M-PATHIE – Zu Gast heute: Hermann Ploppa – „Solidarität, Denkfabrik und ein Schattenkabinett“

Hermann Ploppa ist Politologe, Publizist, Verleger, Vortragsredner und Aktivist. Hier auf KenFM ist Hermann Ploppa auch als ein Autor des Formats „Tagesdosis“ bekannt. In diesem Gespräch beginnen der Moderator und Hermann Ploppa mit einem Zukunftsgespräch, das zum Ziel hat, eine Debatte mit der Frage in der Gesellschaft anzufachen: Wie wollen wir zukünftig alle miteinander leben?

Die „Corona-Pandemie“ soll der Beginn einer neuen „Normalität“ und der Ausgangspunkt für eine neue Weltordnung sein. Nach Klaus Schwab und dem World Economic Forum soll diese einfach über alle Menschen hinweg etabliert werden. SARS-CoV-2, ein für bestimmte Personengruppen recht gefährliches Virus, wird hier nur als Vorwand installiert, um mittels eines weltumspannenden Gehorsamsexperimentes (siehe auch: Milgrim-Experiment), Menschen für diese neue Weltordnung vorzubereiten.

Die Frage aber bleibt für uns allen bestehen: Wie wollen wir leben? Diese Frage braucht die Antworten aller Menschen in unserer Gesellschaft.

Die Frage wie auch die Antworten sind notwendig, um eine Bürgerbeteiligung und eine Demokratie von unten zu installieren. Eine Demokratie der Menschen, aller Menschen. Die Zeit für eine neue Weltordnung ist heute. Nur, diese neue Weltordnung darf nicht diktiert, sondern muss von allen mitbestimmt und getragen sein.

Du bist eingeladen mitzumachen, mitzudenken und mitzusprechen. In der Familie, auf der Arbeit, im Café, einfach überall, und mit all den Menschen, die Dir wichtig sind. Lasst uns alle mit der Zukunftsdebatte beginnen. Im ersten Teil dieser Debatte stehen Solidargemeinschaften, die die Menschen und nicht die Wirtschaft allein fördern sollen.

Hermann Ploppa hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem: „Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, „Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung“ sowie „Der Griff nach Eurasien: Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“.

Das Buch „Das Nichtkampf-Prinzip“ von Rüdiger Lenz wird in diesem Zusammenhang empfohlen.

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30 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Hermann Ploppa – „Solidarität, Denkfabrik und ein Schattenkabinett“

  1. Danke Rüdiger Lenz und Hermann Ploppa,
    ein spannendes Gespräch.
    Super ab der Minute 52:38 zum Thema Schattenkabinett,
    ebenso ab 1:00:56 Std. zur Kreuzstrategie-Idee.

    zum Kommentar von Emil:
    Ihr "Nachwachsendes Weltökodorf" erinnert mich an
    die 'Republik Freies Wendland' von 1980

    https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/3-Mai-1980-Atomkraftgegner-errichten-Republik-Freies-Wendland,freierepublikwendland100.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Freies_Wendland

  2. Hermann Ploppa schreibt interessante Bücher, aber sein bürgerliches Denken ist kaum erträglich. So deutlich habe ich das bis jetzt noch nicht wahrgenommen, daher danke für diese Korrektur. Soooo geht Zukunft ganz sicher nicht…

    Dirk C. Fleck sagt: " bleiben wir bei uns selbst, das lohnt sich. Es ist das einzige, was sich noch lohnt. Vor allem dann, wenn wir füreinander in Liebe da sind" Dem schließe ich mich an…

  3. Der ausgezeichnete Beitrag von Hermann Ploppa ‚Willkommen in der Diktatur 3.0‘ ist von der Front der KenFM-Seite spurlos verschwunden und wird auch in den Empfehlungen nicht mehr verlinkt, weil Hermann Ploppa deutliche Worte gewagt hat, die nahelegen, daß die neue Diktatur auch nicht durch Guido Westerwelle III (Dr. Reiner Fuellmich) auf dem Klageweg vor Gericht beseitigt werden kann. Währenddessen grinst Fuellmich seit über einer Woche bei KenFM auf Seite 1, wobei das einzige Große an diesem Mann mir sein megalomanisches Ego zu sein scheint.

    Abgeschaltet und verboten zu werden ist in der heutigen Lage eine große Ehre, die Ploppa zweifellos zukommt. Ich hoffe aber trotzdem, daß er im Rubikon noch gebracht wird, lange wird es eh nicht mehr sein! (Obwohl die Gloria Swanson der alternativen Medien und Neuösterreicherin nun wirklich vor allen anderen ihr Heil in der Flucht gesucht hat, möge es ein Wiedersehen für sie mit Fuellmich am Boulevard der Dämmerung geben!)

  4. KenFM hat bereits ueber 4.23910575 BTC (70000€) in Bitcoin spenden erhalten!!! Hoffentlich werden auch bald alternative Bitcoins wie BCH und ETH akzeptiert! Wir sind auf dem richtigen Weg in eine freie Welt ohne Bankenmafia!!!

    https://explorer.bitcoin.com/btc/address/18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

  5. # Forumsschreiber bisher und neu aufgrund Ploppa und Lenz
    ja, habe alle gelesen und versuche auf ueberschaubar zusammenzudampfen, um jeden zu jeweils jeden weiteren und eigenen Schritt zu ermuntern. Bin nichts als an allem interessierter Laie, keine heimliche Koryphae, die sich hier produzieren will.
    1.
    Ja, es gibt bei fast allen Menschen neben jedem evolutionaerem und bis zu brutal gehendem Seibstueberlebenswillen per Empathie umfassende Ansaetze zu gedeihlichem Miteinander, gesteuert per vielen Hirnfunktionen (nach Mausfeld).
    2.
    Es gibt nach Fallon 1 bis 2 % untypische Hirnfunktionsbeeintraechtigungen in der Bevoelkerung, die Empathie nur vorzuspielen lernen konnten, da ihnen wichtige Hirnzentrenverschaltungen nicht so leicht fallen wie anderen. Es fehlt da das "Gefuehl" fuer Empathie, damit eine wichtige Sozialverhaltenskomponente.
    Aus Ihnen koennen Menschen wie skrupelloseste Schwerverbrecher, Folterknechte, total Gefuehlslose erwachsen sowie auffallend Eloquente, muessen aber nicht. Die Anteilsprozente der Eloquenten in den sogenannten Fuehrungspositionen und sogenannten Intelligenzberufen wie Wissenschaftler, Militaers, Manager, Poliker sind signifikant hoeher als in der durchschnittlicher Bevoelkerung. So entsteht evolutionaer eine Art Hang zu parasitaerer, sozialschaedlicher Unterwanderung an sich arterhaltender Sozialmechanismen unter uns "Hirntiergemeinschaft". Je "globaler" sich die Spezie selber interpretiert, umso globaler wird hier die Entgleisungsgefahr.
    Diesen kritischen Punkt scheinen wir gerade erreicht zu haben.

    Das haette einige Konsequenzen zu einem Notprogramm der Rueckkehr zu mehr sicherem Entwicklungsverlauf unserer Spezie und wie bisher entwickelte biologische Evolution:
    1.
    die hier von mehreren Mitforisten genannte Rueckinstallation kleinteiliger Sozialkreise anstatt nur eine globale Supergemeinschaft. Sie triggern unser Sozialverhalten erfolgreicher, aus denen wir erwuchsen.
    2.
    Wieder mehr Gewichtung auf ritenfoerderliche Rahmenerzaehlungen wie "Liebe", als Lebensprinzip, Gemeinnuetzigkeit statt Egoismus, "Fuelle" als Motor statt "Mangel" als Profittreiber, Almende statt Marktradikalismus, Demokratie statt Oligarchie, Bruederlichkeit statt Individualismus, Genossenschaft statt Konkurrenz, Symbiose statt Ausmerzung Anderer.

    Ja, es ist viel zu tun. jeder koennte auch was. Alle Bausteine gibts bereits, liegen zur Hand. Parasitaer zu handeln ist out. Fuehrt zum Ende unserer Spezie.
    Die Kroete in Berlin, die Microsoft-Virenschleuder Gates gehoert gestoppt, die Maskenunverschaemtheit beendet, die Untertaneninternierung unterbunden, die industriell/finanzielle Weltbevormundung auf den Geschichtsmuell, unser Immunsystem wieder gestaerkt. Wir haetten satt zu essen fuer 10 Milliarden, lasst Euch keine Maerchen und Impfprogramme aufschwatzen.
    Kooperation und anerkennbare Gleichwertgkeit Aller sei unser Motto oder das waers gewesen mit uns.
    Viel zu tun…..

  6. Bezug: M-PATHIE – Zu Gast: Hermann Ploppa

    „sogar mehr als eine Million und es gibt sogar Luftbilder“

    Zur idealistischen Verzerrung der Zahlen, nicht nur bei Hermann Ploppa.

    Anzahl der Demo-Teilnehmer: 80.000 bis 100.000

    Berechnung bei der Begehung, am 29.08.2020, zwischen 16:30 und 17:20 Uhr, über die Anzahl der TeilnehmerInnen an der Berliner Demonstration. {…}

    Meine Antwort auf die falschen Zahlenspielereien nach oben zum 29.08.2020.

    ● die Entfernung zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule liegt bei 1,9 km.

    ● die 'Straße unter den Linden' ist in der Länge 1,5 Kilometer und in der Breite max. 60 Meter und
    eine Gesamtfläche von max. 90.000 Quadratmeter (abzüglich baulicher Gestaltungen).

    ● der Platz am Brandenburger Tor: max. rund 45.000 Quadratmeter (abzüglich Bebauung).

    ►Bei einer Länge von max. 2000 Metern und einer Breite von max. 60 Metern stehen max. 120.000 Quadratmeter zur Verfügung. Berechnen wir (nur) vier Personen pro Quadratmeter und ohne Berücksichtigung der Bebauung und Bäume, so kommen wir auf 480.000 Menschen die sich hier unter militärischer Disziplin aufhalten könnten.

    ►Bei einer Aufstellung von Schulter an Schulter und einem Abstand von 1 Meter kommen wir auf 120 Personen in der Straßenbreite und bei einer Länge von 2200 Metern (deutlich über das Areal) auf 264.000 Menschen. // berücksichtigen wir noch die Hälfte dieser Anzahl zu beiden Seiten der Straße im Tiergarten und in den abgehenden Straßen vom Großen Stern, so kommen wir auf 396.000 Menschen in der Fläche, so auch ohne dabei die geringste Einhaltung von Sicherheits- und Abstandsregelungen.

    Die Veranstalter hatten ursprünglich 22.000 Teilnehmer auf einer Fläche von 185.000 Quadratmeter angemeldet. Nehmen wir nur diese (ursprünglich vorgesehene) Fläche und pro Quadratmeter zwei Personen, so wäre hier die theoretische Aufstellung von 370.000 Menschen möglich. Selbst wenn sie diese Fläche nochmals für die Seitenstraßen und unter den Bäumen im Tiergarten hinzunehmen, so kommen sie nur auf insgesamt 740.000 Menschen.

    ►So eine Aufstellung wäre selbst im militärischen Verband unter strengster Disziplin und Auflagen nicht möglich. // in diesem Zusammenhang können wir bei allen historischen Zahlenspielereien, sowohl bei Großveranstaltungen im Kapitalismus wie im historischen Realsozialismus, so wie sie auch in Geschichtsbüchern falsch wiedergegeben werden, nur von Fake bzw. Fälschungen sprechen.

    Übrigens, ob bei der Loveparade [1,5 Mio.] oder bei der Großveranstaltung für Barack Obama [200. Tausend], es handelte sich stets um [medial und politisch] aufgebauschte Teilnehmerzahlen.

    ●, meine persönliche Erfahrung über korrekte Berechnungen besteht seit mehr als 50 Jahren, bereits schon vor dem Jahr 1967.

    [R.S.: Facharbeiter und Handwerksmeister a. D. und vormaliger Berufsausbilder und Lehrer für Fachpraxis. // als einstiger Schüler und in Berufsausbildung in Mathematik und diverse geometrischen Berechnungen …]

    22.11.2020, R.S.

  7. # Rolf Theus
    Habe keine Quelle aber vermute, Diesel hatte sich mit Kants Staats- und Rechtatheorie beschaeftigt und wollte genau dieses Theoriegebaeude mit einer praktischen, unrevolutionaeren Öoekonomiemaschine realisieren.
    Er scheiterte damit dann am Parasitaeren einer Reihe von Mitmenschen, die genau seine Allgemeinnutzlichkeit sowohl der Oekonomiemaschine wie auch Antriebsmotor nur fuer sich selber ausnutzen wollten.
    Diesel hatte die parasitaere Neigung einiger Artexemplare nicht auf der Rechnung gehabt.

  8. Tolles Gespräch. Tolle Ansage.
    Ich bin überzeugt, dass die gelegentliche Aufarbeitung der Vergangenheit neue/alternative Lösungen beflügelt. Doch solange psychologische Erkenntnisse bei der Zukunftsgestaltung von der Masse nicht als „gesicherte Wissenschaft“ wahrgenommen wird, solange werden neue Ideen / Verfassungen mangelhaft bleiben. Und ist die Verfassung (Gesellschftsvertrag) einer Gesellschaft (Nation) um den psychologischen Aspekt gemindert (mangelhaft), dann wird es immer Menschen geben, egal welcher Schicht sie angehören, die grauenhafte Taten vollziehen und/oder Anreize dazu schaffen. Denn die Entfremdung vom Selbst ist das Fundament des „Bösen“.
    Speziell in Vorkriegs- und Kriegszeiten kommt die Entfremdung / der Mangel dann zum Vorschein.

    Beispiel:
    Während des 2.Weltkrieges wurden nachweislich in den Konzentrationslagern Buchenwald und Natzweiler (Struthof) Impf-Experimente am Menschen vorgenommen.

    Wichtige Auszüge aus den gerichtlichen Verhörprotokollen im Nürnberger Ärzteprozess.
    Der Angeklagte Prof. Dr. Gerhard Rose (Abteilungsleiter für Tropenmedizin am Robert Koch Institut Beratender Hygieniker beim Chef des Sanitätswesens der Luftwaffe) sagt in eigener Sache über seinen Besuch im KZ Buchenwald (Protokoll S. 6231 ff.) aus:
    Rose:
    (…)„Bei einem Besuch im Robert-Koch-Institut, wahrscheinlich Anfang März 1942, suchte ich Prof. Gildemeister auf ." (…) "Prof. Gildemeister teilte mir bei diesem Besuch mit, daß auf Veranlassung von Dr. Conti der Schutzwert der verschiedenen Fleckfieber-Impfstoffe in einem vergleichbaren Versuch an Menschen im KZ Buchenwald bei Weimar geprüft werden sollte. Der Grund für diese Versuche seien die unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten der Fachleute über den Wert der verschiedenen Herstellungsverfahren. Prof. Gildenmeister sagte, daß die Versuche an zum Tode verurteilten Verbrechern durchgeführt werden sollten. Ich war von dieser Mitteilung sehr überrascht und äußerte mich impulsiv ablehnend zu diesen Plänen. Ich gab meiner Ansicht Ausdruck, daß diese Planung gegen die Überlieferung bei der Prüfung von Impfverfahren verstößt. Ich hielt auch bei Fleckfieber die Tierversuche für ausreichend. Ich bemerkte noch unwillig, wenn dieses Verfahren Schule mache, könnten wir ja die ganze Immunitätslehre an den Scharfrichter abtreten und nächstens eine Scharfrichterschule am Institut aufmachen. Gildemeister war offensichtlich wegen der Schärfe meiner Ablehnung verstimmt, zumal unsere persönlichen Beziehungen nicht freundschaftlich waren. Er teilte mir mit, daß er eingeladen sei, sich den Stand der Versuche in Buchenwald anzusehen, und ehe ich mich in dieser Weise äußere, solle ich mir erst selber einmal ansehen, was dort geschehe und wie es geschehe." (…)
    Rose weiter:
    (…) „Der begleitende Arzt erklärte nun, daß die einzelnen Gruppen mit verschiedenen Fleckfieber-Impfstoffen vorbehandelt seien und später mit Fleckfieber-Virus infiziert worden seien. Eine Gruppe sei infiziert worden, ohne vorher geimpft worden zu sein. Die Patienten der nicht geimpften Gruppe machten einen sehr schwerkranken Eindruck. Ihre ganze Station bot den Eindruck einer typischen schweren Fleckfieber-Station. Auf den anderen Stationen war der Gesamteindruck der von Leichtkranken. Uns wurde dann im Laboratorium die Fieberkurven der Kranken gezeigt. In diesen Fieberkurven war ebenfalls bereits sehr deutlich der Unterschied des Krankheitsverlaufs mit und ohne Impfung zu erkennen. Da es ja nun außerordentlich schwer ist, 140 Fieberkurven optisch miteinander zu vergleichen, wurden die Einzelkurven der verschiedenen Gruppen über Nacht von den Mitarbeitern dieser Station zu Durchschnittskurven zusammengestellt." (…)
    Rose weiter:
    (…) „Am nächsten Tag wurden uns die Kranken noch einmal gezeigt. Bei diesem Besuch führte der Arzt des Hospitals noch 2 Häftlinge vor, die zu der nichtgeimpften Gruppe gehörten, aber nicht erkrankt waren. Das war zunächst für die am Versuch beteiligten Ärzte eine große Überraschung gewesen. Denn sämtliche 120 oder wieviel Geimpfte es gewesen waren, waren alle erkrankt. Die erneute Untersuchung der Vorgeschichte dieser beiden Häftlinge hatte aber ergeben, daß diese während ihres Gefängnisaufenthalts in Berlin vor ihrer Aburteilung Fleckfieber durchgemacht hatten. Die hatten bei ihrer Befragung diese Erkrankung aber als Grippe bezeichnet. Der Arzt fügte noch hinzu, daß man sich zunächst sehr geärgert habe über die Tatsache; daß man absichtlich zu dem Versuch nur deutsche Verbrecher genommen habe, denn bei Verbrechern aus dem Osten hätte man damals immer rechnen müssen, daß sie früher schon einmal Fleckfieber durchgemacht hätten. Bei Deutschen habe man sich gegen diese Möglichkeit gesichert geglaubt. Für die Beurteilung des Versuchs später wurden aber gerade diese beiden nicht erkrankten Personen besonders wichtig. Denn durch sie wurde bewiesen, daß die natürliche Immunität gegen die Infektionstechnik schütze, während keiner der Impfstoffe gegen die Infektion geschützt hatte. Die Impfstoffe hatten nur den Verlauf der Krankheit entscheidend gemildert und den tödlichen Ausgang verhindert." (…)

    Rose sagte weiter aus, dass er nach Rückkehr in Berlin den Staatssekretär Dr. Conti aufgesucht habe, um mit ihm über die gesehenen „grundsätzlichen Probleme“ zu sprechen. Rose habe Conti gefragt, ob er und die Autoritäten denn einen derartig wichtigen Schritt, der Abkehr vom bisherigen Versuchsverfahren, also künstliche Infektionen nur im Versuch am Menschen bei nicht lebensbedrohlichen Krankheiten durchzuführen, nunmehr auch bei lebensbedrohlichen Krankheiten für unbedingt notwendig halten.
    Dazu Rose weiter:
    (…) „Dr. Conti sagte dann als Antwort, auch er habe sich nicht ohne erhebliche Bedenken zu diesem Schritt entschlossen. Die Schwere der Fleckfiebergefahr macht aber außerordentliche und außergewöhnliche Maßnahmen notwendig. Im Generalgouvernement, also im besetzten Polen, sei es bereits zu einer schweren Fleckfieber-Epidemie gekommen. Durch die russischen Kriegsgefangenen sei das Fleckfieber in erheblichem Umfange in das Reichsgebiet eingeschleppt worden. In allen möglichen Lagern und Gefängnissen sei es auch im Reichsgebiet zu örtlichen Epidemien gekommen. Wie es bei der Wehrmacht steht, so müsse ich das ja besser wissen als er. Aber auch er habe außerordentlich beunruhigende Nachrichten. Nach den Erfahrungen des letzten Krieges stünden Hunderttausende von Menschenleben auf dem Spiele und er, der Staatssekretär, und nicht die Herren Wisssenschaftler trügen die Verantwortung für die Maßnahmen, die ergriffen werden müßten. Angesichts dieser Notlage habe er die Bedenken zurückstellen müssen, die er an sich genau so gehabt hat, wie ich. Er könne nicht Epidemien-Statistiken abwarten, die vielleicht nach Jahren oder erfahrungsgemäß auch nach Jahrzehnten ein klare Antwort brächten.
    Er könne nicht so lange warten, wenn die Möglichkeit bestünde, mit einem kleinen Einsatz von Menschenleben die richtigen Maßnahmen für Hunderttausende ausfindig zu machen. Er sei genau so gut Arzt wie ich und achte den Wert des Menschenlebens ebenso, aber In Kriegszeiten, wo Millionen der Besten und völlig Unschuldige ihr Leben opfern müßten, müsse man auch vom Gemeinschaftsschädling seinen Beitrag zum allgemeinen Wohl fordern." (…) (Prot. S. 6231 ff.)
    Im Prozess fragte der Verteidiger:
    (…) „Ich habe noch eine Frage hinsichtlich Ihres Besuches in Buchenwald selbst. Haben sie sich damals keine Gedanken darüber gemacht, wo denn eine so große Zahl von zum Tode verurteilten Verbrechern herkam. Es handelte sich um beinahe 150 Menschen?“ (…)
    Rose antwortete:
    „Nachträglich erscheint diese Frage natürlich durchaus berechtigt; aber mir ist damals die entsprechende Mitteilung von einer Stelle gemacht worden, die mir für absolut glaubwürdig erschien. Ich hatte damals keine Veranlassung, daran zu zweifeln. Was nun die Zahl anbetrifft, muss man berücksichtigen, daß wir damals unter Kriegszeiten lebten und unter Kriegsrecht. Unter den verschiedenen Sondergesetzen wurden in Deutschland so viele Handlungen mit dem Tode bestraft, daß ich mich darüber absolut nicht gewundert habe. Ich kann ein paar Beispiele geben: Verbrechen unter Ausnutzung der Dunkelheit, Lebensmittelverschiebungen größeren Umfangs, schwere Fälle von Schwarzschlachtungen, Plünderung bei Fliegerangriffen, Kriegsdienstverweigerung, Spionage, und was weiß ich noch alles. Es ist auch nicht mit einem Wort in Buchenwald die Rede davon gewesen, daß es sich bei den Versuchspersonen um alte Häftlinge des Lagers handelte.“ (…) (Prot. S. 6242)

    Ende der Protokollauszüge

    Wir brauchen weder Lage, noch Lagerversuche, noch produzierte Gemeinschaftsschädlinge.
    Wir brauchen konkrete Visionen einer ganzheitlichen und von Vernunft getragenen „brüderlichen“ Gesellschaft. Denken wir dran, der Kaiser ist immer noch nackt und Gesellschaftsmodelle gibt es schon viele. Freiheit war nie „umsonst“.
    Gruß

    • Und was liegt da näher, als zunächst bei den Schulen zu beginnen?
      Und hier scheint sich etwas zu tun. Oder nicht?
      Was für Menschen werden in 15 Jahren heranwachsen?
      Wie werden die "drauf sein", wenn sie ihr "Familienpaket" UND das "Staatspaket" tragen?
      Was sagen Psychologen dazu, wenn sie das Szenario weiterdenken?
      Also…….Her mit den Antworten liebe Psychologen.

    • Sorry, ich muss nochmal.
      Kann es nicht sein, dass die Agenda eine einmalige Gelegenheit zur echten Änderung der Gesellschaftlichen Probleme ist?
      Müssen wir immer vom „Schlechtesten“ ausgehen?
      Ok ich weiß, wer reich ist will reich bleiben und wer mächtig ist will mächtig bleiben. Das die Politik nicht klug genug ist, um echte Veränderungsprozesse zu verstehen, geschweige denn sich solche auszudenken, ist verständlich.
      Aber kann es nicht sein, dass da irgendwo ein echtes „Brain“ sitzt mit einer Art „Notlösung“?
      Eine Lösung die erst erst mal ein bis zwei Generationen einschränkt (quengelt), dann aber in friedvollere Zeiten einmündet?
      Wird es dann noch Massenkriminalität, echtes Gangstertum und eigentlich einfachst verhinderbares Massenleid geben?
      Sollten wir uns nicht für Neues öffnen?
      Wir haben doch schon längst den Respekt von Entfernung verloren. Wir sind uns doch gar nicht mehr wirklich bewusst, was es vor 200 Jahren bedeutete, wenn man 2000 Kilometer auf „Reise“ ging. Welche Gefahren dort wirklich lauerten. Ein Ankommen war garantiert nicht „gesichert“. Heute fliegen wir für 50€ dreimel nach Malle und im Winter wollen wir unseren Skiurlaub. Bei der Auswahl der Autofelgen wählen wir schon zwischen 4 Stück für 5000€ oder welche für nur 1000€.
      Zum Fussball brauchen wir unsere Chips, zum Kino unser Popkorn und nach dem Essen ein Eis.
      Das ist dekadent und absurd. Was läuft hier für ein Film?
      Wir rauchen, saufen und fressen doch längst in der uneinsichtigen Masse.
      Wir halten keine 10 Minuten Vortrag und die Jugend keine 5 Minuten Text aus.
      Alles Geschwurbel, sagen die.
      Denken wir mal drüber nach, aus welchem Blickwinkel die Agenda vielleicht doch „sinnvoll“ erscheint. Glauben wir wirklich, dass die „Neuaufgewachten“ auf der Straße stehen, weil sie bereit sind das überflüssige Reisen aufzugeben?
      Glauben wir wirklich, dass die „Neuaufgewachten“ auf der Straße stehen, weil bereit sind den stets „reich“ gedeckten Tisch aufzugeben? Auf Ihre Cola zu verzichten? Auf die tägliche Dusche? Den unnötigen Plastikmüll? Das wöchentliche Shoppingerlebnis? Die Autofahrt zum Supermarkt, der 400 Meter entfernt ist?

      Denken wir mal drüber nach.

  9. Diesmal: Empathie mit der Zukunft, für die Zukunft? Hermann Ploppa ist ein Vorausdenker, wie Sie, Rüdiger Lenz, wir kennen uns. Diese Gemeinschaft, die sich für mich nach "KündigtRamsteinAirbase" am 30. Mai 2020 gegründet hat, hält mich und viele andere über Wasser. Dieses neue "Gallische Dorf" ist gut beraten, charismatische Vordenker in peto zu haben.

    • "Charismatische Vordenker" haben m. E. zu viel Naehe, also Gefahr des Fuehrerprinzips, sprich reinfallen und betrogen zu werden auf Fallons empathiegestoerte Hirnfunktions-Eloquenzpathen.
      Die biologische Evolution setzt auf Schwarmintelligenz als arterhaltende und artfoerderliche Strategie unter gleichzeitiger Wahrung der biologischen Fuelle von allen Moeglichkeiten.
      Als hirnmaessig relativ gut bestueckte Hirntiere haben wir aber das Werkzeug der gemeinsamen Kohaerenzausrichtung in ueberschaubar dimensionierten Sozialverbaenden, um unerhoerte Leistungsgrenzen zu durchbrechen, die Einzelne nie schaffen koennten. Gerald Huether hat sich auf sowas eingefuchst und arbeitet mit diesem Werkzeug teils sehr spektakulaer.

  10. Ein ganz grosses Dankeschön für dieses wunderbare Gespräch! Natürlich brauchen wir Zukunftsvisionen und ganz bestimmt jetzt! Covid ist ja nur die Spitze vom Eisberg einer von einer kleinen Elite ausgeheckten gobalen Fehlentwicklung. Wir sind seit dem Frühling 20 im Finale live dabei und reiben uns verwundert die Augen. Denn das 3D- Bild ist so verdammt echt und wir finden die Fernbedienung zum Abschalten nicht. Ein wirklicher Alptraum! Auch ohne Covid ist der Schaden so gross, dass wir ihn mit den bisherigen Methoden nie wieder ausbügeln können. Um unser Überleben zu sichern bleibt nur der grosse Schritt in eine Solidargesellschaft, aber bitte nicht "Alter Wein in neue Schläuche"! Aber wie?
    Wir brauchen dringend die Einsicht, dass der "Wachstumskapitalismus" doch nichts weiter ist, als eine fanatische Religion, im Grunde die vielleicht grösste Verschörungstheorie der Neuzeit! (Da gibt es gleich noch zwei aktuelle, und zwar dass Covid 19 eine höchst gefährliche Pandemie sei, und auch, dass der PCR- Test Aussagen über eine Infektion mit dem Cov 19 machen kann).
    Wir brauchen um Frieden zu finden auch ein erweitertes Geschichtsverständnis. Denn wie schon im alten Rom schreiben ja bekanntlich nur die Sieger die Geschichte: Schon vor der wunderbaren Arbeit von Dr. Daniele Ganser gab es bedeutende freie Forschungsergebnisse zur jüngeren Geschichte, die uns bis heute vorenthalten wurden. Wir müssen wieder freie Köpfe bekommen und nicht länger mehr auf gesellschaftserzieherische Vorverurteilungen über unbequeme Persönlichkeiten hereinfallen.
    Für die Zukunft möchte ich auf eine ganz wichtige Utopie hinweisen, die heute realistischer ist denn je, und zwar die "Postwachstumsökonomie" von Nico Paech (Unbedingt zu einem Interview einladen!!!).
    Seit "Goldkettchengerd" wurde die Republik ja erst richtig systematisch ausgeplündert, die Physikerin Dr. Angela Merkel hat stillschweigend unsere Energieversorgung zerstört und durch das Erzeugen von "Erneuerbaren Energien" hat Deutschland so ganz nebenbei seine Ernährungssouveränität verloren. Da liegt er nun, der einstmals stolze Bundesadler wie ein dicker Maikäfer unfähig mit den Beinen in der Luft krabbelnd.
    Wir brauchen jetzt Solidarität (aber nicht die von Spahn), Bescheidenheit und ein klares Bewusssein von der Endlichkeit unserer Ressourcen. Die Bauindustrie hat endgültig ausgebaut, ihr lieben Bundesbürger! Was der ins Gesundheitssystem eingepropfte Arzt dem Patienten antut (Er behandelt nur, er heilt nicht, weil nicht gewinnbringend) das macht der Bauer mit den Böden und der Förster mit dem Wald, leider!
    Auch die digitale Welt, liebe Leute wacht doch endlich auf, zerstört mehr, als sie uns Segen bringt. Alles, was wir ihr an Talent schenken wendet sie kurz darauf gegen uns an um uns zu kontrollieren und uns und die Natur gleich mit zu elemenieren.
    Also, machen wir doch so eine Art "Nachwachsendes Weltökodorf" auf, wo zum Beispiel Bodenbesitz verpflichtet, glückliche Familien erwünscht sind, die Wälder und die Biodiversität wieder zunehmen und das Klima sich so nebenbei selbst wieder reguliert. Bauern sind dann keine Agrarindustriellen mehr, sondern leiten Permakulturflächen, übergehend in Agroforste, Kinder lernen nicht mehr in Kasernen sondern im praktischen Lebensbezug, das Reisen wird wieder entschleunigt, der Zugang zu frischem Wasser ist dann ein kostenloses Grundrecht, der Welthandel bschränkt sich auf nur wenige besondere Kulturgüter oder Unterstützung in echten Notlagen, die Städte sind dann wieder so schön, dass man nicht dauernd zu den letzten "Geheimtipps" dieser Welt jetten muss und so weiter…

    Das wäre doch eine wirkliche Alternative zur "neuen Normalität", der Rückstufung des Menschen zum Tier und zum Sklaven einer Handvoll Verrückter.

    Wachsen wir jetzt dran und werden einfach Souverän! Emil

  11. Yo.
    Gut, nun hab ich mich registriert, nur um das schreiben zu können:
    Wahrscheinlich sinds nur so wenig Kommentare, weil man sich erst registrieren muß.
    Lange mußte ich herumgoogeln um zu finden, welche Demo "neulich" vermutlich gemeint war die – am 29.8.2020. Von wann ist das Gespräch? Dies sollte man auch dazu sagen. Was sagen die offiziellen Zahlen? 20-40.000 Teilnehmer. Das sind 25x weniger. Ich höre mir sonst gern alles an, aber nach diesen Differenzen ist mir das Interesse doch vergangen. Zumindest erwarte ich, daß man darauf eingeht. Meiner Ansicht nach müssen Meinungen nicht auf Fakten beruhen, aber einen Unterschied sollte man schon machen.
    Besten Gruß

  12. Das Arbeitsmarkservice müsste doch zur Zeit die größten geistigen Resourcen in Österreich unter seinen Schützlingen haben.
    Wenn man diese Institutuion dazu bringen könnte die Arbeitslosen zu animieren u. zu unterstützen wäre dies der größte Gedankenpool den es gibt… man muss ja nichtmal die Mehrheit der Leute die zur Zeit sowieso nichts mehr Sinnvolles mit Ihrer Zeit Anfangen zu wissen da über die kommende Zeit das Freizeitangebot sagen wir mal nett "recht seicht" ausfallen wird.

    Das wäre ein konkreter Schritt den man anstreben könnte, je nach dem wieviel Einfluss man auf das AMS nehmen könnte.
    Wenn die ober Instanz das nicht möchte, hat man immer noch die Mitarbeiter zur Verfügung. Dazu wären aber einige Schritte vorher nötig.

    Sie/Du/Er/Sie/Es :), müssen/musst/muss/muss/muss 🙂 – wenn geplant wird, zwingend logisch gedacht werden, wie beim Schach.
    Züge antizipieren (im Voraus entkräften) lernen.

    Wenn Sie es schaffen die Mehrheit der Bevölkerung dazu zu bringen, sich mit den Experimenten von Milgram, Zimbardo u. Ash auseinanderzusetzen (freiwillig!!!), dann haben Sie die größte Macht der Welt auf Ihrer Seite und das ist dann nicht nur die öffentliche Meinung, sondern das öffentliche Weltbild.

    Werden Sie kreativ, lernen Sie von denen, die Sie eigentlich eher für Ihr Verhalten ächten als loben würden.
    Aber seien Sie sich bewusst, dass das womit Sie sich beschäftigen mindestens zwei Seiten hat u. nicht jede Seite zwingend etwas positives haben muss. "Aus großer Kraft folgt große Verantwortung" schauen Sie mal nach wo sie dieses Zitat finden werden u. setzen Sich mit dem Kontext (Zusammenhang) in dem dieses Zitat verwendet wird. So als kleiner Teaser form schlafengehn :).

    Falls es gewünscht ist, das ich das hier fortsetze, dann bitte um Rückmeldung. Wenn nicht gewünscht, werde ich es lassen.

    Grüßt mir die Sonne
    Peace

  13. Genau auf den Punkt gebracht wir müssen uns jetzt gruppieren und konstruktiv Lösungen ausarbeiten.

    Dabei hilft es mehr sich mit Leuten zu unterhalten die einen dabei unterstützen, denn nur so kann aus der Graswurtzelbewegung etwas großes entstehen.

    • Exakt, es wäre eine gute Idee selbst in kleinsten Dörfer Arbeitskreise zu gründen, die Gegenseite macht auch nichts anderes um die totale Überwachung langfristig zu installieren.
      Bedenklich stimmen auch die Aktivitäten in Übersee hier Lager zu errichten, sofern die Leaks zur Information der Realität entsprechen, nicht in die Welt gesetzt wurden um noch mehr Panik zu erzeugen, die Verbreiter im Nachhinein als Verschwörungsdeppen hinzustellen.

  14. Was tun? eher abstrakt noch.

    Das Fernziel:
    Echte Demokratisierung zentraler gesellschaftlicher Bereiche insbesondere der Wirtschaft.
    Internationale "Direkte Demokratie" als demokratisches Instrument für die Entmachtung der sog. "Eliten" und Herstellung echter Volkssouveränität:
    in Deutschland: neues Grundgesetz darin u.a.: konkrete Ausformulierung von Methoden und Verfahrensweisen zur Herstellung von direkter Demokratie, starke Einhegung und Beschränkung von privaten Produktiv- und Kapitalvermögen durch Vergesellschaftung (detaillierte Ausformulierung) , Ausweitung der Widerstandsrechte (z.B.:Generalstreik,…,)…

    Dies oder ähnliches muss in absehbarer Zeit (5 bis max.10 Jahre) friedlich gelingen durch Massendemonstrationen, Streiks, Boykotte, Besetzungen, frühzeitige Herstellung eines öffentlichen Debattenraumes durch direkt-demokratische Kontrolle der Massenmedien, Einsetzung vom Volk mandatierter (gebundenes Mandat: jederzeit abwählbar (Internet macht vieles möglich) bei Missbrauch des Mandats) Arbeitskreise u.a. zur Ausarbeitung der neuen Verfassung, …

    Wenn es nicht innerhalb dieser Zeit gelingt, wird es entweder eine emanzipatorische soziale aber gewalttätige Revolution international geben, die dann doch die erhoffte Wende schafft oder eine Orgie faschistoider Gewalt bis zu einem möglichen atomaren Weltkrieg.

    Zur Zeit passiert zu wenig für eine emanzipatorische Umgestaltung der Gesellschaften: Querdenker, Gelbwesten, extinction rebellion, Fridays for Future, starke Proteste und Revolten in Afrika, Südamerika, im Nahen Osten, …
    Eher passiert verstärkt das Gegenteil, aktuell Corona_PANIK_PLAN_Demie: die weitere Stabilisierung und Ausweitung der Macht einer immer kleiner werdenden Zahl von neofeudalen Hyperreichen mit katastrophalen mittlerweile planetaren Zerstörungen.

  15. Interessante Frage: "Welche Bildung braucht ein Mensch um ein (relativ) guter Mensch zu sein? Das ist wurscht. Er oder sie brauchen nichts als ihre innere Menschlichkeit zuzulassen. Ein schönes Beispiel im Lied von Leonard Cohen, "Der Partisan":
    "…An old woman gave us shelter
    Kept us hidden in the garret
    Then the soldiers came
    She died without a whisper…"
    Das ganze Lied:
    https://www.youtube.com/watch?v=PrN7qmkdvx4
    Sokrates sprach vom "Daimonion", der inneren Stimme, die immer weiß, was richtig ist.

  16. Die größte und einzig erfolgreiche Demonstration ist immer noch die tägliche Demonstration der Dummheit der maskenbewehrten Stallhasen, die in ihren kleinen Käfigen vor sich hin mümmeln. Die reicht bestens dafür aus, die regierenden Verbrecher von Wahl zu Wahl zu legitimieren. Das Bewusstsein dieser – nunmehr – Versuchskarnickel ist fest in den Händen der Bewusstseinsindustrie und wird es auch weiterhin sein. Mithin sind alle bobachtbaren "Fehlentwicklungen" nichts als die Einleitung für das, was in der systemimmanenten Logik aus dem Bisherigen zu folgern ist. Man kann gespannt sein, ob sich dieses System nun Ewigkeitscharakter ("Ende der Geschichte") verschafft hat oder wie der bekannte Turmbau zu Babel in sich ein Ende finden wird, ehe der Turm des Wahnsinns bis zum Mond reicht oder dem Mars. Für die Jetzt Lebenden gilt: "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren" wie Dante den Eingang zur Hölle beschrieb. Und "eingetreten", sprich "gefangen" sind wie schon. Wir irren herum und suchen vergebens den Ausgang.

  17. Ich würde gerne herausfinden warum hier so wenige Kommentare zu finden sind….wer hat eine Idee?
    Bin neugierig auf eure Meinung!
    (Gefühlt schreiben hier nur vlt. 10 verschiedene Leute Kommentare….)
    Finde ich seltsam & enttäuschend!

    • Nur die Ruhe, es geht voran, mit Dir sind wir jetzt 11 – das ist doch schon was😁

      Ansonsten, ein gutes Gespräch, das werde ich mir noch einige Male ansehen. Danke.

    • Vielleicht, weil sich Hoffnungslosigkeit breit macht: Ja, man demonstriert weiter – aber man weiß, das ist den Mächtigen wurscht. Warum sollten sie sich darum scheren? Wer die ABSOLUTE MACHT besitzt, macht Willkür zum Prinzip des Handelns. Und woher kommt diese Macht? Sie erwächst aus der "Banalität des Bösen" (der Denkverweigerung, der Hingabe an das Nichts, Arendt), wie ich weiter oben beschrieben habe.
      Diesen Riesendampfer bringt auch Hermann Ploppa und alle, die in eine gleiche oder ähnliche Richtung unterwegs sind, nicht mehr zu einer Kursänderung bzw. lassen sich die Lemminge – und das ist die Masse – in ihrem Marsch zum Abgrund nicht beirren.

    • Danke für eure Antworten!….

      versteh es aber trotzdem nicht….das ist nicht unbedingt eine lebendige Gesprächskultur….bei derart aufreibenden Themen findet sich nur ne handvoll Leutz die sich darüber mit anderen unterhalten/austauschen möchte? ….ei ei ei….ist ja horror….nun gut kann man nichts machen…hoffe es wird mehr!

  18. Bravo! Ein richtig gutes Gespräch! Sehr gefällt mir die Anregung sich zu solidarisieren, sprich sich in die Gemeinschaft Gleichbetroffener bzw. Gleichgesinnter zu begeben. Herrmann Ploppa erzählte ja von den Gefühlen und dem Erleben, die mit einem Dabeisein einhergehen, wie man diese z.B. bei den Querdenkerdemos erfahren kann. Die Videos vermitteln ein Freiheits- und Toleranzerleben und auch persönliche Erlebenswerte, wie man diese allein auf sich gestellt, wohl schwerlich gewinnen könnte. Sozial heisst nicht, sich hinter einer Maske und Zuhause isolieren zu lassen, sondern die Nähe zu seinen Mitmenschen zu suchen. Zu erfahren, das man nicht alleine ist. Insbesondere nicht in Zeiten, wo Regierungen dir an den Kragen gehen. Denn gefallen, wird dies der Mehrheit gewiss nicht. Man ist nur Allein, wenn man die Gemeinschaft nicht aufsucht. Darin liegt das Gebot der Stunde. Für Jeden.

  19. Solidaritaet?
    Tip: "Solidarismus" von Rudolf Diesel. Der den Dieselmotor nicht erfand, weil der Mann moeglicherweise auch genial war, sondern sich mit dem Landwirt und Kleinfischer solidarisch fuehlte gegen den Dickwanst Fabrikbesitzer, der seine Mitmenschen mit den damaligen Riesendampfmaschinen versklavte. Diesel "erfand" die Genossenschaft neu und konstruierte daraus eine Oekonomiemaschine der Selbstorganisation der Buerger bis ins Detail von Formulierungen zu Vertragstexten und Anstellungsvertraegen.
    Da muss man heute nur noch die Mobilphoneapp "Democracy" hinzumergen.
    Und schon hat man das fertige Grundrezept, wie man sofort mit was loslegen koennte sogar noch noch bevor unser Jetztstaat und sein Hohlweg zusammenbricht.
    Es existiert hier bereits eine fast fertige Antwort auf die Frage der beiden Koryphaen Ruediger Lenz und Manfred Ploppa, die beide am Ende des Interviews in den Raum stellen.

    • Was tun? eher abstrakt noch.
      Das Fernziel:
      Echte Demokratisierung zentraler gesellschaftlicher Bereiche insbesondere der Wirtschaft.
      Internationale "Direkte Demokratie" als demokratisches Instrument für die Entmachtung der sog. "Eliten" und Herstellung echter Volkssouveränität:
      in Deutschland: neues Grundgesetz darin u.a.: konkrete Ausformulierung von Methoden und Verfahrensweisen zur Herstellung von direkter Demokratie, starke Einhegung und Beschränkung von privaten Produktiv- und Kapitalvermögen durch Vergesellschaftung (detaillierte Ausformulierung) , Ausweitung der Widerstandsrechte (z.B.:Generalstreik,…,)…

      Dies oder ähnliches muss in absehbarer Zeit (5 bis max.10 Jahre) friedlich gelingen durch Massendemonstrationen, Streiks, Boykotte, Besetzungen, frühzeitige Herstellung eines öffentlichen Debattenraumes durch direkt-demokratische Kontrolle der Massenmedien, Einsetzung vom Volk mandatierter (gebundenes Mandat: jederzeit abwählbar (Internet macht vieles möglich) bei Missbrauch des Mandats) Arbeitskreise u.a. zur Ausarbeitung der neuen Verfassung, …

      Wenn es nicht innerhalb dieser Zeit gelingt, wird es entweder eine emanzipatorische soziale aber gewalttätige Revolution international geben, die dann doch die erhoffte Wende schafft oder eine Orgie faschistoider Gewalt bis zu einem möglichen atomaren Weltkrieg.

      Zur Zeit passiert zu wenig für eine emanzipatorische Umgestaltung der Gesellschaften: Querdenker, Gelbwesten, extinction rebellion, Fridays for Future, starke Proteste und Revolten in Afrika, Südamerika, im Nahen Osten, …
      Eher passiert verstärkt das Gegenteil, aktuell Corona_PANIK_PLAN_Demie: die weitere Stabilisierung und Ausweitung der Macht einer immer kleiner werdenden Zahl von neofeudalen Hyperreichen mit katastrophalen mittlerweile planetaren Zerstörungen.

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