Liebt eure Kinder! | Von Rüdiger Lenz (Podcast)

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Jesus von Nazaret

Wir erleben seit Monaten, dass mit einem Machtinstrument gearbeitet wird, was heftiger nicht sein kann. Mit der Todesangst. Friederike Pfeiffer de Bruin

Infektionszahlen? 

Jeder Mensch ist mit ungefähr achtzig bis einhundert Billionen Mikroorganismen infiziert. Nicht bloß mit einem Einzigen. Je nachdem wie jeder hier lebt, leben diese Organismen in Symbiose mit uns. Solange unser Immunsystem fit bleibt, durch Frischluft, Bewegung und gesunde Lebensmittel, bleiben wir größtenteils gesund. Werden wir älter, so ab dem fünfundsechzigsten Lebensjahr im Durchschnitt, schwächeln unsere Gene im Nachbau ihrer Duplikate, die dann hier und da immer mehr Fehler machen, da die Genstränge Lücken in ihren Bausteinen aufweisen. Je älter wir werden, desto mehr Nukleotide, also Genbausteine, werden nicht mehr dupliziert. Und so können dann die mit uns bis dato in Symbiose lebenden Kleinstorganismen zu Krankheitskeimen in uns werden. Das ist der Grund dafür, dass die allermeisten Todesfälle mit und nicht an Corona versterben können. Manchmal kommt ein Keim aus dem Krankenhaus oder der Arztpraxis oder durch Kontakt mit anderen Menschen dazu. C’est la vie, liebe KenFM-Community, so ist das Leben, es endet immer tödlich.

Schule, ein Ort der Interessenvertretung, nicht der Bildung

Jeder der Augen hat zu sehen und einen Verstand, um zu beurteilen, kann jetzt unmissverständlich verstehen, dass Schule kein Ort für die Bildung ist und Lehrer keinen Bildungsauftrag bekommen haben. Schule ist ein Ort, um die herrschenden Interessen knallhart und ohne Skrupel möglichst wirkungsvoll durchzusetzen. Nur ein Desinformant oder ein vollkommen desinteressierter Mensch kann bei dem allem Wegschauen und Wegemotionalsieren, dass Kinder und Jugendliche zu der Gruppe gehören, die am Wenigsten an COVID-19 erkranken oder dessen Virenspreader sind. Alle Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: Sie sind die am wenigsten betroffene Gruppe, um das Todesvirus zu verbreiten. Dass Kinder und Jugendliche überhaupt mit Masken am Schulunterricht teilnehmen ist dadurch begründet, dass eine völlig falsche flächendeckende politische Strategie gegen das Virus gefahren wird. Eine politische Strategie, die vornehmlich mit Angst und Panik hantiert.

Woran zeigt sich das Gemeinwohl einer Gesellschaft? Woran kann man ihren Grad an Humanismus messen? Daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Das sind die Kinder und die Älteren, aber auch die Tiere. Woran kann man die Aufgeklärtheit einer Gesellschaft messen? Daran, wie sie alle aufstehen, sobald Unrecht geschieht. Selbsteinwilligung totalitärer Strukturen

Eine Gesellschaft wird nie von heute auf morgen totalitär. Zuerst wird dafür an der Selbsteinwilligung der Massen gearbeitet. Die Gesellschaft wird darin zunächst massiert, wie sich Leid durch Ignoranz steigern lässt. An den Alten und den Kindern. Kinder stehen für Geburt, das Neue und die Hoffnung, dass das eigene Leben mit ihren Mühen nicht umsonst war. Die Alten stehen für Erfahrung, Weisheit, Tod und Vergänglichkeit, die Neuem Platz macht. Das alles sind für eine Gesellschaft sehr wichtige Werte. Diese Übung der Ignoranz wird immer anhand hanebüchener Rechtfertigungen in Legitimationsstrategien verfestigt. Legitimationen nennen sich derzeit Verordnungen. Auf diese Weise wird Vernunft verwässert und Leichtgläubigkeit hofiert. Im Verbund dazu werden immer Experten herangezogen, die als Legitimationssäulen fungieren. Seht, der intelligente Experte Nummer eins sagt dies, also ist jeder dumm, fahrlässig und zu verachten, der ihm nicht folgt.

Die Rechtfertigung ist im Fall des Todesvirus faktenverachtende Klugheit, die Legitimation ist dann faktensichere Dummheit. Orwellsprech in Reinkultur. So wird an die Minderintellektuellen und an die folgsamen Unbegabten appelliert, ein Band der Legitimität zu schmieden, das dann als gesundes Maß für weitere verfestigende politische Strategien für Totalität herumgebastelt wird.

Den Missbrauch bemerken die Opfer solcher Strategien nie. Die Geschichte legt hier leider beredt Zeugnis für ab. Hier gilt die Salamitaktik, um weitere Rechtfertigungen für weitere Legitimität zu bekommen. Der Massenmensch wird so als Mehrheitsbollwerk zu einem Entscheidungsträger verwandelt, um sich gegen die Widersacher, die Freigeister, in Stellung zu bringen. Die Widersacher gelangen durch ihr Nachbohren in immer weitere für den Einzelnen unfassbare Realitäten und Wissen um den Betrug, der ihnen von Tag zu Tag größer und umfassender erscheint, so dass gleichzeitig der Abstand der Auffassungs- und Verarbeitungsgabe beider Gruppen immer weiter auseinander gerät. Dieser Zustand ist gewollt und kommt nie zufällig zustande. Denn nun hat der Staat oder die Regierung endlich den Feind erschaffen, der die guten Taten und die edlen Absichten konterkarieren will. Je umfassender die Rechtfertigungssuche nach totalitärer Legitimität in Sachen Todesvirus gerät, desto deutlicher scheinen die Verführten ihre Peiniger freiwillig zu ihren Damen und Herren wählen zu wollen. Das Virus kommt, nicht der Russe. Da ist einem keine Tat zu wenig, wenn damit endlich das eigene Leben gerettet wird. Kindeswohl? Drauf geschissen, wenn die Glotze auf Panikmodus eingestellt ist.

Wirkungsvolle Appelle an das magisch-mythische Bewusstsein

Das Streben nach Erlösung und Heilsgewissheit sind weit stärkere Kräfte und Sehnsüchte als der Wunsch nach Freiheit, schreibt Roland Baader in seinem Buch totgedacht, warum Intellektuelle unsere Welt zerstören, sehr treffend

Bei Hitler war es das arische Volk, vor dem der germanische Stamm geschützt gehörte, bei Merkel ist es die Ansteckungsgefahr aller Menschen in Deutschland mit einem künstlichen Todesvirus, vor dem die gesamte Bevölkerung geschützt werden muss. Natürlich fällt hier nur wenigen bei der Bundeskanzlerin auf, dass sie hierbei nicht für die EU eintritt, denn alle EU-Länder verfahren nach Gutdünken gegen dieses Virus. Weder das ausgewählte Volk, eine Metapher aus der Tora und dem Alten Testament, noch das Todesvirus und seine pandemische Lage von nationaler Tragweite, das stellvertretend für die Auslöschung der menschlichen Spezies steht, eine Metapher aus Harmagedon, der Eschatologie, also dem Endzeitkampf Gottes, um die Vollendung der Schöpfung zu bewerkstelligen, im Kampf gegen ein Todesvirus. Hier trifft Mythos auf Realität, auf das Heute und triggert so die tiefsten Schichten unseres Seins an.

Sowohl hehre Ziele als auch tiefsitzende Ängste vermischen sich hier und bilden die Wirkkräfte dieser Bewusstseinszustände in den meisten Menschen ab, nämlich das egozentrisch magisch mythische Bewusstsein, nach Ken Wilber. Glaubt man Ken Wilbers Modell von den unterschiedlichsten Zuständen unseres Bewusstseins, so steht das mythologische Bewusstsein auf der zweiten Stufe unserer Menschwerdung. Über ihm stehen das rationale-, dann das pluralistische-, und dann das spirituelle Bewusstsein. Unter dem mythologischen Bewusstsein steht das egozentrische Bewusstsein, dass vor allem Kleinkinder in ihren Bedürfnissen abbildet. Im mythischen Bewusstsein geht man selbst nicht von sich, sondern immer von Helden, Experten, Vorbildern und Autoritäten aus. Sie sind es, nach denen sich im mythologischen Bewusstsein alles dreht. Um deren Geschichten, Fabeln, Erlebnisse, deren Ereignisse, Konzerte, Zauber- und Märchenwelt.

Hollywood ist ein Eldorado solcher Bewusstseinskonsumenten, Fernsehshows und viele TV-Fernsehfilme rangen sich um derlei Bewustseinszustände ebenfalls, da sie die absolute Mehrheit aller errungenen Bewusstseinszustände im Menschen darstellen und diese bei der Stange gehalten werden müssen. Ohne diese Mehrheit an mythischen Zuständen gäbe es auch nicht die aufgeblähte Werbeindustrie, nicht die Einflüsterer und auch nicht den Konsumismus unserer Tage. Wer das alles nicht glauben kann, will oder für Geschwurbel hält, dem sei in Erinnerung gerufen, was in Chemnitz damals geschah und die Musik spielte, um den damaligen rechtslastigen Rechtfertigungsgrund grundlos zu feiern. Oder die Black Lives Matter-Bewegung und deren magisch mythisch und egozentrisches Ritual, die sich beide politisch korrekt abfeiern ließen. Genau das erleben wir gerade und genau hieraus werden totalitäre Monster erschaffen. Diese aber werden stets von listigen Rationalisten in Szene gesetzt, die den Sprung zur spirituellen Welt nicht anstreben. Von denen, die begründen können, was im mythologischen Bewusstsein Realität annehmen kann, gibt es viele. Rationalisten erschaffen mythische Wirklichkeiten. Rationalisten haben große Teile der Kausalitäten der Welt erfasst und wissen, dass das mythische sich in den Tiefenschichten, den Abyssalen unserer Seelen widerspiegeln. Sie holen die inneren Wirklichkeiten nach oben und erstellen dazu soziale Hologramme, stellen sie in die Welt und haben die gesamte Technokratie und Ökonomie erschaffen, was im Grunde ein und dasselbe ist. So zumindest kann man das alles in den zahlreichen Büchern von Ken Wilber nachlesen und nachkonstruieren.

Ein integrales Bewusstsein, besser, integrale Spiritualität zu leben, wäre nach Wilber der Idealzustand unseres Bewusstseins. Dafür jedoch sollte man alle Bewusstseinszustände erklimmen und ausgiebig diese durchlebt haben, um das zu besitzen, was ein menschliches Bewusstsein an Potentialität in sich birgt. Ja, integrale Spiritualität, das ist nicht bloß einfach, nur in der spirituellen Welt zu leben. Sie umfasst das All-Eins-Sein im menschlichen Wesen als bewussten Zustand zu leben.

Die Massen zu lenken ist keine Kunst. 

Die Massen zu lenken ist erschreckend einfach, wenn man die Bildungssysteme und damit die Narrative von allem bestimmt. Um die Gesellschaft nun weiter in Richtung freiwillige Totalität zu bringen, sind unnachgiebige Gehorsamsrituale von Nöten. Solche erzwingen immer auf allen Seiten den Gehorsam und führen dazu, dass sich die Gesellschaft gegenseitig auf Totalität einspielt. Wenn zum Beispiel Kinder zu einem Virustest gehen, weil bei einer Lehrerin oder einem Schüler ein Test positiv war, so erzwingt man bei ihnen nicht bloß alle Kinder und Lehrer zu einem RT-PCR-Test, der nebenbei nur ein trojanisches Viruspferd ist, man spielt alle Mitspieler nun in den Gehorsam für die neue Totalität ein. Da kommt dann das Deutsche Rote Kreuz, da kommt fast die gesamte Lehrerschaft, auch der Landrat ist zugegen, die Presse sowieso. Dann ein Ärzteteam, Absperrungen werden gesetzt, die Zuwege zum Testraum werden durch Absperrband klar definiert, die Latexhandschuhe angezogen, die volle Bürokratie in Gang gesetzt und vor allem die Normalität des gesamten Ablaufs für alle mitmachenden Personen wird einkonditioniert.

Da eine solche Maßnahme mit voller Achtsamkeit von so gut wie allen Personen begangen wird und auch die Autoritäten vor Ort sind, wird das Ereignis als richtig, normal und erstrebenswert begriffen. Demonstranten vor Ort werden in Witzen als die Bekloppten und Bescheuerten verachtet. Sogar Mitarbeiter des DRK werden abgestellt, um Demonstranten zu schikanieren. Das habe ich alles selbst erlebt. So läuft, besser schleicht sich die innere rigide Einstellung in die äußere Totalität hinein und ist versucht anzuzeigen, welch toller Staatsbürger man doch sei. Grundwerte werden neu gesetzt und verteidigt, die Grundgesetze einfach missachtet und möglichst außer Kraft gesetzt. Allein der Gruppenzwang durch Konformität erzwingt das Mitmachen als freiwillige Tat aller und setzt Gruppenzugehörigkeit frei. Und soeben erfahre ich, dass das Deutsche Rote Kreuz Aufgaben der Antifa und der Antideutschen wahrnehmen, in dem sie Vorträge anbietet, wie man Verschwörungstheorien entlarvt und wie man gegen diese Verschwörer vorzugehen hat. War da nicht auch was mit dem Hitler und und der SS und dem DRK? Ja, doch, da war mal was. Recherchiert das mal selbst.

Lehrer und Pädagogen, schämt euch!

Drei Kinder sind durch Maskentragen, durch all diesen widersinnigen Gehorsam nun verstorben. Ein Säugling ist verblutet, weil man an ihm einen Nasenabstrich versuchte, um eine mögliche Infektion, übertragen von der eben noch ihn gebärenden Mutter, nachzuweisen. Einer Frau ist beim Coronatest durch ihre Nasengänge ihre Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit ausgelaufen, zusammen mit Teilen ihres Gehirns. Das führte zu einer Notoperation. Weil so viele einfach die Fakten verweigern, sterben Kinder und diese Leute bekommen das alles nicht einmal mit, da die Leitmedien sie vor diesen unbequemen Wahrheiten schützen, indem sie das alles nicht bringen.

Ich bin nicht bloß entsetzt darüber. Noch fassungsloser bin ich, wenn ich mitansehe, wie sich die Pädagogen, die Sozialarbeiter, die Sozialpädagogen und Psychologen in Sachen Todesvirus der Totalität anbiedern. Gut, es sind sicher nicht alle so, ja, aber die Meisten schon und die reichen ja für den Schaden, den die Kinder und Jugendlichen durch das Tragen von Masken erleiden leider aus. Ich bin Fortbildungsreferent in Sachen Gewaltpsychologie. Und das bin ich hauptsächlich für Erzieher, Lehrer, Pädagogen, Psychologen. Ich weiß, was diese Berufsgruppen über die Entwicklungspsychologie der Menschen ganz allgemein und im Speziellen über Kinder und Jugendliche wissen. In der Regel wissen diese Berufsgruppen überdurchschnittlich viel darüber, so dass ich in meinen Fortbildungen stets auf spezielle Phänomene der Gewaltpsychologie aufmerksam mache und damit in Sachen Zusatzqualifikation für diese Berufsgruppen fortbilde. Was will ich damit sagen?

Ich will damit sagen, dass ich ganz genau weiß, dass das jeweilige zuständige Lehrerpersonal jeder Schule in Deutschland, Österreich und der Schweiz genau wissen, das eine Mund-Nasen Bedeckung eine echte Kindeswohlgefährdung darstellen kann. Lehrer, Pädagogen, Sozialarbeiter müssten eigentlich in Massen remonstrieren. Das aber geschieht gar nicht. Nirgends geschieht dies in dem Maße, wie es geschehen müsste. Zur Zeit werden Kinder und Erwachsene dazu konditioniert, Kinder zu Objekten von Willkür zu machen. Das ist es, was wirklich in Schulen geschieht. Die Einzelheiten hier zu berichten, wären zu zahlreich und sie würden das Empörungsmanagement nur in die Höhe treiben. Die meisten in diesem Land schauen weg, ignorieren das Einüben der Totalität mit Abstand halten, Maske tragen und dem ständigen Herausposaunen der in den Medien zu den neuen Stars emporgemanagten Infektionszahlen. Sie sind die neuen Superstars, tagein tagaus. Und werden es mehr, dann werden auch die Blockwarte mehr und energischer in ihrem Zurechtschreien der Ausbrecher aus dieser Totalität. Sie sind das fehlende Militär, der Zwang, gehorchen zu müssen, um jeden Preis. All die freiwilligen Maskenträger sind Biedermann und die Brandstifter, von denen uns Max Frisch so außerordentlich prägnant berichtet hat, um uns das Phänomen der freiwilligen und wohlwissenden Fehlentscheidungen zu offenbaren, deren Charakter stets totalitäre Bedrohungen sind. Als Untertitel schrieb Max Frisch ein Lehrstück ohne Lehre. Wie treffend!

Der gefühlvolle Professor

In der öffentlichen Debatte um das Virus, ob es nun ein Todesvirus ist oder nicht, ob der Notstand gerechtfertigt ist oder nicht, haben sich zwei Lager etabliert. Das eine Lager ist im politischen Duktus gefangen und das andere, sehr viel kleinere Lager, ist auf wissenschaftliche Fakten und Kenntnisfähigkeit spezialisiert. Um die Lage zu erkennen, in der die Unvernunft der Massen gefangen gehalten wird, reicht es, sich die Folgen auf Servus.tv anzuschauen, bei der Sucharit Bhakdi unermüdlich und mit Empathie versucht, die wissenschaftliche Evidenz in seinem Gebiet zu retten. Vormals politisch denkende und handelnde Personen mit Fachkenntnissen sind dort seine Gegenspieler und man ist versucht, im gegenseitigen Austausch einen Konsens zu finden. Die Sendungen sind löblich und gut gelungen.

Ich, der Autor dieses Textes, habe in den 1980er Jahren die neue Biologie, nämlich die damals aufkommende Molekularbiologie, fasziniert gelesen, Bücher- und Hefteweise im Selbststudium und komme daher in guter Geschwindigkeit mit den Kenntnissen um die Immunologie gut voran. Diese Vorkenntnisse helfen mir heute sehr, zu verstehen, was Sucharit Bhakdi und die anderen Fachleute dort versuchen, den Zuschauern mitzuteilen. Daher erlaube ich mir, folgendes erkannt zu haben. Bhakdi versucht, hochprofessionell seinen wissenschaftlichen Stand zu erörtern. Den Versuch unternehmen die anderen ebenfalls, jedoch stets, und das ist auffällig,  mit politisch eingefärbten Stoppschildern, die sie als Wegweiser für das nutzen, was man einen faulen Kompromiss nennen kann. Warum ein fauler Kompromiss? Weil sie stets auf politische Lösungen hinweisen, die man so oder so auch zugestehen müsse. An solchen Stellen kann man Sucharit Bhakdi’s Enttäuschung leicht sehen, denn er erklärt aus der exakten Wissenschaft exakte Resultate, die die anderen mit politischen Scheinlösungen bedampfen. Wissenschaftlich betrachtet ist das ein Stilbruch, doch das bemerken die anderen nicht einmal, da sie schon zu lange in politischen Kompromissen leben. Das tun sie alle, weil ihre derzeitige berufliche Stellung es ihnen aufzwingt. Das kann man merken und das halte ich für ungeheuerlich, weil es aufzeigt, was nicht sein sollte und was sich bei der Masse als Fehldeutung der Fakten als Wahrheitsnarrativ einkonditioniert hat.

Nicht deswegen, weil die Gäste das tun, sondern deswegen, weil über achtzigmillionen Menschenleben davon abhängen, wenn man in diesem Fall nicht sehr exakt den Tatsachen und Resultaten der exakten Wissenschaft folgt. Ergebnisse der Wissenschaften sind keine Meinungsmache oder sollten im Kompromiss gefunden werden. Es sind Fakten und Fakten sind keine Privatmeinungen, noch brauchen fakten Wählerstimmen oder werden als Fakten gewählt. Es ist eindeutig: Die zahlreichen Wissenschaften um das Virus werden politisch missbraucht. Denn Fakten sind Fakten, nicht mehr und auch nicht weniger. Wenn ein Asteroid auf die Erde zurast und ein Einschlag im Mittelmeer droht, dann kann kein Kompromiss dies verhindern oder beschönigen. Menschen müssen evakuiert und ins höhere Festland umgesiedelt werden. Keine Meinung kann dies ändern, mag sie noch so galant daherkommen. Wenn liebgewonnene Narrative durch wissenschaftliche Fakten einzustürzen drohen, kann man erleben, wie die auf das Narrativ eingeschworene Prominente in Talkshows der öffentlich Rechtlichen entrüstet reagieren. Auch der Ulmer Neurobiologe und Psychiater Manfred Spitzer muss da mal richtigstellen und sagen, dass er hier nun nicht seine Meinung kundtut, sondern wissenschaftliche Fakten weiterträgt.

Die Wissenschaften sollen möglichst deutliche Annäherungen an Wirklichkeiten und an der Realität ihre Zusammenhänge deuten können, damit Handlungen der Gesellschaft für das Gemeinwohl in vielen Belangen möglichst vorteilhaft und sicher gelingen können. Wird dieser Vorgang aber mit anderen Narrativen verschmutzt, gerät sein Gegenteil in die Gesellschaft und Schäden bis zu Katastrophen können sich dann ergeben.

Würden Statiker Brücken bauen, wie heute Politiker wie Karl Lauterbach, aus einer Mücke einen Godzilla konstruieren, so würden diese Brücken allesamt einstürzen, wenn auch nur zwei Fahrradfahrer diese zu überfahren beabsichtigten. Das ist die Lage bei SARS-CoV-2. Die Politik hat die Wissenschaft hier für ihre Umgestaltung zur neuen Normalität prostituiert, sie entmachtet und für ihre Zwecke missbraucht. Sucharit Bhakdi, Wolfgang Wodarg, Bodo Schiffman und neuerdings auch Clemens G. Arvay, versuchen hier der Wissenschaft wieder ihr rechtmäßiges evidentes Gesicht zu geben und werden von der völlig falsch informierten großen Masse als Vollidioten verstanden.

Der ganze Virenprozess wird mittels magisch mythischem Bewusstseins der Massen als Erlöserreligion verstanden, denn zu Ende ist der ganze Wahnsinn erst dann, wenn ein Impfstoff kommt und man sich bestmöglich gleich zwei oder drei Mal impfen lässt. Schon wenn man versucht, diesen Leuten den mRNA-Impfstoff zu erklären, dessen teleskopierenden Forschungszwang erläutern will, wird man abgebügelt und als Langweiler empfunden, als Hochstapler des Systems begriffen.

Der Etatismus erschafft erst die ganze Macht

Die meisten Eltern haben nie gelernt, was Elternschaft in erster Linie heißt. Elternschaft heißt, ich beschütze mein Kind. Dazu braucht es Empathie zu sich selbst und zu den anderen. Empathie aber ist in der Politik das, was in der christlichen Lehre der Teufel ist. Denn mit Empathie befüllte erwachsene Menschen ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen, Empathie führt immer zur Selbstermächtigung und diese ist ja das Schlimmste, das diesem hierarchischen System geschehen könnte. Menschen, die zur Selbstentscheidung über ihr Leben fähig wären, wären mündige Menschen. Und wer diesen Zustand irgendwie einmal erreicht hat, der will nie mehr zurück in die Abhängigkeit und den Glauben, dass andere entscheiden sollen, was man selbst denken, fühlen, tun und glauben will. Die Bildungssysteme zerschmettern diese Fähigkeit in uns schon sehr früh. Alle Menschen in diesem System werden als Öl für das Funktionieren dieses Systems missbraucht, als Schmierstoff. Allen Menschen, deren empathisches und mitfühlendes inneres System noch intakt ist, ist es unerträglich, mitansehen zu müssen, wie mit den Kindern gerade umgegangen wird und wie empathiefern all die Erwachsenen sind, die das zulassen und nicht einmal nachfühlen können, dass eine Kinderlunge und alle Kinderorgane nach Sauerstoff schreien.

Ich schrieb es nicht oft, weil ich um die gespielte Entrüstung weiß, dass die meisten Eltern ihre Kinder nicht lieben (können). Und so ist es und jeder der heute lebt, kann es beobachten. Sie wollen alle ihre Kinder lieben, können es aber gar nicht, weil auch sie nicht geliebt wurden. So, wie Politik seit Jahrhunderten vollzogen wird, indem man die Menschen in der Gesellschaft funktional hält, sie auch dementsprechend funktional bildet, missbraucht der mit Macht ausgestattete Etatist all die Menschen, die ihm zum Gehorsam erzogen wurden. Selbst vielen Aufgeklärten ist nicht bewusst, dass auch sie zu Großteilen zu Etatisten erzogen sind und sie diese Einstellung nicht zu hinterfragen erlernten.

Und so können sie die Lösung auch nur im parteipolitischen Diskurs und damit eingebunden, im Etatismus sehen. Etatismus ist die Vorstellung, dass es ein Staatsgebilde, ein übergeordnetes Konstrukt des Zwanges gegen die Freiheit geben muss, das alle gemeinschaftlichen Interessen abbildet, diese vorgibt und darauf achtet, dass diese eingehalten werden. Doch die heutige Zeit zeigt, dass der Etatismus das Netzwerk eines Bill Gates erschuf, das Netzwerk der WHO und alles mögliche Grauen erschuf und weiterhin erschaffen wird. Wie kann es sein, dass ein Milliardär, egal welcher, den Etatismus schützt, ihn stärkt und Vorgaben machen kann, die dann als Wertewandel alle bisherigen Normen über Bord schmeißen kann? Aber, wage es nicht, am Etatismus zu kratzen, zu viele Beißreflexe werden dich dann bis zum Knochengerüst abnagen.

Wie wollen wir leben?

Das ist die Frage, die wir alle fast tagtäglich verdrängen und an seiner statt all den Gehorsam, das Anhimmeln der Autoritäten, das Konservieren und Verdrängen unserer Traumen und vor allem das Verteufeln wahrer echter und gelebter Liebe setzen. Das alles ist der Nährboden all unserer Ersatzbefriedigungen, die stets in ein Suchtverhalten münden, da mittels solch falscher Lebensmotive nie das echte, in uns angelegte Verhalten ausgebildet wird.

 Ich sage euch dies: Wer die Kinder retten will, der muss das System zu zerschlagen erlernen. Zuallererst musst du es in dir selbst zerschlagen, bevor du es von außen zerschlägst. Machst du es umgekehrt, erschaffst du nur ein weiteres Monster, dessen Teil du dann wirst. Wenn wir unsere Kinder retten wollen, müssen wir uns zuerst einmal selbst retten. Retten wir uns, retten wir die ganze Welt, unsere individuelle ganze Welt.

Umgangssprachlich fehlt es den Vätern an Eiern in der Hose und den Frauen an Eiern in ihren Eierstöcken. Ich bin entsetzt und habe den Glauben an diese Gesellschaft als die meine vollständig verloren. Doch ich war darauf vorbereitet, hoffte aber, dass dieser Schritt nie gemacht würde, und irgendwie wollte ich daran glauben, dass Brecht sich irrte, als er niederschrieb und damit Hitler meinte,

Das da hätt einmal fast die Welt regiert.

Die Völker wurden seiner Herr. Jedoch

Ich wollt, daß ihr nicht schon triumphiert:

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

Diesen fruchtbaren Schoß werden wir nur dann am Weitergebären hindern, wenn wir die Systemfrage stellen, die alle Ismen und parteiischen Ideologien nicht mehr zulässt, und zum Impetus aller Antworten die Menschlichkeit und das Menschsein in seiner vollumfänglichen Potentialität benennen und von dort aus anfangen, zu beantworten, was eine menschliche Gesellschaft ist, was sie will und wie verhindert werden kann, dass Menschen über Menschen regieren, ja herrschen können und ein Gewaltmonopol gegen ihr Menschsein ausüben können.

Quellen zum Nach- und Weiterdenken:

Corona-Quartett: Wie stark leiden unsere Kinder?
https://www.servustv.com/videos/aa-2549wqknw1w12/

Wenn Kinder Kinder denunzieren:
https://www.youtube.com/watch?v=ihhpU3Axh1E

Eine ganze Generation wurde kollektiv traumatisiert:
https://www.youtube.com/watch?v=k7blF3wmoeE

Verheimlichte Nebenwirkungen bei Favoriten:
https://www.youtube.com/watch?v=libQ-GjuNn8
Update: https://www.youtube.com/watch?v=Z1PU0YqtYPU

Kinderarzt aus Bad Salzuflen über Corona und Masken. Unbedingt ansehen!:
https://www.youtube.com/watch?v=74uy-6tTvGU

Corona Info-Tour Lübeck über ein an der Maskenpflicht verstorbenes Kind:
https://www.youtube.com/watch?v=cJ12wskLgso&feature=youtu.be

Es reicht! Coach Cecil:
https://www.youtube.com/watch?v=XoQRTrKC5cw

Frederike Pfeiffer de Bruins Rede bei der Querdenken Demo in München. Unbedingt ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=lpTKh0jP6Js

Gerald Hüter im Gespräch mit der Stiftung Corona Ausschuss & Wolfgang Wodarg:
https://www.youtube.com/watch?v=6O-STSE2Fc4&feature=youtu.be

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Danke an dem  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:  Da Antipina/ shutterstock

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Ein Kommentar zu: “Liebt eure Kinder! | Von Rüdiger Lenz (Podcast)

  1. Also, man muss ja mal die Kirche im Dorf lassen, und bei aller imposanten Eloquenz; so viele mentale Verrenkungen wären nun wirklich nicht nötig gewesen.
    Ich habe Augen, um zu sehen und einen klaren Verstand, und ich erkenne unmissverständlich, dass kein einziger Lehrer unserer Schule hier skrupellos die Interessen der Herrschenden vertritt und schon gar nicht „durchsetzt“. Welch ein angstverzerrtes Bild entwerfen Sie hier und reden gar von einem „Todes“virus. Von was werden Sie verfolgt? Von dem totalitären Monster, das Sie selbst auf Politiker, Lehrer und Sozialarbeiter projizieren? Sie arbeiten mit der (Todes)angst auch dort, wo Sie behaupten, dass Kinder durch Maskentragen und Säuglinge durch Corona-Tests sterben und glauben ernsthaft(?), dass Rückenmarksflüssigkeit wegen Corona-Test austreten kann; Sorry, aber derartige Fake-News assoziiere ich eher mit der Q-Anon-Sekte oder der Bildzeitung. Ich weiß, dass wir hierzulande aufgrund der dominanten Charakterfixierung in einer paranoiagefährdeten Gesellschaft leben, und ich bezweifle, dass Sie darüber erhaben sind.
    Sie versuchen uns hier ein Bild unterzujubeln vom Ottonormalbürger als verkapptem Faschisten, der das aber noch nicht mal merkt, weil er dem zweituntersten magisch-mythischen Bewusstsein zuzuordnen sei. Sie hypothetisieren eine ignorante, liebesunfähige Masse und sich selbst als den nachbohrenden „Freigeist“, der das alles erkennt, als den unfolgsamen Begabten und weiter unten gar als denjenigen, der sagen darf „Ich sage euch dies: …“ oder „ …Und so ist es und jeder der heute lebt, kann es beobachten …“. Diese Überheblichkeit weben Sie wie einen roten Faden durch den ganzen Text und wundern sich dann vielleicht, dass Sie vom Feedback enttäuscht werden.
    Eltern und Politiker müssen sich nicht Empathie absprechen lassen, weil sie die Faktenlage anders einschätzen als Herr Bhakdi & Co. Man soll sich nicht irritieren lassen durch das Postulat, dass Eltern ihre Kinder nicht lieben oder nicht lieben können. Diese Entrüstung darüber ist mit Sicherheit nicht gespielt. Sind Sie sich sicher zu wissen, was Liebe ist?
    Wer intuitiv die Belehrungsversuche von Herrn Lenz für Geschwurbel hält, der darf ruhig seinem Bauchgefühl (in nächster Nähe zum Hara) vertrauen. Denn das mit den fehlenden Eiern in der Hose und in den Eierstöcken, unterhalb der Gürtellinie, ist etwas für Stammtische und Wilbers Hirnakrobatik der integralen Spiritualität, oberhalb des Herzens, ist etwas für Phantasten. (Dennoch immer wieder lesenswert bleibt Ken Wilbers authentisches „Mut und Gnade“)
    Wenn man Leser ansprechen möchte, sollte man sie nicht degradieren und verletzen, Herr Gewaltpsychologe. À propos Menschlichkeit: als Türsteher ist man menschlich, als Drübersteher nicht; und weil man so die Mehrheit nie wird überzeugen können, bleibt man halt der Draußensteher mit Wahrheitsanspruch.
    Dass man jemals selbst „entscheiden“ könne, was man fühlt, was man glaubt und was man denkt, ist eine weitere Illusion. Manipulation ist immer, von außen und von innen, es sei denn, man hält sich für einen autonomen Jemand mit einem freien Willen, der die Fäden seines Schicksals in der Hand hätte und aus seinem Leben etwas machen müsste. Um das zu erkennen, braucht man keine Leiter von Bewusstseinszuständen zu erklimmen. Es genügt ein offenes Herz und der Fall in den inneren Abgrund.

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