M-PATHIE – Zu Gast heute: Anke Evertz – Nahtoderfahrung

„In meinem anderen Leben“, wie Anke Evertz sagt, „war ich Millionärin und glaubte, auf diese Weise Anerkennung, Bedeutsamkeit, ja sogar Liebe von anderen Menschen zu erlangen. Bis ich vor zehn Jahren eine Erfahrung machte, die mein ganzes Leben umkrempelte und ich mein Millionärsdasein kündigte. Ich ging buchstäblich für mich selbst durch das Feuer.“

Was war geschehen? Anke Evertz ging damals fast jeden Abend joggen, um sich den Kopf frei zu machen. Sie litt in dieser Zeit unter Depressionen und hielt ihr Leben für eine Qual, trotz des größeren Wohlstandes, den sie genoss. „Was ist bloß mit mir los? Wie konnte mir mein Leben so entgleiten?“, fragte sie sich oft.

Eines kalten Septemberabends kam sie vom Joggen nach Hause und wollte es sich in ihrem Wohnzimmer wohlig warm machen. Sie zündete den Kamin an, legte Holz nach und bemerkte plötzlich, dass sich auch ihre Hose entzündet hatte. Dabei dachte sie sich erst einmal nichts, bis die Flammen immer höher schnellten. Noch immer blieb sie relativ gelassen, da sie annahm, sie könne die Flammen leicht ersticken. Doch schnell züngelte das Feuer bis zur Brust hoch, bis zum Gesicht und sie stand schließlich lichterloh in Flammen. Jetzt wusste sie, „ich werde sterben.“

In diesem Moment stand sie wie aus dem Nichts heraus ca. zwei Meter von ihrem Körper entfernt und sah, wie das Feuer immer dichter wurde, bis sie nur noch eine einzige große Flamme war. Sie stand neben sich und sah sich selbst in Flammen stehen. Sie selbst verspürte aber überhaupt gar keine Schmerzen. Teilnahmslos sah sie, wie die Flammen immer mächtiger wurden, als ihr Sohn ins Zimmer gestürmt kam und versuchte, seine Mutter zu retten. Noch immer nahm Anke Evertz, die vor ihrem brennenden Körper stand, die Situation teilnahmslos an und sprach dabei zu ihrem Sohn, dass er sich doch keine Sorgen machen solle. Allerdings wunderte sie sich, dass ihr Sohn sie gar nicht hören konnte. Anke Evertz realisierte in diesem Moment noch gar nicht, was mit ihr geschah und sie wusste auch nicht, in welcher Welt oder in welchem Dasein sie sich nun befand. Sie machte eine Nahtoderfahrung.

Neun Tage lag Anke Evertz in einem künstlichen Koma. In diesen neun Tagen machte sie Erfahrungen mit einer Welt, die wir uns hier nicht vorstellen können. Um zu verstehen, was sie dort erlebte, muss man seine Welterfahrung zurückstellen und die eigene Kritikmaschine stilllegen.

Nahtoderfahrungen werden schon seit längerer Zeit wissenschaftlich untersucht. Sie sind keine Kopfgeburt irgendwelcher Wichtigtuer. Sie sind real. Womöglich handelt es sich dabei um eine Erfahrung mit realen Existenzen, die feinstofflich und lichterfüllt sind. Der Mediziner Dr. Pim van Lommel hat dazu sehr interessante wissenschaftliche Ergebnisse zusammengetragen und hat eine Theorie entwickelt, die quantentheoretisch fundiert ist. Er nennt dies das „nicht-lokale Bewusstsein“ oder auch das „endlose Bewusstsein“.

Über einhundert Millionen Menschen weltweit machen mit ihrem Bewusstsein Erfahrungen dieser Art. Allein in Deutschland sind es sechs Millionen Menschen. Sie gelten während dessen oft als klinisch Tod, das heißt, ihr Herz hat aufgehört zu schlagen und das Gehirn wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. In diesem Zustand, sagen uns die Schulmediziner, sei es absolut unmöglich, ein Bewusstsein zu besitzen. Denn das Bewusstsein wird vom Gehirn erzeugt. Die Quantentheorie hat hier eine „mögliche“ Erklärung gefunden und sagt: Das Bewusstsein befindet sich im nicht lokalen Raum, im Quantenfeld der Verschränkung. Der Biologe Rupert Sheldrake hat dazu vor fast dreißig Jahren das Modell der morphogenetischen Felder weiter ausgearbeitet und diese Theorie sehr gut beschrieben.

Welches Menschenbild folgt daraus, wenn der Tod gar nicht das Ende ist? Und warum wissen so wenig Menschen von den wissenschaftlichen Ergebnissen zu diesen Forschungen? Die Erlebnisse von Anke Evertz während ihrer neuntägigen Nahtoderfahrung sind selbst unter Experten etwas Außergewöhnliches, da es bei ihrem Erlebnis offenbar um eine Schulung ging. Die größere Lichtgestalt war ihr Lehrer und er lehrte sie, sich selbst anzunehmen, andere Menschen wertzuschätzen, ausnahmslos alles mit Liebe zu füllen und zu erkennen, dass alles gut ist, so wie es ist. Sie sah währenddessen das Bewusstsein der Erde und das ihrer Zellen. Sie lernte, wie alles miteinander zusammenhängt und wie man die Dinge mit Liebe, die aus einem selbst strömt, verändern kann. Leben, alles Leben IST Bewusstsein und über das Bewusstsein mit allem verschränkt. Es gibt nur die eine Energie: Liebe.

Näheres über Anke Evertz hier: https://anke-evertz.de

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54 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Anke Evertz – Nahtoderfahrung

  1. Eine der häufigsten Fragen, die ihr gestellt habt, als ihr das Interview mit Anke Evertz in Bezug auf ihr Nahtoderlebnis gesehen habt, war: Wie kann es sein, dass sie lichterloh brannte, aber man keinerlei Verbrennungen sieht.

    Die Antwort ist verblüffend:
    Nahezu alle Nahtoderfahrene, die stärkere Verletzungen oder Krankheiten hatten, sind nahezu schnell und unverhältnismäßig gut genesen.

    Das geht aus statistischen Erhebungen hervor, die man mit ihnen angelegt hat.
    Aus Sicht der Mediziner gibt es keinerlei Erklärungen dafür.

    Hier ein Hinweis darauf von dem Neurologen Dr. Erwin Brucker bei 14:14 Minute
    https://www.youtube.com/watch?v=PThq0zq_Zs4&t=5s

    • Die Physik leugnet nichts, was sich beweisen läßt. Wenn du einen Beweis für dessen Existenz hast, den andere in einem Experiment reproduzieren können, dann bist du reif für den Nobelpreis. Ich bin gespannt auf deine Beweisführung.

    • Die Physik beschreibt Vorgänge in der Natur. Sie folgt, wie alles, was wir Wissenschaft nennen, dem Subjekt-Objekt-Paradigma. Das heißt, es gibt nach dieser Vorstellung ein Subjekt (den Forscher), das ein Objekt (den Forschungsgegenstand) betrachtet. Klar verteilte Rollen. Subjektive Interaktion oder gar Kommunikation zwischen Subjekt und Objekt finden nach dem Axiom der Wissenschaft nicht statt. Das Ergebnis muss reproduzierbar und unabhängig davon sein, wer den Versuch vornimmt. Es wäre sonst per Definition keine Wissenschaft.
      Besonders schädlich ist dieses Paradigma in Teilen der Medizin, die den menschlichen Körper zum Gegenstand erklärt und ausblendet, dass es sich um ein System mit Bewusstsein handelt, auf das man mit seinem Bewusstsein einwirken, mit ihm kommunizieren kann, kooperieren statt bekämpfen.

      Der Forscher lebt und das Objekt ist tot. Basta! Ohne diese Grundannahme kann man keine Wissenschaft betreiben; gleichzeitig zeigt sie aber die Grenzen ihrer Gültigkeit klar auf. Betrachtet man den Kosmos als einen lebenden Organismus, in dem alles mit allem verbunden ist, und alles mit allem kommuniziert, erhält man ein anderes Weltbild und daraus folgend andere Spielregeln für Forschung und Gesellschaft. Wir stehen erst an der Schwelle dieses Paradigmenwechsels, die Quantenphysik mit ihren „Observablen“ zeigt klar die Grenze der Gültigkeit des bisherigen Systems, das nicht negiert sondern einsortiert gehört.
      Äther wurde als Konzept vor ca. 100 Jahren in der Physik heiß diskutiert aber zugunsten der Feldtheorie verworfen, weil letztere die beobachtbaren Phänomene besser beschreibt. Indessen weiß niemand, worum es sich bei einem Feld essentiell handelt. Die Wissenschaft forscht immer am Toten, die Esoterik am Lebendigen, sie „unterhält“ sich mit dem Stein, statt ihn in seine Elemente zu zerlegen. Daher gibt und braucht es auf dieser Ebene auch keine Beweise, hier geht es um Erfahrung.
      Wer das versteht, kann sich gut in beiden Systemen bewegen, denn er vermischt sie nicht mehr, auch wenn es sich bei beiden im allerletzten Grund um eines handelt. Wissenschaftliche Esoterik ist genauso ein Unfug wie esoterische Wissenschaft.

      Nahtoderfahrungen gehören in die Kategorie der subjektiven Erfahrung, die für den Menschen, der sie macht immer bedeutender und richtungweisender sind als z. B. der Nachweis des „Hicks-Bosons“. 🙂 Sie entziehen sich aufgrund ihrer Subjektivität überwiegend wissenschaftlicher Betrachtung. Es macht schlicht keinen Sinn, sie beweisen zu wollen. Sie gehören auf die Seite des Lebens und nicht auf die des Todes.

  2. Das hier halte ich für den wesentlichen Satz aus der schriftlichen Anmoderation:

    „Um zu verstehen, was sie dort erlebte, muss man seine Welterfahrung zurückstellen und die eigene Kritikmaschine stilllegen.“

    Was, ich soll aufhören, kritisch zu denken? fragt jetzt der innere Sklavenhalter; der in jeder Sekunde unkontrolliert vor sich hinratternde, denkende Geist, der uns vollständig unterworfen hat.
    Denn dieser Geist bezweifelt ja so ziemlich alles, außer sich selbst und seine Fähigkeit und Berechtigung, ständig zu zweifeln und alles zu hinterfragen.
    (Woher kommt er nur dieser unermeßliche Vertrauensverlust in die Weiheit des Lebens?)

    So handeln alle Diktatoren, nicht wahr?
    Sie stellen sich selbst niemals in Frage.
    Ich denke, also bin ich, behauptet er.
    Und wir glauben ihm.
    +++++++++++++

    Hier ist auch noch jemand, der nach einem Messerstich ins Koma fiel, Mario Mantese.
    25 Jahre altes Video: https://www.youtube.com/watch?v=fCNyau6Q0UA
    Kurzinterview 6 Minuten Dauer.

    Vorher erfolgreicher Bassist der Gruppe „Heatwave“, hatte er nach der Messerattacke eine NTE, aus der er blind, stumm und gelähmt aufwachte.
    Er spricht jedoch inzwischen wieder, (und zwar nicht nur über die Erlebnisse seiner transformieren Jenseitsreisen, die er in diesem Zustand durchlief, sondern auch über die göttlichen Dimensionen in uns allen), er sieht wieder, geht, schreibt Bücher und hat all das überwunden, was die Schulmedizin nicht verstehen kann und daher als unheilbar erklärt.

    So sah er bereits 2009 wieder aus:
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=109&v=PXjLdwEuiTM

    Er wirkt heute als ein spiritueller Lehrer, dessen Lichtpräsenz dermaßen stark ist, daß er Tausende von Menschen in seinen Vorträgen mit dem in Verbindung bringt, was wir Menschen in Wirklichkeit sind.
    Bücher von ihm: https://www.mariomantese.com/de/buecher

  3. Sehr schönes Interview, das noch besser wirken würde, wenn der Interviewer sich mehr zurücknähme und den Narrativansatz konsequenter verfolgte.

    Hier eine schöne Seite zum Thema Nahtoderfahrung: https://www.nderf.org/German/index.htm
    Ein Bekannter von mir arbeitet in einem Hamburger Krankenhaus als Pfleger auf der Intensivstation und meinte just heute zu mir, er höre laufend solche (Nahtod-)Berichte von Patienten, die Ärzte aber fast nie. Das wird seine Gründe haben.

    Unsere Gesellschaft tut sich schwer mit Mysterien. Dabei bilden sie die Grundlage echter Menschwerdung. In der Pistis Sophia, einem gnostischen Text aus dem 2. (?) Jahrhundert, ist z. B. Reinkarnation noch ein selbstverständlicher Gedanke.
    Hauptsächlich aber geht es Jesus dort im Kreise seiner Jünger und Jüngerinnen! darum, dass die Menschen die Lichtmysterien suchen und erwerben, die einzige Möglichkeit, der Sklaverei ihrer Seele zu entkommen, indem sie sich derer bewusst werden.

    Er unterrichtet die Jünger u. a. darin, wie sie die sogenannten „kleinen Mysterien“ vermitteln und weist sie an, diese allen zu geben, die dafür empfänglich sind. Immer und immer wieder. Dieses Vermitteln der „kleinen Mysterien“ war ursprünglich die Aufgabe der Einweihungstraditionen und später der Religionen, die sie meist in ihrer mystischen Tradition auch noch praktizieren, während der Rest oft zur Ideologie verkommen ist. Das verbindet alle Religionen, ihr mystischer Kern und dort gibt es auch keinen Streit. Allerdings bekämpfen die Religionen meist selbst ihre Mystiker. Meister Eckhart z. B. starb unter der Anklage der Ketzerei.

    Spannend wird es, als die Jünger fragen, was denn mit den Menschen passiert, die die kleinen Mysterien nicht annehmen können (weil ihr verdunkeltes Bewusstsein dafür nicht mehr empfänglich ist). Jesus antwortet: „Denen schenken sich die großen Mysterien.“ Das ist wohl nicht die Antwort, die ein vom Mainstream geprägter Mensch erwarten würde.

    Die Begegnung mit einem Mysterium ist immer mit einer seelischen Erschütterung verbunden, die wach rüttelt und neue Bewusstseinsräume eröffnet, dafür braucht es manchmal mehr, als einem Menschen, auch mit göttlicher Anbindung, zur Verfügung steht und hier greifen die kosmischen Kräfte ein. Ein solches „großes Mysterium“ stellen für mich u. a. Nahtoderlebnisse dar. Es gibt wohl nahezu keinen Menschen, der nicht danach sein Leben völlig neu gestalten würde, weil er der Täuschung der Welt und dem dunklen Glanz der Materie nicht mehr aufsitzt. Ich nenne die ganze moderne Untenhaltungselektronik gelegentlich gern „Edelschlamm“.
    Besser wäre aber, sein Bewusstsein schon vorher empfänglich zu machen.

    Es geht gar nicht darum, die Kräfte der Materie zu bekämpfen sondern schlicht als das zu erkennen, was sie in Wirklichkeit sind. Die Kabbalisten nennen Malkuth, also die Sphäre der materiellen Welt manchmal den Anus des Alls.

  4. Vielen Dank für den Bericht und micht freut es, dass aus einem sehr lebensbedrohlichem ereignis, etwas für sie so gutes erwachsen ist. weiterhin viel glück für sie

  5. Fragwürdig.
    Keine Brandspuren? Aha.
    Sie hat das Universum gesehen,aber kann es jetzt nicht mehr erklären? Aha.
    Ich will ihr diese Erfahrung nicht unbedingt absprechen. Selbst Hape Kerkeling hat in seinem Buch „Der Junge muß an die frische Luft“ beschrieben, in einer Rückführung eine sehr schräge Erfahrung gemacht zu haben.
    Anthony Williams musste nicht einmal eine Nahtoterfahrung machen, um einen „Geist“ zu sehen,der ihn bis jetzt berät.
    Aber warum machen diese Erfahrung nicht alle,die kurzweilig tot waren. Oder nah dadran? Komisch.
    Ähnlich verhält es sich doch mit der „Theodizee“. Warum gibt es Menschen, die zum Beispiel mit einer schrecklichen Krankheit wie „Muskeldystrophie Duchenne“ zurecht kommen müßen, wärend das angebliche Universum der Frau Evertz aufzeigt, wie sie ihr Leben besser machen kann?? Nee, is klar. Hape Kerkeling wurde in seiner Rückführung gefragt, warum er am Ende vor seinem Tot nicht mehr geglaubt hat.
    Was soll denn ein Kind mit Muskeldystrophie glauben? Ich glaube; „NICHTS“!
    Und sehen muslemische Nahtoterfahrungen gleich aus? Okay, jetzt werde ich zynisch.
    Fragen über Fragen. Die Wirklichkeit nehmen wir mit ins Grab. Scheinbar.

    • Hallo Max Kante,
      was ich hier hinzufügen kann und zwar aufgrund eigener erlebter Erfahrung (keine Nahtoderfahrung) im Jahr 2000, ist folgendes: ich hatte eine manisch-depressive Erkrankung mit Suizid Gedanken, war Alleinerziehende Mutter mit einem Sohn der noch nicht mal ein Jahr alt war und war verzweifelt. Nachdem meine Mama von einer pilgerreise aus medjugorje (oder ähnlich) zurück kam, segnete sie mich mit dem Segen vom diesen Ort und ob du es glaubst oder nicht, in diesem Moment hat sich etwas in mir verändert. Ich war gegen Kirche weil ich stets als Kind gezwungen war dorthin zu gehen und habe die Diskrepanz gespürt…in paar Tagen ging ich dann danach das erste mal zur Bibliothek und habe spontan aus dem Regal ein Buch über christliche Zen-Meditation gezogen und das Buch mitgenommen. Dachte mir nix groß was dabei. Nachdem ich dann jeden Tag diese beschriebene Art von Meditation durchgeführt hatte (du musst wissen, für jemanden der manisch-despressiv ist, ist das nicht so selbstverständlich!), spürte ich Tag für Tag eine Besserung meines Zustandes bis…bis ich eines Tages ohne Vorwarnung ein unglaubliches und unbeschreibliches einheitserlebnis hatte, das Monatelang anhielt…diese Wochen in meinem Leben waren die glücklichsten und ich erkannte die Zusammenhänge von allem was existiert…erstmal konnte ich das tagelang nicht fassen, wie bedingungslos geliebt ich mich gefühlt hatte, ich wachte jeden Morgen mit Tränen der Dankbarkeit auf und „betete“ voller Verwunderung und voller Wissen dass alles seinen Sinn hat…genau so wie es vielen anderen nahtoderfahrenden geht…dieser Zustand verblasste dann leider, aber ich habe das strahlen von allem lebendigen erfahren und glaube mir (oder auch nicht, ist nämlich auch ok), das was wir jeden Tag mit unseren Sinnen wahrnehmen ist nicht mal ein Bruchteil dessen, was tatsächlich wahrnehmbar ist…ich möchte damit zum Ausdruck bringen: alles ist „gut“ so wie es ist, nicht als Bewertung, sondern als eine Wahrheit die jenseits alles denkbaren und mit verstand erfassbaren existiert!! Ich bin so dankbar diese kostbare Erfahrung (da war ich erst wirklich lebendig!!!) gemacht zu haben und war natürlich augenblicklich dann geheilt…mein Leben veränderte sich um 360 grad…und eins kann ich bestätigen: man kann es definitiv nicht mit Worten beschreiben, was und wie man da alles wahrnimmt, weil es alles übersteigt…alles liebe für dich und alle anderen!!

  6. Krieg und Frieden, Liebe und Hass, Böse und Gut, Leben und Tod…
    Könnte hier Interesse finden:
    Aus Oliver L. Reiser, Cosmic Humanism and World Unity (Kosmischer Humanismus und Welteinheit, Fischer, 1978):
    Während man seinen Nächsten liebt, strebt man danach, eine größere Gemeinschaft mit einzubeziehen, wobei dieser Prozess der Syntropie außerhalb des eigenen Körper-Geist-Systems stattfindet; aber gleichzeitig vergibt man Energie, die aus dem inneren Bereich des Systems stammt. Irgendwann stirbt die menschenfreundliche Person und ihre höheren Energiepotenzen werden aufgebraucht; aber in der Zwischenzeit mag sie geholfen haben, einen Integrationsfaktor zu schaffen, der größer ist als sie selbst und der jene überlebt, die geholfen haben, ihn zu erschaffen.
    Das vorangegangene Muster stellt lediglich eine andere Art dar, die Beziehung aufzuzeigen, von der wir früher sprachen, als wir uns von Freuds Theorie die Idee ausliehen, daß Thanatos, der Todeswunsch, die Tendenz des menschlichen Organismus darstellt, zum Anorganischen zurückzukehren, und Eros (oder agapé) den Lebenstrieb, was folgendes Paradigma ergibt:
    Thanatos – Todestrieb- Entropie
    Eros – Liebe zum Leben – Negentropie
    Agapé – Liebe zur Menschheit – Syntropie
    Der paradoxe Dualismus der aufsteigenden und absteigenden Pfade ist klar erkennbar. Die beiden Vorgänge der Integration und der Desintegration finden auf allen Ebenen statt und sind Teil dessen, was Preston Herold als universelle Querwirkung bezeichnet. Es gibt keine absolute Tat. Gut und Böse verhalten sich relativ zueinander. Darum wurde (und mußte) Jesus von Judas verraten werden…Vielleicht ist es ein Unglück, daß Gut und Böse, Integration und Desintegration zwei Seiten der gleichen Münze sind, die nicht nur für ein Königreich, sondern für den ganzen Kosmos gilt.“

    Möglichkeiten, aus dem Dualismus, diesem Unglück, auszusteigen? Für mich, ja.
    Das Dao, von dem man sprechen könne, sei nicht das ewige Dao. So das Daodejing. Und: Wahre Worte sind nicht schön. Der Weise sei kein Überredungskünstler und kein Gelehrter. Und häufe auch keinen Besitz auf. Des Himmels Dao sei fördern, ohne zu schaden, des Weisen Dao sei wirken, ohne zu streiten.
    Und eine andere Art der Dialektik:
    Von Nagarjuna (bedeutendster Philosoph des Buddhismus) stammt die Lehre von den zwei Wahrheiten, einer niederen und einer höheren. Und dem stufenweisen Aufsteigen zu immer höherer, umfassenderer Wahrheit. Eine zweite Lehre des Nagarjuna is die 4fache Beweisführung. Jedes Problem kann mit 1) „ja“ oder „nein“ oder mit 2) „ja“ und nein“ oder mit 3) „je nachdem“ und schließlich mit 4) „weder ja noch nein“ beantwortet werden. Für Nagarjuna hat die höchste Wahrheit dieses „weder ja noch nein“. Diese Logik der Verneinung wendet Nagarjuna auf die Erscheinungen des Lebens an: Es gibt weder Geburt noch Tod, weder Fortdauer noch Vergehen, weder Einheit noch Vielheit, weder Kommen noch Gehen. Die höchste Wahrheit ist jenseits dieser Unterscheidungen. Die höchste Wahrheit ist auf dem „mittleren Pfad“ zu erlangen, auf dem man sich von den scheinbar unausweichlichen und sich ausschließenden Gegensätzen fern halten muss.

    • Schön, daß Sie wieder da sind, Tony. Und, wie gewohnt, hochkarätig.
      Ich fürchte jedoch, daß das, was hier ‚höchste Wahrheit‘ genannt wird,
      diese gar nicht ist.
      Die Gegensätze – der Dualismus – reichen bis sehr weit „hinauf“, und so
      mancher hat, mangels höherer Führung, den erreichten Zustand als den
      allerhöchsten angesehen.
      Ich bin ein Anhänger der integralen Spiritualität.
      Hier wird von einem kompetenten Lehrer über die verschiedenen
      „Stufen“ sehr überzeugend gesprochen:
      https://www.youtube.com/watch?v=ZVwGHsqIMIQ

      Diese 90 Minuten würden ich auch Meissen anempfehlen wollen.

    • @ Guanyin

      Der Dualismus der Gegensätze führt angeblich zur „Auflösung“ dieser Gegensätze auf einer höheren Ebene. Ich gestehe, ich bin (mit und wie Schopenhauer) kein Freund von Hegel. Das Bessere tötet das Gute hat mal einer gesagt. Ich habe keine Vorstellung davon, wie sich Gegensätze „auflösen“.
      Die Dialektik von Nagarjuna anerkennt dagegen zwei Wahrheiten, eine niedere und einer höhere, anstelle von Gegensätzen, und steigt im dialektischen Prozess stufenweise auf zu immer höherer umfassenderer Wahrheit. Und Nagarjunas Logik der Negation ebnet den Weg hinweg über die Gegensätze von Entweder-Oder und Sowohl-Als-Auch zu Weder-Ja-Noch-Nein ohne eine magische „Auflösung“ von Gegensätzen.
      Grundsätzliche Frage: Wer braucht Gegensätze, wenn es zwei Wahrheiten, eine niedere und höhere geben kann? Ich fürchte Janus geistert mit Übernahme ins Christentum bis heute durch die Köpfe und spielt seine Tricks und Spaltereien.

      Danke für den Link. Werde mir die „Stufen“ ansehen.

    • „Grundsätzliche Frage: Wer braucht Gegensätze, wenn es zwei Wahrheiten, eine niedere und höhere geben kann? Ich fürchte Janus geistert mit Übernahme ins Christentum bis heute durch die Köpfe und spielt seine Tricks und Spaltereien.“

      Ja.

    • Da Du Dich auf den Buddhismus beziehst: bei uns gibt es samsara und nirvana. samsara ist das diesseits, das weltliche – alles dingliche, gedanken, konzepte, ideen und gefühle wie verlangen, abneigung, stolz eifersucht, gier, hass, und unwissenheit/verblendung. bei uns buddhis gehts um die befreiung aus all dem in dem man letztendlich die illusion hinter all dem samsarischen erkennt, die uns nur deshalb so real vorkommt, weil wir das alles für real halten. was in unserer auffassung alles nur trugbilder des geistes sind. aber wir sagen auch nicht, dass nichts existiert – vielmehr, dass die dinge, gefühle, gedanken also alles samsarische leer ist. leerheit kann ich noch nicht erklären, bin noch nicht so weit 😀 Nagarjuna war zweifelsohne ein sehr bedeutender verwirklicher – neben vielen anderen auch. und nein wir buddhisten müssen uns von nichts fernhalten. es gibt empfehlungen für praktizierende, was zu kultivieren und was zu meiden ist aber letztendlich ist alles nur ein ausdruck des ungeborenen geistes. „Es gibt weder Geburt noch Tod“ letztendlich mag das so sein, aber bevor wir das nicht erkannt haben und erleuchtung erlangt haben , gibt es geburt und tod genauso wie freud und leid. obwohl alles samsarische als erscheinung des geistes erkannt werden kann, ist es für uns, die wir es noch nicht erkannt haben „real“ und leidvoll.

    • ps. vor allem ist samsara das dualistische trennen von einem illusorischen ichs und einer äußeren von uns getrennten welt. und dieser dualismus – wahrscheinlich meinst du das mit „gegensätze“ ist die ursache für leid. daraus resultiert dann, dass wir die vermeindlich äußere welt in mögen und nichtmögen unterteilt und von dem einen immer mehr will und das andere bekämpft oder fürchtet. weil wir nicht erkennen, dass alles äußere ausdruck unseres geistes ist.

  7. Schade das dieses Interview bei Ken Fm statt findet.
    Es ist viel zu kommentieren aber was mich traurig und ärgerlich macht ist die Versuch:
    1.das Geld zu abwerten also Armut zu rechtfertigen.
    2. Der Krieg zu rechtfertigen.
    Das hat mit universalen werte und Empfindungen nichts zu tun. Es ist Gier eine Grupe „Menschen“.
    Es gehört zu Ausscheidung oder Irrwege menschlichen Intelligenz.
    Es existiert überhaupt nicht in Raum der Wahrheit.

    • Aus einer anderen Perspektive betrachtet kann eine solche Sichtweise auch andere Möglichkeiten eröffnen, sofern die kritische Masse erreicht ist.
      Der Wegfall von Handel in dem Sinne wie er seit ewigen Zeiten praktiziert wird, könnte auch armuts- und kriegsbeseitigend wirken.
      Viele Wege führen aus Rom, jeder zu einem anderen Ziel, abhängig davon was mehrheitlich gewünscht ist

      Jaques Freskos Vorstellung einer Welt ohne Währung, die Armut, Umweltzerstörung und somit Krieg bestmöglichst beseitigen soll: https://www.thevenusproject.com
      Ob der gewünschte Effekt tatsächlich so eintreten würde? Das weiß man erst, wenn es umgesetzt worden ist.
      Es gibt noch weitere vielversprechende Ideen für eine Lebensweise ohne Währung, die eben dadurch die von Ihnen genannten Missstände beseitigen soll. Ich selbst bin davon überzeugt, dass ein weiter so, wie wir es seit gefühlten Ewigkeiten vorrangig stillschweigend hinnehmen, niemals eine Beseitigung von Armut, Krieg und Zerstörung der Umwelt zur Folge haben wird. Geldwirtschaft lebt vom Mangel, ob real oder vorgegaukelt.

      Ein schöner Vortrag von ihm, der veranschaulicht, dass eben nicht nur die Gier einer bestimmten Gruppe für all das Elend verantwortlich ist, sondern diese vor allem so erfolgreich sind, weil sie Kritikunfähigkeit und Verantwortungslosigkeit und somit Abhängigkeiten fördern und damit offenbar sehr erfolgreich dann auch nutzen. https://www.youtube.com/watch?v=OnkCww2ZeVs

  8. Zitiere hier Volker Blick:

    Und hier gibt es Beratungsdienstleistungen von sieben Mitarbeitern von Frau Evertz zu kaufen:

    https://anke-evertz.de/coaching

    Dazu hier der Shop mit vielen, vielen Produkten:

    https://anke-evertz.de/immer-griffbereit

    Da ist bestimmt für jeden, der an Esoterik glaubt, etwas dabei.

    Ich ergänze: An jedem Bahnhofskiosk gibt es vom Bastei Verlag auch rührende Geschichten für den keinen intellektuellen Such-Hunger zwischendurch.
    Ich hoffe nach Rezo-Gate mit CO2 getrommel startet man nicht auch noch Evertz-Gate um die vielen BUNTEN LUFTBALLONS weiter aufsteigen zu lassen.
    Als ich Ende der 70iger in der Medizin begann habe ich über Jahrzehnte vom Kreißsaal bis zum Patientensterben an vielen Betten nicht nur (Tag und Nacht) gestanden sondern auch gesessen und dabei viel gefühlt; kann mich nicht erinnern dabei über Chemieformeln nachgedacht zu haben.
    Wenn Frau Evertz vom Krankenbett spricht und Herr Lenz versucht das zu retten mit Korrektur „Notaufnahme“ ist das schon peinlich. Ich habe noch nie ein Krankenbett in der Notaufnahme gesehen.
    Auftretende Phänomene wie Lichtgestalten, unendliche allumfassende Liebe zu fühlen kann man gut beschreiben. Es gibt auch Zustände die man fühlt und nur sehr schwer beschreiben kann, aber das bedingt nicht ein NT oder AKE. Dank eines Zazen Lehrers durfte ich erfahren was Meister Eckhardt meinte mit: Mystische Erlebnisse erfährt und fühlt man nur mit dem Körper und das ist auch der Grund weil wir überhaupt einen Körper haben. Selbst nach dem Körper-Tod (nicht mit dem heutigen definierten Organspender Tod zu verwechseln) braucht der Spirit bis zu 3 Tage um sich lösen zu koennen. Ein Hauptgrund neben der Trauerarbeitchance, warum in vielen Kulturen 3 Tage aufgebahrt wird. Doch auch das wird ja schon beschleunigt und damit meine ich nicht die Klimagottheit.

    In eigener Sache: Habe ich schon erwähnt das ich auch soooo glücklich bin, eins bin, TIEFE, SHAKA und mich immer mehr nur noch in positiven Gedanken bewege? Da sehe ich dann Julian Assange nur als Opfer seiner Gedanken, der arme Kerl braucht wirklich mal Urlaub von all dem Kriegsgedöse genauso wie Herr Jebsen und viele andere.

    Nachtrag: Ich möchte allen anderen helfen all das zu verstehen, den Alltag und das alte Leben loslassen zu können. Daher biete ich auch Reisen an wie Frau Evertz – Wir starten immer mit einer Gruppenumarmung!!! (:-))))))) Ruf an unter 001001001

    • Wo ist Ihr Problem, Meissen?

      Wenn Meister Eckhart das hier gesagt haben sollte:
      „Mystische Erlebnisse erfährt und fühlt man nur mit dem Körper und das ist auch der Grund (weil) warum wir überhaupt einen Körper haben.“
      dann hat er sich getäuscht und liegt vollkommen falsch.

      Aber ich vermute eher, daß es Ihre Interpretation einer der vielen weisen Aussagen von Meister Eckhart war (wir reden doch hoffentlich von dem aus Hochheim, ja?); also das, was Sie verstanden haben, und nicht, was er sagte.

      Ich finde Ihr Schreiben hier höchst seltsam.
      Haben Sie in Problem mit Nähe und damit, sich berühren zu lassen?

    • „It doesn’t interest me what you do for a living. I want to know what you ache for, and if you dare to dream of meeting your heart’s longing.
      It doesn’t interest me how old you are. I want to know if you will risk looking like a fool for love, for your dream, for the adventure of being alive.
      It doesn’t interest me what planets are squaring your moon. I want to know if you have touched the center of your own sorrow, if you have been opened by life’s betrayals or have become shriveled and closed from fear of further pain!I want to know if you can sit with pain, mine or your own, without moving to hide it or fade it, or fix it.
      I want to know if you can be with joy, mine or your own, if you can dance with wildness and let the ecstasy fill you to the tips of your fingers and toes without cautioning us to be careful, to be realistic, to remember the limitations of being human.
      It doesn’t interest me if the story you are telling me is true. I want to know if you can disappoint another to be true to yourself; if you can bear the accusation of betrayal and not betray your own soul; if you can be faithless and therefore trustworthy.
      I want to know if you can see beauty even when it’s not pretty, every day,and if you can source your own life from its presence.
      I want to know if you can live with failure, yours and mine, and still stand on the edge of the lake and shout to the silver of the full moon, “Yes!”
      It doesn’t interest me to know where you live or how much money you have. I want to know if you can get up, after the night of grief and despair, weary and bruised to the bone, and do what needs to be done to feed the children.
      It doesn’t interest me who you know or how you came to be here. I want to know if you will stand in the center of the fire with me and not shrink back.
      It doesn’t interest me where or what or with whom you have studied. I want to know what sustains you, from the inside, when all else falls away.
      I want to know if you can be alone with yourself and if you truly like the company you keep in the empty moments.”

      Das hatte ich als einen Song(text) von Peter Makena kennengelernt. Finde leider keinen Link, wo das anzuhören wäre.
      Playlist von ihm:
      https://www.youtube.com/watch?v=m3S3NuS-B7k&list=PLypSbkpbiRr3HetlbPVrzXw7tMEk7z-V7&index=21&t=0s

    • Yeah, ich habs gefunden. „Invitation“:
      https://www.youtube.com/watch?v=EhP_h_AjmQU&list=PLypSbkpbiRr3HetlbPVrzXw7tMEk7z-V7&index=14

  9. Interessantes Format, gefällt mir sehr gut.

    Ohne auf diese faszinierende Folge direkt einzugehen eine Anregung:

    Es ist wichtig zu erwähnen, wie viele Mitmenschen beteiligt waren an einem Video von so hoher Qualität.
    Das fällt hier am Ende mehr auf als in anderen Formaten.

    Bitte rattert die Credits in ALLEN Videos VIEL LANGSAMER runter.
    Es hilft zum Verständnis, was bei Euch abgeht.
    Diese Butze ist nicht nur Ken Jebsen.

    Je mehr Einblick hinter die Kulisse, desto größer das Verständnis und daraus folgernd vielleicht Spendenbereitschaft.

    Weiter so !

  10. Zunächst einmal vielen Dank an das KenFM-Team und an Herrn Lenz für dieses tolle neue Format.
    Ich beschäftige mich seit Monaten sehr intensiv mit den Themen Nahtoderfahrungen und Reinkarnation. Zwar habe ich bereits vor ein paar Jahren das Buch „Endloses Bewusstsein“ von Pim van Lommel gelesen, der Auslöser für mein gegenwärtiges Interesse war jedoch der Tod eines für mich wichtigen Menschen im November 2017. An Krebs erkrankt habe ich ihn bis zuletzt begleitet und dabei sehr eindrückliche Erfahrungen gemacht, aber dazu später im Text.
    Im Zusammenhang mit dem Phänomen der Nahtoderfahrungen begegnet man immer wieder den Erklärungsmustern der Naturwissenschaft, die darin – weil es gar nicht anders sein kann(!) – eine Art Selbsttäuschung/ Illusion, u.a. verursacht durch körpereigene chemische Coktails, zu beweisen versuchen. Sich dem Phänomen auch durch konventionelle Methoden zu nähern finde ich grundsätzlich so lange gut und wichtig, wie die ganze Unternehmung mit dem Ziel der Ergebnisoffenheit, also auch dem Ausschluss einer Sache (sofern erforderlich), einhergeht. Häufig ist genau das nicht der Fall. Es gilt zu beweisen, dass das alles eingebildeter Quatsch ist und verharrt in seiner Haltung.
    Um sich dem Phänomen der Nahtoderfahrungen (NTE) zu nähern, macht es meiner Wahrnehmung nach Sinn, einen Ausflug in die Reinkarnationsforschung zu wagen, denn es gibt bemerkenswerte Parallelen, welche zwar unter konventionellen Methoden schwer zu fassen sind, aber dennoch derart stark in ihrer Authenzität sind, dass man sie nicht so einfach vom Tisch wischen kann. Sehr häufig wird von Menschen mit einer NTE davon berichtet, dass sie von verstorbenen Angehörigen empfangen oder abgeholt wurden. Einige berichten von Begegnungen mit Personen, die in der Vergangenheit zum persönlichen Bezugspersonenkreis gehörten, die man aber im weiteren Verlauf des Lebens aus den Augen verloren hat. Nicht selten erfahren die Personen dann nach ihrer NTE, dass dieser Mensch tatsächlich schon vor einiger Zeit gestorben ist. In der Reinkarnationsforschung sind es vor allem die Berichte von Kindern, die den ganzen Themenkomplex so spannend machen, weil man bei ihnen noch am ehesten davon ausgehen kann, dass sie nicht „vorgebildet“ sind. Auch sie (die Kinder) beschreiben den „jenseitigen“ Bereich sehr ähnlich, dass es „dort“ eine große, gütige und strahlende Wesenheit gibt, die alles lenkt und zusammenhält, dass man mit einer Aufgabe in die Welt inkarniert.
    Natürlich bewegt man sich in diesem Bereich ausschließlich auf der Ebene von Indizien, aber ich halte es für einen Fehler, wenn man aus einer Nichtnachweisbarkeit den Schluss einer Nichtexistenz zieht und man wird den vielen glaubhaften Berichten einfach nicht gerecht.

    Warum ich mich mit dieser Thematik so intensiv beschäftige: Wie bereits geschrieben ist vorletztes Jahr ein mir sehr wichtiger Mensch an Krebs verstorben. Als Krankenschwester war ich schon oft anwesend, wenn Menschen verstarben und es gibt da etwas, was mich schon immer fasziniert hat. Mit dem Ableben verändert der Mensch seine Gestalt, er wirkt von jetzt auf gleich insgesamt kleiner, als hätte er eine Art unsichtbare Hülle, welche er mit dem Ableben verliert. Das wahrzunehmen scheint nicht jedem gegönnt zu sein, denn ich habe mit Kolle*innen gesprochen, denen das noch nicht aufgefallen ist. In einem der Bücher von Dr. Eben Alexander (EA) las ich dann mit einiger Verwunderung, dass er durch Berichte von Pflegekräften wüsste, die einige von ihnen sogar den Prozess des Herausschlüpfens aus dem menschlichen Körper sehen können. Das zu lesen tat mir wirklich gut, denn ich hatte mittlerweile Zweifel an meiner eigenen Wahrnehmung. Vielleicht das nur am Rande; Warum spricht man zumindest im deutschen bei einem toten Menschen von einer Leiche? Ich finde, dass dieses Wort doch sprachlich und von dem, was es inhaltlich ausdrückt, dem Begriff des Laichens sehr ähnlich ist.
    Mein Freund verstarb auf einer Intensivstation, sein Sterbeprozess erstreckte sich über drei Tage. Er wurde „CPAP“ beatmet, d.h. er bekam nur eine seine eigene Atmung unterstützende Beatmung und mit dem voranschreitenden Sterbeprozess wurden nach und nach alle lebensunterstützenden Medikamente ausgeschlichen. Seine Sedierung wurde von den Ärzten so eingestellt, dass er angst- und schmerzfrei war, meine Anwesenheit aber wahrnehmen konnte. Über das Monitoring konnte ich sehen, wie er immer tiefer abtauchte. Nach einer längeren Phase des Hechelns wurde seine Atmung immer langsamer und setzte dann mit einem Mal ganz aus, während sein Herz noch ein paar Sekunden weiter schlug. Er lag friedlich in embryonaler Stellung auf der Seite. Mir kamen sofort die Bilder meines neugeborenen Sohnes in den Kopf, der auch so friedlich und reglos zwischen meinen Beinen lag.
    Ich habe noch nie einen so entspannt wirkenden Toten gesehen, er sah schon fast glücklich aus. Mit meinem heutigen Wissen halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass ich Teil einer großen, für mich unsichtbaren Übergabe war.

    • Sehr schöner Text. Was meinst Du mit Deinem letzten Satz, der Übergabe? Meinst Du, Dein wichtiger Mensch ist nun in Deinem Sohn? Oft erzählen ja NTE, dass sie mit bestimmten Personen in den unterschiedlichsten Epochen zusammen waren und dass dies mal jMann mal Frau war. Meinst Du so etwas?

    • > Lilly: „Nicht selten erfahren die Personen dann nach ihrer NTE, dass dieser Mensch tatsächlich schon vor einiger Zeit gestorben ist.“

      Es gibt noch viel mehr Dinge, die Menschen nach einer NTE berichten, die durch chemische Cocktails nicht zu erklären sind. Z.B dass jemand der gerade einen Herzstillstand hat und „aus seinem Körper austritt“ genau beschreiben kann, welche Krankenschwester zuerst in den Raum kam, dann die Alarmklingel gedrückt hat, welcher Arzt dann reinkam und wer die Wiederbelebungsmassnahmen durchgeführt hat, was die Ärzte dabei gesprochen haben usw. Sie konnten Dinge beschreiben, die sie gesehen haben, obwohl sie mit geschlossenen Augen tot auf ihrem Bett lagen! Es gibt sogar Personen, die nach ihrer NTE korrekt berichten konnten, was zur selben Zeit im Nachbarzimmer des Krankenhauses passierte. All das ist nachzulesen bei dem Arzt Raymond Moody im Buch „Leben nach dem Tod„.

      Und was ausnahmslos alle berichten, ist, dass sie diesen Zustand der unendlichen Liebe dieses Lichtes, das sie begleitete und das telepatisch mit ihnen kommunizierte, so schön fanden, dass sich nicht mehr in ihren Körper zurückwollten. Meistens wurde ihnen dann gesagt, dass sie auf der Erde noch eine Aufgabe zu erfüllen haben (z.B. ihre Kinder erziehen) und deshalb in ihren Körper zurück müssen.

      Einige haben auch berichtet, dass sie in diesem Zustand des Tot-seins alles im Universum verstanden haben. Dass sie Antworten auf ALLE Fragen hatten. Aber als sie dann zurückgeschickt wurden ins Leben, wurde ihnen gesagt, dass sie all dieses Wissen nicht mitnehmen dürfen und wieder vergessen müssen!

      Wer dieses Buch liest kann danach eigentlich keine Angst mehr vor dem Tod haben. Demnach kommt nach dem Tod etwas, das Millionen Mal schöner ist als das Leben.

      Was für mich an dem Bericht von Anke neu ist, ist dass sie diese Erfahrung im Koma hatte. Im Koma ist man nicht tot. Ich hatte es bei Moody so verstanden, dass seine Patienten diese Erfahrungen hatten, als sie tot waren (also während ihr Herz nicht schlug) und dass diese Erfahrung endete als sie wiederbelebt wurden.

      Ich habe selbst keine solche Erfahrung. Aber wenn das alles stimmt, was so viele übereinstimmend berichten, dann stellt sich für mich unweigerlich die Frage: Wenn wir doch sowieso alles schon wissen und wenn es im Universum diese riesige Liebe gibt, was ist dann der Sinn dieses Lebens, in dem die meisten Menschen nicht glücklich sind? Und warum wird es uns so schwer bis unmöglich gemacht an dieses Wissen und diese Erfahrung heranzukommen? Die meisten Menschen leben ein ganzes Leben ohne auch nur ansatzweise an so etwas wie „Erleuchtung“ heranzukommen. Ist das ganze Leben nur ein Spiel? Wozu dient es? Und wie ist das mit den Tieren? Können wir in einer Katze wiedergeboren werden? Was ist der Sinn dieses Lebens? Sein Leben lang Mäuse töten? Kommen Katzen auch aus diesem Licht?

    • Hallo Rüdiger, mit der Übergabe meinet ich das so, dass ich sozusagen wichtig für das Loslassen im Diesseits war. Ab einem bestimmten Moment war eindeutig, dass er trotz Sedierung meine Anwesenheit wahrgenommen hat, weshalb die Ärzte meiner Bitte nachgekommen sind, ihm nur genauso viel Sedierung zu verabreichen, dass er entspannt und ohne Schmerz ist (er hatte sich ein paarmal nach mir umgedreht, um sich zu vergewissern, dass ich noch da war, weshalb ich die letzten anderthalb Tage grundsätzlich zu der Seite saß, zu der er gelagert wurde).
      Das mit meinem Sohn, der übrigens ganz gesund zur Welt gekommen ist, war so gemeint, dass das Ende eines Lebens in manchen Aspekten dem Beginn (also nach der Geburt) nicht unähnlich ist (das Ungeborene durchwandert faktisch einen Tunnel, viele Menschen mit NTE berichten von einem Tunnel).

    • … fast vergessen; Ich habe ihn an die Jenseitigen übergeben. Ich glaube schon, dass er abgeholt wurde.

  11. Bin gerade etwas fassungslos.
    Habe vor vielen Jahren Ähnliches erlebt, gottseidank ohne Verletzungserfahrungen.

    Frau Evertz‘ Schilderungen, was das bedingungslose, allumfassende, nicht enden wollende, in seiner alles überstrahlenden Präsenz und mit Worten nicht zu beschreibende Liebesgefühl, was einen in der von ihr geschilderten „Übergangsphase“ umgibt betrifft … es ist wirklich nicht zu beschreiben.
    Es zeigt sich einem und überwältigt einen in einer Weise, die nur andeutungsweise in Worte gebracht werden kann.

    Diese Erfahrung hat mich innerlich zu einem anderen Menschen gemacht. Es lässt einen die Angst vor dem „Danach“ verlieren.
    Etwas Schöneres als diese unglaubliche Liebesflut die einen erwartet, dieses Gefühl in ein Weltall unendlicher Liebe überzugehen, gibt es nicht – wenn es das „danach“ ist, dann bekommt das Leben einen ganz anderen Sinn.

    Diese Ähnlichkeit der Erfahrung und Empfindung ist wirklich faszinierend. Wie kann das sein?

    Und ich glaube seit dem, dass, wenn Menschen von dieser Welt gehen, in das Weltall der absoluten Liebe, in das man zurückkehrt, daraus auch wieder neues Leben entsteht. Es wurde mir damals vollkommen klar, dass das so ist.
    Man ist also absolut eins mit allem menschlichen Dasein.
    Man kommt von dort und man geht wieder dorthin.
    Zauberhaft. Das Weltall der absoluten Liebe.

    • Ja, dfas Leben bekommt einen ganz anderen Sin , nimmt man die Erfahrungen wirklich ernst. Auch das Menschenbild verändert sich komplett. So gut wie alle, die ein solches Erlebnis hatten, veränderten ihr ganzes Leben. Darin liegt ein dermaßen friedfertiges Potenzial für die gesamte Menschheit, Frieden wirklich auf Erden herzustellen. Dieser ganze Konsumklimbim, das Höher, schneller, weiter-Prinzip, die Schule oder Erziehung in das sSstem hinein – einfach alles könnte sich dann endlich ändern.

    • Tja, lieber Herr Lenz … wenn man zu dieser Thematik jetzt noch gewissermaßen „nachweisen“ könnte, dass es keine „Hölle“ gibt (den „Himmel“ bzw. Gleichwertiges, bin Christ, gibt es – zumindest (ja auch) meiner NTE nach) wäre das Thema Kirche/Religion wohl für weite Bereiche … ein für allemal durch.

      Wenn also die „Hölle“ demzufolge wegfiele – wodurch ließen sich die Leute dann noch „einschüchtern“?

      Also mir hat sich – damals, im „Kosmos des vollkommenen Glückes und absoluter, reinster, ewiger Liebesfülle“ – niemand mit dem Namen Gott, Allah oder sonstwas vorgestellt bzw. zu erkennen gegeben, um es mal etwas locker, aber klar zu formulieren.

  12. Da ist ein Lichtstrahl in Sicht
    Das Leben wartet auf dich
    Du kannst von der Sonne trinken
    Und tief im Moment versinken
    Da ist ein Lichtstrahl in Sicht
    Und ich will, dass du weißt
    Es wird alles ganz leicht
    Wir sind ein ewiger Kreis

    youtube.com/watch?v=rbvSC2Yl708

  13. Was für eine schöne Sendung! Danke erstmal dafür!!!

    Habe mich gefreut, über die vielen Gemeinsamkeiten. Wenn Anke die unbeschreibliche Liebe „beschreibt“ triggert das bei mir unfassbar schöne Erinnerungen. Das Licht und den „Lehrer“ und dass Geld danach keine Rolle mehr spielt, dass man sein ganzes Leben übern Haufen wirft, hab ich auch so erlebt.

    Einen Unterschied hab ich festgestellt. Anke hat das Prinzip des Geistes erklärt bekommen. Mir wurde das Prinzip von Ursache und Wirkung erklärt.
    equapio.com/esoterik/kosmische-gesetze-7-gesetzmaessigkeiten-die-alles-regeln/

    Vielleicht bei jedem genau so, wie’s benötigt wird fürs danach Weiterleben?

    Kriege und Konflikte entstehen, weil wir werten? Ich dachte die entstehen, weil „Mensch“ gierig ist nach Macht und Geld. Da muss ich drüber nachdenken….

    Unsere Zellstrukturen mit den Gedanken beeinflussen? Ist das was Neues? Ich kenn da ein ziemlich altes Buch, 😉 da steht das Wissen um diese Zusammenhänge schon drin. „Wenn Euer Glaube (an Eure Fähigkeiten) nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann könnt Ihr Berge versetzen.“

    Und natürlich wird dieses Wissen klein gehalten. Wir wären nicht mehr beherrschbar…

    Belächelt bis bekämpft wird man mit einer NTE ganz besonders in kirchlichen Kreisen und auch im alten Umfeld (der Prophet gilt nix im eigenen Land). Man ist wirklich radikal verändert, kommt den anderen „komisch“ vor, hat ein völlig neues Weltbild, kann an manchen Diskussionen nicht mehr teilnehmen…
    Mir zB fällt es viel leichter hier mit fremden Menschen darüber zu reden, als mit manchen aus meiner Familie.

    Bei dem Teil am Ende – was macht dich glücklich – tu was dich glücklich macht…
    Könnte es sein, dass das der richtige Rat für Anke ist, aber nicht für jeden Menschen? Bei mir wars umgedreht. Ich hab 40 Jahre lang gelebt nach dem Motto „was macht mich glücklich“ und habe dann in der NTE eine Lektion in Sachen Saat und Ernte dieses Verhaltens bekommen.
    Auch hierüber muss ich nachdenken…

    Und um den post positiv zu beenden… DER Satz des Interviews für mich: Der Materialismus macht keinen Sinn mehr!

    „Dem Tod sei Dank“ ???!!! 😀 😀 😀

  14. Vielen Dank! Dies ist mit Abstand das Beste was ich in Jahren je auf KenFM gesehen habe. Bitte weiter so!!!!

    Für mich ist das Thema nichts Neues. Ich habe schon vor Jahrzehnten Elisabeth Kübler Ross gelesen und gehört.
    Und ich empfehle jedem, der sich für das Thema interessiert, auch das faszinierende Buch „Leben nach dem Tod“ von Raymond Moody.
    Das Buch von Anke werde ich auch lesen.

    Dieses Thema ist so hochinteressant und unglaublich.
    Ich will auch meine eigene Nahtoderfahrung!
    Es klingt für mich wie eine Erleuchtung in der Dunkelheit dieser Welt.
    Ich habe erst einen Menschen kennengelernt, der eine Nahtoderfahrung hatte.
    Wo sind die Alle?

    „Ich wußte den Sinn des Lebens.“
    Ja und warum hat der Moderator nicht nachgehakt, was ist dann der Sinn?
    Ich frage mich jeden Tag, was ist der Sinn ist dieses Lebens wo wir ein Rad sind in der Maschine des Kapitalismus?

    „Kriege sind in Ordnung“
    Auch da hätte ich detailliert nachgefragt: Wie genau können Kriege in Ordnung sein?

    Was ich genial fand in diesem Interview ist die „Positivität“.
    Ganz im Gegensatz zu Ken, der insbesondere in „MyMyself..“ immer so genervt rüberkommt.
    Auch der Moderator in MPathie ist genial.
    Er läßt seine Gesprächspartnerin ausreden und stellt nicht 5 Fragen auf einmal und unterbricht nicht.
    …Aber jetzt bewerte ich ja schon wieder!

    „Ich kann nichts mehr negativ sehen.“
    Wie kann man ein Leben leben ohne zu bewerten?
    Das würde ich gerne mal an konkreten Beispielen hören.

    „Es hat alles einen Grund.“
    Was ist der Grund hinter Allem?
    Was ist der Sinn des Lebens ?
    Ich frage mich das ständig.

    Wozu leben wir dieses Leben, um dann eines Tages zu sterben?
    Und wenn es die Wiedergeburt tatsächlich gibt, warum vergessen wir dann alles, was wir in diesem Leben gelernt haben??
    Das macht doch keinen Sinn.
    Stellt euch mal vor, wir würden mit all dem Wissen aus vergangenen Leben wiedergeboren.
    Dann würde die Welt vollkommen anders aussehen.

    Und dieser „Lehrer“, den Anke hatte:
    Warum haben wir nicht ALLE so einen Lehrer?
    Ich will auch so einen!
    Wer hat sich das ausgedacht?
    Warum leben Menschen in der Dunkelheit ihrer Unkenntnis und leiden unter ihrer eigenen Ignoranz ein Leben lang?
    Warum gibt es nicht einen Schule des Lebens für alle?

    Was ist das Ziel der Evolution?
    Wo geht unsere Reise als Menscheit hin?
    Wo wird die Menscheit in 500 Jahren sein ?
    Werden wir leben wie in dem Film „Idiocracy“ ?
    Oder werden wir aussterben wie die Dinosaurier ?
    Dieses Thema ist die Grundlage für ALLE weiteren Fragen.

    Wenn nichts negativ ist, dann ist auch Trump nicht negativ und der Jemen Krieg auch nicht.
    Ist die Mafia dann auch nicht negativ und eine Vergewaltigung auch nicht?

    Bitte mehr Sendungen dieser Art, die aber noch VIEL mehr in die Tiefe gehen und die wirklichen Fragen des Lebens thematisieren!!

    • Lieber Einstein, ich höre, daß Sie es wirklich wissen wollen. In einer Privatmail werde ich Ihnen weiterführende Literatur empfehlen, deren Autoren jedoch im Fazit immer so enden: Erfahre es selbst.
      Denn derjenige, der all diese Fragen stellt, wird ziemlich schnell zurückgelassen, wenn Sie sich in der Meditation über die Körperebene erheben.
      Meditierende des Sant Mat oder auch des Guan-Yin-Pfades sterben täglich, wenn sie es wirklich wissen wollen und ihrer Praxis die höchste Priorität in diesem Leben geben.

      Das mit der Wertung: Wertungsfrei ist die Perspektive von oben. Wer glaubt, diese totale Wertungsfreiheit „hier unten“, auf der materiellen Ebene beibehalten zu können, der irrt sich.

      Eine Nahtoderfahrung macht noch keinen Meister. Und wie die Interviewte sagte, hat sie ja auch, nach ihrem Einblick, in diesem Moment keine Informationen mehr über den Aufbau und den Zusammenhalt des Universums.
      Es hat Gesetze, die wir nicht verleugnen dürfen, nur weil wir wissen, daß von „ganz oben“ aus, alles gut ist, wie es ist.
      Nicht Töten!
      Nicht Verletzen!
      Wie Du sähst, so wirst du ernten.



      Es gibt Gesetze und es gibt Beschreibungen (Wertungen), die nötig sind, damit wir nicht in totales Chaos fallen und in vollkommener Beliebigkeit enden.
      Sogar der Schöpfer selbst hat sich auferlegt, sich an diese Gesetze zu halten.

  15. In 2009 wäre ich ca. zweimal beinahe gestorben.

    Beim ersten Mal wäre ich beinahe erstickt und habe daher auch einen Luftröhrenschnitt bekommen.

    Danach glaubte ich in einer Kapelle zu sein, wo ich unmittelbar nach meinem Aufwachen von vorne rechts einen katholischen Geistlichen hineinkommen sah. Etliche Meter dahinter folgte Papst Benedikt, mit Papstkrone auf dem Kopf.

    Dann musste ich weiter hinten gewesen sein und habe etliche Personen, oft mit Anzügen, auf ihren Stühlen von hinten gesehen.

    Der Papst bezog sich darauf, dass ihm mein Vater bekannt ist und nannte auch dessen Namen. Er wolle dafür sorgen, dass dieser zu seinem Nachfolger wird.

    Dazu wird es vermutlich nicht mehr kommen, weil mein Vater nur ca. 1- 2 Jahre jünger ist als der ehemalige Papst.

    Danach war ich soweit ich weiß ca. 2- 3 Wochen lang im Wachkoma.

    Ich glaube in dieser Zeit wo ich im BUK Boberg im Wachkoma war, möglicherweise auch auf den Hamburger Hafen geschaut zu haben, aber völlig sicher bin ich mir nicht, ob das wirklich so war.

    Einmal kam in mein Zimmer mit einer möglicherweise roten Beleuchtung von vorne rechts durch eine Tür eine mir nicht bekannte Person und legte sich ca. 1- 2 Meter entfernt neben mich, und lag vermutlich deutlich tiefer als ich. Ich verzichte an dieser Stelle auf weitere Details.

    Jedenfalls hatte ich außerdem sehr umfangreiche Träume, die mir real vorkamen. Diese waren jedoch nicht annähernd so real wie die beschriebene Visite in der Kapelle.

    Die katholische Visite könnte deshalb zustande gekommen sein, weil sich mein Nachbar
    in Herford in erheblichem Umfang für die katholische Kirche engagiert (hat) und dort auch eine leitende Aufgabe hatte.

    Dann wäre ich nach wenigen Wochen beinahe ein zweites Mal gestorben.
    Ich bin jedenfalls einmal früh morgens ca. 2- 3 Mal reanimiert worden, was extrem schmerzhaft ist.
    Etwa ein Dutzend Pfleger und die Ärztin standen um mein Bett herum.

    Eben gerade diese Ärztin hatte es einige Wochen vorher erwähnt, dass der Krankenhaustag 666 kostete.

    Außerdem musste ich es doch unterschreiben, dass sowohl ich als auch mein Vater für die Krankenhauskosten haften.

    Diese könnten grob geschätzt 144.000 EUR betragen haben, aber ich weiß es auch nicht genau, wie lange ich wirklich im Krankenhaus war.

    Die Prophetie in der Bibel könnte auch deshalb auf mich zutreffen, weil ich seit vielen Jahren gar nicht mehr in der evangelischen Kirche drin bin.

    Ebenso stellt Offenbarung 13, 2 eine Verbindung zur sog. Vier-Reiche-Lehre her:
    Das Tier, das ich sah, glich einem Panther; seine Füße waren wie die Tatzen eines Bären und sein Maul wie das Maul eines Löwen.

    Der Löwe in der Offenbarung des Johannes könnte möglicherweise auch für den Freistaat Bayern stehen.

  16. Alles hat einen Sinn? Da bin ich doch neugierig.. welchen denn?

    Für mich ist das Leben eher eine Chance, vielleicht ein Geschenk. Es ist ganz wunderbar auf dieser Erde, wenn sich nicht so oft jemand über andere erheben müßte wäre noch mehr Zeit, sein Dasein zu genießen.

  17. Eine hochspannende Geschichte.
    Zum einen, weil sie sehr eindrücklich und scheinbar alle menschlichen Sinne ansprechend zeigt, wie begrenzt wir hier auf der Erde durch Erziehung, falsche Weltbilder, Zwangsbildung etc. sind, weil die Beschreibung der jenseitigen (oder andersdimensionalen) Welt und deren Düfte, Klänge, Bilder usw. mit menschlichem Wortschatz kaum möglich ist.
    Auch wenn es für mich nicht neu ist, so vermittelt ziemlich jeder, der ein solches Erlebnis durchmachen durfte, die Eindrücke auf seine/ihre spezielle und sehr persönliche Art und Weise.
    Ob es Moody, Alexander, Kübler-Ross oder eben Anke war/ist, so höre ich bei deren Schilderung immer ein bejahendes Etwas tief in mir drin, was mir sagt: Ja so ist es! (oder vielleicht: ja, so hätte ich es auch gerne 😊)
    Quintessenz: mal wieder sehr beeindruckendes und seht plastisch geschildertes Abenteuer aus der
    Welt, die wir alle mal besuchen werden…….hoffe ich.
    Anke, danke für Deinen Mut und deine Offenheit ein so intimes Persönliches mit uns zu teilen.

    Und das ist mein Dankeschön:
    https://www.youtube.com/watch?v=PD3F1bN2qrQ

  18. Was Du suchst ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
    nicht in den Tiefen der Meere, sondern in deinem Herzen,
    dem Sprachrohr deiner Seele

    Um hier nicht noch einen Ballon steigen zu lassen ein paar Anmerkungen die hoffentlich etwas mehr Klarheit schaffen: IMHO ist es so, dass DMT auch bei Nahtod ausgeschüttet wird.

    Der Körper produziert sog. Neurotransmitter und das auch per Zirbeldrüse und hier den Stoff Dimethyltryptamin (DMT) und besonders bei Geburt, beim Schlafen (Traum) und beim oder nahe am Sterbevorgang.

    Zitat: In der spirituellen Welt gilt die Zirbeldrüse als das Portal zwischen der physischen und der ätherischen, geistigen Welt. Die Zirbeldrüse gilt als das „Dritte Auge“ und als „Hauptsitz der Seele”. Wenn die Produktion von DMT in der Zirbeldrüse angeregt wird, verleiht es dem Gehirn die Fähigkeit, neue Gedankenstrukturen zu entwerfen, die in Dimensionen jenseits von Raum und Zeit führen. Sie ist das Organ, mit dem die Schwelle zwischen der physischen und der metaphysischen Welt überschritten werden kann. Sobald die Drüse stimuliert wird, empfindet der Mensch Euphorie und eine Verbundenheit mit der geistig-seelischen Welt, die jenseits des normalen Erfahrungshorizontes liegt. Das DMT, dass nicht nur bei Dunkelheit produziert wird, sondern auch bei spirituellen Ritualen, soll auch bei der Geburt und beim Tod vermehrt ausgeschüttet werden.“

    Quelle: dunkelretreat.com/wissenschaft-tradition/was-passiert-im-gehirn

    Zitat: „Das DMT ist wie zusätzlicher Zündstoff, der einen weit in die Astralebene hinauskatapultieren kann, sobald der physische Tod eintritt. Das ist der Hauptpunkt. Eine Loslösung vom Körper findet nach dem Tod jedoch immer statt.“

    Quelle:
    matrixblogger.de/fragen-und-antworten-krieg-tod-und-dmt/

    Zitat: Mittlerweile konnte DMT auch im menschlichen Körper nachgewiesen werden. Es hat wahrscheinlich eine wichtige Funktion als Neurotransmitter. Hier ist noch viel Forschungsarbeit zu leisten, da es bisher nur Vermutungen über die Aufgabe von DMT im menschlichen Organismus gibt. Vor allem eine Wichtige Rolle von DMT bei Träumen wird diskutiert. Man vermutet sogar, dass die Ausschüttung von DMT die neurochemisch Basis für das Erleben von Träumen ist. In diesem Zusammenhang ist auch eine Funktion bei schamanischen Erlebnissen und bei Meditation sehr wahrscheinlich.“

    Quelle:
    thema-drogen.net/drogen/halluzinogene-drogen/dmt/dmt-im-menschlichen-koerper/

    Ähnliche Zustände wie sie Frau Evertz u.A. beschreiben erreicht man DMT z.B. mit der Droge „Mamacita Ayahuasca“ oder auch Hamala (Die orientalische Variante – Stichwort: Der Derwisch auf dem fliegenden Teppich)

    Evtl. sollte man mal dazu bei den tausende Jahre alten südamerikanischen Naturvölkern wie z.B. den Stamm der Kogi vorbeischauen. Falls man mal zur Sache absolut kompetente Diskussionspartner neben Prof. Huether einladen möchte, darf sich Herr Jebsen gerne an mich wenden.

    Ja, wer per DMT seinen Horizont erweitert bekommt, der verändert möglicherweise sein Leben und kommt zur einem „Neuen Bewusstsein“ wo „Love is the Answer“. Darum jedoch wird es extrem Dämonisiert. Obschon einige Mediziner gerade diese Droge (nicht in Deutschland) einsetzen um Alkohol und Heroinsüchtige zu therapieren!

    Wichtig: Ich möchte hier nicht zum Drogenkonsum aufrufen sondern Aufklären. Jeder kann sich selbst über die Gefahren von Tabak, Alkohol, Marihuana oder Ayahuaska informieren und sollte das auch gründlich tun. Doch nicht vergessen, die Inquisition von OBEN setzt sich fort! Man frage sich mal warum uraltes Schamanenwissen über Heilpflanzen (ich zähle Ayahuasca dazu) nicht verbreitet ist, sondern die Pflanze auf der Drogenliste steht. Wie viel Menschen sterben weltweit an Alkohol und Tabak? An Ayahusaka sind weltweit weniger Menschen verstorben als an Kaffeegenuss.

    Zitat:
    …manche haben sie Tage später den Eindruck, dass sich eine Art „Denkschleier“ von ihrem Verstand gelöst hat und sie jetzt klarer denken. Sie fangen an, ihr Verhalten zu hinterfragen und wollen ihr Leben zum Besseren verändern. Diese Wirkung kann ebenfalls dem Trank zugeschrieben werden. Er wirkt bei jedem Menschen anders… “

    Quelle: gesundheit-weltweit.de/ayahuasca/

    Wie immer gilt: Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker…

    • Auf den Versuch, dieses unfassbare Mysterium durch Opiate und Gehirnchemie zu erklären, dürfen wir uns einstellen.

    • …. Falls man mal zur Sache absolut kompetente Diskussionspartner neben Prof. Huether einladen möchte, darf sich Herr Jebsen gerne an mich wenden. …

      Kann man falsch verstehen:
      Kompetent bin nicht ich, aber ich kenne da einige auf Weltkongressniveau…

      Und dies ist auch KEINE Reklame für irgendeine Sekte oder den Santo Daime club.
      traditionalcatholic.info/santo-daime/
      Die Erhellung kennt keine Zwänge, weder von Kleidung noch von Gotteshäusern.
      WICHTIG!!! Man sollte das nur sehr gut behütet und mit vertrauenswürdigen Gruppen und Schamanen und niemals allein machen.

    • Ich habe kürzlich alle drei Bücher von Dr. Eben Alexander gelesen. In seinem zweiten Buch geht er intensiv der Frage nach, welche physiologischen Möglichkeiten für seine siebentägige Nahtoderfahrung in Betracht gezogen werden können. DMT schliesst er dabei nahezu aus. Er begründet das damit, dass für die Ausschüttung von DMT wenigstens noch ein Rest an Hirnaktivität vorhanden sein muss. Das traf bei ihm aber nicht zu, d.h. er hatte sein Nahtoderlebnis bei gleichzeitigem Fehlen von Hirnaktivität.

    • War mir auch klar, dass das Geschehen mit Hirnchemie erklärt werden wird.

      Fragen wir Dieter Broers?! Er kennt den Unterschied zwischen Nahtoderfahrung und DMT. Und er sagt DMT kommt der NTE „nahe“. Nahekommen ist aber nicht dasselbe.

      Lilly 🙂
      Danke! Das Argument Eben Alexander hätte ich jetzt auch gebracht.

      btw…
      Wenn E. Alexander bei NULL Hirnaktivität noch Bewusstsein hatte und später Bücher schreiben kann, sollten wir das Konzept des Hirntodes und Organspenden überdenken! 😉

  19. Ankes Beschreibungen mit den Erkenntnissen von Rupert Sheldrake zu vergleichen ist meines Erachtens nicht angebracht.
    Es sei nebenbei bemerkt, dass ich lediglich das Buch ‚Das schöpferische Universum‘ von ihm Gelesen habe.
    Was Anke und ich gemeinsam haben ist, dass sowohl Sie als auch ich in einem längeren Zustand des verweilens ‚ohne‘ Bewußtsein durchlebt haben. Bei mir waren es 10 Wochen. Was wir zudem noch gemeinsam haben, ist, dass nunmehr (bei mir immerhin seit 25 Jahren) materieller Besitz keine Bedeutung mehr spielt. Es ist faszinierend, daß hier das Bewußtsein lokal, ja geradezu materiell, geortet wird 😉 Ich kann auch nichts negativ sehen, ich sehe alles, oder besser: vieles, massiv verbesserungswürdig…..

    DENK nach!!!

  20. Und hier gibt es Beratungsdienstleistungen von sieben Mitarbeitern von Frau Evertz zu kaufen:

    https://anke-evertz.de/coaching

    Dazu hier der Shop mit vielen, vielen Produkten:

    https://anke-evertz.de/immer-griffbereit

    Da ist bestimmt für jeden, der an Esoterik glaubt, etwas dabei.

    • Was haben eigene, direkte, also unmittelbare Erfahrungen mit „Glauben“ zu tun?
      Schön, daß die hier den negativen Marketingagenten spielen, so haben wir Gelegenheit,
      über den Unterschied zwischen Glaubenssystemen und Spiritualität (also unmittelbarer
      Erfahrung) zu sprechen.
      Esoterik: Das, was auf das Innere gerichtet ist, den Esoteros.
      Glauben: Vornehmlich (nicht nur) das, was auf das Äußere gerichtet ist, auf Dogmen, Verhaltensanweisungen, Moral und Ethik; und obendrein auf etwas, (den „Himmel“, das ich nie selbst erfahren habe.
      Ken Wilber: Das Christentum hat einen Juckreiz an einer Stelle erzeugt, an der sich niemand kratzen kann.
      Die hohen Meister: Glaube nicht, was ich sage. Prüfe es selber nach. Überprüfe alles, was ich Dir sage, an Deiner eigenen Erfahrung.

  21. „Womit ich mich intensiv beschäftige, das ziehe ich in mein Leben.“
    Wer diesen Satz wirklich wirklich wirklich hört,
    der müßte KenFm eine völlig neue Ausrichtung empfehlen.

    • Is ne Zwickmühle. Denk ich auch oft drüber nach.

      Ignorieren wir Wissen, um Dinge nicht in unser Leben zu ziehen, agieren wir anders.
      Wissen und Bewusstsein steuern unser Verhalten. Nimm mal das Beispiel Organspende. Das eignet sich hervorragend für dieses Dilemma.

    • Zwischen Ignorieren und der täglichen Beschäftigung mit negativen Themen liegt ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten, mit dem ganz normalen Horror umzugehen.
      Mir genügt, in Bezug auf die Organspenden, daß ich demnächst einen Ausweis oder Paß oder eine Verfügung – keine Ahnung wie das heißt – ausfüllen oder beantragen werde, daß meinem Körper niemals Organe entnommen werden dürfen.
      Fertig.
      Mehr ist für mich da nicht nötig.
      Oder das mit dem Satanismus: Mir genügt, zu wissen, daß die politischen Pseudoeliten darin involviert sind. Ebenso im Kindesmißbrauch oder üblen Ritualen.
      Muß ich nicht en Detail und immer wieder lesen und focussieren und meine Bibliothek mit Büchern zum Thema füllen.
      Auch die Bedingungen und Strukturen des Systems, der Politik, der Politiker, der Pharma, der vielen anderen Sauereien – so wie es hier auf diesem Portal geschieht – das immer und immer wieder durchzuanalysieren und immer wieder neue Details und Verwicklungen aufzudecken – das brauche ich nicht.
      Manche sind ja regelrecht süchtig danach geworden Negativität in sich aufzunehmen. Spätestens seit Tolle wissen wir, daß es der Schmerzkörer in uns ist, der sich von dieser Negativität ernährt. Führen wir sie ihm nicht zu und dominiert er unser Leben, dann wird es zu Entzugserscheinungen kommen, bis hin zum gefühl eines inneren Sterbens.
      Und schon greifen wir nach der nächsten Dosis, nach dem nächsten Schuß Negativität, nach der nächsten Tagesdosis.
      Und ich glaube, daß eine der größten Krankheiten dieser Welt darin besteht, überzeugt davon zu sein, etwas Positives beizutragen, indem man unseren Blick immer wieder auf das Negative richtet.
      Wenn ich der Teufel wäre, dann würde ich es nämlich genau so machen 😉

  22. Sehr berührend, mehrmalige Gänsehaut, durchgehend erhebend und beseligend, selten Herrn Lenz so verschmolzen mit einem Gast erlebt. Nicht die Spur von Show oder Hollywood, das ist echt.

    Hier ich, dort mein Körper.
    Das ist die Erfahrung, die jedem Meditierenden immer offensteht, so er bereit war, sich einem wahren Lehrer anzuschließen. Man muß sich dazu nicht abfackeln 😉
    „Die, while living“, lehren die Meister.

    Die 9 Tage des körperlichen Komas haben mit der subjektiv erfahrenen Dauer der Belehrungen und Erfahrungen in den astralen Welten übrigens nicht viel zu tun. Und wir lernen: Zeit ist nichts Objektives, nichts intersubjektiv und normativ Festzulegendes.

    Auf den Versuch, dieses unfassbare Mysterium durch Opiate und Gehirnchemie zu erklären, dürfen wir uns einstellen.

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