M-PATHIE – Zu Gast heute: Gerhard Jes Krebs – Pferdeflüsterer

Gerhard Jes Krebs ist Pionier des Kommunikations-Trainings mit Menschen und Pferden. Nachdem er sechs Jahre lang privat Pferde besaß, wurde eine Mitarbeiterin aus seinem Betrieb krank. Sie litt an zu viel Stress. Gerhard Jes Krebs sagte seiner Mitarbeiterin, dass er ihren Arbeitsplatz sechs Monate freihalten würde, unter einer Bedingung: „Du kommst einmal die Woche mit uns in den Pferdestall.“ Nach einem Vierteljahr hatte sie sich erholt und konnte sie wieder voll mitarbeiten.

Dieses Ereignis brachte Gerhard Jes Krebs auf eine Idee und war der Startschuss für ein Projekt, dass ihn weltweit als Pferdekommunikations-Trainer bekannt machen sollte. Zusammen mit seiner Frau hatte er zunächst angefangen, Führungskräfte zu trainieren. Die Firmen waren bereit, in die Trainings zu investieren. Dadurch konnte die sehr kostenintensive Arbeit mit den Pferden finanziert werden. Heute arbeitet Gerhard Jes Krebs mit einem kleinen Team in seiner Akademie.

Empathie die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Empfindungen anderer Menschen einzufühlen ist der Schlüssel dafür, dass ein Pferd den Menschen als „Chef“, oder besser als „Leittier“, akzeptiert. Das Pferd muss die Gelegenheit bekommen, alles freiwillig zu tun. Der Mensch kommt dabei unausweichlich mit seiner inneren Sprache in Kontakt. Das ist der Sinn eines solchen Trainings. Der Mensch findet dadurch wieder zu seiner ihn wirklich ausmachenden ganzheitlichen Sprache zurück, der Empathie.

Aus Feedback-Gesprächen hat Gerhard Jes Krebs erfahren, dass Menschen, die ein Pferdetraining erlebt haben, kommunikativer werden und dass Arbeitsprozesse im Team besser funktionieren als vorher. Wenn Menschen mit Pferden und Pferde mit Menschen über ihre Körpersprache und ihr inneres Empfinden kommunizieren können, könnte es sein, dass dies eine universelle Sprache vieler Lebensformen ist?

Wenn der Mensch sich mehr auf seine innere Kommunikation verlassen könnte, welche Probleme der Menschheit ließen sich damit eigentlich alle bewältigen, für die wir heute noch immer keine Lösung haben, weil wir uns nicht auf die jeweils unterschiedlichen kulturellen Sprachen und Schriften einlassen können? Und welche Lösungen würde ein jeder für sein unmittelbares Umfeld finden?

Tiere als Trainer für Empathie im Menschen? Ja, denn der Mensch hat verlernt, seinem inneren Kompass zu vertrauen. Empathie ist nicht bloß eine innere Sprache. Empathie ist auch der Schlüssel zur Gesunderhaltung, der Salutogenese, wie Mediziner sagen. Denn diese innere Sprache mobilisiert auch unser Immunsystem und lässt epigenetische Faktoren entstehen, die uns heilen können.

Mehr über Gerhard Jes Krebs und seine Arbeit mit Pferden findet Ihr hier:

https://gerhardjeskrebs.com

https://www.eahae.online/horsedream-knuellwald.html

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9 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Gerhard Jes Krebs – Pferdeflüsterer

  1. Einen vom Pferd erzählt! Der Umstand sich den Pferden annähern zu können ist weder einem echten Vertrauensvorschuss der Tiere noch einer unerklärlich, geheimnisvoll mystischen Energieverbindung (die natürlich von elitären Auskennern verstehbar und erkennbar ist) geschuldet. Sondern doch wohl vielmehr dem Umstand, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Pferde, von Geburt an, an den Menschen gewöhnt sind, bzw. domestiziert sind. Würde gerne sehen wie das Coaching mit einer Herde Wildpferde vonstatten ginge. Bei diesem Versuch könnten die beiden Herren tatsächlich was über die eigene Natur lernen. Ginge es hier um Empathie, dann wäre man emphatisch mit den Tieren, denen man immerhin einräumt eine Seele zu haben, und würde sich im Kontext dieses Therapiezirkus, Gedanken um die Auswirkung von Gefangenschaft und Ausbeutung auf die Tiere machen. Im übrigen scheint man nicht willens, oder intellektuell nicht in der Lage zu sein, sich und anderen, das Verhalten von Tieren auf eine andere Weise verständlich zu machen, als durch wahlweise Vermenschlichung oder Mystifizierung.

  2. Ging tief hinein mit den beiden. Kann schon sein, das zwischen Menschen oft deren Logikfaschismus unueberwindbare Mauern aufbaut, was zwischen Mensch und Tier deshlb nicht passiert, weil da wenigstens einer von den beiden keine solche Mauer hat.
    Auch wenns verdaechtig esoterisch klingt: es gibt sehr wohl auch eine intensive Kommunikation zwischen Planze und Mensch, Baum z. B. Und intensiv zwischen Biene und Bluete, letzeres als neues Forschungsergebnis sogar: Bluete hoert tatsaechlich die Biene und oeffnet die Bluete, laesst mehr Zucker in Sekundenscnelle einschiessen. Und kann Biene von andreren Summern unterscheiden.
    Da ist Pferd/Mensch dagegen geradezu eine erwartbare Selbstverstaendlichkeit. Wie auch bei Mensch/Katze. Eine glueckliche Katze im Raum schnurrt sofort Glueckshormon im Menschen herbei.

  3. Über weite Strecken ein schönes Interview mit klugen Inhalten. Wenn Herr Krebs sagt, daß er kein Vegetarier ist, fällt der Zauber allerdings stark ab.
    Über die Frage von Herrn Lenz, ob Tiere eine Seele haben, kann ich nur den Kopf schütteln. Das sollte sich im 21. Jahrhundert eigentlich herumgesprochen haben.

    • Manchmal werden Fragen gestellt, um herauszufinden, was der Gesprächspartner meint oder glaubt.

      Leider volle Zustimmung zu Ihrem Hinweis auf die Unglaubwürdigkeit eines Pferdeflüsterers, der durch seine Ernährungsweise dazu beiträgt, daß Tiere gequält und getötet werden.
      (Pferde gut, Schweine schlecht, aber lecker?) Siehe auch den traurigen Kommentar weiter unten.

      Ach ja, großer Seufzer. Und sie wissen eben einfach nicht, was sie tun.

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