Professor Leszczynskis Kritik an den Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO

Einführung zu Professor Dariusz Leszczynskis Kritik an der geplanten Veröffentlichung der Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO für hochfrequente elektromagnetische Felder.

Ob Versagen oder Absicht, die Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO werden offensichtlich erst veröffentlicht, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

Franz Adlkofer, Stiftung Pandora

Professor Dariusz Leszczynski hat als international anerkannter Experte im Bereich der Mobilfunkforschung die seit Jahren laufenden Bemühungen der WHO bei der Erstellung von Umwelt- und Gesundheitskriterien für den Umgang mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern einer begründeten Kritik unterzogen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die WHO für dieses Dokument nur den Namen zur Verfügung stellt, der Inhalt jedoch von der Internationalen Kommission zum Schutze vor nicht-ionisierenden Strahlen (ICNIRP) vorgegeben wird. Die ICNIRP ist ein der Mobilfunkindustrie nahestehender privater Verein, der sich anmaßt, darüber zu entscheiden, was im Bereich der Mobilfunkforschung gesichertes Wissen ist und was nicht. Das vorgesehene Dokument, das 2018 oder 2019 publiziert werden soll und damit seit 10 Jahren überfällig ist, wird zum Zeitpunkt der Publikation weitgehend bedeutungslos sein, weil die Technologien (G3 und G4), die darin behandelt werden, durch eine völlig anders geartete Mobilfunkgeneration (G5) dann gerade ersetzt werden.

Die revolutionäre G5-Technologie, über bei der Science & Wireless-Tagung 2016 in Australien berichtet wurde, zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Strahlung nicht in den Körper der Mobilfunknutzer eindringt, sondern gänzlich von der Haut absorbiert wird. Dass Problem besteht jedoch darin, dass es gegenwärtig keinerlei Erkenntnisse darüber gibt, wie hoch die Strahlenabsorption der Haut sein darf, ohne dass sie und die mit ihr in enger physiologischer Verbindung stehenden inneren Organe des menschlichen Körpers in Struktur und Funktion Schaden nehmen. Wie schon bei der Einführung der Mobilfunkgenerationen G1 bis G4 geht die Mobilfunkindustrie davon aus, dass diesmal bei G5 erst recht nicht mit biologischen Wirkungen von Relevanz für die Entstehung von gesundheitlichen Störungen zu rechnen ist. Dass sie sich bei den vorausgegangenen Mobilfunkgenerationen G3 und G4 ganz erheblich geirrt hat, scheint sie allmählich, wenn auch sehr widerwillig, zur Kenntnis zu nehmen.

Dieser sich andeutende Prozess der Erkenntnis, der den Schluss zulässt, dass den bisher geltenden Grenzwerten der Hochfrequenzstrahlung entsprechend den Ergebnissen der unabhängigen Forschung keine Schutzfunktion zukommt, dürfte auch die Erklärung dafür sein, warum sich die Veröffentlichung der Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO jahrelang verzögert hat. Die Zuverlässigkeit der Grenzwerte wird von der Mobilfunkindustrie, der WHO und insbesondere der ICNIRP, die für ihre Erstellung verantwortlich ist, vermutlich wider besseres Wissen immer noch mit allen Mitteln verteidigt. Die Zulassung der gegenwärtig genutzten Mobilfunkgenerationen G3 und G4 beruht nämlich auf der Einhaltung der bestehenden Grenzwerte. Zugeständnisse an den Stand der wissenschaftlichen Forschung sind von ihnen wohl erst zu erwarten, wenn die neue völlig anders geartete G5-Technologie, für die es noch keine Richtlinien gibt, einsatzbereit sein wird. Dies wird, wie Dariusz Leszczynski annimmt, in ein bis zwei Jahren der Fall sein. Mit der Einführung der G5-Technologie, über deren biologische und gesundheitliche Wirkungen gegenwärtig so viel wie nichts bekannt ist, wird das Spiel der Mobilfunkindustrie mit der Gesundheit der Menschen von vorne beginnen. Institutionelle Korruption, der sie ihren Aufstieg zur wirtschaftlichen Großmacht mit verdankt, nimmt – wenn es denn sein muss –  auch Menschenopfer in Kauf.

Aber lesen Sie selbst:

Wie einseitig, veraltet und technisch überholt werden die Umwelt – und Gesundheitskriterien der WHO für hochfrequente elektromagnetische Felder sein, wenn sie – hoffentlich – 2018 veröffentlicht werden?

Dariusz Leszczynski, PhD, DSc (Biochemie)

Original:  https://betweenrockandhardplace.wordpress.com/2017/02/26/how-single-sided-outdated-and-obsolete-will-be-the-ehc-rf-emf-when-it-will-be-hopefully-published-in-2018/

Das EMF-Projekt der WHO erarbeitet gegenwärtig unter der „Aufsicht“ der ICNIRP die Umwelt- und Gesundheitskriterien [kurz: EHC-RF-EMF] für modulierte hochfrequente elektromagnetische Felder. In diesem Dokument werden alle möglichen Gesundheitsrisiken modulierter hochfrequenter elektromagnetischer Felder (RF-EMF) bewertet, die von drahtlosen Kommunikationsgeräten emittiert werden.

Mittlerweile ist der EHC-RF-EMF-Bericht seit fast 10 Jahren überfällig. Wie ich bereits in meinem Blog BRHP [frei übersetzt: „Zwischen Skylla und Charybdis“] mitteilte, wurde 2014 ein Teilentwurf – geschrieben von einer von ICNIRP-Mitgliedern dominierten Gruppe von Wissenschaftlern – für die allgemeine öffentliche Kommentierung freigegeben.

In den nächsten Schritten sollte der Text mit den erhaltenen Kommentaren aktualisiert, eine Expertengruppe für die Begutachtung des Entwurfs ausgewählt und die endgültige Fassung erstellt werden.

Bis jetzt, Ende Februar 2017, scheint es wenig Fortschritte gegeben zu haben, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Das Schicksal der eingereichten Kommentare ist unbekannt, denn die Berücksichtigung unterliegt dem Ermessen des EMF-Projektes der WHO und der ICNIRP-Experten. Die Verfasser der Kommentare erhalten keine Rückmeldung.

Die Expertengruppe ist immer noch nicht aufgestellt, wie mir die Leiterin des EMF-Projektes, Dr. Emilie van Deventer, mitteilte, und offensichtlich gibt es bisher keinen Termin, wann diese Gruppe zusammenkommt, um die endgültige Fassung des EHC-RF-EMF-Berichts auszuarbeiten.

Mehrmals habe ich mich in meinem Blog sehr kritisch über den Umgang des EMF-Projektes der WHO und der ICNIRP mit EHC-RF-EMF-Bericht geäußert.

Das wesentliche Problem besteht zum einen in der Auswahl der Experten, die den Entwurf geschrieben haben, und zum andern in der Auswahl der Experten, die die endgültige Fassung erstellen sollen.

Das EMF-Projekt der WHO besitzt von sich aus keinerlei Expertise, um die biologischen und gesundheitlichen Wirkungen von RF-EMF zu bewerten. Bei allem, was das EMF-Projekt tut, spielt die ICNIRP die dominierende Rolle. Damit ergibt sich der Eindruck, dass das das EMF-Projekt der WHO vorgeschoben wird, um die Absichten der Mitglieder der ICNIRP umzusetzen.

Die ICNIRP ist wie ein „privater Klub“ organisiert, in dem die gegenwärtigen Mitglieder neue Mitglieder wählen, dies auf der Basis ihres Ansehens innerhalb ihres Forschungsgebietes und ihrer Meinung über biologische und gesundheitliche Wirkungen von EMF. Dieses „Selbstauswahl-Verfahren“ hatte die sehr „ungute“ Situation zur Folge, dass alle ICNIRP-Mitglieder zu den biologischen und gesundheitlichen Wirkungen von EMF die gleiche wissenschaftliche Meinung haben. Daraus ergibt sich eindeutig die Situation eines Interessenskonflikts, da die ICNIRP-Mitglieder bei der Begutachtung wissenschaftlicher Evidenz ihrer eigenen wissenschaftlichen Meinung eine „Vorzugsbehandlung“ einräumen werden. Wenn es niemanden gibt, der diese Meinung mit alternativen Erklärungen anficht, wird die endgültige Meinung verzerrt sein und wahrscheinlich auf Voreingenommenheit beruhen, da die ICNIRP-Mitglieder ja alle ähnliche Meinungen haben.

Die einzige Möglichkeit, diesen aufgrund der vorgefassten Meinungen der ICNIRP-Mitglieder verursachten Interessenskonflikt zu vermeiden, besteht in der Änderung der Zusammensetzung der Expertengruppe, die die endgültige Fassung des EHC-RF-EMF-Berichts erstellen wird.

Es gibt einen Präzedenzfall, dem man folgen sollte: Die Expertengruppe der IARC im Jahr 2011 bestand aus Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Meinungen. Dies ermöglichte eine offene und in die Tiefe gehende wissenschaftliche Debatte. Debatten dieser Art sind innerhalb der ICNIRP oder ihrer Frontorganisation, dem EMF-Projekt der WHO unvorstellbar, weil alle Experten die gleiche Meinung vertreten.

Die Notwendigkeit der Änderung der Zusammensetzung der Expertengruppe wird verstärkt durch den aktuell bestehenden Mangel an wissenschaftlicher Übereinstimmung. Wie Dr. van Deventer in ihrem Interview in The Daily Princetonian am 31. März 2015 einräumte: „Die Daten sind grau. Sie sind nicht schwarz und weiß,“ und „Es gibt keinen Konsens, das ist wahr. Es gibt eine große Gruppe und eine kleine Gruppe, aber es sind immer noch zwei Gruppen“. Es ist unklar, von woher Dr. van Deventer etwas über die Größe der Gruppen (groß und klein) erfahren hat, zumal es dazu keinerlei Statistik gibt.

Es gibt sogar einen noch gewichtigeren Standpunkt, der die Auffassung rechtfertigt, Experten mit unterschiedlichen Meinungen für die Ausarbeitung des EHC-RF-EMF-Berichts auszuwählen und nicht nur solche, die wie die ICNIRP-Mitglieder eine einseitige Meinung vertreten. Entsprechend „The Daily Princetonian“ äußerte sich Dr. van Deventer dazu wie folgt [unterstrichen von DL]: „Obwohl das WHO EMF Projekt wiederholt zu der Schlussfolgerung kam, dass drahtlose Netzwerkrouter und Basisstationen keine messbaren gesundheitlichen Auswirkungen haben, hat der Informationsumfang auf beiden Seiten der Argumentation die Debatte so in die Länge gezogen.“ 

Eine Gruppe von Experten wie die ICNIRP mit einer einseitigen Meinung ist für die unvoreingenommene Bewertung des „Informationsumfangs auf beiden Seiten der Argumentation“ nicht geeignet. Der auf einer vorgefassten Meinung beruhende Interessenskonflikt wird dies behindern und der einzige Weg zur Lösung des Problems besteht in der Aufnahme von Experten mit unterschiedlichen Meinungen.

Darauf habe ich in dieser Angelegenheit bis zu dem Punkt bestanden, dass Emilie van Deventer und Mike Repacholi [eingefügt von FA: ehemaliger Leiter des WHO-EMF-Projekts und Gründer der ICNIRP] sich über meine Hartnäckigkeit „ärgerten“ und „aufregten“. Es könnte jedoch sein, dass das EMF-Projekt der WHO jetzt doch daran denkt, auch Experten mit einer von der ICNIRP abweichenden Meinung einzuladen. Zumindest könnten geplante Treffen mit solchen Experten in Genf auf diese Möglichkeit hindeuten …

Das Problem der Zusammensetzung der Expertengruppe, die die Endfassung des EHC-RF-EMF-Berichts ausarbeitet, ist von allergrößter Wichtigkeit. Dieses Dokument wird bestimmen, was in Zukunft mit der drahtlosen Kommunikation geschieht und ob es irgendwelche gesundheitsrelevanten Einschränkungen geben wird oder nicht, die den Herstellern und Providern auferlegt werden.

Doch wie veraltet und technisch überholt wird der EHC-RF-EMF-Bericht sein, wenn er 2018 oder 2019 tatsächlich publiziert wird?

Die Entwicklung und Einführung der nächsten Generation (5G) der Kommunikationstechnologie schreitet rasch voran. Wie Nicolas Fearn in seinem Artikel am 13. Februar 2017 in ITPRO schreibt [unterstrichen von DL]: 4G wird in den nächsten paar Jahren bei den mobilen Anschlüssen noch dominieren, aber niemand leugnet, dass 5G die wahre Perspektive für die Zukunft ist. Tatsache ist, dass ein Mobilstandard benötigt wird, mit dem die wachsende Zahl an Geräten und Personen mit Zugang zum Internet besser bewältigt werden kann, und es ist vielversprechend zu sehen, dass dazu bereits große Schritte unternommen werden.“ 

In wenigen Jahren wird also 4G veraltet sein und mit ihm wohl auch das EHC-RF-EMF-Dokument?

Wenn also der EHC-RF-EMF-Bericht, der sich überwiegend mit 3G und die 4G befasst, 2018/2019 veröffentlicht wird, wird die neue 5G-Technologie, bei der die Strahlenexposition in keiner Weise mit der von 3G und 4G verglichen werden kann, gerade kommerziell eingeführt.

Wird also der EHC RF-EMF-Bericht schon am Tag der Veröffentlichung obsolet sein?

Wie immer wird auch diesmal eine neue Technologie (5G) eingeführt, während die Erforschung ihrer biologischen und gesundheitlichen Wirkungen nachträglich erfolgt, so wie es bei 1G, 2G, 3G und 4G geschah. Dies alles ist „erlaubt“, weil die amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) in den frühen 1980-ziger Jahren die gewerbliche Nutzung der ersten Mobiltelefone aufgrund der Ausschlussregel bei geringer Leistung ohne Gesundheitstests gestattete …

Heute, einige Jahrzehnte später, kann alles, was mit einer geringen Leistung einhergeht, ohne vorausgehende Untersuchungen kommerziell eingeführt werden und niemand stellt Fragen. Wie jedoch die Forschung zu RF-EMF zeigt, ist dies wohl nicht gerechtfertigt. Eine Anzahl wissenschaftlicher Studien an Mensch und Tier hat gezeigt, dass Geräte, die wegen der Ausschlussregel aufgrund geringer Leistung für den Markt erlaubt sind, bei den Nutzern biologische und gesundheitliche Auswirkungen verursachen können …

Und abschließend, warum fehlt jeglicher Verweis auf die 5G-Technologie und deren Untersuchung auf biologische und gesundheitliche Wirkungen im EMF-Projekt der WHO? Wie lange müssen wir auf die Umwelt- und Gesundheitskriterien für die 5G-Technologie warten?

Pandora  –  Stiftung für unabhängige Forschung 2017

 © Prof. Dr. Dariusz Leszczynski

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

21 Kommentare zu: “Professor Leszczynskis Kritik an den Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO

  1. Marikka, auch wenn sie sich es sich noch so gerne wünschen… DIe Wahrheit ist halt „Das Problem ist, dass es so etwas wie Verantwortung, Gewissen und Respekt vor der Natur NICHT wirklich gibt und, dass die gewissenlosen, sich selbst entfremdeten Menschen die Führung behalten werden.“
    Wenn sie das verstehen und dann mit dem Nachzudenken anfangen, können sie vielleicht etwas finden, dass keine leere Phrase ist undeinen Unterschied machen könnte.
    Allerdings bezweifle ich es sehr…

    Vegan… zum allerletzten Mal…. ich käme NIEMALS auf die Idee Snowden abzuwerten. Wenn ich mich recht erinnere, so habe ich lediglich den Unterschied zwischen Snowden einerseits, und Assange und Manning andererseits erklärt. Ich habs ihnen schon mal geschrieben, sie müssen genauer lesen was da tatsächlich steht, und nicht immer auf das hören, was ihnen ihre Konditionierung einredet, wenn sie auf etwas stossen, das sie selber so nicht denken. Ich kanns ihnen auch am Beispiel von Aaron Swartz erkären, falls sie überhaupt wissen wer das war…

    • Lieber TD Volland,
      manchmal gibt es im Angesicht des Todes, kurz bevor die Seele den Körper verlässt, einen kurzen Moment des tieferen Erkennens, als ob ein Schleier sich lüftet und die Seele nun ihren Frieden finden kann.
      Es ist aus meiner Sicht jedoch ein Irrtum zu glauben, dass damit die Aufgabe gelöst sei.
      Das Leben bietet uns die Chance zum wahren Leben zu erwachen. Die Entscheidung darüber, ob wir diese Chance ergreifen oder nicht, ist jedem Menschen selbst überlassen. Und es sind nicht die Umstände im Außen, die uns davon abhalten, sondern einzig und allein unsere Entscheidung für oder gegen das Leben ist es. Die eigene Heilung zuzulassen und zu erkennen, dass der Schmerz der Wahrheit uns nicht vernichtet, befreit uns aus der Matrix.
      Jesus Christus hat gesagt: „Lass die Toten ihre Toten begraben und komm mit mir.“ Dies ist eine Entscheidung für das Leben.

      Der Verstand ist das Gefängnis.

      Der Panther
      Im Jardin des Plantes, Paris

      Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
      so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
      Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
      und hinter tausend Stäben keine Welt.

      Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
      der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
      ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
      in der betäubt ein großer Wille steht.

      Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
      sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
      geht durch der Glieder angespannte Stille –
      und hört im Herzen auf zu sein.

      Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

      Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute!

    • TDVolland: Ich lese aus Ihren Kommentaren immer nur wieder die selbe Überheblichkeit heraus. Sie scheint mir schwer heilbar. ich jedenfalls fühle mich damit ehrlich gesagt überfordert und habe keine Lust, mich damit noch weiter abzumühen. Es gibt genügend fruchtbarere Gesprächspartener, wo dann gegenseitige Wissenbereicherung stattfindet. Dafür verwende ich meine verbliebene Lebensenergie lieber.

    • Marikka
      „manchmal gibt es im Angesicht des Todes, kurz bevor die Seele den Körper verlässt, einen kurzen Moment des tieferen Erkennens, als ob ein Schleier sich lüftet und die Seele nun ihren Frieden finden kann.“
      Ich soll also glauben dass sie das aus eigener Erfahrung wissen? Ach, nein? Aber sie haben es in vielen Büchern gelesen und im Kino gesehen? Und dann zitieren sie Jesus mit „Lass die Toten ihre Toten begraben und komm mit mir.“

      Sehen sie, ich habe viele Jahre in einem Zen Ashram verbracht… glauben sie wirklich, dass mir Rilke oder christliches Geseufze etwas Neues sagen?

      Wenn die Menschen so wären , dass ihre eigentlich ja guten Ideen etwas bewirkemn könnten, dann gäbe es die Probleme die gegenwärtig auf alle zukommen gar nicht!

    • Frau Schaechtlin: Selbst dieses Entsetzliche, das Menschen einem solchen Tier als „Leben“ zumuten-angeblich zur eigenen Erbauung-wird hier von Ihnen nur als Allegorie zur Erklärung für einen menschlichen krankhaften Geisteszustand benutzt. Was hat das mit Fühlen oder gar Liebe zu tun? Genügt so ein trauriges Tier- Schicksal nicht an sich, um ein Gedicht darüber zu schreiben ?

  2. Also alle hier müssten bereit sein auf das Smartphone zu verzichten, das ist der einzige sinnvolle gangbare Weg mit diesen Thema umzugehen. Mit der Klimaerwärmung habe die wenigsten ein Problem zu sagen, da sind vermutlich wird und unser CO2 Ausstoß schult, es könnte so sein, wir wissen es nicht wir dürfen CO2 nicht mehr erlauben. Nun CO2 ist absolut notwendig für Pflanzen. Bei den Smartphones und der Großflächigen Bestrahlung werden nur die thermischen Leistungen die zum Zelltot führen berücksichtigt, alles Andere bleibt unberücksichtigt. Gerade hier müsste gesagt werden Mobilfunkt bleibt solange verboten bis einen komplett unschädliche Nutzung bewiesen ist. Hier sollte jedem klar werden mit welcher Doppelmoral die sogenannten Klimaschützer agieren.
    Also tretet bitte dafür ein den Mobilfunk zu verbieten, besteht auf Festnetztanschluß, meldet euer Smartphone ab, es ist auch ein Überwachungssystem das sollte also sowieso jeder abmelden oder nur für ganz notwendige Tasks benutzen. Nur wieviele die hier schreiben sind dazu bereit? Keiner? ich schon, sonst noch wer? Das ist eben die Doppelmoral, wenn es für mich dann angeblich unbequem wird dann wird nach allen Ausreden und Vorwänden gegriffen. Jeder der noch immer ein Smartphone, Schnurlos oder Wlan benutzt ist bei mir schon unten durch, der ist nicht links, er verstrahlt seinen Nachbarn und nimmt deren körperliche Beschädigung willentlich in Kauf. Er hat kein Problem damit ein gigantisches Überwachungssystem zu unterstützen. Wer ein Smartphone, Wlan oder Schnurlos benützt ist ein Rechter oder ein NAZI oder ein ganz Böser dem alle anderen wurscht sind!

    • Alles was du schreibst ist ebenso richtig…. wie es sinnlos ist. Wenn er einen Sinn hätte, dann wäre dieser Satz gar nicht nötig: „Also alle hier müssten bereit sein auf das Smartphone zu verzichten, das ist der einzige sinnvolle gangbare Weg mit diesen Thema umzugehen.“
      Aber selbst jetzt sollte es dir klar sein, dass NICHT EINER deiner Forderung nachkommen wird.
      „Die Welt interssiert mich einen Scheiss, sollen sie doch alle verrecken! Die Wahrheit ist menschliches Leben hatte vor Facebook und twitter doch überhaupt keinen Sinn!“
      Und das denken die´hier sind, die sih in ihren selbsrgerschten verloegn, heuchelnden Kommentaren ständig aufs Neu als „die GUten“ darstellen, was also mit den anderen 7.5 Milliarden?

      Du erwartest von einer verblödeten Spezies Einsicht in das was vernünftigerweise nötig wäre?
      Hast du sie noch alle?

  3. So weit man das bisher beurteilen kann ist es ja so, dass diese Strahlung, wenn sie sich irgendwann am Ende als tatsächlich schädlich erweist, nur über kurze Distanzen Konsequenzen haben kann.

    Als überzeugter Darwinist kann man 5G also letztlich nur begrüssen.

  4. In diesem Zusammenhang möchte ich doch noch einmal das Thema Chemtrails aufgreifen und auf einen Vortrag von
    Dr. Klinghardt verweisen, der auf dem Gebiet der ganzheitlichen Entgiftung eine großartige Arbeit leistet, und der in diesem Vortrag auch über die Zusammenhänge von Mobilfunkstrahlung, Chemtrails und Haarp spricht. Und Dr. Klinghardt ist mit Sicherheit kein Scharlatan, dafür kenne ich seine Arbeit zu gut.

    https://www.youtube.com/watch?v=f1eqT-xu54Y

    Tony Hill, Sie hatten einen Link über Chemtrails von Peter Haisenko gepostet, den ich mir auch durchgelesen habe. Klingt erstmal beruhigend, aber nicht überzeugend. Vielleicht hören Sie sich mal an, was Dr. Klinghardt dazu sagt.

    • Apropos Chemtrails:

      Hier ein wahllos ausgesuchter Link zu der „Beruhigungspille“ für alle Schlafschafe, die sich SOFORT mit einer wie auch immer gearteten Erklärung zufriedengeben, vor allem, wenn sie von Wissenschaftlern stammt. “ Ach soooo, ja dann…. “

      https://www.tag24.de/nachrichten/wmo-verschwoerung-chemtrails-sind-offiziell-wolken-homomutatus-231673

      Ja, so ist das, ab sofort sind Chemtrails als Wolken zu betrachten, als was denn sonst!
      Ich könnte mal wieder …. Aber lassen wir das.

      Wer den letzten Vortrag von Prof. Mausfeld gesehen hat, bemerkt sofort die angewandten Techniken. Da wird (natürlich) der Verklammerungsbegriff „Verschwörungstheoretiker“ und – auch schön – „chemtrail- Gläubige“ verwendet. Und nein, das ist in dem ausgewählten Artikel keine Einzelleistung, dieses Wording findet sich exakt so in allen Pubblikationen zu diesem Thema, man ist ja sooo kreativ.

      Man kann gar nicht so viel essen, wie …. Aber das hatten wir schon 🙁

      Heike

    • @ Marikka

      Zu Dr. Klinghardt: Logisch, daß er von Psiram (Skeptiker) fertiggemacht wird.
      Ebenfalls Skeptiker, aber meine Sicht ist, daß, gleichgültig welche Verpackung: es ist meist mehr Religion und /oder Kommerz drin als auf der Packung steht. Das gilt auch für Wissenschaft, die vielleicht dogmatischste Religion unserer Zeit. Linguistisch und technisch-wissenschaftlich ausgebildet und als wissenschaftlich-technischer Übersetzer berufstätig, habe ich in meinen 30ern aus Interesse und für meine berufliche Tätigkeit eine Heipraktikerausbildung absolviert und brauche seither die Schulmedizin selten. Aber nicht nur die Wissenschaft ist komplett von Kommerz und Religion übernommen worden. Noch jede gute Sache – nach meiner Lebenserfahrung, inzwischen 66 Jahre – ist entweder vom Kommerz oder der Religion oder beidem gekapert worden.
      Bleibt: Selber denken und informieren; und dabei bedenken: „In die Irre geht, wer nur den einen hört.“ (Karl Kraus)
      Im konkreten Fall bin ich skeptisch, was Dr. Klinghardt betrifft, aber auch bezüglich Psiram, den „berufenen“ (von wem?) Skeptikern.

    • Die Verursacher der Chemtrails hoffen wahrscheinlich auf die Generationen, die schon unter Chemtrails geboren sind und einen natürlichen Himmel gar nicht mehr kennen. Dann, glauben sie, wird diese Diskussion darüber aussterben. Aber darin irren sie. Wie ich schon schrieb: Der größere Teil der Menschheit lügt sich aus der Welt hinaus. Entweder mit freiem vermessenen Willen oder unter Nötigung.

    • Bei Psiram diskreditiert zu werden, ist eine Auszeichnung für das Leben!

  5. „Sonst sind wir bald nur noch von Smombies umgeben.“

    Etwa 25 Jahre alt, weiblich, neben mir am Crosstrainer schwitzend, krampfhaft mit ihrem Handy jonglierend, das ihr immer wieder fast aus der Hand fiel. Ich: „Sie könnten sich ’nen Chip implantieren lassen.“ Sie: „Ja, wirklich?“ Ich:“ Ja. Gibt’s schon. Wollen Sie das?“ Sie: „Klar, unbedingt. Aber wo gibt’s das?“

    Sie sind schon da!

    • Gibt ja auch Smart Watches, die einen völlig gläsern machen. Man trägt sozusagen seine digitale Visitenkarte, Ortungsgerät, WhatsApp, Mails etc. ständig mit sich herum, und ist noch stolz drauf (?).

  6. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie vor ein paar Jahren noch im ZEIT-Forum einzelne user von anderen verhöhnt wurden, die auf die Schädlichkeit der Handy-Strahlen hinwiesen. Die Unwahrheit findet leider überall immer viel schnelleren und breiteren Anklang, als die Wahrheit. Den Menschen wurde die eigene Wahrnehmung durch die Manipulation der Wissenschaft schon lange madig gemacht. Es läuft in allen unseren Lebensbereichen schon lange der selbe Verdummungsprozess ab und die Verdummer verdummen dabei selber genauso, wie die Verdummten. Dazu kommt noch der Degenerationsprozess durch die verkehrte Ernährung über Jahrtausende schon, der Sonnenraub und Naturvergiftung durch die Chemtrails seit mindestens 2000 und und und…
    Die Menschheit scheint sich bisher aus der Welt hinaus lügen zu wollen. Jedenfalls der größere Teil.

  7. Gut, dass dieses so wichtige Thema hier auch aufgegriffen wird.
    Mittlerweile dürfte mehr Menschen bekannt sein, dass die Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO eine absolute Mogelpackung sind und wer in dieser Institution wirklich das Sagen hat. Spätestens nach der Glyphosat – Entscheidung und der Aufdeckung, wer dafür gesorgt hat, dass das Mittel weiterhin als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ eingestuft worden ist, wurde doch deutlich, dass alles fest in den Händen derer ist, die am Wohlergehen und der Gesundheit der Menschen so gar kein Interesse haben.
    Die neue 5G Technologie, der flächendeckende Einbau der digitalen Smartmeter zur Stromablesung, als nächstes kommt die Pflicht zur Einpflanzung des RFID Chip unter die Haut. Wer immer noch nicht sieht, wohin diese Reise geht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    „Die Zukunft ist digital“. Wenn ich diesen Satz höre, dann stehen mir die Haare zu Berge.
    Das, was wir wirklich dringend benötigen, ist eine Beschränkung der Digitalisierung und eine Rückbesinnung auf die Natur und auf das Leben, sonst sind wir bald nur noch von „Smombies“ umgeben.

    • Aber Marikka…. wo soll da ein Problem sein? Wenn die Menschen es mit sich lassen macht, ja es in enormer Mehrheit auch ganz, ganz toll finden, dann wäre die Obrigkeit doch schön blöd, wenn sie es nicht täte, oder?

    • Das Problem ist, dass es so etwas wie Verantwortung, Gewissen und Respekt vor der Natur gibt und das nicht die gewissenlosen, sich selbst entfremdeten Menschen die Führung behalten sollten.

    • TDVolland: Wenn ich bei Ihnen nicht immer noch an Ihren Abwertungsversuch gegen die Person Edward Snowden denken müsste, könnte ich Ihren demonstrativen Zynismus hier vielleicht noch ertragen. Aber so hat das für mich irgendwie immer noch einen schlechten Geruch. Und vor der globalen Auswirkung des Geo-Engineering können auch Sie nicht flüchten, außer, sie wählen den Freitod.

Hinterlasse eine Antwort