Zukunft eines (syrischen) Territoriums östlich des Euphrat festgelegt werden soll. Eine Zukunft, die bereits vor einigen Wochen von den USA ausgearbeitet worden war.

Die neue Syrien-Strategie war im US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsrat beschlossen worden. Vor sechs Wochen informierten die USA dann ihre Verbündeten darüber, welche Ziele sie auf syrischem Territorium verfolgen. Das östliche Territorium soll vom Rest Syriens abgetrennt werden, wofür das Weiße Haus jährlich 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellt. Mit dem Geld soll u.a. eine Grenzschutztruppe ausgebildet werden, die auch die Aufgabe hat, die Dominanz der kurdischen Verbände innerhalb der kämpfenden „Syrischen Demokratischen Kräfte“ zurückzudrängen. Um das zu befördern, sollen Kräfte der syrischen Opposition östlich des Euphrat erschaffen und die Rückkehr der syrischen Armee verhindert werden.

In einem fünfseitigen Dokument der britischen Botschaft in Washington (Al Akhbar liegt eine Kopie vor), fasst der britische Diplomat und Nahostexperte Benjamin Norman für das britische Außenministerium die neue US-amerikanische Strategie zur Aufteilung Syriens zusammen, wie sie bei einem Treffen der von den USA zusammengestellten „Syrien-Gruppe“ in Washington am 11. Januar 2018 von David Satterfield (US-Außenministerium) vorgetragen worden war.

Außer Satterfield (Generaldirektor der Abteilung für Nahostfragen im US-Außenministerium) nahmen folgende Personen an dem Treffen teil: Hugh Cleary, Leiter der „Syrien-Gruppe“ im britischen Außenministerium. Jerome Bonnafont, Leiter der Abteilung für den Nahen Osten und Nordafrika im französischen Außenministerium. Zwei arabische US-Verbündete, die Syrien ebenfalls aufteilen wollen, hatten Vertreter zu dem Treffen entsandt: Nawaf Wasfi al-Tall, Berater des jordanischen Außenministers und seit 2011 verantwortlich für die Syrien-Politik Jordaniens sowie General Jamal Al-Aqeel, Sicherheitsbeauftragter im Innenministerium Saudi Arabiens.

Satterfield sprach in aller Deutlichkeit über die Pläne der USA und ihre Entschlossenheit, diese auch umzusetzen. Syrien soll aufgeteilt werden, der Osten und Nordosten soll vom Rest des Landes getrennt werden. Satterfield führte aus, dass für die Umsetzung fünf Punkte ausgearbeitet wurden: 1. Syrien soll geteilt werden. 2. Die Gespräche in Sotschi sollen zum Scheitern gebracht werden. 3. Die Türkei soll umworben werden. 4. De Mistura (UN-Sonderbotschafter für Syrien) soll angewiesen werden, die Genfer Gespräche zu reaktivieren. 5. Das Acht-Punkte-Papier als Grundlage für eine politische Lösung für Syrien soll umgesetzt werden. Dieses Papier war von Washingtons Gesandten sowohl den Vertretern der syrischen Regierung als auch den Vertretern der Opposition bei dem Treffen in Wien am 26. Januar 2018 übergeben worden. Aus dem diplomatischen Bericht geht hervor, dass die Teilnehmer die US-amerikanischen Vorschläge begrüßten. Es wurde eine Frist beschlossen um „im Jahr 2018 (in diesem Sinne) konkrete Fortschritte auf syrischem Territorium zu erreichen und damit den angeblichen Siegeszug der Russen“ zu widerlegen.

Satterfield informierte die Teilnehmer auch über die Entscheidung von Präsident Trump, trotz Niederschlagung des IS weiterhin ein bedeutendes US-Truppenkontingent auf syrischem Territorium zu belassen. Dafür hat das Weiße Haus jährlich 4 Milliarden US-Dollar bewilligt. Westliche Quellen erwarten, dass mit dem Geld auch der weitere Ausbau US-amerikanischer Stützpunkte in dem Gebiet finanziert werden soll, das von syrischen Kurden kontrolliert wird. Das betrifft insbesondere die US-Militärbasis Al Rmeilan, im äußersten Nordosten Syriens als auch den Stützpunkt bei Ain al-Arab (Kobane) an der syrisch-türkischen Grenze. Die US-Truppenpräsenz soll zudem den Iran davon abhalten, ihren Einfluss in Syrien auszudehnen, Verbände auf syrischem Boden langfristig zu stationieren und Einfluss auf die politischen Anstrengungen zur Beilegung der Krise in Syrien zu nehmen.

Die Anwesenden kamen überein, die Absicht Russlands zu torpedieren, allein über die Zukunft des politischen Regimes in Syrien bestimmen zu wollen. Um den in Sotschi eingeschlagenen Weg zu stoppen, soll (der UN-Sonderbeauftragte für Syrien Staffan) De Mistura die notwendige Unterstützung für eine Konsolidierung der Genfer Syriengespräche erhalten. Alle waren mit diesen Vorschlägen einverstanden und unterstrichen die Notwendigkeit, weitere praktische Maßnahmen gegen das „Vorgehen Russlands für eine politische Lösung zu ergreifen.“ Für die Umsetzung des US-amerikanischen Teilungsplans für Syrien sollen nach dem Willen der Teilnehmer die Vereinten Nationen eine zentrale Rolle spielen. Priorität liege bei den Genfer Syriengesprächen, deren Bedeutung untermauert werden soll. In dem Zusammenhang teilten die USA den Anwesenden mit, dass sie in Zukunft nicht mehr an den Astana-Gesprächen teilnehmen würden. Die US-Präsenz (dort) werde auf die niedrigste diplomatische Ebene heruntergeschraubt.

Dem Protokoll zufolge räumten die Teilnehmer ein, dass es De Mistura nicht gelungen sei, die Genfer Syriengespräche zu beleben. Zudem äußerten sie sich angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse auf dem Schlachtfeld kritisch über weitere Waffenstillstandsvereinbarungen. Fraglich sei, ob es überhaupt nützlich sei, im Rahmen der Genfer Gespräche einen Waffenstillstand zu erreichen, denn – so die syrische Lagebeschreibung im Protokoll der britischen Botschaft – „uns fehlt schlicht die nötige Kraft, um das Regime daran zu hindern, die verbliebenen Oppositionsgebiete in Idlib und in der östlichen Ghouta von den Rändern her aufzurollen.“

Auf dem Weg „Syrien zu zerteilen“ spielt die Forderung nach einer provisorischen/Übergangsregierung für die USA keine Rolle. Auch die Umsetzung des entsprechenden Paragraphen in der UN-Sicherheitsratsresolution 2254 sei unerheblich, sagte Satterfield den Anwesenden: „Wir haben der Opposition geraten, die Idee einer provisorischen/Übergangsregierung nicht weiter in den Vordergrund zu stellen (….) und nicht bei jeder Gelegenheit das Thema anzusprechen.“ Das, so die US-Amerikaner, solle ihr (Opposition) Erscheinungsbild verbessern. „Sie sollen sich flexibel zeigen (…) ohne das endgültige Ziel aus den Augen verlieren: Syrien zu teilen und Assad zu beseitigen.“

Die US-Amerikaner legten größten Wert auf die Umsetzung ihres Plans, der vorsieht, Institutionen aufzubauen und die Voraussetzungen für Neuwahlen zu schaffen, die einen Sieg Assads unmöglich machen. Dann sei es nicht mehr erforderlich, die Teilnahme von Assad an den Wahlen zu verbieten. Hinsichtlich Russlands einigten sich die Teilnehmer auf eine Strategie, mit der getestet werden soll, ob Russland bereit ist „auf das Regime einzuwirken (….) Wahlen unter der Aufsicht der Vereinten Nationen zuzulassen und (….) über eine neue Verfassung zu verhandeln“. Und zwar konkret und „nicht in den schönen Worten und Versprechungen von Außenminister Sergej Lavrov“. Satterfield fügte hinzu: „Wir werden die Angreifbarkeit des Herrn Putin während der Präsidentschaftswahlen bestens zu unseren Gunsten zu nutzen wissen. Wir werden die Stimmung gegen Assad unter den russischen Wählerinnen und Wählern intensiv anheizen, mehr Sitzungen im UN-Sicherheitsrat beantragen und begleitend eine Medienkampagne gegen ihn“ starten.

Zum Botschafter bei den „Syrischen Demokratischen Kräften“ (SDK) haben die USA (den bisherigen US-Botschafter in Bahrain) William Roebuck ernannt. Damit soll eine diplomatische Ebene sowohl mit den Kurden als auch mit dem gesamten Gebiet östlich des Euphrat aufgebaut werden. Weitere Vorschläge sehen vor, den Kurden mehr diplomatische Anerkennung und politisches Gewicht bei Verhandlungen zu verschaffen. Um die Türkei nicht zu provozieren, wurde sie von den USA vorab über die Pläne informiert, sagte Satterfield. Damit sei die türkische Militäroffensive gegen Afrin zu erklären. Weiterhin schlagen die USA vor, bei zukünftigen Verhandlungen in Genf eine Delegation für das Gebiet „Ost-Euphrat“ zu bilden, an der die kurdische Vertretung unter der Fahne der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ teilnehmen soll. Mit der Delegation des „Hohen Verhandlungsrates“ könnten sie dann die Regierungsdelegation in die Zange nehmen und blockieren“.

Die Teilnehmer:

  • Benjamin Norman (Protokoll), Experte für Außenpolitik und Sicherheit im Nahen Osten an der britischen Botschaft in Washington. Das Protokoll wurde dem britischen Außenministerium zugestellt.
  • Hugh Clare, Leiter der Syrien-Gruppe im britischen Außenministerium.
  • Jerome Bonnafont, Leiter der Abteilung Naher Osten und Nordafrika im französischen Außenministerium.
  • David Satterfield, US-Außenministerium, stellvertretender Staatssekretär für den Nahen Osten.
  • Nawaf Wasfi Al-Tal, Berater des jordanischen Außenministers und (seit 2011). zuständig für die Syrien-Politik Jordaniens.
  • Brigadegeneral Jamal al Aqeel, Sicherheitsbeauftragter im Innenministerium Saudi Arabiens.

Einführung in das diplomatische Dokument

„Zusammenfassung: Erstes Treffen der neu gegründeten kleinen US-Gruppe zu Syrien, nachdem Trump der dauerhaften US-Militärpräsenz in Syrien zugestimmt hat. Vereinbarung, Staffan de Mistura umgehend zu unterstützen, um die russischen Aktivitäten auszugleichen und um Genf strukturell zu reaktivieren, in dem Diskussionen über die humanitäre Lage, Gefangene und so weiter wieder auf die Tagesordnung zurückgeholt werden. Die Kleine Gruppe wird Vorschläge zur Syrischen Verfassung und zu den Wahlen vorlegen. Russland gegenüber wird sie ihre Erwartungen klar machen, welche Verpflichtungen seitens Assad in der kommenden Runde der Genfer Gespräche am 26. Januar (2018) in Wien zu erbringen sind. Die Minister werden sich am 23. Januar (2018) in Paris treffen um sich abzustimmen und Russland unmißverständlich den Fehdehandschuh hinzuwerfen (herauszufordern). Tillerson wird in der kommenden Woche eine Grundsatzrede zu Syrien halten.“

„Anmerkungen (des Protokollführers):

  • Punkt 18: Im syrischen Sinne hat dieses Treffen gewisse Fortschritte gebracht. Den USA ist es gelungen, in der kleinen Runde ihre Führungsrolle zu bekräftigen. Das wird in der kommenden Woche in aller Öffentlichkeit durch die Tillerson-Rede zu Syrien am Hoover Institut bekräftigt werden. Satterfield wiederholte mehrmals, dass die USA am politischen Weg festhalten will. In getrennten Treffen (zum Beispiel mit (dem Berater des US-Außenministers) Brian Hook) wurde klar, dass Tillerson sich dafür ins Zeug legen wird.
  • Punkt 19: Wir haben jetzt einen festen Plan für die nächsten drei Wochen. Allerdings wurde wenig darüber diskutiert, wie wir den Druck auf Russland aufrechterhalten oder nötigenfalls erhöhen können, wenn sie sich weigern sollten unsere Forderungen gegenüber dem Regime umzusetzen. An dieser Front sollten wir damit weitermachen, was wir bereits tun – die schlimme humanitäre Situation und die russische Komplizenschaft bei den Luftangriffen gegen zivile Ziele anprangern.
  • Punkt 20: Vielen Dank an Sie (gerichtet an Satterfield) und Hugh für Ihre Teilnahme an diesem Treffen. Anschließend hörte ich von US-Seite wie sehr sie unsere Vorschläge und Unterstützung in den vergangenen Monaten geschätzt haben, bis sie sich schließlich auf ihre Strategie einigten. Es war ein guter Arbeitstag. Beste Grüße, Benjamin Normann.“

Redaktionelle Anmerkung des Rubikon: Die Kollegen Ballout und Scharara leisten — mit Unterstützung ihrer Zeitung Al Akhbar — wichtige Aufklärung über den Krieg in Syrien und seine machtpolitischen und geostrategischen Hintergründe. Rubikon bedankt sich für die Genehmigung der Autoren, den Artikel in deutscher Übersetzung exklusiv zu veröffentlichen. Die Übersetzung des Textes erfolgte durch Issam Haddad, die deutsche Bearbeitung durch Karin Leukefeld.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Al Akhbar, Beirut, 22. Februar 2018; http://al-akhbar.com/node/291239

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Dieser Beitrag erschien am 3.3.2018 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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15 Kommentare zu: “„Lasst uns Syrien aufteilen!“

  1. Hallo zusammen,

    die einzige Möglichkeit um dem ganzen Wahnsinn ein Ende zu bereiten ist der totale Zusammenbruch der Wirtschaft.
    Und die Einzigen die DAS in der Hand haben sind wir selbst. Den Zusammenbruch herbei zu führen ist Salopp gesagt einfach.
    Geht nicht mehr für die arbeiten
    Keine Arbeit -> kein Geld -> keine Wirtschaft -> kein Krieg. Das klingt sehr Brachial und beinhaltet auch eigene Einschränkungen, aber diese kann man mit gegenseitiger Hilfe mildern oder gar umgehen. Und das WELTWEIT.
    Dies kann über die Friedensbewegungen realisiert werden.

    LG Mike

    • @Mike Teesch
      Sorry aber das ist ja komplett weltfremd!
      Eine kleine Andkdote hierzu: als ich eine Ausbildung zum Elektroniker machte, wir waren ca. 400 Azb´s bei der Telekom in München, erhöhte der Kiosk, an dem sich die Mehrzahl der Auszubildenden mit Vesper zur Pause versorgten, auf unverschämte Weise die Preise.
      Damals, Anfang der 90er, waren wir Gewerkschaftlich fast zu 100% organisiert und Arbeitsrechte, Arbeitsschutz usw. war ein wichtiges Thema.
      Wir bildeten eine Gruppe um den Kiosk zu boykottieren. 2 – 3 Tage hätten gereicht und dem Kiosk wäre nichts anderes übrig geblieben als die Preise auf ein korrektes Neveau abzusenken oder zuzusperren.
      Wir scheiterten kläglich!
      Es fand sich gut 1/3tel der AZB´s pünktlich zur Pause am Kiosk ein um für ein Vesper anzustehen.
      Der ganze Boykott brach rasend schnell zusammen, die Preise blieben, der Besitzer des Kiosk hatte nichts, aber auch ger nichts zu befürchten.
      Will sagen: was schon im kleinsten Kreise nicht funktioniert weil der Großteil der Menschen stark beschränkt oder einfach nur bequem ist, wird übertragen auf Deutschland, Europa, geschweige denn Weltweit NICHT FUNKTIONIEREN!
      Die Situation in der wir und die Welt sich befindet haben wir genau diesem Prinzip, diesen Menschen, diesen Mitläufern, diesen intellektuellen Minderleistern zu verdanken.
      Leider.
      Zum Text: Die VSA ist doch fertig. Spätestens nach der Ansage von Putin am 3. März ist doch klar, dass die VSA wie eine Gummiente, wehrlos auf offenen Meer treiben.
      Idiotistan ist völlig auf den HUnd gekommen und mit ihm natürlich auch seine Vasallen mehr oder weniger. Die „Bildung“ wurde dermassen „reformiert“ dass eifach nichts anderes mehr gelehrt wird als auswendig zu lernen und dann wieder auszuspucken, die Gesellschft ist dermassen dekadent, korrupt, unfähig und verblödet, dass da eifach nichts mehr entstehen kann was von Wert wäre.
      Das was in Idiotistan Innovation genannt wird ist nichts anderes als Pfusch. Schein halt, Show. Das Marketing und viele bunte Glanzbildchen sind wichtiger als Qualität und Innovation. Sieht man schon an den IT – Produkten aus Idiotistan (Microsoft zB).
      Die Satansanbeter sind militärisch dermassen nackt und wehrlos, sie sind finanziell fertig, sie haben keine Wirtschaft, die gesamte Gesellschaft ist (absichtlich) verblödet (worden). Gender, Transsexuell, Pornos, Hollywood Gewaltrotz in dem ein Weltbild vermittelt wird das nur noch aus Gewalt und Rache und Raub besteht (das Abbild dieser verachtenswerten „Kultur“).
      Das einzige was die noch können ist laut schreien, Brusttrommeln wie Paviane, Angeben, sich mit fremden Federn schmücken (eigene haben sie ja nicht) und immer wieder das Mantra herunter beten sie seinen „Gods own Country“
      die Besten, die Stärksten usw… alles nur Sprüche.
      Wenns darauf ankommt ziehen die den Schwanz ein.
      Die können nur Krieg gegen wehrlose Ziegenhirtenvölker führen, feige, von oben, am besten noch mit Drohnen.
      Würde ihnen Russland gegenüber stehen würden sie weinend zu Mammi laufen.
      Verachtenswertes Gewürm.
      Es ist Zeit dass dieses Land von der internationalen Gemeinschaft geächtet und ausgeschlossen wird.
      Die zahlreichen Verbrecher Idiotistans und seiner Vasallen gehören vor ein Gericht und abgeurteilt.

    • Absolut zum Lachen finde ich übrigens auch die Reaktion der EU auf Trumps Einfuhrzölle auf Stahl.
      Dann macht die EU eben Einfuhrzölle auf, UND JETZT KOMMTS: Erdnussbutter, Orangensaft und Whisky!!!
      WAS ANDERES HABEN DIE NICHT (Muhahahahahamuuuuu!!!!)
      Keine Wirtschaft, nichts!
      Aber Russland schlecht reden…
      So ist er eben, der PARASIT.
      Ein sprichwörtlicher PARASIT! Nichts weiter.

  2. Im der Weltpolitikaufführung ist es eben genauso, wie bei der Theateraufführung: Es ist alles schon lange vorbereitet und eingeübt worden und hinter den Kulissen sieht es nicht schön aus.

  3. Welche Organisation/ Seite bietet eigentlich eine zentrale Stelle zur Übersicht wann wo gegen diesen Wahnsinn in Syrien (der von Deutschland unterstützt wird) demonstriert wird?
    Welche Organisation/ Welches Medium (KenfM, Rubikon, Nachdenkseiten ?) können eine solche Übersicht schaffen, wo auch lokale Gruppen Ihre Kundgebung eintragen können?

    Ein Ziel: Deutschland demonstriert flächendeckend, die Anzahl der Demonstrierenden zu steigern wäre dann SChritt 2!

    • Im Prinzip wäre das so was ähnliches wie startupgermany bloß für Friedensdemonstrationen bis in die Fläche! (damit auch die Rentner, die sonst nur hinter der ARD/ ZDF Mattscheibe den bösen Putin sehen mitbekommen, das wohl doch nicht alles rund läuft in Deutschland).

    • Lieber Hubert Senf,

      die Idee ist gut; ich schreibe Dich erst mal un-öffentlich an, weiß nicht, wie Du denkst.
      Bitte, nimm Du das doch in die Hand !
      Ich glaube, es ist besser, wenn sich erst einer drum kümmert, viele haben viele Einfälle/Meinungen….vielleicht gäbe es nur ein Gerangel ?
      Wie wäre es, wenn Du die genannten Medien anschreibst + ihnen diese Bitte darstellst – wie wichtig so ein Platz für Eintragungen ist ! Immerhin sind Seiten wie die NDS sehr bekannt + man müsste nicht bei Null anfangen. Versuche es !
      Ich schreibe gern auch hin, wenn Du willst.
      Ich habe leider nicht die Zeit, mich energisch drum zu kümmern.
      Es ist wirklich zum Weinen, dass in D so fast gar nix los ist in dieser Hinsicht; ich hatte das schon mal im Forum angesprochen – wo sind Termine für Friedensdemos………..halt im August in Berlin + Ostern + sicher Ramstein. Und sonst ?
      Wäre Dir dankbar, wenn Du das angehst . Gerne auch öffentlich im Forum, wenn Dir das effektiver erscheint.
      Herzlich,
      Karin

  4. In jedem Überraschungs-Ei ist mehr zu finden als in diesen Köpfen.
    Eigentlich – nichts unerwartet Neues aus den USA und ihrem Vasallengefolge.

    Wird doch die von Zbigniew Brzeziński geplante Teilung der Welt – von Riga bis zum Schwarzen Meer -, mit der geplanten Teilung Syriens, doch nur noch um wenige tausend Kilometer verlängert – bis zum Golf. (The Grand Chessboard: American Primacy And Its Geostrategic Imperatives).

    Eigentlich praktisch dieses US-geführte-Kriegsgeschäft. Wenn das Wachstum in den USA ausschließlich kreditfinanziertes (auf Pump) Wachstum ist, muss ja logischerweise überall auf dem Rest-Planeten die Lebensqualität noch weit unterhalb der US-Suppenküchen-Politik sinken, damit die eigene Rendite wieder stimmt. Der Laverage-Effekt bei Nullzins macht dann den Rest.

    Und – gibt es interessierte Profiteure, die an der wirtschaftlichen Kastration von Syrien, Irak, geostrategisch Nutzen ziehen könnten ?
    Mit Sicherheit dürfte sich so ein wirtschaftlich ruiniertes Rest-Syrien (ihre Oelquellen sind sie dann los) – zumindest nicht mehr lange gegenüber Israel behaupten können.

  5. Die USA können gar nicht zulassen, dass sie Syrien verlieren. Die MÜSSEN dranbleiben, lockerlassen geht nicht. Sie brauchen den militärischen Einfluss, sie brauchen die Rohstoffe, und sie brauchen das Signal an die Welt, dass sie immer noch jeden Regimewechseln hinbekommen, den sie wollen.

    Wenn sie jetzt nachgeben, wäre das das erst Mal seit dem Vietnamkrieg, dass ein Regimewechsel nicht klappt. Das geht unter keinen Umständen. No. Way.

    Da wird die Bombe hochgehen mMn… Syrien ist das Pulverfass, das den großen Krieg anzünden wird. USA-Russland prallen (in)direkt aufeinander, keiner kann nachgeben… über kurz oder lang wird von Syrien der große Krieg anfangen.

    • Sehe ich leider genau so.

      Mal ganz abgesehen davon, wie zynisch und menschenverachtend hier vorgegangen wird – aber was ist denn eigentlich die Strategie der USA? Mich überzeugt das auch inhaltlich überhaupt nicht, da ist doch kein wirkliches Konzept erkennbar. Hauptsache, Russland die Tour vermasseln und auf Teufel-komm-raus den Weltmachtanspruch beweisen. Ein Armutszeugnis in jeder Hinsicht!

    • Natürlich können die Irren in Washington nicht zulassen, wie auch immer sie das noch hinbekommen wollen, Syrien frei zu geben. Die Strategie der Falken ist wohl vielfältig ausgelegt. Für die Gaspipeline vom Persichen Golf, durch Syrien hindurch, welche die Geschäfte Russlands und vor allem des Iran mehr oder weniger zunichte gemacht hätten, gibt es keine realistische Chance mehr. Also besteht nur noch die Möglichkeit den Iran, Libanon und Syrien zu isolieren und den Fuss in der Türe zu halten. Auch, um die, vor wenigen Jahren noch unmögliche Verbindung des Iran mit dem Irak garnicht erst zustande kommen zu lassen.

      Ich sehe aber auch, bei all dem Gemetzel und Blutvergiessen, etwas Positives. Syrien könnte die Endstation für das verbrecherische US-Imperium werden. Russland ist, spätestens seit dem Desaster in Libyen hellwach. Erstmalig haben die Chinesen, ausserhalb ihres angestammten Territoriums, im Mittelmeer offensichtliche Präsenz gezeigt. Diese beiden grossen „Player“ sind mittelbar betroffen, ginge es dem Iran nämlich als nächstes an den Kragen.

      Ich denke den USA ging es selbst nie um die Gaspipeline durch Syrien. Die Interessenlage hat wohl nur gut mit denen der Hand- und Kopfabschneider-Diktaturen am Persischen Golf korreliert. Es geht eher darum, die Achse Peking-Teheran-Moskau zu durchbrechen, um die beiden Grossmächte nicht noch grösser werden zu lassen. Das kann irgendwie nicht wirklich Benjamins Frage nach irgendeiner Strategie beantworten, noch muss das Alles so richtig sein. Aber eines scheint ziemlich klar zu sein; Wenn der Weltterrorist no°1 jemals eine Strategie hatte, ist die völlig in die Hose gegangen.

      China und Russland sind heute, wenn Gewalt auch widerlich ist, gottseidank militärisch stärker als je zuvor und die USA haben sich in ihrer gesamten Geschichte noch nie mit wehrhaften Gegnern angelegt. Wenn das auch nicht so richtig beruhigt, ziehe ich daraus ein wenig Hoffnung, dass der Wahnsinn nicht in einer direkten Konfrontation endet. Syrien ist für Iran, China und besonders Russland noch viel wichtiger als für die arroganten Yankees. Zudem stellt die Hezbollah einen Teil der libanesischen Regierung und ist eine, von den ZioCons enorm gefürchtete Truppe, die auch noch berechtigte Interessen hat. Die USA werden irgendwann zurückstecken müssen, sonst wird auf absehbare Zeit in der gesamten Region keine amerikanische Einrichtung mehr sicher sein. So richtig beruhigend ist das Alles aber dennoch nicht.

    • @BlueShit: sehe ich ähnlich wie sie, auch wenn ich mich in Bezug auf Idiotistan nicht mehr kühl und sachlich äußern kann. Die haben einfach meine volle Verachtung. Und ich bin nicht der Einzige. In Regionen die nicht Westpropagandaverseucht sind haben die VSA immer weniger „Freunde“.
      Es dauert nicht mehrlange und dieses Volk lebt auf der ganzen Welt sehr gefährlich…
      Die dürfen sich bald nirgends mehr blicken lassen…
      Ich warte auf diesen Tag!

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