Lösung des Corona-Problems: Panikmacher isolieren

Von Wolfgang Wodarg.

Wir beobachten nicht die Krankheiten, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Virologen.

Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.

Die Bilder in den Medien sind beängstigend und den Verkehr in den Städten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem älteren sterbenden Klinikpatient der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet waren, machte Österreich gleich vorübergehend den Brenner-Pass dicht. Wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalls dürfen über 1000 Menschen ihr Hotel auf Teneriffa nicht verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess konnten 3700 Passagiere nicht von Bord. Anfang Februar wurden 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund über zwei Wochen in Quarantäne. Bei zwei der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.

Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die „Schweinegrippe-Pandemie“ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die „Vogelgrippe“ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.

Wir messen derzeit nicht die Inzidenz von Coronavirus-Erkrankungen, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Spezialisten. Alle Institutionen, die uns jetzt wieder zur Vorsicht alarmieren, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt. Viel zu oft sind sie institutionell durch Sekundärinteressen aus Wirtschaft und/oder Politik korrumpiert.

Wer nicht leichtfertigen Panik-Meldungen hinterherlaufen, sondern lieber das Risiko einer sich ausbreitenden Infektion verantwortungsbewusst abschätzen möchte, muss sich solider epidemiologischer Methodik bedienen. Dazu gehört, dass man das „Normale“, die Baseline anschaut, bevor man von etwas Besonderem sprechen kann.

Bisher hat nämlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie z.B. in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige Übertragungen von Dromedaren auf Menschen beobachtet wurden (MERS). Von einer regelmäßig wiederkehrenden Anwesenheit der Coronaviren in Hunden, Katzen und Schweinen oder gar in Menschen auch in Deutschland steht da nichts. Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelmäßig durch Coronaviren verursacht wird.

Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder „Grippe-Welle“ auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich.

Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.

Seit dem Jahreswechsel hat sich der Focus von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbehörden plötzlich total verändert. Einigen Ärzten in Wuhan (12 Mio. Einw.) gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen. Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.

Dort, wo solche Tests durchgeführt wurden – es standen in ganz Europa am 13.Februar 2020 knapp 9000 Tests pro Woche in 38 Labors zur Verfügung – wurde man bisher fast immer bald fündig und jeder Fall wird zu einem sich selbst aufschaukelnden Medienereignis.

Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele regionale Häufungen bereits erklären.

Die Horrormeldungen aus Wuhan waren etwas, worauf Virologen in aller Welt auf der Lauer liegen. Sogleich wurden die in den Kühlschränken vorhandenen Virusstämme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen aus Wuhan fieberhaft verglichen. Ein Labor an der Charité gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des üblichen Preises vermarkten.

Man sollte sich jedoch lieber nicht für 200 Euro auf Coronaviren untersuchen lassen. Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht nach mehrjährigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% – 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren hätte für den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen kann.

Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen für die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20% bis 40% aller Menschen vorübergehend mehr oder weniger außer Gefecht setzen.

Die häufigsten Erreger akuter Atemwegserkrankungen waren nach einer guten Studie aus Schottland: 1.Rhinoviren, 2. Influenza A Viren, 3. Influenza B Viren, 4. RS Viren und 5. Coronaviren. Diese Reihenfolge wechselte dabei von Jahr zu Jahr etwas. Auch bei Viren in Konkurrenz um unsere Schleimhautzellen gibt es offenbar ein wechselndes Quorum, wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen.

Wenn es also jetzt eine zunehmende Zahl von „nachgewiesenen“ Coronavirus-Infektionen in China oder in Italien geben soll: Kann denn jemand sagen, wie oft in den vorangegangenen Wintern solche Untersuchungen überhaupt gemacht wurden, bei wem, aus welchem Anlass und mit welchen Ergebnissen? Wenn man behauptet, etwas werde mehr, muss man sich ja wohl auf etwas beziehen, was man vorher beobachtet hat. Es kann schon fassungslos machen, wenn man als routinierter Seuchenwächter sich das derzeitige Getümmel, die Panik und das dadurch erzeugte Leid anschaut. So wird es sicher vielen Verantwortlichen gehen, die heute wie damals bei der „Schweinegrippe“ vermutlich ihren Job riskieren würden, wenn sie sich dem Mainstream entgegenstellen.

Wir haben jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran. Falls die Bundesregierung also etwas Gutes tun will, dann kann sie es doch so wie die Epidemiologen in Glasgow machen und die klugen Köpfe im RKI prospektiv (!!!) beobachten lassen und nachschauen, wie sich das Virom der deutschen Bevölkerung im Winter von Jahr zu Jahr wandelt.

Politik muss auch dafür sorgen, dass vertrauenswürdiges wissenschaftliches Arbeiten im Robert-Koch-Institut, im Paul-Ehrlich-Institut und in anderen Ämtern wieder leichter wird. Wissenschaftlich arbeiten heißt eben nicht, der Politik oder der Wirtschaft nach dem Munde zu reden. Wissenschaft ist vertrauenswürdig, wenn sie mit transparenten Methoden professionell und konsequent angebliches Wissen immer und jederzeit in Frage stellt. Auch wenn das manchmal aufwendig ist, so kann es uns manchen teuren gesundheitlichen Irrweg ersparen, den uns interessengetriebene Grippewächter weismachen wollen.

Und für den Einzelnen gilt: Wer nur wegen eines positiven Coronavirus PCR-Tests Quarantänemaßnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Schäden erleidet, hat u.U. nach §56 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entschädigung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.

Über den Autor:

Dr. med.Wolfgang Wodarg, geb.1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Nach seiner klinischen Tätigkeit als Internist war er u.a. 13 Jahre Amtsarzt in Schleswig-Holstein, gleichzeitig Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen und Vorsitzender des Fachausschusses für gesundheitlichen Umweltschutz bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein; 1991 erhielt er ein Stipendium an der Johns Hopkins University /Baltimore/USA (Epidemiologie) Als Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009 war er Initiator und Sprecher in der EnquêteKommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, dort Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit und stellv.Vors. des Ausschusses für Kultur, Bildung und Wissenschaft. 2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der H1N1 (Schweinegrippe) und war dort nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament als wissenschaftlicher Experte weiter beteiligt. Seit 2011 ist er als freier Hochschullehrer, Arzt und Gesundheitswissenschaftler und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied und AG Leiter (Gesundheit) bei Transparency International Deutschland engagiert.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle:  Jakob Weyde / shutterstock

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Dieser Artikel erschien am  25. Februar 2020 auf wodarg.com (CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz)

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22 Kommentare zu: “Lösung des Corona-Problems: Panikmacher isolieren

  1. Vielleicht hilft ja gegen die Panikmache die Nachricht, dass eine Studie aus Indonesien Zitrone und/oder Ingwer zur Vorbeugung und zur Behandlung von Coronavirus-Erkrankungen zur Diskussion stellen.

    Utomo, R.Y.; Ikawati, M.; Meiyanto, E. Revealing the Potency of Citrus and Galangal Constituents to Halt SARS-CoV-2 Infection. Preprints 2020, 2020030214 (doi: 10.20944/preprints202003.0214.v1). Utomo, R.Y.; Ikawati, M.; Meiyanto, E. Revealing the Potency of Citrus and Galangal Constituents to Halt SARS-CoV-2 Infection. Preprints 2020, 2020030214 (doi: 10.20944/preprints202003.0214.v1).
    https://www.preprints.org/manuscript/202003.0214/v1

    Die Studie hat noch kein Peer Review durchlaufen. Aber Zitrone und Ingwer sind recht ungefährlich im Konsum, also hab ich mir erst einmal eine Zitronenlimonade gegönnt :-).

    • Ergänzend: http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/

      Der Umgang mit den Coronainfektionen läuft gerade weltweit nach dem Drehbuch event201. Hier eine knappe Beschreibung des Drehbuchs.

      JOHN HOPKINS INITIATIVE HOPES TO BETTER PREPARE FOR PANDEMICS: PUBLIC HEALTH WATCH.
      DEC 11, 2019 | BRIAN P. DUNLEAVY

      The horrors associated with a worldwide pandemic are arguably unimaginable.

      However, thanks to a team of experts at the Center for Health Security at Johns Hopkins University we don’t have to dream up doomsday scenarios. And, hopefully, because of their enterprising work—including the staging of global preparedness exercises—we may be better able to respond to eventualities such as a worldwide epidemic of an infectious disease.

      “Our exercises are primarily educational tools,” Eric Toner, MD, senior scholar with the Center for Health Security and a Senior Scientist in the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Department of Environmental Health and Engineering, told Contagion®. “One of things we try to demonstrate through these exercises are economic and societal consequences, as well as the public health consequences, of a severe pandemic. We want to show policymakers, business leaders, and global public health organizations that a severe pandemic may be as disruptive to a country as a national security event can be.”

      For its most recent “exercise,” called Event 201 which was held in New York City in October, the Center for Health Security partnered with the World Economic Forum and the Bill & Melinda Gates Foundation to engage 15 leaders in business, government, and public health to model response to a worldwide coronavirus pandemic. At the start of the exercise, the world was 3 months in, and there were already more than 500,000 cases globally.

      By its end, worldwide leaders were faced with a pandemic that involved more than 10 million cases, with the disease spreading rapidly through low-income districts of “mega-cities” around the world. Governments had issued travel bans, crippling the global travel and tourism industries. Thanks to these and other factors, the global economy was in “freefall,” with financial markets in tatters.

      Of course, this was a worst-case scenario—but, sadly and most concerning, it is all too realistic. According to Toner, we only need think back less than 20 years, to events such as the 2003 SARS or the 2005 H5N1 bird flu outbreaks, or the influenza pandemic in 2009 to see the potential for global catastrophe. During Event 201, as in these real-world cases, the challenges included resolving the economic issues while ensuring health care services—and antivirals—were available and accessible to those who needed them.

      “All these events have led to growing awareness of the potential challenges,” Toner noted, “but unfortunately we’ve seen that among policymakers and business leaders this awareness waxes and wanes. The response to all the exercises we’ve done have been encouraging.”

      Which is why the „Pandemic Emergency Board“ convened for the Event 201 encluded representatives of the UN Foundation, the World Bank, China`s Center for Desease Control and Prevention, the CIA, the US Centers for Desease Control and Prevention, as well as leaders from the travel, banking, pharmaceutical and healthcare services industries.

      „Outbreaks of infectious disease are inevitable, but the economic damage they cause is not, Ryan Morhard, project lead for Global Health Security, World Economic Forum said in a statement provided by the Center for Health Security. „Sustained attention from a broad multi-stakeholder coalition is needed in advance of a severe pandemic to save lifes an minimize oeconomic and social consequences.“

      And, as Toner noted, demonstrating how to prepare for a specific type of biosecurity event—whether it involves the accidental release of a dangerous pathogen, the intentional release of a bioweapon, or a naturally occurring disease pandemic, as recreated during Event 201—helps the global community prepare for all of them. Creating models such as Event 201 takes more than a year of planning, and an investment of “hundreds of thousands of dollars”, he said, but the lessons learned are invaluable.

      “We think that for a severe pandemic, you need both the public and private sectors to be involved, as well as civil society,” Toner added. “The expertise may exist in the public sector, but the resources are most often found in the private sector. When epidemics happen, these stakeholders do find ways to work together, but it’s never easy or particularly efficient. We think by working more closely in the preparedness phase, these stakeholders will be more able to work effect together in the response phase in the future.”

      Quelle: https://www.contagionlive.com/news/johns-hopkins-initiative-hopes-to-better-prepare-for-pandemics-public-health-watch

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      DIE JOHN HOPKINS INITIATIVE HOFFT AUF EINE BESSERE VORBEREITUNG AUF PANDEMIEN: ÖFFENTLICHE GESUNDHEITSÜBERWACHUNG. Übersetzung mit DeepL

      Die mit einer weltweiten Pandemie verbundenen Schrecken sind wohl unvorstellbar.

      Dank eines Expertenteams des Zentrums für Gesundheitssicherheit der Johns Hopkins Universität müssen wir uns jedoch keine Untergangsszenarien ausdenken. Und hoffentlich können wir dank ihrer unternehmungslustigen Arbeit – einschließlich der Durchführung von globalen Bereitschaftsübungen – besser auf Eventualitäten wie eine weltweite Epidemie einer Infektionskrankheit reagieren.

      "Unsere Übungen sind in erster Linie pädagogische Instrumente", sagte Dr. Eric Toner, Senior Scholar des Center for Health Security und leitender Wissenschaftler der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Abteilung für Umweltgesundheit und Technik, gegenüber Contagion®. "Eines der Dinge, die wir mit diesen Übungen zu demonstrieren versuchen, sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen sowie die Folgen einer schweren Pandemie für die öffentliche Gesundheit. Wir wollen Entscheidungsträgern, Wirtschaftsführern und globalen Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens zeigen, dass eine schwere Pandemie für ein Land genauso störend sein kann wie ein Ereignis der nationalen Sicherheit.

      Für seine jüngste "Übung", die Event 201, die im Oktober in New York City stattfand, arbeitete das Zentrum für Gesundheitssicherheit mit dem Weltwirtschaftsforum und der Bill & Melinda Gates Foundation zusammen, um 15 führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Regierung und öffentlichem Gesundheitswesen als Modell für die Reaktion auf eine weltweite Coronavirus-Pandemie zu gewinnen. Zu Beginn der Übung war die Welt 3 Monate drin, und es gab bereits mehr als 500.000 Fälle weltweit.

      Am Ende sahen sich die führenden Politiker weltweit mit einer Pandemie konfrontiert, die mehr als 10 Millionen Fälle betraf, wobei sich die Krankheit rasch über die einkommensschwachen Bezirke der "Megastädte" in der ganzen Welt ausbreitete. Die Regierungen hatten Reiseverbote erlassen, die die globale Reise- und Tourismusindustrie lahm legten. Dank dieser und anderer Faktoren befand sich die Weltwirtschaft im "freien Fall", und die Finanzmärkte waren in Aufruhr.

      Natürlich war dies ein Worst-Case-Szenario – aber leider und vor allem besorgniserregend ist es nur allzu realistisch. Laut Toner müssen wir nur weniger als 20 Jahre an Ereignisse wie SARS 2003 oder den Ausbruch der Vogelgrippe H5N1 2005 oder die Grippepandemie 2009 zurückdenken, um das Potenzial für eine globale Katastrophe zu erkennen. Während der Veranstaltung 201, wie in diesen realen Fällen, bestand die Herausforderung darin, die wirtschaftlichen Probleme zu lösen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Gesundheitsversorgung – und die antiviralen Mittel – für diejenigen, die sie benötigten, verfügbar und zugänglich waren.

      "All diese Veranstaltungen haben zu einem wachsenden Bewusstsein für die potenziellen Herausforderungen geführt", stellte Toner fest, "aber leider haben wir gesehen, dass dieses Bewusstsein bei Politikern und Wirtschaftsführern zu- und abnimmt. Die Reaktion auf all die Übungen, die wir durchgeführt haben, war ermutigend".

      Deshalb waren im „PANDEMIC EMERGENCY BOARD“, das für die VERANSTALTUNG 201 einberufen wurde, Vertreter der UNO-STIFTUNG, der WELTBANK, des CHINESISCHEN ZENTRUMS FÜR KRANKHEITS-BEKÄMPFUNG UND -VERHÜTUNG, der CIA, der US-ZENTREN FÜR KRANKHEITSBEKÄMPFUNG UND -VERHÜTUNG, sowie führende Persönlichkeiten aus der REISE-, BANKEN-, PHARMA- und GESUNDHEITSDIENSTLEISTUNGSBRANCHE vertreten. (Hervorhebungen von mir)

      "Ausbrüche von Infektionskrankheiten sind unvermeidlich, aber der wirtschaftliche Schaden, den sie verursachen, ist es nicht“ so Ryan Morhard, Projektleiter für globale Gesundheitssicherheit, in einer Erklärung des Zentrums für Gesundheitssicherheit. "Im Vorfeld einer schweren Pandemie ist die anhaltende Aufmerksamkeit einer breiten Multi-Stakeholder-Koalition erforderlich, um Leben zu retten und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu minimieren.“

      Und, wie Toner bemerkte, hilft das Aufzeigen, wie man sich auf eine bestimmte Art von Biosicherheitsveranstaltung vorbereitet – ob es sich nun um die versehentliche Freisetzung eines gefährlichen Krankheitserregers, die absichtliche Freisetzung einer Biowaffe oder eine natürlich auftretende Krankheitspandemie handelt, wie sie während der Veranstaltung 201 nachgestellt wurde – der globalen Gemeinschaft, sich auf alle diese Ereignisse vorzubereiten. Die Schaffung von Modellen wie Ereignis 201 erfordert mehr als ein Jahr der Planung und eine Investition von "Hunderttausenden von Dollar", sagte er, aber die daraus gezogenen Lehren sind von unschätzbarem Wert.

      "Wir glauben, dass bei einer schweren Pandemie sowohl der öffentliche und private Sektor als auch die Zivilgesellschaft einbezogen werden müssen", fügte Toner hinzu. "Das Fachwissen mag im öffentlichen Sektor vorhanden sein, aber die Ressourcen sind am häufigsten im privaten Sektor zu finden. Wenn Epidemien auftreten, finden diese Akteure zwar Wege zur Zusammenarbeit, aber es ist nie einfach oder besonders effizient. Wir glauben, dass durch eine engere Zusammenarbeit in der Bereitschaftsphase diese Interessenvertreter in Zukunft in der Reaktionsphase besser in der Lage sein werden, zusammenzuarbeiten"

  2. Während in den Bereichen Geo-, Innen-, Wirtschafts- oder Sozialpolitik dank der crowd-finanzierten Medien eine zunehmend größer werdende kritisch informierte Öffentlichkeit entsteht, ist das im Bereich der Gesundheits- und Seuchenpolitik noch kaum der Fall – obwohl auch diese erhebliche Auswirkungen auf Bürger- und Freiheitsrechte, auf Wirtschaft und Geopolitik hat und obwohl auch hier Macht- und Lobbyinteressen erheblichen Einfluss ausüben. Dass Wikipedia, wie Markus Fiedler und Dirk Pohlmann gezeigt haben, eng mit dem illegalen Internet-Pranger Psiram vernetzt ist, der systematisch Kritiker schulmedizinischer Ansätze und Vertreter oder Verfahren der Naturheilkunde diffamiert, zeigt, welch große Bedeutung der Diskreditierung von „unorthodoxem“ Denken im Bereich Gesundheit beigemessen wird.

    Und da seit den scharfsinnigen Analysen von Paul Schreyer und Ansgar Schneider der Gedanke „Verschwörungstheorie“ nicht mehr geeignet sein kann, weiterführende Überlegungen zu widersprüchlichen Befunden unreflektiert abzuwehren, möchte ich, ergänzend zum Artikel von Wolfgang Wodarg, auf die Analysen des Internisten Claus Köhnlein verweisen, der etwa in seinem gerade wieder brennend aktuellen Buch „Die Seuchen-Erfinder“ und in Vorträgen zum selben Thema, die sich auf YouTube finden lassen, ähnlich wie Wodarg argumentiert und auch Laien die seuchenmedizinischen Gedankengebäude wunderbar nüchtern herunterbricht. Ein Auszug aus einem, wie ich finde, sehr nach-denkenswerten (allerdings in der Vollversion kostenpflichtigen) Interview zu Corona findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=uq57pWuGJlU

    Ein Interview von Köhnlein auf Ken FM fände ich genial!

  3. Leute.

    Schaut Euch bitte einfach nur mal an, wieviel billigen, verrotteten "Corona"-Sch**ßdreck die Tagesschau seit Wochen in die Bevölkerung presst.

    Nicht das "Kronen" Virus sollte Euch Angst machen, sondern diese pseudojouranlistische Pestschleuder Tagesschau.

    Nennen wir diesen Dr***sladen einfach in Coronaschau um.

    Und schon passt alles.

    Und wir haben den Kopf ein Stück weit wieder frei. FREI.

    DANKE!

    • stern.de/news/spahn-fordert-angesichts-der-corona-epidemie-europaeisches-robert-koch-institut-9173846.html

      Ein euroäisches Robert-Koch-Insitut!

      Warum wusste ich schon vorher, dass es genau darauf rauslaufen würde?

      IG Farben meets VEB Impf die Welt!

  4. DIe Gates-Stiftung fördert Pirbright Institue, die ein Patent zu Corona haben. Patent no. 10130701.

    Gates u. a. führen das Event 201 durch.

    Und Gates hängt bei Inovio mit Geld drin, die wiederum prompt den Impfstoff haben.

    Jetzt kann das alles gut gemeint und gut gemacht sein. Nur zu unserem Besten. Kann sein, Muss aber nicht.

    Und nun die Frage, ob es ein Angriff auf China ist oder ob die Herren des Großen Geldes West und die Herren über das Große Geld Ost als deep state GLOBAL einen gemeinsamen Angriff fahren.

    Gates kassiert und China kann dann legitimiert noch mehr durchgreifen, der Westen zieht dann einfach nur noch nach – inkl. Zensur, Überwachung, 5G-Totalkontrolle. Das ganze Programm halt.

    Das ist für mich keine OST-gegen-WEST-Kiste. Das ist eine deep state global-Attacke.

    • Definitiv! Deep State Global-Attacke trifft es genau. Alle sind dabei. Gates, Soros und alle anderen von Deep State.
      Sie haben lt. Contra Magazin Bericht über asiatische Ärzte zwei Mutation in die Welt gesetzt und bei jeder 2. oder 3. Übertragung mutiert das Virus wieder. Also, kann im Sommer mal eine Pause sein. Im Winter darauf geht es wieder weiter und wieder wird ein neuer Impfstoff gebraucht (wie bei Grippe, die sich auch ständig verändert). Das ist zusammen mit allen anderen Dingen ein ständiges Stresspaket, dass neben der Unterbrechung der Medikamenten-Lieferkette, dem Durchbruch von Flüchtlingen, die nicht getestet, dem Niedergang der Wirtschaft, den offenen Kriegsschauplätzen, dem ständigen Geoengineering mit Flugasche (die die Atemwege verlegt) ein wunderbares Instrument um Millionen über mehrere Jahre loszuwerden.

    • Mag ja sein, passt auch gut in mein Weltbild. Kann aber auch nicht sein.
      Wer weiß ?

      Was nun ? Was tun ? Was lassen ?

      Was tun ?
      Diesen Artikel verbreiten. Der spricht das aus, was man wissen kann. Und das ist beste Aufklärung.
      Und diesen Artikel verbreiten: heise.de/newsticker/meldung/Quarantaene-oder-nicht-China-setzt-gegen-den-Coronavirus-auf-eine-App-4675737.html und dies Video: https://www.bitchute.com/video/LjgfE0il38M/ Auch beste Aufklärung.
      Kann sicher erweitert werden…

      Was lassen ?
      Die Tagesschau, heute …usw. Virologen, RKI, CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD. LINKE in diesem Fall auch.
      Kann sicher erweitert werden…

      Und weiter schön aufmerksam bleiben, wie Peter Frey rät.

  5. Ich bin eigentlich auch der Meinung, daß es sich wieder einmal um einen gezielt gesteuerten Wahn handelt, mit dem die Massen verängstigt, gelenkt und von anderen Dingen abgelenkt werden sollen. Gleichzeitig gibt es natürlich auch Profiteure, die direkten Nutzen daraus ziehen.

    Andererseits machen mich aber die radikalen Maßnahmen stutzig, die in China ergriffen wurden. Sicher will man auch dort die Massen lenken und überwachen, aber angesichts der enormen wirtschaftlichen Verluste erscheint der eventuelle Nutzen gering. Die Quarantäne-Hysterie ging diesmal von China aus. Warum tun sie das, wenn das Virus doch vergleichsweise harmlos ist?

  6. Zu allererst mal herzlichen Dank für diesen Artikel, der staubtrocken und mit in vielen Jahren erworbenem unabhängigem Fachwissen für jedermann nachvollziehbar aufzeigt, welche Panik da auf einer völlig normal verlaufenden winterlichen Infektionswelle geschürt wird. Die veröffentlichten Daten zeigen eindeutig, dass nur interessierte Kreise aus Wissenschaft, Pharmaindustrie, Politik und Medien dafür verantwortlich sind, dass wir jetzt eine weltweite "Corona – Pandemie" haben. Tatsächlich haben wir normale Wintergrippen, die für die Betroffenen unangenehm, sogar tödlich sein können, die aber verlaufen wie all die Jahre vorher und nichts Besonderes aufweisen. Also: Sirenen aus ! Ampeln auf Grün !

  7. Habs woanders auch schon mal geschrieben.

    Was sind eigentlich Viren? Was weiß man denn?

    Wiki sagt u. a.:

    "Daher sind sich Virologen weitgehend darüber einig, Viren nicht zu den Lebewesen zu rechnen. Man kann sie aber zumindest als „dem Leben nahestehend“ betrachten, denn sie besitzen allgemein die Fähigkeit zur Replikation und Evolution."

    Was ist denn eigentlich damit gesagt? Weitgehend einig, zumindest nahestehend…

    • vielleicht hilf Ihnen das weiter? http://www.wissenschafftplus.de/uploads/article/Wissenschafftplus_Viren_entwirren.pdf

      sagen wires mal so, Stefan Lanka hat viele Gemeinsamkeiten mit Ken Jebsen, Daniele Ganser und anderen – sie werden von Wikipedia und anderen Seiten gehasst und defamiert – was, m.E. nach schon mal ein Grund ist, diesen Artikel zu lesen. Ich habe mehrere Veröffentlichungen von Lanka gelesen… daher auchderVergleich zu Ganser. Daniele Ganser ist mit seine kritischen Fragen zu 9/11 sagen wir "angeeckt" – Lanka mit dem AIDS-Virus… 😉

    • Ich habe zuerst den Schluss gelesen und ich ahne, dass ich mal wieder gute Nerven brauche, um diese Mistwelt zu ertragen.
      Geahnt habe ich sowas in der Richtung schon länger. Zwangsimpfung wegen einer Lüge oder zumindest bei einem großen Zweifel?

      Darüber sollte gerade hier eine offene Debatte geführt werden. Vertreter beider Lager an einen Tisch!

      Das wäre beim CO2 auch längst fällig.

      "Die australische Perth-Gruppe um Eleni Papadopulos-Eleopulos, Val Turner und John Papadimitriou hat wissenschaftlich argumentierend bewiesen, dass es keinen Beweis für die Existenz von HIV gibt. Es war Eleni Papadopulos-Eleopulos, die mich seit 1992 bestärkte und mich wissenschaftlich unterstützte, die Tatsache zu akzeptieren, die Hintergründe zu erlernen und zu verbreiten, dass und warum es keine krankmachenden Viren gibt. Ihr und ihrem Team gilt größter Dank und Respekt."

    • kurze Ergänzung: https://wissenschafftplus.de/uploads/article/goVIRUSgogogo.pdf

      Hier wird es noch lustiger – wenn man das gelesen hat, was die Tageschau natürlich nicht brachte – dann fällt das gesamte Corona-Kartenhaus in sich zusammen…

      Wenn Sie richtig lachen wollen, dann folgen Sie dem Link noch: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/spieltag/ergebnisse104~_eam-b106679747965b9320cdd9d3b7349ab5_eapsa-fb_eapspielid-2679583.html?eap=8oI34N4hym4RDV6dhKK0OnLYM%2FNzIoiKmKv2HkJYKgPxCIifwJGZmigVNLw42zmko7u1BzkuenhteE%2FSifHaWb%2BD5g3qtsFGT2X%2B9mka0QEMlB3hHthggQkG7NMFRQ7i6B8LyQq4yA8%3D

      Die Buchmesse wird abgesagt, andere Veranstaltungen auch aber um Rasenkasperle-Theater ziehen die Veranstalter eine Bannmeile, dakommt das "Corona-Viruslein" nicht rein… hahahahaha

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